Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Gengenbach, Pamphilus
Gengenbach, Pamphilus, Dichter und Buchdrucker, kam um 1499 von Nürnberg nach Basel, wo er bis zu seinem Tode 1524 oder Anfang 1525 wirkte. Er dichtete Meisterlieder, poetische ...
Gengler
Gengler, Heinrich Gottfried Philipp, Rechtshistoriker, geb. 25. Juli 1817 in Bamberg, gest. 28. Nov. 1901 in Erlangen, wo er sich 1843 habilitiert hatte. Er wurde daselbst 1847 ...
Geniāl
Geniāl, Genie (s.d.) bekundend, schöpferisch; Genialität, schöpferische Geistestätigkeit, auch soviel wie Originalität.
Genick
Genick, s. Nacken.
Genickbeule
Genickbeule (Maulwurfsgeschwulst) entsteht bei Pferden über dem ersten Halswirbel durch Druck der Halfter (beim Zurückdrängen) oder durch Scheuern des Genickes an der Krippe ...
Genickbrechen
Genickbrechen, Bruch des Zahnfortsatzes des zweiten Halswirbels mit einer durch den abgebrochenen und nach hinten verschobenen Fortsatz hervorgerufenen heftigen Quetschung im ...
Genickfänger
Genickfänger, s. Nickfänger.
Genickkrampf
Genickkrampf (Kopfgenickkrampf, Genickstarre), s. Gehirnhautentzündung 2) u. Nackenstarre.
Genickschlag
Genickschlag, Genickstich, s. Schlachten.
Génie du christianisme
Génie du christianisme, Hauptwerk des Vicomte de Chateaubriand (s.d.).
Genie [1]
Genie (franz., spr. schenī, v. lat. genius) bezeichnet (im abstrakten Sinne) den höchsten Grad allgemeiner oder spezieller geistiger Begabung, dann auch (im konkreten Sinne) den ...
Genie [2]
Genie (franz.), Bezeichnung für militärisches Ingenieurwesen (s.d.). Österreich hat Genie- und Pioniertruppen, Frankreich Genie- und Verkehrstruppen, Italien Genietruppen; ...
Geniebataillon
Geniebataillon, s. Frankreich, Italien (Heerwesen).
Geniedirektoren
Geniedirektoren, in Österreich, Frankreich etc. soviel wie Ingenieuroffiziere vom Platz; Geniedirektion, die von ihnen geleitete Festungsbehörde.
Geniegeographen
Geniegeographen, s. Ingenieurgeographen.
Geniekomitee
Geniekomitee, s. Ingenieurkomitee.
Geniekorps
Geniekorps, s. Ingenieurwesen.
Genĭen
Genĭen sind in der neuern Kunstsprache die große Menge der beflügelt dargestellten untergeordnetern Götterwesen aus der Mythologie der Griechen und Römer, wie z. B. ...
Genieoffizier
Genieoffizier, s. Genie und Ingenieurwesen.
Geniepark
Geniepark, soviel wie Ingenieur-Belagerungspark, s. Belagerungspark.
Genieren
Genieren (spr. sche-, franz. gêner), s. Gêne.
Genieschulen
Genieschulen, soviel wie Ingenieurschulen.
Genietruppen
Genietruppen, s. Ingenieurwesen.
Genil
Genil (Jenil, spr. chenīl), linker Nebenfluß des Guadalquivir im südlichen Spanien, entspringt am Nordabhang der Sierra Nevada in der Provinz Granada, bildet ein tiefes ...
Genippikräuter
Genippikräuter, mehrere Arten der Gattungen Achillea und Artemisia, die auf hohen Alpen wachsen, bitter-gewürzhaft schmecken und von den Alpenbewohnern als Tee benutzt werden. ...
Genisarobaum
Genisarobaum, s. Pithecolobium.
Genista
Genista L. (Ginster), Gattung der Leguminosen, kahle oder seidenhaarige, bisweilen dornige Sträucher und Halbsträucher mit einfachen oder rudimentären, selten dreizähligen ...
Genitalĭen
Genitalĭen, soviel wie Geschlechtsorgane (s.d.).
Genitālkörperchen
Genitālkörperchen, s. Geschlechtsorgane.
Genitīv
Genitīv (Genitivus, lat.), s. Kasus.
Genĭtor
Genĭtor (lat.), Erzeuger; Genĭtrix, s. Genetrix.
Genitschesk
Genitschesk (Genitschi), Hafenort im russ. Gouv. Taurien, Kreis Melitopol, an einem Zweige der Eisenbahn Losowo-Sebastopol, an der schmalen Straße von G., mit 1227 Einw., ist ...
Genĭus
Genĭus (lat., eigentlich »Erzeuger, Schöpfer«), nach der Anschauung der italischen Völker ein Leben erzeugendes und erhaltendes höheres Wesen, das bei Erzeugung und Geburt ...
Genĭus morbi
Genĭus morbi (lat.), Krankheitscharakter; G. epidemicus, der vorwaltende Krankheitscharakter einer herrschenden Epidemie.
Genlis
Genlis (spr. schanglīs), Félicité Ducrest de Saint-Aubin, Gräfin von, franz. Schriftstellerin, geb. 25. Jan. 1746 in Champcéri bei Autun, gest. 31. Dez. 1830 in Paris, genoß ...
Gennadĭos
Gennadĭos (eigentlich Georgios Scholarios), gelehrter griech. Theolog, trat auf dem Florentiner Konzil (s.d.) für die Union mit der römischen Kirche ein, die er aber nach ...
Gennargentu
Gennargentu (spr. dschennardschéntu, Monti del G.), höchste Berggruppe der Insel Sardinien, an der Grenze der Provinzen Cagliari und Sassari, erreicht in der Bruncu Spina 1829 ...
Gennāro
Gennāro (spr. dsch-), Monte, 1271 m hoher Berg im Sabinergebirge, mit schöner Aussicht über ganz Latium.
Genne
Genne, s. Dschenne.
Gennebreck
Gennebreck, Gemeinde im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Hagen, aus zwölf Wohnplätzen bestehend, hat eine evang. Kirche, chemische Fabrik, Bergbau auf Steinkohlen und (1900) ...
Gennevilliers
Gennevilliers (spr. schän'wiljē), Flecken im franz. Depart. Seine, Arrond. St.-Denis, auf der gleichnamigen, von der Seine umflossenen Halbinsel, die als Rieselfeld der Pariser ...
Genoa
Genoa (spr. dschénnŏa), engl. Name für Genua.
Genossen
Genossen, in der Jägersprache soviel wie begehrlich; einen Hund g. machen: ihn anreizen. Dies geschieht besonders bei Schweißhunden dadurch, daß man sie auf der frischen ...
Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger
Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger, eine 19. Juli 1871 auf dem namentlich durch Ludwig Barnays Anregung einberufenen deutschen Bühnenkongreß zu Weimar begründete ...
Genossenschaft dramatischer Autoren und Komponisten
Genossenschaft dramatischer Autoren und Komponisten, eine auf Selbsthilfe gegründete Vereinigung von deutschen Autoren und Komponisten (bez. ihren Erben und Rechtsnachfolgern), ...
Genossenschaften
Genossenschaften, im weitern Sinn jede dauernde Personengemeinschaft zur Erreichung bestimmter Zwecke, Verein, Gesellschaft (s.d.), in der Rechtssprache insbes. Bezeichnung für ...
Genossenschaften, gewerbliche
Genossenschaften, gewerbliche, in Österreich, s. Innungen.
Genossenschaftsregister
Genossenschaftsregister, s. Registerwesen, gerichtliches.
Genotten
Genotten, s. Genettenfelle.
Genouillère
Genouillère (franz., spr. schönujǟr'), Kniestück einer Beinschiene, s. Rüstung.
Genoux
Genoux (spr. schönū), Erfinder der Papierstereotypie, war als Schriftsetzer tätig, nahm 1829 in Lyon ein Patent auf seine Erfindung und verkaufte es an seinen Chef Rusand, von ...
Genova
Genova (ital., spr. dschénowa), soviel wie Genua.
Genovēse
Genovēse (spr. dschenow-), Bernardo, Maler, s. Strozzi.
Genovēsi
Genovēsi (spr. dsche-), Antonio, ital. Philosoph, geb. 1712 in Castiglione bei Salerno, gest. 1769 als Professor der Philosophie in Neapel, hat sich neben seinen Schriften über ...
Genovēva
Genovēva (Genovefa, franz. Geneviève), 1) Heilige, die Patronin von Paris, soll um 422 in Nanterre bei Paris in armer Familie geboren, nach dem Tod ihrer Eltern, 15 Jahre alt, ...
Genre
Genre (franz., spr. schangr'), Geschlecht, Gattung.
Genremalerei
Genremalerei (»Gattungsmalerei«) ist das Fach der Malerei, das Individuen als Typen einer bestimmten Gattung zur Darstellung bringt, im Gegensatz zur Historienmalerei, die ...
Gens [1]
Gens (lat.), die Genossenschaft derer, die durch gemeinsame Abstammung miteinander verbunden sind. Zu Rom bildeten die Gentes die Unterabteilungen der Kurien und den eigentlichen ...
Gens [2]
Gens (spr. schängs), Eugène, belg. Schriftsteller, geb. 3. Jan. 1814 in Löwen, gest. 24. Juni 1881 in Verviers, widmete sich zuerst journalistischer Tätigkeit und war dann ...
Gensan
Gensan, Stadt in Korea, s. Wönsan.
Gensbein
Gensbein, Johann, s. Limburger Chronik.
Gensdarmen
Gensdarmen (spr. schangd-), falsche Schreibweise für Gendarmen (s.d.).
Genserich
Genserich, Wandalenkönig, s. Geiserich.
Gensfleisch
Gensfleisch, s. Gutenberg.
Gensichen
Gensichen, Otto Franz, Schriftsteller, geb. 4. Febr. 1847 in Driesen in der Neumark, studierte 1865 bis 1868 in Berlin erst Mathematik, dann Philosophie und klassische Philologie, ...
Gensonné
Gensonné (spr. schangßŏné), Armand, Girondist, geb. 10. Aug. 1758 in Bordeaux, gest. 31. Okt. 1793, lebte in seiner Vaterstadt als Advokat. Der Revolution mit Eifer zugetan, ...
Gent
Gent (franz. Gand), Hauptstadt der belg. Provinz Ostflandern, vormals der ganzen Grafschaft Flandern, liegt 5 m ü. M. am Zusammenfluß der Schelde und der Lys und ist mit ...
Genteles Grün
Genteles Grün, aus zinnsaurem Kupfer bestehende grüne Farbe, wird durch Fällen von Kupfervitriol mit zinnsaurem Natron dargestellt.
Genteltal
Genteltal, s. Gadmental.
Genthin
Genthin, Kreisstadt im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Jerichow II, am Plaueschen Kanal, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Berlin-Magdeburg und der Genthiner Kleinbahn, hat eine ...
Genthĭus
Genthĭus (oder Gentius), König von Illyrien, wurde als Bundesgenosse des Königs Perseus von Makedonien 168 v. Chr. von dem römischen Prätor L. Anicius binnen 30 Tagen besiegt ...
Gentiāna
Gentiāna L. (Enzian, Bitterwurz), Gattung der Gentianazeen, einjährige Kräuter oder Stauden mit gegenständigen, meist sitzenden, ganzrandigen Blättern, end- oder ...
Gentianablau
Gentianablau, s. Anilinblau.
Gentianazeen
Gentianazeen, dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Contortae, sind meist Kräuter, selten Holzpflanzen, mit gegen-, bisweilen auch quirl-, aber sehr selten ...
Gentianellenkraut
Gentianellenkraut s. Gentiana.
Gentianīn
Gentianīn s. Gentiana.
Gentil
Gentil (franz., spr. schangtī, weiblich: gentille, spr. schangtīj'), sein, niedlich, nett, artig, freundlich.
Gentīle da Fabriāno
Gentīle da Fabriāno (spr. dschen-), ital. Maler, geb. zwischen 1360 und 1370 zu Fabriano in der Mark Ancona, gest. um 1427 in Rom, Schüler des Allegretto Nuzi von Gubbio, war ...
Gentīles
Gentīles (lat.), s. Gens; in der nachchristlichen Zeit soviel wie Heiden.
Gentilezza
Gentilezza (ital., spr. dsch-), Adel; Feinheit, Höflichkeit.
Gentilhomme
Gentilhomme (frz., spr. schangtijomm'), Edelmann.
Gentīli
Gentīli (spr. dsch-), Alberigo, Rechtslehrer, geb. 4. Jan. 1552 in Castello di San Genesio in der Mark Ancona als Sohn des Arztes Matteo G., gest. 19. Juni 1608 in Oxford, wo er ...
Gentilĭa
Gentilĭa (lat., Nomina g.), in der Grammatik soviel wie Völkernamen; auch soviel wie Nomina gentilicia, s. Gens.
Gentīlis
Gentīlis, Johann Valentin, Antitrinitarier, kam aus seiner italienischen Heimat als Flüchtling 1556 nach Genf, wo er lehrte, Gott der Vater sei keine Person, sondern das Wesen ...
Gentilismus
Gentilismus (lat.), Heidentum.
Gentilität
Gentilität, s. Gens.
Gentillesse
Gentillesse (franz., spr. schangtijäß'), Feinheit, Artigkeit; artige Kleinigkeit, witziger Einfall.
Gentilly
Gentilly (spr. schantiji), Stadt im franz. Depart. Seine, Arrond. Sceaux, südlich vor der Enceinte von Paris, am Fuße des Hügels und Forts von Bicêtre (s.d.), an der Bièvre, ...
Gentiogenīn
Gentiogenīn s. Gentiana.
Gentiopikrīn
Gentiopikrīn s. Gentiana.
Gentisīn
Gentisīn, der gelbe Farbstoff der Enzianwurzel von Gentiana lutea ist der Monomethyläther des Gentiseïns (Trioxyxanthon) C13H7(OH)3O2.2H2O, das synthetisch aus ...
Gentleman
Gentleman (engl., spr. dschéntl'män, entsprechend im gewissen Sinn den französischen Ausdrücken »gentilhomme« und »galant-homme«, mehr noch dem italienischen gentiluomo) ...
Gentleman driver
Gentleman driver (engl., spr. dschéntl'män draiwer), Herrenfahrer (s.d.).
Gentleman rider
Gentleman rider (engl., spr. dschéntl'män raider), Herrenreiter (s.d.).
Gentlemanlike
Gentlemanlike (spr. dschéntl'mänlaik), den Sitten und Anforderungen eines Gentleman entsprechend,. anständig.
Gentry
Gentry (engl., spr. dschéntri) bezeichnet in England diejenigen von Stand und Geburt, die nicht zum Adel (s. Nobility) gehören, wie namentlich die Großgrundbesitzer aus alten ...
Gentz
Gentz, 1) Friedrich von, Publizist und Staatsmann, geb. 2. Mai 1764 in Breslau, gest. 9. Juni 1832 in Weinhaus bei Wien, studierte in Königsberg Rechtswissenschaften und Kantsche ...
Genu
Genu (lat.), Knie; G. valgum, Bäckerbein, X-Bein; G. varum s. extrorsum, Säbelbein, O-Bein.
Genua
Genua.
Genua Cord
Genua Cord, langgestreifter gröberer Baumwollsamt mit 22 Ketten- und 66 Schußfäden auf 1 cm, aus Kette Nr. 14 und Schuß Nr. 10 engl. Bindung zeigt die Abbildung.
Genŭa [1]
Genŭa, ital. Provinz mit gleichnamiger Hauptstadt in Ligurien, grenzt an das Mittelmeer und die Provinzen Porto Maurizio, Cuneo, Alessandria, Pavia, Piacenza, Parma, Massa e ...
Genŭa [2]
Genŭa (ital. Genova, franz. Gênes, hierzu der Stadtplan), Hauptstadt der gleichnamigen ital. Provinz (s. oben), erste Hafen- und Seehandelsstadt Italiens und wichtige Festung, ...
Genua, Herzog von
Genua, Herzog von, Titel des Prinzen Ferdinand, Bruders des Königs Viktor Emanuel von Italien, geb. 15. Nov. 1822, vermählt 1850 mit der Prinzessin Elisabeth von Sachsen (geb. ...
Genucĭus
Genucĭus, Gnäus, röm. Volkstribun 473 v. Chr., betrieb mit besonderer Energie die Verteilung von Staatsländereien an die Plebejer und war im Begriff, die Konsuln des letzten ...
Genuēser Spitzen
Genuēser Spitzen, seit dem 16. Jahrh. in Leinen, Seide und Goldfäden geklöppelte Spitzen. Bevorzugt wurden Zackenmuster auf weitmaschigem Netzgrund in Anlehnung an genähte ...
Genuflexion
Genuflexion (lat.), Kniebeugung, Kniefall, kniefällige Verehrung.
Genugtuung
Genugtuung (Satisfaktion), Vergütung des durch eine gesetzwidrige Handlung angerichteten Schadens. Insbesondere spricht man von G. da, wo es sich nicht oder nicht bloß um die ...
Genugtuung Christi
Genugtuung Christi, s. Versöhnung.
Genuīn
Genuīn (lat.), angeboren, natürlich; unverfälscht, echt; Genuinität, Lauterkeit, Echtheit.
Genus
Genus (lat., Mehrzahl Genera), Geschlecht, in der Zoologie, Botanik und Mineralogie soviel wie Gattung (s.d.). – In der Grammatik ist das G. oder Geschlecht der Substantiva ein ...
Genus irritabĭle vatum
Genus irritabĭle vatum, Zitat aus Horaz' Episteln (11,2,102): »Das reizbare Geschlecht der Dichter.«
Genusschuld
Genusschuld, soviel wie Gattungsschuld (s.d.).
Genußmittel
Genußmittel (hierzu Tafel »Genußmittelpflanzen« mit Text), soviel wie Nahrungsmittel, dann speziell Produkte des Pflanzen- und Tierreichs sowie aus ihnen dargestellte ...
Genußmittel
Fig. 1. Humulus Lupulus L. (Hopfen), eine Pflanze aus der Familie der Morazeen, mit ausdauerndem Wurzelstock, langen horizontalen Ausläufern, krautartigem, kantigem, 4–9 m ...
Genußschein
Genußschein, s. Aktie etc., S. 239.
Genzāno
Genzāno (spr. dschen-), Stadt in der ital. Provinz Rom, an der Via Appia, mit der Oberstadt am südwestlichen Kraterrande des Nemisees (435 m) herrlich gelegen, beliebter ...
Geoblasten
Geoblasten (griech., Erdkeimer), s. Keimung.
Geocōres
Geocōres, s. Wanzen.
Geodäsīe
Geodäsīe (griech., »Landteilung«), der Teil der praktischen Geometrie, deren Hauptaufgabe die Bestimmung der Lage von Punkten auf der Erde ist, um hieraus die Gestalt der ...
Geodät
Geodät (griech.), derjenige, der sich mit Geodäsie (s.d.) beschäftigt, wobei gewöhnlich die höhere Geodäsie gemeint ist. Der gewöhnliche Landmesser, der sich mehr mit der ...
Geodätisch
Geodätisch, zur Geodäsie (s.d.) gehörig, sie betreffend. Geodätische Linie, nach Legendre die kürzeste Verbindung zweier Punkte auf einem Rotationskörper, speziell auf dem ...
Geodätisches Institut
Geodätisches Institut, in Preußen ein 1869 von General Baeyer in Berlin gegründetes, 1892 nach dem Telegraphenberg bei Potsdam verlegtes Institut (Statut vom 15. Jan. 1887) zur ...
Geōden
Geōden (griech.), soviel wie Konkretionen (s.d.).
Geodynámik
Geodynámik (griech.), die Dynamik der festen Körper, gleichbedeutend mit Dynamik schlechthin.
Geoff.
Geoff., bei Tiernamen Abkürzung für Etienne Geoffroy Saint-Hilaire (s.d.).
Geöffnete Batterie
Geöffnete Batterie, Grundformation der Batterie für die Vor- und Rückwärtsbewegung im Bereich des feindlichen Feuers; die Geschütze haben 20 m Zwischenraum, dieser kann ...
Geoffrin
Geoffrin (spr. schoffräng), Marie Thérèse, geborne Rodet, eine der geistreichsten Frauen des 18. Jahrh., geb. 2. Juni 1699 in Paris, gest. 6. Okt. 1777, Tochter eines ...
Geoffroy
Geoffroy (spr. schoffrūá), Julien Louis, dramat. Kritiker, mit dem Beinamen »le Terrible«, geb. 1743 in Rennes, gest. 27. Febr. 1814 in Paris. Beim Ausbruch der Revolution gab ...
Geoffroy Saint-Hilaire
Geoffroy Saint-Hilaire (spr. schoffrŭa ßängt-ilǟr'), 1) Etienne, Naturforscher, geb. 15. April 1772 in Etampes (Seine-et-Oise), gest. 19. Juni 1844, studierte ...
Geogenīe
Geogenīe (Geogonie, griech., »Erderzeugung oder Erdentstehung«), Bezeichnung der Theorien, welche die Entstehung der Erde zu erklären versuchen. Vgl. Geologie.
Geognosīe
Geognosīe (Geognostik, griech., »Erdkenntnis«), soviel wie Geologie (s.d.); Geognost, Kenner der G.
Geogonīe
Geogonīe, s. Geogenie.
Geograph von Ravenna
Geograph von Ravenna ( der Ravennate), ein seinem Namen nach unbekannter, höchst unkritischer Schriftsteller, verfaßte um 680 n. Chr. nach einer ältern kreisrunden, römischen ...
Geographenbai
Geographenbai, Bucht an der Südwestküste Westaustraliens unter 33°30' südl. Br., liegt nördlich der im Naturforscherkap (Cape Naturaliste) endenden Halbinsel, mit den kleinen ...
Geographenkanal
Geographenkanal, s. Westaustralien.
Geographentage
Geographentage, s. Geographische Kongresse.
Geographie
Geographie (griech., »Erdbeschreibung«), s. Erdkunde; Historische G., Mathematische G. und Physikalische G., s. diese Artikel.
Geographische Gesellschaften
Geographische Gesellschaften, Vereine zur Verbreitung und Erweiterung geographischer Kenntnisse. Da ihr Vorläufer, die 1788 zu London gegründete African Society, ihr ...
Geographische Homologīen
Geographische Homologīen nannte Agassiz die Ähnlichkeiten teils in den Umrissen, welche die Festländer, Halbinseln, Inseln, Gebirge, Seen, Meere oder Golfe zeigen, teils in den ...
Geographische Kongresse
Geographische Kongresse, Wanderversammlungen der Geographen, sind Erscheinungen der jüngsten Zeit. Sie haben entweder einen internationalen oder einen nationalen Charakter. Der ...
Geoïd
Geoïd (geoidische Fläche) nennt Listing (»Nachrichten der königl. Gesellschaft der Wissenschaften etc.«, Götting. 1872) die ideelle Oberfläche der Erde, von der die ...
Geoisothermen
Geoisothermen, s. Erde, S. 909.
Geok-Tepe
Geok-Tepe, s. Gök-Tepe.
Geokarpe Pflanzen
Geokarpe Pflanzen, s. Erdfrüchtler.
Geoktschai
Geoktschai (Goktschai), Hauptort des gleichnamigen Kreises (4274 qkm mit [1897] 109,663 Einw.) im russ. Gouv. Baku in Transkaukasien, an einem Arm des Flusses G., mit (1897) 1400 ...
Geologie
Geologie (griech.), die Wissenschaft von dem Bau und der Entwickelungsgeschichte der Erde, stellt sich die Aufgabe: 1) den jetzigen Zustand der Erde nach Form, Größe, ...
Geologisch-agronomische Flachlandsaufnahme
Geologisch-agronomische Flachlandsaufnahme, eine von der geologischen Landesanstalt in Preußen im Interesse der Land- und Forstwirtschaft 1873 begonnene kartographische ...
Geologische Formation
Geologische Formation (hierzu die Tafeln »Geologische Formationen I-VI«, mit Textblatt), auch Gebirgsformation oder nach der vom Geologenkongreß vereinbarten Nomenklatur ...
Geologische Formation
Geschichtete Formationen und ihre wichtigsten Versteinerungen; gleichzeitige Eruptivformationen; technisch wichtige Mineralien. IV. Känozoische Gruppe. 3) ...
Geologische Gesellschaften
Geologische Gesellschaften sind wissenschaftliche Vereinigungen zum Zweck der Erforschung der geologischen Verhältnisse einzelner Länder, bestehen in fast allen größern ...
Geologische Karten
Geologische Karten sind kartographische Darstellungen des geologischen Baues verschiedener Gegenden, wie sie jetzt in den meisten kultivierten Ländern von einer staatlich ...
Geologische Landesanstalten
Geologische Landesanstalten sind Institute, die eine planmäßige, über das ganze Land ausgedehnte geologische Kartierung, die Sammlung und wissenschaftliche Verwertung der ...
Geologische Profile
Geologische Profile, s. Geologische Karten.
Geomantīe
Geomantīe (griech., »Erdwahrsagung«), die Praxis, aus den Zeichen der Erde, namentlich aus gewissen absichtslos in den Sand gezeichneten Punkten und Strichen, die man in ...
Geomēter
Geomēter (griech.), ein der Geometrie Kundiger, insbes. Landmesser, Feldmesser; vgl. Landmesser.
Geometerverein, Deutscher
Geometerverein, Deutscher, s. Landmesser.
Geometridae
Geometridae (Spanner), Familie aus der Ordnung der Schmetterlinge, s. Spanner.
Geometrie
Geometrie (griech., Erdmessung), die Lehre von den Eigenschaften der räumlichen Gebilde. Ursprünglich aus den praktischen Bedürfnissen des Feldmessens hervorgegangen, ist die ...
Geometrische Netzlegung
Geometrische Netzlegung, s. Aufnahme, topographische, S. 95.
Geometrische Progression
Geometrische Progression, s. Reihe.
Geometrische Summe
Geometrische Summe, s. Addition.
Geometrischer Fuß
Geometrischer Fuß, s. Fuß (Längenmaß), S. 228.
Geometrischer Ort
Geometrischer Ort, meist »Ort« schlechtweg, ist eine Linie oder Fläche, deren sämtliche Punkte eine gewisse Bedingung erfüllen. So ist z. B. die Ellipse der geometrische Ort ...
Geometrisches Mittel
Geometrisches Mittel, s. Proportion.
Geomontographie
Geomontographie (griech.- lat., »Erd- u. Bergdarstellung«), die von Bauerkeller erfundene Kunst der Darstellung in Relief geprägter oder mehrfarbig gedruckter Reliefkarten ...
Geomorphologie
Geomorphologie (griech.), Morphologie der Erdoberfläche, die Lehre von der Gestalt der Erdoberfläche oder eines Teils derselben, s. Erde. Die allgemeine G. behandeln die ...
Geonim
Geonim (hebr.), s. Gaon.
Geonoma
Geonoma Willd. Gattung der Palmen, niedere, stammlose, seltener bis 6 m hohe, rohrartige oder dünn säulenförmige Stämme mit breiter Krone, schön geschnittenen, aus wenigen ...
Geonomīe
Geonomīe (griech.), Lehre von den Erdarten; Erdbaukunde; auch mathematische Geographie (vgl. Epstein, Geonomie, mathematische Geographie, Wien 1888). Geonom, Erdbaukundiger.
Geophāgen
Geophāgen (griech.), Erdeesser; Geophagie, das Erdeessen (s.d.).
Geophile Pflanzen
Geophile Pflanzen heißen Gewächse, die im Gegensatz zu Bäumen und Sträuchern einen Teil ihres Sproßsystemes unter der Erdoberfläche verbergen. Der unterirdische Stamm der ...
Geophysik
Geophysik (griech.), s. Geologie und Physikalische Geographie.
Geophysikalisches Institut
Geophysikalisches Institut, ein 1900–02 auf dem Hainberge bei Göttingen errichtetes Institut zu, wissenschaftlichen geophysikalischen Untersuchungen. Es besteht aus einem ...
Geoplástik
Geoplástik (griech.), die Lehre von den Erhebungen und Senkungen der Erdoberfläche und ihrer dadurch bedingten Gestaltung; Geoplastiker, Verfertiger von Darstellungen, die jene ...
Geoponĭci
Geoponĭci (Scriptores rei rusticae), Gesamtbezeichnung der alten Schriftsteller, die über Landwirtschaft geschrieben haben. Die Griechen haben frühzeitig dem Land- und ...
Geoponīe
Geoponīe (griech.), Erdbearbeitung, Feldbau.
Georāma
Georāma (griech.), s. Globus.
Georg der Mönch
Georg der Mönch, s. Georgios Monachos.
Georg von Trapezunt
Georg von Trapezunt (so genannt, weil seine Familie aus Trapezunt stammen sollte), griech. Humanist, geb. wahrscheinlich 1395 auf Kreta, gest. 12. Aug. 1484 in Rom, kam um 1430 ...
Georg [1]
Georg (v. griech., soviel wie »Landbauer«), der Heilige (Tag: 23. oder 24. April), in der römischen Kirche gewöhnlich Ritter St. G., in der griechischen G. der Siegbringer ...
Georg [2]
Georg, Name zahlreicher fürstlicher Personen, von denen die wichtigsten sind: [Baden.] 1) G. Friedrich, Markgraf von Baden-Durlach, geb. 30. Jan. 1573, gest. 24. Sept. 1638 in ...
Georg-Marienhütte
Georg-Marienhütte, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Osnabrück, an der Eisenbahn G.-Hasbergen, hat eine evang. Kirche, Denkmäler des Generaldirektors Wintzer und des ...
Georgdor
Georgdor, frühere hannöv. Goldmünze von 29/32 Feinheit, wie der ältere preußische Friedrichsdor, 1813–15 und (Wilhelmsdor, Ernst-Augustdor) 1834–66 nur 43/48 fein = 16,62 ...
George [1]
George (spr. dschordsch), Küstendistrikt der britisch-afrikan. Kapkolonie, am Indischen Ozean, zwischen Mosselbai und Knysna, von den Outeniquabergen (1560 m) durchzogen, über ...
George [2]
George (spr. dschordsch), 1) Henry, amerikan. Publizist und Sozialökonom, geb. 2. Sept. 1839 in Philadelphia, gest. 29. Okt. 1897 in New York, erlernte die Buchdruckerei und war, ...
George, Stefan
George, Stefan, Lyriker, geb. 12. Juli 1868 in Büdesheim (Rheinhessen), absolvierte das Gymnasium in Darmstadt, studierte von 1888 ab Philologie und Kunstgeschichte an den ...
Georgenberg
Georgenberg, 1) Stadt im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Tarnowitz, an der Staatsbahnlinie Öls-Tarnowitz, hat eine kath. Kirche, Synagoge, Eisenerzbergbau und (1900) 1827 Einw. – ...
Georgenburg
Georgenburg, s. Insterburg.
Georgengesellschaft
Georgengesellschaft, nach dem heil. Georg (s. d., S. 603) benannte Verbindung der fränkischen Ritterschaft, im 13. Jahrh. errichtet zur Förderung des Kampfes gegen die ...
Georgenhemd
Georgenhemd, s. Nothemd und Festmachen.
Georgens
Georgens, Jan Daniel, Pädagog, geb. 12. Juni 1823 bei Dürkheim, gest. 9. Nov. 1886 in Doberan, begründete 1848 in Worms eine höhere Töchterschule, die er 1850 nach Baden ...
Georgenschild
Georgenschild, s. Georgengesellschaft.
Georgenswalde
Georgenswalde, Gut im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Fischhausen, an der Kleinbahn Königsberg-Warnicken, hat ein Seebad und 90 Einw.
Georgenthal
Georgenthal, 1) Stadt in Böhmen, s. Sankt Georgenthal. – 2) Dorf und Luftkurort im Herzogtum Gotha, an der Apfelstedt, am Nordfuß des Thüringer Waldes, 387 m ü. M., ...
Georges
Georges (spr. schorsch'), Marguerite Josephine Weymar, genannt »Mademoiselle G.«, franz. Schauspielerin, geb. 23. Febr. 1786 in Bayeux, gest. 11. Jan. 1867 in Passy bei Paris, ...
Georges, Karl Ernst
Georges, Karl Ernst, Lexikograph, geb. 6. Dez. 1806 in Gotha, gest. daselbst 25. Aug. 1895, studierte 1826–29 in Göttingen und Leipzig, war 1839–56 Lehrer am Realgymnasium in ...
Georgesee
Georgesee (spr. dschordsch-, Horicon), 1) zum Champlainsee (s.d.) überfließender See im NO. des nordamerikan. Staates New York, ist 57 km lang, 1–6 km breit, bis 120 m tief,. ...
Georgetown
Georgetown (spr. dschordschtaun), 1) früher selbständige Stadt, jetzt als West-Washington Teil der nordamerikan. Bundeshauptstadt am Potomac, ist von Washington durch den Rock ...
Georgević
Georgević (spr. djordjéwitch), Wladan, serb. Politiker, geb. 21. Nov. 1844, studierte in Wien Medizin, begleitete Billroth 1870 auf den Kriegsschauplatz in Frankreich und ließ ...
Georgi
Georgi (Georgii), der St. Georgstag; s. Georg (der Heilige), S. 603.
Georgĭa
Georgĭa (abgekürzt Ga.), Staat der nordamerikan. Union, 154,030 qkm groß, zwischen 30°21'39''-35° nördl. Br. und 81°-85°53'38'' westl. L., umgrenzt von Florida, Alabama, ...
Georgĭa Augusta
Georgĭa Augusta, Name der Universität Göttingen, gegründet vom englischen König Georg II. August (1737).
Georgian Bay
Georgian Bay (spr. dschōrdschen bë), eine durch die Adair-Halbinsel und die Manitoulin-Insel vom Huronensee (s.d.) abgegliederte weite Bucht, die durch den geplanten ...
Georgiastraße
Georgiastraße (Georgia Golf), Meerstraße zwischen der Vancouverinsel und Britisch-Columbia in Nordamerika, zwischen 50°10' und 48°45' nördl. Br., 240 km lang, 25–30 km ...
Georgĭca
Georgĭca, ein Lehrgedicht des Vergil (s.d.).
Georgĭen
Georgĭen (Karthweli oder Karthli der Eingebornen, Gurdschistan der Iranier, Iberien der Alten, Wrastan der Armenier, Grusien der Russen), bis 1799 selbständiges Königreich (s. ...
Georgĭer
Georgĭer (von den Russen Grusiner genannt), kaukasischer Stamm in Transkaukasien, nennt sich selbst Karthweli oder Karthli (nach dem Stammvater Karthlos), wohnt fast ...
Georgii
Georgii, Theodor, s. Turnkunst (Vereine).
Georgijewsk
Georgijewsk, Stadt im Bezirk Pjatigorsk der Provinz Terek des russ. Generalgouv. Kaukasien, am Podkumok unfern der Bahn Nowo Tscherkask-Wladikawkas, 304 m ü. M., hat zwei ...
Georgīna
Georgīna Willd. (Dahlia Cuv., Georgine, benannt nach dem Petersburger Akademiker Georgi und dem schwedischen Botaniker Dahl), Gattung der Kompositen, Stauden mit knolligem ...
Georgĭos Monăchos
Georgĭos Monăchos (Georg der Mönch), genannt Hamartolos, byzantinischer Mönch des 9. Jahrh., verfaßte eine Weltchronik, die von Adam bis 842 reicht, von 813 ab selbständige ...
Georgische Sprache und Literatur
Georgische Sprache und Literatur. Die georgische oder grusinische (grusische) Sprache, nahe verwandt mit dem benachbarten Lasisch, gehört wie dieses zu der Gruppe der ...
Georgnobel
Georgnobel, ein Doppeldukaten Heinrichs VIII. von England, mit dem Bildnis des heil. Georg, war etwa 16,25 Mk. wert.
Georgsdukaten
Georgsdukaten, s. Georgstaler.
Georgsharfe
Georgsharfe, von Hell dem König Georg III. von England zu Ehren eingeführtes Sternbild, ist jetzt nicht mehr gebräuchlich.
Georgshemd
Georgshemd, s. Nothemd und Festmachen.
Georgshütte
Georgshütte, Zinkwerk, s. Siemianowitz.
Georgsinsel
Georgsinsel, s. Santorin.
Georgsorden
Georgsorden, 1) bayr. Ritterorden vom heil. Georg, uralt, wurde vom Kaiser Maximilian I. 1494 erneuert und, nachdem er wieder eingegangen, vom Kurfürsten Karl Albert, nachmaligen ...
Georgstaler
Georgstaler, talerförmige Silbermünzen mit dem Bilde des Ritters St. Georg im Kampfe mit dem Lindwurm. Man hat päpstliche, Lütticher, schwedische, russische G.; die ...
Georgswalde
Georgswalde, Stadt in Böhmen, Bezirksh. Schluckenau, an der sächsischen Grenze und an der Linie Prag-G.-Ebersbach der Böhmischen Nordbahn, hat Fabriken für Webstühle, ...
Georychidae
Georychidae (Maulwurfmäuse), Familie der Nagetiere (s.d.).
Geostátik
Geostátik (griech., »Erdgleichgewichtslehre«), die Lehre vom Gleichgewicht der festen Körper, gleichbedeutend mit Statik schlechthin; auch die Lehre von der Befruchtung, ...
Geosterĕoplástik
Geosterĕoplástik (griech.), Reliefdarstellung von Teilen der Erdoberfläche.
Geotektonik
Geotektonik (architektonische Geologie), s. Geologie, S. 593.
Geothérmik
Geothérmik (griech.), Lehre von den Temperaturverhältnissen des Erdkörpers, s. Geologie, S. 593.
Geothermische Tiefenstufe
Geothermische Tiefenstufe, s. Erde, S. 908.
Geothermometer
Geothermometer (griech., »Erdwärmemesser«), Thermometer zum Messen der Bodentemperatur, s. Thermometer.
Geotropismus
Geotropismus (Erdwendigkeit, griech., von gé, Erde, und trópos, Wendung), die Eigenschaft lebender Pflanzenteile, unter dem Einfluß der Schwerkraft eine bestimmte Richtung ...
Geotroposkop
Geotroposkop (griech.), Apparat zum Nachweis der Erdrotation, s. Gyroskop.
Geotrupes
Geotrupes, s. Mistkäfer.
Geozéntrisch
Geozéntrisch (griech.), auf den Mittelpunkt der Erde bezüglich, von diesem aus gerechnet, z. B. geozentrischer Ort (vgl. Astronomischer Ort), geozentrische Breite (vgl. Breite). ...
Geozentrische Weltanschauung
Geozentrische Weltanschauung, s. Anthropozentrische Weltanschauung.
Geozyklisch
Geozyklisch (griech.), auf den Umlauf der Erde (um die Sonne) bezüglich.
Gepäck
Gepäck, die auf Reisen und namentlich auf den Eisenbahnen in Koffern, Körben u. dgl. mitgeführten Reisebedürfnisse. Kleine, leicht tragbare Gegenstände können, sofern sie ...
Gepäckabfertigungsstelle
Gepäckabfertigungsstelle, die Dienststelle, der die Annahme des Gepäcks, das Verwiegen, die Ausstellung des Gepäckscheins (s.d.) und die Erhebung der Gepäckfracht, die ...
Gepäckkarren
Gepäckkarren, s. Karren.
Gepäckschaffner
Gepäckschaffner (Packmeister), der Bedienstete, der für ordnungsmäßiges Ver- und Entladen des Gepäcks in und aus den Gepäck- (Pack-) Wagen und für Beaufsichtigung des ...
Gepäckschein
Gepäckschein, die von der Gepäckabfertigungsstelle (s.d.) über die Auslieferung von Gepäck zur Beförderung ausgestellte Bescheinigung, die Zahl und Gewicht der ausgelieferten ...
Gepäcktarife
Gepäcktarife enthalten die Beförderungspreise für das von den Reisenden nicht in den Personenwagen mitgeführte Gepäck. Sie sind selbst innerhalb der einzelnen Länder sehr ...
Gepäckträger
Gepäckträger (Kofferträger), im Dienste der Eisenbahn stehende oder von ihr zugelassene Personen, die das Gepäck der Reisenden von den Straßenfuhrwerken zur ...
Gepäckwagen
Gepäckwagen (Packwagen), die zur Beförderung der nicht in die Personenwagen mitgenommenen Gepäckstücke (s. Gepäck) dienenden Wagen. Meistens enthalten sie einen ...
Gepanzert
Gepanzert, Jagdausdruck, s. Geschildet.
Gepard
Gepard (Jagdleopard, Jagdtiger, Cynailurus Wagl.), Gattung der Raubtiere, gewissermaßen den Übergang von den Katzen zu den Hunden bildend, Tiere mit katzenartigem Kopf und ...
Gepatschferner
Gepatschferner, größter Gletscher der Ötztaler Alpen, 10,5 km lang, 25 qkm groß, steht in den Ostalpen an Größe nur der Pasterze nach. Sein Abfluß ist der Faggenbach ...
Gephyreen
Gephyreen, s. Sternwürmer.
Gepiden
Gepiden, german. Stamm der gotisch-wandalischen Völkergruppe, werden um die Mitte des 3. Jahrh. n. Chr. zuerst erwähnt. Sie saßen damals an den Mündungen der Weichsel und ...
Geplänkel
Geplänkel, kleine Beunruhigungen gegenseitiger Vorposten oder Vortruppen durch Angriffe und Feuergefecht.
Geppert
Geppert, Karl Eduard, Philolog, geb. 29. Mai 1811 in Stettin, gest. 31. Aug. 1881 in Heringsdorf an der Ostsee, studierte von 1829 an in Breslau, Leipzig und Berlin, habilitierte ...
Gēr
Gēr, der Wurfspieß der alten Deutschen. Der altertümliche Ausdruck ist nur noch in der Turnkunst (Gerwerfen nach dem Zielpfahl mit Pfahlkopf) im Gebrauch und kommt außerdem ...
Ger.
Ger., bei Tiernamen Abkürzung für E. F. Germar (s.d.).
Gera [1]
Gera, rechtsseitiger Nebenfluß der Unstrut in Thüringen, entspringt am Schneekopf im Thüringer Wald, oberhalb Elgersburg im Herzogtum Gotha, aus zwei Quellflüssen ...
Gera [2]
Gera, Stadt im Fürstentum Reuß j. L., Hauptstadt der gleichnamigen Herrschaft oder des unterländischen Verwaltungsbezirks, liegt im Tal der Weißen Elster, 189 m ü. M., und ...
Gerabronn
Gerabronn, Oberamtsstadt im württemb. Jagstkreis, 479 m ü. M., an der Staatsbahnlinie Blaufelden-Langenburg, hat eine evang. Kirche, Nährmittelfabrik, Branntweinbrennerei, ...
Gerace
Gerace (spr. dscherātsche), Kreishauptstadt in der ital. Provinz Reggio di Calabria, besteht aus dem am Ionischen Meer und an der Eisenbahn Metaponto-Reggio gelegenen G. Marina ...
Geradabsteigung
Geradabsteigung, s. Absteigung.
Geradaufsteigung
Geradaufsteigung, s. Aufsteigung.
Gerade und Ungerade
Gerade und Ungerade, ein sehr gewöhnliches einfaches Glücksspiel, besteht darin, daß man verschiedene Münzen oder sonstige kleine Gegenstände in die Hand nimmt, diese ...
Gerade Zahl
Gerade Zahl, eine ganze, durch Zwei ohne Rest teilbare Zahl. Ist eine g. Z. durch Vier teilbar, so heißt sie doppeltgerade.
Gerade [1]
Gerade (Rade, von rât, »Vorrat«), im deutschen Rechte diejenige bewegliche Habe, die regelmäßig zur Ausstattung einer Frau gehört, wie Kleidung, Weißzeug, Schmucksachen, ...
Gerade [2]
Gerade (gerade Linie), ein Grundbegriff der Geometrie (s.d.), dessen Definition von jeher besondere Schwierigkeiten gemacht hat. Man begnügt sich am besten zu sagen, daß die G. ...
Geradendfläche
Geradendfläche, in der Kristallographie soviel wie Balis (s.d.).
Geradflügler
Geradflügler (Helmkerfe, Kaukerfe, Orthopteren, Orthoptera; hierzu Tafel »Geradflügler I und II«), Ordnung der Insekten, umfaßt Kerbtiere mit beißenden Mundteilen, zwei ...
Geradflügler
Geradflügler I. Geradflügler II.
Geradführung
Geradführung, Vorrichtung, die den Zweck hat, eine geradlinige Bewegung zu sichern. Die einfachste G. besteht in einer geraden Bahn, gebildet durch geeignete Flächen am ...


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