Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Gazellenfluß
Gazellenfluß (Bahr el Gazal), 1) linker Nebenfluß des Nils in Äquatorialafrika, entsteht aus zahlreichen Strömen (Dschur, Tondsch, Bahr el Homr), die von der Wasserscheide ...
Gazette
Gazette (franz., spr. -sétt'), Zeitung; Gazetier (spr. -sötjē), Zeitungsschreiber. Das (heute veraltete und durch »Journal« verdrängte) Wort G. rührt angeblich von dem ...
Gazetteer
Gazetteer (engl., spr. -settīr), Zeitungsschreiber, Zeitungshändler; auch Titel für Ortslexika etc., die zur Verbreitung von Annoncen dienen.
Gazeux
Gazeux (franz., spr. -sö), gashaltig.
Gazzetta ufficiale del Regno d'Italia
Gazzetta ufficiale del Regno d'Italia (»Offizielle Zeitung des Königreichs Italien«), in Rom täglich (mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage) erscheinendes amtliches Organ der ...
Gazzoletti
Gazzoletti, Antonio, ital. Lyriker, geb. 20. März 1813 in Nago am Gardasee, lebte lange als Advokat in Triest und erhielt 1860 eine Staatsanstellung in Mailand, wo er 21. Aug. ...
Gaß
Gaß (Gafsa, Gasranz, Goz), arab. Kupfermünze in Maskat, = 1/20 Mahmudi, ist als Rechnungsstufe = etwa 1 Pfennig auch in Bender Abbâs (in Persien) gebräuchlich.
Gaß, Wilhelm
Gaß, Wilhelm, protest. Theolog, geb. 28. Nov. 1813 in Breslau, habilitierte sich 1839 in Breslau, wurde 1846 daselbst außerordentlicher Professor, 1847 ordentlicher Professor in ...
Gaßner
Gaßner, Johann Joseph, berüchtigter Teufelsbanner, geb. 20. Aug. 1727 zu Bratz bei Bludenz in Vorarlberg, gest. 4. April 1779, studierte bei den Jesuiten zu Innsbruck und Prag, ...
Gdansk
Gdansk, poln. Name für Danzig.
Gdow
Gdow, Kreisstadt im russ. Gouv. St. Petersburg, am Ostufer des Peipussees, mit (1897) 2254 Einw.
Gdry.
Gdry., bei Tiernamen Abkürzung für Albert Gaudry (s.d.).

Gé (franz.), Glücksspiel, s. Gilles.
Ge [1]
Ge, chemisches Zeichen für 1 Atom Germanium.
Ge [2]
Ge, Göttin, s. Gäa.
Geächtet
Geächtet, s. Acht.
Geäfter
Geäfter, Afterklauen (s.d.), besonders des Schwarzwildes.
Geäse
Geäse, das Maul der Hirsche und Rehe. Geäs (Äsung), die Nahrung des eßbaren Wildes, die bei Sauen und Raubtieren Fraß heißt.
Geaster
Geaster Mich. (Erdstern, Hüllenstreuling), Pilzgattung aus der Ordnung der Gastromyzeten, umfaßt auf der Erde wachsende Pilze mit kugelrunder Peridie, die sich in einen ...
Geb
Geb (früher fälschlich Seb genannt), ägypt. Erdgott, von den Griechen mit Kronos identifiziert, zeugte mit der Himmelsgöttin Nut (Rhea) den Osiris und die Isis.
Geba [1]
Geba (Große G.), ein Vorberg der Rhön, links von der Werra, westlich von Meiningen, 751 m hoch, mit Aussichtsturm.
Geba [2]
Geba (Gaba), Levitenstadt des Stammes Benjamin, wo David die Philister schlug, heute Dschebaa, liegt 10 km nördlich von Jerusalem.
Gebal
Gebal, Stadt, s. Byblos.
Gebälk
Gebälk (Balkenlage), die Gesamtheit einer Anzahl zur Herstellung einer wagerechten Überdeckung vereinigter Balken (s.d.). Man unterscheidet die eigentlichen Geschoßbalkenlagen ...
Gebangpalme
Gebangpalme, s. Corypha.
Gebannte Tage
Gebannte Tage (gebannene Tage), s. Gebundene Tage.
Gebäranstalten
Gebäranstalten, s. Entbindungsanstalten.
Gebärdenspiel
Gebärdenspiel, s. Gestikulation.
Gebärdensprache
Gebärdensprache, Kundgebung der Gedanken, Gefühle und des Willens durch Gebärden, d. h. durch Haltung und Bewegung der einzelnen Teile des Körpers, z. B. Erheben einer Hand, ...
Gebärfähigkeit
Gebärfähigkeit, s. Zeugungsvermögen.
Gebärfieber
Gebärfieber, s. Kalbefieber.
Gebärmutter
Gebärmutter (Bärmutter, Fruchthalter, Uterus), bei den lebendig gebärenden Tieren der Behälter, in dem sich das Junge aus dem Ei entwickelt. Sie ist eigentlich nur eine ...
Gebärmutterbruch
Gebärmutterbruch, s. Bruch, S. 472.
Gebärmutterkrankheiten
Gebärmutterkrankheiten gehören zu den häufigsten Frauenkrankheiten (s.d.) und kommen entweder angeboren vor oder können früher oder später dadurch erworben werden, daß ...
Gebärparēse
Gebärparēse, eine den Kühen eigentümliche, früher fälschlich mit zum Kalbefieber (s.d.) gerechnete, durch Fieberlosigkeit, Lähmung, Schwinden des Gefühls und ...
Gebäudekapital
Gebäudekapital, s. Landwirtschaftliche Betriebserfordernisse.
Gebäuderecht
Gebäuderecht, soviel wie Erbbaurecht (s.d.).
Gebäudeservituten
Gebäudeservituten, soviel wie Grunddienstbarkeiten (s.d.) für Gebäude.
Gebäudesteuer
Gebäudesteuer (Haus-, Häusersteuer) ist im engern Sinn eine Steuer des Eigentümers oder Nutznießers vom Ertrag eines Gebäudes, im weitern Sinn jede an ein Gebäude oder ...
Gebauer
Gebauer, Jan, tschech. Sprachforscher, geb. 8. Okt. 1838 zu Auslauf in Böhmen, studierte in Prag, bekleidete seit 1866 Lehrerstellen an den Realschulen zu Pardubitz und Prag, ...
Gebende
Gebende (Gebäude, »Bandwerk«), eine schon im Nibelungenlied erwähnte Kopftracht der Jungfrauen, später der Frauen überhaupt, bestand anfangs aus einem gestreiften Bande, das ...
Geber [1]
Geber, im Prämiengeschäft der Prämienzahler, im Gegensatz zum Nehmer; Schluß auf geben und nehmen, eine Schlußform im Stellgeschäft. Vgl. Prämiengeschäfte.
Geber [2]
Geber, arab. Gelehrter, s. Dschabir.
Gebern
Gebern (Guebern), s. Parsen.
Gebesee
Gebesee, Stadt im preuß. Regbez. Erfurt, Kreis Weißensee, unweit der Mündung der Gera in die Unstrut und an der Staatsbahnlinie Nordhausen-Erfurt, mit einer 731 von Bonifatius ...
Gebēt
Gebēt (von beten, d. h. ursprünglich bitten) ist eigentlich die Bitte, womit man sich an göttliche Wesen wendet; dann im weitern Sinne jede Anrufung (Anbetung) der Gottheit, ...
Gebet des Herrn
Gebet des Herrn, s. Vaterunser.
Gebetbücher
Gebetbücher, s. Andacht und Erbauungsbücher.
Gebetmaschinen
Gebetmaschinen (Gebetmühlen, Gebetzylinder) sind in Indien erfundene Apparate, deren sich die lamaischen Buddhisten bedienen, um das vorgeschriebene Gebet myriadenmal wiederholen ...
Gebetriemen
Gebetriemen, s. Gebet und Tefillin.
Gebetteppiche
Gebetteppiche (persisch Dschanemaz; türkisch Nemazi), Knüpfteppiche, auf denen die Mohammedaner ihr Gebet verrichten. Mit Rücksicht auf die religiöse Vorstellung des ...
Gebetverhör
Gebetverhör, das Abhören von Gebeten durch die Geistlichen bei ihren Pfarrkindern. Nach den Kirchengesetzen mußten im Mittelalter die Paten vor der Taufe, alle Teilnehmer am ...
Gebhard
Gebhard, 1) Bischof von Eichstätt, als Papst Viktor II. (s.d.). 2) G. III., Sohn Bertolds I. von Zähringen, gest. 12. Nov. 1110, seit 1034 Bischof von Konstanz, erbitterter ...
Gebhardshain
Gebhardshain, Dorf im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis Altenkirchen, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, bedeutenden Bergbau auf Eisenstein, einen Basaltbruch und (1900) ...
Gebhardt
Gebhardt, 1) Eduard von, Maler, geb. 13. Juni 1838 im Pastorat zu St. Johannes in Esthland, besuchte seit seinem 16. Jahre drei Jahre lang die Akademie von St. Petersburg und ...
Gebhart
Gebhart, Emile, franz. Schriftsteller, geb. 19. Juli 1839 in Nancy, machte seine Studien auf dem dortigen Lyzeum und auf der École française zu Athen, wurde 1860 Professor der ...
Gebild
Gebild (Gebildleinen), gemustertes Leinengewebe (Jacquard) zu Tisch- und Tafeltüchern.
Gebinde
Gebinde, in der Baukunst die einzelne Rippe eines Dachstuhls (s. Dachstuhl); im Garnhandel eine Unterabteilung der Strähne (s. Garn, S. 338); in der Landwirtschaft die Menge ...
Gebirge
Gebirge (hierzu Tafel »Gebirgsbildungen«), im Gegensatz zu den ebenen Formen der Erdoberfläche sowie zu den durch Erosion oder Auswaschung aus solchen Ebenen hervorgegangenen ...
Gebirge
Gebirgsbildungen.
Gebirgsarten
Gebirgsarten, soviel wie Gesteine (s.d.).
Gebirgsartillerie
Gebirgsartillerie, s. Artillerie, S. 828.
Gebirgseisenbahnen
Gebirgseisenbahnen (hierzu Tafel »Gebirgseisenbahnen I u. II«), Schienenwege, die im Anschluß an das allgemeine Eisenbahnnetz Gebirgsgegenden durchschneiden, und zwar in der ...
Gebirgseisenbahnen
Gebirgseisenbahnen I. Gebirgseisenbahnen II.
Gebirgseskadron
Gebirgseskadron, Traintruppe in Österreich (s. Österreichisch-Ungarische Monarchie: Heerwesen).
Gebirgsformation
Gebirgsformation, s. Geologische Formationen.
Gebirgsgeschütz
Gebirgsgeschütz, leichtes, für den Gebirgskrieg geeignetes Geschütz; s. Geschütz.
Gebirgsjäger
Gebirgsjäger, s. Frankreich, S. 865.
Gebirgsjoch, -Kette
Gebirgsjoch, -Kette etc., s. Gebirge.
Gebirgskrieg
Gebirgskrieg, ein in Gebirgsländern geführter Krieg, bei dem Truppenbewegungen auf die Engwege beschränkt sind und bei Benutzung von Parallelwegen die Verbindung zwischen den ...
Gebirgspaß
Gebirgspaß, s. Gebirge, S. 407.
Gebirgspflanzen
Gebirgspflanzen, s. Hochgebirgsflora.
Gebirgsreisen
Gebirgsreisen, s. Reisen.
Gebirgsstelze
Gebirgsstelze, s. Bachstelze.
Gebirgstruppen
Gebirgstruppen, für den Gebirgskrieg besonders geeignete Spezialtruppen verschiedener Waffen.
Gebirgsvereine
Gebirgsvereine, s. Alpenvereine und Touristen vereine.
Gebiß [1]
Gebiß, die Gesamtheit der Zähne eines Wirbeltiers in ihrer natürlichen Anordnung und ebenso mancher wirbelloser Tiere, z. B. der Reibleiste (radula) der Schnecken (s.d.). Das ...
Gebiß [2]
Gebiß, als Mundstück der Trense, s. Zaum.
Gebiß, künstliches
Gebiß, künstliches, s. Zähne.
Gebißverstümmelung
Gebißverstümmelung, s. Zahnplastik.
Gebläse
Gebläse (hierzu Tafel »Gebläse« mit Text), Vorrichtungen, bez. Arbeitsmaschinen zur Förderung von atmosphärischer Luft, verbunden mit einer Änderung (Erhöhung oder ...
Gebläse
Balggebläse: Hölzerne Blasebälge (Kastenbälge) sind längst veraltet, Blasebälge mit biegsamen Seitenwänden (Lederbälge) noch in kleinern Schmieden und Schlossereien zu ...
Gebler
Gebler, 1) Tobias Philipp, Freiherr von, Staatsmann und dramatischer Dichter, geb. 2. Nov. 1726 in Zeulenroda (Reuß), gest. 9. Okt. 1786 in Wien, war 1748 holländischer ...
Gebornes Grasland
Gebornes Grasland, s. Grasland.
Gebot
Gebot, eine allgemeine Bestimmung dessen, was ein mit Vernunft und freiem Willen begabtes Wesen tun soll, im Gegensatz zu Verbot. G. und Verbot können, wie die Urteile, bedingt ...
Gebotene Feiertage
Gebotene Feiertage, s. Feiertage.
Gebräch
Gebräch (Gebrech), der Rüssel des Schwarzwildes, auch die von ihm aufgewühlte Erde. Im Gebräch stehen, in der Erde Fraß suchen.
Gebrannte Wässer
Gebrannte Wässer (ätherische Wässer), s. Destillierte Wässer.
Gebrauch
Gebrauch bezeichnet die Anwendung oder Benutzung einer Sache, worunter also sowohl der Mißbrauch als der Verbrauch mit zu befassen ist; dann (Brauch) die Gewohnheit oder ...
Gebrauch und Nichtgebrauch der Teile
Gebrauch und Nichtgebrauch der Teile, s. Anpassung.
Gebrauchsanmaßung
Gebrauchsanmaßung ist im Unterschiede vom Diebstahl (s.d.) die vorübergehende Benutzung einer fremden Sache ohne deren Aneignung. Sie ist nach heutigem deutschen Recht im ...
Gebrauchsfehler
Gebrauchsfehler, s. Viehzucht (Exterieur).
Gebrauchsleihe
Gebrauchsleihe, Verleihung von Bauerngütern zu erblicher Nutzung, Erbpacht (s. Bauerngut). Auch soviel wie Leihvertrag (s. d. und Commodatum).
Gebrauchsmittel
Gebrauchsmittel, Fälschung derselben, s. Nahrungsmittel.
Gebrauchsmuster
Gebrauchsmuster, s. Musterschutz.
Gebrauchswert
Gebrauchswert, s. Wert und Saat.
Gebräude
Gebräude, früheres deutsches Biermaß: in Preußen zu 9 Kufen = 41,22 hl, in Leipzig bis 1858 zu 8 Kufen = 70,78 hl, in Sachsen bis Ende 1871 zu 12 Kufen oder 140 Eimer = 94,81 ...
Gebrechen
Gebrechen sind körperliche Fehler oder Mängel, durch die der Mensch in dem gewöhnlichen Gebrauch seiner Körperkräfte mehr oder weniger behindert wird; im Rechtswesen heißt ...
Gebremste Leistung
Gebremste Leistung, die mittels Bremsdynamometer ermittelte wirkliche, effektive Leistung eines Motors. S. Dynamometer.
Gebrochene Farben
Gebrochene Farben, Farben, die durch Zusatz andrer in ihrem ursprünglichen Wert verändert sind; s. Mezzotinto.
Gebrochene Köper
Gebrochene Köper, Gewebe, bei denen die Köperlinien nach zwei Richtungen laufen, wobei der neubeginnende Grat dort gehobene Fäden enthält, wo der endende Grat tiefgehende ...
Gebrochene Seife
Gebrochene Seife, s. Bastseife.
Gebrochene Zahl
Gebrochene Zahl, s. Bruch (Arithmetik), S. 471.
Gebrochener Akkord
Gebrochener Akkord, soviel wie Arpeggio.
Gebück
Gebück (Hagen), im Mittelalter gebräuchliche lebende Hecke mit durcheinander geflochtenen Zweigen, besonders der Hagebuche, zum Schutze der Grenzen und einzelner Wohnplätze. ...
Gebühren
Gebühren sind im allgemeinen von der öffentlichen Gewalt (Staat, Gemeinde) einseitig festgestellte Vergütungen, die von den Bürgern (bez. von im Bereich der öffentlichen ...
Gebührenäquivalent
Gebührenäquivalent nennt man die in einigen Ländern (Bayern, Österreich, Frankreich) jährlich (in Frankreich als Zuschlag zur Grundsteuer) oder periodisch (in Österreich ...
Gebührenordnung
Gebührenordnung s. Gebühren.
Gebührensteuern
Gebührensteuern s. Gebühren.
Gebührnisse
Gebührnisse des Soldaten, s. Kompetenzen.
Gebund
Gebund, s. Bündel.
Gebundene Rede
Gebundene Rede, Rede in poetischer Form, d. h. in Versen, demnach Rede, die an bestimmte Regeln des Rhythmus und eventuell des Reimes gebunden ist, im Gegensatz zu der prosaischen ...
Gebundene Schreibart
Gebundene Schreibart, soviel wie gebundene Rede; in der Musik (gebundener Stil) soviel wie strenger Stil, s. Stil. Vgl. Galante Schreibart.
Gebundene Tage
Gebundene Tage (gebannte oder gebannene Tage) hießen in der frühern Rechtssprache die Feiertage, an denen kein Gericht gehalten wurde.
Gebundener Verkehr
Gebundener Verkehr, der unter Zollkontrolle stehende Warenverkehr.
Geburt
Geburt (lat. partus), der Vorgang, durch den die Frucht mit ihren Anhängen aus dem mütterlichen Organismus ausgetrieben wird. Die natürlichen Kräfte, die diese Ausstoßung ...
Geburtsfest
Geburtsfest, s. Geburtstag.
Geburtshelferkröte
Geburtshelferkröte, s. Frösche, S. 172.
Geburtshilfe
Geburtshilfe, die Lehre von den Fortpflanzungsvorgängen im weiblichen Körper und von den Hilfeleistungen, die beim regelmäßigen und regelwidrigen Verlauf von Schwangerschaft, ...
Geburtsmakel
Geburtsmakel, s. Uneheliche Kinder.
Geburtsstatistik
Geburtsstatistik, s. Bevölkerung, S. 790f.
Geburtstag
Geburtstag (Geburtsfest, Wiegenfest) ist zunächst ein Familienfest, bei gekrönten Häuptern Volksfest, bei berühmten Verstorbenen Fest zur Erinnerung an den Tag ihrer Geburt, ...
Geburtszange
Geburtszange (lat. Forceps, Kopfzange, Zange), geburtshilfliches Instrument, das bestimmt ist, beim Geburtsakt den Kopf des Kindes zu fassen, um letzteres durch Zug an den Griffen ...
Geburtsziffer
Geburtsziffer, s. Bevölkerung, S. 790f.
Gebweiler
Gebweiler (franz. Guebwiller), Kreisstadt im deutschen Bezirk Oberelsaß, am Fuß der Vogesen, an der Lauch und dem Eingang in das Blumental und an der Eisenbahn ...
Gecarcinus
Gecarcinus, s. Krabben.
Geck
Geck, ursprünglich Narr und in diesem Sinne noch jetzt am Rhein für Faschingsnarr, dann im übertragenen Sinne Modenarr, Stutzer. Seitdem Paris auf dem Gebiete der Mode, insbes. ...
Geckonen
Geckonen (Haftzeher, Geckotidae Gray, Ascalabotae), Familie der Eidechsen, kleine, plump gebaute, platt gedrückte Tiere mit dickem Kopf, sehr großen Augen, kurzem, dickem Hals, ...
Ged
Ged, William, gest. 19. Okt. 1749, Erfinder der Stereotypie, war Goldschmied in Edinburg, bemühte sich seit 1725, Schriftsatz in Gips abzuformen und nach diesen Formen ...
Gedächtnis
Gedächtnis ist der Inbegriff der subjektiven Bedingungen, welche die Reproduktion (s.d.), d. h. die Wiederholung, Wiedererneuerung früher gehabter Wahrnehmungen und ...
Gedächtnisfunktion
Gedächtnisfunktion der Materie, s. Erblichkeit, S. 892.
Gedächtnishügel
Gedächtnishügel (Malhügel), Erd- oder Steinhügel ohne Grabstätte, bisweilen ohne Hohlraum, enthalten oft eine Waffe oder Bronzeschmuck, mitunter auch nur etwas Holzkohle. ...
Gedächtniskunst
Gedächtniskunst (griech. Mnemonik, Mnemotechnik, Anamnestik). Man unterscheidet seit Kant ein dreifaches Memorieren: das mechanische oder äußerliche, das Reihen oder Gruppen ...
Gedächtnismünzen
Gedächtnismünzen (Erinnerungsmünzen), auf ein wichtiges Ereignis (Friedensschluß, Krönung u. dgl.) bezügliche Münzen, unterscheiden sich von eigentlichen Denkmünzen durch ...
Gedächtnispflege im Unterricht
Gedächtnispflege im Unterricht. Über den Wert eines guten Gedächtnisses für praktische Betätigung und geistige Ausbildung des Menschen kann kaum Streit bestehen. Viel aber ...
Gedächtnisschwäche
Gedächtnisschwäche (griech. Amnesie). Das Gedächtnis ist, wie alle geistigen Tätigkeiten, gewissen Schwankungen und Erkrankungen unterworfen, von denen die G. die wichtigste, ...
Gedackt
Gedackt (Gedakt), gewöhnliche Bezeichnung der gedeckten, d. h. an ihren Mündungen winddicht verschlossenen Labialstimmen der Orgel, bei denen die anprallende Luftwelle vom ...
Gedanīt
Gedanīt, ein dem Bernstein sehr ähnliches und mit diesem zusammen vorkommendes fossiles Harz, liefert bei der trocknen Destillation keine Bernsteinsäure.
Gedanke
Gedanke ist im engern Sinne jede vermittelst des Denkprozesses aus der Sphäre der Anschauung und Empfindung in die des Begriffs, des Urteils und des Schlusses erhobene ...
Gedankenflucht
Gedankenflucht, s. Ideenflucht.
Gedankengang
Gedankengang, die Verbindung u. Verknüpfung der Gedanken miteinander, die entweder unwillkürlich, ohne Absicht, lediglich nach den Gesetzen der Ideenassoziation (Gedankenfolge), ...
Gedankenlesen
Gedankenlesen, die vorgebliche Kunst, durch »magnetischen Rapport« oder geheime Wissenschaft in den Gedanken andrer zu lesen, wurde zuerst durch den Amerikaner Brown (1876), ...
Gedankenlosigkeit
Gedankenlosigkeit, s. Gedanke.
Gedankenstrich
Gedankenstrich (franz. Tiret, Moins; engl. Break, Dash), Interpunktionszeichen (-), wird gebraucht, um Satzreihen, die verwandte, auf einen Hauptgedanken sich beziehende ...
Gedankenübertragung
Gedankenübertragung, s. Gedankenlesen.
Gedankenvorbehalt
Gedankenvorbehalt, soviel wie Reservatio mentalis oder Mentalrestriktion (s.d.).
Gedănum
Gedănum, lat. Name für Danzig.
Geddahgummi
Geddahgummi, s. Gummi arabicum.
Geddes
Geddes, Ort im nordamerikan. Staat New York, Grafschaft Onondago, am Eriekanal und Onondagosee, mit Irrenanstalt, Salzwerken u. (1900) 4387 Einw.
Gedeckt
Gedeckt heißt eine Holzverbindung durch Schwalbenschwanz oder Zinke, wenn die Vertiefung für diese nicht durch die ganze Dicke des Holzes hindurchgeht.
Gedeckte Korvette
Gedeckte Korvette, s. Korvette.
Gedeckter Weg
Gedeckter Weg, der durch das Glacis gegen Einsicht von außen gedeckte Raum vor der Kontereskarpe einer Befestigungsanlage. Er dient zur geschützten Ausstellung von Wachen und ...
Gedern
Gedern, Stadt in der hess. Provinz Oberhessen, Kreis Schotten, am Fuße des Vogelsbergs und an der Staatsbahnlinie Stockheim-G., 316 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Synagoge, ...
Gediegen
Gediegen, Bezeichnung des Metalls, wenn es sich in der Natur als Element, nicht in chemischer Verbindung findet und mit fremdartigen Mineralien nur mechanisch verbunden ist; im ...
Gedike
Gedike, 1) Friedrich, deutscher Schulmann der Aufklärungszeit, geb. 15. Jan. 1754 in Boberow (Mark Brandenburg), gest. 2. Mai 1803 in Berlin, wurde im Waisenhaus zu Züllichau ...
Gedinge
Gedinge heißt eine in Akkord gegebene Bergarbeit, deren Bezahlung sich nach der wirklich erzielten Leistung richtet, ohne Rücksicht auf die dabei zugebrachte Zeit. Das ...
Gedingrecht
Gedingrecht ist das auf besonderer Vereinbarung beruhende Recht, Willkür (s.d.).
Gedinnien
Gedinnien (spr. schedinĭäng) heißen die tiefsten, unmittelbar auf kambrischen Gesteinen aufruhenden Schichten des Unterdevon in den Ardennen und am Hohen Venn.
Gediz
Gediz, Hauptort eines Kaza des Sandschaks Kjutahia im asiatisch-türk. Wilajet Chodawendikjâr, 825 m hoch an einem Quellflusse des Gediz-tschai (Hermus), in tiefem Kessel ...
Gediz Tschai
Gediz Tschai (im Altertum Hermos), ca. 270 km langer Fluß in Kleinasien, entspringt am Murad Dagh östlich von Gediz, fließt nach W. in engem, dann westlich in breiterm Tal und ...
Gedon
Gedon, Lorenz, Architekt und Bildhauer, geb. 12. Nov. 1843 in München, gest. daselbst 27. Dez. 1883, bildete sich in der Mayrschen Werkstatt in München zum Bildhauer und ...
Gedrīt
Gedrīt, Mineral, ist ein tonerdehaltiger Anthophyllit (s. Hornblende) von Gèdres in den Pyrenäen
Gedrittschein
Gedrittschein, s. Aspekten.
Gedrosĭa
Gedrosĭa, altpers. Provinz, etwa dem heutigen Belutschistan entsprechend. Die Dürre und Unfruchtbarkeit des Landes ist aus den Zügen Alexanders d. Gr. bekannt, dessen Heer ...
Gedrückte Arbeit
Gedrückte Arbeit, s. Drücken.
Gedser
Gedser, dän. Hafenort, s. Gjedser.
Geduld
Geduld ist die dauerhafte Gemütsstimmung, die als tätige G. sich durch entgegenstehende Hindernisse nicht abschrecken, als leidende G. sich durch unvermeidliche Unglücksfälle ...
Geduldampfer
Geduldampfer, s. Rumex.
Geefs
Geefs, 1) Willem, belg. Bildhauer, geb. 10. Sept. 1806 in Antwerpen, gest. 24. Jan. 1883 in Brüssel, war erst zum Bäcker bestimmt, widmete sich dann aber auf der Akademie ...
Geel [1]
Geel, Stadt, s. Gheel.
Geel [2]
Geel, 1) Johannes Franciscus van, belg. Bildhauer, geb. 18. Sept. 1756 in Mecheln, gest. 20. Jan. 1830 in Antwerpen, ward 1784 Professor an der Zeichenakademie seiner Vaterstadt ...
Geelong
Geelong (spr. dschi-), Hafen des britisch-austral. Staates Victoria. an der Coriobai (Teil der Port Phillip-Bai), Knotenpunkt von vier Eisenbahnen, hat einen botanischen Garten, ...
Geelvinkbai
Geelvinkbai, große, 700 km tief eindringende, mehrere Mündungsarme des Rochussen (Amberno) aufnehmende Bucht an der Nordwestküste von Niederländisch-Neuguinea, wird im W. ...
Geelvinkkanal
Geelvinkkanal, Meeresstraße des Indischen Ozeans, unter 28–29° südl. Br., 110 km lang, trennt die Westküste von Australien und die Houtmanfelsen oder Abrolhos.
Geer
Geer, linker Nebenfluß der Maas in Belgien, mündet bei Maastricht. Im Geertal (mit etwa 40 Ortschaften, am bedeutendsten Glons, Roclenge und Bassenge) wurde früher ausgedehnte ...
Geeraardsbergen
Geeraardsbergen (spr. gērārds-, franz. Grammont), Stadt in der belg. Provinz Ostflandern, Arrond. Alost, an der Dender, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Denderleeuw-Ath und ...
Geerden
Geerden, die Brassen (Taue) der Gaffeln (s.d.).
Geerfalke
Geerfalke (Gierfalke), s. Falken, S. 290.
Geertruidenberg
Geertruidenberg (spr. gērtreud-), Stadt und Festung in der niederländ. Provinz Nordbrabant, links an der Mündung der Donge und an der Staatsbahnlinie Lage ...
Geertz
Geertz, Julius, Maler, geb. 21. April 1837 in Hamburg, gest. 21. Okt. 1902 in Braunschweig, begann seine künstlerischen Studien unter den Brüdern Günter und Martin Gensler in ...
Geest
Geest (Geestland), im nordwestlichen Deutschland im Gegensatz zum Marschland das höher gelegene, hügelige, trockne und weniger fruchtbare Land, ist mit Heide oder mit Wald ...
Geeste
Geeste, Fluß im preuß. Regbez. Stade, fließt anfangs nordwestlich, dann westlich und mündet rechts bei Bremerhaven und Geestemünde in die Weser. Die G. ist von Köhlen (»Am ...
Geestemünde
Geestemünde (vgl. den »Stadtplan von Bremerhaven«), Hafenort und Kreishauptort im preuß. Regbez. Stade, der bedeutendste Fischereihafen und Hauptfischmarkt Deutschlands, an ...
Geestendorf
Geestendorf, früher selbständiger Ort, ist seit 1889 mit Geestemünde (s.d.) vereinigt.
Geesthacht
Geesthacht, Dorf in der hamburg. Landherrenschaft Bergedorf, an der Elbe, hat eine evang. Kirche, Hafen, Korb- und Glasfabrikation und (1900) 3996 Einw. Dazu gehören die ...
Geestlande
Geestlande, Landschaft des Gebietes der Freien Stadt Hamburg, zum Unterschied von der Landschaft Marschland, liegt nördlich von Hamburg, besteht z. T. aus in Holstein zerstreut ...
Geestrute
Geestrute, früheres Feldmaß in Hamburg und Schleswig-Holstein, zu 16 Hamburger Fuß, ist unterschieden von der Waldrute zu 14 Fuß.
Geeter
Geeter (Gießer), Wasserschaufel zur Schiffsreinigung.
Geézsprache
Geézsprache, s. Äthiopische Sprache.
Gefach
Gefach, s. Fach.
Gefahr
Gefahr, im gewöhnlichen Sprachgebrauch meist die mehr oder minder naheliegende Möglichkeit eines schädigenden Ereignisses. Im Strafrecht pflegt die G. nur als gegenwärtige ...
Gefahr im Verzug
Gefahr im Verzug, Bezeichnung für einen Zustand, bei dem nur durch sofortiges Eingreifen eine drohende Gefahr oder Schaden abgewendet werden kann. Besonders im Handelsrecht ...
Gefährdeeid
Gefährdeeid (Kalumnieneid, Juramentum calumniae) hieß im frühern Prozeßverfahren das eidliche Versprechen einer Partei, daß sie ihre Angriffs- und Verteidigungsmittel ...
Gefahrenklassen
Gefahrenklassen heißen im Versicherungswesen die Klassen, in welche die versicherten Personen oder Gegenstände nach dem Grade der Gefährdung eingeteilt werden, und nach denen ...
Gefahrentarif
Gefahrentarif, s. Gefahrenklassen.
Gefährte
Gefährte (lat. Comes), Bezeichnung der Beantwortung des Fugenthemas, s. Fuge.
Gefälle [1]
Gefälle (Gefäll), Neigung der Oberfläche eines fließenden Gewässers (Bach, Fluß, Strom) oder eines Verkehrswegs (Straße, Eisenbahn). Man findet es, indem man den ...
Gefälle [2]
Gefälle (Grundgefälle) sind bestimmte, am Grund und Boden haftende Lasten (Grundlasten), die von dem verpflichteten Grundbesitzer an den (früher grundherrlichen) Berechtigten ...
Gefallen
Gefallen heißt das aus der ästhetischen Betrachtung einer Lebenserscheinung oder eines Kunstobjekts entstehende Lustgefühl; es gelangt nur dann zu voller Entwickelung, wenn die ...
Gefallene
Gefallene, s. Lapsi.
Gefälligkeitsakzepte
Gefälligkeitsakzepte sind Wechselakzepte, zu denen man sich ohne Schuldverbindlichkeit aus Gefälligkeit für einen anderen, namentlich um dem Aussteller Kredit zu verschaffen, ...
Gefällsteuer
Gefällsteuer, s. Grundgefällsteuer.
Gefällsverätzung
Gefällsverätzung, s. Gefälle.
Gefangenenbefreiung
Gefangenenbefreiung. Die Selbstbefreiung eines Gefangenen wird in Deutschland (außer nach § 79ff. des Militärstrafgesetzbuches bei Personen, die dem Militärstrafgesetzbuch ...
Gefangenenfürsorge
Gefangenenfürsorge, s. Gefängniswesen IV u. V.
Gefangenhaltung
Gefangenhaltung eines Menschen ist die vorübergehende oder dauernde Entziehung der persönlichen Freiheit. Fehlt es an einer gesetzlichen Befugnis zur G., so erscheint sie als ...
Gefängnisarbeit
Gefängnisarbeit, s. Gefängniswesen IV.
Gefängnisbauten
Gefängnisbauten (hierzu Tafel »Gefängnisbauten I und II«). Im Altertum und im Mittelalter kannte man G. im heutigen Sinne nicht. Die Gefängnisse waren, wie der Kerker und die ...
Gefängnisbauten
Gefängnisbauten I. Gefängnisbauten II. Zentralgefängnis für die Provinz Posen in Wronke (vgl. Tafel I, Fig. 8).
Gefängnishygiene
Gefängnishygiene, die Fürsorge für die leibliche Gesundheit der Gefangenen. Während in den alten, meist überfüllten Gefängnissen bei Mangel an Luft und Licht und bei ...
Gefängniskongresse
Gefängniskongresse, s. Gefängniswesen VI.
Gefängnisstatistik
Gefängnisstatistik, s. Justizstatistik.
Gefängnisstrafe
Gefängnisstrafe ist im weitesten Sinne soviel wie Freiheitsstrafe (s.d.); im engern und eigentlichen Sinn im Strafensystem des deutschen Strafgesetzbuches eine minder schwere Art ...
Gefängnisvereine
Gefängnisvereine, s. Gefängniswesen V.
Gefängnisverwaltung
Gefängnisverwaltung, s. Gefängniswesen IV.
Gefängniswesen
Gefängniswesen ist der Inbegriff aller auf die Freiheitsentziehung bezüglichen staatlichen Anstalten und Einrichtungen. Es gehören mithin hierher: 1) diejenigen ...
Gefärbt
Gefärbt (allochromatisch), s. Mineralien.
Gefäßbarometer
Gefäßbarometer, s. Tafel »Barometer«.
Gefäßbündel
Gefäßbündel, s. Leitbündel.
Gefäße
Gefäße (Adern, Vasa, Angia), die Kanäle und Röhren für die Zirkulation der Nährsäfte (Blut und Lymphe) im Körper. G. fehlen bei vielen niedern Tieren, bei denen die ...
Gefäße, vorgeschichtliche
Gefäße, vorgeschichtliche, aus vorgeschichtlicher Zeit stammende Ton-, seltener Metallgefäße, bieten zur Unterscheidung der verschiedenen vorgeschichtlichen ...
Gefäßerkrankungen
Gefäßerkrankungen, Krankheiten der Blutgefäße, bestehen teils in organischen Veränderungen der Gefäßwände, teils in Störungen ihrer Innervation. Von den erstern sind die ...
Gefäßerweiterung
Gefäßerweiterung, s. Aneurysma u. Krampfadern.
Gefäßgeflecht
Gefäßgeflecht (Adergeflecht), s. Geflecht.
Gefäßgeschwulst
Gefäßgeschwulst, s. Angioma.
Gefäßhaut
Gefäßhaut, s. Gehirn, S. 468.
Gefäßheberbarometer
Gefäßheberbarometer, s. Tafel »Barometer«.
Gefäßkryptogamen
Gefäßkryptogamen sind stammbildende Kryptogamen, die, gleich den Phanerogamen, Leitbündel besitzen, nämlich Farnkräuter, Ophioglosseen, Schachtelhalme und Bärlappgewächse, ...
Gefäßlehre
Gefäßlehre (Angiologie), s. Gefäße.
Gefäßmal
Gefäßmal, s. Feuermal.
Gefäßnerven
Gefäßnerven (vasomotorische Nerven), die Nerven der Blutgefäßmuskeln, die dem Sympathikus (s.d.) zugehören und außer den Haargefäßen (Kapillaren) allen Gefäßen, ...
Gefäßnetz
Gefäßnetz (Adergeflecht), s. Geflecht.
Gefäßofen
Gefäßofen, s. Ofen.
Gefäßpapillen
Gefäßpapillen, Hautwärzchen mit feinsten Blutgefäßen.
Gefäßpflanzen
Gefäßpflanzen (Plantae vasculares), die erste der beiden Hauptabteilungen im De Candolleschen Pflanzensystem, umfaßt alle Gewächse mit Gefäßen (s.d.).
Gefäßsystem
Gefäßsystem, s. Gefäße.
Gefäßtonus
Gefäßtonus, s. Blutbewegung, S. 85.
Gefecht
Gefecht, Zusammenstoß feindlicher Streitkräfte, der bezweckt, den Feind zu schlagen, zu vertreiben, zu vernichten, auch wohl, falls der Gefechtszweck an sich einer höhern ...
Gefecht zu Fuß
Gefecht zu Fuß (Fußgefecht) der Reiterei, ein in geeigneten Fällen von der absitzenden Reiterei mit dem Karabiner nach gleichen Grundsätzen wie bei der Infanterie geführtes ...
Gefechtsbatterie
Gefechtsbatterie, eine Batterie, die in Deutschland aus drei Zügen zu zwei Geschützen und einem Munitionszug zu drei Wagen besteht; ihr folgen zwei Wagenzüge (drei Munitions-, ...
Gefechtsbereich
Gefechtsbereich, der Raum von der fechtenden Truppe bis zur Wirkungsgrenze der Geschosse.
Gefechtsbereit
Gefechtsbereit ist eine Truppe, wenn sie die Gefechtsformation angenommen hat, oder doch in kurzer Zeit annehmen kann. Gefechtsbereitschaft ist auf Kriegsmärschen nötig, im ...
Gefechtsformation
Gefechtsformation, die Formation (s.d.), die ein Truppenkörper zum Fechten annimmt. Die G. der Infanterie besteht in Schützenlinien mit geschlossenen Abteilungen dahinter, die ...
Gefechtsmars
Gefechtsmars, s. Gefechtsmasten.
Gefechtsmasten
Gefechtsmasten, auf modernen Linienschiffen und großen Kreuzern befindliche Masten, sind mit leichten Schnelladekanonen bewaffnet und dienen auch als Ausguckposten, zur ...
Gefechtsmäßiges Schießen
Gefechtsmäßiges Schießen der Infanterie und Kavallerie und Gefechtsschießen der Artillerie, das Schießen mit scharfer Munition, bildet den Endzweck der Schießausbildung. Es ...
Gefechtsordnungen
Gefechtsordnungen, s. Seetaktik.
Gefechtspatrouillen
Gefechtspatrouillen der Infanterie bestehen aus mehreren gewandten Leuten, öfters unter einem Offizier. Sie sollen in einiger Entfernung vor und seitlich der Schützenlinien den ...
Gefechtspistole
Gefechtspistole, der Zünder der Fischtorpedos, s. Torpedo.
Gefechtstürme
Gefechtstürme auf Kriegsschiffen, soviel wie Gefechtsmasten (s.d.).
Gefechtswert
Gefechtswert von Kriegsschiffen, s. Seetaktik.
Gefedert
Gefedert nennt man Holzarbeiten, die durch Feder (s. d., S. 374) und Nute verbunden sind.
Gefege
Gefege, s. Geweih.
Gefeit
Gefeit, von »feien«, s. Fei.
Geffcken
Geffcken, 1) Friedrich Heinrich, Rechtsgelehrter, geb. 9. Dez. 1830 in Hamburg, gest. in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 1896 in München, wurde 1854 zum Legationssekretär bei ...
Geffrard
Geffrard, Fabre, Präsident von Haïti, geb. 19. Sept. 1806, gest. 11. Febr. 1879, Sohn des Generals Nicholas G., eines der Begründer der haïtischen Unabhängigkeit, schloß ...
Geffroy
Geffroy (spr. schefrŭá), Auguste, franz. Geschichtschreiber, geb. 21. April 1820 in Paris, gest. daselbst 17. Aug. 1895, wurde Lehrer der Geschichte an den Kollegien in Dijon, ...
Gefieder
Gefieder (Federkleid), die Gesamtheit der Cedern eines Vogels (s. Vögel).
Gefiedert
Gefiedert (fiederförmig, pinnatus), s. Blatt, S. 26.
Gefion
Gefion, in der nord. Mythologie eine Asenjungfrau, Beschützerin der Jungfrauen, der alle gehören, die unvermählt sterben. Wohl eine andre G. ist es, von der erzählt wird, ...
Geflammt
Geflammt bezeichnet die an Marmor, Jaspis, an gewissen Mergeln und Dolomiten etc. vorkommende bunte Färbung, bei der unbestimmt gestaltete, meist längliche, flammenähnliche ...
Geflammte Gewebe
Geflammte Gewebe (chinierte Gewebe), s. Chiné.
Gefle
Gefle, Hauptstadt des schwed. Gefleborgs-Läns (s. unten), eine sehr alte Stadt (Hauptort in Gestrikland), liegt an der Mündung der Gafvelå in den Bottnischen Meerbusen und ist ...
Gefleborgs-Län
Gefleborgs-Län, Län im östlichen Schweden, umfaßt die Landschaften Gestrikland und Helsingland, grenzt im N. an das Län Westernorrland, im W. an Kopparberg und Jemtland, im ...

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