Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Dimity
Dimity, dichter Baumwollenstoff, bei dem in der Anordnung von Längsstreifen Ketten- und Schußköper abwechseln.
Dimitzās
Dimitzās, Margaritis G., neugriech. Schriftsteller, geb. 1830 zu Ochrida in Makedonien, studierte 1856–61 Philologie in Athen, Berlin und Leipzig, war 1862–65 Rektor in ...
Dimorph
Dimorph (griech.), zweigestaltig.
Dimorphīe
Dimorphīe (Dimorphismus, griech., »Zwei gestaltigkeit«), die Eigenschaft gewisser Substanzen, in zwei nicht auseinander zurückführbaren Kristallformen auftreten zu können ...
Dimotika
Dimotika, s. Demotika.
Dimotion
Dimotion (lat.), Fortschaffung, Entfernung.
Dimovieren
Dimovieren (lat.), fortschaffen, entfernen.
Dimyarĭa
Dimyarĭa (Zweimuskler), Muscheln mit zwei Schließmuskeln, s. Muscheln.
Dinadschpur
Dinadschpur, Distrikt der Division Radschahye der britisch-ind. Provinz Bengalen, 10,665 qkm groß mit (1891) 1,555,835 Einw. (802,546 Mohammedaner, 740,442 Hindu). Das Klima ist ...
Dinan
Dinan (spr. -nāng), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Cotes-du-Nord, liegt malerisch auf einer Anhöhe, links an der Rance, über die ein Viadukt von 250 m Länge und ...
Dinanderie
Dinanderie (spr. dinangd'rī'), nach der belg. Stadt Dinant benannte Messing- und Kupferwaren.
Dinant
Dinant (spr. -nāng), Hauptstadt eines Arrondissements in der belg. Provinz Namur, rechts an der Maas, Knotenpunkt an der Eisenbahn Namur-Givet, liegt malerisch zwischen ...
Dinapur
Dinapur (Danapur), Stadt im Distrikt Patna der britisch-ind. Provinz Bengalen, am Ganges, 14 km oberhalb Patna an der Eisenbahn nach Kalkutta, mit Garnison und (1891) 44,419 Einw. ...
Dinār
Dinār, früher orientalische Goldmünze ohne Rücksicht auf das Gewicht, nach dem byzantinischen Denarius 685 zuerst von Abdalmalek, später auch in Indien geprägt; ferner ...
Dinara
Dinara, Berg in den hiernach benannten Dinarischen Alpen (s. d.) in Dalmatien, 1831 m hoch.
Dinarchus
Dinarchus, griech. Redner, s. Deinarchos.
Dinard-Saint-Enogat
Dinard-Saint-Enogat (spr. dinār-ßängt-enogá), Flecken im franz. Depart. Ille-et-Vilaine, Arrond. St.-Malo, am Mündungsbusen der Rance, gegenüber St.-Malo an der Westbahn ...
Dinarische Alpen
Dinarische Alpen, Gebirgszug des dalmatinischen Karstes an der bosnischen Grenze, mit ausgebreiteten Hochflächen und tief eingerissenen Tälern, erreicht im Troglav 1913, in der ...
Dinaruni
Dinaruni, Volksstamm, s. Bachtijaren.
Dinassteine
Dinassteine, s. Mauersteine.
Dincklage-Campe
Dincklage-Campe, Amalie (Emmy) von, Romanschriftstellerin, geb. 13. März 1825 auf dem Rittergut Campe im Osnabrückschen, seit 1866 Konventsmitglied des freiweltlichen ...
Dinder [1]
Dinder (Dender), Fluß in Nordostafrika, entspringt am Westabfall des abessinischen Hochlandes, südwestlich vom Tanasee, und fließt in 400 km langem, nordwestlichem Lauf zum ...
Dinder [2]
Dinder, Julius, Erzbischof von Posen-Gnesen, geb. 9. März 1830 zu Rössel in Ermeland, gest. 30. Mai 1890 in Posen, studierte in Braunsberg, war 1856–66 Kaplan in Bischofsburg, ...
Dindorf
Dindorf, 1) Wilhelm, Hellenist, geb. 2. Jan. 1802 in Leipzig, gest. daselbst 1. Aug. 1883, studierte seit 1817 in Leipzig und wurde 1828 zum außerordentlichen Professor der ...
Dindymon
Dindymon, im Altertum 1) das Gebirge der Halbinsel von Kyzikos (jetzt Kapudagh), mit einem von den Argonauten gegründeten Heiligtum der Kybele; 2) der heutige Murad Dagh in ...
Diner [1]
Diner (spr. -nē, Diné, franz.), das Mittagsessen. die Hauptmahlzeit des Tages, daher dinieren, zu Mittag speisen. Die Dinerstunde ist in Frankreich zwischen 5 und 7 Uhr, in ...
Diner [2]
Diner, Stadt im türkisch-asiat. Wilajet Chodawendikjar, Endpunkt der 377 km langen Eisenbahn Smyrna-Aïdin-D., steht auf der Stelle des antiken Celaenae, der ältesten Stadt ...
Diner-Dénes
Diner-Dénes (spr. dēnesch), Joseph, ungar. Kunstschriftsteller und Publizist, geb. 27. Juni 1857 in Liptó-Szent-Miklós, entfaltet eine umfassende Tätigkeit auf ...
Dinēro
Dinēro, 1) der span. Denar, bei Silberproben bis 1859 in Spanien 1/12 des Marco, = 24 Granos, in Amerika zum Teil noch gebräuchlich. Als Rechnungsstufe bis 1848, nicht durch ...
Dînette
Dînette (franz.), Kinder- oder Puppenmahlzeit. Faire la d., ein kleines Mittagsessen geben.
Ding [1]
Ding, im allgemeinen Sinn alles, was sich denken läßt oder Gegenstand des Bewußtseins werden kann; im engern Sinne die Körper der Außenwelt, sofern sie als selbständige und ...
Ding [2]
Ding (neuhochd. Form des german. thing, althochd. dinc), Volksversammlung, insbes. Gerichtsversammlung bei den germanischen Stämmen. Das D. wurde öffentlich, unter freiem ...
Dingden
Dingden, Dorf im preuß. Regbez. Münster, Kreis Borken, an der Staatsbahnlinie Wesel-Winterswyk, hat eine kath. Kirche, treibt Bierbrauerei, Branntwein- und Ziegelbrennerei und ...
Dinge an sich
Dinge an sich heißen nach Kant die Dinge in ihrer von den subjektiven Anschauungs- und Denkformen unabhängigen Beschaffenheit. Während der transzendentale Idealismus (s. d.) ...
Dingelstad
Dingelstad, Hermann, römisch-kath. Bischof, geb. 2. März 1835 zu Alst (Kreis Kempen), studierte in Münster Theologie, wurde 1859 Priester und wirkte als Lehrer in Gaesdonk, ...
Dingelstädt
Dingelstädt, Stadt im preuß. Regbez. Erfurt, Kreis Heiligenstadt, auf dem Eichsfeld und an der Unstrut, an der Staatsbahnlinie Treysa-Leinefelde, 336 m ü. M., hat eine ...
Dingelstedt [1]
Dingelstedt, Dorf im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Oschersleben, am Huy und an der Staatsbahnlinie Nienhagen-Jerxheim, hat eine evang. Kirche, Oberförsterei und (1900) 2424 ...
Dingelstedt [2]
Dingelstedt, Franz von, Dichter u. Dramaturg, geb. 30. Juni 1814 zu Halsdorf in Oberhessen, gest. 15. Mai 1881 in Wien, besuchte das Gymnasium in Rinteln, studierte 1831–34 ...
Dinger
Dinger, Fritz, Kupferstecher, geb. 22. Jan. 1827 in Wald bei Solingen, bildete sich seit 1849 an der Akademie und 1852–56 bei Joseph Keller in Düsseldorf. Er machte sich ...
Dinggeld
Dinggeld (Dienstgeld), s. Gesinde.
Dingi
Dingi (Dinghi, der, auch das), s. Boot, S. 211.
Dingle
Dingle (spr. dingl), Stadt in der irischen Grafschaft Kerry, an der Nordseite der Dinglebai, mit einem Hafen, Fischerei und (1891) 1764 Einw. Früher hatte D. bedeutenden Verkehr ...
Dingler
Dingler, Johann Gottfried, Technolog, geb. 2. Jan. 1778 in Zweibrücken, gest. 19. Mai 1855, war 1793–95 Feldapotheker in der preußischen Armee, übernahm 1800 eine Apotheke in ...
Dinglergrün
Dinglergrün, Malerfarbe, besteht aus Chromphosphat mit Calciumphosphat.
Dingley
Dingley (spr. dinglĩ), Nelson, amerikan. Politiker, geb. 15. Febr. 1832 in Durham (Maine), gest. 14. Jan. 1899, studierte die Rechte und übernahm die Redaktion des »Lewiston ...
Dingliche Klage
Dingliche Klage (Actio in rem), im weitern Sinn im Gegensatze zur Klage aus einer Obligation eine jede Klage, bei der die Person des Beklagten nicht schon durch den Bestand eines ...
Dinglicher Arrest
Dinglicher Arrest, s. Arrest.
Dinglicher Vertrag
Dinglicher Vertrag, s. Vertrag.
Dingliches Recht
Dingliches Recht nennt man diejenige Machtbefugnis über eine Sache (s. Sache), die nicht aus der Verpflichtung eines andern Berechtigten sich ableitet, sondern als unmittelbare ...
Dinglingen
Dinglingen, Dorf im bad. Kreis Offenburg, Amt Lahr, an der Schutter, Knotenpunkt an der Staatsbahnlinie Mannheim-Konstanz, hat eine evang. Kirche, treibt Eisengießerei, Zigarren- ...
Dinglinger
Dinglinger, Johann Melchior, Goldschmied und Emailleur, geb. 1665 in Biberach bei Ulm, gest. 1731 in Dresden, vollendete auf Reisen, insbes. in Frankreich, seine Ausbildung, ließ ...
Dingo
Dingo, s. Hund.
Dingolfing
Dingolfing (Dingolfingen), Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Niederbayern, an der Isar und der Staatsbahnlinie Landshut-Landau, 368 m ü. M., hat 3 kath. Kirchen, Amtsgericht, ...
Dingstätte
Dingstätte, s. Ding (Volksversammlung).
Dingvogt
Dingvogt, s. Ding (Volksversammlung).
Dingwall
Dingwall, Hauptstadt (municipal burgh) der schott. Grafschaft Roß und Cromarty, am obern Ende des Cromarty Firth, hat einen vortrefflichen Hafen und (1901) 2519 Einw., die ...
Dingzettel
Dingzettel heißt in manchen Orten der über ein abgeschlossenes Geschäft aufgesetzte kurze Vertrag, eine Art von Schlußnote (s. d.).
Dinheiro
Dinheiro (port., »Silber«, spr. dinjē-iru), Silberprobiergewicht Portugals bis 1863 und Brasiliens bis 1873, = 24 Grãos.
Dinitrokresōl
Dinitrokresōl, s. Kresol.
Dinitronaphthōl
Dinitronaphthōl und Dinitronaphthōlsulfosäure, s. Naphthole.
Dinitrophenōl
Dinitrophenōl, s. Phenol.
Diniz [1]
Diniz (spr. -nïs), König von Portugal, s. Dionysius.
Diniz [2]
Diniz (spr. -nīs), 1) (D. da Cruz e Silva) Antonio, portug. Dichter, geb. 4. Juli 1731 in Lissabon, gest. 5. Okt. 1799 in Brasilien, studierte in Coimbra die Rechte und erhielt ...
Dinka
Dinka (Denka, Dyanke), Negervolk am Bahr el Abiad, zwischen 12 und 6° nördl. Br., das sein Gebiet jedes Jahr durch Eroberungen vergrößert, sich bereits am Oberlauf des Sobat ...
Dinkel [1]
Dinkel (Dinkelweizen), s. Spelz und Getreidebau.
Dinkel [2]
Dinkel, linker Nebenfluß der Vechte, entspringt im westfälischen Kreis Koesfeld, durchfließt den Kreis Ahaus und mündet nach 75 km langem Lauf bei Neuenhaus.
Dinkelsbühl
Dinkelsbühl, unmittelbare Stadt im bayr. Reg. bez. Mittelfranken, im Virngrund, an der Wörnitz und der Staatsbahnlinie Nördlingen-Dombühl, 441 m ü. M., noch mit Mauern und ...
Dinkholder Brunnen
Dinkholder Brunnen, s. Braubach.
Dinklage
Dinklage, Dorf im oldenburg. Amt Vechta, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, treibt Baumwollweberei, Eisengießerei und Fabrikation von landwirtschaftlichen Maschinen ...
Dinna
Dinna, s. Adansonia.
Dinner
Dinner (engl.), die Hauptmahlzeit, das Diner.
Dino Compagni
Dino Compagni (spr. -pánji), Florentiner aus dem Anfang des 14. Jahrh., Verfasser einer florentinischen Geschichte der Jahre 1280–1312, die er als Zeitgenosse aus ...
Dino...
Dino..., in naturwissenschaftl. Namen (v. griech. deinós): furchtbar, gewaltig.
Dinocerāten
Dinocerāten (Schreckhörner), fossile Hufsäugetiere von der Größe des Elefanten. Reste sind in den mittlern Eocänschichten des westlichen Amerika besonders häufig. Die ...
Dinocrates
Dinocrates, Architekt, s. Deinokrates.
Dinoflagellāten
Dinoflagellāten, eine Ordnung der Flagellaten (s. Protozoen), zumeist ausgezeichnet durch einen aus Platten bestehenden Zellulosepanzer des Körpers, mit Quer- und Längsfurche, ...
Dinornis
Dinornis, s. Moa.
Dinornithīden
Dinornithīden, s. Straußvögel.
Dinosaurĭer
Dinosaurĭer (Dinosaurii, Lindwürmer), Ordnung fossiler Reptilien aus Trias, Jura und Kreide. Durch die reichen Funde in Nordamerika ist die Zahl verschiedenartiger D. ungemein ...
Dinotherĭensand
Dinotherĭensand, miocäner Sand mit Resten von Dinotherien, s. Tertiärformation.
Dinotherĭum
Dinotherĭum, Säugetier des Miocäns, wahrscheinlich zur Ordnung der Rüsseltiere gehörig, ist ausgezeichnet durch die äußerst kräftigen, hakenförmig nach abwärts ...
Dinslaken
Dinslaken, Stadt im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Ruhrort, an der Staatsbahnlinie Oberhausen-Emmerich, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, israelitisches ...
Dintel
Dintel, Fluß in der niederländ. Provinz Nordbrabant, entsteht bei Breda aus der Vereinigung der Mark und der Aa oder Weereis und mündet schiffbar bei Dintelvord in das ...
Dinter
Dinter, Christian Friedrich, namhafter Pädagog der rationalistischen Richtung, geb. 29. Febr. 1760 in Borna (Kursachsen), gest. 29. Mai 1831 in Königsberg (Preußen), besuchte ...
Dintzic
Dintzic, Sohn Attilas, s. Dengizich.
Dinumerieren
Dinumerieren (lat.), aufzählen, herzählen; Dinumeration, Aufzählung.
Dinur
Dinur, s. Nehar dinûr.
Dinxperlo
Dinxperlo, Dorf in der niederländ. Provinz Gelderland, mit Ackerbau, Bienenzucht und Hanfhandel und (1900) 2627 Einw. D. liegt unmittelbar neben dem preußischen Dorf Suderwick ...
Dinzeltag
Dinzeltag (vom alten Dingestag, d.h. Gerichtstag), in Bayern und Tirol Versammlungstag der Zunftgenossen, deren Besprechungen mit Mahl und Tanz beschlossen wurden.
Dinzio
Dinzio, Sohn Attilas, s. Dengizich.
Dio Cassius
Dio Cassius, s. Dion Cassius.
Diocäsarea
Diocäsarea (Sepphoris), Flecken im alten Galiläa, der Tradition nach Wohnort der Eltern Marias, ward von Herodes Antipas zum Hauptort in Galiläa erhoben. Hier war eins der ...
Dioch
Dioch, s. Webervögel.
Diocletiānus
Diocletiānus, C. Valerius, mit dem Beinamen Jovius, röm. Kaiser 284–305 n. Chr., geb. 239 zu Dioclea in Dalmatien, von niedriger Herkunft, schwang sich unter Probus zum ...
Diodāti
Diodāti, Johannes, reform. Theolog, geb. 6. Juni 1576 in Genf, gest. daselbst 3. Okt. 1649, wurde 1597 Professor der hebräischen Sprache, 1608 Pfarrer in Genf und 1609 nach ...
Diodon
Diodon, s. Igelfisch.
Diodōros
Diodōros, 1) griech. Philosoph aus Jasos in Karien, mit dem Beinamen Kronos, gest. 307, gehörte der megarischen Schule an und galt für einen der berühmtesten Dialektiker ...
Dioecĭa
Dioecĭa (lat.), s. Dioicus.
Diogēn
Diogēn, amidonaphtholdisulfosaure Salze, die als Entwickler in der Photographie benutzt werden.
Diógenes
Diógenes, 1) D. von Apollonia auf Kreta, auch D. von Smyrna genannt, ionischer Philosoph um 450 v. Chr., sah, wie vor ihm Anaximenes, die atmosphärische Luft als das Urwesen an, ...
Diogeniānos
Diogeniānos, griech. Grammatiker aus Heraklea, verfaßte um 150 n. Chr. aus dem großen Glossenlexikon des Pamphilos (um 50 n. Chr.) einen Auszug in 5 Büchern, der dem Lexikon ...
Diognēt
Diognēt, Brief an, eine fälschlich als Werk Justins des Märtyrers überlieferte, wahrscheinlich im 2. Jahrh., nach einzelnen neuern Kritikern im 3. oder 4. Jahrh. entstandene ...
Dioïcus
Dioïcus (griech., diözisch, »zweihäusig«), Pflanzen mit eingeschlechtigen (diklinischen) Blüten, von denen die männlichen und die weiblichen auf verschiedene Individuen ...
Diois
Diois (spr. di-ŭá), kleine franz. Landschaft im obern Dauphiné, umfaßt die Umgegend von Die.
Diŏkles
Diŏkles, 1) Syrakusier, begründete nach dem Untergang der sizilischen Expedition der Athener 413 v. Chr. die demokratische Verfassung in Syrakus, durch die unter anderm bestimmt ...
Diokletiān
Diokletiān, s. Diocletianus.
Diolefine
Diolefine, s. Allylene.
Diomedēa
Diomedēa, der Albatros (vgl. Diomedes 2).
Diomedeïsche Inseln
Diomedeïsche Inseln (Diomedeae insulae), antiker Name der Tremiti-Inseln (s. d.). Vgl. Diomedes 2).
Diomēdes [1]
Diomēdes, im griech. Mythus: 1) Sohn des Ares und der Kyrene, König der Bistonen in Thrakien, fütterte seine Stuten mit dem Fleisch der in sein Land verschlagenen Fremden, bis ...
Diomēdes [2]
Diomēdes, lat. Grammatiker, verfaßte im 4. Jahrh. n. Chr. eine »Ars grammatica« in drei Büchern nach denselben Quellen wie sein Zeitgenosse Charisius, mit dem er vielfach ...
Diomedesinseln
Diomedesinseln, s. Diomedes 2) u. Beringstraße.
Dion Cassius
Dion Cassius (Cassius Dio), Coccejanus, griech. Geschichtschreiber, geb. um 150 nach Chr. zu Nikäa in Bithynien, Sohn eines Senators und Enkel des Dion Chrysostomos, gest. nach ...
Dion Chrysostŏmos
Dion Chrysostŏmos, nach seinem Gönner Coccejus zubenannt, griech. Rhetor und Philosoph, zu Prusa in Bithynien um 50 n. Chr. aus vornehmer Familie geboren, gelangte schon unter ...
Dion [1]
Dion, makedon. Stadt am nordöstlichen Fuß des Olymp, von thessalischen Perrhäbern gegründet. Alexander stellte hier die von Lysippus verfertigten Statuen der 25 am Granicus ...
Dion [2]
Dion, berühmter Syrakusier, geb. 409 v. Chr., Sohn des Hipparinos, Bruder der Aristomache, der Gemahlin des ältern Dionysios, deren Tochter er heiratete, ward von Platon früh ...
Dionaea
Dionaea L. (Fliegenklappe, Venusfliegenfalle), Gattung der Droserazeen, mit der einzigen Art D. muscipula Ell. (s. Tafel »Insektenfressende Pflanzen«), in Sümpfen Floridas und ...
Diōne
Diōne, im griech. Mythus Tochter von Okeanos und Tethys oder Uranos und Gäa, von Zeus Mutter der Aphrodite, die daher Dionaia, sogar auch selbst D. heißt. Sie ward zu Dodona ...
Dionīn
Dionīn, s. Morphium.
Dioning
Dioning, s. Urningsliebe.
Dionysĭen
Dionysĭen (griech.), Feste des Gottes Dionysos (s. d.).
Dionysios [1]
Dionysios, der vierte Monat im Kalender der Bithynier, vom 24. Dez. bis 23. Jan.
Dionysios [2]
Dionysios, 1) D. I., der ältere, Tyrann von Syrakus, geb. 431 v. Chr. Von niederer Herkunft, aber ein tapferer Soldat, erreichte er durch Verdächtigungen der im Felde stehenden ...
Dionysische Technīten
Dionysische Technīten, die Mitglieder seit dem 4. Jahrh. v. Chr. in der ganzen griechischen Welt bestehender Genossenschaften von musischen Künstlern (Dichtern, Sängern, ...
Dionysische Zeitrechnung
Dionysische Zeitrechnung, s. Ära, S.651; vgl. Dionysius Exiguus.
Dionysius
Dionysius (Diniz der Gerechte), König von Portugal, Sohn König Alfons' Ill. und der Beatrix von Aragonien, geb. 9. Okt. 1261 in Lissabon, gest. 7. Jan. 1325, gelangte 16. Febr. ...
Dionysius Exigŭus
Dionysius Exigŭus (der »Kleine« oder »Geringe«, wie er sich aus Bescheidenheit selbst nannte), ein Skythe von Geburt, kam um 500 nach Rom, wo er als Abt vor 540 starb. Er ist ...
Diónysos
Diónysos, bei den Griechen der Gott der schwellenden Triebkraft der Natur, wie sie sich in den Bäumen und besonders im Weinstock zeigt, daher als erster Pflanzer desselben und ...
Diophantische Gleichungen
Diophantische Gleichungen, nach dem griech. Mathematiker Diophantos (s. d.) benannte Aufgaben, bei denen nur ganzzahlige Werte der Unbekannten als Lösungen zugelassen werden. Die ...
Diophantos aus Alexandria
Diophantos aus Alexandria, Mathematiker, wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 4. Jahrh. n. Chr. lebend, ist Verfasser eines arithmetischen Werkes, das jahrhundertelang einzig ...
Diopsīd
Diopsīd, Mineral, s. Augit, S. 113.
Dioptās
Dioptās (Kupfersmaragd), Mineral, kieselsaures Kupfer CuH2SiO4, findet sich in smaragdgrünen, kurzsäuligen, rhomboedrischen Kristallen, mit Glasglanz, durchscheinend, Härte 5, ...
Diópter
Diópter (griech., Diopterlineal), Vorrichtung zum Messen von Winkeln und Richtungen, besteht aus Okular und Objektiv, die in der Regel durch ein Lineal miteinander verbunden sind ...
Dioptrīe
Dioptrīe (Abkürzung: D), s. Brille, S. 422.
Dióptrik
Dióptrik (früher auch Anaklastik, griech.), derjenige Teil der Optik, der von der Brechung des Lichtes, insbes. von der Brechung desselben in Linsengläsern, handelt. Der Araber ...
Dioptroskopīe
Dioptroskopīe, s. Skiaskopie.
Diorāma
Diorāma (griech., »Durchscheinbild«), malerische Schaustellung, bei der die nach den Tageszeiten wechselnde Beleuchtung durch künstliche Lichteffekte nachgeahmt und das ganze ...
Diorísmus
Diorísmus (griech.), Begriffsbestimmug; dioristisch, begriffsbestimmend.
Diorīt
Diorīt (griech.), plutonisches Eruptivgestein von körniger, granitartiger Struktur, aus einem Kalknatronfeldspat (Oligoklas, Labrador oder Anorthit) und einem ...
Diorītgneis
Diorītgneis, Plagioklas führender, in seiner Zusammensetzung dem Diorit ähnlicher Gneis (s. d.).
Diorītporphyrīt
Diorītporphyrīt, soviel wie Porphyrit (s. d.) oder gangförmig auftretender, durch ausgeschiedene Feldspatkristalle porphyrisch entwickelter Diorit (s. d.).
Diorsellīnsäure
Diorsellīnsäure, s. Lecanorsäure.
Dioryctrĭa
Dioryctrĭa, s. Zünsler.
Dios
Dios, im Kalender der Bithynier der sechste Monat, vom 21. Febr. bis 23. März; im makedonischen Kalender der erste Monat.
Dioscorĕa
Dioscorĕa L. ( Yamswurzel, Igname), Gattung der Dioskoreazeen, ausdauernde Schlingpflanzen mit knolligem, fleischigem Rhizom, rankenden Stengeln, spiraligen oder gegenständigen, ...
Diósgyör
Diósgyör (spr. diōsch-djör), Großgemeinde im ungar. Komitat Borsod, bei Miskolcz (Flügelbahn dahin), im fruchtbaren Szinvatal, mit Ruinen einer königlichen Burg, treibt ...
Dioskorĕazeen
Dioskorĕazeen (Yams pflanzen), monokotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Liliifloren. meist Schlingpflanzen mit knolliger Wurzel oder verkürztem Rhizom, oft netzförmig ...
Dioskorĭdes
Dioskorĭdes, Pedanios, griech. Arzt aus Anazarbos in Kilikien, um 50 n. Chr., verfaßte eine Arzneimittellehre (»De materia medica«) in fünf Büchern, die besonders die ...
Dioskūren
Dioskūren (»Söhne des Zeus«), Name der Heroen Kastor und Polydeukes (Pollux), der Zwillingssöhne der Leda und Brüder der Helena und Klytämnestra. Bei Homer heißen sie ...
Dioskurenfeuer
Dioskurenfeuer, s. Seespuk.
Dioskurĭas
Dioskurĭas (zur Zeit der Römer Sebastopolis), im Altertum Hauptstadt von Kolchis, am Pontus Euxinus, Kolonie der Milesier und Haupthandelsplatz der wilden kaukasischen ...
Dioskuros
Dioskuros, Patriarch von Alexandria 444–451, s. Eutychianischer Streit.
Diósma
Diósma L. (Götterduft, Göttergeruch), Gattung der Rutazeen, heidekrautartige Sträucher mit kleinen, drüsig punktierten Blättern und einzeln oder gehäuft stehenden, großen ...
Diosmeen
Diosmeen (Göttersträucher), s. Rutazeen.
Diosmīn
Diosmīn, s. Barosma.
Diosmose
Diosmose (griech.), s. Osmose.
Diospŏlis
Diospŏlis, Name mehrerer Städte des Altertums: 1) Stadt in Unterägypten, unterhalb Mendes zwischen Sümpfen gelegen. – 2) D. magna, soviel wie Theben, weil hier der mit dem ...
Diospyrīnen
Diospyrīnen (Ebenales), Pflanzenordnung aus der Abteilung der Sympetalen, charakterisiert durch Blüten mit doppeltem oder dreifachem Staubblattkreis und mehrfächerigen ...
Diospўros
Diospўros L. (Dattelpflaumenbaum, Lotuspflaume), Gattung der Ebenazeen, Bäume und Sträucher mit meist abwechselnden, kurzgestielten, länglichen, ganzrandigen, lederigen ...
Diószeg
Diószeg (spr. diōßeg), 1) Großgemeinde im ungar. Komitat Bihar, am Er gelegen, Station der Staatsbahnlinie Großwardein-Er-Mihályfalva und Hauptort des Weinbaues im ...
Diotīma
Diotīma, bei Platon im »Gastmahl« Priesterin aus Mantineia, von der Sokrates angeblich die in diesem Dialog vorgetragenen Lehren über das Wesen der Liebe empfangen hat. Nach ...
Dioxīn
Dioxīn, s. Naphthochinonoxime.
Dioxindōl
Dioxindōl, s. Indol.
Dioxyanthrachinōne
Dioxyanthrachinōne C14H6(OH)2O2, Anthrachinone, in denen zwei Wasserstoffatome durch Hydroxylgruppen vertreten sind. Von den zehn möglichen Dioxyanthrachinonen kennt man neun, ...
Dioxyazobenzōl
Dioxyazobenzōl, s. Oxyazobenzol.
Dioxybenzole
Dioxybenzole C6H4(OH)2, Benzole, in denen zwei Wasserstoffatome durch Hydroxylgruppen vertreten sind: Resorzin, Brenzkatechin und Hydrochinon.
Dioxyde
Dioxyde, s. Oxyde.
Dioxymethylanthrachinōn
Dioxymethylanthrachinōn, soviel wie Chrysophansäure.
Dioxynaphthaline
Dioxynaphthaline, Naphthaline C10H8, in denen zwei Atome Wasserstoff durch Hydroxyle (OH) vertreten sind. Von den zehn möglichen Isomeren kennt man neun, die durch Reduktion der ...
Dioxyweinsäure
Dioxyweinsäure COOH.C(OH)2.C(OH)2.COOH oder C4H6O8 entsteht bei Einwirkung von salpetriger Säure auf Brenzkatechin, Protokatechusäure oder Guajacol und bei langsamer Zersetzung ...
Diözēse
Diözēse (Diözes, griech. dioikēsis), ursprünglich ein Distrikt, der zu einer Provinz geschlagen und vom Statthalter der letztern mit verwaltet wurde, besonders in Kleinasien; ...
Diözisch
Diözisch, s. Dioicus.
Diparamidodiphenȳl
Diparamidodiphenȳl, s. Benzidin.
Dipauli
Dipauli, Joseph, Freiherr von, österreich. Politiker, geb. 9. März 1844 zu Kaltern in Tirol, war dort Grundbesitzer, kämpfte 1866 als freiwilliger Landesschütze gegen die ...
Dipentēn
Dipentēn, s. Cineol.
Dipetālisch
Dipetālisch (griech.), mit zwei Blumenblättern versehen.
Diphenȳl
Diphenȳl (Phenylbenzol) C12H10 oder C6H5.C6H5 findet sich im Steinkohlenteer und entsteht aus Benzoldämpfen (C6H6) im glühenden Rohr, beim Behandeln von Brombenzol mit Natrium, ...
Diphenylamīn
Diphenylamīn C12H11N oder NH(C6H5)2 entsteht beim Erhitzen von salzsaurem Anilin mit Anilin auf 140° nach: C6H5.NH2.HCl+C6H5.HN2 = NH(C6H5)2+NH4Cl und bildet farblose ...
Diphenylamīnblau
Diphenylamīnblau (Bayrischblau) C37H30N3Cl entsteht beim Erhitzen von Diphenylamin mit Oxalsäure und ist vielleicht identisch mit Triphenylrosanilin. Es bildet ein braunes, nach ...
Diphenylamīnorange
Diphenylamīnorange, s. Phenylamidoazoverbindungen.
Diphenylēndiketōn
Diphenylēndiketōn, s. Anthrachinon.
Diphenylketōn
Diphenylketōn, s. Benzophenon.
Diphenylmethān
Diphenylmethān (Benzylbenzol) C13H12 oder C6H5.CH2.C6H5 entsteht beim Behandeln von Benzol mit Benzylchlorid oder Methylenchlorid bei Gegenwart von Aluminiumchlorid, aus ...
Diphenylnaphthylmethānfarbstoffe
Diphenylnaphthylmethānfarbstoffe entstehen durch Einwirkung substituierter Naphthylamine auf Tetramethyldiamidobenzophenon oder das daraus erhaltene Chlorid oder Benzhydrol unter ...
Diphenȳlorange
Diphenȳlorange, s. Phenylamidoazoverbindungen.
Diphenyltolylmethān
Diphenyltolylmethān, s. Triphenylmethan.
Diphĭlos
Diphĭlos, Dichter der neuen attischen Komödie, aus Sinope, im Anfang des 3. Jahrh. v. Chr., Zeitgenosse des Menander und des Philemon, lebte in Athen und starb in Smyrna. Er ...
Diphtherīe
Diphtherīe (Diphtheritis, v. griech. diphthĕra oder diphthĕris, Haut, Fell), eine schwere Form der Schleimhautentzündung, bei der sich auf der kranken Schleimhaut weißliche ...
Diphthóng
Diphthóng (griech., »Doppellaut«), eine Lautgruppe, die aus zwei Vokalen, von denen der erste betont ist, besteht, wie in »Ei«, »Kaiser«, »Haus«. Sprachgeschichtlich ...
Diphthongīe
Diphthongīe (griech.), doppelttönende Stimme, entsteht, wenn eine kleine, am freien Rand eines Stimmbandes sitzende knopfförmige Neubildung sich beim Sprechen an das ...
Diphyenkalke
Diphyenkalke, Schichten der Juraformation (s. d.).
Diphyllisch
Diphyllisch (griech.), zweiblätterig.
Diphyodónt
Diphyodónt (griech.) heißt ein Tier, das die Zähne wechselt.
Diphyzérke Fischschwänze
Diphyzérke Fischschwänze, s. Flossen.
Dipl. Ing.
Dipl. Ing., amtliche Abkürzung für Diplom-Ingenieur, s. Diplomprüfung.
Diplacodon
Diplacodon Marsh., Gattung der Huftiere aus der Familie der Chalikotheriiden, bez. Titanotheriden, Tiere von Nashorngröße in den Uinta-beds von Utah in Nordamerika (D.-beds des ...
Diplasiásmus
Diplasiásmus (griech., »Verdoppelung«), in der Grammatik Verdoppelung eines Konsonanten.
Diplasion
Diplasion, s. Doppelflügel.
Diplegīe
Diplegīe (griech.), doppelseitige Lähmung.
Dipleidoskōp
Dipleidoskōp (griech., »Doppelbildseher«), astronomisches Instrument, 1844 von Dent erfunden, ein gleichseitiges Prisma aus drei planparallelen Glasplatten, das vor dem ...
Dipleurosoma
Dipleurosoma, s. Meeresfauna.
Diplococcus
Diplococcus, s. Kokken.
Diploë
Diploë (griech.), die schwammige Substanz der platten Knochen, s. Knochen.
Diploëder
Diploëder, soviel wie Dyakisdodekaëder, s. Kristall.
Diplogenĕsis
Diplogenĕsis, s. Darwinismus, S. 536.
Diplograptus
Diplograptus, s. Graptolithen.
Diplolithplatten
Diplolithplatten, aus einer untern Schicht von Zementbeton und einer obern von komprimiertem Asphalt unter hohem hydraulischen Druck hergestellte Platten werden in Zementmörtel ...
Diplōm
Diplōm (diplōma, griech.), eigentlich die aus zwei Blättern zusammengelegte Schreibtafel; bei den Römern im allgemeinen eine amtliche Ausfertigung, namentlich eine durch ...
Diplomāt
Diplomāt (griech.), ursprünglich derjenige, der Diplome abfaßt (s. Diplom); dann Bezeichnung derjenigen, die im internationalen Staatenverkehr die Interessen eines Landes zu ...
Diplomatīe
Diplomatīe (v. griech. diplōma, s. Diplom), bezeichnet 1) die Wissenschaft der Staatsschriften und Staatsurkunden. In dieser Richtung bezweckt die D. (als Hilfswissenschaft der ...
Diplomátik
Diplomátik (griech.), der Inbegriff von Regeln für die Beurteilung, die Auslegung und den Gebrauch von Urkunden (vgl. Diplomatie und Urkundenlehre). Diplomatisch, s. Diplomat. ...
Diplomatische Ehen
Diplomatische Ehen, Ehen, die vor dem diplomatischen Vertreter oder dem Konsul zwischen Angehörigen dessen Staates geschlossen sind. Dieselben sind gültig, auch wenn sie nicht ...
Diplomatisches Korps
Diplomatisches Korps (Corps diplomatique, diplomatischer Körper), die Gesamtheit der diplomatischen Vertreter fremder Staaten bei einem Souverän. Hierzu gehören nur die ...
Diplomprüfung
Diplomprüfung, eine an sämtlichen deutschen Technischen Hochschulen bestehende Prüfung, die an Stelle der früher vorhandenen sogen. Absolutorialprüfungen den Bewerbern den ...
Diplophrys
Diplophrys, s. Rhizopoden.
Diplopīe
Diplopīe (griech.), s. Doppeltsehen.
Diplopoden
Diplopoden, Ordnung der Tausendfüßer (s. d.).
Diploporenkalk
Diploporenkalk, soviel wie Gyroporellenkalk.
Diploskōp
Diploskōp (griech.), von Schaffgotsch angegebene Vorrichtung zur Wahrnehmung subjektiver Farben, eine drehbare Scheibe, zur Hälfte rot, zur Hälfte grün bemalt, wird durch zwei ...
Diplosomīe
Diplosomīe (griech.), Zwillingsmißgeburt, wobei zwei vollständig entwickelte Individuen an einer oder an mehreren Stellen miteinander verwachsen sind.
Diplostemon
Diplostemon (griech.), mit doppeltem Staubblattkreis, eine Blüte mit zwei Staubblattkreisen in regelmäßiger Alternation, wie bei den Sapotazeen (im Gegensatze zu Obdiplostemon, ...
Diplozōon
Diplozōon, s. Doppeltier.
Dipneumŏnes
Dipneumŏnes, Zweilunger, s. Spinnentiere.
Dipnoī
Dipnoī (Dipnoër, Lungenfische), s. Fische.
Dipodidae
Dipodidae (Springmäuse), Familie der Nagetiere (s. d.).
Dipodīe
Dipodīe (griech., »Doppelfuß«), in der Metrik die Verbindung zweier Versfüße zu einem Versglied, wie iambische D. () und trochäische D. (). Man teilt einen Vers dipodisch, ...
Dipoh
Dipoh, ostind. Längenmaß, s. Depa.
Dipönos
Dipönos und Skyllis, Bildhauer und Bildschnitzer aus Kreta, um 550 v. Chr., angeblich Schüler des Dädalos. Sie hatten sich im Peloponnes (Argos und Sikyon) angesiedelt und ...
Dippe
Dippe, Gustav Adolf, Handelsgärtner, geb. 8. Sept. 1824 in Quedlinburg, gest. 4. Nov. 1890 in San Remo, führte seit 1863 die väterliche Gärtnerei in Quedlinburg und ...
Dippel [1]
Dippel, s. Dübel.
Dippel [2]
Dippel, 1) Johann Konrad, Alchimist und Chemiker, geb. 10. Aug. 1673 auf Schloß Frankenstein unweit Darmstadt, gest. 25. April 1734 auf Schloß Wittgenstein, studierte in Gießen ...
Dippeleisen
Dippeleisen, s. Dübeleisen.
Dippelsöl
Dippelsöl, s. Tieröl.
Dippen
Dippen (engl. to dip), im Seewesen das Grüßen mit der Nationalflagge, die man dabei langsam bis zur halben Höhe niederholt und nach kurzer Zeit wieder vorhißt. Handelsschiffe ...
Dippoldiswalde
Dippoldiswalde, Amtshauptstadt in der sächs. Kreish. Dresden, an der Roten Weißeritz und der Staatsbahnlinie Hainsberg-Kipsdorf, 355 m ü. M., hat 2 evang. Kirchen, ...
Diprosōpus
Diprosōpus, Mißbildung, bei der bei sonst wohlgebildetem Körper eine teilweise oder vollkommene Verdoppelung des Gesichts besteht, so daß bei vollkommenem D. zwei ...
Diprotŏdon
Diprotŏdon, Gattung fossiler pflanzenfressender Beuteltiere von riesiger Größe; s. Beuteltiere, S. 785.
Dipsăcus
Dipsăcus Tourn. (Kardendistel), Gattung der Dipsakazeen, zwei- oder mehrjährige, borstig behaarte oder stachelige Kräuter mit gegenständigen, gesägten oder fiederspaltigen ...
Dipsakazeen
Dipsakazeen (Kardengewächse), dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Aggregaten unter den Sympetalen, Kräuter oder Stauden mit meist gegenständigen Blättern und ...
Dipsektor
Dipsektor (lat.), von Wollaston 1817 erfundenes, dem Sextanten ähnliches Spiegelinstrument, diente zu Höhenwinkelmessungen auf See.
Dipsomanīe
Dipsomanīe (griech.), periodisch auftretende Trunksucht, die auf epileptischer Grundlage und Herzschwäche beruht. An Stelle eines Krampfanfalles kommt es bei den in der gesunden ...
Diptam
Diptam, Pflanzengattung, s. Dictamnus; kretischer D., s. Origanum.
Diptēren
Diptēren, s. Zweiflügler.
Dipterīnen
Dipterīnen, s. Fische.
Diptĕrocarpus
Diptĕrocarpus Gärtn. (Zweiflügelnuß), Gattung der Dipterokarpazeen, mächtige Bäume in Ostindien, mit großen, lederartigen, ovalen, ganzrandigen oder buchtig gekerbten ...
Dipterokarpazeen
Dipterokarpazeen, dikotyle, 313 Arten umfassende, im tropischen Asien (eine Art im tropischen Afrika) einheimische Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Cistifloren, Bäume mit ...
Dipterologie
Dipterologie (griech.), Lehre von den Dipteren oder Zweiflüglern.
Diptĕros
Diptĕros (griech.), ein mit doppelter Säulenreihe umgebener griechischer Tempel. Weiteres s. Tempel.
Diptĕryx
Diptĕryx Schreb. (Coumarouna Aubl., Tonkabaum), Gattung der Leguminosen, Bäume mit gefiederten, lederigen Blättern, roten Blüten in endständigen Rispen und ovalen, ...
Diptychon
Diptychon (griech.), eine aus zwei zusammengelegten Blättern bestehende Schreibtafel, die ursprünglich aus Holz gefertigt und mit Wachs überzogen, später aus Silber, Gold und ...
Dipus
Dipus, die Springmaus.
Dipȳr
Dipȳr, Mineral s. Skapolith.
Dipyrschiefer
Dipyrschiefer, Gestein s. Skapolith.
Dira necessitas
Dira necessitas (lat.), »die grausame Notwendigkeit«, Zitat aus Horaz' »Oden« III, 24, 6.
Dirca
Dirca L. (Lederholz), Gattung der Thymeläazeen. Von den zwei Arten ist D. palustris L. (Sumpflederholz, Sumpfseidelbast, Mäuseholz) ein meterhoher Strauch mit breit ...
Dirceu
Dirceu (spr. -ßëu), Pseudonym, arkadischer Schäfername des portug. Dichters Gonzaga (s. d.).
Dirckinck-Holmfeld
Dirckinck-Holmfeld, Konstantin, Freiherr von, dän. Politiker, geb. 24. Febr. 1799 in Bocholt (Westfalen), gest. 3. Juni 1880 in Pinneberg, 1828 in den Freiherrenstand erhoben, ...
Dircksen
Dircksen, Ernst, Ingenieur, geb. 31. Mai 1831 in Danzig, gest. 11. Mai 1899 in Erfurt, studierte in Berlin, war beim Bau der Dirschauer Brücke, der Kölner Rheinbrücke und beim ...
Directa actĭo
Directa actĭo (lat.), s. Contraria actio. D. a. bedeutet in der Geschichte des römischen Zivilprozesses den Gegensatz zu Utilis actio (s. d.).
Directorĭum divīni officĭi
Directorĭum divīni officĭi (lat.), s. Direktorium (am Schluß).
Directrice
Directrice (franz.), Leiterin, Vorsteherin, besonders eines kaufmännischen Geschäfts etc.; die gedachte Mittellinie einer Schießscharte.
Direkt
Direkt (lat.), gerade, geradezu, unmittelbar; nächst (z. B. Weg); von Eisenbahnwagen: durchgehend; in der Astronomie soviel wie rechtläufig, d.h. in Ordnung der ekliptischen ...
Direkte Rede
Direkte Rede (lat. Oratio directa), Redeweise, bei der die Worte eines Dritten geradezu, wie er sie gesprochen, also unabhängig von einem andern Satz, angeführt werden (z. B. ...
Direkte Steuern
Direkte Steuern, s. Steuern.
Direkter Schuß
Direkter Schuß, ein Schuß, bei dem die Gestaltung der Flugbahn nur durch zwei Punkte (Mündung und Treffpunkt im Ziel) bedingt wird (vgl. Indirekter Schuß).

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