Слова на букву gran-honn (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву gran-honn (8408)

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Hesiŏdos
Hesiŏdos (Hesiod), nächst Homer der älteste griech. Dichter, von dem Werke erhalten sind, nach dem Urteil der Alten Vater und Hauptvertreter des didaktischen, wie jener des ...
Hesiŏne
Hesiŏne, s. Laomedon.
Heslach
Heslach, jetzt Karlsvorstadt, zu Stuttgart (s. d.) gehörig.
Hespel
Hespel, s. Mespilus.
Hesperidēn
Hesperidēn, Kohlenwasserstoff, s. Limonen.
Hesperīden [1]
Hesperīden, Abteilung in ältern Pflanzensystemen, umfaßte besonders die zur Familie der Rutazeen gehörigen Aurantieen und verwandte Gattungen aus der Ordnung der Terebinthinen.
Hesperīden [2]
Hesperīden, im griech. Mythus Töchter der Nacht oder des Atlas und der Hesperis: Ägle, Arethusa, Erytheia und Hesperia, hüteten in fern im Westen gelegenen Gärten mit dem ...
Hesperĭdes
Hesperĭdes, Stadt, s. Berenike 2), S. 655.
Hesperidīn
Hesperidīn (Aurantiin) C22H26O12, Glykosid, das sich sehr verbreitet in den Früchten von Citrus-Arten, auch in Bättern von Citrus Aurantium, C chinensis etc. findet, bildet ...
Hesperidīnsäure
Hesperidīnsäure, s. Ferulasäure.
Hesperidĭum
Hesperidĭum (Hesperidenfrucht), ältere botanische Bezeichnung für die zu den Beeren zu rechnende Frucht der Zitrone, Apfelsine u. a.
Hesperĭen
Hesperĭen, altgriech, Bezeichnung der gegen Abend gelegenen Länder, ist bald auf Italien beschränkt, umfaßt bald ganz Westeuropa und ist hauptsächlich bei den ...
Hespĕris
Hespĕris L. (Nachtviole, Kilte), Gattung aus der Familie der Kruziferen, zweijährige oder ausdauernde Kräuter mit einfachem oder verzweigtem Stengel, ungeteilten oder buchtig ...
Hesperŏrnis
Hesperŏrnis Marsh., Vogelgattung aus der Unterordnung der Ratitae und der Gruppe der Odontolcae, H. regalis Marsh. (s. Tafel »Kreideformation II«, Fig. 11), ein 1,8 m langer, ...
Hesperos
Hesperos, bei den Griechen der Stern Venus (s. d.) als Abendstern, ward in den Hochzeitsgesängen als Führer des nächtlichen Brautzugs gefeiert. Auf Kunstwerken erscheint er mit ...
Hesse [1]
Hesse (Heese, Hechse, Hachse, Haxe), bei Tieren die Achillessehne und ihre Begleitsehnen, auch die ganze Gegend oberhalb des Fersenhöckers (des Sprunggelenkes). Daher. Hessen ...
Hesse [2]
Hesse, 1) Auguste, franz. Maler, geb. 1795 in Paris, gest. daselbst 14. Juni 1869, Schüler von Gros, errang 1818 mit dem Bilde: Philemon und Baucis den römischen Preis und hatte ...
Hesse-Wartegg
Hesse-Wartegg, Ernst von, Reisender und Schriftsteller, geb. 21. Febr. 1851 in Wien, bereiste 1872 Südeuropa, die Donauländer, Türkei und Syrien, 1875 Westindien und ...
Hesselberg
Hesselberg, Bergrücken im bayr. Regbez. Mittelfranken, nordwestlich von Wassertrüdingen, ist 698 m hoch und wird durch die Wörnitz von dem Öttinger Forst (689 m) getrennt, ...
Hessen
Grossherzogtum Hessen.
Hessen [1]
Hessen (Zeitwort), s. Hesse.
Hessen [2]
Hessen. Übersicht der zugehörigen Artikel:
Hessen [3]
Hessen, Name eines mitteldeutschen Stammes und Landes von wechselnder Ausdehnung. An der Stelle, wo zur Zeit des Tacitus, im 1. Jahrh. n. Chr., der Schwerpunkt der zwischen Main ...
Hessen [4]
Hessen, Großherzogtum (hierzu die Karte »Hessen«), ein deutscher Bundesstaat, besteht aus zwei durch preußisches Gebiet getrennten Hauptteilen nebst elf kleinern Exklaven und ...
Hessen [5]
Hessen, Flecken im Herzogtum Braunschweig, Kreis Wolfenbüttel, an der Kleinbahn Heudeber-Mattierzoll, hat 2 evang. Kirchen, ein Schloß, eine Domäne, Zuckerfabrik und (1900) ...
Hessen-Barchfeld
Hessen-Barchfeld, s. Hessen-Philippsthal.
Hessen-Darmstadt
Hessen-Darmstadt, s. Hessen (Großherzogtum).
Hessen-Homburg
Hessen-Homburg, bis 1866 eine Landgrafschaft, 275 qkm (5 QM.) groß mit (1864) 27,374 Einw., bestand aus zwei Teilen, von denen der eine (Homburg) gegenwärtig zum Kreis ...
Hessen-Kassel
Hessen-Kassel, bis zum Ausbruch des deutschen Krieges von 1866 ein Kurfürstentum und ein Staat im Deutschen Bund, 9581 qkm (174 QM.) groß mit (1864) 745,063 Einw., bildet jetzt ...
Hessen-Nassau
Hessen-Nassau (hierzu Karte »Hessen-Nassau«), preuß. Provinz, 1867 und 1868 aus Landesteilen gebildet, die infolge des Krieges von 1866 an Preußen kamen, nämlich aus dem ...
Hessen-Nassau
Provinz Hessen-Nassau.
Hessen-Philippsthal
Hessen-Philippsthal, Seitenlinie des Hauses Hessen-Kassel, 1685 von Philipp (gest. 1721), dem dritten Sohne des Landgrafen Wilhelm VI. und der Prinzessin Hedwig Sophie von ...
Hessen-Rheinfels-Rotenburg
Hessen-Rheinfels-Rotenburg, erloschene Nebenlinie von Hessen-Kassel, ward gegründet von Ernst, dem jüngern Sohn des Landgrafen Moritz, der (geb. 1623, 1652 zur katholischen ...
Hessen-Rotenburg
Hessen-Rotenburg, s. Hessen-Rheinfels-Rotenburg.
Hessenalbus
Hessenalbus, s. Albus.
Hessenfliege
Hessenfliege, s. Gallmücken.
Hessengau
Hessengau, s. Hessen, S. 261.
Hessenstein
Hessenstein, Herrschaft im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Plön, hat (1900) auf 56 qkm (1,02 QM.) 2734 Einw. In derselben liegt der Pielsberg oder Hessenstein (128 m) mit ...
Hessians
Hessians (engl., spr. héschĕns), Gewebe für Packzwecke aus Jute mit 36–54 Fäden auf 10 cm.
Hessing
Hessing, Friedrich, Orthopäde, geb. 1838 in Schönborn bei Rothenburg a. d. Tauber, erlernte die Gärtnerei, Tischlerei, Schlosserei, den Orgelbau, die Sattlerei etc. und ...
Hessische Mundarten
Hessische Mundarten (Niederhessisch und Oberhessisch), s. Deutsche Sprache, S. 744.
Hessische Rechtspartei
Hessische Rechtspartei, eine in den 1890er Jahren im ehemaligen Kurhessen entstandene kleine, bedeutungslose Partei, welche die Wiederherstellung der Selbständigkeit dieses ...
Hessisches Bergland
Hessisches Bergland, ein Teil des deutschen Mittelgebirges, umfaßt im weitern Sinn das Land, das sich von der Diemel und von Karlshafen an der Weser südlich bis an den Main ...
Hessischgelb
Hessischgelb, Diazofarbstoff, gewonnen durch Diazotieren von Diamidostilbendisulfosäure und Kombination mit Salizylsäure. Naphthylamin gibt Hessischpurpur, Naphthylamin mit ...
Hessit
Hessit, Mineral, soviel wie Tellursilber.
Hessonīt
Hessonīt, Mineral, Varietät des Granats.
Hessus
Hessus, Helius Eobanus (eigentlich Eoban Koch, nannte sich nach seiner Geburt am Sonntag Helius und nach seinem Mutterland H.), latein. Dichter, geb. 6. Jan. 1488 im hessischen ...
Hestĭa
Hestĭa, bei den Griechen die jungfräuliche Göttin des Herdes als des Symbols der Seßhaftigkeit, Begründerin und Erhalterin von Familie und Staat, Tochter des Kronos und der ...
Hestiäōtis
Hestiäōtis, Landschaft, s. Thessalien.
Heston and Isleworth
Heston and Isleworth (spr. hest'n änd aisl- oder āilŭörth), Stadtgemeinde in der engl. Grafschaft Middlesex, 17 km südwestlich von London, hat Gärtnerei, Ziegelbrennerei und ...
Hesychasten
Hesychasten (griech., »Ruhende«, Quietisten), mystische Mönchssekte auf dem Athosberg im 14. Jahrh. Sie sahen in dem ungeschaffenen Licht, das Jesus auf dem Thabor umleuchtete, ...
Hesychĭa
Hesychĭa, bei den Griechen Personifikation der Ruhe.
Hesychĭos
Hesychĭos, 1) H. aus Alexandria, griech. Grammatiker, verfaßte wahrscheinlich im 5. Jahrh. n. Chr. zum Teil auf Grund älterer Glossare, namentlich des Diogenianos, ein Lexikon, ...
Hesydros
Hesydros, antiker Name des Satledsch (s. d.).
Hetairoi
Hetairoi (griech., »Gefährten«), s. Garde.
Hetären
Hetären (griech., »Freundinnen«), bei den Griechen beschönigende Bezeichnung für Buhlerinnen. In Athen hatte schon Solon, um die Bürgerinnen vor den Nachstellungen einer ...
Hetärīe
Hetärīe (griech., »Verein, Klub, Bündnis von Freunden«) nannte man im alten Griechenland die Vereinigung von Parteigenossen zum Zweck gegenseitiger Unterstützungen bei ...
Hetärismus
Hetärismus, s. Gemeinschaftsehe.
Heterepistase
Heterepistase, s. Hemmungsbildung.
Heterhodogenesis
Heterhodogenesis, s. Homöogenesis.
Hetero...
Hetero... (griech.), in zusammengesetzten Wörtern, bedeutet etwas Andersgestaltetes, Abweichendes, Entgegengesetztes, Ungleichartiges, Unrichtiges.
Heteroalbumose
Heteroalbumose, eins der ersten Produkte der Verdauung des Eiweißes, das aber auch wohl bei andern Spaltungen des Eiweißes auftritt, steht in ihren physikalischen Eigenschaften ...
Heterochronīe
Heterochronīe, s. Haarmenschen.
Heteroděra
Heteroděra, s. Aaltierchen.
Heterodichogamīe
Heterodichogamīe (griech.), das Vorkommen von Blüten, die sich durch verschiedene Reihenfolge in der Entwickelung ihrer Geschlechtsorgane unterscheiden, bei verschiedenen ...
Heterodónt
Heterodónt heißen Tiere mit ungleichartiger Bezahnung.
Heterodóx
Heterodóx (griech.), soviel wie andersdenkend, andersgläubig, wird im gewöhnlichen Sprachgebrauch fast ausschließlich von Meinungen und Urteilen über religiöse Gegenstände ...
Heterodynamisch
Heterodynamisch (griech.), ungleichmächtig, Bezeichnung der scheinbar zwitterigen Blüten mit funktionslosen Staubbeuteln oder Narben. S. Blütenbestäubung, S. 90.
Heterogamīe
Heterogamīe (griech.), eine Bildungsabweichung, bei der die Geschlechtsorgane eingeschlechtiger Blüten die Ausbildung des andern Geschlechts annehmen, wie es nicht selten an ...
Heterogēn
Heterogēn (griech.), andern Geschlechts, ungleichartig, im Gegensatz zu homogen (s. d.). Heterogeneität, Ungleichartigkeit.
Heterogenĕsis
Heterogenĕsis (Halmatogenésis), die Erzeugung unähnlicher Nachkommen. Eine besondere Heterogenesistheorie, ein Fortschreiten der Lebewesen durch sprungweise Entwickelung hatte ...
Heterogonīe
Heterogonīe (griech.), s. Generationswechsel.
Heterokarpīe
Heterokarpīe, die Art gewisser Blütenpflanzen, zweierlei in Gestalt und Verbreitungsausrüstung verschiedene Früchte auszubilden. Bei der zu den Kompositen gehörigen ...
Heteroklĭton
Heteroklĭton (griech.), in der Grammatik ein Substantiv mit Kasus nach verschiedenen Deklinationen, z. B. vas, vasis (3. Deklination), Plural vasa, vasorum (2. Deklination); ...
Heterolalīe
Heterolalīe (griech.), das unrechte, verkehrte Sprechen irgendwelcher Art.
Heterologe Reize
Heterologe Reize, s. Sinne.
Heteromēr
Heteromēr (griech.), aus verschiedenen Bestandteilen zusammengesetzt; heteromere Flechten (Heteromerici), s. Flechten, S. 669.
Heteromesogamīe
Heteromesogamīe (griech.), das Vorkommen von Blüten, die sich durch die Art der Befruchtung unterscheiden, bei verschiedenen Exemplaren derselben Art. Bei Viola tricolor, ...
Heteromórph
Heteromórph (griech.), andersgestaltet, s. Heteromorphie; beim Bau der Gebirge soviel wie asymmetrisch, einseitig (vgl. Gebirge, S. 409).
Heteromorphīe
Heteromorphīe (griech., Heteromorphismus, Polymorphie, Polysymmetrie, physikalische Isomerie), die Eigenschaft chemisch identischer Körper, in zwei (Dimorphismus) oder drei ...
Heteromorphīt
Heteromorphīt (Plumosit, Federerz), Mineral, Abart des Jamesonit (s. d.), findet sich in sein nadel- und haarförmigen Kristallen, die meist zu filz- oder zunderähnlichen Lappen ...
Heteromorphōse
Heteromorphōse (griech.), die Erscheinung, daß verloren gegangene Teile durch andre, ihnen nicht entsprechende ersetzt werden. Sie wurde zuerst an Krebsen beobachtet, die ...
Heteromyarĭer
Heteromyarĭer, Muscheln mit ungleichem, vorderm reduzierten und hinterm großen Schließmuskel, z. B. die Miesmuschel; s. Muscheln.
Heteronēreĭs
Heteronēreĭs, s. Ringelwürmer.
Heteronomīe
Heteronomīe (griech.), im Gegensatz zur Autonomie (s. d.) Bezeichnung für die Unselbständigkeit, die das wollende Subjekt (nach der Lehre Kants) beweist, wenn es sich durch ...
Heterophyllīe
Heterophyllīe (griech.), das Auftreten zweier wesentlich verschiedener Laubblattformen an demselben Sproß (s. Blatt, S. 27).
Heterōpisch
Heterōpisch (griech.) nennt man die zwar gleichzeitig entstandenen, aber aus verschiedenem Material bestehenden Meeresablagerungen (s. Fazies), im Gegensatz zu den isopischen, ...
Heteropōden
Heteropōden, s. Schnecken.
Heteroptēren
Heteroptēren (Heteroptera), Gruppe der Halbflügler, soviel wie Wanzen.
Heteroscii
Heteroscii, s. Amphiscii.
Heterosporeen
Heterosporeen, ältere Bezeichnung der verschiedenen systematischen Gruppen angehörigen Gefäßkryptogamen mit zweierlei Sporen, d. h. größern (Makrosporen), die bei der ...
Heterostylīe
Heterostylīe, s. Blütenbestäubung, S. 90.
Heterotopīe
Heterotopīe, s. Haarmenschen.
Heterotricha
Heterotricha, Gruppe der Infusorien.
Heterotrōp
Heterotrōp (griech., auch anisotrop), nach verschiedenen Richtungen verschieden beschaffen, Gegensatz zu isotrop, nach allen Richtungen gleich beschaffen; s. Doppelbrechung, S. ...
Heterozérk
Heterozérk, s. Flossen.
Heterözīe
Heterözīe (griech., »Wirtswechsel«), das Verhältnis generationswechselnder Schmarotzerpilze, bei dem bestimmte Entwickelungsformen (Generationen) ein und desselben Pilzes auf ...
Heterozyklisch
Heterozyklisch (griech.), Bezeichnung einer Blüte, deren Kreise eine ungleiche Zahl von Gliedern, also z. B. 5 Kelchblätter, 5 Blumenblätter, 4 Staubblätter und 2 ...
Heterozyklische Verbindungen
Heterozyklische Verbindungen, organische chemische Verbindungen, die Ringe enthalten, an deren Bildung sich Kohlenstoff-, Sauerstoff-, Schwefel- und Stickstoffatome beteiligt ...
Hethīter
Hethīter, s. Hettiter.
Hetman
Hetman (russ. Ataman), bei den Kosaken das Oberhaupt, der oberste Heerführer. Der H. wurde von dem gesamten Volk erwählt und hatte über Leben und Tod zu gebieten. Als sich die ...
Hetōl
Hetōl, zimtsaures Natron, s. Zimtsäure.
Hetrurĭen
Hetrurĭen, s. Etrurien, S. 143.
Hetsch
Hetsch, Philipp Friedrich von, Maler, geb. 10. Sept. 1758 in Stuttgart, gest. daselbst 31. Dez. 1838, bildete sich in der Karlsschule unter Guibal und Harper und gehörte zu ...
Hettingen
Hettingen, Stadt im preuß. Regbez. Sigmaringen, Oberamt Gammertingen, an der Lauchart, hat eine alte gotische kath. Kirche, ein Bergschloß des Fürsten von ...
Hettinger
Hettinger, Franz, kath. Theolog, geb. 13. Jan. 1819 in Aschaffenburg, gest. 26. Jan. 1890 in Würzburg, wurde 1843 Priester, 1852 Subregens im Priesterseminar, 1856 ...
Hettīter
Hettīter (Hethiter, bei den Ägyptern Cheta), neben Ägyptern und Babyloniern-Assyrern das dritte große Kulturvolk Vorderasiens, in den ägyptischen Denkmälern von Tuthmosis ...
Hettner
Hettner, 1) Hermann Theodor, Literarhistoriker und Kunstschriftsteller, geb. 12. März 1821 zu Leisersdorf bei Goldberg in Schlesien, gest. 29. Mai 1882 in Dresden, besuchte das ...
Hetton
Hetton (spr. hett'n), Stadtgemeinde in der engl. Grafschaft Durham, 13 km südöstlich von Sunderland, neuerdings aus den Orten Hetton-le-Hole und South-Hetton gebildet, mit 2 ...
Hettstedt
Hettstedt, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Gebirgskreis Mansfeld, an der Wipper, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Berlin-Blankenheim, der Kleinbahn Halle-H. und der Mansfelder ...
Hetzbahn
Hetzbahn, s. Hetzen.
Hetzel
Hetzel, Jules, franz. Buchhändler und unter dem Pseudonym P. J. Stahl bekannter Schriftsteller, geb. 15. Jan. 1814 in Chartres, gest. 17. März 1886 in Monte Carlo, Sohn eines ...
Hetzen
Hetzen, aufgejagtes Wild durch Hunde, die schneller sind, verfolgen, festhalten und niederreißen lassen, daher der Ausdruck Hetze, Hetzjagd (franz. Chasse à courre, Chasse aux ...
Hetzendorf
Hetzendorf, ehemal. Vorort von Wien, gegenwärtig Teil des 12. Wiener Gemeindebezirks (Meidling).
Hetzer
Hetzer (Haetzer), Ludwig, Baptist, geb. um 1500 in Bischofszell bei St. Gallen, wurde Kaplan zu Wädenswil am Züricher See, dann Priester in Zürich, wo er sich anfangs den ...
Hetzgarten
Hetzgarten, s. Hetzen.
Hetzhunde
Hetzhunde (Hatzhunde), Hunde, die zum Verfolgen, Festhalten und Niederziehen des Wildes verwendet werden. Die H. gehören verschiedenen Hunderassen an und werden in schwere, ...
Hetzjagd
Hetzjagd, s. Hetzen.
Heu me misĕrum
Heu me misĕrum! (lat.), Ach ich Unglücklicher '
Heu [1]
Heu (holländ. Hui), einmastiges, schmackähnliches holländisches, flachbordiges Fahrzeug.
Heu [2]
Heu (Dürrheu, Grünheu), jedes getrocknete Futter, vorzugsweise aber Wiesengras, im Gegensatz zum Kleeheu, Lupinenheu etc. Man spricht auch von süßem und saurem H., letzteres ...
Heuasthma
Heuasthma, soviel wie Heufieber.
Heuaufzug
Heuaufzug, s. Heuerntemaschinen, S. 291.
Heubach
Heubach, 1) Stadt und Luftkurort im württembergischen Jagstkreis, Oberamt Gmünd, am Nordfuße des Albuch, hat eine evang. Kirche, Forstamt, Silberwaren-, Korsett- und ...
Heubachīt
Heubachīt, Mineral, s. Manganschwärze.
Heubauch
Heubauch, beim Pferd ein weiter, stark herabhängender, auch seitlich aufgetriebener Bauch infolge von hauptsächlicher Fütterung mit Heu (statt Hafer). H. ist zu unterscheiden ...
Heubazillus
Heubazillus (Heupilz), der überall verbreitete, in Heuabkochungen stets sich einstellende, nichtpathogene Bacillus subtilis. der zu den bestbekannten Bakterien gehört und ein ...
Heuberg
Heuberg, der südwestlichste Teil der Schwäbischen Alb in Württemberg, eine kahle, steinige Hochfläche, die sich von der Donau bei Tuttlingen und Fridingen bis Ebingen ...
Heuberger
Heuberger, Richard, Komponist, geb. 18. Juni 1850 in Graz, wurde, nachdem er 1875 seine Staatsprüfung als Ingenieur gemacht hatte, 1876 Chormeister des akademischen Gesangvereins ...
Heublumen
Heublumen, der auf Heufeimenplätzen zusammengekehrte Samenausfall, wird oft auf Wiesen ausgesäet, kann aber leicht Verunkrautung veranlassen.
Heubner
Heubner, 1) Otto Leonhard, sächs. Politiker, geb. 17. Jan. 1812 in Plauen im Vogtland, gest. 1. April 1893 in Dresden, studierte die Rechte, führte im Vogtland (1840), zuerst ...
Heuboden
Heuboden, Landstrich in Ungarn, s. Heideboden.
Heubude
Heubude, Dorf im preuß. Regbez. Danzig, Kreis Danziger Niederung, an einem toten Weichselarm und am Großen Heidsee, hat eine Dampfsägemühle, Seebad, Kurhaus und (1900) 1930 ...
Heuchelberg
Heuchelberg, Bergrücken im württ. Neckarkreis (336 m hoch), der Keuperformation angehörig, wird durch den Zabergrund vom Stromberg geschieden.
Heuchelei
Heuchelei, die absichtliche Hervorbringung eines guten Scheins, um andre über unsre Persönlichkeit zu täuschen, ist als beharrlich fortgesetzte Lüge im höchsten Grade ...
Heuchelheim
Heuchelheim, Dorf in der hess. Provinz Oberhessen, Kreis Gießen, an der Bieber und der Kleinbahn Gießen-Bieber, hat eine evang. Kirche, Zigaren- und Zementwarenfabrikation, ein ...
Heuchen
Heuchen (Huchen), s. Lachs.
Heuduck
Heuduck, Wilhelm von, preuß. General, geb. 5. April 1821 in Breslau, gest. 20. Nov. 1899 in Baden-Baden, wurde 1838 Offizier, machte den Feldzug 1848 in Baden als Leutnant, 1864 ...
Heuer
Heuer (franz. Loyer, engl. Wages), die Löhnung, welche die Schiffsmannschaft der Kauffarteischiffe erhält; auch »Volksheuer« genannt im Gegensatz zur »Gage« des Kapitäns; ...
Heuerbaas
Heuerbaas heißt eine Person, die gewerbsmäßig die Stellenvermittelung für Schiffsleute betreibt (s. Baas). Die Übergriffe der Heuerbaase und die Mißstände, die sich ...
Heuerbuch
Heuerbuch, s. Heuervertrag, S. 292.
Heuergeschäft
Heuergeschäft (Promessengeschäft, Hoffnungskauf), im Börsenverkehr eine in mannigfachen Formen vorkommende Abart des Handels in Prämienlosen. Die häufigste Form ist die ...
Heuerling
Heuerling, s. Renke.
Heuernte
Heuernte, s. Heu.
Heuerntemaschinen
Heuerntemaschinen (hierzu Tafel »Heuerntemaschinen I. u. II«), Geräte und Maschinen zur Heuernte. Von England und Amerika bei uns eingeführt. werden sie jetzt in ...
Heuerntemaschinen
Heuerntmaschinen I. Heuerntmaschinen II.
Heuerschein
Heuerschein, s. Heuervertrag.
Heuervertrag
Heuervertrag, der zwischen dem Schiffer und dem Schiffsmann abgeschlossene Dienstmietvertrag. Dieser muß nach englischem, französischem, amerikanischem und russischem Recht ...
Heufeimen
Heufeimen, s. Feimen.
Heuff
Heuff (spr. hȫs), Az Johan Adriaan, niederländ. Schriftsteller, geb. 5. März 1843 in Avezaath (Nieder-Betuwe), studierte 1861–66 an der Polytechnischen Schule in Delft, ...
Heufieber
Heufieber (Heuasthma, Herbstfieber, Bostockscher Katarrh, Catarrhus aestivus), ein unter fieberhaften Erscheinungen verlaufender, sehr heftiger Schnupfen, der vorzugsweise zur ...
Heugabel
Heugabel, Handgerät zum Wenden, Auf- und Abladen des Heues, bestehend aus einem ca. 1,5 m langen Stiel und einer hölzernen oder stählernen Gabel.
Heugalgen
Heugalgen, s. Heu.
Heuglin
Heuglin, Theodor von, Afrikareisender und Nordpolfahrer, geb. 20. März 1824 zu Hirschlanden in Württemberg, gest. 5. Nov. 1876 in Stuttgart, ging, durch naturwissenschaftliche ...
Heuharpune
Heuharpune, Vorrichtung zum Anheben größerer Mengen von Heu, um solches vom Wagen abzuladen und in Scheunen oder Feimen unterzubringen (s. Heuerntemaschinen, S. 291).
Heuke
Heuke, s. Hoike.
Heulademaschine
Heulademaschine, s. Heuerntemaschinen.
Heulaffe
Heulaffe, s. Brüllaffe.
Heulandīt
Heulandīt, Mineral, soviel wie Stilbit.
Heulboje
Heulboje (Heultonne), s. Tonnen.
Heuleule
Heuleule ( Waldkauz), s. Eulen, S. 158.
Heumann von Teutschenbrunn
Heumann von Teutschenbrunn, Johann, Begründer der wissenschaftlichen Urkundenlehre, geb. 11. Febr. 1711 zu Muggendorf in Oberfranken, gest. 29. Sept. 1760, studierte in Altdorf ...
Heumar
Heumar, Gemeinde im preuß. Regbez. Köln, Kreis Mülheim a. Rh., mit Station Porz-Urbach Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Köln-Horchheim und Mülheim a. Rh. – Troisdorf, hat ...
Heumonat
Heumonat, deutscher Name des Monats Juli.
Heun
Heun, Karl Gottlob Samuel, als Romanschriftsteller bekannt unter dem Namen H. Clauren, geb. 20. März 1771 zu Dobrilugk in der Niederlausitz, gest. 2. Aug. 1854 in Berlin, ...
Heupferde
Heupferde, soviel wie Heuschrecken.
Heupilz
Heupilz, s. Heubazillus.
Heupresse
Heupresse, Maschine zum Zusammenpressen des Heues für den Transport, wird für Hand- oder für Dampfbetrieb, für einzelne Ballen und für ununterbrochenen Betrieb eingerichtet. ...
Heurechen
Heurechen, s. Heuerntemaschinen, S. 290.
Heúrēka
Heúrēka (griech., »ich hab's gefunden!«), Ausruf des Archimedes (s. d.), als er das hydrostatische Gesetz entdeckt hatte; daher Ausruf der Freude bei einer gemachten Erfindung ...
Heurich
Heurich, ein den schwarzen Husaren im Yorckschen Korps gegenüber gebrauchtes Scherzwort, das um 1810 entstand und bald zum ehrenden Gruß wurde, als die Husaren oft mit ...
Heuriger
Heuriger, junger Wein im ersten Jahr, der kurz nach Vollendung der Gärung meist bei dem Produzenten selbst im sogen. Buschenschank (gekennzeichnet durch eine aus dem Haus ...
Heurĭstik
Heurĭstik (griech., von heuriskein, »finden«), im philosophischen Sinne soviel wie Erfindungskunst oder Anweisung. auf methodischem Wege Neues zu finden. Der Gedankengang, ...
Heuristische Lehrmethode
Heuristische Lehrmethode, s. Lehrform.
Heusammler
Heusammler, s. Heuerntemaschinen, S. 291.
Heuscheuergebirge
Heuscheuergebirge, Zweig des Sudetengebirges in der schles. Grafschaft Glatz, bildet im nordwestlichen Teil eine bis 783 m hohe Kette, im südöstlichen Teil eine nach allen ...
Heuschlechtigkeit
Heuschlechtigkeit, s. Dämpfigkeit.
Heuschleife
Heuschleife, s. Heuerntemaschinen, S. 290.
Heuschrecken
Heuschrecken (Grashüpfer, Graspferdchen, Heupferde, Grillen, Sprengsel, Orthoptera saltatoria Latr.), Insektengruppe aus der Ordnung der Geradflügler, umfassend die Familien der ...
Heuschreckenbaum
Heuschreckenbaum, s. Hymenaea und Robinia.
Heuschreckenkrebs
Heuschreckenkrebs (Squilla), s. Schildkrebse.
Heusde
Heusde, 1) Philip Willem van, Philolog, geb. 17. Juni 1778 in Rotterdam, gest. 28. Juli 1839 auf einer Reise in Genf, studierte seit 1797 in Amsterdam und Leiden und wurde 1804 ...
Heusden
Heusden, Stadt in der niederländ. Provinz. Nordbrabant, nordwestlich von Herzogenbusch, an einem Zweig der Maas, früher Festung, hat 3 Kirchen, eine Synagoge, ein schönes ...
Heusenstamm
Heusenstamm, Dorf in der hess. Provinz Starkenburg, Kreis Offenbach a. M., an der Bieber und der preußisch-hessischen Staatsbahnlinie Bieber bei Offenbach-Dietzenbach, hat eine ...
Heusinger
Heusinger, Karl Friedrich von, Mediziner, geb. 28. Febr. 1792 in Farnroda bei Eisenach, gest. 5. Mai 1883 in Marburg, studierte in Jena und Göttingen, trat 1813 als Militärarzt ...
Heusinger von Waldegg
Heusinger von Waldegg, Edmund, Ingenieur, geb. 12. Mai 1817 in Langenschwalbach, gest. 2. Febr. 1886 in Hannover, erlernte in Hannover den Buchhandel, studierte dann in Göttingen ...
Heusler
Heusler, Andreas, der jüngere, schweizer. Rechtsgelehrter, geb 30. Sept. 1834 in Basel, wo sein Vater Andreas (gest. 1868) Ratsherr, später Professor für schweizerisches Recht ...
Heusner
Heusner, Eduard, Vizeadmiral, geb. 8. April 1843 in Perl (Kreis Saarburg), gest. 27. Febr. 1891 in Weimar, trat 1857 als Kadett in die preußische Marine, weilte auf der Fregatte ...
Heustrichbad
Heustrichbad, Kurort im schweizer. Kanton Bern, Bezirk Frutigen, am linken Ufer der Kander und am Ostabhang des Niesen, 702 m ü. M., gegenüber der Station Aeschi-H. der ...
Heutee
Heutee, ein mit heißem Wasser bereiteter Ausguß von gutem Wiesenheu, der, mit Leinsamenabkochung versetzt, bei der Aufzucht der Kälber benutzt wird.
Heutrockenapparate
Heutrockenapparate, s. Heuerntemaschinen, S. 289.
Heutsz
Heutsz (spr. hȫtß), Johannes Benedictus van, niederländ. General, geb. 3. Febr. 1851 in Koevorden (Drente), trat 1867 als Freiwilliger ins Heer, wurde 1872 Offizier und ...
Heuvogel
Heuvogel, s. Bienenfresser.
Heuwender
Heuwender, s. Heuerntemaschinen, S. 289.
Heuwert
Heuwert, die Gewichtsmenge eines Futtermittels, die in ihrem Futterwert der Gewichtseinheit mittelguten Wiesenheus gleichwertig sein soll. Ist der Wert des Henes = 1, so ist der ...
Heuwurm
Heuwurm, s. Wickler.
Heuzwieback
Heuzwieback, Viehfutter, wird aus sein zerschnittenem Heu und Stroh und zerquetschtem Roggen und Hafer bereitet, indem man das Gemisch mit einer Leinsamenabkochung durchknetet und ...
Hève, Cap de la
Hève, Cap de la (spr. äw'), steiles, mit zwei Leuchttürmen versehenes Vorgebirge im franz. Depart. Niederseine, am nördlichen Eingang in die Mündung der Seine, 4 km ...
Hevēa
Hevēa Aubl., Gattung der Euphorbiazeen, große, milchsaftreiche Bäume mit wechselständigen, gegen das Ende der Zweige gehäuften, langgestielten, dreizähligen Blättern und ...
Heveēn
Heveēn, s. Kautschuk.
Hevel
Hevel (eigentlich Höwelcke), Johannes, Astronom, geb. 28. Jan. 1611 in Danzig, gest. daselbst 28. Jan. 1687, studierte in Leiden Rechtswissenschaft und machte größere Reisen ...
Heveller
Heveller, eine zum Stamm der Wilzen gehörige slawische Völkerschaft an der Havel und untern Spree. König Heinrich I. eroberte im Winter von 927 auf 928 ihre Stadt Brennabor ...
Heven
Heven, Gemeinde im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Hattingen, an der Ruhr, hat eine evang. Kirche, Fabrikation von Eisenröhren, Sandsteinbrüche, Dampfziegelei und (1900) 6159 ...
Heveningham Hall
Heveningham Hall (spr. hiw'ning-ĕm haol), s. Halesworth.
Heverstrom
Heverstrom, Meeresstrom in der Nordsee, nördlich von der Halbinsel Eiderstedt (Schleswig), zieht sich im S. der Inseln Pellworm und Nordstrand hin.
Heves
Heves (spr. héwesch), ungar. Komitat zwischen der Donau und Theiß, grenzt an die Komitate Neograd, Borsod, Hajdu, Jász-N. Kun-Szolnok und Pest und umfaßt 3878 qkm (70,4 QM.) ...
Hevesi
Hevesi (spr. héweschi), Ludwig, deutsch-ungar. Schriftsteller, geb. 20. Dez. 1843 zu Heves in Ungarn, studierte in Wien Philologie und Medizin, trat 1866 in die Redaktion des ...
Hevīter
Hevīter (auch Chewiter, hebr. Chiwwi, »Dorf- oder Hofbewohner«), kanaanit. Volk in den palästinischen Gebirgstälern um Gibeon und Sichem nordwärts bis zu den Quellen des ...
Héviz
Héviz (spr. hēwis, »Therme«, auch Keszthely-Héviz), Bad bei Keszthely im ungar. Komitat Zala, 109 m ü. M., mit einer indifferenten Therme von 33°, die einen mehrere Hektar ...
Hewitson
Hewitson (spr. jū-ĭts'n), William, Naturforscher, geb. 9. Jan. 1806 in Newcastle upon Tyne, gest. 28. Mai 1878, erlernte die Feldmesserkunst in York, wendete aber sein ...
Hewittlampe
Hewittlampe, s. Elektrisches Licht, S. 652.
Hexachlorbenzōl
Hexachlorbenzōl, s. Kohlenstoffchloride.
Hexachórd
Hexachórd (griech.), eine Skala von sechs Stufen insbes. die sechsstufige diatonische Tonleiter (mit den Halbton von der 3. zur 4. Stufe: cdefga), die Guido von Arezzo (oder ...
Hexacorallĭa
Hexacorallĭa, s. Korallpolypen.
Hexactinĭa
Hexactinĭa, s. Korallpolypen.
Hexadecylalkohol
Hexadecylalkohol, s. Cetylalkohol.
Hexādisch
Hexādisch (griech.), die 6 zur Grundzahl habend.
Hexaëder
Hexaëder (griech.), Sechsflächner; regelmäßiger H. soviel wie Würfel.
Hexaëmĕron
Hexaëmĕron (griech., »Sechstagewerk«), du Schöpfung nach der Genesis.
Hexagōn
Hexagōn (griech.), soviel wie Sechseck.
Hexagonale Pyramide
Hexagonale Pyramide (Dihexaeder), s. Kristall.
Hexagonales Kristallsystem
Hexagonales Kristallsystem, Prisma, Skalenoëder, s. Kristall.
Hexagonālzahlen
Hexagonālzahlen (Sechseckzahlen), s. Polygonalzahlen.
Hexagramm
Hexagramm (griech.), Sechseck. fälschlich auch für Drudenfuß (s. d.); mystisches H., s. Kegelschnitte.
Hexagynus
Hexagynus (griech.), sechsweibig, von Blüten mit sechs getrennten Griffeln; daher Hexagynia, Ordnung des Linnéschen Systems, Pflanzen mit seche Griffeln enthaltend.
Hexahydrohexaoxybenzŏl
Hexahydrohexaoxybenzŏl, s. Inosit.
Hexahydrotetraoxybenzoesäure
Hexahydrotetraoxybenzoesäure, s. Chinasäure.
Hexakisoktaëder
Hexakisoktaëder (griech.), 48flächige Kristallgestalt des regulären Systems, s. Kristall.
Hexakistetraëder
Hexakistetraëder (griech.), von 24 Dreiecken eingeschlossene Kristallgestalt, s. Kristall, Fig. 44.
Hexaktinellīden
Hexaktinellīden, s. Schwämme.
Hexamĕron
Hexamĕron (griech., »Sechstagewerk«), Titel süt Sammlungen von Novellen, die an sechs Tagen er zählt werden, wie z. B. Wielands »Hexameron von Rosenhayn«.
Hexamĕter
Hexamĕter, von den Griechen erfundener sechs süßiger daktylischer Vers (wegen der frühesten Anwendung im Heldengedicht auch heroischer oder epischer Vers genannt), dessen ...
Hexamethylēntetramīn
Hexamethylēntetramīn, s. Urotropin.
Hexamethylēntetramīnbromäthylāt
Hexamethylēntetramīnbromäthylāt, s. Bromalin.
Hexamĭton
Hexamĭton (griech., mittellat. Examitum, Xamitum), im Mittelalter ein »sechsdrähtiger« Seidenstoff, aus dem das Wort Samt entstand, das jedoch später die ursprüngliche ...
Hexāndisäure
Hexāndisäure, s. Adipinsäure.
Hexandrus
Hexandrus (griech.), sechsmännig, von Blüten mit sechs gleich langen Staubgefäßen; Hexandria, die sechste Klasse des Linnéschen Systems, Pflanzen mit sechs gleich langen ...
Hexāne
Hexāne, Kohlenwasserstoffe von der Formel C6H14. Normales Hexan CH3.(CH2)4.CH3 ist der Hauptbestandteil des Petroleumäthers, findet sich auch im Teeröl der Boghead- und der ...
Hexangulär
Hexangulär (griech.), sechswinklig.
Hexanitrozellulose
Hexanitrozellulose, s. Schießbaumwolle.
Hexapla
Hexapla (griech., das »Sechsfache«) ist der Titel eines von Origenes (s. d.) zum Zweck einer Revision der Septuaginta (s. d.) unternommenen Bibelwerkes, das den Text des Alten ...
Hexapŏda
Hexapŏda (griech., »Sechsfüßer«), Insekten (s. d.).
Hexapŏlis
Hexapŏlis (»Sechsstadt«), der Bund der sechs Hauptstädte der Landschaft Doris (s. d.) in Kleinasien.
Hexastĭchon
Hexastĭchon (griech.), ein sechszeiliges Gedicht.
Hexastylos
Hexastylos (griech.), Bau (Tempel, Halle) mit sechs Säulen in der Front.
Hexateuch
Hexateuch (griech.), Gesamtname der fünf Bücher Mosis oder des Pentateuchs (s. d.) nebst dem dazugehörigen Buch Josua. Vgl. Wellhausen, Die Komposition des Hexateuchs (3. ...
Hexe
Hexe (althochd. hagazussa, hazus, mittelhochd. hegetisse, hexse) ist ursprünglich = striga, d. h. eine bei Nacht durch die Luft fahrende Unholdin. Seit dem Beginn der ...
Hexenabendmahl
Hexenabendmahl, s. Hexe, S. 300.
Hexenbad
Hexenbad, s. Hexe, S. 301.
Hexenbesen
Hexenbesen (Wetter-, Koller-, Donnerbüsche, Donnerbesen), abnorme Astwucherungen an Bäumen, die nestartig dichte Zweigbüsche mit zahlreichen kurzen Trieben darstellen und aus ...
Hexenei
Hexenei, ein Ei ohne Dotter; auch ein Pilz, die Jugendform des Gichtschwammes (s. Phallus).
Hexenfahrt
Hexenfahrt, s. Hexe, S. 301.
Hexenhammer
Hexenhammer (Malleus maleficarum), eine 1487 von Institoris und Jakob Sprenger verfaßte Kodifikation des Hexenprozeßrechts; s. Hexe, S. 300.
Hexenkessel
Hexenkessel, s. Opfersteine.
Hexenknoten
Hexenknoten, durch Insektenlarven zusammengewickelte, in der Erde liegende Blätter des Rosenstrauches, die den Larven als Wohnung dienen.
Hexenkopf
Hexenkopf, Berg, s. Silvretta.
Hexenkraut
Hexenkraut, s. Hypericum.
Hexenkultus
Hexenkultus, s. Hexe, S. 300.
Hexenmal
Hexenmal, s. Hexe, S. 301.
Hexenmehl
Hexenmehl, s. Lycopodium.
Hexenmeister
Hexenmeister, männliche Personen, die durch Teufelsbündnis Hexerei treiben und in den Hexen künsten unterrichten sollten. Vgl. Schwarze Kunst.
Hexenmilch
Hexenmilch, s. Milch.
Hexenpilz
Hexenpilz, s. Boletus.
Hexenprobe
Hexenprobe, s. Hexe, S. 301.
Hexenprozesse
Hexenprozesse, s. Hexe, S. 300 f.


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