Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Domschätze
Domschätze, s. Kirchengeräte.
Domschulen
Domschulen (Stifts- od. Kathedralschulen), geistliche Schulanstalten des Mittelalters. Seit Augustinus (gest. 430) war es Gebrauch geworden, daß die Geistlichkeit der Dome ...
Domstadtl
Domstadtl, Marktflecken in Mähren, Bezirksh. Sternberg, an der Staatsbahnlinie Olmütz-Troppau, mit Flachsbau, Bleicherei und (1900) 1204 deutschen Einwohnern. – Hier fand 30. ...
Domstift
Domstift, s. Stift.
Don Benīto
Don Benīto, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Badajoz, nahe dem linken Ufer des Guadiana, an der Eisenbahn Madrid-Badajoz, mit (1900) 16,565 Einw., die Weinbau und Handel ...
Don Carlos
Don Carlos, s. Karl (Spanien).
Don gratuit
Don gratuit (franz., spr. dong gratüī), »freiwilliges Geschenk«, nannte man früher in Frankreich die bei außerordentlichen Veranlassungen von den Ständen dem König ...
Don Juan
Don Juan (span., spr. chuán), Held einer spanischen Sage, die, unter dem heißen Himmel des Südens entstanden, in ihrer erschütternden Gewalt wie ihrer tief im Geiste des ...
Don Juan d'Austria
Don Juan d'Austria, s. Juan d'Austria.
Don Quixote
Don Quixote (Quijote, spr. -kichōte), der Held des berühmten satirischen Romans von Cervantes (s. d.), Karikatur eines fahrenden Ritters; daher im weitern Sinn ein in ...
Don Ranudo
Don Ranudo (Anagramm von »O du Narr«), Titelheld eines Holbergschen Lustspiels und danach Bezeichnung eines von bettelhaftem Stolz aufgeblähten Menschen.
Don [1]
Don (v. lat. dominus, »Herr«), in Spanien ursprünglich Titel der Könige und Prinzen sowie des hohen Adels, wurde dann für dem Staat geleistete Dienste verliehen und ist jetzt ...
Don [2]
Don (der Tanais der Alten, von den Tataren Tuna oder Duna genannt), russ. Strom, entspringt aus dem im Gouv. Tula, Kreis Jepifan, 176 m ü. M. gelegenen Iwanowskoje Osero ...
Don [3]
Don, 1) Fluß in Aberdeenshire (Schottland), entspringt in den Cairngormbergen in 600 m Höhe und mündet nach einem Laufe von 131 km nördlich der Stadt Aberdeen in die Nordsee. ...
Don [4]
Don, bei Pflanzennamen: 1) (auch D. Don) für David Don, geb. 1800 in Forfar, gest. 8. Dez. 1841 in London als Professor am King's College. Er schrieb: »Prodromus Florae ...
Dona
Dona, Mehrzahl von Donum (s. d.).
Dona Bruta
Dona Bruta, s. Befana.
Dona Francisca
Dona Francisca, deutsche Kolonie im brasil. Staat Santa Catharina, 25 km südwestlich der Hafenstadt São Francisco, zwischen den Flüssen Cubatão im N., Itapoçú im S., ...
Donacia
Donacia, s. Schilfkäfer.
Donaghadee
Donaghadee (spr. donagadī), Hafenstadt in der irischen Grafschaft Down, Portpatrick in Schottland gegenüber, hat Küstenhandel, Seebäder, Leuchtturm und (1891) 1886 Einw.
Donald
Donald, Könige von Schottland: 1) D. Mac Alpin, König der Skoten und Pikten, folgte seinem Bruder Kenneth 860 in der Regierung und starb 864. Die von der Sage überlieferte ...
Donaldson
Donaldson (spr. dónnäldßön), Thomas Leverton, engl. Architekt, geb. 17. Okt. 1795, gest. 1. Aug. 1885 in London, machte fünf Jahre hindurch Studien in Frankreich, Italien und ...
Donaldsonville
Donaldsonville (spr. dónnäldßönwill), Hauptort des Kirchspiels Ascension im nordamerikan. Staat Louisiana, früher Staatshauptstadt am Mississippi, mit (1900) 4105 Einw.
Donalitius
Donalitius (Donaleitis), Christian, litauischer Dichter, geb. 1. Jan. 1714 in Lasdinehlen bei Gumbinnen, gest. 18. Febr. 1780 in Tolmingkehmen, studierte von 1732 an Theologie zu ...
Donándi animo
Donándi animo (lat.), in der Absicht, eine Schenkung zu machen.
Donar
Donar (althochd.) oder Thunar (altsächs.), der Donnergott der alten Deutschen, entspricht dem nordischen Thor (s. d.). Nach ihm ist der Donnerstag (dies Jovis) benannt. Die ihm ...
Donarĭum
Donarĭum (lat.), den Göttern dargebrachtes Weihgeschenk, auch der Aufbewahrungsraum solcher im Tempel und der Tempel selbst, bei den Christen die Kirche.
Donāt
Donāt, s. Donatus 1).
Donatār
Donatār (lat.), der Empfänger einer Schenkung.
Donatello
Donatello, eigentlich Donato di Niccolò di Betto Bardi, ital. Bildhauer, geb. um 1386 in Florenz, gest. daselbst 1466, trat 1408 zum erstenmal nachweisbar mit zwei Statuetten am ...
Donāten
Donāten (Donati und Donatae), Personen, die sich, ohne vollständige Gelübde, mit ihrem Vermögen in ein Kloster begeben und als Laienbrüder verschiedene Dienste verrichten; ...
Donati
Donati, 1) Cesare, ital. Novellist, geb. 28. Sept. 1826 in Lugo, beteiligte sich lebhaft am Aufstand 1848, studierte darauf die Rechte und ließ sich in Florenz nieder, wo er ...
Donatĭo
Donatĭo (lat.), Schenkung (s. d.); d. ad pias causas, Schenkung zu frommen Zwecken; d. honoris causa, Ehrengabe; d. illicita, unerlaubte Schenkung; d. impropria, uneigentliche ...
Donatio Constantini
Donatio Constantini, s. Konstantinische Schenkung.
Donatio Pippini
Donatio Pippini, s. Pippin 3).
Donatisten
Donatisten, schismatische Partei des 4. Jahrh. in Nordafrika, die sich durch ihre strenge Kirchenzucht und ihren schwärmerischen Märtyrereifer in schroffen Gegensatz zur ...
Donatīvum
Donatīvum (lat.), bei den Römern Geldgeschenk an die Soldaten, wurde in der Republik bei Triumphen, unter den Kaisern bei feierlichen Anlässen (Thronbesteigungen, Geburtstagen ...
Donātkreuz
Donātkreuz, Verdienstkreuz des (österreichischen) Johanniterordens (s. d.).
Donātor
Donātor (lat.), Schenker, Geber, Stifter; Donatrix, Schenkerin, Geberin, Stifterin.
Donātus
Donātus, 1) Älius, röm. Grammatiker und Rhetor, lebte um die Mitte des 4. Jahrh. n. Chr. zu Rom. Von seinen Schriften besitzen wir einen wertvollen Kommentar zum Terenz, ...
Donau
Donau (im Altertum Danubius und, im Unterlauf, Ister genannt), ist nächst der Wolga der größte Strom Europas, der bedeutendste Zufluß des Schwarzen Meeres, zugleich die ...
Donau-Mainkanal
Donau-Mainkanal, s. Ludwigskanal.
Donaueschingen
Donaueschingen, Bezirksamtsstadt im bad. Kreis Villingen und Residenz des Fürsten von Fürstenberg, liegt am Ostfuße des Schwarzwaldes, in der Baar und an der Vereinigung der ...
Donaufürstentümer
Donaufürstentümer, soviel wie Moldau und Walachei, die jetzt das Königreich Rumänien (s. d.) bilden, im weitern Sinn auch Serbien u. Bulgarien.
Donaukommission
Donaukommission, s. Donau.
Donaukreis
Donaukreis, Kreis des Königreichs Württemberg, umfaßt 6266 qkm (113,80 QM.), zählt (1900) 514,427 Einw. (82 auf 1 qkm), darunter 194,067 Evangelische, 317,751 Katholiken und ...
Donaumoos
Donaumoos, kahler, mooriger Landstrich in Oberbayern, auf der rechten Seite der Donau, zwischen Neuburg, Ingolstadt, Reichertshofen, Schrobenhausen und Pöttmes, ist über 30 km ...
Donauprovinz
Donauprovinz (Tunawilajet), ehemaliges Wilajet der europ. Türkei, mit Hauptstadt Rustschuk, bestand bis 1878 und umfaßte das heutige Bulgarien (ohne Ostrumelien) und die ...
Donauregel
Donauregel, s. Schiffsvermessung.
Donauried
Donauried, mooriger Landstrich, der sich unterhalb Ulm vornehmlich in Bayern, dann auch in Württemberg, links bis Gundelfingen, rechts bis zum Lech, 65 km lang und bis 8 km ...
Donaustauf
Donaustauf (Thumstauf), Flecken im bayr. Regbez. Oberpfalz, Bezirksamt Stadtamhof, in herrlicher Lage am Fuße des Bayrischen Waldes, unterhalb Regensburg links an der Donau, ...
Donautrajekt
Donautrajekt bei Dálja, Station der ungarischen Staatsbahnlinie Maria-Theresiopel-Brod, wo der ganze Eisenbahnzug mittels einer Dampffähre die Donau zwischen den Stationen ...
Donauwörth
Donauwörth, unmittelbare Stadt im bayr. Reg. bez. Schwaben, am Einfluß der Wörnitz in die Donau und am Fuße des Kalvarienberges und des Schellenberges, Knotenpunkt der ...
Donawitz
Donawitz, Dorf in Steiermark, Bezirksh. Leoben, an der Leoben-Vordernberger Bahn, hat Kohlengruben, Hochöfen, Walzwerk und Martinstahlhütte der Österreichisch-Alpinen ...
Donax
Donax, s. Dreieckmuschel.
Doncaster
Doncaster (spr. dóngkästĕr, bei den Alten Danum), Stadt (municipal borough) im Westbezirk von Yorkshire (England), am schiffbaren Don, inmitten einer fruchtbaren Gegend, hat ...
Donchery
Donchery (spr. dóngscheri), Stadt im franz. Depart. Ardennen, Arrond. Sedan, liegt am rechten Ufer der Maas und an der Ostbahn, 6 km westlich von Sedan, mit Fabrikation von ...
Donders
Donders, Franz Cornelius, Mediziner, geb. 27. Mai 1818 zu Tilburg in Nordbrabant, gest. 24. März 1889 in Utrecht, studierte in Utrecht, ward 1840 Militärarzt in Vlissingen, ...
Dondo
Dondo, Stadt in der portugies. Kolonie Angola in Westafrika, am rechten Ufer des Koanza, der hier den Mucoso aufnimmt, mit Fort und 1500 Einw., ist trotz seiner höchst ungesunden ...
Dondos
Dondos, s. Albinos.
Dondūkow-Korsākow
Dondūkow-Korsākow, Alexander Michailowitsch, Fürst, russ. Staatsmann, geb. 1822, gest. 28. April 1893 in St. Petersburg, von mütterlicher Seite Abkömmling eines ...
Donegal [1]
Donegal (spr. dónnegaol), Grafschaft im nordwestlichsten Teil der irischen Provinz Ulster, erstreckt sich am Atlantischen Ozean von der Donegalbai bis zum Lough Foyle und wird ...
Donegal [2]
Donegal, die frühere Hauptstadt der gleichnamigen irischen Grafschaft (s. oben), ist jetzt unbedeutender Ort an der Mündung des Eask in die Donegalbai, mit kleinem Hafen, den ...
Donellus
Donellus, Hugo (eigentlich Doneau), berühmter franz. Jurist, geb. 23. Dez. 1527 in Châlon-sur-Saône, gest. 4. Mai 1591 in Altdorf, studierte in Toulouse und Bourges, wo er ...
Donez
Donez, Fluß im europäischen Rußland, der beträchtlichste Nebenfluß des Don, entspringt auf einem Plateau von 280 m Höhe im Gouv. Kursk, durchfließt die Gouvernements Kursk, ...
Donez-Kohlenbassin
Donez-Kohlenbassin, Kohlengrubendistrikt im südlichen Rußland zu beiden Seiten des Donez, bildet einen Teil der Donezkischen Höhenkette (s. d.) und umfaßt über 27,000 qkm. ...
Donezkische Höhenkette
Donezkische Höhenkette, Hügelkette im südlichen Rußland, die sich auf dem rechten Ufer des Donez von der Stadt Smijew im Gouv. Charkow durch die östlichen Kreise des ...
Dong
Dong, Gewicht im östlichen Hinterindien, von 10 Fahn, = 3,905 g. Auch ist D. (auch Ipeh, in Kambodscha Peti, bei den Franzosen Sapèque) eine durchlochte Münze, früher aus ...
Donge
Donge, Fluß in der Provinz Nordbrabant, entspringt auf der Heide bei Baarle und mündet bei Geertruidenberg in den Biesbosch. Er ist 8 km weit, von 's Gravenmoer bis zur ...
Dongkellankrankheit
Dongkellankrankheit, ansteckende Krankheit des Zuckerrohrs auf Java, die das Rohr tötet. Ihre Ursache ist unbekannt.
Dongŏla
Dongŏla (Dâr D.), der südlich vom Wadi Halfa gelegene Teil Nubiens, war früher ein selbständiges Reich, gehörte unter ägyptischer Herrschaft zur Mudirieh Berber und ...
Dongolaleder
Dongolaleder, ein aus Schaf-, Ziegen- oder Kalbfellen hergestelltes, erst weißgar, dann mit einer Mischung aus Katechu, Myrobalanen, Valonen und Sumach lohgar gemachtes Leder, ...
Dönhoff
Dönhoff, altes freiherrliches, seit 1632 gräfliches Geschlecht, stammt aus dem gleichnamigen Dorf in der Grafschaft Mark und wird schon 1303 genannt. Hermann von D. verpflanzte ...
Dönhoff-Friedrichstein
Dönhoff-Friedrichstein, Graf August, preuß. Politiker, geb. 26. Jan. 1845 in Frankfurt a. M., studierte die Rechte, ward 1868 Kammergerichtsreferendar, ging 1870 in den ...
Dönhofstädt
Dönhofstädt, Herrschaft, s. Barten.
Doni
Doni, Antonio Francesco, ital. Schriftsteller, geb. 1513 in Florenz, gest. 1574 in Monselice, trat jung in den Servitenorden, entfloh aber 1540 dem Kloster, nahm die Kleidung ...
Donĭa
Donĭa G. Don. (Clianthus Soland., Prachtblume), Gattung der Leguminosen, sind aufsteigende, bisweilen etwas kletternde Kräuter oder Sträucher mit unpaarig gefiederten ...
Donieren
Donieren (lat.), schenken, beschenken.
Doniol
Doniol, Jean Henri Antoine, franz. Historiker, geb. 20. April 1818 in Riom, studierte in Paris die Rechte und wurde Advokat in Riom, dann in Clermont-Ferrand. Als Republikaner war ...
Donische Kosaken
Donische Kosaken, s. Kosaken.
Donisches Gebiet
Donisches Gebiet (Donisches Kosakengebiet, amtlich Gebiet des Donischen Heeres, s. auch Kosaken), Gouvernement in Südrußland, ist im O. von den Gouvernements Astrachan und ...
Donizetti
Donizetti, Gaetano, Opernkomponist, geb. 29. Nov. 1797 in Bergamo, gest. daselbst 8. April 1848, machte seine Studien unter Simon Mayr in Bergamo und Padre Mattei in Bologna und ...
Donjon
Donjon (franz., spr. dongschóng, irisch dûn-ion, »befestigter Ort«), französischer Ausdruck für Berchfrit (Bergfried), unrichtig speziell für den Wohnturm gebraucht.
Donkeyleute
Donkeyleute (engl. donkey, Maulesel, auch Hilfsmaschine etc.), Heizer zur Bedienung der kleinen Hilfskessel (Donkeys) auf Dampfschiffen, müssen in der Bedienung kleiner ...
Donkow
Donkow, russ. Stadt, s. Dankow.
Donlägig
Donlägig, s. Tonnlägig und Bergbau, S. 664.
Donña
Donña (span., spr. donnja, portug. Dona), Herrin, Gebieterin; s. Dom und Don.
Donna
Donna (ital.), Herrin, Frau; vgl. Don.
Donna è mobile
Donna è mobile (ital., »die Frau ist veränderlich«), sprichwörtliches Zitat aus der Oper »Rigoletto« von G. Verdi (Text von Piave).
Donnay
Donnay (spr. donnä), Maurice, franz. Dramatiker, geb. 12. Okt. 1860 in Paris, besuchte das Lycée und bis 1885 die École centrale, debütierte im Chat-Noir mit dem griechischen ...
Donndorf [1]
Donndorf, 1) Dorf im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Eckartsberga, unweit der Unstrut und an der Staatsbahnlinie Naumburg-Artern, hat eine evang. Kirche und (1900) 860 Einw. ...
Donndorf [2]
Donndorf, Adolf, Bildhauer, geb. 16. Febr. 1835 in Weimar, wurde durch Preller, der seine Begabung für die Plastik erkannte, an Rietschel in Dresden empfohlen und arbeitete von ...
Donne
Donne (spr. donn), John, engl. Dichter, geb. 1573 in London, gest. daselbst 31. März 1631, bezog die Universität Oxford und dann Cambridge als Jurist, wandte sich aber bald den ...
Donner Lake
Donner Lake (spr. lēk), kleiner malerischer See in der kalifornischen Sierra Nevada, 1818 m ü. M., am Truckeepaß und der Zentral-Pacificbahn.
Donner [1]
Donner, s. Gewitter.
Donner [2]
Donner, 1) Georg Raphael, Bildhauer, geb. 25. Mai 1692 zu Eßling in Niederösterreich, gest. 15. Febr. 1741 in Wien, trat dem Unwesen des Berninischen Stils, der in wüste ...
Donnerbart
Donnerbart, s. Sempervivum.
Donnerbesen
Donnerbesen, fächer- oder besenförmige Verzierung aus Holz, Stroh oder gemalt, die sich in den Vierlanden an vielen Häusern auf der den Wegen u. Deichen zugekehrten Giebelseite ...
Donnerbüchsen
Donnerbüchsen, die ältesten Kanonen, kurze Rohre mit konischer Seele.
Donnerbusch
Donnerbusch, s. Hexenbesen.
Donnerdistel
Donnerdistel, s. Eryngium.
Donnerkeile
Donnerkeile (Donnersteine), ehemals Waffen und Werkzeuge der Steinzeit, deren Zweck und Bedeutung unverständlich war, und denen der Aberglaube einen übernatürlichen Ursprung ...
Donnerkogel
Donnerkogel, Berg, s. Gosau.
Donnerkraut
Donnerkraut, s. Sempervivum.
Donnerlegion
Donnerlegion, s. Legio fulminata.
Donnermaschine
Donnermaschine, eine Vorrichtung auf Theatern zum Nachahmen des Donners. Sie befand sich in den Theatern der Griechen und Römer, die sie Bronteion (Brontēum) nannten, hinter der ...
Donnerpilz
Donnerpilz, soviel wie Hexenpilz, s. Boletus.
Donnerpuppe
Donnerpuppe, soviel wie Hirschkäfer.
Donnersberg
Donnersberg, 1) Berggruppe in der bayr. Pfalz, bei Kirchheimbolanden, die höchste Erhebung des Pfälzer Berglandes, von sargähnlicher Gestalt und, obwohl nur 687 m hoch, weithin ...
Donnersmarck
Donnersmarck, s. Henckel von Donnersmarck.
Donnersmarkhütte
Donnersmarkhütte, Eisenwerk, s. Zabrze.
Donnerstag
Donnerstag (engl. Thursday, schwed. Thorsdag, lat. Jovis dies, davon franz. Jeudi), der fünfte Tag der Woche, ist zu Ehren des deutschen Gottes Donar oder Thor benannt, der als ...
Donnersteine
Donnersteine, s. Donnerkeile.
Dönniges
Dönniges, Franz Alexander Friedrich Wilhelm von, deutscher Historiker, geb. 13. Jan. 1814 in Kolbatz bei Stettin, gest. 4. Jan. 1872 in Rom, war ein Schüler Rankes, in dessen ...
Donnskale
Donnskale, s. Gunterskale.
Dónnybrook
Dónnybrook (spr. -bruk), 1) Dorf bei Dublin (s. d.), bis 1855 mit berühmtem Jahrmarkt. – 2) Goldfeld, s. Westaustralien.
Donon
Donon (spr. -nóng, auch Rougemont), Gipfel der Vogesen im N. des Breuschtals, 1008 m hoch, liegt auf der Grenze von Unterelsaß und Lothringen, nahe der französischen Grenze, ...
Donov.
Donov., bei Tiernamen Abkürzung für Edward Donovan, Anfang des 19. Jahrh. als Maler und Naturforscher in London, lieferte zoologische Prachtwerke wie: »The natural history of ...
Dons
Dons, Dorf in Jütland, 7 km nördlich von Kolding, an der Donsaa, die den Donssee bildet; hier fand 7. Mai 1849 ein siegreiches Gefecht der Preußen gegen die Dänen statt.
Dont
Dont, Jakob, Violinspieler und Komponist, geb. 2. März 1815 in Wien, gest. daselbst 17. Nov. 1888, erhielt seine musikalische Ausbildung durch seinen Vater, der am Wiener ...
Dontgeschäft
Dontgeschäft (franz., spr. dong-), diejenige Form des Prämiengeschäfts, bei welcher der Käufer sich vorbehält, zur Erfüllungszeit allenfalls gegen Entrichtung eines ...
Donum superaddĭtum
Donum superaddĭtum (lat., »überschüssige Zugabe«), in der katholischen Dogmatik die sittliche Vollkommenheit, mit welcher der erste Mensch ausgestattet gewesen sein soll. Den ...
Donum [1]
Donum (lat., Mehrzahl dona), Geschenk, Gegenstand einer Schenkung; d. continentiae, die Gabe der Enthaltsamkeit oder Keuschheit; d. docendi, Lehrgabe; d. gratuitum, ...
Donum [2]
Donum, bis 1874 türk. Feldmaß: 1600 Murabba Adim = 9,1867 Ar, in Kleinasien zu 1600 Draâ murebba = 7,3441 Ar.
Donzdorf
Donzdorf (Donzendorf), Flecken im württemberg. Donaukreis, Oberamt Geislingen, an der Lauter und der Staatsbahnlinie Süßen-Weißenstein b. D., 405 m ü. M., hat eine kath. ...
Donzenac
Donzenac (spr. dongs'nack), Stadt im franz. Depart. Corrèze, Arrond. Brive, an der Orléansbahn, mit schönem Glockenturm (14. Jahrh.) und Resten von Festungswerken, ...
Donzendorf
Donzendorf, s. Donzdorf.
Donzy
Donzy (spr dongsi), Stadt im franz. Depart. Nièvre, Arrond. Cosne, am Nohain und der Lyoner Bahn, mit Resten eines Schlosses und zweier Abteien, treibt Eisenbergbau, Müllerei, ...
Doom
Doom (engl., spr. dūm), Rechtsspruch, Urteil; vgl. Domen.
Doompalme
Doompalme, s. Hyphaene.
Doomsday Book
Doomsday Book, s. Domesday Book.
Doon de Mayence
Doon de Mayence, sagenhafter Held, s. Französische Literatur (12. und 13. Jahrh.).
Doon [1]
Doon, s. Pennisetum.
Doon [2]
Doon (spr. dūn), Fluß in Ayrshire (Schottland), in den Gedichten von Burns vielfach erwähnt, mündet nach 52 km langem Lauf südlich von Ayr in den Firth of Clyde.
Door
Door, Anton, Pianist, geb. 20. Juni 1833 in Wien, Schüler von Czerny und S. Sechter, konzertierte bereits 1850 erfolgreich in Baden-Baden und Wiesbaden, dann mit Ludwig Straus in ...
Doornenburg
Doornenburg, das älteste Schloß in den Niederlanden, Provinz Gelderland, in der Betuwe, früher im Besitz des adligen Geschlechts van Amstel, zeigt Reste alter Pracht, z. B. ...
Doornyk
Doornyk, Stadt, s. Tournai.
Döpfner
Döpfner, Joseph, Freiherr von, österreich. General, geb. 16. Juni 1825 in Verona, gest. 16. Nov. 1891 in Wien, machte 1848 und 1849 die Feldzüge in Italien und später in ...
Döpler
Döpler, Karl Emil, Maler, geb. 8. März 1824 in Warschau, kam 1832 nach Deutschland, widmete sich in Dresden und München Kunststudien und war hier (namentlich an den ...
Doppel-b
Doppel-b (franz. Double-bé mol), in der Musik Zeichen der Erniedrigung eines Tones um zwei Halbtöne; die Bezeichnung selbst geschieht durch Vorsetzung zweier ♭ (♭♭) vor ...
Doppel-Ich
Doppel-Ich, s. Doppelbewußtsein.
Doppelachänium
Doppelachänium, s. Frucht.
Doppeladler
Doppeladler, s. Adler, S. 112.
Doppelanastigmat
Doppelanastigmat, photographisches Objektiv, s. Photographie.
Doppelatmer
Doppelatmer (Dipnoi), Lungenfische, s. Fische.
Doppelbecher
Doppelbecher, im 15. Jahrh. entstandenes Trinkgefäß (in altem Sprachgebrauch Scheiern genannt), besteht aus zweihalbkugel- oder kegelförmigen Schalen, die so zusammengesetzt ...
Doppelbefruchtung
Doppelbefruchtung heißt in der Botanik die Tatsache, daß bei zahlreichen Angiospermen neben der Verschmelzung des einen Spermakernes mit dem zu befruchtenden Ei die Vereinigung ...
Doppelbesteuerung
Doppelbesteuerung im weitern Sinne ist die wiederholte Besteuerung ein und desselben Steuerobjekts durch die nämliche oder durch verschiedene Steuergewalten. Sie findet z. B. ...
Doppelbewußtsein
Doppelbewußtsein (franz. u. engl. Double conscience). Neben den in unserm »Oberbewußtsein« sich vollziehenden psychischen Prozessen, die mit dem den Ich-Begriff ...
Doppelbildmikrometer
Doppelbildmikrometer, s. Mikrometer.
Doppelbildungen
Doppelbildungen bestehen aus zwei mehr oder weniger weit ausgebildeten Keimen eines Tieres (s. Zwillinge).
Doppelbindung
Doppelbindung, die chemische Bindung mehrwertiger Atome durch zwei Wertigkeiten. Das einwertige Chlor Cl ist im Chlorwasserstoff HCl an den einwertigen Wasserstoff H nur mit Einer ...
Doppelblattpflanzen
Doppelblattpflanzen, s. Zygophyllazeen.
Doppelbogenlampe
Doppelbogenlampe, s. Elektrisches Licht.
Doppelboote
Doppelboote, s. Schiffahrt.
Doppelbrechung
Doppelbrechung, Eigenschaft aller amorphen sowie der nicht zum regulären System gehörigen kristallisierten Körper, einen in sie eindringenden Lichtstrahl (a b) in zwei Strahlen ...
Doppelbromide
Doppelbromide, s. Salze.
Doppelbruch
Doppelbruch, s. Bruch, S. 471.
Doppelbüchse
Doppelbüchse, s. Jagdgewehre.
Doppelchloride
Doppelchloride, s. Salze.
Doppelchor
Doppelchor, ein in zwei Halbchöre geteilter Chor. In der Regel sind in jedem der beiden Halbchöre alle vier Stimmgattungen vertreten, der D. ist also achtstimmig; doch ist darum ...
Doppelcyanide
Doppelcyanide, s. Salze.
Doppelehe
Doppelehe, s. Bigamie.
Doppelehebruch
Doppelehebruch, s. Ehebruch.
Doppeleisen
Doppeleisen, s. Hobel.
Doppelelektrophor
Doppelelektrophor, s. Elektrophor.
Doppelfernrohr
Doppelfernrohr, s. Fernrohr.
Doppelfeste
Doppelfeste, s. Feste (christliche).
Doppelfläche, magnetische
Doppelfläche, magnetische, s. Elektrodynamische Kraft.
Doppelflinte
Doppelflinte, s. Jagdgewehre.
Doppelflöte
Doppelflöte, bei den Griechen, s. Aulos; in der Orgel (Duiflöte, ital. Flauto doppio) ist D. eine gedeckte achtfüßige Stimme mit doppeltem Aufschnitt, zwei Kernspalten etc. an ...
Doppelflügel
Doppelflügel (Vis-à-vis, Diplasion), eine veraltete Art Flügel, die an beiden Enden mit Klaviaturen versehen waren, so daß zwei einander gegenübersitzende Personen zugleich ...
Doppelfluoride
Doppelfluoride, s. Salze.
Doppelfrüchtigkeit
Doppelfrüchtigkeit, s. Erdfrüchtler.
Doppelfuge
Doppelfuge, s. Fuge.
Doppelgänger
Doppelgänger, ein jemandem zum Verwechseln ähnlicher Mensch; auch visionäre Erscheinung der eignen Person, s. Vision. Vgl. auch Zweites Gesicht.
Doppelgarn
Doppelgarn, s. Stecknetz.
Doppelgebiß
Doppelgebiß, ein Pferdegebiß mit mehr als 6 Schneidezähnen. Meist beruht D. darauf, daß einige Milchzähne neben den bereits durchgebrochenen bleibenden Zähnen ...
Doppelgegensprechen
Doppelgegensprechen, s. Telegraph.
Doppelgewebe
Doppelgewebe, Fabrikate aus zwei übereinander liegenden vollständigen Geweben, die entweder hohl gelassen (Spritzenschlauch, Säcke ohne Naht, Rundfilze) oder durch Verbindung ...
Doppelglieder
Doppelglieder, s. Rachitis.
Doppelhaken
Doppelhaken, eine Art Hakenbüchsen auf Bockgestell mit fast 2 m langem Lauf, schoß Bleikugeln von 100–200 g; sie wurden seit 1521 hauptsächlich im Festungskrieg, in ...
Doppelhäuer
Doppelhäuer (Vollhäuer), in Erzbergwerken erfahrene und geschickte Bergleute, die selbständige Arbeiten ausführen.
Doppelhiebe
Doppelhiebe, in der Fechtkunst mehrere schnell hintereinander ausgeführte Hiebe.
Doppelhornvogel
Doppelhornvogel, s. Nashornvogel.
Doppeljoch
Doppeljoch, s. Anschirrung.
Doppeljodide
Doppeljodide, s. Salze.
Doppelkapelle
Doppelkapelle (Doppelkirche), eine im 12. und 13. Jahrh. besonders in Burgen vorkommende zweistöckige Kapelle, deren Schiffe meistens durch eine Öffnung in der Zwischendecke ...
Doppelkassinett
Doppelkassinett, halbwollenes Gewebe wie Kassinet, nur daß Ober- mit Unterschuß abwechselt. Bindung s. Abbildung.
Doppelkegel
Doppelkegel, Verzierung, s. Fries.
Doppelkeilverschluß
Doppelkeilverschluß, s. Geschütz.
Doppelkelch
Doppelkelch, ein aus zwei Cuppen (halbkugel- oder kegelförmigen Gefäßen) gebildeter Kelch. Die Cuppen sind durch den Knauf in der Mitte so verbunden, daß die eine Cuppa mit ...
Doppelkessel
Doppelkessel, s. Tafel »Dampfkessel I«, S. II.
Doppelkolonne
Doppelkolonne, eine der drei Hauptversammlungsformationen des Infanteriebataillons und eine der Bewegungsformationen des Kavallerieregiments.
Doppelköper
Doppelköper, wollene, baumwollene oder seidene Gewebe, bei denen durch die Bindeart die Ketten- und Schußfäden auf beiden Seiten der Ware gleich weit liegen, meist 2/2, 3/3 ...
Doppelkreuz
Doppelkreuz, in der Musik das Zeichen der doppelten Erhöhung, jetzt gewöhnlich ☓ oder ×, früher auch ⌗ oder ✳. Die Namen der durch ein D. verlangten Töne sind die ...
Doppellaut
Doppellaut, soviel wie Diphthong (s. d.).
Doppelloch
Doppelloch, s. Leberegel.
Doppelmarke
Doppelmarke, s. Invaliditätsversicherung.
Doppelmaschine
Doppelmaschine, s. Schnellpresse.
Doppelmittel
Doppelmittel, Schriftgattung, s. Mittel.
Doppelmißbildung
Doppelmißbildung, Mißbildung, bei der zwei Individuen (von denen eins verkümmert sein kann) in größerer oder geringerer Ausdehnung, z. B. an der Brust (Siamesischen ...
Doppelpapier
Doppelpapier, durch Vereinigung zweier Blätter zwischen den Walzen der Papiermaschine hergestelltes sehr starkes Papier.
Doppelplatte, Fizeausche
Doppelplatte, Fizeausche, s. Interferenz des Lichtes.
Doppelplatte, Soleilsche
Doppelplatte, Soleilsche (Doppelquarz). s. Zirkularpolarisation.
Doppelposten
Doppelposten, s. Posten und Sicherheitsdienst.
Doppelprisma
Doppelprisma von Fresnel, s. Interferenz des Lichtes.
Doppelprotār
Doppelprotār, photographisches Objektiv, s. Photographie.
Doppelpunkt
Doppelpunkt, Interpunktionszeichen, soviel wie Kolon (s. d.); in der Mathematik s. Kurve.
Doppelquadrat
Doppelquadrat, s. Biquadrat.
Doppelquarz
Doppelquarz, s. Zirkularpolarisation.
Doppelruderboote
Doppelruderboote, s. Rudersport.
Doppelsaat
Doppelsaat, s. Gemengsaat.
Doppelsalze
Doppelsalze, s. Salze.
Doppelsamt
Doppelsamt, s. Samt.
Doppelschanzen
Doppelschanzen, s. Befestigungen, vorgeschichtliche.
Doppelscharlach
Doppelscharlach, s. Echtscharlach.
Doppelschicht, elektrische
Doppelschicht, elektrische, s. Elektrolyse und Galvanismus.
Doppelschicht, magnetische
Doppelschicht, magnetische, s. Elektrodynamische Kraft.
Doppelschlag
Doppelschlag (ital. Gruppetto, franz. Doublé, engl. Turn), die bekannte musikal. Verzierung (s. d.), die durch ∾ über der Note verlangt wird, ist zusammengesetzt aus einem ...
Doppelschleiche
Doppelschleiche (Amphisbaena L.), Gattung der Ringelechsen, Reptilien mit wurmförmigem Körper, runder Schnauze, dickem, stumpfem Schwanz, kegelförmigen, leicht gekrümmten ...
Doppelschnepfe
Doppelschnepfe, s. Brachvogel und Schnepfe.
Doppelschraubendampfer
Doppelschraubendampfer, s. Dampfschiff, S. 461.
Doppelschreiber
Doppelschreiber, s. Telegraph.
Doppelschwingung
Doppelschwingung, s. Schwingungen.
Doppelseitige Klagen
Doppelseitige Klagen (Actiones duplices, Judicia duplicia), sind im römischen und gemeinen Rechte diejenigen Klagen, bei denen der Richter nicht bloß den Beklagten verurteilen ...
Doppelseitige Schuldverhältnisse
Doppelseitige Schuldverhältnisse nennen manche die Verhältnisse aus gegenseitigen Verträgen; s. Vertrag.
Doppelsitzventil
Doppelsitzventil, s. Ventil und Tafel »Dampfmaschine I«, S. III.
Doppelsöldner
Doppelsöldner, zur Zeit Karls V. die ganz geharnischten Landsknechte; auch solche, die mit Schwert und Hakenbüchse bewaffnet waren, weil sie mehr als 4 Gulden Monatssold ...
Doppelspat
Doppelspat, Mineral, soviel wie wasserheller Kalkspat.
Doppelsperber
Doppelsperber, soviel wie Habicht.
Doppelsprechen
Doppelsprechen, s. Telegraph.
Doppelsterne
Doppelsterne, s. Fixsterne.
Doppelsuperphosphat
Doppelsuperphosphat, s. Dünger (Hilfsdünger) und Superphosphat.
Doppeltaler
Doppeltaler, eine frühere Silbermünze, wurde in Hannover seit 1834, in Kurhessen und Braunschweig unter Anschluß an den preußischen Münzfuß 9/10 fein, 7 Stück aus der Mark ...
Doppeltarif
Doppeltarif, s. Handelsverträge und Zölle.
Doppeltchlorquecksilber
Doppeltchlorquecksilber, s. Quecksilberchlorid.
Doppelte Glieder
Doppelte Glieder, s. Rachitis.
Doppeltier
Doppeltier (Diplozoon paradoxum), ein 6 bis 10 mm langer Plattwurm aus der Abteilung der Saugwürmer, wird zum Doppelwesen, wenn zwei Einzeltiere kreuzweise miteinander verwachsen ...
Doppeltkohlensaures Kali
Doppeltkohlensaures Kali, s. Pottasche.
Doppeltkohlensaures Natron
Doppeltkohlensaures Natron, s. Soda.
Doppeltriller
Doppeltriller, s. Triller.
Doppeltsehen
Doppeltsehen (Diplopie), eine krankhafte Erscheinung, die bei fehlerhafter Richtung der Sehachsen des einen oder beider Augen auftritt, weil dann das Bild ein und desselben ...
Doppeltuch
Doppeltuch, Buckskinstoff aus zwei miteinander verbundenen, leinwandartigen Geweben (s. Abbildung), Dichte 25–30 Fäden auf 1 cm, Kette und Schuß Streichgarn ca. 11–12,000 m ...
Doppeltwirkend
Doppeltwirkend heißen Dampfmaschinen, Wassersäulen-, Heißluftmaschinen etc., auch Pumpen und Gebläse, die beim Hin- und Hergang des Kolbens die gleiche Wirkung ausüben. S. ...
Doppelung
Doppelung, s. Reduplikation.
Doppelversicherung
Doppelversicherung, s. Versicherung.
Doppelverwandtschaft
Doppelverwandtschaft, soviel wie mehrfache Verwandtschaft, s. Verwandtschaft.
Doppelvitriol
Doppelvitriol (Gemischter Vitriol, Adlervitriol), Eisenvitriol, mit Kupfervitriol in verschiedenen Verhältnissen zusammenkristallisiert; Salzburger (Doppeladler) enthält 76 ...
Doppelvogel
Doppelvogel (Misteldrossel), s. Drossel.
Doppelwährung
Doppelwährung, gemischtes Münzsystem, bei dem Gold- und Silbermünzen (als Kurantmünzen) in festem Wertverhältnis zueinander ausgeprägt werden und in unbeschränkter Menge ...
Doppelwälle
Doppelwälle, s. Befestigungen, vorgeschichtliche.
Doppelzentner
Doppelzentner (abgekürzt dz), 100 kg; s. Zentner.
Doppelzeug
Doppelzeug, s. Jagdgewehre.
Doppelzunge
Doppelzunge, Bezeichnung einer besondern Blasmanier bei der Flöte, vermittelst deren Figuren wie: in schnellem Tempo hervorgebracht werden können. Die Trennung der beiden Töne ...
Doppelzwillinge
Doppelzwillinge stellen in der Kristallographie eine regelmäßige Zwillingsverwachsung von zwei nach dem gleichen Gesetz gebildeten Zwillingskristallen nach einem andern Gesetz ...
Doppĭa
Doppĭa (ital.), frühere Goldmünze italienischer Staaten: in Venedig (Pistola) 29/32 fein = 17,1 Mk. Sollwert; in Mailand 1706–86 D. pistola zu 48 Lire correnti = 12,614 g, ...
Doppĭetta
Doppĭetta, im 18. Jahrh. eine Goldmünze der Insel Sardinien, zu 3,197 g und 890 Tausendteilen sein befunden, = 7,938 Mk., auch fünffach (Carlino), = 39,831 Mk., und 21/2fach ...
Doppik
Doppik, Doppelbuchhaltung (s. Buchhaltung, S. 538).
Doppĭo
Doppĭo (ital.), doppelt, zweifach. D. movimento, musikalische Bezeichnung, soviel wie doppelt so schnell.
Doppĭonen
Doppĭonen, die großen Kokons, worin sich gewöhnlich zwei Seidenraupen eingesponnen haben.
Doppler
Doppler, Christian, Physiker und Mathematiker, geb. 30. Nov. 1803 in Salzburg, gest. 17. März 1853 in Venedig, studierte 1822–23 in Wien und Salzburg, wurde 1829 Repetitor der ...
Dopplersches Prinzip
Dopplersches Prinzip, s. Doppler, Schall und Spektralanalyse.
Dopsch
Dopsch, Alfons, Historiker, geb. 14. Juni 1868 zu Lobositz in Böhmen, studierte in Wien, wurde 1892 Mitarbeiter der »Monumenta Germaniae«, habilitierte sich 1893 an der ...
Dôr
Dôr (griech. Dora), im Altertum Hafenstadt Palästinas, südlich vom Gebirge Karmel, fiel dem Stamme Manasse zu, blieb aber noch bis in die Zeit der Könige hinein den ...


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