Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Disziplinartruppen
Disziplinartruppen, s. Strafkompanie.
Disziplinarvergehen
Disziplinarvergehen, Vergehen der Beamten, das nicht im gerichtlichen Strafverfahren, sondern im Disziplinarwege geahndet wird (s. Disziplinargewalt).
Disziplinieren
Disziplinieren (lat.), in Zucht halten, zur Manns- und Kriegszucht anhalten.
Dit
Dit (franz., spr. di) heißt im Altfranzösischen Gedicht überhaupt; insbes. wurden erbauliche Erzählungen in einreimigen Alexandrinerquatrains Dits genannt.
Ditarinde
Ditarinde, s. Alstonia.
Ditetragonāle Prismen
Ditetragonāle Prismen und Pyramiden, acht-, resp. sechzehnflächige Kristallformen des quadratischen Systems; vgl. Kristall.
Ditfurt
Ditfurt, Dorf im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Quedlinburg, an der Bode und der Staatsbahnlinie Wegeleben-Thale, hat eine evang. Kirche und (1900) 2211 Einw. – D. ist der ...
Ditfurth
Ditfurth, Franz Wilhelm, Freiherr von, Schriftsteller, geb. 7. Okt. 1801 auf dem Gute Dankersee bei Rinteln, gest. 25. Mai 1880 in Nürnberg, widmete sich in Marburg dem Studium ...
Dithēcisch
Dithēcisch (griech.), zweisächerig, Bezeichnung für Staubblätter mit zwei Beutelhälften und vier Pollenfächern (antherae biloculares).
Ditheïsmus
Ditheïsmus (griech.), Glaube an zwei Götter; Ditheïst, einer, der an zwei Götter glaubt.
Dithionige Säure
Dithionige Säure, soviel wie unterschweflige Säure.
Dithmarsche Krankheit
Dithmarsche Krankheit, soviel wie Aussatz.
Dithmarschen
Dithmarschen (Ditmarsen, »deutsche Marschen«), eine der vier Landschaften des ehemaligen Herzogtums Holstein, zwischen Elbe, Nordsee, Eider und Gieselau, hat ein Areal von 1354 ...
Dithymōldijodīd
Dithymōldijodīd, s. Aristol.
Dithyrambos
Dithyrambos (griech.), ursprünglich Beiname des Dionysos und ein bei dessen Festen zur Flöte im Reigen um den Altar gesungener Hymnus, der Taten und Leiden des Gottes in einer ...
Ditiōn
Ditiōn (lat.), Macht, Gewalt über jemand, Herrschaft; Machtgebiet.
Dito und Idem
Dito und Idem, Pseudonym der Königin Elisabeth von Rumänien (Carmen Sylva) und der Schriftstellerin Mite Kremnitz für eine Anzahl gemeinschaftlich veröffentlichter Romane; s. ...
Dito [1]
Dito (Ditto, abgekürzt »do.«, v. ital. detto, »das [schon, soeben] Gesagte«), das Nämliche, Gleiche; auch soviel wie ebenso, ebenfalls; wird gebraucht, um Bezeichnungen, ...
Dito [2]
Dito (v. lat. digitus. »Finger«), in Oberitalien der Centimetro; früher in Mailand der Pollico zu 1/12 Piede = 3,627 cm.
Ditomīe
Ditomīe (griech.), Zweiteilung, Halbierung.
Ditŏnus
Ditŏnus (griech., »Zweiton«), große Terz, weil dieselbe aus zwei Ganztönen besteht.
Ditopismus
Ditopismus, s. die Erläuterungen zur Tafel »Erdfrüchtler«.
Ditrema Temminckii
Ditrema Temminckii, s. Fische (lebendig gebärende).
Ditró
Ditró (Gyergyó-D., spr. djerdjō-ditrō), Großgemeinde im ungar. Komitat Csik (Siebenbürgen), mit (1901) 6151 magyarischen (römisch-kath.) Einwohnern. In D. entspringt ein ...
Ditrochäus
Ditrochäus (griech.), soviel wie Dichoreus.
Ditroït
Ditroït, eine Varietät des Syenits (s. d.).
Dittenberger
Dittenberger, Wilhelm, Philolog, Sohn des Theologen Wilhelm Theodor D. (geb. 1807 zu Theningen in Baden, gest. 1872 als Oberhofprediger in Weimar), geb. 31. Aug. 1840 in ...
Dittersbach
Dittersbach, 1) Dorf im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Waldenburg, im niederschlesischen Steinkohlengebirge, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Kohlfurt-Glatz und D.-Salzbrunn, hat ...
Dittersdorf [1]
Dittersdorf, Gemeinde in der sächs. Kreish. Chemnitz, Amtsh. Flöha, an der Zwönitz und der Staatsbahnlinie Chemnitz-Aue, hat eine evang. Kirche, ein Schloß, treibt ...
Dittersdorf [2]
Dittersdorf, Karl, seit seiner Nobilitierung Ditters von D., Komponist, geb. 2. Nov. 1739 in Wien, gest. 24. Okt. 1799 zu Neuhof bei Pilgram (Böhmen), wurde früh im Violinspiel ...
Dittes
Dittes, Friedrich, Schulmann, geb. 23. Sept. 1829 zu Irfersgrün im sächsischen Vogtland, gest. 16. Mai 1896 in Wien, besuchte 1844–48 das Seminar zu Plauen und studierte ...
Dittmannsdorf
Dittmannsdorf, Dorf im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Waldenburg, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Lein- und Baumwollweberei, Bierbrauerei und (1900) 1900 Einw.
Dittmar
Dittmar, Heinrich, Schulmann und Geschichtschreiber, geb. 15. Dez. 1792 in Ansbach, gest. 24. Juli 1866 in Zweibrücken, studierte seit 1810 in Erlangen und Würzburg erst die ...
Ditto
Ditto, s. Dito.
Dittographīe
Dittographīe (griech., »Doppelschreibung«), in den Texten antiker Schriftsteller eine Doppetllesart oder Doppelfassung einer Stelle. Auch ist D. Bezeichnung für fehlerhafte ...
Dittrich
Dittrich, Johann Georg, Pomolog, geb. 11. April 1783 in Gotha, gest. daselbst als Hofküchenmeister 10. März 1842. Er gab eine neue Methode an, kräftige Obstbäume durch ...
Ditzenbach
Ditzenbach, Dorf im württemberg. Donaukreis, Oberamt Geislingen, im Filstal und an der Staatsbahnlinie Geislingen-Wiesensteig, mit kath. Kirche, hat einen Eisensäuerling von ...
Ditzum
Ditzum, Dorf im preuß. Regbez. Aurich, Kreis Weener, unweit des Dollart und an der Ems, mit evang. Kirche, hat einen Hafen, 2 Dampfziegeleien, Sägemühle, Dampfmolkerei und ...
Diu
Diu (im Sanskrit Dwipa, »Insel«), portug. Insel an der Südküste der Halbinsel Kathiawar in der britisch-ind. Provinz Bombay, ist vom Festlande durch einen nur für ...
Diureïde
Diureïde, Substanzen, die im Molekül zwei Moleküle Harnstoff enthalten, wie Harnsäure, Xanthin, Hypoxanthin, Allantoin, Carnin, Guanin, Theobromin, Kaffeïn, Alloxantin, ...
Diurēsis
Diurēsis (griech.), Harnabsonderung.
Diuretĭka
Diuretĭka (griech., diuretische Mittel), soviel wie harntreibende Mittel.
Diuretīn
Diuretīn, s. Theobromin.
Diurna [1]
Diurna, s. Acta diurna.
Diurna [2]
Diurna (Tagfalter), Familie aus der Ordnung der Schmetterlinge (s. d.).
Diurnāle
Diurnāle (lat.), das »tägliche« Gebetbuch der katholischen Geistlichen.
Diurníst
Diurníst (ital.), soviel wie Diätarius, s. Diäten.
Dius Fidĭus
Dius Fidĭus, italischer Gott der Treue und des Rechts, mit dem sabinischen Semo Sancus identisch und verbunden. Man schwur bei ihm (Formel: Me D.) unter freiem Himmel (sub divo) ...
Div.
Div., Abkürzung auf Rezepten für divide, teile; auch für Divus oder Diva und für Divisi (s. d.).
Diva [1]
Diva (Diu, ind.), Insel.
Diva [2]
Diva (ital., »die Göttliche«), Prädikat einer gefeierten Dame, z. B. einer Sängerin; s. auch Divus.
Divača
Divača (spr. -watscha), Dorf im österreichisch-illyr. Küstenland, Bezirksh. Sesana, an der Südbahnlinie Wien-Triest und der Staatsbahnlinie D.-Pola, mit (1900) 644 slowen. ...
Divae memorĭae
Divae memorĭae (lat.), seligen Andenkens.
Divagieren
Divagieren (lat.), abschweifen, herumschweifen; Divagation, Abschweifung.
Divan
Divan (türk.), soviel wie Diwan.
Diverbĭum
Diverbĭum (lat.), im altrömischen Drama Bezeichnung für die bloß gesprochenen, nicht musikalischen Partien (s. Canticum).
Divergénz
Divergénz (lat.), das Auseinanderlaufen. Divergierend und divergent, sich voneinander entfernend, das Gegenteil von konvergierend und konvergent. In der Geometrie nennt man ...
Divergenzwinkel
Divergenzwinkel, beim Aufnehmen der Winkel, den die Längsachse der Röhrenlibelle mit der optischen Achse des Fernrohrs der Kippregel bildet.
Divergieren
Divergieren (lat.), auseinander gehen; übertragen soviel wie abweichender Meinung sein.
Divérs
Divérs (lat.), verschieden; Diverse (Diversa), Verschiedenes, z. B. verschiedene Waren, Konten, Debitoren etc., eine im Warengeschäft und in der Buchhaltung häufig vorkommende ...
Diversion
Diversion (lat., »Ablenkung«), eine auf Ablenkung der Aufmerksamkeit oder auf Täuschung des Gegners berechnete strategische Unternehmung oder taktische Bewegung eines größern ...
Diversität
Diversität (lat.), Verschiedenheit.
Diversorĭen
Diversorĭen (lat.), Herberge.
Divertieren
Divertieren (franz.), ergötzen, belustigen.
Divertikel
Divertikel (lat.), blind endigende seitliche Ausstülpungen, Ausbuchtungen hohler Organe, wie des Darmes, der Speiseröhre, der Harnblase etc.
Divertiménto
Divertiménto (ital., franz.Divertissement, »Unterhaltung«), ältere Bezeichnung für die in Opern eingelegten Tänze (besonders in Frankreich); sodann eine der Suite oder ...
Divertissement
Divertissement (franz., spr. -tißmāng), s. Divertimento.
Dives
Dives (spr. dīw'), Küstenfluß in den franz. Departements Orne und Calvados, nimmt die Vie auf, wird von da an schiffbar und mündet nach einem Laufe von 116 km in den Kanal.
Dives-sur-Mer
Dives-sur-Mer (spr. dīw'-ßür-mǟr), Flecken im franz. Depart. Calvados, Arrond. Pont-l'Evêque, am rechten Ufer des Flusses Dives unfern dessen Mündung ins Meer und an der ...
Divĭde et impéra
Divĭde et impéra! (lat., »trenne und herrsche!«), der politische Grundsatz, eine Mehrheit, deren Widerstand man brechen will, in einzelne Teile zu zersplittern, um mit ihnen ...
Dividénd
Dividénd (lat.), s. Division.
Dividénde
Dividénde (lat., »das zu Verteilende«), eine zur Verteilung bestimmte Summe, so bei Konkursen der in Prozenten berechnete Teil, der aus dem Ertrag der Konkursmasse an die ...
Dividieren
Dividieren (lat.), teilen, als Rechnungsoperation (s. Division).
Dividivi
Dividivi (Dividibi, auch Libidibi, Libidavi), die Früchte von Caesalpinia Coriaria, schnecken- oder S-förmig eingerollte, trockne, spröde, an beiden Enden stumpf zugespitzte, ...
Dividŭum
Dividŭum (lat.), soviel wie Multiplum.
Divīna Commedĭa
Divīna Commedĭa (ital.), s. Dante Alighieri.
Divination
Divination (lat.), Ahnungsvermögen, Weissagungskraft, bei den Römern Inbegriff aller auf die Mantik bezüglichen Erscheinungen und Institute, Prodigien, Orakel, Augurien etc. ...
Divinatōrisch
Divinatōrisch, auf Divinationsgabe beruhend, erratend; daher divinatorische Kritik, eine auf genauer Bekanntschaft mit der Denk- und Redeweise eines Autors beruhende Kritik, die ...
Divinität
Divinität (lat.), Göttlichkeit.
Divīs
Divīs (lat.), Teilungszeichen, Bindestrich (-).
Divisch
Divisch, Procopius, Naturforscher, geb. 1. Aug. 1696 zu Senftenberg in Böhmen, gest. 21. Dez. 1765 in Brendiz, trat 1720 in den Prämonstratenserorden zu Bruck, erhielt 1726 die ...
Divisi
Divisi (ital., abgekürzt div., »geteilt«) bedeutet in den Orchesterstimmen von Streich instrumenten, daß die zwei- oder mehrstimmig vorkommenden Akkorde nicht als Doppelgriffe ...
Divisībel
Divisībel (lat.), teilbar; Divisibilität, Teilbarkeit.
Division [1]
Division (lat., »Teilung«), die letzte der vier Spezies oder Hauptrechnungsarten der Arithmetik, steht zur Multiplikation in demselben Gegensatz wie die Subtraktion zur Addition ...
Division [2]
Division, Truppenverband, dessen Stärke und Zusammensetzung ihn zur Lösung selbständiger operativer und taktischer Aufgaben im Kriege befähigen. Die Divisionseinteilung wurde ...
Divisionär
Divisionär (franz.), der Befehlshaber einer Division (s. d.); über den D. als Gerichtsherrn s. Militärstrafgerichtsbarkeit.
Divisions-Brückentrain
Divisions-Brückentrain, s. Kriegsbrücken.
Divisionsartillerie
Divisionsartillerie, s. Artillerie, S. 828.
Divisionsarzt
Divisionsarzt, der ärztlich-technische Ratgeber des Divisionskommandeurs für den Sanitätsdienst innerhalb der Division, meist Generalarzt; er wählt den Hauptverbandsplatz aus ...
Divisionsauditeur
Divisionsauditeur, s. Auditeur, S. 828.
Divisionsbezirk
Divisionsbezirk oder -Kreis, in der Schweiz Name der acht Bezirke, in die das Land militärisch eingeteilt ist; vgl. Schweiz (Heerwesen).
Divisionsboote
Divisionsboote, s. Torpedoboote.
Divisionschef
Divisionschef, s. Division.
Divisionsgeistliche
Divisionsgeistliche, s. Militärgeistliche.
Divisionsgerichte
Divisionsgerichte, ehedem in Preußen diejenigen Militärgerichte, welche die höhere Gerichtsbarkeit über die ganze Division hatten, die niedere aber nur, wo kein ...
Divisionskavallerie
Divisionskavallerie, s. Division.
Divisionsmanöver
Divisionsmanöver, s. Manöver.
Divisionsoffizier
Divisionsoffizier, s. Division.
Divisionspfarrer
Divisionspfarrer, s. Militärgeistliche.
Divisionsschulen
Divisionsschulen, bis 1850 bei jeder Division, demnächst bei jedem Armeekorps des preußischen Heeres befindliche Schulen, in denen die Offiziersaspiranten der Infanterie und der ...
Divisionsstander
Divisionsstander, s. Kommandozeichen.
Divīsor
Divīsor (lat.), Teiler, s. Division, S. 64.
Divisōren
Divisōren (lat., »Austeiler«), im alten Rom Leute, die, als die Wahlkommitien bestechlich geworden waren und trotz eines bestehenden Verbotes Geld unter die Abstimmenden ...
Divisorĭum
Divisorĭum (lat.), Teilungswerkzeug; die Teilscheibe der Uhrmacher; die Gabel oder Klammer am Tenakel der Schriftsetzer, womit das Manuskript gehalten wird (vgl. ...
Divodūrum
Divodūrum, Stadt, s. Metz.
Divona
Divona, Stadt, s. Cahors.
Divonne-les-Bains
Divonne-les-Bains (spr. -wonn'-lä-bäng), Flecken im franz. Depart. Ain, Arrond. Gex, nahe der Schweizer Grenze, an der Lyoner Bahn, in schöner, aussichtsreicher Lage, hat ein ...
Divorce
Divorce (franz., spr. diwórß', lat. Divortium), Ehescheidung; divortieren, ein Ehepaar trennen; auch soviel wie (durch Scheidung) sich trennen.
Divotamente
Divotamente (ital.), ergeben, andächtig (als musikalische Vortragsbezeichnung).
Divulgieren
Divulgieren (lat.), etwas unter das Volk (lat. vulgus) bringen, kundmachen, ausschwatzen; Divulgation, Kundmachung.
Divulsion
Divulsion (lat.), Zerreißung.
Divus
Divus (lat., »göttlich«), Bezeichnung der nach ihrem Tode vergötterten römischen Kaiser. Eine Kaiserin hieß nach ihrer Vergötterung Diva.
Diwan
Diwan (pers.), Versammlung, Gesellschaft, Rat, Audienz. D. Humajun, der kaiserliche Rat, hieß früher die Kanzlei der Hohen Pforte. D. Terdschumani, s. Terdschuman. – D. heißt ...
Diwāno
Diwāno, in Abessinien das ägyptische Kupferstück von 5 Para, etwa 160 = 1 Mariatheresientaler; in Arabien = 1/40 Krusch.
Diwarra
Diwarra (Tabu), schwarzbraune und weiß gebleichte Muscheln von fast 1 cm Länge, deren Oberschale die Bewohner des Bismarck-Archipels durchbohren, auf Fäden ziehen und als ...
Diwirigi
Diwirigi (Divrik), gartenreicher Hauptort eines Kaza im asiatisch-türk. Sandschak und Wilajet Siwas, an einem rechten Zufluß des obern Euphrat 1110 m hoch in einer weiten Ebene ...
Diwra
Diwra (Dibra), Landschaft in Türkisch-Albanien, zum Wilajet Monastir gehörig, am Schwarzen Drin, zerfällt in D. Post (Unterdiwra), mit der am rechten Flußufer gelegenen ...
Dixcove
Dixcove ( Unfuma), Ort in der brit. Kolonie Goldküste (Westafrika), mit kleinem Fort, evangelischer Mission, Kohlenstation und 1000 Einw.
Dixi
Dixi (lat., »ich habe gesprochen«), Schlußformel des römischen Redners, um das Ende seines Vortrags anzudeuten. D. et salvavi animam meam, ich habe gesprochen (nämlich, wie ...
Dixmude
Dixmude (spr. dimǖd' od. dis'mǖd'), Stadt, s. Diksmuide.
Dixon [1]
Dixon, Hauptstadt der Grafschaft Lee im nordamerikan. Staat Illinois, am Rock River, Bahnknotenpunkt, mit Chatauguaschule, Eisenwarenfabriken und (1900) 7917 Einw.
Dixon [2]
Dixon, 1) William Hepworth, engl. Schriftsteller, geb. 30. Juni 1821 in Newton Heath, gest. 27. Dez. 1879 in London, studierte die Rechte, wurde aber ausschließlich Literat. Von ...
Dizain
Dizain (spr. dīsäng), zehnzeilige Strophe in der französischen Verslehre.
Dizaine
Dizaine (franz., spr. disǟn'; im Deutschen verderbt: Schenie; engl. Design), in der Weberei die quadratische Einteilung des Patronenpapiers.
Dizful
Dizful (Disful), Stadt in der pers. Provinz Chusistan, am Dizfulfluß, zur Hälfte (der Hitze wegen) im Felsen ausgehöhlt, hat verfallene Mauern, 34 Moscheen und 25,000 Einw., ...
Dj...
Dj..., so beginnende orientalische und afrikanische Wörter s. unter Dsch ...
Djakova
Djakova, Stadt in Albanien, Wilajet Kosovo, 32 km nordwestlich von Prisren, 393 m ü. M., in weiter, freier Gegend auf beiden Seiten der Krena, eines rechten Zuflusses des Weißen ...
Djakovár
Djakovár (kroat. Djakovo), Markt im kroatischslawon. Komitat Veröcze, Sitz eines römisch-kath. Bischofs (früher Bischof von Bosnien genannt), hat eine großartige Basilika ...
Djamba
Djamba, s. Haschisch.
Djamboeblätter
Djamboeblätter, s. Psidium.
Djaus
Djaus (Djaus-pitar), in der altind. (vedischen) Mythologie Personifikation des Himmels, des großen Paters, des Gatten der Mutter Erde (Prithivî). Das Wort entspricht dem ...
Djelleh
Djelleh, Fisch, s. Ceratodus.
Djerdjera
Djerdjera, Berg, s. Dschurdschura.
Djerib
Djerib (Dscherib), persisches Feldmaß, in der Türkei das Hektar.
Djibarrabaum
Djibarrabaum, s. Rhynchopetalum.
Djirdjeh
Djirdjeh, ägypt. Stadt, s. Girgeh.
Djoeng
Djoeng, Feldmaß, s. Bouw.
Djoma
Djoma, Fluß, s. Dema.
Djumbir
Djumbir, Gipfel der Niedern Tatra, s. Karpathen.
Dlugosz
Dlugosz (spr. dlūgosch), Johannes, lat. Longinus, aus der Familie von Niedzielsko, poln. Geschichtschreiber, geb. 1415 in Brzeznica, gest. 19. Mai 1480 m Krakau, trat 1431 in die ...
dm
dm, Abkürzung für Dezimeter; dm2, Quadratdezimeter; dm3, Kubikdezimeter.
Dmanovea
Dmanovea, s. Deménfalu.
Dmitrij
Dmitrij (Dmitri, russ.), soviel wie Demetrius.
Dmítrijew
Dmítrijew, Iwan Iwanowitsch, russ. Dichter und Staatsmann, geb. 20. (9.) Sept. 1760 im Gouv. Simbirsk, gest. 15. (3.) Okt. 1837 in Moskau, genoß seine erste Ausbildung zu Kasan ...
Dmitrijew
Dmitrijew (auch Dmitroswapsk genannt), Kreisstadt im russ. Gouv. Kursk, an der Swapa und der Eisenbahnlinie Moskau-Kiew, ist auf einem steilen, zum Fluß jäh abfallenden Berg ...
Dmitroswapsk
Dmitroswapsk, Stadt, s. Dmitrijew.
Dmitrow
Dmitrow, Kreisstadt im russ. Gouv. Moskau, auf beiden Seiten des Flusses Jachroma und an der Zweigbahn Moskau-Sawelowo, hat 8 Kirchen, darunter den prächtigen Ußpenskischen Dom, ...
Dmitrowsk
Dmitrowsk, Kreisstadt im russ. Gouv. Orel, an der Nerussa (zur Desna) gelegen, hat 3 Kirchen, mehrere Schulen und (1897) 5259 Einw., die sich mit Gerberei (schwarze Juchten), ...
Dmochowski
Dmochowski, 1) Franciszek Ksawery, poln. Schriftsteller, geb. 1762 in der Provinz Podlachien, gest. 20. Juni 1808, trat in den Piaristenorden, war Lehrer in Radom, Lomża und ...
Dne.
Dne., s. Dcsne.
Dnjepr
Dnjepr (bei den Alten Borysthenes, türk. Usu und Usy, tatarisch Exi, im 4. Jahrh. Danapris, im 16. Lussem genannt), nach der Donau der größte Strom des Schwarzen Meeres und ...
Dnjepr-Bugkanal
Dnjepr-Bugkanal, s. Königskanal.
Dnjepr-Liman
Dnjepr-Liman, Mündungsbusen des Dnjepr (s. d.) an der Nordseite des Schwarzen Meeres, oberhalb Otschakow, erweitert sich nördlich im Liman des Bug.
Dnjeprgebirge
Dnjeprgebirge, der das rechte Ufer des Dnjepr begleitende Höhenzug, beginnt in dem russ. Gouv. Kiew, zieht sich durch das Gouv. Jekaterinaslaw fort, wo er zwischen den Städten ...
Dnjeprowsk
Dnjeprowsk, 1) s. Werchne-Dnjeprowsk. – 2) S. Aleschki.
Dnjeprsteppe
Dnjeprsteppe, die große Ebene, die sich zu beiden Seiten des untern Dnjepr über das russische Gouv. Jekaterinoslaw westwärts bis nach Bessarabien, ostwärts bis zum Donischen ...
Dnjestr
Dnjestr (bei den Alten Tyras oder Danaster, Danastris, türk. Turla genannt), russ. Fluß, kommt schon schiffbar aus dem österreichischen Galizien, wo er auf den Karpathen ...
Dnjestr-Liman
Dnjestr-Liman, Mündungsbusen des Dnjestr (s. d.) zwischen Owidiopol und Akkerman an der Nordseite des Schwarzen Meeres.
Do
Do, in Italien Name des Tones C, für Solfeggien statt des zu dumpfen ältern Solmisationsnamens Ut, der in Frankreich noch daneben gebräuchlich ist, eingeführt (von G. M. ...
Do'an
Do'an (Wadi D.), großes, tiefes Tal in der südarabischen Landschaft Hadramaut, dem indischen Ozean tributär, ist in seinem Laufe verschieden benannt (z. B. Wadi Kasr im ...
Do, ut des
Do, ut des, und Do, ut facĭas (lat.), ich gebe, damit du (mir etwas) gebest, und ich gebe, damit du (mir etwas) verrichtest, im römischen Recht zwei sogen. Innominatkontrakte ...
do.
do., Abkürzung für Dito (s. d.).
Doab
Doab (Duab, pers. von do, »zwei«, und ab, »Wasser«), in Nordindien Bezeichnung für einen von zwei Flüssen eingeschlossenen Landstrich, insbes. die 720 km lange und bis 200 ...
Doalĭum
Doalĭum (Doarium, Dotalium, Dotalicium, lat.), Wittum (s. d.); Leibgedinge (s. d.).
Döbbelin
Döbbelin (Döbelin), Karl Theophilus, Schauspieldirektor und Schauspieler, geb. 27. April 1727 in Königsberg, gest. 10. Dez. 1793 in Berlin, studierte die Rechte in Halle, von ...
Dobberschütz
Dobberschütz (poln. Dobrzyca), Stadt im preuß. Regbez. Posen, Kreis Krotoschin, an der Kleinbahn Krotoschin-Pleschen, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, ...
Dobbert
Dobbert, Eduard, Kunstschriftsteller, geb. 25. März 1839 in St. Petersburg, gest. 30. Sept. 1899 in Gersau (Schweiz), studierte Geschichte auf den Universitäten Dorpat, Jena, ...
Dobbertin
Dobbertin, Dorf im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, am See D. (5 km lang), mit Jungfrauenkloster, hat (1900) 526 evang. Einwohner und ist Sitz eines der drei Landesklöster, ...
Dobczyce
Dobczyce (spr. -tschize), Stadt in Galizien, Bezirksh. Wieliczka, an der Raba, mit Bezirksgericht, Schloßruinen und (1900) 3434 poln. Einwohnern.
Döbel [1]
Döbel (Elten, Eltfisch, Squalius Bon.), Gattung der Karpfen (Cyprinidae), Fische mit rundlichem Leib, großem Kopf, kurzer Rücken- und Afterflosse, ziemlich großen Schuppen und ...
Döbel [2]
Döbel, im Bauwesen, s. Dübel.
Döbel [3]
Döbel, Heinrich Wilhelm, Forst- und Jagdschriftsteller, geb. 1699 im Erzgebirge, gest. nach 1760 in Warschau oder in Pleß, wanderte als Jägerbursche an deutschen Höfen umher, ...
Döbeleisen
Döbeleisen, s. Dübeleisen.
Döbelin
Döbelin, Schauspieler, s. Döbbelin.
Dobell
Dobell, Sydney, engl. Dichter, geb. 5. April 1824 in Cranbrook (Kent), gest. 22. Aug. 1874, besuchte, da sein wohlhabender Vater ein grundsätzlicher Gegner des öffentlichen ...
Döbeln [1]
Döbeln, Amtshauptstadt in der sächs. Kreish. Leipzig, an der Freiberger Mulde, welche die Stadt wie eine Insel rings umschließt, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien ...
Döbeln [2]
Döbeln, Georg Karl, Freiherr von, schwed. Feldherr, geb. 29. April 1758 in Westergötland, gest. 16. Febr. 1820 in Stockholm, stand, seit 1778 schwedischer Offizier, 1780–88 in ...
Dobenscher See
Dobenscher See, s. Mauersee.
Dobĕran
Dobĕran, Stadt und Seebadeort im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, Wendischer Kreis, zeitweise Sommerresidenz des Großherzogs, 6 km von der Ostsee, Knotenpunkt der ...
Döbereiner
Döbereiner, Johann Wolfgang, Chemiker, geb. 15. Dez. 1780 in Bug bei Hof, gest. 24. März 1849 in Jena, erlernte die Pharmazie in Münchberg und ging nach resultatlosen Versuchen ...
Döberitz
Döberitz, Ort im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Osthavelland, mit Station Dallgow-D. an der Staatsbahnlinie Berlin-Nauen, ist seit 1895 Truppenübungsplatz (4161 Hektar groß) ...
Döbern
Döbern, Dorf im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Sorau, an der Staatsbahnlinie Weißwasser-Forst i. L., hat Glasfabrikation, Ziegelbrennerei, Bierbrauerei, Braunkohlenbergbau und ...
Doblen
Doblen (lettisch Dobele), Marktflecken im russ. Gouv. Kurland, an der Behrse, mit ca. 2000 Einw. und den Ruinen eines 1620 von Gustav Adolf eroberten und im 18. Jahrh. zerstörten ...
Doblēro
Doblēro, bis 1848 Rechnungsstufe der Balearischen Inseln, = 2 Dinéros: auf Mallorca, 17 auf einen Real de plata antiguo, auf Menorca 1/18 dieses Real; früher wurden D. auch in ...
Doblhoff-Dier
Doblhoff-Dier, Anton, Freiherr von, österreich. Staatsmann, geb. 10. Nov. 1800, gest. 16. April 1872, zeichnete sich als Mitglied der niederösterreichischen Landstände durch ...
Döbling
Döbling, ehemaliger Vorort, jetzt XIX. Gemeindebezirk von Wien (s. d.).
Doblōn
Doblōn (Dublone, »Doppelstück«), span. Goldmünze bis 1868, nach Gesetz von 1848 (D. de Isabel, D. de oro) zu 5 Duros 8,335 g schwer und 9/10 fein, nach Gesetz von 1853 ...
Dobneck
Dobneck, Gegner Luthers, s. Cochläus.
Dobner
Dobner, Felix Jakob, böhm. Geschichtschreiber, geb. 30. Mai 1719 in Prag, gest. daselbst 24. Mai 1790, trat früh in den Piaristenorden (sein Klostername war Gelasius a Santa ...
Doboj
Doboj, Stadt im bosn. Kreis Banjaluka, Knotenpunkt der Eisenbahnen Brod-Sarajevo und D.-Simin Han, liegt an den Ausläufern der Krnin Planina am linken Bosna-Ufer, gegenüber der ...
Doboka
Doboka (spr. dóbŏka), Name eines ungar. Komitats, das 1876 dem Komitat Szolnok-D. (s. d.) einverleibt wurde. Hauptort war Szék (s. d.).
Dobra
Dobra, 1772–1835 in Portugal geprägte Goldmünze von 12,800 Reïs, seit 1822 von 15 und seit 1847 von 16 Milreïs, war gesetzlich 28,683 g schwer und 11/12 fein = 73,357 Mk.; ...
Döbraberg
Döbraberg, der höchste Gipfel des Frankenwaldes, westlich von Hof gelegen, ist 794 m hoch.
Dobřany
Dobřany, Stadt, s. Dobrzan.
Dobrão
Dobrão, alte portug. Goldmünze von 20 Milreïs, wurde 1772 auf 24 und später auf 30 erhöht, 11/12 fein bei 58,781 g gesetzlichem Gewicht = 137,545 Mk.; auch 1/2, 1/5 ...
Dobratsch
Dobratsch, Berg der Ostalpen, s. Villach.
Dobre
Dobre, Flecken im russisch-poln. Gouv. Warschau, rechts der Weichsel, hat etwa 1000 Einw.; hier siegreiches Gefecht der Polen unter Skrzynecki gegen die Russen 17. Febr. 1831.
Dobree
Dobree (spr. -brī), Paul, Philolog, geb. 1782 in Guernsey, gest. 29. Sept. 1825 in Cambridge, war Fellow und seit 1823 Professor am Trinity College in Cambridge. Er edierte ...
Döbrentey
Döbrentey (spr. döbbrentäj), Gabriel, ungar. Schriftsteller und Dichter, geb. 1. Dez. 1786 zu Nagy-Szöllös, gest. 28. März 1851 in Pest, studierte seit 1805 in Wittenberg ...
Dobrilugk
Dobrilugk, Stadt im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Luckau, an der Kleinen Elster, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Halle-Kottbus und Berlin-Elsterwerda, hat eine evang. Kirche, ...
Dobrinj
Dobrinj, Dorf, s. Dobrunj.
Dobřiš
Dobřiš (spr.dóbrschísch), Stadt in Böhmen, Bezirksh Přibram, in waldreicher Gegend, an der Lokalbahn Modřan-D., hat ein Bezirksgericht, ein schönes Schloß des Fürsten ...
Dobritsch
Dobritsch, Stadt in Bulgarien, Kreis Warna, mit 12 Moscheen, Hospital, hat eine wichtige Messe und zählt (1893) 11,087 Einw. (viele Türken und Tataren, über 300 Armenier). – ...
Dobritschan
Dobritschan, Dorf, s. Saaz.
Dobrjánka
Dobrjánka, Flecken (Possad) im russ. Gouv. Tschernigow, Kreis Gorodnja, mit vielen Fabriken und ca. 9000 Einw., meist Raskolniken oder russischen Sektierern, unterhält jährlich ...
Dobrjansk
Dobrjansk (Dobrjanski Sawod), großartiges Eisenwerk im russ. Gouv. Perm, an dem Flüßchen Dobrjanka (zur Kama), gegründet 1752, gehört gegenwärtig dem Grafen Stroganow. D. ...
Dobroje
Dobroje, 1) Marktflecken im russ. Gouv. Tambow, Kreis Lebedjan, hat mehrere Messen und ca. 3940 Einw.; im 16. Jahrh. war es befestigte Stadt. – 2) (Dobra) Dorf im russ. Gouv. ...
Döbrököz
Döbrököz (spr. döbrökös), Großgemeinde im ungar. Komitat Tolna, an der Kapos und der Staatsbahnlinie Budapest-Dombovár, mit Schloßruine, Wein- und Tabakbau und (1901) ...
Dobroljúbow
Dobroljúbow, Nikolaj Alexandrowitsch, russ. Schriftsteller, geb. 5. Febr. (24. Jan.) 1836 in Nishnij Nowgorod als Sohn eines unbemittelten Priesters, gest. 29. (17.) Nov. 1861, ...
Dobromil
Dobromil, Stadt in Galizien, an der Staatsbahnlinie Przemysl-Chyrow, ist Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, mit Schloßruinen, Basilianerkloster, ...
Dobrowitz
Dobrowitz (tschech. Dobrovice), Stadt in Böhmen, Bezirksh. Jungbunzlau, an der Nordwestbahnlinie Nimburg-Jungbunzlau, hat eine Dechanteikirche und ein Schloß des Fürsten Thurn ...
Dobrowsky
Dobrowsky (spr. dóbrof-), Joseph, erster Wiederbeleber der böhmischen Literatur, geb. 17. Aug. 1753 zu Gyermet unweit Raab in Ungarn von böhmischen Eltern, gest. 6. Jan. 1829 ...
Dobrudscha
Dobrudscha (rumän. Dobrogia), rumän. Landschaft zwischen der Donau und dem Schwarzen Meer, umfaßt das Donaudelta und die südwestlich davon belegene Hochebene bis zur Linie ...
Dobrunj
Dobrunj (Dobrinj), Dorf im russ. Gouv. Orel, Kreis Brjausk, an der Desna, mit ansehnlichen Kreidebrüchen, zählt ca. 700 Einw. Hier schlug Boris Godunow 1605 den falschen ...
Dobruška
Dobruška (spr. dobruschka), Stadt in Böhmen, Bezirksh. Neustadt, hat eine Dechanteikirche und einen Stadtpark, betreibt Likörfabrik, Bierbrauerei, Weberei, Bandfabrik und ...
Dobrzan
Dobrzan (spr. dobrschan, tschech. Dobřany), Stadt in Böhmen, Bezirksh. Mies, an der Radbusa und der Staatsbahnlinie Pilsen-Eisenstein, Sitz eines Bezirksgerichts, mit einer ...
Dobrzyca
Dobrzyca, s. Dobberschütz.
Dobrzýn
Dobrzýn (spr. dōbrschin), Stadt im russisch-poln. Gouv. Plock, an der Drewenz, Grenzort gegen Westpreußen, mit Zollamt und (1897) 2492 Einw.
Dobrzynski
Dobrzynski (spr. -schinski), Ignaz Felix, poln. Komponist, geb. 25. Febr. 1807 zu Romanowa in Wolhynien, empfing seine Bildung in Warschau, gleichzeitig mit Chopin, reiste in ...
Dobschau
Dobschau (Dobsina, spr. dóbschina), Bergstadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Gömör, 468 m ü. M., Endstation der Staatsbahnlinie Bánréve-D., in einem Gebirgstal, ...
Dobsina
Dobsina, Stadt, s. Dobschau.
Dobson
Dobson (spr. dobbßn), 1) William, engl. Maler, geb. 1610 in London, ein Schüler van Dycks, ward königlicher Hofmaler und starb 1646 in Oxford. Seine historischen Gemälde und ...
Doccia
Doccia (spr. dotscha), Majolikafabrik, s. Ginori.
Doce
Doce, Fluß in Brasilien, s. Rio Dore.
Docen
Docen, Bernhard Joseph, Germanist, geb. 1. Okt. 1782 in Osnabrück, gest. 21. Nov. 1828, wurde 1806 Skriptor, 1811 Kustos an der kurfürstlichen Hofbibliothek zu München und hat ...
Docéndo discĭmus
Docéndo discĭmus oder discĭtur (lat.), indem wir lehren, lernen wir selbst.
Docent
Docent, s. Dozent.
Dochan
Dochan, s. Pennisetum.
Dochart
Dochart (Loch D.), kleiner See in Perthshire (Schottland), am Nordfuß des Ben More, in malerischer Umgebung, umschließt eine Insel mit Schloßruine und steht durch den ...
Dochmĭus
Dochmĭus (griech.), Versfuß, der in der Grundform aus einem Jambus und einem Kretikus () besteht, aber durch Verlängerung der Kürzen und Auflösung der Längen die ...
Dochmĭus duodenālis
Dochmĭus duodenālis, s. Anchylostomum.
Dochnahl
Dochnahl, Friedrich Jakob, Pomolog, geb. 4. März 1820 in Neustadt a. d. Hardt, erlernte die Gärtnerei und lebte seit 1849 in Wachendorf und Kadolzburg in Mittelfranken, wo er ...
Dochow
Dochow, Adolf, Kriminalist, geb. 24. Sept. 1844 in Templin, gest. 20. Dez. 1881 in Halle, habilitierte sich 1871 in Heidelberg und wurde 1872 ordentlicher Professor in Halle. ...
Dochte
Dochte, s. Lampen und Kerzen.
Dochtkohle
Dochtkohle, s. Elektrisches Licht.
Docieren
Docieren, s. Dozieren.
Dock
Dock (engl.; hierzu Tafel »Docks«), eine Anlage, in der Schiffe völlig trocken gestellt werden, um Untersuchungen oder Ausbesserungen an den Unterwasserteilen auszuführen oder ...
Dock
Docks.
Dock-yard
Dock-yard (engl.), s. Werft.
Docke [1]
Docke, das weibliche Schwein.
Docke [2]
Docke (schwed. docka, dän. dukke), im Bauwesen (auch Dogge) Bündelchen Stroh, die zur Abhaltung des Regens zwischen die Fugen der Dachziegel gelegt werden, aber als ...
Docken
Docken, ein Schiff ins Dock bringen.
Dockenhuden
Dockenhuden, Dorf im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Pinneberg, am rechten, hohen Ufer der Elbe, bei Blankenese, mit vielen Villen und einem Park, hat (1900) 2685 Einw.
Dockenmaschine
Dockenmaschine, soviel wie Klöppelmaschine.
Dockhafen
Dockhafen, soviel wie Flotthafen, s. Hafen.
Dockschleuse
Dockschleuse, s. Schleuse.
Dockum
Dockum, Stadt, s. Dokkum.
Dockweiler
Dockweiler, Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Dann, in vulkanischer Gegend der Eifel, an der Staatsbahnlinie Mayen-Gerolstein, 690 m ü. M., hat eine kath. Kirche, zahlreiche ...
Doctor [1]
Doctor (lat.), s. Doktor.
Doctor [2]
Doctor, angenehm kühlender, gesunder Seewind in den Tropen.
Doctorándus
Doctorándus (neulat.), einer, der seine Doktorprüfung ablegt oder abzulegen im Begriff ist.
Documa
Documa, Baumwollenstoff zum Überziehen der Kissen etc., in der Türkei und der Levante gebräuchlich.
Dóczi
Dóczi (spr. dōzi, ursprünglich Dux), Ludwig, Freiherr von, ungarischer und deutscher Publizist und Dichter, geb. 1845 zu Deutsch-Kreuz im Ödenburger Komitat, machte seine ...
Dod-Ballāpur
Dod-Ballāpur (»Groß-Ballapur«, zum Unterschied von dem 22 km nordöstlich gelegenen Tschik-Ballapur, »Klein-Ballapur«), Stadt im Distrikt Bangalor des britisch-ind. ...
Dodd
Dodd, 1) Robert, engl. Maler, geb. um 1748, gest. um 1810, hat sich besonders als Maler von Marinen und Seeschlachten hervorgetan. Zu seinen bekanntesten Bildern gehören: vier ...
Dodds
Dodds, Alfred Amédée, franz. General, geb. 6. Febr. 1842 zu St.-Louis in Senegambien, trat 1864 in die Marineinfanterie, fiel bei Sedan in deutsche Gefangenschaft, entfloh aber ...
Dode de la Brunerie
Dode de la Brunerie (spr. dodd' d'la brün'rī'), Guillaume, Vicomte, Marschall von Frankreich, geb. 30. April 1775 in St.-Geoire (Isère), gest. 28. Febr. 1851, wurde erst der ...
Dodecagȳnus
Dodecagȳnus (griech.), zwölfweibig, Blüten mit zwölf Pistillen. Danach ist Dodecagynia, Ordnung im Linnéschen System, benannt.
Dodecandrus
Dodecandrus (griech.), zwölfmännig, Blüten mit zwölf Staubgefäßen. Dodecandria ist die elfte Klasse im Linnéschen System, die Pflanzen mit 11–19 freien Staubgefäßen ...
Dodecatheon
Dodecatheon L. (Götterblume), Gattung der Primulazeen, umfaßt krautartige Pflanzen mit wurzelständigen, eiförmigen oder länglichen Blättern und nickenden, ...
Dodĕka
Dodĕka (griech.), zwölf, namentlich in den mathematischen Wissenschaften in Zusammensetzungen gebräuchlich. Dodekadik oder dodekadisches Zahlensystem ist das Zahlensystem mit ...
Dodekaëder
Dodekaëder (griech., Zwölfflächner), regulärer, durch zwölf reguläre Fünfecke begrenzter Körper, hat 20 Ecken, 30 Kanten, 100 Diagonalen. Als Kristall ist dieser Körper ...
Dodekagōn
Dodekagōn (griech.), regelmäßiges Zwölfeck; daher Dodekagonalzahlen, die Zwölfeckszahlen (s. Polygonalzahlen).
Dodekáphylon
Dodekáphylon (griech., »das Volk der zwölf Stämme«) heißt nach seiner ursprünglichen, wahrscheinlich schon mosaischen Zusammensetzung das jüdische Volk, auch noch, nachdem ...
Dodekapŏlis
Dodekapŏlis (griech.), ein Zwölfstädtebund.


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