Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Dodekarchīe
Dodekarchīe (griech.), Zwölfherrschaft, ist insbes. in der griechischen Überlieferung der Geschichte des alten Ägypten die Zeit nach der Vertreibung der äthiopischen Könige, ...
Dodekastylos
Dodekastylos (griech.), Bezeichnung für einen an der Fronte mit zwölf Säulen versehenen griechischen Tempel.
Dodekatemorĭa
Dodekatemorĭa (griech., »Zwölftel«), die Einteilung des Tierkreises in zwölf Zeichen, vgl. Ekliptik.
Dodendorf
Dodendorf, Dorf im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Wanzleben, an der Staatsbahnlinie Magdeburg-Halberstadt, hat eine evang. Kirche, treibt Fabrikation von Dünger und ...
Döderlein
Döderlein, Ludwig, Philolog, geb. 19. Dez. 1791 in Jena, gest. 9. Nov. 1863 in Erlangen, studierte in München, Heidelberg, Erlangen und Berlin und wurde 1815 Professor der ...
Dodici, Cima
Dodici, Cima (spr. tschīma dōditschi, Zwölferkogel), höchster Gipfel der Vicentinischen Alpen, 2338 m, erhebt sich an der Grenze von Südtirol und Italien über dem Brentatal ...
Dodo
Dodo, s. Dronte; Dodos (Dididae), Familie der Taubenvögel (s. d.).
Dodoens
Dodoens (spr. dóduns, lat. Dodonäus), Rembert, Botaniker, geb. 29. Juni 1517 in Mecheln, gest. 10. März 1585 in Leiden, studierte in Löwen und auf deutschen, französischen ...
Dodola
Dodola, s. Regenmacher.
Dodōna
Dodōna, berühmtes Heiligtum des Zeus im alten Epirus, lag am Berg Tomaros in der Landschaft Hellopia, ca. 18 km südwestlich von Janina im heutigen Tal von Tscharakovista, beim ...
Dodrans
Dodrans (lat.), bei den Römern 3/4 jedes zwölfteiligen Ganzen (s. As), also = 9 Unciae, z. B. 3/4 Morgen, 3/4 Fuß (die Spanne), 3/4 Stunde.
Dodshoft
Dodshoft, eine Art Block ohne Scheiben aus Holz oder Gußstahl, dient mit den Taljereepen zum Steifsetzen der stehenden Takelung; das obere D. ist in das Want, Stag oder Pardun ...
Dodsley
Dodsley (spr. doddsli), Robert, engl. Schriftsteller, geb. 1703 bei Mansfield in Nottinghamshire, gest. 25. Sept. 1764 in Durham, schwang sich von einer armseligen dienenden ...
Dodson
Dodson, John George, brit. Staatsmann, s. Monk Bretton, Lord.
Dodwell
Dodwell, Edward, engl. Altertumsforscher, geb. 1767 in Dublin, bereiste 1801–1806 Griechenland und lebte dann in Italien, wo er zu Rom 14. Mai 1832 starb. Die Archäologie ...
Dodworth
Dodworth (spr. dódd-ŭörth), Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), südwestlich von Barnsley, mit Kohlengruben und (1901) 3022 Einw.
Doelen
Doelen (holländ., spr. dūlen), »Schützen«, die sich in den Niederlanden seit dem Mittelalter zu Gilden und Gesellschaften vereinigten. Bei ihren festlichen Aufzügen und ...
Does
Does (spr. dūs), 1) Jakob van der, holländ. Maler, geb. 1623 in Amsterdam, gest. 17. Nov. 1673 in Sloten bei Amsterdam, war Schüler N. Moeyaerts und ging später nach Paris und ...
Doesburg
Doesburg (spr. dūs-, Doesborgh), Stadt in der niederländ. Provinz Gelderland, am Zusammenfluß der Alten und Neuen Yssel, mit einer Schiffbrücke von 95 m Länge, einer schönen ...
Doeskin
Doeskin (engl., spr. dō-ßkĭn, »Rehfell«), Wollenstoff für Herrenanzüge etc. mit 40–60 Kettenfäden auf 1 cm. Garne: Kette Streichgarn 14–18,000 m, Schuß Streichgarn ...
Doetinchem
Doetinchem (spr. dūt-), Stadt in der niederländ. Provinz Gelderland, am Zusammenfluß der Slingebeek und der Alten Yssel, Knotenpunkt an der Eisenbahn Winterswijk-Zevenaar, mit ...
Döffingen
Döffingen, Dorf im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Böblingen, mit evang. Kirche und (1900) 854 Einw., ist berühmt durch die von Schiller und Uhland gefeierte Döffinger ...
Dog-cart
Dog-cart (engl.), zweiräderiger, einspänniger, vom Kavalier selbst zu rein sportlichen Zwecken gefahrener Luxuswagen mit einem hintern offenen Raum, in dem ursprünglich Hunde ...
Dogāna
Dogāna (ital.), Zollamt, Zollhaus.
Doge
Doge (spr. dōdsche, ital., v. lat. dux), das Staatsoberhaupt der ehemaligen Republiken Venedig und Genua mit dem Rang eines regierenden Fürsten. In Venedig findet sich diese ...
Dogenmütze
Dogenmütze, das die Stelle einer Krone vertretende Würdezeichen der venezianischen Dogen in Form einer phrygischen Mütze von Goldbrokat mit festem Kronenreif. Die D. wurde von ...
Dogge [1]
Dogge, s. Hund.
Dogge [2]
Dogge, in der Architektur, s. Docke.
Dogger
Dogger, engl. Lokalbezeichnung, zuerst 1858 von Oppel für die mittlere Abteilung der Juraformation (s. d.) gebraucht. In Holland ist D. (Doggerboot) Bezeichnung für ein ...
Doggerbank
Doggerbank, große Sandbank in der Nordsee, zwischen England und Dänemark, 515 km lang und 64 km breit, unter 54°15´ bis 55°40´ n. Br. gelegen, ist wichtig für den ...
Dogiel
Dogiel (spr. dóghjel), Matthias, poln. Geschichtschreiber, geb. 6. Aug. 1715, gest. 24. Febr. 1760, war Mitglied der Kongregation der Piaristen, gründete zu Wilna, wo er Rektor ...
Dogling
Dogling, s. Delling.
Döglinge
Döglinge (Hyperoodontidae Gray), Familie der Zahnwale (s. Wale). Der Dögling (Entenwal, Hyperoodon bidens Flem.), 6–8 m lang, mit halbmondförmigem Atemloch auf der Oberseite ...
Dogma
Dogma (griech., Mehrzahl: Dogmata, Dogmen), als positive Behauptung ausgesprochene Lehrmeinung; in der altklassischen Literatur philosophischer Lehrsatz; im Neuen Testament ...
Dogmātik
Dogmātik (griech.), die systematische Darstellung der Dogmen (s. Dogma). Da diese von den Kirchen formuliert werden, so wird auch jede D. den Lehren einer bestimmten Kirche ...
Dogmatiker
Dogmatiker (griech.), Vertreter der altgriechischen medizinischen Schule; s. Medizin (Geschichte).
Dogmatische Methode
Dogmatische Methode, dasjenige Verfahren, bei dem gewisse Sätze (Dogmen) aufgestellt, begrifflich erläutert und dann aus ihnen weitere Folgerungen gezogen werden. Die d. M. ...
Dogmatisieren
Dogmatisieren, Glaubenssätze (Dogmen) oder etwas als Glaubenssatz (Dogma) vortragen.
Dogmatismus
Dogmatismus (Dogmatizismus, griech.), soviel wie dogmatische Methode, im übeln Sinn dasjenige Lehrverfahren, das ohne Prüfung der Gesetze und Schranken der Erkenntnis von ...
Dogmengeschichte
Dogmengeschichte, die wissenschaftliche Darstellung des Prozesses, in dem der christliche Glaubensinhalt allmählich auf einen bestimmten Begriff und kirchlich anerkannten ...
Dognácska
Dognácska (spr. dógnātschka), Großgemeinde im ungar. Komitat Krassó-Szörény, mit bedeutendem Bergbau (Kupfer, Eisen, Blei, Zink) und Hüttenwerken, zählt (1901) 3522 ...
Dohle [1]
Dohle, s. Durchlaß.
Dohle [2]
Dohle, s. Rabe.
Döhlen
Döhlen, Dorf und Rittergut in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Dresden-Altstadt, im Plauenschen Grund, hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, treibt Steinkohlenbergbau, ...
Dohlenstein
Dohlenstein, Berg, s. Kahla.
Döhler
Döhler, Theodor, Klnvierspieler und Komponist, geb. 20. April 1814 in Neapel, wo sein Vater. ein Deutscher, als Kapellmeister lebte, gest. 21. Febr. 1856 in Florenz, war in ...
Dohm
Dohm, 1) Christian Wilhelm von, politischer und historischer Schriftsteller, geb. 11. Dez. 1751 in Lemgo, gest. 29. Mai 1820, studierte in Leipzig erst Theologie, dann die Rechte, ...
Dohme
Dohme, 1) Robert, geb. 27. April 1817 in Berlin, gest. daselbst 15. Jan. 1896, trat 1836 als Journalist beim Hofmarschallamt in Dienst und gehörte bis 1888 zu dessen Beamten. Da ...
Dohna [1]
Dohna, 1) Stadt in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Pirna, an der Müglitz und der Staatsbahnlinie Mügeln (b. Pirna)-Altenberg, 177 m ü. M., hat eine evang. Kirche von 1212, ...
Dohna [2]
Dohna, deutsches Burggrafengeschlecht dynastischen Ursprungs, dessen frühestes bekanntes Glied 1152 von Friedrich Barbarossa mit der Burggrafschaft der schon im 10. Jahrh. ...
Dohnen
Dohnen, Schlingen aus Pferdehaaren, die zum Fang von Vögeln in gebogenen Bügeln befestigt sind. Fig. 1. a Hänge-, b Steck-, c Bastdohne. Hängedohnen, Steckdohnen und ...
Döhren
Döhren, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Hannover, an der Leine, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Waisenhaus, betreibt Wollwäscherei und -Kämmerei, ...
Dohrn
Dohrn, 1) Karl August, Entomolog, geb. 27. Jan. 1806 in Stettin, gest. daselbst 4. Mai 1892, studierte seit 1821 in Berlin die Rechte, bereiste seit 1831 Europa, Nordafrika und ...
Doiran
Doiran (Dorijan, griech. Doïráni, türk. Dóïra oder Doïrân; im Altertum Tauriana), Hauptort eines Kaza im türk. Wilajet Saloniki, liegt an der Eisenbahn ...
Doit
Doit (spr. deut), ideelles Edelmetallgewicht Englands, = 1/24 Mite = 20 Periots oder 0,135 mg.
Dokēten
Dokēten (v. griech. dokein, »scheinen«), christliche Häretiker, welche die verschieden modifizierte Ansicht hegten, daß, weil die Materie vom Bösen sei, alles Körperliche ...
Dokič
Dokič (spr dokitsch), Lazar, serbischer Gelehrter und Staatsmann, geb. 1843 in Belgrad, gest. 13. Dez. 1893 in Abbazia, studierte in Wien Medizin, war kurze Zeit in Belgrad Arzt ...
Dokimasīe
Dokimasīe (griech., »Prüfung«), bei den Athenern die Untersuchung, welche die Befugnis eines Bürgers zur Ausübung öffentlicher Rechte oder Ämter dartun sollte. Bei der ...
Dokimástik
Dokimástik (Dokimasie, griech.), soviel wie Probierkunst; Dokimastĭkon, Probe-, Prüfungsarbeit.
Dokkum
Dokkum (Dockum), alte Stadt im NO. der niederländ. Provinz Friesland, am Trekvaartkanal, unweit der Nordsee, mit 2 Zigarrenfabriken, einer Dampfölmühle, Fabrikation von Tauwerk ...
Doklea
Doklea (Dioclea), antike Stadt in Dalmatia, Geburtsort Diokletians. Ruinen liegen bei Dukle nördlich von Podgoritza.
Doko
Doko, Zwergvolk in Afrika, im S. oder SO. von Kassa, wurde zuerst von Krapf, dann von d'Abbadie und von Antinori gesehen. Die Hautfarbe ist schwarz, die Gesichtsbildung aber ...
Doktor
Doktor (lat. Doctor, »Lehrer«), bei den Alten allgemein im Wortsinne gebraucht; heute besondere Bezeichnung einer akademischen Würde. Im Mittelalter, seit dem 12. Jahrh., kam ...
Doktor-Ingenieur
Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.), eine den Absolventen der deutschen und österreichischen Technischen Hochschulen zu verleihende akademische Würde, die nach Ablegung der ...
Doktrīn
Doktrīn (lat. Doctrina), Lehre, Wissenschaft, ist im öffentlichen Leben die auf wissenschaftliche Grundlagen gestützte politische Denk- und Handlungsweise (Parteidoktrin). ...
Doktrinǟr
Doktrinǟr (v. lat. doctrina, »Wissenschaft«), eigentlich einer, der seine Ansichten auf wissenschaftliche Prinzipien gründet, besonders aber jemand, der von der Wirklichkeit ...
Dokument
Dokument (lat.), im weitern Sinn alles, was dazu dienen kann, eine Tatsache zu beweisen; im engern Sinne soviel wie Urkunde (s. d.), beweisendes Schriftstück; daher ...
Dol
Dol (spr. doll, D.-de-Bretagne), Stadt im franz. Depart. Ille-et-Vilaine, Arrond. St.-Malo, Knotenpunkt an der Westbahn, hat eine gotische ehemalige Kathedrale (zum größten Teil ...
Dola
Dola, russ. Gewicht, s. Dolja.
Dolabella
Dolabella, P. Cornelius, Schwiegersohn Ciceros, dessen Tochter Tullia er zur Frau hatte, schloß sich, durch ein ausschweifendes Leben (wegen dessen sich später Tullia von ihm ...
Dolcan
Dolcan (Dulcan, Dulzain, Dolce), alte Flötenstimme in der Orgel (zu 4 und 8 Fuß), mit wenig Luftzufluß, ist an der Mündung weiter als unten; nicht mit Dolcian (s. d.) zu ...
Dolce far niénte
Dolce far niénte (ital., spr. dóltsche), das süße Nichtstun, der holde Müßiggang.
Dolce [1]
Dolce (auch con dolcezza, ital., spr. doltsche, doltschétza), musikalische Vortragsbezeichnung, soviel wie sanft, lieblich. Dolcissimo, möglichst weich und zart.
Dolce [2]
Dolce, der italienische (besonders in Norditalien oft vorkommende) heraldische Panther, der seinen Namen dem »süßen« Atem verdankt, den der Panther ausströmen soll, weshalb ...
Dolce [3]
Dolce (spr. dóltsche), 1) Lodovico, ital. Dichter und Gelehrter, geb. 1508 in Venedig, gest. daselbst 1568, namentlich bekannt durch sein Epos »Le prime imprese di Orlando ...
Dolch
Dolch (Gnippe, Diglitz, Dielitz, Telitz), kurze Stoßwaffe mit Griff, meist zwei-, auch ein- und dreischneidig, kam schon in der Stein-, dann in der Metallzeit vor. Bei den ...
Dolchstäbe
Dolchstäbe, nordische Benennung der Schwertstäbe (s. d.)
Dolchzahn
Dolchzahn (Machairodus Kaup), Gattung der Katzen (Felidae), in den jüngern Tertiärablagerungen und im Pleistocän Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas sehr verbreitet und ...
Dolci
Dolci (spr. dóltschi, Dolce), Carlo, ital. Maler, geb. 25. Mai 1616 in Florenz, gest. daselbst 17. Jan. 1686, lernte bei Vignali, bildete sich aber einen eignen Stil. 1648 wurde ...
Dolcian
Dolcian (Dulcian), im 16. und 17. Jahrh. Name des Fagotts; in der Orgel eine Zungenstimme zu 8 oder 16 Fuß (Fagott). Vgl. Dolcan.
Dolcīno
Dolcīno, Führer der Apostelbrüder (s. d.).
Dolcissimo
Dolcissimo (ital.), s. Dolce.
Dolde
Dolde (Döldchen, Umbella, »Schirm«), eine Form des Blütenstandes (s. d., S. 93).
Doldenfrüchtchen
Doldenfrüchtchen (Hängefrüchtchen), die für die Doldengewächse charakteristische Form des Doppelachaeniums (s. Frucht).
Doldengewächse
Doldengewächse, Pflanzenfamilie, s. Umbelliferen.
Doldenhorn
Doldenhorn, schweizer. Alpengipfel, auf dem Nordkamm des Lauterbrunnentals im Berner Oberland, ist 3647 m hoch.
Doldenriesche
Doldenriesche, s. Tradescantia.
Doldenrispe
Doldenrispe (Corymbus), ein Blütenstand, der eine Rispe mit doldenartig in eine Ebene gestellten Blüten darstellt, z. B. beim Holunder.
Doldentraube
Doldentraube (Ebenstrauß, Racemus umbelliformis), Blütenstand in Gestalt einer Traube, bei der die untern Seitenachsen derartig verlängert sind, daß die Blüten annähernd in ...
Doldrums
Doldrums (engl., spr. dólldröms), s. Kalmen.
Dole
Dole, s. Hund.
Dôle [1]
Dôle (spr. dōl'), Gipfel des schweizer. Jura, im Kanton Waadt, 1678 m hoch, wird meist von St.-Cergues aus bestiegen und bietet ein prachtvolles Alpenpanorama vom St. Gotthard ...
Dôle [2]
Dôle (spr. dōl'), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Jura, 205 m ü. M., rechts am schiffbaren Doubs und am Rhone-Rheinkanal gelegen, Knotenpunkt an der Lyoner Bahn, ...
Dolenci
Dolenci (»Talbewohner«), Name der slowenischen Bewohner von Unterkrain, während die von Oberkrain Gorenci (»Bergbewohner«) heißen.
Doléndo
Doléndo (ital., auch dolente), musikal. Vortragsbezeichnung: »klagend«, wehmütig, mit schmerzlichem Ausdruck.
Dolerit
Dolerit, Gestein aus der Gruppe der Basalte (s. d.).
Doles
Doles, Johann Friedrich, Kirchenkomponist, geb. 23. April 1715 zu Steinbach im Herzogtum Meiningen, gest. 8. Febr. 1797 in Leipzig, wo er Theologie studiert und den Unterricht S. ...
Dolet
Dolet (spr. -lä), Etienne, Dichter, Redner, Humanist und Buchdrucker, geb. 3. Aug. 1509 in Orléans, gest. auf dem Scheiterhaufen 3. Aug. 1546 in Paris, studierte in Padua, ward ...
Dolganen
Dolganen, Stamm der Jakuten (s. d.), im russisch-sibir. Gouv. Jenisseisk, an der Chatanga, sind einige hundert Köpfe stark, Jäger und Renntiernomaden.
Dolgelly
Dolgelly, Hauptstadt von Merionethshire in Nordwales, am Wnion, malerisch am Nordfuß des Cader Idris (688 m) gelegen, mit Lateinschule, römischen Altertümern und (1901) 2437 ...
Dolgorukij
Dolgorukij (Dolgorukow), eine der ältesten fürstlichen Familien in Rußland, die ihren Ursprung von Rurik ableitet. Die namhaftesten Mitglieder derselben sind: Jakow, geb. 1639, ...
Dolgorukowa
Dolgorukowa, Jekaterina Michailowna, Prinzessin, s. Jurjewskaja.
Doli
Doli, s. Dolja.
Dolianá
Dolianá, Dorf im griech. Nomos Arkadia, Eparchie Kynuria, 18 km südöstlich von Tripolis, mit großen Marmorbrüchen und (1889) 1577 Einw., war im Mai 1821 Schauplatz eines ...
Dolĭche
Dolĭche, altsyr. Ort in Kommagene, bei Aintab, ist berühmt durch den Tempel des Zeus Dolichenos (s. Dolichenus), an dessen Stelle noch heute das Heiligtum des Dülük Baba liegt.
Dolichenus
Dolichenus, ursprünglich ein syrischer Gott, genannt nach der Stadt Doliche in Kommagene, wurde im 2. Jahrh. n. Chr. in den römischen Westen verpflanzt und mit Jupiter ...
Dolichokephalīe
Dolichokephalīe (griech., Langköpfigkeit), eine unverhältnismäßige Länge des menschlichen Schädels im Verhältnis zu seiner Breite (diese höchstens 75 Hundertteilen der ...
Dolichŏnyx
Dolichŏnyx, s. Paperling.
Dolichoprosopīe
Dolichoprosopīe (griech., Langgesichtigkeit, Schmalgesichtigkeit), auffallende Länge und Schmalheit des Gesichtsteils des menschlichen Schädels (Gesichtsbreite zu ...
Dolĭchos [1]
Dolĭchos L. (Fasel), Gattung der Leguminosen, sind windende, niederliegende oder aufrechte Kräuter oder Halbsträucher mit dreizähligen Blättern, einzeln, gebüschelt oder in ...
Dolĭchos [2]
Dolĭchos (griech.), bei den griech. Wettspielen der Langlauf, bei dem die Rennbahn (1 Stadium = 187,5 m) bis 24 mal durchmessen wurde.
Dolichōtis
Dolichōtis, s. Mara.
Dolina
Dolina, Stadt in Galizien, an der Staatsbahnlinie Stryj-Stanislau, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat eine Salzquelle und Salzsiederei, Sägewerke ...
Dolinen
Dolinen (Dollinen), Karsttrichter, s. Erdfall und Karsterscheinungen.
Doliŏlum
Doliŏlum, s. Salpen.
Dölitz
Dölitz, Dorf in der sächs. Kreis- und Amtshauptmannschaft Leipzig, an der Pleiße, mit einem Schloß, treibt Kunstgärtnerei und hat (1900) 2162 Einw.
Dolĭum
Dolĭum, s. Faßschnecke.
Dolja
Dolja (Dola, Mehrheit Doli), russ. Gewicht, = 44,4349 mg, 12 im Achtel-Solotnik.
Doljiu
Doljiu (Dolschi), Distrikt in Rumänien, in der südwestlichen (Kleinen) Walachei, mit der Hauptstadt Krajowa.
Döll
Döll, Friedrich Wilhelm Eugen, Bildhauer, geb. 1750 in Hildburghausen, gest. 30. März 1816 in Gotha, lernte zuerst bei dem Bildhauer Ney und setzte dann durch die Gunst des ...
Dollar [1]
Dollar (vom deutschen Taler, Abkürzung $ [veränderte 8, nach dem alten span. Achtrealenstück], auch D), ist Münzeinheit (unit) der Vereinigten Staaten von Amerika, seit 1786 ...
Dollar [2]
Dollar, Stadt in Clackmannanshire (Schottland), in malerischer Lage am Devon, mit berühmter höherer Schule (academy, 1819 gegründet) und (1901) 1619 Einw. Dabei das schön ...
Dollart
Dollart, Meerbusen oberhalb der Mündung der Ems in die Nordsee, zwischen der preußischen Provinz Hannover (Regbez. Aurich) und der niederländischen Provinz Groningen, 13 km ...
Dollbord
Dollbord, s. Dollen.
Döllen
Döllen, Johann Heinrich Wilhelm, Astronom, geb. 25. April 1820 in Mitau, gest. 16. Febr. 1897 in Dorpat, studierte in Dorpat, wurde 1839 daselbst Assistent an der Sternwarte, ...
Dollen
Dollen (Dullen), eiserne Volzen oder Gabeln, oder auch Einschnitte (Runzeln) in den obern Rand eines Bootes (Dollbord) als Stützpunkte für die Riemen beim Rudern. Auch soviel ...
Dollfus
Dollfus, Johann, Industrieller, geb. 25. Sept. 1800 zu Mülhausen im Elsaß, gest. daselbst 21. Mai 1887, übernahm die Oberleitung des väterlichen Geschäfts, an dem noch drei ...
Dollieren
Dollieren, s. Leder.
Dollinen
Dollinen, soviel wie Dolinen.
Döllinger
Döllinger, 1) Ignaz, Mediziner, geb. 24. Mai 1770 in Bamberg, gest. 14. Jan. 1841 in München, studierte daselbst, in Würzburg, Wien und Pavia, wurde 1794 Professor in Bamberg, ...
Dollinger
Dollinger, Konrad, Architekt, geb. 22. Juni 1840 in Biberach, erhielt seine Ausbildung 1855–60 am Stuttgarter Polytechnikum, kam dann zu Oberbaurat Leins, bereiste 1862–63 ...
Dollmann
Dollmann, Georg von, Architekt, geb. 21. Okt. 1830 in Ansbach, gest. 31. März 1895 in München, bildete sich in München und wurde dort Schüler Klenzes. Sein erstes Bauwerk war ...
Dollnstein
Dollnstein, Flecken im bayr. Regbez. Mittelfranken, Bezirksamt Eichstätt, in malerischer Lage an der Altmühl, an der Staatsbahnlinie München-Bamberg-Hof, 400 m ü. M., hat eine ...
Dollond
Dollond, John, Optiker, geb. 10. Juni 1706 in Spitalfields, gest. 30. Nov. 1761 m London, war bis 1752 Seidenweber, beschäftigte sich aber nebenbei mit Mathematik, Optik und ...
Dolma
Dolma (türk.), eine bei den Türken beliebte Speise: Reis und gehacktes Fleisch in Kohl- oder Weinblätter gehüllt.
Dolma-Baghtsche
Dolma-Baghtsche, Dorf mit dem großartigen Palast des Sultans, nordöstlich von Konstantinopel, dicht am Bosporus, wurde 1847–55 von Abd ul Medschid mit einem Aufwand von 54 ...
Dolman
Dolman (türk.), eine mit Schnüren besetzte, kurzschößige Jacke, frühere Bekleidung der Husaren, ungarischen Ursprungs, wird noch bei einigen Regimentern als Geschenk ...
Dolmar
Dolmar, Berg am südwestlichen Rande des Thüringer Waldes, im preuß. Kreis Schleusingen, nordöstlich von Meiningen, 740 m hoch, besteht größtenteils aus Flözkalk. Auf dem ...
Dolmen
Dolmen, vorgeschichtliche Monumente, die auf ebener Erde oder erhöhten Punkten in der Weise hergestellt wurden, daß man zunächst einige mächtige Steinplatten zu einem ...
Dolmetsch
Dolmetsch (Dolmetscher, v. türk. dilmetschi, »Sprecher«), in der Levante Dragoman (v. arab. Terguman), auch Terdschuman (»Übersetzer«) genannt, ist jeder, der aus einer ...
Dolnja Tuzla
Dolnja Tuzla, Stadt in Bosnien, s. Tuzla.
Dolnji Vakuf
Dolnji Vakuf, Stadt in Bosnien, s. Vakuf.
Dolo
Dolo, Distriktshauptstadt in der ital. Provinz Venedig, an der Brenta und der Eisenbahn Venedig-Padua, mit moderner Kirche, schöner Brücke und (1901) ca. 3550 (als Gemeinde ...
Dolo malo
Dolo malo (lat.), mit Arglist, mit widerrechtlicher Absicht, mit böswilligem Vorsatz.
Dolomieu
Dolomieu (spr. -mjö), Déodat Guy Sylvain Tancrède Gratet de, Geolog und Mineralog, geb. 24. Juni 1750 zu Dolomieu im Dauphiné, gest. 26. Nov. 1801 in Châteauneuf, wurde schon ...
Dolomīt
Dolomīt (nach dem franz. Mineralogen Dolomieu), Mineral und Gestein, besteht wesentlich aus Calcium-Magnesiumkarbonat. Im Mineral D. (Dolomitspat, Rautenspat, Perlspat, ...
Dolomiten, Südtiroler
Dolomiten, Südtiroler, Gruppe der Ostalpen, s. Alpen, S. 366. Vgl. Mojsisovics, Die Dolomitriffe von Südtirol und Venetien (Wien 1878–1880); Wundt, Wanderungen in den ...
Dolomitspat
Dolomitspat, Mineral, soviel wie spätiger Dolomit.
Dolon
Dolon, ein Trojaner, der bei dem Versuch, sich als Späher ins Lager der Griechen zu schleichen, von Diomedes und Odysseus gefangen und getötet wird. Nach ihm heißt das 10. Buch ...
Dolonnor
Dolonnor (»die sieben Seen«, auch Lamamiau, »Lamakloster«), Stadt in der südöstlichen Mongolei, in der Verwaltung zur chinesischen Provinz Tschili gehörig, liegt nahe dem ...
Dolopathos
Dolopathos, s. Französische Literatur (12. u. 13. Jahrhundert).
Dolŏper
Dolŏper (Dolŏpes), im Altertum Volk auf beiden Seiten des Pindos, gehörten zum delphischen Amphiktyonenbund und wurden gewöhnlich zu Thessalien gerechnet. Später wurde ihr ...
Dolor
Dolor (lat.), Schmerz; dolores, die Schmerzen; d. ad partum oder parturientium, Geburtswehen; dolores osteocopi s. nocturni, durch syphilitische Affektionen der Knochenhaut ...
Dolōre
Dolōre (ital.), Schmerz; con d., schmerzlich (musikal. Vortragsbezeichnung).
Dolōres
Dolōres, Distriktshauptstadt in der argentin. Provinz Buenos Aires, an der Bahn Buenos Aires-Mar del Plata, hat ein Tribunal erster Instanz, ein Hospital, treibt Fabrikation von ...
Dolōres Hidalgo
Dolōres Hidalgo, Stadt im mexikan. Staat Guanajuato, 30 km nordöstlich der Hauptstadt mit (1895) 5949 Einw.
Dolorōsa
Dolorōsa, s. Mater dolorosa.
Dolōs
Dolōs (lat. dolosus), betrügerisch; arg-, hinterlistig; im Strafrecht auch soviel wie vorsätzlich.
Dolqa
Dolqa, s. Afrikanische Altertümer, S. 156.
Dolschi
Dolschi, rumän. Distrikt, s. Doljiu.
Dolus
Dolus (lat., widerrechtlicher Wille, Malice im engl. Recht), das wissentlich rechtswidrige Handeln, kommt im Zivil-wie im Strafrecht in Betracht. Im heutigen Strafrecht ist der ...
Dolzflöte
Dolzflöte (ital. Flauto dolce, franz. Flûte douce), soviel wie Schnabelflöte, s. Flöte.
Dolzig
Dolzig, 1) Stadt im preuß. Regbez. Posen, Kreis Schrimm, mit evangelischer und 3 kath. Kirchen, treibt Torfgräberei und hat (1900) 1626 meist kath. Einwohner. – 2) Dorf und ...
Dom [1]
Dom (v. lat. dominus, »Herr«), Titel, den man in Frankreich ursprünglich den Königen aus dem Haus der Karolinger, später allen Mönchen von Orden gab, die sich für adlig ...
Dom [2]
Dom, Bezeichnung für eine bischöfliche und erzbischöfliche Hauptkirche, mit der stets ein Kapitel von Domherren (s. d.) verbunden ist oder war, und die sich als das Zentrum ...
Dom [3]
Dom (Dampfdom), s. Dampfkessel, S. 449.
Dom [4]
Dom, höchster Gipfel der Mischabelhörner, des nördlichen Ausläufers des Monte Rosa, zwischen dem Nikolai- und Saastal, 4554 m ü. M., wurde zuerst 1858 vom Engländer J. ...
Doma
Doma (Mehrzahl Domen), vier-, bez. zweiflächige Kristallgestalten (liegende Prismen) des rhombischen, monoklinen und triklinen Systems; vgl. Kristall.
Domäne
Domäne (mittellat. Domanium, auch Demanium. v. lat. dominium, »Eigentum, Herrschaft, Herrengut«, Domanialgut, Kammergut), war ursprünglich allgemein das Herrengut im ...
Domaniāl
Domaniāl (lat.), die Domäne betreffend, zur Domäne gehörig; daher Domanialgut, Domänengut (s. Domäne).
Domanĭum
Domanĭum, s. Domäne.
Domaszewski
Domaszewski, Alfred von, Philolog, geb. 30. Okt. 1856 in Temesvar, studierte 1875–79 in Wien und wurde 1880 Gymnasiallehrer daselbst. 1882 war er Hilfsarbeiter am Berliner ...
Domatĭen
Domatĭen (neulat., »Wohnungen«) sind Pflanzenbildungen, die andern Organismen, pflanzlichen (Phytodomatien) oder tierischen (Zoodomatien), als Aufenthaltsort dienen, ohne ...
Domažlice
Domažlice (spr. -maschlize), Stadt, s. Taus.
Domb
Domb, Dorf und Rittergut im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Kattowitz, hat eine kath. Kirche, eine Dampfmühle und (1900) 8243 Einw. Dazu gehören die Steinkohlengrube Waterloo und ...
Dombasle [1]
Dombasle (spr. dongbāl'), Flecken im franz. Depart. Meurthe-et-Moselle, Arrond. Nancy, nahe der Meurthe und dem Marne-Rheinkanal, an der Ostbahn, mit Schloßruinen, betreibt ...
Dombasle [2]
Dombasle (spr. dongbāl'), Christoph Joseph Alexandre Mathieu de, Agronom, geb. 26. Febr. 1777 in Nancy, gest. daselbst 27. Dez. 1843, gründete mit Bertier zu Roville bei Nancy ...
Dombe
Dombe, Stadt im russisch-poln. Gouv. Kalisch, Kreis Lentschiza, mit (1897) 3196 Einw.
Dombes
Dombes (spr. dongb'), Landschaft und ehemaliges Fürstentum im östlichen Frankreich, in der vormaligen Provinz Burgund, mit der Hauptstadt Trévoux, ist gegenwärtig ein Teil des ...
Dombovár
Dombovár (spr. dómbowār), zwei Großgemeinden im ungar. Komitat Tolna, am Fluß Kapos, ist Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Budapest-Fünfkirchen und Budapest-D.-Fiume, ‚ ...
Dombresson
Dombresson (spr. -ssóng), Dorf im schweizer. Kanton Neuenburg, Bezirk Val de Ruz (Rudolfstal), am Seyon, mit Rettungsstation für verwahrloste und verwaiste Kinder, hat (1900) ...
Dombrowaberg
Dombrowaberg, Hügelgruppe im östlichen Pommern, auf der Südseite des Lebatals bei Groß-Boschpol, ist 210 m hoch.
Dombrowka
Dombrowka, 1) (Groß-D.) Dorf im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Beuthen, mit Galmeigrube (Samuelsglück), hat (1900) 2865 kath. Einwohner. – 2) (Klein-D.) Dorf und Rittergut im ...
Dombrowski
Dombrowski, Johann Heinrich, poln. General, geb. 29. Aug. 1755 zu Pierszowice in der Krakauer Woiwodschaft, gest. 6. Juni 1818, trat zuerst in ein sächsisches Regiment, machte ...
Domburg
Domburg, Fischerdorf (früher Stadt) in der niederländ. Provinz Zeeland, an der Nordwestküste der Insel Walcheren, mit besuchtem Seebad, hat (1900) 1116 Einw. In der Nähe ...
Domdechanei
Domdechanei, Weinberg, s. Hochheim.
Dôme, Monts
Dôme, Monts (spr. mong dōm'), s. Puy de Dôme.
Domen
Domen, altfries. Rechtssatzungen, z. B. die Emsischen D. vun 1312; auch die ältesten angelsächsischen Gesetze bezeichnen sich als »domas« (Weistümer); vgl. Domesday Book.
Domène, Lac
Domène, Lac (spr. -mǟn', Schwarzsee), Alpensee im schweizer. Kanton Freiburg, 1056 m ü. M., 12 m tief und 0,44 qkm groß, bildet das Quellbassin der Warmen Sense (s. Sense). ...
Domenichino
Domenichino (spr. -kīno), eigentlich Domenico Zampieri, genannt il D., ital. Maler, geb. 21. Okt. 1581 in Bologna, gest. 15. April 1641 m Neapel, bildete sich bei D. Calvaert, ...
Domesday Book
Domesday Book (Doomsday Book, engl., spr. dūmsdē buck), das große Reichsgrundbuch Englands, wurde in der letzten Zeit der Regierung Wilhelms des Eroberers, 1086, angelegt und ...
Domesnäs
Domesnäs (Domesneß, lett. Kolgurags), Vorgebirge in der Ostsee, am Meerbusen von Riga, die nördlichste Spitze Kurlands bildend, fällt in einer mäßigen Höhe, aber steil ins ...
Domestic
Domestic, grobfadiger, baumwollener Hemdenstoff, mit Leinwandbindung und 27 Ketten- und 25 Schußfäden auf 1 cm.
Domestĭci
Domestĭci (lat.), die Haustruppen, die seit Konstantin d. Gr. neben den Protectores und Scholares an Stelle der abgeschafften Prätorianer die Leibwache des Regenten bildeten. Es ...
Domestĭcus
Domestĭcus (lat.), auf das Haus, die Fammilie bezüglich, dazugehörig; heimisch, inländisch. Animalia domestica, Haustiere; Furtum domesticum, Hausdiebstahl; Jura domestica, ...
Domestīken
Domestīken (franz.), Dienstboten; domestikāl, auf die heimischen Angelegenheiten bezüglich.
Domestizieren
Domestizieren, ein wildes Tier zähmen (teilweise Domestikation), in ein Haustier verwandeln (vollständige Domestikation).
Domeykīt
Domeykīt, Mineral, s. Arsenkupfer.
Domfreiheit
Domfreiheit, in den Städten, wo Domstifte sind, der zunächst der Domkirche gelegene Raum, der in frühern Zeiten unter der polizeilichen Aussicht und Jurisdiktion des Domstiftes ...
Domfront
Domfront (spr. dongfróng), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Orne, 215 m ü. M., auf einem steilen Felsen über der Varenne malerisch gelegen, Knotenpunkt an der ...
Domherr
Domherr (Domkapitular, Kanonikus, Stiftsherr), in der katholischen Kirche ein Mitglied des Domkapitels, d.h. einer Korporation, die sich aus den Geistlichen der Kathedralkirche ...
Domicella [1]
Domicella, s. Papageien.
Domicella [2]
Domicella (mittellat.), Herrin, Dame, Stiftsfräulein; Domicellar, jüngerer, noch unpräbendierter Domherr ohne Sitz und Stimme im Kapitel mit der Anwartschaft, auszurücken.
Domĭna
Domĭna (lat.), Herrin; Kloster- oder Stiftsvorsteherin, Äbtissin.
Domĭna Abundĭa
Domĭna Abundĭa (lat.), s. Abundantia.
Dominánte
Dominánte (lat., Oberdominante) heißt die fünfte Stufe (Quinte) einer Tonart, also der (in der Baßführung) zur Tonika schließende, dieselbe gleichsam »beherrschende« Ton; ...
Dominanten
Dominanten, s. Neovitalismus.
Domingo
Domingo, s. Santo Domingo und Dominikanische Republik.
Domingohanf
Domingohanf, s. Agavefaser.
Dominguez
Dominguez (spr. -ges), J. Lopez, span. General, geb. um 1825, gest. 1901, gehörte zu der unionistischen Partei, die unter den Führern Serrano, Topete und Prim im September 1868 ...
Domini canes
Domini canes (lat., »Hunde des Herrn«), Wortspiel zur Bezeichnung der Dominikaner wegen ihres Eifers und ihrer Wachsamkeit für Reinerhaltung des katholischen Glaubens.
Dominĭca [1]
Dominĭca (Dominicus dies, lat.), Tag des Herrn, soviel wie Sonntag, weil Christus an einem solchen auferstand. D. aurea (benedicta, duplex), der Sonntag Trinitatis; D. ...
Dominĭca [2]
Dominĭca (franz. La Dominique), britisch-westind. Insel zwischen 15°15´–15°35´ nördl. Br. und 61°13´–61°30´ westl. L., in gleicher Entfernung (35 km) von Martinique ...
Dominicāle
Dominicāle (lat.), Abendmahlstuch, das den Kommunizierenden von besonders dazu bestellten Ministranten beim Genuß des Sakraments vorgehalten wurde; auch Abschnitt aus der ...
Dominĭcum
Dominĭcum (lat.), das Kirchenvermögen, der Schatz der Kirche; auch die Kirche selbst; dann die Abendmahlsfeier oder Messe.
Dominieren
Dominieren (lat.), herrschen, beherrschen.
Dominikalsteuer
Dominikalsteuer, s. Grundgefällsteuer.
Dominikaner
Dominikaner, 1215 vom heil. Dominikus (s. d.) nach der durch Bestimmungen der Prämonstratenserregel ergänzten Regel Augustins gestifteter und 1216 von Papst Honorius III. ...
Dominikanerfink
Dominikanerfink, s. Kardinal.
Dominikanerhühner
Dominikanerhühner, s. Huhn.
Dominikanerinnen
Dominikanerinnen, s. Dominikaner.
Dominikanerwitwe
Dominikanerwitwe, s. Witwenvögel.
Dominikanische Republik
Dominikanische Republik (República Dominicana, Santo Domingo, s. Karte »Westindien«) heißt der östliche, größere Freistaat auf der Insel Hatti (s. d.), zwischen ...
Dominikāt
Dominikāt (neulat.), Herrenhof.
Dominĭkus
Dominĭkus, gewöhnlich, jedoch mit Unrecht, beigenannt de Guzman, geb. 1170 zu Calaroga in Altkastilien, um 1199 Chorherr in Osma, lernte 1204, mit seinem Bischof Diego ...
Dominikuskreuz
Dominikuskreuz, in der Heraldik ein schwarz und silbern geviertes Kreuz, dessen Arme in Lilien auslaufen.
Dominion Line
Dominion Line, s. Dampfschiffahrt (Textbeilage, S. III: Liverpool).
Dominion of Canada
Dominion of Canada, Land, s. Kanada.
Dominique
Dominique (spr. -nīk'), Insel, s. Dominica.
Dominĭum
Dominĭum (lat.), Herrschaft, dann insbes. Rittergut (s. Domäne); Herrschaftsgebiet, Besitztum, Eigentum (s. d.); D. directum, grundherrliches Obereigentum; D. eminens, ...
Domĭno
Domĭno (span. u. ital.), sonst Wintermantel der Geistlichen, der nur bis über die Brust herabreichte; jetzt Maskentracht für Herren und Damen, aus einem langen Mantel mit ...
Domĭnospiel
Domĭnospiel, wie man gewöhnlich annimmt, nach dem Erfinder, Abbé Domino, so benannt. Von berufener Seite wird dagegen behauptet, die Zeichnung des Gewandes, das die Domherren ...
Domĭnus
Domĭnus (lat., »Herr, Gebieter«), Ehrenname heidnischer Gottheiten, in der christlichen Zeit Gottes und Jesu, bei den alten Römern des Hausherrn; dann soviel wie Eigentümer. ...
Domĭnus ac Redemptor noster
Domĭnus ac Redemptor noster (lat., »Unser Herr und Erlöser«), nach diesen Anfangsworten benannte Bulle vom 21. Juli 1773, durch die Clemens XIV. den Jesuitenorden aufhob (s. ...
Domĭnus vobiscum
Domĭnus vobiscum (lat., »der Herr sei mit euch«), in der katholischen Kirche die liturgische Begrüßungs- und Segnungsformel des Priesters an die Gemeinde, wird von dieser ...
Domīt
Domīt, Gestein, s. Trachyt.
Domitianische Frage
Domitianische Frage (lat. Domitiana quaestio), soviel wie eine lächerliche, einfältige Frage, benannt nach dem römischen Rechtsgelehrten Domitius Labeo, der seinem Koll egen ...
Domitiānus
Domitiānus, Titus Flavius, röm. Kaiser 81 bis 96 n. Chr., Sohn Vespasians, Bruder und Nachfolger des Titus, geb. im Oktober 51, gest. 18. Sept. 96, wurde, nachdem sein Vater zum ...
Domitilla
Domitilla, Flavia, Heilige, Enkelin Vespasians, wurde von Domitian als Christin nach der Insel Pontia verbannt. Dio Cassius nennt sie Gemahlin, Eusebius Nichte des Konsulars ...
Domitĭus
Domitĭus, Name eines römischen plebejischen Geschlechts, das sich in die Familien der Calvini und Ahenobarbi teilt. 1) Gnäus D. Calvinus unterstützte 59 v. Chr. als ...
Domitĭus Marsus
Domitĭus Marsus, röm. Dichter, Zeitgenosse und Freund des Vergil und Tibull, verfaßte eine »Cicuta« (Schierling) betitelte Sammlung beißender Epigramme; Martial erkennt in ...
Dömitz
Dömitz, Stadt im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, Kreis Mecklenburg, in wiesenreicher, Überschwemmungen oft ausgesetzter Gegend, an der Mündung der Neuen Elde in die Elbe, ...
Domizīl
Domizīl (lat.), Wohnsitz (s. d.). – Im Wechselverkehr wird unter D. der vom Wohnort des Bezogenen verschiedene Zahlungsort eines Wechsels verstanden. Einen Wechsel domizilieren ...
Domizilwechsel
Domizilwechsel, s. Domizil.
Domkandidatenstift
Domkandidatenstift, in Berlin, ursprünglich ein Alumnat, 1741 gestiftet, 1854 reorganisiert, dient zur praktischen Ausbildung von Kandidaten der Theologie.
Domkapitel
Domkapitel, s. Stift.
Domkapitular
Domkapitular, s. Domherr.
Domkirche
Domkirche, s. Dom.
Domleschg
Domleschg (Tomleschg), s. Hinterrhein.
Domley
Domley, s. Ahrweine.
Dommel
Dommel, Fluß in den Niederlanden, entspringt südlich von Peer in Belgisch-Limburg, wird unterhalb Boxtel schiffbar, vereinigt sich bei Herzogenbusch mit der Aa und mündet, ...
Dommer
Dommer, Arrey von, Musikhistoriker, geb. 9. Febr. 1828 in Danzig, besuchte von 1851 ab, nachdem er zuvor als Lithograph gearbeitet hatte, die Universität und das Konservatorium ...
Dommitzsch
Dommitzsch (wendisch Dunimatzsch), Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Torgau, unweit der Elbe, an der Staatsbahnlinie Pratau-Torgau, hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, ...
Domnau
Domnau, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Friedland, an der Staatsbahnlinie Löwenhagen-Gerdauen, mit evang. Kirche, Schloß, Amtsgericht und Dampfmühle, hat (1900) ...
Domnus
Domnus (lat., »Herr«), in der katholischen Liturgie nur von Menschen gebraucht, während dominus auf Gott und Christus angewendet wird.
Domodossŏla
Domodossŏla, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Novara, 305 m ü. M., im Val d'Ossola (Eschental), ist an der Toce, der Simplonstraße und der Eisenbahn Novara-D. sowie der im ...
Domokós
Domokós, befestigter Hauptort des Demos Thavmaki im griech. Nomos Larissa (Thessalien), am Nordabfall des Othrys auf einem Felsen gelegen, ist Bischofsitz, mit (1889) 1580 Einw. ...
Domostrój
Domostrój (russ., »Haushaltung«), ein für die Kulturgeschichte Rußlands wichtiges literarisches Denkmal, ein Kodex praktischer Lebensweisheit und bürgerlicher Moral, wurde ...
Domowój
Domowój, nach russischem Volksglauben ein Hausgeist, und zwar meist die Seele des Gründers der Familie, für den das Haus gebaut wurde, nimmt an allem teil, was die Familie ...
Domper
Domper, Taue, die eine Last nach unten stützen, besonders Drahttaue, welche die blinden Rahen nach unten halten.
Dompfaff
Dompfaff, s. Gimpel.
Dompteur
Dompteur (franz., spr. dongtör), Bändiger, Tierbändiger; s. Dressur.
Domrá
Domrá, altes russisches mandolinenartiges Saiteninstrument, mit flachem trommelartigen Schallkörper und langem Hals, mit drei Saiten in Quintenstimmung bezogen, wird mit einem ...
Domran
Domran, s. Anabasis.
Domremy-la-Pucelle
Domremy-la-Pucelle, Dorf im franz. Depart. Vogesen, Arrond. Neufchâteau, liegt am linken Ufer der Maas, über die eine Brücke führt, an der Ostbahn, mit (1901) 297 Einw.; ...


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