Слова на букву brig-crus (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Meyers Großes Konversations Lexikon →  agri-bald bald-brig brig-crus crus-eise eise-fluß fluß-gran gran-honn hono-karp karp-kupf kupf-male malé-must must-paph paph-prot prot-saar saar-senk senl-supī supl-utĭc utic-zehn


Слова на букву brig-crus (8408)

<< < 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 > >>
Convocation
Convocation (spr. konwŏkēsch'n), Bezeichnung für die Provinzialsynoden der englischen Hochkirche, deren 1717 unterbrochene Wirksamkeit seit 1852 wieder bedeutungsvoll geworden ...
Convoi
Convoi (franz., spr. kongwŭá, engl. Convoy), Gefolge, Geleit, ein Transport mit seiner Bedeckung; s. Bedeckung (Eskorte). Den »kaiserlichen C.« bilden in Rußland die zur ...
Convolvulīn
Convolvulīn, s. Text zur Tafel »Arzneipflanzen II«, Fig. 4.
Convolvŭlus
Convolvŭlus L. (Winde), Gattung der Konvolvulazeen, aufrechte, niederliegende, meist windende Kräuter oder Halbsträucher, oder aufrechte, sehr ästige, bisweilen dornige ...
Convoy
Convoy (engl., spr. kónnweu), s. Convoi.
Conway [1]
Conway (spr. kónn-ŭē), Stadt (municipal borough) in Carnarvonshire (Wales), 2 km oberhalb der Mündung des Conway, über den Telfords merkwürdige Kettenbrücke und Stephensons ...
Conway [2]
Conway (spr. kónn-ŭē), 1) Sir William Martin, engl. Kunstschriftsteller und Alpinist, geb. 12. April 1856 in Rochester, studierte in Cambridge und lehrte 1885–88 ...
Conyb.
Conyb., bei Tiernamen Abkürzung für W. D. Conybeare (spr. kónnibēr), engl. Geolog und Zoolog zu Cardiff bei Bristol (Geologie von England und Wales, fossile Reptilien).
Conydrīn
Conydrīn C8H17NO findet sich neben Coniin im Schierling, bildet farblose Blättchen, riecht schwach nach Coniin, ist weniger giftig als dieses, schmilzt bei 120,6°, siedet bei ...
Conz [1]
Conz, Dorf bei Trier, s. Konz.
Conz [2]
Conz (Conzscher Nachtsignalapparat), vom Ingenieur C. in Hamburg angegebener Signalapparat für Schiffe, besteht aus drei untereinander am Maste hängenden elektrischen ...
Conz [3]
Conz, Karl Philipp, Dichter und Schriftsteller, bekannt als Schillers Jugendgespiele, geb. 28. Okt. 1762 zu Lorch in Württemberg, gest. 20. Juni 1827, studierte im Stift zu ...
Conza della Campanĭa
Conza della Campanĭa, Flecken in der ital. Provinz Avellino, Kreis Sant' Angelo, auf einer Anhöhe über dem Ofanto, an der Eisenbahn Avellino-Rocchetta, Sitz eines Erzbischofs, ...
Conze
Conze, Alexander, Archäolog, geb. 10. Dez. 1831 in Hannover, studierte 1851–55 in Göttingen und Berlin, erhielt 1863 als Privatdozent an ersterer Universität einen Ruf als ...
Conzo
Conzo, s. Concia.
Cooch Behar
Cooch Behar, Fürstentum, s. Kutsch Behar.
Cook [1]
Cook (Mount C., spr. maunt kuck, Ahoarangi, »Wolkenbrecher«, der Maori), höchster Berg der Südlichen Alpen auf der Südinsel von Neuseeland. 3764 m hoch, mit fünf großen ...
Cook [2]
Cook (spr. kuck), 1) James, berühmter Weltumsegler, geb. 27. Okt. 1728 in Marton (Yorkshire), gest. 14. Febr. 1779. Von seinem Vater, einem unbemittelten Landmann, in seinem 13. ...
Cooke
Cooke (spr. kuck), 1) Sir William Fothergill, Elektriker, geb. 1806 in Ealing, gest. 25. Juni 1879, studierte in Edinburg, diente fünf Jahre in der ostindischen Armee und ...
Cooks Inlet
Cooks Inlet, s. Cooksund.
Cooks-Inseln
Cooks-Inseln (Hervey-Inseln, auch Mangain-Archipel), brit. Inselgruppe in Polynesien, Dependenz von Neuseeland, zwischen 18–22° südl. Br. und 157–163° westl. L., ...
Cookstown
Cookstown (spr. kúckstaun), Stadt in der irischen Grafschaft Tyrone, 15 km westlich vom Lough Neagh, mit Leinweberei und (1891) 3841 Einw.
Cookstraße
Cookstraße (spr. kuck-), Meeresstraße zwischen der Nord- u. Südinsel Neuseelands, mit der Tasmanbai, Admiraltybai, Pelorus und Königin Charlotte-Sund, Cloudybai an der ...
Cooksund
Cooksund (Cooks Inlet), Golf an der Südküste von Alaska, zwischen der Halbinsel Alaska und der Kenaihalbinsel. In ihn mündet der Sushitnafluß.
Cooktown
Cooktown (spr. kucktaun), Hafenstadt im austral. Staat Queensland, am Endeavourfluß, Station der nach den Palmergoldfeldern führenden Eisenbahn, mit (1901) 1936 Einw., darunter ...
Coolgardie
Coolgardie, Bergwerksstadt in Westaustralien, in wüster, wasserarmer Umgebung, mit dem 571 km westlich gelegenen Perth durch Eisenbahn verbunden, hat 10,000 Einw., aber meist ...
Coom
Coom (Comb, spr. kūm, kōm), engl. Hohlmaß, = 1/2 Quarter = 145,39 Lit., in manchen Kolonien und den Vereinigten Staaten = 140,95 Lit.
Coomans
Coomans (spr. kū-), 1) Jean Baptiste, belg. Publizist, geb. 6. Dez. 1813 in Brüssel, gest. 26. Juli 1896, Advokat und langjähriger Redakteur der Wochenschrift »La Paix«, seit ...
Coomassie
Coomassie, Stadt, s. Kumassi.
Cooper [1]
Cooper (spr. kū-), Fluß Australiens, der durch das unglückliche Ende der Forschungsreisenden Burke und Wills eine traurige Berühmtheit erlangt hat. In Queensland als Barku ...
Cooper [2]
Cooper (spr. kū-), 1) Sir Astley Paston, Mediziner, geb. 23. Aug. 1768 zu Brooke in Norfolk, gest. 12. Febr. 1841, studierte in London, Edinburg, ward Hilfslehrer der Anatomie ...
Cooperative stores
Cooperative stores (engl., spr. ko-óppĕrĕtĭw stōrs, »zusammenwirkende Lager oder Magazine«), in England die Läden und Magazine der Konsumvereine. S. Genossenschaften.
Cooperberge
Cooperberge (spr. kūper-), Gebirge im deutschen Kaiser Wilhelms-Land (Neuguinea), an der Westküste des Hüongolfs, anscheinend vulkanisch.
Coopers Gold
Coopers Gold (spr. kū-), Legierung aus 16 Teilen Kupfer, 7 Teilen Platin und 1 Teil Zink, ist sehr geschmeidig, 18 karätigem Gold sehr ähnlich. Coopers Spiegelmetall aus 25 ...
Coorg
Coorg, Provinz in Britisch-Indien, s. Kurg.
Coornhert
Coornhert, Dirck Volckertsen, niederländ. Dichter und Gelehrter, geb. 1522 in Amsterdam, gest. 29. Okt. 1590 in Gouda, wurde in Haarlem, wo er seit 1542 lebte, 1561 Notar, 1562 ...
Coosa
Coosa (spr. kūsa), Fluß in Nordamerika, Oberlauf des Alabama (s.d.).
Copa
Copa (»Becher«), früheres span. Maß, = 0,126 Lit.
Copaïfĕra
Copaïfĕra L. (Copaiba Mill., Kopaivabaum), Gattung der Leguminosen, meist Bäume mit lederigen, paarig gefiederten Blättern mit zahlreichen Öldrüschen, kleinen, meist weißen ...
Copán
Copán, Indianerdorf und Departement (1887: 36,744 Einw., worunter 3798 Indianer) der mittelamerikan. Republik Honduras, früher eine bedeutende Stadt, wie großartige Ruinen in ...
Cope
Cope (spr. kōp), 1) Charles West, engl. Maler, geb. 28. Juli 1811 in Leeds, gest. 21. Aug. 1890 in Bournemouth, wurde mit 18 Jahren Schüler der Akademie zu London und bildete ...
Copeland
Copeland (spr. kōp-länd), Ralph, Astronom, geb. 3. Sept. 1837 in Woodplumpton (Lancashire), studierte in Göttingen, war daselbst Assistent an der Sternwarte, nahm 1869–70 an ...
Copepŏda
Copepŏda, Ruderfüßer (s.d.).
Copernicĭa
Copernicĭa Mart., Gattung der Palmen, hohe, seltener niedere Bäume mit fächerförmigen Blättern, zwitterigen, kleinen Blüten auf schlanken Ästen des weit rispig verzweigten ...
Copernicus
Copernicus, s. Kopernikus.
Copĭa
Copĭa (lat.), Menge, Fülle; als Personifikation mit einem Füllhorn (Cornu copiae) dargestellt. Dann die Vervielfältigung eines Schriftstücks etc. (s. Kopie).
Copiapīt
Copiapīt, Mineral, wasserhaltiges basisches Eisenoxydsulfat, gelb, Härte 2,5, findet sich in kleinen monoklinen, tafelförmigen Kristallen und in körnigen Aggregaten, als ein ...
Copiapó
Copiapó (San Francisco de la Selva de C.), Hauptstadt der chilen. Provinz Atacama, am rechten Ufer des Rio C., der, meist trocken, nur selten bei dem seit Eröffnung der Bahn ...
Copilĭa vitrĕa
Copilĭa vitrĕa, s. Meeresfauna.
Copla
Copla (span.), Kouplet, Vierzeiler; C. de ciego, Gassenhauer.
Copland
Copland, James, Mediziner, geb. 1792 in Deerneß auf den Orkneys, studierte von 1807 ab in Edinburg und praktizierte seit 1818 in London, wo er seit 1822 das »London medical ...
Copley
Copley (spr. koppli), John Singleton, engl. Maler, geb. 3. Juli 1737 zu Boston in den Vereinigten Staaten, gest. 9. Sept. 1815 in London, besuchte von 1774–76 Italien, ging dann ...
Copparo
Copparo, Stadt in der ital. Provinz Ferrara, in der von Kanälen durchschnittenen Ebene zwischen Po di Maestra und Po di Volano, mit (1901) ca. 6000 (als Gemeinde 39,267) Einw.
Coppée
Coppée, François, franz. Dichter, geb. 12. Jan. 1842 in Paris als Sohn eines kleinen Beamten, dessen Beruf er anfangs folgte, schloß sich der Schule der Parnassiens an, wurde ...
Copper River
Copper River, Fluß in Alaska, s. Kupferfluß.
Copperah
Copperah, s. Kopra. (1902).
Copperheads
Copperheads (spr. -hedds, »Kupferköpfe«, eigentlich Bezeichnung für die giftige Mokassinschlange oder Dreieckskopf), in den Vereinigten Staaten Name der Nordstaatler, die im ...
Coppermine River
Coppermine River (spr. kóppermain riwwer), s. Kupferminenfluß.
Coppet
Coppet (spr. -pä), Flecken im schweizer. Kanton Waadt, Bezirk Nyon, in reizender Ufergegend des Genfer Sees, an der Eisenbahn Genf-Lausanne, mit (1900) 552 Einw. Das Schloß ist ...
Coppi
Coppi, Antonio, ital. Schriftsteller, geb. 12. April 1782, gest. 24. Febr. 1870, ward im Seminar zu Turin erzogen und trat in den Paccanaristenorden, lebte seit 1806 in Rom, mit ...
Coppīno
Coppīno, Michele, ital. Gelehrter und Staatsmann, geb. 1. April 1822 zu Alba in Piemont, gest. daselbst 25. Aug. 1901, studierte in Turin Philosophie und Sprachwissenschaft und ...
Coppo
Coppo (Coppa, v. lat. cupa = »Faß«), älteres piemontes. Getreidemaß, = 2,876 Lit.; Ölmaß in Lucca = 88,308 kg; zu Anfang des 19. Jahrh. im Königreich Italien und dann in ...
Copra
Copra, s. Kopra.
Copraōl
Copraōl, von den leicht schmelzenden Bestandteilen befreites Kokosöl, schmilzt bei 30° und dient in der Pharmazie als Ersatzmittel des Kakaoöls.
Coprīnus
Coprīnus Pers. (Tintenblätterpilz, Mistschwamm), Gattung der Hutpilze, rasch entstehende und vergehende Pilze mit schlanken Stielen, anfangs kegel- oder walzenförmigem, später ...
Coprophagidae
Coprophagidae, Mistkäfer.
Cops
Cops (engl.), s. Kötzer.
Copŭla
Copŭla, s. Kopula.
Copyholders
Copyholders (engl., spr. kóppihōlders), in England Bezeichnung der Besitzer der alten, unfreien, lassitischen Bauerngüter, die Hintersassen einer Grundherrschaft (manor) waren. ...
Copyright
Copyright (engl., spr. kóppirait), Verlagsrecht, Urheberrecht (s. diese Artikel).
Copyright Act
Copyright Act, das am 4. März 1891 erlassene nordamerikanische Urheberrechtsgesetz. Deutschland hat im Anschluß hieran 15. Jan. 1892 das Übereinkommen mit den Vereinigten ...
Coq
Coq (franz., spr. kock), Hahn; c. du village (»Dorfhahn«), soviel wie Haupthahn, Hahn im Korbe. C. à l'âne, sinnloses Gerede, Unsinn; auch eine Art von Scherzgedichten, die ...
Coqueiro
Coqueiro, s. Cocos.
Coquelin
Coquelin (spr. kock'läng), Benoit Constant, franz. Schauspieler, geb. 23. Jan. 1841 in Boulogne-sur-Mer, ward im Pariser Konservatorium gebildet, debütierte 1860 auf dem ...
Coqueluche
Coqueluche (franz., spr. kock'lǖsch'), Mönchskappe; auch allgemeiner Liebling, Hahn im Korb; in der Medizin soviel wie Keuchhusten.
Coquerel
Coquerel (spr. kock'rell), 1) Athanase Laurent Charles, franz. reformierter Theolog, geb. 25. Aug. 1795 in Paris, 1818 Pfarrer zu Amsterdam, 1830 zu Paris, gest. 10. Jan. 1868. ...
Coquerelles
Coquerelles (spr. kock'räl'), in der franz. Heraldik grüne Haselnüsse, zu je dreien auf einen Stiel gesteckt.
Coques
Coques (spr. koks), Gonzales, eigentlich Gonsael Cocx, niederländ. Maler, geb. 1618 in Antwerpen, gest. daselbst 18. April 1684, Schüler von Pieter Brueghel III. und D. ...
Coqui
Coqui, der Antillenfrosch, s. Frösche.
Coquille
Coquille (franz., spr. kŏkīj'), Muschel, Muschelschale; in Muschelschalen angerichtetes seines Ragout. Die gußeiserne Form für Hartguß; Coquillenguß, soviel wie Hartguß.
Coquilles de St. Jacques
Coquilles de St. Jacques, s. Kammuscheln.
Coquillos
Coquillos, s. Attalea funifera (im Text zur Tafel »Faserpflanzen I«).
Coquimbīt
Coquimbīt, Mineral, wasserhaltiges Eisenoxydsulfat, farblos, bläulich, violett, Härte 2–2,5, findet sich in hexagonalen dicktafeligen oder kurz säuligen Kristallen und in ...
Coquimbo
Coquimbo (spr. -kimbo), Provinz der Republik Chile, zwischen Atacama im N. und Aconcagua im S., dem Stillen Ozean im W. und Argentinien im O., 33,423 qkm mit (1895) 60,898 Einw., ...
Coquito
Coquito, s. Jubaea.
Cor
Cor (lat.), das Herz (s.d.).
Cor bovīnum
Cor bovīnum, s. Herzhypertrophie.
Cor taurīnum
Cor taurīnum, s. Herzhypertrophie.
Cora
Cora, Stadt, s. Cori.
Cora, Guido
Cora, Guido, ital. Geograph, geb. 20. Dez. 1851 in Turin, widmete sich früh geographischen Studien, die er 1870 in Deutschland, besonders in Leipzig, fortsetzte. 1873 gründete ...
Coracĭas
Coracĭas, Mandelkrähe (s.d.); Coraciidae (Raken), eine Familie der Klettervögel (s.d.).
Coral rag
Coral rag (engl., spr. kórrel rägg), Korallenkalk, s. Juraformation.
Corallien
Corallien (spr. -ĭäng), Korallenkalk, Unterabteilung der obern Juraformation (s.d.).
Corallīna
Corallīna Tourn. (Korallenmoos), Gattung der Rhodophyzeen, Algen mit aufrechtem, zylindrischem oder etwas abgeplattetem, fiederförmig verzweigtem, stark mit kohlensaurem Kalk ...
Corallĭum
Corallĭum, die Edelkoralle (s.d.).
Coram
Coram (lat.), vor, in Gegenwart von; c. populo, c. publico, vor dem Volk, öffentlich; c. senatu, vor dem Senat; c. notario et testibus, vor Notar und Zeugen. Jemand »c. nehmen« ...
Corangi
Corangi, Stadt in Indien, s. Korangi.
Corāto
Corāto, Stadt in der ital. Provinz Bari, Kreis Barletta, an der Dampfstraßenbahn Bari-Barletta, mit schöner Kirche, Fabrikation von Öl, Weinstein und Leder und (1901) 41,573 ...
Corax
Corax, der Kolk- oder Edelrabe, s. Rabe.
Corbassière
Corbassière, Gletscher, s. Combin.
Corbeil
Corbeil (spr. -bäj), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Seine-et-Oise, am Einfluß der Essonne in die Seine, Knotenpunkt an der Lyoner Bahn, hat eine Kirche aus dem 12. ...
Corbeille
Corbeille (franz., spr. -bäj'), Korb; an der Pariser und Wiener Börse der den Börsenagenten vorbehaltene Platz. C. de mariage, Brautgeschenk, das der Bräutigam nach ...
Corbeny
Corbeny, Flecken im franz. Depart. Aisne, Arrond. Laon, mit (1901) 769 Einw. – C. hieß im Mittelalter Corbiniacum. Hier hatten die fränkischen Könige ein Schloß, wo Karl d. ...
Corbicŭlaschichten
Corbicŭlaschichten, miocäne Kalke und Tone des Mainzer Beckens, mit Corbicula Faujasi, einer Molluske, s. Tertiärformation.
Corbie
Corbie (spr. korbī), Stadt im franz. Depart. Somme, Arrond. Amiens, an der Somme und der Nordbahn, mit einer gotischen Kirche aus dem 16. Jahrh. (schöne Statue der Königin ...
Corbières
Corbières (spr. -bjǟr'), Gebirgszug im franz. Depart. Aude, Ausläufer der östlichen Pyrenäen, bildet die Scheide zwischen den Flüssen Aude und Agly, besteht aus steilen, ...
Corbigny
Corbigny (spr. korbinnji), 1) Stadt im franz. Depart. Nièvre, Arrond. Clamecy, an der Lyoner Bahn, hat Reste einer alten Abtei, Wollspinnerei, Holz- und Weinhandel und (1901) ...
Corbiniacum
Corbiniacum, s. Corbeny.
Corbiniānus
Corbiniānus, Heiliger, stammte aus Franken und lebte dort längere Jahre als Einsiedler. Um 715 von Pippin nach Rom gesandt, wurde er zum Regionarbischof für Bayern geweiht und ...
Corbould
Corbould (spr. kórbeld), 1) Henry, engl. Maler, geb. 11. Aug. 1787 in London, gest. 9. Dez. 1844 in Robertsbridge, lernte auf der Akademie und stellte seit 1807 Zeichnungen aus ...
Corbulo
Corbulo, Cn. Domitius, röm. Feldherr unter Claudius und Nero, unter Tiberius Prätor, unter Caligula 39 n. Chr. Konsul, bekämpfte unter Claudius 47 am Niederrhein die Chauken ...
Corchŏrus
Corchŏrus L., Gattung der Tiliazeen, Kräuter oder Halbsträucher mit einfachen, gesägten Blättern, einzeln oder gepaart oder in mehrblütigen cymösen Dolden stehenden ...
Corcovado
Corcovado, Vulkan in der chilen. Provinz Chiloé, am Golf von C., trennt die Insel Chiloé vom Festland und mündet in den Fluß C., 2289 m hoch.
Corcyra
Corcyra, Insel, s. Korfu.
Corcyra nigra
Corcyra nigra, s. Curzola.
Cord
Cord (»Klafter«), engl. Brennholzmaß, 14 Fuß lang bei 3 Fuß Breite und Höhe, = 3,568 cbm, oder 8 bei 4 Fuß = 3,624 cbm; letzteres Maß ist in Nordamerika gebräuchlich.'
Corda [1]
Corda (»Schnur«), früheres Längenmaß zu Vermessungen in Sizilien, 4 Catene = 33,037 m.
Corda [2]
Corda (ital., franz. Corde), die Saite; una c. (»eine Saite«) bedeutet in der Klaviermusik die Anwendung der Verschiebung (linkes Pedal); due corde (»zwei Saiten«), soviel wie ...
Corda, August Karl Joseph
Corda, August Karl Joseph, Botaniker, geb. 22. Okt. 1809 zu Reichenberg in Böhmen, gest. im September 1849, trieb schon als Handlungslehrling in Prag naturgeschichtliche Studien. ...
Cordaianthus
Cordaianthus s. Kordaitazeen.
Cordaites
Cordaites s. Kordaitazeen.
Corday d'Armans
Corday d'Armans (spr. kordä darmāng), Marie Aline Anne Charlotte, die Mörderin Marats, geb. 27. Juli 1768 in St.-Saturin bei Caen, gest. 17. Juli 1793, stammte aus einem ...
Corde
Corde (franz.), s. Corda.
Cordeiro
Cordeiro, Luciano, portug. Schriftsteller und Geograph, geb. 21. Juni 1844 in Mirandella (Traz os Montes), gest. 24. Dez. 1900 in Lissabon, war erst in der Marine tätig, wurde ...
Cordel
Cordel (lat. chorda), s. Cuerda.
Cordeliers
Cordeliers (franz., spr. kord'ljē, »Strickträger«), in Frankreich die regulierten Franziskaner, so genannt nach ihrer Tracht; während der französischen Revolution Name eines ...
Cordes
Cordes (spr. kord'), Stadt im franz. Depart. Tarn, Arrond Gaillac, auf einer Anhöhe (279 m ü. M.) über dem Cérou gelegen, hat Reste alter Befestigungswerke, altertümliche ...
Cordevole
Cordevole (spr. kordéwŏle), Fluß in der ital. Provinz Belluno, entspringt in den Südtiroler Dolomitalpen, durchfließt im obersten Laufe das Tal Buchenstein (s.d.), weiter den ...
Cordĭa
Cordĭa Plum. (Kordie, Brustbeerbaum), Gattung der Borraginazeen, Bäume und Sträucher mit gestielten, einfachen, lederartigen, abwechselnden Blättern, meist weißen oder gelben ...
Cordiāni
Cordiāni, Baumeister, s. Sangallo 3).
Cordicŏlae
Cordicŏlae (lat., »Herzverehrer«), in Frankreich aufgekommener Spottname für die Verehrer des »Heiligen Herzens Jesu« (s.d.).
Cordier
Cordier (spr. -djē), Charles, franz. Bildhauer, geb. 19. Okt. 1827 in Cambrai, trat 1846 in die Ecole des beaux-arts zu Paris, wo er unter Fauginet und Rude sich bildete. Von der ...
Cordierīt
Cordierīt (Dichroit, Jolith), Mineral, ein Tonerde-Magnesiasilikat H2(Mg,Fe)4Al3Si10O37 mit 5–9 Proz. Eisenoxydul, findet sich in oft ziemlich großen, kurzsäuligen ...
Cordierītgneis
Cordierītgneis, Cordierit führender Gneis (s.d.).
Cordilleras
Cordilleras (spr. -ljēras), Gebirge, s. Kordilleren.
Cordīte
Cordīte, engl. rauchschwaches Schießpulver in Form langer Fäden.
Córdoba [1]
Córdoba (Cordova), 1) span. Provinz in Andalusien, grenzt im NO. an die Provinz Ciudad Real, im O. an Jaen, im SO. an Granada, im S. an Malaga, im SW. an Sevilla, im NW. an ...
Córdoba [2]
Córdoba (Cordova), 1) Hauptstadt der gleichnamigen span. Provinz (s. oben), liegt 104 m ü. M. am Südabhang der Sierra de C., am rechten Ufer des Guadalquivir, Knotenpunkt der ...
Córdoba [3]
Córdoba, 1) Gonzalo Fernandez de C. y Aguilar, span. Heerführer, geb. 1443, gest. 2. Dez. 1515, diente zuerst unter Ferdinand und Isabella gegen Portugal und dann gegen Granada. ...
Cordon bleu [1]
Cordon bleu (franz., spr. kordóng blö), das »blaue Band« des ehemaligen Heiligen Geist-Ordens (s.d. 2); dann scherzhafte Bezeichnung guter Köche und Köchinnen ...
Cordon bleu [2]
Cordon bleu, Schmetterlingsfink, s. Astrilds.
Cordonan, La Tour de
Cordonan, La Tour de (spr. tūr dö korduāng), Leuchtturm auf einem Felsen (dem Überrest einer vom Meer allmählich verschlungenen Insel), an der Mündung der Gironde im ...
Córdova
Córdova, s. Cordoba.
Cordus
Cordus, Cremutius, s. Cremutius Cordus.
Cordylĭne
Cordylĭne Comm., Gattung der Liliazeen, Bäume oder Halbsträucher mit ganzen, langen, schwertförmigen oder linealen Blättern, endständigen, reichblütigen Blütenrispen und ...
Cordylophora
Cordylophora, Gattung der Hydroidpolypen, s. Süßwasserpolyp.
Cordўceps
Cordўceps Fr., Pilzgattung der Askomyzeten, auf Insektenleichen, seltener auf unterirdisch lebenden Pilzen wachsend, aus denen sich ein aufrechtstehender, fleischiger, meist ...
Coregōnus
Coregōnus, die Renke.
Corella [1]
Corella, s. Papageien.
Corella [2]
Corella (spr. -éllja), Stadt in der span. Provinz Navarra, Bezirk Tudela, am Alhama, mit (1900) 6793 Einw., liefert viel Getreide, Hanf, Wein, Öl und Lakritzensaft, hat eine ...
Corelli
Corelli, 1) Arcangelo, bedeutender Violinspieler und Komponist, geb. 12. Februar 1653 in Fusignano unweit Bologna, gest. 10. Jan. 1713 in Rom, Schüler von Matteo Simonelli und G. ...
Coremans
Coremans, Eduard, belg. Politiker, geb. 1. Febr. 1835 in Antwerpen, wo er sich als redegewandter Advokat, bez. eifriger klerikaler Vorkämpfer der flämischen Bewegung bald eine ...
Corenzĭo
Corenzĭo, Belisario, ital. Maler, geb. 1558 in Achaia, gest. 1643 in Neapel, lernte zu Venedig bei Tintoretto und begab sich um 1590 nach Neapel, wo er durch seine Intrigen ...
Coreodes
Coreodes (Randwanzen), Familie aus der Ordnung der Halbflügler, s. Wanzen.
Coreópsis
Coreópsis L. (Mädchenauge, Wanzenblume), Gattung der Kompositen, einjährige oder ausdauernde Kräuter, Halbsträucher, selten Sträucher mit abwechselnden oder ...
Corēse
Corēse, Dorf in der ital. Provinz Perugia, Kreis Rieti, Gemeinde Fara in Sabina, mit ca. 220 Einw.; in der Nähe lag das antike Cures (s.d.).
Corfe-Castle
Corfe-Castle (spr. korf-kaßl), Flecken in Dorsetshire (England), im Mittelpunkte der Halbinsel Purbeck (s.d.), mit Ruinen eines großartigen Schlosses aus dem 12. Jahrh., dem ...
Corfinĭum
Corfinĭum, im Altertum Hauptstadt der Päligner in Mittelitalien, am Aternus, war im Bundesgenossenkrieg 90 v. Chr. der Mittelpunkt der Bundesgenossen und bestimmt, die ...
Corge
Corge, ind. Zählmaß, = 4 Gundas, s. Kohrdsch.
Corgnāle
Corgnāle (spr. kornj-, slowen. Lokev), Dorf im österreichisch-illyr. Küstenland, Bezirksh. Sesana, mit Steinbrüchen und (1900) 1198 slowen. Einwohnern. In der Nähe die Grotte ...
Cori
Cori, Stadt in der ital. Provinz Rom, Kreis Velletri, in den Lepiner (Volsker) Bergen an der Eisenbahn Rom-Terracina, zerfällt in die Ober- und Unterstadt und hat (1901) 7363 ...
Corĭa
Corĭa (das Caurium der Römer), Bezirkshauptstadt und Bischofsitz in der span. Provinz Caceres, rechts am Alagon, mit römischen Mauern und Türmen, einem starken Kastell, ...
Corĭa del Rio
Corĭa del Rio, Stadt in der span. Provinz Sevilla, Bezirk Sevilla, rechts am Guadalquivir, mit (1900) 6101 Einw., die Tonwaren (namentlich Ölkrüge in der Form der antiken ...
Coriacĕa
Coriacĕa (Lausfliegen), Familie aus der Ordnung der Zweiflügler, s. Lausfliegen.
Corĭandrum
Corĭandrum L. (Koriander), Gattung der Umbelliferen, einjährige, verzweigte, kahle Kräuter mit mehrfach fiederteiligen Blättern und wenigstrahligen Dolden ohne Hülle, ...
Corĭarĭa
Corĭarĭa L. (Gerberstrauch, Gerbermyrte, Lederbaum), Gattung der Koriariazeen, Sträucher, selten Kräuter, mit gegenständigen, einfachen Blättern, kleinen Blüten in den ...
Corigliano Calābro
Corigliano Calābro (spr. koriljāno), Stadt in der ital. Provinz Cosenza, Kreis Rossano, liegt 6 km vom Golf von Tarent am Nordabhang des Silagebirges, an der Eisenbahn ...
Corinne
Corinne, die französische Form des Namens Korinna (s.d.), dann fingierte ital. Dichterin, Heldin des gleichnamigen Romans (»C., ou l'Italie«) der Frau v. Staël (s.d.).
Corinth
Corinth, Stadt im nordamerikan. Staat Mississippi, Grafschaft Alcorn, mit Maschinenfabriken und (1900) 3661 Einw. – C. diente den Konföderierten während des Bürgerkrieges als ...
Corinto
Corinto, Haupthafenplatz und Dampferstation der mittelamerikan. Republik Nicaragua, an einer schönen, tiefen, durch vorgelagerte Inseln geschützten Bucht des Stillen Ozeans, in ...
Coriolāno
Coriolāno, italienisierter Name einer Familie aus Nürnberg, die eigentlich Lederer hieß. 1) Christoph, Formschneider, geb. in Nürnberg, ließ sich um 1560 in Venedig nieder ...
Coriolānus
Coriolānus, Cn. Marcius, röm. Patrizier, zeichnete sich schon als Jüngling bei der Belagerung der Volskerstadt Corioli aus, weshalb er den Ehrennamen C. erhalten haben soll. ...
Coriŏli
Coriŏli, Waffenplatz der Volsker in Latium, von C. Marcius (daher »Coriolanus«) 493 zerstört und schon Mitte des 5. Jahrh. v. Chr. spurlos verschwunden. Vielleicht Monte ...
Corippus
Corippus, Flavius Cresconius, aus Afrika, im 6. Jahrh. n. Chr., Grammatiker, später Hofbeamter in Konstantinopel, verfaßte zwei historische Epen: »Johannis (seu de bellis ...
Corisco
Corisco, Bai an der Westküste von Afrika, zwischen 0°36' und 1°10' nördl. Br., dringt 25 km tief in die Küste ein und nimmt den für größere Schiffe hinlänglich tiefen ...
Corĭum
Corĭum (lat.), Lederhaut, s. Haut.
Cork [1]
Cork, die größte Grafschaft der irischen Provinz Munster, reicht vom Kenmare River bis zum Hafen von Youghal, grenzt im W. an die Grafschaft Kerry, im N. an Limerick, im O. an ...
Cork [2]
Cork, Stadt und Grafschaft im südlichen Irland, liegt in tiefer, von ansehnlichen Hügeln umgebener Schlucht, auf beiden Seiten und auf einer Insel des Lee, 17 km oberhalb dessen ...
Cork-Hafen
Cork-Hafen (Cork Harbour), einer der sichersten Häfen an der Südküste Irlands, stark befestigt und eine der Hauptstationen der englischen Flotte. Auf Great Island liegt ...
Corkscrew
Corkscrew (spr. kórk-ßkru, »Pfropfenzieher«), Kammgarngewebe für Herren- und Damenanzüge: a) Herrenstoff mit 38–40 Fäden auf 1 cm, Kette Nr. 32 zweifach Kammgarn, Schuß ...
Corleōne
Corleōne, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Palermo (Sizilien), 550 m ü. M., am Fuße des Monte Cardellia (1264 m), unweit des Belice an der Eisenbahn Palermo-C., mit reich ...
Corlißmaschine
Corlißmaschine s. Dampfmaschine.
Corlißsteuerung
Corlißsteuerung s. Dampfmaschine.
Cormeilles-en-Parisis
Cormeilles-en-Parisis (spr. -mäj-ang-parisī), Flecken im franz. Depart. Seine-et-Oise, Arrond. Versailles, auf einer Anhöhe am rechten Seineufer, an der Westbahn, mit einem ...
Cormenin
Cormenin (spr. korm'näng), Louis Marie de la Haye, Vicomte de, franz. Publizist, geb. 6. Jan. 1788 in Paris, gest. 6. Mai 1868, wurde 1810 Auditeur und 1814 Maître des ...
Cormons
Cormons, Stadt im österreichisch-illyr. Küstenland, Bezirksh. Gradisca, an der Südbahnlinie Triest-C. und der italienischen Anschlußlinie C.-Udine, mit altem Schloß, einem ...
Cormontaigne
Cormontaigne (spr. -mongtanj'), Louis de, Ingenieuroffizier, geb. 1695, gest. 20. Okt. 1752, trat früh in französische Dienste, erbaute 1728 die doppelten Kronwerke von ...
Cormus
Cormus (lat.), Tierstock, die Summe der durch Knospung entstandenen und vereinigt gebliebenen Tiere, im Gegensatze zum Individuum.
Corn
Corn, in Amerika soviel wie Mais.
Corn.
Corn., engl. Abkürzung für Cornwall.
Cornalĭasche Körperchen
Cornalĭasche Körperchen, s. Nosema.
Cornamūsa
Cornamūsa, ein älteres ital. Holzblasinstrument, eine Art Schalmei, aber am untern Ende geschlossen, so daß die Schallwellen durch die Tonlöcher sich fortpflanzten (vgl. ...
Cornāro
Cornāro (venezian. Corner), Name einer der angesehensten Patrizierfamilien Venedigs, die von den Corneliern in Rom ihren Ursprung herleitet. Zu ihr gehören: 1) Caterina, geb. ...
Cornbrash
Cornbrash (spr. -bräsch), Schichtenreihe der mittlern Abteilung der Juraformation (s.d.).
Cornĕa
Cornĕa (lat.), die Hornhaut des Auges; s. Tafel »Auge II« (mit Text).
Corned Beef
Corned Beef (engl., spr. bīs, Büchsenfleisch), leicht gesalzenes Rindfleisch in Büchsen; dementsprechend: Corned mutton, Hammel-, Corned pork, Schweinefleisch in Büchsen. Vgl. ...
Corneille
Corneille (spr. -näj), 1) Pierre, berühmter franz. Dramatiker, geb. 6. Juni 1606 in Rouen (wo sein Vater das Amt eines maître des eaux et forêts bekleidete), gest. 1. Okt. ...
Cornelĭa
Cornelĭa, Tochter des P. Cornelius Scipio Africanus d. ä., Gemahlin des Ti. Sempronius Gracchus, widmete sich nach dem Tode ihres Gemahls, dem sie zwölf Kinder geboren hatte, ...
Cornelisz
Cornelisz (Cornelissen), 1) Jakob, niederländ. Maler und Zeichner für den Holzschnitt, war um 1500–1530 zu Amsterdam tätig und hat zahlreiche religiöse Gemälde in dem ...
Cornelĭus Nepos
Cornelĭus Nepos, röm. Geschichtschreiber, aus Oberitalien, lebte zwischen 100 und 25 v. Chr. zumeist in Rom und war ein Freund des Cicero, Atticus und Catull. Von seinen ...
Cornelĭus [1]
Cornelĭus, Geschlechtsname mehrerer teils patrizischer, teils plebejischer Familien des alten Rom. Die hervorragendsten Cornelier s. unter den Namen: Cinna, Dolabella, Gallus, ...
Cornelĭus [2]
Cornelĭus, röm. Bischof, Heiliger, folgte 251 dem Bischof Fabian und starb 14. oder 15. Sept. 252 den Märtyrertod. S. Novatianer.
Cornelĭus [3]
Cornelĭus, 1) Peter, Ritter von, Historienmaler und Gründer einer Malerschule, geb. 23. Sept. 1783 in Düsseldorf, gest. 6. März 1867 in Berlin, wurde frühzeitig von seinem ...
Cornell University
Cornell University, s. Ithaca.
Corner
Corner (engl., »Winkel, Ecke«), Börsenausdruck: eine zum Zweck von Preissteigerungen geschlossene Vereinigung von Großhändlern. Vgl. Kartell.
Cornet
Cornet (franz., spr. -nä), s. Kornett.
Cornet, Georg
Cornet, Georg, Mediziner, geb. 27. Juli 1858 in Eichstätt, studierte seit 1879 in München, besuchte zwei Winter die italienischen und südfranzösischen Kurorte, wurde 1885 ...
Cornēto Tarquinĭa
Cornēto Tarquinĭa, Stadt in der ital. Provinz Rom, Kreis Civitavecchia, an der Marta, 6 km vor ihrer Mündung ins Tyrrhenische Meer, an der Eisenbahn Rom-Pisa, Bischofsitz, hat ...
Cornetto
Cornetto (ital.), s. Corno und Kornett.
Cornĭani
Cornĭani, Giambattista, Graf, ital. Literarhistoriker, geb. 28. Febr. 1742 in Orzinovi, gest. 7. Nov. 1813 in Brescia, studierte von 1759 an die Rechte und trieb auch Mathematik ...
Corniche
Corniche (franz., spr. -nīsch'), das Karnies, Gesims, Kranzgesims einer Säule; alpinistischer Ausdruck für Schneeüberhang, Schneegewächte, Gwächte.
Corniche, La
Corniche, La (ital. Cornice), die wegen ihrer landschaftlichen Schönheiten weltberühmte Straße der Riviera di Ponente (s.d.), die sich von Nizza längs der felsigen ...
Cornichon
Cornichon (franz., spr. -schóng), die Pfeffergurke.
Cornides
Cornides, Daniel von, ungar. Geschichtsforscher, geb. 1. Juli 1732 zu St. Nikolaus (Szent Miklós) in der Liptauer Gespanschaft, gest. 4. Okt. 1787 in Pest, studierte 1754 in ...
Cornificĭus
Cornificĭus, s. Auctor ad Herennium.
Cornigliano Ligŭre
Cornigliano Ligŭre (spr. -niljāno), Flecken in der ital. Provinz Genua, 5 km westlich von Genua an der Mündung der Polcevera in den Golf, an der Eisenbahn Genua-Nizza, Vorort ...
Cornill
Cornill, Karl Heinrich, evang. Theolog, geb. 26. April 1854 in Heidelberg, wurde 1878 Privatdozent und 1886 außerordentlicher Professor in Marburg, 1888 ordentlicher Professor in ...
Corning
Corning, Stadt im Staat New York, Grafschaft Steuben, am Tioga River, mit Kohlengruben, Ofen- und Maschinenfabriken und (1900) 11,061 Einw.
Cornisch
Cornisch, die Sprache der ursprünglichen Bewohner der englischen Landschaft Cornwall (s.d.). Vgl. Keltische Sprachen.
Cornish clay
Cornish clay (engl., spr. kórnisch klē), kalkhaltiger Porzellanton von Cornwall.
Cornish diamonds
Cornish diamonds (engl., spr. kórnisch dāīamönds), zu Schmucksteinen verwendbare durchsichtige Bergkristalle von Cornwall.
Cornish Heights
Cornish Heights (spr. kórnisch hēts), Bergkette in der engl. Grafschaft Cornwall, aus Granit bestehend, erhebt sich steil, stellenweise mit jähen Klüften und Klippen aus dem ...
Cornn [1]
Cornn (lat.), Horn; C. cervi, Hirschhorn; C. copiae, Füllhorn. C. cutaneum s. humanum, Hauthorn, tierhornartige Auswüchse aus verhornten Epidermiszellen an den verschiedensten ...
Cornn [2]
Cornn (spr. -nú), 1) Hortense, geborne Lacroix, geb. 1812, gest. 16. Mai 1875, die Tochter der Amme des Prinzen Ludwig Napoleon (des spätern Kaisers Napoleon III.) und Taufpatin ...
Corno
Corno (ital.), Horn; C. di caccia (spr. katscha), Jagd-, Waldhorn. Cornetto, kleines Horn.
Corno, Monte
Corno, Monte, s. Gran Sasso d'Italia.
Cornone
Cornone, früher eine große Art des krummen Zinkens (s.d.); jetzt ein Kontrabaß-Blechblasinstrument, 1844 von Cerveny konstruiert.
Cornouaille
Cornouaille (spr. -nuáj'), franz. Landschaft in der Bretagne, zum Depart. Finistère gehörig, wie das englische Cornwall (s.d.) nach der Lage am äußersten Ende des gallischen ...
Cornubianīt
Cornubianīt (Fruchtgneis), in Kontakt mit Granit und ähnlichen plutonischen Gesteinen gneisähnlich gewordene Tonschiefer und Grauwacken; s. Metamorphismus.
Cornus
Cornus L. (Hornstrauch, Hartriegel), Gattung der Kornazeen, Sträucher und Bäume, selten Stauden mit meist gegenständigen, ganzen Blättern, kleinen weißen oder gelben, selten ...
Cornūtus [1]
Cornūtus (lat., »gehörnt«), in der Logik ein sogen. gehörnter Schluß (s. Dilemma); auf den Universitäten zur Zeit des Pennalismus der neu aufgenommene Student wegen des ...
Cornūtus [2]
Cornūtus, L. Annäus (früher fälschlich Phurnutus), stoischer Philosoph, zu Leptis in Afrika geboren, Lehrer der Philosophie zu Rom, wurde von Nero etwa 68 n. Chr. auf die ...
Cornwall [1]
Cornwall (spr. kórn-ŭāl, von Cornu Galliae, d. h. das äußerste von Galliern bewohnte Land), die südwestlichste Grafschaft Englands, bildet eine in den Atlantischen Ozean ...
Cornwall [2]
Cornwall, Stadt in der kanad. Provinz Ontario, unterhalb der Long Sault-Schnellen des Lorenzstromes und an der Mündung des Cornwallkanals, hat lebhaften Handel und (1901) 6704 ...
Cornwallis [1]
Cornwallis, Insel im Stillen Ozean, s. Johnston.
Cornwallis [2]
Cornwallis (spr. -ŭollis), 1) Charles Mann, Lord Brome, Marquis und Graf von, brit. General, geb. 31. Dez. 1738, gest. 5. Okt. 1805, focht im Siebenjährigen Krieg in Deutschland ...
Cornwallkessel
Cornwallkessel, s. Dampfkessel.
Cornwallmaschine
Cornwallmaschine, s. Dampfmaschine (Geschichtliches).
Corny
Corny, Dorf im deutschen Bezirk Lothringen, Landkreis Metz, rechts an der Mosel, mit einer kath. Kirche, Ziegelbrennerei, Farben- und Firnisfabrikation und (1900) 872 Einw., war ...
Coro
Coro, unansehnliche Hauptstadt des Staates Falcon in Venezuela, auf der sandigen Landzunge, welche die Halbinsel Paraguana mit dem Festland verbindet, 2 km vom Golf de C., wird ...
Corôa
Corôa (C. de ouro, »Goldkrone«), portug. Goldmünzen zu 11/12 sein, seit 1835 = 5000 Reis und 1847 um 1/3 Milreis erhöht, = 24,445 Mk., auch (meia C.) in halben Stücken; seit ...
Coroādos
Coroādos (»Gekrönte«), landesübliche Bezeichnung einer Reihe namentlich der Gesgruppe angehörender Indianerstämme Brasiliens, benannt nach der Haartracht, die wie bei ...
Corocōro
Corocōro, Stadt im bolivian. Depart. La Paz, östlich vom Desaguadero, 4070 m ü. M., mit Silber- und Kupfergruben und (1896) 9000 Einw.
Corolla
Corolla (lat.), Kränzchen (s. Corona und Corollarium); in der Botanik soviel wie Blumenkrone (s. Blüte, S. 86).
Corollarĭum
Corollarĭum (lat.), bei den Römern ein goldenes oder silbernes Kränzchen (corolla) als Geschenk für gute Schauspieler, Virtuosen etc. außer der Bezahlung; daher überhaupt ...
Corōna
Corōna (lat.), Sternbilder, s. Krone.
Corona
Corona (lat.), Kranz, Krone, bei den Alten ein häufig vorkommendes Schmuck- und Ehrenzeichen. Bei den Griechen war der Kranz (stephănos) ein Amtszeichen, wie bei den Athenern ...
Corōna Venĕris
Corōna Venĕris (lat., »Venuskrone«), ein sekundärer syphilitischer Ausschlag auf der Stirn. Vgl. Syphilis.
Coronādo
Coronādo, Carolina, span. Dichterin, geb. 1823 in Almendralejo (Provinz Badajoz), erregte schon im 14. Jahr durch eine Ode: »A la palma«, Aufsehen. Sie kam 1848 nach Madrid, wo ...
Coronātenschichten
Coronātenschichten, Tone der mittlern Abteilung der Juraformation (s.d.).
Coronationinsel
Coronationinsel (spr. koronēsch'n-), antarktische Insel unter 60°50' südl. Br. und 45°50' westl. L., 60 km lang und gegen 1600 m hoch, zum Archipel der Südorkney-Inseln ...
Coronel
Coronel, Hafenstadt in der chilen. Provinz Concepcion, an der Araucobai, durch Bahn mit Concepcion und den Kohlengruben Curanilahue verbunden, Dampferstation, ist Sitz eines ...
Coronella
Coronella, s. Nattern.
Coronelli
Coronelli, Marco Vincentio, ital. Geschichtschreiber und Geograph, geb. 1650 in Venedig, wurde 1702 Minoritengeneral, fertigte dann für Ludwig XIV. große Himmels- und Erdgloben ...
Corŏner
Corŏner (engl., »Kronrichter«), in England und in Nordamerika der Beamte, der unter Zuziehung einer Jury die Ursache plötzlicher Todesfälle zu untersuchen, beim Verdachte der ...
Coronilla
Coronilla L. (Kronwicke), Gattung der Leguminosen, Kräuter oder Sträucher mit unpaarig gefiederten Blättern, gelben, seltener rötlichen Blüten in langgestielten, ...
Coronīni-Cronberg
Coronīni-Cronberg, 1) Johann Baptist Alexius, Graf von, österreich. Feldzeugmeister, geb. 16. Nov. 1794 in Görz, gest. 26. Juli 1880 bei Görz, diente 1814 im italienischen ...
Corossosnüsse
Corossosnüsse, s. Elfenbein (vegetabilisches).
Corot
Corot (spr. kŏro), Camille, franz. Maler, geb. 28. Juli 1796 in Paris, gest. daselbst 23. Febr. 1875, besuchte zuerst das Lyzeum von Rouen und kam dann in eine Buchhandlung, die ...
Corōza
Corōza (span.), s. Carocha.
Corozál
Corozál, Stadt im Staat Bolivar in Kolumbien, 240 km südlich von Cartagena in viehreicher Savanne, hat Tabakbau, Brennerei, Fabrikation geschätzter Hängematten und (1898) 8000 ...
Corpi Santi
Corpi Santi, Bezeichnung der Vororte von Städten in der Lombardei, insbes. von Mailand (s.d.).
Corpŏra
Corpŏra (lat., Mehrzahl von corpus), Körper; c. aliena, Fremdkörper; c. candicantia und c. quadrigemina, s. Gehirn; c. cavernosa, Schwellkörper; c. oryzoidea, Reiskörperchen.
Corpŏra amylacĕa
Corpŏra amylacĕa (lat.), meist nur mikroskopisch wahrnehmbare, homogene oder konzentrisch geschichtete, matt glänzende Körperchen; sie treten im Gefolge lokaler Krankheiten in ...
Corporāle
Corporāle (lat.), in der katholischen Kirche das geglättete Leintuch, worauf Hostienteller und Kelch zum Zweck der Konsekration gesetzt werden.


© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.055 c;