Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Gewerbeinstitut
Gewerbeinstitut (Berlin), s. Gewerbeschulen und Technische Hochschulen.
Gewerbekammern
Gewerbekammern sind durch Wahl aus den Kreisen von Gewerbtreibenden hervorgegangene Organe derselben, deren Aufgabe es ist, die Interessen des Gewerbewesens wahrzunehmen, insbes. ...
Gewerbeklassensteuer
Gewerbeklassensteuer, s. Gewerbesteuer.
Gewerbekrankheiten
Gewerbekrankheiten (Fabrikkrankheiten), den einzelnen Gewerben in gewissem Sinn eigentümliche Krankheiten, können akut, subakut oder chronisch, mit dauerndem Siechtum verbunden ...
Gewerbelegitimationskarten
Gewerbelegitimationskarten heißen die auf Grund von Zollvereins- und Handelsverträgen behördlich ausgestellten Urkunden, die Personen zu ihrer Legitimation mit sich zu führen ...
Gewerbemuseum
Gewerbemuseum, s. Kunstgewerbemuseum.
Gewerbeordnung
Gewerbeordnung, s. Gewerbegesetzgebung.
Gewerbepolitik
Gewerbepolitik ist der Inbegriff der gesamten öffentlich-wirtschaftlichen, insbes. der staatlichen Fürsorge für das Gewerbewesen auf dem Gebiete der Gesetzgebung u. Verwaltung. ...
Gewerberat
Gewerberat, in Preußen der Titel für die Fabrikinspektoren (s. Fabrikinspektion). Auch Bezeichnung für ein in Preußen durch Verordnung vom 9. Febr. 1849 eingeführtes Institut ...
Gewerberecht
Gewerberecht, s. Gewerbegesetzgebung.
Gewerbesanitätspolizei
Gewerbesanitätspolizei, s. Gewerbehygiene.
Gewerbeschein
Gewerbeschein, s. Gewerbegesetzgebung, S. 789.
Gewerbeschulen
Gewerbeschulen, Unterrichtsanstalten, in denen Vorkenntnisse und grundlegende Fachkenntnisse für höheres Handwerk und technische Industrie gelehrt werden. Demgemäß wechselt ...
Gewerbestatistik
Gewerbestatistik, derjenige Zweig der Statistik, der sich auf die Verhältnisse der Gewerbe bezieht und zwar insbes. der Gewerbe im engern Sinne (Stoffveredelung im Gegensatz zu ...
Gewerbesteuer
Gewerbesteuer (Erwerbssteuer in Österreich) ist eine Ertragssteuer, welche die aus selbständig betriebenen gewerblichen Unternehmungen fließenden Erträge trifft. Was unter ...
Gewerbevereine
Gewerbevereine, freie gewerbliche Vereinigungen mit dem Hauptzweck, das Gewerbewesen oder, wie bei den Kunstgewerbevereinen, bestimmte Zweige desselben im Vereinsbezirk zu ...
Gewerbezählung
Gewerbezählung, s. Gewerbe und Gewerbestatistik.
Gewerbfleiß
Gewerbfleiß, soviel wie Industrie; vgl. Gewerbe.
Gewerbliche Arbeiter
Gewerbliche Arbeiter sind nach der deutschen Gewerbeordnung Gesellen, Gehilfen, Lehrlinge, Betriebsbeamte, Werkmeister, Techniker und Fabrikarbeiter. Das Verhältnis zwischen ...
Gewerbliche Arbeiterfrage
Gewerbliche Arbeiterfrage, s. Arbeiterfrage.
Gewerbliche Fachschulen
Gewerbliche Fachschulen, im allgemeinsten Sinne Lehranstalten, welche, das entsprechende Maß allgemeiner Schulbildung voraussetzend oder der privaten Bemühung des einzelnen ...
Gewerbliche Genossenschaften
Gewerbliche Genossenschaften in Österreich, s. Innungen.
Gewerbliche Schiedsgerichte
Gewerbliche Schiedsgerichte, s. Gewerbegerichte.
Gewerbliches Eigentum
Gewerbliches Eigentum, s. Eigentum, S. 444.
Gewerbsgehilfe
Gewerbsgehilfe, s. Gehilfe.
Gewerbskunde
Gewerbskunde, s. Technologie.
Gewerbsmäßiges Verbrechen
Gewerbsmäßiges Verbrechen ist im strengen Sinne das Verbrechen als Lebensberuf, das professionelle Verbrechen (s. Gelegenheitsverbrecher). In einem weitern Sinne spricht man von ...
Gewere
Gewere (Were; giwerî, giwerida, v. althochd. werjan, got. vasjan, bekleiden, einkleiden, entspricht dem lat. vestitura, investitura), in der germanischen Rechtssprache ...
Gewerf
Gewerf, in der mittelalterlichen Kriegskunst soviel wie Schuß- und Wurfzeug; in der Jägersprache soviel wie Gewehr (s.d.).
Gewerk
Gewerk (das), soviel wie Gewerbe, Handwerk, Innung.
Gewerke
Gewerke (der), veraltet soviel wie Handwerker, besonders Bauhandwerker; jetzt noch allgemein im Bergbau soviel wie Grubenarbeiter; daher Gewerkenschicht, Arbeitsquantum eines ...
Gewerkschaft
Gewerkschaft heißt im Bergbauwesen die Vereinigung mehrerer zum gemeinschaftlichen Betrieb einer Grube oder eines Stollens (s. Bergrecht, S. 681); auch soviel wie Gewerkverein ...
Gewerkvereine
Gewerkvereine (Gewerksgenossenschaften, Fachvereine, bisweilen auch Gewerkschaften genannt, engl. Trades Unions, auch als Arbeitergilden der Gegenwart bezeichnet) sind ...
Gewette
Gewette (Friedensgeld), s. Fredum.
Gewicht
Gewicht, die Größe des Druckes oder Zuges, den ein Körper in der Richtung der Schwerkraft auf eine wagerecht ruhende Unterlage, bez. auf den ruhenden Aufhängepunkt ausübt. Um ...
Gewicht für Maß und Maß für Gewicht
Gewicht für Maß und Maß für Gewicht ist eine Klausel, die in Konnossementen (s.d.), z. B. bei Getreideladungen, gebraucht wird, wonach es ihnen freistehen soll, die Fracht bei ...
Gewichtsakkumulator
Gewichtsakkumulator, s. Akkumulator (Kraftsammler).
Gewichtsanalyse
Gewichtsanalyse, s. Analyse, S. 474.
Gewichtsaräometer
Gewichtsaräometer, s. Aräometer.
Gewichtsfälschung
Gewichtsfälschung, s. Maß- und Gewichtsfälschung.
Gewichtsmotoren
Gewichtsmotoren, durch Gewicht betriebene Motoren, wie die Wasserräder, die durch herabsinkende Wassermassen getrieben werden.
Gewichtsnota
Gewichtsnota, die Spezifikation des Gewichts der einzelnen Stücke einer Warensendung. Sie wird, um auf der Faktur die Übersicht nicht zu stören, am Ende und auf der Rückseite ...
Gewichtsteuer
Gewichtsteuer, die nach dem Gewicht bemessene Steuer, insbes. beim Tabak die G. als Gegensatz zur Flächensteuer (s. Tabaksteuer).
Gewichtsthermometer
Gewichtsthermometer, s. Thermometer.
Gewichtszölle
Gewichtszölle, s. Zölle.
Gewild
Gewild, Stromschnelle im Rhein (s.d.), oberhalb Rheinfelden in der Schweiz.
Gewillkürtes Recht
Gewillkürtes Recht, s. Willkür.
Gewinde
Gewinde, s. Schraube.
Gewindebohrer
Gewindebohrer (Schraubenbohrer), s. Schraube.
Gewinn
Gewinn (engl. u. franz. profit) ist jede unter einem Risiko erzielte Einnahme, der ein entsprechender Aufwand nicht gegenübersteht. Im weitern Sinne bezeichnet man als ...
Gewinn- und Verlustkonto
Gewinn- und Verlustkonto, s. Buchhaltung, S. 539.
Gewinnbeteiligung der Arbeiter
Gewinnbeteiligung der Arbeiter, die im Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorkommende Verteilung von Prozenten des Geschäftsertrags seitens des gewerblichen ...
Gewinngut
Gewinngut, s. Bauerngut, S. 462.
Gewinnsteuer
Gewinnsteuer ist eine von Lotteriegewinsten in Österreich, Ungarn, Italien erhobene Steuer. Auch die in Deutschland von solchen Gewinnen erhobene Steuer ist hierher zu rechnen. ...
Gewissen
Gewissen (mittelhochd. gewizzen, »Kenntnis, Bewußtsein«, dann auch »Gewissen«), das Pflichtbewußtsein, insofern es sich neben den natürlichen Trieben und Neigungen und ...
Gewissenhaftigkeit
Gewissenhaftigkeit ist die moralische Eigenschaft des Menschen, vermöge deren er, den Anregungen seines Gewissens stets folgend, nichts tut, wovon er nicht überzeugt ist, daß ...
Gewissensbisse
Gewissensbisse, s. Gewissen.
Gewissensehe
Gewissensehe (Matrimonium conscientiae s. secretum) heißt eine geschlechtliche Verbindung, die ohne bürgerliche Beurkundung und ohne kirchliche Einsegnung, aber von beiden ...
Gewissensfälle
Gewissensfälle sind solche Fälle, in denen das Gewissen nicht mit Klarheit und Bestimmtheit zu unterscheiden vermag, was Recht oder Unrecht, was zu tun oder zu unterlassen ist. ...
Gewissensfreiheit
Gewissensfreiheit ist im allgemeinen die Abwesenheit von jeglichem Zwang, insofern man durch ihn einerseits zu Handlungen, von denen das Gewissen (insbes. das religiöse) abmahnt, ...
Gewissensgericht
Gewissensgericht, soviel wie Schwurgericht.
Gewissensrat
Gewissensrat, soviel wie Beichtvater.
Gewissensvertretung
Gewissensvertretung war im frühern Prozeßrecht eine bestehende Einrichtung, nach der die Partei, der vom Gegner der Eid (s.d.) zugeschoben ward, versuchen durfte, ob er das ...
Gewissenszwang
Gewissenszwang, s. Gewissensfreiheit.
Gewitsch
Gewitsch (tschech. Jevíčko), Stadt in Mähren, Bezirksh. Mährisch-Trübau, an der Staatsbahnlinie Kornitz-Groß-Opatowitz gelegen, Sitz eines Bezirksgerichts, hat eine schöne ...
Gewitter
Gewitter (hierzu Tafel »Gewitter«), die mit sichtbaren (Blitz) und hörbaren (Donner) elektrischen Entladungen verbundenen Kondensationsvorgänge des atmosphärischen ...
Gewitter
Gewitter.
Gewitter, magnetisches
Gewitter, magnetisches (magnetischer Sturm), stärkere erdmagnetische Störung, die meist plötzlich eintritt und mit Nordlichterscheinungen verbunden ist (s. auch Erdmagnetismus, ...
Gewitter-Registrator
Gewitter-Registrator, s. Blitz-Registrierapparat.
Gewitterhahn
Gewitterhahn, s. Dreschkönig.
Gewitterherd
Gewitterherd, s. Witterungsherd.
Gewitterkragen
Gewitterkragen, s. Gewitter, S. 809.
Gewitterläuten
Gewitterläuten, das Läuten der Kirchenglocken zur Vertreibung eines Gewitters, ist in Tirol noch überall im Gebrauch. Nach der Lehre des römischen Pontifikale, das die ...
Gewitternase
Gewitternase, s. Gewitter, S. 808.
Gewittersack
Gewittersack, s. Gewitter, S. 808.
Gewittervogel
Gewittervogel, s. Sturmvogel; auch soviel wie Brachvogel.
Gewißheit
Gewißheit ist die sich auf das Wissen stützende Überzeugung, die jeden Zweifel ausschließt. In diesem Sinn verbindet man die Ausdrücke G. und Wahrheit häufig miteinander, ...
Gewohnheit
Gewohnheit ist die durch öftere Wiederholung der nämlichen körperlichen oder geistigen Tätigkeit sich ergebende Disposition, vermöge deren sie fortan bei dem geringsten ...
Gewohnheitsmäßiges Verbrechen
Gewohnheitsmäßiges Verbrechen im weitern Sinne bildet den kriminalpsychologischen Gegensatz zum Gelegenheitsverbrechen (vgl. Kriminalpsychologie). Im engern Sinne spricht man ...
Gewohnheitsrecht
Gewohnheitsrecht ist der Inbegriff derjenigen Rechtsnormen, die ohne das ausdrückliche Gebot der gesetzgebenden Gewalt aus dem natürlichen Rechtsgefühl, aus der rechtlichen ...
Gewohnheitsverbrecher
Gewohnheitsverbrecher, s. Gewohnheitsmäßiges Verbrechen.
Gewölbe
Gewölbe, über einem teilweise oder ganz von Mauern umschlossenen Raum aus Steinen zusammengesetzte, gekrümmte, frei schwebende Decke. Diejenigen Teile der Umfassungsmauern, auf ...
Gewölle
Gewölle, die Haarballen, die in dem Magen der Raubvögel aus den Federn und Haaren des verschlungenen Raubes entstehen und von den Tieren willkürlich ausgespieen werden.
Geworfenes Gut
Geworfenes Gut, s. Haverei und Seewurf.
Gewürk
Gewürk, die Waben eines Bienennestes.
Gewürz, englisches
Gewürz, englisches, s. Pimenta.
Gewürze
Gewürze (Aromata), Substanzen, die man in geringer Menge den Speisen zusetzt, um deren Geschmack zu erhöhen, sie genießbarer und verdaulicher zu machen. Im weitern Sinne ...
Gewürzextrakte
Gewürzextrakte (lösliche, konzentrierte Gewürze), Präparate, welche die wirksamen Bestandteile der Gewürze in möglichst unveränderter und konzentrierter Form enthalten und ...
Gewürzinseln
Gewürzinseln, s. Molukken.
Gewürzlilien
Gewürzlilien, soviel wie Scitamineen.
Gewürzmüllen
Gewürzmüllen, s. Vitex.
Gewürznelken
Gewürznelken (Gewürznägelein), s. Caryophyllus aromaticus.
Gewürznelkenöl
Gewürznelkenöl, ätherisches Ol, das aus Gewürznelken, auch den Blütenstielen, durch Destillation mit Wasser oder Dampf gewonnen wird (Ausbeute 15–18 Proz.). G. ist farblos, ...
Gewürzpflanzen
Gewürzpflanzen (hierzu die Tafel »Gewürzpflanzen« mit Text), Pflanzen, die ganz oder von denen gewisse Teile zum Würzen von Speisen und Getränken benutzt werden. Zur ...
Gewürzpflanzen
Fig. 1. Caryophyllus aromaticus L. (Gewürznelkenbaum), ein dicht belaubter, immergrüner Baum aus der Familie der Myrtazeen, dessen Stamm sich 1,5 m über dem Boden verzweigt und ...
Gewürzrindenbaum
Gewürzrindenbaum, s. Drimys.
Gewürzsalze
Gewürzsalze, s. Gewürzextrakte.
Gewürzstrauch
Gewürzstrauch, s. Calycanthus.
Gewürzweine
Gewürzweine, mit Gewürzen versetzte Weine, waren besonders im Mittelalter als Arznei- und Genußmittel sehr beliebt, wie Alantwein, Angelikawein, Ingwerwein und ein Würzwein ...
Gex
Gex (spr. schäks), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Ain, liegt malerisch am Abhange der östlichsten und höchsten Jurakette (Mont Colomby, 1691 m), am Fuß des Col de ...
Geyer [1]
Geyer, Bergstadt in der sächs. Kreish. Chemnitz, Amtsh. Annaberg, im Erzgebirge, in einem Seitental des Zschopautals und an der Staatsbahnlinie Schönfeld-G., 603 m ü. M., mit 2 ...
Geyer [2]
Geyer, Florian G. von Geyersberg, s. Geier.
Geyger
Geyger, Ernst Moritz, Bildhauer und Kupferstecher, geb. 9. Nov. 1861 in Rixdorf bei Berlin, bildete sich 1877–78 auf der Kunstschule und von da bis 1884 als Schüler von Max ...
Geyling
Geyling, Karl, Glasmaler, geb. 23. Febr. 1814 in Wien, gest. daselbst 2. Jan. 1880, widmete sich auf der dortigen Akademie der Landschaftsmalerei und erhielt 1840 den Auftrag, im ...
Geymüller
Geymüller, Heinrich, Freiherr von, Architekt und Schriftsteller über Baukunst, geb. 12. Mai 1839 in Wien, widmete sich seit 1855 in Lausanne und 1857–60 in Paris dem ...
Geyrfugl
Geyrfugl, s. Alk.
Geysir
Geysir, soviel wie Geiser.
Geyter
Geyter, Julius (eigentlich Jan) de, fläm. Dichter, geb. 25. Mai 1830 in Lede bei Aalst, war anfangs Schullehrer, später Gerichtsbeamter und seit 1874 Direktor der Bank van ...
Géza
Géza (spr. gēsa, auch Gejesa, Gejese), Name mehrerer Stammesherzöge und Könige der Magyaren. – G., Fürst, Vater Stephans des Heiligen, regierte 972–997. Unter ihm ...
Gezähe
Gezähe, die Arbeitsgeräte der Berg- und Hüttenleute, z. B. beim Bergbau Bohrer, Fäustel, Schießzeug, Bergeisen, Kratze, Trog etc.; bei Metallhütten Stecheisen, ...
Gezahnt
Gezahnt, Form des Blattrandes, s. Blatt, S. v 6.
Gezeiten
Gezeiten und Gezeitenströmungen, soviel wie Ebbe und Flut.
Gezeitendock
Gezeitendock, s. Hafen.
Gezelle
Gezelle (spr. ges-), Guido, einer der bedeutendsten fläm. Lyriker des 19. Jahrh., geb. 1. Mai 1830 in Brügge, gest. daselbst 27. Nov. 1899, studierte am Kleinen Seminar zu ...
Gezeugstrecken
Gezeugstrecken, s. Bergbau, S. 665.
Geß
Geß, Wolfgang Friedrich, protest. Theolog, geb. 27. Juli 1819 in Kirchheim unter Teck (Württemberg), gest. 1. Juni 1891 in Wernigerode, war seit 1841 Geistlicher in ...
Geßler
Geßler, 1) Hermann, genannt G. von Bruneck, berüchtigter Landvogt von Schwyz und Uri, wurde nach der schweizerischen Sage vom Kaiser Albrecht in die Waldstätte geschickt, um ...
Geßmann
Geßmann, Albert, österreich. Politiker, geb. 1852 in Wien, studierte daselbst Philosophie und trat 1874 in die Universitätsbibliothek ein; als Kustos wurde er unter Verleihung ...
Geßner
Geßner, 1) Salomon, Idyllendichter, Maler und Radierer, geb. 1. April 1730 in Zürich, wo sein Vater Buchhändler und Mitglied des Großen Rats war, gest. daselbst 2. März 1788, ...
Gfrörer
Gfrörer, August Friedrich, deutscher Geschichtschreiber, geb. 5. März 1803 in Kalw, gest. 6. Juli 1861 in Karlsbad, im evangelischen Seminar zu Blaubeuren und im Stift zu ...
ggr
ggr., Abkürzung für gute Groschen (s. Groschen).
Ghadāmes
Ghadāmes (Rhadâmes), zu Tripolis gehörige Oase, Hauptort eines Bezirks des nordwestlichen Fezzan und Sitz eines Kaimakam, unter 30° nördl. Br. und 8°13' östl. L., 351 m ü. ...
Ghagra
Ghagra, Fluß, s. Gogra.
Ghalib Bei
Ghalib Bei, türk. Diplomat, s. Galib.
Ghanaïem, el
Ghanaïem, el, Ort im Distrikt Abu Tig der ägypt. Provinz (Mudirieh) Siut, mit (1897) 12,529 Einwohnern.
Ghar
Ghar (Ghartschegan), s. Georgien, S. 613.
Gharbieh
Gharbieh (Garbieh), ägypt. Provinz (Mudirieh) im Nildelta, westlich vom Damiettearm, begrenzt vom Mittelmeer und den Provinzen Dakalieh, Menusieh und Beherah, umfaßt 6062,5 qkm ...
Ghardaja
Ghardaja, Hauptstadt der Mzabiten in der gleichnamigen Oase des südlichen Algerien, unter 32°28' nördl. Br. und 3°51' östl. L., auf steilem Felsenkegel, rechts am Wadi Mzab, ...
Ghasēl
Ghasēl (Gasél), bei den Persern und Türken eine beliebte, den Arabern (s. Arabische Literatur, S. 658) entlehnte Form des lyrischen Gedichts, die Rückert und Platen auch in ...
Ghâsi
Ghâsi (arab., auch Ghazi, Gazi geschrieben) ist in den mohammedan. Ländern soviel wie Glaubenskämpe, Krieger für die Sache des Islams. Diesen Titel pflegt jeder gegen die ...
Ghâsie
Ghâsie, s. Ghawâsi.
Ghasiz
Ghasiz, s. Aba.
Ghasnawiden
Ghasnawiden (Ghasnewiden), die erste mohammedan. Dynastie, die in Ostindien herrschte, hat ihren Namen von der Stadt Ghasna in Afghanistan und wurde von dem Türken Alptegîn ...
Ghasni
Ghasni (Ghasna, Ghisni, engl. Ghuznee), Stadt im nordöstlichen Afghanistan, 135 km südöstlich von Kabul, in einer von den Dscharabergen und der Narawalkette eingeschlossenen ...
Ghassali
Ghassali (richtiger Ghazali, im Mittelalter Algazel), Mohammed ibn Mohammed, berühmter Theolog der Araber, geb. 1059 in oder bei Tus in Chorasan, gest. daselbst 1111, studierte ...
Ghassaniden
Ghassaniden (Gassaniden), südarab. Fürstengeschlecht, wanderte nach der Überlieferung noch vor Zenobias Zeit in Syrien ein und gewann die Herrschaft über bedeutende Teile ...
Ghat
Ghat (Rhat), Oase in der nördlichen Sahara, im südwestlichen Fezzan, zwischen dem Tassiliplateau im W. und der Akakuskette im O., unter 24°57' nördl. Br. u. 10°12' östl. L., ...
Ghats
Ghats (»Treppe«), in der Hindostanisprache Ufertreppe an einem Fluß, stufenweise aufsteigender Bergpfad, bezeichnet insbes. die längs der Ost- und Westküste Vorderindiens ...
Ghawâsi
Ghawâsi (Singular Ghâsie) heißen die öffentlihen Tänzerinnen in Ägypten.
Ghazal
Ghazal, Bahr el, s. Gazellenfluß.
Ghazali
Ghazali, s. Ghassali.
Ghazi
Ghazi, s. Ghâsi.
Ghazipur
Ghazipur, Distrikt der Division Benares in den britisch-ind. Nordwestprovinzen, umfaßt 3815 qkm mit (1891) 1,077,909 Einw. (974,339 Hindu, 102,726 Mohammedaner). Das vom Ganges ...
Ghazir
Ghazir, Fluß im asiatisch-türk. Liwa Mosul, mündet in den obern Zab (Nebenfluß des Tigris); er ist der durch die Schlacht von Gaugamela bekannte Fluß Bumodos der Alten.
Gheel
Gheel (Geel), Gemeinde in der belg. Provinz Antwerpen, Arrond. Turnhout, an der Staatsbahnlinie Antwerpen-Hamont (Anschluß nach Deutschland), mit 2 got. Kirchen (eine der heil. ...
Ghega
Ghega, Karl, Ritter von, Ingenieur, geb. 13. Juni 1802 in Venedig, gest. 14. März 1860 in Wien, studierte seit 1817 in Padua, ward 1819 bei der Ausführung der großen ...
Gheluwe
Gheluwe, Dorf in der belg. Provinz Westflandern, Arrond. Ypern, an der Vizinalbahn Courtrai-Menin, mit Ol- und Spitzenindustrie, Tabakbau und (1902) 4647 Einw.
Ghent
Ghent (altertümlich Gaunt), englischer Name für Gent.
Gherardésca
Gherardésca, berühmte toskan. Adelsfamilie, deren Stammbaum sich bis ins 10. Jahrh. verfolgen läßt, die unter andern die Grafschaften Gherardesca, Donoratico und Montescudaio ...
Gherárdi
Gherárdi, Evarista, ital. Schauspieler, geb. um 1670 zu Prato im Toskanischen, gest. 31. Aug. 1700 bei Paris. Sein Vater, ebenfalls Schauspieler, ließ ihn im Collège de La ...
Gherárdi del Testa
Gherárdi del Testa, Tommaso, ital. Lustspieldichter, geb. 1815 zu Terriciuola bei Pisa, gest. 13. Okt. 1881 bei Pistoja, studierte die Rechte und ließ sich als Advokat in ...
Gherardīni
Gherardīni, Giovanni, ital. Philolog, geb. 1778 in Mailand, gest. daselbst 8. Jan. 1861, war praktischer Arzt, beschäftigte sich aber mehr mit literarischen und philologischen ...
Gherrie
Gherrie (Gheriah), bengalisches Stoffmaß zu 3 Angulli, 8 im Hath und amtlich = 56,15 mm.
Ghetto
Ghetto, s. Getto.
Ghiacciajo
Ghiacciajo (spr. gjattschájo), in den italienischen Alpen soviel wie Gletscher.
Ghibellīnen
Ghibellīnen, im Mittelalter seit der Zeit der staufischen Kaiser Parteiname der Anhänger des Kaisers, im Gegensatz zu den Guelfen (s.d.) oder Welfen, den Verfechtern der ...
Ghibérti
Ghibérti, Lorenzo, ital. Goldschmied, Erzgießer und Bildhauer, geb. 1378 in Florenz, gest. daselbst 1. Dez. 1455, Sohn des Cione di Ser Buonaccorso, lernte die Goldschmiedekunst ...
Ghika
Ghika, ein aus Köprili in Mazedonien stammendes Fürstengeschlecht, aus dem seit dem 17. Jahrh. viele Hospodare der Moldau und Walachei hervorgingen. Der Stifter des Geschlechts, ...
Ghillany
Ghillany, Friedrich Wilhelm, Schriftsteller, geb. 18. April 1807 in Erlangen, gest. 26. Juni 1876, studierte Theologie, wurde Prediger in Nürnberg, wandte sich aber, da er mit ...
Ghirlandajo
Ghirlandajo, 1) (eigentlich Domenico di Tommaso Bigordi, genannt il G.) ital. Maler, geb. 1449 in Florenz, gest. daselbst 11. Jan. 1494, war anfangs Schüler von Alesso ...
Ghisi
Ghisi, 1) Giorgio, ital. Kupferstecher, geb. 1520 in Mantua, gest. daselbst 15. Dez. 1582, bildete sich wahrscheinlich bei Agostino Veneziano, ging im Alter von 20 Jahren nach ...
Ghislanzōni
Ghislanzōni, Antonio, ital. Schriftsteller, geb. 1824 in Lecco, gest. daselbst 18. Juni 1893, studierte Medizin, wurde dann aber Bühnensänger und redigierte 1848 in Mailand ...
Ghisni
Ghisni, s. Ghasni.
Ghizeh
Ghizeh, s. Gizeh.
Ghor [1]
Ghor (arab., »Senkung«), das Jordantal vom See Genezareth bis zum Toten Meer, bildet die tiefste Depression (Totes Meer -394 m) der Erde. Es ist 7–15 km breit, wird nur ...
Ghor [2]
Ghor, Gebirge in Afghanistan, s. Parapamisus. In der Geschichte der Afghanen nimmt dieses Gebiet eine hervorragende Stellung ein. Im 12. Jahrh. wanderten die in G. angesiedelten ...
Ghûl
Ghûl, Dämon des arabischen Volksglaubens, s. Dschinn.
Ghulâm
Ghulâm (Gulâm, pers., »Knabe«), an den mohammedanischen Fürstenhöfen soviel wie »Page«; bei den Persern auch Name der Regierungsboten und Postkuriere.
Ghuria
Ghuria (Ghuriel), s. Gurien.
Ghusen
Ghusen, asiat. Volk, s. Uzbeken.
Ghuwer
Ghuwer (Diminutiv von Ghor, s. d.), etwa 2 km breite, 10 km lange, fruchtbare und quellreiche, aber jetzt unbebaute Ebene bei Medschdel, am See Genezareth, im Altertum Genesar, ...
Ghyczy
Ghyczy (spr. gitzi), Koloman von, ungar. Staatsmann, geb. 2. Febr. 1808 in Komorn, gest. 28. Febr. 1888 in Budapest, studierte die Rechtswissenschaft, wurde 1833 zum ersten ...
Giaber
Giaber, s. Dschabir.
Giacomelli
Giacomelli (spr. dscha-), Hector, franz. Zeichner und Illustrator, geb. 1. April 1822 in Paris, war anfangs Graveur und Ziseleur und wandte sich dann der Illustration zu, die er ...
Giacometti
Giacometti (spr. dscha-), Paolo, ital. Dramatiker, geb. 19. März 1816 in Novi Ligure, gest. zu Rom im August 1882, errang schon 20jährig, während er in Genua die Rechte ...
Giacomīno
Giacomīno (spr. dscha-) von Verona, ital. Dichter des 13. Jahrh., Franziskanermönch, verfaßte zwei didaktische Dichtungen über Paradies und Hölle in veronesischem Dialekt ...
Giacomotti
Giacomotti (spr. dscha-), Félix Henri, franz. Maler, geb. 18. Nov. 1828 in Quingey (Depart. Doubs), besuchte in Paris die Ecole des beaux-arts und war Schüler des ...
Giacōsa
Giacōsa (spr. dscha-), Giuseppe, ital. Bühnendichter, geb. 21. Okt. 1847 in Colleretto-Parella bei Ivrea in Piemont, studierte die Rechte und lebte eine Zeitlang als ...
Giallo
Giallo (ital., spr. dschallo), gelb; G. di Napoli (Giallolina), Neapelgelb; G. di terra, ockergelb. G. antico. der gelbe, dichte, numidische Marmor, der sich häufig an ...
Giambullāri
Giambullāri (spr. dscham-), Pier Francesco, ital. Schriftsteller, geb. 1495 in Florenz, gest. 1555, war Kanonikus der Kirche von San Lorenzo daselbst, 1540 Mitbegründer der ...
Gianibelli
Gianibelli (spr. dscha-, Giambelli), Federigo, Kriegsbaumeister des 16. Jahrh., geb. in Mantua, gest. in London, nach andern beim Kampf in Antwerpen, diente als Kriegsbaumeister ...
Gianni
Gianni (spr. dschanni), Francesco, ital. Improvisator, geb. 1760 in Rom, gest. 17. Nov. 1822 in Paris, war Schneider, verriet frühzeitig ein bedeutendes Talent zum Versemachen ...
Giannōne
Giannōne (spr. dschan-), 1) Pietro, ital. Schriftsteller, geb. 7. Mai 1676 zu Ischitella in der Provinz Capitanata, gest. 7. März 1748, erhielt zu Neapel im Hause des ...
Giannūtri
Giannūtri (spr. dschan-), unbewohnte Felseninsel im Tyrrhenischen Meer, südlich vom Monte Argentaro, 2,6 qkm groß, gehört zum Toskanischen Archipel und zur italienischen ...
Giant's Causeway
Giant's Causeway (spr. dschai-ĕnts kaos'wē, Riesendamm), umfangreiche Basaltbildung an der Nordküste der irischen Grafschaft Antrim, 6 km nordöstlich von Bushmills, besteht ...
Giant's Dance
Giant's Dance (engl., spr. dschai-ĕnts dännß, Riesentanz, auch Riesenreise), Volksbezeichnung für eine Steinsäule in der Ebene von Kildare in der Nähe des Schlosses Naas auf ...
Gianturco
Gianturco (spr. dschan-), Emanuele, ital. Staatsmann, geb. 20. März 1857 in Avigliano, studierte zu Neapel gleichzeitig Jurisprudenz und Musik, war eine Zeitlang als Advokat ...
Giardinetto
Giardinetto (ital., spr. dschar-), eine Dessertschüssel mit in grüne Blätter gewickelten Früchten, Käse und Konfitüren; spezifisch wienerisch.
Giarre
Giarre (spr. dscharre), Stadt in der ital. Provinz Catania (Sizilien), Kreis Acireale, westlich von der Hafenstadt Riposto (s.d.), an der Eisenbahn Messina-Catania sowie an der ...
Giarretta
Giarretta (spr. dscha-), Fluß, s. Simeto.
Giaur
Giaur, s. Gjaur.
Giavēno
Giavēno (spr. dschaw-), Flecken in der ital. Provinz Turin, Kreis Susa, 506 m ü. M., am Sangone und an der Dampfstraßenbahn Turin-G., mit Resten der mittelalterlichen ...
Gibbar
Gibbar, s. Finnfische.
Gibbon [1]
Gibbon (von Buffon nach dem englischen Historiker G. benannt, Hylobates Ill.), Gattung der Anthropomorphen, ziemlich große Affen in Ostindien, Hinterindien und auf den Inseln, ...
Gibbon [2]
Gibbon (spr. ghibb'n), Edward, engl. Geschichtschreiber, geb. 27. April 1737 zu Putney in Surrey, gest. 16. Jan. 1794 in London, studierte zu Oxford und trat, durch einige ...
Gibbons
Gibbons (spr. ghibb'ns), 1) Grinling, engl. Bildhauer, geb. 4. April 1648 in London oder Rotterdam, gest. 3. Aug. 1721 in London, wurde 1671 an den Hof Karls II. berufen und ...
Gibbōs
Gibbōs (lat. gibbosus), höckerig, bucklig; Gibbosität, das Buckligsein, der Höcker; s. Pottsches Übel.
Gibbsīt
Gibbsīt, Mineral, soviel wie Hydrargillit.
Gibea
Gibea, Ort, s. Gibeon.
Gibellīna
Gibellīna (spr. dschĭ-), Stadt in der ital. Provinz Trapani, Kreis Alcamo, am Südhang der Monti Fenestrelle und an der Eisenbahn Palermo-Trapani, mit altem Kastell, ...
Gibelotte
Gibelotte (franz., spr. schiblott'), Kaninchenfrikassee.
Gibĕon
Gibĕon, Ort in Palästina, im Stamm Benjamin, etwa 6 km nordwestlich von Jerusalem auf einem Hügel gelegen. Die Gibeoniter wußten durch List den Angriff der eindringenden ...
Gibiche
Gibiche, in der deutschen Heldensage der Vater der Burgundenkönige Gunther, Gernot, Giselher, die in der Nibelungensage eine so hervorragende Rolle spielen. In der nordischen ...
Gibitzenhof
Gibitzenhof, 1898 der Stadt Nürnberg (s.d.) einverleibte Gemeinde.
Gibraltar
Gibraltar, Halbinsel an der Südküste Spaniens, die durch die tief eingreifende Bai von Algeciras (oder von G.) gebildet wird, ist ein aus Jurakalk auf der Grundlage silurischen ...
Gībraltar, Meerenge
Gībraltar, Meerenge oder Straße von (span. Estrecho [spr. estrētscho] de G., das Fretum Herculeum der Alten), die Verbindung zwischen dem Atlantischen Ozean und dem ...
Gībson
Gībson (spr. ghibß'n), 1) John, engl. Bildhauer. geb. 1790 in Gyffin bei Conway, gest. 27. Jan. 1866 in Rom, kam neunjährig nach Liverpool, wurde durch Unterstützung des ...
Gibus
Gibus (franz., spr. schibūß), »Klapp-Zylinderhut«, benannt nach einem Hutmacher G.
Gichon
Gichon, s. Gihon.
Gicht des Getreides
Gicht des Getreides, s. Grünauge.
Gicht [1]
Gicht, die Mündung eines Schachtofens, auch der Raum um diese Mündung herum. Gichtmantel, ein die Ofenmündung bis auf Chargieröffnung umgebender Zylinder aus Blech oder ...
Gicht [2]
Gicht (Arthritis vera, A. urica, A. guttosa), eine in einer fehlerhaften Anlage (Konstitution) beruhende, durch schmerzhafte Ablagerung von harnsauren Salzen in den Gelenken und ...
Gichtaufzug
Gichtaufzug, Vorrichtung zum Emporschaffen von Schmelzmaterialien von der Hüttensohle bis zur Ofenmündung (Gicht). Man benutzt Handaufzüge in Gestalt von Haspeln oder durch ...
Gichtbeere
Gichtbeere, soviel wie schwarze Johannisbeere, Ribes nigrum.
Gichtbrücke
Gichtbrücke, s. Gicht (Ofengicht).
Gichtel
Gichtel, Johann Georg, Schwärmer und Mystiker, geb. 14. Mai 1638 in Regensburg, gest. 21. Jan. 1710 in Amsterdam, wurde 1664 in Regensburg Advokat. Durch Verkehr mit Schwärmern, ...
Gichtenwechsel
Gichtenwechsel, s. Gicht (Ofengicht).
Gichter
Gichter, die Eklampsie der Kinder.
Gichtflamme
Gichtflamme, s. Gichtgase.
Gichtgalerie
Gichtgalerie, s. Gicht (Ofengicht).
Gichtgase
Gichtgase, die aus der Mündung (Gicht) eines Herd- oder Schachtofens entweichenden noch brennbaren Gase, die beim Anzünden oberhalb der Gicht die Gichtflamme geben und jetzt ...
Gichtgeschwür
Gichtgeschwür, s. Gicht (Krankheit).
Gichtiger Mund
Gichtiger Mund ( Urgicht, v. altd. gichen, jehen, d. h. sagen, gestehen), im altdeutschen Gerichtsverfahren soviel wie Geständnis (vgl. Femgericht, S. 412).
Gichtknoten
Gichtknoten, s. Gicht (Krankheit).
Gichtkorn
Gichtkorn (Radenkorn), die durch das Weizenälchen (s. Aaltierchen) veranlaßte Gallenbildung des Weizenkorns.
Gichtkraut
Gichtkraut, s. Geranium und Gratiola.
Gichtmantel
Gichtmantel s. Gicht (Ofengicht).
Gichtmesser
Gichtmesser s. Gicht (Ofengicht).
Gichtpapier
Gichtpapier (Charta resinosa, antirheumatica, antarthritica), ein mit einer Mischung aus Pech, Terpentin, Wachs und Kolophonium getränktes Papier zum Einhüllen der gichtkranken ...
Gichtplateau
Gichtplateau, s. Gicht (Ofengicht).
Gichtrauch
Gichtrauch, soviel wie Hüttenrauch.
Gichtrose
Gichtrose, soviel wie Paeonia.
Gichtrübe
Gichtrübe, s. Bryonia.
Gichtschwamm [1]
Gichtschwamm, s. Phallus.
Gichtschwamm [2]
Gichtschwamm (Ofenbrüche, Ofenschwamm, Ofengalmei, Cadmia fornacum), schwammige Ansätze an der Gicht von Schachtöfen, namentlich der Eisenhochöfen, entstehen bei Verhüttung ...
Gichtstaub
Gichtstaub, soviel wie Flugstaub (s.d.).
Gichttaft
Gichttaft, ein Wachstaft zum Einhüllen der an Rheumatismus und Gicht leidenden Körperteile, soll die Hauttätigkeit befördern und äußere schädliche Einflüsse abhalten.
Gichtvogel
Gichtvogel, s. Kreuzschnabel.
Gichtwecker
Gichtwecker, s. Gicht (Ofengicht).
Gickelhahn
Gickelhahn, Berg, s. Kickelhahn.
Gide
Gide (spr. schīd'), Théophile, franz. Maler, geb. 15. März 1822 in Paris, gest. daselbst 29. Nov. 1890, erhielt seine künstlerische Ausbildung durch Paul Delaroche und Cogniet ...
Gidĕon
Gidĕon (hebr., »Baumfäller«, für: Kriegsheld), Richter der Israeliten, Sohn des Joas aus dem Stamme Manasse, rottete den Baalsdienst zu Ophra aus (daher sein Beiname Jerubaal ...
Gids, De
Gids, De (spr. chidds, »der Führer«), Titel der verbreitetsten, seit 1838 in Amsterdam erscheinenden holländischen Monatsschrift; sie übte anfangs unter der Leitung von ...
Gieb.
Gieb., bei Tiernamen Abkürzung für Ch. G. Giebel (s.d.).
Giebel [1]
Giebel, Fisch, s. Karausche.
Giebel [2]
Giebel heißt der dreieckige, lotrechte Abschluß an den Enden eines Sattel- oder Pultdaches, der entweder von dem Dach überragt wird (gedeckter G.), oder das Dach überragt ...
Giebel, Christoph Gottfried
Giebel, Christoph Gottfried, Zoolog und Paläontolog, geb. 13. Sept. 1820 in Quedlinburg, gest. 14. Nov. 1881 in Halle als Professor der Zoologie und Direktor des Zoologischen ...
Giebelähre
Giebelähre, s. Firstblume.
Giebeldach
Giebeldach, soviel wie Satteldach, s. Dach, S. 404.
Giebelfeld
Giebelfeld (griech. Tympanon), die von drei Seiten durch Gesimse eingeschlossene Fläche eines Giebels, war bei griechischen Tempeln, z. B. am Parthenon (s. Tafel »Architektur ...
Giebelreiter
Giebelreiter, ein kleiner Turm auf der Spitze eines Gebäudegiebels.
Giebelstecher
Giebelstecher, s. Blattroller.
Giebelturm
Giebelturm, ein Turm mit Satteldach, also mit zwei Giebeln, oder mit Kreuzdach, also mit vier Giebeln.
Gieben
Gieben, Fisch, s. Blicke.
Giebichenstein
Giebichenstein, früher selbständiges Dorf, seit 1900 der Stadt Halle a. S. einverleibt. – Das auf einem steilen Felsen dicht an der Saale gelegene Bergschloß G. wird schon ...
Gieboldehausen
Gieboldehausen, Flecken im preuß. Regbez. Hildesheim, Kreis Duderstadt, im Untereichsfeld, an der Ruhme und der Staatsbahnlinie Wulften-Duderstadt, 133 m ü. M., hat eine ...
Giech
Giech, fränk., ehemals reichsunmittelbares Grafengeschlecht, 1125 zuerst urkundlich bezeugt, hat seinen Namen von der Stammburg (jetzt Ruine) bei Scheßlitz im ehemaligen Bistum ...
Giekbaum
Giekbaum, unteres Rundholz für Gaffelsegel.
Gien
Gien (spr. schjäng), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Loiret, am rechten Ufer der Loire, über die hier eine Brücke von 12 Bogen führt, Knotenpunkt der Lyoner und ...
Giengen
Giengen, Stadt im württemberg. Jagstkreis, Oberamt Heidenheim, an der Brenz und der Staatsbahnlinie Aalen-Ulm, 463 m ü. M., hat eine schöne evang. Kirche, eine Spitalkirche, ...
Gienmuscheln
Gienmuscheln (Chamidae), Familie der Muscheln mit den Gattungen Chama L. und Diceras Lam. Die etwa 50 Arten der erstern leben in wärmern Meeren, meist auf Korallenriffen, haben ...
Giens
Giens (spr. schjäng), Halbinsel und hiernach benaunter Golf, s. Hyères.
Giepen
Giepen, das Überschlagen eines Gaffelsegelbaumes nach der andern Seite.
Gieren
Gieren (Abgieren), das zickzackförmige Abweichen eines Schiffes in Fahrt vom geraden Kurs, veranlaßt durch schlechtes Steuern oder durch Fehler in der Schiffsform, der Takelung ...
Gierfähre
Gierfähre (Gierponte), Seilfähre, s. Fähre.


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