Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Gnadenzeit
Gnadenzeit heißt die partikularrechtlich verschieden bemessene Zeit (bald ein Jahr, bald ein Halbjahr, bald ein Vierteljahr [Quartal]), während welcher die Erhen, besonders die ...
Gnädig
Gnädig ist ein Prädikat, das Geringere Höhern gegenüber als Zeichen der Unterwürfigkeit gebrauchen. Gnädiger Herr, früher Prädikat Adliger, jetzt von untergeordneten ...
Gnaphalĭum
Gnaphalĭum L. (Ruhrkraut), Gattung der Kompositen, einjährige oder ausdauernde, mehr oder weniger graufilzige oder wollige Kräuter, mit wechselständigen, ganzrandigen, ...
Gnathalgie
Gnathalgie (griech.), Kinnbackenschmerz; Gnathoneuralgie, Nervenschmerz der Backen, Gesichtsschmerz; Gnathoschisis, Kieferspalte.
Gnathobdellidae
Gnathobdellidae, s. Blutegel, S. 88.
Gnathostomata
Gnathostomata, Gruppe der Ruderfüßer (s. d.).
Gnauck-Kühne
Gnauck-Kühne, Elisabeth, Schriftstellerin, geb. 2. Jan. 1850 in Vechelde (Braunschweig), wirkte mehrere Jahre als Lehrerin, seit 1876 als Institutsvorsteherin in Blankenburg a. ...
Gnauth
Gnauth, Adolf, Architekt, geb. 1. Juli 1840 in Stuttgart, gest. 19. Nov. 1884 in Nürnberg, besuchte das Polytechnikum in Stuttgart, wo er Schüler von Leins wurde, verweilte ...
Gnéditsch
Gnéditsch (Gnjéditsch), Nikolaj Iwanowitsch, russ. Dichter, geb. 2. Febr. (22. Jan.) 1784 in Poltawa, gest. 15. (3.) Febr. 1833 in Petersburg, erhielt seine Bildung im Seminar ...
Gneis
Gneis (Gneiß, Gneuß), kristallinisches Gestein, aus Feldspat (vorwiegend Orthoklas, z. T. Plagioklas), Quarz und Glimmer, also aus denselben Gemengteilen wie der Granit ...
Gneisenau
Gneisenau, August Wilhelm Anton, Graf Neidhardt von, preuß. Feldmarschall, geb. 27. Okt. 1760 zu Schildau in der Provinz Sachsen, gest. 23. Aug. 1831 in Posen, entstammt einer ...
Gneisformation
Gneisformation, s. Laurentische Formation.
Gneisglimmerschiefer
Gneisglimmerschiefer Gestein, s. Gneis.
Gneisgranulit
Gneisgranulit Gestein, s. Gneis.
Gneist
Gneist, Heinrich Rudolf Hermann Friedrich von, Rechtsgelehrter und Politiker, geb. 13. Aug. 1816 in Berlin, gest. daselbst 22. Juli 1895, wurde 1836 Auskultator, promovierte 1838 ...
Gneiß
Gneiß, Gestein, soviel wie Gneis.
Gnesen [1]
Gnesen, Erzbistum im ehemaligen Königreich Polen, zu dessen Sprengel neben den preußischen die Bistümer Breslau, Kammin und Lebus und seit dem 12. Jahrh. Posen gehörten. Es ...
Gnesen [2]
Gnesen (Gniezno), Kreisstadt im preuß. Regbez. Bromberg, zwischen Hügeln und Seen in fruchtbarer Gegend, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Posen-Schönsee, G.-Konitz u.a., 107 m ...
Gnetālen
Gnetālen, in Englers System Pflanzenordnung unter den Gymnospermen, umfaßt nur die Familie der Gnetazeen (s. d.).
Gnetazeen
Gnetazeen, Pflanzenfamilie aus der Abteilung der Gymnospermen, zunächst mit den Koniferen (s. d.) verwandt, niedrige Holzpflanzen, die bald schachtelhalmähnlich gegliederte, ...
Gnetum
Gnetum L., Gattung der Gnetazeen, lianenartig schlingende, selten aufrechte Sträucher oder Bäume mit knotig gegliederten Zweigen und gegenständigen, immergrünen, laubartigen, ...
Gneuß
Gneuß, Gestein, soviel wie Gneis.
Gnidelsteine
Gnidelsteine (Gnidsteine, Glattsteine, Glanzsteine, plattd. Gliersteene, fries. Glüürstijne, auf Sylt Glidstijner), kugelförmige, flachkugelige oder halbkugelige, mit einer ...
Gnidĭa
Gnidĭa, Gnidos, s. Knidia, Knidos.
Gniew
Gniew, poln. Name der Stadt Mewe (s. d.).
Gniewkowo
Gniewkowo, Stadt, heißt seit 1878 Argenau.
Gniezno
Gniezno, poln. Name der Stadt Gnesen.
Gniloje More
Gniloje More, s. Faules Meer.
Gnitzen
Gnitzen, s. Mücken.
Gnoien
Gnoien (Gnoyen), Stadt im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, an einem Zufluß der Trebel und der Staatsbahnlinie Teterow-G., hat eine evang. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, ...
Gnome
Gnome (griech., lat. Sententia), ein Spruch, in dem Ergebnisse der Lebensbeobachtung in sinnreicher Kürze ausgedrückt sind, entweder metrisch oder in Prosa abgefaßt. Die ...
Gnomen
Gnomen, Erd- oder Berggeister, in der neuern Dämonologie eine der vier Klassen der Elementargeister (s. d.). Sie bewachen die unterirdischen Schätze im Schoße der Erde und ...
Gnomĭker
Gnomĭker, Gnomendichter; Gnomolog, Gnomensammler (s. Gnome).
Gnōmon
Gnōmon (griech., »Anzeiger«), uraltes astronomisches Instrument zur Bestimmung der Sonnenhöhe und der Zeit des Mittags (der größten Sonnenhöhe). Vgl. Beilage zu ...
Gnomonĭa
Gnomonĭa Ces. et de Not., Pilzgattung der Askomyzeten aus der Familie der Gnomoniazeen. Die Arten von G. erzeugen an lebenden oder abgefallenen Blättern gewisser Blütenpflanzen ...
Gnōsis
Gnōsis, Gnostizismus und Gnostiker. Der Name Gnosis (griech., »Kenntnis, Erkenntnis«) bezeichnete zur neutestamentlichen Zeit im jüdisch-alexandrinischen sowie auch im ...
Gnostiker
Gnostiker, Gnostizismus, s. Gnosis.
Gnostikerkreuz
Gnostikerkreuz, s. Fylfoot.
Gnōthi seautón
Gnōthi seautón (griech., »Erkenne dich selbst«), einem der Sieben Weisen, bald Thales, bald Cheilon, zugeschriebene Inschrift des delphischen Tempels (vgl. Delphi).
Gnotschaft
Gnotschaft, im Berchtesgadener Land sowiel wie Weiler, bestehend aus einzelnen an den Bergen zerstreut liegenden Häusern.
Gnoyen
Gnoyen, Stadt, s. Gnoien.
Gnu
Gnu, s. Antilopen, S. 578.
Gnubberkrankheit
Gnubberkrankheit, s. Traberkrankheit.
Go [1]
Go, Unterbezirk einer Grafschaft; s. Gograf.
Go [2]
Go, das Nationalspiel der Japaner, ist ein Brettspiel, das von zwei Personen auf einem quadratischen Brett von 19mal 19 Linien, also 361 Durchschnittspunkten, mit 180 (unter sich ...
Goa
Goa, portug. Gebiet an der Westküste Ostindiens, innerhalb der britisch-indischen Präsidentschaft Bombay, zwischen 14°53´-15°48´ nördl. Br. und 73°45´-74°24´ östl. L., ...
Goafaser
Goafaser, s. Arenga.
Goajira
Goajira (spr. -chīra), nördlichste Halbinsel Südamerikas, westlich vom Golf von Maracaibo, 12,000 qkm groß, ist von der Sierra Nevada de Santa Marta durch breite Grasebenen ...
Goajiro
Goajiro (spr. -chīro), südamerikan. Indianerstamm auf der Halbinsel Goajira in Kolumbien, nordwestlichster Zweig der Arowaken (s. d.), etwa 30,000 Köpfe stark, der, in ...
Goalpara
Goalpara, Hauptort des Distrikts G. (10,238 qkm mit [1891] 452,304 Einw.) in der britisch-ind. Provinz Assam, am Brahmaputra, besteht aus dem hochgelegenen englischen Viertel und ...
Goapulver
Goapulver, s. Chrysarobin.
Goar
Goar, der heilige, aus Aquitanien gebürtig, soll im 6. Jahrh. am Rhein, an der Stelle des heutigen Sankt Goar (s. d.), als Missionar gewirkt haben. Sein Name ist vielleicht ...
Goave
Goave (spr. goáw', Grand- und Petit-G.), zwei Orte in der Negerrepublik Haiti, an der Südküste der Bai von Port-an-Prince, haben beide unvollkommen geschützte Naturhäfen. ...
Gobar
Gobar, alte arabische »Staubschrift« für Zahlen, bei der statt der Nullen Punkte gesetzt werden, z. B. 3. für 300, 7 ... für 7000.
Gobat
Gobat (spr-bá), Samuel, protest. Bischof von Jerusalem, geb. 26. Jan. 1799 zu Cremine im Kanton Bern, gest. 11. Mai 1879 in Jerusalem, wurde seit 1821 im Baseler Missionshaus ...
Gobel
Gobel (eigentlich Göbel), Jean Baptiste Joseph, konstitutioneller Bischof von Paris, geb. 1. Sept. 1727 zu Thann im Oberelsaß, gest. 13. April 1794, im deutschen Kollegium zu ...
Gobelet
Gobelet (franz., spr. gobb'lä), Becher oder Pokal auf hohem oder niedrigem Fuß aus Gold, vergoldetem Silber, Silber oder Glas. Im Kunsthandel erstreckt sich diese Bezeichnung ...
Gobelinmalerei
Gobelinmalerei, eine moderne Technik, welche die Nachahmung gewebter Gobelins durch Malerei bezweckt. Man bedient sich dazu eines der Textur der echten Gobelins entsprechenden, ...
Gobelins
Gobelins (franz., spr. gobb'läng), gewirkte Wandteppiche, die ihren Namen nach einem im 15. Jahrh. lebenden Pariser Färber, Gilles Gobelin, erhalten haben. Gegenwärtig ...
Gobelīnus Persōn
Gobelīnus Persōn, weslfäl. Geschichtschreiber des Mittelalters, geb. 1358 in Paderborn, gest. 1421 (nicht 1424 oder 1425) im Kloster Böddeken, trat in die Dienste Papst Urbans ...
Gobelung
Gobelung (Gäbeling), ein Längsschott aus Brettern im Schiffsraum für Getreideladung.
Gobert
Gobert (spr. gŏbǟr), Napoléon, Baron, der Stifter des prix Gobert, geb. 1807, gest. 1833 in Kairo, war der Sohn des französischen Generals Jacques Nicolas G. (geb. 1760 in ...
Gobi
Gobi (mongol., »Wüste«; chin. Schamo, »Sandmeer«), die östliche Hälfte der ausgedehnten Depression (Hanhai) in Innerasien, die nach v. Richthofen (auch schon nach ...
Gobineau
Gobineau (spr. gobbino), Joseph Arthur, Graf von, franz. Orientalist, geb. 14. Juli 1816 in Ville d'Avray, gest. 13. Okt. 1882 in Turin, trat 1849 in den diplomatischen Dienst und ...
Gobĭo
Gobĭo, der Gründling.
Gobir
Gobir (Gober), Haussastaat auf der Grenze zwischen Sahara und Sudân, nördlich von Sokoto und Katsena, südlich von Aïr gelegen (s. die Karte bei »Guinea«), mit einer ...
Gobĭus
Gobĭus, die Grundel.
Goblet
Goblet (spr. goblä), René, franz. Politiker, geb. 26. Nov. 1828 in Aire-sur-la-Lys, ließ sich in Amiens als Advokat nieder und half daselbst das liberale Journal »Le Progrès ...
Goblet d'Alviella
Goblet d'Alviella (spr. goblä), 1) Albert Joseph, Graf, belg. Militär und Politiker, geb. 26. Mai 1790 in Tournai, gest. 5. Mai 1873 in Brüssel, war seit 1811 als ...
Gobryas
Gobryas (pers. Gaubaruva), einer der sechs Perser, mit deren Hilfe Dareios den falschen Smerdis stürzte, war unter diesem königlicher Lanzenträger und zeichnete sich in dem ...
Goch [1]
Goch, Stadt im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Kleve, an der Niers, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Köln-Zevenaar und der Linie Boxtel-Wesel der Nordbrabant-Deutschen ...
Goch [2]
Goch, Johann von, s. Johann von Goch.
Gochsheim
Gochsheim, Stadt im bad. Kreis Karlsruhe, Amt Bretten, an der Kraich und der Eisenbahn Ubstadt-Menzingen, hat eine schöne evang. Kirche, Schloß, Dampfziegelei und (1900) 1268 ...
Gocke
Gocke, s. Kretinismus.
God save the King
God save the King oder the Queen (engl.), »Gott erhalte den König (oder die Königin)«, Anfang und Refrain der englischen Volkshymne, deren Melodie auf das deutsche »Heil dir ...
Göda
Göda, Dorf in der sächs. Kreish. und Amtsh. Bautzen, hat eine evang. Kirche, eine Knabenrettungsanstalt und (1900) 652 Einw.
Godalming
Godalming, Stadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Surrey, 6 km oberhalb Guildford, am schiffbaren Wey, hat Strumpfweberei und (1901) 8748 Einw. Dabei liegt die 1872 von ...
Godan
Godan, soviel wie Wodan.
Godard
Godard (spr. -dár), Benjamin, franz. Komponist, geb. 18. Aug. 1849 in Paris, gest. 11. Jan. 1895 in Cannes, Schüler von Reber (Komposition) und Vieuxtemps (Violine), machte ...
Godavari [1]
Godavari (Godaweri), nach Ganges und Indus der mächtigste Fluß Vorderindiens, im Dekhan, mit 1445 km Länge und einem Stromgebiet von 290,600 qkm, entspringt auf dem Osthang der ...
Godavari [2]
Godavari (Godaweri), sehr fruchtbarer Distrikt der britisch-ind. Präsidentschaft Madras, 12,421 qkm mit (1891) 1,951,645 Einw. (1,903,562 Hindu, 39,395 Mohammedaner, 8622 ...
Goddam
Goddam (eigentlich God damn, spr. góddäm), »Gott verdamm'!«, Fluch der Engländer.
Goddard
Goddard (spr. goddár oder góddörd), Arabella, Klavierspielerin, geb. 12. Jan. 1836 in St. Servans bei St. Malo, erhielt ihre Ausbildung durch Kalkbrenner in Paris und Mrs. ...
Gödde
Gödde (Gudda, Cuddi), arab. Flüssigkeitsmaß zu 8 Nusfia von 16 Wakija = etwa 7,6 Lit.
Goddelau
Goddelau, Dorf in der hess. Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau, unweit des Rheins, an der preußisch-hessischen Staatsbahnlinie Darmstadt-Worms, hat eine evang. Kirche und ...
Godeffroy
Godeffroy (spr. godeffrŭá), Johann Cesar, Kaufmann, geb. 1. Juli 1813 in Kiel, gest. 9. Febr. 1885 in Hamburg, trat 1830 in das von seinem Großvater 1766 errichtete Hamburger ...
Godefroy
Godefroy (spr. godd'frŭá), Frédéric, franz. Lexikograph, geb. 13. Febr. 1826 in Paris, gest. 30. Sept. 1897 in Lestelle (Niederpyrenäen), verfaßte ein »Lexique comparé de ...
Godegisel
Godegisel, s. Godigisel.
Godehard
Godehard, Bischof von Hildesheim, s. Gotthard.
Goderich
Goderich (spr. gódd'ritsch), Hafenstadt in der kanadischen Provinz Ontario, an der Mündung des Maitland in den Huronensee, mit Salinen, Fischausfuhr und (1901) 4158 Einw.
Godesberg
Godesberg, Dorf und Badeort im preuß. Regbez. Köln, Landkreis Bonn, in reizender Lage am linken Rheinufer, an der Staatsbahnlinie Köln-Koblenz und einer Dampfstraßenbahn nach ...
Godet
Godet (spr. godä), 1) Frédéric, evang. Theolog, geb. 25. Okt. 1812 in Neuchâtel, gest. daselbst 29. Okt 1900, studierte in seiner Vaterstadt, in Berlin und Bonn, wurde später ...
Godetĭa
Godetĭa Sp., Gattung der Onagrazeen, einjährige Pflanzen oder Stauden mit großen roten oder weißen Blüten in beblätterten Trauben oder Ähren. Gegen 20 Arten im westlichen ...
Godhavn
Godhavn, Hauptort und Hafenplatz des dän. Inspektorats Nordgrönland (1901. 5217 Einw., darunter 79 Europäer), an der Südseite der Insel Disko, unter 69°15´ nördl. Br., mit ...
Godigisel
Godigisel (Godegisel), 1) König der Wandalen, brach 406 n. Chr. in das Gebiet der Franken ein, wurde aber von ihnen im Dezember in der Nähe von Mainz mit angeblich 20,000 der ...
Godin
Godin (sp. -däng), Jean Baptiste André, franz. Sozialist, geb. 1817 in Esquehéries (Aisne), gest. 15. Jan. 1888 in Guise, schwang sich vom Arbeiter zum Fabrikanten empor und ...
Göding
Göding (tschech. Hodonín), Stadt in Mähren, rechts an der March, die hier die Grenze gegen Ungarn bildet, Knotenpunkt der Nordbahn (Wien-Krakau), Sitz einer ...
Godíva
Godíva, die junge und schone Gemahlin des Grafen Leofric von Chester (gest. 1057), Gründerin eines Klosters zu Coventry, soll nach einer im 13. Jahrh. auftretenden Sage diese ...
Godmanchester
Godmanchester (spr. goddmänntschester), Stadt, s. Huntingdon.
Godofrēdus
Godofrēdus (lat.), soviel wie Gottfried.
Godolin
Godolin (spr. -läng), Entstellung des Namens Goudelin (s. d.).
Gödöllö
Gödöllö, Großgemeinde im ungar. Komitat Pest, an der Staatsbahnlinie Budapest-Hatvan, mit Bezirksgericht, hat (1901) 5893 meist magyar. Einwohner. Das Krongut G. sowie das ...
Godolphin
Godolphin (spr. godóllfĭn), engl. Adelsfamilie, die schon zur Zeit der normannischen Eroberung in Cornwallis ansässig gewesen sein soll. Ihr gehörten an. 1) John, engl. ...
Godŏmar
Godŏmar, zweiter Sohn Gundobads, letzter König der Burgunder, trat nach seines Bruders Siegmund Niederlage und Tod 523 die Herrschaft an, schlug die Franken 524 bei Véséronce, ...
Godoy
Godoy (spr. godō-i), Manuel G. Alvarez de Faria, Herzog von Alcudia, der »Friedensfürst«, span. Staatsmann, geb. 12. Mai 1767 in Badajoz, gest. 7. Okt. 1851 in Paris, trat als ...
Godron
Godron (franz., spr. -óng), Rundfalte, an Metallgegenständen ein länglicher oder geschwungener Buckel, wie auf den sogen. venezianischen Emails, die davon godroniert heißen.
Godscham
Godscham, Landschaft in Südabessinien (Amhara), wird im N. von Agomeder, Afereuennat und Begemeder, im S. und O. vom Abai, dem Oberlauf des Blauen Nils, im W. von der Landschaft ...
Gödsche
Gödsche, Hermann, Romanschriftsteller, geb. 12. Febr. 1815 zu Trachenberg in Schlesien, gest. 8. Nov. 1878 in Warmbrunn, widmete sich dem Postdieust, den er aber, zu Berlin in ...
Godscheb
Godscheb (Godjeb, Godapa), Fluß in der Landschaft Kaffa, südlich von Abessinien, vereinigt sich. von W. kommend, mit dem weit größern Gibiö, dem Oberlauf des zum Rudolfsee ...
Godthaab
Godthaab, dän. Kolonie auf der Südwestseite von Grönland, mit den Siedelungen G., Fiskernäs und Lichtenfels, hat (1901) 940 Einw. Der 1721 von Hans Egede als erste dänische ...
Godŭnow
Godŭnow, s. Boris Godunow.
Godwin Austen
Godwin Austen (spr. aosten), Berg, s. Dapsang.
Godwin [1]
Godwin, Graf von Wessex, gest. 1053, stand bei König Knut d. Gr. in hohem Ansehen, trat nach dessen Tod (1035) für die Erbfolge Hartaknuts ein und rief, als dieser 1042 starb, ...
Godwin [2]
Godwin, 1) William, engl. Schriftsteller, geb. 3. März 1756 zu Wisbeach in Cambridgeshire, gest. 7. April 1836 in London, studierte in der Hoxton Academy, predigte dann ...
Goebel
Goebel, 1) Theodor, Buchdrucker, geb. 17. März 1829 in Gelenau bei Kamenz, erlernte die Buchdruckerei, arbeitete in mehreren deutschen Städten, in Paris und London, wurde Faktor ...
Goeben
Goeben, August Karl von, preuß. General, geb. 10. Dez. 1816 in Stade, gest. 13. Nov. 1880 in Koblenz, trat 1833 in das preußische Heer, nahm 1835 als Leutnant den Abschied, ...
Goeckingk
Goeckingk, Leopold Friedrich Günther von, Dichter, geb. 13. Juli 1748 zu Gröningen im Halberstädtischen, gest. 18. Febr. 1828 zu Deutsch-Wartenberg in Schlesien, besuchte das ...
Goedeke
Goedeke, Karl, Literarhistoriker, geb. 15. April 1814 in Celle, gest, 28. Okt. 1887 in Göttingen, studierte 1834–38 in Göttingen Philologie und Literaturgeschichte, lebte dann ...
Goegg
Goegg, Amand, deutscher Politiker, geb. 7. April 1820 zu Renchen in Baden, gest. daselbst 21. Juli 1897, studierte die Rechte, beteiligte sich 1848 an der revolutionären ...
Goeje
Goeje (spr. chūje), Jan de, hervorragender holländ. Arabist, geb. 13. Aug. 1836 zu Dronrijp in Friesland, bezog 1854 die Universität Leiden, wurde 1860 auf Grund seiner ...
Goëlette
Goëlette (franz., ital. Goletta), die romanische Bezeichnung für den Schoner.
Goeman
Goeman, s. Borgesius.
Goeree-en-Overflakkee
Goeree-en-Overflakkee (spr. churē, -flakkē), Insel an der Küste der niederländ. Provinz Südholland, zwischen Goereeschegat und Haringvliet im N., dem Krammer und Grevelingen ...
Goering
Goering. Adolf, Ingenieur, geb. 17. April 1841 in Lüchow (Hannover), studierte seit 1859 in Hannover, trat 1864 in den Dienst der Generaldirektion der Hannoverschen Staatsbahn, ...
Goerzke
Goerzke, Joachim Ernst von, brandenburg. General, geb. 11. April 1611 zu Bollersdorf in der Kurmark, gest. 27. März 1682, trat 1623 als Page in die Dienste Gustav Adolfs, wurde ...
Goes [1]
Goes (spr. chūs, Ter-G.), Stadt in der niederländ. Provinz Zeeland, auf der Insel Süd-Beveland und an der Staatsbahnlinie Roosendal-Vlissingen, fleht durch einen Kanal mit der ...
Goes [2]
Goes, 1) (spr. chūs) Hugo van der, niederländ. Maler, geb. in Gent, bildete sich nach van Eyck, wurde 1465 Mitglied der Malergilde in Gent, deren Vorsteher er von 1473–75 war, ...
Goët
Goët (griech. góēs), Zauberer, Geisterbeschwörer; Goëtie, Zauberei, Geisterbeschwörung.
Goethals
Goethals, Félix Victor, belg. Gelehrter, geb. 4. Juni 1799 in Gent, gest. 10. Mai 1872 in Brüssel, studierte in seiner Vaterstadt die Rechte, wurde 1830 daselbst ...
Goethe
Goethe-Bildnisse.
Goethe [1]
Goethe, Johann Wolfgang, der größte Dichter deutscher Nation, geb. 28. August 1749 in Frankfurt a. M., starb 22. März 1832 in Weimar. Goethes Geschlecht. Die Spuren des ...
Goethe [2]
Goethe, 1) Hermann, Önolog u. Pomolog, geb. 16. März 1837 in Naumburg a. S., erlernte Gartenbau und Landwirtschaft in Erfurt, besuchte die landwirtschaftliche Akademie in ...
Goethe-Bund
Goethe-Bund, eine Gruppe von Vereinigungen, die im März 1900 ins Leben gerufen wurde, als die künstlerischen und literarischen Kreise Deutschlands durch den im Reichstage ...
Goethe-Gesellschaft
Goethe-Gesellschaft und Goethe-Nationalmuseum, s. Goethe, S. 167 u. 168.
Goethe-Stiftung
Goethe-Stiftung, eine 1849 bei der Feier von Goethes 100. Geburtstag zu Dresden gegründete Stiftung, mit dem Zweck, in einem zweijährigen Turnus einen Ehrenpreis von 3000 Mk. ...
Goetheknochen
Goetheknochen, s. Zwischenkiefer.
Goethīt
Goethīt (Pyrrhosiderit), Mineral, Eisenhydroxyd Fe2O3H2O mit 63 Proz. Eisen, findet sich in rhombischen, teils säulen- und nadelförmigen Kristallen (Nadeleisenerz) von ...
Goette
Goette, Alexander Wilhelm, Zoolog, geb. 31. Dez. 1840 in Petersburg, studierte seit 1859 in Dorpat Medizin, promovierte 1866 in Tübingen, wurde 1872 Assistent am zoologischen ...
Goetze
Goetze, 1) Robert von, preuß. General, geb. 30. Dez. 1829 in Nakel, wurde im Kadettenkorps erzogen, trat 1848 in das Heer ein, wurde 1861 Hauptmann und war 1866 beim ...
Goeverneur
Goeverneur (spr. chuvernör), Jan Jacob Antonie, niederländ. Dichter, geb. 14. Febr. 1809 in Hoevelaken (Geldern), gest. 19. März 1889 in Groningen, schrieb zahlreiche liebliche ...
Goezalkowitz
Goezalkowitz (spr. gotsch-), Badeort im preuß. Reg.-Bez. Oppeln, Kreis Pleß, an der Staatsbahnlinie Kattowitz-Dzieditz, hat 2 kath. Kirchen, ein Solbad (Marienquelle) und (1900) ...
Goeze
Goeze, Johann Melchior, Theolog, geb. 16. Okt. 1717 in Halberstadt, gest. 19. Mai 1786 in Hamburg, studierte in Jena und Halle, war Prediger in Aschersleben und in Magdeburg, bis ...
Goffer
Goffer, s. Taschenratte.
Goffo
Goffo (ital.), Tölpel, Tolpatsch, auch eine komische Figur des italienischen Theaters.
Gog
Gog, s. Magog.
Gogebic
Gogebic, Ort im Nordwesten des nordamerikan. Staates Michigan, liegt am Gogebicsee und an der Gogebickette, einem der wichtigsten nordamerikanischen Eisengebirge, das aus ...
Gogel
Gogel, s. Gugel.
Gogericht
Gogericht, das von einem Gografen (s. d.) gehaltene Gericht.
Gögging
Gögging, Badeort, s. Neustadt 4).
Göggingen
Göggingen, Flecken im bayr. Regbez. Schwaben, Bezirksamt Augsburg, am Einfluß der Sinkel in die Wertach und an der Staatsbahnlinie Buchloe-Pleinfeld, hat eine kath. Kirche, ...
Gögglinger Ried
Gögglinger Ried, s. Donauried.
Gogo
Gogo, Stadt, s. Gagho.
Gógol
Gógol, Nikolaj Waßiljewitsch, einer der hervorragendsten russ. Schriftsteller und der bedeutendste russische Humorist, geb. 31. (19.) März 1809 im Flecken Sorotschinzy im ...
Gogolin
Gogolin, Dorf im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Großstrehlitz, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Brieg-Oderberg und der Eisenbahn Neustadt i. Oberschl.-G., hat eine kath. Kirche, ...
Gogra
Gogra (Ghagra, Deoha, Sardschu), großer Nebenfluß des Ganges von der linken Seite, entspringt im mittlern Himalaja in 6000 m, an der Grenze von Nepal und den Nordwestprovinzen. ...
Gograf
Gograf (gôgreve, von go, »Gau«) hieß in nachfränkischer Zeit bei den Sachsen ein von der Gemeinde des Gos gewählter Richter. Go bedeutet hier nicht die Grafschaft, sondern ...
Goguette
Goguette (spr. -ghett'), franz. Volksgericht von gehacktem Schweinefleisch. Goguettes, soviel wie Scherzreden oder lustige Gesangsvorträge; auch Name gewisser Pariser ...
Gohfeld
Gohfeld, Dorf im preuß. Regbez. Minden, Kreis Herford, an der Werre und der Staatsbahnlinie Wustermark-Hannover-Hamm, hat 2 evang. Kirchen, bedeutende Zigarrenfabriken, Möbel- ...
Gohles
Gohles (vulgäre jüd. Aussprache für Galuth [biblisch-hebräisch]), Verbannung, Exil.
Gohlis
Gohlis, ehemaliges Dorf im N. von Leipzig (s. d.), wurde 1890 mit dieser Stadtgemeinde vereinigt. 1785 hielt sich Schiller hier einige Zeit auf. Das Haus, wo er wohnte und das ...
Göhrde
Göhrde, königliches Jagdschloß und Forsthof im preuß. Regbez. Lüneburg, Kreis Dannenberg, an der Staatsbahnlinie Wittenberge-Lüneburg, 1689 erbaut, 1826 abgebrochen, vom ...
Göhre
Göhre, Paul, deutscher Sozialdemokrat, geb. 16. April 1864 in Wurzen, studierte 1885–88 in Leipzig Theologie, 1890–91 in Berlin Philosophie u. Volkswirtschaft, arbeitete dann ...
Göhren
Göhren, Dorf auf der Insel Rügen, an der Ostsee auf der Halbinsel Mönchgut, von Waldungen umgeben, hat ein Seebad und (1900) 500 Einw.
Gohren
Gohren, Karl Theodor von, Agrikulturchemiker, geb 25. Febr. 1836 in Jena. studierte daselbst und in Berlin, wurde 1859 Vorstand der agrikultur-chemischen Versuchsstation Blansko ...
Goi
Goi (Mehrz. Gojim, hebr.) ist allgemeine Bezeichnung für Volk, dann für das Volk Israel und später im Gegensatz zu diesem für Nichtjuden.
Goidelisch
Goidelisch, s. Gälisch.
Goisern
Goisern, Dorf in Oberösterreich, Bezirksh Gmunden, 500 mü M., rechts an der Traun und an der Staatsbahnlinie Stainach-Schärding reizend gelegen, beliebte Sommerfrische, hat ...
Goito
Goito, Flecken in der ital. Provinz Mantua, Distrikt Volta, am Mincio und an der Dampfstraßenbahn Mantua-Brescia, mit einem mittelalterlichen Turm, Papierfabrik und (1901) ca. ...
Gök-Tepe
Gök-Tepe (unrichtig Geok-Tepe). fester Platz in der Achat Tekke-Oase der russ.-asiat. Transkaspischen Provinz, an der Transkaspischen Bahn. Dabei liegen die Dörfer G. oder Arab ...
Goklonen
Goklonen, Stamm der Turkmenen (s. d.).
Göksu
Göksu (»Blauwasser«, der Kalykadnos der Alten, der Saleph des Mittelalters), Fluß im kleinasiat. Wilajet Adana, entspringt am Geïk Dagh (Taurus) und mündet nach etwa 200 km ...
Göktscha
Göktscha (Goktschai, »laues Wasser«, armen. Sewanga, Haosrawagha der altpersischen Schriften), größter Landsee in Kaukasien, nordöstlich von Eriwan, 1931 m hoch inmitten ...
Goktschai
Goktschai, Stadt, s. Geoktschai.
Göl
Göl (türk). See (Landsee).
Gol
Gol, s. Fischegel.
Golaw
Golaw, Salomon von, Pseudonym, s. Logau.
Golborne
Golborne (spr. góllbern), Stadt in Lancashire (England), 9 km südöstlich von Wigan, hat eine gotische Kirche, Baumwollspinnerei, eine Tapetenfabrik und (1901) 6789 Einw.
Golcar
Golcar, Fabrikdorf, s. Huddersfield.
Gold
Gold (Aurum), nächst Eisen und Aluminium das am weitesten verbreitete, meist aber in geringer Menge vorkommende Metall. 1) Vorkommen (mineralogisch und geologisch). G. findet ...
Gold
Goldgewinnung I. Goldgewinnung II.
Gold, grünes
Gold, grünes, mit Silber legiertes Gold, s. Goldlegierungen.
Gold, Mannheimer
Gold, Mannheimer (Semilor), Legierung aus 7 Kupfer, 3 Messing, 1,5 Zinn oder aus 70 Kupfer. 30 Messing, 0,6 Zinn, ist goldgelb und dient zur Herstellung billiger Schmuckwaren.
Gold, mosaisches
Gold, mosaisches, s. Chrysorin und Zinnsulfide.
Gold, Nürnberger
Gold, Nürnberger, sehr goldarme Kupferlegierung. s. Goldlegierungen.
Gold, rotes
Gold, rotes, mit Kupfer legiertes Gold, s. Goldlegierungen.
Gold- und Silbergespinste und -Gewebe
Gold- und Silbergespinste und -Gewebe, Fäden und Gewebestoffe mit Gold- und Silberdraht. Die Gespinste werden durch Umwickeln von gelben, bez. weißen Seiden-, Leinen- oder ...
Goldadler
Goldadler (Steinadler), s. Adler, S. 111.
Goldafter
Goldafter ( Weißdornspinner, Nestraupenfalter. Porthesia chrysorrhoea L., s. Tafel »Gartenschädlinge I«. Fig 5), Schmetterling aus der Familie der Spinner (Bombycidae), 3,4 cm ...
Goldamalgam
Goldamalgam, s. Quecksilberlegierungen.
Goldamerchen
Goldamerchen, s. Goldhähnchen.
Goldammer
Goldammer, s. Ammern.
Goldamsel
Goldamsel, soviel wie Pirol.
Goldap
Goldap, Kreisstadt im preuß Regbez. Gumbinnen, am Fluß G., der in die Angerapp mündet. Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Allenstein-Insterburg, Gerdauen-G. und G.-Stallupönen, ...
Goldapfel
Goldapfel, s. Lycopersicum.
Goldarbeiten
Goldarbeiten, s. Goldschmiedekunst.
Goldast
Goldast, Melchior, genannt von Haimisfeld, deutscher Geschichtsforscher. geb 6 Jan. 1578 zu Espen im Thurgau, gest. 1635 in Gießen. studierte die Rechte, arbeitete dann auf der ...
Goldaster
Goldaster, s. Chrysanthemum.
Goldäther
Goldäther (Goldtinktur), Lösung von Goldchlorid in Äther. zum Vergolden von Stahl.
Goldau
Goldau, Dorf im schweizer. Kanton Schwy;, 520 m ü. M., zwischen Rigi und Roßberg, Knotenpunkt det Linien Zug-Arth-G. der Gotthardbahn, Biberbrücke-G. und der Arth Rigibahn, ...
Goldauge
Goldauge, s. Florfliege.
Goldbach
Goldbach, Dorf im bayr. Regbez. Unterfranken, Bezirksamt Aschaffenburg, an der Aschaff und der Staatsbahnlinie Treuchtlingen-Würzburg-Aschaffenburg, mit kath. Kirche und ...
Goldbandlilie
Goldbandlilie, s. Lilium.
Goldbantams
Goldbantams, s. Huhn.
Goldbären
Goldbären, s. Bärenfelle.
Goldbarsch
Goldbarsch, soviel wie Kaulbarsch.
Goldberg
Goldberg, 1) Stadt im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, am Goldberger See und an der Staatsbahnlinie Hornstorf-Karow, hat eine evang Kirche, Synagoge. Amtsgericht. ein ...
Goldberggruppe
Goldberggruppe, s. Alpen und Hochnarr.
Goldberyll
Goldberyll, Edelstein. schön gelber Beryll (s. d.) von Nordamerika, besonders von Albany in Maine.
Goldblatt
Goldblatt, Pflanzengattung, s. Chrysophyllum.
Goldblume
Goldblume, soviel wie Calendula officinalis; auch soviel wie Helichrysum arenarium und Chrysanthemum.
Goldblumenorden
Goldblumenorden, s. Chrysanthemum-Orden.
Goldborte
Goldborte, s. Bortenweberei.
Goldbrakteaten
Goldbrakteaten, s. Brakteaten.
Goldbrasse
Goldbrasse (Brasse, Chrysophrys Cuv.), Gattung aus der Ordnung der Stachelflosser und der Familie der Meerbrassen (Sparidae), Seefische mit ziemlich hohem Leib, nur einer ...
Goldbromīde
Goldbromīde. Goldmonobromid (Aurobromid, Goldbromür) AuBr entsteht bei vorsichtigem Erhitzen von Golddibromid und von Bromwasserstoffgoldbromid, ist gelblichgrau, ...
Goldbronze
Goldbronze, soviel wie Muschelgold, Malergold; unechte G., soviel wie Musivgold (Schwefelzinn), s. Zinnsulfide.
Goldbutt
Goldbutt, s. Schollen.
Goldchlorīde
Goldchlorīde. Goldmonochlorid (Aurochlorid, Goldchlorür) AuCl entsteht beim Erhitzen von Goldchlorid im Kohlensäurestrom, ist schmutzig weiß, in Wasser unlöslich, zerfällt ...
Goldcreme
Goldcreme, fälschlich für Cold-cream (s. d.).
Goldcyanīde
Goldcyanīde. Goldmonocyanid (Aurocyanid, Goldcyanür) AuCN entsteht bei Zersetzung des Tricyanid, aus Goldhydroxyd und Blausäure, aus Kaliumgoldcyanür und Salzsäure. Es bildet ...
Golddraht
Golddraht, s. Draht.
Golddrossel
Golddrossel, soviel wie Pirol.
Golddruck
Golddruck, s. Buntdruck und Buchbinden, S. 526.
Goldelfenbeinkunst
Goldelfenbeinkunst (Chryselefantintechnik, von chrysos, Gold, und elephas, Elfenbein), eine frühzeitig in der griechischen Bildhauerei auftretende Technik, entwickelte sich aus ...
Goldelixier
Goldelixier (Goldtinktur), soviel wie Bestushewsche Nerventinktur; auch das alchimistische Präparat zur Verwandlung der unedlen Metalle in Gold.
Golden [1]
Golden (Golden City, spr. ßitti), Hauptort der Grafschaft Jefferson im nordamerikan. Staat Colorado, 20 km westlich von Denver, Bahnknotenpunkt, mit theologischem Seminar, ...
Golden [2]
Golden, junger Bergbauort in Britisch-Columbia, am Columbiafluß und an der Kanadischen Pacificbahn, mit Dampferverbindung nach dem Kootenay-Distrikt, hat (1901) 705 Einw.
Golden [3]
Golden, ein Volk im Amurgebiet, zum tungusischen Zweig der Altaier gehörig, nennen sich selbst Ussuri Chodseng, heißen bei den Chinesen aber nach ihren aus Salmhaut gefertigten ...
Goldene Ader
Goldene Ader, s. Hämorrhoiden.
Goldene Aue
Goldene Aue (Güldene Au), eine der fruchtbarsten und anmutigsten Landschaften Thüringens, 145–180 m ü. M., umfaßt einen Teil des von der Helme durchflossenen Tales zwischen ...
Goldene Bulle
Goldene Bulle, eine Urkunde mit angehängtem goldenen Majestätssiegel, wie sie seit den Ottonen bei den Kaisern vorkamen, insbes. das in lateinischer Sprache abgefaßte deutsche ...
Goldene Hochzeit
Goldene Hochzeit, das Jubiläum der 50jährigen Ehe, bei dem sie von neuem kirchlich eingesegnet zu werden pflegt Die Angehörigen bringen dazu dem Jubelbrautpaar goldene Kränze ...
Goldene Horde
Goldene Horde (eigentlich Sir Ordo = goldenes Lager oder Residenz des Chans), Sammelbegriff für alle mongolischen Teilreiche in Westasien und Osteuropa, die sich nach Temudschins ...
Goldene Mark
Goldene Mark, s. Eichsfeld.
Goldene Mitte
Goldene Mitte (goldene Mittelstraße). Bezeichnung des richtigen Maßes zwischen dem Zuviel und Zuwenig, nach dem lat. aurea mediocritas des Horaz (Oden, II. 10, 5).
Goldene Pforte
Goldene Pforte, Name zweier reich mit Skulpturen geschmückter Portale am Dom zu Freiberg (s. Tafel »Bildhauerkunst VII«, Fig. 7) und an der Annenkirche zu Annaberg in Sachsen.
Goldene Regel der Mechanik
Goldene Regel der Mechanik, s. Hebel.
Goldene Rose
Goldene Rose (Rosa aurea), päpstliches Gnadengeschenk, besteht in einer goldenen, mit Diamanten besetzten Rose, die durch Besprengung mit Balsam und Weihrauch wohlriechend ...
Goldene Zahl
Goldene Zahl (Güldene Zahl), die Zahl, die anzeigt, das wievielste von den 19 Jahren eines Mondzyklus irgend ein Jahr ist (s. Zyklus und Kalender). Der Name rührt vermutlich ...
Goldener Grund
Goldener Grund, s. Ems 2).
Goldener Opferpfennig
Goldener Opferpfennig, s. Opferpfennig.
Goldener Schnitt
Goldener Schnitt (lat. Sectio aurea), in der Mathematik die Aufgabe, eine gerade Linie AB durch einen Punkt C zwischen A und B in zwei solche Teile zu zerlegen, daß sich der ...
Goldener Sonntag
Goldener Sonntag, ein Sonntag, der mit dem Quatember zusammenfällt; galt als besonders glücklich Kinder, die an solchem Sonntag geboren sind. sollten die den »Sonntagskindern« ...
Goldener Sporn
Goldener Sporn (Orden vom Goldenen Sporn, jetzt St. Silvester-Orden, Equites auratae militiae), päpstlicher Orden, ist der Sage nach von Konstantin oder Papst Silvester, ...
Goldener Steig
Goldener Steig, s. Böhmerwald, S. 160.
Goldenes Buch
Goldenes Buch hieß im alten Venedig das Verzeichnis derjenigen Familien, die schon im Großen Rat gesessen hatten, und deren Nachkommen dadurch allein dazu befähigt waren; nach ...
Goldenes Horn
Goldenes Horn, Meerbusen, s. Chrysun Keras. G. H. hieß auch der eigentümlich geformte Herzogshut der Dogen von Venedig.
Goldenes Kalb
Goldenes Kalb, nach Luthers Bibelübersetzung das goldene Stierbild, das König Jerobeam I. von Israel zu Bethel und Dan dem Jehova errichten ließ, und dessen Kult durch ihn zur ...
Goldenes Vlies
Goldenes Vlies, 1) s. Argonauten. – 2) Orden vom Goldenen Vlies (Orden del Toison de oro, Aureum Vellus, Toisonorden), österreichischer und span. Orden, wurde von Philipp dem ...
Goldenes Zeitalter
Goldenes Zeitalter, das erste und schönste der vier (oder fünf) Zeitalter des Menschendaseins, in dem die Erde nach der Mythe allen Bedarf in Fülle hergab und die Menschen ein ...
Goldenstedt
Goldenstedt, Gemeinde im Großherzogtum Oldenburg, Amt Vechta, an der Staatsbahnlinie Delmenhorst-Vechta, mit einer evangelischen und einer kath. Kirche, Zigarrenfabrikation, ...
Goldenstein
Goldenstein, Stadt in Mähren, Bezirksh. Schönberg, am Mittelbordbach (Zufluß der March) und an der Staatsbahnlinie Hannsdorf-Ziegenhals, hat ein Schloß des Fürsten ...
Goldesche
Goldesche, s. Esche.
Goldf.
Goldf., bei Tiernamen Abkürzung für G. A. Goldfuß (s. d.).
Goldfarbe
Goldfarbe, s. Goldlegierungen.
Goldfarn
Goldfarn, s. Gymnogramme.
Goldfasan
Goldfasan, s. Fasan.
Goldfeder
Goldfeder, s. Stahlfedern.
Goldfiligranglas
Goldfiligranglas, Filigranglas, bei dem die eingeschmolzenen Fäden vergoldet sind.
Goldfiligranporzellan
Goldfiligranporzellan, zum sogen. Mandarinenporzellan (s. d.) gehörige Gruppe von japanischen Porzellangefäßen, deren Grund mit sehr dichtem und seinem Goldfiligran überzogen ...
Goldfink
Goldfink, soviel wie Dompfaff, Gimpel oder Stieglitz.
Goldfirnis
Goldfirnis, s. Firnis.
Goldfisch
Goldfisch (Carassius auratus Bleek), Karpfenfisch aus der Gattung Karausche, bis 40 cm lang, mit dünnen, einzackigen, jederseits zu drei in einer Reihe geordneten Schlundzähnen, ...
Goldfisch, falscher
Goldfisch, falscher (unechter), s. Aland.
Goldfliege
Goldfliege, s. Fliegen.


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