Слова на букву crus-eise (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву crus-eise (8408)

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Dschilolo
Dschilolo, Insel, s. Halmahera.
Dschimken
Dschimken, poln. Flöß- und Schiffsknechte.
Dschingāl
Dschingāl, lange Luntenflinte in Japan u. Indien.
Dschingis-Chan
Dschingis-Chan, s. Dschengis-Chan.
Dschinn
Dschinn, Kollektivname für die Geister, Dämonen etc. des arabischen Volksglaubens. Die D. sind, wie die Menschen, doppelten Geschlechts und der natürlichen Fortpflanzung ...
Dschinni
Dschinni (Dschenne), Hauptstadt der gleichnamigen Landschaft im Fulbereich Massina, auf einer mit Sümpfen bedeckten Strominsel des Niger, ist ein von einer 3 m hohen Lehmmauer ...
Dschinnistân
Dschinnistân (arab.-pers.), Land der Dschinn (s. d.), Feenwelt.
Dschipesee
Dschipesee, s. Jipesee.
Dschirdscheh
Dschirdscheh, s. Girgeh.
Dschirid
Dschirid (arab.), s. Dscherid.
Dschisak
Dschisak, Hauptort des gleichnamigen Kreises (29,375 qkm mit [1897] 219,884 Einw.) in der Provinz Samarkand des russisch-zentralasiat. Generalgouv. Turkistan, an der Eisenbahn ...
Dschisje
Dschisje (arab.), Kopfsteuer, die Christen und Juden entrichten müssen, gewöhnlich Charâdsch (s. d.) genannt; vgl. Dschihâd.
Dschiti Schahar
Dschiti Schahar, s. Jetti-schahr.
Dschodhpur
Dschodhpur (Jodhpur, »Kriegerstadt«, auch Marwar), Tributärstaat in der britisch-ind. Provinz Radschputana (s. Karte »Ostindien«), 96,979 qkm groß mit (1901) 1,935,909 Einw. ...
Dschôf
Dschôf, s. Dschauf.
Dschofra
Dschofra (Jofra), Oase in der tripolitan. Sahara, nördlich von Fessan, mit den vier Ortschaften Sokna, Kessir, Hon und Wadan, ist 2000 qkm groß, wovon 100 qkm nutzbar sind. Die ...
Dschohor
Dschohor, s. Johor.
Dschokdschokarta
Dschokdschokarta (Djokjakarta, javan. Jogjôkĕrtô, »blühende Macht«), niederländische Residentschaft auf der Südküste der Insel Java, umfaßt 3109 qkm mit (1895) 814,959 ...
Dscholan
Dscholan (ehedem Gaulonitis), Landschaft in Palästina, südlich vom Hermon, steil gegen W. zum Jordantal abfallend, ist ziemlich eben, aber mit zahlreichen erloschenen Vulkanen ...
Dscholiba
Dscholiba (Joliba), Name des Nigerstroms, soweit er die Mandingostaaten und Bambara berührt.
Dscholof
Dscholof (Djolof), Volk, s. Wolof.
Dschonke
Dschonke (Dschunke, chines., »Schiff«), alte Schiffsform der Chinesen. Die Dschonken sind breit und kurz, niedrig im Mittelschiff, hoch und stark aufwärts gekrümmt im Vor- und ...
Dschubb
Dschubb (Dschebb, Juba, Webi Giweni), Fluß an der Ostküste Afrikas, im Lande der Somal, ergießt sich unter 0°14´ in den Indischen Ozean. Sein Lauf ist 1865 durch v. d. ...
Dschubbe
Dschubbe (arab., daraus deutsches Joppe), das schlafrockähnliche Oberkleid der Moslems, mit weiten Ärmeln, ist heute besonders Bekleidung der Klassen, welche die europäische ...
Dschudi
Dschudi, Gebirge in Kurdistan, südlich vom Wansee, auf dem sich Noahs Arche niedergelassen haben soll. An seinem Fuß liegt Karjat Thamanin (»Dorf der Achtzig«), angeblich der ...
Dschuf, El
Dschuf, El (»Leib«, nämlich der Wüste), große Sanddünenregion in der westlichen Sahara, liegt zwischen 19°30´ und 22°30´ nördl. Br., durch welche die Straße von ...
Dschufut Kale
Dschufut Kale (Tschufut Kale), Stadt, s. Bachtschissarái.
Dschulamerk
Dschulamerk (Dschemar bei den Nestorianern), Hauptort des Sandschak Hakkiari im asiatisch-türk. Wilajet Wan, liegt am rechten Ufer des großen Zab, mit alter Kurdenburg und 4600 ...
Dschulfa
Dschulfa, 1) (armen. Dschuga, türk. Dschulaga), Dorf im Kreis Nachitschewan des russischkaukas. Gouv. Eriwan, am Aras und an der Straße von Persien nach Tiflis, einst von mehr ...
Dschum'a
Dschum'a (arab.), im arabisch-türk. Kalender der Freitag, so genannt als Tag der feierlichen Gebetsversammlung. D. namasi ist das feierliche Freitagsgebet, inkl. der Chutbe (s. ...
Dschuneíd
Dschuneíd, Abu'l Kâsim ibn Mohammed, seinerzeit der gefeiertste Repräsentant (Scheich) des Sufismus (s. d.), geb. im Irak, starb 910 zu Bagdad. Er war ein Virtuos frommer ...
Dschungel
Dschungel, s. Dschangel.
Dschûnije
Dschûnije, lebhaft aufblühende Hafenstadt im Libanon, mit 4500 Einw., 14 km nordöstlich von Beirût, ist mit diesem durch eine Dampfstraßenbahn, mit el Batrūn im N. durch ...
Dschunke
Dschunke, s. Dschonke.
Dschunkowskij
Dschunkowskij, Stepan Semenowitsch, russ. Staatsmann und Gelehrter, geb. 5. Jan. 1763 in Lebedin aus einer kleinrussischen Familie, gest. 15. April 1839 in Petersburg, ward von ...
Dschurdschura
Dschurdschura (Djerdjera), eine Fortsetzung des Kleinen Atlas, östlich der Stadt Algier, mit zahlreichen, bis 2317 m hohen Spitzen.
Dschuthia
Dschuthia, Stadt, s. Ajuthja.
Dsû'l-hedsche
Dsû'l-hedsche, der zwölfte Monat des mohammedanischen Jahres.
Dsû'l-kade
Dsû'l-kade (arab.), der elfte Monat des mohammedanischen Mondjahrs; dem Wortsinn nach der Monat des Zuhausesitzens, war so von den alten Arabern genannt, weil sie in diesem Monat ...
Dsungarei
Dsungarei (Dschungarei, Songarei), große, nach ihren Bewohnern benannte Landschaft in Innerasien, zwischen 43 und 52° nördl. Br., dem Balchaschsee im W., den Quellen der ...
Dsungarische Mulde
Dsungarische Mulde, Bodensenkung in der nördlichen Dsungarei, liegt südlich vom Großen Altai, durch die der Schwarze Irtysch aus dem See Ulungur (470 m ü. M.) zum Saisansee ...
Dsungarischer Alatau
Dsungarischer Alatau, s. Alatau.
Dt.
Dt., Abkürzung für Dedit (s. Deditieren).
Du
Du, s. Anredeformen.
Du Barail
Du Barail (spr. dü baráj), François Charles, franz. General, geb. 28. Mai 1820 in Versailles, gest. 30. Jan. 1902 in Paris, trat 1839 als gemeiner Soldat in die Kavallerie, ...
Du Bartas
Du Bartas (spr. dübartás), Guillaume de Saluste, bedeutender franz. Dichter, geb. 1544 in Montfort bei Auch, wurde von Heinrich IV., in dessen Heer er kämpfte, zu verschiedenen ...
Du Bellay
Du Bellay (spr. dü bellä), Joachim, berühmter franz. Dichter, geb. 25. Febr. 1525 zu Liré in Anjou, gest. 1. Jan. 1560 in Paris, war ein Mitbegründer der Plejade und gab 1549 ...
Du Bois-Reymond
Du Bois-Reymond (spr. dübŭa-rämóng), 1) Emil, Physiolog, geb. 7. Nov. 1818 in Berlin, gest. daselbst 26. Dez. 1896, studierte in Berlin seit 1837 Theologie, wandte sich aber ...
Du Cange
Du Cange (spr. dü kāngsch'), 1) Charles Dufresne, Sieur, einer der größten Gelehrten Frankreichs, geb. 18. Dez. 1610 in Amiens, gest. 23. Okt. 1688 in Paris, wurde 1631 ...
Du Casse
Du Casse (spr. dü káß'), Albert, Baron, Militärschriftsteller, geb. 1813 in Bourges, gest. 14. März 1893 in Paris, besuchte die Militärschule von St.-Cyr, nahm an den ...
Du Cerceau
Du Cerceau (spr. dü ßerßō), s. Androuet.
Du Chaillu
Du Chaillu (spr. dü schăjü), Paul Belloni, Afrikareisender, geb. 31. Juli 1835 in Paris, gest. 30. April 1903 in Petersburg, Sohn eines Kaufmanns, der am Gabun in Westafrika ...
Du Châtelet
Du Châtelet (spr. dü schat'lä), Emilie, Marquise, gelehrte Französin, besonders bekannt als Freundin Voltaires, geb. 17. Dez. 1706 als Tochter des Barons Letonnelier de ...
Du Deffand
Du Deffand (spr. dü deffáng), Marie de Vichy-Chamrond, Marquise, geistreiche franz. Salondame, geb. 25. Dez. 1697 aus einer armen burgundischen Adelsfamilie, gest. 23. Sept. ...
Du Fail
Du Fail (spr. dü fāj), Noël, Herr von la Hérissaye, franz. Schriftsteller, geb. um 1520 in Rennes, gest. 1591, war erst Richter, dann Parlamentsrat in seiner Vaterstadt. ...
Du Grail de la Villette
Du Grail de la Villette (spr. dü grāj dö lă wilétt'), franz. Schriftsteller, s. Bernard 2).
Du jour
Du jour (franz., spr. dü schūr), an der Tagesordnung, an der Dienstreihe; bei Offizieren, Unteroffizieren etc. bezeichnet D., daß ihnen die Beaufsichtigung irgend welcher ...
Du Maurier
Du Maurier (spr. dümorĭē), George Louis Palmella Busson, engl. Zeichner und Romanschriftsteller, geb. 6. März 1834 in Paris, gest. 8. Okt. 1896, aus einer französischen ...
Du Mont-Schaubergsche Buchhandlung
Du Mont-Schaubergsche Buchhandlung, s. Dumont 4).
Du Moulin
Du Moulin (spr. dü muläng), Molinäus, Pierre, Polemiker der franz. reformierten Kirche, geb. 1568 zu Buhy in Vexin, gest. 1658 zu Sedan, wurde 1599 Kaplan zu Charenton bei ...
Du Moulin-Eckart
Du Moulin-Eckart auf Bertolzheim, Richard Ferdinand Maria, Graf, deutscher Geschichtsforscher, geb. 27. Nov. 1864 in Leipzig als der Sohn des katholischen Grafen Eduard D., ...
Du Prel
Du Prel, Karl, Schriftsteller, s. Prel.
Du Quesnoy
Du Quesnoy (spr. dü känŭá), François, niederländ. Bildhauer, geb. 1594 in Brüssel, gest. 12. Juli 1646 in Livorno, lernte zuerst bei seinem Vater und setzte dann seine ...
Du sublime au ridicule il n'y a qu'un pas
Du sublime au ridicule il n'y a qu'un pas (franz.), »vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt«, ein Ausspruch Napoleons I., den er im Dezember 1812 während der ...
Du Vair
Du Vair (spr. dü wǟr), Guillaume, s. Französische Literatur (Beredsamkeit).
Duab
Duab, Land, s. Doab.
Duala
Duala, 1) Negerstamm in Kamerun. – 2) Seit 1901 amtlicher Name für den Hauptort der deutschen Kolonie Kamerun (s. d.).
Dualīn
Dualīn, s. Nitroglyzerin.
Duālis
Duālis (lat.), s. Numerus.
Dualismus
Dualismus (v. lat. duo, zwei, »Zweiheitslehre«) heißt im Gegensatze zum Monismus (s. d.) jede Erklärungsweise eines einzelnen Gebietes der Wirklichkeit oder der Welt im ...
Dualismus, psychischer
Dualismus, psychischer, s. Okkultismus.
Dualistisch
Dualistisch, s. Dualität.
Dualität
Dualität, ein allgemeines Verfahren der Geometrie, um aus gewissen Sätzen neue Sätze abzuleiten. Die Punkte einer Ebene stehen zu den Geraden der Ebene in der Beziehung, daß ...
Dualla
Dualla, s. Duala.
Duars [1]
Duars (arab.), in Nordafrika, besonders Algerien, die Zeltkreise arabischer Nomaden, bestehen aus zehn und mehr Zelten; oft wird das Zelt des Hauptführers von mehreren hundert D. ...
Duars [2]
Duars, Täler im östlichen Himalaja, s. Dwars.
Dub
Dub, s. Cynodon.
Duban
Duban (spr. dübāng), Félix, franz. Architekt, geb. 14. Okt. 1797 in Paris, gest. 20. Dez. 1870 in Bordeaux, bildete sich nach den besten Mustern der italienischen Renaissance, ...
Dubarry
Dubarry (spr. dü-), Marie Jeanne, Gräfin, die berüchtigte Maitresse Ludwigs XV. von Frankreich, geb. 19. Aug. 1741 in Vaucouleurs, guillotiniert 6. Dez. 1793, natürliche ...
Dubassen
Dubassen, flache, mastenlose Fahrzeuge auf der Weichsel mit 300 dz Tragfähigkeit.
Dubbeln
Dubbeln (Alt-Dubbeln), besuchter Badeort im russ. Gouv. Livland, liegt 24 km westlich von Riga, am Rigaer Meerbusen und an der Aa sowie an der Eisenbahn Riga-Tuckum. In der Nähe ...
Dubbeltje
Dubbeltje, frühere niederländ. Scheidemünze zu 2 Stuiver, bis 181641/72 fein = 16,42 Pfennig der Talerwährung, dann im Kleinverkehr das 10 Cent-Stück.
Dubberworth
Dubberworth, s. Sagard.
Dubbo
Dubbo, Stadt im britisch-austral. Staat Neusüdwales, am Macquarie und an der Bahn Sydney-Bourke, mit Hospital, Gewerbeschule und (1901) 3410 Einwohnern.
Dübel
Dübel (Dippel, Dibbel, Döbel, Dollen), abgestumpft pyramidenförmiges, auch vierseitig prismatisches Stück Holz, das man in eine Mauervertiefung eintreibt (dübelt), um ...
Dübeleisen
Dübeleisen (Dippeleisen, Döbeleisen), Vorrichtung zur Anfertigung hölzerner Dübel, Zapfen, Stifte, besteht auf einem ⊓-förmigen Eisen, auf dessen oberer Fläche eine Anzahl ...
Dübelstein
Dübelstein, ein Mauerstein besonderer Herstellungsart, der bei Türfuttern u. dgl. den Holzdübel (s. Dübel) ersetzt und dauerhafter ist als dieser. In den D. lassen sich ...
Düben
Düben, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Bitterfeld, an der Mulde und der Staatsbahnlinie Eilenburg-Pretzsch, 90 m ü. M., mit evang. Kirche, altem Schloß und ...
Dubenka
Dubenka, Stadt, s. Dubienka.
Dubensee
Dubensee (fälschlich Daubensee), Bergsee im schweizer. Kanton Wallis, auf der Gemmi, 2206 m ü. M., 0,69 qkm groß, in wüster, von Felsstürzen überschütteter Einöde, ist je ...
Dubgras
Dubgras (Doubgras), s. Cynodon.
Dubhe
Dubhe (arab.), der Stern α im Großen Bären.
Dubicza
Dubicza (spr. dúbitza), 1) Markt im kroatisch-slawon. Komitat Agram, an der Unna und der Staatsbahnlinie Agram-Brod, hat (1901) 6599 Einw. und war früher eine Freie Stadt. ...
Dubiecko
Dubiecko (spr. -jétzko), Stadt in Galizien, Bezirksh. Przemysl, am linken Ufer des San, hat ein Bezirksgericht, Schloß mit Park, Branntweinbrennerei und (1900) 1788, mit der ...
Dubiénka
Dubiénka (Dubenka), Stadt im russisch-poln. Gouv. Lublin, am Bug, hat (1897) 4126 Einw. (namentlich Juden), die Handel in Wolle, Leder und Seide betreiben. – Hier siegte ...
Dubin
Dubin (früher Dupin), Dorf im preuß. Regbez. Posen, Kreis Rawitsch, an der Orla, hat 2 kath. Kirchen und (1900) 675 meist poln. Einwohner.
Dubiös
Dubiös (lat.), zweifelhaft, unentschlossen.
Dubiōsa
Dubiōsa (lat.), zweifelhafte Sachen, in der kaufmännischen Geschäftssprache unsichere Ausstände.
Dublany
Dublany, Dorf bei Lemberg (s. d.).
Dublee
Dublee (franz. Doublé), s. Billard, S. 877.
Dublette
Dublette (franz. Doublette), etwas doppelt Vorhandenes, namentlich in Sammlungen, z. B. Bücher in Bibliotheken; dann Gegenstände, die zu Paaren verkauft werden; in sprachlicher ...
Dublin [1]
Dublin, Grafschaft in der irischen Provinz Leinster, grenzt im O. an die Irische See, im S. an die Grafschaft Wicklow, im W. an Kildare und Meath und im N. an letztere, umfaßt, ...
Dublin [2]
Dublin, Hauptstadt von Irland, municipal borough und besondere Grafschaft, liegt unter 53°23´13´´ nördl. Br. und 6°20´25´´ westl. L. v. Gr. (Sternwarte) an der Mündung ...
Dublone
Dublone, eine frühere Goldmünze. Die helvetische D. wurde 19,05 Mk. bewertet; aber die neuere des Kantons Bern (Pistole zu 16 Schweizerfranken) wog bei 9/10 Feinheit 7,6486 g. ...
Dübner
Dübner, Friedrich, Philolog, geb. 20. Dez. 1802 zu Hörselgau im Gothaischen, gest. 13. Okt. 1867 in Montreuil-sous-Bois bei Paris, studierte 1821–27 in Göttingen, war dann ...
Dúbno
Dúbno, Kreisstadt im russ. Gouv. Wolhynien, an der Ikwa und der Südwestbahn, hat ein Schloß aus dem Anfang des 16. Jahrh., 5 griechische und eine kath. Kirche, ein großes ...
Dubnyik
Dubnyik (spr. dúbnīk), berühmte Opalgrubenkolonie im ungar. Komitat Sáros, gehört zu Vörösvágás (s. d.), dem Hauptfundort ungarischer Opale.
Duboc
Duboc (spr. dübock), 1) Charles Edouard (Pseudonym Robert Waldmüller), Dichter und Schriftsteller, geb. 17. Sept. 1822 in Hamburg, von väterlicher Seite französischen ...
Dubois [1]
Dubois, Stadt in Pennsylvanien, Grafschaft Clearfield, nordöstlich von Pittsburg, mit Sägemühlen, Kohlengruben und (1900) 9375 Einw.
Dubois [2]
Dubois (spr dübŭá), 1) Guillaume, Kardinal und franz. Minister unter der Regentschaft, geb. 6. Sept. 1656 zu Brives-la-Gaillarde in Limousin als Sohn eines Arztes, gest. 10. ...
Duboisĭa
Duboisĭa R. Br., Gattung der Solanazeen, sind kahle Bäumchen mit ungeteilten Blättern, zahlreichen kleinen weißen Blüten in einem endständigen rispigen Blütenstand und ...
Dubos
Dubos (spr. dübō), Jean Baptiste, franz. Ästhetiker, geb. 1670 in Beauvais, gest. 23. März 1742, studierte in Beauvais und Paris, wurde 1695 im Bureau der auswärtigen ...
Dubossáry
Dubossáry, Stadt im russ. Gouv. Cherson, Kreis Tiraspol, am linken Ufer des Dnjestr, mit 2 griechisch-kath. Kirchen und einer Synagoge, hat (1897) 13,276 Einw., die Wein- und ...
Dubourg
Dubourg (spr. dübūr), Anna (Hannas), einer der ersten Märtyrer des protestantischen Frankreich, geb. um 1520, Professor der Rechtswissenschaft in Orléans, kam hier in nähere ...
Dúbowka
Dúbowka, Flecken im russ. Gouv. Saratow, Kreis Zarizyn, an der Wolga, hat (1897) 16,370 Einw., die lebhaften Getreidehandel, Gartenbau und Senfbereitung treiben. Doch hat der ...
Dubrovnik
Dubrovnik, s. Ragusa.
Dubrówna
Dubrówna, Marktflecken (früher Stadt) im russ. Gouv. Mohilew, Kreis Orscha, am hohen linken Ufer des Dnjepr, mit Flußhafen, hat 5 griechische und eine kath. Kirche sowie ...
Dubs
Dubs, Jakob, schweizer. Staatsmann, geb. 26. Juli 1822 zu Affoltern im Kanton Zürich, gest. 13. Jan. 1879 in Lausanne, studierte 1840–43 zu Bern, Heidelberg und Zürich die ...
Dubufe
Dubufe (spr. dübüs'), Edouard, franz. Maler, geb. 30. März 1820 in Paris, gest. 10. Aug. 1883 in Versailles, lernte bei seinem Vater Claude Marie D. und bei Delaroche und ...
Dubuque
Dubuque (spr. dŭbūk), Hauptstadt der Grafschaft D. im nordamerikan. Staat Jowa, Bahnknotenpunkt, Brückenplatz und Dampferstation am Mississippi, liegt teils auf 65 m hohen ...
Duc aut dote
Duc aut dote (lat.), soviel wie »Heirate oder statte aus«, ein Grundsatz des kanonischen, bez. gemeinen Rechts, nach dem der Schwängerer die geschwängerte unbescholtene ...
Duc d'Alben
Duc d'Alben, s. Dukdalben.
Duc van Tholl
Duc van Tholl, s. Tulipa.
Duc [1]
Duc (franz., spr. dück, lat. Dux, ital. Duca), Herzog (s. d.), in Frankreich höchste Rangstufe des Adels (zwischen Prince und Marquis). Auch ist D. Bezeichnung für einen ...
Duc [2]
Duc (spr. dück), Joseph Louis, franz. Architekt, geb. 25. Okt. 1802 in Paris, gest. daselbst 22. Jan. 1878, erhielt im 23. Jahr den röm ischen Preis und führte während seines ...
Duca
Duca (ital.), Herzog (s. d.).
Ducādo de cambio
Ducādo de cambio ( Wechseldukaten), span. Rechnungsart bis 1864, besonders für Wechsel auf das Ausland: 1 D. zu 20 Sueldos von 12 Dineros = 375 Maravedises de plata antiguos, ...
Ducamp
Ducamp (spr. dükáng), Maxime, franz. Schriftsteller, geb. 8. Febr. 1822 in Paris, gest. 8. Febr. 1894 in Baden-Baden, bereiste jung den Orient, kämpfte dann in den Junitagen ...
Ducasses
Ducasses (franz., spr. dükáß', eigentlich wallonisch, vom lat. dedicatio), Kirchweihfest der wallonischen Städte u. Dörfer. Die bekanntesten sind die von Mons, am Sonntag ...
Ducāto
Ducāto, frühere ital. Münze und Rechnungsstufe, ist abgeleitet von der lateinischen Kaiserfamilie Dukas, deren Goldmünzen sich während der Kreuzzüge weithin verbreiteten; um ...
Ducaton
Ducaton, frühere niederländ. Silbermünze: seit 1749 für die österreichischen Provinzen, im Volksmunde »dicke Tunn«, war 138/9 Lot fein, = 5,203 Mk. im Talerfuß, auch zu ...
Ducatōne
Ducatōne, frühere Silbermünze von Mailand und Mantua 1588–1778 zu 81/2 Lire correnti, 17/18 fein = 5,39 Mk. im Talerfuß; in Venedig galt er zu 11 Lire piccole, gesetzlich ...
Duccio
Duccio (spr. duttscho, D. di Buoninsegna), Maler von Siena und Haupt der dortigen Schule, geb. um 1260, knüpfte, wie Cimabue, an byzantinische Typen an, veredelte sie jedoch ...
Duch.
Duch., bei Pflanzennamen Abkürzung für Antoine Nicolas Duchesne, geb. 7. Okt. 1747 in Versailles, starb als Professor der Naturgeschichte 18. Febr. 1827 in Paris. Er schrieb: ...
Duchatel
Duchatel (spr.dü-schatell), Charles Marie Tannegui, Graf, franz. Staatsmann, geb. 19. Febr. 1803 in Paris, gest. daselbst 6. Nov. 1867, beteiligte sich seit 1823 unter der Ägide ...
Duché
Duché (franz., spr. dü-sché), in Frankreich eine zur Würde eines Herzogtums erhobene Herrschaft, die bei der Krone unmittelbar zu Lehen ging. Man unterschied d.-pairie, die ...
Duchenen
Duchenen, jüdisch-deutsche Bezeichnung für »Priestersegen sprechen«. Der Ausdruck stammt von dem talmudischen duchan (Estrade), dem im Tempel zu Jerusalem an der östlichen ...
Duchenne
Duchenne (spr. düschän'). Guillaume Benjamin (genannt D. de Boulogne), Mediziner, geb. 17. Sept. 1806 in Boulogne-sur-Mer, gest. 15. Sept. 1875 in Paris, wo er seit 1842 als ...
Duchesne
Duchesne (spr.dü-schǟn'), 1) André (lat. Chesnius, Duchesnius, Quercetanus, Querneus), franz. Geschichtsforscher, geb. im Mai 1584 zu Ile-Bouchard in der Touraine, gest. 30. ...
Duchesne-Paragraph
Duchesne-Paragraph, der § 49a des deutschen Strafgesetzbuchs; s. Anstifter.
Duchesnois
Duchesnois (spr. dü-schänŭá), Catherine Joséphine, mit ihrem eigentlichen Namen Rasin, franz. Schauspielerin, geb. 5. Juni 1777 zu St.-Saulve bei Valenciennes, gest. 8. ...
Duchesse [1]
Duchesse (franz., spr. dü-schäß'), Herzogin.
Duchesse [2]
Duchesse, schwerer Seidensatin für Damenkleider etc. mit 192 Ketten- und 40 Doppelschußfäden auf 1 cm. Bindung achtbindiger Satin.
Duchn
Duchn, s. Pennisetum.
Duchoborzen
Duchoborzen (Duchoborzy, »Streiter des Geistes«), mystisch-rationalistische Sekte der russischen Kirche (s. Geistige Christen; Raskolniken). Die um die Mitte des 18. Jahrh. ...
Duchówschtschina
Duchówschtschina, Kreisstadt im russ. Gouv. Smolensk, am Zusammenfluß der Chwostiza und Zarewiza, in sumpfiger Gegend, hat eine griechische und eine kath. Kirche und (1897) 3115 ...
Duchsing
Duchsing, s. Dusing.
Duchten
Duchten heißen die Sitz- und Ruderbänke in Ruder- und Segelbooten. Führt das Boot Segel, so wird der Mast durch eine Ducht, die Segelducht, gestützt. Über D. als Teile von ...
Duchtwegerung
Duchtwegerung, Planken im Innern von Booten, auf denen die Duchten ruhen.
Ducis
Ducis (spr. düßis), Jean François, franz. Bühnendichter, geb. 22. Aug. 1733 in Versailles, gest. daselbst 31. März 1816, machte als Sekretär hochgestellter Personen weite ...
Duck
Duck, Jacob A., holländ. Maler, geb. 1600 in Utrecht, gest. nach 1660 vermutlich im Haag, war in Utrecht und seit 1656 im Haag tätig und malte in der Art des Dirk Hals und A. ...
Dücker [1]
Dücker (Siphon), s. Düker.
Dücker [2]
Dücker, Eugen, Maler, geb. 10. Febr. 1841 in Arensburg auf der Insel Osel in Livland, besuchte die Kunstakademie in St. Petersburg und erhielt dort das große sechsjährige ...
Duckmäuser
Duckmäuser, Leisetreter, Schleicher, d.h. einer, der dem Mächtigern gegenüber Demut heuchelt (s. Achtung).
Duckstein
Duckstein, Lokalname, wird bald für Kalktuff (s. d.), bald für Traß (s. d.), seltener für Dolerit (s. Basalte) gebraucht.
Duckwitz
Duckwitz, Arnold, deutscher Politiker, geb. 27. Jan. 1802 in Bremen, gest. 20. März 1881, widmete sich dem Kaufmannsstand und lebte seit 1829 in seiner Vaterstadt, um die er sich ...
Duclairenten
Duclairenten, s. Enten.
Duclerc
Duclerc (spr. dü-klǟr), Charles Théodore Eugene, franz. Publizist und Politiker, geb. 9. Nov. 1812 in Bagnères-de-Bigorre, gest. 21. Juli 1888 in Paris, redigierte von ...
Duclos
Duclos (spr. dü-klō), Charles Pinot, franz. Historiker, geb. 12. Febr. 1704 zu Dinant in der Bretagne, gest. 26. März 1772 in Paris, begann seine Laufbahn in Paris bei einem ...
Ducos
Ducos (spr. dükō), 1) Roger, Graf, franz. Staatsmann, geb. 1754 in Dar (Landes), gest. 16. März 1816, war beim Ausbruch der Revolution Advokat, wurde 1791 Präsident des ...
Ducpétiaux
Ducpétiaux (spr. dückpetjō), Edouard, belg. Publizist und Volkswirt, geb. 29. Juni 1804 in Brüssel, gest. daselbst 21. Juli 1868, namentlich bekannt wegen seiner ...
Ducq
Ducq (spr. dück), Janle, holländ. Maler, geb. 1630 im Haag, wurde dort 1660 in die Malergilde aufgenommen und starb daselbst 1676 an den Folgen seiner im Krieg erhaltenen ...
Ducrot
Ducrot (spr. dü-kro), Auguste Alexandre, franz. General, geb. 24. Febr. 1817 in Nevers, gest. 16. Aug. 1882 in Versailles, diente zuerst in Afrika, war im italienischen Kriege ...
Ducrotay de Blainville
Ducrotay de Blainville (spr. dü-krŏtä d' blängwil'), Henri Marie, Zoolog und Anatom, geb. 12. Sept. 1778 in Arques bei Dieppe, gest. 1. Mai 1850, studierte in Paris Medizin ...
Ductus
Ductus (lat.), Zug, besonders der Buchstaben beim Schreiben; in der Anatomie soviel wie Gang, besonders Ausführungsgang einer Drüse. D. Arantii und D. Botalli, s. Embryo; D. ...
Dud
Dud, der Fezzanwurm, s. Kiemenfuß.
Duda
Duda (Dutka, Dudotka, Schweran) ist ein uraltes russ. Holzblasinstrument, das aus zwei meist ungleich langen Rohrpfeifen mit je drei Tonlöchern besteht, die durch ein einziges ...
Dudaim
Dudaim, bei Moses und im Hohen Lied erwähnte Früchte zur Bereitung von Liebestränken (von Luther als »Lilien« bezeichnet), werden als Mandragorafrüchte gedeutet, doch ist ...
Dude
Dude (spr. djūd' oder dūd'), s. Dandy.
Düdelingen
Düdelingen (franz. Dudelange), Dorf im Großherzogtum Luxemburg, Kanton Luxemburg, an der Alzette und der Eisenbahnlinie D.-Bettemburg, mit Eisen industrie und (1895) 5824 Einw.
Dudelsack
Dudelsack (Sackpfeife, ital. Cornamusa, Piva; franz. Musette, Sourdeline; engl. Bag-pipe; lat. Tibia utricularius; griech. Askaulos) ist ein uraltes Instrument, das jetzt aber nur ...
Duden
Duden, Konrad, Philolog, geb. 3. Jan. 1829 auf Gut Bossigt bei Wesel, war seit 1859 Gymnasiallehrer in Soest, wurde 1869 Direktor des Gymnasiums in Schleiz und 1876 desjenigen in ...
Duderhofsche Berge
Duderhofsche Berge (Dudergofskija Gori), Flözgebirge im russ. Gouv. Petersburg, erfüllt einen großen Teil des Kreises Peterhof und erhebt sich in der Nähe von Zarskoje Selo ...
Duderstadt
Duderstadt, Kreisstadt im preuß. Regbez. Hildesheim, auf dem Untereichsfeld, in einem fruchtbaren Tal (ehedem Goldene Mark genannt), an der Hahle und der Staatsbahnlinie ...
Dudevant
Dudevant (spr. dü-d'wang) Aurore, Baron in, franz. Schriftstellerin, s. Sand (George).
Dudik
Dudik, Beda Franziskus, mähr. Historiker, geb. 29. Jan. 1815 zu Kojetein in Mähren, gest. 18. Jan. 1890 im Stift Raigern, trat in den Benediktinerorden, wirkte 1840–54 als ...
Dudler
Dudler, in Niederösterreich soviel wie Jodler.
Dudley [1]
Dudley (spr. döddlĭ), Stadt (municipal borough) und Grafschaft im westlichen England, bis 1888 zu Worcestershire gehörig, liegt in einer in Staffordshire gelegenen Enklave, am ...
Dudley [2]
Dudley (spr. döddlĭ), engl. Adelstitel, hergeleitet von Schloß und Lordschaft D. in der Grafschaft Stafford, den seit Heinrich II. die Familie Somerie bis 1322, dann bis 1697 ...
Dudu
Dudu, s. Dronte.
Dudvág
Dudvág (spr. dúdwāg), Fluß in Ungarn, 100 km lang, zweigt im Komitat Neutra bei Csaszkócz aus der in die Waag mündenden Dubova ab, fließt parallel mit der Waag, die ...
Dudweiler
Dudweiler, Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Saarbrücken, am Sulzbach und an der Staatsbahnlinie Wellesweiler-Stieringen, 320 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath. ...
Dūe
Dūe (ital.), zwei; d. volte, zweimal (soviel wie bis); a. d. voci (wōtschi), für zwei Stimmen, zweistimmig; d. corde, in der Klaviermusik: mit halber Verschiebung.
Duell
Duell (lat. Duellum, Perduellio), s. Zweikampf.
Dueña
Dueña (span., Duenja), soviel wie Donna, insbes. Hüterin, Aufseherin eines Mädchens.
Duer, el
Duer, el, Ort im Distrikt Abu Tig der ägypt. Provinz (Mudirieh) Siut, westlich vom Nil, nahe dem Josephskanal, mit (1897) 7211 Einw.
Duérnen
Duérnen (neulat.), in Folio gedruckte, im Text fortlaufende Bogen, von denen je zwei mit einem Versalbuchstaben des Alphabets bezeichnet und beim Einbinden ineinander gesteckt ...
Duēro
Duēro (portug. Douro, bei den Alten Durius), bedeutender Strom der Pyrenäischen Halbinsel, entspringt in einer Lagune des Urbiongebirges, strömt zuerst in einer nach SO. ...
Duett
Duett (ital. Duetto, Diminutivform von Duo) nennt man heute besonders ein Gesangstück für zwei gleiche oder ungleiche Stimmen mit Begleitung eines oder mehrerer Instrumente. Das ...
Duf.
Duf., bei Tiernamen Abkürzung für Léon Dufour (s. d.).
Dufau
Dufau (spr. düfo), Pierre Armand, franz. Publizist und Volkswirt, Autorität in den wirtschaftlichen Seiten des Blindenwesens, geb. 15. Febr. 1795 in Bordeaux, gest. 25. Okt. ...
Dufaure
Dufaure (spr. düfōr'), Jules Armand Stanislas, franz. Staatsmann, geb. 4. Dez. 1798 in Saujon (Niedercharente), gest. 28. Juni 1881 in Paris, wurde, seit 1824 Advokat in ...
Dufay
Dufay (spr. düfä), Guillaume, einer der ältesten niederländ. Kontrapunktisten, geb. um 1400 zu Chimay im Hennegau, gest. 27. Nov. 1474 in Cambray, erhielt an der Domschule ...
Duff [1]
Duff, leichter Halbwollenstoff zu Hauskleidern etc., aus Baumwollengarn Nr. 16–20 engl. zur Kette und Streichgarn, 14–18,000 m auf 1 kg zum Schuß. Bindung Leinwand. Die Ware ...
Duff [2]
Duff, Mountstuart Elphinstone Grant, engl. Politiker, s. Grant Duff.
Düffel
Düffel, Wollenstoff zu Herrenanzügen, Mänteln etc., mit 23 Fäden auf 1 cm; Garne Streichgarn 12,500 m, Schuß Streichgarn 12,000 m auf 1 kg. Bindung dreischäftiger Köper. ...
Dufferin
Dufferin (spr. döff'rĭn), Frederick Temple Blackwood, Marquis von D. und Ava, engl. Staatsmann, geb. 21. Juni 1826 in Florenz aus einer irischen Familie, gest. 12. Febr. 1902, ...
Dufour
Dufour (spr. düfūr), 1) Léon, Zoolog, geb. 1782 in St.-Sever (Landes), gest. daselbst als Arzt 18. April 1865, lieferte zahlreiche Untersuchungen über Spinnen und Insekten, ...
Dufrenoisīt
Dufrenoisīt, Mineral, ähnlich dem Skleroklas.
Dufrenoy
Dufrenoy (spr. düfrenŭá), Pierre Armand, Mineralog und Geognost, geb. 5. Sept. 1792 in Sevran im Depart. Seine-et-Oise, gest. 20. März 1857 als Generalinspektor der Bergwerke ...
Dufresne
Dufresne (spr. düfrǟn'), Charles, s. Du Cange.
Dufresny
Dufresny (spr. düfräni), Charles Rivière, franz. Dichter, geb. 1654 in Paris, gest. daselbst 6. Okt. 1724, war ein Urenkel der unter dem Namen la belle jardinière bekannten ...
Duft
Duft, der Geruch der Pflanzen; auch der zarte, staubartige, weißliche oder bläuliche Anflug auf reifem Obst; auch soviel wie Rauchfrost.
Duft.
Duft., bei Tiernamen Abkürzung für Kaspar Duftschmidt, geb. 19. Nov. 1767, gest. 17. Dez. 1821. Von seiner »Fauna austriaca« (Linz 1812–1825) erschienen nur die Käfer.
Duftanhang
Duftanhang, Duftbruch, s. Rauhreif.
Duftorgane
Duftorgane, Duftpinsel, s. Duft- u. Riechstoffe.
Duftstoffe
Duftstoffe und Riechstoffe, flüchtige Substanzen, die, wenn auch in unwägbaren Mengen, der Luft beigemischt, beim Einatmen auf die Nasenschleimhaut eine Wirkung äußern, die ...
Dugat
Dugat (spr. dügá), Gustave, franz. Arabist, geb. 1824 in Orange (Vaucluse), gest. 26. Mai 1894 in Barjols, bereiste 1855 im Auftrag der Regierung Algerien und veröffentlichte: ...
Dugès
Dugès, Antoine Louis, s. Dug.
Dughet
Dughet, Gaspard, Maler, s. Poussin 2).
Dugong
Dugong (Dugung, Dujong, Halicore Ill.), Gattung der Seekühe. Die einzige Art: Seejungfer (Seekuh, D., H. Dugong Quoy et Gaim, s. Tafel »Wale I«, Fig. 4), ist 3–5 m lang, mit ...
Dugout
Dugout (engl., spr. dögg-aut, »ausgehöhlt«), Einbaum, ein Boot aus einem ausgehöhlten Baumstamm mit rundem Schilfdach, dient in Britisch-Indien zur Beförderung der Post auf ...
Duguay-Trouin
Duguay-Trouin (spr. dügä-truäng), René, berühmter franz. Seeheld, geb. 10. Juni 1673 in St.-Malo, gest. 27. Sept. 1736, Sohn eines reichen Reeders, ward 1689 Seemann auf ...
Duguesclin
Duguesclin (spr. düghäkläng), Bertrand, Connetable von Frankreich, geb. 1320 auf dem Schloß La Motte-Broons bei Dinan (Cotes-du-Nord), gest. 13. Juli 1380, stand in den ...
Duhamel
Duhamel (du Hamel, spr. dü-ămell), Jean Marie Constant, Mathematiker, geb. 5. Febr. 1797 in St.-Malo, gest. 29. April 1872 in Paris, besuchte die Polytechnische Schule in Paris, ...
Duhamel du Monceau
Duhamel du Monceau (spr. dü-ămell dü mongßō), Henri Louis, Botaniker, geb. 1700 in Paris, gest. daselbst 12. Aug. 1781, widmete sich am Jardin du Roi den Naturwissenschaften ...
Duhesme
Duhesme (spr. dü-ǟm'), Guillaume Philibert, Graf, franz. General, geb. 7. Juli 1760 zu Bourgneuf in Burgund, gest. 18. Juni 1815, Rechtsgelehrter, ward 1792 von Dumouriez zum ...
Duhm
Duhm, Bernhard, prot. Theolog, geb. 10. Okt. 1847 zu Bingum in Ostfriesland, wurde zu Göttingen 1871 Repetent, 1873 Privatdozent, 1877 außerordentlicher und 1888 in Basel ...
Duhn [1]
Duhn, s. Pennisetum.
Duhn [2]
Duhn (engl. Doon), Feldmaß in Arakan, = 61/3 engl. Acres.
Duhn [3]
Duhn, Friedrich von, Archäolog, geb. 17. April 1851 in Lübeck, studierte in Bonn und Berlin und ließ sich nach einem vierjährigen Aufenthalt in Italien und Griechenland 1879 ...
Duhnen
Duhnen, Dorf im hamburg. Amt Ritzebüttel, an der Nordsee, hat ein Kinderhospiz der Stadt Hamburg, ein Seebad und zählt (1900) 246 Einw.
Dühring
Dühring, Eugen, Philosoph und nationalökonomischer Schriftsteller, geb. 12. Jan. 1833 in Berlin, studierte daselbst 1853–56 die Rechte, verließ die juristische Praxis infolge ...
Duida
Duida, Cerro, Granitberg im Territorium Amazonas in Venezuela, am Südostende der Sierra Parima, rechts am Orinoko, ist 2473 m hoch; hier beginnt die Bifurkation des Orinoko.
Duiffopruggar
Duiffopruggar, s. Tieffenbrucker.
Duiflöte
Duiflöte, s. Doppelflöte.
Duilĭus
Duilĭus (Duellius), Gajus, röm. Feldherr, erfocht als Konsul 260 v. Chr. mit der ersten großen römischen Flotte, bes. mittels Anwendung der von ihm erfundenen Enterbrücken ...
Duim
Duim (spr. deum, Daumen), holländ. Bezeichnung des Zentimeters; früher der Zoll zu 4 Kwart im Amsterdamer Fuß, = 2,643 cm.
Duingen
Duingen, Flecken im preuß. Regbez. Hildesheim, Kreis Alfeld, am Hils und an der Kleinbahn Voldagsen-Delligsen, 203 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein vorzügliches Tonlager, ...
Duīno
Duīno (im Mittelalter Tybein, bei den Römern Pucinum), Marktflecken im österreichisch-illyr. Küstenland, Bezirksh. Gradisca, am Adriatischen Meer, nahe der Mündung des ...
Duisburg
Duisburg, Stadt (Stadtkreis) im preuß. Regbez. Düsseldorf, zwischen Rhein und Ruhr, 33 m ü. M., hat 6 evangelische (darunter die stattliche Salvatorkirche aus dem 14. Jahrh.) ...
Duisburger Kanal
Duisburger Kanal, s. Ruhr 1).
Duit
Duit (holländ., spr. deut), soviel wie Deut.
Duiveland
Duiveland (spr. deuve-, »Taubenland«), eine Insel der niederl. Provinz Zeeland, ist von Schouwen durch das Dykwater und den Hafen von Zierikzee getrennt.
Duj.
Duj., bei Tiernamen Abkürzung für Félix Dujardin (s. d. 2).
Dujardin
Dujardin (spr. düschardäng), 1) Karel, holländ. Maler und Radierer, geb. 1622 in Amsterdam, gest. 20. Nov. 1678 in Venedig, war Schüler des Claas Berchem, bildete sich unter ...
Dujardin-Beaumetz
Dujardin-Beaumetz (spr. düschardäng-bōmäß), Georges, Mediziner, geb. 27. Nov. 1833 in Barcelona, gest. 16. Febr. 1895 in Beaulieu bei Nizza, studierte in Paris, wurde ...
Dukas
Dukas, Johannes, byzantin. Geschichtschreiber des 15. Jahrh., Sekretär des genuesischen Podesta zu Phokäa, stand später nach dem Falle Konstantinopels (1453) im Dienste der ...
Dukaten
Dukaten (Ducat), eine Goldmünze von großem Feingehalte, die aus Italien, besonders Venedig, wo sie den Namen Zecchino erhielt, und Florenz nach dem Norden gelangte (vgl. ...
Dukatengold
Dukatengold, s. Goldlegierungen.
Dukāto
Dukāto, Vorgebirge, s. Leukas.
Dukdalben
Dukdalben (Duckdalben, Dallen, Dalben), im Hafen außerhalb des Ufers fest eingerammte Gruppen von Pfählen, dienen zur Befestigung der Schiffe und als Seezeichen (s. Abbildung). ...
Duke
Duke (engl., spr. djūk), Herzog; vgl. Adel, S. 101.
Duke of York-Inseln
Duke of York-Inseln, s. Neulauenburg.
Düker
Düker (Siphon), Unterführung eines Wasserzuges oder einer Wasserleitung quer unter Straßen, Eisenbahnen, Schiffahrtskanälen, Flüssen, Tälern und unter andern ...
Dukes
Dukes, Leopold, jüd. Schriftsteller, geb. 17. Jan. 1810 in Preßburg, gest. 3. Aug. 1891 in Wien, wo er als Privatgelehrter wirkte, hat die jüdische Literatur durch eine Menge ...
Dukinfield
Dukinfield (spr. döckinfīld), Stadt (municipal borough) in Cheshire (England), Ashton under Lyne gegenüber, hat eine technische Schule, betreibt Baumwollfabriken, ...
Dukla
Dukla, Stadt in Galizien, Bezirksh. Krosno, an der Jasiolka, mit Bezirksgericht und Schloß mit Park, betreibt Petroleumraffinerie, Fabrikation von Kerzen und Seifen, ...
Duktīl
Duktīl (lat.), streckbar, hämmerbar; Duktilität, Hämmerbarkeit, Streckbarkeit. s. Plastizität.
Duktion
Duktion (lat.), Führung.
Duktus
Duktus, s. Ductus.
Dulaure
Dulaure (spr. dülōr'), Jacques Antoine, franz. publizistischer und historischer Schriftsteller, geb. 3. Dez. 1755 in Clermont, gest. 18. Aug. 1835 in Paris, studierte anfangs ...
Dulbend
Dulbend (pers.), Kopfbund aus Musselin, Turban, das eine Verstümmelung von D. ist.
Dulcamāra
Dulcamāra, s. Solanum.
Dulcan
Dulcan (Dulzain), Orgelstimme, s. Dolcan.
Dulce
Dulce (lat.), süß; etwas Süßes.
Dulce del color
Dulce del color, s. Malagawein.
Dulce est desipĕre in loco
Dulce est desipĕre in loco, lat. Sprichwort, aus Horaz (Od. IV, 12, 28): Angenehm ist's, bei Gelegenheit närrisch (ausgelassen, fröhlich) zu sein.
Dulce et decōrum est pro patria mori
Dulce et decōrum est pro patria mori, Sprichwort, aus Horaz (Od. III, 2, 13): Süß und ehrenvoll ist's, fürs Vaterland zu sterben. Die scherzhafte Abänderung: »Dulce et ...
Dulcian
Dulcian, soviel wie Fagott, s. Dolcian.
Dulcigno
Dulcigno (serb. Ultschin, alban. Olgun), befestigte, hoch ummauerte Seestadt im südlichsten Montenegro, am Adriatischen Meer, mit kleinem Hafen, den die Dampfer des ...
Dulcimer
Dulcimer (engl., spr. döllßĭmĕr) ist der englische Name des Hackbrettes (eigentlich Dulce melos, das auch als Name ältester Klaviere vorkommt).
Dulcīn
Dulcīn (Paraphenetolkarbamid, Paraäthoxyphenylharnstoff, Sukrol) C9H12N2O2 oder NH2CO.NH.C6H4.OC2H5 entsteht (analog der Harnstoffbildung aus cyansaurem Ammoniak) beim ...
Dulcinēa
Dulcinēa, Don Quixotes Geliebte; s. Don Quixote.
Dulcinia
Dulcinia, s. Cyperus.


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