Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Drehungsgesetz des Windes
Drehungsgesetz des Windes, s. Wind.
Drehungsmesser
Drehungsmesser (Gyrometer), s. Geschwindigkeitsmessung.
Drehungsmoment
Drehungsmoment, s. Hebel.
Drehwage
Drehwage (Torsionswage), Instrument zur Messung sehr kleiner Kräfte, ist auf das Gesetz gegründet, daß bei elastischen Drähten der Widerstand, den sie leisten, wenn sie, an ...
Drehweiche
Drehweiche, s. Drehscheibe.
Drehwüchsigkeit
Drehwüchsigkeit, eine mehr oder minder starke spiralige Drehung von Pflanzenteilen um ihre Achse, ist sehr oft eine wirkliche Mißbildung, die verschiedenartige Ursachen haben ...
Drehwurm
Drehwurm (Hirnquese, Coenurus cerebralis R.), die Jugendform (Finne) eines Bandwurms (Taenia coenŭrus R.; s. Bandwürmer) des Hundes und Fuchses erzeugt bei Lämmern die ...
Drei
Drei, die erste ungerade Zahl nach der Einheit und die erste ungerade Primzahl. Die Dreizahl (Trias) ist die erste, mit der die Vorstellung einer wirklichen Menge verknüpft ist, ...
Drei
Drei, die erste ungerade Zahl nach der Einheit und die erste ungerade Primzahl. Die Dreizahl (Trias) ist die erste, mit der die Vorstellung einer wirklichen Menge verknüpft ist, ...
Drei Könige
Drei Könige, die morgenländischen Weisen (Magier, nicht Könige), die nach Matth. 2,1–12, durch einen Stern veranlaßt, aus dem Morgenlande kamen, um dem neugebornen König ...
Drei Männer im Feuerofen
Drei Männer im Feuerofen, nach dem Bericht des Buches Daniel die drei Juden Sadrach, Mesach und Abednego (früher Asarja), die unter Nebukadnezar zu Statthaltern in Babylon ...
Drei Schwestern
Drei Schwestern, Berg, s. Vaduz.
Drei Zinnen
Drei Zinnen, Berg der Südtiroler (Sextener) Dolomiten, im höchsten der drei Gipfel 3003 m ü. M., wird von Landro oder Schluderbach über die Dreizinnenhütte (2407 m) bestiegen.
Drei- und einachsig
Drei- und einachsig, bei Kristallen soviel wie hexagonal, s. Kristall.
Drei-Ähren
Drei-Ähren (Trois-Épis), Wallfahrtsort, s. Ammerschweier. Vgl. Franz, Drei-Ähren (Straßb. 1895).
Dreibätzner
Dreibätzner (halbes Kopfstück), frühere Silbermünze, = 12 Kreuzer rheinischer Währung.
Dreiberg
Dreiberg, eine der Heraldik eigentümliche Figur, die meist der eigentlichen Wappenfigur (Tieren, Pflanzen, Gebäuden) als Unterlage dient, hier und da auch als selbständige ...
Dreibergen
Dreibergen, Strafanstalt, s. Bützow.
Dreiblatt [1]
Dreiblatt (Bitterklee), s. Menyanthes; im Maßwerk des gotischen Baustils drei gleiche Spitz bogen, die in einem Dreieck oder in einem Dreibogen konstruiert sind, auch spitzes ...
Dreiblatt [2]
Dreiblatt, Kartenspiel, s. Tippen.
Dreiborn
Dreiborn, Dorf im preuß. Regbez. Aachen, Kreis Schleiden, mit kath. Kirche, hat Holzpappefabrikation und zählt (1900) 3038 Einwohner.
Dreibund
Dreibund, das zur Aufrechterhaltung des Friedens in Europa geschlossene Bündnis zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien. Zwischen Deutschland und Österreich wurde ...
Dreibündenmarkstein
Dreibündenmarkstein, s. Plessuralpen.
Dreidecker
Dreidecker, früher ein Linienschiff mit drei gedeckten Batterien.
Dreideckregel
Dreideckregel, s. Schiffsvermessung.
Dreieck [1]
Dreieck, südliches (Triangulum australe), Sternbild des süd lichen Himmels, vgl. Beilage zu »Fixsterne«.
Dreieck [2]
Dreieck (Triangel), jede Figur, die aus drei Punkten (den Ecken) und aus drei diese Ecken paarweise verbindenden Linien (den Seiten) besteht. Nach der Beschaffenheit der Seiten ...
Dreiecke
Dreiecke, Geräte für das technische Zeichnen aus Holz (mit Einfassung aus besonders hartem Holz, s. Abbildung), Metall, Glas, Zelluloid, Hartgummi, sind meist rechtwinklige D. ...
Dreieckiges Bein
Dreieckiges Bein (Os triquetrum), s. Hand.
Dreieckmuschel
Dreieckmuschel (Stumpfmuschel, Donax L.), Gattung der Tellmuscheln, umfaßt Weichtiere mit verlängertem, abgerundetem Vorderende, stumpf abgeschnittenem Hinterende und großem, ...
Dreiecksaufnahme
Dreiecksaufnahme, s. Triangulation.
Dreieckskopf
Dreieckskopf (Ancistrodon Pal. de Beauv.), Gattung der Grubenottern, auf dem Boden lebende Schlangen mit dreieckigem Kopf, langem Leib und sehr kurzem, spitzem, nicht ...
Dreieckskrabben
Dreieckskrabben (Oxyrhyncha), Familie der Krabben (s. d.), sind durch ihr dreieckiges Kopfbrustschild ausgezeichnet.
Dreiecksmessung
Dreiecksmessung, s. Trigonometrie.
Dreieckstein
Dreieckstein, s. Dreisesselberg.
Dreieichenhain
Dreieichenhain, Stadt in der hess. Provinz Starkenburg, Kreis Offenbach, an den Ausläufern des Odenwaldes, hat eine evang. Kirche, Synagoge, Oberförsterei, Burgruine und zählt ...
Dreieinigkeit
Dreieinigkeit, s. Trinität.
Dreier
Dreier, in Norddeutschland früher Bezeichnung für ein Dreipfennigstück.
Dreifach-Expansionsmaschine
Dreifach-Expansionsmaschine, s. Dampfmaschine, S. 455.
Dreifache Gewebe
Dreifache Gewebe (Tripelstoffe), Fabrikate aus drei Geweben übereinander, die miteinander verbunden sind. Bei teppichartigen Stoffen dieser Art läßt man je nach der ...
Dreifache Krone
Dreifache Krone, die Papstkrone, Tiara (s. d.)
Dreifaltigkeit
Dreifaltigkeit, s. Trinität.
Dreifaltigkeitsberg
Dreifaltigkeitsberg, Berg im württemberg. Schwarzwaldkreis, östlich über Spaichingen, 983 m ü. M., leitet die Alb und den Heuberg ein. Auf dem Gipfel mit herrlicher Aussicht ...
Dreifaltigkeitsblume
Dreifaltigkeitsblume, s. Viola.
Dreifaltigkeitsfest
Dreifaltigkeitsfest, s. Trinitatisfest.
Dreifaltigkeitsorden
Dreifaltigkeitsorden, s. Trinitarier.
Dreifarbendruck
Dreifarbendruck (hierzu Tafel »Dreifarbendruck«) ist ein graphisches Verfahren, das sich darauf gründet, daß man durch Mischung von drei Hauptfarben alle Farbennuancen ...
Dreifarbendruck
Dreifarbendruck.
Dreifelderwirtschaft
Dreifelderwirtschaft, s. Landwirtschaftliche Betriebssysteme.
Dreifuß
Dreifuß (griech. Tripūs, Mehrzahl Tripoden), bei den Griechen und Römern in vielfältigster Weise im gewöhnlichen Leben wie im Kultus verwendetes dreifüßiges Gestell für ...
Dreigestrichen
Dreigestrichen, s. Eingestrichen und die Übersicht der Noten und ihrer Bezeichnung beim Art. »Noten«.
Dreigeteilter Nerv
Dreigeteilter Nerv (Trigeminus), s. Gehirn.
Dreigliederig
Dreigliederig, bei Kristallen soviel wie rhomboedrisch, s. Kristall.
Dreiherrenspitze
Dreiherrenspitze, 3505 m hoher Berg in der Venedigergruppe der Hohen Tauern, an der Südwestgrenze von Salzburg, wird durch das Umbaltörl von der Rötspitze (3496 m) getrennt, ...
Dreiherrenstein
Dreiherrenstein, Markstein an der Grenze dreier Staatsgebiete; ein solcher befindet sich z. B. auf dem Rennsteig des Thüringer Waldes, westlich vom Inselsberg, wo sich ...
Dreihorn
Dreihorn, s. Mistkäfer.
Dreijährig-Freiwillige
Dreijährig-Freiwillige, s. Freiwillige.
Dreikaiserbund
Dreikaiserbund, das 1872 von den drei Kaisern: Wilhelm I. von Deutschland, Franz Joseph von Österreich und Alexander II. von Rußland auf einer Zusammenkunft (5.–12. Sept.) in ...
Dreikaiserschlacht
Dreikaiserschlacht, s. Austerlitz.
Dreikanter
Dreikanter (Dreikantner), s. Löß, Eiszeit und Abrasion.
Dreikapitelstreit
Dreikapitelstreit, der die Kirchen des Orients und Okzidents aufregende Streit über die drei Sätze (capitula), in denen Justinian 544 die Verdammung von Person und Schriften ...
Dreiklang
Dreiklang, s. Akkord.
Dreiklangpfeife
Dreiklangpfeife, s. Dampfpfeife.
Dreiklassenwahlsystem
Dreiklassenwahlsystem (Dreiklassensystem), die in Preußen und seit 1896 unter Milderung des plutokratischen Charakters auch in Sachsen bestehende Einrichtung, wonach die ...
Dreikönigsbündnis
Dreikönigsbündnis, wurde von den Königen Preußens, Hannovers und Sachsens 26. Mai 1849 zur Wiederherstellung der Ruhe und Ordnung in Deutschland und zur Begründung eines ...
Dreikönigsfest
Dreikönigsfest, s. Epiphania.
Dreikörperproblem
Dreikörperproblem, s. Problem der drei Körper und Störungen.
Dreikronenkrieg
Dreikronenkrieg, s. Nordischer siebenjähriger Krieg.
Dreiländerstein
Dreiländerstein, s. Rapperswyl.
Dreiläufer
Dreiläufer, ein Hase, der etwa zu drei Vierteln ausgewachsen ist (s. Hase).
Dreileitersystem
Dreileitersystem, s. Elektrische Verteilung.
Dreiling
Dreiling, 1) in Österreich ein früheres Weinmaß von 24 Wiener Eimer = 13,584 hl; 2) Münze zu 3 Pfennig in Hamburg etc. gemäß der Lübecker Konvention von 1694, ist 513 mg ...
Dreilinge
Dreilinge, s. Brett.
Dreimalschmelzerei
Dreimalschmelzerei, s. Eisen.
Dreimarkstein
Dreimarkstein, Berg, s. Hornisgrinde.
Dreimaster
Dreimaster, Bezeichnung für dreimastige Schiffe: Vollschiff, Bark, Schonerbark; Fregatten, Korvetten und die alten Linienschiffe. Auch der dreieckige Filzhut der Seeoffiziere ...
Dreimastgaffelschoner
Dreimastgaffelschoner, ein Schiff, das an seinen drei Masten nur Gaffelsegel und Gaffeltoppsegel führt; besonders China- und Japanfahrer der nordamerikanischen Westküste sind so ...
Dreimastmarssegelschoner
Dreimastmarssegelschoner, ein Dreimastschoner mit vollgetakeltem Fockmast.
Dreimastschoner
Dreimastschoner, ein Schiff, bei dem nur der vordere Mast Rahesegel führt.
Dreimasttoppsegelschoner
Dreimasttoppsegelschoner, ein Dreimastschoner, dessen Fockmast nur eine Stenge mit Rahesegeln führt.
Dreimastvor- und -Hinterschoner
Dreimastvor- und -Hinterschoner, ein Schiff mit derselben Takelung wie ein Dreimastgaffelschoner.
Dreimeilengrenze
Dreimeilengrenze (Dreiseemeilengrenze), s. Küstengewässer und Seegebiet.
Dreipaß
Dreipaß, eine aus drei Bogen und drei Winkeln bestehende Figur, also ein Dreieck, dessen Seiten nicht gerade Linien, sondern Bogen sind (Fig. 1), eine in der gotischen ...
Dreiphasenstrom
Dreiphasenstrom, s. Wechselstrom.
Dreiquartierstücke
Dreiquartierstücke, s. Mauersteine.
Dreirad
Dreirad, s. Fahrrad.
Dreiruderer
Dreiruderer (Dreireihenschiff), s. Triremen.
Dreisam
Dreisam (Treisam), Fluß in Baden, entsteht im Zartener Tal östlich von Freiburg bei Zarten aus mehreren Bächen, von denen der eine von St. Märgen, der andre aus dem Höllental ...
Dreisch
Dreisch, s. Dreesch.
Dreischenkel
Dreischenkel (Triquestra), eine aus drei verschlungenen Kreissegmenten und einem Kreis bestehende mystische Figur, wahrscheinlich Symbol der Dreieinigkeit, die häufig als ...
Dreischhafer
Dreischhafer, s. Brache.
Dreischlag
Dreischlag, soviel wie fliegender Paß.
Dreischlitz
Dreischlitz, s. Triglyph.
Dreischneuß
Dreischneuß, im Maßwerk der gotischen Baukunst eine Figur, bestehend aus drei in einem Kreis nebeneinander liegenden Fischblasen (s. oben, Fig. 3).
Dreischraubendampfer
Dreischraubendampfer, s. Dampfschiff, S. 461.
Dreischürig
Dreischürig, Bezeichnung von Wiesen, auf denen das Gras dreimal gehauen wird (s. Wiese).
Dreischusterspitze
Dreischusterspitze, 3162 m hoher Berg der Südtiroler (Sextener) Dolomiten, von Sexten aus (schwierig) zu ersteigen.
Dreisesselberg
Dreisesselberg, Berggipfel des Böhmerwaldes, 1330 m hoch; nordöstlich davon der Dreieckstein (1113 m), an dem die Grenzen von Böhmen, Bayern und Oberösterreich zusammentreffen.
Dreisesselkopf
Dreisesselkopf, Berg bei Reichenhall (s. d.).
Dreisiederkessel
Dreisiederkessel, s. Tafel »Dampfkessel I«, S. II.
Dreisinnige
Dreisinnige, blinde Taubstumme. Während es für viersinnige Kinder, d.h. blinde oder taubstumme. eine durch Erfahrung bewährte Unterrichtsmethode gibt, erscheinen die ...
Dreisprung
Dreisprung, eine Folge von drei Sprüngen, und zwar nach englisch-amerikanischer Art ein zweimaliges Abspringen desselben Beines nach Anlauf und darauf ein einmaliges des andern ...
Dreissensia
Dreissensia (Dreissena), s. Wandermuschel.
Dreistufig
Dreistufig heißt die Kompression oder die Expansion eines Gases, wenn sie absatzweise in drei verschiedenen Räumen vor sich geht. S. Dampfmaschine und Kompressoren.
Dreitannenriegel
Dreitannenriegel, Berg im Bayrischen Wald, nördlich von Deggendorf, 1092 m.
Dreiteilung der strafbaren Handlungen
Dreiteilung der strafbaren Handlungen. Die Mehrzahl der Strafgesetzgebungen unsers Jahrhunderts hat dem französischen Rechte die D. (Trichotomie) in Verbrechen, Vergehen und ...
Dreitorspitze
Dreitorspitze, s. Wettersteingebirge.
Dreiviertelbauer
Dreiviertelbauer, -spänner s. Bauer.
Dreiviertelstab
Dreiviertelstab (fälschlich auch Adlerschnabel genannt), in der Architektur ein mehr als halbkreisförmiger Rundstab, der am untern Teil meist stark unterschnitten ist (s. ...
Dreiwalzentrain
Dreiwalzentrain, s. Walzwerk.
Dreiweghahn
Dreiweghahn, s. Hahn.
Dreizack
Dreizack, Symbol des Poseidon (Neptun) als des Herrschers über das Meer, ein Stab mit drei Zinken. Vgl. Wieseler, De diis graecis romanisque tridentem gerentibus (Götting. ...
Dreizackpflanzen
Dreizackpflanzen, s. Junkaginazeen.
Dreizählig
Dreizählig, in der Botanik soviel wie aus drei gleichartigen Teilen zusammengesetzt, z. B. bei Blättern.
Dreizehn
Dreizehn, die Zahl, an der der Aberglaube am meisten haftet. Viele Leute vermeiden es ängstlich, zu d. an einem Tische zu sitzen, oder irgend etwas zu unternehmen, weil sie ...
Dreizehn Nächte
Dreizehn Nächte, s. Zwölften.
Dreizehnter Hauptmann
Dreizehnter Hauptmann, der älteste Hauptmann jedes Infanterieregiments erhält unter Beibehaltung seines Gehalts das Patent als Major, gibt die Kompagnie ab und wird mit einer ...
Dreizipfelige Klappe
Dreizipfelige Klappe, s. Herz.
Dreizylindermaschine
Dreizylindermaschine, s. Dampfmaschine, S. 455.
Dreißig Tyrannen
Dreißig Tyrannen, die nach der Eroberung von Athen durch die Spartaner 404 v. Chr. eingesetzte oligarchische Regierung von 30 Männern (s. Athen, S. 31); dann die (in Wahrheit ...
Dreißigacker
Dreißigacker, Dorf in Sachsen-Meiningen, Kreis Meiningen, hat eine evang. Pfarrkirche, ein Jagdschloß und (1900) 701 Einw. In dem Schloß bestand von 1801–43 eine ...
Dreißiger
Dreißiger, a) ältere österreich. Kurantmünze zu 1/4 Speziestaler von 1753, mit 5/6 fein Silber und seit 1755 zu 30 Kreuzer, 5/8 fein = 105,24 Pfennig der Talerwährung; b) ...
Dreißigjähr. Krieg.
Feldherren des Dreißigjährigen Krieges.
Dreißigjähriger Krieg
Dreißigjähriger Krieg (hierzu die Porträttafel »Feldherren des Dreißigjährigen Krieges«), der innere Krieg, der Deutschland 30 Jahre lang, 1618 bis 1648, verheerte, und in ...
Dreißigste
Dreißigste, der 30. Tag nach dem Hinscheiden des Erblassers. Dieser D. hatte schon nach dem Sachsenspiegel I, 22 besondere Bedeutung. Bis zum Dreißigsten sollte die Stille des ...
Dreißigtage
Dreißigtage, s. Frauendreißigst.
Dreißigtalerfuß
Dreißigtalerfuß, s. Münzverträge.
Drell
Drell (Drill, Drillich, Zwillich, Zwilch), meist buntgestreiftes Gewebe zum Bezug von Matratzen etc. Köperdrell mit 44 bis 48 Ketten und 32–36 Schußfäden auf 1 cm. Kette Nr. ...
Drempel
Drempel, der Absatz im Boden einer Schleuse, gegen den sich die Tore legen (s. Schleuse); auf Kriegsschiffen (Pfortendrempel) die vier Plankenstücke oder Platten der Umrahmung ...
Drengfurt
Drengfurt, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Rastenburg, an der Omet und der Kleinbahn Rastenburg-D., hat eine evang. Kirche, eine Provinzial-Invalidenkompagnie und ...
Drenkmann
Drenkmann, Edwin von, Jurist, geb. 6. Juni 1826 in Oppeln, studierte in Breslau und Berlin, wurde 1862 erster Staatsanwalt beim Kammergericht in Berlin, 1865 ...
Drenteln
Drenteln, Alexander Romanowitsch, russ. Staatsmann, geb. 1820 in Kiew, gest. daselbst 27. Juli 1888, trat 1838 in die Armee, war bis 1867 Generalleutnant und Generaladjutant und ...
Drenthe
Drenthe (Drente), die am wenigsten bevölkerte Provinz des Königreichs der Niederlande, grenzt im N. und NO. an die Provinz Groningen, im O. an Preußen (Provinz Hannover), im S. ...
Drenzig
Drenzig, Dorf im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Weststernberg, hat eine evang. Kirche, Idiotenanstalt und zählt (1900) 500 Einw.
Drepanĭum
Drepanĭum, Sichel, s. Blütenstand.
Drepănon
Drepănon (griech., »Sichel«), antiker Name mehrerer Vorgebirge und Orte: 1) befestigte Stadt auf einer Landzunge der Nordwestküste Siziliens, wurde aus dem nahen Eryx durch ...
Dreschen
Dreschen, das Entkörnen der Getreidearten, Hülsenfrüchte, Ölgewächse etc., wurde in den ältesten Zeiten wohl durch Schlagen der Ähren gegen Steine, später durch Schlagen ...
Dreschkönig
Dreschkönig (Drischelkönig) ist in Süddeutschland und Österreich derjenige, der beim Getreideausdreschen den letzten Schlag tut, nachdem schon der Vordrescher durch ...
Dreschkorb
Dreschkorb, s. Tafel »Dreschmaschinen I-IV«.
Dreschlein
Dreschlein, s. Flachs.
Dreschmaschine
Dreschmaschine (hierzu Tafel »Dreschmaschinen I-IV«), Maschine zum Gewinnen der Körner aus Getreide, Klee, Luzerne, Gras, Buchweizen, Raps, Rübsen, Erbsen, Bohnen, Lupinen ...
Dreschmaschinen
Bei der Stiftendreschmaschine (Fig. 1) sitzen auf der schnell in Umdrehung zu versetzenden Trommel a schräg oder schraubenförmig angeordnete Stifte, die zwischen ähnlichen, am ...
Dresden
Die Buchstaben und Zahlen zwischen den Linien | D6 | bezeichnen die Quadrate des Planes. I. Dresden mit den Vororten. AckermannstraßeD6 AhornstraßeC1 Alaunplatz ...
Dresden [1]
Dresden (hierzu der Stadtplan: Dresden mit den Vororten und Innere Stadt, mit Registerblatt), Residenz und Hauptstadt des Königreichs Sachsen sowie Hauptort der gleichnamigen ...
Dresden [2]
Dresden, engl. Fabrikort bei Longton (s. d.).
Dresdener Friede
Dresdener Friede, vom 25. Dez. 1745 zwischen Preußen, Österreich und Sachsen abgeschlossen, beendigte den zweiten Schlesischen Krieg (s. d. und Dresden, S. 200). Vgl. R. Becker, ...
Dresdener Konferenzen
Dresdener Konferenzen nennt man die auf Grund des Vertrags von Olmütz (29. Nov. 1850) 23. Dez. 1850 bis 15. Mai 1851 in Dresden über eine neue Verfassung des Deutschen Bundes ...
Dress
Dress (engl.), Anzug, Kostüm, besonders des Jockeys, worin er das Rennen reitet (Jacke u. Kappe); full d., oft bloß d., Staatskleid, Gesellschaftsanzug, Galauniform.
Dressierband
Dressierband, ein Halsband für Hunde aus Holzkugeln (Kastanien), aus denen Drahtspitzen hervorragen, oder aus Drahtgliedern, deren Enden nach dem Hals des Hundes umgebogen sind, ...
Dressierbock
Dressierbock, ein Stück Holz mit senkrecht zur Achse eingesteckten Pflöcken, liegt nicht platt auf der Erde und erleichtert dem zu dressierenden Hunde das Aufnehmen.
Dressieren
Dressieren (franz.), abrichten, einüben; zurichten; in der Kochkunst Speisen in gute Form bringen.
Dressierleine
Dressierleine (Knotenleine), eine mit Knoten versehene, schwach fingerdicke Hanfleine, wird dem zu dressierenden Hunde so um den Hals geschlungen, daß sie ihm beim Anziehen ...
Dressing-Case
Dressing-Case (engl., spr. -kēß), Reisenecessaire.
Dressingmaschine
Dressingmaschine, Vorrichtung zum Hecheln oder Kämmen der langen Seidenabfälle; auch soviel wie Schlichtmaschine oder eine Maschine zum Rauhen bei der Tuchfabrikation.
Dressoir
Dressoir (franz., spr. -ssŭār), Anrichte-, Schenktisch.
Dressūr
Dressūr (Tierbändigung), die Unterwerfung, Zähmung und Abrichtung von Tieren für ihre Benutzung als Haustiere oder für öffentliche Schaustellungen. Schon die Orpheus- und ...
Dreux
Dreux (spr. drö), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Eure-et-Loir, an der Blaise, Knotenpunkt an der Westbahn, unfern des Waldes von D. gelegen, hat die Kirche ...
Dreves
Dreves, Lebrecht, Dich ter, geb. 12. Sept. 1816 in Hamburg, gest. 10. Dez. 1870 in Feldkirch, studierte die Rechte und lebte dann seit 1839 als Advokat in seiner Vaterstadt. 1846 ...
Drevet
Drevet (spr. dröwä), franz. Kupferstecherfamilie. Pierre, der Vater, geb. 1664 in St.-Colombe bei Lyon, Schüler Germain Audrans, lebte meist in Paris und starb 1739. Er war ...
Drew
Drew (spr. dru), Frederic, um die Kenntnis Kaschmirs verdienter Geolog, geb. 11. Aug. 1836 in Southampton, gest. 28. Ott. 1891 in Eton, trat 1855 bei der geologischen ...
Drewenz
Drewenz, Fluß in den preuß. Provinzen Ost- und Westpreußen, entspringt auf der Platte von Hohenstein bei Dröbnitz, bildet bei Osterode den 11 km langen und 1 km breiten ...
Drewitz
Drewitz, Dorf, s. Alt-Drewitz.
Drewjanen
Drewjanen (»Holz- oder Waldleute«), Name mehrerer slawischer Völkerschaften, so einer Abteilung der Polaben, am Westufer der Jeetze zwischen den Städten Ülzen, Dannenberg ...
Drewljanen
Drewljanen (Drewlier), Stamm der russ. Slawen, wohnte im Gebiete des Pripet im jetzigen Gouv. Wolhynien, führte viele Fehden mit den Warägern in Kiew und tötete 945 in der ...
Dřewohostitz
Dřewohostitz (spr. drsche-), Stadt in Mähren, Bezirksh. Holleschau, mit Schloß, altem Rathaus, Zuckerfabrik und (1900) 1341 tschech. Einwohnern.
Drews
Drews, Paul, prot. Theolog, geb. 8. Mai 1858 in Eibenstock (Sachsen), wurde 1883 Pfarrer zu Burkau (Lausitz), 1889 in Dresden, 1894 außerordentlicher Professor der Theologie in ...
Dreyer
Dreyer, 1) Otto, prot. Theolog, geb. 4. Dez. 1837 in Hamburg, gest. 3. Mai 1900 in Meiningen, wurde 1863 als Hilfsprediger nach Gotha gerufen, später Pfarrer und Superintendent ...
Dreyfus
Dreyfus, 1) Abraham, franz. Bühnendichter, geb. 20. Juni 1847 in Paris, zeichnet sich durch eine liebenswürdig humoristische Ader aus, die sich sowohl in seinen Beiträgen für ...
Dreyschock
Dreyschock, Alexander, Klavierspieler und Komponist, geb. 15. Okt. 1818 zu Zack in Böhmen, gest. 1. April 1869 in Venedig, Schüler Tomascheks in Prag, machte sich seit 1838 ...
Dreyse
Dreyse, 1) Nikolaus von, Techniker, geb. 20. Nov. 1787 in Sömmerda bei Erfurt, gest. daselbst 9. Dez. 1867, erlernte das Schlosserhandwerk, arbeitete seit 1806 in Altenburg, ...
Dreßlinings
Dreßlinings (spr. -lainings), amerikan. Baumwollenfutterstoff für Damenkleider.
Driburg
Driburg, Stadt im preuß. Regbez. Minden, Kreis Höxter, am Ostfuß der Egge, an der Aa und der Staatsbahnlinie Soest-Börßum, 211 m ü. M. gelegen, hat eine evangelische und ...
Drickes
Drickes (von Hendrick, Heinrich), in Köln Bezeichnung für den platten Philister, dann auch launiger Ausdruck für den echten Kölner.
Driesch
Driesch, s. Dreesch.
Drieschwirtschaft
Drieschwirtschaft, s. Landwirtschaftliche Betriebssysteme.
Driesen [1]
Driesen, Stadt im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Friedeberg, auf einer Insel der Netze und mit Station D.-Vordamm an der Staatsbahnlinie Berlin-Schneidemühl gelegen, hat eine ...
Driesen [2]
Driesen, Georg Wilhelm von, preuß. General, geb. 8. Juni 1700 zu Klein-Gilgehnen in Ostpreußen, gest. 2. Nov. 1758 in Dresden, studierte Theologie, wurde aber von Friedrich ...
Driffield
Driffield (Great D., spr. grēt driffīld), Stadt im Ostbezirk von Yorkshire (England), nördlich von Hull, mit (1901) 5766 Einw. In der Nähe sind Gräber aus vorhistorischer und ...
Drift [1]
Drift (Abtrift), der Winkel, den das Kielwasser eines Schiffes mit seinem Kiel bildet. Jedes Schiff treibt ab, wenn der Wind quer zur Kursrichtung wirkt. Segelschiffe beim Winde ...
Drift [2]
Drift (holländ.), in zusammengesetzten südafrikanischen Ortsnamen oft vorkommend, bedeutet Flußfurt, Überfahrtsstelle.
Drift, antarktische
Drift, antarktische, s. Atlantischer Ozean, S. 46.
Drifteis
Drifteis (Treibeis), s. Eis.
Driftformation
Driftformation, ältere Bezeichnung für Diluvium (s. d.).
Driftströmungen
Driftströmungen (Treibströmungen, Driften, Triften), Wasserversetzungen an der Oberfläche der Ozeane, die sich als stetige Meeresströmungen nicht direkt nachweisen lassen, ...
Drifttheorie
Drifttheorie, s. Eiszeit.
Driftwinkel
Driftwinkel, s. Drift und Derivationswinkel.
Drigailow
Drigailow, Stadt, s. Nedrigailow.
Drighlington
Drighlington (spr. drigglingt'n), Fabrikstadt im Westbezirk von Yorkshire (England), 5 km südwestlich von Leeds, mit Wollwarenfabrikation und (1901) 4218 Einw.
Dril
Dril, s. Pavian.
Drill
Drill, s. Drell.
Drillbohrer
Drillbohrer, s. Bohrer u. Bohrmaschinen, S. 165.
Drillen [1]
Drillen, altdeutsches Wort für drehen, früher Strafe, bei welcher der Delinquent in ein sogen. Drillhäuschen, einen auf einem Unterbau stehenden, um einen Zapfen drehbaren ...
Drillen [2]
Drillen, soviel wie bohren; in der Landwirtschaft Getreide in Reihen aussäen (Drillkultur), s. Saat; vgl. auch Angelfischerei.
Drillich
Drillich, s. Drell.
Drillichjacke
Drillichjacke, -Rock, Kleidungsstück im deutschen Heere, wird innerhalb der Kasernen und bei kleinen Diensten getragen, ist aber seit 1892 vielfach durch die Litewka ersetzt. Die ...
Drillinge
Drillinge, s. Zwillinge.
Drillingskristall
Drillingskristall, s. Kristall.
Drillingsmaschine
Drillingsmaschine, s. Dampfmaschine, S. 455.
Drillkultur
Drillkultur, s. Saat.
Drillsäemaschine
Drillsäemaschine, s. Sämaschinen.
Drillung
Drillung, s. Torsion.
Drilon
Drilon, Fluß, im Altertum Nordgrenze des eigentlichen Illyrien, s. Drin.
Drimys
Drimys Forst. (Gewürzrindenbaum), Gattung der Magnoliazeen, immergrüne Sträucher und Bäume mit einzelnen Blüten oder achselständigen Blütenständen und fleischigen, ...
Drin
Drin (der alte Drilon), Fluß in Albanien, entsteht aus dem 276 km langen Schwarzen D., der aus dem Ochridasee (692 m ü. M.) nach N. fließt, und dem 254 km langen Weißen D., ...
Drina
Drina (im Altertum Drinos), Fluß der Balkanhalbinsel, entsteht an der Nordspitze Montenegros aus der Vereinigung der beiden in Montenegro entspringenden Ströme Tara und Piwa, ...
Drinos
Drinos, Fluß, s. Drina.
Drinov
Drinov, Marin Stepanovič, bulgar. Geschichtschreiber und Ethnograph, geb. 1838 in Panagjurischte, studierte in Moskau und wirkt als (emeritierter) Professor der slawischen ...
Dris
Dris, s. Zilla.
Drischelkönig
Drischelkönig, s. Dreschkönig.
Drissa
Drissa, Kreisstadt im russ. Gouv. Witebsk, an der Mündung der Drissa in die Düna und an der Eisenbahn Riga-Orel, mit (1897) 4240 Einw.
Drittel
Drittel, im Bergbau eine in der Regel achtstündige Arbeitszeit; auch die in jedem D. des Tages anfahrende Mannschaft. Dreidrittelarbeit heißt der Betrieb dringlicher ...
Drittelsdeckung
Drittelsdeckung, s. Banken, S. 338.
Drittelsilber
Drittelsilber (franz. Alliage tiers-argent), Legierungen aus 0,66 Nickel und 0,63 Silber, oder aus 33 Silber, 25–30 Nickel und 37–42 Kupfer, oder aus 33,8 (27,56) Silber, 8,6 ...
Drittelwirtschaft
Drittelwirtschaft, s. Landwirtschaftliche Unternehmungsformen.
Drittes Geschlecht
Drittes Geschlecht, s. Sexualpsychologie.
Drittschuldner
Drittschuldner, der Schuldner eines Schuldners. Als solcher wird er zunächst vom Forderungsrechte des Gläubigers seines Gläubigers nicht berührt. Doch kann dies durch ...
Driva
Driva, Fluß in Norwegen, entspringt am Fuß der Snehätta in dem Amt Söndre-Trondhjem, heißt in dem untern Lauf erst Opdalselv und dann Sundalselv und ergießt sich nach einem ...
Drniš
Drniš (spr. -nisch), Marktflecken in Dalmatien, Bezirksh. Knin, an der Cikola und der Staatsbahnlinie Spalato-Knin, hat ein Bezirksgericht, eine Pfarrkirche (ehemalige Moschee), ...
Droà
Droà, Elle, s. Dhra'à.
Dröbak
Dröbak, Stadt im norweg. Amt Akershus, liegt in schöner Gegend an der Ostseite des Christianiafjords, etwa 351 km von Christiania, mit Seebad und (1900) 2301 Einw., die sich ...
Drobisch
Drobisch, Moritz Wilhelm, Philosoph und Mathematiker, geb. 16. Aug. 1802 in Leipzig, gest. 30. Sept. 1896 daselbst, studierte in Leipzig, habilitierte sich 1824 an der ...
Drochtersen
Drochtersen, Dorf im preuß. Regbez. Stade, Kreis Kehdingen, an der Kehdinger Kreisbahn, mit evang. Kirche, Ziegelbrennerei und (1900) 3717 Einw.
Drogden
Drogden, im Sunde die westliche Fahrstraße für die Schiffe zwischen Saltholm und Amak, 7,2 m tief, wurde 1873 vergebens von Schweden beansprucht und schließlich für ein ...
Drogen
Drogen (Drogeriewaren, v. holländ. dro[o]g, trocken; weniger gut Droguen, vielleicht von trochisci, einer alten Arzneiform, Pillen; Trochisten, die Händler mit solchen Dingen), ...
Drogheda
Drogheda (spr. dróchĕda), Seestadt in den irischen Grafschaften Louth und Meath (Leinster), liegt 51 km oberhalb der Mündung des durch Cort Richmond verteidigten Flusses Boyne, ...
Drohnen
Drohnen, die männlichen Bienen (s. d., S. 835).
Drohnenschlacht
Drohnenschlacht, s. Bienenzucht, S. 841.
Drohobycz
Drohobycz (spr. drohóbitsch), Stadt in Galizien, 302 m ü. M., links von der Tysmienica, an den Staatsbahnlinien Chyrow-Stryj und D.-Boryslaw gelegen, Sitz einer ...
Drohstellung
Drohstellung, s. Maskierung.
Drohung
Drohung (Minatio), die Handlungsweise, durch die man einem andern die Zufügung gewisser Nachteile in Aussicht stellt. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 123) ist eine ...
Droit
Droit (franz., spr. drŭá), Recht, Rechtswissenschaft; d. coutumier, Gewohnheitsrecht im Gegensatze zum d. écrit, geschriebenen Recht, worunter namentlich das römische Recht ...
Droit de suite
Droit de suite (franz., spr. drūá d'ßwīt'; engl. Right of stoppage in transitu), Verfolgungsrecht, Recht der Nacheile, ist das Recht des Verkäufers oder ...
Droite
Droite (franz., spr. drŭatt'), rechte (Hand). Vgl. Destra.
Droitwich
Droitwich (spr. dreutĭtsch), Stadt (municipal borough) in Worcestershire (England), am Salwarpe, mit 3 Kirchen und (1901) 4201 Einw., ist seit den frühesten Zeiten durch ihre ...
Drolerie
Drolerie, Drolligkeit, Schnurre, schalkhafte Skizze, übermütige Gebilde der Phantasie (Larven, Halbmenschen, Momente aus der Tierfabel, Mönche etc.), findet sich besonders in ...
Drollinger
Drollinger, Karl Friedrich, Dichter, geb. 26. Dez. 1688 in Durlach, gest. 1. Juni 1742 in Basel, studierte 1704–10 daselbst die Rechte, wurde 1712 Registrator, später Geheimer ...
Drolshagen
Drolshagen, Flecken im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Olpe, mit romanischer kath. Kirche aus dem 11. Jahrh. und ehemaligem Benediktiner-Nonnenkloster, treibt Fabrikation von ...
Dromaeus
Dromaeus, der Emu.
Drôme [1]
Drôme (spr. drōm'), linker Nebenfluß der Rhone in Frankreich, entspringt östlich von Valdrôme an der Grenze des Depart. Oberalpen, fließt in nördlicher und westlicher ...
Drôme [2]
Drôme (spr. drōm'), Departement im südöstlichen Frankreich, nach dem Fluß D. (s. oben) benannt, besteht aus Teilen des niedern Dauphiné (Viennois, Baronnies, Valentinois, ...
Dromedar
Dromedar, s. Kamel.
Dromiidae
Dromiidae, s. Krabben.
Drömling
Drömling, waldiges, vormals sumpfiges Bruch im preuß. Regbez. Magdeburg, an der braunschweigischen und hannöverschen Grenze, 56 m ü. M., 23 km lang und fast ebenso breit, von ...
Drommete
Drommete, alt und dichterisch für Trompete.
Dromōnes
Dromōnes (griech., »Läufer«), die Übergangsform der Trieren auf die Galeeren, schnelle Ruderkriegsschiffe, im 9. Jahrh. die Kriegsschiffe der Byzantiner, hatten 25 ...
Dromore
Dromore, Stadt in der irischen Grafschaft Down, mit prot. Kathedrale, Leinenfabrikation und (1891) 2359 Einw.
Drómos
Drómos (griech.) war bei den Griechen der Wettlauf auf der mit tiefem Sand bedeckten und ein Stadium (187,5 m) langen Rennbahn (vgl. Diaulos und Dolichos), auch die Lauf- oder ...
Drömt
Drömt (Drömbt), früheres Getreidemaß zwischen Oder und Trave, ursprünglich 1/8 Last oder 12 Scheffel, enthielt bis 1871 in Lübeck = 416,28 Lit., in Rostock = 462,445 L., in ...
Dronaz
Dronaz (Pointe oder Pic de D.), Gebirgsstock in den Penninischen Alpen, zwischen Combin u. Montblanc, 2949 m hoch, ist durch mehrere z. T. beträchtliche Gebirgseinschnitte: ...
Dronēro
Dronēro, Stadt in der ital. Provinz und dem Kreis Cuneo, an der Maira und der Dampfstraßenbahn Cuneo-D., mit Theater, technischer Schule, Schloßruinen, treibt Fabrikation von ...
Dronfield
Dronfield (spr. drónnfīld), Stadt in Derbyshire (England), mit schöner gotischer Kirche, Lateinschule, Eisengießerei, Nagelschmieden und Fabrikation landwirtschaftlicher ...
Drongen
Drongen, Flecken, s. Tronchiennes.
Dronne
Dronne (spr dronn'), rechter Nebenfluß der Isle (Nebenfluß der Dordogne) im südlichen Frankreich, entspringt in den Bergen von Limousin, unfern Châlus, fließt hauptsächlich ...
Dronte
Dronte (Didus L.), Gattung der Taubenvögel aus der Familie der Dronten (Dididae). Die einzige genauer bekannte Art, die D. (Dodo, Dudu, Didus ineptus L., s. Abbild.), lebte auf ...
Drontheim [1]
Drontheim (norweg. Trondhjem), eins der sechs Stifter des Königreichs Norwegen, ist aus den Ämtern Nord- (Nordre) und Süddrontheim (Söndre Trondhjem) sowie den beiden ...
Drontheim [2]
Drontheim (Trondhjem), Hauptstadt des gleichnamigen norweg. Stiftes (s. oben) und einzige Stadt des Amtes Süddrontheim, liegt am Südgestade des gleichnamigen, hier fast 8 km ...
Drop [1]
Drop (engl., »Tropfen«), bis 1826 eine Gewichtsstufe in Schottland, = 1/16 Ounce, enthielt beim alten Troy- oder holländ. Gewicht = 1923, 72 mg, war aber örtlich um ein bis ...
Drop [2]
Drop (engl.), Schwing-, Gehängekran, s. Kran. Im Sport heißt D. ein Hindernis der Steeplechasebahn in Form einer Erdvertiefung. Die Pferde springen in dieselbe hinein und ...
Dropazismus
Dropazismus (v. griech. dropax, Pech), Benutzung eines Pechpflasters, das auf eine behaarte Stelle geklebt und dann abgenommen wird, um zugleich die Haare auszureißen.
Drops
Drops (engl.), Fruchtbonbons, s. Bonbons.
Dropt
Dropt, Fluß, s. Drot.
Droschke
Droschke (russ., »Fuhrwerk«, Droske, Troschke), russ. Fuhrwerk, ist meist unbedeckt, mit niedrigen Rädern und Kotledern, gewöhnlich zweisitzig, aber mit einem dritten, der ...
Drosĕra
Drosĕra L. (Sonnentau), Gattung der Droserazeen, ausdauernde, meist drüsig behaarte Kräuter mit häufig rosettenartig grundständigen, selten auch zerstreut stengelständigen, ...
Droserazeen
Droserazeen (Sonnentaugewächse), dikotyle, 106 Arten umfassende Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Cistifloren, Kräuter mit insektenfangenden Blättern, 4–5gliederigen ...
Drosinis
Drosinis, Georgios, neugriech. Dichter, geb. 9. (21.) Dez. 1859 in Athen, studierte die Rechte, widmete sich aber seit 1880 ganz der schönen Literatur, lebte 1886–88 in ...


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