Слова на букву gran-honn (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Meyers Großes Konversations Lexikon →  agri-bald bald-brig brig-crus crus-eise eise-fluß fluß-gran gran-honn hono-karp karp-kupf kupf-male malé-must must-paph paph-prot prot-saar saar-senk senl-supī supl-utĭc utic-zehn


Слова на букву gran-honn (8408)

<< < 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 > >>
Handelssteuern
Handelssteuern, die Abgaben vom Handel oder vom Verkauf steuerpflichtiger Waren als besondere Form der Aufwandsteuer (s. d.).
Handelsstraßen
Handelsstraßen, diejenigen Linien der Erdoberfläche, Land-wie Wasserwege, auf denen sich ein lebhafter Handelszug bewegt. S. Handel (Geschichte) und Artikel »Welthandel und ...
Handelssystem
Handelssystem, soviel wie Merkantilsystem (s. d.).
Handelstag, Deutscher
Handelstag, Deutscher, ein Verband deutscher Handelskammern (s. d.) und kaufmännischer Korporationen zur Vertretung der Interessen des deutschen Handels- und Industriestandes. ...
Handelstraktate
Handelstraktate, s. Handelsverträge.
Handelsusance
Handelsusance, s. Handelsgebrauch.
Handelsverein
Handelsverein (Handels- und Gewerbeverein), soviel wie Handelsgesellschaft (s. d.), dann jede freie Vereinigung zur Wahrnehmung gemeinsamer Handelsinteressen. Solche Vereine ...
Handelsverschreibung
Handelsverschreibung, s. Handelsbillett.
Handelsverträge
Handelsverträge (Handels-, Kommerztraktate) sind Vereinbarungen zwischen zwei oder mehreren Staaten zur Regelung ihrer gegenseitigen wirtschaftlichen, insbes. ihrer ...
Handelsvertragsverein
Handelsvertragsverein, eine von Interessenten, namentlich vom Verein zur Wahrung der Interessen der chemischen Industrie 1897 gegründete Zentralstelle zur Vorbereitung von ...
Handelswert, gemeiner
Handelswert, gemeiner, s. Marktpreis.
Handelswinde
Handelswinde, s. Passatwinde.
Handelswissenschaften
Handelswissenschaften (Handelsfächer) umfassen diejenigen Wissenszweige, deren Studium dem Kaufmann zum Betrieb seines Geschäfts nötig und nützlich ist. Hierher gehören ...
Handelszeichen
Handelszeichen (Handelsmarken, engl.Trade marks), s. Fabrik- und Handelszeichen.
Handelszettel
Handelszettel, s. Handelsbillett.
Handelszins
Handelszins, soviel wie Diskont, Zins, den der Handel für kurzfristigen Kredit zahlt, im Gegensatz zum hypothekarischen Zins.
Handerburzen
Handerburzen, s. Häudörfer.
Handfertigkeitsunterricht
Handfertigkeitsunterricht, s. Arbeitsschulen und Fachschulen.
Handfeste
Handfeste heißt die Bestätigung einer Erklärung durch eigenhändige Unterschrift, dann die so unterschriebene Urkunde selbst, namentlich ein Schutzbrief, Privilegium, endlich ...
Handfeuerwaffen
Handfeuerwaffen (hierzu Tafel »Handfeuerwaffen I-III«), im Gegensatze zu Geschützen, Maschinengewehren etc. von einem Mann tragbare Feuerwaffen. Man teilt die H. nach Zweck und ...
Handfeuerwaffen
Handfeuerwaffen I. Handfeuerwaffen II. Handfeuerwaffen III.
Handflügler
Handflügler (Chiroptera, Flatterer, Flattertiere), eine Ordnung der Säugetiere, gekennzeichnet durch den Besitz einer Flughaut, wie sie in ähnlicher Weise nur bei wenigen ...
Handförmig
Handförmig heißt die Verzweigungsweise gewisser zusammengesetzter Laubblätter, deren gleichartige Abschnitte spreizend wie die Finger der Hand vom Endpunkt eines gemeinsamen ...
Handfriede
Handfriede, früher durch Handschlag bekräftigtes Friedensversprechen.
Handfronen
Handfronen, soviel wie Handdienste.
Handgalopp
Handgalopp, s. Canter.
Handgeld
Handgeld, soviel wie Draufgabe (s. d.) oder Werbegeld (s. Werbung), auch das »Laufgeld« bei den Landsknechten (s. d.).
Handgelöbnis
Handgelöbnis, feierliches, durch Handschlag (s. d.) bekräftigtes Versprechen. Das außergerichtliche, einer Privatperson gegebene H. hat nicht mehr rechtliche Wirkung als jede ...
Handgelübde
Handgelübde, s. Handschlag.
Handgemenge
Handgemenge (Nahkampf), Kampf Mann gegen Mann mit der blanken Waffe, brachte früher im Gefecht die Entscheidung; jetzt beschränkt sich das H. hauptsächlich auf den Kampf von ...
Handgeschenk
Handgeschenk (Don manuel) ist eine von der französischen Jurisprudenz als feststehend angenommene, im Code civil aber nicht erwähnte Form der freigebigen Verfügung unter ...
Handgranaten
Handgranaten, s. Granaten und Grenadiere.
Handhafte Tat
Handhafte Tat, soviel wie frische Tat, auf der einer ertappt wird; vgl. Flagrant und Femgerichte.
Handikap
Handikap (engl. handicap, spr. händikäp), eine sportliche Konkurrenz, bei der die verschiedenen Chancen der Preisbewerber von einem Sachverständigen durch entsprechende ...
Handkloben
Handkloben, soviel wie Feilkloben (s. d.).
Handkrausen
Handkrausen, s. Manschetten.
Handkuß
Handkuß, alte und weitverbreitete Begrüßungsform, die Achtung und Ehrerbietung, gegen Frauen auch Zärtlichkeit ausdrückt. Der H. gehört zum Zeremoniell aller europäischen ...
Händl
Händl (Handl), Jakob, genannt Gallus, Komponist, geb. 31. Juli 1550 in Reifnitz (Unterkrain), gest. 24. Juli 1591 als Kantor an St. Johannis in Prag, war vorher anscheinend in ...
Handlanger
Handlanger, vielfach gebrauchte sprichwörtliche Redensart, nachdem Kaiser Wilhelm II. in einer Rede vom 26. Febr. 1897 in bezug auf seinen Großvater gesagt hatte: »in dessen ...
Handlehen
Handlehen (Feudum injuratum) hieß ein Lehen, bei dem infolge besonderer Verabredung oder Gewohnheit an die Stelle des förmlichen Lehnseides der Handschlag des Vasallen trat ...
Handleinenfischerei
Handleinenfischerei, s. Angelfischerei.
Händleinsheller
Händleinsheller, s. Händelpfennig.
Händler
Händler, Paul, Maler, geb. 16. März 1833 in Altenweddingen bei Magdeburg, gest. 15. Aug. 1903 in Bethel bei Bielefeld, besuchte zuerst die Akademie in Berlin, bildete sich in ...
Handlesekunst
Handlesekunst s. Chiromantie.
Handlinien
Handlinien s. Chiromantie.
Handlohn
Handlohn, s. Laudemium und Lehnswesen.
Handlot
Handlot (Senkblei), s. Tiefenmessung.
Handlung
Handlung (lat. Actio), im philosophischen Sinne jede durch Vorstellungen (Motive) oder Gefühle bestimmte und in die materielle Außenwelt hinübergreifende Tätigkeit eines ...
Handlungsagent
Handlungsagent, s. Agent.
Handlungsbevollmächtigter
Handlungsbevollmächtigter (Faktor) ist, wer von einem Kaufmann zu seiner Vertretung im Betriebe seines Handelsgewerbes ohne Prokura (s. d.) berufen wird. Je nachdem es sich dabei ...
Handlungsbücher
Handlungsbücher, s. Handelsbücher.
Handlungsfähigkeit
Handlungsfähigkeit, der frühere Ausdruck für Geschäftsfähigkeit (s. d.).
Handlungsgehilfe
Handlungsgehilfe ist, wer in einem Handelsgewerbe (s. d.) zur Leistung kaufmännischer Dienste, d. h. Dienste, zu deren Leistung die Ausbildung in einem Handelsgewerbe gehört, ...
Handlungslehrling
Handlungslehrling ist eine Person, die zwecks Erlernung des kaufmännischen Gewerbes in den Dienst eines Kaufmanns tritt. Während das alte Handelsgesetzbuch die Verhältnisse der ...
Handlungsreisender
Handlungsreisender (Handels-, Geschäftsreisender, Reisediener, Commis voyageur, Voyageur de commerce) ist ein Handlungsbevollmächtigter (s. d.), der zur Vornahme von ...
Handlungsunkosten
Handlungsunkosten (Handlungsspesen), alle Auslagen, die durch Führung und Ausübung eines kaufmännischen Geschäfts veranlaßt werden, wie für Reisen, Gehalt, Porto, ...
Handlungsvollmacht
Handlungsvollmacht ist die Ermächtigung seitens des Inhabers eines Handelsgeschäftes (Prinzipals) oder seines gesetzlichen Vertreters, in dessen Namen und für dessen Rechnung ...
Handmarken
Handmarken, s. Fingerabdrücke.
Handmesse
Handmesse, s. Messe.
Handmörser
Handmörser, ein kleiner Mörser, der eine 63/4 Pfd. schwere Hohlkugel vom Durchmesser einer zwölfpfündigen Vollkugel unter 45° Erhöhungswinkel warf.
Handmühlen
Handmühlen, kleine Mühlen zum Schroten des Getreides, ähnlich den Kaffeemühlen.
Handnervig
Handnervig, s. Blatt, S. 26.
Handpapier
Handpapier, soviel wie Büttenpapier, s. Papier.
Handpauke
Handpauke, s. Tamburin.
Handpferd
Handpferd, im Zweigespann das rechts (an der Handseite) gehende Pferd im Gegensatz zum Sattelpferd (s. d.); auch Bezeichnung für ein zweites Reitpferd, das dem Reiter ...
Handpferde
Handpferde, kurze Stroppen auf den Bram- und Oberbramrahen zum Festhalten der Mannschaft.
Handpilz
Handpilz, s. Clavaria.
Handpresse
Handpresse, s. Presse (Buchdruck).
Handpulvermagazine
Handpulvermagazine, s. Batteriemagazine.
Handrad
Handrad, radförmige Scheibe zum Drehen von Schraubenspindeln u. dgl. mit der Hand, z. B. zum Öffnen und Schließen von Ventilen etc.; auch ein Spulrad und Spinnrad, das durch ...
Handrohre
Handrohre, s. Handfeuerwaffen, S. 748.
Handsalbe
Handsalbe, ein früher gebräuchlicher verhüllender Ausdruck für Bestechungsgeld.
Handschar
Handschar (Chandschar, arab.), ein zweifach gebogenes, bis 50 cm langes, zweischneidiges Sichelschwert mit breitem Griff ohne Parierstange; ehedem von den türkischen ...
Handscheidung
Handscheidung, s. Aufbereitung, S. 86.
Handschilling
Handschilling, soviel wie Bedemund (s. d.).
Handschlag
Handschlag, das Einschlagen in die dargereichte Hand eines andern, galt schon seit alten Zeiten bei den Germanen als Bekräftigung aller Gelübde und Verträge, für die nicht ein ...
Handschrift
Handschrift, was jemand mit seiner eignen Hand geschrieben hat (s. Chirograph), im Gegensatz zu der Druck- und Prägschrift, oder, abstrakt gebraucht, der Charakter seiner ...
Handschriftendeutung
Handschriftendeutung, die Kunst, den Charakter eines Menschen aus den Zügen seiner Handschrift zu erkennen. Handschriftendeutungskunde (griech. Graphologie), die Lehre von der ...
Handschriftensammlungen
Handschriftensammlungen, s. Handschrift, S. 762.
Handschriftlicher Gläubiger
Handschriftlicher Gläubiger, soviel wie chirographarischer Gläubiger, s. Chirograph.
Handschuchsheim
Handschuchsheim, früher selbständiger Ort, seit 1903 mit Heidelberg vereinigt. – H. ward 1689 von den Franzosen niedergebrannt. Hier 24. Sept. 1795 Sieg der Österreicher ...
Handschuhe
Handschuhe, Bekleidungsstücke für die Hand und oft auch einen Teil des Armes, werden aus Pelzwerk, Leder, Seide, Leinen, Baumwolle, Wolle, Asbest, Kautschuk etc. gefertigt. ...
Handseite
Handseite, s. Handpferd.
Handsetzen
Handsetzen, s. Aufbereitung, S. 86.
Handslöjd
Handslöjd (Handaslöjd, schwed.), Handarbeit, s. Arbeitsschulen.
Handspake
Handspake (Handspeiche), hölzerner Hebebaum auf Schiffen.
Handspaksmann
Handspaksmann, aus dem Matrosenstand hervorgegangener Schiffsoffizier.
Handstahl
Handstahl, s. Drehstahl.
Handsteine
Handsteine, s. Schleifsteine.
Handstreich
Handstreich, überraschende Einnahme von Befestigungen. Es ist jetzt nur als Überfall eines einzelnen festen Postens denkbar. Vgl. Festungskrieg, S. 482.
Handstuhl
Handstuhl, s. Bandweberei.
Handsworth
Handsworth (spr. hänns-wörth), 1) Stadt in Staffordshire (England), unweit Birmingham, mit Kurzwarenfabrikation, theologischem College der Wesleyaner und (1901) 52,921 Einw. In ...
Handtier
Handtier (Chirotherium), s. Stegokephalen.
Handtratte
Handtratte, soviel wie Handwechsel (s. d.).
Handtrommel
Handtrommel, s. Tamburin.
Handtücher
Handtücher, meist gestreifte und gemusterte Leinenzeuge, 47–57 cm breit; starke Qualität mit 18–24 Fäden auf 1 cm, Garne Nr. 13–17 metr., mittlere Qualität 26–30 ...
Handverkauf
Handverkauf, bei den Banken, s. Tafelgeschäft.
Handwaffen
Handwaffen, tragbare blanke und Feuerwaffen.
Handwechsel
Handwechsel, im Bankiergeschäft das Ein- und Umwechseln von Geldsorten im kleinen. Auch der vom Verkäufer ausgestellte, noch nicht indossierte Wechsel (Handtratte, Wechsel »von ...
Handwerk
Handwerk, Gesamtbezeichnung derjenigen Gewerbe, in denen unter Anwendung einfacher Werkzeuge vornehmlich mit der Hand gewirkt wird (daher der Name), im wesentlichen ...
Handwerkerabteilungen
Handwerkerabteilungen bei den Truppenteilen, s. Bekleidungswirtschaft. Besondere Handwerkerkompagnien fertigten früher in den Artilleriewerkstätten die erforderlichen Fahrzeuge, ...
Handwerkerbank
Handwerkerbank, soviel wie Kreditgenossenschaft (s. d. unter »Genossenschaften«, S. 573).
Handwerkerbörsen
Handwerkerbörsen, eine Art Börsen, an denen Gewerbtreibende mit Lieferanten von Rohstoffen etc. und mit Abnehmern für ihre Waren regelmäßig zusammenkommen, um die ...
Handwerkerbund
Handwerkerbund, s. Handwerkervereine.
Handwerkergesetz
Handwerkergesetz, s. Handwerkskammern.
Handwerkerkompagnien
Handwerkerkompagnien, s. Handwerkerabteilungen.
Handwerkerparlament
Handwerkerparlament, s. Handwerkertage.
Handwerkerschulen
Handwerkerschulen, s. Fachschulen und Fortbildungsschulen.
Handwerkertage
Handwerkertage, mit wechselndem Versammlungsort stattfindende Vereinigungen selbständiger Handwerker verschiedener Städte. Solche H. fanden bereits zur Zunftzeit statt; sie ...
Handwerkervereine
Handwerkervereine, Vereinigungen von Handwerksgenossen, die sowohl die geistige und sittliche Hebung, die allgemeine und die Berufsbildung der Handwerker als auch die Förderung ...
Handwerksartillerie
Handwerksartillerie, s. Technische Institute der Artillerie.
Handwerksbursche
Handwerksbursche, früher soviel wie Geselle, daher reisender H., der auf der Wanderschaft begriffene Geselle.
Handwerksgeselle
Handwerksgeselle, s. Geselle und Zunft.
Handwerkslehrling
Handwerkslehrling, s. Lehrling.
Handwerksmeister
Handwerksmeister, soviel wie Meister (s. Handwerk und Zunft); auch soviel wie Handwerksältester, Altmeister. Militärische H., s. Ökonomiehandwerker.
Handwühle
Handwühle (Chirotes Gray), Gattung der Ringelechsen (Amphisbaenidae), mit der einzigen Art C. canaliculatus Cuv. (s. Tafel »Eidechsen I«, Fig. 5), 20 cm lang, mit ...
Handzeichen
Handzeichen heißt das Zeichen, das jemand, der des Schreibens unkundig ist, unter einen schriftlichen Aufsatz oder eine Urkunde statt seiner Namensunterschrift setzt, und zwar ...
Handzeichnungen
Handzeichnungen, alle Zeichnungen, die mit Bleistift, Kreide, Tusche oder Rotstift oder mit der Feder ausgeführt sind. Sie sind entweder ausgeführte Kunstwerke oder bloß ...
Haneberg
Haneberg, Daniel, kathol. Gelehrter, geb. 17. Juni 1816 auf dem Hof zur Tanne bei Kempten, gest. 31. Mai 1876 in Speyer, wurde 1839 geweiht, 1840 Privatdozent, 1844 ordentlicher ...
Hanefiten
Hanefiten, Anhänger der weitverbreiteten, vom Imam Abu Hanîfa (gest. 772 in Bagdad) gegründeten Rechtsschule (s. Islam), die in der Türkei, Mittelasien und Vorderindien die ...
Hanega
Hanega, Feld- und Getreidemaß, s. Fanega.
Hänel
Hänel, 1) Gustav, Romanist, geb. 5. Okt. 1792 in Leipzig, gest. 18. Okt. 1878, habilitierte sich 1817 in Leipzig und erhielt 1821 eine außerordentliche Professur. Noch in ...
Hanel
Hanel, Gerhard (Jaromir) Johann, Rechtshistoriker, geb. 9. April 1847 zu Trebitsch in Mähren, wurde 1874 Ordinarius für Rechtsgeschichte in Agram, 1881 Professor für deutsches ...
Hanf [1]
Hanf (Cannabis L.), Gattung der Morazeen, mit nur einer Art, C. sativa L., s. Tafel »Faserpflanzen I«, Fig. 1, mit Beschreibung. In der Landwirtschaft unterscheidet man gemeinen ...
Hanf [2]
Hanf, afrikanischer, s. Moorva; bengalischer oder Bombayhanf, s. Crotalaria; gelber, s. Datisca; indischer, s. Gambohanf; perennierender indischer, s. Abroma.
Hanfartige Pflanzen
Hanfartige Pflanzen, soviel wie Kannaboideen, eine Unterfamilie der Morazeen.
Hanffink
Hanffink (Hanfvogel), soviel wie Hänfling.
Hanfgurttrieb
Hanfgurttrieb, s. Riementrieb.
Hanfhahn
Hanfhahn, Hanfhede, Hanfhenne, s. Hanf, S. 769.
Hanfklee
Hanfklee, s. Melilotus
Hanfkrebs
Hanfkrebs, eine bisher nur in Rußland (im Gouv. Smolensk 1868) beobachtete, durch Sclerotinia (Peziza) Kauffmanniana Tichom. veranlaßte Krankheit der Hauspflanzen.
Hanfleinwand
Hanfleinwand (0Hanftuch), aus Hanfgarn gefertigte Gewebe, sollen dauerhafter sein als die flächsenen, sind aber wenig geschmeidig und bemerkbar schwerer als flächsene von gleich ...
Hänfling
Hänfling (Acanthis Bechst.), Gattung der Finken (Fringillidae) und der Unterfamilie der Gimpel (Pyrrhulinae), Vögel mit kegelförmigem, kurzem, scharf zugespitztem Schnabel, ...
Hanfnessel
Hanfnessel, s. Galeopsis.
Hanföl
Hanföl (Hanfsamenöl, Oleum cannabis), fettes Öl, wird aus dem Hanfsamen durch Pressen gewonnen. Die Samen enthalten 30–35 Proz. Öl, und man gewinnt daraus durch Pressen ca. ...
Hanfpappel
Hanfpappel, s. Malva.
Hanfrose
Hanfrose, ostindische, s. Hibiscus.
Hanfsamensteine
Hanfsamensteine, s. Harnsteine.
Hanfseiltrieb
Hanfseiltrieb, s. Seiltrieb.
Hanfstängl
Hanfstängl, Franz von, Lithograph und Photograph, geb. 1. März 1804 zu Bayernrain im bayrischen Hochland, gest. 18. April 1877 in München, kam 1816 nach München in die ...
Hanftod
Hanftod (Hanfwürger), s. Orobanche.
Hanftuch
Hanftuch, s. Hanfleinwand.
Hanfvogel
Hanfvogel, s. Hänfling.
Hanfwerg
Hanfwerg, s. Hauf, S. 769.
Hangard
Hangard (franz., spr. anggár), Schutzdach; in Festungen Schutzhohlräume unter dem Wall für Mannschaften und Material; auch für Friedenskasernierung (Hangardkaserne) ...
Hangbau
Hangbau, s. Bewässerung, S. 795.
Hängebahn
Hängebahn (Schwebe- oder Luftbahn; hierzu Tafel »Hängebahn: Schwebebahn Barmen-Elberfeld-Vohwinkel«), eine Bahn, deren Wagenkasten an den Radgestellen hängen, also sich unter ...
Hängebahn
Hängebahn. (Schwebenbahn Barmen-Elberfeld-Vohwinkel.)
Hängebalken
Hängebalken, s. Hängewerk.
Hängebank
Hängebank, die quer über den Sohlhölzern (Pfühlbäumen) eines Schachthaspels liegenden Pfosten, auf welche die an das Seil an- und die von demselben abzuhängenden leeren oder ...
Hängebauch
Hängebauch entsteht durch abnorme Nachgiebigkeit der Bauchdecken und kommt bei Frauen während der Schwangerschaft, auch außerhalb derselben vor. In ersterm Falle sind als ...
Hängebäume
Hängebäume (Trauerbäume), Gehölze mit hängenden Zweigen, die als Symbol der Trauer auf Gräbern, aber auch wirkungsvoll im Park und Garten einzeln stehend angepflanzt oder zu ...
Hängebock
Hängebock, s. Hängewerk.
Hängebrücke
Hängebrücke, s. Brücke, S. 479.
Hängefrucht
Hängefrucht, s. Eccremocarpus.
Hängefrüchtchen
Hängefrüchtchen, die Einzel frucht der Doldenpflanzen (s. Umbelliferen).
Hängegendarmen
Hängegendarmen nannte man die Vollstrecker der Todesurteile der polnischen Nationalregierung während des Aufstandes von 1863–64.
Hängegurt
Hängegurt für Pferde, eine muldenförmige Bandage, die den Rumpf zwischen Vorder- und Hintergliedmaßen von untenher umfaßt und durch verstellbare Kettenzüge so an die ...
Hängekompaß
Hängekompaß, s. Markscheiderkompaß.
Hängekuppel
Hängekuppel, s. Gewölbe, S. 811.
Hängelager
Hängelager, s. Lager.
Hängelampe
Hängelampe, s. Lampen.
Hängeleiter
Hängeleiter (Hakenleiter), s. Feuerleitern, S. 503.
Hängemaschine
Hängemaschine, s. Tapeten.
Hängematten
Hängematten, die hängenden Betten der Kriegsschiffsmatrosen aus Segeltuch mit Leinen an den Enden, die durch Ringe vereinigt werden; sie sind mit einer schmalen Matratze nebst ...
Hängen
Hängen (Henken, Suspensio), eine gewaltsame Todesart, ist als Strafe noch in manchen Ländern, wie in England, Österreich-Ungarn und in den Vereinigten Staaten, im Gebrauch (s. ...
Hängende Gärten
Hängende Gärten, dem Nebukadnezar oder der Semiramis zugeschriebene und zu den sieben Wundern des Altertums gerechnete Gärten in Babylon von schwebender, d. h. terrassenförmig ...
Hängender Tropfen
Hängender Tropfen, ein an der Unterseite eines Deckgläschens in einer ausgeschliffenen Vertiefung des Objektträgers h. T. einer Nährflüssigkeit, dient zur mikroskopischen ...
Hangendes
Hangendes (hängende Wand, auch Dach), bei Sedimentgesteinen die Schicht, die über einer andern liegt; bei Gängen und massigen Gesteinen der Teil des Nebengesteins, der über ...
Hängendes Herz
Hängendes Herz, s. Dicentra.
Hängeplatte
Hängeplatte, in der Architektur die große, meist weit ausladende Deckplatte eines Hauptgesimses. Vgl. Gesims.
Hanger
Hanger, Ketten zum Festhalten der Unterrahen am Mast, auch Strozzen auf den Toppen der Untermasten und Stängen zum Einhaken von Seitentakeln.
Hangerln
Hangerln, Handtücher, Badewäsche, gewöhnlich 47 ☓ 110 cm groß.
Hängesäule
Hängesäule, s. Hängewerk.
Hängeschloß
Hängeschloß, s. Schloß.
Hängewand
Hängewand, Wand, die durch ein in ihr liegendes Hängewerk (s. d.) frei tragend gemacht ist.
Hängewerk
Hängewerk, im Gegensatz zu Sprengwerk (s. d.) eine Baukonstruktion, mittels deren Balken statt von unten von oben und ohne daß Horizontalschub auf die tragenden Wände entsteht, ...
Hängezeug
Hängezeug, s. Markscheiderkompaß.
Hangö
Hangö, befestigte Hafenstadt am Vorgebirge Hangöudd, der Südwestspitze Finnlands, am Eingang des Finnischen Meerbusens und an der Staatsbahnlinie Hyvinge-H., mit einem sichern ...
Hangöudd
Hangöudd, Vorgebirge, s. Hangö.
Hangtschóu
Hangtschóu, Hauptstadt der chines. Provinz Tschekiang, unter 30°20´ nördl. Br. und 120°21´ östl. L., links an der wegen hoher Flutwellen kaum fahrbaren Mündung des ...
Hangwage
Hangwage, soviel wie Gradbogen (s. d.).
Hängwerkbrücken
Hängwerkbrücken, s. Brücke, S. 481.
Hänisch
Hänisch, Karl von, preuß. General, geb. 4. Jan. 1829 in Ratibor, ward 1849 Leutnant im 2. Ulanenregiment, 1860 in das 10. Ulanenregiment versetzt, 1863 Rittmeister und ...
Hanisch
Hanisch, August, Ingenieur, geb. 8. Febr. 1851 in Salzburg, studierte an der Technischen Hochschule in Wien, arbeitete dann an der Trassierung des Donau-Oderkanals, wurde ...
Hank
Hank (Strähne), engl. Garnmaß, bei Wolle und Baumwolle = 7 Leas (s. Lea); die Feinheit dieser Garne wird durch die Zahl der H. bezeichnet, die zu 1 Pfd. avdp. nötig sind. Bei ...
Hanka
Hanka, Váceslav (Wenzeslaus), tschech. Sprach- und Altertumsforscher, geb. 10. Juni 1791 in dem Dorfe Hořeňoves im Königgrätzer Bezirk, gest. 12. Jan. 1861 in Prag, besuchte ...
Hankau
Hankau, s. Hankou.
Hänke
Hänke, bei Pflanzennamen für Thaddäus Hänke, geb. 1761 zu Kreibitz in Böhmen, bereiste Chile, Peru, Mexiko, die Philippinen etc., starb als spanischer Botaniker 1817 zu ...
Hanke
Hanke (franz. hanche), die gewinkelt zueinander gestellten Knochen der Hinterhand des Pferdes von der Hüfte bis zum Fesselgelenk.
Hankel
Hankel, 1) Wilhelm Gottlieb, Physiker, geb. 17. Mai 1814 in Ermsleben, gest. 17. Febr. 1899 in Leipzig, studierte in Halle, ward 1835 Assistent am physikalischen Kabinett der ...
Hankiang
Hankiang (Han-Fluß), größter Nebenfluß des Jangtsekiang in China, entspringt aus drei Quellbächen in 107° östl. L. im südlichen Schensi im Tsinlingschan (s. d.), ...
Hankou
Hankou (Hankau, »Mündung des Han«), wichtigster Binnenhafen Chinas, in der Provinz Hupe, 936 km oberhalb Schanghai, an der Mündung des Hankiang in den Jangtsekiang, durch ...
Hanksīt
Hanksīt, Mineral, Karbonatosulfat von Natrium 4Na2SO4.Na2CO3, findet sich in hexagonalen, meist dicktafelartig ausgebildeten weißen, durchscheinenden Kristallen, Härte 3, spez. ...
Hanle
Hanle, kleiner Ort in der Landschaft Ladak des britisch-ind. Vasallenstaates Kaschmir, unter 32°48´ nördl. Br., 4595 m ü. M., einer der höchsten dauernd bewohnten Plätze der ...
Hanley
Hanley (spr. hännlĭ), Stadt (municipal borough) und besondere Grafschaft in dem »Potteries« genannten Bezirk von Staffordshire (England), hat schöne öffentliche Gebäude, ...
Hann
Hann, Julius, Meteorolog, geb. 23. März 1839 im Schloß Haus bei Linz, studierte in Wien Mathematik und Physik, wurde 1865 Lehrer in Wien und dann in Linz, 1867 Hilfsarbeiter an ...
Hanna
Hanna, rechter Nebenfluß der March in Mähren, der bei Kremsier mündet, und die hiernach benannte, ca. 1600 qkm große Ebene, die sich zwischen dem Flusse H. und der March, ...
Hannak
Hannak, Emanuel, österreich. Schulmann, geb. 30. Mai 1841 in Teschen, gest. 27. Febr. 1899 in Wien, wurde 1866 Professor am Leopoldstädtischen Realgymnasium in Wien, zugleich ...
Hannaken
Hannaken, s. Hanna.
Hannay
Hannay (spr. hännĭ), James, engl. Schriftsteller, geb. 1827 in Dumfries, gest. 9. Jan. 1873 in Barcelona, trat mit 13 Jahren in die Marine, nahm aber 1845 seinen Abschied, um ...
Hanne
Hanne, Johann Wilhelm, protest. Theolog, geb. 29. Dez. 1813 zu Harber im Lüneburgischen, gest. 25. Nov. 1889 in Hamburg (Winterhude), privatisierte 1837–40 in Wolfenbüttel, ...
Hannemann
Hannemann (auch Hahnemann), Spottname für Däne.
Hannĭbal ad portas
Hannĭbal ad portas (nicht, wie häufig zitiert wird: ante p.), »Hannibal (steht) vor den Toren«, Schreckensruf bei drohendster Gefahr (aus Ciceros erster »Philippica«); vgl. ...
Hannibal [1]
Hannibal (spr. hännibäl), Hauptstadt der Grafschaft Marion im nordamerikan. Staat Missouri, am Westufer des Mississippi, Bahnknotenpunkt, mit Tabakfabriken, Gießereien, ...
Hannibal [2]
Hannibal, 1) Befehlshaber einer karthagischen Flotte bei der Insel Lipara, 269 v. Chr., bewirkte zwar, daß die Mamertimer die Stadt Messana nicht an Hieron von Syrakus ...
Hannin
Hannin, in Japan soviel wie Subalternbeamte; vgl. Shinnin.
Hanno [1]
Hanno, 1) karthag. Suffet, unternahm in der Blütezeit des karthagischen Staates (wahrscheinlich um 460 v. Chr.) mit 60 Pentekonteren, auf denen sich angeblich 30,000 ...
Hanno [2]
Hanno, Erzbischof von Köln, s. Anno.
Hannover
Die Buchstaben und Zahlen zwischen den Linien | E8 | bezeichnen die Quadrate des Planes. AdelheidstraßeE8 AdolfstraßeB8 ÄgidiendammDE8 ÄgidienkircheD8 Ägidienstraße, ...
Hannover [1]
Hannover (hierzu die Karte »Hannover«), preuß. Provinz, bis zum deutsch-österreichischen Kriege von 1866 ein Königreich, grenzt im N. an die Nordsee, im NO. an Holstein, an ...
Hannover [2]
Hannover (hierzu der Stadtplan mit Registerblatt), Hauptstadt der gleichnamigen preuß. Provinz sowie des gleichnamigen Regierungsbezirks (s. unten), königliche Haupt- und ...
Hannöversch-Münden
Hannöversch-Münden, s. Münden.
Hannoversche Baugewerks-Berufsgenossenschaft
Hannoversche Baugewerks-Berufsgenossenschaft, s. Baugewerks-Berufsgenossenschaften.
Hannoversche Evangelisch-lutherische Freikirche
Hannoversche Evangelisch-lutherische Freikirche, Name der infolge der Abänderung des Trauformulars bei Einführung der bürgerlichen Ehe 1878 unter Führung von Theodor Harms (s. ...
Hannoversche Legion
Hannoversche Legion ( Welfenlegion), s. Hannover, S. 785, und Welfenfonds.
Hannoverscher Entwurf
Hannoverscher Entwurf, Entwurf der deutschen Zivilprozeßordnung, der auf Beschluß des Bundestages von einer 1862–66 in Hannover zusammengetretenen Kommission hergestellt ...
Hannoverscher Kourier
Hannoverscher Kourier, in Hannover wöchentlich zwölfmal erscheinende, in ihrer jetzigen Gestalt 1872 aus der Verschmelzung dreier Lokalblätter hervorgegangene Zeitung ...
Hanoi
Hanoi (Kescho, »Markt«), Hauptstadt der franz. Kolonie Tongking u. der Provinz H. (1900: 590,021 Einw.), seit 1902 (an Stelle von Saigon), auch von ganz Französisch-Indochina, ...
Hanotaux
Hanotaux (spr. annotō), Gabriel, franz. Politiker, geb. 19. Nov. 1853 in Beaurevoir (Aisne), studierte die Rechte sowie die Geschichte, wurde dann Lehrer an der École des hautes ...
Hanoteau
Hanoteau (spr. annotō), Hector, franz. Maler, geb. 25. Mai 1823 in Decize (Nièvre), geb. 7. April 1890 in Briet (Nièvre), bildete sich anfangs bei Gigoux in der Genremalerei ...
Hanover [1]
Hanover (spr. hännŏwĕr), Distrikt in der Karroo der britisch-südafrikan. Kapkolonie, umfaßt 5452 qkm mit (1891) 4300 Einw. (1855 Weiße, 1727 Hottentotten, 718 Bantu). Der ...
Hanover [2]
Hanover, Name mehrerer nordamerikanischer Städte: 1) in Pennsylvanien, Grafschaft York, mit Fabriken und (1900) 5302 Einw. – 2) In New Hampshire, Grafschaft Grafton, am ...
Hans
Hans, Mannesname, Abkürzung von Johannes und durch langen Gebrauch zu einem besondern Namen geworden. Das seit dem Ausgang des Mittelalters sehr häufige Erscheinen des Namens H. ...
Hans der Büheler
Hans der Büheler (auch Hans von Bühel), erzählender Dichter des 15. Jahrh., wahrscheinlich aus Bühl in der Nähe von Rastatt, stand im Dienste des Erzbischofs von Köln ...
Hans Pfriem
Hans Pfriem, als Held eines Märchens und als Fuhrmann des Christkindes eine volkstümliche Gestalt im westlichen Sachsen und in Thüringen. Sein Name wird 1524 zum erstenmal und ...
Hans von Küstrin
Hans von Küstrin, Markgraf von Brandenburg, s. Johann.
Hans, lachender
Hans, lachender, Vogel, s. Baumliest.
Hansa [1]
Hansa (Hanse), altes deutsches Wort, das ursprünglich »Schar«, dann eine Vereinigung mehrerer Personen zu einem gemeinschaftlichen Zweck, eine Gesellschaft, Gilde bezeichnet, ...
Hansa [2]
Hansa, Kolonisationsgebiet der Hanseatischen Kolonisationsgesellschaft (s. d.) in Santa Catharina.
Hanság
Hanság (spr. hánschāg), großes Sumpfgebiet in Ungarn, am Ostufer des Neusiedler Sees, das zumeist im Komitat Wieselburg, teilweise auch in den Komitaten Ödenburg und Raab ...
Hanseāten
Hanseāten, die Genossen der Hansa (s. d., S. 789); Einwohner einer Hansestadt.
Hanseatische Kolonisationsgesellschaft
Hanseatische Kolonisationsgesellschaft, gegründet 1897 in Hamburg, bezweckt die Ansiedelung deutscher Kolonisten im südbrasilischen Staat Santa Catharina (s. d.), wo sie ...
Hansegraf
Hansegraf hieß ursprünglich ein vom Landesherrn bestellter Vorsteher einer kaufmännischen Genossenschaft, einer Hause (s. Hansa), als welcher er die Interessen des Landesherrn ...
Hänselmann
Hänselmann, Ludwig, deutscher Geschichtsforscher, geb. 4. März 1834 in Braunschweig, gest. daselbst 22. März 1904, studierte seit 1853 in Jena anfangs neben Theologie ...
Hänseln
Hänseln, soviel wie necken (vgl. Hansa, S. 789).
Hansemann
Hansemann, 1) David Justus Ludwig, preuß. Staatsmann, geb. 17. Juli 1794 in Finkenwerder bei Hamburg, gest. 4. Aug. 1864 in Schlangenbad, wurde Kaufmann, führte die Geschäfte ...
Hansen [1]
Hansen, s. Hansa, S. 789.
Hansen [2]
Hansen, 1) Maurits, norweg. Dichter, geb. 5. Juli 1794 in Modum, gest. 16. Mai 1842 in Kongsberg als Rektor der kommunalen Mittelschule, ist der erste Romantiker, der erste ...
Hanserezeß
Hanserezeß, Beschlüsse der Abgeordneten, Ratsmitglieder der einzelnen Hansestädte. Vgl. Hansa.
Hansestädte
Hansestädte, Städte, die zum alten Hansebund gehörten; jetzt die drei Städte Hamburg, Bremen und Lübeck. Vgl. Hansa.
Hansgraf
Hansgraf, s. Hansegraf.
Hansjakob
Hansjakob, Heinrich, kath. Volksschriftsteller, geb. 19. Aug. 1837 in Haslach (Baden), studierte in Rastatt und Freiburg, wurde 1863 zum Priester geweiht und machte im selben Jahr ...
Hansjochenwinkel
Hansjochenwinkel, die Gegend der Altmarkt bei Salzwedel, weil dort die Vornamen Hans Joachim unter der ländlichen Bevölkerung stark verbreitet waren.
Hänslein
Hänslein oder Schecke (v. engl. jacket), Scheckenrock, der im 14. Jahrh. in Deutschland aufgekommene Name des kurzen, engen, unter den andern Gewändern, jedoch auch über dem ...
Hanslick
Hanslick, Eduard, Musikschriftsteller, geb. 11. Sept. 1825 in Prag, gest. 6. Aug. 1904 in Wien, Sohn des böhmischen Bibliographen Joseph Adolf H. (gest. 2. Febr. 1859), erhielt ...
Hansom
Hansom (engl., spr. hännßöm), in England eine nach dem Erfinder benannte zweiräderige, leichte, ungedeckte, schnell fahrende Droschke mit nur zwei Sitzen. Der erhöhte ...
Hanssen
Hanssen, Georg, Nationalökonom, geb. 31. Mai 1809 in Hamburg, gest. 19. Dez. 1894 in Göttingen, studierte in Heidelberg und Kiel, habilitierte sich 1833 als Privatdozent an der ...
Hansson
Hansson, 1) Ola, schwed. Schriftsteller, geb. 12. Nov. 1860 in Hönsinge (Schonen) als Sohn eines Bauers, studierte in Lund, bereiste seit 1882 Europa und lebt seit 1889 in ...
Hanst.
Hanst., bei Pflanzennamen Abkürzung für Joh. von Hanstein (s. d.).
Hansteen
Hansteen, Christopher, Astronom, geb. 26. Sept. 1784 in Christiania, gest. daselbst 15. April 1873, studierte in Kopenhagen die Rechte, dann Mathematik, ward Lehrer in ...
Hanstein
Hanstein, 1) Johannes von, Botaniker, geb. 15. Mai 1822 in Potsdam, gest. 27. Aug. 1880 in Bonn, erlernte die Gärtnerei, besuchte 1840–44 die Gärtnerlehranstalt in Potsdam, ...
Hanswurst
Hanswurst, ein ehemals stehender grotesk-komischer Charakter der deutschen Bühne, der volkstümliche Narr, der noch heute auf Volkstheatern, in Marionettenspielen und bei ...
Hanswurstiade
Hanswurstiade, Hanswurstspiel, -Streich.
Hantel
Hantel, ein Handturngerät, das meist aus zwei durch einen Griff verbundenen Eisenkugeln besteht; doch kommen auch ring- und topfförmige Hanteln vor. Das Wort ist von Jahn aus ...
Hantgemal
Hantgemal, ursprünglich soviel wie Handzeichen, Marke, insbes. zur Bezeichnung des Hauses (s. Hausmarken), war dann die Hofmark selbst und speziell die Hofmark eines ...
Hantieren
Hantieren (v. franz. hanter, »oft besuchen, hin und her ziehen«), ursprünglich soviel wie Handel treiben, dann überhaupt beschäftigt sein, ein Gewerbe betreiben; ...
Hantrāda
Hantrāda (althochd., das Wort ist bisher nicht erklärt) ist eine in der Lex Chamavorum erwähnte Form der Freilassung (»per hantradam«), die in der Kirche vor elf Zeugen ...
Hants
Hants, Grafschaft, s. Hampshire.
Hanuat
Hanuat, s. Afrikanische Altertümer, S. 156.
Hanum
Hanum (richtiger Chanum, pers.), Ehrentitel der Frauen in der Türkei und Persien, gebührt eigentlich nur den Gemahlinnen des Sultans und der Paschas, wird aber heute schon jeder ...
Hanuman
Hanuman, göttlicher Affe, Kampfgenosse des Râma im indischen Epos »Râmâjana« (s. d.). In vielen Teilen Indiens wird H. als Dorfgottheit verehrt. Vgl. auch Schlankaffe.
Hanusch
Hanusch, Ignaz Johann, Slawist und philosophischer Schriftsteller, geb. 28. Nov. 1812 als Sohn slawischer Eltern in Prag, gest. daselbst 19. Mai 1869, widmete sich, durch Hegels ...

<< < 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 > >>

© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.070 c;