Слова на букву brig-crus (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву brig-crus (8408)

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Chemische Technologie
Chemische Technologie, s. Technologie.
Chemische Tusche
Chemische Tusche, soviel wie lithographische Tinte, s. Lithographie.
Chemische Umsetzungen
Chemische Umsetzungen, s. Chemischer Prozeß.
Chemische Verbindungen
Chemische Verbindungen, alle homogenen Substanzen, die aus zwei oder mehr Atomen verschiedener Elemente bestehen.
Chemische Verwandtschaft
Chemische Verwandtschaft (Affinität, chemische Anziehung), die Kraft, die bei Bildung chemischer Verbindungen zwischen den Atomen tätig ist und die Moleküle in sich ...
Chemische Wäsche
Chemische Wäsche, chemischtrockne Reinigung, s. Waschen.
Chemische Wirkung des Lichtes
Chemische Wirkung des Lichtes, s. Licht.
Chemische Zeichen
Chemische Zeichen (Symbole), in frühern Zeiten zum Zweck der Abkürzung und der Geheimhaltung chemischer Arbeiten benutzte Symbole für verschiedene Substanzen und Operationen, ...
Chemische Zersetzung
Chemische Zersetzung, s. Chemischer Prozeß.
Chemischer Prozeß
Chemischer Prozeß, der Vorgang der Verbindung oder Zersetzung der Stoffe. Zink bleibt bei gewöhnlicher Temperatur beim Liegen an der Luft unverändert, erhitzt man es aber ...
Chemisches Gleichgewicht
Chemisches Gleichgewicht. Ammoniak vereinigt sich mit Chlorwasserstoff zu Chlorammonium: NH3+HCl = NH4Cl. Läßt man beide Gase bei einer Temperatur zusammentreten, bei der ...
Chemisches Laboratorium
Chemisches Laboratorium, s. Laboratorium.
Chemischgrün
Chemischgrün, s. Saftgrün.
Chemischrot
Chemischrot, s. Englischrot.
Chemischtrockne Reinigung
Chemischtrockne Reinigung, s. Waschen.
Chemise [1]
Chemise (franz., spr. sch'mīs'), Hemd; Chemisette, Vorhemd, Kragen.
Chemise [2]
Chemise, seiner leinwandartiger Baumwollenstoff zu Oberhemden, Vorhemdchen etc., gebleicht, häufig rot oder blau bedruckt, mit 33 Ketten- und 44 Schußfäden auf 1 cm; Kette und ...
Chemismus
Chemismus (griech.), chemisches Verhältnis; auch eine chemische Welttheorie und soviel wie Chemiatrie (s. Chemie, S. 912).
Chemitropismus
Chemitropismus, s. Chemotaxis.
Chemitypie
Chemitypie (griech.), das von dem dänischen Goldarbeiter Piil 1846 erfundene Verfahren, Radierungen auf Zink und Kupfer in Relief zum Druck für die Buchdruckpresse herzustellen. ...
Chemmis
Chemmis, s. Achmim.
Chemnitz
Die Buchstaben und Zahlen zwischen den Linien | B5 | bezeichnen die Quadrate des Planes. AdolfstraßeB5 Adorfer ...
Chemnitz [1]
Chemnitz (spr. kémm-), rechter Nebenfluß der Zwikkauer Mulde im Königreich Sachsen, entsteht bei Altchemnitz aus dem Zusammenfluß der Zwönitz und Würschnitz, geht durch die ...
Chemnitz [2]
Chemnitz (spr. kémm-, hierzu der Stadtplan mit Registerblatt), Hauptstadt der gleichnamigen sächs. Kreishauptmannschaft, liegt 300 m ü. M., am Fuß des Erzgebirges, in einem ...
Chemnitz [3]
Chemnitz, 1) Martin, der bedeutendste lutherische Theolog aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrh., geb. 9. Nov. 1522 zu Treuenbrietzen in der Mittelmark, gest. 8. April 1586 in ...
Chemnitzer
Chemnitzer, Iwan Iwanowitsch, russ. Fabeldichter, geb. 16. (5.) Jan. 1745 zu Jenotajewsk im Gouv. Astrachan, wo sein Vater, der aus Sachsen gebürtig war, die Stelle eines ...
Chemōsis
Chemōsis (griech.), seröse Schwellung der Augenbindehaut, meist das Symptom einer anderweitigen Erkrankung des betreffenden Auges.
Chemotáxis
Chemotáxis (Chemitropismus, griech.), die durch chemische Reize vermittelte Bewegung der lebenden Zelle. Lösungen chemischer Körper in Kapillarröhrchen wirken auf die ...
Chemulpo
Chemulpo (spr. tsche-, Ningseng, Jinsen), der wichtigste Vertragshafen von Korea, an der Westküste an der Mündung des Hanflusses, 40 km westlich der Hauptstadt Söul, deren ...
Chenavard
Chenavard (spr. sch'nawár), Paul Joseph, franz. Maler, geb. 9. Dez. 1808 in Lyon, gest. daselbst 12. April 1895, kam 1825 nach Paris, wo er sich zuerst bei Hersent, dann bei ...
Chenciny
Chenciny, Stadt, s. Chenziny.
Chénebier
Chénebier (spr. schēn'bjē), franz. Dorf bei Belfort, in der Schlacht bei Belfort (s.d.) Stützpunkt des rechten deutschen Flügels, wurde 16. Jan. 1871 von den Franzosen ...
Chênedollé
Chênedollé (spr. schǟn'dŏlé), Charles Pioult de, franz. Dichter, geb. 4. Nov. 1769 zu Vire in der Normandie, gest. 2. Dez. 1833 in Burey (Depart. Eure), wanderte 1791 aus, ...
Chênée
Chênée (spr. schänē'), Fabrikort in der belg. Provinz und im Arrond. Lüttich, unweit der Vereinigung von Ourthe und Vesdre, an der Staatsbahnlinie Lüttich-Verviers, mit ...
Chenery
Chenery (spr. tschénnĕrì), Thomas, engl. Journalist und Orientalist, geb. 1826 auf Barbados, wurde 1868 Professor des Arabischen an der Universität Oxford und starb 11. Febr. ...
Cheng
Cheng, chin. Blasinstrument, s. Tscheng.
Chénier
Chénier (spr. schēnjé), 1) André, franz. Dichter, geb. 30. Okt. 1762 in Konstantinopel, Sohn von Louis C., Generalkonsul daselbst, und einer schönen und geistreichen Griechin ...
Chenille
Chenille (franz., spr. sch'nīj' oder verdeutscht; schĕnillje, »Raupe«), schnurförmiges, behaarten Raupen ähnliches seidenes Fabrikat, zu dessen Darstellung man taftartige, ...
Chénit, Le
Chénit, Le (spr. schenī), schweizer. Ort, s. Joux (Val de).
Chenonceaux
Chenonceaux (spr. sch'nongßō), Dorf im franz. Depart. Indre-et-Loire, Arrond. Tours, am Cher und der Orléansbahn, hat ein berühmtes Schloß mit Park und (1901) 219 Einw. Das ...
Chenook
Chenook (spr. tchĭnúk), Indianerstamm, s. Tschinuk.
Chenopodĭazeen
Chenopodĭazeen (Chenopodeen, Gänsefußartige), dikotyle Pflanzenfamilie aus der Abteilung der Zentrospermen, Kräuter, Stauden, auch Sträucher mit nebenblattlosen, bisweilen ...
Chenopodĭum
Chenopodĭum L. (Gänsefuß, Schmergel, Melde), Gattung der Chenopodiazeen, einjährige oder ausdauernde Kräuter, selten Sträucher mit meist dreieckig rhombischen, buchtig ...
Chenu
Chenu (spr. sch'nü), Jean Charles, Naturforscher und Arzt, geb. 30. Aug. 1808 in Metz, gest. 12. Nov. 1879 in Paris, studierte seit 1825 Medizin in Paris, trat als Militärarzt ...
Chenzīny
Chenzīny (poln. Chenciny), Stadt im polnisch-russ. Gouv. Kjelze, an der Eisenbahn Iwangorod-Dombrowa, hat ein auf hohem Berge gelegenes Schloß und (1897) 6180 Einw. (viele ...
Cheops
Cheops (von den Griechen auch Suphis oder Chemmis genannt), altägypt. König, der vierten Dynastie angehörig, lebte um 2600 v. Chr. Von ihm rührt die größte der Pyramiden ...
Chepewyan
Chepewyan, Indianerstamm, s. Tschepewain.
Chephren
Chephren (Chafre), König von Ägypten, Sohn und Nachfolger des Cheops (s.d.), und Erbauer der zweitgrößten Pyramide von Gize (s. Pyramide).
Chepstow
Chepstow (spr. tschéppsto), Stadt in Monmouthshire (England), 2 km oberhalb der Mündung des Wye, von einer Burgruine (aus dem 13.–14. Jahrh.) beherrscht, hat noch alte ...
Cheque
Cheque, s. Scheck.
Cher [1]
Cher (franz., spr. schǟr), lieb, teuer; mon c., mein Teurer; ma chère, meine Teure.
Cher [2]
Cher (spr. schǟr, der Cabris [Carus?] der Alten), Fluß im mittlern Frankreich, entspringt in den Bergen der Auvergne nahe bei Mérinchal im Kanton Auzances (Creuse), fließt ...
Cher [3]
Cher (spr. schǟr), Departement im mittlern Frankreich, nördlich vom Depart. Loiret, östlich von Nièvre, südlich von den Departements Allier und Creuse und westlich von Indre ...
Cheramellabaum
Cheramellabaum, s. Phyllanthus.
Cherasco
Cherasco (spr. kerásko), Stadt in der ital. Provinz Cuneo, Kreis Mondovì, 2 km vom Zusammenfluß der Stura und des Tanaro, an der Eisenbahn Turin-Savona gelegen, mit Mauern ...
Cheráskow
Cheráskow, Michail Matwejewitsch, russ. Dichter, geb. 5. Nov. (25. Okt.) 1733 in Perejaslawlj (Gouv. Poltawa), gest. 27. Sept. 1807 in Moskau, stammt von einem nach Rußland ...
Cherbourg
Cherbourg (spr. schǟrbūr), Arrondissementshauptstadt und Kriegsplatz ersten Ranges im franz. Depart. Manche, liegt an der Mündung der Divette in den Kanal, an einer flachen ...
Cherbuliez
Cherbuliez (spr. schärbüljē), einflußreiche Familie in Genf, deren Glieder sich durch wissenschaftliche und literarische Tätigkeit auch im Ausland einen ehrenvollen Ruf ...
Cherbury
Cherbury, Philosoph, s. Herbert 1).
Cherchell
Cherchell, Stadt in Algerien, s. Scherschel.
Cherchez la femme
Cherchez la femme (spr. sckärschē lă fámm'), s. Où est la femme?
Chercout
Chercout (spr. sherkū), ein braunes, sehr politurfähiges Holz von unbekannter Abstammung, mit regelmäßig angeordneten schwarzen Stellen, wird in der Stockindustrie benutzt.
Cherem
Cherem (hebr.), Bannfluch, Bann (s.d.).
Cheribon
Cheribon, Insel, s. Tscheribon.
Cherimoya
Cherimoya (Cherimolia), s. Anona.
Cheriton
Cheriton (spr. tschérrit'n), Stadtgemeinde in der engl. Grafschaft Kent, 4 km nordwestlich von Folkestone, mit alter gotischer Kirche und (1901) 7091 Einw.
Chermes
Chermes, s. Blattläuse.
Cherokee [1]
Cherokee (spr. tscherrokī), Indianerstamm, s. Tscherokesen.
Cherokee [2]
Cherokee (spr. tscherrokī), Hauptort der Grafschaft C. im nordamerikan. Staat Iowa, am Kleinen Siouxfluß, mit Getreidehandel und (1906) 3865 Einw.
Cherquemolles
Cherquemolles (spr. schärk'móll'), ostindisches Bastgewebe, s. Bast.
Cherrier
Cherrier (spr. scherrĭä), Charles Joseph de, franz. Offizier und Historiker, geb. 6. März 1785 in Neufchâteau (Vogesen), gest. daselbst 27. Juli 1872, widmete sich zuerst den ...
Cherryvale
Cherryvale (spr. tscherrĭwēl), Stadt im südöstlichen Kansas, Grafschaft Montgomery, Bahnknotenpunkt mit reichen Kohlengruben und (1900) 3472 Einw.
Chersidae
Chersidae (Landschildkröten), s. Schildkröten.
Cherso
Cherso (spr. kérso, slaw. Cres), österreich. Insel im Quarnero (s.d.), zur Bezirksh. Lussin der Markgrafschaft Istrien gehörig (s. Karte »Krain«), erstreckt sich 65 km lang ...
Chersón [1]
Chersón, Gouvernement im südlichen Rußland, bis 1803 Gouv. Nikolajew genannt, grenzt gegen N. an die Gouv. Podolien, Kiew und Poltawa, gegen O. an Jekaterinoslaw und Taurien ...
Chersón [2]
Chersón, Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), Hafenstadt am Dnjepr, 30 km vor seiner Mündung, ist malerisch an einem Hügel aut rechten Ufer des Stroms ...
Chersonēs
Chersonēs, 1) soviel wie Chersonesus. – 2) Stadt, s. Inkerman.
Chersonēsus
Chersonēsus (Chersonesos, griech., »Halbinsel«), im Altertum besondere Benennung mehrerer Halbinseln. C. Cimbrica, bei den Römern Name der Jütischen Halbinsel, weil dieselbe ...
Chertsey
Chertsey (spr. tschörtßĭ), Stadt in der engl. Grafschaft Surrey, an der Themse, mit (1901) 12,762 Einw. Dabei St. Ann's Hill, ehemals Landsitz von Ch. I. Fox.
Cherub
Cherub (in der Mehrzahl Cherubim), Gebilde der religiösen Symbolik des Alten Testaments, deren Grundgestalt die menschliche ist, mit der aber die leiblichen Attribute andrer ...
Cherubīni
Cherubīni (spr. ke-), Maria Luigi Carlo Zenobio Salvatore, Komponist, geb. 14. Sept. 1760 in Florenz, gest. 15. März 1842 in Paris, Sohn eines Musikers, der Cembalist am ...
Chéruel
Chéruel (spr. scherüell), Pierre Adolphe, franz. Historiker, geb. 17. Jan. 1809 in Rouen, gest. 2. Mai 1891 in Paris, wurde Professor der Geschichte am Collège zu Rouen, 1849 ...
Cherusker
Cherusker, german. Volk zwischen Weser und Elbe nördlich vom Harz (s. Karte »Germanien etc.«), durch Drusus (12 und 9 v. Chr.) und Tiberius (4 n. Chr.) nur vorübergehend ...
Cherville
Cherville (spr. schärwil'), Gaspard Georges, Marquis de, franz. Schriftsteller, geb. 11. Dez. 1821 in Chartres, gest. 10. Mai 1898 in Noisy-le-Roi, diente als Offizier und ward ...
Cherwell
Cherwell (spr. tschérr-), Nebenfluß der Themse (s.d.).
Chesapeakebai
Chesapeakebai (spr. tschéssepīk-), Meerbusen an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Nordamerika, zwischen 36°45' und 39°36' nördl. Br., 320km lang, 10–55 km breit (s. ...
Cheschwan
Cheschwan (hebr.), s. Marcheschwan.
Chesham
Chesham (spr. tschéschäm), Stadt in Buckinghamshire (England), im fruchtbaren Tal des Cheß (zum Colne), mit Fabrikation von Holzwaren und Schuhwerk und (1901) 7245 Einw.
Cheshire
Cheshire (spr. tschéschīr), Grafschaft an der Westküste von England, wird nördlich von den Grafschaften Lancashire und Yorkshire, östlich von Derby, südöstlich von ...
Cheshunt
Cheshunt (spr. tschéschönt), Stadt in Hertfordshire (England), am Lea, mit gotischer Kirche (15. Jahrh.), einem berühmten Seminar der Huntingdonianer und (1901) 12,288 Einw. In ...
Chesnelong
Chesnelong (spr. schän'lóng), Pierre Charles, franz. Ultramontaner, geb. 14. April 1820 in Orthez (Niederpyrenäen), gest. im Juli 1899 daselbst, erwarb sich durch den Handel ...
Chesney
Chesney (spr. tschéßnĭ), 1) Francis Rawdon, engl. General und Reisender, geb. 1789 zu Ballyrea in Irland, gest. daselbst 31. Jan. 1872, wurde auf der Militärakademie zu ...
Chessylīth
Chessylīth, Mineral, soviel wie Kupferlasur.
Chester
Chester (spr. tscheßter), 1) Stadt (city) und Grafschaft im westlichen England, auf felsiger Anhöhe am schiffbaren Dee, 12 km oberhalb dessen Einmündung in sein seichtes ...
Chesterfield [1]
Chesterfield (spr. tschéßterfīld), Stadt (municipal borough) im nordöstlichen Derbyshire (England), am Rother und dem C.-Kanal (zum Trent), hat eine alte Kirche mit 70m hohent ...
Chesterfield [2]
Chesterfield (spr. tschéßterfĭld), 1) Philip Dormer Stanhope, Graf von, engl. Staatsmann und Schriftsteller, geb. 22. Sept. 1694 in London, gest. 24. März 1773, studierte in ...
Chesterfieldinseln
Chesterfieldinseln (spr. tschéßterfīld-), 0,8 qkm große Gruppe von Riffinseln, westlich der Nordspitze von Neukaledonien, unter 20° südl. Br. und 158°30' östl. L., von den ...
Chesterkäse
Chesterkäse (spr. tsch-), in der englischen Grafschaft Cheshire bereiteter Käse.
Chesterrennen
Chesterrennen, s. Wettrennen.
Chesterton
Chesterton (spr. tschéßtert'n), Stadt, dicht bei Cambridge (England), mit Gewerbeschule, Arbeitshaus und (1901) 9583 Einw.
Cheta
Cheta, s. Hettiter.
Chetib
Chetib, s. K'tib.
Chetiter
Chetiter, Volk, s. Hettiter.
Chetubim
Chetubim (richtiger Ketubim, hebr.), soviel wie Hagiographen; s. Bibel, S. 813.
Chev.
Chev., bei Tiernamen Abkürzung für Aug. Chevrolat, Entomolog, geb. 29. März 1799 in Paris, gest. 16. Dez. 1884; bei Pflanzennamen für François Fulgis Chevallier, geb. 2. Juli ...
Chevalerésk
Chevalerésk (spr. schwă-, franz. chevaleresque), ritterlich.
Chevalerie
Chevalerie (franz., spr. schwall'rī), Ritterschaft, Rittertum. C. de lecture (lat. milites clerici), im Mittelalter die Doktoren der obern Fakultäten, die dem Adel ...
Chevalier d'Eon
Chevalier d'Eon (spr. schwalljē deóng), Günstling Ludwigs XV., s. Eon de Beaumont.
Chevalier [1]
Chevalier (franz., spr. schwalljē), Ritter, in Frankreich früher Titel des mittlern Adels. C. d'honneur, Hofkavalier, Ehrenbegleiter einer fürstlichen Person; C. d'industrie, ...
Chevalier [2]
Chevalier (spr. schwalljē), 1) Michel, franz. Nationalökonom, geb. 13. Jan. 1806 in Limoges, gest. 28. Nov. 1879 in Montpellier, besuchte die polytechnische Schule in Paris, von ...
Chevallier
Chevallier (spr. schwalljē), 1) Jean Baptiste Alphonse, Pharmazeut und Chemiker, geb. 19. Juli 1793 in Langres, gest. 30. Nov. 1879 in Paris, eröffnete daselbst eine Apotheke ...
Chevau-légers
Chevau-légers (franz., spr. schwo-lēschē, oft unrichtig Chevaux-légers geschrieben), leichte Reiter gleich den jetzigen Dragonern, entstanden in Frankreich ursprünglich als ...
Chevelieren
Chevelieren (franz., spr. schöw'l-), s. Färberei.
Chevening
Chevening (spr. tschīw'ning), Schloß, s. Sevenoaks.
Cheville, Pas de
Cheville, Pas de (spr. pa d' schwīj'), Bergpfad aus dem Wallis (Sion-Conthey) in das waadtländische Tal des Avençon (Bex), 2036 m. Der Weg bietet eine ergreifende Ansicht der ...
Cheviot
Cheviot (engl., spr. tschiwjöt), Stoff aus langhaarigen und gröbern Wollen (Croßbred), meist roh weiß gewebt und im Stücke gefärbt, dient zu Herren- und Frauenkleidern, ...
Cheviots
Cheviots (spr. tschiwjöts, Cheviot Hills), ein Gebirgszug, der die Grenze zwischen England und Schottland bildet und bis 867 m Höhe erreicht. Den Kern des Gebirges bildet ...
Chevīter
Chevīter, s. Hevīter.
Chevr.
Chevr., Abkürzung für Aug. Chevrolat, s. Chev.
Chevreau
Chevreau (franz., spr. schöwrō), Ziegenlamm, Ziegenleder.
Chèvremont
Chèvremont (spr. schǟwr'móng), Wallfahrtskirche und Kloster im SO. von Lüttich, an der Vesdre. In der Nähe auf steilem Felsen die 980 zerstörte Burg C., einst Zufluchtsort ...
Chevreul
Chevreul (spr. schöwrȫl), Michel Eugène, Chemiker, geb. 31. Aug. 1786 in Angers (Maine-et-Loire), gest. (fast 103 Jahre alt) 9. April 1889 in Paris, studierte daselbst, wurde ...
Chevreuse [1]
Chevreuse (spr. schöwrȫs'), Stadt im franz. Depart. Seine-et-Oise, Arrond. Rambouillet, an der Yvette, mit Schloßruinen, alter Kirche (12. Jahrh.) und (1901) 1616 Einw. – ...
Chevreuse [2]
Chevreuse (spr. schöwrös'), Marie von Rohan-Montbazon, Herzogin von, geb. 1600, gest. 1679, Tochter des Herzogs Herkules von Rohan-Montbazon, vermählte sich 1617 mit dem ...
Chevrolat
Chevrolat, August, s. Chev.
Chevron [1]
Chevron (franz., spr. schöwróng, »Sparren«), beim französischen Militär Dienstauszeichnung, ein oder mehrere winkelförmige Tressenstreifen auf dem Ärmel der Montierung, ...
Chevron [2]
Chevron (franz.), Gewebe für Damenmäntel etc., bei denen die eine Hälfte der Warenbreite einen von links nach rechts und die andre Hälfte der Warenbreite einen von rechts nach ...
Chevy Chace
Chevy Chace (spr. tschéwwi tschĕß), d. h. Jagd auf den Cheviotbergen, alter Name einer englischen Ballade, die mit einem Wildererzug des Earl Percy von Northumberland in den ...
Chewsuren
Chewsuren (»Schluchtenbewohner«), ein zur Völkerfamilie der Karthwelier (Georgier) gehöriger Volksstamm indo-europäischer Rasse im nördlichen Kaukasus, der, 7000 Köpfe ...
Chexbres
Chexbres (Cheybres, beides spr. schǟbr'), Dorf im schweizer. Kanton Waadt, Bezirk Rifthal, zwischen Lausanne und Vevey, 591 m ü. M., an der Eisenbahn Bern-Lausanne, die beim ...
Cheyenne
Cheyenne (spr. schi-énn), Hauptstadt des nordamerikan. Staates Wyoming, Grafschaft Laramie, 1851 m ü. M., an der Union-Pacificbahn, mit Kapitol, Bibliothek, Landamt, ...
Cheyne
Cheyne (spr. tschēn), Thomas Kelly, engl. Theolog, hervorragender Exeget, geb. 18. Sept. 1841 in London, studierte in Oxford, wurde 1881 zum Oberpfarrer in Tendring (Essex) ...
Cheyne-Stokessches Phänomen
Cheyne-Stokessches Phänomen (spr. tschēn-stōks), eine bei verschiedenen schweren Erkrankungen (Fettherz, Urämie, Schlaganfällen) auftretende Atmungsstörung. In ziemlich ...
Chézy
Chézy (spr. schesì), 1) Antoine Léonard de, franz. Orientalist, geb. 15. Jan. 1773 in Neuilly, gest. 31. Aug. 1832, war anfangs Zögling der polytechnischen Schule, wendete ...
Chiabrēra
Chiabrēra (spr. kja-), Gabriello, berühmter ital. Dichter, geb. 8. Juni 1552 in Savona, gest. daselbst 14. Okt. 1638, erhielt, schon bei der Geburt vaterlos, durch die Fürsorge ...
Chiaje
Chiaje, bei Tiernamen, s. Delle Chiaje.
Chiala
Chiala (spr. kjála), Luigi, ital. Publizist, geb. 29. Jan. 1834 in Ivrea, studierte Philologie und machte die Kriege gegen Österreich 1859 und 1866 mit. Mit Eifer verteidigte er ...
Chiana
Chiana (ital., spr. kjā-, der Clanis der Römer), Wasserlauf in Mittelitalien, Abfluß einer lange versumpften, jetzt trocken gelegten Senke, die sich von dem Knie des Arno bei ...
Chianciano
Chianciano (spr. kjantschāno), Flecken in der ital. Provinz Siena, Kreis Montepulciano, an der Eisenbahn Empoli-Chiusi, hat eine Kollegiatkirche mit etruskischen und römischen ...
Chianti
Chianti (spr. kjánti), Hügellandschaft in der ital. Provinz Siena, mit Pflanzungen von Öl- und Maulbeerbäumen, vornehmlich aber mit Reben bedeckt, die einen wohlschmeckenden, ...
Chiapa de los Indios
Chiapa de los Indios (spr. tschiāpa), Distriktshauptstadt im mexikan. Staat Chiapas, am schiffbaren Chiapas, mit 4500 Einw. (meist Indianer).
Chiapaneken
Chiapaneken (spr. tschiāpa-), indian. Volksstamm im mexikan. Staate Chiapas, verwandt mit den Manque in Nicaragua.
Chiapas
Chiapas (spr. tschiāpas, Las C.), mexikan. Staat, am Stillen Ozean (s. Karte »Mexiko«), 70,524 qkm und (1900) 363,607 Einw., ist größtenteils Gebirgsland. Über der ...
Chiaramónte Gulfi
Chiaramónte Gulfi (spr. kja-), Stadt in der ital. Provinz Siracusa (Sizilien), Kreis Modica, hoch gelegen, mit altem Schloß, Weinbau und (1901) 10,460 Einwohnern.
Chiaramónti
Chiaramónti (spr. kja-), Barnaba Ludovico, früherer Name des Papstes Pius VII.; von ihm haben mehrere wissenschaftliche und Kunstsammlungen, z. B. das Museo C. im Vatikan etc., ...
Chiaravalle
Chiaravalle (spr. kjaraw-), Dorf in der ital. Provinz Mailand, an der Eisenbahn Mailand-Pavia, mit ehemaliger, vom heil. Bernhard von Clairvaux 1135 gegründeter ...
Chiari [1]
Chiari (spr. kjā-), Kreishauptstadt in der ital. Provinz Brescia, an der Eisenbahn Mailand-Verona, mit Gymnasium, technischer Schule, Bibliothek, Industrie in Seide, Baumwolle ...
Chiari [2]
Chiari (spr. kjā-), Pietro, ital. Dichter und Romanschriftsteller, geb. 1711 in Brescia, gest. daselbst 1785, war anfangs Jesuit, wurde später Weltgeistlicher und lebte ohne ...
Chiarīni
Chiarīni (spr. kja-), Giuseppe, ital. Dichter, Pädagog und Kritiker, geb. 17. Aug. 1833 in Arezzo, wurde 1860 Sekretär im Unterrichtsministerium, 1867 Inspektor der höhern ...
Chiaroscūro
Chiaroscūro (ital., spr. kja-), s. Clair-obscur.
Chiasma
Chiasma (griech.), die Kreuzung von Nervenfaserbündeln, s. Tafel »Auge des Menschen«, mit Text.
Chiasmus
Chiasmus (griech.), die kreuzweise Stellung nach der Form des griechischen Buchstaben x (X); in der Grammatik der Wechsel in der Stellung des Subjekts und Prädikats, des Genitivs ...
Chiasso
Chiasso (spr. kja-), Flecken im schweizer. Kanton Tessin, Bezirk Mendrisio, an der Fallopia und der Bahnlinie Lugano-Como, mit italienischem und schweizerischem Hauptzollamt, ...
Chiastolīth
Chiastolīth, Mineral, s. Andalusit.
Chiastolithschiefer
Chiastolithschiefer, ein Chiastolith führender Tonschiefer (s.d.).
Chiavacci
Chiavacci (spr. kjawátschi), Vincenz, Schriftsteller, geb. 15. Juni 1847 in Wien, wurde Eisenbahnbeamter daselbst, begann jedoch schon in dieser Stellung literarisch tätig zu ...
Chiavări
Chiavări (spr. kjáw-), Kreishauptstadt in der ital. Provinz Genua, an der Bai von Rapallo (Riviera di Levante) und an der Eisenbahn Genua-Pisa, von reicher Vegetation umgeben, ...
Chiavenna
Chiavenna (spr. kjaw-, deutsch Cleven), Stadt in der ital. Provinz Sondrio, nördlich vom Comersee, 300 m ü. M., in einem fruchtbaren Talkessel an der Mera gelegen, wichtiger ...
Chiaves
Chiaves (spr. kjāwes), Desiderato, ital. Dichter und Staatsmann, geb. 2. Okt. 1825 in Turin, gest. daselbst 30. Juni 1895, studierte die Rechte, nahm bald beträchtlichen Anteil ...
Chibcha
Chibcha, amerikan. Volksstamm, s. Tschibischa.
Chibouharz
Chibouharz (spr. schibu-), s. Bursera.
Chic
Chic (spr. schik), franz. Lehnwort aus dem deutschen Schick, Geschick, soviel wie Kunstgriff, Kniff; insbes. die rechte Art des Benehmens, Seins, Aussehens, namentlich hinsichts ...
Chica
Chica, s. Chicarot und Chicha.
Chicago
Chicago (spr. schìkoago, hierzu der Stadtplan), in der Grafschaft Cook des nordamerikanischen Staates Illinois, ist in sechs Jahrzehnten aus einem Dörfchen von zwölf Häusern ...
Chicago
Chicago.
Chicane
Chicane (franz.), s. Schikane.
Chicard
Chicard, s. Chiquard.
Chicarot
Chicarot (Chica, Caracuru, Carajuru), C8H3O3, roter Farbstoff, der sich aus einer erkalteten Abkochung der Blätter von Bignonia Chica abscheidet, ist getrocknet zinnoberrot, beim ...
Chicha
Chicha (spr. tschitscha, Chica), alkoholisches Getränk, zu dessen Bereitung Frauen Maiskörner kauen und in einen Behälter speien. Der Speichel verwandelt das Stärkemehl des ...
Chichen-Itza
Chichen-Itza (spr. tschitschen, »Brunnen der Itza«), großartige Ruinenstätte im mexikan. Staat Yucatan, 50 km östlich von Valladolid, an der Straße nach Izamal, so benannt ...
Chichester
Chichester (spr. tschitsch-), Hauptstadt (city) der engl. Grafschaft West-Sussex, auf einer kleinen Anhöhe am Fluß Levant, in einer fruchtbaren Ebene, unweit der Südküste, ist ...
Chichimēken
Chichimēken (spr. tschitschi-), sagenhaftes amerikan. Volk, das im 12. Jahrh. das Reich der Tolteken (s.d.) zerstörte und selbst ein Reich gründete, das 1431 von den Azteken ...
Chichimkassie
Chichimkassie (Chichonpflanze) s. Cassia.
Chichimsame
Chichimsame s. Cassia.
Chickahominy
Chickahominy (spr. tschickĕhómmĭnĭ), Nebenfluß des York River im nordamerikan. Staat Virginia. An seinen Ufern kämpfte Mac Clellan 31. Mai und 1. Juni 1862 unglücklich ...
Chickamauga
Chickamauga (spr. tschickemaogă), Bach in den nordamerikan. Staaten Georgia und Tennessee, der bei Chattanooga in den Tennessee fließt; bekannt durch den blutigen Sieg der ...
Chickasaw
Chickasaw (spr. tschickēßao), Indianerstamm, s. Tschikasa.
Chickasha
Chickasha (spr. tschickĕschao), Flecken im Chickasawdistrikte des westlichen Indianerterritoriums, am Washitafluß und einer Eisenbahngabelung, mit (1900) 3209 Einw.
Chickerick
Chickerick (spr. tsch-), s. Beutelmarder.
Chiclāna de la Frontēra
Chiclāna de la Frontēra (spr. tschi-), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Cadiz, am Lirio, der sich in den St. Petrikanal ergießt, in fruchtbarer Gegend, mit schönen ...
Chiclayo
Chiclayo (spr. tschiklājo), Stadt im peruan. Depart. Lambayeque, in der Küstenebene, mit (1889) 13,000 Einw. In der Umgegend starker Zuckerrohrbau.
Chico
Chico (spr. tschīko), Stadt im nordamerikan. Staat Kalifornien, Grafschaft Butte, im obern Sacramentotal, Bahnstation mit Zuckerfabrik u. (1900) 2640 Einw.
Chicontepec
Chicontepec (spr. tschi-), Distriktshauptstadt im mexikan. Staat Veracruz, 90 km vom Golf von Mexiko, mit Kohlenlagern und gegen 5000 Einw.
Chicopee
Chicopee (spr. tschickopi), Stadt in der Grafschaft Hampden des nordamerikan. Staates Massachusetts, am Connecticut, mit Baumwoll-, Bronze-, Waffen-, Werkzeug- und ...
Chicot
Chicot, s. Gymnocladus.
Chiddekel
Chiddekel (Hiddekel), nach 1. Mos. 2,14 einer der Hauptströme des Paradieses, wahrscheinlich der Tigris (vgl. Dan. 10,4); s. Paradies.
Chídher
Chídher (Chidhr), nach mohammedanischer Sage Wesir eines altpersischen Herrschers, Keikobâd, oder Prophet, der aus der Lebensquelle getrunken hat und nun bis zum Jüngsten Tage ...
Chief
Chief (engl., spr. tschīf), Chef; Lord C. Justice, Lord-Oberrichter, d. h. der Vorsitzende des obersten Gerichtshofes in England.
Chiemsee [1]
Chiemsee (spr. kīm-), der größte Landsee in Bayern, deshalb auch Bayrisches Meer genannt, liegt im südöstlichen Teil von Oberbayern, am Fuße der Alpen, westlich von ...
Chiemsee [2]
Chiemsee, 1215–1805 Bistum in Bayern: den Bischof ernannte der Salzburger Erzbischof. Bischofsitz war die Insel Herrenchiemsee im Chiemsee; doch weilte der Bischof meist in ...
Chienti
Chienti (spr. kjénn-), Fluß in der ital. Provinz Macerata, entspringt am Monte Cavallo im römischen Apennin und mündet nach einem Laufe von 74 km bei Porto di Civitanova in ...
Chieri
Chieri (spr. kjēri), Stadt in der ital. Provinz Turin, an der Zweigbahn Trofarello-C., hat ein Lyzeum, Gymnasium, eine technische Schule und (1901) ca. 10,000 (als Gemeinde ...
Chiers
Chiers (spr. schjē oder schjǟr), Fluß im nordöstlichen Frankreich, entspringt im SW. des Großherzogtums Luxemburg (deutsch hier Korn genannt) und ergießt sich nach 142 km ...
Chiesa Evangelica Italiāna
Chiesa Evangelica Italiāna (spr. kjēsa ewandschēlika-, Evangelische italienische Kirche), offizielle Bezeichnung (königliches Dekret von 1891) der gewöhnlich Chiesa libera ...
Chiesa liběra
Chiesa liběra, s. Chiesa Evangelica Italiana.
Chiesa liběra in liběro Stato
Chiesa liběra in liběro Stato, s. Freie Kirche im freien Staat.
Chiesch
Chiesch, Stadt in Böhmen, Bezirksh. Luditz, an der Strela u. der Staatsbahnlinie Rakonitz-Petschau, hat ein Schloß, Bierbrauerei u. (1900) 1313 deutsche Einw.
Chiese
Chiese (spr. kjēse), Fluß in Südtirol und der ital. Provinz Brescia, entspringt am Südabhang der Adamellogruppe, durchfließt in Südtirol das Val di Daone und Val Buona, in ...
Chieti [1]
Chieti (spr. kjēti), ital. Provinz, auch Abruzzo citeriore genannt, grenzt im O. an das Adriatische Meer, im N. an die Provinz Teramo, im W. an Aquila, im S. an Campobasso, ...
Chieti [2]
Chieti, Hauptstadt der gleichnamigen ital. Provinz (s. oben), 330 m ü. M., auf einer Anhöhe über der Pescara, an der Eisenbahn Castellammare Adriatico-Rom gelegen, hat eine ...
Chièvres
Chièvres (spr. schjǟwr', das alte Servia), Stadt in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Ath, am Einfluß der Hunelle in die Dender und an der Staatsbahnlinie Ath-St.-Ghislain, ...
Chiewitz
Chiewitz, Poul, dän. Schriftsteller, geb. 1817, gest. 1854 in Kopenhagen, veröffentlichte Romane wie »Von der Straße« (1847) und »Japhet« (1852) und, zusammen mit A. v. d. ...
Chiffer
Chiffer. s. Chiffre.
Chiffon
Chiffon (franz., spr. schisóng), Stück altes Zeug, Lappen, Lumpen, auch verächtlich für weiblichen Putz; dann (nicht franz.) seiner glatter Baumwollenstoff zu Vorhängen, ...
Chiffonnier
Chiffonnier (franz., spr. schifonjĕ), Lumpensammler; Chiffonnière (spr. -njǟr'), Lumpensammlerin; dann auch Kleiderschrank, Nähtischchen oder-Kästchen.
Chiffonnieren
Chiffonnieren (franz., spr. schif-), zerknittern, zerknüllen, vorzüglich weibliche Kleidungsgegenstände.
Chiffre
Chiffre (franz., spr. schifr', Chiffer), Ziffer, Zahlzeichen; Namenszeichen, Anfangsbuchstabe eines Namens, Monogramm; Geheimzeichen; Chiffreschrift, chiffrieren, s. ...
Chigi
Chigi (spr. kīdschi), sienesische, 1658/59 gefürstete Familie, ward zuerst berühmt durch den nach Rom übergesiedelten päpstlichen Hofbankier Agostino C. (gest. 10. April ...
Chignon
Chignon (franz., spr. schinjóng), eigentlich Genick, Nacken; dann auch das in einen beutelähnlichen Wulst hinaufgeschlagene und am Hinterkopf mit einem Kamm befestigte Haar. ...
Chihuahua
Chihuahua (spr. tschi-wā-wā), nordmexikan. Staat, zwischen 25°45' und 31°43' nördl. Br. und 103°25' und 108°45' westl. L. und umgrenzt von den mexikanischen Staaten Sonora, ...
Chijs
Chijs (spr. chhais), Peter Otto van der, niederländ. Numismatiker, geb. 22. Aug. 1802 in Delft, gest. 4. Nov. 1867 in Leiden, studierte daselbst, wurde später Amanuensis am ...
Chilāpa
Chilāpa (spr. tschi-), Stadt im mexikan. Staat Guerrero, in einem linksseitigen Nebental des Rio Mezcala, 1902 durch ein Erdbeben arg verheert, mit (1895) 8256 Einw.
Chilbu
Chilbu, Stadt, s. Chalybon 1).
Child
Child (spr. tschaild), 1) Sir Josiah, geb. 1630, gest. 22. Juni 1699, ein engl. Kaufmann, der, nachdem er als armer Knabe begonnen, einen der Cityläden in London rein zu fegen, ...
Childe
Childe (engl., spr. tschaild), Bezeichnung für solche Sprößlinge von englischen adligen Familien, die den Adel noch nicht ererbt oder sich sonstwie verdient haben.
Childebert
Childebert, Name von zwei fränkischen Königen aus dem Geschlechte der Merowinger: 1) C. I., Chlodwigs und Klothildens Sohn, erhielt nach seines Vaters Tode (511) einen von den ...
Childerich [1]
Childerich, Name von drei fränkischen Königen aus dem Geschlechte der Merowinger: 1) C. 1., angeblich Sohn des Merovech, Königs der salischen Franken, ward der Sage nach von ...
Childerich [2]
Childerich, König der Vandalen, s. Hilderich.
Childers
Childers (spr. tschillders), 1) Hugh Culling Eardley, engl. Staatsmann, geb. 25. Juni 1827 in London, gest. daselbst 29. Jan. 1896, studierte und ward 1850 Mitglied der Regierung ...
Childwall
Childwall (spr. tschaild-ŭaol), Dorf im O. von Liverpool (England), mit C. Hall, dem Landsitz des Marquis von Salisbury.
Chile
Chile (spr. tschīle), Republik an der Westküste Südamerikas (s. die Karte beim Art. »Argentinische Republik«), zwischen 17°47' und 55°59' südl. Br., zieht sich als ein ...
Chilecito
Chilecito (spr. tschilesīto), s. Villa Argentina.
Chiliárch
Chiliárch (griech.), im altgriechischen Heere Befehlshaber über 1000 Mann, Oberst.
Chilĭas
Chilĭas (Chiliade, griech.), die Zahl Tausend, eine Abteilung von Tausend.
Chiliásmus
Chiliásmus (griech.), der Glaube an ein künftiges tausendjähriges, mit Christi sichtbarer Wiederkunft anhebendes Gottesreich auf Erden. Der C. ist älter als die christliche ...
Chilidromia
Chilidromia (Alónisos), griech. Insel nördlich von Euböa, mit gleichnamigem Ort, ist 82 qkm groß, bergig (457 m hoch), bewaldet und hat ein ergiebiges Braunkohlenlager sowie ...
Chilifichte
Chilifichte, s. Araucaria.
Chilisalpeter
Chilisalpeter, s. Salpetersaures Natron und Dünger.
Chilka
Chilka (spr. tschil-), See, s. Tschilka.
Chilkatfluß
Chilkatfluß, Küstenfluß im südöstlichen Alaska, der in das Chilkat Inlet des Lynnkanals mündet. Von ihm führt der Chilkatpaß über das Küstengebirge zum obern Jukon. Die ...
Chilkootpaß
Chilkootpaß, Gebirgspaß im nordamerikan. Territorium Alaska, unter 591/2° nördl. Br. und 135° westl. L., 1070 m hoch, führt vom Dyea Inlet des Lynnkanals über das ...
Chilkow
Chilkow, Michael Iwanowitsch, Fürst, russ. Minister, geb. 1834, war 1852–57 Offizier, ward vorübergehend im Ministerium des Auswärtigen angestellt und bereiste bis 1861 ...
Chillán
Chillán (spr. tschiljān, San Bartolomeo de C.), Hauptstadt der chilen. Provinz Ñuble, an der Eisenbahn Santiago-Concepcion, 5 km vom Ñublefluß, 214 m ü. M., hat eine Kirche ...
Chillicothe
Chillicothe (spr. schillikōth), 1) Hauptstadt der Grafschaft Roß im nordamerikan. Staat Ohio, am Seioto, 1796 gegründet, mit höhern Schulen, Cisen- und Kohlengruben, Fabriken ...
Chillon
Chillon (spr. schijóng), Schloß im schweizer. Kanton Waadt, zwischen Villeneuve und Montreux, auf einem Felsen im Genfer See erbaut und mit dem nur einige Meter entfernten Ufer ...
Chilo
Chilo- (spr. kilo), in italienischen Maßbezeichnungen das 1000fache der Einheit, soviel wie Kilo-.
Chiloé [1]
Chiloé (spr. tschiloé, ursprünglich Chilihue, »Ende von Chile«), chilen. Insel an der Westküste Südamerikas, durch den engen Kanal von Chacao im N. und durch eine 50 km ...
Chiloé [2]
Chiloé (spr. tschiloé), Provinz der Republik Chile, besteht aus der Insel C., den Chonosinseln (s.d.) und dem diesen Inseln gegenüberliegenden Festland von Patagonien, südlich ...
Chilognāthen
Chilognāthen, Chilopōden, s. Tausendfüßer.
Chilok
Chilok, schiffbarer Nebenfluß der Selenga in der russisch-sibir. Provinz Transbaikalien, 470 km lang.
Chilomycterus
Chilomycterus, s. Igelfische.
Chilon
Chilon, s. Cheilon.
Chiloplástik
Chiloplástik (Cheiloplastik, griech.), Bildung neuer Lippen (s. Lippenbildung).
Chilpancingo
Chilpancingo (spr. tschillpandsingo), Hauptstadt des mexikan. Staates Guerrero, 1380 m ü. M., unfern vom Rio Mescala, 1902 durch ein Erdbeben furchtbar verheert, mit höherer ...
Chilperich
Chilperich, Name zweier fränk. Könige aus dem Geschlechte der Merowinger: 1) C. I., Chlothars I. Sohn, gewann nach des Vaters Tode (561) die tapfersten Franken, ging nach Paris ...
Chiltern Hills
Chiltern Hills (spr. tschill-), Hügelkette in Buckinghamshire (England), am linken Themseufer, oberhalb Reading, im Wendover Hill 276 m hoch. In den Buchenwäldern, die früher ...
Chiltern hundreds
Chiltern hundreds (engl., spr. tschilltern hönndrĭds), gewisse Besitzungen der englischen Krone in Buckinghamshire und Oxfordshire; nominell (nicht aber wirklich) wird das Amt ...
Chiltram
Chiltram, s. Luftspiegelung.
Chilvers Coton
Chilvers Coton (spr. tschillwers kotten), Stadt in Warwickshire (England), 1 km südlich von Nuneaton, am Kanal von Coventry, mit (1891) 3720 Einw.
Chimaera
Chimaera, Fisch, s. Seekatze.
Chimaeridae
Chimaeridae (Seekatzen), s. Fische.
Chimaltenango
Chimaltenango (spr. tschi-), Hauptstadt des gleichnamigen Departements der mittelamerikan. Republik Guatemala, an der Straße Guatemala-Solola, hat besuchte Jahrmärkte und 3000 ...
Chimǟra
Chimǟra, im griech. Mythus ein feuerspeiendes Ungeheuer auf dem gleichnamigen, noch jetzt brennendes Gas ausströmenden Berge (heute Yanàr-tasch) in Lykien, nach Homer vorn ...
Chimäre
Chimäre (franz.), s. Schimäre.
Chimay [1]
Chimay (spr. schimǟ), Stadt in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Thuin, am Blanchefluß, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Beaumont-C. und der Bahn Hastière-Montignies, mit ...
Chimay [2]
Chimay (spr. schimǟ), 1) François Joseph Philippe de Riquet, Graf Caraman, Fürst von, geb. 21. Sept. 1771, gest. 2. März 1843, Sohn des Grafen Victor Maurice de Riquet de ...
Chimborazo [1]
Chimborazo (spr. tschim-), berühmter Gipfel der Westkordillere in der Republik Ecuador, unter 1°47' südl. Br., ein erloschener, vorwiegend trachytischer Vulkan, nach Messungen ...
Chimborazo [2]
Chimborazo (spr. tschim-), Provinz der südamerikan. Republik Ecuador, umfaßt den südlichen Teil der zwischen den beiden Kordilleren liegenden Hochebene von Tacunga und den ...
Chimbote
Chimbote (spr. tschim-), Hafenort im peruan. Depart. Ancachs am Puerto Ferrol, Ausgangspunkt der Bahn nach Huaraz, mit lebhaftem Handel
Chimenophile Pflanzen
Chimenophile Pflanzen, s. Winterpflanzen.
Chimirri
Chimirri (spr. ki-), Bruno, ital. Politiker, geb. 1845 in Catanzaro, studierte die Rechte und wurde 1876 zum Mitgliede der Deputiertenkammer gewählt, in der er sich Depretis ...
Chimonanthus
Chimonanthus, s. Calycanthus.
Chimsyan
Chimsyan (spr. tschimßiän), Indianderstamm, s. Tschimschian.
Chimu
Chimu (spr. tschi-), Tal im peruan. Depart. La Libertad, nahe bei der Stadt Trujillo, mit den mächtigen Ruinen der großen Stadt Gran C., der größten und volkreichsten Stadt ...
China
China u. Japan. Die Provinzen Tschi-Li u. Schan-Tung. Unterlauf des Pei-Ho. Chinesische Kultur I. Chinesische Kultur II.


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