Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Gottesleugnung
Gottesleugnung, s. Atheismus.
Gottesmenschen
Gottesmenschen, s. Chlysten.
Gottespfennig
Gottespfennig (Denarius dei), ursprünglich wohl eine in den Gotteskasten gelegte Gabe für die sichere Aufbewahrung eines Kaufbriefes in demselben; später (und heute nur noch ...
Gottesschäfchen
Gottesschäfchen, s. Marienkäfer.
Gottestracht
Gottestracht, in Köln a. Rh. der Mittwoch nach Sonntag Quasimodo, an dem früher eine große Prozession zur Segnung der Äcker stattfand, wobei das »Geckenberntchen«, in der ...
Gottesurteile
Gottesurteile, s. Ordalien.
Gottesverehrung
Gottesverehrung, s. Kultus.
Gottesvogel
Gottesvogel, s. Pirol.
Gottfried
Gottfried (althochd. Cótafrit, »der Frieden mit Gott hat«, »Gottverbundener«), deutscher Mannesname. Von Fürsten dieses Namens sind zu erwähnen: 1) G. II. der Bärtige, ...
Gottfried von Monmouth
Gottfried von Monmouth, s. Artur, S. 832.
Gottfried von Neifen
Gottfried von Neifen, Minnesinger, aus einem ritterlichen Geschlecht in der Nähe von Urach in Schwaben, lebte in der Umgebung von König Heinrich, dem Sohne Friedrichs II., ...
Gottfried von Straßburg
Gottfried von Straßburg, deutscher Dichter des Mittelalters, der glänzendste Stilist unter den höfischen Epikern, lebte am Ende des 12. Jahrh. und starb zwischen 1210 und 1220, ...
Gottfried von Vitérbo
Gottfried von Vitérbo, Geschichtschreiber, geb. um 1120, von deutscher und zwar sächsischer Abkunft und auf der Schule zu Bamberg gebildet, aber nebst seiner Familie zu Viterbo ...
Gotthard
Gotthard (Godehard), Bischof von Hildesheim, geb. um 961 in der Nähe des Klosters Niederaltaich in Bayern, gest. 5. Mai 1038, ward bald Propst und 996 Abt dieses Klosters, ...
Gotthard, St.
Gotthard, St., Berg, s. Sankt Gotthard.
Gotthardbahn
Gotthardbahn, s. Sankt Gotthard.
Gottheit
Gottheit, s. Gott.
Gotthelf
Gotthelf, Jeremias, Pseudonym des Schriftstellers Albert Bitzius (s. d.).
Gotti
Gotti, 1) Aurelio, ital. Schulmann und Kunstschriftsteller, geb. 16. März 1834 in Florenz, gest. 7. Jan. 1904 in Rom, wurde 1859 Schulinspektor, 1861 Direktor des öffentlichen ...
Göttig
Göttig, Christian, Chemiker, geb. 16. Febr. 1854 in Mürwik (Schleswig-Holstein), gest. 6. April 1904 in Berlin, studierte in Leipzig, Gießen, Kiel und Greifswald ...
Göttingen
Göttingen, Stadt und Stadtkreis im preuß. Regbez. Hildesheim, im ehemaligen Fürstentum G., 148 m ü. M., liegt anmutig im weiten Tal der Leine, am Fuß des östlich sich ...
Göttinger Dichterbund
Göttinger Dichterbund, eine in der Geschichte der deutschen Literatur vielgenannte Vereinigung jüngerer Dichter der Sturm- und Drangperiode. die für die Entwickelung der ...
Göttinger Sieben
Göttinger Sieben, s. Göttingen.
Göttinger Wald
Göttinger Wald, s. Thüringische Terrasse.
Göttingische gelehrte Anzeigen
Göttingische gelehrte Anzeigen, die älteste der bestehenden literarisch-kritischen Zeitschriften Deutschlands, gegründet 1739 besonders durch Bemühung der Göttinger ...
Gottleuba
Gottleuba, Stadt in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Pirna, 337 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Waisenversorgungsanstalt, Genesungsheim der Landesversicherungsanstalt, Moor- ...
Gottlieben
Gottlieben, Ort im schweizer. Kanton Thurgau, Bezirk Kreuzlingen, 403 m ü. M., unterhalb Konstanz, am Einfluß des Rheins in den Untersee, Dampfschiffstation, mit 266 meist ...
Göttling
Göttling, Karl Wilhelm, Philolog, geb. 19. Jan. 1793 in Jena, gest. daselbst 20. Jan. 1869, Sohn des Chemikers Joh. Friedr. Aug. G. (gest. 1809), studierte seit 1811 in Jena, zog ...
Gottorf
Gottorf (Gottorp), Schloß und Stadtteil der Stadt Schleswig (s. d.); Herzoge von Gottorp, Linie des Hauses Schleswig-Holstein (s. d.).
Gottschalk
Gottschalk (Godeschalk), altdeutscher Mannesname, bedeutet soviel wie guter Diener oder Gottes Diener. Merkwürdig sind: 1) (G. von Orbais) Theolog des 9. Jahrh., Sohn eines ...
Gottschalkenberg
Gottschalkenberg, s. Hohrohnen.
Gottschall
Gottschall, Rudolf von, Dichter und Schriftsteller, geb. 30. Sept. 1823 in Breslau, Sohn eines preußischen Artillerieoffiziers, studierte seit 1841 in Königsberg die Rechte und ...
Gottsched
Gottsched, 1) Johann Christoph, Schriftsteller, geb. 2. Febr. 1700 zu Judithenkirch (Juditten) bei Königsberg i. Pr. als Sohn eines Predigers, gest. 12. Dez. 1766 in Leipzig, ...
Gottschee
Gottschee, Stadt in Krain, 475 m ü. M., am Rinnseebach, der nach kurzem Lauf in der Erde versinkt, und an der Staatsbahnlinie Laibach-G., im Gottscheerland, einer dem Fürsten ...
Gottschick
Gottschick, Johannes, evang. Theolog, geb. 23. Nov. 1847 zu Rochau in der Altmark, wirkte seit 1871 als Gymnasiallehrer in Halle, Wernigerode und in Torgau, wurde 1878 ...
Gottvergeß
Gottvergeß, s. Ballota.
Gottwaldscher Nachtwinker
Gottwaldscher Nachtwinker, ein elektrischer Signalapparat auf Kriegsschiffen, ähnlich dem Conzschen Nachtsignalapparat (s. Conz).
Göttweig
Göttweig (Göttweih), berühmte Benediktinerabtei in Niederösterreich, Bezirksh. Krems, Gemeinde Steinaweg, auf weithin sichtbarer Höhe, 450 m ü. M. an der Staatsbahnlinie ...
Götz von Berlichingen
Götz von Berlichingen, s. Berlichingen.
Götz [1]
Götz, deutscher Name, Abkürzung von Gottfried.
Götz [2]
Götz (Goetz), 1) Johann Nikolaus, deutscher Dichter, geb. 9. Juli 1731 in Worms, gest. 4. Nov. 1781 in Winterburg, widmete sich in Halle dem Studium der Theologie und erhielt ...
Götze
Götze, jeder als höheres Wesen oder Abgott verehrte Gegenstand, besonders das Sinnbild einer Gottheit, mag dasselbe ein Naturprodukt, z. B. ein Felsgebilde, eine Steinsäule, ...
Götzen
Götzen, 1) Johann, Graf von, General im Dreißigjährigen Krieg, aus lüneburgischem adligen Geschlecht, geb. 1599, diente bis 1626 der protestantischen Partei, trat aber hierauf ...
Gotzenalp
Gotzenalp, viel besuchte Alp, östlich über dem Königssee, 1685 m ü. M. Vom nahen Warteck (1684 m) hat man herrliche Aussicht.
Götzenbaum
Götzenbaum, Ficus religiosa, s. Ficus.
Götzenberger
Götzenberger, Jakob, Maler, geb. 1802 in Heidelberg, gest. 6. Okt. 1866 in Darmstadt, war einer der ersten Schüler von Cornelius (seit 1820), hielt sich 1828–32 in Italien auf ...
Götzendienst
Götzendienst, s. Götze.
Götzis
Götzis, Marktflecken in Vorarlberg, Bezirksh. Feldkirch, 424 m ü. M., an der Staatsbahnlinie Feldkirch-Bregenz, hat eine Kirche im romanischen Stil, Ruinen des Schlosses ...
Gotzkowski
Gotzkowski, Johann Ernst, s. Gotskowski.
Gouachefarben
Gouachefarben, s. Deckfarben.
Gouachemalerei
Gouachemalerei (franz., spr. gŭāsch-, vom ital. guazzo, »Wasserfarbe«, auch Guaschmalerei), Deckfarbenmalerei, ist eine Abart der Aquarellmalerei, wobei die mit Gummi oder ...
Gouda
Gouda (auch Ter-Gouw), Stadt in der niederländ. Provinz Südholland, nordöstlich von Rotterdam, an der Holländischen Yssel und der Gouwe, Knotenpunkt an der Staatsbahnlinie ...
Goudelin
Goudelin (spr. gud'läng), Pierre, provenzalischer Dichter, geb. 13. oder 14. Juli 1580 in Toulouse, gest. daselbst 16. Sept. 1649, studierte die Rechte, widmete sich aber dann ...
Gouden Willem
Gouden Willem (spr. gauden, »goldener Wilhelm«, Wilhelm d'or, auch Tientje, »Zehnerchen«), 1816 bis 1875 niederländ. Goldmünze von 10 Gulden und seit November 1847 ...
Goudimel
Goudimel (spr. gudimell, oft unrichtig Gaudimel), Claude, Komponist, geb. um 1505 in Besançon, gest. Ende August 1572 in Lyon (als Hugenotte erschlagen) ist nach neuern ...
Goudron
Goudron (franz., spr. gudróng), Teer; Bergteer (s. Asphalt).
Goué
Goué, August Friedrich von, geb. 2. Aug. 1743 in Hildesheim, gest. 26. Febr. 1789 in Bentheim, gehörte als braunschweigischer Legationssekretär in Wetzlar 1772 zum ...
Gouganebarra
Gouganebarra, See, s. Lee (Fluß).
Gough
Gough (spr. göff), Hugh, Viscount, engl. Feldherr, geb. 3. Nov. 1779 zu Woodstown in der Grafschaft Limerick, gest. 2. März 1869 in London, trat 1794 in die Armee ein und ...
Goujon
Goujon (spr gūschóng), Jean, franz. Bildhauer des 16. Jahrh., der »französische Phidias« genannt, geb. vor 1510, war von 1555–62 als Architekt und an dekorativen Arbeiten ...
Goulard
Goulard (spr. gulār), Marc Thomas Eugène de, franz. Staatsmann, geb. 1808 in Versailles, gest. 4. Juli 1874, Advokat in Paris seit 1830, war 1846 bis 1848 Mitglied der Zweiten ...
Goulardsches Wasser
Goulardsches Wasser, s. Bleiessig.
Goulburn
Goulburn (spr. gōlbörn), Stadt im britisch-austral. Staat Neusüdwales, an der Eisenbahn Sydney-Albury-Melbourne, mit Zweigbahn nach Cooma, Sitz eines anglikanischen und ...
Gould
Gould (spr. gūld oder gōld), 1) John, Zoolog, geb. 14. Sept. 1804 zu Lyme Regis in Dorsetshire, gest. 7. Febr. 1881 in London, bildete sich in den königlichen Gärten in ...
Goum
Goum, s. Gum.
Gounod
Gounod (spr. guno), Charles, Komponist, geb. 17. Juni 1818 in Paris, gest. 17. Okt. 1893 in St.-Cloud, Schüler von Halévy, Le Sueur am Konservatorium und von Paer, errang 1839 ...
Goupil
Goupil, Adolphe, franz. Kunsthändler und -Verleger, geb. 1806, gest. 1893 in Paris, begründete daselbst 1827 eine Kunsthandlung zum Vertrieb von Kupferstichen, die später durch ...
Gour
Gour (spr. gaur), Stadt in Bengalen, s. Gaur.
Goura
Goura, s. Kronentaube.
Gourandphon
Gourandphon, s. Phonograph.
Gourcouff
Gourcouff (spr. gurkuf), Graf von, geb. 11. Nov. 1780, gest. 19. Mai 1866 in Paris, aus einer alten Adelsfamilie in der Bretagne stammend, hat sich durch eine fast 50jährige ...
Gourde [1]
Gourde (franz., spr. gurd'), Pilgerflasche, s. Gurde.
Gourde [2]
Gourde (spr. gurd'), Rechnungseinheit der Republik Haiti zu 100 Centièmes, die dem Dollar gleich sein sollte und seit 1880 der französischen Doppelwährung folgt. 1818–34 in ...
Gourdon
Gourdon (spr. gurdóng), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Lot, an der Orléansbahn, mit Resten alter Ringmauern (jetzt Boulevard), schöner Hauptkirche (14. Jahrh.), ...
Gourgaud
Gourgaud (spr. gurgō), Gaspard, Baron de, franz. General, geb. 14. Sept. 1783 in Versailles, gest. 25. Juli 1852, wurde 1802 Leutnant der Artillerie und zeichnete sich bei ...
Gourgouran
Gourgouran, geblumter Vitragenstoff mit 36 Ketten- und 32 Schußfäden auf 1 cm, aus Baumwollkette Nr. 34 und Baumwollschuß Nr. 26 engl.
Gourīnae
Gourīnae, eine Unterfamilie der Tauben (s. Taubenvögel).
Gourliēa
Gourliēa Gill., Gattung der Leguminosen mit der einzigen Art G. decorticans Gill. (Chañarbaum, Chañarstrauch), ein 5–7 m hohes Bäumchen mit dornigen Zweigen, unpaarig ...
Gourmand
Gourmand (franz., spr. gurmāng), der gewöhnliche Feinschmecker mit dem Nebenbegriff des Vielessers, auch die allgemeine Bezeichnung im Gegensatz zu den Spezialrichtungen des ...
Gourmet
Gourmet (franz., spr. gurmä), s. Gourmand.
Gourmont
Gourmont (spr. gurmóng), Remy de, franz. Romandichter und Kritiker, geb. 4. April 1858 in Bazoches-en-Houlme (Orne), kam nach vollendeten philologischen Studien 1883 nach Paris ...
Gournay [1]
Gournay (spr. gurnä), Vincent, später nach seinem Gute de G. genannt, franz. Nationalökonom, geb. 1712 in St.-Malo, gest. 27. Juni 1759, vertrat längere Zeit die Geschäfte ...
Gournay [2]
Gournay (G.-en-Bray, spr. gurnä-ang-brǟ), Stadt im franz. Depart. Niederseine, Arrond. Neufchâtel, an der Epte, an der Nord- und Westbahn, hat eine schöne gotische Kirche (aus ...
Gourock
Gourock (spr. gúrock), Stadt und Seebadeort in Renfrewshire (Schottland), nahe der Mündung des Clyde, 3 km unterhalb Greenock, hat (1901) 5244 Einw. In der Nähe liegt Fort ...
Gousses de Gonaké
Gousses de Gonaké, s. Bablah.
Goust
Goust (spr. gūst), s. Eaux-Chaudes, Les.
Goût
Goût (franz., spr. gū. v. lat. gustus), Geschmack; goutieren, schmecken; gutheißen, billigen.
Goûter
Goûter (Goûté, franz.), Vesperbrot, schweizerisch soviel wie Abendbrot; auch Imbiß zwischen Frühstück und Mittag.
Goutte
Goutte (franz., spr. gutt', lat. gutta), Tropfen; mich soviel wie Gicht, Zipperlein (altdeutsch ebenfalls »Tropfen« genannt, weil man die Ursache dieser Krankheit gewissen aus ...
Gouvernante
Gouvernante (franz., spr. guw-), s. Erzieherin.
Gouvernement
Gouvernement (franz., spr. guwärn'māng), Regierung, Regierungsgewalt; oberste Militärbehörde einzelner großer Festungen und der Stadt Berlin; Gouvernementsauditeur, s. ...
Gouvernementāl
Gouvernementāl (franz.), auf die Regierung bezüglich, zu der Regierung gehörig; auch Bezeichnung für diejenigen, die schlechthin mit der Regierung gehen. In diesem Sinne ...
Gouvernementsgericht
Gouvernementsgericht, s. Garnisongericht.
Gouverneur
Gouverneur (franz., spr. guwärnör), oberster Militärbefehlshaber einer großen Garnison oder Festung, mit eignem Stab (Gouvernementsstab); dann der oberste Regierungsbeamte in ...
Gouvernieren
Gouvernieren (franz., spr. guw-), verwalten, regieren; lenken.
Gouvernorat
Gouvernorat, s. Mohafizat.
Gouvion
Gouvion (spr. guwjóng), Laurent, Marquis de Saint-Cyr, s. Saint-Cyr.
Gouvy
Gouvy (spr. guwi), Théodore Louis, Komponist, geb 21. Juli 1822 in Goffontaine bei Saarbrücken. gest 21. April 1898 in Leipzig, ging zum Studium der Rechte nach Parss, widmete ...
Govan
Govan, Stadt in Lanarkshire (Schottland), westlicher Vorort von Glasgow, links am Clyde, mit großen Schiffswerften, Maschinenfabriken, Eisengießereien, Fabrikation von Eisen- ...
Govasdia
Govasdia, Hüttenort, s. Vajda-Hunyad.
Governatōre
Governatōre (ital.), soviel wie Gouverneur. Governo, Regierung, Verwaltung; im Handelswesen eine Mitteilung, wonach man sich zu richten hat.
Governesscart
Governesscart (engl., spr. göwwĕrnĕßkārt), s. Break.
Govi
Govi, Gilberto, Physiker, geb. 21. Sept. 1826 in Mantua, gest. 30. Juni 1889 in Rom, studierte die Rechte und Naturwissenschaft und war Professor der Physik in Florenz, Turin, ...
Govone
Govone (spr. gowōne), Giuseppe, ital. General und Staatsmann, geb. 19. Nov. 1825 zu Isola d'Asti in Piemont, gest. 25. Jan. 1872, erzogen in der Turiner Militärakademie, ward ...
Gower [1]
Gower (spr. gauer), 1) eine der englischen Salomonen, 100 qkm groß,-eine niedrige, bewaldete, riffumgürtete Koralleninsel. – 2) Halbinsel an der Südküste von Wales in ...
Gower [2]
Gower (spr. gauer), 1) John, engl. Dichter, stammte aus einer ritterlichen Familie in Kent, war ein Zeitgenosse Chaucers und starb, seit 1400 erblindet, 1408 in London. Wie aus ...
Gowers
Gowers (spr. gauers), Sir William Richard, Mediziner, geb. 1845 in London, seit 1870 Arzt daselbst, Professor der klinischen Medizin am University College, Arzt an dessen Hospital ...
Goya
Goya, Hauptstadt des gleichnamigen Departements (5700 qkm mit 15,000 Einw.) der argent. Provinz Corrientes, an einem schiffbaren Arm des Parana, Dampferstation, in sumpfiger, aber ...
Goya y Lucientes
Goya y Lucientes (spr. gōja i ludsiéntes), Don Francisco de, span. Maler, geb. 30. März 1746 zu Fuente de Todes in Aragonien, gest. 16. April 1828 in Bordeaux, bildete sich auf ...
Goyāna
Goyāna. Stadt im brasil. Staat Pernambuco, 85 km nördlich von der Hauptstadt, 50 km von der Mündung des G., mit Hospital und Waisenhaus, Anbau und Handel von Baumwolle und ...
Goyaz
Goyaz, Binnenstaat Brasiliens, zwischen 5°10´-19°20´ südl. Br. und 47°4´-53°18´ westl. L., begrenzt von Minas Geraës, Bahia, Maranhão, Para und Mato Grosso, ist 747,311 ...
Goyen
Goyen (Goijen), Jan van, holländ. Maler und Radierer, geb. 13. Jan. 1596 in Leiden, gest. Ende April 1656 im Haag, lernte bei C. van Schilperoort und Isack van Swanenburg ...
Goyenschießen
Goyenschießen, s. Schützengesellschaften.
Goz
Goz, arab. Kupfermünze, s. Gaß.
Gozlan
Gozlan (spr. gŏslang), Léon, franz. Schriftsteller, geb. 1. Sept. 1803 in Marseille, gest. 14. Sept. 1866 in Paris, kam 1828 nach Paris, wo er als Kommis in eine Buchhandlung ...
Gozo
Gozo (Gozzo), brit. Insel im Mittelländischen Meer, nordwestlich bei Malta, 70 qkm (1,27 QM.) groß, hat (1891) 18,921 Einw., ist gebirgig, aber fruchtbar und gut angebaut. ...
Gozzi
Gozzi, 1) Gasparo, Graf, ital. Dichter, geb. 4. Dez. 1713 in Venedig, gest. 25. Dez. 1786 in Padua, verriet früh eine ausgeprägte Liebe zur schönen Literatur und wurde in ihr ...
Gozzo
Gozzo, Insel, s. Gozo.
Gozzŏli
Gozzŏli, Benozzo, eigentlich Benozzo di Lese, ital. Maler, geb. 1420 in Florenz, gest. daselbst 1498, lernte bei Fra Angelico und begleitete diesen 1446 nach Nom und 1447 nach ...
Gozzys Goldsalz
Gozzys Goldsalz, s. Goldchloride.
Göß
Göß (Gaz, engl. Guz), indisches und westasiat. Ellenmaß: in Bengalen zu 2 Hath und in Madras auf 1 Yard, in Bombay auf 3/4 Yard = 68,579 cm, in Surate für Tuchhändler auf 2 ...
Goßler
Goßler, 1) Gustav von, preuß. Staatsmann, geb. 13. April 1838 in Naumburg a. S., gest. 29. Sept. 1902 in Danzig, Enkel des ehemaligen Justizministers v. Mühler, studierte die ...
Goßmann
Goßmann, Friederike, Schauspielerin, geb. 23. März 1838 in Würzburg als Tochter eines Gymnasialprofessors. Nachdem sie durch Konstanze Dahn in München ihre theatralische ...
Goßner
Goßner, Johannes Evangelista, geb. 14. Dez. 1773 in Hausen bei Günzburg, gest. 20. März 1858 in Berlin, studierte in Dillingen unter Sailer katholische Theologie und wurde 1797 ...
Gößnitz
Gößnitz, Stadt im Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg, an der Pleiße, Knotenpunkt der sächs. Staatsbahnlinien Leipzig-Hof und G.-Gera, 208 m ü. M., mit evang. Kirche, ...
Goßudár
Goßudár (und Goßudárynja), in Rußland die Bezeichnung des Kaisers (und der Kaiserin); wird auch den Titeln der Mitglieder der kaiserlichen Familie vorgesetzt. Mit dem Zusatz ...
Gößweinstein
Gößweinstein, Flecken im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Pegnitz, 464 m ü. M., an der Wiesent und in der Fränkischen Schweiz, hat eine berühmte Wallfahrtskirche (von ...
Gr.
Gr., bei Pflanzennamen Abkürzung für Asa Gray (s. d.); bei Tiernamen Abkürzung für Joh. Ludw. Karl Gravenhorst (s. d.) und für Adolf Eduard Grube; Würmer.
gr.
gr., Abkürzung für Groschen, Grän und Gran.
Graaf
Graaf, Regnier de, Anatom, geb. 1641 in Schoonhoven, studierte in Löwen, Utrecht und Leiden Medizin und praktizierte sodann zu Paris und Delft, wo er 1673 starb. Er machte ...
Graaf-Reynet
Graaf-Reynet, Division im östlichen Bergland der britisch-afrikan. Kapkolonie, 6972 qkm, mit (1891) 16,378 Einw. (6202 Weiße, 4488 Bantu, 893 Hottentotten). Das hochgelegene ...
Graafsche Bläschen
Graafsche Bläschen, s. Eierstock.
Graah
Graah, Wilhelm August, dän. Grönlandforscher, geb. 24. Okt. 1793 in Kopenhagen, gest. 16. Sept. 1863, trat 1813 in die Marine ein, machte 1821 Aufnahmen an der Küste von ...
Graal
Graal, s. Gral.
Graasteen Noer
Graasteen Noer, s. Gravensteen Noer.
Gräb
Gräb, Karl, Maler, geb. 18. März 1816 in Berlin, gest. daselbst 8. April 1884, erlernte die Theaterdekorationsmalerei bei dem Hofmaler I. Gerst in Berlin, besuchte daneben ...
Grab [1]
Grab, s. Begräbnisplatz und Totenbestattung. Über die vorgeschichtlichen Gräber s. Gräber, vorgeschichtliche.
Grab [2]
Grab, Hauptort des in der Südostecke der Herzegowina an Montenegro und die Krivošije angrenzenden Gebietes Zubci, in einem baum- und wasserlosen Felsenkessel, mit (1885) 249 ...
Grabbe
Grabbe, Christian Dietrich, dramat. Dichter, geb. 11. Dez. 1801 in Detmold, wo sein Vater Zuchthaus- und Leihbankverwalter war, gest. daselbst 12. Sept. 1836, erhielt eine ...
Grabbeigaben
Grabbeigaben, s. Gräber, vorgeschichtliche, und Gefäße, vorgeschichtliche.
Grabdenkmal
Grabdenkmal, s. Grabmal.
Grabe
Grabe, früheres Feldmaß in Tirol zu 80 QRuten, = 8,92 Ar, 5 in der Tagmahd.
Grabekassen
Grabekassen, soviel wie Sterbekassen (s. d.).
Grabemaschine
Grabemaschine, soviel wie Trockenbagger oder Exkavator, s. Bagger.
Graben [1]
Graben, offene, im Erdreich hergestellte Leitung, in der Regel mit trapezförmigem Querschnitt. Die Gräben dienen zur Ent- und Bewässerung, zur Trockenhaltung der Fahrbahn von ...
Graben [2]
Graben, Grabenversenkung, in der Geologie, s. Dislokation.
Graben [3]
Graben, Landgemeinde im bad. Kreis und Amt Karlsruhe, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Mannheim-Wintersdorf, Bruchsal-Germersheim und G.-Karlsruhe, hat eine evang. Kirche, eine ...
Graben-Hoffmann
Graben-Hoffmann, Gustav, Liederkomponist, geb. 7. März 1820 in Bnin (Prov. Posen), gest. 21. Mai 1900 in Potsdam, Schüler von Stümer in Berlin und Hauptmann in Leipzig, lebte ...
Grabenführung
Grabenführung, s. Tafel »Aufbereitungsmaschinen I«, S. II.
Grabenniedergang
Grabenniedergang (Descente), im Festungskrieg (s. d., S. 481) ein durch die Kontereskarpe gegrabener Gang zur gedeckten Annäherung der stürmenden Truppen in den Graben und an ...
Grabenschere
Grabenschere (franz. Tenaille), Außenwerk bei Bastionärbefestigungen, das, vor der Kurtine des Hauptwalles liegend, von Vauban und Cormontaigne (verstärkte G., als kleine ...
Grabensenkung
Grabensenkung, soviel wie Grabenversenkung, s. Dislokation.
Grabenstaubau
Grabenstaubau, s. Bewässerung, S. 794.
Gräber, vorgeschichtliche
Gräber, vorgeschichtliche (prähistorische Gräber, hierzu die gleichnamigen Tafeln I u. II), sind mit den in ihnen enthaltenen Skelettresten und den Geräten, Schmucksachen, ...
Gräber, vorgeschichtliche
Vorgeschichtliche Gräber I. (Gräber der Steinzeit.) Vorgeschichtliche Gräber II. (Gräber der Metallzeit.)
Gräberberg
Gräberberg, s. Riesengebirge.
Gräberei
Gräberei, s. Bergbau, S. 663.
Gräberfauna
Gräberfauna, die Tierwelt, die sich unter der Erde von menschlichen und tierischen Leichen nährt. Die Tatsache, daß die Leichen eine Speise der Würmer werden, ist seit den ...
Gräberfelder
Gräberfelder, s. Gräber, vorgeschichtliche, S. 195.
Gräberfriede
Gräberfriede ist der den Gräbern (s. Begräbnisplatz) gewährte besondere Rechtsschutz. Das Reichsstrafgesetzbuch bedroht in § 168 mit Gefängnis bis zu zwei Jahren, neben ...
Gråberg
Gråberg (spr. grō-), Jakob G., Graf von Hemsö, Gelehrter, geb. 7. Mai 1776 in Gannarfve auf Gotland, gest. 29. Nov. 1847 als Kammerherr in Florenz, trat nach mehrfachen Land- ...
Gräberpflanze
Gräberpflanze, s. Datura; über Graberpflanzen des Totenkultus s. Gräberschmuck.
Gräberschmuck
Gräberschmuck. Der natürliche Gebrauch, die Ruhestätte der Toten liebevoll zu schmücken, findet sich überall, wo der Mensch aus den rohesten Zuständen herausgewachsen ist, ...
Grabfeld
Grabfeld, alter Gau in Franken zwischen dem Thüringer Walde, dem Vogelsgebirge, dem Spessart und dem obern Main, teilte sich in einen westlichen, das sogen. Buchonia mit den ...
Grabfunde
Grabfunde, s. Gräber, vorgeschichtliche, S. 196.
Grabfüßer
Grabfüßer, Röhrenschnecken, s. Schnecken.
Grabgabel
Grabgabel, Werkzeug zur Bearbeitung des Bodens, gleicht einem Spaten, besitzt aber an Stelle des Blattes 2–3 Zinken. Man benutzt die G. auf sehr schwerem Boden, in den der ...
Grabgans
Grabgans, s. Enten, S. 833.
Grabheuschrecken
Grabheuschrecken (Gryllidae), Familie aus der Ordnung der Grabflügler, s. Heuschrecken.
Grablegung Christi
Grablegung Christi, in der bildenden Kunst Gegenstand zahlreicher Darstellungen, von denen ein Gemälde von Raffael (Galerie Borghese in Rom) und eins von Tizian (Louvre in Paris) ...
Grabmal
Grabmal (Grabdenkmal, hierzu die Tafel »Grabmäler«), im weitern Sinne jedes einem Toten an seiner Beerdigungs- oder Beisetzungsstätte errichtete Erinnerungszeichen, im engern ...
Grabmal
Grabmäler.
Grabmayr
Grabmayr, Karl von, österreich. Politiker, einer tirolischen Adelsfamilie entstammend, lebt als Gutsbesitzer und Rechtsanwalt in Meran. Er vertritt den Großgrundbesitz von Tirol ...
Grabner
Grabner, Leopold, Forstmann, geb. 21. Juli 1802 zu Breitenfurth in Niederösterreich, gest. 4. Nov. 1864 in Wien, studierte 1821–23 auf der Forstakademie Mariabrunn, erhielt ...
Grabow [1]
Grabow (spr. -bo), Fluß im preuß. Regbez. Köslin, mündet nach 122 km langem Laufe bei Rügenwalde in die Wipper.
Grabow [2]
Grabow (spr. -bo), 1) G. an der Oder, früher selbständige Stadt, ist seit 1900 in Stettin einverleibt. – 2) Stadt im preuß. Regbez. Posen, Kreis Schildberg, an der Prosna, ...
Grabow [3]
Grabow (spr. -bo), Wilhelm, preuß. Politiker, geb. 15. April 1802 in Prenzlau, gest. daselbst 15. April 1874, studierte 1821–23 die Rechte, wurde Stadtgerichtsrat in Berlin, ...
Grabowsee
Grabowsee, See bei Oranienburg (s. d.); an seinem Ufer liegt eine große Volksheilstätte. Vgl. »Die Volksheilstätte vom Roten Kreuz G.«, Festschrift (Berl. 1899).
Grabowski
Grabowski, Michał, poln. Schriftsteller, geb. 1805 in Wolhynien, gest. 18. Nov. 1863 in Warschau, machte seine Studien in Warschau, beteiligte sich dort am Kampfe der Romantiker ...
Grabscheit
Grabscheit, ein Spaten für besonders tiefe Erdarbeit.
Gräbschen
Gräbschen, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Breslau, mit Breslau durch elektrische Straßenbahn verbunden, hat eine chemische und eine Acetylenfabrik, Dampftischlerei, ...
Grabstichel [1]
Grabstichel (Caelum), Sternbild des südlichen Himmels, vgl. Beilage zum Artikel »Fixsterne«.
Grabstichel [2]
Grabstichel (Stichel, Zeiger), Werkzeug zum Gravieren, Kupferstechen etc. aus einem in einem Heft steckenden gehärteten stählernen Stäbchen, das an einem Ende eine Schneide ...
Grabstock
Grabstock, primitives Werkzeug der Naturvölker zur Bearbeitung des Bodens; s. Tafel »Geräte der Naturvölker I«, Fig. 5.
Graburnen
Graburnen, aus vorgeschichtlicher Zeit, s. Gräber und Gefäße, vorgeschichtliche.
Grabwespen
Grabwespen (Mordwespen, Sphegiden, Crabronidae Gerst.), Insektenfamilie aus der Ordnung der Hautflügler, vielgestaltige, zierliche Tiere mit meist gestieltem Hinterleib, meist ...
Gračanica
Gračanica (spr. gratscha-), Bezirksstadt in Bosnien (Kreis Dolnja Tuzla), an der Bahnlinie Doboj-Siminhan, liegt am Fuß des Ozren unweit der Spreča, hat 6 Moscheen, eine neue ...
Gracchus [1]
Gracchus, Name einer berühmten Familie des Sempronischen Geschlechts im alten Rom, aus der besonders die beiden Brüder Tiberius und Gajus, gewöhnlich schlechthin die Gracchen ...
Gracchus [2]
Gracchus, Beiname des Jakobiners Babeuf (s. d.).
Grace Dieu
Grace Dieu (spr. grēß djū), Klosterruine, s. Ashby de la Zouch.
Gracehill
Gracehill (spr. grēß-hill), Dorf bei Ballymena (s. d.) in Irland.
Graces
Graces (engl., spr. grēßĭs), in der Musik soviel wie Verzierungen; grace-note, s. Vorschlag.
Grach
Grach. Friedrich, Artillerist, geb. 1812 in Trier, gest 25. Aug. 1854 in Rustschuk, trat in die preußische Artillerie uno wurde als Wachtmeister 1841 mit nach Konstantinopel ...
Grachten
Grachten, in holländischen und norddeutschen Küstenstädten Zweigkanäle vom Hafen oder größern Kanälen nach Lagerhäusern, Werften etc.
Gracĭa
Gracĭa, nordwestlicher Vorort von Barcelona (s. d.), mit dem die Stadt durch den schönen Paseo de G. (mit Pferdebahn) verbunden ist, liegt am Fuße des Tibidabo, mit zahlreichen ...
Graciān
Graciān. Baltasar, span. Prosaist, geb. gegen Ende des 16. Jahrh. zu Calatayud in Aragonien, gest. 6. Dez. 1658 in Tarragona, studierte auf der Universität Huesca, trat in den ...
Gracĭas
Gracĭas (G. á Dios), 1) niedrige Landspitze im äußersten Nordosten der mittelamerikan. Republik Nicaragua, durch eine der Mündung des Rio Coco oder Wanks River vorgelagerte ...
Gracilarĭa lichenoïdes
Gracilarĭa lichenoïdes, s. Sphaerococcus.
Graciös
Graciös, s. Graziös.
Graciōsa
Graciōsa, Insel des portug. Archipels der Azoren, zwischen Terceira und São Jorge, 13 km lang, 8 km breit, 63 qkm groß, mit (1890) 8449 Einw., in den Städten Santa Cruz (2310 ...
Graciōso
Graciōso, Beiname der komischen Person im spanischen Lustspiel, kommt besonders in Intrigenstücken (Comedias de capa y espada) unter verschiedenen Namen: Bobo (»Narr«), Simple ...
Gräcismus
Gräcismus etc., s. Gräzismus.
Grad [1]
Grad, eine bestimmte Stufe in einer der Abstufung fähigen, geordneten Reihe von Vorstellungen, wie sie besonders in der Mathematik vorkommen. Daher spricht man vom G. der ...
Grad [2]
Grad (slaw.), soviel wie Burg, Stadt; häufig in zusammengesetzten Ortsnamen und zwar in folgenden Formen: russ. gorod (Nowgorod, »Neustadt«), serb. grad (Belgrad, ...
Grad [3]
Grad, Charles, elsäss. Abgeordneter, geb. 8. Dez. 1842 zu Türkheim im Elsaß, gest. 3. Juli 1890 in Logelbach, besuchte die École des mines in Paris, bereiste 1871–72 ...
Gradabteilung
Gradabteilung, bei Landkarten ein auf die ebene Fläche projiziertes, von 2 Meridian- (Längen-) und 2 Breitengraden umschlossenes Stück der Erdoberfläche; Gradabteilungskarten, ...
Gradabzeichen
Gradabzeichen (Rangabzeichen), s. Abzeichen, militärische.
Gradačać
Gradačać (spr. -tschatz), Bezirksstadt in Bosnien (Kreis Dolnja Tuzla), mit alter Felsenburg und (1895) 3576 meist mohammedan. Einwohnern. G. hat ein neuerrichtetes Bad und ...
Gradātim
Gradātim (lat.), stufenweise, nach und nach.
Gradation
Gradation (lat.), stufenweise Erhöhung, Abstufung, Steigerung; in der Logik das Aufsteigen von niedern (konkreten) Begriffen zu höhern (abstrakten) oder das Absteigen von ...
Gradationsgebühren
Gradationsgebühren, s. Gebühren.
Gradationsstempel
Gradationsstempel, s. Stempel.
Gradbogen
Gradbogen, ein Teil des gewöhnlichen Markscheiderinstruments (Hängekompaß und G.), besteht aus einem mit Gradteilung versehenen Halbkreis aus federhartem Messing oder Aluminium ...
Grädener
Grädener, 1) Karl, Komponist, geb. 14. Jan 1812 in Rostock, gest. 11. Juni 1883 in Hamburg, studierte auf den Universitäten zu Halle und Göttingen, wandte sich dann aber der ...
Gradiént
Gradiént (barometrisches Gefälle), die in Millimetern ausgedrückte Zu- oder Abnahme des Luftdrucks, die sich ergibt, wenn man von einem Punkt einer Isobare senkrecht zu dieser ...
Gradiereisen
Gradiereisen, ein mit Zähnen versehener Bildhauermeißel.
Gradieren
Gradieren, im Salinenwesen die schwache Sole, bez. das Meerwasser dadurch konzentrieren, daß man sie bei Luftzutritt über die Dornwände der Gradierhäuser (Dorngradierhäuser, ...
Gradierfaß
Gradierfaß, s. Gradieren und Essig.
Gradierhaus
Gradierhaus, s. Gradieren und Salz.
Gradierwage
Gradierwage (Salz- oder Solspindel), ein Aräometer zur Bestimmung des Gehalts einer Sole an Salz.
Gradierwerk
Gradierwerk, aus Dornzweigen errichtete Wände, über die schwache Sole geleitet wird, um sie durch Herabtröpfeln bei Luftzutritt zu konzentrieren. Den Gradierwerken ähnliche ...
Gradisca
Gradisca, 1) (G.-Bruma) Stadt im österreichisch-illyr. Küstenland, gefürstete Grafschaft Görz und Gradisca, am rechten Ufer des Isonzo und an der Südbahnlinie Triest-Cormons, ...
Gradishsk
Gradishsk (Hradishsk), Stadt im russ. Gouv. Poltawa, Kreis Krementschug, unfern des Dnjepr, mit 4 Kirchen, hält im Mai einen belebten Jahrmarkt ab, treibt Handel mit Korn, ...
Gradiśka
Gradiśka, 1) Neu-G. (kroat. Nova-G., ungar. Új-G.), Markt im kroatisch-slawon. Komitat Požega, an der Bahnlinie Agram-Brod, mit 2 Kirchen, Obst- und Weinbau, Bezirksgericht, ...
Graditz
Graditz, Hauptgestüt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Torgau, nahe der Elbe, hat (1900) 520 Einw. Das Gestüt zählte 1903: 106 Vollbluthengste (davon 6 englische), 6 andre ...
Gradīvus
Gradīvus (lat.), der Ausschreitende, Beiname des römischen Kriegsgottes Mars.
Gradl
Gradl, bunt gestreifte Halbdrelle oder Köperleinen, auch geköperte Baumwollgewebe.
Gradmessungen
Gradmessungen, Messungen eines bestimmten Bogens auf der Oberfläche der Erde, sind schon seit alten Zeiten vorgenommen worden, um Größe und Gestalt der Erde zu ermitteln. Jede ...
Gradnetz
Gradnetz (für größere Erdräume auch Kartennetz genannt), Entwurf der auf der Erdkugel gedachten Längen- (Meridian-) und Breiten- (Parallel-) Kreise auf ebenem Kartenblatt, um ...
Grado
Grado, 1) Stadt im österreichisch-illyr. Küstenland, Bezirksh. Gradisca, auf einer Insel in den Lagunen westlich der Isonzomündung gelegen und durch einen Steindamm gegen die ...
Gradsterne
Gradsterne (Distinktionssterne), sternförmige Abzeichen aus Metall, Seide oder Wolle für den Dienstgrad der Offiziere etc. in der deutschen und österreich-ungarischen Armee und ...
Gradstock
Gradstock, s. Jakobsstab.
Graduāl
Graduāl (lat.), auf einen Grad (s. Gradus) bezüglich, z. B. Gradualdisputation, Disputation zur Erlangung eines akademischen Grades; Gradualsystem, Bestimmung der Erbfolge nach ...
Graduāle
Graduāle (lat.) heißt in der kath. Kirche der kurze, meist aus Psalmenversen bestehende Zwischengesang, der bei der Messe nach dem Vorlesen der Epistel eingelegt wird, so ...
Graduālpsalmen
Graduālpsalmen (Cantica graduum, »Stufenlieder«) heißen einige der alttestamentlichen Sammlung einverleibte hebräische Lieder (Psalm 120–134), die angeblich von den Stufen ...
Graduāt
Graduāt (neulat.), ein Graduierter (s. Graduiert).
Graduation
Graduation (franz.), Gradeinteilung, auch soviel wie Gradation und Gradierung.
Graduell
Graduell (franz.), stufenweise fortschreitend.
Graduieren
Graduieren (lat.), nach Stufen oder Graden ab teilen, insbes. jemand einen akademischen Grad erteilen (s. Graduiert). – In der Technologie heißt g Maßflaschen, Maßzylinder, ...
Graduiert
Graduiert heißt derjenige, der in einer akademischen Fakultät einen Gradus als Bakkalaureus, Lizentiat, Magister oder Doktor erhalten hat.
Gradus
Gradus (lat.), Grad, Stufe; auch Rang, amtlicher Charakter, Ehrenstelle; besonders auch eine akademische Würde (s. Graduiert); per gradūs, stufenweise; pro gradu disputieren, ...
Gradus ad Parnassum
Gradus ad Parnassum (lat., »Anstieg zum Parnaß«), Titel eines vom Jesuiten Paul Aler verfaßten (Köln 1702), vielfach (zuletzt von Koch, s. Aler) neubearbeiteten lateinischen ...
Graeca sunt, non leguntur
Graeca sunt, non leguntur (lat., »es ist griechisch, wird nicht gelesen«) war im Mittelalter bei des Griechischen unkundigen Lehrern der übliche Ausdruck, wenn sie bei ...
Graecĭa
Graecĭa (lat.), Griechenland; G. magna, Großgriechenland.
Graecostasis
Graecostasis (Graecostadium, lat.) hieß im alten Rom eine offene Halle im Norden des Forum Romanum, am Konkordientempel; in ihr versammelten sich die griechischen und überhaupt ...
Gräen
Gräen (»Greisinnen«), in der griech. Mythologie Töchter des Phorkys und der Keto (daher auch Phorkiden genannt), nach Hesiod zwei, Pephredo und Enyo, bei Äschylos noch Deino. ...
Graēna
Graēna, Badeort, s. Guadix.
Gräf
Gräf, Gustav, Maler, geb. 14. Dez. 1821 in Königsberg, gest. 6. Jan. 1895 in Berlin, ging zunächst auf die Akademie in Düsseldorf und bildete sich dort unter Th. Hildebrandt ...
Graf von Paris
Graf von Paris, s. Orléans (Geschlecht).
Graf [1]
Graf (lat. Comes, franz. Comte, engl. Earl, ital. Conte), ein an der Spitze einer Grafschaft (s. d.) stehender, vom König ernannter Beamter der fränkischen und karolingischen ...
Graf [2]
Graf, 1) Urs, Maler, Kupferstecher, Zeichner für den Holzschnitt und Goldschmied, geboren zwischen 1485 und 1490 in Solothurn, führte als Landsknecht ein abenteuerliches, wildes ...
Gräfe
Gräfe, 1) Karl Ferdinand von, Mediziner, geb. 8. März 1787 in Warschau, gest. 4. Juli 1840 in Hannover, studierte in Halle und Leipzig, ward 1807 Leibarzt des Herzogs von ...
Grafe
Grafe, Eduard, protest. Theolog, geb. 12. März 1855 in Elberfeld, habilitierte sich 1884 in Berlin und wurde 1886 außerordentlicher Professor in Halle, 1888 ordentlicher ...
Grafenau
Grafenau, Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Niederbayern, an der Kleinen Ohe und der Staatsbahnlinie Zwiesel-G., 611 m ü. M., hat eine kath. Kirche, Amtsgericht, Holzstoff- und ...
Grafenbänke
Grafenbänke, s. Graf und Fürstenrat.
Gräfenberg
Gräfenberg, 1) Stadt im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Forchheim, an der Staatsbahnlinie Erlangen-G., 435 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Schloß, Amtsgericht, Forstamt, ...
Grafenberg
Grafenberg, Irrenanstalt, s. Ludenberg.
Grafeneck
Grafeneck, Schloß, s. Münsingen 1).
Grafenfehde
Grafenfehde, dänische, Bezeichnung des 1534 bis 1536 von Lübeck und dessen Verbündeten mit Dänemark geführten Krieges. Der Name G. rührt davon her, daß Graf Christoph von ...
Gräfenhainichen
Gräfenhainichen, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Bitterfeld, an der Staatsbahnlinie Berlin-Weißenfels, mit evang. Kirche, Schloßruine und Amtsgericht, hat eine große ...
Grafenkrieg
Grafenkrieg, s. Friedrich 40), S. 127.
Grafenkrone
Grafenkrone, s. Krone.
Grafenort
Grafenort, Dorf im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Habelschwerdt, an der Glatzer Neiße und der Staatsbahnlinie Breslau-Mittelwalde, 413 m ü. M., hat eine kath. Kirche, ein ...
Gräfenroda
Gräfenroda, Dorf in Sachsen-Gotha, Landratsamt Ohrdruf, an der Wilden Gera, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Plaue-Ritschenhausen und G.-Ohrdruf, 416 m ü. M., hat eine evang. ...
Gräfenthal
Gräfenthal, Stadt im Herzogtum Sachsen-Meiningen, Kreis Saalfeld, im tiefen Tal der Zopte, an der Staatsbahnlinie Probstzella-Bock-Wallendorf, 404 m ü. M., hat eine evang. ...


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