Слова на букву fluß-gran (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву fluß-gran (8408)

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Fußbekleidung
Fußbekleidung. Das Bedürfnis einer F. wurde, wie das der Bekleidung überhaupt, bei der Urbevölkerung durch die Unbilden des Wetters und durch die Notwendigkeit, den Fuß für ...
Fußblatt
Fußblatt, s. Podophyllum.
Fußboden
Fußboden heißt jede größere, künstlich befestigte, zum Betreten bestimmte Fläche, insbes. in Innenräumen. Die Fußböden werden je nach dem Zweck des betreffenden Raumes ...
Fußeisen
Fußeisen, s. Fußangeln.
Fußen
Fußen, das Niederlassen der Raubvögel auf einem Baum, Stein etc.
Fußförmig
Fußförmig heißt die Verzweigungsweise gewisser handförmig zusammengesetzter Laubblätter (s. Blatt), deren unterste Abschnitte einseitig gegen die Blattbasis hin Abschnitte ...
Fußfrucht
Fußfrucht, s. Podocarpus.
Fußgefecht
Fußgefecht der Reiterei, s. Gefecht zu Fuß.
Fußgelenk
Fußgelenk, s. Fuß, S.227.
Fußgesims
Fußgesims, s. Fuß (Sockel), S. 228.
Fußgestell
Fußgestell, bei Statuen und andern Bildwerken soviel wie Postament (s.d.) oder Sockel (s.d.).
Fußgicht
Fußgicht (Podagra), s. Gicht.
Fußgrind
Fußgrind, s. Schlempemauke.
Fußhobel
Fußhobel, s. Schriftgießerei.
Fußkloben
Fußkloben, der Schraubstock des Schmiedes mit Angel oder Fuß.
Fußklonus
Fußklonus, ein Symptom gesteigerter Reflexerregbarkeit, besteht darin, daß bei plötzlicher Bewegung der Zehen gegen den Fußrücken zu, so daß die Achillessehne angespannt ...
Fußkrätze
Fußkrätze (Kalkbein) der Hühner, s. Räude.
Fußkuß
Fußkuß ist die ursprüngliche, mit Niederwerfen verbundene Begrüßung der Herrscher in despotischen Staaten, namentlich des Orients. Im Abendland führten ihn erst die spätern ...
Fußlage
Fußlage, in der Geburtshilfe diejenige Lage der Frucht in der Gebärmutter, bei der das untere Körperende der Frucht dem Muttermunde zunächst gelegen ist und die Füße bei der ...
Fußlager
Fußlager bei Maschinen, s. Lager.
Fußlappenbarchent
Fußlappenbarchent, s. Barchent.
Füßli
Füßli, 1) Johann Kaspar, schweizer. Maler und Schriftsteller, geb. 1706 in Zürich, gest. daselbst 6. Mai 1782, erlernte die Malerei bei seinem Vater Matthias, der namentlich ...
Fußödēm
Fußödēm, eine bei Soldaten auf dem Marsch und besonders bei Manövern auftretende umschriebene Schwellung des Mittelfußes, die große Verluste an sonst leistungsfähigen ...
Fußpfund
Fußpfund, Maß zur Bestimmung der Größe einer Arbeitsleistung oder die Einheit, durch welche die Leistung einer Kraft ausgedrückt wird. Ein F. ist die Arbeitsleistung, die ...
Fußpunkt
Fußpunkt (Nadir), s. Zenit.
Fußpunktkurve
Fußpunktkurve (Pedalkurve) einer gegebenen Kurve K heißt der geometrische Ort der Fußpunkte aller Lote, die man von einem festen Punkt P auf die Tangenten von K fällen kann. ...
Fußräude
Fußräude (Fesselräude), beim Rindvieh s. Schlempemauke, beim Pferd und Geflügel s. Räude, auch Mauke.
Fußschweiß
Fußschweiß, übermäßige Absonderung von Schweiß an den Füßen, stellt sich meist im mittlern Alter, selten im Kindes- und im höhern Alter ein. Eine krankhafte Bedeutung ...
Fußspange
Fußspange, bei den Völkern des Altertums ein von Männern und Frauen meist um den Knöchel getragener, mehr oder minder breiter, mit Steinen besetzter Ring aus edlem oder ...
Fußstapfen
Fußstapfen, soviel wie Fährte.
Fußstummel
Fußstummel, s. Ringelwürmer.
Fußton
Fußton ist eine vom Orgelbau herstammende Bezeichnung der Tonhöhe (8-F., 16-, 4-F. etc.). Eine offene Labialpfeife mittlerer Mensur (Prinzipal), die auf groß C abgestimmt ist, ...
Fußtruppen
Fußtruppen, s. Infanterie.
Fußventil
Fußventil, Saugventil (Rückschlagventil) an der tiefsten Stelle der Saugleitung der Pumpen.
Fußvolk
Fußvolk, s. Infanterie.
Fußwaschen
Fußwaschen, die im Altertum fast allgemeine Sitte des Orients, Fremden nach ihrem Eintritt oder geladenen Gästen vor Beginn der Mahlzeit durch Sklaven die Füße waschen zu ...
Fußweg
Fußweg (Bürgersteig, Trottoir), in Städten längs der Häuser sich hinziehende, etwas höher als die Straße liegende und von ihr durch größere Steine (Granitwangen), in ...
Fußwurzel
Fußwurzel, s. Fuß, S.227.
Fye noord
Fye noord, s. Feyenoord.
Fyen
Fyen (spr. fǖn), soviel wie Fünen.
Fylfoot
Fylfoot (altengl., »Vierfuß«), auch Gnostikerkreuz oder Baphometzeichen genannt, mystisches Zeichen in Form eines Halbkrückenkreuzes (Fig. a) oder in Form von vier aneinander ...
Fylgien
Fylgien (altnord. Fylgjur), in der nord. Mythologie die Schutzgeister der Menschen, die sie vom ersten Augenblick ihres Lebens an, meist in Tiergestalt, begleiten, ihnen aber nur ...
Fyndykly
Fyndykly (das alte Ajanteion), Vorstadt von Konstantinopel, nördlich von Top-Hane, am Bosporus, meist von Türken bewohnt; in der Nähe liegen die deutsche Botschaft und das ...
Fyne
Fyne (Loch F., spr. lock sain), ein Meeresarm an der Küste der schott. Grafschaft Argyll, erstreckt sich vom Sund von Bute bis oberhalb Inverary, ist 64 km lang, 1–8 km breit ...
Fyrisvall
Fyrisvall, s. Upsala.
Fyt
Fyt (spr. fait), Jan, niederländ. Maler und Radierer, geb. im März 1611 in Antwerpen, gest. daselbst 11. Sept. 1661, Schüler von Jan van den Berch und Frans Snyders, wurde ...
Fyzabād
Fyzabād (spr. fais-), Stadt, s. Faizabad.
Fz
Fz., Abkürzung für Forzato oder Sforzato (s.d.). – In Holland Abkürzung für Frederikzoon (»Friedrichsohn«), wird zu dem oder zu den Vornamen einer Person hinzugefügt, um ...
G dur
G dur (ital. Sol maggiore, franz. Sol majeur, engl. G major), soviel wie G mit großer (harter) Terz. Der G dur-Akkord = g h d. Über die G dur-Tonart, ein ♯ vorgezeichnet, s. ...
G moll
G moll (ital. Sol minore; franz. Sol mineur; engl. G minor), soviel wie G mit kleiner (weicher) Terz. Der G moll-Akkord = g b d. Über die G moll-Tonart, zwei ♭ vorgezeichnet, ...
G [1]
G (spr. ge), g, lat. G, g, der weiche oder stimmhafte gutturale oder auch palatale Verschlußlaut, s. Lautlehre. In vielen deutschen Mundarten wird g im Wortinnern als Reibelaut ...
G [2]
G, in der Musik Buchstabenname eines der sieben Töne der Grundskala (s. A). G ist einer von den Buchstaben, die zur Orientierung für die Tonhöhebedeutung als Schlüssel ...
G-Boote
G-Boote, bei der Germaniawerft in Kiel gebaute deutsche Torpedoboote.
G-Schlüssel
G-Schlüssel, s. Schlüssel und G (Bd. 7, S. 244 f.).
G. et O.
G. et O., bei Pflanzennamen Abkürzung für Friedrich Guimpel, geb. 1774 in Berlin, gest. daselbst 1830 als Pflanzenmaler. Abbildungen ausländischer Holzgewächse und ...
Ga [1]
Ga, in der Chemie Zeichen für 1 Atom Gallium.
Ga [2]
Ga., Abkürzung für Georgia (Nordamerika).
Ga [3]
Ga, s. Afrikanische Sprachen.
Gäa
Gäa (Gaia, Ge), bei den Griechen die Göttin der Erde, entstand nach Hesiod aus dem Chaos und gebar aus sich selbst den Uranos, die Gebirge und den Pontos. Mit Uranos erzeugte ...
Gaard
Gaard, in Dänemark ein größeres Bauerngut.
Gaarden
Gaarden (Dorfgaarden), früher selbständige Landgemeinde, seit 1901 in Kiel eingemeindet.
Gab, el
Gab, el, Oase in Nubien, s. Kab.
Gaba
Gaba, Stadt, s. Geba.
Gabache
Gabache oder Gabaï (spr. găbásch, găbái, span. gabacho, »Schmutzfink«) werden die Franzosen von den Gascognern genannt, insbes. die französischen Kolonisten, die 1524 und ...
Gabăler
Gabăler (Gabali), gall. Volksstamm in Aquitanien, südlich von den Arvernern, in der jetzigen Landschaft Gévaudan, mit der Hauptstadt Anderitum (Javols), trieb Bergbau und ...
Gabanholz
Gabanholz, soviel wie Angolaholz, s. Baphia.
Gabarre
Gabarre (span. Gabarra), flache Leichterfahrzeuge im Mittelmeer.
Gabarret
Gabarret (spr. -rä), Flecken im franz. Depart. Landes, Arrond. Mont-de-Marsan, mit (1901) 971 Einw., war im Mittelalter Hauptort der Grafschaft Gabardan und wurde 1569 von den ...
Gabba
Gabba, Carlo Francesco, ital. Jurist, geb. 14. April 1835 in Lodi, wirkt seit 1862 als Professor des Zivilrechts und der Rechtsphilosophie an der Universität in Pisa. Sein ...
Gabbro
Gabbro (Euphotid), massiges kristallinisches Gestein von meist grobkörniger, selten flaseriger (Flasergabbro) Struktur, besteht aus einem basischen Kalknatronfeldspat (Labrador ...
Gabbromasse
Gabbromasse, s. Talk.
Gabel [1]
Gabel, allgemein etwas sich in zwei Arme Teilendes, z. B. ein solcher Baumast, Erzgang, Gebirgszug etc.; die Ranke des Weinstockes; in der Uhr der Teil, durch den der Anker mit ...
Gabel [2]
Gabel, Werkzeug mit 2–4 Spitzen oder Zacken (Zinken) und einem Stiel (Griff), insbes. von Eisen, Silber, Horn zum Anspießen eines Gegenstandes, namentlich der Speisen. Obwohl ...
Gabel [3]
Gabel (Deutsch-G.), Stadt im nördlichen Böhmen, an der Linie Teplitz-Reichenberg der Aussig-Teplitzer Bahn, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat eine ...
Gabelbach
Gabelbach, s. Ilmenau.
Gabelbein
Gabelbein (Gabelknochen, Furcula). der aus den beiden miteinander verwachsenen Schlüsselbeinen gebildete Knochen der Vögel, findet getrocknet wegen seiner federnden Wirkung als ...
Gabelbock [1]
Gabelbock (Antilocapra americana), s. Antilopen, S. 578.
Gabelbock [2]
Gabelbock, s. Gabler.
Gabeldeichsel
Gabeldeichsel (Schere), zweiarmige Vorrichtung zum Anschirren eines Pferdes in einen Wagen etc.
Gabelentz
Gabelentz, 1) Hans Conon von der. hervorragender Sprachforscher, geb. 13. Okt. 1807 in Poschwitz bei Altenburg, gest. 3. Sept. 1874 in Lemnitz bei Triptis, studierte in Leipzig ...
Gabelfrühstück
Gabelfrühstück, s. Déjeuner
Gabelgeier
Gabelgeier, s. Weihen.
Gabelhirsch
Gabelhirsch, soviel wie Gabler.
Gabelhühner
Gabelhühner, noch nicht völlig ausgefiederte junge Rebhühner mit gabelförmigem Schwanz.
Gabelklavier
Gabelklavier, s. Adiaphon.
Gabelknochen
Gabelknochen, s. Gabelbein.
Gabelkreuz
Gabelkreuz, s. Kreuz.
Gabella
Gabella (mittellat.), Steuer, Zoll; g. emigrationis, Abzugsgeld oder Nachsteuer, g. hereditaria, Erbschaftsgeld (s. Abschoß), g. immigrationis, Einzugsgeld. In Frankreich und ...
Gabelmaß
Gabelmaß, s. Kluppe.
Gabelsberger
Gabelsberger, Franz Xaver, Begründer der deutschen graphischen Stenographie, geb. 9. Febr. 1789 in München, gest. daselbst 4. Jan. 1849, besuchte die Schulen der ...
Gabelschießen
Gabelschießen, s. Gabel.
Gabelschlucker
Gabelschlucker, s. Degenschlucker.
Gabelschwanz [1]
Gabelschwanz (Harpyia Ochs.), Schmetterlingsgattung aus der Familie der Spinner. Großer G. (Hermelinspinner, H. vinula L). 62–75 mm breit, grauweiß, auf den Vorderflügeln ...
Gabelschwanz [2]
Gabelschwanz (Gabelweih, Milan), s. Weihen.
Gabelung
Gabelung (Gabelteilung), Teilung in zwei gleichwertige Arme; G. in der Botanik soviel wie Dichotomie; auch soviel wie Bifurkation, s. Fluß, S. 731.
Gabersee
Gabersee, Kreisirrenanstalt, zur Gemeinde Attel, Regbez. Oberbayern, Bezirksamt Wasserburg, gehörig, hat 170 Einw.
Gabes
Gabes, Hauptort der Provinz Arad in Tunis, am Golf von G., unter 33°53' nördl. Br. und 10°6' östl. L., eine aus den Flecken El Menzel mit 3500 Einw. und Dschara mit 4000 ...
Gabĭi
Gabĭi, Stadt in Latium, zwischen Rom und Präneste am (jetzt entwässerten) Gabinischen See gelegen. Sie soll von Albalonga aus gegründet und Romulus hier erzogen worden sein. ...
Gabillon
Gabillon, Ludwig, Schauspieler, geb. 16. Juli 1828 zu Güstrow in Mecklenburg, gest. 13. Febr. 1896 in Wien, sollte sich nach absolviertem Gymnasialkursus dem Studium der Medizin ...
Gabinĭus
Gabinĭus, Aulus, ein Römer aus plebejischem Geschlecht, verschaffte als Volkstribun 67 v. Chr. dem Pompejus durch das nach ihm benannte Gesetz (lex Gabinia) den Oberbefehl im ...
Gabīnus cinctus
Gabīnus cinctus (lat.), s. Toga.
Gabirol
Gabirol, jüd. Dichter und Philosoph, s. Avicebron.
Gabl
Gabl, Aloys, Maler, geb. 24. Sept. 1845 zu Wies im Tiroler Pitztal, gest. 4. März 1893 in München durch Selbstmord, kam mit 17 Jahren, unterstützt vom Fürstbischof Vinzenz ...
Gablenz
Gablenz, früher selbständiger Ort, seit 1900 in Chemnitz einverleibt.
Gablenz, Ludwig Karl Wilhelm
Gablenz, Ludwig Karl Wilhelm, Freiherr von, österreich. Feldzeugmeister, geb. 19. Juli 1814 in Jena, gest. 28. Jan. 1874 in Zürich, war der Sohn des Freiherrn Heinrich Adolf von ...
Gabler [1]
Gabler, ein Hirsch (Gabelhirsch), dem an der Stange die unterste Sprosse (Augsprosse) gewachsen ist. Der Rehbock, der ein solches Gehörn trägt, heißt Gabelbock (s. Geweih).
Gabler [2]
Gabler, 1) Johann Philipp, protest. Theolog, geb. 4. Juni 1753 in Frankfurt a. M., 1783 Professor der Philosophie am Gymnasium zu Dortmund, 1785 Professor und Prediger zu Altdorf, ...
Gablonz
Gablonz (G. an der Neiße), Stadt im nördlichen Böhmen, 495 m ü. M., an der Lausitzer Neiße und der Eisenbahnlinie Reichenberg-G.-Tannwald, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft ...
Gablonzer System
Gablonzer System, s. Armenwesen, S. 785.
Gabon
Gabon, s. Gabun.
Gaborian
Gaborian (spr. -rjó), Emile, franz. Romanschriftsteller, geb. 9. Nav. 1833 in Saujon (Nieder-Charente) gest. 28. Sept. 1873 in Paris, sollte Kaufmann werden, wandte sich aber ...
Gabrĭel
Gabrĭel (»Held Gottes«), bei den nachexilischen Juden einer der vier Erzengel, im Buch Daniel, im Evangelium des Lukas etc. Ausleger von Visionen und Bote Gottes. Im Talmud ...
Gabriēli
Gabriēli, 1) Andrea, Orgelspieler und Komponist, geb. um 1510 in Venedig, gest. daselbst 1586, einer der Meister, in denen der Übergang der musikalischen Weltherrschaft von den ...
Gäbris
Gäbris, Berg, s. Gais.
Gabrowo
Gabrowo, Stadt in Bulgarien, an der Jantra und der Straße über den Schipkapaß nach Kazanlyk, 640 m ü. M., mit 3 Kirchen und (1893) 7809 christl. Einwohnern, die Fabrikation ...
Gabun
Gabun (Gabon), großes Ästuar in Französisch-Kongo (s.d.), das bis 1891 selbst den Namen G. trug, zwischen 0°31' und 0°21' nördl. Br., ist 70 km lang, bis 16 km breit, 5–20 ...
Gabunholz
Gabunholz, soviel wie Angolaholz, s. Baphia.
Gabunschokolade
Gabunschokolade, s. Dikabrot.
Gace Brulé
Gace Brulé (spr. găss' brūlé), altfranz. Lyriker, s. Französische Literatur, S. 7.
Gachard
Gachard (spr. -schár), Louis Prosper, belg. Geschichtschreiber, geb. 12. März 1800 in Paris, gest. 24. Dez. 1885 in Brüssel, war ursprünglich Schriftsetzer, kam früh nach ...
Gâchis
Gâchis (franz., spr. -schī), Schmutz, Wirrwarr, Klemme oder Patsche, in der man sich befindet; Gâcheur (spr. -schör), Pfuscher, Verschleuderer (von Waren); gachieren, ...
Gachupīnes
Gachupīnes (spr. gatsch-, vom aztek. Wort Gatzopin, »der mit dem Schuh sticht«, d. h. Spornträger, Reiter) ist in Mexiko Spottname der in Europa gebornen Weißen.
Gacko
Gacko (spr. gaz-ko, auch Metohija), Bezirksstadt in der Herzegowina (Kreis Mostar), liegt unweit der montenegrinischen Grenze in einem weiten Talkessel (G.- polje), an den Quellen ...
Gács
Gács (spr. gātsch), Kleingemeinde im ungar. Komitat Neograd, mit alter Tuchfabrik und (1901) 1145 slowakischen und magyar. Einwohnern. Die frühere Festung ist jetzt ...
Gad [1]
Gad, ein aramäischer Gott, war wahrscheinlich eine Schicksals- oder Glücksgottheit, welche die Israeliten gemäß Jes. 65,11 im babylonischen Exil, im Verein mit der Gottheit ...
Gad [2]
Gad (hebr., »Glück«), 1) Sohn Jakobs und der Silpa, Ahnherr des gleichnamigen Stammes, der beim Auszug aus Ägypten 45,650 Mann zählte und beim Einzug in Kanaan den Vortrab ...
Gad's Hill
Gad's Hill, Anhöhe in der engl. Grafschaft Kent, im NW. von Rochester, bekannt durch eine Szene in »Heinrich IV.« von Shakespeare; südlich davon ehemals Wohnhaus von Ch. ...
Gadara
Gadara, Stadt der Dekapolis im alten Palästina, später Hauptort von Peräa, lag südlich vom Flusse Hieromax auf einer nach N., W. und S. steil abfallenden Höhe (364 m) und war ...
Gadderbaum
Gadderbaum, Gemeinde im preuß. Regbez. Minden, Landkreis Bielefeld, im Teutoburger Wald, an der Straßenbahn Schildesche-Brackwede, hat eine evang. Kirche, Spinnerei, ...
Gaddi
Gaddi, florentin. Maler: 1) Gaddo, geb. um 1260 in Florenz, gest. daselbst 1332, wurde 1308 von Clemens V. nach Rom berufen, wo er eine Reihe großer Mosaikbildwerke in der Art ...
Gade
Gade, Niels Wilhelm, Komponist und Dirigent, geb. 22. Febr. 1817 in Kopenhagen, gest. daselbst 21. Dez. 1890, war als Violinist Schüler von Wexschall, als Komponist aber fast ...
Gadebusch
Gadebusch, Stadt im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, an der Staatsbahnlinie Schwerin-Rehna, hat eine alte gotische Kirche, mit der sogen. Königskapelle, worin die Gemahlin ...
Gádeira
Gádeira (Gadir, Gades), Stadt, s. Cadiz.
Gaden
Gaden (Gadem, altdeutsch), in Süddeutschland ein kleines einzimmeriges Häuschen (Hütte); dann Kammer, Gemach (besonders zu Wirtschaftszwecken), Verkaufsladen, auch Stockwerk. ...
Gader Tal
Gader Tal, s. Enneberg.
Gadhelisch
Gadhelisch, soviel wie Gälisch (s.d.).
Gadidae
Gadidae (Schellfische), s. Fische, S. 607, und Schellfisch.
Gaditānos
Gaditānos, die Bewohner von Cadiz (röm. Gades).
Gadjátsch
Gadjátsch, Kreisstadt im russ. Gouv. Poltawa, am Psiol und der Eisenbahnlinie Romny-Krementschug, hat 4 Kirchen, Talgsiedereien, eine Lichtefabrik und (1897) 7714 Einw. (viele ...
Gadmental
Gadmental, ein Hochgebirgstal des schweizer. Kantons Bern, führt zu dem zwischen Titlis- und Dammagruppe eingesenkten Sustenpaß (2262 m) und über diesen in das Urner Meiental. ...
Gadolin
Gadolin, Johan, Chemiker, geb. 5. Juni 1760 in Abo, gest. 15. Aug. 1852 in Wirmo bei Åbo, studierte in seiner Vaterstadt und Upsala, wurde 1785 Professor an der Universität in ...
Gadolinīt
Gadolinīt. Mineral, Silikat von Yttrium, Eisen und Beryllium mit etwas Cerium, Lanthan etc., findet sich in monoklinen, kurz säulenförmigen Kristallen sowie derb und ...
Gádor
Gádor, Flecken in der span. Provinz und dem Bezirk Almeria, am Rio Almeria, am Nordabhang der Sierra de G., die im Pico Higuena 2325 m Höhe erreicht und reich an Blei ist, mit ...
Gadshider
Gadshider, Festung, s. Owidiopol.
Gadus
Gadus, der Schellfisch.
Gaebel
Gaebel, Otto, Präsident des Reichsversicherungsamts, geb. 13. Nov. 1837 in Meseritz (Provinz Posen), studierte 1856–59 die Rechte, trat in den Justizdienst, wurde Staatsanwalt ...
Gaedeke
Gaedeke, Arnold Heinrich, deutscher Geschichtsforscher, geb. 4. Nov. 1844 zu Königsberg i. Pr., gest. 7. Okt. 1892 in Dresden, studierte Geschichte, habilitierte sich 1870 in ...
Gaedertz
Gaedertz, 1) Theodor, Kunstschriftsteller, geb. 6. Dez. 1815 in Lübeck, gest. daselbst 22. Nov. 1903, war hier anfangs als Rechtsanwalt und seit 1871 als erster ...
Gaerdt
Gaerdt, Heinrich, Gärtner, geb. 7. Nov. 1813 in Drebkau (Bezirk Frankfurt a. O.), gest. 14. Nov. 1893 in Berlin, verwaltete 1854–88 die Borsigschen Gärten in Moabit bei ...
Gaesbeeck
Gaesbeeck (spr. gās-), Adriaan van, holländ. Maler, geboren in Leiden, wurde 1649 in die Malergilde daselbst aufgenommen, starb aber bereits 1650. Seine sehr seltenen ...
Gaēta [1]
Gaēta, dalmat. Sardellenfischerfahrzeug, halbgedeckt, mit Lateinsegel.
Gaēta [2]
Gaēta, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Caserta, am gleichnamigen Golf des Tyrrhenischen Meeres und an der Eisenbahnlinie Sparanise-G., auf einer felsigen Halbinsel reizend ...
Gaëtāno
Gaëtāno, Stifter des Theatinerordens, s. Cajetan 2).
Gafalholz
Gafalholz, s. Commiphora.
Gaffel [1]
Gaffel, in Oberdeutschland Abgabe, besonders Abzugsgeld (vgl. Gabella); dann Zunft, Gilde; daher Gaffelbruder, Zunftmitglied; Gaffelherren, Ratsherren, die den Zunftversammlungen ...
Gaffel [2]
Gaffel, Segelstange hinter dem Maste, dient dazu, die obere Seite eines Gaffelsegels auszuspannen; ihr Innenende umfaßt gabelförmig den Mast. Die G. wird seitwärts durch die ...
Gaffelschoner
Gaffelschoner, zweimastiges Segelschiff mit Gaffelsegeln und Gaffeltopsegeln an beiden Masten.
Gaffelsegel
Gaffelsegel, Gaffeltopsegel, s. Takelung.
Gaffky
Gaffky, Georg Theodor August, Mediziner, geb. 17. Febr. 1850 in Hannover, trat 1873 als Militärarzt in die preußische Armee, wurde 1880 in das kaiserliche Gesundheitsamt ...
Gafsa
Gafsa, Stadt im südlichen Tunis, nördlich vom Schott el Dscherid unter 34°27' nördl. Br., in einer 10 qkm großen, fruchtbaren Oase, mit schönen Hainen von Dattelpalmen, ...
Gafsaphosphat
Gafsaphosphat, s. Phosphorit.
Gagarin
Gagarin, fürstliche Familie in Rußland: Matwei Petrowitsch G., Generalgouverneur von Sibirien unter Peter I., wurde beschuldigt, sich zum unabhängigen Herrscher von Sibirien ...
Gagāt
Gagāt (Gagatkohle, Pechkohle, schwarzer Bernstein, schwarzer Agtstein oder Agstein, franz. Jais, engl. Jet), schwarze, glänzende, muschelig brechende, sehr bituminöse Kohle, ...
Gagauzen
Gagauzen, Volksstamm an der Küste des Schwarzen Meeres, im bulgar. Kreis Warna, in der Dobrudscha und im südlichen Bessarabien, die zwar türkisch sprechen, aber Christen sind ...
Gage [1]
Gage, dünnes durchsichtiges Seidengewebe mit 36–37 Fäden auf 1 cm.
Gage [2]
Gage (franz., spr. gāsche), Pfand; Gehalt, Besoldung, besonders der Offiziere und Militärbeamten in Österreich, der Schiffskapitäne, wenn sie nicht selbst Schiffseigentümer ...
Gagel
Gagel, Pflanze, s. Myrica.
Gagelsträucher
Gagelsträucher, s. Myrikazeen.
Gagern
Gagern, 1) Hans Christoph Ernst, Freiherr von, politischer Schriftsteller und Staatsmann, geb. 25. Jan. 1766 zu Kleinniedesheim bei Worms, gest. 22. Okt. 1852, studierte die ...
Gaggenau
Gaggenau, Dorf im bad. Kreis Baden, Amt Rastatt, an der Murg und der Staatsbahnlinie Rastatt-Weisenbach, hat eine kath. Kirche, Zigarrenkisten-, Maschinen-, Fahrrad-, ...
Gagho
Gagho (Gogo, Gao), Stadt am linken Ufer des Niger und am Rande der Sahara, einst die blühende Hauptstadt des Sonrhayreichs, ist jetzt im Verfall, mit nur 300 Hütten.
Gagliano
Gagliano (spr. galjāno), Marco da, einer der ersten Opernkomponisten, geb. um 1575 in Gagliano (Toskana), gest. 24. Febr. 1642 in Florenz, wo er 1608 Kapellmeister (1609 auch ...
Gagliarda
Gagliarda (ital., spr. galjárda), Tanz, s. Gaillarde.
Gagneur
Gagneur (spr. gannjör), Louise, geborne Mignerot, franz. Schriftstellerin, geb. 1832 in Domblans (Jura), gest. 17. Febr. 1902 in Paris, Gattin des republikanischen Abgeordneten ...
Gahets
Gahets, s. Pariavölker.
Gählauf
Gählauf, s. Pferd (Gangarten).
Gahmuret
Gahmuret, der Vater Parzivals. Er zieht auf Abenteuer in den Orient und vermählt sich dort mit der schwarzen Königin Belakane; ihr Sohn ist Feirefiz (der Bunte, d. h. der ...
Gähnen
Gähnen, krampfhafte Bewegung der Gesichtsmuskeln, mit Abziehung des Unterkiefers, weiter Öffnung des Mundes, tiefer, nicht selten seufzender Einatmung und darauf folgender, ...
Gahnīt
Gahnīt (Automolit, Zinkspinell), Mineral aus der Gruppe der Spinelle, Zinkaluminat ZnAl2O4 mit 44 Proz. Zinkoxyd, meistens auch mit etwas Eisen und Magnesia, findet sich in ...
Gähnkrampf
Gähnkrampf, s. Gähnen.
Gahrs
Gahrs, Maß und Gewicht, s. Garre
Gaia [1]
Gaia, Göttin, s. Gäa.
Gaia [2]
Gaia, Villa Nova de, Vorstadt von Porto (s.d.).
Gaiacholz
Gaiacholz, s. Dipteryx.
Gaidoz
Gaidoz (spr. gädō), Henri, Keltolog und Religionsforscher, geb. 1842 in Paris, studierte daselbst und in Berlin, erhielt 1872 den Lehrstuhl der Geographie und Ethnographie an ...
Gaikawar
Gaikawar (Guicowar, Gäkwar), Titel des Fürsten des britisch-indischen Vasallenstaates Baroda.
Gail [1]
Gail, rechter Nebenfluß der Drau in Kärnten, entspringt in den Karnischen Alpen, südlich vom Pustertal in Tirol, durchfließt ein von W. nach O. gerichtetes Längstal der Alpen ...
Gail [2]
Gail, Wilhelm, Maler, geb. 7. März 1804 in München, gest. daselbst 26. Febr. 1890, bildete sich auf der Akademie daselbst zum Landschafts- und Architekturmaler und wurde 1822 ...
Gaildorf
Gaildorf, Oberamtsstadt im württemberg. Jagstkreis, am Kocher und an der Staatsbahnlinie Waiblingen-Hessenthal, 330 m ü. M., hat eine evang. gotische Kirche, eine kath. Kapelle, ...
Gailen
Gailen (Geschröt), der Hodensack der Raubtiere.
Gailhabaud
Gailhabaud (spr. gälabō), Jules, franz. Kunstschriftsteller, geb. 29. Aug. 1810 in Lille, gest. 15. April 1888 in Paris, war anfangs Kaufmann und ließ sich 1834 in Paris ...
Gaillac
Gaillac (spr. gajack), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Tarn, am schiffbaren Tarn und der Orléansbahn, mit 2 Kirchen aus dem 13. Jahrh., einem College und (1901) 5568 ...
Gaillard
Gaillard (spr. gajar), Claude Ferdinand, franz. Maler und Kupferstecher, geb. 5. Jan. 1834 in Paris, gest. daselbst 20. Jan. 1887, trat in die École des beaux-arts, arbeitete ...
Gaillarde
Gaillarde (franz., spr. gajárd', ital. Gagliarda, spr. galj-, Galliarde) ist im 16.- 17. Jahrh. der gewöhnliche Name für den im Tripeltakt stehenden Nachtanz (Springtanz, ...
Gaillardĭa
Gaillardĭa Foug., Gattung der Kompositen, Kräuter mit abwechselnden, seltener wurzelständigen, punktierten, ganzrandigen oder fiederspaltigen Blättern, ansehnlichen, ...
Gaillardin
Gaillardin (spr. gajardäng), Claude Joseph Casimir, franz. Geschichtsforscher, geb. 7. Sept. 1810 in Doullens, gest. 29. Dez. 1880 in Paris, wurde 1828 in die Normalschule ...
Gaillenreuth
Gaillenreuth (Burggaillenreuth), Dorf im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Ebermannstadt, an der Wiesent, hat ein Schloß, eine berühmte Höhle (mit Knochen vorweltlicher ...
Gaillon
Gaillon (spr. gajóng), Stadt im franz. Depart. Eure, Arrond. Louviers, unfern der Seine, an der Westbahn, hat ein Zentralgefängnis, seit 1812 in dem vom Kardinal von Amboise ...
Gailtaler Alpen
Gailtaler Alpen, s. Gail (Fluß).
Gailtaler Schichten
Gailtaler Schichten, Schichtengruppe der untern Steinkohlenformation in den Alpen.
Gaim.
Gaim., bei Tiernamen Abkürzung für Paul Gaimard (spr. gemár), Naturforscher, gest. 1858, begleitete mit Quoy 1819 die Expeditionen von Freycinet und d'Urville und beschrieb ...
Gaîment
Gaîment (franz., spr. gēmáng), heiter, lustig, munter (musikalische Vortragsbezeichnung).
Gaimersheim
Gaimersheim, Flecken im bayr. Regbez. Oberbayern, Bezirksamt Ingolstadt, 382 m ü. M., an der Staatsbahnlinie München-Bamberg-Hof, hat eine Wallfahrtskirche, eine ...
Gain
Gain (Kain), strategisch wichtige, aber verfallene Stadt in der pers. Provinz Chorasan, mit weiten Ringmauern, aber nur ca. 4000 meist tatar. Einwohnern, beherrscht mehrere ...
Gainas
Gainas, röm. Feldherr, Gote von Geburt, diente 395 n. Chr. in dem Heer, das Stilicho nach dem Tode des Kaisers Theodosius d. Gr. dem Arcadius gegen die Westgoten zuführte. Als ...
Gainesville
Gainesville (spr. gēnswill), 1) Hauptort der Grafschaft Alachua im nordamerikan. Staat Florida, Bahnknotenpunkt u. Winterkurort, mit (1900) 3633 Einw. – 2) Hauptort der ...
Gainfarn
Gainfarn, Dorf in Niederösterreich, s. Vöslau.
Gainsborough [1]
Gainsborough (spr. gēnsbörō), Stadt in der engl. Grafschaft Lindsey (Lincolnshire), am schiffbaren Trent und für Seeschiffe von 200 Ton. zugänglich, hat eine bemerkenswerte ...
Gainsborough [2]
Gainsborough (spr. gēnsbörŏ), Thomas, engl. Maler, geb. 1727 zu Sudbury in Suffolk, gest. 2. Aug 1788 in London, kam, zwölf Jahre alt, nach London, wurde hier erst des ...
Gaion
Gaion, Hafenstadt auf der Ostküste der griech. Insel Paxos, ist Sitz eines griechisch-katholischen Bischofs, mit (1889) 356 Einw.
Gairdner [1]
Gairdner (spr. gärd-), großer Salzsumpf im britisch-austral. Staat Südaustralien, auf der Eyriahalbinsel (s.d.), 200 km lang, 15–50 km breit, umgeben von kleinern ...
Gairdner [2]
Gairdner (spr. gärd-), James, engl. Historiker, geb. 22. März 1828 in Edinburg, bekleidete früher eine Stelle im Britischen Museum, wurde 1846 im englischen Staatsarchiv ...
Gais
Gais, Dorf im schweizer. Kanton Appenzell-Außer-Rhoden, 938 m ü. M., mit St. Gallen und Appenzell durch eine Straßenbahn verbunden, mit Musselinfabrikation, Stickerei und ...
Gaisberg
Gaisberg, Berg in den Salzburger Kalkalpen, im O. von Salzburg, 1286 m hoch, mit Hotel, wird wegen der schönen und umfassenden Rundsicht sehr besucht. Von Parsch führt eine 5,3 ...
Gaisburg
Gaisburg, Dorf im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Stuttgart, am Neckar, hat eine evang. Kirche, Rouleaufabrikation, Weißgerberei, Glacélederfärberei, Obst- und Weinbau und ...
Gaisford
Gaisford (spr. gēs-), Thomas, Philolog, geb. 22. Dez. 1779 zu Iford in Wiltshire, gest. 2. Juni 1855 in Oxford, studierte zu Oxford und wurde 1811 Professor der griechischen ...
Gaisl, Hohe
Gaisl, Hohe (Rotwand, Croda Rossa), schroff abfallender, malerischer Berg der Ampezzaner Dolomiten, westlich von Schluderbach, 3148 m hoch.
Gaité, Théâtre de la
Gaité, Théâtre de la (spr. gēté, »Lustigkeit«), Pariser Theater für Operetten und Feerien.
Gaiter
Gaiter, Luigi, ital. Schriftsteller und Philolog, geb. 5. Nov. 1815 in Caprino bei Verona, gest. 12. Febr. 1895 in Verona, studierte Theologie und Philosophie, wirkte dann als ...
Gaj
Gaj, Ljudewit, der Begründer des neuen kroat. Schriftwesens, geb. 8. Juli 1809 in Krapina (Komitat Warasdin), gest. 20. April 1872 in Agram, studierte die Rechte in Graz, Wien ...
Gájssin
Gájssin, Kreisstadt im russ. Gouv. Podolien, am Sob (Zufluß des Bug), an der Schmalspurbahn Kalinowka-Gaiworon, hat zwei russ. Kirchen und (1897) 9393 Einw. – Um 1600 erbaut, ...
Gajus [1]
Gajus (richtiger als Cajus), abgekürzt C., röm. Vorname.
Gajus [2]
Gajus (richtiger als Cajus), röm. Rechtsgelehrter, lebte unter Hadrian, Antoninus Pius und Marcus Aurelius. Ob er als »Provinzialjurist« in einer griechischen Ostprovinz ...
Gajus [3]
Gajus, röm. Bischof von 283–296, Verwandter und lange Zeit Günstling des Kaisers Diokletian, soll nach den unechten Märtyrerakten der heil. Susanna als Märtyrer gestorben ...
Gala
Gala (Galla, span.), festlicher Anzug, insbes. die festliche, etikettenmäßige Hoftracht. Der Gebrauch, bei besondern Festlichkeiten in bestimmt vorgeschriebenem Kostüm zu ...
Galactagōga
Galactagōga (griech.- lat.), die Milchabsonderung befördernde Mittel.
Galactodéndron
Galactodéndron (Milchbaum, Kuhbaum), s. Brosimum.
Galago
Galago, s. Ohrenmaki.
Galaktāne
Galaktāne, gummiartige Substanzen, die sich in verschiedenen Pflanzen, z. B. in den Crosnes von Stachys tuberifera, finden, bei Behandlung mit verdünnten Säuren Galaktose ...
Galaktīn
Galaktīn, s. Brosimum.
Galaktisch
Galaktisch (griech.), die Milchstraße (Galaxias) betreffend.
Galaktocēle
Galaktocēle (Milchbruch), die Erweiterung eines verschlossenen Milchganges der Brustdrüse durch Milch.
Galaktomēter
Galaktomēter (Galaktoskop, griech.), s. Milch.
Galaktophŏra
Galaktophŏra (griech.), Milchabsonderung befördernde Mittel.
Galaktorrhöe
Galaktorrhöe (griech., Milchfluß), zu starke, krankhaft vermehrte Milchabsonderung, wirkt schwächend, ruft Blutarmut und Nervosität hervor und wird durch Druckverbände, ...
Galaktōse
Galaktōse C6H12O6 od. CH2OH.(CHOH)4.CHO, eine Zuckerart, isomer mit Traubenzucker (Glykose), Fruchtzucker, Inosit etc., entsteht neben Glykose beim Kochen von Milchzucker mit ...
Galaktoskōp
Galaktoskōp, s. Milch.
Galalith
Galalith, ein hornartiger Körper, der aus dem Käsestoff der Magermilch hergestellt, mannigfach gefärbt in Platten, Stäben, Röhren geformt und zu den verschiedenartigsten ...
Galam
Galam, afrikanisches Reich, s. Kadschaga.
Galambócz
Galambócz (spr. -bōtz), Flecken, s. Golubac.
Galambutter
Galambutter, s. Illipe.
Galamerie
Galamerie (franz.), eigentlich das achtungsvolle, ritterliche Betragen gegen Frauen, das zur Zeit der Troubadours Ehrensache war (s. Galant); dann im schlimmern Sinne, nach ...
Galān
Galān (span.), Liebhaber, Buhle.
Galangawurzel
Galangawurzel (Galgantwurzel), s. Alpinia.
Galant
Galant (franz.), ursprünglich soviel wie bieder, ehrenwert; jetzt soviel wie artig, zuvorkommend, besonders gegen das schöne Geschlecht, auch im übeln Sinne soviel wie ...
Galánta
Galánta, Kleingemeinde im ungar. Komitat Preßburg, Knotenpunkt der ungarischen Staatsbahnlinie Preßburg-Budapest und G.-Sillein, mit Schloß und Park des Grafen Esterhazy, ...
Galante Blätter
Galante Blätter heißen bei den Kunstsammlern und in Auktionskatalogen Kupferstiche und Radierungen des 18. Jahrh., meist französischen Ursprungs (von Boucher, Eisen etc.), die ...
Galante Schreibart
Galante Schreibart heißt der in der Klaviermusik des 18. Jahrh. von den Franzosen (Couperin, Rameau) kultivierte, aus dem Satz für Laute herausgebildete freie Stil, der sich im ...
Galanteriedegen
Galanteriedegen, zur Galatracht gehörig, jetzt zweischneidig und senkrecht, früher, zur Zeit Ludwigs XIV., mehr horizontal getragen.
Galanteriewaren
Galanteriewaren heißen die zum Putz und Schmuck gehörenden Luxusartikel, mit Ausnahme der Schnittwaren, als seidene Bänder, kleine Tücher, Fichus, Handschuhe, Fächer, ...
Galantes Sachsen
Galantes Sachsen, s. Saxe galante.
Galanthomme
Galanthomme (franz., spr. galangtómm), ursprünglich soviel wie Ehren-, Biedermann, jetzt meist soviel wie Mann von seiner Lebensart.
Galanthus
Galanthus L. (Schneeglöckchen), Gattung der Amaryllidazeen, kleine, ausdauernde Zwiebelgewächse mit grundständigen, meist linealen Blättern, einblumigem Schaft, hängenden, ...
Galanti
Galanti, Carmine, ital. Gelehrter und Danteforscher, geb. 16. Juli 1821 zu Cossignano in den Marken, gest. 1891 in Ripatransone, studierte Theologie, lehrte mehrere Jahre ...
Galantin
Galantin (franz., spr. -angtäng), ein gegen die Damen überhöflicher Herr, süßlicher Geck.
Galantīna
Galantīna (ital.), kaltes Fleischgericht aus Scheiben seinen Fleisches (Geflügel), die schichtweise durch eine Fleischfarce miteinander verbunden sind. An gerichtet wird G. in ...
Galantuōmo
Galantuōmo (ital.), Ehrenmann; Re-galantuomo, König-Ehrenmann, Beiname des Königs Viktor Emanuel II. von Italien.
Galantwurz
Galantwurz, s. Inula.
Galāpagos
Galāpagos (»Schildkröteninseln«, jetzt Colon-Inseln), Inselgruppe im Stillen Ozean, zu Ecuador gehörig, 950 km von der Küste, vom Äquator durchschnitten, 7643 qkm groß, ...
Galashiels
Galashiels (spr. -schīls), Stadt in Selkirkshire (Schottland), an der Mündung der Gala in den Tweed, hat eine Kornbörse, eine Freibibliothek, ein Armenhaus, wichtige ...
Galasso
Galasso, Antonio, ital. Philosoph (Hegelianer), geb. 1833 in Avellino, gest. 7. Okt. 1891 in Neapel, studierte in Neapel Rechtswissenschaft und Philosophie, habilitierte sich ...
Gálata
Gálata, Stadtteil von Konstantinopel (s.d.).
Galata Burun
Galata Burun (Kap Galata), Vorgebirge an der Küste des Schwarzen Meeres in Bulgarien, 6 km südöstlich von Warna, mit Leuchtturm, ist militärisch wichtig, weil es die Bucht ...
Galatēa
Galatēa, im griech. Mythus Tochter des Nereus und der Doris, war eine Meernymphe. Spätern Dichtern ist ihr Liebesverhältnis zu dem ungeschlachten Kyklopen Polyphem Gegenstand ...
Galatea
Galatea, Gattung der Dekapoden, s. Krebse.

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