Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Girard City
Girard City, Stadt im nordamerikan. Staat Alabama, Grafschaft Russel, am Chattahoochee River, mit Baumwoll- und Holzindustrie und (1900) 3840 Einwohnern.
Girardet
Girardet (spr. schirardä), 1) Abraham, schweizer. Kupferstecher, geb. 1764 zu Locle im Kanton Neuenburg, arbeitete meist zu Paris, wo er 2. Jan. 1823 starb. Er führte eine ...
Girardi
Girardi, Alexander, Schauspieler, geb. 5. Sept. 1850 in Graz, mußte anfangs das Schlosserhandwerk auf Wunsch seines Vaters erlernen und durfte sich erst 1868 nach dessen Tode der ...
Girardin
Girardin (spr. schirardäng), 1) Cécile Stanislas Xavier, Graf von, franz. Politiker, geb. 15. Jan. 1762 in Lunéville, gest. 27. Febr. 1827, war Kapitän in einem ...
Girardinĭa
Girardinĭa Gaudich, Gattung der Urtikazeen, hohe ein- oder mehrjährige, meist sehr dicht mit Brennhaaren besetzte Kräuter mit abwechselnden, grob gesägten oder gelappten ...
Girardon
Girardon (spr. schirardóng), François, franz. Bildhauer, geb. 1630 in Troyes, gest. 1. Sept. 1715 in Paris, arbeitete anfangs in Paris in dem Atelier des Bildhauers Fr. Anguier ...
Girards Schlitteneisenbahn
Girards Schlitteneisenbahn (hydraulische Gleitbahn), s. Eisenbahnsystem, S. 538.
Girardturbine
Girardturbine, s. Wasserrad.
Girardville
Girardville (spr. dschirardwill), Ort in der Grafschaft Schuylkill des nordamerikan. Staates Pennsylvanien, mit bedeutenden Kohlengruben und (1900) 3666 Einw.
Girart von Roussillon
Girart von Roussillon, Held der einzigen südfranzösischen Chanson de geste. Sie ist im 12. Jahrh. an der Grenze von Limousin und Poitou entstanden. Die Handschriften sind (mit ...
Girart von Vienne
Girart von Vienne, altfranzösische Chanson de geste, verfaßt von Bertrant de Bar-sur-Aube (hrsg. von Tarbé, Reims 1850). Über den Inhalt s. Girart von Roussillon.
Girasōl
Girasōl, soviel wie Mondstein (s. Orthoklas), auch ein diesem ähnlicher, schillernder Opal oder Feueropal; orientalischer G., s. Korund.
Girāt
Girāt (Giratar), soviel wie Indossatar (s. Indossieren).
Giraud
Giraud (spr. schirō), 1) Giovanni, Graf, ital. Lustspieldichter, geb. 28. Okt. 1776 in Rom aus französischer Familie, gest. 1. Okt. 1834 in Neapel, trat 1793 in Kriegsdienste ...
Gireh
Gireh (Ghireh, Girre), pers. Längenmaß, 4 im Tscherek: amtlich 7 und für Stoffe 6,406 cm.
Girgeh
Girgeh (Gerga, Djirdjeh), ägypt. Provinz (Mudirieh) in Oberägypten, zu beiden Seiten des Nils, zwischen Siut im N. und Kenneh-Kossir im S., umfaßt 15,703 qkm, wovon 1689 qkm ...
Girgenti [1]
Girgenti (spr. dschirdschénnti), ital. Provinz mit gleichnamiger Hauptstadt auf Sizilien, grenzt an die Provinzen Palermo, Caltanissetta, Trapani und an das Mittelländische Meer ...
Girgenti [2]
Girgenti, Hauptstadt der gleichnamigen ital. Provinz (s. oben), 220 mil. M., am Flüßchen Drago, 5 km vom Meer, an der Eisenbahn Roccapalumba-Porto Empedocle, hat Kirchen aus dem ...
Girieren
Girieren, soviel wie Indossieren (s.d.).
Girin
Girin (Ghirin), chines. Stadt, s. Kirin.
Girl
Girl (kleinruss., »Hals«), in Südrußland soviel wie Kanal, Flußrinne.
Girlande
Girlande (franz. guirlande, v. ital. ghirlanda, »Kranz«), Blumen- oder Laubgewinde, als festlicher Schmuck für Säulen, Türen, Straßen, Triumphbogen etc. Der italienische ...
Girlandenbaum
Girlandenbaum, eine Form der Zwergobstbäume.
Girlandenwindemaschine
Girlandenwindemaschine, Vorrichtung zur Herstellung von Girlanden, besteht aus einer hohlen rotierenden Spindel mit Draht- oder Garnspulen. Der starke Draht, der den Kern der ...
Girlitz
Girlitz (Garten-, Sonnenzeisig, Hirngrill, Serinus hortulanus Koch), Sperlingsvogel aus der Familie der Finken (Fringillidae) Und der Unterfamilie der Gimpel (Pyrrhulinae), 13 cm ...
Girndt
Girndt, Otto, Schriftsteller und Bühnendichter, geb. 6. Febr. 1835 in Landsberg a. d. Warthe, studierte in Berlin und Heidelberg die Rechte, dann Philosophie und Geschichte, war ...
Giro
Giro (ital., spr. dschĭro oder schirō, v. griech.- lat. gyrus, »Kreis, Kreislauf, Umlauf«), im Wechselrecht soviel wie Indossament; girieren, indossieren; Girant, Indossant; ...
Girobanken
Girobanken, s. Banken, S. 334, und Giroverkehr.
Girodet de Roucy-Trioson
Girodet de Roucy-Trioson (spr. schirodä dö rußitriosóng), Anne Louis, franz. Maler, geb. 5. Jan. 1767 in Montargis (Loiret), gest. 9. Dez. 1824 in Paris, wurde 1785 Schüler ...
Girofflé
Girofflé C24H27N4Cl, Farbstoff aus der Gruppe der Safranine, entsteht bei Einwirkung von salzsaurem Nitrosodimethylanilin auf salzsaures Xylidin, bildet eine braune Paste oder ...
Gīrokonto
Gīrokonto, s. Giroverkehr.
Giromagny
Giromagny (spr. schiromannji), Stadt im franz. Territorium von Belfort, Arrond. Belfort, 470 m ü. M., an der Savoureuse und der Ostbahn, hat eine moderne Kirche, ...
Girometti
Girometti (spr. dschĭ-), Giuseppe, ital. Edelsteinschneider und Medailleur, geb. 1780 in Rom, gest. daselbst 17. Nov. 1851, widmete sich erst der Bildhauerei, dann dem Intaglio ...
Gironde [1]
Gironde (spr. schiróngd'), Name des Unterlaufs oder vielmehr des Mündungsbusens (Ästuarium) der Garonne (s.d.) von der Vereinigung derselben mit der Dordogne bis zur Mündung.
Gironde [2]
Gironde (spr. schiróngd'), Departement im südwestlichen Frankreich, nach dem Mündungsbusen der Garonne benannt, wird aus Landschaften der ehemaligen Provinz Guienne ...
Girondisten
Girondisten (spr. schirongd-, Girondins), Name der gemäßigt republikanischen Partei in der ersten französischen Revolution, rührt daher, daß ihre Hauptwortführer aus dem ...
Girouette
Girouette (franz., spr. schirnétt'), Wetterfahne; auch wetterwendischer Mensch.
Giroverkehr
Giroverkehr ist ein Geschäftszweig der heutigen Banken, der im wesentlichen in der Vermittelung von Zahlungen (Girozahlungen) unter den Kunden der Bank (Kontoinhabern) durch Ab- ...
Girrvögel
Girrvögel, soviel wie Taubenvögel (s.d.).
Girsberg
Girsberg, Schloßruine, s. Rappoltsweiler.
Girvan
Girvan, Seestadt im südlichen Ayrshire (Schottland), am Clyde Firth, mit Seebädern, Heringsfischerei und (1901) 4019 Einw. Ihr gegenüber liegt das Felseneiland Ailsa Craig (334 ...
Gis
Gis (ital. Sol diesi, franz. Sol dièse, engl. G sharp), das durch ♯ erhöhte G. Der Gis dur-Akkord = gis his dis; der Gis moll-Akkord = gis h dis. Über die Gis moll-Tonart, 5 ...
Gisaldruck
Gisaldruck, ein von Gisevius angegebenes Verfahren zur Vervielfältigung von Strichzeichnungen in natürlicher Größe durch Druck. Von einer Zeichnung auf Lichtpauspapier wird ...
Gisander
Gisander, Pseudonym, s. Schnabel.
Giseh
Giseh, s. Gizeh.
Giseke
Giseke, 1) Nikolaus Dietrich, Dichter, geb. 2. April 1724 zu Nemes-Csó bei Günz in Ungarn von deutschen Eltern, gest. 23. Febr. 1765 in Sondershausen, kam nach dem Tode seines ...
Gisĕla
Gisĕla, Kaiserin, Tochter des Herzogs Hermann II. von Schwaben, in erster Ehe vermählt mit dem sächsischen Grafen Bruno (gest. 1006), in zweiter mit dem von Kaiser Heinrich II. ...
Giselbert
Giselbert, Sohn Reginars, folgte diesem 915 als Herzog von Lothringen. Unruhig und herrschsüchtig, suchte er sich der Abhängigkeit von dem westfränkischen König Karl dem ...
Giselher
Giselher, der Bruder Gunthers und Kriemhildens im Nibelungenlied (s.d.); wird auf dem Zuge zu Etzel mit der Tochter Rüdigers verlobt, fällt im letzten Kampfe durch die Hand ...
Gishiga
Gishiga (Ishiga), 150 km langer Fluß im Küstengebiet Ostsibiriens, mündet in den Gishigabusen, eine nördliche Ausbuchtung des Ochotskischen Meeres. Unfern der Mündung liegt ...
Gishigensk
Gishigensk, Bezirk im nordöstlichsten Teil der russisch-sibir. Küstenprovinz, an dem Ochotskischen Meer und dem Beringmeer nordwärts bis zur Anadyrwasserscheide, umfaßt ...
Gisis
Gisis, das durch Doppelkreuz (8) doppelt erhöhte G (Terz im Eis dur-Akkord, Leitton der Als moll-Tonart).
Giskra
Giskra, Karl, österreich. Minister, geb. 29. Jan. 1820 in Mährisch-Trübau, gest. 1. Juni 1879 in Baden bei Wien, erlangte in Wien 1840 die philosophische und 1843 die ...
Gislason
Gislason, Konrad, gelehrter und gründlicher Kenner der altnordischen Sprache und Literatur, geb. 3. Juli 1808 zu Löngumyri in Island, gest. 4. Jan. 1891 in Kopenhagen, ...
Gislebert
Gislebert, Propst von Mons, gest. 1. Sept. 1225, Kanzler des Grafen Balduin V. von Hennegau, verfaßte das für die deutsche Reichsgeschichte 1068–1195 wichtige »Chronicon ...
Gislifluh
Gislifluh (Giselafluh), Bergrücken im Schweizer Jura (s.d.), nordöstlich von Aarau, 774 m hoch, wird der weiten Fernsicht wegen oft bestiegen.
Gismondīn
Gismondīn, Mineral aus der Gruppe der Zeolithe, ein wasserhaltiges Calciumaluminiumsilikat, findet sich in hellgrauen, halbdurchsichtigen, kleinen monoklinen Kristallen von ...
Gisors
Gisors (spr. schisōr), Stadt im franz. Depart. Eure, Arrond. Les Andelys, an der Epte, Knotenpunkt der West- und Nordbahn, hat eine Kirche (13.- 16. Jahrh.) mit schönen ...
Gisselfeld
Gisselfeld, Fräuleinstift im dän. Amt Sorö, auf der Insel Seeland, 1702 vom Grafen Chr. Gyldenlöve für 16 (jetzt 50) Jungfrauen des dänischen Adels (und jetzt der ...
Gissen
Gissen (engl. guess), den Schiffsort nach Kurs und Fahrt bestimmen; vgl. Besteck. Gissung, soviel wie Mutmaßung.
Gitagovinda
Gitagovinda, Gedicht, s. Dschajadeva.
Gitano
Gitano (span., spr.chitāno, jur Egyptano), Zigeuner.
Gitarre
Gitarre (franz. guitare, früher guiterne, auch Quinterne, ital. chitarra, span. guitarra), Saiteninstrument, dessen Saiten gerissen werden, zur Familie der Laute gehörig, aber ...
Gitarre-Violoncell
Gitarre-Violoncell, s. Arpeggione.
Githagīn
Githagīn, s. Saponin.
Gitschen
Gitschen (Benschen), s. Kunde.
Gitschin
Gitschin, Stadt in Böhmen, s. Jičin.
Gittelde
Gittelde (Gittel), Flecken im braunschweig. Kreis Gandersheim, 212 m ü. M., am Westfuß des Harzes und an der Staatsbahnlinie Seesen-Herzberg, hat 2 evang. Kirchen, Anfertigung ...
Gitter
Gitter, Umrahmung oder Umfriedigung eines Raumes, Verschluß einer Fenster- oder Türöffnung mittels Durchkreuzung von Stäben verschiedenen Materials und verschiedener ...
Gitterbrücken
Gitterbrücken, s. Brücken, S. 478.
Gitterflügler
Gitterflügler, soviel wie Netzflügler (s.d.).
Gitterpflanze
Gitterpflanze, s. Aponogeton.
Gitterrost
Gitterrost, s. Rostpilze.
Gitterschlange
Gitterschlange, s. Tigerschlangen.
Gitterschwamm
Gitterschwamm, Pilz, s. Clathrus.
Gittersee
Gittersee, Dorf in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Dresden-Altstadt, im Plauenschen Grund an der Weißeritz u. der Staatsbahnlinie Dresden-Chemnitz, hat eine evang. Kirche, ...
Gitterspektrum
Gitterspektrum, s. Beugung des Lichtes, S. 778.
Gitterträger
Gitterträger, s. Brücken, S. 478.
Gitterzellen
Gitterzellen, s. Leitungsgewebe.
Gitzi
Gitzi, soviel wie Zicklein, s. Ziege.
Giudecca
Giudecca (spr. dschudécka), eine der Inseln von Venedig (s.d.), im S. der eigentlichen Stadt, ist durch den Canale della G. von dieser getrennt. Früher ein vom Adel ...
Giudicarĭe
Giudicarĭe (ital., spr. dschu-), s. Judicarien.
Giudici
Giudici (spr. dschúditschi), Paolo Emiliani, ital. Literarhistoriker, geb. 13. Juni 1812 in Mussomeli auf Sizilien, gest. 8. Sept. 1872 auf einer Reise in Turnbridge, widmete ...
Giuliāni
Giuliāni (spr. dschu-), Giambattista, Dante-Erklärer und Philolog, geb. 4. Juni 1818 zu Canelli bei Asti, gest. im Januar 1884 in Florenz, wurde Geistlicher und lehrte ...
Giuliano in Campania
Giuliano in Campania (spr. dschuljāno), Stadt in der ital. Provinz Neapel, Kreis Casoria, an der Dampfstraßenbahn Neapel-G., mit Baronalschloß, interessanten Kirchen, ...
Giulianōva
Giulianōva (spr. dschu-), Stadt in der ital. Provinz Teramo, auf einer Anhöhe am Adriatischen Meer, an den Eisenbahnen Ancona-Brindisi und G.-Teramo, mit einer Kirche aus dem ...
Giuliāri
Giuliāri (spr.dschu-), Giambattista Carlo, Graf, ital. Gelehrter, geb. 22. April 1810 in Verona, gest. daselbst 4. Febr. 1892 als Bibliothekar der Capitolare, studierte Theologie ...
Giulĭo
Giulĭo (spr. dschu-), ein Name des Grosso, schöne Silbermünze der Päpste zu 10 Soldi seit 1523,3,697 g schwer und 11/12 fein, später Paolo genannt.
Giulĭo Romāno
Giulĭo Romāno (spr. dschu-), eigentlich Giulio Pippi, ital. Maler und Architekt, geb. 1492 in Rom, gest. 1. Nov. 1546 in Mantua, war der hervorragendste von Raffaels Schülern, ...
Giumaleu
Giumaleu, Berg in den Karpathen, s. Dzumaleu.
Giunta
Giunta (spr. dschúunta, Giunti, span. Junti, Junta oder Juncta, auch Zonta genannt), Buchdruckerfamilie aus Florenz, wo sie schon im 14. Jahrh. vorkommt. Luca Antonio G., der in ...
Giuppāna
Giuppāna (spr. dschup-, serbokroat. Sipan), Insel an der dalmatinischen Küste, nordwestlich von Ragusa, 17,4 qkm groß, mit den Orten San Giorgio und Luca di G., einem Hafen, ...
Giura
Giura (das alte Gyaros), eine der Kykladen, südwestlich von Andros, 17 qkm groß, öde und unbewohnt, war zur römischen Kaiserzeit als Verbannungsort gefürchtet.
Giurgewo
Giurgewo (spr. dschurdschĕwo, rumän. Giurgiu), Hauptstadt des Kreises Wlaschka (Vlasca) in Rumänien, an der Donau, der bulgarischen Stadt Rustschuk gegenüber, an der ...
Giusso
Giusso (spr.dschu-), Girolamo, Graf, ital. Staatsmann, geb. 1843 in Neapel, angesehener Großgrundbesitzer in seiner Heimatprovinz, wurde 1878 Bürgermeister von Neapel. Am 24. ...
Giusti
Giusti (spr. dschústi), Giuseppe, Italiens größter politischer Satiriker, geb. 13. Mai 1809 in Monsummano, gest. 31. März 1850 in Florenz, studierte gegen seine Neigung zu ...
Giustīna
Giustīna (spr. dschu-), venezian. Silbermünze, soviel wie Ducatone, lange zum Andenken an die Seeschlacht von Lepanto geprägt: der Doge mit der Fahne knieend vor dem ...
Giustiniāni
Giustiniāni (spr. dschu-), Vincenzo, Marchese, Kunstsammler zu Anfang des 17. Jahrh. in Rom, ließ hier auf den Trümmern der Bäder des Kaisers Nero durch Fontana und Borromini ...
Giusto
Giusto (ital., spr. dschústó), recht, richtig; Tempo g. (»richtiges Tempo«) als musikalische Bezeichnung: in richtiger, dem Charakter des Stückes angemessener Bewegung, meist ...
Givet
Givet (spr. schiwä), Stadt im franz. Depart. Ardennen, Arrond. Rocroi, auf beiden Ufern der Maas, über die eine steinerne Brücke führt, und an der Ostbahn (Grenzstation gegen ...
Givors
Givors (spr. schiwōr), Stadt im franz. Depart. Rhone, Arrond. Lyon, rechts an der Rhone, in die hier der Gier und der dem Laufe dieses Flüßchens folgende Kanal von G. (auch ...
Givry
Givry (spr. schiwri), Stadt im franz. Depart. Saône-et-Loire, Arrond. Chalon, an der Lyoner Bahn, hat ausgezeichneten Weinbau und (1901) 1851 Einw.
Gizeh
Gizeh (Giseh), ägypt. Provinz (Mudirieh) in Oberägypten, zu beiden Seiten des Nils, zwischen Menusieh im N. und Fayûm im S., ist 24,716 qkm groß, wovon 956 qkm Kulturland, mit ...
Gjaur
Gjaur (v. arab. kâfir, türk. kiâfir, »Leugner«), bei den Türken soviel wie Ungläubiger, ist Schimpfname für alle Nichtmohammedaner, besonders für die Christen. Von dem ...
Gjaur Dagh
Gjaur Dagh, s. Amanus.
Gjedser
Gjedser, Südende der dän. Insel Falster, Amt Maribo, Endpunkt der Laaland-Falsterschen Eisenbahnen. An der Westseite hat G. einen 4 m tiefen Hafen, von wo Dampffähren, die den ...
Gjellerup
Gjellerup, Karl Adolph, dän. Dichter, geb. 2. Juli 1857 als Sohn eines Landpfarrers, studierte seit 1874 in Kopenhagen Theologie, trat aber dann in den Romanen »Ein Idealist« ...
Gjende
Gjende (Gjendin), See in der norweg. Gebirgsgruppe der Jotunfjelde, 979 m hoch und 18 km lang, ist von hohen, schroffen Gipfeln, die z. T. mit ewigem Schnee bedeckt sind, umgeben. ...
Gjöel
Gjöel, Insel, s. Gioi.
Gjölbaschi
Gjölbaschi, im Altertum Trysa, Dorf im asiatisch-türk. Wilajet Konia, Liwa Tekke (im antiken Lykien), liegt 860 m ü. M., 5 km von der Küste, 10 km von den Ruinen des alten ...
Gjordscha
Gjordscha, Stadt, s. Korytza.
Gjorgjevitsch
Gjorgjevitsch, Wladan, Mediziner, geb. 3. Dez. 1844 in Belgrad, studierte in Prag und Wien, war im deutsch-französischen Kriege beim Transport der Verwundeten in Mainz und dann ...
Gjorgjić
Gjorgjić (Djordjić, ital. Giorgi), Ignaz, berühmter dalmat. Dichter und Gelehrter, geb. 13. Febr. 1676 in Ragusa aus adligem Geschlecht, gest. daselbst 21. Jan. 1737, war Abt ...
Gjurgjevac
Gjurgjevac (spr. -watz), s. Sankt Georgen 4).
gl
gl., Abkürzung für Gallon.
Glabella
Glabella (neulat.), Stirnglatze, die haarlose Stelle zwischen den Augenbrauen.
Glace
Glace (franz., spr. glāß'), Eis, Gefrornes; auch soviel wie Spiegelglas, Spiegelscheibe; daher Glacerie, Spiegelgießerei. In der Weberei ein leinwandbindender Damenkleiderstoff ...
Glacéhandschuhe
Glacéhandschuhe, s. Handschuhe.
Glacéleder
Glacéleder, s. Leder.
Glacépapier
Glacépapier, s. Kreidepapier.
Glacialīn
Glacialīn, Konservierungsmittel für Fleisch, Eier, Milch, besteht aus Borax- und Borsäurelösung mit Glyzerin und Zucker.
Glacier
Glacier (franz., spr. glaßjĕ), Eishändler; Gletscher, Eisberg; Glacière, Eiskeller, Eisgrube.
Glacieren
Glacieren (franz., spr. glaß-), gefrieren machen; mit einer glatten, glänzenden Fläche (Glace) überziehen; speziell in der Kochkunst etc. das Überziehen von Fleisch oder ...
Glacĭes
Glacĭes (lat.), Eis.
Glacĭes Marīae
Glacĭes Marīae (lat.), Gipsspat, s. Gips, S. 857.
Glacis
Glacis (franz., spr. glaßĭ), Feldabdachung, eine vor dem äußern Grabenrand einer Befestigung nach dem Felde zu flach verlaufende Erdanschüttung. Bei Feldschanzen stellt man ...
Glaciscrête
Glaciscrête (Glaciskamm), s. Crête.
Gladbach
Gladbach, 1) München-G. (M'Gladbach), Stadt (Stadtkreis) im preuß. Regbez. Düsseldorf, 42–80 m ü. M., hat eine evangelische und 10 kath. Kirchen (unter den letztern die ...
Gladbeck
Gladbeck, Dorf im preuß. Regbez. Münster, Kreis Recklinghausen, an der Staatsbahnlinie Bismarck i. W.- Winterswijk, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Sägewerk, 3 ...
Gladenbach
Gladenbach, Flecken im preuß. Regbez. Wiesbaden, Kreis Biedenkopf, an der Staatsbahnlinie Niederwalgern-Herborn, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, ...
Gladĭatoren
Gladĭatoren (v. lat. gladius, »Schwert«), bei den Römern Bezeichnung der Fechter, die in den Kampfspielen miteinander kämpften. Unter den Spielen zur Befriedigung der ...
Gladĭi jus et potestas
Gladĭi jus et potestas (lat.), »das Recht und die Gewalt des Schwertes«, d. h. das Recht, Todesstrafe zu verhängen.
Gladĭi poena
Gladĭi poena (lat., »Strafe des Schwertes«), Todesstrafe, die durch das Schwert oder Beil vollzogen wird; bei den Römern die Verurteilung, als Gladiator aufzutreten. S. ...
Gladíolus
Gladíolus L. (Siegwurz, Netzschwertel), Gattung der Iridazeen, ausdauernde Gewächse mit von braunen, parallel- oder netzfaserigen Scheiden umgebenen Knollen, bis über 1 m hohen ...
Gladsheim
Gladsheim, s. Asgard.
Gladstone [1]
Gladstone (engl., spr. gläddstōn), geräumiger vierräderiger Wagen mit zwei Sitzen, beweglichem Verdeck und Bock für Kutscher und Bedienten.
Gladstone [2]
Gladstone (spr. gläddst'n), William Ewart (spr. jūĕrt), engl. Staatsmann, geb. 29. Dez. 1809 als Sohn eines reichen Kaufmanns in Liverpool, gest. 19. Mai 1898 zu Hawarden ...
Gläfe
Gläfe, s. Gleve.
Glagolica
Glagolica (spr. -liza, glagolitische Schrift), die älteste Schriftart der Slawen, in der ein sehr großer Teil der alten sogen. kirchenslawischen Literatur geschrieben ist, und ...
Glairīn
Glairīn, s. Beggiatoa.
Glais-Bizoin
Glais-Bizoin (spr. glä-bisŭäng), Alexandre, franz. Politiker, geb. 9. März 1800 in Quintin (Côtes-du-Nord), gest. 6. Nov. 1877 in Lamballe, seit 1822 Advokat, gehörte zu den ...
Glaishammer
Glaishammer, früher selbständiges Dorf, seit 1898 in Nürnberg einverleibt.
Glaisher
Glaisher (spr. glĕscher), James, Physiker, geb. 7. April 1809 in London, gest. daselbst 7. Febr. 1903, war Assistent am Observatorium zu Madinglay bei Cambridge, dann in ...
Glaize
Glaize (spr. glǟs'), 1) Auguste, franz. Maler, geb. 15. Dez. 1807 in Montpellier, gest. 8. Aug. 1893 in Paris, bildete sich in Paris bei den Brüdern Achille und Eugène Devéria ...
Glamford Brigg
Glamford Brigg, Stadt, s. Brigg.
Glamis
Glamis, schott. Dorf und Schloß, s. Forfar.
Glamorganshire
Glamorganshire (spr. glämórgänschir, wallis. Morganwg), Grafschaft im engl. Fürstentum Wales, umfaßt dessen südöstlichsten Teil am Bristolkanal, landeinwärts von ...
Glan
Glan, rechter Nebenfluß der Nahe im bayr. Reg. – Bez. Pfalz, entspringt am Höcherberg bei Waldmohr, südöstlich von St. Wendel, und mündet nach 68 km langem Lauf unweit ...
Glandeln
Glandeln, s. Lymphdrüsen.
Glander [1]
Glander, soviel wie Kalander (s.d.).
Glander [2]
Glander, Reiskäfer, s. Kornwurm.
Glandŭla
Glandŭla (lat.), Drüse (s. Drüsen), z. B. G. inguinalis, Leistendrüse, G. lacrimalis, Tränendrüse, G. parotis, Ohrspeicheldrüse, G. salivalis, Speicheldrüse, G. pinealis, ...
Glane
Glane, linker Zufluß der Sarine (zur Aare) im schweizer. Kanton Freiburg; danach benannt ist ein Bezirk (14,354 französische und meist kathol. Einwohner) mit der Hauptstadt ...
Glans
Glans (lat., Mehrzahl glandes), Eichel, Eichelfrucht; G. penis, s. Rute.
Glanz
Glanz entsteht (nach Dove) durch das Zusammenwirken des weißen Lichtes, das an der glatten Oberfläche der Körper gespiegelt wird, mit dem häufig durch Absorption gefärbten ...
Glanz von Eicha
Glanz von Eicha, Hugo, Freiherr, österreich. Minister, geb. 19. Dez. 1848 in Wien, studierte die Rechte, machte 1866 als Freiwilliger den Feldzug in Böhmen mit und trat nach ...
Glanz-Chevreaux
Glanz-Chevreaux, s. Leder.
Glanzblech
Glanzblech, Schwarzblech mit glänzend gewalzter Oberfläche; auch ein (russisches) Fabrikat mit einem eigentümlichen Fettglanz infolge einer Oxydhaut, die zugleich das Rosten ...
Glanzbraunstein
Glanzbraunstein, soviel wie Hausmannit.
Glanzdrossel
Glanzdrossel, s. Glanzstar.
Glanze
Glanze (Galenoide), natürlich vorkommende Schwefel-, Selen- und Tellurmetalle von metallischem Habitus, meist bleigrau, dunkelgrau und schwarz, gewöhnlich minder hart als ...
Glanzeisen
Glanzeisen, soviel wie Schreibersit (s.d.).
Glanzeisenerz
Glanzeisenerz, Mineral, s. Eisenglanz.
Glanzerz
Glanzerz, soviel wie Glaserz oder Silberglanz (s.d.).
Glanzfirnis
Glanzfirnis, soviel wie Weingeistfirnis, s. Firnis.
Glanzgaze
Glanzgaze, mit einer Hausenblasenlösung überstrichener Tüll, ist sehr glänzend und durchsichtig und dient zum Bedecken von Bildern, Stickereien u. dgl.
Glanzgold
Glanzgold, s. Vergolden.
Glanzgras
Glanzgras, Pflanzengattung, s. Phalaris.
Glanzgrün
Glanzgrün, eine Nuance des Berggrüns.
Glanzkäfer
Glanzkäfer (Nitidulidae), Familie der Käfer, kleine Käfer, kurz und gedrungen, auch schmal und langgestreckt, flach oder gewölbt, mit elf-, selten zehngliederigen Fühlern, ...
Glanzkalander
Glanzkalander, soviel wie Glättmaschine, s. Tafel »Appreturmaschinen«, S. III.
Glanzkobalt
Glanzkobalt (Kobaltglanz, Kobalt in), Mineral, ist ein Schwefelarsenkobalt Co As S mit 35,4 Proz. Kobalt, meistens auch eisen- und nickelhaltig, findet sich in tesseralen, dem ...
Glanzkohle
Glanzkohle, Varietät der Braunkohle und der Steinkohle (s.d.); auch soviel wie Anthrazit.
Glanzköper
Glanzköper, seidenglänzend appretierter baumwollener Futterstoff mit 29 Ketten- und 38 Schußfäden auf 1 cm, aus Garnen Nr. 28–30 engl.
Glanzleinwand
Glanzleinwand (Glanzschetter), ziemlich seine, lose gewebte, rohe, gebleichte oder gefärbte Leinwand, welche stark appretiert und auf einer Glättmaschine geglänzt ist, dient ...
Glanzpappe
Glanzpappe, soviel wie Preßspan.
Glanzplatin
Glanzplatin, s. Verplatinieren.
Glanzrinde
Glanzrinde, s. Eichenrinden.
Glanzruß
Glanzruß, fester, glänzender, schwarzbrauner Körper, der sich beim Feuern mit Buchenholz in Kaminen und Schornsteinen zunächst über dem Feuerraum absetzt. Er besteht aus ...
Glanzschetter
Glanzschetter, s. Glanzleinwand.
Glanzschleiche
Glanzschleiche, s. Skink.
Glanzschleifen
Glanzschleifen, s. Polieren.
Glanzschmelzeu
Glanzschmelzeu, s. Email.
Glanzschupper
Glanzschupper (Schmelzschupper, Ganoidei), s. Fische, S. 606.
Glanzsilber
Glanzsilber, Mischung von Glanzplatin mit Glanzgold.
Glanzstar
Glanzstar (Glanzdrossel, Lamprotornis Temm.), Gattung aus der Ordnung der Sperlingsvögel und der Familie der Stare (Sturnidae), gedrungen gebaute Vögel, mit mittellangem, ...
Glanzstärke
Glanzstärke, Mischung von Weizenstärke mit 6–7 Proz. Stearinsäure, bildet beim Kochen einen Schleim, welcher der damit gestärkten Wäsche beim Plätten schönen Glanz ...
Glanzsteine
Glanzsteine, s. Gnidelsteine.
Glanztaft
Glanztaft, ein leichter, stark mit Gummi appretierter und geglätteter Taft.
Glanzvergoldung
Glanzvergoldung, s. Vergolden und Galvanoplastik, S. 308.
Glanzvernickelung
Glanzvernickelung, s. Galvanoplastik, S. 308.
Glanzvögel
Glanzvögel (Galbulidae), Familie der Klettervögel (s.d.).
Glanzzwirn
Glanzzwirn, s. Zwirn.
Glareānus
Glareānus (eigentlich Heinrich Loriti), Humanist, geb. im Juni 1488 zu Mollis im Kanton Glarus (daher G.), gest. 27. März 1563 zu Freiburg i. Br., studierte seit 1506 in Köln, ...
Glareola
Glareola, s. Brachschwalbe.
Glarīden
Glarīden (Clariden), s. Tödi.
Glarner Alpen
Glarner Alpen, eine der großen Abteilungen der Westalpen in der Schweiz, s. Alpen, S. 363, und die Artikel für die einzelnen Gruppen: Tödi, Sardona, Glärnisch, Schwyzer und ...
Glarner Schiefer
Glarner Schiefer, Schiefer der untern Tertiärformation (s.d.) im Kanton Glarus.
Glärnisch
Glärnisch, Gruppe der Glarner Alpen zwischen dem Klausen- und Pragelpaß. Vom Talboden aus erscheint der G. als eine kolossale, freistehende Felspyramide von verwickeltem ...
Glarns
Glarns (Glaris), ein Kanton der Schweiz, im N. und O. vom Kanton St. Gallen, im S. von Graubünden, im W. von Uri und Schwyz umschlossen, umfaßt eine Tallandschaft von 691,2 qkm ...
Glarus
Glarus, Stadt und Hauptort des gleichnamigen schweizer. Kantons, 481 m ü. M., am Fuße des imposanten Vorderglärnisch, links an der Linth, Knotenpunkt der Eisenbahnen ...
Glas
Glas, eine durch Schmelzen erzeugte, bei hoher Temperatur dickflüssige, beim Erkalten allmählich aus dem zähflüssigen in den starren Zustand übergehende, vollständig amorphe ...
Glas
Glasfabrikation I. Glasöfen. Glasfabrikation II. Glasöfen. Glasfabrikation III.
Glas
Glas, eine durch Schmelzen erzeugte, bei hoher Temperatur dickflüssige, beim Erkalten allmählich aus dem zähflüssigen in den starren Zustand übergehende, vollständig amorphe ...
Glas
Glasfabrikation I. Glasöfen. Glasfabrikation II. Glasöfen. Glasfabrikation III.
Glas, irisierendes
Glas, irisierendes, s. Irisglas.
Glas, Jenaer
Glas, Jenaer, von Schott u. Genossen in Jena zu optischen Zwecken (s. Glas, S. 889), für Thermometer (S. 886) und für Geräte (S. 895) hergestelltes Glas.
Glas, natürliches
Glas, natürliches, soviel wie Glaslaven (s.d.).
Glas-Berufsgenossenschaft
Glas-Berufsgenossenschaft für das Gebiet des Deutschen Reiches mit dem Sitz in Berlin. Sitz der sieben Sektionen: Fürth, Dresden, Tauscha i. Schl., Berlin, Hannover, ...
Glasaal
Glasaal, s. Meeraal.
Glasachāt
Glasachāt, s. Obsidian.
Glasartig
Glasartig, Bezeichnung des amorphen Zustandes erstarrter Schmelzflüsse besonders von Gesteinen, in denen ausgeschiedene kristallinische Teile mit bloßem Auge oder der Lupe nicht ...
Glasätzung
Glasätzung, s. Ätzen, S. 72. Über G. für Druckplatten vgl. Hyalographie und Hyalotypie.
Glasaugen
Glasaugen, s. Augen, künstliche.
Glasbasalt
Glasbasalt, s. Basalte, S. 415.
Glasbasis
Glasbasis, s. Gesteine, S. 744.
Glasbausteine
Glasbausteine, aus Glas hergestellte Steine, die, wie der Siemenssche Winkelverblender (Fig. 1), als Ersatz für den Tonverblendstein dienen sollen (wobei nur ein Format ...
Glasberg
Glasberg (Glasinsel), in den germanischen, slawischen und keltischen Mythen und Märchen der Aufenthalt der Seligen, vergleichbar dem weithin glänzenden Goldberg Meru der Inder, ...
Glasbläserlampe
Glasbläserlampe, ein flacher, ovaler Blechkasten mit sehr dickem Docht aus Baumwollgarn und mit Talg oder Baumöl als Brennmaterial. Zum Anblasen der Flamme dient ein Blaserohr ...
Glasblumen
Glasblumen, aus farblosem oder farbigem Glas gefertigte Blumen, die besonders in Venedig und Murano, aber auch in Deutschland und Böhmen angefertigt und zur Dekoration von ...
Glasboot
Glasboot, soviel wie Papiernautilus (s.d.).
Glasbrillanten
Glasbrillanten, s. Glasdiamanten.
Glasburgen
Glasburgen (verglaste Wälle), s. Befestigungen, vorgeschichtliche; vgl. Glasberg.
Glasdachziegel
Glasdachziegel, s. Glasziegel.
Glasdiamanten
Glasdiamanten, in Diamantenform geschliffener Straß, besonders die Similibrillanten aus sehr stark lichtbrechendem Glas.
Glasdruck
Glasdruck, Druck von Glasplatten und auf solche. Über erstern s. Hyalographie und Lichtdruck. Letzterer kann, wenn er direkt und nicht durch Überdruck oder Übertragung ...
Glaseinschlüsse
Glaseinschlüsse, s. Mineralien.
Glaselektrizität
Glaselektrizität, s. Elektrizität.
Glasen
Glasen, Zeitbezeichnung mit der Schiffsglocke; jede vierstündige Wache hat 8 G., wobei die erste halbe Stunde mit einem, die zweite mit zwei etc., die achte mit acht ...
Glasenapp
Glasenapp, Karl Friedrich, geb. 3. Okt. 1847 in Riga, studierte in Dorpat Philologie und wirkt als Dozent der deutschen Sprache und Literatur am Polytechnikum zu Riga. G. ist der ...
Gläser
Gläser, Franz, Opernkomponist, geb. 19. April 1798 zu Obergeorgenthal in Böhmen, gest. 29. Ang. 1861 in Kopenhagen, Schüler von Pixis am Prager Konservatorium, begann seine ...
Glaser
Glaser, 1) Adam, Kupferstecher, geb. 17. Aug. 1815 zu Dorsten in Westfalen, gest. 23. Febr. 1900 in Düsseldorf, bildete sich 1835–44 bei J. Keller in Düsseldorf, setzte dann ...
Gläser, retikulierte
Gläser, retikulierte, s. Millefiori.
Glaserīt
Glaserīt, Mineral, wasserfreies Sulfat von Kalium und Natrium, findet sich in wasserhellen, meist tafelartigen rhomboedrischen Kristallen eingewachsen im Steinsalz zu Douglashall ...
Glaserkitt
Glaserkitt (Fensterkitt), Mischung von Kreide und Leinölfirnis zum Befestigen der Glasscheiben sa den Rahmen; erstarrt leichter bei Zusatz von etwas Zinkweiß, Bleiglätte oder ...
Gläserner Berg
Gläserner Berg (Glassy Mountain), Name mehrerer nordamerikan. Berge mit kahlen kristallinischen Felsgehängen, besonders in den südlichen Appalachen; bisweilen auch deutsche ...
Glaserz
Glaserz, Mineral, s. Silberglanz.
Glasfisch
Glasfisch (Leptocephalus), s. Aale.
Glasflügler
Glasflügler (Glasschwärmer, Sesia Lasp). Schmetterlingsgattung aus der Familie der Holzbohrer (Xylotropha), sehr zierliche, in Körpertracht und Bildung der Fühler mit den ...
Glasflüsse
Glasflüsse (Amausen, Glaspasten, Pasten), sehr leichtflüssige Glassorten, bilden, durch Metalloxyde gefärbt, die künstlichen Edelsteine; s. Edelsteine, S. 372.
Glasgalle
Glasgalle, s. Glas, S. 889.
Glasgespinst
Glasgespinst, s. Glasspinnerei.
Glasgitter
Glasgitter, s. Beugung des Lichtes, S. 778.
Glasglanz
Glasglanz (Sprengglas, Glanz), sehr dünnes, sein zerstoßenes, farbloses oder farbiges Glas, wird zur Verzierung von Holzwaren, Papparbeiten etc. benutzt und auf diesen mittels ...
Glasgow
Glasgow (spr. gläsgo), Stadt (city) und Grafschaft (seit 1893) in Lanarkshire (Schottland), an beiden Ufern des Clyde (Kathedrale 55°511/2' nördl. Br., 4°14' westl. L. v. ...
Glasgravierung
Glasgravierung, die schon von den alten Griechen und Römern geübte Kunst, Trink- und Zier gläser durch eingeschliffene Ornamente zu dekorieren. Von den Venezianern im 16. ...
Glasharmonika
Glasharmonika (früher einfach Harmonika genannt), ein Instrument mit durch Streichen mit den Fingern in Schwingungen versetzten Glasglocken, Glasstäben oder Glasröhren. Zu ...
Glashaus
Glashaus, soviel wie Gewächshaus.
Glashütte [1]
Glashütte, Stadt in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Dippoldiswalde, an der Müglitz und der Staatsbahnlinie Mügeln bei Pirna-Altenberg, 330 m ü. M., mit evang. Kirche, ...
Glashütte [2]
Glashütte, die Glasfabrik.
Glasieren
Glasieren, soviel wie emaillieren; auch Tonwaren mit einem fest anhängenden glasartigen Überzug (Glasur) versehen.
Glasinac
Glasinac (spr. -natz), Dorf im bosn. Kreis Sarajevo, Bezirk Rogatica, östlich von Sarajevo, mit (1895) 3007 Einw.; dabei zahlreiche Wallburgen und Hügelgräber, in denen ...
Glasindustrieschulen
Glasindustrieschulen, Fachschulen für Glasarbeiter, wurden von der österreichischen Regierung im nördlichen Böhmen errichtet und erteilen Unterricht im Zeichnen, Modellieren, ...
Glasinkrustationen
Glasinkrustationen, Reliefs aus gebranntem, unglasiertem weißen Ton oder aus Specksteinmasse, die in farblosem, das Licht stark brechendem Glas liegen, ohne damit verschmolzen zu ...
Glasinsel
Glasinsel, s. Glasberg.
Gläsiswall
Gläsiswall, s. Glasberg.
Glaskirschen
Glaskirschen, s. Kirschbaum.
Glaskopf
Glaskopf, die durch glatte ebene Absonderungsflächen ausgezeichneten, meist radialfaserig struierten Eisenerze; man unterscheidet braunen G., s. Brauneisenerz, roten G., s. ...
Glaskopfstruktur
Glaskopfstruktur, s. Mineralien.
Glaskorallen
Glaskorallen (Lüstersteine), aus erweichten Glasstäben gepreßte Glasperlen, die durchbohrt und zur Dekoration von Leuchtern etc. benutzt werden. Sie haben die Gestalt von ...
Glaskörper
Glaskörper, s. Text zu Tafel »Auge II«.
Glaskrebse
Glaskrebse, Gruppe der Ringelkrebse (s. d.).
Glaskunstindustrie
Glaskunstindustrie (hierzu die Tafeln »Glaskunstindustrie I-III«). Die ältesten Gläser, von denen wir Kunde haben, stammen aus Phönikien und Ägypten. Die phönikischen ...
Glaskunstindustrie
Glaskunstindustrie I. Alte Gläser. Glaskunstindustrie II. Glaskunstindustrie III.
Glaslaven
Glaslaven, feste oder schlackige, blasige, schaumige Gesteine von glasiger Beschaffenheit, die sich entweder in Form von Lavaströmen oder als lose Auswürflinge finden, z. B. ...


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