Слова на букву brig-crus (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву brig-crus (8408)

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Cerographie
Cerographie (Kerographie, griech.), ein Druckverfahren, bei dem eine Kupferplatte mit einer Wachsschicht überzogen wird, auf die man eine Zeichnung oder Photographie überträgt, ...
Cerōma
Cerōma, die Wachshaut am Vogelschnabel.
Ceropegĭa
Ceropegĭa L. (Leuchterbaum), Gattung der Asklepiadazeen, aufrechte, selten blattlose, meist beblätterte, häufiger windende Stauden oder Halbsträucher, nicht selten aus ...
Cerophanīen
Cerophanīen, s. Ceraphanien.
Ceroplástik
Ceroplástik (griech.), s. Wachsbildnerei.
Cerosīn
Cerosīn, soviel wie Ceresin.
Cerotīn
Cerotīn, s. Cerylalkohol.
Cerotīnsäure
Cerotīnsäure C26H52O2 findet sich im Bienenwachs, als Cerotinsäureceryläther im chinesischen Wachs, im Wollschweiß, entsteht aus Paraffin und verdünnter Salpetersäure, ...
Ceroxўlon
Ceroxўlon H, B. Kth., Gattung der Palmen, hohe Bäume mit sehr langen, säulenförmigen Stämmen, fiederspaltigen Blättern, polygamischen oder monözischen Blüten und kleinen, ...
Cerquozzi
Cerquozzi (spr. tscher-), Michel Angelo, ital. Maler, geb. 2. Febr. 1602 in Rom, gest. daselbst 6. April 1660, Schüler des Cavaliere d'Arpino, malte in Pieter de Laars Geschmack ...
Cerretaner
Cerretaner, Volk, s. Cerdagne.
Cerrēto Sannīta
Cerrēto Sannīta (spr. tscherr-), Kreishauptstadt in der ital. Provinz Benevent, auf einer Anhöhe am Tiferno, Bischofsitz, mit schöner Kathedrale, Wein- und Ölbau, Fabrikation ...
Cerretti
Cerretti (spr. tsch-), Luigi, ital. Dichter, geb. 1. Nov. 1738 in Modena, gest. 5. März 1808 in Pavia, wurde 1764 Professor der Geschichte und der Beredsamkeit und unter der ...
Cerrīto
Cerrīto (spr. tsch-), Fanny (eigentlich Francesca), ital. Tänzerin, geb. 11. März 1821 in Neapel, debütierte 1835 auf dem Carlotheater, trat dann auf allen größern Bühnen ...
Cerro
Cerro (span.), Hügel, Berg, daher (besonders in Südamerika) oft mit Namen von Bergen, Pässen etc. verbunden.
Cerro Azul
Cerro Azul (spr. asūl), Hafenort in Peru, s. Cañete1).
Cerro Blanco
Cerro Blanco, s. Cayambe.
Cerro de Pasco
Cerro de Pasco, Hauptstadt des peruan. Depart. Junín und wichtiger Bergwerksort, liegt 4352 m ü. M. am nördlichen Ende der Hochebene von Bombón, 320km nordöstlich von Lima, ...
Cerro Gordo
Cerro Gordo, ein Bergpaß in Mexiko, auf der Straße von Veracruz nach der Hauptstadt; hier ward 18. April 1847 der mexikanische General Sanla Ana durch den nordamerikanischen ...
Cerro Largo
Cerro Largo, Departement von Uruguay, von Brasilien durch den Lagoa Mirim und Rio Jaguarão getrennt, gut bewässert und bewaldet, 14,929 qkm mit 3600 fast ausschließlich ...
Certa res
Certa res, s. Testament.
Certáldo
Certáldo (spr. tsch-), Flecken in der ital. Provinz Florenz, Kreis San Miniato, an der Eisenbahn Empoli-Chiusi, mit einem alten Schloß, dem Wohnhaus Boccaccios und (1901) ca. ...
Certāmen
Certāmen (lat.), Wettstreit; in Schulen Probearbeit, die über den Klassenplatz entscheidet (s. Zertieren).
Certepartie
Certepartie, s. Chartepartie.
Certhĭa
Certhĭa, Baumläufer (s.d.); Certhiidae (Baumläufer), Familie der Sperlingsvögel (s.d.).
Certificat de visite
Certificat de visite (franz.), in Frankreich das amtliche, auf Grund vorheriger Untersuchung ausgestellte Zeugnis über die Seetüchtigkeit eines Schiffes. Vgl. ...
Certŏsa
Certŏsa (spr. tsch-), Name von Klostergebäuden des Kartäuserordens in Italien, so bei Florenz (s.d.), Pavia etc. Die C. di Pavia, 8 km nördlich von Pavia an der Eisenbahn nach ...
Certosa-Mosaik
Certosa-Mosaik (spr. tsch-), aus drei- oder viereckigen Stücken zusammengesetztes Elfenbeinmosaik orientalischen Charakters, wird besonders in Mailand zum Schmuck von Möbeln aus ...
Certosafibel
Certosafibel, s. Fibeln.
Cerūmen
Cerūmen (lat.), das Ohrenschmalz; ceruminös, dem Ohrenschmalz ähnlich.
Cerussa
Cerussa, soviel wie Bleiweiß.
Cerussīt
Cerussīt (Bleispat, Bleikarbonat, Weißbleierz), Mineral, kohlensaures Blei PbCO3 mit 77,4 Proz. Blei, häufig in säulenförmigen, tafelartigen oder pyramidalen rhombischen ...
Cervant.
Cervant., bei Pflanzennamen Abkürzung für Vicente Cervantes, geb. 1759, gest. 26. Juli 1829 als Professor in Mexiko; mexikanische Pflanzen.
Cervantes Saavedra
Cervantes Saavedra (spr. ßawédra), Miguel de, berühmter span. Dichter, geb. Anfang Oktober 1547 in Alcalá de Henares aus altadligem galicischen Geschlecht, gest. 23. April ...
Cervarafest
Cervarafest (spr. tscherwāra), ein mit Aufzügen, Maskeraden, Kampfszenen etc. ausgestattetes Maifest der deutschen Künstler in Rom, wobei man nach den Cervaragrotten in der ...
Cervēna
Cervēna (Kriwina), Ort in Bulgarien, Kreis Rustschuk, an der Mündung der Jantra in die Donau. Hier 7. Sept. 1810 Sieg der Russen unter Kamensky über die Türken unter dem ...
Červeny
Červeny (spr. tschérweni), Václav Frantisek (d. h. Wenzel Franz), Instrumentenmacher, geb. 1819 zu Dubetsch in Böhmen, gest. 19. Jan. 1896 in Königgrätz, wo er eine Fabrik ...
Cervēra
Cervēra, 1) Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Lérida, am gleichnamigen Fluß (Nebenfluß des Segre), an der Eisenbahn Barcelona-Saragossa, hat eine gotische Pfarrkirche, ...
Cervēra y Topēte
Cervēra y Topēte, Pascual, span. Admiral, geb. 18. Febr. 1839, zeichnete sich in Cuba, in Afrika und im Karlistenkrieg aus und wurde beim Ausbruch des Krieges mit den ...
Cerveteri
Cerveteri (spr. tscherwē-), Dorf in der ital. Provinz Rom, Kreis Civitavecchia, mit (1901) ca. 800 (als Gemeinde 2337) Einw., steht an der Stelle der alten Etruskerstadt Cäre ...
Cervia
Cervia (spr. tschérwia), Stadt in der ital. Provinz Ravenna, nahe dem Adriatischen Meer, an der Eisenbahn Ravenna-Rimini, durch einen 890 m langen Kanal mit einem kleinen ...
Cervicapra
Cervicapra, Hirschziegenantilope, s. Antilopen, S. 577.
Cervidae
Cervidae (Hirsche), Familie der Huftiere (s.d.).
Cervignano
Cervignano (spr. tscherwinjāno), Marktflecken im österreichisch-illyr. Küstenland, Bezirksh. Gradisca, an der schiffbaren Aufsa, die unterhalb mittels eines Kanals durch den ...
Cervikāl
Cervikāl (lat.), den Nacken (cervix) betreffend.
Cervin, Mont
Cervin, Mont (spr. mong ßerwäng), s. Matterhorn.
Cervix
Cervix (lat.), der Nacken; C. uteri, Hals der Gebärmutter.
Cervolle
Cervolle, Arnold von, Bandenführer, genannt der Erzpriester (Archiprêtre), weil er, obgleich Ritter und verheiratet, den Nießbrauch einer Pfründe in Vernia hatte, war aus ...
Cervŭlus
Cervŭlus, Muntjak, s. Hirsch.
Cervus
Cervus, Hirsch; cornu cervi, Hirschhorn.
Cerylalkohol
Cerylalkohol (Cerotin) C26H54O findet sich im chinesischen Wachs als Cerotinsäureceryläther, auch im Wollschweiß, ist wachsartig, kristallinisch, schmilzt bei 79°, ...
Ces
Ces (ital. Do bemolle. franz. Ut bémol, engl. C flat), das durch ♭ erniedrigte c.
Ces.
Ces., bei Pflanzennamen Abkürzung für Baron Vincenzo Cesati (s.d.).
Cesalpīni
Cesalpīni (spr. tsche-, Cäsalpinus), Andrea, Philosoph, Botaniker und Mediziner, geb. 1519 zu Arezzo in Toskana, gest. 23. Febr. 1603 in Rom, studierte zu Pisa, ward Lehrer und ...
Cesare
Cesare, Carlo de, s. De Cesare.
Cesari
Cesari (spr. tsché-), 1) Alessandro, eigentlich Cesati, genannt Greco, ital. Gemmenschneider und Medailleur, stammte aus einer mailändischen Familie und blühte um 1550. Von ...
Cesarīni
Cesarīni (spr. tsche-), Giuliano, geb. 1398, gest. 10. Nov. 1444, seit 1423 Kardinal, predigte 1430 als päpstlicher Legat in Deutschland das Kreuz gegen die Hussiten, machte ...
Cesarotti
Cesarotti (spr. tsche-), Melchiorre, berühmter ital. Dichter und Gelehrter, geb. 15. Mai 1730 in Padua, gest. 3. Nov. 1808 auf seinem Landgut Salvaggiano, erhielt sehr jung den ...
Cesāti
Cesāti (spr. tsche-), Vincenzo, Baron, Botaniker. geb. 1807, gest. als Professor und Direktor des botanischen Gartens in Neapel 13. Febr. 1883, schrieb: »Stirpes italicae ...
Cesēna
Cesēna (spr. tsche-), Kreishauptstadt in der ital. Provinz Forlì, am Savio und an der Eisenbahn Bologna-Ancona, hat einen Dom mit schönen Bildhauerarbeiten, ein ansehnliches ...
Český Dub
Český Dub (spr. tsch-), Stadt, s. Böhmisch-Aicha.
Český Les
Český Les, s. Böhmerwald, S. 159.
Cesnŏla
Cesnŏla (spr. tschés-), Luigi Palma di, Graf, ital. Archäolog, geb. 29. Juli 1832 bei Turin als Sohn des Grafen Alarino Palma di C., eines eifrigen Philhellenen, trat in die ...
Cessalĭen
Cessalĭen (Cisalien, Scissalien, lat.), fehlerhaft geprägte, auch zerschnittene Münzstücke.
Cessante causa cessat effectus
Cessante causa cessat effectus, lat. Sprichwort: Beim Aufhören (Wegfall) der Ursache hört auch die Wirkung auf.
Cessatio a divinis
Cessatio a divinis (lat.), Einstellung des öffentlichen Gottesdienstes, eine dem Interdikt (s.d.) ähnliche Maßregel, angeordnet von den kirchlichen Obern zum Zeichen der Trauer ...
Cessio bonōrum
Cessio bonōrum (lat.), im römischen Rechte die von dem zahlungsunfähigen Schuldner vorgenommene Abtretung des Vermögens an seine Gläubiger. Durch diese freiwillige ...
Cession
Cession (lat.), s. Zession.
Cession de biens
Cession de biens, s. Cessio bonorum.
Cessolis
Cessolis, Jacobus de, ein Predigermönch, schrieb um 1300 ein »Liber de moribus hominum et officiis nobilium super ludo Scacorum«, von einigen Aufgabensammlungen des 13. Jahrh. ...
Cesti
Cesti (spr. tsch-), Marcantonio, einer der bedeutendsten Opernkomponisten des 17. Jahrh., geb. um 1620 in Arezzo, gest. 1669 in Venedig, Schüler von Carissimi in Rom, wurde 1646 ...
Cestĭus
Cestĭus, Gajus, Sohn eines Lucius C. aus der Publilischen Tribus, Prätor, Tribun und Mitglied des Kollegiums der sieben Epulonen, wahrscheinlich derselbe römische Ritter, den ...
Cestodes
Cestodes, s. Bandwürmer.
Cestōna
Cestōna, Badeort, s. Azpeitia.
Cestracĭonten
Cestracĭonten, s. Haifische.
Cestrum
Cestrum L. (Hammerstrauch), Gattung der Solanazeen, Sträucher oder kleine Bäume mit wechselständigen, ganzen, meist übelriechenden, immergrünen Blättern, wohlriechenden ...
Cestus Venĕris
Cestus Venĕris ( Venusgürtel), s. Rippenquallen.
Cetacĕa
Cetacĕa, soviel wie Wale (s.d.).
Cetacĕum
Cetacĕum, soviel wie Walrat.
Cete
Cete (die echten Wale), s. Wale.
Ceterach
Ceterach Willd. (Milzfarn), Farngattung der Polypodiazeen, mit seitenständigen, linealen, unbeschleierten Fruchthaufen. C. officinarum Willd. (kleine Hirschzunge), mit 8–20 cm ...
Cetĕris parĭbus
Cetĕris parĭbus (lat.), das übrige als gleich gesetzt, unter übrigens gleichen Umständen.
Ceterum censĕo
Ceterum censĕo (lat., vollständig: ceterum censeo, Carthaginem esse delendam, d. h. »übrigens halte ich dafür, daß Karthago zerstört werden muß«), stehender Schlußsatz ...
Cetewayo
Cetewayo (Ketschwayo), Sulukönig, Sohn des Königs Um gande (Panda, gest. 1872), folgte diesem schon 1857, erlangte die Herrschaft über das ganze Sululand mit Hilfe der ...
Cetīn
Cetīn, Walratfett, s. Walrat.
Cetīna
Cetīna, Gutierre de, span. Lyriker aus der Schule des Garcilaso, geb. um 1510 in Sevilla, gest. daselbst 1560, widmete sich dem Kriegsdienst, kämpfte bei Pavia, in Tunis und in ...
Cetĭna
Cetĭna (spr. tsch-), Küstenfluß in Dalmatien, entspringt am Fuße der Dinarischen Alpen, bildet bei Sinj ein sumpfiges Becken, durchbricht bei Duare das Küstengebirge mit ...
Cetinje
Cetinje, aufblühende Hauptstadt von Montenegro, mit Cattaro und dem Binnenlande durch eine Kunststraße verbunden, 660 m ü. M., in einem 6 km langen, 1 km breiten Karstpolje, ...
Cetīnsäure
Cetīnsäure, s. Palmitinsäure.
Cetische Alpen
Cetische Alpen, s. Alpen, S. 364.
Cetobriga
Cetobriga, s. Setubal.
Cetonĭa
Cetonĭa, Goldkäfer.
Cetrarĭa
Cetrarĭa Ach. (Schuppenflechte), Strauchflechten aus der Ordnung der heteromeren Diskolichenen, mit bandartig flachem, ästigem oder unregelmäßig zerschlitztem, beiderseits ...
Cetrarīn
Cetrarīn, s. Cetrarsäure.
Cetrāro
Cetrāro (spr. tsch-), Flecken in der ital. Provinz Co senza, Kreis Paola, am Tyrrhenischen Meer und der Eisenbahn Battipaglia-Santa Eufemia, mit Hafen, Fischerei und (1901) ca. ...
Cetrārsäure
Cetrārsäure (Cetrarin, Moosbitter, Flechtenbitter) C18H16O8 findet sich im Isländischen Moos (Cetraria islandica) und kann ihm durch kochenden Alkohol unter Zusatz von ...
Cette
Cette (spr. ßett'), Stadt im franz. Depart. Hérault, Arrond. Montpellier, Festung dritten Ranges, am Fuß des Mont St.-Clair (180 m), auf der schmalen Landzunge zwischen dem ...
Cetus
Cetus, Sternbild, s. Walfisch.
Cetylalkohol
Cetylalkohol (Hexadecylalkohol, Äthal) C16H34O findet sich als Palmitinsäurecetyläther (Cetin) im Walrat, in der Talgdrüse der Gänse und Enten, bildet farb- und ...
Cetylsäure
Cetylsäure, s. Palmitinsäure.
Ceulen
Ceulen, 1) (spr. kölen, Collen) Ludolf van, Mathematiker, geb. 28. Jan. 1540 in Hildesheim, gest. 31. Dez. 1610 in Leiden, lebte abwechselnd in Livland, Antwerpen, Delft als ...
Ceuta
Ceuta (spr. dsē-uta), stark befestigte Hafenstadt und Hauptort der span. Presidios (s.d.) in Marokko, auf einer Halbinsel am Mittelmeer, Gibraltar gegenüber, ist Sitz eines ...
Ceutorhynchus
Ceutorhynchus, Verborgenrüßler.
Ceutrōnen
Ceutrōnen (Ceutrones, nicht Centrones), Volk in den Poeninischen und Grajischen Alpen (Savoyen), das 58 v. Chr. Cäsar am Vordringen zu hindern suchte, erhielten unter Claudius ...
Ceva [1]
Ceva (spr. tschēwa), Stadt in der ital. Provinz Cuneo, Kreis Mondovì, am Tanaro und an den Eisenbahnlinien Turin-Savona und C.-Ormea, hat Reste alter Festungswerke, ein ...
Ceva [2]
Ceva (spr. tschēwa), Tommaso, Mathematiker und Dichter, geb. 20. Dez. 1648 in Mailand, gest. daselbst 3. Febr. 1737, trat 1663 in den Jesuitenorden und lehrte in mehreren ...
Cevadīn
Cevadīn, s. Veratrin.
Cevallos
Cevallos (spr. dsewálljos), Pedro, span. Staatsmann, geb. 1761 in Santander, gest. 29. Mai 1838 in Sevilla, war zuerst Gesandtschaftssekretär zu Lissabon und wurde später ...
Cevedāle, Monte
Cevedāle, Monte (spr. tschew-, Zufallspitze), dritthöchster Berg der Ortleralpen (s.d.), im höchsten seiner drei Gipfel 3774 m ü. M., Aussichtspunkt ersten Ranges, wird von ...
Cevennen
Cevennen (Cévennes, im Altertum Cebenna, Gebenna oder Cemmenus Mons), Gebirgskette im südlichen und mittlern Frankreich, die den südöstlichen Rand des französischen ...
Cevennenkrieg
Cevennenkrieg, s. Kamisarden.
Ceylanīt
Ceylanīt, Mineral, s. Spinell.
Ceylon
Ceylon (im Sanskrit nach dem Beinamen des arischen Eroberers Singhala [»Löwenwohnort«] oder Tamraparni, woher das griechische Taprobane, bei den Eingebornen Lankadiva, arabisch ...
Ceylonmoos
Ceylonmoos, s. Sphaerococcus und Agar-Agar.
Cezimbra
Cezimbra (spr. ßesimbra), Stadt im portug. Distrikt Lissabon (Provinz Estremadura), am Fuß einer schroff abfallenden Anhöhe, an der Bai von Setubal des Atlantischen Meeres, mit ...
cf.
cf. (cfr.), Abkürzung für confer (s.d.).
CGS
CGS, Abkürzung für Zentimeter-Gramm-Sekunde, s. Maßsystem, absolutes.
Ch
Ch, ch (lat. Ch, ch) drückt im Deutschen zwei verschiedene stimmlose Reibelaute aus, den palatalen hinter palatalen Vokalen, z. B. ich, Blech, Dächer, den velaren hinter andern ...
Chabaneau
Chabaneau (spr. schabanō), Camille, hervorragender Kenner des Provenzalischen, geb. 4. März 1831 in Nontron (Dordogne), seit 1879 Professor in Montpellier, gab zahlreiche ...
Chabariorinde
Chabariorinde, s. Bowdichia.
Chabarowsk
Chabarowsk (bis 1895 Chabarowka), Hauptstadt des Bezirks C. (früher Sofijsk, 122,257 qkm mit [1897] 27,269 Einw.), zugleich Sitz des Generalgouverneurs des Generalgouvernements ...
Chabas
Chabas (spr. schabá), François, franz. Ägyptolog, geb. 2. Jan. 1817 in Briançon, gest. 17. Mai 1882 in Versailles, wurde Kaufmann und trat 1831 in ein Handelshaus zu Nantes ...
Chabasīt
Chabasīt, Mineral aus der Gruppe der Zeolithe, wasserhaltiges Kalknatriumtonerdesilikat, (CaNa2) Al2Si4O12+6H2O, kristallisiert in rhomboedrischen, gewöhnlich zu Drusen ...
Chabb
Chabb, s. Aleppobeule.
Chabertsöl
Chabertsöl (Oleum contra Taeniam Chaberti). Destillat aus 1 Teil Hirschhornöl mit 3 Teilen Terpentinöl, riecht und schmeckt widerlich, wurde früher gegen den Bandwurm ...
Chabins
Chabins (spr. schābäng), angebliche Bastarde zwischen Ziegen und Schafen in Chile, die hauptsächlich ihres Felles wegen gezüchtet werden. Die C. sind fortpflanzungsfähig und ...
Chabir
Chabir (arab.), Karawanenführer in Afrika.
Chablais
Chablais (spr. schablä), Landschaft in Savoyen, nördlich an den Genfer See stoßend, 820 qkm groß mit 62,211 Einw., bildet jetzt das Arrond. Thonon des französischen Depart. ...
Chable, Le
Chable, Le (spr. lö schābl'), schweizer. Ort, s. Bagnes.
Chablis
Chablis (spr. schablī), Stadt im franz. Depart. Yonne, Arrond. Auxerre, am Serein und an der Lotalbahn Laroche-l'Isle gelegen, mit mehreren alten Kirchen (aus dem 12. und 13. ...
Chaboras
Chaboras, Fluß, s. Chabur.
Chabos
Chabos, japan. Zwerghühner (Bantams; s. Huhn).
Chabot
Chabot (spr. schabo), François, franz. Revolutionsmann, geb. 1759 zu St.-Geniez-Dol in Rouergue, 5. April 1794 guillotiniert, ward in Rodez Kapuziner, führte aber einen ...
Chabotte
Chabotte (franz., spr. schabott'), s. Hammer.
Chabrīas
Chabrīas, athen. Feldherr, ging, nachdem er schon in Thrakien und auf griechischem Boden Proben seiner Tüchtigkeit abgelegt, 388 v. Chr. nach Cypern, um den König Euagoras ...
Chabrier
Chabrier (spr. schabrier), Alexis Emanuel, franz. Opernkomponist, geb. 18. März 1841 in Ambert (Puyde-Dôme), gest. 13. Sept. 1891 in Paris, lebte von 1856 ab in Paris, trat 1862 ...
Chabrus
Chabrus (v. hebr. chabrusa), Gesellschaft, Vereinigung; auch der Gewinnanteil aus einem gemeinschaftlich mit mehreren unternommenen Geschäft; in den tschechischen Gegenden ...
Chabur
Chabur (so auch assyrisch; hebr. Chabor, bei Ptolemäus Chaboras), linker, bei Circesium einmündender Nebenfluß des Euphrat. Seine zahlreichen Quellströme entspringen im Mons ...
Chacabuco
Chacabuco (spr. tscha-), 1) Stadt in der südamerikanischen Republik Chile, 81 km nordöstlich von Santiago. Hier siegte 12. Febr. 1817 San Martin, General der Argentinischen ...
Chacham
Chacham (hebr., »Weiser«), während des zweiten jüdischen Staatslebens Bezeichnung des dritten Vorsitzenden des Synedrion (s.d.), jetzt bei Gemeinden mit spanischem Ritus und ...
Chachani
Chachani (spr. tschatschāni), 6096 m hoher Berg in Peru, nördlich von Arequipa, mit 5075 m hoher meteorologischer Station (seit 1894).
Chachapoyas
Chachapoyas (spr. tschatschapōjas), sehr heruntergekommene, 1536 von Pizarro gegründete Hauptstadt des peruan. Depart. Amazonas, 2323 m ü. M., unter 6°8' südl. Br., am ...
Chaco
Chaco (spr. tschāko), 1) Gebiet in Bolivia, Paraguay und Argentinien, s. Gran Chaco. – 2) Gouvernement im nördlichen Teil der Argentinischen Republik, 124,834 (nach Trognitz ...
Chaconne
Chaconne (franz., spr. schakonn'; ital. Ciaccona), ursprünglich wohl ein italienischer Tanz, aber schon im 17. Jahrh. (Tarq. Merula 1637) ein Instrumentalstück im ...
Chacornac
Chacornac (spr. schakornack), Jean, Astronom, geb. 21. Juni 1823 in Lyon, gest. daselbst 6. Sept. 1873, anfangs Kaufmann, dann Astronom an der Sternwarte in Marseille und Paris; ...
Chacta
Chacta (Chahta), Indianerstamm, s. Tschokta.
Chacun à son goût
Chacun à son goût (franz., spr. schaköng a ßong gū), jeder nach seinem Geschmack, Gefallen.
Chadderton
Chadderton (spr. tschäddert'n), Stadt in Lancashire (England), Vorort von Oldham, am Irk und dem Rochesterkanal, mit Baumwollmanufaktur, chemischen und Maschinenfabriken, ...
Chadidscha
Chadidscha (Chadiga), erste Gemahlin Mohammeds, hatte als reiche Kaufmannswitwe den jugendlichen Mohammed für ihr Geschäft gewonnen und heiratete ihn um 595, obwohl 15 Jahre ...
Chadshi-Dere
Chadshi-Dere, Festung, s. Owidiopol.
Chadsura
Chadsura, die sibir. Weißtanne (Abies sibirica), s. Tanne.
Chaenomēles
Chaenomēles, s. Quittenbaum.
Chaerocampa
Chaerocampa, s. Oleanderschwärmer.
Chaerophyllum
Chaerophyllum L. (Kälberkropf), Gattung der Umbelliferen, ein- oder mehrjährige, zuweilen knollige Kräuter mit hohem Stengel, mehrfach fiederteiligen Blättern mit breiten ...
Chaetētes
Chaetētes, s. Korallen.
Chaetifĕra
Chaetifĕra, Gruppe der Sternwürmer (s.d.).
Chaetoderma
Chaetoderma, Gattung der Solenogastren (s.d.)
Chafadschi
Chafadschi, arab. Philolog, s. Hariri.
Chagny
Chagny (spr. schannji), Stadt im franz. Depart. Saône-et-Loire, Arrond. Chalon, an der Dheune, am Canal du Centre, Knotenpunkt der Eisenbahn Paris-Lyon, hat guten Weinbau, ...
Chagosarchipel
Chagosarchipel (spr. tschā-), brit. Inselgruppe im Indischen Ozean, zwischen 4°44' 7°39' südl. Br. und 70°55'–72°52' östl. L., 450 km südlich der Malediven, besteht aus ...
Chagres
Chagres (spr. tscha-), Fluß auf der Landenge von Panama, entspringt auf der Küstenkordillere San Blas, ist wegen zahlreicher Wasserfälle nur auf eine kurze Strecke schiffbar ...
Chagrin [1]
Chagrin (franz., spr. schagräng), nagender Kummer, Gram; chagrinieren, kränken. betrüben.
Chagrin [2]
Chagrin (franz., spr. schagräng; v. türk. oder pers. sagrî, [Pferde-]Rücken), starkes Leder mit eigentümlichen Erhöhungen auf der Oberfläche, wird in Rußland (Astrachan), ...
Chagualgummi
Chagualgummi (Magueygummi), von einer südamerikanischen Puya (Bromeliazee) stammendes Gummi, bildet Bruchstücke von Hohlzylindern, auch knollenförmige und stalaktitische ...
Chahut
Chahut (franz., spr. schă-ǖ), s. Canean.
Chaibar
Chaibar, in der arab. Geschichte berühmte Festung der Juden im gleichnamigen vulkanischen Distrikt von Hidschaz, sechs Stationen nordöstlich von Medina. In den ersten Feldzügen ...
Chaiber
Chaiber (Khaibar, Khyber), Paß zwischen der britisch-ind. Provinz Pandschab und Afghanistan, beginnt auf indischer Seite bei dem Fort Dschamrud (501 m), wohin Eisenbahn von ...
Chaifa
Chaifa, Stadt, s. Haifa.
Chaignet
Chaignet (spr. schänjä), Anthelme Edouard, franz. Philosoph und Philolog, geb. 9. Sept. 1819 in Paris, machte seine Studien am Prytaneum zu La Flèche, ward 1839 Repetent ...
Chailar [1]
Chailar, Fluß in der nordöstlichen Mongolei, entspringt als Kuldur am Westabhang des Großen Chingan und vereinigt sich mit dem Abfluß des Sees Dalainor zum Argun (s. Amur), ...
Chailar [2]
Chailar, wichtiger Handelsplatz im nordwestlichen Teil der Provinz Holungkiang der chinesischen Mandschurei, in der weiten Niederung des Iben gol, dicht oberhalb seiner Mündung ...
Chailles
Chailles (franz., spr. schaj'), nuß- bis kopfgroße Kalkknollen (Konkretionen von kieseligem Kalkstein) im obern Jura (terrain à chailles) des französischschweizerischen ...
Chain
Chain (engl., spr. tschēn, »Kette«, auch Surveyor's oder Gunter's C.), Meßkette, = 4 Rods (Ruten), eingeteilt in 100 Links = 20,116 m.
Chaine
Chaine (franz., spr. schǟn'), Kette; eine fortlaufende Reihe ausgestellter Posten, angestellter Arbeiter etc.; in der Tanzkunst, eine Tour, wobei die Tänzer den Tänzerinnen und ...
Chaireddin
Chaireddin, türk. Seeräuber, s. Barbarossa 2).
Chaireddin Pascha
Chaireddin Pascha (franz. Schreibweise Khereddin), türk. Staatsmann, geboren um 1820 in Kaukasien von tscherkessischen Eltern, gest. 30. Jan. 1890 in Konstantinopel, kam, als ...
Chairpur
Chairpur, s. Khairpur.
Chaise [1]
Chaise (franz., spr. schäs'), Sitz, Stuhl; zwei- oder vierräderiger Wagen mit Verdeck. C.-longue (spr. schǟs'longh', »langer Stuhl«), Art Sofa mit schiefer Lehne an einer der ...
Chaise [2]
Chaise (spr. schäs'), alte franz. Goldmünze, bis 1350 auch Masse genannt (c. d'or mit dem König auf gotischem Throne): um 1230 und später 8,562 g schwer bei voller Feinheit = ...
Chaise-Dieu, La
Chaise-Dieu, La (spr. schǟs'-djö), Ort im franz. Depart. Oberloire, Arrond. Brioude, 1200 m ü. M., mit (1901) 1378 Einw. Von der dortigen berühmten Benediktinerabtei (1043 ...
Chaityas
Chaityas, s. Höhlentempel.
Chaix
Chaix (spr. schǟ), bei Pflanzennamen für D. Chaix, geb. 1731 in Mont-Auroux in dem Dauphiné, starb als Pfarrer in Baux bei Gap 1800. Flora des Dauphiné.
Châkân
Châkân (mongol., »Fürst, Kaiser«), Titel der Fürsten mongolischer Abkunft, dann auch der nichtmongolischen Herrscher Persiens und der Türkei. Châkânî, kaiserlich. Aus C. ...
Chaki
Chaki (Khaki), großer Salzsee im russ. Gouv. Astrachan, Kreis Jenotajewsk, liegt mitten in der Kalmücken- oder Wolgasteppe und ist von mehreren andern Salz- und Bittersalzseen ...
Chakri-Orden
Chakri-Orden, königlich siames. Orden, gestiftet 21. April 1882 von König Chulalongkorn zur Erinnerung an den Gründer der Dynastie, General Chakri. Der Orden wird nur an ...
Chal'at
Chal'at (eigentlich Chil'at, arab.), Kleid, Ehrenkleid als Geschenk, womit die Fürsten Persiens und Mittelasiens ihre Beamten auszeichnen. In Persien besteht der C. aus einem ...
Chalais
Chalais (spr. schalä), s. Meudon.
Chaland
Chaland (franz., spr. schalāng), der Kunde eines Kaufmanns, Abnehmer; Chalandise, die Kundschaft.
Chalatenango
Chalatenango (spr. tscha-), Departement im AW. der mittelamerikan. Republik Salvador, mit (1887) 53,839 Einw. Die gleichnamige Hauptstadt, mit großem Jahrmarkt (Indigo, Vieh), ...
Chalāza
Chalāza (griech.), das Hagelkorn; Hagelfleck, ein Teil der Samenanlage der Pflanze; Hagelschnur (s. Ei).
Chalazogame Befruchtung
Chalazogame Befruchtung (Chalazogamie), eine Befruchtungsart bei gewissen Blütenpflanzen, bei der der Pollenschlauch nicht durch die Mikropyle, sondern von dem Chalazaende her in ...
Chalcēdon [1]
Chalcēdon, Mineral, nach der gleichnamigen Stadt in Kleinasien benannt, besteht aus mikrokristallinischer Kieselsäure (Hornstein, Jaspis), gemengt mit etwas amorpher ...
Chalcēdon [2]
Chalcēdon (griech. Kalchedon), Stadt im alten Bithynien, am Eingang in den Bosporus, Byzanz gegenüber, 674 v. Chr. von den Megarern angelegt, war eine blühende Handelsstadt mit ...
Chalcedonisches Glaubensbekenntnis
Chalcedonisches Glaubensbekenntnis (lat. Symbolum Chalcedonense), die Formel, die das 451 zu Chalcedon in Bithynien versammelte vierte ökumenische Konzil zur Beilegung der ...
Chalcedonzement
Chalcedonzement, eine Mischung aus gebranntem Chalcedon mit Kalkbrei und weißem Sand, ist glänzend weiß, geschliffenem Marmor ähnlich.
Chalcha
Chalcha (Khalka), Gruppe der Ostmongolen, im N. der Wüste Gobi, nebst den Schara die reinsten Vertreter der mongolischen Rasse. S. Mongolen.
Chalcidĭer
Chalcidĭer (Pteromalinen, Schenkelwespen, Chalcididae Westw.), Familie der Hautflügler, meist sehr kleine Insekten mit kurzen, gebrochenen Fühlern, kurzen Tastern, ...
Chalco
Chalco (spr. tschal-), Distriktshauptstadt im Staat Mexiko, 2286 m ü. M., im SO. der Hauptstadt, am Ostende des gleichnamigen, von einem Schiffahrtskanal durchschnittenen ...
Chalcophanes
Chalcophanes, s. Bootschwanz.
Chalcophŏra
Chalcophŏra, s. Prachtkäfer.
Chaldäa
Chaldäa, Chaldäer (griech. Chaldaioi, lat. Chaldaci, assyr. Kaldu, hebr. Kasdîm). Das Alte Testament nennt seit Jeremias die Bewohner von Babylon und Babylonien Kasdîm, ...
Chaldäische Christen
Chaldäische Christen (Chaldäer), eine Religionspartei in Vorderasien, die aus den Nachkommen derjenigen Nestorianer (s.d.) besteht, die sich mit der römisch-katholischen Kirche ...
Chaldäische Periode
Chaldäische Periode (auch Halleysche Periode), die Periode Saros, die nach Suidas chaldäischen Ursprungs ist: sie umfaßt einen Zeitraum von 65851/3 Tagen oder von 18 ...
Chaldäische Sprache und Literatur
Chaldäische Sprache und Literatur. Die chaldäische Sprache, d. h. der nachhebräische Dialekt Palästinas, gehört dem semitischen Sprachstamm (f Semiten) an und verdankt ihren ...
Chaldron
Chaldron (spr. tschaodrön, Chalder, Chaudron), engl. Kornmaß zu 4 Quarters, 1826 auf 1163,157 Lit. bestimmt, bis 1836 in London 4 Vats = 36 gehäufte Kohlenbushels enthaltend. ...
Chalet
Chalet (franz., spr. schalä), Sennhütte, Schweizerhaus; auch kleine Villa in Form eines solchen.
Chaleurs
Chaleurs (Baie des C., spr. bǟ dä schalör), Bai an der Westseite des St. Lorenzbusens, zwischen der Gaspéhalbinsel und Neubraunschweig, mit den Häfen und Fischerorten ...
Chalfont Saint Giles
Chalfont Saint Giles (spr. tschällfent ßĕnt dschails), Dorf in der engl. Grafschaft Buckingham, 16 km nördlich von Windsor, mit dem Haus (jetzt Museum), in dem Milton sein ...
Chalga
Chalga, chines. Stadt, s. Kalgan.
Chalicodoma
Chalicodoma, die Mörtelbiene.
Chalid
Chalid (Chaled) ibn el Walid, aus dem Stamm Koreisch, trug hauptsächlich zur Niederlage Mohammeds am Berg Ohod 625 bei, trat jedoch um 629 zu ihm über und wurde der größte ...
Chalifat
Chalifat, Chalifen, s. Kalifat, Kalifen.
Chalikōsis
Chalikōsis (griech., Kalk-, Kiesellunge), Veränderung der Lungen, die auf Ablagerung von eingeatmetem Kalk- oder Kieselstaub beruht.
Chalîl
Chalîl (C. ibn Ishak), arab. Jurist, s. Arabische Literatur, S. 661.
Chalil
Chalil (hebr.), althebräisches Blasinstrument, von Luther als Pfeife oder Flöte übersetzt.
Chalîl er Rahmân
Chalîl er Rahmân, arabischer Name der Stadt Hebron (s.d.).
Chaliza
Chaliza (hebr.), s. Leviratsehe.
Chalkanthīt
Chalkanthīt, Mineral, soviel wie Kupfervitriol.
Chalkeien
Chalkeien (griech.), Fest zu Ehren der Athene (s.d.).
Chalkelephantīn
Chalkelephantīn (griech.), aus Erz und Elfenbein bestehend.
Chalki
Chalki (»Erzinsel«, türk. Hejbeli ada), eine der türkischen Prinzeninseln (Demonesi), im Marmarameer, hat eine Handels- und eine Marineschule, ein Kloster der Heiligen ...
Chalkidĭos
Chalkidĭos, neuplatonischer Philosoph in der ersten Hälfte des 4. Jahrh. n. Chr., hinterließ eine lateinische Übersetzung von Platons »Timäos« nebst einem Kommentar ...
Chalkidische Halbinsel
Chalkidische Halbinsel (Chalkidike), nach heutigem Sprachgebrauch die gebirgige, wald- und wasserreiche Halbinsel im türk. Sandschak Saloniki, die zwischen den Golsen von ...
Chalkis
Chalkis, alte, noch heute unter demselben Namen bestehende Hauptstadt der Insel Euböa, an dem schmälsten Punkte des Sundes Euripos gelegen und seit 411 v. Chr. durch eine stark ...
Chalkochemigraphie
Chalkochemigraphie (griech.), ein Verfahren zur Herstellung von auf der Buchdruckpresse druckbaren Platten. Eine Zinkplatte wird weiß grundiert, in diesen Grund die Zeichnung ...
Chalkographie
Chalkographie (griech.), die Kupferstecherkunst.
Chalkondўles
Chalkondўles (Chalkokondyles), 1) Laonikos, byzantin. Geschichtschreiber, geb. in Athen, lebte um 1450 in Griechenland. Er schrieb eine Geschichte der Entwickelung des ...
Chalkophyllīt
Chalkophyllīt, Mineral, soviel wie Kupferglimmer.
Chalkopyrīt
Chalkopyrīt, Mineral, soviel wie Kupferkies.
Chalkosīn
Chalkosīn, Mineral, soviel wie Kupferglanz.
Chalkotrichīt
Chalkotrichīt, Mineral, s. Rotkupfererz.
Chalkotypie
Chalkotypie (griech.), ein der Chalkochemigraphie (s.d.) ähnliches Verfahren (1850 von Heims in Berlin erfunden) zur Herstellung durch Ätzung von auf der Buchdruckpresse ...
Chalkoxylographie
Chalkoxylographie (griech.), eine von Siegländer in Wien 1837 bekannt gemachte Methode, die Kupferstecher-mit der Holzschneidekunst so zu verbinden, daß Aquatintatöne treu ...
Chalkūs
Chalkūs (griech.), eine athen. Kupfermünze, =1/8 Obol, von der noch keine Exemplare nachgewiesen sind, deren Existenz aber inschriftlich bezeugt ist.
Challa
Challa (hebr., »Kuchen«), die Teighebe, die als erstes von jedem Teig abgenommen und dem Priester gegeben werden mußte (4. Mos. 15,21). Noch heute wird die C. von frommen ...
Challans
Challans (spr. schallang), Stadt im franz. Depart. Vendée, Arrond. Sables-d'Olonne, an der Staatsbahnlinie Nantes-La Roche-sur-Yon, mit Fischerei, Gipsbrennerei, Handel und ...
Challemel-Lacour
Challemel-Lacour (spr. schall'mell-lakur), Paul Armand, franz. Politiker, geb. 19. Mai 1827 in Avranches, gest. 26. Okt. 1896 in Paris, hielt Vorträge über Philosophie, ward ...
Challenger
Challenger (spr. tschällendscher, »Herausforderer«), Name einer engl. Korvette, die 1872–76 die bis jetzt bedeutendste wissenschaftliche maritime Expedition machte; s. ...
Chalmers
Chalmers (spr. tschaomers oder tschällmers), 1) George, schott. Historiker, geb. 1742, gest. 31. Mai 1825, studierte die Rechte, ließ sich dann in Baltimore als Anwalt nieder, ...
Chalon
Chalon, s. Rasch.
Chalon-sur-Saône
Chalon-sur-Saône (spr. schalóng-ßǖr-ßon'), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Saône-et-Loire. am rechten Ufer der Saöne, auf der Dampfschiffe nach Lyon verkehren, ...
Chalonnais
Chalonnais (spr. schalonnä), s. Chalon-sur-Saône.
Chalonnes-sur-Loire
Chalonnes-sur-Loire (spr. schalonn'-ßǖr-lüār'), Stadt im franz. Depart. Maine-et-Loire, Arrond. Angers, am Zusammenfluß des Layon und des Lonet, eines Armes der Loire, und an ...
Châlons-sur-Marne
Châlons-sur-Marne (spr. schalóng-ßür-marn'), Hauptstadt des franz. Depart. Marne, an der Marne und dem Marne-Rheinkanal, Knotenpunkt der Ostbahn, in einer anmutigen Ebene der ...
Chalotais
Chalotais (spr. schalōtä), Louis René de Caradeuc de la, Generalprokurator, geb. 6. März 1701 in Rennes, gest. 12. Juli 1785, trug durch seine zwei dem Parlament vorgelegten ...
Chalotte
Chalotte, soviel wie Schalotte, s. Lauch.
Chaltel
Chaltel (spr. tschaltēl), tätiger Vulkan unter 49°8' südl. Br. am Westufer des Sees Chacabuco, 2170 m hoch, in der argentinischen Provinz Santa Cruz.
Chalwet
Chalwet (arab., »Einsamkeit, abgesondertes Zimmer«), der innerste, nach außen völlig abgeschlossene Teil der mohammedanischen Wohnungen, auch die Badezelle, in der gewisse ...
Chalweti
Chalweti (»Einsiedler, Vertrauter«), Angehörige des 1397 von Scheich Omar Chalweti (begraben zu Kaisarich in Kleinasien) begründeten Derwischordens der Chalwetis. Sie leben ...
Chaly
Chaly, Gewebe mit seidener Kette und Einschlag aus Kammgarn, dem Wollenmusselin ähnlich.
Chalybäus
Chalybäus, Heinrich Moritz, Philosoph. geb. 3. Juli 1796 zu Pfaffroda im sächsischen Erzgebirge, gest. 22. Sept. 1862 in Dresden, war zuerst Hauslehrer in Wien, dann Lehrer an ...
Chalyber
Chalyber (später Chaldäer genannt), ein durch seine bis heute dort erhaltene Eisenbearbeitung berühmtes Volk des Altertums, das an der Nordküste von Kleinasien östlich der ...
Chalybopegae
Chalybopegae, eisenhaltige Mineralwässer, Stahlwässer.
Chalybs
Chalybs (griech.), der Stahl, abgeleitet von den bergbaukundigen Chalybern (s.d.). Chalybeata, eisen- (»stahl«-) haltige Arzneimittel.
Chalypīt
Chalypīt, ein Kohlenstoffeisen Fe3C, findet sich in manchen Eisenmeteoriten.
Chalўbon
Chalўbon, griech. Name von zwei Städten in Syrien: 1) das heutige Halbûn (ägypt. und assyr. Chilbu, hebr. Chelbôn), 20 km nordwestlich von Damaskus, früh berühmt durch ...
Cham [1]
Cham, 1) Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Oberpfalz, zwischen dem Bayrischen und Oberpfälzer Wald, 386 m ü. M., unweit der Mündung des Flusses C. (Chamb) in den Regen, ...
Cham [2]
Cham, Sohn Noahs, s. Ham.
Cham [3]
Cham (spr. kamm), eigentlich Amédée de Noé, franz. Karikaturenzeichner, geb. 26. Jan. 1819 in Paris, gest. daselbst 6. Sept. 1879, Sohn des Grafen Noé, war erst Schüler Paul ...
Cham.
Cham., bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für A. von Chamisso (s.d.).
Chama
Chama, s. Gienmuschel.
Chamade
Chamade (franz.), s. Schamade.
Chamaecypăris
Chamaecypăris Saach. (Lebensbaumzypresse), Gattung der Koniferen, Bäume mit deutlich zusammengedrückten, vierkantigen Zweigen, an verschiedenen Zweigen einhäusigen Blüten, im ...
Chamaedorěa
Chamaedorěa Wild. (Bergpalme), Gattung der Palmen, 6–9 m hohe Gewächse mit rohrartigem Stamm, oft Ausläufer treibend, gefiederten, selten ganzen Blättern, diözischen, in ...
Chamaedrys
Chamaedrys, s. Veronica.

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