Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Devōt
Devōt (lat., »einer Gottheit gelobt«), ergeben, ehrfurchtsvoll, andächtig; Devote, eine Andächtige, meist aber soviel wie Betschwester.
Devotion
Devotion (lat.), bei den Römern jede Weihung an die unterirdischen Götter, denen besonders der Feldherr in der Bedrängnis als Sühnopfer des göttlichen Zorns Heer, Stadt und ...
Devrient
Devrient (spr. dewrĭäng, eigentlich De Vrient), Name einer deutschen Schauspielerfamilie, von der sich folgende Glieder bekannt gemacht haben: 1) Ludwig, der genialste seines ...
Dew
Dew (pers. Diw), bei den Parsen Name der Geister des bösen Prinzips, von Ahriman geschaffen, um die heilsamen Schöpfungen des Ormuzd zu zerstören. Im Zendavesta heißen sie ...
Dewar
Dewar, James, Physiker und Chemiker, geb. 20. Sept. 1842 in Kincardine on Forth in Schottland, studierte in Edinburg, wurde 1863 Assistent für Chemie bei Playfair, dann bei ...
Dewarsche Flaschen
Dewarsche Flaschen, Gefäße zur Aufbewahrung von flüssiger Luft (s. Gase).
Dewas
Dewas, Marathenstaat in Zentralindien, 749 qkm mit (1891) 152,073 Einw. (meist Hindu) unter zwei Fürsten, die in der Stadt D., mit (1891) 15,068 Einw., residieren.
Dewe-Boynu
Dewe-Boynu (türk., »Kamelhals«), Höhenzug östlich von Erzerum in Armenien, wurde 4. Nov. 1877 von den Russen erstürmt (Schlacht bei D.).
Dewedaschies
Dewedaschies (Devadâsi), soviel wie Bajaderen.
Dewet
Dewet, Christian R., Burengeneral, geb. 7. Okt. 1854 auf der Farm Leeuwkop (Distrikt Smithfield, Oranje-Freistaat), von wo sein Vater später nach Nieuwjaarsfontein bei Dewetsdorp ...
Dewey
Dewey (spr. djū-ĭ), George, amerikan. Admiral, geb. 26. Dez. 1837 in Montpelier (Vermont), erhielt seine Berufsvorbildung seit 1854 auf der Marineakademie in Annapolis, diente ...
Dewittsland
Dewittsland, die Nordwestküste Australiens, vom Nordwestkap bis zur Roebuckbai, benannt nach de Witt, der mit Tasman 1644 die Küste entdeckte.
Dewletschâh
Dewletschâh, pers. Literarhistoriker, s. Dauletschâh.
Dewsbury
Dewsbury (spr. djūsbĕrĭ), Stadt (municipal borough) im Westbezirk von Yorkshire (England), am Calder, mit mehreren stattlichen Kirchen (am bedeutendsten die alte gotische ...
Dexel
Dexel (Dachsbeil, Texel), ein Beil mit quer gegen den Stiel gestelltem Blatt zur Bearbeitung konkaver und horizontal liegender ebener Flächen. Die Schneide ist geradlinig (gera ...
Dexĭographie
Dexĭographie (griech.), das Schreiben von der Linken zur Rechten; dexiographisch, so geschrieben.
Dexippos
Dexippos, 1) Herennios, griech. Staatsmann, Feldherr, Rhetor und Geschichtschreiber, um 210–273 n. Chr., Inhaber der höchsten Ehrenstellen in seiner Vaterstadt Athen, die er ...
Dextĕra
Dextĕra (Dextra, nämlich manus, lat.), die Rechte, rechte Hand, Symbol der Treue und der Kraft; Dexterität, Geschicklichkeit, Gewandtheit.
Dextrāle
Dextrāle (lat.), s. Armband.
Dextri
Dextri (Destri, lat.), um Kirchen, Klöster etc. ein mit Kreuzen in Farm eines X (Dex) abgesteckter Platz von 30 oder mehr Schritten, innerhalb dessen das Asylrecht galt.
Dextrīn
Dextrīn (Stärkegummi, künstliches Gummi, Dampfgummi) C6H10O5, ein zur Gruppe der Kohlehydrate gehören der Körper von gleicher prozentischer Zusammensetzung mit Stärkemehl, ...
Dextrōnsäure
Dextrōnsäure, s. Glukonsäure.
Dextrose
Dextrose, soviel wie Traubenzucker.
Dey
Dey (türk.), s. Dei.
Deybaum
Deybaum, s. Durchkriechen.
Deym
Deym, Franz, Graf, österreich. Diplomat, geb. 25. Aug. 1838 als zweiter Sohn des 1872 verstorbenen Feldmarschalleutnants Grafen D., stand 1864–1871 im diplomatischen Dienst in ...
Deynze
Deynze, Stadt in der belg. Provinz Ostflandern, Arrond. Gent, an der Lys, Knotenpunkt an der Staatsbahnlinie Gent-Tournai, hat Spitzenfabrikation, Geneverbrennerei und zählt ...
Dez
Dez (verdoppelt Dezkopf), Korruption von franz. Tête, oft in dem Sinn von Dummkopf.
Dezède
Dezède (Desaides, spr. dösǟd'), franz. Singspielkomponist, geb. um 1740 in Lyon, gest. 1792 in Paris, brachte von 1772 ab 18 Singspiele in Paris zur Ausführung, von denen ...
Dezedieren
Dezedieren (lat.), abgehen, weichen.
Dezember
Dezember (vom lat. decem, zehn), nach unserm Kalender der 12. Monat im Jahr, bei den Römern (vor Julius Cäsar) der 10. (daher der Name), da bei diesen das Jahr mit dem 1. März ...
Dezemberfreiheit
Dezemberfreiheit, s. Narrenfest.
Dezembristen
Dezembristen (Dezembermänner), Anhänger Ludwig Napoleons, die ihn beim Staatsstreich 2. Dez. 1851 unterstützten; auch soviel wie Dekabristen (s.d.).
Dezemvirn
Dezemvirn (lat. Decemviri, »Zehnmänner«), bei den Römern ein zu einem bestimmten Zweck ernannter Ausschuß von zehn Männern. Rücksichtlich ihrer Wahl, der Dauer ihrer ...
Dezennĭum
Dezennĭum (lat.), Zeitraum von 10 Jahren, Jahrzehnt (dies deutsche Wort ist erst seit etwa 1800 gebräuchlich).
Dezent
Dezent (lat.), anständig, geziemend, ehrbar, sittsam; Dezénz, Anstand, Schicklichkeit.
Dezentralisation
Dezentralisation (lat.), sowohl politisch als wirtschaftlich die Beseitigung einer das örtliche Leben unterdrückenden Vereinigung aller Gewalt in einem staatlichen oder ...
Dezeption
Dezeption (lat.), Täuschung, Betrug; Dezeptor, Betrüger; dezeptorisch, betrügerisch.
Dezernāt
Dezernāt (lat.), Berichterstattung; auch Bezeichnung für die Unterabteilungen einer Behörde, die für die Bearbeitung der einzelnen Fächer eingerichtet sind. Vgl. Ebert, Das ...
Dezernent
Dezernent (lat.), dasjenige Mitglied einer Behörde oder eines sonstigen Kollegiums, das über eine zu erlassende Verfügung oder einen zu erteilenden Bescheid oder sonst zu ...
Dezernieren
Dezernieren (lat.), beschließen, einen Bescheid geben, ein Urteil fällen.
Dezession
Dezession (lat.), Abgang, Weggang; Dezessor, Amtsvorgänger.
Dezi
Dezi- (v. lat. decem, zehn), der zehnte Teil eines Grundmaßes, z. B. Deziar (franz. déciare) = 0,1 Ar.
Dezidenz
Dezidenz (lat.), Abnahme, Ab- oder Verfall (an Gesundheit oder Vermögen).
Dezidieren
Dezidieren (lat.), entscheiden (s. Dezision).
Dezimabel
Dezimabel (von decima, Zehnte), zehntbar, zehntpflichtig.
Dezimāl
Dezimāl, auf 10 (lat. decem) als Grundzahl bezogen, z. B. Dezimalbruch, Dezimalzeichen, s. Bruch, S. 471.
Dezimalkerze
Dezimalkerze, technische Einheit des weißen Lichts, sehr nahe der Lichtstärke der deutschen Normalkerze, s. Elektrische Maßeinheiten.
Dezimalrechnung
Dezimalrechnung, Zehnerrechnung; vgl. Dezimalsystem.
Dezimalsystem
Dezimalsystem (dekadisches System, v. lat. decem, zehn, griech. deka), die grundsätzliche Bevorzugung der Zahl 10 bei allem Zählen und Messen. Das D. ist das nächstliegende und ...
Dezimalwage
Dezimalwage (Brückenwage), s. Wage.
Dezimation
Dezimation (lat.), Militärstrafe der alten Römer bei gemeinsamem Vergehen einer Truppe, z. B. Meuterei, feiger Flucht etc.: von je zehn Mann wurde einer durch Los zum Tode ...
Dezime
Dezime (lat. u. span.-port. decĭma), eine der stehenden Formen südlicher Reimpoesie, bestehend aus zehn vierfüßigen trochäischen Versen, mit der Reimstellung a b b a a; c c d ...
Dezimeter
Dezimeter (um), 0,1 m; Kubikdezimeter = 1000 ccm = 1 Liter.
Dezimieren
Dezimieren (lat.), den Zehnten erheben; auch den zehnten Mann einer Truppen ab teilung töten (s. Dezimation); im weitern Sinne soviel wie stark mitnehmen, große Verluste ...
Dezimōle
Dezimōle, eine Figur von zehn Noten gleichen Wertes (bezeichnet durch 10 unter einem Bogen), die so viel gelten wie sonst 8 oder 9 der gleichen Form.
Dezipieren
Dezipieren (lat.), täuschen, betrügen.
Dezision
Dezision (lat. Decisio), Entscheidung, Bescheid, richterlicher oder gesetzgeberischer, insbes. Entscheidung einer zweifelhaften Rechtsfrage; daher Quinquaginta decisiones, 50 ...
Dezisīv
Dezisīv (lat.), entscheidend; daher Dezisivworte, derjenige Teil eines Urteils, der die Entscheidung enthält im Gegensatze zu den Entscheidungsgründen.
Dezisīvdekret
Dezisīvdekret, s. Dekret.
Dezisīvstimme
Dezisīvstimme (lat. Votum decisivum), im Gegensatze zu der bloß beratenden Stimme (votum consultativum) eine solche, die bei der Abstimmung mitgezählt wird; dann auch das ...
Dezobry
Dezobry (spr. des-), Charles Louis, franz. Historiker und Archäolog, geb. 1798 in St.-Denis, gest. 16. Aug. 1871, gründete 1829 eine Verlagsbuchhandlung klassischer, für ...
Dezza
Dezza, Giuseppe, ital. General, geb. 23. Febr. 1830 zu Melegnano in der Lombardei, studierte die Ingenieurwissenschaft, nahm als Student an den Unabhängigkeitskämpfen von 1848 ...
Dezzo
Dezzo, rechter Nebenfluß des Oglio in Oberitalien, durchfließt ein waldreiches Hochtal der Bergamasker Alpen (Valle di Scalve), weiter eine großartige, 12 km lange Felsschlucht ...
Deßjätina
Deßjätina (Desätine, Desjatine), russ. Flächenmaß zu 2400 Quadratsashen, = 109,25 Ar. Die »große D.« der russischen Landgüter enthält herkömmlich ein Drittel mehr ...
Deßna
Deßna, Fluß, s. Desna.
Dhafar
Dhafar (Safar), eine zu Oman gehörige Landschaft in Südarabien, an der Küste des Arabischen Meers, bewohnt von 10,000 Beduinen, den in sechs Stämme zerfallenden Gara. Die im ...
Dhaka
Dhaka, Landschaft, s. Dacca.
Dhakbaum
Dhakbaum, s. Butea.
Dhal
Dhal, s. Cajanus.
Dhamar
Dhamar, arab. Stadt, s. Dammar.
Dhammapada
Dhammapada, buddhist. Text, s. Buddhismus.
Dhan
Dhan (Dan), im indobrit. Edelmetallgewicht 1/8 Röttih, gesetzlich = 30,375 mg, bei dem noch gebräuchlichen Basargewicht 4 Punkos = 36,382 mg.
Dhar
Dhar, Tributärstaat in der Bhil-Agentschaft der britisch-ind. Provinz Zentralindien, 4506 qkm mit (1891) 151,877 Einw. Als der Fürst, ein Radschpute, sich 1857 gegen die ...
Dharmsala
Dharmsala, Hauptort des Distrikts Kangra und Gesundheitsstation in der britisch-ind. Provinz Pandschab, in den Vorbergen des Himalaja, an einem Bergabhang von 1500–2120 m ...
Dharwar
Dharwar (Darvar), Hauptort des Distrikts D., 11,745 qkm mit (1891) 1,051,314 Einw. in der britisch-ind. Präsidentschaft Bombay, 737 m ü. M., 110 km von der Küste, durch ...
Dhaw
Dhaw (Dow, beides spr. dan, Baggala), arab. Segelfahrzeug ohne Bugspriet, dient zu Handelszwecken und zum Sklaventransport. Der Bug ist scharf, niedrig über Wasser, mit geradem, ...
Dhawalagīri
Dhawalagīri (Dhaulagiri, »weißer Berg«), in Nepal, unter 28°41,8' nördl. Br. und 83°28,7' östl. L., 8176 m hoch, galt lange als der höchste Gipfel des Himalaja, wird aber ...
Dheune
Dheune (spr. dön'), rechter Nebenfluß der Saone im franz. Depart. Saone-et-Loire, mündet nach 65 km langem Lauf gegenüber Verdun, wo sich auch der Doubs in die Saône ...
Dhikan
Dhikan (Dihvar), Volksstamm in Afghanistan, s. Tadschik.
Dhlb.
Dhlb., bei Tiernamen Abkürzung für A. G. Dahlbom (s.d.).
Dholera
Dholera, Stadt im Distrikt Ahmedabad der britisch-ind. Präsidentschaft Bombay, früher unmittelbar am Golf von Cambay, jetzt hinter einem 19 km breiten Sumpfland gelegen, so daß ...
Dholpur
Dholpur, brit. Schutzstaat in Radschputana (s.d.).
Dhra'à
Dhra'à (Dirâa, in Tunis Dra, in Konstantinopel Droà), eine von Europäern gewöhnlich Pik (s.d.) genannte Elle in den mohammedan. Mittelmeerländern. In Tunis unterschied man: ...
Dhulia
Dhulia, ind. Stadt, s. Kandesch.
Dhünn
Dhünn, Dorf im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Lennep, hat eine evang. Kirche, Wollspinnerei, Handweberei, Bandwirkerei und zählt (1900) 1940 Einw.
Di
Di, in der Chemie Zeichen für 1 Atom Didym.
Dia [1]
Dia (griech. Präposition), durch, hindurch, auseinander (oft in Zusammensetzungen vorkommend).
Dia [2]
Dia (Standia), Insel an der Nordküste von Kreta, der Hafenstadt Candia gegenüber, 265 m hoch, mit Marmorbrüchen.
Dia [3]
Dia, Name, unter dem Hebe (s.d.) zu Phlius und Sikyon verehrt wurde.
Diabās
Diabās (griech., Grünstein), ein meist decken- oder flözartig ausgebreitetes Eruptivgestein von körniger bis dichter Struktur, besteht in frischem Zustand aus Plagioklas und ...
Diabashornfels
Diabashornfels, ein Diabas, der im Kontakt mit Granit verändert und besonders durch Neubildung von Hornblende (Uralit) und auch wohl Biotit sowie durch gänzliche oder teilweise ...
Diabăsis
Diabăsis (Diabāse, griech.), Durch-, Übergang.
Diabasmandelstein
Diabasmandelstein, s. Diabas.
Diabasporphyrīt
Diabasporphyrīt, Gestein, s. Diabas.
Diabasschiefer
Diabasschiefer (Flaserdiabase, grüne Schiefer), z. T. durch Gebirgsdruck schieferig gewordene Diabase, finden sich im Harz, Taunus etc.
Diabastuff
Diabastuff, soviel wie Schalstein (s.d.).
Diabelli
Diabelli, Antonio, Komponist und Musikverleger, geb. 6. Sept. 1781 zu Mattsee bei Salzburg, gest. 7. April 1858 in Wien, war als Chorknabe in Salzburg Schüler Michael Haydns, ...
Diabētes
Diabētes (griech.), die Harnruhr (s.d.); Doppelheber, Vexierbecher, s. Heber.
Diable
Diable (franz., spr. djabl'), Teufel. Diablerie, Teufelei, Teufelsstreich, Teufelsspiel. Diablesse, Teufelin, Teufelsweib. »Le diable boiteux« (»Der hinkende Teufel«), Roman ...
Diablerets, Les
Diablerets, Les (spr. lä djablörä, »Teufelsberge«), steile, zerrissene Kalksteinwände und Felshörner in der Wildhorngruppe der Freiburger Alpen (3251 m), auf dem Scheitel ...
Diablotins
Diablotins, s. Diavoletti.
Diabŏle
Diabŏle (griech.), Beschuldigung, Verleumdung.
Diabŏlus
Diabŏlus (griech.-lat., eigentlich »Verleumder«) Teufel; daher diabolisch, soviel wie teuflisch; Diabolismus, Teufelswerk, Teufelsherrschaft; Diabolologie, Lehre vom Teufel.
Diabolus metallōrum
Diabolus metallōrum, bei den Alchimisten das Zinn wegen seiner Eigenschaft, als Metalloid aufzutreten.
Diabrōsis
Diabrōsis (griech.), Durchfressung; Blutung per diabrosin, eine Blutung aus einem durch ein Geschwür angefressenen Gefäß.
Diaceturīe
Diaceturīe, s. Acetonurie.
Diachenĭum
Diachenĭum (griech.), s. Frucht.
Diachylonpflaster
Diachylonpflaster (griech., im Volksmunde oft Diakel oder Diakonuspflaster), s. Bleipflaster.
Diachym
Diachym (griech.), das Parenchym der Blätter.
Diacodĭon
Diacodĭon (Syrupus Papaveris), s. Sirup.
Diacŏnus
Diacŏnus, s. Diakon.
Diadelphus
Diadelphus (griech.), zweibrüderig, besonders diadelpha stamina, in zwei Bündel verwachsene Staubfäden. Daher Diadelphia die 17. Klasse des Linnéschen Systems, Pflanzen mit ...
Diadēm
Diadēm (griech.), Band zum Zusammenhalten des Haupthaars, Stirnband, Kopfbinde; bei Ägyptern, Assyrern, Babyloniern Zeichen der Würde königlicher und andrer angesehener ...
Diadóchen
Diadóchen (griech., »Nachfolger«), die Feldherren Alexanders d. Gr., die seit seinem Tode 323 v. Chr. um den Besitz der von ihm beherrschten Länder langjährige Kriege ...
Diadochīt
Diadochīt, Mineral, s. Eisensinter.
Diadumĕnos
Diadumĕnos, gefeierte Statue des griech. Bildhauers Polyklet, ein junger Wettkämpfer, der sich selbst die Siegerbinde umwindet. Er scheint das Gegenstück zu dem berühmten ...
Diagenēse
Diagenēse (griech.), Umbildung, speziell Umkristallisierung in den zum Absatz gelangenden Sedimenten während oder gleich nach ihrer Bildung, wodurch neue, von den zuerst ...
Diaglymma
Diaglymma, s. Diagramma.
Diaglyphisch
Diaglyphisch (griech.), vertieft gestochen, gemeißelt; daher Diaglypten (Diaglyphen), in die Fläche einwärts gearbeitete Figuren, im Gegensatze zu den Anaglypten.
Diagnōse
Diagnōse (Diagnōsis, griech.), Erkennung, Beurteilung; insbes. das Urteil, das sich der Arzt über das Wesen einer Krankheit bildet. Die Kunst, eine D. zu stellen, die ...
Diagnostizieren
Diagnostizieren (griech.), etwas, besonders eine Krankheit, aus den Merkmalen erkennen, die Diagnose stellen; diagnostisch, die Unterscheidung und Erkennung begründend.
Diagomēter
Diagomēter (griech.), veraltete Vorrichtung zum Messen der elektrischen Leitungsfähigkeit.
Diagonāl
Diagonāl, Gewebe mit sichtbarem Grat, kommt in allen Materialien und in den verschiedensten Dichten und Garnnummern zur Ausführung. z. B. Kammgarn-Damenkleiderstoff mit 35 ...
Diagonalboote
Diagonalboote, s. Boot, S. 212.
Diagonale
Diagonale (griech.), jede Gerade, die zwei nicht auf einer Seite des Vielecks liegende Ecken verbindet. Ist n die Anzahl der Ecken des Vielecks, so gibt es 1/2n(n-3) Diagonalen, ...
Diagonalkraft
Diagonalkraft, die Resultierende zweier Kräfte, s. Parallelogramm der Kräfte.
Diagonalmaschine
Diagonalmaschine, Vorrichtung zum Nachweis des Satzes vom Parallelogramm der Kräfte (s.d.). S. auch Dampfschiff, S. 464.
Diagonalrips
Diagonalrips, Damenkleiderstoff aus Seide. Kammgarn oder Streichgarn, bei dem schmale Querrippen diagonal fortrücken. Kammgarn oder Streichgarn, bei dem schmale Querrippen ...
Diagonalschichtung
Diagonalschichtung, eine an Sand- und Kiesablagerungen sowie Sandsteinen häufige Art der Schichtung (s.d.).
Diagonalstab
Diagonalstab, s. Visierkunst.
Diagŏras
Diagŏras, 1) berühmter Athlet aus Rhodos, Zeitgenosse Pindars, der ihm die siebente olympische Ode widmete. Als Hauptkämpfer in den vier großen Nationalspielen wiederholt ...
Diagramm
Diagramm (griech.), Linearzeichnung, Entwurf, Abriß, Skizze, gewöhnlich aber die in den Naturwissenschaften und der Statistik übliche graphische Darstellung der Veränderungen, ...
Diagramma
Diagramma (Diaglymma, griech.), das Weltbild der Ophiten (s.d.), Höllendarstellung mit sieben von Tierdämonen bewachten Mauern, aus denen Christus die Seelen herausführt. ...
Diagraph
Diagraph (griech.), Werkzeug zu perspektivischen Ausnahmen. D. von Gavart, s. Schädel.
Diagraphie
Diagraphie (griech.), Verfahren, bei dem man mittels der Feder komplizierte Zeichnungen auf gummierten Taft paust, von dem sodann ein Überdruck auf Stein gemacht wird. Die D. ...
Diagrydĭum
Diagrydĭum, s. Scammonium.
Diahot
Diahot (»großer Fluß«), Hauptfluß von Neukaledonien, entspringt auf dem Zentralgebirge von Tao und mündet, 150 km lang, wovon 40 km schiffbar sind, in die Bai von Harcourt. ...
Diakaustĭka
Diakaustĭka (griech.), eine durch Brechung erzeugte Brennlinie, die durch die stetige Reihenfolge der Durchschnittspunkte der aufeinander folgenden, durch ein durchsichtiges ...
Diakel
Diakel, soviel wie Diachylonpflaster, s. Bleipflaster.
Diaklasen
Diaklasen (griech.), Gesteinsspalten, s. Lithoklasen und Absonderung (Textblatt zur Tafel).
Diakōn
Diakōn (Diakonus, griech., »Diener«), im allgemeinen jeder, der Dienste leistet, besonders kirchliche; daher im Neuen Testament Name für eine den Bischöfen untergeordnete ...
Diakonīeverein, Evangelischer
Diakonīeverein, Evangelischer, s. Diakonissen.
Diakonissen
Diakonissen (Diakonissinnen, »Dienerinnen«), in der alten Kirche Frauen, die für ihr Geschlecht das waren, was die Diakonen (s.d.) für die ganze Gemeinde, amtlich bestellte ...
Diakŏpe
Diakŏpe (grch.), Längshiebwunde im Schädel ohne Substanzverlust; in der Rhetorik soviel wie Tmesis.
Diakos
Diakos, Athanasios (eigentlich der Diakonus A.), griech. Freiheitskämpfer, geb. 1788 in Mussonitza, Geistlicher, war der erste Palikare des Odysseus (s.d.). Er wurde 1820 von den ...
Diakovár
Diakovár, s. Djakovár.
Diakrĭa
Diakrĭa, Landschaft in Attika (s.d.).
Diakrīse
Diakrīse (griech.), Absonderung, Trennung, Unterscheidung; in der Medizin soviel wie Diagnose; diakritisch heißt ein charakteristisches Symptom, welches eine Krankheit von allen ...
Diakritische Zeichen
Diakritische Zeichen, Schriftzeichen, die einesteils die richtige Aussprache der Wörter (wie z. B. im Französischen die cédille), andernteils das Verständnis des Sinnes ...
Diaktinismus
Diaktinismus (griech.), veralteter Ausdruck, die Durchdringbarkeit der Körper für chemisch wirksame (aktinische) Lichtstrahlen; D. ist sehr verschieden von dem Grade der ...
Diakústik
Diakústik (griech.), früher gebräuchlicher Ausdruck für die Lehre von der Fortpflanzung des Schalles.
Dialekt
Dialekt (griech., Mundart) heißt erstens eine Sprache insofern. als neben ihr andre, mit ihr enger verwandte Sprachen bestehen, mit denen zusammen sie ein einheitliches Ganzes ...
Dialektik
Dialektik (griech.), eigentlich die Kunst der Unterredung und Gesprächsführung; in dem Sprachgebrauch der Philosophie anfangs die Kunst eines regelmäßigen wissenschaftlichen ...
Dialektĭkon
Dialektĭkon (griech., Dialogismus), Redefigur, bestehend aus einer Frage und der darauf folgenden Antwort, die der Redner selbst erteilt, um entweder eine Behauptung zu ...
Dialektologie
Dialektologie (griech.), die Lehre von den Mundarten, Dialektkunde.
Diallāg
Diallāg, Mineral, s. Augit, S. 113.
Diallāggranulit
Diallāggranulit, s. Granulit.
Diallēle
Diallēle (griech.), Zirkel- oder Kreisschluß, ein Fehler im Denken, wo man nicht vorwärts schreitet, sondern sich um einen Punkt dreht, z. B. wenn der zu beweisende Satz ...
Dialōg
Dialōg (griech.), Unterredung, Gespräch, gegenseitige mündliche Mitteilung verschiedener, auch einander widerstreitender Ansichten über einen Gegenstand; auch ein Schriftwerk ...
Dialogisieren
Dialogisieren (dialogieren), etwas dialogisch behandeln, in Gesprächsform darstellen; Dialogist, ein Dialogenschreiber.
Dialogismus
Dialogismus (griech.), s. Dialektikon.
Dialogīt
Dialogīt, Mineral, soviel wie Manganspat.
Dialypetālen
Dialypetālen, soviel wie Choripetalen.
Dialysator
Dialysator, s. Osmose.
Dialyse
Dialyse (griech., »Auflösung«), das zum Tod führende Schwinden der Kräfte; die Trennung verschiedener Stoffe durch Osmose (s.d.). Dialysieren, auflösen, ein Gemisch ...
Dialyt
Dialyt, dialytisches Fernrohr, s. Fernrohr.
Dialýtisch
Dialýtisch (limmatisch) heißen Gesteine, deren Bestandteile nicht durch mechanische Zerreibung, sondern durch chemische Zersetzung präexistierender Gesteine entstanden sind (z. ...
Diamagnetisierungszahl
Diamagnetisierungszahl s. Magnetismus.
Diamagnetismus
Diamagnetismus s. Magnetismus.
Diamagnetometer
Diamagnetometer s. Magnetismus.
Diamánt
Diamánt (Demant, griech. u. lat. adamas; hierzu Tafel »Diamanten«), Mineral, kristallisiert tesseral, meist in Oktaedern, Rhombendodekaedern und Achtundvierzigflächnern, in ...
Diamant
Diamant, in der Buchdruckerei die kleinste der üblichen Schriftarten (s.d.); ihr Kegel hält vier typographische Punkte (Halbpetit). – Im Festungsbau ein Spitz- ...
Diamant
Diamanten.
Diamantbindung
Diamantbindung, eine Bindung, bei der die Köperlinien strahlenartig auseinandergehen, wird bei Seiden-, Halbseiden-, Wollen-, Halbwollen- und Baumwollenstoffen angewendet.
Diamantbohrer
Diamantbohrer, Diamantbohrkrone, s. Tiefbohren und Gesteinsbohren.
Diamantbort
Diamantbort, s. Diamant, S. 865.
Diamantbrunnen
Diamantbrunnen, s. Felsenbrunnen.
Diamante
Diamante, Juan Bautista, span. Theaterdichter, geb. 1626 in Madrid, war Ritter des Ordens des heil. Johannes von Jerusalem und starb gegen Ende des 17. Jahrh. in asketischer ...
Diamantene Hochzeit
Diamantene Hochzeit, entsprechend der silbernen und goldenen Hochzeit die Wiedereinsegnung eines seit 60 Jahren verheirateten Paars.
Diamantfarbe
Diamantfarbe, Mischung von Graphit mit Leinölfirnis zum Anstrich auf Eisenwaaren.
Diamantflavīn
Diamantflavīn, ein gelber Beizenfarbstoff von der Formel HO.C6H4.C6H4NNC6H3.OHCOOH, der durch Kuppelung von Tetrazodiphenyl mit Salizylsäure und Kochen des Produkts mit Wasser ...
Diamantīn
Diamantīn, Schleifpulver aus geglühter Tonerde oder sein gestoßenem, glashartem Stahl.
Diamantina
Diamantina (früher Tejuco, »Lehmstadt«), Stadt im brasil. Staat Minas Geraes, 1223 m ü. M., Mittelpunkt eines reichen Diamantendistrikts (jährlich 3–4 Mill. Mk. Umsatz), ...
Diamantino
Diamantino, Stadt im brasil. Staat Matogrosso, an einem Quellbach des Paraguay, 1730 von Goldsuchern gegründet, blühte nach Entdeckung von Diamanten 1746 eine Zeitlang, ist aber ...
Diamantmühle
Diamantmühle, s. Exzelsiormühle.
Diamantquadern
Diamantquadern, in der Architektur Quadersteine, auf deren Stirnseiten diamantartige Buckeln zu dekorativem Zweck ausgemeißelt sind.
Diamantschliff
Diamantschliff, in der Glasfabrikation das Schleifen des Glases zu Facetten, wie sie beim Edelsteinschliff üblich sind, um schöne Lichtwirkungen zu erzielen.-
Diamantschnee
Diamantschnee (Diamantstaub), feine, in der Luft schwebende, glitzernde Eiskristalle, besonders bei großer Kälte und in nördlichen Gegenden.
Diamantschwarz
Diamantschwarz, ein schwarzer Farbstoff zum Färben von Wolle, wird durch Diazotieren von Amidosalizylsäure, Kuppelung des Produkts mit α Naphthylamin, abermaliges Diazotieren ...
Diamantspat
Diamantspat, soviel wie spätiger Korund (s.d.).
Diamantstaub
Diamantstaub, s. Diamantschnee.
Diamastigosis
Diamastigosis (griech.), die jährliche Geißelung der spartanischen Knaben am Altar der Artemis Orthia, angeblich eingeführt von Lykurg statt der im Dienste der Göttin ...
Diamer
Diamer, Berg im Himalaja, s. Nanga Parbat.
Diamĕter
Diamĕter (griech.), Durchmesser (s.d.); diametral (entgegengesetzt) bezeichnet einen so völligen Gegensatz, wie ihn die Endpunkte eines Kreisdurchmessers vom Kreismittelpunkt ...
Diamīd
Diamīd, s. Hydrazin.
Diamidoazine
Diamidoazine, s. Phenazine.
Diamidoazobenzōl
Diamidoazobenzōl, s. Diazobenzol.
Diamidodiphenyl
Diamidodiphenyl, soviel wie Benzidin.
Diamidophenazine
Diamidophenazine, s. Phenazine.
Diamidophenole
Diamidophenole C6H3(NH2)2OH entstehen bei Reduktion von Dinitrophenolen mit Zinn- und Salzsäure, sind im freien Zustand nicht bekannt und bilden kristallisierbare, in Wasser ...
Diamīne
Diamīne, organische Basen, die im Molekül zwei Amidogruppen (NH2) enthalten, wie z. B. Äthylendiamin C2H4(NH2)2. D. der Fettsäurereihe entstehen aus den Dihalogenderivaten ...
Diaminogēnblau
Diaminogēnblau, aus Acetyldiamidonaphthalinsulfosäure durch Diazotieren, Kuppeln mit Naphthylamin, abermaliges Diazotieren und Kuppeln mit Naphtholsulfosäure oder ...
Diamorphōse
Diamorphōse (griech.), Durch- oder Ausbildung, Gestaltung zu einer bestimmten Form.
Diāna
Diāna, Affe, s. Meerkatze.
Diana [1]
Diana, altitalische Göttin des Lichtes, der freien Natur mit ihren Bergen, Wäldern, Quellen und Bächen und der Geburt (in letzterer Eigenschaft führte sie wie Juno den Namen ...
Diana [2]
Diana (auch Luna), in der alten Chemie Bezeichnung für Silber.
Diana [3]
Diana (span., von dia, »Tag«), auf österreichischen, italienischen, französischen und spanischen Kriegsschiffen die Morgenwachen von 4–8 Uhr; D. schlagen, soviel wie ...
Diana [4]
Diana, 1) D. von Poitiers, die Geliebte König Heinrichs II. von Frankreich, geb. 3. Sept. 1499, gest. 22. April 1566, die älteste Tochter von Jean de Poitiers, Herrn von ...
Dianagewehr
Dianagewehr, soviel wie Jagdgewehr.
Diandrae
Diandrae, einstmalige Ordnung des natürlichen Pflanzensystems unter den Gamopetalen, charakterisiert durch zwei- oder viergliederige Blütenkreise, umfaßt nur die Familie der ...
Diandrus
Diandrus (griech.), »zweimännig«, besonders angewandt bei Blüten mit zwei freien Staubgefäßen, daher Diandria, die zweite Klasse des Linnéschen Systems, Pflanzen mit ...
Dianenamsel
Dianenamsel, s. Drossel.
Dianenbaum
Dianenbaum (Arbor Dianae), s. Silber.
Dianenburg
Dianenburg, Jagdschloß, s. Moritzburg.
Dianenorden
Dianenorden, eine im Mittelalter für ausgezeichnete Leistungen auf der Jagd verliehene goldene oder silberne Medaille mit Dianenbild auf der einen und einem Hirsch auf der andern ...
Diano Marīna
Diano Marīna, Stadt in der ital. Provinz und dem Kreis Porto Maurizio, malerisch an einem Bergabhange nahe dem Ligurischen Meer und an der Eisenbahn Genua-Nizza gelegen, hat ...
Dianthīn
Dianthīn, s. Fluoresceïn.
Dianthus
Dianthus L. (Nelke), Gattung aus der Familie der Karyophyllazeen, meist ausdauernde, oft halbstrauchige Kräuter mit meist grasartig schmalen, oft blaugrünen Blättern, schönen, ...
Diantre
Diantre (franz., spr. djāngtr', euphemistisch für diable), Teufel, »Deixel«, besonders bei Ausrufen.
Diapāson
Diapāson (so viel wie »durch alle«), griech. Name der Oktave als des »alle (nämlich die sieben Stufen der diatonischen Skala) umfassenden« Intervalls. Bei den Franzosen ist ...
Diapédesis
Diapédesis (griech.), die Auswanderung von Blutkörperchen durch die unverletzte Wandung der feinsten Blutgefäße, spielt besonders bei der Entzündung eine große Rolle.
Diapente
Diapente (griech.), bei den Griechen und den Musikern des Mittelalters die reine Quinte; D. cum semitonio, die kleine Sexte; D. cum tono, die große Sexte; D. cum ditono, die ...
Diaphān
Diaphān (griech.), durchscheinend, durchsichtig. Daher Diaphanbilder oder Diaphanien (Leuchtbilder), durch Tränken mit Firnis (Diaphanlack) durchscheinend gemachte farbige ...
Diaphanität
Diaphanität, s. Durchsichtigkeit.
Diaphanomēter
Diaphanomēter (griech.), von Saussure angegebener Apparat zur Messung der Schwächung des Lichtes durch die Atmosphäre. Auf einer weißen Scheibe von 2 m Durchmesser ist ein ...
Diaphonīe
Diaphonīe (griech.), das »Auseinanderklingen«, Gegensatz von Symphonie, in der Musik der alten Griechen soviel wie Dissonanz, dissonierendes Intervall; im Mittelalter soviel ...
Diaphŏra
Diaphŏra (griech.), in der Rhetorik die Andeutung oder Darlegung des »Unterschiedes« oder der Unähnlichkeit zweier Dinge; dann die Wiederholung eines Wortes in verschiedener, ...
Diaphorēsis
Diaphorēsis (griech.), das Schwitzen; Diaphoretĭka, schweißtreibende Mittel.
Diaphorīt
Diaphorīt, Mineral, s. Freieslebenit.
Diaphragma
Diaphragma (griech.), das Zwerchfell (s.d.); in der Optik die Blende (s.d.); in galvanischen Elementen die poröse Scheidewand, welche die beiden Flüssigkeiten voneinander trennt.
Diaphragmenströme
Diaphragmenströme, elektrische Ströme, die beim Durchströmen einer Flüssigkeit durch einen porösen Körper entstehen.
Diaphtherīn
Diaphtherīn (Qxychinaseptol) C24H28SN2O10 entsteht bei Einwirkung von Schwefelsäure und Phenol auf Orthooxychinolin, bildet bernsteingelbe, sechsseitige Säulen, riecht schwach ...
Diaphthŏra
Diaphthŏra (griech.), Verderbnis, Absterben.
Diaphyse
Diaphyse (griech.), Mittelstück eines Knochens (s.d.); in der Botanik, s. Durchwachsung.
Diaplasma
Diaplasma (griech.), Bähung.
Diapnoë
Diapnoë (griech.), Hautausdünstung.
Diapositiv
Diapositiv, positives photographisches Transparentbild, das man in der Durchsicht betrachtet, wird häufig für Projektionsbilder im Skioptikon benutzt.
Diapsalma
Diapsalma, s. Hypopsalma.
Diapséphisis
Diapséphisis (griech.), im alten Athen die Abstimmung eines Demos über die Rechtmäßigkeit des Bürgerrechts der Gemeindeglieder. War sie ungünstig, so wurde der Betroffene ...
Diaptŏmus
Diaptŏmus, im Süßwasser häufige Gattung der Ruderfüßer (s.d.).
Diarbekr
Diarbekr (Diarbekir), Hauptstadt des gleichnamigen Wilajets, 37,500 qkm mit 471,500 Einw., in der asiat. Türkei (Kurdistan), am rechten Ufer des Tigris unter 37' 55' nördl. Br., ...
Diarchīe
Diarchīe (griech., auch Biarchie), Doppelherrschaft, Zweiherrschaft, Herrschaft von zwei Regenten zu gleicher Zeit, entweder als Mitregenten, wie die beiden Könige in Sparta, ...
Diärĕsis
Diärĕsis (griech.), Trennung, Zerreißung, z. B. Haemorrhagia per diaeresin, Blutung durch Gefäßspaltung, Verwundung. – In der Grammatik die getrennte Aussprache aufeinander ...
Diarĭum
Diarĭum (lat.), Tagebuch, Kladde; Diaria (nämlich febris), tägliches (Quotidian-) Fieber.
Diarium Europaeum
Diarium Europaeum, ein Vorläufer der modernen Zeitung, worin die politischen Zeitereignisse erzählt und zahlreiche Aktenstücke mitgeteilt werden, wurde herausgegeben von ...
Diarrhöe
Diarrhöe (griech.), s. Durchfall.
Diarthrōse
Diarthrōse (griech.), Gelenk (s.d.).
Dias
Dias (Diaz), 1) Bartholomeu, namhafter portug. Seefahrer, geb. um 1450, gest. 29. Mai 1500, stammte aus der Provinz Algarve. Am Hof König Johanns II. erzogen und durch Studien ...
Diaskenāse
Diaskenāse (griech.), Anordnung, Umarbeitung, Redaktion eines Schriftwerkes; Diaskeuast ist ein Gelehrter, der solche Anordnung etc. vornimmt.
Diaskopīe
Diaskopīe (griech.), Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen.
Diaspōngelatine
Diaspōngelatine, Sprengmittel aus Nitroglyzerin und Nitrozellulose mit etwas Alkohol.
Diaspōr
Diaspōr, Mineral, Tonerdehydrat Al2H2O4, ist meist in stängeligen, faserigen und blätterigen Aggregaten, seltener in rhombischen Kristallen, farblos, gelblichweiß, violblau ...
Diaspŏra
Diaspŏra (griech., »Zerstreuung«) nannte man die Gesamtheit der seit dem babylonischen Exil außerhalb Palästinas unter den heidnischen Völkern, namentlich in Ägypten und ...
Diastáltisch
Diastáltisch (griech.), sich ausdehnend; Gegensatz: systaltisch, sich zusammenziehend (vgl. Diastole).
Diastāse [1]
Diastāse (griech., Maltin), ein fermentartig wirkender Körper, ein Enzym, findet sich in keimenden Getreidekörnern in der Nähe des Keims, aber nicht in den Würzelchen, ebenso ...
Diastāse [2]
Diastāse (Diastasis, griech.), das Auseinanderweichen zweier aneinander stoßender Knochen ohne Verrenkung, z. B. D. der Knochen eines Gelenks durch einen Erguß; besonders das ...
Diastēma
Diastēma (griech.), Zwischenraum; in der Musik der Griechen soviel wie Intervall.
Diastiméter
Diastiméter (griech.), s. Distanzmesser.
Diastŏle
Diastŏle (griech., »Auseinanderziehen«), in der antiken Metrik die durch die Kraft der Arsis bewirkte Dehnung einer kurzen Silbe zu Anfang eines Wortes, z. B. Prīamides, im ...
Diastŏlik
Diastŏlik (griech.), soviel wie Interpunktion, bei den ältern Musiktheoretikern die Lehre von den Ab- und Einschnitten und wiederum von den Verbindungen der musikalischen ...
Diastylon
Diastylon (griech., »weitsäulig«), eine Halle mit weit voneinander abstehenden Säulen, insbes. eine solche, bei der die Zwischenräume zwischen den Säulen dreimal so weit als ...
Diät
Diät, s. Diätetik und Diäten.
Diätarĭus
Diätarĭus, s. Diäten.
Diäten
Diäten (eigentlich Diëten, v. lat. dies, »Tag«, Taggelder), die tageweise zugebilligte Vergütung, insbes. für besondern Aufwand bei Dienstleistungen außerhalb des ...

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