Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Geruchlosigkeit
Geruchlosigkeit, 1) (griech. Anosmie) Verlust der Geruchsempfindung. G. ist bisweilen angeboren, entsteht aber auch infolge von Lähmung der Riechnerven. Zuweilen ist es bloß ...
Geruchshalluzination
Geruchshalluzination, s. Sinnestäuschungen.
Geruchsnerven
Geruchsnerven (Riechnerven), s. Nase.
Geruchsorgane
Geruchsorgane, s. Riechwerkzeuge.
Gerüchte
Gerüchte (Gerüffte), s. Zetergeschrei.
Gerundi
Gerundi, s. Nachmanides.
Gerundĭum
Gerundĭum (lat.), eine dem lat. Zeitwort eigne, das Tun-sollen ausdrückende Form, die im Deutschen gewöhnlich durch den Infinitiv mit dem Artikel oder einer Präposition ...
Gerundīvum
Gerundīvum, s. Gerundium.
Gerusīa
Gerusīa (griech.), s. Geronten.
Gerüstbrücken
Gerüstbrücken, wie die Sturzgerüste, hölzerne, auf nur kurze Dauer berechnete Brücken, die in kurzer Zeit mit den einfachsten Mitteln hergerichtet und, je nachdem kleinere ...
Gerüste
Gerüste (Baugerüste, Rüstungen), zur Ausführung von Bauarbeiten aufgeschlagene interimistische Bauwerke von Holz, die als Standort der in verschiedener Höhe Arbeitenden sowie ...
Géruzez
Géruzez (spr. scherūsäß oder -sé), Eugène, franz. Literarhistoriker, geb. 6. Jan. 1799 in Reims, gest. 29. Mai 1865 in Paris, erhielt 1833 neben Villemain eine Professur ...
Gerv.
Gerv., bei Tiernamen Abkürzung für Paul Gervais (s.d.).
Gervais [1]
Gervais (franz., spr. schärwä), ein in Frankreich bereiteter Sahnenkäse, ähnlich dem fromage de Brie.
Gervais [2]
Gervais (spr. schärwä), 1) Paul, Zoolog, geb. 26. Sept. 1816 in Paris, gest. daselbst 10. Febr. 1879, ward Hilfsarbeiter am Museum, 1841 Professor der Zoologie und ...
Gervasius
Gervasius (G. von Tilbury, G. Tilberiensis), Geschichtschreiber, geb. um die Mitte des 12. Jahrh. in Essex, lehrte kanonisches Recht in Bologna, stand dann im Dienste Wilhelms II. ...
Gervex
Gervex (spr. schärwä), Henri, franz. Maler, geb. 1848 in Paris, studierte unter Fromentin, Cabanel und Pierre Nicolas Brisset und debütierte im Salon von 1873 mit einer ...
Gervillēa
Gervillēa, s. Muscheln.
Gervīnus
Gervīnus, Georg Gottfried, Geschichtschreiber und Literarhistoriker, geb. 20. Mai 1805 in Darmstadt, gest. 18. März 1871 in Heidelberg, trat 1819 in einer Buchhandlung zu Bonn, ...
Gerwig
Gerwig, Robert, Eisenbahningenieur, geb. 2. Mai 1820 in Karlsruhe, gest. daselbst 6. Dez. 1885, studierte an der dortigen Polytechnischen Schule, ward 1846 Ingenieur bei der ...
Geryon
Geryon (Geryones, Geryoneus), im griech. Mythus Sohn des Chrysaor und der Kallirrhoë, ein Riese mit drei Leibern, auf der Insel Erytheia im äußersten Westen im Okeanos, besaß ...
Ges
Ges (ital. Sol bemolle, franz. Sol bémol, engl. G flat), das durch ♭ erniedrigte G. Der Ges dur-Akkord = ges b des, der Ges moll-Akkord = ges heses des. Über die Ges ...
Gesägt
Gesägt (serratus), eine Form des Blattrandes, s. Blatt, S. 26.
Gesalbter
Gesalbter (hebr. Maschiach, aram. Messias, griech. Christos), ein durch feierliche Salbung in sein Amt eingeweihter Priester, Prophet oder König; s. Christus.
Gesamtausgebot
Gesamtausgebot ist im Zwangsversteigerungsverfahren (§ 63 des Zwangsversteigerungsgesetzes) die Vorschrift, daß bei der Zwangsversteigerung mehrerer Grundstücke in demselben ...
Gesamtbelehnung
Gesamtbelehnung, s. Lehnswesen.
Gesamtdetailoffizier
Gesamtdetailoffizier, in der österreichisch-ungarischen Marine der Erste Offizier (s.d.).
Gesamte Hand
Gesamte Hand (Gesamthand), s. Ehegüterrecht, S. 400, und Lehnswesen.
Gesamteigentum
Gesamteigentum, s. Eigentum, S. 444.
Gesamtgemeinde
Gesamtgemeinde bedeutet entweder eine Orts- oder Kirchengemeinde, die aus mehreren Ortschaften besteht, oder eine Korporation, die aus mehreren Gemeinden besteht, wie z. B. die ...
Gesamtgut
Gesamtgut, s. Ehegüterrecht, S. 403.
Gesamtgutskonkurs
Gesamtgutskonkurs ist der im Falle der fortgesetzten Gütergemeinschaft (s. Ehegüterrecht) mögliche Konkurs über das Gesamtgut. Auf den G. finden nach § 236 der deutschen ...
Gesamthaftung
Gesamthaftung liegt vor, wenn bei mehreren Schuldnern jeder einzelne Schuldner aufs ganze haftet. Vgl. auch Gesamtschuldner.
Gesamthand
Gesamthand, s. Gesamte Hand.
Gesamthänder
Gesamthänder, s. Lehnswesen.
Gesamthandsprinzip
Gesamthandsprinzip liegt dann vor, wenn bei einer Mehrheit von Gläubigern oder Schuldnern alle Gläubiger nur gemeinschaftlich zur Einziehung der Schuld berechtigt oder alle ...
Gesamthypothek
Gesamthypothek (Gesamtgrundschuld, auch Korrealhypothek genannt) ist nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1132, 1143, 1172f., 1181f.) eine auf mehreren Grundstücken ruhende ...
Gesamtregierung
Gesamtregierung (Kondominat) ist die ungeteilte Herrschaft mehrerer Personen über ein und dasselbe Gebiet. Sie kam in Deutschland früher nicht selten vor, namentlich in der Form ...
Gesamtschuldner
Gesamtschuldner heißen mehrere Schuldner, wenn sie eine Leistung in der Weise schulden, daß jeder die ganze Leistung zu bewirken verpflichtet ist, der Gläubiger aber die ...
Gesamtschulen
Gesamtschulen für beide Geschlechter sind in Deutschland die meisten ländlichen Volksschulen und selbst in manchen städtischen Volksschulen die untern Klassen. In Preußen ...
Gesamtstaatsministerium
Gesamtstaatsministerium (Staatsministerium, Gesamtministerium, Ministerrat), die zu einem Kollegium vereinigten Minister. Der Zweck der Einrichtung ist, die Einheitlichkeit in der ...
Gesamtstimme
Gesamtstimme, soviel wie Kuriatstimme (s.d.).
Gesamtstrafe
Gesamtstrafe, s. Konkurrenz der Verbrechen.
Gesamtton
Gesamtton, s. Lokalfarbe.
Gesamtwirtschaft
Gesamtwirtschaft, soviel wie Gemeinwirtschaft, s. Wirtschaft.
Gesandte
Gesandte, diejenigen Personen, die zur Unterhaltung des völkerrechtlichen Verkehrs von einem Staat an einen andern gesendet werden. Sie werden notwendig, sobald Staaten in ...
Gesandtschaftsrecht
Gesandtschaftsrecht, s. Gesandte, S. 671.
Gesang
Gesang ist Steigerung des musikalischen Elements (der Vokalisation, des Tonfalles) der Rede. Dasselbe Organ, das der Rede dient, dient auch dem G., nämlich der Kehlkopf mit den ...
Gesangbuch
Gesangbuch, im allgemeinen eine Sammlung von Gedichten zum Singen; im besondern eine Sammlung religiöser Lieder (Kirchenlieder) für den Gesang beim Gottesdienst. Die Hussiten ...
Gesangfeste
Gesangfeste, s. Liedertafel und Musikfeste.
Gesangschulen
Gesangschulen, s. Gesang.
Gesangvereine
Gesangvereine, Vereine zur Veranstaltung von Gesangsaufführungen, stehen unter technischer Leitung eines Dirigenten (Musikdirektors) und in der Regel unter geschäftlicher und ...
Gesar-Sage
Gesar-Sage, großes Nationalepos der Buddhisten Zentralasiens, besonders der Mongolen und der Tibeter, in sieben Büchern, besingt die Kämpfe Gesars (Kesars), des zweitgebornen ...
Gesättigt
Gesättigt, s. Dampf, S. 444, und Lösung; in der Malerei s. Satt.
Gesättigte Verbindungen
Gesättigte Verbindungen, chemische Verbindungen, in denen die Wertigkeiten der sie zusammensetzenden Atome vollständig befriedigt sind. Nimmt man Stickstoff N als fünfwertig ...
Gesätz
Gesätz (Gesetz), im Meistergesang (s.d.) soviel wie Strophe oder auch das ganze Lied.
Gesäuge
Gesäuge, in der Jägersprache die Euter, resp. Saugwarzen des Wildes und der Hunde; vgl. Euter.
Gesäuse
Gesäuse, Talenge der Enns zwischen Admont und Hieflau in Obersteiermark, 16 km lang, mit brausenden Katarakten (daher der Name), wird von den Gruppen der Ennstaler Alpen, ...
Gesäß
Gesäß (Hinterbacken), die Muskeln (musculi glutaei) am hintern Umfang des Beckens (s. Tafel »Muskeln«, Fig. 2). Zwischen Haut und Muskelschicht befindet sich ein Fettpolster, ...
Gesäßschwielen
Gesäßschwielen, kahle, oft lebhaft, z. B. leuchtend rot, auch intensiv blau gefärbte Partien der Haut am Gesäß der Affen. Von den menschenähnlichen Affen (Anthropomorphen) ...
Geschabte Manier
Geschabte Manier (Schabmanier), s. Kupferstecherkunst.
Geschacht
Geschacht nennt man in der Heraldik einen schachbrettartig eingeteilten Schild mit mehr als neun Plätzen (Feldern), z. B. den des Königreichs Kroatien. S. Heroldsfiguren, Fig. ...
Geschäft
Geschäft ist jede Betätigung des Willens, die unmittelbar auf Zwecke des menschlichen Verkehrs gerichtet ist. Rechtlich heißt ein G. (Rechtsgeschäft), wenn Rechte oder ...
Geschäftsagent
Geschäftsagent (Geschäftsmann), s. Rechtskonsulent.
Geschäftsanteil
Geschäftsanteil, s. Handelsgesellschaften und Genossenschaften, S. 571.
Geschäftsbücher
Geschäftsbücher, s. Buchhaltung, S. 539.
Geschäftsfähigkeit
Geschäftsfähigkeit, früher Handlungsfähigkeit genannt, ist die Fähigkeit, Geschäfte mit voller rechtlicher Wirksamkeit vorzunehmen. Diese G. haben in der Regel nur ...
Geschäftsführer
Geschäftsführer, s. Geschäftsführung.
Geschäftsführung
Geschäftsführung, im allgemeinen die Besorgung von Geschäften, insbes. die von fremden Geschäften. Im engern Sinn ist G. die Besorgung eines Geschäfts für einen andern, ohne ...
Geschäftsgebrauch
Geschäftsgebrauch, s. Handelsbrauch.
Geschäftsgeheimnis
Geschäftsgeheimnis, s. Geheimnis.
Geschäftsherr
Geschäftsherr, s. Geschäftsführung.
Geschäftsmann
Geschäftsmann ist in Württemberg Bezeichnung für einen widerruflich angestellten staatlichen Funktionär der freiwilligen Gerichtsbarkeit, genommen aus Bewerbern, welche die ...
Geschäftsordnung
Geschäftsordnung ist die Gesamtheit der Regeln für die geschäftsmäßige Behandlung und Erledigung der vor eine Behörde, Volksvertretung oder Körperschaft gehörigen ...
Geschäftspapiere
Geschäftspapiere. Unter der Aufschrift »G.« und verpackt wie Drucksachen können versandt werden: alle Schriftstücke und Urkunden, ganz oder teilweise mit der Hand geschrieben ...
Geschäftsreisender
Geschäftsreisender, s. Handlungsreisender.
Geschäftssprache
Geschäftssprache (Gerichtssprache) ist die Sprache, in der vor Gericht zu verhandeln ist. Im Deutschen Reich ist nach § 186 des Gerichtsverfassungsgesetzes die deutsche Sprache ...
Geschäftssteuer
Geschäftssteuer, Bezeichnung für die Börsensteuer (s.d.).
Geschäftsstil
Geschäftsstil ist die den jedesmaligen Geschäften angemessene Art des schriftlichen Ausdrucks. Man unterscheidet einen höhern G. (Kurial-, Kanzleistil), der wieder in Hofstil ...
Geschäftsträger
Geschäftsträger, s. Gesandte, S. 672.
Geschäftsübernahme
Geschäftsübernahme, Übernahme und Fortführung eines Geschäfts durch einen Dritten. Das Deutsche Handelsgesetzbuch vom 10. Mai 1897 hat die Haftung des Übernehmers positiv ...
Geschäftsverteilung
Geschäftsverteilung bei den Gerichten, s. Gericht.
Gescheid
Gescheid, früheres Getreidemaß in den Rheingegenden, = 1/64 Malter, war örtlich verschieden.
Gescheide
Gescheide, der Magen (Wanst) und die Gedärme der Jagdtiere.
Gescheine
Gescheine, die Blüten des Weinstocks.
Gescheneu
Gescheneu, s. Göschenen.
Geschenk
Geschenk (lat. Dionum), freiwillige (durch keinerlei rechtlichen Zwang, durch ein Geschäft unter Lebenden bewirkte) Vermehrung des Vermögens eines. andern mittels Verminderung ...
Geschenkannahme
Geschenkannahme, s. Bestechung und Geschenk.
Geschenkte Handwerke
Geschenkte Handwerke, s. Geschenk.
Geschichte
Geschichte (lat. Historia) ist ein viel umfassender Ausdruck, mit dem im gewöhnlichen Leben (seiner Abstammung von »geschehen« entsprechend) jede nach irgend welchen ...
Geschichte
Deutsche Geschichtschreiber.
Geschichtet
Geschichtet, s. Gesteine und Schichtung.
Geschichtschreibung
Geschichtschreibung, s. Geschichte.
Geschichtskalender, Europäischer
Geschichtskalender, Europäischer, Titel eines von H. Schultheß (s.d.) 1860 begründeten, von Hans Delbrück (s. d., 3) 1885–93 fortgesetzten, seit dem Jahrgang 1894 von Gustav ...
Geschichtstaler
Geschichtstaler, s. Doppeltaler.
Geschick
Geschick, s. Schicksal.
Geschicke
Geschicke, die durch den Bergbaubetrieb zu gewinnen den Erzarten. Man redet von edlen und groben Geschicken, je nachdem die Erze Edelmetalle enthalten oder nicht.
Geschiebe
Geschiebe heißen Gesteinstrümmer, die die Gewalt des Wassers am Meeresstrand sowie in Bächen und Flüssen oder die des Eises in den Gletschern vorwärts bewegt und die im ...
Geschiebelehm
Geschiebelehm, Geschiebemergel, Geschiebefand, Geschiebedecksand, im Diluvium (s.d.) Norddeutschlands etc. weitverbreitete Bildungen.
Geschildet
Geschildet (gepanzert) heißt ein Wildschwein, das durch Reiben an harzigen Stämmen seine Schulterblätter so mit Harz bedeckt hat, daß sie hart wie ein Panzer geworden sind. ...
Geschirr
Geschirr (Beschirrung, hierzu Taf. »Geschirre«), das gesamte zu einem Fuhrwerk gehörige Riemen- und Lederzeug, ist, soweit es zur Anschirrrung der Zugpferde gehört, Kummet- ...
Geschirr
Geschirre. (Anschirrung der Pferde.)
Geschirrdruck
Geschirrdruck, s. Druckschäden.
Geschirrspülmaschine
Geschirrspülmaschine, s. Spülmaschine.
Geschlecht
Geschlecht, in der Biologie die Eigentümlichkeiten des männlichen oder des weiblichen Individuums (s. Geschlechtseigentümlichkeiten), auch wohl, aber veraltet, soviel wie ...
Geschlechter
Geschlechter, Geschlechterin, ehemals gebräuchlicher Ausdruck für Patrizier, Patrizierin.
Geschlechtliche Auslese
Geschlechtliche Auslese (geschlechtliche Zuchtwahl), der Vorgang, durch den im Laufe der tierischen Stammesentwickelung die meist nur dem einen Geschlecht (gewöhnlich dem ...
Geschlechtliche Fortpflanzung
Geschlechtliche Fortpflanzung, s. Fortpflanzung.
Geschlechtsbestimmung
Geschlechtsbestimmung. Die Frage nach den geschlechtsbestimmenden Ursachen hat man in neuerer Zeit mit Hilfe des Experiments und der Statistik zu lösen gesucht. Die Hauptfragen ...
Geschlechtsdimorphismus
Geschlechtsdimorphismus, eine auffälligee Verschiedenheit im Aussehen der Männchen und Weibchen, die, namentlich bei Insekten, oft verschiedenen Gattungen zugerechnet wurden, ...
Geschlechtseigentümlichkeiten
Geschlechtseigentümlichkeiten (Sexualcharaktere), die Kennzeichen, an denen man bei Tieren und Pflanzen getrennten Geschlechts das männliche und weibliche Individuum voneinander ...
Geschlechtsgenossenschaften
Geschlechtsgenossenschaften, die Horden primitiver Völker von meist nicht beträchtlicher Ausdehnung, in denen Weiber, Kinder und Güter allen Erwachsenen gemeinsam zugehören, ...
Geschlechtskrankheiten
Geschlechtskrankheiten, im weitern Sinne sämtliche Krankheiten der Geschlechtsorgane (darunter auch die Erscheinungsformen des krankhaft gesteigerten Geschlechtstriebes, wie ...
Geschlechtsorgane
Geschlechtsorgane (Genitalien, Sexualorgane, Fortpflanzungsorgane, Organa genitalia), diejenigen Teile eines Organismus, welche die Fortpflanzung besorgen, in erster Linie also ...
Geschlechtsregister
Geschlechtsregister, die einfachsten Anfänge geschichtlicher Auszeichnung, lehnten sich an die Grundform der menschlichen Gemeinschaft, die Familie, an und gingen aus dem hohen ...
Geschlechtsreife
Geschlechtsreife, s. Pubertät.
Geschlechtstafel
Geschlechtstafel, s. Genealogie.
Geschlechtsteile
Geschlechtsteile, soviel wie Geschlechtsorgane (s.d.).
Geschlechtstrieb
Geschlechtstrieb, der auf die Erhaltung der Gattungen und Arten durch Erzeugung neuer Individuen mittels der Vereinigung der Geschlechter gerichtete Trieb, der bei einigen Tieren ...
Geschlechtsvormundschaft
Geschlechtsvormundschaft, s. Vormundschaft.
Geschlechtswerkzeuge
Geschlechtswerkzeuge, soviel wie Geschlechtsorgane (s.d.).
Geschlechtswort
Geschlechtswort, der Artikel (s.d.), insofern er dazu dient, das Geschlecht der Hauptwörter deutlicher zu bezeichnen; vgl. Genus.
Geschleife
Geschleife, die befahrenen Röhren der Dachsbaue.
Geschleppe
Geschleppe (Schleppe), Wildgescheide od. Fleisch, das man an einer Leine zu dem Fang- oder Luderplatz schleppt, um zu fangende Raubtiere dorthin zu locken. Auch Hirschläufe, die ...
Geschlossene Abteilung
Geschlossene Abteilung (geschlossene Ausstellung), ein Truppenkörper in Linie oder Kolonne, der durch die Kommandostimme geleitet wird.
Geschlossene Batterie
Geschlossene Batterie, s. Geöffnete Batterie.
Geschlossene Forts
Geschlossene Forts, Verteidigungswerke, die durch einen Kehlwall, Graben etc. geschlossen sind.
Geschlossene Gesellschaften
Geschlossene Gesellschaften, in rechtlicher Beziehung, s. Vereinswesen.
Geschlossene Güter
Geschlossene Güter heißen die gesetzlich unteilbaren Güter, insbes. solche mit Lehns- oder Fideikommißeigenschaft, Bauernhöfe, deren Teilung früher die auf ihnen lastenden ...
Geschlossene Handwerke
Geschlossene Handwerke nannte man zur Zunftzeit solche Handwerke, die an jedem Orte nur eine bestimmte, in der Zunftrolle festgesetzte Zahl von Meistern haben durften.
Geschlossene Linie
Geschlossene Linie, Gefechtsformation der Kavallerie, zwei Glieder in Linie, Offiziere vor der Front.
Geschlossene Ordnung
Geschlossene Ordnung, im Gegensatz zur zerstreuten Ordnung die Aufstellungsart, bei der die Mannschaften mit Fühlung (s.d.) stehen, die Glieder nur geringen Abstand voneinander ...
Geschlossene Zeit
Geschlossene Zeit (Tempus clausum), die Zeit, in der die katholische Kirche weder Hochzeiten noch andre lärmende Vergnügungen gestattet, wie vom ersten Adventssonntag bis ...
Geschmack
Geschmack (Gustus), eigentümliche Empfindungen, die wir durch gewisse Partien der Mundhöhlenschleimhaut empfangen. Gewisse gelöste oder im Speichel lösliche Substanzen ...
Geschmackmuster
Geschmackmuster, s. Musterschutz.
Geschmackshalluzination
Geschmackshalluzination, s. Sinnestäuschungen.
Geschmackslehre
Geschmackslehre, soviel wie Ästhetik.
Geschmacksorgane
Geschmacksorgane, s. Schmeckwerkzeuge.
Geschmeide
Geschmeide, in der ältern Sprache eiserne Ketten (von Schmieden abgeleitet), dann goldene Ketten zum Schmuck und Schmucksachen überhaupt.
Geschmeidigkeit
Geschmeidigkeit, s. Plastizität.
Geschmeiß
Geschmeiß, Exkremente der Raubvögel, die sich besonders unter Bäumen finden, auf denen die Vögel nisten (horsten).
Geschmolzenzeug
Geschmolzenzeug, Feuerwerkssätze zur Füllung von Brand- und Leuchtgeschossen, soz. B. Kaltgeschmolzenzeug, Mischung aus grauem Satz, Mehlpulver und Schwefelantimon unter ...
Geschnittene Steine
Geschnittene Steine, s. Gemmen.
Geschnittenes Leder
Geschnittenes Leder, s. Lederschnitt.
Geschoß [1]
Geschoß, alte Benennung für direkte Steuern.
Geschoß [2]
Geschoß (franz. Etage), in der Baukunst eine der Abteilungen, in die ein Gebäude der Höhe nach durch Einziehen von Decken zerlegt wird. Von unten nach oben fortschreitend ...
Geschoß [3]
Geschoß, im allgemeinen jeder Wurfkörper, im besondern der mittels Fernwaffen nach einem fernen Ziel fortgetriebene, geschossene Körper. Der mit der Hand geschleuderte Stein ...
Geschoßbahn
Geschoßbahn, s. Flugbahn und Bestrichener Raum.
Geschoßdiebstahl
Geschoßdiebstahl, die widerrechtliche Wegnahme von Bleikugeln aus den Kugelfängen der Schießstände der Truppen oder von Munition, die bei den Übungen der Artillerie ...
Geschoßfabriken
Geschoßfabriken, militärische Fabriken zur Herstellung von Geschossen, in Deutschland: Siegburg (selbständig), Spandau, Dresden und Ingolstadt, bei letztern drei nur als ...
Geschoßfang
Geschoßfang, s. Kugelfang.
Geschoßgarbe
Geschoßgarbe, Gesamtheit der Geschoßbahnen einer Anzahl Schüsse, die aus einer Waffe bei gleicher Lage derselben abgegeben werden. Sie bildet einen hornförmig gebogenen Kegel ...
Geschoßhebemaschinen
Geschoßhebemaschinen (Munitionsaufzüge), auf Kriegsschiffen Vorrichtungen mit einem Fahrstuhl, der in einem Schacht in die Munitionskammern hineinfährt, werden mit Dampf, mit ...
Geschoßraum
Geschoßraum, s. Batterie (im Festungskrieg).
Geschoßwirkung
Geschoßwirkung, die Leistung eines Geschosses, die es infolge seines Verschießens hervorbringt. Man verlangt jetzt nur noch Durch schlagskraft und bei Artilleriegeschossen ...
Geschoßzünder
Geschoßzünder, s. Zündungen.
Geschränkter Riemen
Geschränkter Riemen, s. Riementrieb.
Geschriebenstein
Geschriebenstein, höchste Spitze (882 m) der ein Vorgebirge der Fischbacher Alpen bildenden Krumbacher Berge, im Nordwesten des ungarischen Komitats Eisenburg, westlich von Güns.
Geschröt
Geschröt, der Hodensack der Raubsäugetiere.
Geschrotene Manier
Geschrotene Manier des Holzschnittes, s. Schrotblätter und Holzschneidekunst.
Geschur
Geschur, s. Gekrätz.
Geschütz
Geschütz (hierzu Tafeln »Geschütze I-IV«), Feuerwaffe von solcher Schwere, daß sie den Handgebrauch ausschließt, besteht im allgemeinen aus dem Geschützrohr und der Laffete ...
Geschütz
Geschütze I. Deutsche leichte Feldhaubitze 98 (Fig. 1–6) und deutsche Feldkanone 96 (Fig. 7–13) Geschütze II. Belagerungs- und Festungsgeschütze. Geschütze III. ...
Geschützbank
Geschützbank (Barbette), die hinter einer Brustwehr zur Ausstellung von Geschützen angeschüttete Erhöhung, deren Oberfläche so weit unter der Feuerlinie liegt, wie die ...
Geschützbronze
Geschützbronze (Geschützmetall), s. Bronze, S. 454, und Geschütz, S. 696.
Geschützeinschnitte
Geschützeinschnitte (Emplacements), Deckungen zum Schutz feuernder Geschütze und ihrer Bedienungsmannschaft. Grundsätzlich sind stets zunächst die Mannschaftsgräben ...
Geschützführer
Geschützführer, ein Unteroffizier, der die Bedienungsmannschaft eines Geschützes, deren Zahl nach Art, Kaliber etc. des Geschützes verschieden ist, befehligt.
Geschützgießerei
Geschützgießerei, herkömmliche Bezeichnung einer Anstalt, in der Geschütze angefertigt werden; heute häufig und besser Geschützfabrik genannt, da die maschinellen ...
Geschützmeister
Geschützmeister, auf österreichisch-ungarischen Kriegsschiffen der älteste Unteroffizier des Artilleriedienstes an Bord.
Geschützmetall
Geschützmetall, s. Bronze, S. 454, und Geschütz, S. 696.
Geschützpark
Geschützpark, Aufstellungsplatz der Geschütze bei Ortsunterkunft oder Biwak, möglichst an der Straße liegend; er ist auch Alarmplatz der Artillerie. Vgl. Belagerungspark.
Geschützschule
Geschützschule, s. Artillerieschiff.
Geschützstand
Geschützstand, im engern Sinne der Platz, auf dem ein Geschütz beim Schießen steht, im weitern aber auch eine ganze Batterie. Feldgeschütze stehen auf bloßem Erdboden, die ...
Geschützte Kreuzer
Geschützte Kreuzer, s. Kreuzer.
Geschützzubehör
Geschützzubehör, Gerätschaften zum Laden, Richten und Abfeuern des Geschützes. Es gehören hierher: der Wischer zum Reinigen der Geschützrohrseele; der Lader oder Ansetzer ...
Geschützzündung
Geschützzündung, die Entzündung der Pulverladung des Geschützes mittels Schlagröhren, Reibzündschrauben, jetzt meist durch Schlagbolzen.
Geschwader
Geschwader (Eskadre), eine unter einem Flaggoffizier (Geschwaderchef) stehende Flottenabteilung, deren Unterabteilungen, wenn sie mehr als drei Schiffe enthalten, Divisionen ...
Geschwindigkeit
Geschwindigkeit, die Stärke oder Intensität einer Bewegung. Bei gleichförmiger Bewegung wird die G. ausgedrückt durch die Wegstrecke, die in jeder Zeiteinheit (Sekunde) ...
Geschwindigkeit der Bahnzüge
Geschwindigkeit der Bahnzüge, s. Eisenbahnfahrgeschwindigkeit.
Geschwindigkeitsmessung
Geschwindigkeitsmessung. Die Geschwindigkeit bewegter Körper wird in verschiedener Weise ermittelt. Entweder mißt man den vom Körper in einer bestimmten Zeit durchlaufenen Weg ...
Geschwindschreibekunst
Geschwindschreibekunst (Geschwindschrift), s. Stenographie.
Geschwindschritt
Geschwindschritt, frühere Bezeichnung für schnelles Gehen. Bei G. macht Infanterie das Kilometer in 10, Artillerie in 8, Kavallerie in 7 Minuten.
Geschwindstücke
Geschwindstücke, ehemals Bezeichnung für Hinterladungsgeschütze.
Geschwister
Geschwister, die unmittelbar von Einem Elternpaar oder wenigstens von Einem Vater oder Einer Mutter Abstammenden. Erstere nennt man vollbürtige oder leibliche (germani), letztere ...
Geschwisterkinder
Geschwisterkinder (Cousin und Cousine), die Kinder von Geschwistern in ihrem wechselseitigen verwandtschaftlichen Verhältnis, und zwar sowohl von vollbürtigen Geschwistern als ...
Geschworne
Geschworne, Personen, die zu einer Verrichtung eidlich verpflichtet worden sind; so im ehemaligen Zunftwesen Meister, die zur Beaufsichtigung oder Vertretung gewisser ...
Geschwornenentschädigungsvereine
Geschwornenentschädigungsvereine sind Versicherungsverbände (Geschwornenversicherung), die gegen jährliche Beiträge ihrer Mitglieder denjenigen von ihnen, die im Laufe des ...
Geschwornengericht
Geschwornengericht, s. Schwurgericht.
Geschwornenversicherung
Geschwornenversicherung, s. Geschwornenentschädigungsvereine.
Geschwülste [1]
Geschwülste (Tumōres), im allgemeinen abnorme Umfangszunahmen eines Körperteils, namentlich wenn sie lokal beschränkt auftreten. Im engern Sinne spricht man von Geschwulst, ...
Geschwülste [2]
Geschwülste (Balg-, Sackgeschwülste), bei den Pflanzen gewisse Arten von Gallen (s. d., S. 280).
Geschwulstkraut
Geschwulstkraut, s. Sedum.
Geschwür
Geschwür (Ulcus), ein durch Gewebszerfall herbeigeführter Substanzverlust äußerer oder innerer Organoberflächen. Findet ein Gewebszerfall inmitten eines Organs statt, so ...
Gesechster Schein
Gesechster Schein (Sextilschein), s. Aspekten.
Geseke
Geseke, Stadt im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Lippstadt, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Soest-Börßum und G.-Brilon-Wald, 103 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath. ...
Geselchtes
Geselchtes, in Süddeutschland gebräuchlicher Ausdruck für geräucherte Fleischware.
Gesell
Gesell, Stadt im preuß. Regbez. Erfurt, Kreis Ziegenrück, in einer Enklave im Reußischen, 463 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Mädchenrettungsanstalt (Michaelisstift), Woll- ...
Geselle
Geselle (althochd. gisello, d. h. Saal-, Hausgenosse, dann Verbrüderter, Gefährte) ist der gelernte gewerbliche Lohnarbeiter (Gehilfe), insbes. im Handwerk, der seine ...
Gesellenausschüsse
Gesellenausschüsse sind die Ausschüsse, die nach § 95 und 103,1 der Deutschen Reichsgewerbeordnung von den bei Innungsmitgliedern beschäftigten Gesellen gewählt und an der ...
Gesellenbuch
Gesellenbuch (Stammbuch), s. Album.
Gesellenladen etc
Gesellenladen etc., s. Geselle.
Gesellenprüfung
Gesellenprüfung, die am Schluß der Lehrzeit stattfindende Prüfung über die theoretische und praktische Ausbildung des Lehrlings. Nach der Novelle zur Deutschen Gewerbeordnung ...
Gesellenvereine
Gesellenvereine nennt man auf katholisch konfessioneller Grundlage ruhende, unter geistlicher Leitung stehende Vereine von Handwerksgesellen, die seit 1849 in größerer Zahl in ...
Gesellenzeche
Gesellenzeche, s. Geselle (am Schluß).
Gesellschaft a conto metà
Gesellschaft a conto metà, s. Gelegenheitsgesellschaft.
Gesellschaft der Bibliophilen
Gesellschaft der Bibliophilen, s. Bibliomanie.
Gesellschaft des heiligen Herzens Jesu
Gesellschaft des heiligen Herzens Jesu (franz. Société du Sacré-Cœur), katholische Kongregation, die nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1794 zu Löwen von den ehemaligen ...
Gesellschaft für Arbeiterschutz
Gesellschaft für Arbeiterschutz, Name der österreichischen Landessektion der Internationalen Vereinigung für gesetzlichen Arbeiterschutz (s.d.).
Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte
Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, s. Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte.
Gesellschaft für deutsche Kolonisation
Gesellschaft für deutsche Kolonisation, s. Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft.
Gesellschaft für soziale Reform
Gesellschaft für soziale Reform nennt sich eine 6. Jan. 1901 zu Berlin gegründete Vereinigung von Sozialpolitikern, die das Eintreten des Staates für die Lohnarbeiter, insbes. ...
Gesellschaft für Verbreitung christlicher Bildung
Gesellschaft für Verbreitung christlicher Bildung (Society for Promoting Christian Knowledge, abgekürzt S. P. C. K.), eine 1698 in London gegründete und noch heute blühende ...
Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung
Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung, s. Bildungsvereine.
Gesellschaft für vervielfältigende Kunst
Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, ein 1871 in Wien zur Förderung aller Zweige der graphischen Künste gegründeter Verein, der zurzeit (1904) 100 Gründer und etwa 1200 ...
Gesellschaft Jesu
Gesellschaft Jesu, der Jesuitenorden.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaft mit beschränkter Haftung, s. Handelsgesellschaft.
Gesellschaft vom Glauben Jesu
Gesellschaft vom Glauben Jesu, s. Paccanaristen.
Gesellschaft [1]
Gesellschaft, im weitesten Sinne des Wortes eine durch gemeinsame Zwecke oder Interessen zur Einheit verbundene, zusammengehörende Individuengruppe, eine (der Dauer, Ausdehnung, ...
Gesellschaft [2]
Gesellschaft (Sozietät, latein. Societas), im Rechtssinn die durch Vertrag zustande gekommene Vereinigung mehrerer Personen zur Errichtung eines gemeinsamen erlaubten Zweckes, ...
Gesellschafter
Gesellschafter, s. Gesellschaft, S. 720, und Handelsgesellschaft.
Gesellschaftsinseln
Gesellschaftsinseln (Sozietätsinseln), den Franzosen gehörige Inselgruppe im Stillen Ozean zwischen 16–18° südl. Br. und 148–155° östl. L. (s. Karte »Ozeanien«), ...
Gesellschaftslieder
Gesellschaftslieder, s. Volkslied.
Gesellschaftsrechnung
Gesellschaftsrechnung (Repartitionss- oder Verteilungsrechnung), das Verfahren zur Verteilung einer gegebenen Größe S nach gegebenen Verhältnissen. Sind a, b, c... die ...
Gesellschaftsreisen
Gesellschaftsreisen, Unternehmungen, deren Veranstalter, und zwar meist Reisebureaus oder Dampfschiffgesellschaften, eine Anzahl Reiselustiger vereinigen, um sie unter ...
Gesellschaftsstück
Gesellschaftsstück ist ein Gemälde, das figurenreiche Szenen, meist aus der vornehmen Gesellschaft und den bessern Ständen des Bürgertums, Trinkgelage, Mahlzeiten, ...
Gesellschaftsvermögen
Gesellschaftsvermögen, s. Gesellschaft, S. 720, und Attie, S. 237.
Gesellschaftsvertrag
Gesellschaftsvertrag, s. Gesellschaft, S. 720.
Gesellschaftswissenschaft
Gesellschaftswissenschaft, s. Soziologie.
Geselschap
Geselschap, 1) Eduard, Maler, geb. 22. März 1814 in Amsterdam, gest. 5. Jan. 1878 in Düsseldorf, besuchte von 1834–41 die Akademie in Düsseldorf, versuchte sich anfangs in ...
Gesenius
Gesenius, Wilhelm, berühmter Orientalist und Bibelkritiker, geb. 3. Febr. 1786 in Nordhausen, gest. 23. Okt. 1842 in Halle, studierte von 1803 an in Helmstedt Theologie und ...
Gesenk
Gesenk, beim Schmieden gebrauchte Unterlage oder Stempel, um glühendem Eisen eine bestimmte Gestalt zu geben. Die Gesenke bestehen aus einem Untergesenk, der mit einem ...
Gesenke
Gesenke (Mährisch-Schlesisches G., von slaw. jesnik, »Esche«), der südöstliche Teil der Sudeten, der sich südlich vom Altvatergebirge bis zur obern Oder hinzieht. Es ist ein ...
Geser
Geser, kanaanitische Königs-, später Levitenstadt im Stamm Ephraim, 8 km südöstlich von Ramla, wo sich ihr Name in dem des ca. 200 m hohen Tell Dschezer erhalten hat. Der ...
Geserichsee
Geserichsee, Landsee in den Provinzen Ost- und Westpreußen, zwischen Saalfeld und Deutsch-Eylau, 100 m ü. M. gelegen, 38 km lang, bis 6 km breit, fließt durch die Eilenz zur ...
Gesetz des Minimums
Gesetz des Minimums, s. Boden, S. 118.
Gesetz [1]
Gesetz (lat. Lex, franz. Loi, engl. Law) ist der allgemeine Grund, aus dem etwas mit Notwendigkeit ist oder sein soll. Die Gesetze beziehen sich teils auf die Natur ...
Gesetz [2]
Gesetz, Gesamtname für die fünf Bücher Mosis.
Gesetz [3]
Gesetz, im Meistergesang, s. Gesätz.
Gesetzbuch
Gesetzbuch (Landrecht, Landesordnung, lat. Codex, franz. Code), systematische Zusammenstellung des in einem Land oder einem Distrikt gültigen Rechts, die entweder von der ...
Gesetzentwurf
Gesetzentwurf ist die formulierte Ausarbeitung eines zu erlassenden Gesetzes. Sie kann eine Privatarbeit sein. Gewöhnlich denkt man aber dabei an einen Gesetzvorschlag (s.d.), ...
Gesetzesauslegung
Gesetzesauslegung (Interpretation der Gesetze im weitern Sinn) ist die auf Erforschung des Inhalts eines Gesetzes gerichtete Tätigkeit und die Ableitung von Rechtssätzen aus ...
Gesetzesfreude
Gesetzesfreude, jüd. Fest, s. Laubhüttenfest.
Gesetzeskraft
Gesetzeskraft. Unter materieller G. versteht man die Verbindlichkeit eines Gesetzes für jedermann. Die formelle G. besteht darin, daß ein staatlicher Willensakt, der in der Form ...
Gesetzgebende Gewalt
Gesetzgebende Gewalt (Legislative), die Staatsgewalt in ihrer Betätigung auf dem Gebiete der Gesetzgebung. Montesquieus Lehre von der Gewalterteilung (séparation ...
Gesetzgebender Körper
Gesetzgebender Körper (franz. Corps législatif) ist eine in Frankreich durch die Verfassung vom 15. Dez. 1799 (Konstitution vom Jahr VIII der Republik) eingerichtete ...
Gesetzgebung
Gesetzgebung bezeichnet sowohl den Akt des Gesetzgebens als auch die Ergebnisse dieser Tätigkeit (s. Gesetz). Ein besonderes Geschick in der Abfassung und Gestaltung der Gesetze ...
Gesetzgebungsrecht
Gesetzgebungsrecht ist die Befugnis zum Erlaß allgemeiner Rechtsvorschriften für ein bestimmtes Gebiet. Vgl. Gesetz.-
Gesetzkunde
Gesetzkunde als Gegenstand des Schul- und Fortbildungsunterrichts, s. Bürgerkunde.
Gesetzliche Erbfolge
Gesetzliche Erbfolge, s. Erbfolge.
Gesetzliche Fehler
Gesetzliche Fehler, s. Gewährmängel.
Gesetzlicher Vertreter
Gesetzlicher Vertreter, s. Stellvertreter.
Gesetzrolle
Gesetzrolle, s. Thora.
Gesetzsammlung
Gesetzsammlung, s. Gesetzbuch.
Gesetzsammlungsamt
Gesetzsammlungsamt, s. Postzeitungsamt.
Gesetzsprecher
Gesetzsprecher, s. Rechtsprecher.
Gesetztafeln
Gesetztafeln, auch Bundestafeln (5. Mos. 9,9) und Tafeln des Zeugnisses (2. Mos. 31,18), die beiden steinernen Tafeln, auf welche die Zehn Gebote (s.d.) gemeißelt waren, sind in ...
Gesetzvorschlag
Gesetzvorschlag ist ein formulierter Entwurf eines Gesetzes, der von einem Organ der Gesetzgebung ausgeht. Das Recht, Gesetzvorschläge zu machen, kommt zunächst der ...
Gesicht [1]
Gesicht (Angesicht, Antlitz, Facies, Vultus), die vordere Kopfpartie, die hauptsächlich die Sinnesorgane und Mundhöhle umfaßt und oben durch die Stirn, unten durch den ...
Gesicht [2]
Gesicht (Gesichtssinn, Visus), das Vermögen, zu sehen, die Gesamtheit der Verrichtungen des Auges, vermöge deren wir uns in der Außenwelt mittels des Lichts zu orientieren ...
Gesicht [3]
Gesicht (Mehrzahl: Gesichte), soviel wie Vision (s.d.), eine Erscheinung, die man nicht in Wirklichkeit als etwas außen Vorhandenes erschaut, sondern nur infolge erregter ...
Gesichtsachse
Gesichtsachse (Gesichts- oder Sehlinie, Projektionslinie, Sehachse, Visionsradius), die bis zu dem Gegenstand, auf den das Auge gerichtet ist, verlängerte Augenachse; auch ...
Gesichtsausdruck
Gesichtsausdruck, s. Gesicht, S. 727.
Gesichtsdreieck
Gesichtsdreieck, s. Schädel.
Gesichtsfeld
Gesichtsfeld, s. Fernrohr, S. 440; G. des Auges, s. Gesicht, S. 730.
Gesichtshalluzination
Gesichtshalluzination, s. Sinnestäuschungen.


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