Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Meyers Großes Konversations Lexikon →  agri-bald bald-brig brig-crus crus-eise eise-fluß fluß-gran gran-honn hono-karp karp-kupf kupf-male malé-must must-paph paph-prot prot-saar saar-senk senl-supī supl-utĭc utic-zehn


Слова на букву fluß-gran (8408)

<< < 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 > >>
Gierfalke
Gierfalke, Jagdfalke, s. Falken, S. 290.
Gieritz
Gieritz, s. Möwen.
Gierke
Gierke, Otto Friedrich, Rechtsgelehrter, geb. 11. Jan. 1841 in Stettin, studierte in Heidelberg und Berlin, ward 1865 Gerichtsassessor, habilitierte sich 1867 an der Berliner ...
Gierponte
Gierponte, s. Gierfähre.
Giers
Giers, 1) Nikolai Karlowitsch von, russ. Staatsmann, geb. 21. Mai 1820 aus einer ursprünglich schwedischen, aber langst russifizierten Familie, gest. 26. Jan. 1895 in St. ...
Giers, Gertrud
Giers, Gertrud, Schauspielerin, geb. 7. Dez. 1855 in Köln, trat zunächst auf dem dortigen Stadttheater auf und war dann nach kurzer Tätigkeit am Hoftheater in Kassel von ...
Giersch
Giersch, soviel wie Geißfuß, s. Aegopodium.
Giersdorf
Giersdorf, Dorf und Sommerfrische im preuß. Regbez. Liegnitz, Kreis Hirschberg, am Fuß des Riesengebirges und am Heidewasser, 354 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. ...
Gierymski
Gierymski, Max, poln. Maler, geb. 15. Okt. 1846 in Warschau, gest. 16. Sept. 1874 in Reichenhall, war anfangs Mechaniker, besuchte später die Universität seiner Vaterstadt und ...
Giesberg
Giesberg, Schloßruine, s. Hilchenbach.
Giese
Giese, Ernst Friedrich, Architekt, geb. 16. April 1832 in Bautzen, gest. 12. Okt. 1903 in Charlottenburg, bildete sich seit 1852 auf der Dresdener Kunstakademie bei Nicolai, hielt ...
Giesebrecht
Giesebrecht, 1) Ludwig, Dichter und Schulmann, geb. 5. Juli 1792 zu Mirow in Mecklenburg-Strelitz, gest. 18. März 1873 in Jasenitz bei Stettin, nahm im mecklenburgischen ...
Giesecke
Giesecke, 1) Karl Ludwig, Grönlandforscher, geb. 1761 in Augsburg, gest. 5. März 1833 in Dublin, war erst Jurist, dann Schauspieler und Theaterdichter in Wien, dann ...
Gieseckīt
Gieseckīt (Liebenerit), Pseudomorphosen von einer grünlichgrauen Substanz (vorwiegend aus Muscovit bestehend) nach Eläolith, finden sich eingewachsen in dem sogen. ...
Gieseler
Gieseler, Johann Karl Ludwig, verdienstvoller Kirchenhistoriker, geb. 3. März 1792 in Petershagen bei Minden, gest. 8. Juli 1854 in Göttingen, wurde 1817 Konrektor am Gymnasium ...
Giesenberg-Sodingen
Giesenberg-Sodingen, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Dortmund, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Steinkohlenbergbau, 2 Dampfziegeleien und (1900) 4039 Einw. ...
Giesenkirchen
Giesenkirchen, Dorf im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Gladbach, an der Straßenbahn Rheydt-G., hat eine kath. Kirche, Spinnerei und Weberei, Zigarrenfabrikation, 3 ...
Giétroz
Giétroz, s. Gétroz.
Gießbach [1]
Gießbach, s. Bach, S. 226.
Gießbach [2]
Gießbach, berühmter Wasserfall im schweizer. Kanton Bern, 716 m ü. M. Vom nördlichen Abhang des Faulhorns stürzt der Bach in sieben Stufen aus einer Höhe von 300 m durch ...
Gießbeckenknorpel
Gießbeckenknorpel, s. Kehlkopf.
Gießbleche
Gießbleche (Gießpuckel, Gießbuckel, Buckelbleche), mit halbkugelförmigen Vertiefungen (Puckeln) und mit Handhabe versehene Eisen- oder Kupferbleche, in die der Probierer die ...
Gießen
Gießen, Hauptstadt der hess. Provinz Oberhessen, in anmutiger Lage am Einfluß der Wieseck in die Lahn, 165 m ü. M., macht, obschon der älteste Stadtteil eng und winklig ...
Gießerei
Gießerei (hierzu die Tafel »Gießerei« mit Text), Formgebung gewisser Materialien, die im flüssigen Zustand in Formen (Gußformen) gegossen und darin fest werden, liefert ...
Gießerei
Eine Schmelzkesselanlage besteht (Fig. 1) aus einem guß- oder schmiedeeisernen Kessel A, der mit dem Rande aa auf dem Mauerwerk und mit dem Rande c auf einem vorspringenden Kranz ...
Gießhübel
Gießhübel, Stadt im Königreich Sachsen, s. Berggießhübel.
Gießhübl-Sauerbrunn
Gießhübl-Sauerbrunn, Badeort in Böhmen, Bezirksh. Karlsbad, zur Gemeinde Rodisfort (759 Einw.) gehörig, an der Eger und der Lokalbahn Wickwitz-G., hat kohlensäurehaltige ...
Gießkannenmuschel
Gießkannenmuschel (Gastrochaena), s. Muscheln.
Gießkopf
Gießkopf s. Gießerei, S. 834.
Gießlokomotive
Gießlokomotive s. Gießerei, S. 834.
Gießmaschinen
Gießmaschinen s. Gießerei, S. 834.
Gießpuckel
Gießpuckel, s. Gießbleche.
Gießrand
Gießrand, s. Verpflanzen.
Giffen
Giffen, Robert, engl. Statistiker, geb. 22. Juli 1837 zu Strathaven in der schottischen Grafschaft Lanark, besuchte die Universität Glasgow, die ihn 1884 zum Ehrendoktor ...
Gifford
Gifford (spr. gifförd), 1) William, engl. Dichter und Übersetzer, geb. im April 1756 zu Ashburton in Devonshire, gest. 31. Dez. 1826 in London, war früh verwaist, wurde zuerst ...
Gifhorn
Gifhorn, Kreisstadt im preuß. Regbez. Lüneburg, am Einfluß der Ise in die Aller und an der Staatsbahnlinie Braunschweig-Triangel, hat eine evang. Kirche, ein Schloß (von ...
Gift
Gift (verwandt mit »geben«, daher auch »vergeben« statt »vergiften«; lat. Venēnum, Virus), ein Stoff, der durch Hineingelangen in die Säftebahn des Menschen oder Tieres ...
Giftbaum
Giftbaum, s. Antiaris und Rhus. – Im übertragenen Sinne nannte Minister v. Maybach im preußischen Abgeordnetenhaus 12. Nov. 1879 die Börse in bezug auf unsolide Spekulationen ...
Giftbohne
Giftbohne, s. Abrus.
Giftdoktoren
Giftdoktoren, s. Schlangenbeschwörer.
Giftdrüsen
Giftdrüsen, s. Hautdrüsen.
Giftechse
Giftechse (Gilatier), s. Krusteneidechse.
Gifteiche
Gifteiche, s. Rhus.
Gifteidechse
Gifteidechse (Gilatier), s. Krusteneidechse.
Giftfang
Giftfang, s. Gifthütten.
Giftfestigkeit
Giftfestigkeit, die Erscheinung, daß gewisse Tiere ohne dauernden Schaden oder direkte Lebensgefahr die Einverleibung von Substanzen ertragen, die, in gleichen oder selbst ...
Giftflunder
Giftflunder, s. Rochen.
Gifthandel
Gifthandel. Der G. steht unter Aussicht des Staates. Nach § 56 der Gewerbeordnung sind im Deutschen Reich Gift und gifthaltige Waren, Arznei- und Geheimmittel vom Ankauf oder ...
Giftheber
Giftheber, s. Heber.
Gifthütten
Gifthütten, Hüttenwerke zur Erzeugung der arsenigen Säure (Giftmehl, s. Arsenige Säure) und andrer arsenikalischer Produkte. Die aus den Röstöfen entweichenden Dämpfe von ...
Giftkammer
Giftkammer, s. Gifthandel und Gifthütten.
Giftkies
Giftkies, Mineral, soviel wie Arsenkies und Arsenikalkies.
Giftkugeln
Giftkugeln, Brandkugeln (s.d.), deren Satz noch einen Zuschlag von Ätzsublimat, arseniger Säure u. dgl. erhielt, um ihren Dampf tötend zu machen, sind nicht mehr im Gebrauch. ...
Giftlattich
Giftlattich, s. Lactuca.
Giftlattichsaft
Giftlattichsaft, s. Lactucarium.
Giftlilien
Giftlilien, soviel wie Melanthioideen, s. Liliazeen.
Giftmehl
Giftmehl, soviel wie arsenige Säure.
Giftmilbe
Giftmilbe (persische Saumzecke), s. Zecken
Giftmord
Giftmord, s. Vergiftung.
Giftpapier
Giftpapier, mit arseniger Säure getränktes Papier zum Vertilgen der Fliegen.
Giftpflanzen
Giftpflanzen (hierzu die Tafeln »Giftpflanzen I u. II«), Gewächse, die in irgend einem ihrer Teile eine giftige Substanz enthalten. Zwischen G. und nicht giftigen Gewächsen ...
Giftpflanzen
Giftpflanzen I. (Die Beschreibung der Pflanzen siehe unter den lateinischen Gattungsnamen.) Giftpflanzen II. (Die Beschreibung der Pflanzen siehe unter den lateinischen ...
Giftreizker
Giftreizker, s. Lactarius.
Giftschlangen
Giftschlangen, s. Schlangen.
Giftschnecken
Giftschnecken, s. Pfeilzüngler.
Giftstachel
Giftstachel, s. Stachel.
Giftstachelfisch
Giftstachelfisch (Synanceja Bloch.). Gattung der Stachelflosser aus der Familie der Skorpänoiden, Fische mit monströsem, schuppenlosem, mit Höckern und Stacheln besetztem Kopf, ...
Giftsumach
Giftsumach, soviel wie Rhus Toxicodendron.
Gifttiere
Gifttiere, Tiere, die das Leben des Menschen oder andrer Tiere durch Gift bedrohen. Solche Tiere fehlen bei Säugetieren und Vögeln, während sie bei Reptilien, Amphibien, ...
Gifttürme
Gifttürme, s. Gifthütten und Arsenige Säure.
Giftwanze
Giftwanze, s. Zecken.
Giftwurzel
Giftwurzel, s. Cynanchum, Dorstenia, Petasites
Giftzähne
Giftzähne, s. Schlangen.
Gifu
Gifu, Hauptstadt des gleichnamigen Ken (10,356 qkm mit [1898] 996,062 Einw.) in der japan. Provinz Zentral-Nippon, am Kisogawafluß, östlich vom Biwa-See gelegen und mit diesem ...
Gig
Gig (engl., spr. gigg), zweiräderiger offener Wagen mit Gabeldeichsel für ein Pferd, zum Selbstfahren, daher meist mit kleinem Bedientensitz hinter dem Hauptsitz. – Auf ...
Giga
Giga (ital., spr. dschi-), s. Gigue.
Giganten
Giganten, im griech. Mythus ein den Göttern feindliches, von ihnen vertilgtes Riesenvolk. Homer nennt sie ein den Göttern verwandtes, durch seinen Übermut zugrunde gegangenes ...
Gigantisch
Gigantisch, riesenhaft, kolossal.
Gigantolith
Gigantolith, ein Zersetzungsprodukt des Cordierit (s.d.).
Gigantomachīe
Gigantomachīe (griech.), s. Giganten.
Gigantostraca
Gigantostraca, große, fossile, krebsartige und mit den Pfeilschwänzen (s.d.) verwandte Formen, repräsentiert durch die Gattungen Eurypterus (Silur und Devon, s. Tafel ...
Gigelyra
Gigelyra, s. Strohfiedel.
Gigerl
Gigerl (vom mittelhochd. giege, giegel, »Geck«), um 1883 in Wien aufgekommene, angeblich von dem humoristischen Schriftsteller Pötzl geschaffene Bezeichnung für einen ...
Gigg
Gigg, s. Gig.
Gigliato
Gigliato (spr. dschiljā-, Zecchino g.), Lilienzechine, ältere Goldmünze in Toskana = 9,73 Mk.; große Silbermünze beider Sizilien gegen Ende des 13. Jahrh. mit sitzendem ...
Giglingen
Giglingen, s. Güglingen.
Giglio [1]
Giglio (ital., spr. dschiljo), in der Heraldik die Lilie (s.d.).
Giglio [2]
Giglio (spr. dschiljo, Igilium), Insel im Tyrrhenischen Meer, 15 km westlich von der Halbinsel Monte Argentaro gelegen, 21,2 qkm groß, zur italienischen Provinz Grosseto ...
Giglioli
Giglioli (spr. dschiljōli), Enrico Hillyer, Zoolog, geb. 13. Juni 1845 in London, wurde in Genua und Pavia erzogen, studierte an der Royal School of Mines, dann in Pavia, wurde ...
Gignac
Gignac (spr. schinjack), Stadt im franz. Depart. Hérault, Arrond. Lodève, links vom Hérault, über den eine schöne Brücke führt, und an der Lyoner Bahn, hat eine ...
Gigot
Gigot (franz. spr. schigō), in der Kochkunst die Keule des Hammels oder des Rehes.
Gigoux
Gigoux (spr. schīgū), Jean François, franz. Maler und Lithograph, geb. 8. Jan. 1809 in Besançon, gest. 13. Dez. 1894, besuchte zuerst die Akademie seiner Vaterstadt, dann die ...
Gigue
Gigue (franz., spr. schīgh', ital. Giga), 1) ursprünglich franz. Spottname für die Violen (Viellen, Fiedeln) mit bauchigem Resonanzkörper, die einem Schinken (gigue) nicht ...
Gihon
Gihon (hebr. Gichon, »Sprudel«), nach 1. Mos. 2,13 einer der vier Ströme des Paradieses. Orientalische Schriftsteller vermuten darin den Fluß Amu Darja (Oxus oder Araxes), ...
Gijon
Gijon (spr. gichōn), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Oviedo (Asturien), auf einer Halbinsel an einer Bucht des Atlantischen Ozeans und an den Eisenbahnlinien Leon-G. und ...
Gil Blas
Gil Blas (spr. schil blās), Titel eines berühmten Romans von Lesage (s.d.).
Gil Polo
Gil Polo (spr. chil), Gaspar, span. Dichter, geb. zwischen 1530 und 1540 in Valencia, gest. 1591 in Barcelona, Advokat in seiner Vaterstadt, seit 1572 Koadjutor des Vorstehers der ...
Gil Vicente
Gil Vicente (spr. schil wißéinte), 1) portug. Dichter, der »Vater des portugiesischen Dramas«, geb. um 1475 wahrscheinlich in Lissabon, gest. bald nach 1536, studierte die ...
Gil y Zárate
Gil y Zárate (spr. chil), Antonio, span. Dramatiker der Neuzeit, geb. 1. Dez. 1793 im Escorial, gest. 27. Jan. 1861 in Madrid, wurde nach mathematischen und physikalischen ...
Gila
Gila (spr. dschĭ-), linksseitiger Nebenfluß des nordamerikanischen Colorado (s. d. 1), von der 3000 m hohen Miembres-Kette in New Mexico, durchfließt das Territorium Arizona in ...
Gilan
Gilan (»Kotland«, nach Spiegel Gelan mit noch dunkler Bedeutung), pers. Provinz, am Südwestufer des Kaspischen Meeres, 11,000 qkm, von Rußland durch den Fluß von Astara ...
Gilatier
Gilatier (Gifteidechse), s. Krusteneidechse.
Gilbblume
Gilbblume, soviel wie Färberkamille (s. Anthemis tinctoria).
Gilbert de la Porrée
Gilbert de la Porrée (Gislebertus Porretanus), namhafter franz. Scholastiker, geboren um 1070 in Poitiers, gest. daselbst 4. Sept. 1154, war zuerst Kanzler der Kirche von ...
Gilbert [1]
Gilbert, früheres Maß für Brennholz in Frankfurt zu 2, bei Tannenscheiten 3 Stecken.
Gilbert [2]
Gilbert, 1) Otto, Geschichtsforscher, geb. 25. Sept. 1839 zu Rätzlingen in Hannover, studierte Theologie, dann Philologie und Geschichte, ward 1867 Gymnasiallehrer in Hameln, ...
Gilbert [3]
Gilbert (spr. ghilbert), 1) Humphrey, engl. Seefahrer, geb. 1539 in Dartmouth, gest. 9. Sept. 1583, widmete sich dem Seedienst, wurde 1570 zum Ritter geschlagen, kämpfte 1572 mit ...
Gilbert [4]
Gilbert (spr. schilbǟr), 1) Gabriel, franz. Dramatiker, geb. um 1610 in Paris, gestorben um 1680, bekannte sich zum Protestantismus und war eine Zeitlang Sekretär der Herzogin ...
Gilbertīner
Gilbertīner, geistlicher Mönchs- und Nonnenorden, wurde 1135 von Gilbert von Sempringham in England nach der Regel des heil. Benedikt gestiftet, 1146 vom Papst bestätigt, 1519 ...
Gilbertinseln
Gilbertinseln (auch Kingsmillinseln und, weil gerade unter dem Äquator [der Linie] gelegen, Linieninseln genannt), brit. Archipel in Mikronesien (s. Karte »Ozeanien« und das ...
Gilberton
Gilberton, Ort im nordamerikan. Staat Pennsylvanien, Grafschaft Schuylkill, 16 km nördlich von Pottsville, mit Kohlengruben und (1900) 4373 Einw.
Gilbhart
Gilbhart, der Oktober.
Gilbkraut
Gilbkraut, soviel wie Färberginster, Genista tinctoria, oder Schöllkraut, Chelidonium majus, oder Färberwau, Reseda luteola.
Gilbōa
Gilbōa, 518 m hohes Gebirge in Palästina, zwischen der Ebene Jesreel und dem Jordantal, auf dem König Saul mit seinen drei Söhnen im Kampf gegen die Philister fiel. Jetzt ...
Gilbwurz
Gilbwurz, s. Curcuma.
Gildas der Weise
Gildas der Weise (Sapiens), ältester britischer Geschichtschreiber, geb. um die. Wende des 5. und 6. Jahrh., gest. 570, schrieb vor dem Jahre 547 ein Werk »De excidio et ...
Gilde
Gilde, im Mittelalter freie genossenschaftliche Vereinigung (Einung) gleichberechtigter Mitglieder zur Förderung ihrer gemeinsamen Interessen. Ihr Ursprung wird auf ...
Gildemeister
Gildemeister, 1) Johann, Orientalist, geb. 20. Juli 1812 zu Klein-Siemen in Mecklenburg, gest. 11. März 1890 in Bonn, studierte in Göttingen und Bonn Theologie und orientalische ...
Gilder
Gilder, William Henry, amerikan. Journalist und Polarfahrer, geb. 16. Aug. 1838 in Philadelphia, gest. 5. Febr. 1900 in Morristown (New Jersey), begleitete 1878–80 Schwatka ...
Gildersome
Gildersome (spr. gilderßöm), Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), 8 km südwestlich von Leeds, hat eine neue anglikanische Kirche, Wollmanufaktur, Kohlenhandel, eine ...
Gildezwang
Gildezwang, s. Gilde.
Gilĕad
Gilĕad, ein im Altertum reichbewaldetes Bergland in Palästina, östlich des Jordans, zwischen dessen Zuflüssen Jabbok und Jarmuk, im Stammesgebiet Manasse, hatte tiefe, enge, ...
Giles
Giles (spr. dschails), Ernst, Australienreisender, geb. 1847 in Bristol, gest. 10. Nov. 1897 zu Coolgardie in Westaustralien, wurde in London erzogen, ging dann nach Melbourne in ...
Gilesland
Gilesland (Gillisland), Nordpolarland, nordöstlich von Spitzbergen unter 811/2° nördl. Br., wurde 1707 von dem Holländer Giles (Gillis) erblickt und fällt vielleicht mit der ...
Gilet
Gilet (franz. spr. schilä), Weste, ärmellose Jacke; auch ein Hasardspiel mit Pikettkarte unter vier Personen.
Gilford
Gilford (spr. gillförd), 1) Fabrikstadt in der irischen Grafschaft Down, am Bann, unterhalb Banbridge, hat Leinenindustrie und (1891) 1276 Einw. Dabei liegt das Städtchen ...
Gilgal
Gilgal (»Kreis«, »Steinkreis«), Ort in Palästina, zwischen dem Jordan und Jericho, war der erste Lagerplatz der einrückenden Israeliten; wahrscheinlich auch der Ort, wo Saul ...
Gilge
Gilge, der südliche Mündungsarm der Memel, der sich 8 km unterhalb Tilsit bei Kallwen abtrennt und in vier Mündungen ins Kurische Haff geht. Aus der G. führt der Seckenburger ...
Gilgeburg
Gilgeburg, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Osterode, an den fischreichen Damerauseen, 171 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Amtsgericht ...
Gilgen
Gilgen, Pflanze, s. Iris.
Gilgenberg
Gilgenberg (Sankt G.), Irrenanstalt bei Baireuth, s. Donndorf 2).
Gilgenheimb
Gilgenheimb, s. Hentschel von Gilgenheimb.
Gilgenkraut
Gilgenkraut (Gilkenkraut), s. Calendula.
Gilgentag
Gilgentag, der 1. September, Gedächtnistag des heil. Ägidius oder Gilig (franz. Gilles, engl. Giles).
Gilgenwurzel
Gilgenwurzel, s. Iris.
Gilgit
Gilgit (Gilghit), Landschaft im nordwestlichen Kaschmir, am Südhang des Karakorum, 9300 qkm groß, umfaßt das 1500–1800 m hohe Tal zu beiden Seiten des Flusses G. oder ...
Gilĭa
Gilĭa Ruiz et Par., Gattung der Polemoniazeen, einjährige Kräuter mit abwechselnden oder gegenständigen, pfriemlichen oder lineal- bis doppeltfiederteiligen Blättern und ...
Gilibert
Gilibert, J. E., Botaniker, s. Gil.
Giljaken
Giljaken, ein zu den Arktikern oder Hyperboreern gehöriger Volksstamm, ein Überrest der Aino in der alten Heimat, aus der sie auf die Inseln verdrängt wurden. Sie zählen 9000 ...
Gilka
Gilka, s. Kümmel.
Gilkenkraut
Gilkenkraut, s. Calendula.
Gilkin
Gilkin (spr. schilkäng), Iwan, belg. Dichter, geb. 1858 in Brüssel, ging von der Nachahmung Baudelaires aus, dem er auch noch in den satanistischen Gedichten »La Nuit« (1897) ...
Gill [1]
Gill (spr. dschill), kleinstes engl. Hohlmaß zu 1/4 Pint = 0,142 Lit. und in den Vereinigten Staaten = 0,118 L.; für Bier hat das Pint jedoch nur 2 Gills. In Schottland früher ...
Gill [2]
Gill (spr. ghill), 1) William John, engl. Reisender, geb. 1843 zu Bangalor in der britisch-ind. Präsidentschaft Madras, gest. 11. Ang. 1881, wurde in England erzogen, ging 1864 ...
Gille
Gille (spr. schīl'), Philippe, franz. Bühnendichter und Publizist, geb. 18. Dez. 1834 in Paris, gest. daselbst 20. März 1901, war zuerst Bildhauer, wurde aber bald einer der ...
Gilleleie
Gilleleie, Dorf an der Nordküste der dänischen Insel Seeland, Amt Frederiksborg, am Kattegat, Endpunkt der Eisenbahn Hilleröd-G., mit Seebad.
Gilles [1]
Gilles (franz., spr. schīl', auch Gé genannt), ein unter vieren mit Pikettkarten gespieltes Glücksspiel, eine Art von Brelan.
Gilles [2]
Gilles (spr. schil'), franz. Vorname, soviel wie Ägidius
Gillig
Gillig, Jacob, holländ. Maler, geb. 1636 in Utrecht, gest. daselbst 24. Juli 1701, malte Stilleben von Fluß- und Seefischen mit großer Naturwahrheit und koloristischer ...
Gilling
Gilling (die, auch Gillung), nach innen gewölbter Teil des Hinterschiffs; vgl. auch Segel.
Gillingham
Gillingham (spr. gilling-ĕm), 1) Marktstadt in Dorsetshire (England), am Stour, 6 km nordwestlich von Shaftesbury, mit (1901) 3380 Einw. – 2) Stadtgemeinde in der engl. ...
Gillisland
Gillisland, s. Gilesland.
Gilliss
Gilliss, James, Astronom, geb. 6. Sept. 1811 zu Georgetown in Columbia, gest. 9. Febr. 1865, gehörte 1827–33 der Kriegsmarine der Vereinigten Staaten an, studierte später zu ...
Gillotage
Gillotage (frz., spr. schijotāsch'), s. Panikonographie.
Gillray
Gillray (spr. ghillrē), James, Karikaturenzeichner und Radierer, geb. um 1757 in England, gest. 1. Juni 1815 in London, lernte zuerst als Schriftstecher, zog mit einer ...
Gilly
Gilly (spr. schili), Gemeinde in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Charleroy, nordöstlich von Charleroy, an der Staatsbahnlinie Luttre-Châtelineau-Châtelet, mit Kohlengruben, ...
Gilly, Friedrich
Gilly, Friedrich, Architekt, geb. 16. Febr. 1771 in Altdamm bei Stettin, gest. 3. Aug. 1800 in Karlsbad, Sohn des spätern Geheimen Oberbaurats David G. (1745–1808), arbeitete ...
Gilm
Gilm, Hermann von (G. zu Rosenegg), Lyriker, geb. 1. Nov. 1812 in Innsbruck, gest. 31. Mai 1864 in Linz, studierte in Innsbruck die Rechte und wurde, nachdem er an verschiedenen ...
Gilolo
Gilolo (Dschilolo), Insel, s. Halmahera.
Gilsland Spa
Gilsland Spa (spr. gills-), Badeort in der engl. Grafschaft Cumberland, 13 km nordöstlich von Brampton, im Felsental des Irthing, mit Schwefelquellen. 4 km entfernt liegt ...
Gilson
Gilson (spr. schilßong), Paul, belg. Musiker, geb. 15. Juni 1865 in Brüssel, Schüler des dortigen Konservatoriums, wurde 1900 Lehrer der Harmonie am Konservatorium zu Brüssel ...
Gilsonīt
Gilsonīt, ein Mineral, ähnlich dem Asphalt.
Giltebauern
Giltebauern, die zur Entrichtung von Bauerngelden (s.d.) verpflichteten Grundbesitzer.
Giltstein
Giltstein, s. Topfstein.
Gimborn
Gimborn, Dorf im preuß. Regbez. Köln, Kreis Gummersbach, 415 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Schloß, Wollspinnerei, 9 Hammerwerke, Fabrik von Achsen, ...
Gimbsheim
Gimbsheim, Dorf in der hess. Provinz Rheinhessen, Kreis Worms, an der preußisch-hess. Staatsbahnlinie Osthofen-Guntersblum, hat eine evang. Kirche und (1900) 2451 Einw.
Gimel
Gimel, der dritte Buchstabe des hebräischen Alphabets, entspricht dem G, bedeutet als Zahlzeichen 3. S. Kümmelblättchen.
Gimiane
Gimiane (türk.), große langhaarige und sehr elastische türk. Fußteppiche aus Brussa, Aleppo, Konia etc., mit den herrlichsten Farben; kommen wegen ihres hohen Preises selten ...
Gimignāno
Gimignāno (spr. dschiminj-), Vincenzo da San, eigentlich Tamagni, ital. Maler, geb. um 1490 in San Gimignano, gest. nach 1530, arbeitete von 1510–1512 in Montalcino und ging ...
Gimone
Gimone (spr. schimonn'), linker Nebenfluß der Gironne im südlichen Frankreich, entspringt am Plateau von Lannemezan und mündet, 135 km lang, oberhalb Castelsarrasin.
Gimont
Gimont (spr. schimóng), Stadt im franz. Depart. Gers, Arrond. Auch, an der Gimone und der Südbahn, hat eine schöne gotische Kirche, eine Wallfahrtskapelle (Notre-Dame de ...
Gimpe
Gimpe (Gorl, franz. Ganse, auch Guipure), mit farbiger Seide auf der Faden- und Gimpmühle übersponnene Baumwollfäden, die durch Klöppeln, Nähen und Weben (Klöppelgorl, ...
Gimpel [1]
Gimpel (Pyrrhula Briss.). Vogelgattung aus der Familie der Finken (Fringillidae) und der Unterfamilie der G. (Pyrrhulinae), kräftig gebaute Vögel mit großem, kurzem, ...
Gimpel [2]
Gimpel (nach mittelhochd. gumpel, springen, Scherz), ein einfältiger, dummer Mensch. Vgl. Liebrecht, Eine gimpelhafte Frage (in »Zur Volkskunde«, Heilbronn 1879).
Gimpelhäher
Gimpelhäher (Grauling, Brachyprorus cinereus Gould.), ein Sperlingsvogel aus der Familie der Reben, mit hohem, seitlich zusammengedrücktem, auf der First stark gebogenem ...
Gimpeltauben
Gimpeltauben, s. Tauben.
Gin
Gin (engl., spr. dschinn), soviel wie Genever.
Ginanen
Ginanen (Guinanen), Volksstamm in den Distrikten Abra, Saltan und Bontok des nördlichen Teils der Insel Luzon (Philippinen), sind den Igorroten verwandt und wie diese Kopfjäger. ...
Gindely
Gindely, Anton, Historiker, geb. 3. Sept. 1829 in Prag, gest. daselbst 24. Okt. 1892, studierte in Prag, wurde, nachdem er vorher an der böhmischen Oberrealschule in Prag und an ...
Ginévra
Ginévra (spr. dschi-), ital. Name für Genf.
Ginevra
Ginevra (Genevra), Gemahlin des sagenhaften Königs Artur (s.d.).
Gingan
Gingan (Gingham), ursprünglich ein ostindisches gestreiftes baumwollenes Gewebe mit einigen Fäden Basteinschuß, wurde in England, Frankreich (besonders in der Stadt Guingamp, ...
Gingelly
Gingelly, ostind. Raps (weißer und roter), der besonders aus Kalkutta und Karatschi zur Ölgewinnung ausgeführt wird.
Gingerbeer
Gingerbeer (engl., spr. dschinndscherbĭr), moussierendes geistiges Getränk, eine vergorne und noch in Nachgärung begriffene ingwerhaltige Zuckerlösung, wird besonders in ...
Gingergrasöl
Gingergrasöl (engl., spr. dschinndschër-), s. Grasöl.
Gingiro
Gingiro, abessin. Bergland, s. Yangaro.
Gingīva
Gingīva (lat.), das Zahnfleisch (s.d.).
Ginglymus
Ginglymus (lat.), Scharniergelenk, s. Gelenk.
Ginguené
Ginguené (spr. schängg'né), Pierre Louis, franz. Literarhistoriker, geb. 27. April 1748 in Rennes, gest. 11. Nov. 1816 in Paris, unterstützte die Revolution durch sein Blatt ...
Ginkell
Ginkell, Godbert de, Graf von Athlone, engl. General, geb. 1630 in Utrecht, aus einer holländischen Adelsfamilie, geb. 11. Febr. 1703, begleitete 1688 Wilhelm III. nach England, ...
Ginkgo
Ginkgo Kämpf. (Salisburia Sm., Gingkobaum), Gattung der Koniferen mit der einzigen in China und Japan heimischen, aber dort noch nicht wild gefundenen Art G. biloba L. (S. ...
Ginnheim
Ginnheim, Dorf im preuß. Regbez. Wiesbaden, Landkreis Frankfurt a. M., hat eine evang. Kirche, Luftballon- und Gummispielwarenfabriken, Gärtnereien und (1900) 2078 Einw.
Ginnistan
Ginnistan, soviel wie Dschinnistân (s. d. und Dschinn).
Ginntīnen
Ginntīnen (spr. dschun-), s. Giunta.
Ginnungagap
Ginnungagap (»gähnende Kluft«), in der nord. Mythologie Bezeichnung des mit Eis erfüllten Chaos, aus dem sich allmählich die Welt bildete.
Ginōri-Majolika
Ginōri-Majolika (spr. dschi-), aus einer in Doccia, einem Dorf bei Florenz, 1735 von Marchese Carlo Ginori (gest. 1757) gegründeten und seitdem im Besitze seiner Nachkommen ...
Ginōsa
Ginōsa (spr. dschi-), Stadt in der ital. Provinz Lecce, Kreis Tarent, 21 km nordwestlich von der Station G. der Eisenbahnlinie Tarent-Metapont gelegen, mit Ölproduktion und ...
Ginseng
Ginseng (spr. dschin-), Wurzel, s. Panax.
Ginster
Ginster, soviel wie Genista. Spanischer G., s. Spartium.
Ginsterkatze
Ginsterkatze, s. Zibetkatze.
Ginstvieh
Ginstvieh, soviel wie Geltvieh, s. Gelt.
Gintl
Gintl, 1) Julius Wilhelm, Physiker, geb. 12. Nov. 1804 in Prag, gest. daselbst 22. Dez. 1883, studierte in Prag und Wien, habilitierte sich in Wien als Privatdozent, wurde 1836 ...
Giobérti
Giobérti (spr. dscho-), Vincenzo, ital. Staatsmann, geb. 5. April 1801 in Turin, gest. 26. Okt. 1852 in Paris, studierte in Turin Theologie und Philosophie und wurde 1825 ...
Giocondo
Giocondo (spr. dscho-), Fra Giovanni, ital. Altertumsforscher und Architekt der Frührenaissance, geb. 1435 in Verona, gest. 1. Juli 1515 in Rom, scheint die erste Hälfte seines ...
Giocōso
Giocōso (Giojoso, ital., spr. dscho-), musikal. Vortragsbezeichnung: scherzhaft, tändelnd.
Gioja
Gioja (spr. dschōja), 1) Flavio (auch Giri oder Gira mit Vornamen Giovanni genannt), vermutlich aus Amalfi, lebte zu Anfang des 14. Jahrh., wurde lange Zeit irrtümlich für den ...
Gioja Colle
Gioja Colle (spr. dschōja), Stadt in der ital. Provinz Bari, Kreis Altamura, Knotenpunkt an der Eisenbahn Bari-Tarent, treibt Handel mit Getreide, Öl und Wein, hat eine ...
Gioja Tauro
Gioja Tauro (spr. dschōja, das alte Metaurum), Hafenstadt in der ital. Provinz Reggio di Calabria, Kreis Palmi, am Tyrrhenischen Meer und der Eisenbahn Neapel-Reggio, mit ...
Giojōsa Ionĭca
Giojōsa Ionĭca (spr. dscho-), Stadt in der ital. Provinz Reggio di Calabria, Kreis Gerace, mit Station der Eisenbahn Metapont-Reggio, römischen Ruinen und (1901) ca. 8500 (als ...
Giöl
Giöl (Gjöel), dän. Insel im Limfjord, Amt Hjörring, 22,6 qkm groß, ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Die Einwohner treiben Landbau und Fischfang.
Giolitti
Giolitti (spr. dscho-), Giovanni, ital. Staatsmann, geb. 1844 in der Provinz Cuneo, studierte die Rechte und ward 1866 zum Staatsanwaltsgehilfen ernannt, bald darauf aber ins ...
Giona
Giona, höchster Berg Griechenlands (2512 m) in den Ätolischen (Kreide-) Kalkalpen, südlich vom Öta.
Gior.
Gior., bei Tiernamen Abkürzung für Michael Giorna (spr. dschórna), geb. 1741, gest. 1809 als Professor in Turin.
Giordāni
Giordāni (spr. dschor-), Pietro, einer der vorzüglichsten Prosaiker Italiens, geb. 1. Jan. 1774 in Piacenza, gest. 14. Sept. 1848 in Parma, studierte Philosophie und ...
Giordāno
Giordāno (spr. dschor-), 1) Luca, genannt Fa Presto, ital. Maler, geb. 1632 in Neapel, gest. daselbst 12. Jan. 1705, genoß den Unterricht Riberas, blieb aber daneben unter der ...
Giordano Bruno
Giordano Bruno, s. Bruno, S. 505.
Giorgio
Giorgio (spr. dschórdscho), 1) Francesco di, ital. Architekt, Bildhauer und Maler, geb. 14. Nov. 1439 in Siena, gest. daselbst 1502, bildete sich in der Malerei bei Vecchietta ...
Giorgione da Castelfranco
Giorgione da Castelfranco (spr. dschordschōne), ital. Maler (eigentlich Giorgio Barbarelli), geb. 1478 in Castelfranco, gest. 1511 in Venedig, bildete sich in Venedig bei ...
Giornāta
Giornāta (spr. dschor-, »Tagewerk«), früheres Feldmaß in Piemont zu 100 Tavole, = 38,01 Ar.
Giornico
Giornico (spr. dschór-, Irnis), Flecken des mittlern Livinentals im schweizer. Kanton Tessin, 395 m ü. M., am Ticino, Station der Gotthardbahn, mit (1900) 773 Einw., die in ...
Giotto di Bondōne
Giotto di Bondōne (spr. dschotto), ital. Maler und Architekt, geb. um 1266 in dem Orte del Colle bei Florenz, gest. 8. Jan. 1337 in Florenz, war Schüler Cimabues, der ihn als ...
Giovanelli
Giovanelli (spr. dschow-), Karl, Freiherr von Gerstburg und Hörtenberg, österr. Minister, geb. 1847 in Brescia, entstammt einer alten Adelsfamilie aus dem Bergamaskischen, die ...
Giovanni
Giovanni (spr. dschow-), ital. Form des Namens Johannes.
Giovanni (da) Bologna
Giovanni (da) Bologna (spr. dschow-), Bildhauer, s. Bologna.
Giovanni, Domenico di
Giovanni, Domenico di, s. Burchiello.
Giovannīni
Giovannīni, Girolamo, s. Firenzuola.
Giovi, Paß von
Giovi, Paß von (spr. dschōwi), 790 m hoher Paß des ligurischen Apennin, wird von der 22,9 km langen Giovibahn, welche die Teilstrecke Sampierdarena-Ronco der Eisenbahn ...
Giovinazzo
Giovinazzo (spr. dschowi-), Stadt in der ital. Provinz Bari, am Adriatischen Meer und an der Eisenbahn Ancona-Brindisi, Bischofssitz, hat eine Kathedrale mit Baptisterium ...
Gióvine Italia
Gióvine Italia (spr. dschówin'), soviel wie Junges Italien; s. Junges Europa.
Giovini
Giovini, s. Bianchi-Giovini.
Giovio
Giovio (spr. dschōwjo), Paolo, ital. Geschichtschreiber, geb. 19. April 1483 in Como, gest. 11. Dez. 1552 in Florenz, studierte in Padua Philosophie und in Pavia Medizin, ...
Gipfeldürre
Gipfeldürre, Krankheit alter Bäume, bestehend in einem Absterben der obern Äste, während die untern Teile noch weiter vegetieren. Sie ist der Beginn des infolge von ...
Gipfelstationen
Gipfelstationen, s. Meteorologische Stationen.
Gips
Gips (aus mittellat. gypsum, griech. gýpsos), Mineral, wasserhaltiger schwefelsaurer Kalk, CaSO4+2H2O, mit 32,55 Kalk, 46,52 Schwefelsäure und 20,98 Wasser, bildet monokline, ...
Gipsabguß
Gipsabguß, s. Gips, S. 858f.
Gipsbeton
Gipsbeton, s. Gips, S. 860.
Gipsdecken
Gipsdecken, s. Decken, S. 569.
Gipsdielen
Gipsdielen (Hartgipsdielen, Macksche Dielen, Schilfbretter), vierseitig prismatische Dielen aus abwechselnden Lagen von Rohrstengeln und Gipsbrei, der mit Leimwasser angerührt ...
Gipsdrahtbau
Gipsdrahtbau (Rabitzbau), Bauweise in Gips mit Einlage von Eisendrahtgeweben oder -Gespinsten als Träger der Gipsmörtelmasse. Ihre Anfänge reichen in die 40er Jahre des 19. ...
Gipsen
Gipsen, Ausstreuen von Gips; s. Dünger und Düngung, S. 280. Auch ein Verfahren in der Weinbereitung, um die Weine schneller flaschenreif und in der Farbe feuriger zu machen ...
Gipsestrich
Gipsestrich, s. Estrich, S. 134.
Gipsgießerei
Gipsgießerei, die Herstellung von Gipsabgüssen, s. Gips, S. 858.
Gipskeuper
Gipskeuper, Abteilung des Keupers, s. Triasformation.
Gipskraut
Gipskraut, s. Gypsophila.
Gipslinsen
Gipslinsen, linsenförmige Kristalle von Gips (s. d., S. 857) oder linsenförmige Einlagerungen von Gipsgestein.
Gipsmarmor
Gipsmarmor, soviel wie Stuck.
Gipsmergel
Gipsmergel, Gestein, s. Mergel.
Gipsographie
Gipsographie, s. Gelatinographie.
Gipsschere
Gipsschere, s. Gipsverband.
Gipsschlotten
Gipsschlotten, s. Schlotten und Gips, S. 857.
Gipsverband
Gipsverband, ein von dem Holländer Mathysen 1851 angegebener fester, starrer Verband, der hauptsächlich benutzt wird, um ein Glied längere Zeit hindurch in fast völliger ...
Gipsy
Gipsy (spr. dsch-, entsprechend dem neugriech. Gyptis, türk. Kibdi, eigentlich »Ägypter«), der englische Name für Zigeuner.
Gipüre
Gipüre (franz. guipure), ein besonders kräftiges, aus seiden- oder metallumsponnenen Schnüren (Gimpen) hergestelltes Geflecht, auch ein solches aus umsponnenen ...
Giraffe [1]
Giraffe (Camelopardalis), Sternbild nahe am Nordpol, vgl. Textbeilage zu Artikel und Karte »Fixsterne«, S. IV.
Giraffe [2]
Giraffe (Camelopardalis Schreb., Kamelparder), Säugetiergattung aus der Ordnung der Huftiere, repräsentiert allein die Familie der Giraffen, Abschüssigen, Camelopardalidae ...
Giraffenklavier
Giraffenklavier, Name der in alten Exemplaren hier und da noch jetzt vorkommenden aufrechtstehenden Flügel (mit vertikal laufenden Saiten, wie beim alten Klavicitherium und dem ...
Giralda
Giralda, Name des Glockenturms in Sevilla (s.d.).
Giraldès
Giraldès (spr. schiraldǟß), Joachim Albin Cardozo, Mediziner, geb. 24. April 1808 in Porto, gest. 27. Nov. 1875, studierte in Paris und wurde 1848 Chirurg des Zentralbureaus ...
Giraldèssches Organ
Giraldèssches Organ, s. Hoden.
Giraldi
Giraldi (spr. dschi-), Giovambattista, der sich den Beinamen Cintio (lat. Geraldus Cinthius) gab, ital. Dichter und Literat, geb. 1504 in Ferrara, starb daselbst 30. Dez. 1573 als ...
Girande
Girande (franz., spr. schirāngd', Girandel, v. ital. girare, sich drehen), Wasserrad, vielröhriger Springbrunnen, bei dem Wasserstrahlen im Kreis hervorschießen (G. d'eau); ...
Girandole
Girandole (franz., spr. schirangdoll'; ital. Girandola), bei Lustfeuerwerken eine Feuergarbe, zusammengesetzt aus Raketen mit Leuchtkugeln, Schwärmern, Goldregen etc.; insbes. ...
Girandole, Bernardo delle
Girandole, Bernardo delle, s. Buontalenti.
Girant
Girant, soviel wie Indossant (s. Indossieren).
Girard
Girard (spr. schirār), 1) Stephen, Philanthrop, geb. 24. Mai 1750 in der Nähe von Bordeaux als Sohn eines Schiffskapitäns, gest. 26. Dez. 1831 in Philadelphia, erwarb sich in ...


© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.057 c;