Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Geisteskrankheiten
Geisteskrankheiten (Seelenstörungen, Gemütskrankheiten, Psychosen, psychische Krankheiten), Krankheiten, die sich durch Störungen im Gebiet der Sinneseindrücke, des ...
Geistesschwäche
Geistesschwäche (Debilitas, Imbecillitas, Dementia), Inbegriff der sämtlichen Abstufungen krankhaft verminderter Intelligenz, für die gemeinhin die Namen Blödsinn, Stumpfsinn, ...
Geistesstörung
Geistesstörung, soviel wie Geisteskrankheit.
Geistestaufe
Geistestaufe (lat. Baptismus flaminis) heißt in der scholastischen Theologie der innere Vorgang, der in Fällen, wo, wie beim Schächer am Kreuz, die Wassertaufe aus äußern ...
Geisteswissenschaften
Geisteswissenschaften, s. Geist u. Wissenschaft.
Geistige Christen
Geistige Christen, Bezeichnung für vielverzweigte Sekten der russischen Kirche, die sich sowohl zu den Orthodoxen als zu den Starowerzen (s.d.) im Gegensatz wissen. Ihre ...
Geistige Getränke
Geistige Getränke, Flüssigkeiten verschiedener Art, die als Genußmittel benutzt werden und als wesentlichen Bestandteil Alkohol enthalten, namentlich also Wein, Bier und ...
Geistiges Eigentum
Geistiges Eigentum ist der Inbegriff derjenigen Befugnisse, die dem Urheber eines Geistesprodukts über dieses zustehen. Da Eigentum im Rechtssinne nur an körperlichen Sachen ...
Geïstik
Geïstik (v. griech. Gäa, »Erde«), soviel wie Epirographie.
Geistingen
Geistingen, Dorf im preuß. Regbez. Köln, Siegkreis, an der Linie Hennef-Beuel der Bröltalbahn, hat 5 katholische und eine evang. Kirche, Synagoge, Redemptoristenkloster, ...
Geistinger
Geistinger, Marie, Schauspielerin, geb. 26. Juli 1836 in Graz, gest. 29. Sept. 1903 in Klagenfurt, gehörte seit 1844 dem Theater an und machte sich bald als vorzügliche ...
Geistlich
Geistlich unterscheidet sich dem Sinne nach von geistig dadurch, daß man dabei gewöhnlich an ein durch die Religion geheiligtes Verhältnis denkt. Darum heißen namentlich die ...
Geistliche
Geistliche. Alle christlichen Kirchenparteien, ausgenommen die Wiedertäufer, Quäker und Darbysten (s.d.), stimmen darin überein, daß die Kirche, um ihre Tätigkeiten zum ...
Geistliche Bank
Geistliche Bank, s. Fürstenbank.
Geistliche Exerzitien
Geistliche Exerzitien, s. Exercitia spiritualia.
Geistliche Fürsten
Geistliche Fürsten, s. Fürst und Fürstentum.
Geistliche Gerichtsbarkeit
Geistliche Gerichtsbarkeit. Nicht nur in Disziplinarangelegenheiten, und zwar hier in viel größerm Umfang als die evangelische Kirche, sondern auch in Strafsachen und ...
Geistliche Güter
Geistliche Güter, soviel wie Kirchengüter.
Geistliche Kurfürsten
Geistliche Kurfürsten, s. Kurfürsten.
Geistliche Orden
Geistliche Orden, soviel wie Mönchsorden oder geistliche Ritterorden.
Geistliche Ritterorden
Geistliche Ritterorden, s. Orden.
Geistliche Schauspiele
Geistliche Schauspiele, dramatische Dichtungen, die ihre Stoffe aus der Bibel oder der christlichen Legende entlehnen. Sie entsprangen aus der kirchlichen Festliturgie, vor allem ...
Geistliche Verwandtschaft
Geistliche Verwandtschaft ist nach katholischer Kirchenlehre eine nachgebildete Verwandtschaft, die durch die Taufe und Firmung zwischen dem Paten und Täufling, bez. Firmling ...
Geistlicher Vorbehalt
Geistlicher Vorbehalt, s. Reservatum ecclesiasticum und Augsburger Religionsfriede.
Geistliches Lehen
Geistliches Lehen, s. Kirchenlehen.
Geistliches Lied
Geistliches Lied, s. Lied.
Geistliches Recht
Geistliches Recht, s. Kanonisches Recht.
Geistliches Verdienstkreuz, k. k. österreichisches
Geistliches Verdienstkreuz, k. k. österreichisches, pro piis meritis (»für fromme Verdienste«), gestiftet 26. Nov. 1801 von Kaiser Franz I. und bestimmt zur Anerkennung der ...
Geistlichkeit
Geistlichkeit ist die Gesamtheit aller Kirchenbeamten, höherer wie niederer, besonders aber derjenigen, die durch den Empfang der Ordination nicht nur zum Predigen, sondern auch ...
Geistlos
Geistlos, Geistreich, s. Geist, S. 498.
Geitaue
Geitaue, Taue zum Geien der Segel (s. Takelung).
Geithain
Geithain, Stadt in der sächs. Kreish. Leipzig, Amtsh. Borna, an der Eula, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Leipzig-Kieritzsch-Chemnitz und G.-Lausigk-Leipzig der Sächsischen ...
Geitler
Geitler, Leopold, tschech. Sprachforscher, geb. 1847 in Prag, gest. 2. Juni 1885 in Heiligenstadt bei Wien, studierte in Graz und Wien, habilitierte sich 1873 in Prag und war seit ...
Geitner
Geitner, Ernst August, Chemiker und Industrieller, geb. 12. Juni 1783 in Gera, gest. 24. Okt. 1852 in Schneeberg, studierte in Leipzig Medizin, wurde Chemiker und Privatsekretär ...
Geitonogamīe
Geitonogamīe, s. Blütenbestäubung, S. 91.
Geiz [1]
Geiz (Geiz, v. althochd. kîdi, »Keim«), die zwischen den Blattwinkeln hervorkommenden Kurztriebe, z. B. an der Tabakpflanze und am Weinstock, die, weil sie dem Hauptstamm die ...
Geiz [2]
Geiz (althochd. kît, »ungezügelte Habgier, Heißhunger«) ist der zur Leidenschaft gewordene Erwerbs- und Spartrieb, der auch unerlaubte Erwerbsmittel nicht scheut und auf die ...
Geiß
Geiß (Geis), die Hausziege, auch das Weibchen der Gemse, des Rehs, des Damwildes.
Geiß, Philipp Konrad Moritz
Geiß, Philipp Konrad Moritz, Begründer der Zinkgußindustrie, geb. 7. Sept. 1805 in Berlin, gest. daselbst 10. Sept. 1875, besuchte das Gewerbeinstitut in Berlin, erlernte die ...
Geißbart
Geißbart, s. Ulmaria.
Geißbaum
Geißbaum, soviel wie gemeine Esche.
Geißberg
Geißberg, Schloß auf einer Anhöhe südlich von Weißenburg im Elsaß, war Hauptstützpunkt der Franzosen im Treffen am 4. Aug. 1870. S. Weißenburg 2).
Geißblatt
Geißblatt, Pflanzengattung, s. Lonicera.
Geißblattgewächse
Geißblattgewächse, s. Kaprifoliazeen.
Geißblattornament
Geißblattornament, eine besonders in England zur Zeit der Königin Elisabeth in der Architektur angewandte palmettenartige Verzierung (s. Abbildung), bei den Engländern ...
Geißel
Geißel, peitschenartiges, oft mit scharfen Haken und Zacken versehenes Instrument zur Verrichtung der Geißelung (s.d.); daher bildlich soviel wie Kreuz und Leid, schwere ...
Geißelbronn
Geißelbronn, Tuchfabrik, s. Schweighausen.
Geißelbrüder
Geißelbrüder, s. Flagellanten und Fonte Avellana.
Geißelinfusorien
Geißelinfusorien (Flagellaten), s. Protozoen.
Geißelkammer
Geißelkammer, s. Schwämme.
Geißelskorpione
Geißelskorpione, Familie der Gliederspinnen (s.d.).
Geißeltierchen
Geißeltierchen (Flagellaten) s. Protozoen.
Geißelträger
Geißelträger s. Protozoen.
Geißelung
Geißelung war bei den Alten sehr gewöhnliche, äußerst schmerzhafte Leibesstrafe, die mit einer Riemen- oder Strickpeitsche oder mit Ruten vollzogen wurde. Die spätere ...
Geißelzelle
Geißelzelle, s. Flimmer.
Geißfuß [1]
Geißfuß, Pflanzengattung, s. Aegopodium.
Geißfuß [2]
Geißfuß, eine Brechstange, deren gabelförmig ausgeschmiedetes Ende sich auch zum Ausziehen von Nägeln eignet; ein, ∧förmiges Stemmeisen der Tischler zum Ausstechen ...
Geißklee
Geißklee, s. Cytisus und Galega.
Geißler [1]
Geißler, soviel wie Geißelbrüder (s. Flagellanten); auch ein Fisch (s. Schuppenflosser).
Geißler [2]
Geißler, 1) Heinrich, Mechaniker, geb. 26. Mai 1814 in Igelshieb (Meiningen), gest. 24. Jan. 1879 in Bonn, erlernte in Meiningen die Glasbläserkunst, wurde in Holland von der ...
Geißlersche Röhren
Geißlersche Röhren, s. Elektrische Entladungen, S. 615.
Geißpfadpaß
Geißpfadpaß, s. Binne.
Geißraute
Geißraute, s. Galega.
Geißrebe
Geißrebe, soviel wie Jelängerjelieber, s. Lonicera.
Geißvogel
Geißvogel, s. Kiebitz und Brachvogel.
Gekerbt
Gekerbt, Form des Blattrandes, s. Blatt, S. 26.
Gekins
Gekins (Gherkins, Girkins), mit scharfen Gewürzen eingemachte Pfeffergurken.
Geköperte Stoffe
Geköperte Stoffe, s. Gewebe.
Gekörnt
Gekörnt, in der Mineralogie Bezeichnung für Mineralien, die auf der Oberfläche mit kleinen, meist regelmäßig gestalteten, an Größe ziemlich gleichen Erhöhungen versehen ...
Gekrätz
Gekrätz (Krätz, Krätze, Geschur), bei Erz- und Metallschmelzungen sowie bei Verarbeitung edler Metalle (Gold- und Silberkrätze) gesammelte metallhaltige Abfälle, auf ...
Gekrenzter Riemen
Gekrenzter Riemen, s. Riementrieb.
Gekrönter Dichter
Gekrönter Dichter (Poeta laureatus). Die Sitte, Dichter feierlich mit dem Lorbeer zu bekränzen, verpflanzte sich von den Griechen zu den Römern und wurde ganz vereinzelt im 12. ...
Gekröpf
Gekröpf, die Nahrung der Raubvögel.
Gekröpft
Gekröpft, nach einem Winkel gebogen, daher gekröpfte Bänder etc. Ein gekröpftes Gesims ist ein Gesims, das bei Mauervorsprüngen um die Ecke des Vorsprungs herumgeführt ist; ...
Gekröse [1]
Gekröse (Mesenterium), beim Menschen eine Falte des Bauchfelles (s.d.), die von der hintern Bauchwand her den ganzen Darm mit seinen Gefäßen, Nerven etc. einschließt. Im ...
Gekröse [2]
Gekröse (Kalbsgekröse, Inster), in der Kochkunst Magen, Därme und Netz des Kalbes (beim Rind Kaldaunen), wird klein geschnitten, gekocht und meist mit einer weißen Sauce à la ...
Gekrösestein
Gekrösestein, ein aus verschiedenfarbigen, wurm- oder schlangenförmigen Falten aufgebauter Anhydrit und Gips von Wieliczka und aus dem Zechstein von Eisleben u. a. O. am ...
Gekrüpst
Gekrüpst nennt man in der Heraldik ein vierfüßiges Tier, das zusammengekauert erscheint.
Gekuppelt
Gekuppelt bezeichnet zwei gleichartige, durch ein gemeinsames Glied miteinander verbundene Gegenstände. Gekuppelte Säulen. So sind gekuppelte Säulen solche, die durch ein ...
Gel
Gel, s. Sol.
Gela
Gela, im Altertum dorische Stadt auf der Südküste Siziliens, beim heutigen Terranova, am gleichnamigen Fluß (jetzt Fiume di Terranova), 689 v. Chr. von Kretern und Rhodiern ...
Gelage
Gelage, ursprünglich eine Schmauserei, zu der jeder Teilnehmer, wie bei den Picknicks, seinen Teil mitbrachte, also das »Gelege« (Zusammengelegte), daher nicht ein G. geben, ...
Gelände
Gelände (Terrain), eine Strecke Land, besonders als Schauplatz kriegerischer Tätigkeit. Man spricht von G. im Gegensatz zu Exerzierplatz, Schießstand, z. B. von Felddienst und ...
Geländereiten
Geländereiten, das Reiten außerhalb eines begrenzten Raumes im Gegensatz zum Bahnreiten. S. auch Distanzritt und Kampagnereiten. Vgl. Sanden, Geländereiten. Kriegs-, Jagd- und ...
Geländewinkel
Geländewinkel (Terrainwinkel), der Winkel zwischen einer wagerechten und einer vom Geschützstand nach dem Fußpunkte des Ziels gedachten Linie. Liegt das Ziel höher als der ...
Gelanthum
Gelanthum, eine wasserlösliche Firnismasse aus Gelatine, Tragant, Glyzerin und Wasser, die als rasch trocknende Grundlage für Anwendung von Arzneimitteln bei Hautkrankheiten ...
Gelasĭus
Gelasĭus, Name von zwei Päpsten: 1) G. I., Afrikaner, wurde 1. März 492 zum Papst geweiht, war einer der ersten römischen Bischöfe, die den Supremat über die Kirche des ...
Gelasĭus Eyzicēnus
Gelasĭus Eyzicēnus, Sohn eines Priesters zu Kyzikos; schrieb um 475 eine »Geschichte des nicäischen Konzils« (griech. u. lat. hrsg. von N. Balfour, Par. 1599).
Gelatine
Gelatine (franz., spr.sche-, von geler, »gefrieren«), sehr reiner, farb-, geruch- und geschmackloser Knochenleim (s. Leim). Gelatina Carragaheen, irländische Moosgallerte, wird ...
Gelatineblättchen
Gelatineblättchen (engl. Gelatine disks, neulat. Gelatinae medicatae), Gelatineblättchen, deren jedes einzelne die gleiche Menge eines zur subkutanen Einspritzung oder zur ...
Gelatinographie
Gelatinographie heißt jedes Verfahren zur Herstellung von Druckplatten mittels Buchdruckwalzenmasse, Abguß von gemustertem Stoff, geprägtem Papier, gekörntem Stein etc., ...
Gelatosen
Gelatosen, Umwandlungsprodukte des Leimes, die durch Kochen mit Wasser, verdünnten Säuren oder Alkalien, durch Einwirkung von Pepsin und Trypsin, auch durch Fäulnis entstehen ...
Geläuf
Geläuf, die Spuren vom Federwild (s. Fährte, S. 280); die von den Rennpferden zu durchlaufende Bahn eines Rennplatzes.
Geläute
Geläute, mehrstimmiges Bellen jagender Hunde.
Gelb
Gelb, die Farbenempfindung, die in einem normalen Auge durch die Strecke des Spektrums von 0,000585–0,000535 mm Wellenlänge hervorgerufen wird. Diese gelben Lichtstrahlen ...
Gelb, seifenecht
Gelb, seifenecht, C19H14N3O2Na entsteht bei Einwirkung von Diazobenzoesäure auf Diphenylamin, kommt als braune Paste in den Handel, ist im Wasser wenig löslich und färbt Wolle ...
Gelbbeeren
Gelbbeeren (Beergelb), die unreifen getrockneten Beeren verschiedener Rhamnus-Arten, von der Größe einer Erbse mit drei oder vier Einschnürungen, die ebenso vielen Samen ...
Gelbbleierz
Gelbbleierz (Wulfenit), Mineral, Bleierz und zwar molybdänsaures Blei PbMoO4 mit 38,6 Molybdänsäure, findet sich in tetragonalen, meist tafelartigen, zu Drusen vereinigten ...
Gelbbrennen
Gelbbrennen (Abbeizen, Abbrennen), Messing- und Rotguß von der ihnen durch die Bearbeitung bei hoher Temperatur anhaftenden Oxydhaut befreien. Man beseitigt zunächst das Fett ...
Gelbbuch
Gelbbuch (Livre jaune), eine Sammlung amtlicher Aktenstücke, insonderheit der Belege über diplomatische Verhandlungen, die der Minister des Äußern in Frankreich der ...
Gelbe Flagge
Gelbe Flagge, bei Manövern gegen markierten Feind eine Flagge, welche die Stellung einer Batterie bezeichnet, während Infanterie eine rote, Kavallerie eine weiße Flagge ...
Gelbe Presse
Gelbe Presse, Bezeichnung solcher Zeitungen in den Vereinigten Staaten, die besonders während des Krieges mit Spanien 1898 die Ausbreitung der amerikanischen Macht forderten und ...
Gelbe Rasse
Gelbe Rasse, soviel wie Mongolische Rasse, s. Menschenrassen.
Gelbe Rübe
Gelbe Rübe, s. Mohrrübe.
Gelbeisenstein
Gelbeisenstein (Gelbeisenerz), Mineral, stimmt in seinen erdigen gelbbraunen bis braunroten Varietäten (gelber Eisenocker) mit dem Brauneisenstein, mit dem er zusammen vorkommt, ...
Gelber Fleck
Gelber Fleck der Netzhaut, s. Text zur Tafel »Auge II«, Fig. 76.
Gelber Fluß
Gelber Fluß, s. Hwangho.
Gelber Galt
Gelber Galt, s. Euter.
Gelber Ingwer
Gelber Ingwer, s. Curcuma.
Gelber Jack
Gelber Jack, in Nord- und Mittelamerika volkstümliche Bezeichnung des Gelbfiebers (nach der gelben Quarantäneflagge, die selbst yellow-jack bei den Matrosen heißt).
Gelber Körper
Gelber Körper (Corpus luteum), s. Eierstock, S. 438.
Gelber Zwerg
Gelber Zwerg, Kartenspiel, s. Kometenspiel.
Gelberde
Gelberde (Melinit), ein durch Eisenhydroxyd gefärbter Ton, matt ockergelb, undurchsichtig, zerreiblich, findet sich zu Wehrau in der Lausitz, Blankenburg u. a. O., wird gemahlen ...
Gelberz
Gelberz, s. Schrifterz.
Gelbes Band
Gelbes Band, Bezeichnung des schwedischen Schwertordens (s. d. 1).
Gelbes Fieber
Gelbes Fieber, s. Gelbfieber.
Gelbes Meer
Gelbes Meer, s. Chinesisches Meer.
Gelbfärben
Gelbfärben, s. Färberei, S. 324.
Gelbfieber
Gelbfieber (Amarillfieber, fiebre amarilla, v. span. amarillo, gelb; Vomito negro, Amerikanische Pest; Febris flava, Typhus icteroïdes), eine in heißen Ländern, besonders an ...
Gelbgans
Gelbgans (Goldammer), s. Ammern.
Gelbgießer
Gelbgießer, Handwerker, die Messing und andre Kupferlegierungen zu Leuchtern, Schnallen u. dgl. verarbeiten.
Gelbglas
Gelbglas, s. Arsensulfide.
Gelbguß
Gelbguß, s. Messing.
Gelbharzbaum
Gelbharzbaum, s. Xanthorrhoea.
Gelbholz
Gelbholz (gelbes Brasilienholz, echter, alter Fustik), das Kernholz von Chlorophora tinctoria im tropischen Amerika, ist lebhaft bis dunkel gelbbraun mit zahlreichen hellern, ...
Gelbīn
Gelbīn, s. Chromsaurer Baryt.
Gelbklee
Gelbklee, s. Medicago.
Gelbkopf
Gelbkopf, s. Papageien.
Gelbkraut
Gelbkraut, soviel wie Wau, s. Reseda.
Gelbkupfer
Gelbkupfer, soviel wie Messing.
Gelbling
Gelbling, Eierschwamm, s. Cantharellus.
Gelbocker
Gelbocker, s. Ocker.
Gelbreise
Gelbreise, Reifestadium der Früchte, s. Ernte.
Gelbschoten
Gelbschoten, s. Gardenia.
Gelbsehen
Gelbsehen (Xanthopsie), Störung des Sehvermögens, bei der alle Gegenstände gelblich erscheinen, tritt nach innerlicher Verabreichung von Santonin ein, indem letzteres die ...
Gelbstern
Gelbstern, in der deutschen Konfektion Bezeichnung der Größe einer Form (Jacke, Mantel etc.) und zwar der schlanken Form, während Weißstern normale Figur, Grünstern starke ...
Gelbsucht
Gelbsucht (gallige Dyskrasie, Icterus, Morbus regius), Durchtränkung des Körpers mit Gallenfarbstoff, ein Symptom verschiedenartiger Krankheiten. G. kommt zustande durch ...
Gelbsucht der Pflanzen
Gelbsucht der Pflanzen (Chlorose, Icterus), eine Krankheit, bei der die sonst grün gefärbten Teile gelb erscheinen. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Weißlaubigkeit (s.d.) ...
Gelbsucht der Seidenraupen
Gelbsucht der Seidenraupen, s. Seidenspinner.
Gelbsuchtwurzel
Gelbsuchtwurzel (Gelbwurz), s. Curcuma.
Gelbveigelein
Gelbveigelein, s. Cheiranthus.
Gelbvogel
Gelbvogel, s. Beutelstar.
Gelbwurz
Gelbwurz, s. Curcuma.
Geld
Geld ist das für Zwecke des Umlaufs bestimmte Gut, das im Verkehr als Ausgleichungsmittel von Leistung und Gegenleistung dient und zur üblichen oder gesetzlichen Tilgung der ...
Geld und Brief
Geld und Brief (abgekürzt G. und B., neuerdings auch Geld und Papier, abgekürzt G. und P., in Wien auch W = Ware, statt P), soviel wie »gesucht« oder »gefragt«, d. h. ...
Geldausgeber
Geldausgeber, s. Kassen.
Geldbuße
Geldbuße bedeutet entweder Geldstrafe (s.d.) oder Buße (s.d.) im engern Sinne, d. h. die von dem Verbrecher dem Verletzten zu leistende Genugtuung.
Gelddelikte
Gelddelikte, s. Münzverbrechen.
Geldenaken
Geldenaken, Stadt, s. Jodoigne.
Gelder
Gelder, Aart de, holländ. Maler, geb. 26. Okt. 1645 in Dordrecht, gest. daselbst im August 1727, war anfangs Schüler von S. Hoogstraaten und ging dann nach Amsterdam, wo er zwei ...
Gelderland
Gelderland (Geldern), niederl. Provinz, grenzt nordwestlich an den Zuidersee, nördlich und nordöstlich an Overyssel, östlich an Westfalen, südlich an die preußische ...
Geldern [1]
Geldern, ehemaliges deutsches Herzogtum (seit 1338) am Niederrhein und an der Yssel, grenzend an Friesland, Westfalen, Brabant, Holland und den Zuidersee (s. »Geschichtskarte von ...
Geldern [2]
Geldern, Kreisstadt im preuß. Regbez. Düsseldorf, an der Niers, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Wesel-Venlo, Köln-Zevenaar u. a., hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, ...
Geldernscher Erbfolgekrieg
Geldernscher Erbfolgekrieg, s. Geldern (Herzogtum).
Geldherrschaft
Geldherrschaft (Geldoligarchie, Argyrokratie, Plutokratie) ist der Zustand eines Volkes, in dem Geldmänner vermöge ihres Kapitalbesitzes Staat und Gesellschaft beherrschen. In ...
Geldkrisis
Geldkrisis, s. Handelskrisis.
Geldkurs
Geldkurs, der augenblickliche oder laufende Preis der Münzsorten an einem Platz, s. Kurs u. Währung.
Geldlohn
Geldlohn, s. Arbeitslohn, S. 689.
Geldmarkt
Geldmarkt, s. Markt.
Geldner
Geldner, Karl, Orientalist, geb. 17. Dez. 1852 in Saalfeld (S.-Meiningen), studierte 1871–76 in Leipzig und Tübingen, habilitierte sich 1877 in Tübingen, 1887 nochmals in ...
Geldpapiere
Geldpapiere, s. Inhaberpapiere.
Geldrische Rose
Geldrische Rose, s. Viburnum.
Geldschränke
Geldschränke, diebes- und feuersichere Schränke zur Aufbewahrung von Wertgegenständen, werden aus geschickten Kombinationen von weichen und harten Stahlplatten hergestellt, die ...
Geldschuld
Geldschuld ist eine Schuld, die auf Zahlung einer bestimmten Summe Geldes lautet. Ist keine Währung bestimmt, oder ist die vereinbarte bestimmte Geldsorte zur Zeit der Zahlung ...
Geldsortierer
Geldsortierer, s. Kassen.
Geldstrafe
Geldstrafe (Geldbuße) besteht in der Verurteilung eines Schuldigen zur Erlegung eines bestimmten Geldbetrags zugunsten (meistens) der Staatskasse oder einer andern öffentlichen ...
Geldsurrogate
Geldsurrogate, s. Geld, S. 514.
Gelduba
Gelduba, fester Ort der Ubier am untern Rhein, jetzt Gellep.
Geldverpflegung
Geldverpflegung, Gehalt der Offiziere, Löhnung der Unteroffiziere und Gemeinen und sonstige Gebührnisse an Geld.
Geldwechselgeschäft
Geldwechselgeschäft (Sortengeschäft), ein Zweig der Bankgeschäfte, besteht in der Umwechselung von Münzsorten und Papiergeld. Bei den frühern ungeregelten Münzzuständen ...
Geldwechselvorrichtungen
Geldwechselvorrichtungen, s. Kassen.
Geldwirtschaft
Geldwirtschaft, s. Geld, S. 514.
Gèle
Gèle (spr. schäl'), Alphonso van, belg. Afrikareisender, geb. 1849 in Brüssel, trat 1867 in das Heer ein, führte 1882 eine Abteilung Sansibariten zum Kongo und verwaltete dann ...
Gelée
Gelée (spr. schölë), Claude, s. Claude Lorrain.
Gelee
Gelee (franz. gelée, spr. schölë), Präparat der Kochkunst u. Konditorei von halbfester Konsistenz. Fruchtgelees bereitet man aus Fruchtsäften mit starkem Zuckerzusatz durch ...
Gelege
Gelege, die Gesamtheit der Eier, die ein Vogel ins Nest legt und bebrütet; s. Vögel.
Gelegenheitsarbeiter
Gelegenheitsarbeiter, s. Arbeit, S. 674.
Gelegenheitsgeschenke
Gelegenheitsgeschenke, z. B. Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, Trinkgelder etc., die der Gemeinschuldner (s.d.) im letzten Jahre vor Eröffnung des Konkurses gemacht hat, und ...
Gelegenheitsgesellschaft
Gelegenheitsgesellschaft (Spekulationsverein, Syndikat, Konsortium, a conto metà-Gesellschaft, Associationen participation) ist die Vereinigung mehrerer Personen zum Abschluß ...
Gelegenheitsverbrecher
Gelegenheitsverbrecher (Augenblicksverbrecher [ akute Kriminalität nach Liszt ]) ist ein Mensch, der sich durch eine äußere Veranlassung, durch momentane Erregung, unter dem ...
Gelehrsamkeit
Gelehrsamkeit (Gelahrtheit) ist im objektiven Sinne der Inbegriff wissenschaftlicher Kenntnisse, im subjektiven der Besitz von solchen, also die notwendige Eigenschaft des ...
Gelehrte Bank
Gelehrte Bank, s. Herrenbank.
Gelehrte Gesellschaften
Gelehrte Gesellschaften, Vereine von wissenschaftlich gebildeten Männern zu irgend einem wissenschaftlichen Zweck, sind entweder permanent, oder bestehen nur für eine bestimmte ...
Gelehrtenschule
Gelehrtenschule, soviel wie Gymnasium.
Geleich
Geleich, Eugen, Nautiker, geb. 14. Jan. 1854 in Cattaro, absolvierte 1870 die Marineakademie in Fiume, arbeitete seit 1875 auf der Sternwarte in Pola, wurde 1878 Leiter der ...
Geleit
Geleit ist der Schutz vor drohenden Gewalttätigkeiten, denen die öffentliche Autorität den innerhalb ihres Gebietes sich aufhaltenden Personen entweder mittels Beigebung ...
Geleitzellen
Geleitzellen, s. Leitungsgewebe.
Gelenau
Gelenau, Dorf in der sächs. Kreish. Zwickau, Amtsh. Annaberg, an der Staatsbahnlinie Wilischthal-Ehrenfriedersdorf, 799 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein altes Schloß, ein ...
Gelenk
Gelenk (Articulatio), die Art der Knochenverbindung, bei der zwei oder mehrere mit Knorpel oder Bandmasse überzogene Knochenenden untereinander beweglich verbunden sind ...
Gelenkbänder
Gelenkbänder, s. Gelenk.
Gelenkeiterung
Gelenkeiterung, s. Gelenkentzündung.
Gelenkentzündung
Gelenkentzündung, zahlreiche, in ihrem anatomischen Sitz, ihrem Verlauf, ihren Krankheitserscheinungen und ihren Ausgängen verschiedene Gelenkübel. Die G. des Kniegelenks heiß ...
Gelenkführung
Gelenkführung, soviel wie Gelenkgeradführung, s. Geradführung.
Gelenkgeschwulst
Gelenkgeschwulst, s. Gelenkentzündung 3).
Gelenkhaut, -Höhle, -Kapsel
Gelenkhaut, -Höhle, -Kapsel, s. Gelenk.
Gelenkkette
Gelenkkette, s. Kette.
Gelenkkonkremente
Gelenkkonkremente (Gelenkkörper), s. Gelenkmäuse.
Gelenkkopf
Gelenkkopf, s. Gelenk.
Gelenkkrankheiten
Gelenkkrankheiten betreffen entweder das Gelenk selbst, nebst den mit dem Gelenk zusammenhängenden Schleimbeuteln, oder die weitere Umgebung (periartikuläre Erkrankungen). Die ...
Gelenkmäuse
Gelenkmäuse (freie Gelenkkörper), im Gelenk entstandene, bewegliche, freie oder gestielt aufsitzende Körper. Sie können aus Bindegewebe, aus Fettgewebe, aus Knochen- oder ...
Gelenkmechanismus
Gelenkmechanismus, s. Gelenk.
Gelenkneurose
Gelenkneurose (Gelenkneuralgie, hysterisches Gelenkleiden, Arthroneuralgia), lebhafte Schmerzhaftigkeit eines Gelenks (besonders des Hüft- und Kniegelenks), ohne daß sich ...
Gelenkpfanne
Gelenkpfanne, s. Gelenk.
Gelenkquarz
Gelenkquarz (Gelenksandstein), soviel wie Itakolumit.
Gelenkrheumatismus
Gelenkrheumatismus, s. Rheumatismus.
Gelenksandstein
Gelenksandstein, soviel wie Itakolumit.
Gelenkschmiere
Gelenkschmiere (Synovia) ist eine von den die Gelenkhöhlen auskleidenden Häuten (Synovialhäuten) abgesonderte Flüssigkeit, welche die Gelenkenden schlüpfrig erhält. Sie ist ...
Gelenksteifigkeit
Gelenksteifigkeit (Ankylose), die völlige Unbeweglichkeit oder erhebliche Beweglichkeitsbeschränkung eines Gelenks, entsteht häufig infolge einer Verwachsung der Gelenkflächen ...
Gelenksteine
Gelenksteine, Versteinerungen, die aus zusammenhängenden Stielgliedern von Enkriniten bestehen.
Gelenktuberkulose
Gelenktuberkulose, soviel wie tuberkulöse Gelenkentzündung, s. d.
Gelenkverödung
Gelenkverödung, s. Gelenksteifigkeit.
Gelenkverschwärung
Gelenkverschwärung, s. Gelenkentzündung 3).
Gelenkverwachsung
Gelenkverwachsung, s. Gelenksteifigkeit.
Gelenkwassersucht
Gelenkwassersucht, s. Gelenkentzündung 1).
Gelenkwunden
Gelenkwunden, Wunden, die eine Gelenkhöhle eröffnen. Das sicherste Zeichen, das eine Wunde ein Gelenk eröffnet hat, ist das Ausfließen von Gelenkschmiere (s.d.). Man ...
Gelenkwurz
Gelenkwurz, s. Polygonatum.
Gelenkzotten
Gelenkzotten, s. Gelenk.
Geleuchte
Geleuchte, die Leuchtmittel des Bergmanns in der Grube (s. den Text zur Tafel »Bergbau I«).
Gelich
Gelich (spr. -litsch), Richard, ungar. Honvédgeneral und militärischer Schriftsteller, geb. 2. Juni 1821 in Preßburg, gest. 4. Febr. 1899 in Budapest, beschritt die ...
Gelidĭum
Gelidĭum, s. Agar-Agar.
Gelĭmer
Gelĭmer, letzter König der Wandalen in Afrika, Sohn des Gelaris, Urenkel Geiserichs, gelangte 19. Mai 530 n. Chr. durch Entthronung des Königs Hilderich zur Regierung. Deshalb ...
Gellasystem
Gellasystem, s. Hydrasystem.
Gellen
Gellen, schmale Meeresstraße der Ostsee, westlich von Rügen, zwischen den Inseln Ummanz und Hiddensee, führt aus der Prohner Wiek nördlich in die rügenschen Binnengewässer ...
Gellert
Gellert, Christian Fürchtegott, namhafter Dichter und Schriftsteller, geb. 4. Juli 1715 in Hainichen im sächsischen Erzgebirge als Sohn eines Predigers, gest. 13. Dez. 1769 in ...
Gellérthegy
Gellérthegy (spr. géllërt-hedj), s. Sankt Gerhardsberg.
Gellheim
Gellheim, s. Göllheim.
Gelli
Gelli (spr. dsch-), Giambattista, ital. Schriftsteller, geb. 12. Aug. 1493 in Florenz, gest. daselbst 24. Juli 1563, war Strumpfwirker, widmete sich dann den Studien und machte so ...
Gellĭus
Gellĭus, Aulus, röm. Grammatiker, verfaßte um 175 n. Chr. ein zum Andenken an einen Studienaufenthalt in Athen betiteltes Werk: »Noctes atticae«, in 20 Büchern, von denen ...
Gellivāra
Gellivāra (Gellivare), Eisenberg in der Luleå-Lappmark im schwed. Län Norrbotten, 4700 m lang, 580 m hoch. Sein Reichtum an Erz wird auf 935,000 Ton. auf jeden Fuß Abteufung ...
Gellschuß
Gellschuß (von gellen, in der Bedeutung von »abprallen«), ein Schuß aus glattem Geschütz, bei dem das Geschoß einen Aufschlag macht, bevor es das Ziel trifft. Vgl. ...
Gelma
Gelma, ummauerte Arrondissementshauptstadt in der alger. Provinz Konstantine, 2 km südlich von der Sebusi, durch Eisenbahn mit der Hafenstadt Bone (64 km) verbunden, in ...
Gelnhausen
Gelnhausen, ehemals wichtige Reichsstadt, jetzt Kreisstadt im preuß. Regbez. Kassel, an der Kinzig, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Frankfurt a. M. – Bebra und Gießen-G., 141 ...
Gelobt sei Jesus Christus
Gelobt sei Jesus Christus ist in katholischen Gegenden der Gruß, der beantwortet wird mit: »Von nun an bis in Ewigkeit«. Die Weigerung der heimlichen Protestanten im ...
Gelobtes Land
Gelobtes Land, soviel wie Palästina.
Gelon
Gelon, Tyrann von Gela und Syrakus, Sohn des Deinomenes, war unter dem Tyrannen Hippokrates von Gela Anführer von dessen Reiterei und bemächtigte sich nach dessen Tode selbst ...
Gelōse
Gelōse, s. Agar-Agar.
Gelsemĭum
Gelsemĭum Juss., Gattung der Loganiazeen, kahle, windende Sträucher mit lanzettlichen, gestielten Blättern und großen gelben Blüten in end- oder achselständigen ...
Gelsenkirchen
Gelsenkirchen, Stadt (Stadtkreis) im preuß. Regbez. Arnsberg, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Duisburg-Herne-Hamm, Kray-G. u. a., hat 7 evangelische und 8 kath. Kirchen, ...
Gelt
Gelt (gölt, galt, güste), unfruchtbar; daher Geltvieh, weibliche Tiere, besonders Rinder, Schafe und Schweine, Haarwild, die noch nicht trächtig gewesen oder, nachdem dies der ...
Gelte
Gelte (Lupel-, Narrenkopfbildung) ist eine an den Fruchtkätzchen des Hopfens infolge von Verlaubung (Phyllodie) eintretende Umänderung, bei der die Schuppen unter Dehnung des ...
Gelten
Gelten, s. Gelzen.
Geltow
Geltow (Alt-G.), Dorf im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Osthavelland, hat eine evang. Kirche, eine 43 Hektar große Landesbaumschule und 668 Einw. Zu G. gehört der Weiler ...
Geltschbad
Geltschbad, klimatischer Kurort, und Geltschberg, s. Leitmeritz.
Geltstag
Geltstag heißt in der Schweiz der Konkurstermin, in dem der Gemeinschuldner den Gläubigern sein Vermögen abtritt. Geltstagen, bankrott werden.
Geltungsgebiet
Geltungsgebiet der Gesetze, s. die Artikel »Internationales Recht, Ausland und Kollision«.
Geltvieh
Geltvieh, s. Gelt.
Gelübde
Gelübde (lat. Votum) heißt im allgemeinen jedes mit einer gewissen Feierlichkeit gegebene Versprechen, im besondern aber ein der Gottheit geleistetes Versprechen, die Zusage ...
Gelübdetafel
Gelübdetafel, soviel wie Votivtafel.
Gelünge
Gelünge, s. Geräusch.
Gelüste
Gelüste (Cittae, Picae, Malaciae), Begehrungen, die in einer vornehmlich durch Schwangerschaft bedingten abnormen, aber nicht dauernden Verstimmung des Nervensystems ihren Grund ...
Gelzen
Gelzen (Gelten), kastrieren, besonders von Schweinen; daher Gelze, ein kastriertes Schwein, und Gelzer (Gelzenleichter), soviel wie Schweineschneider.
Gelzer
Gelzer, 1) Heinrich, Geschichtschreiber, geb. 17. Okt. 1813 in Schaffhausen, gest. 16. Aug. 1889 in Mitwald bei Basel, studierte seit 1833 Theologie und Geschichte, habilitierte ...
Gemächt
Gemächt, bei Menschen und größern Tieren die äußern Geschlechtsteile; Fett und ähnliche Zutaten zu Speisen; auch soviel wie Testament.
Gemachtes Papier
Gemachtes Papier (gemachter Wechsel) heißt der Wechsel, der nicht von dessen Verkäufer ausgestellt, vielmehr nur indossiert und von einem Dritten gezogen wurde. Wechsel, die der ...
Gemäldegalerie
Gemäldegalerie, s. Kunstsammlungen.
Gemäldekonservierung
Gemäldekonservierung. Die Restaurierung alter Gemälde erfordert große Erfahrung und Übung, weil die Malweisen sehr verschieden sind, und darf, wenigstens in wichtigen Fällen, ...
Gemallte Tiefe
Gemallte Tiefe, s. Schiffsvermessung.
Gemar
Gemar, Stadt im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Rappoltsweiler, an der Vecht, hat eine kath. Kirche und (1900) 1183 Einw.
Gemara
Gemara, s. Talmud.
Gemarkung
Gemarkung, soviel wie Grenze, dann ein bestimmter Bezirk, insbes. Gemeindebezirk, Gemeindeflur (Flurgemarkung).
Gemarkungskarte
Gemarkungskarte, s. Feldmeßkunst, S. 400.
Gemarkungsregulierung
Gemarkungsregulierung, s. Flurregelung.
Gemäschtücher
Gemäschtücher, s. Jagdzeug.
Gemäßigte Zonen
Gemäßigte Zonen heißen die beiden Gürtel auf der nördlichen und südlichen Halbkugel der Erde, die zwischen den Wendekreisen und den Polarkreisen liegen, also von ...
Gembitz
Gembitz, Stadt im preuß. Regbez. Bromberg, Kreis Mogilno, an der Netze, hat eine kath. Kirche, Synagoge und (1900) 1185 Einw.


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