Слова на букву gran-honn (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву gran-honn (8408)

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Guadalcanar
Guadalcanar (Gela, Gera), die größte der engl. Salomoninseln, ist 6500 qkm groß, gebirgig und z. T. vulkanisch (Lammas 2440 m); an der Nordküste liegt der Hafen de la Cruz. S. ...
Guadalcázar
Guadalcázar (spr. ŭadalkādsar), Distriktshauptstadt im mexikan. Staat San Luis Potosi, nordöstlich von San Luis, 1650 m ü. M., 1614 gegründet, mit Silber- und ...
Guadalete
Guadalete (spr. ŭadalēte), Küstenfluß in der span. Provinz Cadiz, entspringt am Cerro de San Cristobal, fließt in südwestlicher Richtung und fällt, in zwei Arme geteilt, in ...
Guadalhorce
Guadalhorce (spr. ŭadalórdse), Küstenfluß in der span. Provinz Malaga, entspringt südöstlich von Archidona, bewässert die Vega von Antequera, biegt bei Bobadilla nach S. ...
Guadalimar
Guadalimar (spr. ŭadalimār), rechter Nebenfluß des Guadalquivir im südlichen Spanien, entspringt am Fuß der Sierra de Alcaraz in der Provinz Albacete, nimmt den Guadarmena, ...
Guadalquivir
Guadalquivir (spr. ŭadalkiwīr, v. arab. Wadi al Kebir, »der große Fluß«, der Baetis der Alten), einer der fünf Hauptströme der Pyrenäischen Halbinsel, zwar der kürzeste, ...
Guadalupe y Calvo
Guadalupe y Calvo (spr. ŭa-), Bergstadt im S. des mexikan. Staates Chihuahua am Ostabhang der Sierra del Duranzo, hat Silber- und Goldgruben, die 1844–49 über 16 Mill. Mk. ...
Guadalūpe [1]
Guadalūpe (spr. ŭa-), hohe, von großen Seetiefen (4000 m) umgebene Insel im Stillen Ozean, unter 29° nördl. Br., 250 km von Niederkalifornien (Mexiko), zu dem sie gehört, ...
Guadalūpe [2]
Guadalūpe (spr. ŭa-), 1) Stadt in der span. Provinz Caceres, Bezirk Logrosan, am südlichen Fuß der Sierra de G. (1558 m), hat ein berühmtes Hieronymitenkloster mit gotischer ...
Guadalūpe-Hidálgo
Guadalūpe-Hidálgo (spr. ŭa-), Wallfahrtsort 7 km nördlich von Mexiko, mit prachtvoller, seit 1709 erbauter Kirche mit wundertätigem braunen Marienbild und (1900) 5834 Einw. ...
Guadalūpe-Orden
Guadalūpe-Orden, mexikan. Orden, gestiftet von Iturbide, wurde 1853 vom Präsidenten Santos hergestellt, um das ruhmreiche Andenken der mexikanischen Unabhängigkeit zu ...
Guadamacil
Guadamacil (spr. ŭadamāßil), span. Ledertapeten, die gepreßt, gemalt, versilbert oder vergoldet sind. Ihre Fabrikation ward von den Mauren nach Spanien gebracht, wo sie ...
Guadarrama, Sierra de
Guadarrama, Sierra de (spr. ŭadarāma, im Altertum Montes Carpetani), Gebirgskette in Spanien, ein Glied des Kastilischen Scheidegebirges, streicht in südwestlicher Richtung an ...
Guadeloupe
Guadeloupe (spr. gŭad'lūp'), französisch-westind. Insel, der Gruppe »Über dem Winde« zugehörig (s. Karte »Westindien«), unter 15°57´-16°31´ nördl. Br. und ...
Guadet
Guadet (spr. gŭadä), Marguerite Elie, Girondist, geb. 20. Juli 1758 in St.-Emilion bei Bordeaux, gest. 18. Juni 1794, war beim Ausbruch der Revolution Advokat in Bordeaux und ...
Guadiana
Guadiana (spr. ŭadjāna, arab. Wadi Ana, der Anas der Alten), einer der fünf Hauptströme der Pyrenäischen Halbinsel, entsteht 990 m ü. M. auf dem öden Campo de Montiel, 15 ...
Guadiana Menor
Guadiana Menor (spr. ŭadiāna), linker Nebenfluß des Guadalquivir in Südspanien, entsteht aus der Vereinigung des Fardes (oder Rio de Guadix) und des Guardal (oder Barbata) und ...
Guadix
Guadix (spr. ŭadīs), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Granada, im Tal des Rio de G., an der Nordseite der Sierra Nevada, an der Eisenbahn Linares-Almeria, Sitz eines ...
Guáduas
Guáduas (spr. ŭā-), Stadt im Staat Cundinamarca in Kolumbien, an der Straße von Bogotá nach Honda, 1036 m ü. M., mit Bibliothek, Hospital, Fabrikation von Strohhüten, ...
Guahan
Guahan, Insel, s. Guam.
Guaiana
Guaiana, Land, s. Guayana.
Guaira, La
Guaira, La (Guayra, spr. ŭaira), wichtigster Seehafen der südamerikan. Republik Venezuela, mit der Hauptstadt Carácas durch eine 38 km lange Eisenbahn verbunden, auf schmaler ...
Guajābenbaum
Guajābenbaum, s. Psidium.
Guajācum
Guajācum L. (Guajakbaum), Gattung der Zygophyllazeen, Bäume oder Sträucher mit sehr hartem, harzreichem Holz, gegliederten Zweigen, gegenständigen, paarig gefiederten ...
Guajākbaum
Guajākbaum, s. Guajacum.
Guajākharz
Guajākharz (Guajakgummi, Resina Guajaci), das Harz, das freiwillig oder nach Einschnitten aus dem Stamme von Guajacum officinale ausfließt und erhärtet, meist aber auf Gonaive, ...
Guajakōl
Guajakōl (Brenzkatechinmethyläther) C7H8O2 oder C6H4.OH.OCH3 findet sich in den Destillationsprodukten des Guajakharzes und im Buchenholzteerkreosot (etwa 60 Proz.) und wird aus ...
Guajan
Guajan, Insel, s. Guam.
Guajāra
Guajāra, s. Chrysobalanus.
Guajāva
Guajāva, s. Psidium.
Gualándi
Gualándi (spr. gwa-), Michel Angelo, ital. Kunstschriftsteller, geb. 13. März 1793 in Bologna, gest. 1865, machte große Reisen durch Europa, auf denen er Kunstgegenstände und ...
Gualbérto
Gualbérto, Giovanni, Stifter des Ordens von Vallombrosa (s. d.).
Guáldo Tadīno
Guáldo Tadīno, Stadt in der ital. Provinz Perugia, Kreis Foligno, an der Eisenbahn Ancona-Foligno, hat eine alte Burg, zwei Kirchen aus dem 13. Jahrh., ein Stadthaus mit guten ...
Gualeguay
Gualeguay (spr. ŭalēgŭai), Hauptstadt des Departements G. (6200 qkm mit [1890] 22,000 Einw.) der argentin. Provinz Entre Rios, am schiffbaren Fluß G., der 50 km unterhalb in ...
Gualeguaychú
Gualeguaychú (spr. ŭalegŭaitschú), Hauptstadt des Departements G. (11,557 qkm mit [1890] 30,500 Einw.) der argentin. Provinz Entre Rios, am gleichnamigen schiffbaren Fluß, ...
Gualillos
Gualillos (spr. ŭalílljos), Paß über die Kordilleren, s. Tacorapaß.
Gualt.
Gualt., bei Tiernamen Abkürzung für Niccolò Gualtieri (spr. gwaltjēri), geb. 1688 in Toskana, gest. 1744 als Leibarzt des Großherzogs von Toskana, lieferte das Prachtwerk ...
Gualterĭus
Gualterĭus, s. Andreas Capellanus.
Gualtiēri
Gualtiēri (spr. gŭaltjēri), Luigi, ital. Romanschriftsteller, geb. 1826 in Bologna, gest. im Dezember 1901 in San Remo als Professor am Gymnasium, heiratete die gefeierte ...
Guam
Guam (Guahan, Guajan), südlichste und größte Insel der Marianen, 50 km lang, 5–16 km breit, 514 qkm groß, mit etwa 9000 Einw., ist seit 1898 im Besitz der Vereinigten ...
Guanabacōa
Guanabacōa (spr. ŭa-), Stadt auf Cuba, 7 km östlich von Havanna, auf 45 m hohem Felsenrücken, an der Bahn Havanna-Matanzas, mit Militärhospital, Mineralquellen, Landhäusern ...
Guanacáste
Guanacáste (spr. ŭa-), Provinz der mittelamerikan. Republik Costarica, bis 1858 zu Nicaragua gehörig, reicht vom Stillen Ozean bis zum Nicaraguasee, ist im NO. von der ...
Guanahaní
Guanahaní, westind. Insel, s. Watlingsinsel.
Guanaja
Guanaja (spr. ŭanācha, Bonacca), östlichste der zu Honduras gehörigen Bai-Inseln (s. d.), 20 km lang, gegen 400 m hoch, an der Südseite mit gutem Ankerplatz, ist von ...
Guanajuato [1]
Guanajuato (spr. ŭanachuāto), Staat der Republik Mexiko, zwischen 20–22° nördl. Br. und 104°40´ bis 106° westl. L., östlich von Queretaro, nördlich von San Luis Potosi, ...
Guanajuato [2]
Guanajuato (spr. ŭanachuāto, Santa Fé de G.), Hauptstadt des gleichnamigen Staates (s. oben), 2045 m ü. M., liegt auf höchst unebenem Felsengelände zu beiden Seiten der ...
Guanāko
Guanāko, s. Lama.
Guañape
Guañape (spr. ŭanjāpe), Guanoinsel an der Küste von Peru, unter 8°35´ südl. Br.
Guanare
Guanare (spr. ŭanāre), Hauptstadt des Staates Zamora in Venezuela, nahe dem Fluß G., am Fuß der Kordillere von Mérida, 1595 gegründet, mit höherer Schule, starker ...
Guanchen
Guanchen (Guanches, spr. ŭántsches), die ausgestorbenen Urbewohner der Kanarischen Inseln (s. d.).
Guango
Guango, s. Albizzia.
Guanhuhn
Guanhuhn, s. Schakuhuhn.
Guanidīn
Guanidīn (Karbotriamin, Imidokarbamid) CH5N3 oder NHC(NH2)2 findet sich in Wickensamen und Zuckerrübensaft, entsteht bei Oxydation von Guanin, beim Erhitzen von Jodcyan mit ...
Guanīn
Guanīn (Aminooxypurin) C5H5N5O oder findet sich im Peruguano, in den Exkrementen der Kreuzspinne, in der Pankreasdrüse, im Fleischsaft, in der Milz und Leber der Säugetiere, ...
Guāno
Guāno, unter dem Einfluß der Luft, aber bei Ausschluß von Regen entstandene Zersetzungsprodukte der Exkremente von Seevögeln. Guanolager von großer Mächtigkeit fanden sich ...
Guanoinseln
Guanoinseln, s. Chinchainseln und Lobos.
Guantānamo
Guantānamo, Hauptstadt des gleichbenannten Distrikts (1899: 28,063 Einw.), im äußersten Südosten von Cuba, in reich angebauter Ebene an der weiten und tiefen G.-Bucht, steht ...
Guaporé
Guaporé (spr. ŭaporē, Itenez), fast bis zur Quelle schiffbarer Fluß in Südamerika, entspringt in der Serra dos Parecis in der brasil. Provinz Mato Grosso, unter 14°40´ ...
Guaraná
Guaraná (Guaranábrot), eine Art Schokolade, die in Pará und andern Distrikten Brasiliens von den Eingebornen aus den Früchten der Paullinia sorbilis Mart. bereitet wird. Man ...
Guaranda
Guaranda (spr. ŭa-), Hauptstadt der Provinz Bolivar in Ecuador, 2694 m ü. M., am Fuß des Chimborasso, an der Straße von Guayaquil nach Quito, ist Zentralpunkt des ...
Guarāni
Guarāni, Indianervolk in Paraguay, den argentinischen Uferstaaten des Parana und im brasil. Staate Parana. Früher kriegerisch, wurden sie durch die erfolgreiche ...
Guaranīn
Guaranīn, s. Kaffeïn.
Guaraumas
Guaraumas (Aramidae), Familie der Watvögel (s. d.).
Guarda
Guarda (spr. gŭár-), 1) Hauptstadt des gleichnamigen portug. Distrikts (Provinz Beira), 1039 m ü. M. auf einem östlichen Ausläufer der Serra da Estrella, an den Eisenbahnen ...
Guardafui
Guardafui (Gardafui, Promontorium Aromata der Alten, Ras Asir der Somal, Dschard Hafun der Araber), der östlichste Vorsprung Afrikas (Somalland), am Eingang in den Meerbusen von ...
Guardi
Guardi (spr. gŭár-), Francesco, ital. Maler, geb. 1712 in Venedig, gest. daselbst 1793, war Schüler und Nachfolger des Antonio da Canale und malte wie dieser Architekturen und ...
Guardiān
Guardiān (mittellat. guardianus, v. ital. guardiáno, »Wächter, Hüter«), heißt bei den Franziskanern und Kapuzinern der Pater Superior oder Vorgesetzte, in England ...
Guardinfante
Guardinfante (ital.), weiter Reifrock, wurde früher in Italien und Spanien zur Verdeckung der Schwangerschaft getragen.
Guarentigiierte Urkunden
Guarentigiierte Urkunden (Instrumenta guarentigiata), nach dem Sprachgebrauch der italienischen Juristen des Mittelalters Schuldurkunden, die um deswillen eine besondere ...
Guarība
Guarība, s. Brüllaffe.
Guarĭco
Guarĭco (spr. ŭa-),. Fluß in Venezuela, entspringt östlich vom See Tacarigua bei Cura, fließt südlich und mündet, durch mehrere Nebenarme des Apure verstärkt, als Apurito ...
Guarīni
Guarīni (spr. gwa-), Giovanni Battista, ital. Dichter, geb. 10. Dez. 1538 in Ferrara, gest. 7. Okt. 1612 in Venedig, wurde noch sehr jung Professor der Literatur und Philosophie ...
Guarīno
Guarīno (spr. gwa-, Varīnus), Humanist, geb. im Dezember 1370 in Verona, gest. 4. Dez. 1460 in Ferrara, erlernte 1403–08 in Konstantinopel das Griechische unter Chrysoloras, ...
Guarnaccia
Guarnaccia (spr. gwarnáttscha), s. Italienische Weine
Guarnēri
Guarnēri (Guarnerius), neben den Amati und Stradivari (s. diese Artikel) die dritte der berühmten Cremoneser Geigenbauerfamilien: 1) Andrea, Schüler von Niccolò Amati, gest. ...
Guarri
Guarri (Quarri), s. Euclea.
Guaschmalerei
Guaschmalerei, s. Gouachemalerei.
Guastaldīa
Guastaldīa, das Amt des Gastalde (s. d.).
Guastalla [1]
Guastalla (spr. gwa-), bis 1859 ein zu Modena gehöriges kleines Fürstentum in Oberitalien, jetzt ein Kreis der ital. Provinz Reggio nell' Emilia, 434 qkm (5,6 QM.) groß mit ...
Guastalla [2]
Guastalla, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Reggio nell' Emilia, ehemalige Hauptstadt des gleichnamigen Herzogtums (s. oben), an den Eisenbahnlinien Parma-Suzzara und ...
Guatavita
Guatavita (spr. ŭatawīta), Stadt im Depart. Cundinamarca der Republik Kolumbien, 43 km nordöstlich von Bogotá, 2900 m ü. M., mit Kohlengrube, Gießerei, hat 7000 Einw. Vor ...
Guatemāla [1]
Guatemāla (von Guauhtematlan, »voll Wälder«, oder Uhatezmalha, »Berg, der Wasser ausbricht«), mittelamerikan. Freistaat, zwischen 13°46´-17°44´ nördl. Br. und ...
Guatemāla [2]
Guatemāla (Santiago de G., auch G. la Nueva), Hauptstadt der Republik G. und bedeutendste Stadt Mittelamerikas, unter 14°38´ nördl. Br. und 90°21´ westl. L., 1480–1520 m ...
Guateque
Guateque (spr. ŭatēke), Stadt im Staat Boyacá der südamerikan. Republik Kolumbien, im Tenzatal, am östlichen Abhang der Kordillere, 1815 m ü. M., mit Gold-, Silber- und ...
Guatimozīn
Guatimozīn (eigentlich Quauhtemotzin), letzter König von Mexiko, Neffe und Schwiegersohn Montezumas (s. d.), wurde nach dem Tode von dessen Bruder, 25 Jahre alt, auf den Thron ...
Guavenbaum
Guavenbaum, s. Psidium.
Guaviare
Guaviare (spr. ŭawjāre, Guayabero), Fluß in der südamerikan. Republik Kolumbien, entspringt unter 3° nördl. Br. am Ostabfall der Cordillera Oriental, durchströmt die Llanos ...
Guaximafaser
Guaximafaser, s. Guazuma.
Guayabero
Guayabero, s. Guaviare.
Guayaki
Guayaki, Indianerstamm im südöstlichen Paraguay, zwischen dem Parana und der Cordillera de los Montes, lebt, nur 500–600 Köpfe stark, noch im Steinzeitalter. Von geringer ...
Guayama
Guayama (spr. ŭajā-), Hauptstadt des gleichnamigen Departements (1899: 111,986 Einw., davon 56,805 Weiße), an der Südküste von Puerto Rico, mit Zuckersiedereien, ...
Guayana
Guayana (spr. gŭajāna, auch Guyana, Guiana, Guaiana, hierzu Karte »Guayana«), der nordöstliche Teil Südamerikas zwischen 3°45´ südl. bis 8°30´ nördl. Br. und 50°-71° ...
Guayana
Guayana.
Guayānas
Guayānas, Indianerstamm der Tupi (s. d.) in Paraguay, an den rechtsseitigen Zuflüssen des Paraná, zwischen 25 und 26° südl. Br. Sie sind friedliche Ackerbauer und Jäger.
Guayānaströmung
Guayānaströmung, s. Atlantischer Ozean, S. 46.
Guayaquil [1]
Guayaquil (spr. ŭajakīl), Bucht von, einzige bedeutendere Meeresbucht an der Westküste Südamerikas, außerhalb des Fjordgebiets Patagoniens, liegt zwischen der Punta Santa ...
Guayaquil [2]
Guayaquil (spr. ŭajakīl, Santiago de G.), Haupthafen der südamerikan. Republik Ecuador und Hauptstadt der Provinz Guayas, 50 km oberhalb der Mündung des gleichnamigen Flusses ...
Guayas
Guayas (spr. ŭajās), Küstenprovinz von Ecuador, am Westabfall der Kordillere von Quito, benannt nach dem gleichnamigen Fluß, am Golf von Guayaquil, 29,795 qkm mit (1893) ...
Guaycuru
Guaycuru, große Gruppe von Indianerstämmen in Südamerika, am rechten Ufer des Paraguay und seinen westlichen Zuflüssen vom 19.–27.° südl. Br. Der zahlreichste Stamm sind ...
Guaymas
Guaymas (spr. ŭai-, San José de G.), Seestadt im mexikan. Staat Sonora, an der Mündung des Rio de G. in den Golf von Kalifornien, Ausgangspunkt einer nach Benson an der ...
Guayra, La
Guayra, La, s. Guaira.
Guaytēca
Guaytēca (spr. ŭai-), nördlichste Insel des Chonosarchipels (Chile) mit dem Hafen Melinca. Danach wird oft der ganze Archipel Guaylecasinseln genannt (s. Chonosinseln).
Guaza Sidhee
Guaza Sidhee, s. Haschisch.
Guazūma
Guazūma Plum., Gattung der Sterkuliazeen, Bäume mit einfachen gesägten, zuweilen sternfilzig bekleideten Blättern, kleinen Blüten in zymösen Blütenständen, die ...
Guázzo
Guázzo (ital.), Wasserfarbe; daher a g. malen, mit Wasserfarben, in Gouache malen (s. Gouachemalerei).
Guba
Guba, in Ungarn eine Art Mantel von grobem Wollenstoff.
Gubbet
Gubbet, afrikan. Landschaft, s. Kubbet.
Gubbĭo
Gubbĭo (das alte Iguvium, im Mittelalter Eugubium), Stadt in der ital. Provinz und dem Kreis Perugia, malerisch am Südabhang des römischen Alpenin an der Eisenbahnlinie ...
Guben
Guben, Stadt (Stadtkreis) im preuß. Regbez. Frankfurt, am Einfluß der Lubis in die Lausitzer Neiße, die von hier an schiffbar ist, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien ...
Guber
Guber, der größte Zufluß der Alle in Ostpreußen, mündet rechts bei Schippenbeil.
Gubernākel
Gubernākel (lat.), Steuerruder.
Gubernātis
Gubernātis, Angelo, s. De Gubernatis.
Gubernātor
Gubernātor (lat.), Steuermann, Gouverneur.
Gubérnija
Gubérnija (russ., Gouvernement), in Rußland seit Peter d. Gr. amtliche Bezeichnung der Provinzen oder Regierungsbezirke. Das G. zerfällt in Kreise (Ujésdy, Einzahl Ujésd).
Gubernĭum
Gubernĭum (neulat.), Verwaltung, Gouvernement; gubernial, auf das G. bezüglich, dahin gehörig.
Guberquelle
Guberquelle, eisenhaltige Arsenquelle bei Srebrenica in Bosnien, östlich von Sarajewo, unweit der Drina (serbische Grenze), deren Wasser insbes. bei Blutarmut, Bleichsucht und ...
Gubitz
Gubitz, Friedrich Wilhelm, Volksschriftsteller und Publizist, geb. 27. Febr. 1786 in Leipzig, gest. 5. Juni 1870 in Berlin, kam, anfangs zur Theologie bestimmt, mit seinem Vater ...
Gubuluwajo
Gubuluwajo, s. Buluwajo.
Gudar
Gudar, Sierra de, s. Iberisches Gebirgssystem.
Gudaren
Gudaren, Volksstamm, s. Asterabad (Provinz).
Gudbrandsdalen
Gudbrandsdalen, Tal im nördlichen Teil des norweg. Christiansamtes, 15,489 qkm (281,8 QM.) groß mit (1901) 41,500 Einw., vom Laagen (s. d.) durchflossen, ist etwa 250 km lang ...
Gudda
Gudda, arab. Maß, s. Gödde.
Gudden
Gudden, Bernhard von, Psychiater, geb. 7. Juni 1824 in Kleve, gest. 13. Juni 1886 im Starnberger See, studierte in Bonn, Berlin und Halle, wurde Assistent in Siegburg, 1851 ...
Gude
Gude, Hans, norweg. Maler, geb. 13. März 1825 in Christiania, gest. 17. Aug. 1903 in Berlin, kam 1841 nach Düsseldorf, war 1842 Schüler der dortigen Akademie und setzte seine ...
Gudehus
Gudehus, Heinrich, Bühnensänger (Heldentenor), geb. 30. März 1845 in Altenhagen (Hannover), hatte bereits als Schullehrer zu Kleinlehnen, Celle und Goslar gewirkt, als er sich ...
Güdemann
Güdemann, Moritz, jüd. Gelehrter, geb. 19. Febr. 1835 in Hildesheim, besuchte von 1854 ab das Rabbinerseminar und die Universität zu Breslau, wurde 1862 Rabbiner in Magdeburg ...
Gudenaa
Gudenaa (Gudensau), der größte Fluß in Jütland, entspringt im Amt Veile, durchfließt einige Seen und mündet nach einem Laufe von 158 km unterhalb Randers in den ...
Gudensberg
Gudensberg, Stadt im preuß. Regbez. Kassel, Kreis Fritzlar, an der Kleinbahn Grifte-G., 245 m ü. M., hat eine alte evang. Kirche, Synagoge, 2 verfallene Schlösser, Amtsgericht, ...
Gudermann
Gudermann, Christoph, Mathematiker, geb. 28. März 1798 in Winneburg bei Hildesheim, gest. 25. Sept. 1852 in Münster als Professor an der Akademie. Er war einer der ersten, die ...
Gudin
Gudin (spr. gūdäng), Théodore, franz. Maler, geb. 15. Aug. 1802 in Paris, gest. 11. April 1880 in Boulogne-sur-Seine, arbeitete anfangs bei Girodet-Trioson, verließ aber ...
Gudok
Gudok, russ. Streichinstrument, eine Art Violine mit nur diner Griffsaite und zwei Bordunen; der Klang des Gudoks erinnert sehr an die Drehleier.
Gudrun
Gudrun (mittelhochd. Kûtrûn), deutsches Epos, bildet gewissermaßen den versöhnenden Gegensatz zum Nibelungenlied, insofern darin die aufopfernde Treue, das demütige Dulden ...
Gudscharat
Gudscharat (Guzerat), Gebiet an der Nordwestküste von Vorderindien (s. Karte »Ostindien«), besteht aus der Insel Katsch, der Halbinsel Kathiawar und dem anstoßenden Festland, ...
Gudscharati
Gudscharati, eine der Tochtersprachen des Sanskrits, die in Britisch-Indien 1891 von 10,619,789 Menschen, vornehmlich in der Provinz Gudscharat der Präsidentschaft Bombay und in ...
Gudschrat
Gudschrat (Gujrat), 1) Grenzdistrikt in der britisch-ind. Provinz Pandschab, zwischen dem Tschenab- und Dschelamfluß bis zum Fuß des Himalaja, umfaßt 4887 qkm mit (1901) ...
Gudsö
Gudsö, dän. Dorf in Jütland zwischen Kolding und Fredericia, bemerkenswert durch das Gefecht vom 7. Mai 1849, in dem die schleswig-holsteinischen Truppen unter General v. Bonin ...
Guebern
Guebern (spr. gwē-, Gebern), s. Parsen.
Guébriant
Guébriant (spr. gebrĭāng), Jean Baptiste Budes, Graf von, Marschall von Frankreich, aus bretonischem Adel, geb. 2. Febr. 1602 in Plessis-Budes bei St.-Brieuc, gest. 24. Nov. ...
Guebwiller
Guebwiller (spr. gëbwilǟr), Stadt, s. Gebweiler.
Guelfen
Guelfen (spr. gwelf-), Parteiname für die Anhänger des Papsttums und die Gegner der deutschen Kaiser in Italien (vgl. Ghibellinen), hergeleitet von dem den Hohenstaufen ...
Guelfenorden
Guelfenorden, hannöver. Orden, 12. Aug. 1815 vom Prinz-Regenten, spätern König Georg IV. von England für Hannover gestiftet zur Belohnung von Zivil- und Militärdienst, ...
Guell y Renté
Guell y Renté (spr. ŭell), José, span. Schriftsteller und Politiker, geb. 14. Sept. 1818 in Havanna auf Euba, gest. 20. Dez. 1884 in Madrid, wurde, nachdem er seine ...
Guelph
Guelph (spr. gelf), Stadt in der kanad. Provinz Ontario, an den Fällen des Speed River, mit Ackerbauschule, Fabriken für Strumpf- und Wollwaren, Nähmaschinen, Ackergeräten, ...
Guenièvre
Guenièvre (ur. genjǟwr', Ginevra), Gemahlin des Königs Artur (s. d.).
Guépin
Guépin (spr. gepäng), Spitzname der Bewohner von Orléans.
Guer.
Guer., bei Tiernamen Abkürzung für F. Ed. Guérin-Mèneville (s. d.).
Guérande
Guérande (spr. gerāngd'), Stadt im franz. Depart. Niederloire, Arrond. St.-Nazaire, 5 km vom Atlantischen Ozean entfernt, an der Orléansbahn, hat wohlerhaltene Ringmauern mit ...
Guerber
Guerber (spr. ger-), Joseph, elsäss. Politiker, geb. 23. Sept. 1824 zu Weißenburg im Elsaß, studierte katholische Theologie in Straßburg und Bonn, ward 1848 Kaplan zu Hagenau, ...
Guerche, La
Guerche, La (spr. gärsch'), 1) G.-de-Bretagne, Stadt im franz. Depart. Ille-et-Vilaine, Arrond. Vitré, an der Westbahn, hat eine gotische Kirche, eine ehemalige ...
Guercino
Guercino (spr. gwertschīno), eigentlich Giovanni Francesco Barbieri, ital. Maler, geb. 8. Febr. 1591 in Cento (daher G. da Cento, »der Schielende von Cento«, genannt), war ...
Guéret
Guéret (spr. gerä), Hauptstadt des franz. Depart. Creuse, 460 m ü. M., an der Orléansbahn, hat eine Kirche aus dem 13. Jahrh., ein Schloß aus dem 15. Jahrh., ein Knaben- und ...
Guerēza
Guerēza, s. Stummelaffe.
Guericke
Guericke (spr. ge-), 1) Otto von, Physiker, geb. 20. Nov. 1602 in Magdeburg, gest. 11. Mai 1686 in Hamburg, studierte in Leipzig, Helmstedt und Jena die Rechte, dann zu Leiden ...
Guerickesche Halbkugeln
Guerickesche Halbkugeln, s. Luftpumpe.
Guerickesche Leere
Guerickesche Leere, die Luftleere, die durch die Luftpumpe hervorgebracht werden kann, im Gegensatz zu der vollkommnern Torricellischen Leere, die sich über der Quecksilbersäule ...
Guerickesche Wassermännchen
Guerickesche Wassermännchen ( Wettermännchen), hohle Glasfiguren, die bei Veränderung des Luftdruckes im Wasser steigen oder fallen und als Wetterpropheten benutzt wurden.
Guéridon
Guéridon (franz., spr. geridóng), Leuchterstuhl oder -Tischchen, auch Nipptisch.
Guérigny
Guérigny (spr. gerinji), Stadt im franz. Depart. Nièvre, Arrond. Nevers, am Zusammenfluß der Quellbäche der Nièvre und an der Lyoner Bahn, mit einem staatlichen ...
Guerillas
Guerillas (spr. gerilljas, »Freischaren«), in Spanien bewaffnete Volkshaufen, die durch Führung des »kleinen Krieges« (span. guerrilla) dem Feinde Schaden zuzufügen suchen. ...
Guérin
Guérin (spr. geräng), 1) Pierre Narcisse, Baron, franz. Maler, geb. 13. Mai 1774 in Paris, gest. 16. Juli 1833 in Rom, war Regnaults Schüler und zog zuerst die Aufmerksamkeit ...
Guérin-Mèneville
Guérin-Mèneville (spr. geräng-mǟn'wil'), Félix Edouard, Naturforscher, geb. 12. Okt. 1799 in Toulon, gest. 26. Jan. 1874 in Paris, bemühte sich um die Hebung der ...
Guérinière
Guérinière (spr. gerinĭǟr'), François Robichon de la, Stallmeister Ludwigs XV. von Frankreich, Reformator der alten von Pluvinel und dem Herzog von Newcastle gelehrten ...
Guernīca
Guernīca (spr. ger-, G. y Luno), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Vizcaya, im schönen, fruchtbaren Tale des Küstenflusses Mundaca, an der Eisenbahn Amorebieta-Bermeo ...
Guernsey
Guernsey (spr. görnsĭ), eine der zu England gehörigen Kanalinseln (Sarmia der Alten), 64,8 qkm groß mit (1901) 40,477 Einw., hat die Gestalt eines rechtwinkligen Dreiecks, mit ...
Guernseylilie
Guernseylilie, s. Nerine.
Guéronnière
Guéronnière, s. La Guéronnière.
Guéroult
Guéroult (spr. gerū), Adolphe, franz. Publizist, geb. 29. Jan. 1810 in Radepont (Eure), gest. 21. Juli 1872 in Vichy, Sohn eines reichen Industriellen, war ein begeisterter ...
Guerra-Junqueiro
Guerra-Junqueiro (spr. gerra-schunkéiru), Abilio, portug. Dichter, geb. 15. Sept. 1850 in Freixo de Espada Cinta (Provinz Traz os Montes), studierte in Coimbra die Rechte, ...
Guerrázzi
Guerrázzi (spr. gwe-), Francesco Domenico, ital. Politiker und Schriftsteller, geb. 12. Aug. 1804 in Livorno, gest. daselbst 23. Sept. 1873, studierte die Rechte in Pisa und ...
Guerre
Guerre (franz., spr. gǟr', vom altdeutsch. werra), Krieg; g. à outrance, g. à mort, Krieg bis aufs Messer; g. de plume, Federkrieg, literarische Fehde; à la g. comme à la g.! ...
Guerrēro
Guerrēro (spr. ge-), Staat der Republik Mexiko, vom Stillen Ozean sowie von Oajaca, Puebla, Morelos, Mexiko und Michoacan begrenzt, enthält 66,477 qkm und (1901) 479,205 Einw., ...
Guerrero
Guerrero (spr. ge-), Städtchen im mexikan. Staat Tamaulipas, unfern der Mündung des Rio Salado in den Rio Grande del Norte, mit Kohlen- und Silbergruben.
Guerrier
Guerrier (spr. gärjé), Wladimir, russ. Historiker, geb. 1839, studierte in Moskau, wurde hier 1872 Professor der allgemeinen Geschichte und richtete Unterrichtskurse für Frauen ...
Guerrier de Dumast
Guerrier de Dumast (spr. gärjé dö dümā), Prosper, franz. Schriftsteller, geb. 26. Febr. 1796 in Nancy, gest. daselbst 26. Jan. 1883, ergriff erst die Advokatenlaufbahn, nahm ...
Guerriēri-Gonzāga
Guerriēri-Gonzāga (spr. gwer-), Anselmo, Marchese, ital. Dichter und Politiker, geb. 19. Mai 1817 in Mantua, gest. 24. Sept. 1879 auf der Villa Paludano bei Mantua, wurde in ...
Guerrīni
Guerrīni (spr. gwer-), Olindo (Pseudonym Lorenzo Stecchetti), ital. Lyriker, geb. 4. Okt. 1845 in Sant' Alberto bei Ravenna, studierte in Ravenna, Turin und Bologna, wo er 1868 ...
Guers.
Guers., bei Pflanzennamen Abkürzung für L. B. Guersent (spr. gärßāng), geb. 1776, starb 1848 als Arzt in Paris.
Guesclin
Guesclin, Bertrand du, s. Duguesclin.
Guessard
Guessard (spr. gässār), François, franz. Philolog, geb. 29. Jan. 1814 in Passy, gest. 7. Mai 1882 in Ménil-Durand (Calvados), war anfangs Sekretär Raynouards, später ...
Guetária
Guetária (spr. ge-), Stadt in der span. Provinz Guipuzcoa, Bezirk Azpeitia, am Vizcayischen Meerbusen und an der Eisenbahn San Sebastian-Bilbao, hat eine gotische Kirche aus dem ...
Gueterbock
Gueterbock, Karl Eduard, Jurist, geb. 18. April 1830 zu Königsberg i. Pr., habilitierte sich 1861 an der Universität seiner Vaterstadt und wurde 1863 zum außerordentlichen, ...
Guettée
Guettée (spr. gettē'), Aimé François, später Wladimir, franz. Geistlicher, geb. 1. Dez. 1816 in Blois, gest. 8. April 1892 in Paris, war seit 1851 Seelsorger am Hospital ...
Gueule
Gueule (franz., spr. göl'), Maul, Rachen, Schnauze der Fleischfresser. Science de g., Kochkunst, die ausgebildete Kunst, seinem Gaumen und Magen zu dienen. Montaignes berühmtes ...
Gueules
Gueules (franz., spr. göl'), die Wappenfarbe Rot. Vgl. Pelzwerk.
Gueusen
Gueusen (spr. geus-), s. Geusen.
Guevāra
Guevāra (spr. gew-), Antonio de, span. Schriftsteller, geboren gegen Ende des 15. Jahrh. in Vizcaya, gest. 1545, verbrachte seine Jugendjahre am Hofe der Königin Isabella und ...
Guevara y Dueñas
Guevara y Dueñas (spr. gewāra i duénjas), Luis Velez de, span. Dichter, geb. im Januar 1570 zu Ecija in Andalusien, gest. 10. Nov. 1646 in Madrid, kam sehr jung als Advokat ...
Guffens
Guffens, Godefried, belg. Maler, geb. 22. Juli 1823 in Hasselt, bildete sich in Gemeinschaft mit Jan Swerts (s. d.) auf der Akademie in Antwerpen unter N. de Keyser, ging dann mit ...
Gufferlinie
Gufferlinie (Mittelmoräne), s. Gletscher, S. 30.
Gügel
Gügel, Wallfahrtskirche in Oberfranken, s. Scheßlitz
Gugel
Gugel (Gogel, Kugel, v. lat. cucullus), eine schon im Altertum gebräuchliche Kapuze mit Schulterkragen, im Mittelalter anfangs am Mantel, bei den Mönchen an der Kutte befestigt, ...
Gugelhaube
Gugelhaube (Kugelhaube), s. Rüstung.
Gugelhopf
Gugelhopf, in Österreich und Süddeutschland ein Napf- oder Aschkuchen.
Gugemucke
Gugemucke, soviel wie Champignon.
Gugérner
Gugérner, german. Stamm, wurden von Tiberius auf das linke Rheinufer verpflanzt, um den Rhein gegen die Anfälle der überrheinischen Germanen zu schützen, traten aber später ...
Guglielmi
Guglielmi (spr. guljélmi), Pietro, ital. Opernkomponist, geb. im Mai 1727 in Massa Carrara, gest. 19. Nov. 1804 in Rom, Schüler seines Vaters Giacomo G., der Kapellmeister des ...
Güglingen
Güglingen (Giglingen), Stadt im württemb. Neckarkreis, Oberamt Brackenheim, an der Zaber und der Staatsbahnlinie Lauffen a. N.-Leonbronn, 209 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ...
Guhl
Guhl, Ernst, Kunstschriftsteller, geb. 20. Juli 1819 in Berlin, gest. daselbst 20. Aug. 1862, studierte seit 1838 in Berlin Philologie, richtete aber seine Forschungen vornehmlich ...
Guhr
Guhr (Plur. Guhren), auch Gur, ein durch Zersetzung von Organismen oder Gesteinen etc. entstandener Schlamm, wie Kieselgur (s. d.), Eisengur (schlammiger Limonit), Seeerz, ...
Guhrau
Guhrau (wend. Gora, »der Berg«), Kreisstadt im preuß. Regbez. Breslau, an der Staatsbahnlinie Bojanowo-G., 87 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Waisenhaus, ...
Guhrauer
Guhrauer, Gottschalk Eduard, Literarhistoriker, geb. 1809 zu Bojanowo im Posenschen, gest. 5. Jan. 1854 in Breslau, studierte zu Breslau und Berlin Philosophie und Philologie und ...
Guhus
Guhus (engl. Goonze), kleines ostind. Silbergewicht zu 6 Tschoh: in Bombay 1/100 Tola = 116 mg, an andern Orten der Präsidentschaft etwas schwerer.
Guiāna
Guiāna, Land, s. Guayana.
Guiart des Moulins
Guiart des Moulins (spr. giār dä muläng), altfranzösischer Schriftsteller, geb. 1251 zu Aire-en-Artois, wo er Kanonikus und Dekan wurde und nach 1313 starb. Er verfaßte vor ...
Guibert
Guibert (spr. gibǟr), 1) Jacques Antoine Hippolyte, Graf von, militär. Schriftsteller, geb. 12. Nov. 1743 in Montauban, gest. 6. Mai 1790 in Paris, wohnte als Sohn des ...
Guibray
Guibray (spr. gibrä), Vorstadt von Falaise (s. d.).
Guicciardīni
Guicciardīni (spr. gwitschar-), 1) Francesco, ital. Geschichtschreiber, geb. 6. März 1483 in Florenz, gest. 23. Mai 1540, studierte in Padua, wurde in seiner Vaterstadt ...
Guich.
Guich., bei Tiernamen Abkürzung für Adolphe Guichuier, Ichthyolog.
Guichard
Guichard (spr. gischár), Karl Gottlieb, der unter dem Namen Quintus Icilius bekannte Liebling Friedrichs d. Gr., Militärschriftsteller, geb. 1724 in Magdeburg aus einer Familie ...
Guiche
Guiche (spr. gĭsch'), Diane von Gramont, Gräfin von, genannt die schöne Corisande, einzige Tochter Pauls von Andouins, Vicomtes v. Louvigny, geb. 1554, gest. 1620, vermählte ...
Guichenbach
Guichenbach, Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Saarbrücken, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Berginspektion, Steinkohlenbergbau und (1900) 4880 Einw.
Guicowar
Guicowar, s. Gaikawar.
Guida
Guida (ital., spr. gwīda), s. Fuge.
Guide
Guide (franz., spr. gīd'), Führer, Wegweiser (auch als Buchtitel, soviel wie Leitfaden, Reisehandbuch). In französischen, später in andern Heeren waren Guiden des Landes und ...
Guidi
Guidi (spr. gwīdi), 1) Alessandro, ital. Dichter, geb. 14. Juni 1650 in Pavia, gest. 12. Juni 1712 in Frascati, stand am Hofe von Parma in hohem Ansehen und begleitete die ...
Guidiccioni
Guidiccioni (spr. gwiditschōni), Giovanni, ital Dichter, geb. 25. Febr. 1500 in Lucca, gest. 1541 im Macerata, lebte in seiner Jugend am Hofe des Kardinals Farnese, des ...
Guido
Guido (spr. gīdo oder gwīdo), romanische Form des altdeutschen Personennamens Wito (Wido). Merkwürdige Träger dieses Namens sind: 1) G. (II), Herzog von Spoleto und römischer ...
Guido Rēni
Guido Rēni (spr. gwido), Maler, s. Reni.
Guido von Arezzo
Guido von Arezzo (lat. Aretīnus), Musikschriftsteller, geb. um 990 nach gewöhnlicher Annahme in Arezzo, nach neuern Forschungen aber (Dom Germain Morin in der »Revue de l'art ...
Guidon
Guidon (franz., spr. gidóng), ehemals soviel wie Standarte; Signal- oder Absteckfähnchen; auch Hinweisungszeichen () auf einen ausgelassenen Satz (beim Schreiben oder in ...
Guidonische Hand
Guidonische Hand, s. Harmonische Hand.
Guidonische Silben
Guidonische Silben, nach Guido von Arezzo benannt, s. Solmisation.
Guienne
Guienne (spr. gi-enn'), Provinz, s. Guyenne.
Guiffrey
Guiffrey (spr. gifrä), Jules, franz. Kunstschriftsteller, geb. 29. Nov. 1840 in Paris, studierte Rechtswissenschaft, wurde Lizentiat und erhielt eine Anstellung im Archivdienst ...
Guignes
Guignes (spr. gīnj'), 1) Joseph de, franz. Orientalist, geb. 19. Okt. 1721 in Pontoise, gest. 19. März 1800 in Paris, wurde 1745 Sekretär an der königlichen Bibliothek, 1757 ...
Guignets Grün
Guignets Grün (spr. ginjä), s. Chromhydroxyd.
Guija
Guija (spr. gīcha), Laguna de, See in Mittelamerika, zu Salvador und Guatemala gehörig, unter 14°15´ nördl. Br., von W. nach O. 30 km lang, 10 km breit und 460 m ü. M., ist ...
Guilbert
Guilbert (spr. gilbǟr), Yvette, franz. Sängerin, geb. 1869 in Paris, war zuerst seit 1889 als Choristin am Théâtre des Variétés tätig und trat dann als Solosängerin in ...
Guilders
Guilders, s. Gurd.
Guildford
Guildford (spr. gillförd), Hauptstadt (municipal borough) der engl. Grafschaft Surrey, in malerischer Gegend am Wey, der sich hier durch die nördlichen Downs eine Bahn bricht, ...
Guildhall
Guildhall (engl., spr. gild-haol), eigentlich Halle der Gilden, jetzt im Sinne von Rathaus gebraucht.
Guilford
Guilford, Graf von, s. North.
Guilford Court House
Guilford Court House (spr. gillförd kōrt haus), Ort im nordamerikan. Staat Nordcarolina, Grafschaft Guilford. Hier siegten 15. März 1781 die Briten unter Cornwallis über die ...
Guilhem Anelier
Guilhem Anelier, s. Provenzalische Literatur.
Guilhem de Cabestanh
Guilhem de Cabestanh (spr. gilljäm dö kabestánj), Troubadour aus der Grafschaft Roussillon, wurde an Stelle des ältern Bretonen Guiron zum Helden der Sage vom gegessenen ...
Guilhem de Tudela
Guilhem de Tudela, s. Provenzalische Literatur.
Guilhem Figueiras
Guilhem Figueiras, s. Provenzalische Literatur.
Guilhem Riquier
Guilhem Riquier (spr. gilljäm rikjér), der letzte Troubadour von Bedeutung, gebürtig aus Narbonne, dichtete von 1254–94. Seine Gedichte, zu denen er selbst die Jahreszahlen ...
Guiliélma
Guiliélma, Palme, s. Bactris.
Guiliélmus
Guiliélmus (lat.), soviel wie Wilhelm.
Guill.
Guill., bei Pflanzennamen Abkürzung für Ant. Guillemin (s. d.).
Guillaume d'Orange
Guillaume d'Orange (spr. gījōm' dorāngsch'), auch Guillaume an court nez genannt, da er im Kampf mit einem Riesen die Nasenspitze verlor, ist in der Karlssage der treueste ...
Guillaume de Lorris
Guillaume de Lorris (spr. gījōm' dö lŏrís), franz. Dichter, verfaßte, 25 Jahre alt, um 1237 den ersten Teil des berühmten »Roman de la Rose« (neueste Ausg. von Marteau, ...
Guillaume de Machaut
Guillaume de Machaut (spr. gījōm' dö mascho), franz. Dichter und Musiker, geb. zwischen 1282 und 1284 in Machault (Depart. Seine-et-Marne), gest. um 1377 in Reims, war 1301 ...
Guillaume [1]
Guillaume (franz., spr. gījōm'), soviel wie Wilhelm.
Guillaume [2]
Guillaume (spr. gījōm'), Eugène, franz. Bildhauer, geb. 4. Juli 1822 in Montbard (Côte-d'Or), machte seine ersten künstlerischen Studien in Dijon und kam dann nach Paris, wo ...
Guillaumesches Metall
Guillaumesches Metall, s. Nickelstahl.
Guillaumet
Guillaumet (spr. gijomä), Gustave, franz. Maler, geb. 26. März 1840 in Paris, gest. daselbst durch Selbstmord 14. März 1887, studierte auf der École des beaux-arts und wurde ...
Guillem
Guillem, s. Guilhem.
Guillemets
Guillemets (franz., spr. gij'mä), soviel wie Anführungszeichen (s. d.), angeblich nach dem Namen ihres Erfinders, Guillemet, so genannt.
Guillemin
Guillemin (spr. gij'mäng), 1) Antoine, Botaniker, geb. 20. Jan. 1796 in Pouilly-sur-Saône, gest. 13 Jan. 1842 in Montpellier, Konservator der botanischen Sammlungen des Barons ...
Guillochieren
Guillochieren (franz., spr. gi[l]josch-, angeblich nach dem Erfinder, Namens Guillot), die Herstellung gewisser, den Gravierungen verwandter Verzierungen (Guilloche) auf Metallen ...
Guillotière, La
Guillotière, La (spr. gijŏtjǟr'), Stadtteil von Lyon (s. d.).
Guillotin
Guillotin (spr. gijŏtäng), Joseph Ignace, Mediziner, geb. 28. Mai 1738 in Saintes (Depart. Charente-Inf.), gest. 26. März 1814 in Paris, wurde früh Professor am jesuitischen ...
Guillotīne
Guillotīne (spr. gi[l]jo-), die während der Revolution in Frankreich 1792 vom Konvent eingeführte, nach ihrem angeblichen Erfinder, dem Pariser Arzt Joseph Ignace Guillotin (s. ...
Guilmant
Guilmant (spr. gilmáng), Alexandre, franz. Orgelspieler und Komponist, geb. 12. März 1837 in Boulogne-sur-Mer als Sohn eines tüchtigen Organisten (Jean Baptist G. 1793–1890), ...
Guimarães [1]
Guimarães (spr. gimarāingsch), Stadt im portugies. Distrikt Braga (Provinz Minho), in schönem Tal an der Schmalspurbahn Brugado-G., hat Ruinen eines hochgelegenen Schlosses, ...
Guimarães [2]
Guimarães (spr. gimarāingsch), Bernarda Joaquim da Silva; brasil. Dichter und Romanschriftsteller, geb. 1827, gest. 1885, veröffentlichte »Cantos da solidão« (Saõ Paulo ...
Guimbarde
Guimbarde (franz., spr. gängbárd', ehedem auch Mariée), veraltetes Kartenspiel; speziell Coeur-Dame darin.
Guimond de la Touche
Guimond de la Touche (spr. gīmong d'la tusch'), franz. Dramatiker, s. Französische Literatur, S. 11.
Guimpe
Guimpe (franz., spr. gängp'), Brustschleier der Nonnen (deutsch Wimpel, s. d.); auch Bezeichnung für ein ärmelloses, von Frauen unter dem Kleide getragenes Leibchen. Dann ...
Guimpel
Guimpel, Friedrich, s. »G, et G.«
Guinanen
Guinanen, Volk auf Luzon, s. Ginanen.
Guinēa
Guinēa (spr. gi-; hierzu die Karte »Ober-Guinea und West-Sudân«), Teil der Westküste Afrikas, vom Kap Roxo (12°19´ nördl. Br.) bis Kap Negro (16° südl. Br.), zerfällt ...
Guinea
Guinea (spr. ginni, franz. Guinée), eine zuerst 1662 aus afrikanischem Gold 11/12 fein geprägte englische Münze von 8,3878 g Rauh- und 22/89 Troy-Unze Feingewicht, im Sollwert ...

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