Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Gesichtsknochen
Gesichtsknochen, s. Schädel.
Gesichtskrampf
Gesichtskrampf (Spasmus facialis, franz. Tic convulsif), ein Krampf aller oder nur einzelner der von dem Gesichtsnerv (nervus facialis) versorgten Muskeln. Der G. äußert sich ...
Gesichtskreis
Gesichtskreis, der von einem gewissen Standpunkt aus das Gesichtsfeld begrenzende Kreis, s. Horizont.
Gesichtslage
Gesichtslage, in der Geburtshilfe diejenige Kopflage (s.d.) der Frucht in der Gebärmutter, bei der infolge abnormer Streckung des Kopfes das Gesicht statt des Hinterhauptes der ...
Gesichtslinie
Gesichtslinie (Sehlinie), s. Gesicht, S. 727.
Gesichtsmasken
Gesichtsmasken, aus Draht geflochtene Schutzmittel des Kopfes bei Fechtübungen. Über G. der Naturvölker, Totenmasken, Masken in der Komödie s. Masken.
Gesichtsnerv
Gesichtsnerv (Nervus facialis), s. Gehirn, S. 471.
Gesichtspunkt
Gesichtspunkt, Ort, von dem aus ein Gegenstand betrachtet wird.
Gesichtsrose
Gesichtsrose, soviel wie Rose der Gesichtshaut, s. Rose.
Gesichtsschädel
Gesichtsschädel, s. Schädel.
Gesichtsschmerz
Gesichtsschmerz (Fothergillscher G., Prosopalgia, Tic douloureux), eine Neuralgie des Nervus trigeminus, des fünften Gehirnnervs, welcher der Gefühlsnerv für das ganze Gesicht ...
Gesichtsschwäche
Gesichtsschwäche, s. Asthenopie.
Gesichtsschwindel
Gesichtsschwindel (Augenschwindel), eine Form des Schwindels, die durch die infolge der Lähmung der Augenmuskeln hervorgerufene Scheinbewegung der umgebenden Objekte veranlaßt ...
Gesichtssinn
Gesichtssinn, s. Gesicht, S. 727f.
Gesichtstäuschungen
Gesichtstäuschungen (Augentäuschungen, Okularspektra), durch den Sehapparat vermittelte Wahrnehmungen, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Subjektive G. werden ...
Gesichtsurnen
Gesichtsurnen, s. Gefäße, vorgeschichtliche.
Gesichtswinkel
Gesichtswinkel, s. Gesicht, S. 726.
Gesims
Gesims, Architekturgebilde zur Gliederung und zum Schmuck eines Baukörpers, aus dessen Oberfläche es, meist wagerecht, schmal und langgestreckt, in irgendwelcher Profilierung ...
Gesimsbock
Gesimsbock, Gesimsleiter, s. Feuerleitern, S. 503.
Gesimswalzwerk
Gesimswalzwerk, s. Bördelmaschine.
Gesinde
Gesinde (v. althochd. gasindi, kisintscaf) und Dienstboten sind die beiden häufigsten und in den Gesetzen allein gebrauchten Bezeichnungen für diejenigen, die kraft Vertrags ...
Gesindediebstahl
Gesindediebstahl (Hausdiebstahl), ein nur auf Antrag des Verletzten verfolgbarer Fall des Diebstahls (s.d.).
Gesindeordnung
Gesindeordnung, s. Gesinde.
Gesindevermieter
Gesindevermieter bedürfen nach § 34 der Gewerbeordnung vom 30. Juli 1900, wie die Stellenvermieter (s. Stellenvermittelungsbureaus) u. Pfandleihgeschäfte, obrigkeitlicher ...
Gesindevertrag
Gesindevertrag, s. Gesinde.
Gesinnung
Gesinnung ist der Inbegriff dessen, was von dem einzelnen für löblich und schändlich (sittliche G.), erlaubt oder unerlaubt (rechtliche G.) gehalten und, wenn er ein Charakter ...
Gesittet
Gesittet, s. Sittig.
Gesner
Gesner, 1) Konrad von, genannt der deutsche Plinius, Naturforscher und Polyhistor, geb. 26. März 1516 in Zürich, gest. daselbst 13. Dez. 1565, studierte in Straßburg, Bourges ...
Gesnēria
Gesnēria L. (Gesnerie), Gattung der Gesneriazeen, Sträucher oder niedrige Halbsträucher mit schraubig gestellten, knolligen Wurzelstöcken, gezahnten Blättern und meist sehr ...
Gesnerĭazeen
Gesnerĭazeen, dikotyle, etwa 800 Arten umfassende, vorzugsweise in den Tropenländern einheimische Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Personatae, von den zunächst verwandten ...
Gesnudheitspflege der Haustiere
Gesnudheitspflege der Haustiere. Auch die Haustiere verlangen eine geordnete Gesundheitspflege und lohnen solche durch Gedeihen und Leistung. Die Regeln der Gesundheitspflege ...
Gesoriācum
Gesoriācum, Hafen der Moriner in Gallia Belgica, von wo aus die Römer nach Britannien übersetzten, lag wenig südlich vom heutigen Boulogne.
Gespalten
Gespalten heißt in der Heraldik ein Schild, der durch eine senkrechte Linie geteilt ist (s. Heroldsfiguren, Fig. 1).
Gespān
Gespān, 1) (ungar. ispán, aus slaw. zupan) Graf; daher Gespanschaft, Komitat (s.d.); 2) (v. deutsch. spannen) Genosse, Mitarbeiter, besonders bei den Schriftsetzern üblich ...
Gespannarbeit
Gespannarbeit (Gespannhaltung), s. Landwirtschaftliche Betriebserfordernisse.
Gespannt
Gespannt, schußfertiger Zustand von Feuerwaffen, sie sind nach dem Laden »fertig« zum Schuß. oder, wenn sie gesichert waren, »entsichert«; s. auch Fertig.
Gespanschaft
Gespanschaft, s. Gespan.
Gespenster
Gespenster (Spectra), ohne Körperlichkeit, als bloße Schemen oder Schattenbilder sichtbar werdende Spukgestalten des Volksaberglaubens. Das Wort stammt von dem althochdeutschen ...
Gespenster in der Gruft
Gespenster in der Gruft, s. Geheimbünde, S.
Gespensterschiff
Gespensterschiff, s. Seespuk.
Gespenstheuschrecken
Gespenstheuschrecken (Phasmidae), Insektenfamilie aus der Ordnung der Geradflügler (Orthoptera), höchst bizarr gestaltete, fast ausschließlich tropische Tiere mit meist ...
Gespenstmotten
Gespenstmotten, soviel wie Federgeistchen.
Gespenstschrecken
Gespenstschrecken, s. Gespenstheuschrecken.
Gespensttier
Gespensttier, s. Koboldmaki.
Gesperr
Gesperr (Kette), die sich mit den Alten zusammenhaltenden Jungen des Auer-, Birk- und Haselwildes sowie der Fasanen. Bei den Rebhühnern und Wachteln heißen sie Kette (Volk), bei ...
Gesperre
Gesperre, s. Sperrgetriebe.
Gesperrte Handwerke
Gesperrte Handwerke, s. Zunft.
Gespiegelt
Gespiegelt heißen Wildenten, wenn sie die charakteristischen »Spiegel« erhalten haben; vgl. Enten, S. 831.
Gespilderecht
Gespilderecht, s. Näherrecht.
Gespinst
Gespinst, ein durch Spinnen (s.d.) hergestellter Körper, also hauptsächlich das Garn (s.d.). Danach werden auch aus mehr oder weniger regelmäßig angeordneten oder verworrenen ...
Gespinstblattwespen
Gespinstblattwespen, s. Blattwespen.
Gespinstfasern
Gespinstfasern (Spinnfasern) s. Faserpflanze.
Gespinstmotten
Gespinstmotten, s. Motten.
Gespinstpflanzen
Gespinstpflanzen, die das Material zu Gespinsten, meist Pflanzenhaare und Bastfasern, liefernden Pflanzen; s. Faserpflanzen (mit Tafel I und II).
Gespinstwespen
Gespinstwespen, s. Blattwespen.
Gesponnenes Glas
Gesponnenes Glas, s. Glasspinnerei.
Gespons
Gespons (deutsch-lat., v. lat. sponsus, sponsa), Bräutigam, Braut.
Gessenay
Gessenay (spr. schess'nä), s. Saanen.
Gesser Chan
Gesser Chan (Gesar), s. Gesar-Sage.
Gessi
Gessi (spr. dschessi), Romolo, ital. Afrikareisender, geb. 1831 in Konstantinopel, gest. 30. April 1881 in Suez, beteiligte sich im englischen Dienst am Krimkrieg, ging 1874 nach ...
Gessĭus Florus
Gessĭus Florus, geb. zu Klazomenä in Kleinasien, erhielt durch Vermittelung seiner Gattin Kleopatra, einer Freundin Poppäas, der Gemahlin Neros, 65 n. Chr. die ...
Gessopainting
Gessopainting (ital.- engl., spr. dschessopēnting, »Malerei in Gips«), eine neuerdings zuerst von englischen Malern (Burne-Jones u. a.) wiederbelebte Technik des italienischen ...
Gesta
Gesta (lat.), Taten.
Gesta Dei per Francos
Gesta Dei per Francos (»Taten Gottes durch Franzosen«), oft gebrauchter Name für Geschichten über den ersten Kreuzzug, besonders die von einem Süditaliener (Apulier?) ...
Gesta Romanorum
Gesta Romanorum (lat., »die Taten der Römer«, auch Gesta oder Historiae moralisatae, »moralisierende Geschichten«), Titel einer gegen Ende des Mittelalters vielverbreiteten ...
Gestade
Gestade, s. Küste.
Gestaltmodul
Gestaltmodul, s. Elastizität, S. 590.
Gestände
Gestände, der Horst des Reihers.
Geständert
Geständert, in der Heraldik, s. Heroldsfiguren, 19.
Geständnis
Geständnis (Bekenntnis, Confessio) ist im Rechtswesen das Einräumen einer Tatsache, die dem Gestehenden selbst nachteilig ist. In bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten ist es die ...
Gestänge
Gestänge, beim Bergwesen: 1) eine Anzahl der Länge nach aneinander gefügter, steif oder beweglich (durch Schwingen) miteinander verbundener hölzerner oder eiserner Stangen, ...
Gestation
Gestation (lat.), Tragung; Zeit der Trächtigkeit der Tiere oder der Schwangerschaft der Frau.
Geste
Geste (lat. gestus), Gebärde, Körperbewegung als Ausdruck des Gefühls (s. Gestikulation).
Geste, Chanson de
Geste, Chanson de (spr. schangßóng d'schest'), s. Chanson.
Gesteine
Gesteine (Felsarten, Gebirgsarten; hierzu Tafel »Gesteine« [Dünnschliffe] und Textblatt: »Übersicht der natürlichen Gesteinsgruppen«), Mineral- und Stoffaggregate, die in ...
Gesteine
1. Plutonite und zugehörige Ganggesteine. Granit; Gemengteile: Orthoklas, Quarz, Glimmer (beiderlei); häufig Oligoklas, auch Hornblende, Turmalin etc. Greisen; Gemengteile: ...
Gesteinsbildung
Gesteinsbildung (Petrogenese), Abschnitt der Geologie (petrogenetische Geologie), der sich mit der Bildung der Gesteine beschäftigt. Vgl. Geologie, auch die Artikel »Gesteine, ...
Gesteinsbohren
Gesteinsbohren u. Gesteinsbohrmaschinen. Die wichtigste und wirksamste Gewinnungsweise fester Gebirgsarten für alle Bauzwecke ist die Sprengarbeit. Wenn man im Innern eines ...
Gesteinslehre
Gesteinslehre, s. Gesteine.
Gesteinsmagnetismus
Gesteinsmagnetismus, bei dem beide Pole der Magnetnadel angezogen werden, findet seine natürliche Erklärung in dem Gehalte des Gesteins an Magneteisen und Eisenoxydverbindungen; ...
Gestell
Gestell, der untere verengerte Teil eines Schachtofens, namentlich eines Eisenhochofens. Bei Maschinen die Gesamtheit der unbeweglichen Teile, die das Gerüst, den Rahmen bilden. ...
Gestelle
Gestelle (Schneise), gerade verlaufende Trennungslinien der Bestände im Walde (s. Forsteinteilung).
Gestellsteine
Gestellsteine, Steine, aus denen das Ofengestell besteht, gewöhnlich Sandsteine mit tonigem oder quarzigem Bindemittel, Glimmerschiefer etc.
Gestellung
Gestellung, die Vorstellung des Militärpflichtigen bei den Ersatzbehörden. Jeder Militärpflichtige ist in dem Aushebungsbezirk gestellungspflichtig, in dem er sich zur ...
Gestikulation
Gestikulation (lat.), Gebärdenspiel, die Gesamtheit der Bewegungen (Gesten), insbes. der Arme und Hände, in denen die Art, wie die eigne, oder auch fremde Rede uns innerlich ...
Gestĭon
Gestĭon (lat.), Führung, Verrichtung, Verwaltung, namentlich vormundschaftliche Geschäftsführung; gestio pro herede, nach römischem Rechte die stillschweigende Annahme einer ...
Gestirn
Gestirn, jeder am Himmel leuchtende Weltkörper, Fixstern, Planet, Komet etc.
Gestirnkultus
Gestirnkultus, s. Sabäismus.
Gestler
Gestler, Bergrücken, s. Chasseral.
Gestöber
Gestöber (Gestüber, Gestübe), die Losung (Exkremente) des eßbaren Federwildes der Niederjagd.
Gestor
Gestor (lat.), Träger, Führer, Gerant; g. feudi, Lehnsträger; g. negotiorum, Geschäftsführer, Geschäftsträger (s. Geschäftsführung).
Gestrandete Sachen
Gestrandete Sachen, s. Grundruhrrecht und Strandgut.
Gestrecktes Feld
Gestrecktes Feld (streichendes Feld, Längenfeld), s. Bergrecht, S. 681.
Gestreng
Gestreng (lat. strenuus, »tüchtig, wacker«), veraltetes Prädikat des niedern Adels und diesem im Range Gleichstehender, z. B. der Doktoren. »Ew. Gestrengen« pflegten früher ...
Gestrenge Herren
Gestrenge Herren (Eisheilige), der 11. (Mamertus), 12. (Pankratius) und 13. (Servatius) Mai, s. Maifröste.
Gestrickt
Gestrickt, s. Mineralien, mit Tafel, Fig. 8: Gestricktes Aggregat.
Gestrickte Gläser
Gestrickte Gläser, Filigrangläser (s. Millefiori), bei denen sich die Fädenlagen wie Maschen miteinander kreuzen.
Gestrikland
Gestrikland, eine zum Gefleborg-Län gehörige Landschaft Schwedens, umfaßt das meist ebene Küstenland im O. von Dalarne, hat gute Wälder und Bergwerke (besonders auf Eisen), ...
Gestübe
Gestübe (Gestübbe), Gemenge von feuerfestem Ton mit Kohlen- oder Kokspulver, dient, mit Wasser benetzt, zum Auskleiden des Gemäuers von Schachtöfen für das Schmelzen von ...
Gestümmelt
Gestümmelt heißt in der Heraldik eine Wappenfigur (menschliche oder Tierfigur), die eines oder mehrerer wesentlicher Teile beraubt ist.
Gestürzt
Gestürzt heißt in der Heraldik eine mit der Spitze oder der obern Kante nach unten gekehrte Wappenfigur.
Gestus
Gestus (lat.), s. Geste.
Gestütbuch
Gestütbuch, s. Herdbuch.
Gestüte
Gestüte (Stutereien), Zuchtstätten für Pferde. Man unterscheidet wilde, halbwilde und zahme G. Erstere, in denen Hengste und Stuten gemeinschaftlich weiden und mithin jede ...
Gesuchslisten
Gesuchslisten, schriftliche, von Militärbehörden einzureichende Eingaben an den Landesherrn, persönliche Verhältnisse von Offizieren betreffend.
Gesucht
Gesucht, im Kurszettel soviel wie begehrt, s. Geld und Brief (S. 516 dieses Bandes).
Gesundbeten
Gesundbeten. Die Vorstellung, daß die Krankheiten Folgen der Sünden, wenn nicht der Patienten selbst, so doch der Menschheit im allgemeinen und deshalb am besten durch Gebet und ...
Gesundbrunnen
Gesundbrunnen, die zu Heilzwecken angewendeten Quellen, s. Mineralwässer.
Gesunde Taxe
Gesunde Taxe, bei Havarieberechnungen die Abschätzung des Wertes, den die Ware im gesunden Zustand, also vor der Beschädigung, hatte.
Gesundheit
Gesundheit (Sanitas), derjenige Zustand eines Lebewesens, in dem alle Organe ihre normale Leistungsfähigkeit besitzen. In dem Sinne kommt G. nicht allein Menschen und Tieren, ...
Gesundheitsamt
Gesundheitsamt, Behörde mit beratendem Charakter zur Pflege des öffentlichen Gesundheitswesens. Das kaiserliche G. in Berlin wurde 1876 errichtet, um den Reichskanzler auf dem ...
Gesundheitsdienst
Gesundheitsdienst, s. Kriegssanitätswesen.
Gesundheitsgeschirr
Gesundheitsgeschirr, Steingut oder Steinzeug mit bleifreier Glasur; s. Tonwaren.
Gesundheitskommissionen
Gesundheitskommissionen (Sanitätskommissionen), Kommissionen zur Beratung und Unterstützung der Behörden behufs Verhütung und Beschränkung ansteckender Krankheiten. ...
Gesundheitspaß
Gesundheitspaß, obrigkeitliche Bescheinigung, daß eine Person oder Ware aus einer seuchenfreien Gegend komme. Vgl. Quarantäne.
Gesundheitspflege
Gesundheitspflege (Hygiene), die Wissenschaft, welche die Bedingungen des Wohlbefindens und die dasselbe schädigenden Einflüsse sowie die Mittel zur Bekämpfung der letztern ...
Gesundheitspolizei
Gesundheitspolizei (Sanitätspolizei), die Verwaltungstätigkeit zur Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, s. Gesundheitspflege.
Gesundheitsrat
Gesundheitsrat (Reichsgesundheitsrat), eine durch das Gesetz vom 30. Juni 1900 geschaffene Behörde, deren Mitglieder (zurzeit 79) vom Bundesrat auf 5 Jahre gewählt werden. Der ...
Gesundheitstaft
Gesundheitstaft, s. Wachstaft.
Gesundheittrinken
Gesundheittrinken, die Sitte, auf jemandes Wohl zu trinken, ein bei Griechen (schon zu Homers Zeiten), Römern, Kelten und Germanen alter und geheiligter Brauch, der sich bis in ...
Gesundheitwünschen
Gesundheitwünschen, s. Niesen.
Gesvölker
Gesvölker, große Gruppe von Indianerstämmen im östlichen Brasilien, so genannt nach der vielen Stammnamen angehängten Silbe »ges«. Die benachbarten Tupiindianer nennen sie ...
Geta
Geta, Septimius, Sohn des röm. Kaisers Septimius Severus und jüngerer Bruder und Mitregent des Caracalla, der sich mit ihm von Jugend an nicht hatte vertragen können und ihn im ...
Getah Lahoe
Getah Lahoe, soviel wie Sumatrawachs.
Geteilt
Geteilt heißt in der Heraldik ein Schild, der wagerecht geteilt ist (s. Heroldsfiguren, Fig. 2).
Geteilte Tracht
Geteilte Tracht, s. Mi-parti.
Geten
Geten (Getae), ein großes Volk des Altertums, wohnte zu Herodots Zeit zwischen Hämos (Balkan) und Donau, überschritt seit der Mitte des 4. Jahrh. v. Chr. die Donau und besetzte ...
Gethsemane
Gethsemane (»Ölkelter«), Vorwerk am Fuß des Ölbergs bei Jerusalem, jenseit des Baches Kidron, bekannt aus der Leidensgeschichte Jesu. Der acht alte Ölbäume umschließende ...
Getränk
Getränk, jede Flüssigkeit, die Mensch und Tier aufnehmen, um den Durst zu löschen, bez. für das dem Blut und den Geweben durch Haut, Lunge und Nieren entzogene Wasser Ersatz ...
Getränkesteuern
Getränkesteuern sind die schon seit alter Zeit und in fast allen Ländern vorkommenden Aufwandsteuern auf geistige Getränke, vornehmlich Bier, Branntwein, Wein und Obstwein. Sie ...
Getreide
Getreide (Zerealien, Halm-, Mehl-, Körnerfrüchte), Kulturpflanzen, besonders Gräser, die ihrer mehlreichen Früchte halber gebaut werden. Die Früchte der Getreidearten ...
Getreideälchen
Getreideälchen ( Weizenälchen), s. Aaltierchen.
Getreideausfuhr
Getreideausfuhr, s. Getreidehandel etc.
Getreidebau
Getreidebau (hierzu Tafeln »Getreide I-III«). Die Kultur der Getreidepflanzen gestaltet sich gegenüber der Kultur andrer Nutzpflanzen sehr einfach, die ihnen gewidmete Fläche ...
Getreidebau
Getreide I. Getreide II. Getreide III.
Getreideblasenfuß
Getreideblasenfuß, s. Blasenfüßer.
Getreidedarren
Getreidedarren, s. Riegen.
Getreideelevator
Getreideelevator, s. Elevator und Kornhäuser.
Getreidegallmücke
Getreidegallmücke, s. Gallmücken.
Getreidehalmwespe
Getreidehalmwespe, s. Holzwespen.
Getreidehandel, -Produktion und -Preise
Getreidehandel, -Produktion und -Preise. Alle Kulturvölker entnehmen einen großen oder den größten Teil ihrer Nahrung den Getreidearten. Wegen dieser Bedeutung als Grundlage ...
Getreideharfen
Getreideharfen, s. Ernte, S. 69.
Getreidekreuze
Getreidekreuze, s. Ernte, S. 68.
Getreidelagerhaus
Getreidelagerhaus, s. Kornhäuser.
Getreidelaubkäfer
Getreidelaubkäfer (Anisoplia fruticola Fabr.), Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer (Lamellicornia), 8–11 mm lang, erzgrün, unten dicht weiß, am punktierten Halsschild ...
Getreidelaufkäfer
Getreidelaufkäfer (Zabrus gibbus Fabr.), Käfer aus der Familie der Laufkäfer (Carabidae), 15 mm lang, mit stark gewölbtem, dicht und sein punktiertem Halsschild, tief ...
Getreidemagazin
Getreidemagazin, s. Kornhäuser und Magazin.
Getreidemähmaschinen
Getreidemähmaschinen, s. Mähmaschinen.
Getreidemotte
Getreidemotte, s. Motten.
Getreidepreise
Getreidepreise, s. Getreidehandel etc., S. 765f.
Getreideregen
Getreideregen, Fall von Getreidekörnern oder Halmen, die durch Wirbelwinde an andrer Stelle emporgehoben wurden.
Getreidereinigungsmaschinen
Getreidereinigungsmaschinen (hierzu Tafel »Getreidereinigungsmaschinen«), Geräte zum Abscheiden fremder Körper aus Getreide, Gras- und Kleesamen, Leinsamen, Raps, Rübsen, ...
Getreidereinigungsmaschinen
Getreidereinigungsmaschinen.
Getreiderost
Getreiderost, s. Rostpilze.
Getreiderüßler
Getreiderüßler, s. Kornwurm.
Getreidesamenzucht
Getreidesamenzucht (Getreidezüchtung), die systematische Verbesserung älterer bewährter Getreidesorten und die Züchtung neuer besserer Sorten zur Beschaffung guten Saatgutes. ...
Getreideschälmaschine
Getreideschälmaschine, s. Mühlen.
Getreidespeicher
Getreidespeicher, s. Kornhäuser.
Getreidestein
Getreidestein (Bierstein), s. Bier, S. 844.
Getreidesteuer
Getreidesteuer, s. Mahlsteuer.
Getreidetrocknung
Getreidetrocknung. Feucht eingebrachtes Getreide liefert ein Mehl, das dem Backprozesse Schwierigkeiten bereitet; in gleichem Maß ist es für die Aussaat ungeeignet. Von Weizen- ...
Getreideturm
Getreideturm, s. Kornhäuser.
Getreideverwüster
Getreideverwüster, s. Gallmücken.
Getreidewage
Getreidewage, s. Kornwage.
Getreidewucher
Getreidewucher, s. Kornwucher.
Getreidezölle
Getreidezölle (Agrarzölle), Zölle, die bei Ausfuhr oder Einfuhr von Getreide erhoben werden. Im Mittelalter herrschte meist das Bestreben, das im Inland erzeugte Getreide auch ...
Getreidezüchtung
Getreidezüchtung, s. Getreidesamenzucht und Pflanzenzüchtung.
Getrenntgeschlechtig
Getrenntgeschlechtig (eingeschlechtig, diklinisch), Blüten, in denen entweder nur Staubgefäße oder nur Pistille vorkommen; s. Diclinus.
Getreue
Getreue (Fidēles) hießen im Mittelalter die Lehnspflichtigen, die ihrem Lehnsherrn Treue geschworen hatten; noch gegenwärtig ist G. daher in einigen Ländern Anrede an Vasallen ...
Getriebe
Getriebe, Mechanismen zur Übertragung einer Bewegung, wie das Kurbelgetriebe (s.d.) und die verschiedenen Rädergetriebe als Reibungsrädergetriebe, Zahnrädergetriebe etc., ...
Getriebene Arbeit
Getriebene Arbeit, aus hämmerbarem Metall gefertigte Waren, auf denen mittels Hämmer, Bunzen oder Stanzen erhabene, innen vertiefte Figuren ausgearbeitet (getrieben) worden ...
Getriebezimmerung
Getriebezimmerung, s. Bergbau (Grubenausbau), S. 666.
Gétroz
Gétroz (spr. schetro, auch Giétroz, Gétros), im französischen Teil des schweizer. Kantons Wallis Bezeichnung für Alpenhüttenkolonie. Speziell führt eine solche ...
Gettaniagummi
Gettaniagummi, soviel wie Guttapercha.
Gettatōre
Gettatōre (ital., spr. dschett-), Abkürzung von tragettatore (Zauberer), ein mit dem Bösen Blick (s.d.) Behafteter.
Getto
Getto (ital. ghetto), Judenviertel, Judengasse, heißt in italienischen und orientalischen Städten der den Juden zur Wohnung angewiesene Stadtteil, wo sie, wie in den deutschen ...
Gettorf
Gettorf, Dorf in der preuß. Provinz Schleswig-Holstein, Kreis Eckernförde, an der Eisenbahn Kiel-Flensburg, hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, Margarinefabrik, Möbelfabrik ...
Gettysburg
Gettysburg (spr. ghéttisbörg), Hauptstadt der Grafschaft Adams im nordamerikan. Staat Pennsylvanien, mit lutherischem Seminar (seit 1826), dem lutherischen Pennsylvania College, ...
Gettysburg-Bank
Gettysburg-Bank (spr. ghéttisbörg-), s. Atlantischer Ozean, S. 45.
Getz
Getz, Bernhard, norweg. Jurist und Politiker, geb. 21. März 1850 auf Strinden bei Drontheim, gest. 1. Nov. 1901 zu Christiania, wirkte seit 1876 an der dortigen Universität ...
Geulincx
Geulincx (Geulingx, Geulings), Arnold, holländ. Philosoph, geb. 1625 in Antwerpen, gest. 1669 in Leiden, studierte in Löwen Theologie und Philosophie und wurde 1646 als Lehrer ...
Gēum
Gēum L. (Nelkenwurz, Erdrose), Gattung der Rosazeen, Stauden mit meist unterbrochen gefiederten, grundständigen Blättern, wenigen, meist dreizähligen oder brakteensörmigen ...
Geusen
Geusen, Name einer Verbindung niederländischer Edelleute und andrer mit der spanischen Herrschaft Philipps II. Mißvergnügten. Als auf Befehl des Königs die Inquisition in den ...
Geuze
Geuze, s. Orion (Sternbild).
Gevaert
Gevaert (spr. -wārt), François Auguste, Komponist und Musikschriftsteller, geb. 31. Juli 1828 in Huysse bei Oudenaarde, studierte am Konservatorium zu Gent, wo er die ersten ...
Gevatter
Gevatter, soviel wie Taufzeuge, Pate (s.d.), besonders der Taufzeuge im Verhältnis zu seinen Mittaufzeugen.
Gevatterblume
Gevatterblume, s. Chrysanthemum.
Gévaudan
Gévaudan (spr. schewodāng), Landschaft im südlichen Frankreich, ehemaliger Teil der Provinz Languedoc, bildet gegenwärtig das Depart. Lozère und gehört zum französischen ...
Gevelsberg
Gevelsberg, Stadt im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Schwelm, am Westende der Enneper Straße (s.d.), Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Düsseldorf- Soest, ...
Geviere
Geviere (Schachtgeviere), s. Bergbau (Grubenausbau), S. 666.
Geviert [1]
Geviert, das deutsche Wort für Quadrat.
Geviert [2]
Geviert (quadriert) heißt in der Heraldik ein Schild, der durch eine senkrechte (Spalt-) Linie und eine horizontale (Quer-) Linie in vier Plätze (Quartiere) geteilt ist (s. ...
Gevierte
Gevierte, Ausschließung im Buchdruck von der Stärke des betreffenden Schriftkegels (s. Buchdruckerkunst, S. 528).
Geviertes Feld
Geviertes Feld (Geviertfeld), s. Bergrecht, S. 680.
Geviertschein
Geviertschein, s. Aspekten.
Geviertvermessung
Geviertvermessung, s. Bergrecht, S. 681.
Gewächs [1]
Gewächs, soviel wie Pflanze; besonders Wein hinsichtlich des Ortes, wo, und der Zeit, wann er gewachsen ist.
Gewächs [2]
Gewächs, in der Chirurgie soviel wie Geschwulst.
Gewächshäuser
Gewächshäuser, Gebäude zur Kultur von Gewächsen, die unser Klima oder doch unsre Winterkälte nicht vertragen, sowie solche, in denen man Pflanzen in ungewöhnlicher ...
Gewagte Verträge
Gewagte Verträge, s. Aleatorisch.
Gewähradministration
Gewähradministration (Gewährverwaltung), s. Anteil- und Gewährverwaltung.
Gewährbücher
Gewährbücher, s. Grundbücher.
Gewähre
Gewähre, unrichtige Schreibweise für Gewere (s.d.).
Gewährfehler
Gewährfehler, s. Gewährmängel.
Gewährfrist
Gewährfrist, s. Gerichtliche Tiermedizin.
Gewährleistung
Gewährleistung ist Haftung für den Eintritt eines bestimmten Ereignisses, für die Dauer eines bestimmten Zustandes oder für das Vorhandensein bestimmter Eigenschaften eines ...
Gewährmängel
Gewährmängel (Gewährfehler, Hauptmängel, gesetzliche Fehler), Mängel bei Tieren, für die der Verkäufer dem Käufer Entschädigung leisten muß, s. Gerichtliche Tiermedizin.
Gewahrsam
Gewahrsam (Detention) ist die tatsächliche, nach außen hin erkennbare Herrschaft über eine Sache, die Möglichkeit, über sie unter Ausschluß andrer zu verfügen, die ...
Gewahrsamskredit
Gewahrsamskredit, der auf Unterpfand gewährte Kredit, wobei sich das Pfand im Gewahrsam eines Dritten (in Entrepots, Zollniederlagen, s. d.) befindet.
Gewährschaft
Gewährschaft, soviel wie Gewährleistung.
Gewährverwaltung
Gewährverwaltung, s. Anteil- und Gewährverwaltung.
Gewalt
Gewalt (Gewalttätigkeit) ist die Anwendung erhöhter körperlicher Kraft zur Überwindung eines Widerstandes, mag dieser durch den Körper eines Menschen oder durch einen ...
Gewalt der Schlüssel
Gewalt der Schlüssel, s. Schlüsselgewalt.
Gewältigen
Gewältigen (aufwältigen), Grubenbaue von hereinstürzendem Gestein oder eingedrungenem Wasser freimachen, z. B. Berge, Wasser g., dieselben aus Grubenbauen herausschaffen; einen ...
Gewaltmarsch
Gewaltmarsch, s. Marsch.
Gewaltsame Erkundung
Gewaltsame Erkundung, s. Erkundung und Rekognoszieren.
Gewaltsamer Angriff
Gewaltsamer Angriff, s. Festungskrieg, S. 482.
Gewalttätigkeit
Gewalttätigkeit, s. Gewalt.
Gewände
Gewände (Fenster-, Türgewände), die seitlichen Umgrenzungen der Fenster, bez. Türen.
Gewandfall
Gewandfall, s. Begräbnissitten.
Gewandhaus
Gewandhaus, soviel wie Tuchhalle, in größern Städten (Leipzig, Braunschweig etc.) ein Gebäude, in dem die Tuchhändler an Messen und Jahrmärkten ihre Waren zum Verkauf ...
Gewandhauskonzert
Gewandhauskonzert (früher auch Großes Konzert genannt), altes berühmtes Konzertinstitut in Leipzig, das in seiner gegenwärtigen Form seit 1781 besteht. Begründer war der ...
Gewandnadel
Gewandnadel, soviel wie Brosche und Fibel.
Gewandrecht
Gewandrecht, s. Baulebung.
Gewandung
Gewandung, allgemein soviel wie Bekleidung, Kostüm (s.d.). Speziell in der bildenden Kunst (Draperie, Faltenwurf) die Anordnung der Gewänder, mit denen menschliche Figuren ...
Gewann
Gewann (Esch, Böhden, Zelge, Kampe, Wannen), die Flurabteilungen in der Gemarkung des altgermanischen Dorfes; auch soviel wie Forstort oder Distrikt (besonders benannter Waldteil ...
Gewäre
Gewäre, unrichtige Schreibweise für Gewere (s.d.).
Gewässerte Zeuge
Gewässerte Zeuge, s. Moiré.
Gewebe
Gewebe des Menschen.
Gewebe [1]
Gewebe (Tela, Zellgewebe; hierzu Tafel »Gewebe des Menschen«), Anhäufungen gleichartiger Zellen im tierischen und pflanzlichen Körper. Über die G. der Pflanzen s. Zellgewebe. ...
Gewebe [2]
Gewebe (Zeuge, Stoffe) durch zwei sich kreuzende gesetzmäßig verschlungene Fadensysteme gebildete flächenartige Kunstprodukte. (Den Geweben werden nicht zugerechnet die ...
Gewebelehre
Gewebelehre, s. Histologie.
Gewebeprüfer
Gewebeprüfer, s. Gewebe, S. 778.
Gewebespannung
Gewebespannung, ein Zustand in der lebenden Pflanze, bei dem zwei miteinander verbundene Gewebe ungleiches Bestreben, sich auszudehnen, äußern. Im Stengel krautiger Gewächse ...
Geweckt
Geweckt heißt in der Heraldik ein gerauteter Schild (s. Heroldsfiguren, Fig. 18), bei dem die Rauten so in die Länge gezogen sind, daß sie zwei stumpfe und zwei spitze Winkel ...
Gewedde
Gewedde (Gewette), s. Fredum.
Gewehr [1]
Gewehr, allgemein jede Trutzwaffe (daher »Wehr und Waffen«), im engern und gebräuchlichern Sinne die Handfeuerwaffen mit langem Lauf. Das G. ist die Waffe der Infanterie, der ...
Gewehr [2]
Gewehr (Gewehre, Gewerf, Gewäff, Waffen), die Hauzähne im Unterkiefer der männlichen Wildschweine, die bei starken Keilern bis 10 cm lang hervorragen und durch das Wetzen an ...
Gewehrfabriken
Gewehrfabriken, Anstalten zur Anfertigung von Gewehren, auch blanken Waffen. In der folgenden Liste aller bedeutenden G. sind die staatlichen mit * bezeichnet. Deutschland: Berlin ...
Gewehrindustrieschule
Gewehrindustrieschule, in Ferlach (Kärnten) 1878 von der österreichischen Regierung errichtete Fachschule mit (1882) Probieranstalt, in der alle bei der Gewehrfabrikation ...
Gewehrmantel
Gewehrmantel, früher gebräuchliche zeltartige Vorrichtung zum Schutz derzu Pyramiden zusammengestellten Gewehre in länger dauernden Biwaks.
Gewehrmicken
Gewehrmicken (Gewehrmücken), gewöhnlich 1 m hohe Stützen von Holz oder Eisen vor einem Wachthaus, an welche die Gewehre der Wachtmannschaft angelehnt werden.
Gewehrprüfungskommission
Gewehrprüfungskommission, Behörde in Spandau zur Prüfung von Erfindungen auf dem Gebiete der Handfeuerwaffen. Sie steht unter der Feldzeugmeisterei (s.d.) und hat zwei ...
Gewehrraketen
Gewehrraketen, Brandgeschosse für Vorderladergewehre, die aus 2,5 Kaliber langen, mit Brandsatz gefüllten, an der Spitze mit einem Bleikörper beschwerten und mehrfach ...
Gewehrübungen
Gewehrübungen, Übungen mit Gewehren zur Kräftigung der Arme, Vorübung für Griffe, Bajonettfechten und Schießen.
Geweih
Geweih (Gehörn), die aus Knochensubstanz bestehenden Hörner der Hirscharten. Beim Rot-, Dam-, Elch- und Rehwild trägt nur das männliche Tier ein G., beim weiblichen Tier kommt ...
Geweihbaum
Geweihbaum, s. Gymnocladus.
Geweihstuppe
Geweihstuppe, s. Cladonia.
Geweiht
Geweiht nennt man das männliche (Geweih tragende) Rot-, Elch- und Damwild im Gegensatz zum weiblichen, dem Kahlwild.
Gewende
Gewende, soviel wie Feldstück; auch Angewende (s.d.).
Gewerbe
Gewerbe (von »werben«, etwas zu erlangen suchen), im weitern Sinne jede berufsmäßig ausgeübte Tätigkeit zum Zwecke des Erwerbs. In diesem Sinne sind auch die freien Berufe ...
Gewerbeakademie
Gewerbeakademie (Berlin), s. Gewerbeschulen und Technische Hochschulen.
Gewerbeaufsichtsbeamte
Gewerbeaufsichtsbeamte, soviel wie Fabrikinspektor (s. Fabrikinspektion).
Gewerbeausstellungen
Gewerbeausstellungen, s. Ausstellungen.
Gewerbebanken
Gewerbebanken, soviel wie Kreditgenossenschaften, s. Genossenschaften, S. 573.
Gewerbebetrieb
Gewerbebetrieb ist die Vereinigung und Verwendung von Arbeit und Kapital zum Zweck gewerblicher Produktion. Die deutsche Gewerbeordnung unterscheidet G. im Umherziehen ...
Gewerbefreiheit
Gewerbefreiheit, s. Gewerbegesetzgebung, S. 787.
Gewerbegehilfe
Gewerbegehilfe, s. Gehilfe.
Gewerbegenossenschaften
Gewerbegenossenschaften oder Genossenschaften schlechthin, in Österreich Bezeichnung für die Innungen (s.d.).
Gewerbegerichte
Gewerbegerichte sind besondere gesetzlich organisierte Gerichte zur Entscheidung von Rechtsstreitigkeiten zwischen gewerblichen Arbeitgebern und ihren Arbeitern aus dem ...
Gewerbegesetzgebung
Gewerbegesetzgebung (Gewerbeverfassung), der Inbegriff der gesetzlichen Bestimmungen, die auf eine Regelung des Gewerbewesens abzielen, und durch die der Gewerbebetrieb im ...
Gewerbehallen
Gewerbehallen heißen die in einigen Ländern für permanente Ausstellung gewerblicher Erzeugnisse errichteten Hallen; Landesgewerbehallen, insofern sie bestimmt sind, jeweilig ...
Gewerbehygiene
Gewerbehygiene, der Teil der öffentlichen Gesundheitspflege (s.d.), der sich auf die Gewerbe erstreckt und besonders die Förderung des Wohls der Arbeiter bezweckt ...
Gewerbeinspektion
Gewerbeinspektion, s. Fabrikinspektion.


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