Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Gaskocher
Gaskocher, s. Lampen.
Gaskohle
Gaskohle (Retortenkohle, Retortengraphit), die an den innern Wandungen der Retorten der Gasanstalten sich abscheidende Kohle, das Produkt einer Zersetzung der aus den Kohlen ...
Gaskoks
Gaskoks, s. Koks.
Gaskonade
Gaskonade (franz. gasconnade), Prahlerei (vgl. Gascogne).
Gaskraftmaschine
Gaskraftmaschine (Gasmotor, hierzu Tafeln »Gaskraftmaschinen I und II« mit Text), eine Kraftmaschine, welche die Expansionskraft eines zur Verbrennung (Verpuffung, Explosion) ...
Gaskraftmaschine
Motoren. Die Fig. 1–4 zeigen einen kleinen, einfach wirkenden, liegenden Viertaktgasmotor von Gebrüder Körting in Hannover von etwa 6 Pferdekräften Leistung. In dem Zylinder ...
Gaskrüge
Gaskrüge, Glas-, Porzellan- oder Steinzeugkrüge zur Bereitung von kohlensaurem Wasser. S. Mineralwässer.
Gasmaschine
Gasmaschine, soviel wie Gaskraftmaschine.
Gasmesser
Gasmesser, s. Leuchtgas.
Gasmotor
Gasmotor, s. Gaskraftmaschine.
Gasniveau
Gasniveau, ein Apparat, der den Auftrieb der Gase zeigt, besteht aus einer Gasleitung mit mehreren beweglichen Brennern. Je höher man einen solchen Brenner stellt, um so größer ...
Gasofen
Gasofen, ein Ofen mit Gasfeuerung.
Gasöl
Gasöl, s. Mineralöle.
Gasolīn
Gasolīn, s. Gasäther.
Gasolinmotor
Gasolinmotor (Benzinmotor), s. Petroleumkraftmaschine. Gasolinboot, ein mit einem G. betriebenes Boot.
Gasometer
Gasometer, s. Gase, S. 368, und Leuchtgas.
Gasometrie
Gasometrie, s. Analyse, S. 475.
Gaspacho
Gaspacho (spr. -pátscho), span. Volksgericht, aus einer Mischung von gestoßenem Weizenbrot, Olivenöl, Salz, Knoblauch und Pfeffer bestehender Brei.
Gasparin
Gasparin (spr. -räng), 1) Agénor, Graf von, franz. Schriftsteller, geb. 12. Juli 1810 in Orange als der Sohn des ehemaligen Ministers Adrien G. (gest. 1862), gest. 14. Mai 1871 ...
Gasparrinĭa
Gasparrinĭa, Flechtengattung aus der Familie der Lekanoreen unter den Krustenflechten, in Habitus und Farbe an die bekannte gelbe Wandflechte (Physcia parietina) erinnernd, aber ...
Gaspary
Gaspary, Adolf, Romanist, geb. 23. Mai 1849 in Berlin, gest. daselbst 16. März 1892, studierte in Berlin, München und Freiburg Philosophie, Kunstgeschichte und neuere Sprachen ...
Gaspé
Gaspé, Halbinsel und Verwaltungsbezirk der Provinz Quebec in Kanada, zwischen dem Ästuar des St. Lorenzstroms und der Chaleurbai, mit den elf Magdaleneninseln, umfaßt 11,600 ...
Gaspeldorn
Gaspeldorn, s. Ulex.
Gaspipette
Gaspipette, Glasröhre mit Hähnen an den Enden zum Entnehmen von Gasproben. Man füllt die Röhre mit Wasser oder Quecksilber, läßt dieses in dem betreffenden Raum ausfließen, ...
Gasporen
Gasporen (Gaseinschlüsse), s. Mineralien.
Gasquellen
Gasquellen (Gasvulkane), quellenähnliche Ausströmungen von gasförmigen Kohlenwasserstoffen, die, durch Zersetzung der den Schichten beigemengten Organismen entstanden, aus den ...
Gasregler
Gasregler (Gasdruckregulator), s. Leuchtgas.
Gasreinigungsmasse
Gasreinigungsmasse, s. Leuchtgas u. Gaskalk.
Gasretorten
Gasretorten, Gasröhren, s. Leuchtgas.
Gasröstofen
Gasröstofen, s. Eisen, Tafel I, S. II.
Gasruß
Gasruß, s. Ruß.
Gassaniden
Gassaniden, s. Ghassaniden.
Gassauger
Gassauger, soviel wie Exhaustor.
Gasschiefer
Gasschiefer, eine bei trockner Destillation reichlich Gas liefernde, der Bogheadkohle ähnliche schieferige Kohle (sogen. Brettel- oder Blattelkohle, Plattelkohle) aus dem ...
Gassen
Gassen, Stadt im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Sorau, an der Lubis, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Sommerfeld-Breslau und Sommerfeld-Liegnitz, hat eine evang. Kirche, ein ...
Gassendi
Gassendi (spr. -ssängdi oder -ssangdi), Petrus (eigentlich Pierre Gassend), ausgezeichneter franz. Physiker, Mathematiker und Philosoph, geb. 22. Jan. 1592 zu Chartansier in der ...
Gassengerei
Gassengerei, s. Tafel »Appreturmaschinen«, S. I.
Gassenhauer
Gassenhauer, im 16. Jahrh. Bezeichnung für volksmäßige Lieder oder Volkslieder (Gassenhawerlin), hat heute die Bedeutung des Abgedroschenen, Abgeleierten und zugleich die des ...
Gassenlaufen
Gassenlaufen, s. Spießrutenlaufen.
Gassenvogt
Gassenvogt, s. Bettelvogt.
Gasser
Gasser, 1) Joseph G. von Valhorn, Bildhauer, geb. 22. Nov. 1816 zu Prägraten in Tirol als der Sohn eines Tischlers und Holzschnitzers, gest. daselbst 28. Okt. 1900, wurde zuerst ...
Gassernzünder
Gassernzünder s. Leuchtgas.
Gasspritze
Gasspritze, s. Feuerspritze, S. 514.
Gast
Gast (Mehrzahl Gasten oder Gäste), Matrosen, die an Bord bestimmte Verrichtungen haben, z. B. Toppsgasten haben in den Toppen, Backsgasten in der Back etc. zu arbeiten. ...
Gastalde
Gastalde (Gastaldio), Domänenbeamter der langobardischen Könige, entsprach dem Domesticus der fränkischen Könige. In alemannischen und badischen Urkunden findet sich für ...
Gastaldīt
Gastaldīt, Mineral, s. Hornblende.
Gastaphrēte
Gastaphrēte, s. Armbrust.
Gastein
Gastein, rechtes Seitental des Salzachtals in Salzburg, Bezirksh. St. Johann, erstreckt sich an der Nordseite der Hohen Tauern vom Ankogel (3263 m) und dem Mallnitzer oder ...
Gasteiner Konvention
Gasteiner Konvention, s. Gastein und Deutschland, Geschichte, S. 826.
Gastēr
Gastēr (griech.), der Magen (s.d.).
Gaster
Gaster, Landschaft im schweizer. Kanton St. Gallen, umfaßt die rechtsseitige Talebene zwischen dem Walen- und dem Züricher See, ist in sechs Gemeinden (Schännis, Kaltbrunn, ...
Gasterēa
Gasterēa (v. griech. gastēr, »Magen«), bei Brillat-Savarin (»Physiologie des Geschmacks«) scherzhaft die zehnte Muse, d. h. die Muse der Gastronomie.
Gastĕrental
Gastĕrental, s. Kandertal.
Gasterosteïdae
Gasterosteïdae, Familie der Stachelflosser mit der einzigen Gattung Gasterosteus, der Stichling (s.d.).
Gasterozōa
Gasterozōa, s. Bauchtiere.
Gastfreundschaft
Gastfreundschaft, die besonders im Altertum und Orient, aber auch bei allen halbzivilisierten Völkern hochgehaltene Sitte, reisende, des Obdachs und Schutzes bedürftige ...
Gasthäuser
Gasthäuser (Gasthöfe, hierzu Tafel »Gasthäuser« mit Text), Häuser, deren Inhaber (Gastwirte, s. d.) Reisende gewerbsmäßig beherbergen. Die Zahl der G. eines Ortes oder ...
Gasthäuser
Die Gesellschaftsräume sind ziemlich stattlich entwickelt; das in bester Stadtgegend gelegene Hotel wird von den ersten Gesellschaftsklassen besucht, dient auch zu längerm ...
Gastieren
Gastieren, Leute als Gäste bewirten; Gastwirtschaft treiben; als Schauspieler Gastrollen (s.d.) geben.
Gastinel
Gastinel, Léon, franz. Komponist, geb. 15. Aug. 1823 in Villers-les-Pots (Côte-d'Or), war am Pariser Konservatorium Kompositionsschüler von Halévy, machte sich besonders als ...
Gastmahl
Gastmahl, eine festliche Mahlzeit, die aus einer Reihenfolge von Gerichten besteht, und für deren Veranstaltung gewisse in der Sitte des betreffenden Landes begründete Regeln ...
Gaston de Foix
Gaston de Foix, s. Foix 3), 5) und 6).
Gastonĭa
Gastonĭa, Stadt im nordamerikan. Staat Nordcarolina, Grafschaft Gaston, am Kleinen Catawba, mit ausgiebigen Wasserkräften, Baumwoll- und Holzindustrie und (1900) 4610 Einw.
Gastorf
Gastorf, Stadt in Böhmen, Bezirksh. Dauba, an der Linie Wien-Tetschen der Österreichischen Nordwestbahn, hat ein Rathaus, Erzeugung von Kalkplatten, Hopfen- und Weinbau und ...
Gasträa
Gasträa, eine hypothetische Tierform, welche die Ahnenform der meisten Tiere, nämlich aller Metazoen (s.d.), darstellen soll. Sie bestand angeblich aus einem Sack mit doppelter ...
Gastrālfilamente
Gastrālfilamente (Magenfäden), s. Akalephen.
Gastralgesimeter
Gastralgesimeter, ein von Boas angegebenes, wenig gebräuchliches Instrument zur Bestimmung der Intensität der Druckschmerzen bei Magenkrankheiten, namentlich beim ...
Gastralgie
Gastralgie (griech.), Magenschmerz, s. Magenkrampf.
Gastrecht
Gastrecht, soviel wie Fremdenrecht, vgl. Gastfreundschaft.
Gastrektasie
Gastrektasie (griech.), s. Magenerweiterung.
Gastrektomie
Gastrektomie (griech.), s. Magenresektion.
Gastrilogie
Gastrilogie (griech.), Bauchrednerkunst.
Gastrisch
Gastrisch (griech.), in der ältern Medizin Bezeichnung von allem, was auf die Verdauung und namentlich auf den Magen Bezug hat. Daher bilden die Organe, die der Verdauung dienen, ...
Gastrisches Fieber
Gastrisches Fieber, fieberhafter Magenkatarrh (s.d.), gelinderer Grad des Typhus (s.d.).
Gastrītis
Gastrītis (griech.), s. Magenentzündung.
Gastrizismus
Gastrizismus (griech.), s. Gastrisch.
Gastro-intestināl
Gastro-intestināl, was auf Magen und Darm gleichzeitig Bezug hat.
Gastrocēle
Gastrocēle, s. Magenbruch.
Gastrocnēmius
Gastrocnēmius (Musculus g.), der zweiköpfige Wadenmuskel (s. Tafel »Muskeln«, Fig. 1 u. 2).
Gastrodiaphanīe
Gastrodiaphanīe (griech.), die (wenig gebräuchliche) Durchleuchtung des Magens mit einem eingeführten Glühlämpchen zur Erkennung von Magen- und Baucherkrankungen. Vgl. ...
Gastroduodenālkatarrh
Gastroduodenālkatarrh (Gastroduodenitis, griech.), Entzündung der Schleimhaut des Magens und des Zwölffingerdarms, s. Magenkatarrh.
Gastrodynīe
Gastrodynīe (griech.), Magenschmerz.
Gastroenterītis
Gastroenterītis (griech.), Magendarmkatarrh.
Gastroenterostomie
Gastroenterostomie, s. Magenschnitt.
Gastrolāter
Gastrolāter (griech., »Bauchdiener«), ein Mensch, dem gutes Essen und Trinken als das Höchste gilt, Schlemmer; Gastrolatrie, Bauchdienst.
Gastrolichĕnes
Gastrolichĕnes, ehemals eine Abteilung der Flechten. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, daß die wenigen dahin gestellten Formen (Emericella und Trichocoma) echte Pilze sind.
Gastrollen
Gastrollen sind Rollen, die Mitglieder des einen Theaters auf der Bühne eines andern geben, entweder um Proben ihres Könnens abzulegen und nach deren günstigem Ausfall ...
Gastrologie
Gastrologie (griech.), soviel wie Gastronomie.
Gastromalacīe
Gastromalacīe (griech.), s. Magenerweichung.
Gastromanīe
Gastromanīe (griech.), krankhaft gesteigerte Liebhaberei von gutem Essen und Trinken.
Gastrománt
Gastrománt (griech.), Wahrsager aus dem Bauch oder aus bauchigen, mit Wasser gefüllten Gläsern und Kesseln.
Gastromyzēten
Gastromyzēten (Bauchpilze), Ordnung der Pilze (s.d.).
Gastronomīe
Gastronomīe (Gastrologie, griech.), bei den Alten und jetzt noch die höhere Kochkunst, die Wissenschaft des Gaumens und der Zunge, die wissenschaftlich begründete Kenntnis ...
Gastropacha
Gastropacha, die Glucke (Schmetterling).
Gastrophĭlus
Gastrophĭlus, s. Bremen, S. 376.
Gastropŏda
Gastropŏda (griech., »Bauchfüßer«), s. Schnecken.
Gastrorrhagie
Gastrorrhagie (griech.), Magenblutung, s. Blutbrechen.
Gastroskōp
Gastroskōp (griech.), elektrischer Beleuchtungsapparat zur Besichtigung des Mageninnern (s. Beleuchtungsapparate).
Gastrosophie
Gastrosophie (griech.), s. Gastronomie.
Gastrospasmus
Gastrospasmus (griech.), Magenkrampf.
Gastrostĕus
Gastrostĕus, der Stichling.
Gastrostomie
Gastrostomie (griech.), Anlegung einer Magenfistel, um Nahrung in den Magen direkt einführen zu können, wenn die Speiseröhre durch Strikturen oder Neubildungen unwegsam ...
Gastrotomie
Gastrotomie (griech.), s. Magenschnitt.
Gastrotrichen
Gastrotrichen (griech.), mikroskopisch kleine, zu den Würmern gehörige Tiere, bewegen sich durch Wimperung, ähnlich den Rädertieren, mit denen sie verwandt sein dürften; im ...
Gastrotympanītis
Gastrotympanītis (griech.), die Magentrommelsucht, Luftanhäufung im Magen, wie sie bei Pflanzenfressern, durch gärenden Klee u. dgl. veranlaßt, oft vorkommt (s. Aufblähen).
Gastrovaskulārraum
Gastrovaskulārraum, s. Cölenteraten.
Gastroxīe
Gastroxīe (Gastroxynsis, griech.), s. Magenneurosen.
Gastrŭla
Gastrŭla (Becherkeim, Becherlarve), ganz junge Larve und häufige Embryonalform vieler wirbellosen Tiere. S. Entwickelungsgeschichte, S. 845.
Gastruslarven
Gastruslarven, die an der Magenschleimhaut sehr vieler Pferde sitzenden, in der Regel unschädlichen Larven der Magenbremse, s. Bremen, S. 376.
Gastunitiko
Gastunitiko (Fluß von Gastuni, im Altertum Peneios), Fluß im griech. Nomos Elis, entspringt am Olonos und mündet der Insel Zakynthos gegenüber ins Ionische Meer.
Gasturbine
Gasturbine, durch Gas betriebene Turbine, ähnlich der Dampfturbine, s. Dampfmaschine, Tafel III, S. III u. IV.
Gastwirt
Gastwirt, eine Person, die Reisende in ihrem Hause, der Gastwirtschaft, gewerbsmäßig beherbergt. Die einfachsten Gastwirtschaften, besonders für reisende Handwerksburschen, ...
Gastwirtschaftsschulen
Gastwirtschaftsschulen, Fortbildungsschulen für Gastwirte, werden meist von den Gastwirtsvereinen mit Unterstützung des Staates oder der Städte unterhalten. Der Unterricht wird ...
Gasuhr
Gasuhr, s. Leuchtgas.
Gasvulkane
Gasvulkane, soviel wie Gasquellen.
Gaswage
Gaswage, Apparat zur Bestimmung des spezifischen Gewichts der Gase, eine genaue Wage mit Hohlkugel aus Glas, die mit dem betreffenden Gas gefüllt wird (vgl. Spezifisches ...
Gaswasser
Gaswasser (Ammoniakwasser), s. Leuchtgas und Ammoniak, S. 444.
Gaswechsel
Gaswechsel heißt der Teil des Stoffwechsels (s.d.), der sich auf die Aufnahme und die Ausscheidung gasförmiger Stoffe bezieht, also hauptsächlich die Aufnahme von Sauerstoff ...
Gaszünder
Gaszünder, s. Leuchtgas.
Gaszyński
Gaszyński (spr. gasch-), Konstantin, poln. Dichter und Novellist, geb. 30. März 1809 in Jeziorno bei Warschau, gest. 8. Okt. 1866 zu Aix in der Provence, studierte in Warschau ...
Gata
Gata, 1) Sierra de G., Gebirgszug an der Grenze der span. Provinzen Caceres und Salamanca, Teil des sogen. Kastilischen Scheidegebirges (s.d.). – 2) Cabo de G., Vorgebirge an ...
Gatacre
Gatacre (spr. gättäcker), Sir William Forbes, brit. General, geb. 1843, trat 1862 beim 77. Infanterieregiment ein, wurde 1874 in den Generalstab versetzt, focht dann in Birma ...
Gatayu
Gatayu, s. Geier.
Gâteau des Rois
Gâteau des Rois (franz., spr. gatō dä rŭá, »Königskuchen«), s. Bohnenfest.
Gatersleben
Gatersleben, Dorf und Domäne im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Quedlinburg, an der Selke und der Staatsbahnlinie Halle-Zellerfeld, hat eine evang. Kirche, Zuckerfabrik und ...
Gates
Gates (spr. gēts), Horatio, amerikan. General, geb. 1728 in England, gest. 10. April 1806 in New York, erwarb 1763 eine Plantage in Virginia, trat bei Ausbruch des ...
Gateshead
Gateshead (spr. gētshedd), Stadt und Grafschaft im nördlichen England, am Tyne, mit Newcastle durch drei Brücken, darunter die 461 m lange High Level-Brücke, verbunden, hat ...
Gath [1]
Gath (»Kelter«), eine der fünf Fürstenstädte der Philister, bekannt als Heimat des Riesen Goliath, wurde von David erobert, von Rehabeam befestigt und fiel unter Joas in die ...
Gath [2]
Gath, Pseudonym, s. Townsend.
Gâthâs
Gâthâs (»Lieder«), ein Teil des Zendavesta (s.d.).
Gâtinais
Gâtinais (spr. -nǟ, Vastiniensis pagus), alte Landschaft in Frankreich, zerfiel in G. français, zu Isle-de-France gehörig, mit der Hauptstadt Nemours, und G. orléanais, zum ...
Gatineau River
Gatineau River, Nebenfluß des Ottawa (s.d.), mündet unterhalb der kanadischen Hauptstadt, mit starker Wasserkraft und umfangreicher Holzflößerei.
Gatling
Gatling, Richard Jordan, Mechaniker, geb. 12. Sept. 1818 in Hertford County (Nordcarolina), gest. 27. Febr. 1903 in New York, konstruierte früh eine Reissäemaschine, studierte ...
Gatschet
Gatschet, Albert, amerikan. Linguist und Ethnolog, geb. 3. Okt. 1832 auf St. Beatenberg im Kanton Bern, studierte Geschichte und Philologie an den Universitäten Bern und Berlin. ...
Gátschina
Gátschina (Gátschino), Stadt im russ. Gouv. St. Petersburg, zu beiden Seiten des von der Ischora gebildeten Weißen Sees, 45 km südwestlich von St. Petersburg und mit diesem ...
Gatt
Gatt (Gat, engl. gate), niederdeutsch soviel wie Loch, enge Durchfahrt, z. B. das Kattegatt, das Seegatt bei Riga, das Memeler G. (auch Memeler Tief, Haffstrom genannt), das G. ...
Gatter
Gatter (Gitter), in Sägemühlen der Rahmen zur Einspannung der Sägen (Sägegatter).
Gatterer
Gatterer, Johann Christoph, deutscher Historiker, geb. 13. Juli 1727 in Lichtenau bei Nürnberg, gest. 5. April 1799 in Göttingen, studierte zu Altdorf, habilitierte sich dort ...
Gatti
Gatti, Bernardino, genannt il Sojaro (»Böttcher«), ital. Maler, geb. um 1495 in Pavia, gest. 1575 in Parma, bildete sich nach Correggio und war in Pavia, Cremona und Parma ...
Gattierung
Gattierung (Möllerung), im Hüttenwesen das Vermengen ärmerer und reicherer Erze zur Erzielung eines mittlern, für das Ausbringen günstigsten Metallgehalts. Dabei sucht man ...
Gattine
Gattine, Krankheit der Seidenraupen, s. Seidenspinner.
Gattung
Gattung (Genus), der Inbegriff mehr oder weniger zahlreicher, durch gemeinsame Merkmale zu einer engern Gemeinschaft verbundener Arten (species), z. B. das Geschlecht der Hunde, ...
Gattungsname
Gattungsname (Appellativum), s. Substantiv.
Gattungsschuld
Gattungsschuld (Genusschuld), ein auf Leistung einer nur der Gattung nach und nur nach Maß, Zahl oder Gewicht bestimmten Sachegerichtetes Schuldverhältnis, z. B. 100 Flaschen ...
Gattungsvermächtnis
Gattungsvermächtnis, s. Vermächtnis.
Gattungswert
Gattungswert, s. Wert.
Gatty
Gatty, Margaret, engl. Schriftstellerin, geb. 1809 zu Burnham in Essex, gest. 3. Okt. 1873 in Ecclesfield, war die Tochter des Geistlichen Scott und heiratete 1839 den Pfarrer ...
Gätūler
Gätūler (Gaetuli), im Altertum Nomadenvolk in Nordafrika, im Süden von Mauretanien und in dem westlichen Teil der Sahara wohnend, klein und von dunkler Hautfarbe, kleideten ...
Gatya
Gatya (ungar.), das weite Beinkleid der ungarischen Bauern, das sie im Sommer frei, im Winter unter der Hofe tragen.
Gätzschmann
Gätzschmann, Moritz Ferdinand, Bergmann, geb. 24. Aug. 1800 in Leipzig, gest. im Februar 1895 in Freiberg, studierte daselbst, wurde 1829 Maschinenbausekretär, lehrte 1832–34 ...
Gäu
Gäu, oberdeutsche Form von Gau (s.d.), kommt in der Schweiz und in Schwaben (Algäu, Strohgäu) noch als Bezeichnung für flachere, meist hoch gelegene Landschaften (im Gegensatz ...
Gau
Gau (got. gavi, althochd. gowi, gawi, altsächs. u. friesisch gâ, gô, mittelhochd. gou, gen), altdeutsches Wort, bezeichnet einen Bezirk Landes und entspricht dem lateinischen ...
Gau, Franz Christian
Gau, Franz Christian, Reisender und Architekt, geb. 15. Juni 1790 in Köln, gest. 31. Dez. 1853 in Paris, erhielt seine Bildung auf der Kunstakademie zu Paris und ging 1814 nach ...
Gau-Algesheim
Gau-Algesheim, Stadt in der hess. Provinz Rheinhessen, Kreis Bingen, Knotenpunkt der Preußisch-Hessischen Staatsbahnlinien Mainz-Koblenz und G.-Münster a. St., hat 2 kath. ...
Gaucelm Faidit
Gaucelm Faidit, Troubadour, geb. zu Uzerche im Limousin, blühte etwa von 1130–1216, trieb sich mit seiner Frau, einem Spielweib, als Spielmann lange in der Welt herum und ...
Gauch
Gauch, der Kuckuck; auch soviel wie Kretin, Narr, Geck.
Gauchblume
Gauchblume, s. Cardamine.
Gauche
Gauche (main g., abgekürzt m. g. oder nur g., franz., spr. mäng gōsch'), linke (Hand); vgl. Sinistra.
Gaucherie
Gaucherie (franz., spr. gōsch'rï'), linkisches Wesen.
Gauchheil
Gauchheil, s. Anagallis.
Gauchos
Gauchos (spr. gā-utschos, oder portug. ga-úschos), Mischlinge von Spaniern mit Indianerinnen in den Pampas von Südamerika, die sich mit dem Hüten und Einfangen der Rinder und ...
Gauchraden
Gauchraden, s. Lychnis.
Gaucin
Gaucin, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Malaga, an der Eisenbahn Bobadilla-Algeciras, liegt amphitheatralisch auf einer Höhe der Sierra del Hacho, mit einem Fort ...
Gaud.
Gaud., bei Pflanzennamen: 1) Abkürzung für Johann Franz Gottlieb Philipp Gaudin (spr. godäng), geb. 1766 in Longirod, gest. 15. Juli 1833 als Pastor in Nyon. Schrieb: »Flora ...
Gaude
Gaude (Fru G., Frau Gode oder Wode), ein mythisches Wesen, in Sagen und Gebräuchen Niederdeutschlands auftretend, vielleicht eine weibliche Umgestaltung Wodans.
Gaudeāmus
Gaudeāmus (lat., »Laßt uns fröhlich sein«), Anfang eines bekannten Studentenliedes, das mit dem Hinweis auf die Vergänglichkeit des Irdischen die Aufforderung zu frohem ...
Gaudenzdorf
Gaudenzdorf, Stadtteil von Wien, zum 12. Bezirk (Meidling) gehörig.
Gaudich.
Gaudich. (auch Gaud.), bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für Charles Gaudichaud-Beaupré (spr. godischō-bopré), geb. 4. Sept. 1789, gest. 16. Jan. 1864 in Paris, ...
Gaudieren
Gaudieren (lat.), freuen, erfreuen.
Gaudin
Gaudin, I. F. G. P., s. Gaud.
Gauding
Gauding, s. Ding, S. 17, und Gau.
Gaudĭum
Gaudĭum (lat.), die Freude.
Gaudry
Gaudry (spr. godri), Albert, Paläontolog, geb. 15. Sept. 1827 in St.-Germain-en-Laye, bereiste 1853 den Orient und 1855 Griechenland, wo er die Umgegend von Pikermi untersuchte, ...
Gaudy
Gaudy, Franz Bernhard Heinrich Wilhelm, Freiherr von, Dichter und Novellist, geb. 19. April 1800 in Frankfurt a. O. als Sprößling einer aus Schottland stammenden Familie, gest. ...
Gaudy-Lefort
Gaudy-Lefort, s. Französische Literatur der Schweiz, S. 25.
Gauermann
Gauermann, 1) Jakob, Maler, Zeichner und Kupferstecher, geb. 1772 in Öffingen bei Stuttgart, gest. 27. März 1843 in Wien, arbeitete erst als Steinmetz und besuchte dann drei ...
Gauf
Gauf, der Uhu, s. Eulen, S. 159.
Gaufrid von Monmouth
Gaufrid von Monmouth, s. Artur.
Gaufrieren
Gaufrieren (franz., spr. go-), glatten Geweben oder Papieren Zeichnungen oder Muster ohne Farbe ausprägen (Gaufrage), geschieht auf der Gaufriermaschine, die im wesentlichen aus ...
Gaugamēla
Gaugamēla, Ortschaft in Assyrien, nordwestlich von Arbela, wo Alexander d. Gr. über Dareios 2. Okt. 331 v. Chr. siegte. Man sucht G. bald im heutigen Tell Gomel, bald südlicher ...
Gaugericht
Gaugericht, s. Bauer, S. 458.
Gaugraf
Gaugraf, s. Gau.
Gaukler [1]
Gaukler (Helotarsus Smith.), Raubvogelgattung aus der Unterfamilie der Bussarde mit der einzigen Art H. ecaudatus Gray. Dieser (das größere Weibchen) ist 58 cm lang, 183 cm ...
Gaukler [2]
Gaukler, s. Taschenspieler.
Gauklerblume
Gauklerblume, Pflanzengattung, s. Mimulus.
Gaul
Gaul, Gustav, Maler, geb. 6. Febr. 1836 in Wien, gest. daselbst 7. Sept. 1888, war unter Rahl fünf Jahre lang Schüler der Akademie und studierte darauf in Oberitalien und in ...
Gaulois
Gaulois (spr. gōlŭá), gallisch; esprit g. nennt man in der französischen Literatur den ausgelassenen, derben und zynischen Geist, den man für ein Erbteil der schon von Cäsar ...
Gaulonītis
Gaulonītis, Landschaft im alten Palästina, nach der Stadt Gaulan (Golan) benannt, östlich vom Jordan, zwischen den Ausläufern des Hermon und dem Hieromax, heißt jetzt ...
Gault
Gault (Galt), Abteilung der untern Kreideformation (s.d.), wurde unter diesem Namen 1760 von I. Michel eingeführt; ursprünglich ist G. englische Lokalbezeichnung für einen ...
Gaultherĭa
Gaultherĭa Kalm. (Scheinbeere, Teeheide), Gattung der Erikazeen, aufrechte oder niedergestreckte, selten kriechende immergrüne Sträucher und Halbsträucher mit rundlich ...
Gaultheriaöl
Gaultheriaöl, das ätherische Öl aus den Blättern von Gaultheria procumbens, das in diesen zum Teil fertig gebildet vorkommt, zum Teil aber wohl erst aus Gaultherin durch ...
Gaultier
Gaultier, Bon, Pseudonym, s. Martin (Sir Theodor).
Gaulus
Gaulus, Insel, s. Gozo.
Gaumen
Gaumen (Palatum), bei den höhern Wirbeltieren die Decke der Mundhöhle, wodurch diese von der Nasenhöhle und bei den Säugetieren auch von dem Rachen geschieden wird (s. Mund). ...
Gaumenbein
Gaumenbein, s. Schädel.
Gaumenbildung
Gaumenbildung (griech. Uranoplastik), eine von Bernh. v. Langenbeck angegebene plastische Operation zur Bildung eines Gaumens (s.d.) bei angeborner Gaumenspalte (vgl. ...
Gaumenbogen
Gaumenbogen, s. Gaumen.
Gaumenlaute
Gaumenlaute (Palatale), s. Lautlehre.
Gaumennaht
Gaumennaht, s. Gaumenspalte.
Gaumenobturator, -Segel
Gaumenobturator, -Segel, s. Gaumen.
Gaumenspalte
Gaumenspalte, ein angeborner, ziemlich häufig vorkommender Bildungsfehler des Gaumens in Gestalt einer in der Mittellinie des Gaumens hinziehenden, etwa 3–10 mm breiten Spalte, ...
Gaumenton
Gaumenton (gaumiger Ansatz), beim Gesang eine mangelhafte Art der Tonbildung, besteht darin, daß dem Vokal die Hauptresonanz zu weit hinten nach dem Gaumen zu gegeben wird.
Gaumenzähne
Gaumenzähne, s. Gaumen.
Gauner
Gauner (Jauner, Etymologie zweifelhaft) heißt im weitern Sinn der gewerbsmäßige Verbrecher überhaupt, im engern der gewerbsmäßige Betrüger in seinen verschiedenen ...
Gaunersprache
Gaunersprache, s. Kochemer-Loschen.
Gaunt
Gaunt, veralteter englischer Name für Gent.
Gaupe
Gaupe (Dachgaupe), Dachfenster, insbes. mittelalterliches, wird durch ein Holzgestell gebildet, das auf der Sparrenlage des Daches sitzt und mit einem kleinen, oft mit ...
Gaupp
Gaupp, 1) Ernst Theodor, Rechtsgelehrter, geb. 31. Mai 1796 in Kleingaffron bei Raudten in Niederschlesien, gest. 10. Juni 1859 in Breslau, wurde 1820 Privatdozent in Breslau, ...
Gaur [1]
Gaur, s. Rind.
Gaur [2]
Gaur (Lakhnauti), frühere Hauptstadt der bengalischen Hindukönige in Vorderindien, an einem ehemaligen Gangesarm, wurde 1204 von den Mohammedanern zur Hauptstadt ihres ...
Gaurang
Gaurang (Abder-Rahman Gauranga), letzter selbständiger König von Bagirmi im mittlern Sudan, geb. um 1855 als Sohn von Abd el-Kader (1846–58), wurde in Wadai erzogen und kam ...
Gaureiter
Gaureiter heißt in Süddeutschland der Besitzer eines Deckhengstes, der im Land umherreitet, um Stuten belegen zu lassen.
Gaurisankar
Gaurisankar (»der Strahlende«, Mount Everest, tibetisch: Jomo-Kang-Kar), Berg im Himalaja an der Nordgrenze von Nepal unter 27°59' nördl. Br. und 86°55-östl. L., 8840 m ...
Gaurus
Gaurus, antiker Name eines vulkanischen, durch Wein berühmten Berges in Kampanien, östlich von Cumä; jetzt Monte Barbaro. Am G. wurde der erste große Sieg der Römer über die ...
Gaussen
Gaussen, Louis, reform. Theolog, geb. 25. Aug. 1790 in Genf, gest. daselbst 18. Juni 1863, war seit 1816 Pfarrer in Satigny bei Genf, als der Kampf der Strenggläubigen gegen die ...
Gausta
Gausta, Berg in Norwegen, s. Telemarken.
Gaustadt
Gaustadt, Dorf im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Bamberg II, an der Regnitz, hat eine neue kath. Kirche, Baumwollspinnerei und-Weberei, 3 Dampfziegeleien, 2 ...
Gautama
Gautama (Gotama), Eigenname des Stifters der buddhistischen Religion (s. Buddhismus); G. auch angeblicher Verfasser eines Dharmasûtra (s. Sanskrit), das von Stenzler u. d. T.: ...
Gauthier-Villars
Gauthier-Villars (spr. gōtjē-wilār), 1) Jean Albert, franz. Buchhändler, geb. 31. März 1828 in Lons-le-Saunier, besuchte die Pariser Polytechnische Schule und wurde ...
Gautier
Gautier (spr. gōtjé), 1) Théophile, franz. Dichter und Kunstkritiker, geb. 31. Aug. 1811 in Tarbes, gest. 23. Okt. 1872 in Neuilly bei Paris, widmete sich unter Rioults Leitung ...
Gautier de Coincy
Gautier de Coincy (spr. gōtjé dö kŭängßi), s. Contes.
Gautier von Arras
Gautier von Arras (Walther von A.), altfranz. Romanschreiber, s. Französische Literatur, S. 6.
Gautier von Metz
Gautier von Metz (spr. gōtjé), altfranz. Schriftsteller, schrieb 1245 die »Image du monde« (eine populäre Physik, Astronomie, Erdkunde) in Versen. Vgl. Grand in der »Revue ...
Gauting
Gauting, Dorf im bayr. Regbez. Oberbayern, Bezirksamt München I, an der Würm, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien München-Murnau und München-G., 586 m ü. M., hat 2 kath. ...
Gautsch von Frankenthurn
Gautsch von Frankenthurn, Paul, Freiherr, österreich. Minister, geb. 26. Febr. 1851 in Wien, studierte daselbst die Rechte, ward 1874 von Stremayr in das Kultusministerium ...
Gautschen
Gautschen, in der Papierfabrikation das Übertragen des frisch geschöpften Bogens auf den Filz (s. Papier); dann soviel wie gaukeln, hänseln. Buchdrucker g. hier und da den ...
Gautzsch
Gautzsch, Dorf in der sächs. Kreis- und Amtsh. Leipzig, an einem Elsterarm und der Staatsbahnlinie Gaschwitz-Leipzig, mit Rittergut, hat eine evang. Kirche, schöne Villen, ...
Gauverfassung
Gauverfassung, s. Gau.
Gauß
Gauß, Einheit der Polstärke oder des freien Magnetismus, s. Elektrische Maßeinheiten, S. 641; vgl. Erdmagnetismus.
Gauß, Karl Friedrich
Gauß, Karl Friedrich, Mathematiker, geb. 30. April 1777 in Braunschweig, gest. 23. Febr. 1855 in Göttingen, Sohn eines Tagelöhners, zeigte schon früh ungewöhnliche Anlagen, ...
Gauß-Expedition
Gauß-Expedition, 1901–03, s. Maritime wissenschaftliche Expeditionen.
Gavache
Gavache (Gavacherie), s. Gabache.
Gavarni
Gavarni, Paul (eigentlich Sulpice Guillaume Chevalier), franz. Zeichner, geb. 13. Jan. 1804 in Paris, gest. 23. Nov. 1866 in Auteuil bei Paris, war zuerst Mechaniker, dann ...
Gavarnie
Gavarnie (spr. -warnī), Dorf im franz. Depart. Oberpyrenäen, Arrond. Argelès, 1350 m ü. M., mit (1901) 269 Einw., berühmt durch den sogen. Zirkus von G., einen 2 km südlich ...
Gavazzi
Gavazzi, Alessandro, ital. Geistlicher, geb. 1809 in Bologna, gest. 11. Jan. 1889 in Rom, trat mit 16 Jahren in den Orden der Barnabiten und wurde später Professor der Rhetorik ...
Gave
Gave, Bezeichnung der Wasserläufe des Nordabhanges der Pyrenäen in den franz. Departements Ober- und Niederpyrenäen, die sich sämtlich in dem bedeutendsten unter ihnen, dem G. ...
Gavelkind
Gavelkind (engl., spr. gäwwilkaind) ist ein Lehen, das beim Tode des Inhabers unter dessen Söhne oder, wenn er keine solchen hat, unter die Brüder verteilt wird, besonders in ...
Gaveston
Gaveston (spr. gawestóng oder engl. gēwĭstön), Peter von, Sohn eines Ritters aus der Gascogne, wurde am englischen Hofe mit Eduard II. erzogen und ward dessen vertrauter ...
Gavĭale
Gavĭale (Rüsselkrokodile, Gavialidae Hxl.), Reptilienfamilie aus der Ordnung der Krokodile, namentlich durch den Zahnbau von den Alligatoren und Krokodilen unterschieden; die ...
Gaviniés
Gaviniés (spr. gawinjē), Pierre, Violinspieler, geb. 26. Mai 1726 in Bordeaux, gest. 9. Sept. 1800 in Paris, Sohn eines Violinbauers, der bald nach seiner Geburt nach Paris ...
Gavotte
Gavotte (spr gawótt'), alter, schon von I. Tabouret in seiner »Orchéographie« (1589) beschriebener, in dem Dauphiné heimischer Tanz, der besonders durch Lullys Ballettopern ...
Gavril Pascha
Gavril Pascha, s. Krestovič.
Gawan
Gawan oder Gawein, Ritter von Arturs Tafelrunde, spielt namentlich im »Parzival« Wolframs von Eschenbach eine Hauptrolle als ein weltliches Gegenbild des Haupthelden; s. Artur.
Gawler
Gawler (spr. gaoler), Stadt im britisch-austral. Staat Südaustralien, am Gawlerfluß und an der Nordbahn, inmitten fruchtbaren Ackerlandes, hat (1901) 2260 Einw.
Gay
Gay, 1) (spr. gē) John, engl. Dichter, geb. 1685 bei Barnstaple in Devonshire, gest. 4. Dez. 1732 in London, widmete sich anfangs dem Handelsstand, wurde 1712 Sekretär der ...
Gay-Lussac
Gay-Lussac (spr. gē-lüssack), Joseph Louis, Chemiker und Physiker, geb. 6. Dez. 1778 in St.-Léonard (Obervienne), gest. 9. Mai 1850 in Paris, studierte in Paris, wurde 1801 ...
Gay-Lussac-Säure
Gay-Lussac-Säure, die in der Schwefelsäurefabrikation im Gay-Lussac-Turm erhaltene Schwefelsäure (s.d.).
Gay-Lussac-Turm
Gay-Lussac-Turm, s. Schwefelsäure.
Gay-Lussacs Gesetz
Gay-Lussacs Gesetz, das von Gay-Lussac 1802 entdeckte Gesetz, daß alle vollkommenen Gase durch die Wärme sich gleich stark und zwar um 1/273 des Volumens für 1° ausdehnen, ...
Gaya
Gaya, 1) (tschech. Kyjov) Stadt in Mähren, an der Linie Brünn-Vlarapaß der Österreichisch-Ungarischen Staatseisenbahn und der Lokalbahn G.-Mutenitz, Sitz einer ...
Gaya sciensa
Gaya sciensa (Gay saber, »fröhliche Wissenschaft«) nannte die 1324 in Toulouse gegründete Meistersingerschule die von ihr gepflegte Poesie. S. auch Fahrende Leute.
Gayal
Gayal, s. Rind.
Gayangos
Gayangos, Pascual, span. Gelehrter, geb. 21. Juni 1809 in Sevilla, gest. im Oktober 1897 in England, machte sich zuerst durch seine »Historia de los reyes de Granada« (1842) ...
Gaye
Gaye, Johannes, Kunstgelehrter, geb. 8. Nov. 1804 zu Tönningen in Schleswig, gest. 26. Ang. 1840 in Florenz, studierte auf den Universitäten in Kiel und Berlin und begab sich ...
Gayer
Gayer, Johann Karl, Forstmann, geb. 15. Okt. 1822 in Speyer, studierte zu München Mathematik und Naturwissenschaften, trat 1843 in die bayrische Staatsforstverwaltung, wurde 1848 ...
Gayerde
Gayerde, die mit organischen Substanzen verunreinigte und infolgedessen salpeterhaltige Erde aus den Wohnungen der ärmern Klassen in Ungarn, wurde früher zur Gewinnung von ...
Gayl
Gayl, Georg August, Freiherr von, preuß. General, geb. 25. Febr. 1850 in Berlin, machte den Krieg von 1870/71 als Leutnant mit, besuchte 1874 bis 1876 die Kriegsakademie, ...
Gaylussīt
Gaylussīt, Mineral, soviel wie Natrocalcit.
Gaysalpeter
Gaysalpeter, s. Gayerde.
Gaza
Gaza, altberühmte Stadt in Palästina, im Sandschak Jerusalem, 3 km vom Meer, zwischen Gärten und Kaktushecken gelegen, Sitz eines Kaimakam, ist durch Gerstenhandel wichtig. G. ...
Gaza, Theodoros
Gaza, Theodoros, griech. Humanist, geb. um 1400 in Thessalonich, gest. um 1478 zu San Giovanni a Piro in Kalabrien, lebte als Lehrer in Konstantinopel, kam um 1441 nach Italien, ...
Gaze
Gaze (franz., spr. gāje), nach der Stadt Gaza (s.d.) benannte seine, netzartige, durchsichtige, seidene, halbseidene, baumwollene und leinene Gewebe, bei denen zwei Kettenfäden ...
Gazelle
Gazelle, s. Antilopen, S. 577.
Gazelle-Expedition
Gazelle-Expedition, 1874–76, s. Maritime wissenschaftliche Expeditionen.
Gazellehalbinsel
Gazellehalbinsel, der nordöstliche Teil der Insel Neupommern (s.d.).

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