Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Diatessăron
Diatessăron (griech.), bei den Griechen und im Mittelalter Name der reinen Quarte (s.d.); auch Titel einer Schrift des Tatian (s. Evangelienharmonie).
Diätētik
Diätētik (griech.), in weiterm Sinne die Lehre vom gesundheitsgemäßen Leben, dann die Lehre von der zweckmäßigen Ernährung des Menschen, insbes. des kranken Menschen, ...
Diätētiker
Diätētiker, Gesundheitslehrer, Freund einer geordneten, mäßigen Lebensweise: diätētisch, der Diätetik (s.d.) gemäß, gesundheitsmäßig.
Diathēke
Diathēke (griech.), Bund, soviel wie Testament (Altes und Neues).
Diathermān
Diathermān (griech.), für Wärmestrahlen durchlässig; Diathermanität (Diathermansie), die Wärmedurchlässigkeit eines Körpers; s. Wärmestrahlung.
Diathēse
Diathēse (griech.), fehlerhafte Anlage, fehlerhafte Beschaffenheit der Körperbestandteile. Hämorrhagische D., Neigung zu Blutungen; harnsaure D., s. Gicht.
Diäthoxyäthylenyldiphenylamidīn
Diäthoxyäthylenyldiphenylamidīn, s. Holocaïn.
Diäthyl
Diäthyl, s. Butane.
Diäthylēndiamīn
Diäthylēndiamīn, s. Piperazin.
Diatīt
Diatīt, ein Kitt aus gleichen Teilen Gummilack und sein verteilter Kieselsäure (Infusorienmehl).
Diatomeen
Diatomeen, Ordnung der-Algen (s.d., S. 316).
Diatomeenerde
Diatomeenerde (Diatomeenpelit), soviel wie Kieselgur.
Diatōnisch
Diatōnisch (griech.) heißt eine Tonfolge im Gegensatze zur chromatischen (s.d.) und enharmonischen (s.d.), wenn sie sich überwiegend durch Ganztonschritte bewegt. Das antike ...
Diatrēta
Diatrēta (griech.), röm. Glasgefäße der spätern Kaiserzeit mit dicken Wänden, deren obere Schicht derartig ausgeschliffen wurde, daß sich ein Netz von Glasstäben um den ...
Diatrībe
Diatrībe (griech.), gelehrte oder schulmäßige Abhandlung, insbes. eine kritische Streitschrift.
Diaulos
Diaulos (griech.), der griech. Wettlauf (s. Dromos), bei dem die Bahn zweimal durchmessen ward.
Diavel
Diavel, Piz del, s. Languard.
Diavoletti
Diavoletti (Diavolini, ital.; franz. Diablotins, spr. -täng, »Teufelchen«), überzuckerte Gewürzkörner und Schokoladeplätzchen mit Kantharidenpräparaten, werden als ...
Diavolezzapaß
Diavolezzapaß, s. Pontresina.
Diavŏlo
Diavŏlo (ital., spr. djáwolo), Teufel.
Diaz
Diaz, Porfirio, mexikan. Präsident, geb. 15. Sept. 1830 in Oaxaca, wurde in einem geistlichen Seminar erzogen, studierte die Rechte und schloß sich als Advokat den Liberalen an. ...
Diaz de la Peña
Diaz de la Peña (spr. pénja), Narcisso Virgilio, franz. Maler spanischer Herkunft, geb. 20. Aug. 1807 in Bordeaux, gest. 18. Nov. 1876 in Mentone, wurde in Bellevue bei Paris ...
Diaz del Castillo
Diaz del Castillo (spr. -stilljo), Bernal, span. Geschichtschreiber, gegen Ende des 15. Jahrh. geboren, war einer der kühnen Männer, die Ferdinand Cortez 1519 nach Mexiko ...
Diazoamidobenzōl
Diazoamidobenzōl (Benzoldiazoanilid, Diazobenzolanilid) C12H11N3 od. C6H5.NN.NH.C6H5 entsteht bei Einwirkung von Anilin auf ein Salz des Diazobenzols. Zur Darstellung löst man ...
Diazoamidokörper
Diazoamidokörper entstehen bei Einwirkung primärer aromatischer Amine auf Diazoderivate. Salpetersaures Diazobenzol gibt mit Anilin Diazoamidobenzol nach: C6H5.NN.NO3+C6H5.NH2 = ...
Diazobenzōl
Diazobenzōl C6H5.NN.OH ist im freien Zustand nicht bekannt. Diazobenzolchlorid (Benzoldiazoniumchlorid) C6H5NClN entsteht, wenn man auf eine salzsaure Lösung von Anilin ...
Diazobenzōlanilīd
Diazobenzōlanilīd, soviel wie Diazoamidobenzol.
Diazokörper
Diazokörper, chemische Verbindungen, die eine aus zwei unter sich verbundenen Stickstoffatomen bestehende zweiwertige Gruppe N2 enthalten, die einerseits mit einem ...
Diazōma
Diazōma (griech., »Umgürtung«), im griech. Theater Name der Rundgänge, welche die amphitheatralisch geordneten Sitzreihen in 2–3 Stockwerke gliederten. Dem D. entsprachen ...
Diazotieren
Diazotieren, s. Diazokörper.
Dibbel
Dibbel, s. Dübel.
Dibbelmaschine
Dibbelmaschine, s. Sämaschinen.
Dibbeln
Dibbeln, s. Saat.
Dibbs
Dibbs, Sir George Richard, austral. Staatsmann, geb. 1834, war 1885 (mit einer kurzen Unterbrechung, wo er den Vorsitz des Ministeriums übernommen hatte) Schatz- und ...
Dibdin
Dibdin, 1) Charles, engl. Dichter, Komponist und Schauspieler, geb. 1745 in Southampton, gest. 25. Juli 1814, errichtete noch jung ein kleines Theater, auf dem er zugleich der ...
Dibenzoparadiazine
Dibenzoparadiazine, s. Phenazine.
Dibon
Dibon, alte Stadt im Lande der Moabiter, unweit östlich vom Toten Meer und nördlich vom Arnonfluß (Wadi Modjib), war um 900 v. Chr. Sitz des Königs Mesa (s.d.), dessen ...
Dibotryen
Dibotryen (griech.), zusammengesetzte Blütenstände, soviel wie Doppeltrauben oder zusammengesetzte Trauben.
Dibra
Dibra, s. Diwra.
Dibrăchys
Dibrăchys (auch Pyrrhichius, griech.), ein aus zwei kurzen Silben bestehender Versfuß (◡◡).
Dibranchiāta
Dibranchiāta, s. Tintenschnecken.
Dicentra
Dicentra Borkh. (Dielytra Borkh., Diclytra D. C., flammendes, hängendes Herz, Jungfernherz), Gattung der Papaverazeen, sind Stauden mit mehrfach dreizähligen Blättern und ...
Dicephalus
Dicephalus, Mißgeburt mit zwei Köpfen.
Dicēras
Dicēras, s. Gienmuschel.
Dicerātenkalke
Dicerātenkalke, Kalksteine der obern Abteilung der Juraformation (s.d.) mit der Muschel Diceras arietinum.
Dicerobatis
Dicerobatis, s. Rochen.
Dicerotheriinen
Dicerotheriinen, s. Nashorn.
Dichasium
Dichasium (griech.), eine Form des Blütenstandes: zweistrahlige Trugdolde; s. Blütenstand, S. 94.
Dichlormethān
Dichlormethān, s. Methylenchlorid.
Dichogāmen
Dichogāmen (griech.), Pflanzen, in deren Zwitterblüten beiderlei Geschlechtsorgane nicht gleichzeitig geschlechtsreif werden (Dichogamie). S. Blütenbestäubung.
Dicholophidae
Dicholophidae (Cariamidae), Familie der Watvögel (s.d.).
Dichorēus
Dichorēus (d. h. Doppelchoreus), aus zwei Trochäen ( ◡ ◡) bestehender Vers oder Versteil.
Dichotomīe
Dichotomīe (griech., von dicha, »zwiefach«), Teilung der Einheit in zwei Teile, jedes Teiles dann wieder in zwei etc. (s. Einteilung); in der Botanik gabelartige Verzweigung ...
Dichroïsmus
Dichroïsmus (Trichroïsmus, auch Pleochroïsmus, griech.), die Eigenschaft der doppelbrechenden Kristalle, im durchfallenden Licht nach zwei oder drei Richtungen verschiedene, ...
Dichroīt
Dichroīt, Mineral, soviel wie Cordierit.
Dichroītisch
Dichroītisch (griech.), zweifarbig, s. Doppelbrechung und Dichroïsmus.
Dichromátisch
Dichromátisch (griech.), zweifarbig.
Dichrōmsäure
Dichrōmsäure, die in den sogen. sauren Chromsäuresalzen (Dichromaten, z. B. Kaliumdichromat, saures chromsaures Kali) angenommene Säure.
Dichroskōpische Lupe
Dichroskōpische Lupe (Dichroskop), s. Dichroismus.
Dicht beim Winde
Dicht beim Winde, s. Kreuzen.
Dichte
Dichte, s. Dichtigkeit.
Dichtefläschchen
Dichtefläschchen, s. Spezifisches Gewicht.
Dichten
Dichten, ein Gefäß, eine Wand durch Verschließen von Fugen, Rissen etc. luftdicht oder wasserdicht machen, z. B. das D. der Schiffe (Kalfatern). S. auch Dichtung (Liderung).
Dichterische Freiheiten
Dichterische Freiheiten (poetische Lizenzen), Abweichungen von dem gewöhnlichen Sprachgebrauch, die sich der Dichter, meist mit Rücksicht auf das Versmaß oder den Reim, in der ...
Dichtestruktur
Dichtestruktur, s. Boden, S. 118.
Dichtigkeit
Dichtigkeit (Dichte), die in der Raumeinheit enthaltene Masse eines Körpers. Da für denselben Ort auf der Erde die Masse proportional ist dem Gewichte, d. h. der Kraft, mit ...
Dichtigkeitsmesser
Dichtigkeitsmesser, soviel wie Aräometer, Vorrichtungen zu Ermittelung des spezifischen Gewichts.
Dichtkunst
Dichtkunst, s. Poesie.
Dichtung
Dichtung (Liderung), im Maschinenbau Vorkehrung, die das gegenseitige dichte Anschließen zweier Teile (z. B. Dampfzylinder und zugehöriger Zylinderdeckel) sichern soll, um das ...
Dichtung der Naturvölker
Dichtung der Naturvölker. Die dichterischen Erzeugnisse primitiver Völker sind, so wenig ästhetische Befriedigung sie in der Regel gewähren können, nach zwei Richtungen ...
Dicis causa
Dicis causa (dicis gratia, lat.), zum Scheine, nur um die Formalien zu beobachten. Dieser Ausdruck kommt im ältern römischen Recht bei Rechtsgeschäften vor, die zur Erfüllung ...
Dickblatt
Dickblatt, soviel wie Sedum Telephium und Crassula.
Dickblattpflanzen
Dickblattpflanzen, soviel wie Krassulazeen (s.d.).
Dickdarm
Dickdarm, s. Darm.
Dicke
Dicke, auch Tiefe oder Höhe, s. Dimension.
Dicke Tonne
Dicke Tonne, Münze, s. Dicktaler.
Dickes Wetter
Dickes Wetter, auf See nebeliges Wetter ohne Fernsicht.
Dickfuß [1]
Dickfuß, Pilz, s. Boletus.
Dickfuß [2]
Dickfuß (Oedicnemus Temm.), Gattung der Regenpfeifer (Charadriidae), Vögel mit mittellangem Hals, dickem, großäugigem Kopf, geradem, an der Spitze kolbigem Schnabel, hohen, ...
Dickgroschen
Dickgroschen (Güldengroschen), in Tirol seit 1484 Silbermünzen bis 2 Lot, wurden zu Anfang des 16. Jahrh. durch die Taler verdrängt; auf der Vorderseite war der Erzherzog im ...
Dickhäuter
Dickhäuter ( Vielhufer, Pachydermata), eine Gruppe der Säugetiere, zu der man Flußpferde, Nashörner, Schweine, Tapire, Klippdachse und Elefanten rechnet, wurde aufgelöst in ...
Dickinson
Dickinson, Emily, amerikan. Dichterin, geb. 10. Dez. 1820 in Amherst (Massachusetts), gest. 15. Mai 1886, lebte in äußerster Zurückgezogenheit im Hause ihres Vaters und ließ ...
Dickkopf
Dickkopf, Fisch, s. Döbel und Kaulkopf; Schmetterling, s. Nonne.
Dickköpfe
Dickköpfe (Hesperidae), Gruppe der Tagfalter (Diurna), zu der die Gattung (Hesperia Fab.) gehört. Sie umfaßt Schmetterlinge mit robustem Körper, verhältnismäßig kleinen, ...
Dickmaischbrauerei
Dickmaischbrauerei, s. Bier, S. 843.
Dickmünzen
Dickmünzen, durch ihre Dicke von den umlaufenden Münzen abweichende Prägestücke, teilweise auch anders legiert und als Stempelproben anzusehen.
Dicköl
Dicköl, durch längeres Stehen an der Luft verdicktes Terpentinöl, dient in der Malerei zum Verdünnen der Ölfarbe.
Dickpflanzen
Dickpflanzen (Dickblattpflanzen), s. Krassulazeen.
Dicksaft
Dicksaft, s. Zucker.
Dickschnabelhühner
Dickschnabelhühner, s. Wallnister.
Dickschnabelsittiche
Dickschnabelsittiche (Bolborhynchus), s. Papageien.
Dickson
Dickson, Oskar, Freiherr von, der Mäcen der Nordenskjöldschen Polarfahrten, geb. 2. Dez. 1823 in Gotenburg, gest. 6. Juni 1897 auf seinem Gut Almnäs bei Hjo, stammte aus einer ...
Dicksonhafen
Dicksonhafen, Hafen an der Nordküste Sibiriens, im Gouv. Jenisseisk, in der Jenisseimündung, von Felseneilanden, darunter der unbewohnten Dicksoninsel, umgeben, wurde 1875 von ...
Dicksonĭa
Dicksonĭa L'Hérit., Farngattung aus der Familie der Cyatheazeen. 1). antarctica Labill. (s. Tafel »Farne I«, Fig. 5), mit 13 m hohem, von einer dicken Wurzelhülle umgebenem ...
Dickstein
Dickstein, s. Edelsteine.
Dicktaler
Dicktaler, größere Silbermünzen von ungewöhnlicher Dicke, wie die spanisch-burgundischen Philippstaler. In Nordwestdeutschland nannte man zuweilen die Laub- und Kronentaler ...
Dicktuch
Dicktuch, starkes Wolltuch, das in der chemischen Industrie benutzt wird.
Dickzüngler
Dickzüngler (Crassilingues), Gruppe der Eidechsen (s.d.).
Diclīnus
Diclīnus (griech., »zweibettig«), Pflanzen mit eingeschlechtigen Blüten, deren Staubgefäße und Griffel in besondern Blüten stehen. Diclinia, Hauptabteilung des Linnéschen ...
Diclytra
Diclytra, s. Dicentra.
Dicotoïn
Dicotoïn, s. Cotorinde.
Dicotyles
Dicotyles, das Nabelschwein.
Dicotylīnae
Dicotylīnae (Peka ris), eine Unterfamilie der Schweine (s. Huftiere).
Dicta
Dicta (lat.), s. Dictum.
Dicta et promissa
Dicta et promissa (lat.). Nach gemeinem Rechte haftete der Verkäufer für versprochene (promissa) wie für der Sache beigelegte (dicta) Eigenschaften. Das Bürgerliche Gesetzbuch ...
Dictamnus
Dictamnus L. (Diptam), Gattung der Rutazeen, mit der einzigen Art D. albus L., einer über 1 m hohen, stark riechenden Staude mit unpaarig gefiederten Blättern und einer großen, ...
Dictando
Dictando (lat.), diktierend.
Dictionnaire
Dictionnaire (franz., spr. dĭkßjonǟr', engl. Dictionary), Wörterbuch; D. de poche, Taschenwörterbuch.
Dicto anno
Dicto anno (lat.), im genannten Jahr; dicto die, am genannten Tag.
Dictum
Dictum (lat., Mehrzahl dicta), Spruch, Ausspruch, Wort; d. biblicum, Bibelspruch; d. classicum, Hauptstelle, Hauptspruch; dicta probantia, Beweissprüche, Beweisstellen, besonders ...
Dictum de omni et nullo
Dictum de omni et nullo (lat.), logischer Grundsatz: was der Gattung zukommt oder widerspricht, kommt zu oder widerspricht auch allen ihren Arten und Individuen. Beispiel: Bäume ...
Dictum factum
Dictum factum, lat. Sprichwort: gesagt, getan; wie gesagt, so geschehen.
Dictyodora
Dictyodora, s. Pseudoorganismen.
Dictyograptus
Dictyograptus, s. Graptolithen.
Dicyan
Dicyan, das Molekül (CN)2, s. Cyan.
Dicyemiden
Dicyemiden, sehr einfach organisierte Tiere, leben in den Venenanhängen der Tintenfische und sind den Flimmerlarven der Plattwürmer ähnlich; sie besitzen weder Mund noch After; ...
Dicymen
Dicymen (griech.), zusammengesetzte Blütenstände, soviel wie Doppeltrugdolden.
Dicynŏdon
Dicynŏdon Ow., fossile Reptiliengattung der anomodonten Theromorphen, sehr große Tiere mit bis 60 cm langem Schädel, schildkrötenartigem Unterkiefer und zwei großen, ...
Dicypellĭum
Dicypellĭum Nees, Gattung der Laurazeen, mit der einzigen Art D. caryophyllatum Nees, einem schönen Baum in Brasilien mit länglichen, lang zugespitzten, kahlen, unterseits ...
Didache
Didache, s. Apostellehre.
Didáktik
Didáktik (griech.), Unterrichtslehre oder Unterrichtswissenschaft, der eine Hauptteil der Pädagogik (s.d.), die außerdem noch die Lehre von der Erziehung umfaßt. Die D. ist ...
Didaktische Poesie
Didaktische Poesie, s. Lehrgedicht.
Didaskalĭa
Didaskalĭa (griech.), Belehrung, Unterricht, besonders die Unterweisung, welche die griechischen dramatischen Dichter dem ihnen zur Ausführung ihrer Stücke gestellten Chor ...
Diday
Diday (spr. -dǟ), François, schweizer. Maler, geb. 12. Febr. 1802 in Genf, gest. daselbst 28. Nov. 1877, bildete sich in Paris und ließ sich dann in seiner Vaterstadt nieder. ...
Didelphyidae
Didelphyidae (Beutelratten), eine Familie der Beuteltiere (s.d.); Didelphys, die Beutelratte.
Diderot
Diderot (spr. did'ro), Denis, namhafter franz. Schriftsteller, geb. 5. Okt. 1713 in Langres als Sohn eines Messerschmiedes, gest. 30. Juli 1784, widmete sich in Paris dem Studium ...
Dididae
Dididae, s. Didus.
Didier
Didier (spr. dĭdjé), Charles, franz. Schriftsteller, geb. 1805 in Genf, gest. 8. März 1864 in Paris durch Selbstmord, lenkte die Aufmerksamkeit auf sich durch seine ...
Didĭus
Didĭus, Marcus D. Salvius Julianus, röm. Kaiser 193 n. Chr., Urenkel des berühmten Rechtsgelehrten Salvius Julianus, geb. 132, erzogen von Mark Aurels Mutter Domitja Lucilla. ...
Dido
Dido, ursprünglich die phönikische Astarte und Burggöttin von Karthago, wurde zur geschichtlichen Person umgestaltet und gab Namen und Züge ihres Mythus an Elissa ab, die ...
Didon
Didon (spr. -dóng), Henr i, kath. Theolog, geb. 17. März 1840 in Touvet (Isère), gest. 13. März 1900 in Toulouse, trat als Anhänger Lacordaires in den Dominikanerorden, ...
Didot
Didot (spr. -do), berühmte franz. Buchdrucker- und Buchhändlerfamilie. Ihr Ahnherr war François D., geb. 1689, der sein Geschäft 1713 in Paris begründete und 2. Nov. 1757 ...
Didrachmon
Didrachmon, s. Drachme.
Didron
Didron (spr. -óng), Adolphe Napoléon, franz. Archäolog, geb. 13. März 1806 in Hautvillers (Departement Marne), gest. 13. Nov. 1867 in Paris, wurde durch Victor Hugos Roman ...
Didschle
Didschle, arab. Name des Tigris.
Diduncŭlus
Diduncŭlus, s. Zahntaube.
Didus
Didus, Dronte (s.d.); Dididae (Dronten), eine Familie der Taubenvögel (s.d.).
Diduzieren
Diduzieren (lat.), auseinanderziehen, dehnen, trennen; Diduktion, das Ausdehnen, die Sonderung.
Didym
Didym, das Element der von Mosander 1842 aus dem Cerit dargestellten Didymsalze, die aber Auer von Welsbach in grüne Praseodymsalze und amethystfarbene Neodymsalze zerlegte.
Didymglas
Didymglas, ein durch Zusatz von Didymoxyd kaum wahrnehmbar rötlich gefärbtes Glas, das in seinem Absorptionsspektrum einige auffallend scharfe dunkle Absorptionsstreifen zeigt.
Didymograptus
Didymograptus, s. Graptolithen.
Didymoi [1]
Didymoi (Didymi, griech.), Zwillinge; auch die Hoden.
Didymoi [2]
Didymoi, im Altertum Ort im Gebiet von Milet, südl. davon, 3 km vom Meer und vom Hafen Panormos, wohin eine mit Sphinxen und sitzenden Statuen geschmückte Straße führte. Hier ...
Didymos
Didymos, griech. Grammatiker aus Alexandria, zur Zeit Ciceros und noch des Augustus in Rom tätig, wegen seines eisernen Fleißes Chalkenteros (etwa »Sitzfleisch«) genannt, ...
Didymos der Blinde
Didymos der Blinde, Kirchenlehrer, über 50 Jahre Lehrer an der Katechetenschule zu Alexandria (s. Alexandrinische Schule), geb. um 309, gest. um 395. Trotz seiner frühen ...
Didynăma stamĭna
Didynăma stamĭna (griech.-lat.), zweimächtige Staubgefäße, in Zwitterblüten mit vier Staubgefäßen, von denen zwei länger sind als die andern. Pflanzen mit solchen Blüten ...
Die
Die (spr. dĭ'), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Drôme, 425 m ü. M., an der Mündung der Mérosse in die Drôme und an der Lyoner Bahn, mit römischen Bauresten ...
Die cur hic
Die cur hic (lat.), »Sage, weshalb du hier bist«, sprichwörtlicher Ausdruck für: Denke an den Zweck deines Hierseins.
Dië hodĭerno
Dië hodĭerno (lat.), am heutigen Tag.
Dieb
Dieb, Käfer, s. Holzbohrer.
Diebessichere Schränke
Diebessichere Schränke, s. Geldschrank.
Diebitsch-Sabalkanskij
Diebitsch-Sabalkanskij, Hans Karl Friedrich Anton, Graf von, russ. Feldmarschall, geb. 13. Mai 1785 zu Großleippe i. Schl., gest. 10. Juni 1831, Sohn Hans Ehrenfrieds von ...
Diebsdaumen
Diebsdaumen, der Daumen oder Fingerknochen (Glücksknochen) eines Hingerichteten, sollte ebenso Geld und Reichtum im Hause mehren, wie der unter dem Galgen wachsende Alraun. Vgl. ...
Diebsinseln
Diebsinseln, s. Marianen.
Diebskerze
Diebskerze, eine aus dem Fett oder Finger eines ungebornen Kindes bereitete Kerze, die angeblich, solange sie brennt, Diebe und Räuber vor Entdeckung schützt 5 indem sie die ...
Diebskrabbe
Diebskrabbe (Kokosdieb), s. Einsiedlerkrebse.
Diebssprache
Diebssprache, s. Kochemer Loschen.
Diebstahl
Diebstahl (Entwendung, Furtum), die Wegnahme einer fremden beweglichen Sache in der Absicht, diese sich rechtswidrig zuzueignen. Was I. den Gegenstand des Verbrechens anbelangt, ...
Diebstahlversicherung
Diebstahlversicherung (Einbruchdiebstahlversicherung), Versicherung beweglicher Gegenstände aller Art gegen Verlust und Beschädigung durch Diebstahl, sowie der Räume, in denen ...
Diebstelegraph
Diebstelegraph, s. Haustelegraphie.
Dieburg
Dieburg, Kreisstadt in der hess. Provinz Starkenburg, an der Gersprenz, nördlich vom Odenwald und an der preußisch-hessischen Staatsbahnlinie Mainz-Aschaffenburg, hat eine ...
Diechlinge
Diechlinge, Beinschienen, s. Rüstung.
Dieckerhoff
Dieckerhoff, Wilhelm, Tierarzt, geb. 18. Okt. 1835 in Lichtendorf (Kreis Hörde), studierte 1853–1857 in Berlin, praktizierte dann als Tierarzt und Kreistierarzt in Bochum, ...
Dieckhoff
Dieckhoff, August Wilhelm, luther. Theolog, geb. 5. Febr. 1823 in Göttingen, gest. 13. Sept. 1894 in Rostock, wurde 1847 Repetent an der theologischen Fakultät in Göttingen, ...
Diede
Diede, Charlotte, die »Freundin« W. v. Humboldts, geb. 1769 in Lüdenhausen (Lippe), gest. 16. Juli 1846 in Kassel, Tochter des wohlhabenden Pastors Hildebrand, lernte 1788 W. ...
Diedenhofen
Diedenhofen (franz. Thionville), Stadt und Festung im deutschen Bezirk Lothringen, Kreis D.-Ost, an der Mosel, Knotenpunkt an der Eisenbahn Metz-Luxemburg, 155 m ü. M., hat eine ...
Diederichs
Diederichs, Otto von, deutscher Admiral, geb. 7. Sept. 1843 in Minden, trat 1862 als Fähnrich in das Heer, schied aber bald wieder aus und machte drei Jahre auf Handelsschiffen ...
Diefenbach
Diefenbach, Lorenz, Sprachforscher, geb. 29. Juli 1806 zu Ostheim in Hessen, gest. 28. März 1883 in Darmstadt, studierte 1821–23 in Gießen Theologie und Philosophie, fungierte ...
Dieffenbach
Dieffenbach, 1) Johann Friedrich, Chirurg, geb. 1. Febr. 1794 zu Königsberg i. Pr., gest. 11. Nov. 1847, studierte seit 1810 in Rostock und Greifswald Theologie, diente 1813–15 ...
Dieffenbachĭa
Dieffenbachĭa Schott, Gattung der Arazeen, Halbsträucher oder baumartig, mit großen, länglichen bis eiförmigen, oft weiß und gelb gefleckten Blättern und grüner oder ...
Diëgesis
Diëgesis (griech.), in der Rhetorik die vollständige Erzählung eines Herganges; daher diëgetisch, erzählend, entwickelnd.
Diēgo Garcia
Diēgo Garcia, Insel, s. Chagosarchipel.
Diēgo Rodriguez
Diēgo Rodriguez, Insel, s. Rodriguez.
Diēgo Suarez
Diēgo Suarez (Antomboka), Bai an der Nordspitze der Insel Madagaskar, dringt an der Ostküste der im Kap Amber endenden Halbinsel durch eine schmale, tiefe Einfahrt weit ins Land ...
Diekirch
Diekirch, Stadt und Hauptort eines Kantons im Großherzogtum Luxemburg, an der Sauer (Sure), Knotenpunkt der Eisenbahnlinien D.-Grevenmacher, Ettelbrück-D. und D.-Vianden, hat ...
Diel
Diel, August Friedrich Adrian, Pomolog, geb. 4. Febr. 1756 zu Gladenbach in Oberhessen, gest. 21. April 1839, studierte in Gießen und Straßburg Medizin, wurde 1782 zu ...
Diele [1]
Diele, ein Brett, besonders ein solches zum Belegen von Fußböden; auch ein mit Brettern bedeckter (gedielter) Fußboden; in Norddeutschland soviel wie Flur, Hausflur, der ...
Diele [2]
Diele, s. Guillotine.
Diëlektrische Festigkeit
Diëlektrische Festigkeit, s. Elektrische Entladung.
Diëlektrische Hysteresis
Diëlektrische Hysteresis, s. Elektrische Influenz.
Diëlektrische Körper
Diëlektrische Körper (Dielektrika), die Nichtleiter der Elektrizität, weil elektrische Wirkungen durch sie hindurchgehen, folglich elektrische Kräfte in ihrem Innern ...
Diëlektrische Polarisation
Diëlektrische Polarisation, der Zustand, in den ein Nichtleiter (Dielektrikum) bei Annäherung eines elektrisierten Körpers versetzt wird, indem der letztere in ihm ...
Diëlektrische Verschiebung
Diëlektrische Verschiebung, s. Diëlektrische Polarisation.
Diëlektrizitätskonstante
Diëlektrizitätskonstante einer nichtleitenden Substanz (eines Diëlektrikums) oder deren spezifisches Verteilungsvermögen (spezifische induktive Kapazität) nennt man das ...
Dielenkopf
Dielenkopf (Mutulus), plattenförmige Verzierung an der Unterfläche der steinernen Hängeplatte der dorischen Säulenordnung, die dem hervorragenden Ende (Kopf) einer Diele ...
Dielmann
Dielmann, 1) Jakob Fürchtegott, Maler, geb. 1809 in Sachsenhausen, gest. 30. Mai 1885 in Frankfurt a. M., besuchte die Düsseldorfer Akademie und machte sich schnell einen Namen ...
Diels
Diels, Herm ann, Philolog, geb. 18. Mai 1848 in Biebrich a. Rh., studierte in Berlin und Bonn und wurde 1873 Lehrer am Johanneum zu Hamburg, 1877 am Königstädtischen Gymnasium ...
Dielytra
Dielytra, s. Dicentra.
Diëm perdĭdi
Diëm perdĭdi (lat.), ich habe einen Tag verloren! nach Sueton Ausruf des Kaisers Titus, als es ihm eines Abends einfiel, an jenem Tage noch keinem eine Gnade erwiesen zu haben.
Diemat
Diemat (Diemt, Demat, Dagmat), früheres Feldmaß in den ostfriesischen Groden und Poldern, 11/3 Gras = 400 rheinländische Quadratruten oder 56,738 Ar; ein Moor-D. = 99,375 Ar. ...
Diemel
Diemel, linker Nebenfluß der Weser, entspringt (773 m hoch) am Hohen Pön, südlich vom Dorf Usseln in Waldeck, an der Grenze von Westfalen, und mündet nach 80 km langem Lauf ...
Diemen
Diemen, s. Ernte und Feimen.
Diemen, Anthony van
Diemen, Anthony van, Generalgouverneur der holländischen Niederlassungen in Ostindien, geb. 1593 in Kuilenburg, gest. 19. April 1645 in Batavia, trat früh in die Dienste der ...
Diemermeer
Diemermeer (Watergraassmeer), Dorf in der niederländ. Provinz Nordholland, 1 km von Amsterdam, 5,16 m unter Meer, mit einer vortrefflichen Gartenbauschule und (1900) 3266 Einw. ...
Diemtiger Tal
Diemtiger Tal, s. Kandertal.
Dienende Brüder
Dienende Brüder, bei den geistlichen Ritterorden nichtadlige Brüder, die als gemeine Soldaten dienten; in Klöstern soviel wie Laienbrüder; bei den Freimaurern diejenigen ...
Diener der heiligen Jungfrau
Diener der heiligen Jungfrau, s. Serviten.
Dienergebühren
Dienergebühren, s. Gebühren.
Dienerschaft
Dienerschaft, s. Gesinde.
Dienger
Dienger, Joseph, Mathematiker, geb. 5. Nov. 1818 zu Hausen bei Breisach, gest. 11. Nov. 1894 in Karlsruhe, studierte in Genf und Karlsruhe Mathematik, war Lehrer in Ladenburg und ...
Dienst
Dienst, die Ausübung aller dem Soldaten obliegenden Verrichtungen. Den innern D. regeln die Vorschriften über Urlaub, Krankheit, Gesuche und Beschwerden, Meldungen, ...
Dienstabzeichen
Dienstabzeichen, äußeres Merkmal für die im Dienst befindlichen Militärs, Helm und Waffe, bei Offizieren außerdem Feldbinde, bez. Schärpe.
Dienstadel
Dienstadel (Beamtenadel), Adel, der durch Verwaltung gewisser Ämter und Würden erlangt wird; vgl. Adel, S. 101.
Dienstag
Dienstag (Dinstag, lat. Dies Martis, franz. Mardi, engl. Tuesday), der dritte Tag der Woche, ist nach dem Kriegs- oder Schwertgott benannt, der altnordisch Tyr, althochdeutsch ...
Dienstalter
Dienstalter, s. Anciennität.
Dienstansprüche
Dienstansprüche, die Ansprüche, die aus einem Dienstverhältnis, insbes. dem Staats- und sonstigen öffentlichen Dienst für die Bediensteten hervorgehen. Die Rechte, die sich ...
Dienstauszeichnung, militärische
Dienstauszeichnung, militärische, in Preußen eine eiserne, silberne oder goldene Schnalle mit Namenszug F. W. III. auf blauem, entsprechend schwarz, weiß oder gelb gerändertem ...
Dienstbarkeit
Dienstbarkeit, früher Servitut genannt, das unveräußerliche und unvererbliche Nutzungsrecht an fremden Vermögensbestandteilen. Je nachdem die D. einer bestimmten Person oder ...
Dienstbeschädigung
Dienstbeschädigung, Störung der Gesundheit und Erwerbsfähigkeit des Soldaten durch den Dienst. Sie tritt im Krieg oder Frieden ein, und nach der erworbenen größern oder ...
Dienstbote
Dienstbote, s. Gesinde.
Dienste [1]
Dienste (Dienstleistungen) sind menschliche Arbeitsleistungen, durch die direkt eine Befriedigung der Bedürfnisse andrer erzielt wird. Je nachdem die Dienstleistungen höhere ...
Dienste [2]
Dienste, in der gotischen Architektur die zur Unterstützung der Gewölberippen dienenden, aus den Pfeilern mehr oder minder hervorspringenden Säulchen, die unter den Quer- und ...
Diensteid
Diensteid, s. Amtseid.
Diensteinkommen
Diensteinkommen, s. Besoldung.
Dienstenthebung
Dienstenthebung, die zumeist mit teilweiser Gehaltsentziehung verbundene vorläufige Außerdienststellung (Suspension) eines Beamten, die während einer gegen ihn schwebenden ...
Dienstentlassung
Dienstentlassung, die Entlassung eines Beamten aus dem Dienst oder Amt (Amtsentlassung). Dieses Entlassen kann ein freiwilliges oder unfreiwilliges Ausscheiden aus dem Dienste ...
Dienstentsetzung
Dienstentsetzung (Kassation), die im gerichtlichen Strafverfahren erfolgte Ausstoßung eines Beamten aus seinem Amt (vgl. Disziplinargewalt).
Dienstgefolge
Dienstgefolge, s. Geleit.
Dienstgehalt
Dienstgehalt, s. Besoldung. In Bayern wird bei den pragmatischen Staatsdienern zwischen D. und Standesgehalt unterschieden. Letzterer bildet den unentziehbaren Gehaltsbestandteil, ...
Dienstgeld
Dienstgeld, s. Gesinde.
Dienstgrad
Dienstgrad (Dienststellung), s. Charge.
Dienstgratiāl
Dienstgratiāl, in Österreich die Abfindungssumme für invalide Militärpersonen vom Feldwebel abwärts, die auf Invalidenversorgung Verzicht leisten, oder für die Witwen ...
Dienstinstruktion
Dienstinstruktion, Vorschriften auf großen Gutsbesitzungen für den Wirkungskreis, bez. die Pflichten und Rechte der einzelnen Beamten, um deren Verantwortlichkeit für alle ...
Dienstkreuz
Dienstkreuz, s. Dienstauszeichnung.
Dienstländereien
Dienstländereien, Ländereien, die als Gehaltsteil Beamten zur Benutzung zugewiesen sind.
Dienstleistung
Dienstleistung, die Einstellung eines Offiziers in einen Truppenteil zur zeitweiligen Ausübung des Dienstes, z. B. D. bei andern Waffen, Militärbehörden etc.
Dienstleute
Dienstleute (Dienstmannen), s. Ministerialen; auch Gutstagelöhner (s. Arbeiterfrage, S. 679).
Dienstliste
Dienstliste, im österreichischen Strafprozeß, s. Schwurgericht.
Dienstmägde Jesu Christi
Dienstmägde Jesu Christi, eine in Westdeutschland ziemlich verbreitete Genossenschaft zur Pflege armer Kranken, entstand 1848 zu Dernbach in Nassau, 1870 von Pius IX. bestätigt.
Dienstmannsinstitute
Dienstmannsinstitute, Einrichtungen zu dem Zweck, dem Publikum ständig Leute für Botengänge, Transport kleiner Lasten und für sonstige Arbeitsverrichtungen innerhalb und ...
Dienstmiete
Dienstmiete, soviel wie Dienstvertrag, Arbeitsvertrag (s.d.).
Dienstpferd
Dienstpferd, jedes dem Staat gehörige und im Truppendienst verwendete Pferd.
Dienstpflicht
Dienstpflicht, s. Wehrpflicht.
Dienstpragmatik
Dienstpragmatik, vertragsmäßige Regelung des Dienstverhältnisses auf Landgütern bei der Anstellung des Verwalters oder bei Domänenkomplexen der Beamten und Bediensteten. In ...
Dienstprämie
Dienstprämie, seit 1891 im deutschen Heer eingeführte Zahlung von 1000 Mk. an (auch außeretatmäßige) Unteroffiziere (einschließlich Unterroßärzte, Zeugfeldwebel etc.), die ...
Dienstrecht
Dienstrecht, s. Hofrecht.
Dienstreglement
Dienstreglement, Vorschrift für die Ausübung des Dienstes im allgemeinen, bestand früher in den meisten Heeren. Neuerdings wollte man starres Formenwesen vermeiden und gab ...
Dienststand
Dienststand, s. Aktiv.
Dienststellung
Dienststellung, s. Funktion.
Dienstunbrauchbarkeit
Dienstunbrauchbarkeit von Soldaten tritt ein, wenn sie zum Dienst im Felde (bei den Feldtruppen) oder in der Garnison (bei den Besatzungstruppen) unfähig werden. Sie hat die ...
Dienstunterricht
Dienstunterricht (Instruktion), die Unterweisung der Militärs in ihren Pflichten und Dienstobliegenheiten durch Vorgesetzte.
Dienstvergehen
Dienstvergehen, soviel wie Amtsvergehen; im engern und eigentlichen Sinne diejenigen Vergehen (Disziplinarvergehen) eines Beamten, die nicht im strafrechtlichen Verfahren, sondern ...
Dienstvertrag
Dienstvertrag, soviel wie entgeltlicher Arbeitsvertrag (s.d.).
Dienstweg
Dienstweg, das für Militärs vorgeschriebene Verfahren für Anbringung von Beschwerden (Beschwerdeordnung vom 30. März 1895, bez. 14. Juni 1894), Gesuchen etc., Weitergabe von ...
Dienstwohnung
Dienstwohnung, die Offizieren, Militärärzter und-Beamten dienstlich angewiesene Wohnung. Det Inhaber, wenn ihm Beschaffung der Ausstattung, Feuerung etc. obliegt, bezieht ein ...
Dienstzeichen, Österreichisches Militär
Dienstzeichen, Österreichisches Militär-, s. Dienstauszeichnung.
Dienstzeit
Dienstzeit. Bei den stehenden Heeren der Staaten mit allgemeiner Wehrpflicht kann die Mannschaft nur verhältnismäßig kurze (Präsenz-) Zeit bei der Fahne verbleiben. Nach ...
Dienstzulage
Dienstzulage, die monatliche Zulage, die außer den allgemeinen Gebührnissen für gewisse Dienstgrade und-Stellen ausgeworfen ist. Die D. geht in der Regel auf den Stellvertreter ...
Dienstzwang
Dienstzwang, s. Bauernzwang.
Dientener Berge
Dientener Berge, s. Alpen, S. 365 (7).
Diëntomophilīe
Diëntomophilīe (griech.), s. Heteromesogamie.
Dienze
Dienze (spr. djös'), Kantonstadt im deutschen Bezirk Lothringen, Kreis Château-Salins, an der Seille und der Eisenbahn Bensdorf-Deutsch-Avricourt, hat zwei evangelische und eine ...
Diepenan
Diepenan, Flecken mit Stadtrechten im preuß. Regbez. Hannover, Kreis Stolzenau, an der Wickriede und der westfälischen Grenze, mit (1900) 448 Einw.
Diepenbeck
Diepenbeck, Dorf in der belg. Provinz Limburg, Arrond. Hasselt, an der Demer, Knotenpunkt an der Bahnlinie Antwerpen-Aachen, mit (1902) 4035 Einw.
Diepenbeeck
Diepenbeeck, Abraham van, niederländ. Maler, geb. 9. Mai 1596 in Herzogenbusch, gest. 1675 in Antwerpen, lernte zuerst bei seinem Vater die Glasmalerei, war in dieser seit 1623 ...
Diepenbrock
Diepenbrock, Melchior, Freiherr von, Fürstbischof von Breslau, geb. 6. Jan. 1798 zu Bocholt in Westfalen, gest. 20. Jan. 1853 auf Schloß Johannisberg in ...
Diepholz
Diepholz, Grafschaft, jetzt Kreis im preuß. Regbez. Hannover, 633 qkm (11,49 QM.) groß, mit (1900) 21,593 Einw., besteht etwa zum dritten Teil aus Moor (Diepholzer Moor), Bruch ...
Dieppe
Dieppe (spr. djepp'), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Niederseine, an der Mündung des Flüßchens Arques in den Kanal, zwischen den Kreidefelsen der Küste gelegen, ...
Dierauer
Dierauer, Johannes, schweizer. Historiker, geb. 20. März 1842 in Berneck (St. Gallen), studierte in Zürich, Bonn und Paris und wurde 1868 Professor der Geschichte an der ...
Dierb.
Dierb., bei Pflanzennamen Abkürzung für Johann Heinrich Dierbach, geb. 23. März 1788 in Heidelberg, gest. daselbst als Professor der Botanik 9. Mai 1845. Er schrieb: »Flora ...
Diercks
Diercks, Gustav, Kulturhistoriker, geb. 13. Jan. 1832 zu Königsberg i. Pr., studierte Sprachwissenschaft und Orientalia, bereiste seit 1871 mehrfach Südeuropa und Nordafrika und ...
Dierdorf
Dierdorf, Flecken im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis Neuwied, am Holzbach und an der Staatsbahnlinie Siershahn-Altenkirchen, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, ...
Diergardt
Diergardt, Friedrich, Freiherr von, Industrieller, geb. 25. März 1795 in Mörs, gest. 3. Mai 1869, errichtete 1813 in St. Tönis bei Krefeld eine Samt- und Samtbandfabrik, die ...
Dieringer
Dieringer, Franz Xaver, kath. Theolog, geb. 22. Aug. 1811 zu Rangendingen in Hohenzollern-Hechingen, gest. 8. Sept. 1876 in Behringsdorf, wurde 1835 Lehrer am Priesterseminar zu ...
Diersheim
Diersheim, Dorf im bad. Kreis Offenburg, Amt Kehl, am Rhein, mit (1900) 793 Einw., war 20. und 21. April 1797 der Schauplatz blutiger Gefechte zwischen den Österreichern und den ...

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