Слова на букву bald-brig (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву bald-brig (8408)

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Beernaert
Beernaert (spr. -nārt), Auguste, belg. Staatsmann, geb. 26. Juli 1829 in Ostende als Sohn eines Kleinbürgers, studierte in Löwen, Paris, Berlin und Heidelberg und machte sich, ...
Beernem
Beernem, Dorf in der belg. Provinz Westflandern, Arrond. Brügge, am Kanal und an der Eisenbahn von Brügge nach Gent, mit Korrektionsanstalt für Mädchen und (1900) 4667 Einw.
Beers
Beers, Jan van, fläm. Dichter, geb. 22. Febr. 1821 in Antwerpen, gest. daselbst 14. Nov. 1888 als Professor des königlichen Athenäums. Seine vorzüglichsten Dichtungen, voll ...
Beerschwamm
Beerschwamm, s. Frambösie.
Beerseba
Beerseba, s. Bersaba.
Beerwein
Beerwein, s. Obstwein.
Beeskow
Beeskow (Beskow), Kreisstadt im preuß. Regbez. Potsdam, an der Spree, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Grunow-Königswusterhausen und B.-Lübben, hat eine evang. Kirche, eine ...
Beestea
Beestea (engl., spr. bīstī, »Fleischtee«), sehr starke, aus kleingeschnittenem Fleisch hergestellte Fleischbrühe für Kranke und Genesende.
Beeston
Beeston (spr. bīst'n), Stadt in Nottinghamshire (England), am Trent, hat Strumpfwirkerei, Fabrikation von Fahrrädern u. Spitzen u. (1901) 8950 Einw.
Beetbau
Beetbau, s. Bodenbearbeitung.
Beethoven
Beethoven, Ludwig van, der größte Tondichter des 19. Jahrhunderts, geb. 16. Dez. 1770 in Bonn, gest. 26. März 1827 in Wien, entstammte einer niederländischen Familie. Sein ...
Beetpflug
Beetpflug, Pflug mit festem Streichbrett, das die Erdbalken stets nach gleicher Richtung umlegt.
Beetpflügen
Beetpflügen, s. Bodenbearbeitung.
Beets
Beets, Nicolaas, niederländ. Schriftsteller, geb. 13. Sept. 1814 in Haarlem, studierte Theologie in Leiden, wurde 1840 Prediger zu Heemstede, 1854 zu Utrecht und bekleidete ...
Beetz
Beetz, Wilhelm von, Physiker, geb. 27. März 1822 in Berlin, gest. 22. Jan. 1886 in München, habilitierte sich in Berlin, wurde Professor an der Artillerieschule und am ...
Beetzendorf
Beetzendorf, Flecken im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Salzwedel, an der Jeetze, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Öbisselde-Salzwedel und einer Kleinbahn, hat eine evang. ...
Befähigungsnachweis
Befähigungsnachweis, der Nachweis der Befähigung für einen Wirkungskreis, insbes. für Ausübung eines Gewerbebetriebes. Derselbe kann sich auf politische Anforderungen, ...
Befahren Volk
Befahren Volk, seekundige Matrosen, die bereits längere Zeit ihrem Beruf obliegen.
Befallen
Befallen, von Schmarotzerpilzen ergriffen werden, besonders vom Getreide gebraucht; vgl. Pflanzenschutz.
Befāna
Befāna, ital. Beiname der Herodias (s. d.), die als Gegenstück des Ewigen Juden und des Wilden Jägers an die Stelle einer germanischen Göttin (Berchta) getreten, auch in der ...
Befestigung
Befestigung, die Anlage von Verteidigungseinrichtungen und Bauten für den Truppengebrauch im Kriege. Man unterscheidet beständige (stehende, permanente) B. (s. Festung), die ...
Befestigungen, vorgeschichtliche
Befestigungen, vorgeschichtliche, Verteidigungsfähige Zufluchtsorte und Wohnstätten aus der neolithischen Periode bis in die frühslawische Zeit hinein. Man unterscheidet: 1) ...
Befeuerung
Befeuerung, die sämtlichen Leuchttürme, Feuerschiffe und Leuchttonnen, die zur Beleuchtung einer Küste oder eines Fahrwassers dienen. Vgl. Küstenbeleuchtung.
Beffchen
Beffchen (Bäffchen), die beiden kleinen, viereckigen Läppchen, die die christlichen Geistlichen vorn am Hals über der Amtskleidung, an manchen Orten auch sonst als ...
Beffroi
Beffroi (franz., spr. beffrŭá), s. Bergfried und Burg.
Befit
Befit, Kartenspiel, s. Bésigue.
Beflogen
Beflogen ist Federwild, das erst seit kurzer Zeit fliegen kann.
Befluten
Befluten, das absichtliche Unterwassersetzen der Munitionsräume auf Kriegsschiffen im Notfalle.
Beförderung [1]
Beförderung, s. Frachtgeschäft.
Beförderung [2]
Beförderung, militärische, s. Avancement.
Beförsterung
Beförsterung, Betriebsverwaltung in Nicht-Staatswaldungen durch Staatsforstbeamte. Die B. regelt den Betrieb der Holzfällung, Waldverjüngung und Waldnebennutzungen, teils durch ...
Befrachtungsvertrag
Befrachtungsvertrag (Seefrachtvertrag), der Vertrag, durch den sich der Verfrachter (Reeder, Schiffer) oder der Frachtführer (Schiffseigner oder sein Schiffer) verpflichtet, ...
Befreiung, Orden der afrikanischen
Befreiung, Orden der afrikanischen, gestiftet 13. Jan. 1879 von der westafrikanischen Republik Liberia (Oberguinea) »in Anerkennung der Dienste det diplomatischen Agenten im ...
Befreiungshalle
Befreiungshalle, s. Kelheim.
Befreiungskrieg
Befreiungskrieg, s. Deutscher Befreiungskrieg.
Befreundete Zahlen
Befreundete Zahlen heißen zwei ganze Zahlen, wenn jede gleich der Summe aller Teiler der andern ist; z. B. 220 und 284, denn die Teiler von 220 sind 1,2,4,5,10,11,20,22,44,55 und ...
Befriedigungsgebot
Befriedigungsgebot, s. Hilfsauflage.
Befristung
Befristung, s. Dies und Frist.
Befronung
Befronung eines Grundstücks, im Mittelalter die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Gut des Schuldners, wenn die Schuld auf dem Weg der Pfändung von fahrender Habe oder von ...
Befruchtung
Befruchtung, bei Pflanzen wie Tieren die Vereinigung der männlichen mit den weiblichen Geschlechtsprodukten, speziell bei den Tieren des Samenfadens mit dem Ei. Sie erfolgt nach ...
Befruchtungshaar
Befruchtungshaar, s. Trichogyn.
Befruchtungssäule
Befruchtungssäule, s. Blüte.
Beg
Beg, s. Bey.
Bega [1]
Bega, Fluß in Ungarn, entspringt auf der Pojana Ruska im Komitat Krafso-Szörény, fließt durch die Komitate Temes und Torontál und ergießt sich nach einem Laufe von 254 km ...
Bega [2]
Bega, Cornelis, holländ. Maler und Radierer, geb. 1620 in Haarlem als Sohn des Bildhauers Pieter Begyn, gest. daselbst 27. Aug. 1664, war ein Schüler Adriaens van Ostade und ...
Begarelli
Begarelli, Antonio, ital. Bildhauer, geb. um 1479, gest. 28. Dez. 1565 in Modena, war ein Schüler von Guido Mazzoni, dessen strengen Realismus er zu Mitde, Anmut und freier ...
Begas
Begas, 1) Karl, Maler, geb. 30. Sept. 1794 in Heinsberg bei Aachen, gest. 23. Nov. 1854 in Berlin, erhielt in seinem 14. Lebensjahr durch den Maler Philippart den ersten ...
Begasse
Begasse (Bagasse), s. Zucker.
Begattung
Begattung (beim Menschen auch Beischlaf oder Beiwohnung), die Vereinigung eines männlichen Individuums mit einem weiblichen zum Zweck der Fortpflanzung. Das nächste Ziel der B. ...
Begeben
Begeben, das Ausgeben, Emittieren, Übergeben eines Wertpapiers an den ersten Nehmer, der dadurch Gläubiger wird, daher der Ausdruck: eine Anleihe begeben; insbes. das auf Grund ...
Begegnungsgefecht
Begegnungsgefecht, aus der Tiefe der Marschkolonnen gegen einen meist selbst noch im Aufmarsch begriffenen Feind sich entwickelndes Gefecht.
Begehrung
Begehrung, s. Begierde.
Begeisterung
Begeisterung, im allgemeinen jede über das Gewöhnliche erhöhte Stimmung des geistigen Lebens, dieselbe werde nun, wie es z. B. bei dem Champagnerrausch der Fall ist, durch ...
Begga
Begga, Tochter Pippins von Landen, geb. um 615, gest. 694, vermählt 630 mit Ansegisel, Sohn des Bischofs Arnulf von Metz, Mutter Pippins von Heristal, somit Urgroßmutter Pippins ...
Beggiatōa
Beggiatōa Trev., Gattung der Bakterien, mit wenigen Arten, die in salzigem oder süßem, kaltem und warmem (55°) Wasser, besonders in anorganischen Stoffen reichen Abwässern ...
Beghinen
Beghinen, s. Beginen.
Begierde
Begierde, in der Psychologie jeder mit der Vorstellung eines Objektes (Zieles) verknüpfte Trieb (s. d.). Während alle Triebäußerungen in Gefühlen (s. d.) wurzeln, kommt also ...
Begießen der Gewächse
Begießen der Gewächse, s. Pflanzenpflege.
Beginagen
Beginagen (spr. -āschen, Beginenhöfe), wohl aus Beginengenossenschaften hervorgegangene, jedenfalls an diese erinnernde Zufluchtsstätten armer Leute (Beginen), Wohnhäuser, ...
Beginen
Beginen und Begarden (Beguinen, Beghinen), religiöse Genossenschaften, in der zweiten Hälfte des 12. Jahrh. von dem Lütticher Priester Lambert le Beghe (gest. 1177) gestiftet, ...
Beglaubigung
Beglaubigung (neulat. Fidemation, Vidimation), der Akt, wodurch eine hierzu befugte Behörde oder öffentliche Person (Gericht, Gesandter, Konsul, Notar) die Richtigkeit einer ...
Begleitadresse
Begleitadresse, s. Postpaketadresse.
Begleitmannschaft
Begleitmannschaft, s. Bedeckung.
Begleitpapiere
Begleitpapiere, s. Frachtgeschäft u. Begleitschein.
Begleitschein
Begleitschein, im allgemeinen jeder amtliche Schein, der den Transport zoll- und steuerpflichtiger Gegenstände begleitet; nach dem Vereinszollgesetz vom 1. Juli 1869 ...
Begleitung
Begleitung, in der Musik, s. Akkompagnement.
Begleitungsbeamte
Begleitungsbeamte, im Zollwesen die Beamten, die den Transport von unter Zollkontrolle stehenden Waren zu Land oder Wasser auf bestimmten Strecken überwachen und daher im ...
Begleitzettel
Begleitzettel, das Zollabfertigungspapier, das bei über die Grenze eingehenden und bei dem Grenzzollamt mit Ladungsverzeichnis (s. d.) angemeldeten Eisenbahnwagen dem Zugführer ...
Beglerbeg [1]
Beglerbeg (türk., »Beg der Begs«, d. h. Fürst der Fürsten), Oberstatthalter, früher Titel der Statthalter von Rumelien, Anatolien und Syrien. Heutzutage ist nur noch der ...
Beglerbeg [2]
Beglerbeg (Bejlerbej), Dorf am Bosporus, nördlich von Skutari, mit kaiserlichem Palast und Park, beide vernachlässigt.
Bègles
Bègles (spr. bǟgl'), Stadt im franz. Depart. Gironde, Arrond. Bordeaux, an der Garonne und der Südbahn, mit einer Schwefelquelle, einem belebten Flußhafen, Weinbau, ...
Begna
Begna, Fluß in Norwegen, entspringt am Filefjeld, durchfließt mehrere Seen, bildet den großen Fall Hönefos und nimmt dann den Randselv auf. Weiterhin durchströmt er den ...
Begnadigung
Begnadigung, Beseitigung der strafrechtlichen Folgen begangener Straftaten durch Verfügung der Staatsgewalt. Begnadigungsrecht, die Befugnis zu solcher Verfügung, ein wichtiges ...
Begonĭa
Begonĭa L. (Schiefblatt), Gattung der Begoniazeen, Sträucher oder Kräuter, häufig stengellos, oft mit knolliger Basis oder kriechendem Rhizom, häufig wurzelkletternd, sehr ...
Begonĭazeen
Begonĭazeen, dikotyle, etwa 350 Arten umfassende, in der warmen Zone lebende Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Passiflorinen. Die B. besitzen ungleichseitige, schief ...
Begonny
Begonny, s. Raskolniken.
Begräbnis
Begräbnis, s. Begräbnissitten u. Totenbestattung.
Begräbniskassen
Begräbniskassen, s. Sterbekassen.
Begräbnismünzen
Begräbnismünzen, s. Sterbetaler.
Begräbnisplatz
Begräbnisplatz (Totenacker, Friedhof, Gottesacker, Kirchhof, Camposanto), der Ort, wo die Verstorbenen beerdigt werden. In den ältesten Zeiten bestattete jeder seine Toten an ...
Begräbnissitten
Begräbnissitten, Die pietätvolle Totenpflege beginnt mit dem Augenblicke des Sterbens, wo man die Fenster öffnet, um der Seele freien Ausflug zu gewähren. Dann folgt die ...
Begräbnisturnus
Begräbnisturnus, s. Begräbnisplatz, S. 563.
Begriff
Begriff, in der Logik jeder durch das Denken fest abgegrenzte Vorstellungsinhalt. Der B. ist also niemals, wie die Vorstellung, etwas fertig im Bewußtsein Anzutreffendes, sondern ...
Begrüßungen
Begrüßungen, die Zeichen und Worte, durch die man einander beim Begegnen, Besuchen und Abschiednehmen Freundschaft und Achtung ausdrückt. Die ältesten Begrüßungsformen ...
Bégueule
Bégueule (franz., spr. begöl'), ein sich zierendes Frauenzimmer, Zierpuppe; Begueulerie (spr. begöl'rī), Ziererei, Prüderie etc.
Beguinen
Beguinen, s. Beginen.
Begünstigung
Begünstigung, im Strafrecht die vorsätzliche, nach Begehung einer Straftat dem Verbrecher gewährte Beistandsleistung, um ihn der Bestrafung zu entziehen (persönliche B.), oder ...
Beh
Beh (Tubbi), Gewicht in Birma, = 1,035 g, eingeteilt in 4 große und 8 kleine Rueh (engl. rway).
Behaarung
Behaarung, s. Haare und Haare der Pflanzen.
Behacken
Behacken (Hacken, Hackkultur), Lockerung des Bodens unter gleichzeitiger Unkrautvertilgung zwischen weitgebauten Pflanzen, Rüben, Kartoffeln, Mais (Hackfrüchten, s. d.), auch ...
Behaghel
Behaghel, Otto, Germanist, geb. 3. Mai 1854 in Karlsruhe, habilitierte sich 1878 an der Universität Heidelberg, wurde dort 1882 außerordentlicher Professor, 1883 ordentlicher ...
Behaim
Behaim, 1) (Beheim, Beham, Behm) Michael, Meistersinger, geb. 1416 in Sulzbach bei Weinsberg, um 1474 als Schultheiß von Sulzbach ermordet, war ursprünglich Weber, stand aber ...
Behaltene Ankunft
Behaltene Ankunft, wohlbehaltene Ankunft, eine der verschiedenen Arten der Seeversicherung (s. d.).
Beham
Beham, 1) Hans Sebald, Maler, Kupferstecher und Zeichner für den Formschnitt, geb. 1500 in Nürnberg, gest. 22. Nov. 1550 in Frankfurt a. M., bildete sich in seinen Kupferstichen ...
Behändigung
Behändigung, s. Zustellung.
Behandigungsgüter
Behandigungsgüter, s. Bauerngut, S. 462.
Behang
Behang, die herunterhängenden Ohren der Jagdhunde.
Behängezeit
Behängezeit, die Zeit, in welcher der Schweißhund (und früher der Leithund) hauptsächlich gearbeitet wird, ungefähr Mitte Mai bis zur Feistzeit.
Behar
Behar, ostind. Provinz, s. Bihar.
Beharrung
Beharrung (Epistase, Genepistase), die scheinbare Unveränderlichkeit der Lebensformen auf einer erreichten Stufe.
Beharrungsfutter
Beharrungsfutter (Erhaltungsfutter), in der Viehzucht diejenige Nährstoffmenge, die das Tier im mittlern Ernährungszustand erhält. S. Futter und Fütterung.
Beharrungsvermögen
Beharrungsvermögen, s. Bewegung.
Behäufeln
Behäufeln (Anhäufeln), Auswerfen von Erdkämmen an die Pflanzenreihen mit der Handhacke oder dem Häufelpflug bei der Hackkultur, um die Pflanzen standfähiger zu machen, bei ...
Behausungsziffer
Behausungsziffer, in der Bevölkerungsstatistik die Zahl der Personen, die auf ein Haus entfällt.
Beheim
Beheim, Meistersinger, s. Behaim 1).
Beheim-Schwarzbach
Beheim-Schwarzbach, Max, Dichter und Geschichtsforscher, geb. 15. April 1839 in Berlin, studierte in Halle und Berlin und ist Mitglied des Direktoriums an dem von seinem Vater ...
Behelfsbefestigung
Behelfsbefestigung (provisorische Befestigung), zwischen der flüchtigen und der beständigen stehende Befestigung, die zur Verstärkung beider oder sogar zum Ersatz der letztern ...
Behemoth
Behemoth (hebr., Plural von behema, »Vieh«), in der Bibel (Hiob 40,15–24) Name eines großen und starken vierfüßigen Tieres, wahrscheinlich des Flußpferdes (s. d.). Das ...
Behenflockenblume
Behenflockenblume, s. Centaurea.
Behennuß
Behennuß, s. Moringa.
Behenöl
Behenöl (Benöl, Soringaöl, Moringaöl), fettes Öl aus den Früchten von Moringa oleifera Lam., in Ostindien und im tropischen Amerika, durch Pressen gewonnen, ist farblos oder ...
Behenwurzel
Behenwurzel, s. Centaurea.
Beherah
Beherah, ägypt. Provinz (Mudirieh), die im N. bis aus Mittelmeer reicht und im S. an die Libysche Wüste stößt, 10,780 qkm groß, wovon 2477 qkm Kulturland, mit (1897) 631,225 ...
Behinderung
Behinderung wird manchmal die (tatsächliche oder rechtliche) Verhinderung eines Gerichts an der Ausübung des Richteramts genannt. Sie hat nach der deutschen Zivilprozeßordnung ...
Behistûn
Behistûn, s. Bisutûn.
Behla
Behla, Robert, Mediziner, geb. 2. Juni 1850 in Luckau, studierte in Leipzig, Berlin, Prag und Wien, ließ sich 1875 in Luckau als Arzt nieder und lebt seit 1902 in Potsdam. Er ...
Behlen
Behlen, Stephan, Forstmann, geb. 5. Aug. 1784 in Fritzlar, gest. 7. Febr. 1847 in Aschaffenburg, studierte zu Aschaffenburg die Rechte, wurde 1821 daselbst Professor der ...
Behm
Behm, Ernst, Geograph und Statistiker, geb. 4. Jan. 1830 in Gotha, gest. daselbst 15. März 1884, studierte in Jena, Berlin und Würzburg Medizin, trat aber 1856 in die ...
Behn
Behn, Aphra, eine durch Schönheit, Witz und Abenteuer berufene engl. Dichterin und Schriftstellerin, geb. 1640 in Wyn, gest. 1689 in London, Tochter eines Barbiers (angeblich des ...
Beholzungsrecht
Beholzungsrecht (Holzungsgerechtigkeit, Jus lignandi) nennt man das Recht, aus einem fremden Wald eine festgesetzte oder durch den ordnungsmäßigen Hausbedarf bestimmte Menge ...
Behörde
Behörde bezeichnet einen Beamten oder eine organisatorisch verbundene Mehrzahl von Beamten, denen öffentliche Geschäfte in bestimmtem Umfange zur Wahrnehmung übertragen sind. ...
Behr
Behr, 1) Wilhelm Joseph, Publizist, geb. 26. Aug. 1775 in Sulzheim, gest. 1. Aug. 1851, war von 1799–1821 Professor des Staatsrechts zu Würzburg und, nachdem ihm die Erlaubnis, ...
Behrend
Behrend, Jakob Friedrich, Rechtsgelehrter, geb. 13. Sept. 1833 in Berlin, habilitierte sich daselbst 1864 als Privatdozent, wurde 1870 außerordentlicher Professor und 1873 als ...
Behrens
Behrens, Berta, unter dem Namen W. Heimburg bekannte Schriftstellerin, geb. 7. Sept. 1850 in Thale, verbrachte ihre Jugend in Quedlinburg, wo sie ihre Schulbildung empfing, und ...
Behring
Behring, Emil von, Mediziner, geb. 15. März 1854 in Hansdorf bei Deutsch-Eylau, studierte in Berlin, wurde 1887 Stabsarzt in Bonn, 1888 an den militärischen Bildungsanstalten in ...
Behrisch
Behrisch, Ernst Wolfgang, Jugendfreund Goethes, geb. 1738 auf Gut Naunhof bei Dresden, gest. 21. Okt. 1809 in Dessau, lebte als Hofmeister des jungen Grafen Lindenau bis 1767 in ...
Bei
Bei, türk. Titel, s. Bey.
Beibars
Beibars, ägyptische Sultane: 1) B. I. schwang sich aus dem Sklavenstand zum Mameluckenemir empor, tötete 1250 den Ayubiden Turanschah, ermordete 1260 den Mameluckensultan Kotuz ...
Beibrechen
Beibrechen (Ein brechen) von Mineralien, die im Grubenfeld mit andern derartig zusammenvorkommen, daß sie mit gewonnen werden können oder müssen.
Beibücher
Beibücher, Rechnungsbücher, die zwei Parteien, die in laufender Geschäftsverbindung stehen, über ihre gegenseitigen Leistungen und Lieferungen derart führen, daß eine Partei ...
Beichtbrief
Beichtbrief (Literae dimissoriales), ein früher hier und da vom Bischof erteilter Erlaubnisschein, wonach man sich einen beliebigen Beichtvater wählen konnte, während man ohne ...
Beichtbücher
Beichtbücher, s. Bußbücher.
Beichte
Beichte (althochd. pigihti, bigihti, mittelhochd. bîhte), dem Wortsinn nach jedes Geständnis, im kirchlichen Sinn aber das Sündenbekenntnis, das der Christ vor dem Geistlichen ...
Beichtgeheimnis
Beichtgeheimnis, s. Beichtsiegel.
Beichtgeld
Beichtgeld (Beichtpfennig, Opferpfennig, Beichtgroschen), eine ursprünglich freiwillige Gabe, die der Beichtende dem Priester zu spenden pflegte. Das B. wurde durch Herkommen zu ...
Beichtiger
Beichtiger, soviel wie Beichtvater.
Beichtkind
Beichtkind, s. Beichtvater.
Beichtpfennig
Beichtpfennig, s. Beichtgeld.
Beichtregister
Beichtregister, s. Beichtzettel.
Beichtschein
Beichtschein, soviel wie Beichtzettel.
Beichtsiegel
Beichtsiegel (Beichtgeheimnis, Sigillum confessionis). Das Kanonische Recht (s. d.) verbietet den Geistlichen bei Freiheitsstrafen und bei Strafe der Absetzung von dem, was sie in ...
Beichtspiegel
Beichtspiegel, im 15. und 16. Jahrh. ein fliegendes Blatt mit einer gedruckten Anleitung zum Beichten in Frageform und mit Figuren Christi, der Madonna, der Schutzpatrone, des ...
Beichtstuhl
Beichtstuhl, in der katholischen Kirche der gewöhnlich vorn halbgeschlossene, auf der einen oder auf beiden Seiten mit einem Gitter versehene Sitz, in dem der Geistliche die ...
Beichtvater
Beichtvater (Confessionarius), der Geistliche in seinem Verhältnis zu den Beichtenden, seinen Beichtkindern. Der eigentliche B. ist bei den Katholiken immer der Ortspfarrer, doch ...
Beichtverschwiegenheit
Beichtverschwiegenheit, s. Beichtsiegel.
Beichtzettel
Beichtzettel, in der katholischen Kirche vom Beichtvater zum Zweck der Kontrolle des Beichtbesuchs darüber ausgestellte Bescheinigung, daß jemand zur Beichte (s. d.) gegangen ...
Beiderwand
Beiderwand (nach der Stadt Beeder, Bidar im Dekhan benannt), halbwollenes Gewebe, mit Kette aus Baumwolle und Schuß aus Streichgarn, meist nur gewaschen oder leicht gewalkt, wird ...
Beidhawi
Beidhawi, persisch-arab. Koranexeget, s. Arabische Literatur, S. 661.
Beidrecht
Beidrecht heißen Gewebe, die wie alle leinwandartig gewebten Stoffe auf beiden Seiten gleichviel Kette und Schuß zeigen.
Beidrehen
Beidrehen, s. Beilegen.
Beidünger
Beidünger, Hilfsdünger, s. Dünger u. Düngung.
Beier
Beier, das männliche Schwein.
Beiern
Beiern, mit dem Klöpfel an die Glocke schlagen.
Beifang
Beifang, s. Bisang.
Beifutter
Beifutter, s. Futter und Fütterung.
Beifuß
Beifuß, Pflanzengattung, s. Artemisia.
Beigarten
Beigarten, s. Saufang.
Beige
Beige (franz., spr. bǟsch'), naturfarbiger, oft jedoch melierter Damenkleiderstoff, mit 28 Ketten- und 22 Schußfäden auf 1 cm. Garne: Kette u. Schuß Nr. 40 einfach Kammgarn. ...
Beigefäße
Beigefäße, s. Gräber, vorgeschichtliche, und Totenbestattung.
Beigeordneter
Beigeordneter, Amtstitel des zweiten Bürgermeisters oder des zum Vertreter des Bürgermeisters berufenen zweiten Gemeindebeamten. Beigeordnete heißen auch bei ...
Beigesatin
Beigesatin (spr. bǟsch'ßatäng, Satinbeige), Damenkleiderstoff, mit 35 Ketten- und 22 Schußfäden auf 1 cm. Garne: Kette Nr. 35 einfach, Schuß Nr. 40 einfach Kammgarn. Bindung ...
Beihilfe
Beihilfe, im Strafrecht die dem Täter zur Begehung des Verbrechens oder Vergehens durch Rat oder Tat wissentlich geleistete Hilfe. Die Strafe des Gehilfen ist nach dem Gesetz ...
Beijeren
Beijeren, Abraham van, holländ. Maler, geb. 1620 oder 1621 im Haag, war daselbst und in Delft bis 1665, später in Amsterdam und Alkmaar tätig, wo er nach 1674 starb. Er malte ...
Beijerland
Beijerland (auch Hoeksche Waard genannt), eine von den Maasmündungen gebildete Insel zwischen Oude Maas, Hollandsch Diep, Dortsche Kil und Spui in Südholland, 25 km lang und 14 ...
Beiju
Beiju (portug., spr. be-ischú), in Brasilien Bezeichnung für eine im Ofen gebackene Pastete von Manioksatz; vgl. Tafel »Geräte der Naturvölker II«, Fig. 35.
Beil [1]
Beil, Werkzeug zum Behauen von Holz, besteht aus einem breiten eisernen Blatt mit Stahlschneide und einem Ohr (Haube) für den seitwärts abgebogenen Helm oder Stiel. Es ist in ...
Beil [2]
Beil;I ohann David, Schauspielerund Bühnendichter, geb. 1754 in Chemnitz, gest. 13. Aug. 1794 in Mannheim, studierte anfangs die Rechte auf der Universität Leipzig, ging aber ...
Beiladung
Beiladung (Adzitation, im französischen Recht intervention forcée), die Beiziehung eines Dritten in dem Prozeß durch eine der Parteien. Diese Einrichtung, nach der ein Dritter ...
Beilager
Beilager, die mit Feierlichkeiten verbundene Vollziehung der Ehe durch Besteigung des Ehebettes, die ursprünglich vor Zeugen erfolgte und noch im spätern Mittelalter als der ...
Beilast
Beilast, s. Pakotille.
Beilaß
Beilaß, s. Inventarium.
Beilbrief
Beilbrief (Bielbrief, Bylbrief), früher ein in der Regel von der Obrigkeit auf Grund der Angaben des Bauherrn oder Schiffszimmermanns ausgestelltes Zeugnis über Größe, Heimat, ...
Beilegen
Beilegen (Beidrehen), die Fahrt eines Schiffes durch Backbrassen von Segeln oder Stoppen der Maschine hemmen. Beidrehen im Sturm, den Bug des Schiffes nahe an den Wind bringen, so ...
Beilegung, gütliche
Beilegung, gütliche, eines Rechtsstreits, s. Sühneverfahren.
Beiliegen
Beiliegen, s. Beilegen.
Beilngries
Beilngries, Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Oberpfalz, am Einfluß der Sulz in die Altmühl, am Ludwigskanal und an der Staatsbahnlinie Neumarkt i. O.-B., 368 m ü. M., hat drei ...
Beilstein [1]
Beilstein, soviel wie Nephrit oder edler Serpentin.
Beilstein [2]
Beilstein, 1) Stadt im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Marbach, an der Staatsbahnlinie Marbach a. N.-Heilbronn, 249 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein Revieramt, Weinbau und ...
Beilstein [3]
Beilstein, Friedrich Konrad, Chemiker, geb. 17. Febr. 1838 in St. Petersburg, studierte seit 1853 in Heidelberg, München, Göttingen und Paris, habilitierte sich in Göttingen ...
Beilul
Beilul, Ort am Roten Meer, s. Erythräa.
Beim Winde segeln
Beim Winde segeln, mit scharf angebraßten (schräg gestellten) Rahen so dicht (hoch, hart, scharf) am Winde segeln, daß die Segel gerade noch voll Wind stehen. Schiffe und Boote ...
Bein
Bein, ursprünglich soviel wie Knochen (daher noch die Ausdrücke Beinhaus, Nasenbein, Elfenbein u. a.), dann die zum Gehen und Laufen dienenden Gliedmaßen der Tiere, speziell ...
Beiname
Beiname, s. Name.
Beinarbeiten
Beinarbeiten, s. Knochenarbeiten.
Beinasche
Beinasche, soviel wie Knochenasche.
Beinberge
Beinberge, s. Rüstung.
Beinbrech [1]
Beinbrech (Beinbruch), soviel wie Kalktuff (s. d.).
Beinbrech [2]
Beinbrech (Beinheil), Pflanze, s. Narthecium.
Beinbrecher
Beinbrecher, Seeadler, s. Adler, S. 112.
Beinbruch
Beinbruch, s. Knochenbrüche.
Beindorfscher Apparat
Beindorfscher Apparat, s. Bad (technisch), S. 242.
Beinfäule
Beinfäule, s. Knochenfraß.
Beingeschwür
Beingeschwür, soviel wie Fußgeschwür, s. Geschwür.
Beinglas
Beinglas, s. Milchglas.
Beinhaus
Beinhaus, Kirchhofsbau, bisweilen mit Altar für Totenmessen, dient zur Aufbewahrung ausgegrabener Knochen, besonders in Gebirgsgegenden, wo der Raum für Ausdehnung der ...
Beinhaut
Beinhaut, s. Knochen.
Beinhautentzündung
Beinhautentzündung, s. Knochenhautentzündung.
Beinheil
Beinheil, s. Narthecium.
Beinholz
Beinholz, s. Lonicera und Ligustrum.
Beinkleider
Beinkleider, s. Hosen.
Beinote
Beinote (Interimsnote), ein an manchen Handelsplätzen bei Engroseinkäufen dem Käufer einer auf Zeit gekauften Ware bei deren Ablieferung als vorläufige Notiz zugestellter ...
Beinschienen
Beinschienen und Beintaschen, s. Rüstung.
Beinschwarz
Beinschwarz, soviel wie Knochenkohle.
Beintürkis
Beintürkis ( Zahntürkis), s. Türkis.
Beinwell
Beinwell, s. Kalktuff; als Pflanze (Beinwurzel) s. Symphytum.
Beira [1]
Beira (spr. bē-ĭra), portug. Provinz, im N. von den Provinzen Entre Douro e Minho und Traz os Montes, im S. von Estremadura und Alemtejo, westlich vom Meer, östlich von Spanien ...
Beira [2]
Beira, Hafenstadt in Portugiesisch-Ostafrika, mit (1900) 5000 Einw., darunter 1132 Europäer (38 Deutsche, 24 Österreicher, 191 Engländer, 665 Portugiesen), 436 Chinesen, Inder. ...
Beiram
Beiram, s. Bairam.
Beireis
Beireis, Gottfried Christoph, Polyhistor und gelehrter Sonderling, geb. 2. März 1730 in Mühlhausen, gest. 18. Febr. 1809 in Helmstedt, studierte seit 1750 in Jena die Rechte, ...
Beirût
Beirût (Berût), Hauptstadt des gleichnamigen türk. Wilajets (mit den Liwas Ladikîe, Tarabulus, B., Akka und Belka) in Syrien, am Mittelmeer unter 33°54´ nördl. Br. am Fuß ...
Beïsa
Beïsa, s. Antilopen, S. 578.
Beisassen
Beisassen (Beiwohner, Insassen, Schutzverwandte, Schutzbürger), im weitern Sinne alle die Personen, die innerhalb einer Stadt ihren Wohnsitz gewählt oder den Schutz der ...
Beischehr
Beischehr (Beischehir), Hauptort eines Kaza im asiatisch-türk. Wilajet Konia, an der Südostspitze des 50 km langen Sees Kirili- oder Beischehr Göl (im Altertum Karalitis Limne) ...
Beischiff
Beischiff, s. Servitutschiff und Tender.
Beischlaf
Beischlaf, s. Begattung. Strafbarer B., s. Sittlichkeitsverbrechen. An den außerehelichen B. (das Bürgerliche Gesetzbuch spricht von außerehelicher Beiwohnung) hat das ...
Beischlag
Beischlag, terrassenartiger, meist offener, manchmal auch z. T. erkerartig geschlossener Vorbau vor dem Erdgeschoß eines Straßenhauses, von dem eine Treppe zur Straße ...
Beischlagen
Beischlagen, das Zulaufen jagender Hunde zu dem, der durch Lautgeben anzeigt, daß er Wild gefunden hat und verfolgt.
Beisegel
Beisegel, leichte Segel, wie Lee- und obere Stagsegel.
Beisitz
Beisitz nannte man den Nießbrauch, den der überlebende Gatte an dem auf die gemeinschaftlichen Kinder vererbten Vermögen des andern nach manchen Partikularrechten hatte; dem ...
Beisitzer
Beisitzer, stimmführende Mitglieder eines Kollegiums, namentlich Richterkollegiums, im Gegensatz zum Vorsitzenden (Präsidenten, Dirigenten). Bei der Handelskammer werden die B. ...
Beisler
Beisler, Hermann von, bayr. Staatsmann, geb. 1790 in Bensheim, gest. 15. Okt. 1859 in München, Sohn eines kurmainzischen Beamten, studierte, nachdem er als bayrischer Leutnant ...
Beispiel
Beispiel (lat. Exemplum), der einzelne konkrete, aus der Erfahrung entlehnte oder erdichtete Fall, insofern er zum Beleg eines Begriffes oder Satzes dienen soll. Was die ...
Beistand
Beistand, im allgemeinen derjenige, der einem andern in einer Rechtsangelegenheit helfend und fördernd zur Seite steht (vgl. auch Rechtsanwalt). Sodann heißt auch B., wer einer ...
Beistrich
Beistrich, s. Komma.
Beit el Fakih
Beit el Fakih (»Haus der Gelehrten«), Stadt in Jemen, 50 km südöstlich von Hodeida, einer der heißesten Orte Arabiens, mit einer Zitadelle und 8000 Einw., früher der ...
Beitel
Beitel, dem Stemmeisen ähnliche, einseitig zugeschliffene Meißel zur Bearbeitung des Holzes (Stech-, Loch-, Kantbeitel), zum Kalfatern der Schiffe.
Beithermometer
Beithermometer, s. Barometer.
Beitöne
Beitöne (Nebentöne), s. Aliquottöne.
Beiträge
Beiträge zu Sammelwerken (Rechtliches), s. Sammelwerk.
Beitragswoche
Beitragswoche, s. Invaliditätsversicherung.
Beitritt
Beitritt, s. Text zur Tafel »Fährten u. Spuren«.
Beitrittsgebühr
Beitrittsgebühr, die zwei Zehntel der Prozeßgebühr betragende Gebühr, um die sich die Prozeßgebühr des Rechtsanwalts infolge eines jeden nachträglichen Beitritts von ...
Beitzke
Beitzke, Heinrich, Geschichtschreiber, geb. 15. Febr. 1798 zu Muttrin im pommerschen Kreis Belgard, gest. 10. Mai 1867 in Köslin, ward notgedrungen 1813 Gerichtsschreiber und ...
Beiwerk
Beiwerk (griech. Parergon, franz. Accessoires), in Werken der bildenden Kunst alle Gegenstände, die zur Darstellung des Hauptgegenstandes entweder gar nicht oder nicht ...
Beiwohnung
Beiwohnung, soviel wie Beischlaf (s. d.).
Beiwort
Beiwort, s. Adjektivum.
Beizäumen
Beizäumen, die allmähliche Abwärtsbiegung des Halses in den obern drei Halswirbeln, wobei dem Kopfe des Pferdes eine möglichst senkrechte Richtung gegeben wird.
Beize
Beize, s. Salzlecke.
Beizeichen
Beizeichen (Bruch, franz. Brisure), Zeichen in den Wappen, die zur Unterscheidung abgeteilter Linien oder zur Kennzeichnung jüngerer Geburt und unechter Abkunft (letzteres nur ...
Beizen [1]
Beizen, Lösungen von Säuren oder Salzen, die zum Reinigen (Abbeizen), zum Ätzen und Färben von Metallen, zum Ätzen von lithographischen Steinen und Glas, zum Färben von ...
Beizen [2]
Beizen (Baizen), mit dem Falken (Beizfalken) auf Vögel und Haarwild Jagd machen (s. Falken); auch Wild mit Köder anlocken.
Beizenfärbende Farbstoffe
Beizenfärbende Farbstoffe, die auf der Pflanzen- oder Tierfaser mit Hilfe von metallischen Beizen befestigten Farbstoffe, deren wichtigster das Alizarin ist (daher auch ...
Beizengelb
Beizengelb, Azofarbstoffe, die aus Diazonaphthalinsulfosäuren und Salizylsäure entstehen und in der Echtwollfärberei Verwendung finden.
Beißbeere
Beißbeere, s. Capsicum.
Beißer
Beißer, in Süddeutschland und Österreich ein Hebeeisen von eigentümlicher Form.
Beißkohl
Beißkohl, s. Beta.
Beja
Beja (spr. bēscha), Distriktshauptstadt und Bischofssitz in der portug. Provinz Alemtejo, Knotenpunkt an der Eisenbahn Lissabon-Faro, in getreide- und weinreicher Gegend, hat ein ...
Béjar
Béjar (spr. béchar), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Salamanca, malerisch am Nordabhang der Sierra de B. und an der Eisenbahn Plasencia-Astorga gelegen, 963 m ü. M., von ...
Bejarĭa
Bejarĭa Mutis (Andenrose), Gattung der Erikazeen, kleine, häufig dornige Bäume oder Sträucher mit festen, lederigen, unterseits vielfach blaugrauen und mit braunen Borsten ...
Béjart
Béjart (spr. bēschár), Schauspielerfamilie, s. Molière.
Bejas
Bejas-, im türk. Münzwesen für (»weiße«) Silbermünzen, z. B. B.-Jüslik = 100 Para.
Bejasi
Bejasi, s. Ibadhiten.
Beka
Beka, Johannes de, niederländ. Historiker, um 1350, Kanonikus in Utrecht, schrieb ein »Chronicon Episcoporum Trajectensium« (unkritische Ausg. von Buchelius, Utr. 1613; die ...
Bekâ'a
Bekâ'a (»Spalt, Tal«, im Altertum Kölesyrien), der Grabenbruch zwischen Libanon und Antilibanon in Syrien, erstreckt sich von den Quellen des Jordans bis zum obern Nahr el Asi ...
Bekalmen
Bekalmen (von »Kalme«, Windstille), den Wind abschneiden; ein Segelfahrzeug ist bekalmt, wenn ihm der Wind von einem andern, dicht an der Windseite vorüberfahrenden Schiff, von ...
Bekanntmachungen
Bekanntmachungen (öffentlich angeschlagene) von Behörden etc., s. Anschlag.
Bekasse
Bekasse, ein spanisches, offenes, schnelles Segelfahrzeug.
Bekassine
Bekassine, s. Schnepfe.
Beke
Beke (spr. bīk), Charles Tilstone, engl. Reisender, geb. 10. Okt. 1800 zu Stepney in Middlesex, gest. 31. Juli 1874 in London, erlernte den Handel, studierte dann die Rechte, um ...
Bekehrung
Bekehrung (lat. Conversio), auf Grund der neutestamentlichen Forderung »Tut Buße« (wörtlich: »stellt euern Sinn um«) und »bekehrt euch« (wörtlich: »wendet euch herum«) ...
Bekenner
Bekenner, s. Confessor.
Bekenntnis
Bekenntnis, im gewöhnlichen Sinne soviel wie Glaubensbekenntnis. B. der Sünde, s. Beichte; B. vor Gericht, s. Geständnis.
Bekenntnisschein
Bekenntnisschein, Anerkennungs- oder Rekognitionsschein; dann schriftliche Versicherung eines Empfangs oder der Übernahme einer Verpflichtung.
Bekenntnisschriften
Bekenntnisschriften, s. Symbolische Bücher.
Békés de Kornyát
Békés de Kornyát (spr. bēkēsch de kornjāt), Kaspar, siebenbürg. Prätendent, geb. um 1520, gest. 7. Nov. 1591 in Grodno, war Gesandter in Konstantinopel und Wien, suchte im ...

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