Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Glissando
Glissando (auch glissato, v. franz. glisser, »gleiten«, abgeleitet), bezeichnet bei Streichinstrumenten einen glatten Vortrag ohne Akzentuation (bei Passagen), auf dem Klavier ...
Glissant
Glissant (franz., spr. -āng), glatt, schlüpfrig; figürlich soviel wie bedenklich.
Glisson
Glisson, Francis, Anatom und Physiolog, geb. 1596 zu Rampisham in Dorsetshire, studierte zu Cambridge und erhielt daselbst eine Professur, kam 1634 als Mitglied des Kollegiums der ...
Glitnir
Glitnir, s. Asgard.
Glittertind
Glittertind (Glitretind), Berg in den Jotunfjelden Norwegens, im O. des Galdhöpig, 2554 m hoch. Am Fuße steht das Logierhaus Glitterheim.
Globe, Le
Globe, Le (spr.globb', »der Globus, Erdball«), französische Zeitschrift, wurde 1824 gegründet und trat sehr bald für Shakespeare und die Romantik ein, bis sie 1830 in den ...
Globe, The
Globe, The (»der Globus, Erdball«), Londoner konservative Abendzeitung, wurde 1803 als Organ der Whigs begründet (bald wurde der »Traveller« mit ihr vereinigt) und zählte ...
Globe-Theater
Globe-Theater, ehemaliges Londoner Theater, ist durch Shakespeare berühmt geworden, der dessen Miteigentümer war und seine Dramen daselbst zur Ausführung brachte. Es lag, ...
Globe-trotter
Globe-trotter (engl., spr. glōb-), scherzhafte Bezeichnung für zum Vergnügen reisende Weltumsegler.
Globeöl
Globeöl, s. Erdöl, S. 25.
Globigerīnen
Globigerīnen, s. Rhizopoden.
Globīn
Globīn, s. Histone.
Globiocephălus
Globiocephălus, Grindwal, s. Delphine.
Globoīde
Globoīde, s. Aleuron.
Globoīn
Globoīn, soviel wie Nitroglyzerin.
Globōs
Globōs (lat.), kugelförmig, aus Kugeln bestehend; Globosität, Kugelförmigkeit.
Globosphärite
Globosphärite, zu Sphärolithen (s. d.) radialstrahlig angeordnete Globulite (s. Kristalliten).
Globulār
Globulār (globulös, lat.), kugelförmig.
Globularĭazeen
Globularĭazeen, dikotyle, in Europa und Asien einheimische, aus ca. 20 Arten bestehende Pflanzengruppe aus der Ordnung der Personatae, Stauden oder kleine Sträucher mit ...
Globŭli
Globŭli, Kugeln, Kügelchen; G. tartari ferrati oder martiales (Stahlkugeln), altes Eisenpräparat, wesentlich aus Eisenweinstein in Kugelform bestehend, dient zu Stahlbädern; ...
Globulicide
Globulicide, s. Immunität.
Globuline
Globuline, Eiweißkörper, die im Wasser nicht oder schwer, wohl aber in verdünnter Kochsalzlösung löslich sind und daraus durch Wasser, auch durch Ansäuern gefällt werden. ...
Globulinurīe
Globulinurīe, das Auftreten der Globuline des Blutes im Harn bei Albuminurie.
Globulīten
Globulīten, mikroskopisch kleine kugelige Gebilde, s. Kristalliten.
Globulös
Globulös (lat.), soviel wie globos (s. d.).
Globus
Globus (lat., »Kugel«), künstliche Nachbildung der Erdkugel (Erdglobus) oder der Himmelskugel (Himmelsglobus). Auf jedem G. findet man zur Bestimmung der Lage eines Punktes auf ...
Globus hysterĭcus
Globus hysterĭcus, s. Hysterie.
Glochidĭum
Glochidĭum, die Larve der Flußmuscheln, s. Muscheln.
Glocke
Glocke, ein entweder völlig geschlossener, nur mit Kopfloch versehener oder vorn der Länge nach zum Zuknöpfen eingerichteter weiter, kurzer Umhang vorzugsweise der Männer im ...
Glocken
Glocken werden in der Regel aus Bronze (Glockenmetall, Glockengut, Glockenspeise) von verschiedener Zusammensetzung, am besten aus einer Legierung von 80 Kupfer und 20 Zinn ...
Glockenblume
Glockenblume, Pflanzengattung, s. Campanula.
Glockenblütler
Glockenblütler, s. Kampanulazeen.
Glockenboje
Glockenboje, soviel wie Glockentonne, s. Seezeichen.
Glockendon
Glockendon, Nürnberger Künstlerfamilie des 15. und 16. Jahrh., aus der Miniatur- und Glasmaler, Kupferstecher, Formschneider und Illuministen hervorgegangen sind. Die ...
Glockenexhanstor
Glockenexhanstor, s. Exhaustor.
Glockenfahrt
Glockenfahrt heißt der Mittwoch vor Ostern, an dem nach dem Volksglauben alle geweihten Kirchenglocken nach Rom zum Papst fliegen, um am Sonnabend darauf an ihre Stellen ...
Glockengefäße
Glockengefäße, große, glockenförmige Tongefäße, die in vorgeschichtlichen Gräbern, mit dem Boden nach oben über die Knochenurnen gestülpt, aufgefunden wurden.
Glockengut
Glockengut, s. Bronze, S. 454, und Glocken.
Glockenguß
Glockenguß, s. Glocken.
Glockenharmonika
Glockenharmonika, s. Glasharmonika.
Glockenhügel
Glockenhügel, s. Gräber, vorgeschichtliche.
Glockenkapitell
Glockenkapitell, seit der Mitte des 11. Jahrh. auftretende Form des Kapitells in der romanischen Baukunst, einer umgekehrten Glocke ähnlich, ist oft mit reicher Ornamentik ...
Glockenmagnet
Glockenmagnet, s. Galvanometer, S. 306.
Glockenmetall
Glockenmetall, s. Bronze, S. 454, und Glocken.
Glockenmühle
Glockenmühle, Vorrichtung zum Zerkleinern von Rinden (Lohe), Wurzeln, Farbhölzern u. dgl., besteht der Hauptsache nach (s. Abbildung) aus einem glockenförmigen hohlen ...
Glockenrecht
Glockenrecht ist im kirchenrechtlichen Sinne der Inbegriff aller auf Benediktion, Eigentumsrecht, Verfügungsgewalt und Unterhaltungspflicht der Kirchenglocken bezüglichen ...
Glockenschlag
Glockenschlag (Glöckchen), das glockentonähnliche Erklingen, das entsteht, wenn man auf einer Violine oder Viole eine tiefere Saite mit dem Bogen kräftig anstreicht und dabei ...
Glockenspeise
Glockenspeise, s. Bronze, S. 454, und Glocken.
Glockenspiel
Glockenspiel (franz. Carillon, ital. Gariglione), ein in frühern Jahrhunderten sehr beliebtes musikalisches Instrument. Die größte Art des Glockenspiels findet sich auf ...
Glockenstube
Glockenstube, der mit Schallöffnungen versehene Raum eines Turmes, in dem die Glocken an einem Glockenstuhl (s. d.) hängen.
Glockenstuhl
Glockenstuhl, Gerüst zum Aufhängen von Glocken, das so eingerichtet sein muß, daß es den nötigen Raum für die Schwingungen der Glocken gibt, und daß durch diese ...
Glockentaler
Glockentaler, braunschweig. Gedächtnismünzen von 1643 und 1644 mit einer Glocke auf der Rückseite und sonst sehr verschiedenem Gepräge, zur Erinnerung an den Abzug ...
Glockentaufe
Glockentaufe, s. Glocken, S. 43, und Glockenrecht.
Glockentierchen
Glockentierchen, s. Infusorien.
Glockenton [1]
Glockenton (ital. Nota sostenuta), Gesangsmanier, die eine Modifikation der sogen. Messa di voce (s. d.) ist, besteht aber nicht in einem allmählichen Crescendo und Decrescendo ...
Glockenton [2]
Glockenton, Künstlerfamilie, s. Glockendon.
Glockentonne
Glockentonne, s. Seezeichen.
Glockenventil
Glockenventil, s. Ventil.
Glockenvogel
Glockenvogel (Chasmorhynchus Temm.), Gattung aus der Ordnung der Sperlingsvögel und der Familie der Schwätzer (Cotingidae), mittelgroße Vögel mit sehr plattgedrücktem, an ...
Glockenweihe
Glockenweihe, s. Glockenrecht.
Glöckner
Glöckner, Vogel, s. Glockenvogel.
Glockner
Glockner, Glocknergruppe, s. Großglockner.
Glöersen
Glöersen, Kristian, norweg. Dichter, geb. 7. April 1838 in Christiania, wirkte als Schuldirektor und lebt seit 1882 in Christiania. Unter seinen Romanen machte oer erste: ...
Glogau [1]
Glogau, 1) (Großglogau) Kreisstadt und Festung zweiten Ranges im preuß. Regbez. Liegnitz, links an der Oder, 83 m ü. M., hat 3 evangelische und 3 kath. Kirchen (darunter der ...
Glogau [2]
Glogau, Gustav, philosophischer Schriftsteller, geb. 6. Juni 1844 in Laukischken bei Labiau, gest. 23. März 1895 in Griechenland, studierte seit 1863 in Berlin Medizin, dann ...
Gloggnitz
Gloggnitz, Marktflecken in Niederösterreich, Bezirksh. Neunkirchen, in schöner Lage, 439 m ü. M., an der Schwarza und der Südbahnlinie Wien-Triest, die zwischen G. und ...
Glogovácz
Glogovácz (spr. -wātz), Großgemeinde im ungar Komitat Arad, an der Staatsbahnlinie Arad-Tövis, mit Tabakbau, Dampfmühle und (1901) 4616 meist deutschen (römisch-kath.) ...
Gloĭosporĭum
Gloĭosporĭum (Gloeosporium) Desm. et Mont., eine nur in der Konidienform bekannte Pilzgattung aus der Gruppe der Pyrenomyzeten. G. Lindemuthianum Sacc. et Magn, verursacht die ...
Gloire
Gloire (franz., spr. glŭār'), Ruhm.
Glomaci
Glomaci, s. Daleminzi.
Glomerŭli Malpighĭi
Glomerŭli Malpighĭi, s. Wundernetz.
Glomerŭlus
Glomerŭlus (lat.), Büschel, eine Form des Blütenstandes, auch die Sporenfrucht bei gewissen Rotalgen.
Glommen
Glommen, der größte Fluß Norwegens, entspringt aus dem kleinen See Busjöen (847 m) im Amt Süddrontheim, bildet mehrere Seen, darunter Aursunden (696 m), und fließt in ...
Glonoīn
Glonoīn, soviel wie Nitroglyzerin.
Glons
Glons, Dorf, s. Geer.
Gloper-Turm
Gloper-Turm, s. Abdampfen (S. 19) und Schwefelsäure.
Glorĭa [1]
Glorĭa (lat., »Ruhm«), Hymnus der christlichen Kirche. Das G. patri (et filio et spiritui sancto) wiederholt sich mehrfach im Eingang der katholischen Messe, während das ...
Glorĭa [2]
Glorĭa, in Frankreich eine kleine Tasse schwarzen Kaffees mit über Zucker abgebranntem Kognak; auch Tee mit Branntwein (besonders bei den Seeleuten).
Glorĭa [3]
Glorĭa, halbseidener Schirmstoff mit 70 Ketten- und 60–64 Schußfäden auf 1 cm, Kette Seide, Schuß Baumwolle, Bindung dreischäftigen Köper; auch eingemusterter ...
Glorĭe
Glorĭe (lat. gloria), der lichte Schein, mit dem in Form einer Scheibe oder eines Ringes oder eines Kreuzes gewöhnlich Christus-, Engel- und Heiligenköpfe umgeben sind (s. ...
Glorĭenschein
Glorĭenschein, optische Erscheinung in der Atmosphäre, die sich zeigt, wenn der niedrig stehenden Sonne eine Nebelwand gegenübersteht. Der Beobachter bemerkt dann, wenn er sich ...
Gloriette
Gloriette, Baumwollfutterstoff mit 26–27 Fäden auf 1 cm aus Garnen Nr. 32 zur Kette und Nr. 40 engl. zum Schuß.
Glorĭette
Glorĭette (franz., auch das Gloriett), Laube, Lusthäuschen (z. B. in Schönbrunn bei Wien).
Glorifizieren
Glorifizieren (lat.), verherrlichen; Glorifikation, Verherrlichung.
Glorĭieren
Glorĭieren (lat.), sich rühmen, prahlen.
Gloriōle
Gloriōle (lat.), kleiner, armseliger Ruhm; kleinliche Ruhmsucht; Heiligenschein (vgl. Glorie).
Gloriōs
Gloriōs (gloriös, lat.), glorreich, stolz, verklärt; auch prahlerisch; gloriosae memoriae, ruhmvollen Andenkens; Miles gloriosus, prahlerischer Soldat, Bramarbas (Titel eines ...
Glorĭoso
Glorĭoso, franz. Inselgruppe im Kanal von Mosambik, 161 km westnordwestlich vom Kap Ambra, der Nordspitze von Madagaskar.
Glossa
Glossa (griech.), Zunge (s. d.); Glosse (s. d.).
Glossae malbergĭcae
Glossae malbergĭcae, s. Salisches Gesetz.
Glossār
Glossār (Glossarium, lat.), Wörterbuch, namentlich zur Erklärung dunkler, wenig gebräuchlicher Wörter; vgl. Glosse.
Glossatoren
Glossatoren, s. Glosse.
Glosse
Glosse (griech., »Zunge«), Mundart, Dialekt; dann Bezeichnung für Ausdrücke, die einer besondern Mundart angehörten, Provinzialismen, veraltete und daher leicht ...
Glossēma
Glossēma (griech.), s. Glosse.
Glossieren
Glossieren, Glossen oder Erklärungen zu etwas machen; eine poetische Glosse (s. d.) machen.
Glossīna
Glossīna, s. Tsetsefliege.
Glossītis
Glossītis (griech.), soviel wie Zungenentzündung.
Glossocēle
Glossocēle (griech., Zungenvorfall, Prolapsus linguae), s. Zunge.
Glossodynīe
Glossodynīe (griech.), Zungenschmerz, ein rheumatischer Zustand der Zungenmuskulatur, der sich besonders bei Bewegung der Zunge bemerklich macht; dann auch eine Neuralgie der ...
Glossograph
Glossograph (griech.), s. Glosse.
Glossolalīe
Glossolalīe (griech., »Zungenreden«), ein 1. Kor. 12–14 geschildertes ekstatisches Reden, das besonders in den Gemeindeversammlungen zu Korinth vorkam. Paulus suchte es ...
Glossop
Glossop, Stadt (municipal borough) im nordwestlichen Derbyshire (England), 16 km von Manchester, mit Baumwollfabriken, Bleichen, Kalikodruckereien, Papierfabriken etc. und (1901) ...
Glossopharyngĕus
Glossopharyngĕus (Nervus g.), Zungenschlundkopfnerv, Geschmacksnerv, s. Gehirn, S. 468, und Zunge.
Glossoplegīe
Glossoplegīe (griech.), Zungenlähmung.
Glossy
Glossy, Karl, Kultur- und Literarhistoriker, geb. 7. März 1848 in Wien, studierte Rechtswissenschaft und trat in den Konzeptsdienst des Wiener Magistrats ein, wurde später ...
Glött
Glött, Dorf im bayr. Regbez. Schwaben, Bezirksamt Dillingen, hat eine kath. Kirche, ein ehemals gräflich Fuggersches Schloß (jetzt Franziskanerinnenkloster mit ...
Glottis
Glottis (griech.), die Stimmritze, s. Kehlkopf.
Glottiskrampf
Glottiskrampf, s. Stimmritzenkrampf.
Glottisödēm
Glottisödēm, wassersüchtige Anschwellung der Schleimhaut des Kehldeckels, des Kehlkopfes und der dazu gehörigen Schleimhautfalten, kann durch Verengerung des Kehlkopfeinganges ...
Glottisschluß
Glottisschluß (Glottisschlag) heißt beim Gesang die Art des Ansatzes, die den Ton ohne vorausgehenden Hauch (spiritus lenis) bringt, so daß der einem leichten Knacken ähnliche ...
Glottolalīe
Glottolalīe (griech.), soviel wie Glossolalie.
Glotzauge
Glotzauge, s. Exophthalmus und Basedowsche Krankheit.
Glotzblume
Glotzblume, s. Trollius.
Gloucester [1]
Gloucester (spr. glósster), 1) Stadt (city) und Grafschaft im südwestlichen England, auf einem Hügel am Severn. Unter ihren Gebäuden zeichnen sich aus die Kathedrale, ...
Gloucester [2]
Gloucester (spr. glósster), Grafen und Herzoge von, Titel, die meistens jüngere Prinzen und Adoptivkinder des königlichen Hauses von England geführt haben. Die namhaftesten ...
Gloucestershire
Gloucestershire (spr. glóssterschĭr), Grafschaft im südwestlichen England, wird nördlich von der Grafschaft Worcester, nordöstlich von Warwick, östlich von Oxford, südlich ...
Glouton
Glouton, s. Gourmand.
Glouvet
Glouvet (spr. gluwä), Pseudonym, s. Quesnay de Beaurepaire.
Glover
Glover (spr. glöwwer), Richard, engl. epischer Dichter, geb. 1712 in London, gest. daselbst 25. Nov. 1785, widmete sich dem Kaufmannsstand, erhielt aber eine gelehrte Bildung und ...
Gloversville
Gloversville (spr. glöwwerswill), Stadt im Staat New York, Grafschaft Fulton, nordwestlich von Albany, benannt nach den zahlreichen (200) Fabriken für lederne Handschuhe, die ...
Glowacki
Glowacki (spr. -wátzki), Alexander, unter dem Pseudonym Bolesław Prus bekannter und beliebter poln. Schriftsteller, geb. 1847, ständiger Feuilletonist des »Kuryer ...
Glowno
Glowno, Dorf im preuß. Regbez. Posen, Kreis Posen-Ost, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Posen-Pudewitz und Posen-Wreschen sowie der Schrodaer Kleinbahn, hat zwei ...
Gloxinĭa
Gloxinĭa Hérit., Gattung aus der Familie der Gesneriazeen, ausdauernde Kräuter mit knollenartigem Wurzelstock, saftigem Stengel, gegenständigen, einfachen Blättern, einzeln ...
Gluchow
Gluchow, Kreisstadt im russ. Gouv. Tschernigow, am Jaman und einem Zweig der Eisenbahn Moskau-Kiew-Woronesh, mit 11 Kirchen, Gymnasium, Lehrerseminar, betreibt Fabrikation von ...
Gluck
Gluck, Christoph Wilibald, Opernkomponist, geb. 2. Juli 1714 auf der fürstlich Lobkowitzschen Herrschaft Weidenwang bei Berching (Oberpfalz), wo sein Vater Alexander G. ...
Glück auf!
Glück auf! der Bergmannsgruß beim Kommen und Gehen, auch bei schriftlichen Mitteilungen. Er scheint nicht über das 17. Jahrh. hinauszureichen und erst in der zweiten Hälfte ...
Glück [1]
Glück wird sowohl (im objektiven Sinn) als Bezeichnung einer Lebenslage wie (im subjektiven Sinn) als solche eines Gemütszustandes gebraucht. Im erstern Sinne bezeichnet es den ...
Glück [2]
Glück, 1) Christian Friedrich von, Rechtsgelehrter, geb. 1. Juli 1755 in Halle, habilitierte sich daselbst 1777 und ward 1784 ordentlicher Professor der Rechte in Erlangen, wo er ...
Glucke [1]
Glucke (Gastropacha Ochsenh., Lasiocampa Schrank), Schmetterlingsgattung aus der Familie der Spinner (Bombycidae), mit bei beiden Geschlechtern kammförmigen Fühlern, langen, ...
Glucke [2]
Glucke, soviel wie Bruthenne; daher glucken (verstärkt glucksen), vom Rufe der Bruthenne. G. mit den Küchlein, Sternbild, soviel wie Plejaden.
Glücksbrunner Höhle
Glücksbrunner Höhle, s. Altenstein.
Glücksburg
Glücksburg, 1) Flecken im preuß. Regbez. Schleswig, Landkreis Flensburg, an der Flensburger Föhrde und an der Eisenbahn Flensburg-Kappeln, hat eine evang. Kirche, ...
Glückseligkeit
Glückseligkeit (griech. Eudämonie) ist der Zustand des sinnlich-vernünftigen Wesens, in dem es nicht nur seine Bedürfnisse, sondern auch seine Wünsche befriedigt sieht, oder ...
Glückshafen
Glückshafen (Glückstopf), ein bauchiges, die Lose für kleinere Stadt- und Marktlotterien enthaltendes Gefäß, mit so engem Halse, daß man die Lose beim Hineingreifen nicht ...
Glückshand
Glückshand, Pflanze, s. Gymnadenia.
Glückshaube
Glückshaube ( Wehmutterhäublein), die Reste der Eihäute auf dem Kopfe Neugeborner, die nach schon altrömischem Aberglauben nicht nur dem damit bekleidet zur Welt kommenden ...
Glücksknochen
Glücksknochen, s. Diebsdaumen.
Glücksmilbe
Glücksmilbe (Samtmilbe), s. Milben.
Glücksrad
Glücksrad, in der Kunst des Mittelalters die Darstellung eines Rades, an dessen Speichen sich Figuren festhalten, die je nach der Drehung des Rades bald oben, bald unten ...
Glücksspiele
Glücksspiele (Hasardspiele) heißen im Gegensatz zu den Kunstspielen alle diejenigen Spiele mit Karten, Würfeln, Kugeln, Losen, Nummern etc., bei denen Gewinn oder Verlust ...
Glückstadt
Glückstadt, Stadt im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Steinburg, an der Elbe und der Staatsbahnlinie Elmshorn-Hvidding, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein Rathaus ...
Glückstopf
Glückstopf, s. Glückshafen.
Glücksverträge
Glücksverträge, soviel wie aleatorische Verträge (s. Aleatorisch).
Glugea bombycis
Glugea bombycis, der Erzeuger der Febrinekrankheit der Seidenraupen (s. Sporozoa).
Glüheisen
Glüheisen (Brenneisen, Ferrum candens), s. Brennapparate.
Glühen
Glühen, das Leuchten eines Körpers bei sehr starker Erhitzung, beginnt ziemlich gleichmäßig bei einer Temperatur von 525°. Bei dieser Temperatur reicht das Spektrum bis zur ...
Glühfrischen
Glühfrischen (Tempern), s. Eisen, S. 486.
Glühkörper
Glühkörper, s. Leuchtgas.
Glühkugel
Glühkugel, s. Brandkugel.
Glühlämpchen
Glühlämpchen, eine von Davy erfundene Weingeistlampe, über deren Docht im Abstand von 1–2 mm eine Spirale aus seinem Platindraht oder eine Kugel aus Platinschwamm schwebt. ...
Glühlampe
Glühlampe, mit Spiritus, Terpentinöl oder Gas gespeiste Lampe zur Hervorbringung hoher Temperatur; auch elektrische Lampe, s. Elektrisches Licht, S. 653
Glühofen
Glühofen, s. Ofen.
Glührohrzündung
Glührohrzündung, s. Gaskraftmaschine, S. 373.
Glühspan
Glühspan, Eisenhammerschlag, der sich beim Glühen des Eisens an der Luft bildet und beim Schmieden in Form von Schuppen oder Spänen abspringt. Auch beim Erhitzen von Kupfer an ...
Glühsteine
Glühsteine (Hitzsteine), rundliche, walnuß- bis faustgroße Steine, die man hier und da an altsteinzeitlichen Feuerstellen findet. Sie dienten zum Erhitzen des in ledernen ...
Glühstoff
Glühstoff, Briketts aus Holzkohle, Teer und Natronlauge, die bei Weißglut verkokt werden und rauch- und geruchlos, ohne Funkensprühen verbrennen. Man benutzt sie zum Heizen von ...
Glühstrumpf
Glühstrumpf, s. Leuchtgas.
Glühwachs
Glühwachs ( Vergolderwachs), ein zusammengeschmolzenes Gemenge von gelbem Wachs, Grünspan, rotem Bolus und Alaun oder von Wachs, Grünspan, Kupferoxyd, Eisenoxyd, Borax, Zink- ...
Glühwein
Glühwein (Negus, Nicus), mit Zucker, Zimt, Gewürznelken etc. erhitzter Rotwein, wirkt erwärmend, ist jedoch nur gesunden Personen zuträglich.
Glühwürmer
Glühwürmer, Insekten, die durch phosphorisches Licht im Dunkeln leuchten, wie Leuchtkäfer, Johanniswürmchen, Feuerfliege. Vgl. Leuchtorgane und Phosphoreszenz.
Glukōnsäure
Glukōnsäure (Dextronsäure, Maltonsäure) C6H12O7 oder CH2.OH(CH.OH)4CO2H entsteht aus Rohr- und Traubenzucker, Maltose, Dextrin, Stärke bei Behandlung mit Chlor- oder ...
Glukōse
Glukōse (Glykose), s. Traubenzucker.
Glukoside
Glukoside, soviel wie Glykoside.
Glum Eyjolfsson
Glum Eyjolfsson ( Viga-Glumr), isländ. Skalde, geb. um 940, lebte in seiner Jugend längere Zeit in Norwegen und starb, nachdem er kurz zuvor zum Christentum übergetreten war, ...
Glumae
Glumae (lat., Spelzen, Kelchspelzen), kahnförmige Deckblätter am Grunde des Grasährchens. S. Gräser.
Glumazeen
Glumazeen, s. Glumifloren.
Glümer
Glümer, 1) Adolf von, preuß. General, geb. 5. Juni 1814 in Lengefeld auf dem Eichsfeld, gest. 3. Jan. 1896 in Freiburg i. Br., trat 1831 bei der preußischen Infanterie ein, ...
Glumifloren
Glumifloren (Glumazeen, Spelzblütige), Ordnung im natürlichen Pflanzensystem aus der Abteilung der Monokotylen, charakterisiert durch kleine, unscheinbare Blüten, die meist in ...
Glurns
Glurns, Stadt in Tirol, Bezirksh. Schlanders, 907 m ü. M., im obern Vintschgau, an der Etsch, Sitz eines Bezirksgerichts, ist von Mauern und Türmen umgeben, hat eine gotische ...
Glutäen
Glutäen (Musculi glutaei), Gesäßmuskeln, s. Gesäß.
Glutamīn
Glutamīn C5H10N2O3 oder CH.NH2(CH2)2.COOH.CONH2 findet sich weitverbreitet im Pflanzenreich, besonders in Kürbis- und Wickenkeimlingen, in Runkelrübensaft und Rübenmelasse, ...
Glutaminsäure
Glutaminsäure (Amidoglutarsäure) C5H9NO4 oder CO2H.CHNH2.CH2.CH2.CO2H tritt in drei Modifikationen auf. Rechtsdrehende (gewöhnliche) G. findet sich in Kürbis- und ...
Glutārsäure
Glutārsäure (normale Brenzweinsäure) C5H8O4 oder CH2(CH2CO2H)2, isomer mit Monomethylbernsteinsäure (gewöhnliche Brenzweinsäure), kann aus Trimethylenbromid, aus ...
Glūten
Glūten, soviel wie Kleber.
Glutenfibrīn
Glutenfibrīn, -Kaseïn etc., s. Kleber.
Glutīn
Glutīn, s. Leim.
Glutōl
Glutōl, Formaldehydgelatine, wird dargestellt, indem man eine Lösung von Gelatine mit wenig Formaldehydlösung versetzt, in Formaldehyddämpfen trocknet und pulverisiert. Man ...
Glutz-Blozheim
Glutz-Blozheim, Robert, schweizer. Geschichtschreiber, geb. 31. Jan. 1786 in Solothurn aus einer patrizischen Familie, gest. 14. April 1818 in München, studierte in Landshut, ...
Glycerĭa
Glycerĭa R. Brown (Süßgras, Viehgras, Schwaden, Mannagras), Gattung der Gramineen, Feuchtigkeit liebende, ausdauernde, meist sehr hohe Gräser mit schmalen oder ausgebreiteten ...
Glycerīn
Glycerīn etc., s. Glyzerin etc.
Glycerīnum sulfurōsum
Glycerīnum sulfurōsum, s. Askolin.
Glycerĭus
Glycerĭus, Kaiser des weströmischen Reiches, ein Soldat von dunkler Herkunft, ward 473 vom Neffen Ricimers, dem Burgunderfürsten Gundobad, auf den Kaiserthron erhoben, mußte ...
Glycīne Apios
Glycīne Apios, s. Apios; G. hispida, G. Soja, s. Soja.
Glycĭum
Glycĭum, soviel wie Beryllium.
Glycyphăgus
Glycyphăgus, s. Milben.
Glycyrrhīza
Glycyrrhīza L. (Süßholz), Gattung der Leguminosen, ausdauernde, oft drüsig behaarte Kräuter oder Halbsträucher mit unpaarig gefiederten Blättern, meist zahlreichen, ...
Glycyrrhizīn
Glycyrrhizīn (Süßholzzucker), das Ammoniaksalz der amorphen Glycyrrhizinsäure C44H63NO18, findet sich im Süßholz (von Glycyrrhiza glabra), in den Blättern des ...
Glykochōlsäure
Glykochōlsäure, s. Galle und Gallensäuren.
Glykoformāl
Glykoformāl, eine Mischung von Formaldehyd mit Wasser und 10 Proz. Glyzerin. Letzteres hindert die Polymerisation des Formaldehyds und bewirkt, daß das prozentische Verhältnis ...
Glykogēn
Glykogēn (Leberstärke) (C6H10O5)n findet sich in der Leber der Säugetiere, im Eidotter, in embryonalen Organen, zuweilen in krankhaften Neubildungen, im Fleisch der ...
Glykokoll
Glykokoll (Glyzīn, Leimsüß, Leimzucker, Amidoessigsäure, Aminoäthansäure) C2H5NO2 oder NH2.CH2.COOH entsteht beim Kochen von Eiweiß, Leim, Glykocholsäure oder Hippursäure ...
Glykōl
Glykōl, s. Äthylenalkohol.
Glykōle
Glykōle, s. Alkohole.
Glykōlsäure
Glykōlsäure (Oxyessigsäure, Äthanolsäure) C2H4O3 oder CH2.OH.COOH findet sich in unreifen Weintrauben und in den Blättern von Ampelopsis hederacea; sie entsteht beim Kochen ...
Glykomīn
Glykomīn, Mischung aus 5 Teilen Glyzerin und 4 Teilen Eidotter, dient als Deckmittel bei entzündeter Haut, Verbrennungen, Schrunden etc.
Glykon
Glykon, griech. Bildhauer, aus Athen gebürtig, dem ersten vorchristlichen Jahrhundert angehörig, fertigte die berühmte Kolossalstatue des Farnesischen Herkules (s. Tafel ...
Glykonēus
Glykonēus (Glykonischer Vers), nach einem griech. Dichter Glykon benanntes antikes Versmaß, besteht aus drei Trochäen und einem Daktylus. Von den durch verschiedene Setzung des ...
Glykoproteïde
Glykoproteïde, Eiweißkörper, unter deren Spaltungsprodukten sich ein Kohlehydrat oder das Derivat eines solchen befindet. Zu den Glykoproteïden gehören besonders die Mucine ...
Glykosāl
Glykosāl, Salizylsäureglyzerinäther C6H4OH.COO.C3H5(OH)2, ein weißes kristallinisches Pulver, schwer löslich in kaltem, leicht in heißem Wasser und in Alkohol, schmilzt bei ...
Glykōse
Glykōse, s. Traubenzucker.
Glykosīde
Glykosīde, eine in den Pflanzen sehr verbreitete, aber auch in tierischen Organismen vertretene Gruppe sehr verschiedenartiger Körper, die als ätherartige Verbindungen der ...
Glykosurīe
Glykosurīe (griech.), Zuckerharnruhr, s. Harnruhr.
Glykurōnsäure
Glykurōnsäure CHO(CHOH)4.COOH oder C6H10O7 entsteht beim Kochen von Euxanthinsäure mit verdünnter Schwefelsäure und erscheint als Phenoläther im Harn bei Benzolfütterung; ...
Glyoxāl
Glyoxāl (Oxalaldehyd, Diformyl, Äthandial) C2H2O2, der Dialdehyd des Äthylenglykols und der Oxalsäure, entsteht bei Oxydation von Äthylenglykol, Äthylalkohol und ...
Glyoxālsäure
Glyoxālsäure (Glyoxylsäure, Äthanalsäure) C2H2O3 oder CHO.CO2H findet sich in unreifen Stachelbeeren und Weinbeeren, entsteht bei Oxydation von Alkohol, Aldehyd und Glykol ...
Glyoxylīn
Glyoxylīn, Sprengstoff aus Nitroglyzerin und Schießbaumwolle mit etwas Kalisalpeter und Soda.
Glyphogēn
Glyphogēn, s. Ätzen, S. 71.
Glyphographie
Glyphographie (griech., Chemiglyphie), ein von Palmer 1843 erfundenes Verfahren, erhabene, dem Holzschnitt ähnliche und zum Druck auf der Buchdruckpresse geeignete Platten direkt ...
Glypten
Glypten (griech.), geschnittene Steine, Skulpturen; Glyptik (oder Glyphik), die Kunst, mit dem Meißel oder Grabstichel zu arbeiten, in Stein oder in Metall zu graben oder zu ...
Glyptische Rasse
Glyptische Rasse (Bildnerrasse), bei französischen Prähistorikern die sogen. Renntierfranzosen wegen der zahlreichen graphischen und plastischen Bildwerke, die man in den von ...
Glyptŏdon
Glyptŏdon, s. Gürteltier und Zahnlücker.
Glyptographie
Glyptographie, die Beschreibung geschnittener Steine (s. Glypten).
Glyptothēk
Glyptothēk (griech.), Sammlung von geschnittenen Steinen oder von Skulpturen (s. Glypten); insbes. Name des Museums antiker Plastik in München (s. d.).
Glyzerīde
Glyzerīde, zusammengesetzte Äther des Glyzerins. Von den Haloidestern des Glyzerins (Haloidhydrinen), die beim Erhitzen von Glyzerin mit Haloidwasserstoffsäuren entstehen, sind ...
Glyzerin
Glyzerin (v. griech. glykerós, »süß«, Glyzerylalkohol, Propantriol, Ölsüß, Scheelesches Süß) C3H8O3 oder CH2OH.CHOH.CH2OH findet sich (8–9 Proz.) mit fetten Säuren ...
Glyzerinkitt
Glyzerinkitt, s. Kitt.
Glyzerinklistier
Glyzerinklistier, Einspritzung von 3–5 ccm Glyzerin in den Mastdarm; in 10 Minuten erfolgt Stuhlgang. Ein bequemes und selbst bei häufiger Anwendung unschädliches, wirksames ...
Glyzerinleim
Glyzerinleim (Gelatina glycerinata), Mischung aus 25 Teilen feinstem weißen Leim, 25 Teilen Wasser und 50 Teilen Glyzerin. Man läßt den Leim im Wasser quellen und schmelzt ihn ...
Glyzerinphosphorsäure
Glyzerinphosphorsäure, s. Glyzeride.
Glyzerinsalbe
Glyzerinsalbe, s. Salben.
Glyzerinschwefelsäure
Glyzerinschwefelsäure, s. Glyzeride.
Glyzerinseife
Glyzerinseife, s. Seife.
Glyzerinsuppositorĭen
Glyzerinsuppositorĭen, s. Suppositorien.
Glyzerose
Glyzerose, s. Glyzerin.
Glyzerylalkohol
Glyzerylalkohol, s. Glyzerin.
Glyzerylnitrāt
Glyzerylnitrāt, s. Nitroglyzerin.
Glyzīn
Glyzīn, s. Glykokoll.
Gm.
Gm., Gmel., bei Pflanzennamen Abkürzung für J. G. Gmelin (s. d.).
Gmelin
Gmelin, 1) Johann Georg, Reisender, geb. 12. Juni 1709 in Tübingen als der Sohn des Chemikers Johann Georg G. (geb. 1674, gest. 1728), gest. daselbst 20. Mai 1755, studierte in ...
Gmelinīt
Gmelinīt, Mineral aus der Gruppe der Zeolithe, ein wasserhaltiges Natriumcalciumaluminiumsilikat, findet sich in gelblichweißen bis fleischroten, durchscheinenden, dem Chabasit ...
Gmelinsches Salz
Gmelinsches Salz, soviel wie rotes Blutlaugensalz, Ferricyankalium (s. d.).
Gmünd
Gmünd, 1) (Schwäbisch-G.) Oberamtsstadt im württemberg. Jagstkreis, 319 m ü. M., an der Rems und der Staatsbahnlinie Kannstatt-Nördlingen, ehemalige freie Reichsstadt mit ...
Gmunden
Gmunden, Stadt in Oberösterreich, 430 m ü. M., am Nordende des Gmundener oder Traunsees (s. d.), den hier die Traun verläßt, an den Staatsbahnlinien Stainach-Schärding u. ...
Gmundener See
Gmundener See, s. Traunsee.
Gnâ
Gnâ, in der nord. Mythologie die windschnelle Botin der Frigg, aus Klopstocks Oden bekannt (»Wie G. im Fluge etc.«). Ihr Roß, das sie durch Luft und Meer trägt, heißt ...
Gnadau
Gnadau, Herrnhuterkolonie (seit 1767) im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Kalbe, an der Staatsbahnlinie Halle-Wittenberge, hat eine evang. Kirche, ein Pensions-Erziehungsinstitut ...
Gnadauer Pfingstkonferenz
Gnadauer Pfingstkonferenz, s. Gemeinschaftsbewegung.
Gnade
Gnade (lat. Gratia), im allgemeinen jedes Wohlwollen des Höhern gegen den Niedern, insbes. die Machtvollkommenheit des Souveräns, insofern sie Vergünstigungen zuteil werden ...
Gnaden
Gnaden ist Titel der Fürsten, denen die »Durchlaucht« nicht zusteht: »Fürstliche G.« Ebenso werden die Erzbischöfe und Bischöfe, die keinen höhern Titel führen, ...
Gnadenbecher
Gnadenbecher, s. Caritatis poculum.
Gnadenberg
Gnadenberg, Klosterruine, s. Neumarkt 1).
Gnadenbilder
Gnadenbilder, in der katholischen Kirche gewisse Bilder der Jungfrau Maria, ihres Sohnes und einzelner Märtyrer, mit deren Anblick Gott unter Berücksichtigung der Fürbitte der ...
Gnadenbriefe
Gnadenbriefe (Gratiosa rescripta) sind Reskripte, durch die der Papst auf ein Bittgesuch ein Privilegium, eine Indulgenz, Exemtion, Pfründe oder eine Anwartschaft auf eine solche ...
Gnadenbund
Gnadenbund, s. Bundestheologie.
Gnadenbürger
Gnadenbürger, s. Bürger, S. 621.
Gnadenfeld
Gnadenfeld, 1) Herrnhuterkolonie im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Kosel, hat eine evang. Kirche, ein theologisches Seminar, Amtsgericht und (1900) 473 Einw. G. ist 1780 gestiftet. ...
Gnadenfrei
Gnadenfrei, Herrnhuterkolonie im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Reichenbach, am obern Ende von Peilau, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Ziegenhals-Raudten und Koberwitz-G., hat ...
Gnadengebühren
Gnadengebühren, Geldzuschüsse zur Gnadenlöhnung, die den Hinterbliebenen eines Unteroffiziers oder Gemeinen des deutschen Heeres zustehen. Zu den G. gehören unter andern die ...
Gnadengehalt
Gnadengehalt, s. Pension. Beim Militär der etatmäßige Gehalt, der den mit Pension ausscheidenden Offizieren in dem auf die Verabschiedung folgenden Monat (Gnadenmonat), auch ...
Gnadengroschenkassen
Gnadengroschenkassen, s. Knappschaft.
Gnadenjahr
Gnadenjahr, s. Gnadenzeit.
Gnadenketten
Gnadenketten, goldene Halsketten, die fürstliche Personen vor dem Aufkommen der Verdienstorden an Leute von Verdienst oder auch bloß als Zeichen ihrer Huld, wie heute goldene ...
Gnadenkirchen
Gnadenkirchen, Bezeichnung der sechs Kirchen, die infolge des Vertrags zu Altranstädt (s. d.) 1707 die evangelischen Schlesier, freilich noch unter bedeutenden Opfern, erbauen ...
Gnadenkraut
Gnadenkraut, s. Gratiola.
Gnadenmittel
Gnadenmittel (lat. Media gratiae, salutis), die geordneten Vermittelungen, an die sich im Gegensatz gegen die vorgeblichen unmittelbaren Offenbarungen der Schwärmer nach ...
Gnadenorte
Gnadenorte heißen in der katholischen Kirche die Stätten, an denen sich Gnadenbilder (s. d.) befinden; sie sind deshalb meist Zielpunkte von Wallfahrten (s. d.). Berühmte G. ...
Gnadenpfennig
Gnadenpfennig, s. Gnadenketten.
Gnadenquartal
Gnadenquartal, s. Gnadenzeit.
Gnadenritter
Gnadenritter (Chevaliers de grâce), ein Rang, des (österreichischen) Johanniterordens (s. d.). Vgl. Rechtsritter.
Gnadensachen
Gnadensachen sind Angelegenheiten, in denen das Begnadigungsrecht des Staatsoberhauptes in Anspruch genommen wird (s. Begnadigung).
Gnadenstand
Gnadenstand, s. Gnade.
Gnadenstuhl
Gnadenstuhl heißt in Luthers Bibelübersetzung der goldene Deckel der Bundeslade (s. d.).
Gnadentage
Gnadentage, s. Respekttage.
Gnadenthal
Gnadenthal, 1) Asyl für Epileptische, s. Thale. – 2) Dorf, s. Dietendorf. – 3) Ehemaliges Kloster, s. Neuß.
Gnadenwahl
Gnadenwahl, s. Prädestination.


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