Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Drosomēter
Drosomēter (Drososkop, griech., »Taumesser, Tauzeiger«), Instrument zur Messung der Taumenge. Man setzt eine Scheibe aus Metall oder Glas mit oder ohne Stoff (Tuch, Wolle, ...
Drosophila
Drosophila, s. Essigfliege.
Drosophōr
Drosophōr, s. Zerstäubungsapparate.
Drosophyllum
Drosophyllum Lk., Gattung der Droserazeen, mit der einzigen Art D. lusitanicum Lk., von halbstrauchartigem Habitus, hat lange, grasähnliche Blätter, die eine dichte Grundrosette ...
Drossel [1]
Drossel, Baum, s. Erle.
Drossel [2]
Drossel (Turdus L), Gattung der Sperlingsvögel und der Familie der Drosseln (Turdidae), gestreckt gebaute Vögel mit mittellangem, fast geradem Schnabel, mittelhohem, schlankem ...
Drossel [3]
Drossel, in der Jägersprache die Luftröhre des Wildes; Drosselknopf, der dicke Teil, wo sie am Schlunde beginnt.
Drosseladern
Drosseladern (Drosselvenen, Venae jugulares), die zwei großen Venen an beiden Seiten des Halses. Jede zerfällt in eine tiefer liegende (interna) und eine oberflächliche ...
Drosselbeere
Drosselbeere, die gemeine Eberesche, s. Sorbus.
Drosselklappe
Drosselklappe (Drosselventil), Vorrichtung zur Regulierung der Durchflußmenge (und auch der Durchflußgeschwindigkeit) bei Rohrleitungen, ist nach Art der Ofenklappen konstruiert ...
Drosselknopf
Drosselknopf, s. Drossel (Jägersprache).
Drosselmaschine
Drosselmaschine (Drosselstuhl), soviel wie Waterspinnmaschine (s. Spinnen).
Drosseln
Drosseln (Turdidae), eine Familie der Sperlingsvögel (s. d.).
Drosselrohrsänger
Drosselrohrsänger, s. Schilfsänger.
Drosselspule
Drosselspule, Drahtspule mit Eisenkern, die Gleichströme, aber keine Wechselströme durch sich hindurchläßt.
Drosselstuhl
Drosselstuhl, s. Drosselmaschine.
Drosselvenen
Drosselvenen, s. Drosseladern.
Drosselventil
Drosselventil, s. Drosselklappe.
Drossen
Drossen, Stadt im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Weststernberg, an der Lenze und der Staatsbahnlinie Reppen-Meseritz, mit evang. Kirche, Synagoge, evang. Lehrerseminar, ...
Drossinis
Drossinis, Georg, neugriech. Dichter, s. Drosinis.
Drost
Drost hieß im Mittelalter in Niedersachsen der adlige Verwalter (Landrat) eines Bezirks oder einer Vogtei, der den Landesherrn vertrat; in Hannover war D. (Landdrost) ehedem ...
Droste zu Vischering
Droste zu Vischering, Klemens August, Freiherr von, Erzbischof von Köln, geb. 22. Jan. 1773 auf seinem Familiengut Vorhelm, unweit Münster, gest. 19. Okt. 1845 in Münster, ...
Droste-Hülshoff
Droste-Hülshoff, Annette Elisabeth, Freiin von, namhafte deutsche Dichterin, geb. 10. Jan. 1797 auf Hülshoff, dem Stammhaus ihrer altwestfälischen, speziell altmünsterschen ...
Drot
Drot (Dropt, beides spr. drott), rechter Nebenfluß der Garonne im südwestlichen Frankreich, entspringt im Depart. Dordogne, durchfließt den nördlichen Teil des Depart. ...
Drotari
Drotari, s. Drahtbinder.
Drôttkvaett
Drôttkvaett, s. Nordische Verskunst
Drottningholm
Drottningholm (»Königininsel«), Lustschloß und königliche Sommerresidenz in Schweden, an der Ostseite der Insel Lofö im Mälarsee, ist nur etwa 11 km von Stockholm entfernt. ...
Drouais
Drouais (spr. druä), Jean Germain, franz. Maler, geb. 25. Nov. 1763 in Paris, gest. 13. Febr. 1788 in Rom, war einer der ersten Schüler Davids, den er auch 1784 nach Rom ...
Drouet
Drouet (spr. druä), 1) Jean Baptiste, franz. Politiker, geb. 1763, gest. 11. April 1824, trat in ein Dragonerregiment, wurde sodann Postmeister in Ste.-Menehould. Er erkannte 21. ...
Drouot, Hôtel
Drouot, Hôtel (spr. druō), Zentralstelle für (Kunst-) Auktionen in Paris.
Drouotsches Pflaster
Drouotsches Pflaster, s. Kantharidenpflaster.
Drouyn de l'Huys
Drouyn de l'Huys (spr. druäng d'lüī oder lüīs), Edouard, franz. Staatsmann, geb. 19. Nov. 1805 in Paris als Sohn eines Generaleinnehmers, gest. 1. März 1881, schlug die ...
Droylsden
Droylsden (spr. dreuls-), Stadt in Lancashire (England), 6 km östlich von Manchester, am Rochdale-Kanal, mit Baumwollindustrie u. (1901) 11,087 Einw.
Droysen
Droysen, 1) Johann Gustav, deutscher Geschichtschreiber, geb. 6. Juli 1808 in Treptow an der Rega, gest. 19. Juni 1884 in Berlin, studierte in Berlin, ward dort 1829 Lehrer am ...
Droyßig
Droyßig (Droißig), Dorf im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Weißenfels, an der Staatsbahnlinie Zeitz-Kamburg, 250 m ü. M., mit evang. Kirche, Schloß des Prinzen Heinrich von ...
Droz
Droz (spr. drō), 1) Pierre Jacquet, Mechaniker, geb. 28. Juli 1721 in La Chaux-de-Fonds, gest. 28. Nov. 1790 in Biel, studierte in Basel Theologie, widmete sich dann der ...
Droß
Droß, s. Opium.
Druck
Druck, Kraftäußerung, die zwei sich berührende Körper oder Teile ein und desselben Körpers senkrecht zur Berührungsfläche in entgegengesetzter Richtung und mit gleicher ...
Drückbank
Drückbank, s. Drücken.
Druckblau
Druckblau, s. Indulin.
Drückblech
Drückblech, sehr zähes, zur Herstellung von Drückarbeiten auf der Drehbank benutztes Blech aus verschiedenen Metallen, namentlich Eisen und Messing.
Druckbohrer
Druckbohrer, s. Bohrer u. Bohrmaschinen, S.165.
Druckelastizität
Druckelastizität, Druckellipsoid, s. Elastizität.
Drucken
Drucken, s. Druck.
Drücken [1]
Drücken, Blechgefäße und andre Blechgegenstände aus Blechtafeln herstellen, indem man das Blech an eine mit der Spindel einer Drehbank (Drückbank) umlaufende Form ...
Drücken [2]
Drücken, Wild, hesonders Rotwild leise mit wenigen Treibern treiben; (sich drücken) in der Jägersprache das Niederlegen und Ducken des Wildes an den Boden und hinter ...
Drücker
Drücker, s. Drücken.
Drucker
Drucker (Drücker), in der Ateliersprache der Maler üblicher Ausdruck, bezeichnet die starke Betonung einer Stelle in einem Gemälde durch tiefe Schatten oder durch helles Licht. ...
Druckermonopol
Druckermonopol, ehedem das Privilegium der Buchdrucker, die ursprünglich gleichzeitig die Verleger waren, daß in derselben Stadt für bestimmte Zeit kein andrer drucken durfte; ...
Druckerpresse
Druckerpresse (Buchdruckpresse), s. Presse und Schnellpresse.
Druckerschwärze
Druckerschwärze, s. Buchdruckfarbe.
Druckerzeichen
Druckerzeichen, s. Buchdruckerzeichen.
Druckexkavation
Druckexkavation, s. Glaukom.
Druckfestigkeit
Druckfestigkeit, s. Festigkeit.
Druckfigur
Druckfigur, mineralogisch, s. Gleitflächen; Druckfigur, physiologisch, s. Gesichtstäuschungen.
Druckflasche
Druckflasche, starkwandige Flasche mit abgeschliffenem Hals, die durch eine ausgelegte geschliffene Glasplatte und eine Schraubenvorrichtung luft- und dampfdicht verschlossen ...
Druckfreiheit
Druckfreiheit, soviel wie Preßfreiheit.
Drückfutter
Drückfutter, s. Drücken.
Druckhöhe
Druckhöhe, virtuelle, die Höhe einer Luftsäule, die durch ihr Gewicht den tatsächlich vorhandenen Druck erzeugen würde, falls in ihrer ganzen Ausdehnung das spezifische ...
Druckkattune
Druckkattune, farbig bedruckte baumwollene Gewebe, s. Kattun.
Druckkugel
Druckkugel, s. Mine.
Druckkurven
Druckkurven für Gase, graphische Darstellungen des Druckes, den ein gegebenes Gasquantum ausübt, wenn man Volumen und Temperatur desselben ändert. Sie werden wohl auch als ...
Drucklinien
Drucklinien, s. Gleitflächen.
Druckluft
Druckluft (Preßluft), komprimierte Luft als Kraftübertragungsmittel, s. Kraftübertragung.
Druckluftbahn
Druckluftbahn, s. Eisenbahnsystem.
Druckluftgeschütz
Druckluftgeschütz, s. Dynamitkanone.
Druckluftpumpe
Druckluftpumpe, s. Luftdruckwasserheber.
Druckluftwasserheber
Druckluftwasserheber, s. Luftdruckwasserheber.
Druckluftwerkzeuge
Druckluftwerkzeuge (Preßluftwerkzeuge), durch Druckluft in Tätigkeit gesetzte Werkzeuge, die durch kurze, rasch aufeinanderfolgende Stöße oder ruhige Drehbewegung zur Wirkung ...
Druckmaschine
Druckmaschine, soviel wie Schnellpresse.
Druckperiode
Druckperiode, s. Pumpen.
Druckperkal
Druckperkal, feines bedrucktes Baumwollengewebe.
Druckpresse
Druckpresse, s. Presse und Schnellpresse.
Druckpumpe
Druckpumpe, s. Pumpen.
Druckpunkt
Druckpunkt, eine kleine Erhebung am Abzuge der Handfeuerwaffen. Man nimmt D. durch Anziehen der Abzugsstange unmittelbar vor dem Abziehen.
Druckregulatoren
Druckregulatoren (Druckregler), s. Reduzierventil.
Druckrohr
Druckrohr, s. Pumpen.
Drucksachensendungen
Drucksachensendungen, alle durch Buchdruck, Kupfer- und Stahlstich, Holzschnitt, Litho-, Metallo-, Photo-, Hekto-, Papyro- und Chromographie oder ein ähnliches mechanisches ...
Drucksatz
Drucksatz, s. Druckwerk.
Druckschäden
Druckschäden, Beschädigungen an Reit- und Zugtieren durch den Druck des Sattels (Satteldruck), bez. des Geschirrs (Geschirrdruck). Der vom Reiter belastete Sattel sowie das ...
Druckschieferung
Druckschieferung, die durch Gebirgsdruck entstandene Schieferung nach Flächen senkrecht zur Druckrichtung, s. Metamorphismus.
Druckschrift
Druckschrift, Der Begriff der D. ist von größter Tragweite, denn er bestimmt das Anwendungsgebiet der Preßgesetzgebung (s. Presse). Nach § 2 des deutschen Preßgesetzes vom 7. ...
Druckschriften
Druckschriften, im Buchdruck, s. Lettern und Schriftarten.
Drucksinn
Drucksinn, s. Tastsinn.
Druckspritze
Druckspritze, s. Feuerspritze.
Drückstahl
Drückstahl, s. Drücken.
Drucksuturen
Drucksuturen, s. Stylolithen.
Drucktelegraph
Drucktelegraph, s. Telegraph.
Drucktopf
Drucktopf (franz. Montejus), Vorrichtung zum Heben von heißen Flüssigkeiten, Säuren etc., besteht im wesentlichen aus einem verschlossenen stehenden Kessel oder Topf mit ...
Druckturbine
Druckturbine, s. Wasserrad.
Druckventil
Druckventil, s. Pumpen.
Druckverband
Druckverband, s. Verband.
Druckverminderungsventil
Druckverminderungsventil, s. Reduzierventil.
Druckvigoureux
Druckvigoureux (spr. -wigurö), wollener Damenkleiderstoff, bei dem, die Wirkung von hell und dunkel gezwirnten Garnen imitierend, kleine helle Striche in wilder Lage auf das ...
Druckwalke
Druckwalke, eine durch Druck, nicht durch Stoß wirkende Walkmaschine.
Druckwasser
Druckwasser, s. Kraftübertragung.
Druckwerk
Druckwerk, jedes durch Buchdruck, Steindruck, Kupferdruck etc. hergestelltes Erzeugnis. – Im Maschinenbau ist D. eine Verbindung mehrerer Druckpumpen zu einer Maschine, wie sie ...
Druckzwillinge
Druckzwillinge, in der Kristallographie die durch Druck entstandenen (meist lamellar-polysynthetischen) Zwillingsbildungen, wie solche z. B. beim Kalkspat und Wismut leicht ...
Drude
Drude, Oskar, Botaniker, geb. 5. Juni 1852 in Braunschweig, studierte 1870–74 in Braunschweig und Göttingen, wurde Kustos am Universitätsherbarium in Göttingen, habilitierte ...
Druden
Druden (Truden), im altdeutschen Volksglauben weibliche Wesen elbischen Geschlechts, die im Glauben der spätern Zeit zu Unholden und hexenartigen Nachtgeistern herabsanken, ...
Drudenfuß
Drudenfuß (auch Drudenkreuz, Albfuß, Marfuß, Pythagoreisches Zeichen, Pentagramma, Pentalpha, Pintakel genannt), mystisches Zeichen in Form eines Fünfecks, auf dessen Seiten ...
Drudenkraut
Drudenkraut, s. Lycopodium.
Drudenmehl
Drudenmehl, s. Lycopodium.
Drudenzopf
Drudenzopf, s. Alp.
Drudsch
Drudsch (Druj, »die Lüge«), Personifikation der Unwahrheit und Gottlosigkeit in der Religion der Parsen (s. d.), auch ein Gattungsname für verschiedene weibliche Unholde.
Druey
Druey (spr. drūä), Charles, schweizer. Staatsmann, geb. 12. April 1799 zu Faoug im Kanton Waadt, gest. 29. März 1855, studierte die Rechte zu Lausanne, Tübingen, Heidelberg, ...
Drūf
Drūf (Druffel, v. altniederd. druve, »Traube«), in Niederdeutschland eine Menge dicht beieinander befindlicher Dinge gleicher Art (z. B. ein D. Äpfel, Bäume, Menschen etc.), ...
Druffel
Druffel, August von, Geschichtsforscher, geb. 21. Aug. 1841 in Koblenz, gest. 23. Okt. 1891 in München, aus einer westfälischen Adelsfamilie gebürtig, studierte Geschichte in ...
Druiden
Druiden, die Priester und Wahrsager der kelt. Völker im alten Gallien und Britannien, bildeten zwar keine erbliche Kaste, doch ein festgeschlossener Orden, der den ersten, vom ...
Druidenaltäre
Druidenaltäre (Druidensteine), s. Druiden.
Druidenorden
Druidenorden (Vereinigter Alter Orden der Druiden, V. A. O. D.), ein Bund zur geistigen und sittlichen Förderung seiner Mitglieder sowie der allgemeinen Menschenliebe und ...
Druidentempel
Druidentempel (Druidenkreise, Druidic circles), englische volkstümliche Benennung für die großen, kreisförmigen megalithischen Monumente des Landes, die eine gewisse ...
Drúja
Drúja, Stadt im russ. Gouv. Wilna, links an der Düna, mit (1897) 4787 Einw.
Drújez
Drújez (Druz, Drut), Fluß im russ. Gouv. Mohilew, entspringt an der Grenze des Gouv. Witebsk und mündet nach 270 km langem Lauf bei Rogatschew rechts in den Dnjepr. Er ist für ...
Drulingen
Drulingen, Stadt im deutschen Bezirk Unterelsaß, Kreis Zabern, am Ischbach, mit einer evang. und einer kath. Kirche und Amtsgericht, hat Sandsteinbrüche, eine große Mühle und ...
Drumann
Drumann, Wilhelm, deutscher Geschichtsforscher, geb. 11. Juni 1786 zu Dannstedt im Halberstädtischen, gest. 29. Juli 1861 in Königsberg, studierte zu Halle und Helmstedt ...
Drumclog
Drumclog (spr. drömklógg), Hügel in Lanarkshire (Schottland), liegt am obern Avon, dem Nebenfluß des Clyde, wo Claverhouse von den Covenanters 1. Juni 1679 besiegt wurde. Dort ...
Drumlins
Drumlins (engl., spr. drömmlĭns), langgestreckte, flachgewölbte Hügel, die als unter dem Eis erfolgte Anhäufungen von Grundmoränenmaterial (Geschiebemergel) gedeutet werden ...
Drummond [1]
Drummond, altes Geschlecht in Schottland, als dessen Ahnherr Sir Malcolm D. nachweisbar ist, der Bruder der Königin Annabella von Schottland, Gemahlin Roberts III. Stuart, die ...
Drummond [2]
Drummond, Henry, theologischer und naturwissenschaftlicher Schriftsteller, geb. 1851 zu Stirling in Schottland, gest. 11. März 1897 in Tunbridge Wells, studierte in Edinburg und ...
Drummondsches Licht
Drummondsches Licht, s. Knallgas.
Drumont [1]
Drumont (spr. drümóng, deutsch Trumenkopf), ein Gipfel der Vogesen (s. d.).
Drumont [2]
Drumont (spr. drümóng), Edouard Adolphe, franz. Publizist, geb. 3. Mai 1844 in Paris, zuerst Schreiber auf der Seinepräfektur, ging zum Journalismus über und war beim ...
Drumouchter Paß
Drumouchter Paß (spr. drömmaoter), Paß über den Zentralzug der Grampians (s. d.) in Schottland, 412 m hoch. Durch ihn führt die Hochlandbahn, die den Tay mit Inverneß ...
Drums
Drums, s. Rout.
Drupa
Drupa (lat.), Steinbeere (s. Frucht).
Drupazeen
Drupazeen, s. Prunoideen.
Drusberg
Drusberg, s. Schwyzer Alpen.
Druse [1]
Druse, ein Hohlraum im Gestein, der in der Regel mit Kristallen ausgekleidet ist; s. Kristalldruse.
Druse [2]
Druse (Drüsen, Kropf, Strengel), eine den Pferden eigentümliche fieberhafte, akute Infektionskrankheit, nimmt ihren Ausgang von der Nasenschleimhaut, von der sie sich auf ...
Drüsen [1]
Drüsen (Glandulae) sind Organe zur Absonderung eines meist flüssigen, seltener festen Stoffes im tierischen oder pflanzlichen Körper. Im einfachsten Falle besteht eine Drüse ...
Drusen [1]
Drusen, die Weinhefe, aus der man durch Destillation das Drusenöl (s. d.) und durch Verkohlen das Drusenschwarz (s. Frankfurter Schwarz) gewinnt, das zur Kupferdruckerschwärze ...
Drüsen [2]
Drüsen, Pferdekrankheit, s. Druse.
Drusen [2]
Drusen, eine Völkerschaft und religiöse Sekte in Syrien, bewohnt den westlichen Abhang des Libanon und einen Teil des Antilibanon von Beirut bis Saida und vom Mittelmeer bis ...
Drusenbranntwein
Drusenbranntwein, aus Drusen (Weinhefe) bereiteter Branntwein.
Drüsendarre
Drüsendarre, die Darrsucht der Kinder, s. Pädatrophie.
Drüsenepithēl
Drüsenepithēl, s. Drüsen.
Drusenfluh
Drusenfluh, s. Rätikon.
Drüsengeschwulst
Drüsengeschwulst, s. Adenoma.
Drüsenhaare
Drüsenhaare, s. Absonderung 3).
Drüsenkrankheit
Drüsenkrankheit, s. Skrofeln.
Drusenöl
Drusenöl (Kognaköl, Weinöl, Weinbeeröl, Traubenöl, Huile de marc), Bestandteil des Weines, der den allen Weinen gemeinsamen Weingeruch (aber nicht die Blume) bedingt, ...
Drüsenpest
Drüsenpest, s. Pest.
Drusenschwarz
Drusenschwarz, s. Frankfurterschwarz.
Drüsenstrauch
Drüsenstrauch, Pflanzengattung, s. Jatropha.
Drusentor
Drusentor, Alpenpaß, s. Rätikon.
Drüsenträger
Drüsenträger, s. Adenophora.
Drushine
Drushine (spr. druschīne: v. russ. drug, »Freund«, drushina, »Genossenschaft«), zuerst das 862 nach Nowgorod berufene Gefolge (Wikinger) der Fürsten, dann die aus Bojaren ...
Drushínin
Drushínin (spr. -schi-), Alexander Waßiljewitsch, russ. Belletrist und Lyriker, geb. 20. (8.) Okt. 1824 in St. Petersburg, gest. daselbst 31. (19.) Jan. 1864, erhielt seine ...
Drusig
Drusig nennt man Kristallflächen, die mit vielen kleinen, dicht aneinander gereihten Unebenheiten (Ecken kleinerer Kriställchen etc.) besetzt sind.
Druskieniki
Druskieniki, Badeort im russ. Gouv. Grodno, 34 km unterhalb Grodno, am rechten Ufer des Niemen.
Drüssel
Drüssel (niederdeutsch), die Schwelle; im Wasserbau soviel wie Drempel.
Drusus
Drusus, Beiname eines Zweiges des röm. Geschlechts der Livier. Bemerkenswerteste Römer dieses Namens: 1) Marcus Livius, Sohn des C. Livius D., Konsuls 147 v. Chr., brachte als ...
Drususgraben
Drususgraben (Fossa Drusiana) war ein Kanal, den Claudius Drusus 12 v. Chr. in der Gegend von Arnheim und Doesborgh graben ließ; durch ihn bekam der Rhein einen direkten Abfluß ...
Drut
Drut (Druz), Fluß, s. Drujez.
Druta
Druta, s. Alp.
Dry
Dry (engl., spr. drai, »trocken«); vom Wein: starken, herben Geschmackes; s. Madeirawein.
Dryade
Dryade, Pflanze, s. Dryas.
Dryaden
Dryaden (Hamadryaden), in der griech. Mythologie Baum- oder Waldnymphen, deren Dasein an die Lebensdauer des von ihnen bewohnten Baumes geknüpft war. S. Nymphen.
Dryand.
Dryand., bei Tiernamen Abkürzung für Jonas Dryander, geb. 1748 in Schweden, gest. 1810 als Bibliothekar von Banks in London; schrieb: »Catologus bibliothecae ...
Dryander
Dryander, Ernst, protest. Theolog, geb. 18. April 1843 in Halle a. S., wurde 1870 Adjunkt im Domkandidatenstift in Berlin, 1872 Diakonus in Torgau, 1879 Pfarrer in Bonn, 1882 in ...
Dryas
Dryas L. (Silberwurz, Dryade), Gattung der Rosazeen mit zwei Arten, umfaßt Zwergsträucher der arktischen und subarktischen Länder sowie der Gebirge der gemäßigten Zone. D. ...
Dryburgh Abbey
Dryburgh Abbey (spr. drāībörgh äbbĭ), malerisch gelegene alte Abtei in der Südwestecke von Berwickshire (Schottland), am Tweed, von Walter Scott in seinen Romanen gefeiert; ...
Dryden
Dryden (spr. draid'n), John, engl. Dichter, geb. 9. Aug. 1631 zu Oldwinckte in der Grafschaft Northampton aus streng puritanischer Familie, erhielt seine Bildung zu Westminster ...
Drygalski
Drygalski, 1) Albert von, Militärschriftsteller, geb. 7. Nov. 1836 zu Königsberg i. Pr., trat in die preußische Armee, besuchte die Kriegsakademie, schied aber 1867 als ...
Dryobalănops
Dryobalănops Gärtn. (Flügeleiche, Kampferölbaum), Gattung der Dipterokarpazeen, umfaßt große Bäume mit lederartigen Blättern, Blüten in endständigen Rispen und mit in ...
Dryocopus
Dryocopus, s. Spechte.
Dryŏper
Dryŏper, ein alter Volksstamm in Hellas, der, aus seinen ursprünglichen Wohnsitzen am Ota in Doris von den Doriern vertrieben, sich teils im südlichen Euböa, teils in Argolis ...
Dryopithēcus
Dryopithēcus (griech., Waldaffe), ausgestorbene Gattung der Anthropomorphen, von der bisher nur ziemlich spärliche Reste (drei Unterkiefer und ein Oberarmbein in Frankreich ...
Dryospiza canarĭa
Dryospiza canarĭa, der Kanarienvogel.
Dschaafar
Dschaafar (D. es Sadik, »der Wahrhaftige«), Sohn Mohammed el Bakirs, der sechste der zwölf Imame (s. Schiiten), geb. um 699 n. Chr. in Medina, gest. daselbst 765, soll sich ...
Dschaafar ibn Jahja
Dschaafar ibn Jahja, s. Barmekiden.
Dschabalpur
Dschabalpur (engl. Jubbulpore), Division der Zentralprovinzen des britisch-ind. Reiches, umfaßt 49,312 qkm mit (1901) 2,060,960 Einw., worunter etwa 1,5 Mill. Hindu, 80,000 ...
Dschabarti
Dschabarti, arab. Historiograph, s. Arabische Literatur, S. 659.
Dschábir
Dschábir (D. ibn Hajján, lat. Geber, Giaber), eine der rätselhaftesten Persönlichkeiten in der Geschichte der arabischen Wissenschaft. Weder über seine Zeit noch über seine ...
Dschadschpur
Dschadschpur (Jajpur), Stadt im Distrikt Kattak der britisch-ind. Provinz Bengalen, Division Orissa, am Baitaranifluß, mit (1891) 11,992 Einw. (meist Hindu), ist berühmt durch ...
Dschaffna
Dschaffna (Jaffna, das Galiba des Ptolemäos), Insel am Nordende von Ceylon, 3194 qkm groß, hat einen sandigen und kalkigen, aber gedüngt außerordentlich fruchtbaren Boden, der ...
Dschagannath
Dschagannath (Dschagarnat; engl. Juggurnaut oder Jagannath, Sanskrit Jagannatha, »Herr der Welt«) ist Beiname des Vischnu-Krischna, nach dem der berühmte Tempel bei Puri in ...
Dschagatai
Dschagatai (Tschaggatai), der zweite und Lieblingssohn Dschengis-Chans, dem nach dessen Tode die Länder am Oxus und Jaxartes, die Bucharei und Turkistan zufielen. Diese wurden in ...
Dschagga
Dschagga, Landschaft in Deutsch-Ostafrika, am Südfuß des Kilimandscharo (s. Karte »Deutsch-Ostafrika, nordöstlicher Teil«), erhebt sich aus der 600 m hohen Ebene zu einer ...
Dschaina
Dschaina, eine religiöse Sekte in Indien, ist gleichzeitig mit dem Buddhismus in Opposition gegen den Brahmanismus entstanden. Ihre Gründung geht zurück auf den adligen ...
Dschaintia
Dschaintia, ehemaliger Staat in der britisch-ind. Provinz Assam, ist jetzt geteilt zum Distrikt Khasi- und Dschaintiaberge (s. d.) und zum Distrikt Sylhet. Der letzte Radscha ...
Dschaipur
Dschaipur (engl. Jeypore, Jaipur), Tributärstaat in Radschputana in Britisch-Indien, umfaßt 39,752 qkm mit (1901) 2,658,075 Einw. (meist Hindu). Das im ganzen ebene Land erhebt ...
Dschaisalmir
Dschaisalmir (engl. Jeysulmere, Jaisalmer), Staat in Radschputana in Britisch-Indien, in der Agentschaft Marwar, 41,539 qkm groß, mit (1901) 73,436 Einw. (Hindu, Mohammedaner), ...
Dschajadeva
Dschajadeva, ind. Dichter, Verfasser der Dichtung »Gîtagovinda«, lebte im 12. Jahrh. n. Chr. wahrscheinlich in Bengalen. Sein Gedicht ist ein vielleicht an die älteste ...
Dschalalpur
Dschalalpur, Stadt in der britisch-ind. Provinz Pandschab, Distrikt Gudscharat, rechts am Dschelam, hatte 1891: 11,065 Einw. Es ist das Bukephala Alexanders d. Gr.
Dschalandhar
Dschalandhar (Jalandhar, Jullundur), Division der britisch-ind. Provinz Pandschab, 49,224 qkm mit (1901) 4,307,094 Einw. (21/4 Mill. Hindu, 11/2 Mill. Mohammedaner, 500,000 Sikhs, ...
Dschalo
Dschalo, Oase in Tripolis, s. Audschila.
Dschambi
Dschambi (Djambi, Jambi), schiffbarer Fluß auf Sumatra, entspringt in den Gebirgslandschaften der Westküste und mündet nach 600 km langem Lauf an der Ostküste in vier Armen. ...
Dschami [1]
Dschami (arab.), s. Moschee.
Dschami [2]
Dschami (Nur ud Dîn Abdur Rahmân), der letzte große persische Dichter, geb. 1414 in der Landschaft Dscham, gest. 1492 in Herat, hinterließ mehr als 44 Werke poetischen, ...
Dschamna
Dschamna (Dschamuna, engl. Jumna), Nebenfluß des Ganges, entspringt in Garwhal am Himalaja an den 6326 m hohen Dschamnotri Piks unter 31°5´ nördl. Br. und 78°30´ östl. L. ...
Dschamnotri
Dschamnotri, ein den Hindu heiliger Ort im britisch-ind. Vasallenstaat Garwhal, in der Nähe der Dschamnaquelle, 2974 m ü. M., am Westfuß des 6336 m hohen Banderpandsch, hat ...
Dschamu
Dschamu (Dschambu, engl. Jammu, Jummoo), Hauptstadt der Provinz D. (40,000 qkm mit 940,000 Einw.) des britisch-ind. Vasallenreichs Kaschmir, am Südabhang des Himalaja, 403 m ü. ...
Dschandscharo
Dschandscharo, abessin. Bergland, s. Yangaro.
Dschangel
Dschangel (Dschungel, engl. Jungle, Jangle), in Indien aus dem Persischen übernommene Bezeichnung für sumpfige, mit Niederwald, Gesträuch, Bambus- und Schilfdickicht, ...
Dschangelhuhn
Dschangelhuhn, s. Huhn.
Dschansi
Dschansi (engl. Jhansi), 1) kleine Stadt im britisch-ind. Vasallenstaat Gwalior (s. d.), mit Fort, wurde 1861 von England an den Maharadscha von Gwalior abgetreten. Nahe dabei ...
Dschapara
Dschapara (Djapara, Japara), niederländ. Residentschaft an der Nordküste Javas, 3039 qkm groß mit (1895) 954,642 Einw. (973 Europäer, 10,864 Chinesen), bildet eine Halbinsel ...
Dscharun
Dscharun, Stadt in der pers. Provinz Fars, halbwegs zwischen Schiraz und Lar in Gärten gelegen, mit 4000 Einw. In der Nähe sind Erdölquellen.
Dschask
Dschask (Djask), Vorgebirge und befestigter Ort in der pers. Provinz Fars, liegt am Eingang zur Straße von Hormuz.
Dschassaur
Dschassaur, s. Dschessor.
Dschat
Dschat (engl. Jat), Volksstamm im östlichen Belutschistan und in Britisch-Indien (namentlich im N.: Pandschab 1,498,694, Nordwestprovinzen 674,547, Radschputana 425,598), bewohnt ...
Dschâtaka
Dschâtaka, buddhist. Erzählungssammlung, s. Buddhismus.
Dschauf
Dschauf (Dschôf) bedeutet im Arabischen eine Senke zwischen Höhen und findet sich in Arabien öfters als Landschaftsname. Das bekannteste ist eine zu Dschebel Schammar (s. d.) ...
Dschauhari
Dschauhari, Ismaïl ibn Hammâd, berühmter arab. Lexikograph, gebürtig aus Farab in Turkistan, studierte in Bagdad und verbrachte längere Zeit unter den Beduinenstämmen der ...
Dschaunpur
Dschaunpur (Jaunpur), Hauptstadt des Distrikts D. (4025 qkm mit [1891] 1,264,918 Einw.) in der Division Benares der britisch-indischen Nordprovinzen, am Gumtifluß und an der ...
Dscheba'a
Dscheba'a, Dorf bei Jerusalem, s. Geba.
Dschebado
Dschebado, s. Dscherba.
Dschebb
Dschebb, Fluß, s. Dschubb.
Dschebeil
Dschebeil (Dschebêl, hebr. Gebal, griech. Byblos, s. d.), unbedeutende Hafenstadt in Syrien, nördlich von Beirut, mit 500–600 Einw., 5 mittelalterlichen Kirchen und einer Burg ...
Dschebel
Dschebel (Djebel, arab.), Gebirge, Bergspitze, in vielen geographischen Namen vorkommend.
Dschebel al Tarik
Dschebel al Tarik, Gibraltar.
Dschebel el Dahi
Dschebel el Dahi (D. esch Scheich), s. Hermon.
Dschebel Eslamîe
Dschebel Eslamîe, s. Ebal.
Dschebel Maman
Dschebel Maman, s. Afrikanische Altertümer, S. 156.
Dschebel Mar Elias
Dschebel Mar Elias, s. Karmel.
Dschebel Musa
Dschebel Musa, s. Sinai.
Dschebel Schammar
Dschebel Schammar, arab. Landschaft und Reich, im Innern der Halbinsel zwischen 26. und 28.° nördl. Br. gelegen, umfaßt außerdem die Oasen El Dschauf und Teima; auch die im N. ...
Dschedda
Dschedda, Stadt, s. Dschidda.
Dschedid
Dschedid (arab.), soviel wie neu, häufig vor Ortsnamen im Orient vorkommend.
Dschehangir
Dschehangir, Großmogul, s. Dschihangir.
Dschehennem
Dschehennem (arab., v. hebr. gê Hinnom, »das Tal Hinnom«), die Hölle.
Dschehol
Dschehol (Jehol, chines. Tschöng-te-fu), Distriktshauptstadt in der chines. Provinz Tschili, außerhalb der Großen Mauer am Lwanho, mit Peking durch (verfallene) Kunststraße ...
Dscheihun
Dscheihun, Fluß, s. Amu Darja.
Dschelada
Dschelada, s. Pavian.
Dschelal ud Dîn Rumi
Dschelal ud Dîn Rumi, der größte mystische Dichter der Perser, geb. 1207 in Balch, gest. 1273 in Konia (Jconium), war daselbst von 1227 an Lehrer der Theologie und des Rechts ...
Dschelalabad
Dschelalabad, Stadt im nordöstl. Afghanistan, 556 m ü. M., auf einer Höhe über dem Kabulstrom, an der Straße von Peschawar nach Kabul, einst starke Festung, jetzt schmutziger ...
Dschelam
Dschelam (Dschilam, Ihelam, auch Behut, die Vitastâ der alten Inder, woraus die Griechen Hydaspes, Ptolemäus Bidaspes machten), der westlichste der fünf großen Ströme, die ...
Dschem
Dschem, Bruder des Sultans Bajesid II., Sohn Mohammeds II., geb. 1458, gest. 24. Febr. 1495, wurde Statthalter in Karaman, setzte sich nach dem Tode seines Vaters (1481), nachdem ...
Dschem, El
Dschem, El, Flecken im östlichen Tunis, zwischen den Salzseen Kairuan und Grarra, mit 1000 Einw. D. steht an Stelle der alten römischen Stadt Thysdrus, in der Gordian zum Kaiser ...
Dschema Rhasuat
Dschema Rhasuat, Stadt, s. Nemours 2).
Dschemâdi-el-awwel
Dschemâdi-el-awwel (von den Türken gesprochen: dschemasi lewwel), der fünfte, Dschemâdi-el-accher (dschemasi lachir), der sechste Monat im mohammedanischen Jahr (vgl. Monat).
Dschemar
Dschemar, Stadt, s. Dschulamerk.
Dscheme
Dscheme, Trüffelart, s. Trüffel.
Dschemila
Dschemila (Dschimila), das alte Cuiculum, Ruinenstätte in der alger. Provinz Konstantine bei Setif, mit Resten eines Triumphbogens, Theaters, Tempels, Forums u.a.
Dschemschid
Dschemschid, mythischer König der Iranier (Meder und Perser), führte das Volk von Norden her in das Land Iran und begründete Ackerbau, Gottesdienst und Kultur, so daß unter ...
Dschemsitschi Dschischishoy
Dschemsitschi Dschischishoy, reicher indischer Parse, geb. 15. Juli 1783 in Bombay, gest. daselbst 14. April 1859, schwang sich vom armen Flaschenhändler in 20 Jahren zum ...
Dschengis-Chan
Dschengis-Chan (»der sehr mächtige Chan« oder »vollkommener Held«, eigentlich Temudschin mit Namen), geb. zwischen 1155 und 1163 als Sohn des Mongolen Yesukai (gest. 1175), ...
Dschenne [1]
Dschenne, Stadt, s. Dschinni.
Dschenne [2]
Dschenne (arab., »der Garten«, in Ägypten Genne gesprochen) ist das Paradies der Moslems, in das nur solche kommen, während die Bekenner aller andern Religionen zur Hölle ...
Dscherâbîs
Dscherâbîs, Ort in Syrien, s. Karchemisch.
Dscherâsch
Dscherâsch, Ruinenstätte in Palästina, s. Gerasa.
Dscherba
Dscherba (Dschebado), zu Tunis gehörige Insel im südlichen Teil des Golfes von Gabes (Kleine Syrte) und nur durch schmale Kanäle vom tunesischen Festland getrennt, ist 1100 qkm ...
Dscherib
Dscherib, pers. Feldmaß von 15 zu 45 Volksellen Seitenlänge = 7,231 Ar, in einzelnen Bezirken jedoch von 12 oder 24 zu 100 Ellen. Amtlich ist es auf 10 zu 100 Königsellen = ...
Dscherid [1]
Dscherid, s. Schott Dscherid.
Dscherid [2]
Dscherid (Dschirid, arab.), Art Wurfspieß; D.-ojuni, Lanzenspiel der Türken, bei dem der Reiter im Galopp seinen Gegner aus dem Sattel zu heben sucht.
Dscherîr
Dscherîr, Dichter, s. Arabische Literatur, S. 658.
Dscherm
Dscherm, zweimastiges, offenes Lastschiff mit zwei großen lateinischen Segeln, auf dem untern Nil.
Dschesireh
Dschesireh (arab., »Insel«), 1) Name für das Land zwischen Euphrat und Tigris. – 2) Wüste innerhalb des nördlichen Nilbogens, s. Nubien.
Dschesla
Dschesla (Jezla), Hohlmaß in Sansibar zu 60 Pissi = 205,714 Lit., als Gewicht für Kauris 1582/3 kg, für ungeschälten Reis 129,274 und für geschälten 176,901 kg, bei ganzen ...
Dschessalmir
Dschessalmir, s. Dschaisalmir.
Dschessor
Dschessor (Dschassaur, sanskrit. Jaschohara, »Ruhmraub«), Distrikt der Presidency Division in der britisch-ind. Provinz Bengalen, umfaßt 5894 qkm mit (1891) 1,888,827 Einw. ...
Dschewad Pascha
Dschewad Pascha, Ahmed, türk. Staatsmann, geb. 1850, gest. 10. Aug. 1900 in Konstantinopel, wurde Oberst im Generalstab und Adjutant des Sultans, dann Gesandter in Montenegro. ...
Dschezair
Dschezair, vollständiger Dschezairi-Bahri-Sefid (»Inseln des Weißen Meeres«), Name des türk. Wilajets, das die Inseln des nördlichen und östlichen Ägäischen Meeres ...
Dschibuti
Dschibuti, s. Französisch-Somalland.
Dschidda
Dschidda (Dschedda), Stadt in der arab. Landschaft Hidschaz, zwei Tagereisen westlich von Mekka, liegt in wüstenhafter, quellenloser Umgebung am Roten Meer. D. hat ...
Dschidschelli
Dschidschelli, Hafenstadt in der alger. Provinz Konstantine, mit schönen Straßen, Kaserne, Postgebäude und 2 Forts, hat (1901) 6376 Einw. (1072 Franzosen, 5304 Mohammedaner), ...
Dschigat
Dschigat, Stadt in Indien, s. Dwarka.
Dschigatzi
Dschigatzi, Ort, s. Schigatse.
Dschiggetai
Dschiggetai, s. Esel.
Dschigit
Dschigit (tatar., »Held«), Name der den Russen in Zentralasien als Eskorte dienenden Truppe.
Dschihâd
Dschihâd (arab., »Anstrengung, Kampf«), Bezeichnung des Glaubens- oder Religionskriegs der Moslems gegen diejenigen, die an die Sendung Mohammeds nicht glauben. Der D. ist für ...
Dschihangir
Dschihangir (Dschehangir; eigentlich Nur eddin Mohammed Selim), Großmogul Indiens, geb. 29. Aug. 1569, gest. 1627, Sohn Akbars d. Gr., wurde 15. Okt. 1605 Kaiser und lebte in ...
Dschilam
Dschilam, s. Dschelam.


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