Слова на букву gran-honn (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву gran-honn (8408)

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Güsel
Güsel (türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen vorkommend, bedeutet »schön«.
Gusj
Gusj, russ. Fabrikdorf, s. Melenki.
Gusla
Gusla, primitives lautenartiges Instrument der Serben mit gewölbtem Schallkörper, einer Membran als Resonanzboden, mit einer Roßhaarsaite bezogen.
Gusli
Gusli, Musikinstrument, s. Gußli.
Guss.
Guss., bei Pflanzennamen Abkürzung für Giovanni Gussone, geb. 8. Febr. 1787 in Villamaina, Direktor des Botanischen Gartens in Bocca di Falco bei Palermo, gest. 14. Jan. 1866 ...
Gussenbauer
Gussenbauer, Karl, Chirurg, geb. 30. Okt. 1842 zu Ober-Vellach im Mölltal (Kärnten), gest. 18. Juni 1903 in Wien, studierte in Wien, wurde hier Assistent an Billroths Klinik, ...
Gusserow
Gusserow, Adolf, Mediziner, geb. 8. Juli 1836 in Berlin, studierte daselbst, in Würzburg und Prag, habilitierte sich 1864 als Privatdozent für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten ...
Gussōne
Gussōne, Botaniker, s. Guss.
Gussow
Gussow, Karl, Maler, geb. 25. Febr. 1843 in Havelberg, ging zum Besuch der Kunstschule nach Weimar, wo er sich anfangs an A. v. Ramberg und dann an Pauwels anschloß. Nachdem er ...
Gustatĭo
Gustatĭo (lat.), beim römischen Hauptmahl das Voressen, berechnet auf Anreizung des Appetits, meist aus Salat, Schaltieren, leichten Fischen, Eiern mit pikanten Saucen bestehend.
Gustav
Gustav (schwed. Gustaf, altnord. Gûdstafr, »Kriegsstab«, d. h. Held). Von Trägern dieses Vornamens seien genannt: 1) G. I. (G. Eriksson Wasa), König von Schweden, geb. 3. Mai ...
Gustav Adolf-Verein
Gustav Adolf-Verein (Evangelischer Verein der Gustav Adolf-Stiftung) ist eine Vereinigung innerhalb der evangelisch-protestantischen Kirche mit dem auf Gal. 6, 10 gegründeten ...
Gustav vom See
Gustav vom See, Pseudonym, s. Struensee 3).
Gustavĭa
Gustavĭa, s. Japarandiba.
Gustavsburg
Gustavsburg, Wohnplatz in der hess. Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau, zur Gemeinde Ginsheim gehörig, zwischen Main und Rhein, Mainz schräg gegenüber, mit Station ...
Gustavsvärn
Gustavsvärn, Festung, s. Hangö.
Güste
Güste, soviel wie unfruchtbar, s. Gelt.
Güstebiese
Güstebiese, Dorf im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Königsberg, an der Oder, hat eine evang. Kirche, Dampfsägemühle, Zementziegelfabrik und (1900) 1695 Einwohner.
Güsten
Güsten, Stadt im Herzogtum Anhalt, Kreis Bernburg, an der Wipper, 63 m ü. M., Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Berlin-Blankenheim, G.-Eilsleben und Aschersleben-Köthen, hat ...
Güster
Güster, Fisch, s. Blicke.
Gustiberge
Gustiberge, s. Alpenwirtschaft.
Gustieren
Gustieren (lat.), an etwas Geschmack finden.
Gusto
Gusto (ital.), Geschmack, Neigung.
Gustōs
Gustōs (lat.), schmackhaft, geschmackvoll.
Güstrow
Güstrow, Hauptstadt des mecklenburg. Herzogtums G. oder des Wendischen Kreises, an der schiffbaren Nebel, 13 m ü. M., Knotenpunkt der Linien Lübeck-Strasburg i. U., Rostock-G. ...
Gustus
Gustus (lat.), der Geschmack (s. d.).
Güstvieh
Güstvieh, soviel wie Geltvieh, s. Gelt.
Gut Heil
Gut Heil, Turnergruß, in Erneuerung eines altdeutschen Zurufs aufgekommen, besonders seit 1840 vom Kreise des sächsischen Turnvaters O. L. Heubner aus verbreitet und auch von ...
Gut of Canso
Gut of Canso (spr. gött), s. Canso.
Gut [1]
Gut (engl., spr. gött, »Darm«), s. Seidendarm.
Gut [2]
Gut bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch als Eigenschaftswort das Zweckentsprechende, Nützliche, Zuträgliche, Lusterweckende (gute Waren, gute Bücher, gute Küche etc.). Da ...
Gut [3]
Gut, Jagdausdruck für schön, das vom Wilde nicht gebraucht werden darf.
Gut [4]
Gut (das G.), ein Besitztum, Grundbesitz, Landgut (geschlossene Güter als unteilbarer Grundbesitz), s. Landwirtschaftliche Betriebserfordernisse. Auch ein Vermögen überhaupt, ...
Gut [5]
Gut, alles Tauwerk an Bord eines Schiffes. Stehendes G. dient zur Stützung der Bemastung. Wanten, Pardunen und Stagen; laufendes G. zur Bedienung der Stengen, Rahen und Segel, ...
Gut [6]
Gut, in der Technik soviel wie Masse, Stoff, Material, z. B. Fördergut, das geförderte Material; Mahlgut, die gemahlene Masse; Pochgut, die gepochte (zerstampfte) Erzmasse; ...
Gut-Templer-Orden
Gut-Templer-Orden (The Independent Order of Good Templars), ein 1852 in New York als Abzweigung von dem bedeutungslos gebliebenen Order of Good Templars entstandener Verein zur ...
Gúta
Gúta (Gutta), bedeutendster Markt auf der Großen Schüttinsel im ungar. Komitat Komorn, gegenüber der Mündung der Waag in die Kleine Donau (Waag-Donau), mit reichem Fischfang ...
Gutach [1]
Gutach, linker Nebenfluß der Kinzig im bad. Schwarzwald, entspringt oberhalb Triberg, bildet daselbst den schönsten Wasserfall des Schwarzwaldes, den Fallbach, fließt durch ein ...
Gutach [2]
Gutach, Dorf und Luftkurort (282 m ü. M.) im bad. Kreis Offenburg, Amt Wolfach, im Schwarzwald, an der Gutach und der Staatsbahnlinie Offenburg-Singen, hat eine evang. Kirche, ...
Gutachten
Gutachten, ein mit Gründen unterstütztes Urteil Sachverständiger (s. d.). Nach der deutschen Zivilprozeßordnung (§ 144 und 402 ff.) darf das Gericht die Begutachtung durch ...
Gutachter
Gutachter, andre Bezeichnung für Sachverständiger (s. d. und Gutachten).
Gutberlet
Gutberlet, Konstantin, kath. Philosoph und Theolog, geb. 10. Jan. 1837 zu Geismar in der Rhön, war 1856–62 Zögling des Collegium germanicum in Rom, wurde 1862 Professor der ...
Gutbringen
Gutbringen, soviel wie gutschreiben (s. d.).
Gutbrod
Gutbrod, Karl, Reichsgerichtspräsident, geb. 10.März 1844 in Stuttgart, studierte in Heidelberg, Leipzig und Tübingen 1862–66 die Rechte, befand sich 1868–77 in ...
Güte
Güte, die auf starker Entwickelung der sympathetischen Gefühle beruhende Neigung, andern Gutes zu erweisen, als Gegenteil der Bosheit, die ihre Befriedigung darin findet, andern ...
Gute Aufnahme
Gute Aufnahme bereitet man einem Wechsel durch Annahme (Akzept) oder dessen pünktliche Einlösung.
Gute Dienste
Gute Dienste (franz. Bons offices), im Völkerrecht die Bezeichnung für die Bemühungen dritter Staaten, bei Streitigkeiten andrer Staaten die gütliche Beilegung zu veranlassen, ...
Gute Sitte
Gute Sitte. In der Rechtssprache versteht man unter guter Sitte alles das, was der jeweiligen sittlichen Anschauung eines ganzen Volkes entspricht, nicht also noch so verbreitete ...
Gute Werke
Gute Werke (lat. bona opera) bilden einen im Reformationszeitalter zwischen den katholischen und protestantischen Theologen und auch inmitten der letztern selbst streitig ...
Gutedel
Gutedel, s. Weinstock.
Guten Hoffnung, Vorgebirge der
Guten Hoffnung, Vorgebirge der, s. Kapkolonie.
Gütenbach
Gütenbach, Dorf und Luftkurort im bad. Kreis Villingen, Amt Triberg, im Schwarzwald im schönen Simonswalder Tal, 868 m ü. M., hat eine altkath. Kirche und eine römisch-kath. ...
Gutenberg [1]
Gutenberg, Dorf im württemberg. Donaukreis, Oberamt Kirchheim u. T., am Ursprung der Lauter, hat eine evang. Kirche, Obstbau und (1900) 447 Einw. Dabei die Burgruine Sperbereck ...
Gutenberg [2]
Gutenberg, Johann Gensfleisch zum G., der Erfinder der Buchdruckerkunst, geboren innerhalb der Jahre 1394–97 in Mainz, gest. daselbst 1468. Er stammte aus dem ...
Gutenberg-Gesellschaft
Gutenberg-Gesellschaft, gegründet 1901 auf Anregung von K. Dziatzko bei der Eröffnung des Gutenberg-Museums (s. d.). Ihr Zweck ist die Förderung des Gutenberg-Museums und die ...
Gutenberg-Museum
Gutenberg-Museum zu Mainz, gegründet bei der fünfhundertsten Geburtsfeier Gutenbergs 1900 und 1901 eröffnet. Seine Aufgabe ist: die auf Gutenberg und die Erfindung der ...
Gutenbrunn
Gutenbrunn, Vorstadt von Baden bei Wien (s. Baden 2, S. 256).
Gutenstein
Gutenstein, Marktflecken in Niederösterreich, Bezirksh. Wiener-Neustadt, 482 m ü. M., im obern Piestingtal an der Staatsbahnlinie Wittmannsdorf-G. reizend gelegen, Sitz eines ...
Güter
Güter, s. Gut (das G.) und Eisenbahntarife, S. 541 ff.
Guter Glaube
Guter Glaube (Bona fides), Redlichkeit und Arglosigkeit in bezug auf die eigne und auf die Handlungsweise andrer, im Gegensatz zur mala fides, dem bösen Glauben. Der gute Glaube ...
Guter Hirt
Guter Hirt (Pastor bonus), in den ältesten Zeiten des Christentums eine häufig vorkommende sinnbildliche Darstellung Christi, die aus seinen eignen Worten, besonders im ...
Guter Montag
Guter Montag, soviel wie Blauer Montag.
Guter Name
Guter Name, soviel wie guter Ruf, s. Ruf und Beleidigung.
Guter Taktteil
Guter Taktteil, soviel wie akzentuierter Taktteil, s. Takt.
Guter Ton
Guter Ton (franz. bon ton), wie Takt und Taktgefühl der Musiksprache entnommene Bezeichnung der besten Umgangsform und Lebensart. Sehr verschieden vom feinen oder höfischen Ton, ...
Güterabschätzung
Güterabschätzung (Taxation, Anschlag, Wertanschlag, Bonitierung), die Wertschätzung von Landgütern oder einzelnen Grundstücken durch Privatpersonen, durch Kommissionen oder ...
Güterabtretung
Güterabtretung ( Vermögensabtretung), s. Cessio bonorum.
Güterausschlachtung
Güterausschlachtung, s. Güterschlächterei und Dismembration.
Güterbahnhöfe
Güterbahnhöfe, s. Bahnhof und Güterschuppen.
Güterbeschauer
Güterbeschauer sind obrigkeitlich bestellte Personen, denen die Besichtigung und Aufnahme abgabepflichtiger Waren obliegt, auch soviel wie Bracker (s. d.) oder Mäkler (s. d.).
Güterbestätterei
Güterbestätterei (Bestätterung) heißt der Geschäftsbetrieb derjenigen Personen (Güterbestätter, Güterbestätiger, Güterschaffner, Verlader, in Hamburg Litzenbrüder), ...
Güterbücher
Güterbücher, s. Grundbücher.
Gütereinheit
Gütereinheit, s. Ehegüterrecht, S. 401.
Gütereinziehung
Gütereinziehung, s. Einziehung.
Gütererzeugung
Gütererzeugung (Güterproduktion), s. Produktion.
Gütergemeinschaft
Gütergemeinschaft, eheliche, allgemeine, partikuläre, formale, nießbräuchliche, s. Ehegüterrecht. G. im sozialistischen Sinne, s. Sozialismus und Kommunismus.
Güternebenstellen
Güternebenstellen, s. Eisenbahngüternebenstellen.
Güterpfleger
Güterpfleger (Güterverwalter, Curator bonorum) nennt man in der Rechtssprache die auf Grund einer gesetzlichen Vorschrift mit der Verwaltung eines fremden Vermögens beauftragte ...
Güterrecht der Ehegatten
Güterrecht der Ehegatten, s. Ehegüterrecht.
Güterrechtsregister
Güterrechtsregister ist ein durch das Bürgerliche Gesetzbuch (§ 1558 ff.) angeordnetes gerichtliches Register zur Feststellung besonderer Vorgänge hinsichtlich der ...
Güterschaffner
Güterschaffner, s. Güterbestätterei.
Güterschätzung
Güterschätzung, landwirtschaftliche, s. Güterabschätzung.
Güterschlächterei
Güterschlächterei (Güterausschlachtung, Hofmetzgerei), volkstümlicher Ausdruck zur Bezeichnung des gewerbsmäßigen Ankaufs von Landgütern zum Zweck der Zerschlagung und ...
Güterschluß
Güterschluß, gesetzliche Bestimmungen, wonach die Teilung landwirtschaftlicher Anwesen unter ein bestimmtes Maß unzulässig oder von obrigkeitlicher Genehmigung abhängig sind. ...
Güterschuppen
Güterschuppen der Eisenbahn dienen zur Vermittelung des Stückgutverkehrs zwischen Bahn und Publikum, während das Rohgut in ganzen Wagenladungen im Freiladeverkehr auf offenen ...
Gütersloh
Gütersloh, Stadt im preuß. Regbez. Minden, Kreis Wiedenbrück, 18 km südwestlich von Bielefeld, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Wustermark-Hamm und der Eisenbahn ...
Güterstand
Güterstand, ehelicher, heißt das Rechtsverhältnis, das zwischen Ehegatten in bezug auf ihr beiderseitiges Vermögen (Gut) besteht. S. Ehegüterrecht.
Guterstein
Guterstein, s. Urach.
Gütertarif
Gütertarif, s. Eisenbahntarife, S. 541 ff.
Gütertrennung
Gütertrennung, s. Ehegüterrecht, S. 402.
Güterumlauf
Güterumlauf, in der Volkswirtschaftslehre die Bewegung der Güter (Rohstoffe, Halbfabrikate, fertige Erzeugnisse) vom Produzenten bis zu demjenigen, der dieselben für weitere ...
Güterverbrauch
Güterverbrauch, s. Konsumtion.
Gütervereinigung
Gütervereinigung, s. Ehegüterrecht, S. 401.
Güterversender
Güterversender, der Spediteur, s. Spedition.
Güterverteilung
Güterverteilung, in der Volkswirtschaft der Vorgang, durch den die in den verschiedenen Unternehmungen erzeugten Güter sich auf Grund der gegebenen Gestaltung des Besitzes und ...
Güterwagen
Güterwagen, s. Eisenbahnwagen, S. 551.
Güterzertrümmerung
Güterzertrümmerung, s. Dismembration und Güterschlächterei.
Güterzirkulation
Güterzirkulation, soviel wie Güterumlauf (s. d.).
Güterzüge
Güterzüge, s. Eisenbahnzüge.
Güterzusammenlegung
Güterzusammenlegung, s. Dismembration und Flurregelung.
Gutgewicht
Gutgewicht, dem Käufer, in der Regel dem Kleinhändler von dem Großhändler zugestandener Gewichtsvorteil, um jenen für das Einwiegen zu entschädigen, beträgt gewöhnlich 1 ...
Gutgläubiger Besitz
Gutgläubiger Besitz, s. Besitz.
Guthaben
Guthaben, die Summe, die ein Kaufmann von einem andern zu fordern hat, im Kontokorrentverkehr der Saldo, der beim Abschluß der Rechnung dem Kontokorrententnehmer verbleibt; auch ...
Guthe
Guthe, 1) Hermann, Geograph, geb. 22. Aug. 1825 zu Andreasberg im Harz, gest. 29. Jan. 1874 in München, studierte in Göttingen und Berlin Philologie, Geschichte und (durch Karl ...
Gúthi-Ország
Gúthi-Ország (spr. gūti-orßāg), altungar. Adelsgeschlecht, das seit Siegmund den Namen Ország führte. Michael G., einer der Getreuesten Siegmunds, wurde 1459 Palatin und ...
Guthrie [1]
Guthrie (spr. göthrĭ), Hauptstadt des nordamerikan. Territoriums Oklahoma, in der Grafschaft Logan, am Cimarron River und an der Santa Fé-Eisenbahn, mit (1900) 10,006 Einw. und ...
Guthrie [2]
Guthrie (spr. göthrĭ), 1) James, Chirurg, geb. 1. Mai 1785 in London, gest. 1. Mai 1856, war Feldarzt in dem englisch-spanischen Kriege, begann 1816 Vorlesungen über Chirurgie ...
Guti [1]
Guti, Nagetier, s. Aguti.
Guti [2]
Guti, Stadt in Britisch-Indien, s. Bellari.
Gutierrez
Gutierrez (spr. gutiérreds), 1) Antonio Garcia, span. Dramatiker, geb. 1812 in Chiclana (Provinz Cadiz), gest. 1884 in Madrid, studierte Medizin, widmete sich aber in Madrid bald ...
Gutin
Gutin, Gipfel im Vihorlát-Gutingebirge (s. d. und Karpathen).
Gutleutehaus
Gutleutehaus, s. Aussatz, S. 149.
Guts Muths
Guts Muths, Johann Christoph Friedrich, namhafter Pädagog und Mitbegründer der Turnkunst, geb. 9. Aug. 1759 in Quedlinburg, gest. 21. Mai 1839 in Ibenhain, studierte in Halle ...
Gutsabtretungsvertrag
Gutsabtretungsvertrag (Gutsüberlassungsvertrag), s. Altenteil.
Gutsagen
Gutsagen, soviel wie bürgen, s. Bürgschaft.
Gutsbezirk
Gutsbezirk (selbständiger), in Preußen die Gesamtheit der Besitzungen einer Gutsherrschaft, für die der Gutsbesitzer zu den öffentlichen Pflichten und Leistungen verbunden ...
Gutschein
Gutschein und Gutscheinsystem, s. Hydrasystem.
Gutschen
Gutschen, dsungar. Stadt, s. Kutschöng.
Gutschmid
Gutschmid, Alfred Freiherr von, Historiker, geb. 1. Juli 1835 in Loschwitz bei Dresden, gest. 2. März 1887 in Tübingen, studierte Philologie und Geschichte, promovierte 1854 in ...
Gutschreiben
Gutschreiben, eine Summe im Konto eines Geschäftsfreundes als dessen Guthaben (s. d.) unter Haben eintragen, im Gegensatz zu »belasten«.
Gutschronik
Gutschronik, Buchhaltung, landw., S. 540.
Gutsgerichtsbarkeit
Gutsgerichtsbarkeit, s. Patrimonialgerichtsbarkeit.
Gutsherrliche Polizei
Gutsherrliche Polizei, die mit dem Besitz eines Gutes verbundene Polizeigewalt. In den selbständigen Gutsbezirken Preußens und des Königreichs Sachsen führt der Gutsvorsteher ...
Gutspacht
Gutspacht, s. Landwirtschaftliche Unternehmungsformen.
Gutsrente
Gutsrente, s. Landwirtschaftlicher Wirtschaftsertrag.
Gutstagelöhner
Gutstagelöhner, s. Landwirtschaftliche Betriebserfordernisse.
Gutstehen
Gutstehen (gutsagen), bürgen, s. Bürgschaft.
Gutsüberlassungsvertrag
Gutsüberlassungsvertrag, s. Altenteil.
Gutsvorsteher
Gutsvorsteher, s. Gutsbezirk.
Gutswirtschaft
Gutswirtschaft, s. Landwirtschaftliche Betriebserfordernisse.
Gutta cavat lapĭdem
Gutta cavat lapĭdem (lat.), »der Tropfen höhlt (allmählich) den Stein«, Zitat aus Ovids »Epistolae ex Ponto« (IV, 10).
Gutta Gambir
Gutta Gambir, s. Katechu.
Gutta [1]
Gutta (lat.), Tropfen; in der Pathologie ehedem soviel wie tropfenähnlicher Fleck, daher z. B. G. rosacea, Kupferrose (s. Kupferausschlag).
Gutta [2]
Gutta, Markt, s. Guta.
Gutta-Gentzsch
Gutta-Gentzsch, von Gentzsch in Wien angegebene Mischung von reinem Gummi mit einer Sorte Palmwachs, deren Schmelzpunkt mit dem des Gummi übereinstimmt, so daß eine Trennung ...
Guttannen
Guttannen, Dorf im schweizer. Kanton Bern, Bezirk Oberhasli, an der Aare und der Fahrstraße von Meiringen nach dem Grimselhospiz, 1060 m ü. M., mit Holzschnitzerei, ...
Guttapercha
Guttapercha (richtiger Getah-pertcha, »Milchsaft aus Sumatra«, Tabangummi, Gettaniagummi, Gummi plasticum, Percha), aus dem Milchsaft einiger zur Familie der Sapotazeen ...
Guttātim
Guttātim (lat.), tropfenweise.
Guttenberg [1]
Guttenberg, Stadt im nordamerikan. Staat New Jersey, Grafschaft Hudson, am Hudson, New York gegenüber, mit Rennbahn, großer Brauerei und (1900) 3825 Einw.
Guttenberg [2]
Guttenberg, Emil, Ritter von, österreich. Minister, geb. 4. Fan. 1841 zu Tamsweg in Salzburg, machte die Feldzüge von 1859,1866 und den bosnischen Feldzug mit, wurde 1894 ...
Guttentag
Guttentag, Stadt im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Lublinitz, 253 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Synagoge, Amtsgericht, königlich sächsische Oberförsterei ...
Gutteruf
Gutteruf, s. Kutterolf.
Gutti
Gutti, soviel wie Gummigutt.
Guttifēren
Guttifēren (Gummiträger), Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Cistifloren unter den Dikotylen, meist harzreiche Holzpflanzen, seltener Kräuter mit einfachen, häufig ...
Guttinguer
Guttinguer (spr. gütänggär), Ulric, franz. Schriftsteller, geb. 1785 in Rouen, gest. 21. Sept. 1866, war einer der ersten ältern Dichter, die offen zur Partei der Romantiker ...
Guttmann
Guttmann, Jakob, jüd. Gelehrter, geb. 22. April 1845 in Beuthen (Oberschlesien), studierte in Breslau Philosophie und am dortigen Ravbinerseminar jüdische Theologie, promovierte ...
Guttstadt
Guttstadt, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Heilsberg, im Ermeland, an der Alle und der Staatsbahnlinie Göttkendorf-Kobbelbude, hat eine evangelische und 2 kath. ...
Gutturāle
Gutturāle (lat.), Kehllaute, s. Lautlehre.
Gutwasser
Gutwasser, Badeort, s. Budweis.
Gützkow
Gützkow, Stadt im preuß. Regbez. Stralsund, Kreis Greifswald, unweit der Peene, an der Kleinbahn Greifswald-Jarmen, hat eine evang. Kirche, Bierbrauerei, Dampfsägewerk, ...
Gutzkow
Gutzkow, Karl Ferdinand, Dichter und Schriftsteller, geb. 17. März 1811 in Berlin, gest. 16. Dez. 1878 in Sachsenhausen bei Frankfurt a. M., Sohn eines Bereiters des Prinzen ...
Gützlaff
Gützlaff, Karl Friedrich August, evang. Missionar und Sinolog, der »Apostel Chinas«, geb. 8. Juli 1803 zu Pyritz in Pommern, gest. 9. Aug. 1851 in Hongkong, kam 1821 in das ...
Guxen
Guxen (Tourmentes), in der Schweiz kalte Nordstürme.
Guy Fawkes
Guy Fawkes, s. Fawkes.
Guyau
Guyau (spr. gijo), Jean Marie, franz. Philosoph, geb. 28. Okt. 1854 in Laval, gest. 31. März 1888 in Mentone, war der Sohn der unter dem Pseudonym G. Bruno auf pädagogischem ...
Guyenne
Guyenne (Guienne, beides spr. gi-enn'), ehemalige Provinz im Südwesten Frankreichs (vgl. die Geschichtskarte von Frankreich), umfaßte die Landschaften Bordelais mit Bazadais, ...
Guyet
Guyet (spr. gijä), François, Philolog, geb. 1575 in Angers, gest. 12. April 1655 in Paris, kam 1599 nach Paris, war zweimal längere Zeit in Rom und lebte hierauf zurückgezogen ...
Guyon [1]
Guyon (spr. gijóng), 1) Jeanne Marie Bouvier de la Motte-G., mystische Schwärmerin, geb. 13. April 1648 in Montargis (Orléans), gest. 9. Juni 1717 in Blois, schon als Kind ...
Guyon [2]
Guyon (spr. gaien), Richard, ungar. Revolutionsgeneral, geb. 1812 zu Bath in England, gest. 12. Okt. 1856 in Konstantinopel, trat 1828 in die englische Legion in Portugal, ...
Guyot
Guyot (spr. gijo), 1) Arnold Henry, Geograph und Physiker, geb. 28. Sept. 1807 in Neuchâtel (Schweiz), gest. 30. Jan. 1884 in Princeton (New Jersey), studierte seit 1833 zu ...
Guz
Guz, Längenmaß in Asien, s. Göß.
Güzelhissar
Güzelhissar, türk. Stadt in Kleinasien, s. Aïdin.
Guzeln
Guzeln, s. Malz.
Guzerat
Guzerat, Land, s. Gudscharat.
Guzman
Guzman, Dominikus de, s. Dominikus.
Guzmán Blanco [1]
Guzmán Blanco, 1) ehemaliger Staat der Republik Venezuela, 87,859 qkm, mit (1883) 503,756 Einw., wurde 1890 dem Staate Miranda einverleibt. – 2) Kolonie in Venezuela, 120 km ...
Guzmán Blanco [2]
Guzmán Blanco, Antonio, Präsident der Republik Venezuela, geb. 1830 in Carácas, gest. 28. Juli 1899 in Paris, Sohn des berühmten Statistikers Leocadio G., zeichnete sich schon ...
Guzmán [1]
Guzmán, Sektion des Staates Los Andes der Republik Venezuela, südlich vom Maracaibogolf, 15,578 qkm groß mit (1881) 78,181 Einw., wird von der Sierra de Merida (s. d.) mit bis ...
Guzmán [2]
Guzmán (Ciudad de G.), Stadt im mexikan. Staat Jalisco, südwestlich vom Chapalasee und östlich vom Colimavulkan, mit Silberbergbau und (1895) 17,374 Einw.
Gußarbeit
Gußarbeit, s. Gießerei.
Gußasphalt
Gußasphalt, s. Asphalt.
Gußeisen
Gußeisen, das zu Gußwaren dienende Roheisen, s. Eisen, besonders S. 480 ff., und Eisengießerei.
Güßfeldt
Güßfeldt, Paul, Forschungsreisender, geb. 14. Okt. 1840 in Berlin, studierte 1859–65 in Heidelberg, Berlin, Gießen und Bonn Naturwissenschaften und Mathematik und ...
Gußformen
Gußformen, s. Gießerei, S. 833.
Gußgerechtigkeit
Gußgerechtigkeit, soviel wie Traufrecht (s. d.).
Gußhaut
Gußhaut, die Oxydschicht auf der Oberfläche gegossener Metalle, widersteht den Witterungseinflüssen gut und bleibt deshalb oft sitzen.
Gußli
Gußli (Gusli), russ. Saiteninstrument, eine Art Zither.
Gußmauerwerk
Gußmauerwerk, namentlich im Mittelalter gebräuchliches Mauerwerk, hergestellt durch Eingießen von Mörtel und Steinbrocken zwischen regelrechte äußere und innere ...
Gußmörtel
Gußmörtel, soviel wie Beton.
Gußnaht
Gußnaht, linien- oder flächenartige Erhöhung auf Gußwaren, entstanden durch das Eindringen des Gußmaterials in die Fugen der Form. Sie wird in der Regel entfernt, nur bei ...
Gußstahl
Gußstahl, s. Eisen, S. 486 ff.
Gußwaren
Gußwaren (Gußwerk), alle aus Metallen gegossenen Marktwaren, als Ofenplatten, Töpfe, Tiegel etc.
Gußwerk
Gußwerk, im Altertum und Mittelalter der aus Steinbrocken und Mörtel regellos gemischte Kern einer Mauer.
Gwalĭor [1]
Gwalĭor, Vasallenstaat der britisch-ind. Provinz Zentralindien, Besitztum der Familie Sindia, besteht aus einem größern zusammenhängenden Landesteil auf dem Tafelland Malwa ...
Gwalĭor [2]
Gwalĭor, Hauptstadt des gleichnamigen britisch-ind. Vasallenstaates (s. oben), liegt 16 im ü. M. am Fuß eines frei stehenden, 104 m hohen, oben 1895 m langen und 609 m breiten ...
Gwalpara
Gwalpara, ind. Stadt, s. Goalpara.
Gwinner
Gwinner, Wilhelm Heinrich von, Forstmann, geb. 13. Okt. 1801 in Ötisheim bei Maulbronn, gest. 19. Jan. 1866 zu Bistritz in Böhmen, studierte in Tübingen Forstwissenschaft, ...
Gwrych Castle
Gwrych Castle (spr. gurich kaßl), Schloß, s. Abergele.
Gy
Gy (spr. schi), Stadt im franz. Depart. Obersaône, Arrond. Gray, an der Lokalbahn Gray-Frétigney, mit einem Schloß, Weinbau, Steinbrüchen, Branntweinbrennerei und (1901) 1590 ...
Gya
Gya, ind. Stadt, s. Gaya 2).
Gyalár
Gyalár (spr djalār), Dorf im ungar. Komitat Hunyad (Siebenbürgen), mit Eisenerzgruben und (1901) 1777 meist rumän. Einwohnern.
Gyalla
Gyalla (spr. djálla), Markt in Ungarn, s. Ó-Gyalla.
Gyalu
Gyalu (spr. djalu), Großgemeinde im ungar. Komitat Klausenburg (Siebenbürgen), mit Schloß, Sägemühlen, Holzhandel, Spiritusfabrik und (1901) 2879 rumänischen u. ungar. ...
Gyangtse
Gyangtse (spr. dschiangtse), Stadt im südlichen Tibet in der von Dardschiling im Sikkim-Himalaja nach Lhassa führenden Handelsstraße, unter 29° nördl. Br. und 391/2° östl. ...
Gyarmat
Gyarmat (spr. djar-). Unter dem Friedensschluß von G. versteht man den im Mai 1625 zu Hidasgyarmat (bei Párkány im Graner Komitat; nicht, wie gewöhnlich angenommen wird, in ...
Gyarmathi
Gyarmathi (spr. djar-), Samuel, ungar. Sprachforscher, geb. 15. Juli 1751 in Klausenburg, gest. daselbst 1830, brachte die Jahre 1795–96 in Göttingen zu, wo Schlözer ihn ...
Gyăros
Gyăros, Insel, s. Giura.
Gybr.
Gybr., bei Tiernamen Abkürzung für Karl Gegenbaur (s. d. 2).
Gyeczár
Gyeczár (spr. djézār), Eishöhle im Bihargebirge, s. Skerisóra.
Gyergyó
Gyergyó (spr. djérdjō), Hochebene von 700–780 m Hohe im ungar. Komitat Csík (Siebenbürgen), die 250 qkm umfaßt und ringsum von den sich steil erhebenden Görgényer und ...
Gyergyó-Alfalu
Gyergyó-Alfalu, Großgemeinde im ungar. Komitat Csík (Siebenbürgen), nahe der Maros, mit Kunsttischlerei, landwirtschaftlicher Schule und (1901) 5811 ungar. Einwohnern.
Gyergyó-Békás
Gyergyó-Békás (spr. -békāsch), Dorf im ungar. Komitat Csík (Siebenbürgen), mit Zollamt und (1901) 6368 rumänischen und ungar. Einwohnern.
Gyergyó-Ditró
Gyergyó-Ditró, Großgemeinde, s. Ditró.
Gyergyó-Szent-Miklós
Gyergyó-Szent-Miklós (spr. djérdjō-ßent-miklōsch), Großgemeinde im ungar. Komitat Csík (Siebenbürgen), im Gyergyótal, mit römisch-katholischer, griechisch-katholischer ...
Gyergyóer Gebirge
Gyergyóer Gebirge, Zweig der Südostkarpathen, der, sich als Randgebirge zwischen Ungarn und Rumänien von der Nordspitze des Komitats Csík in südöstlicher Richtung bis zum ...
Gyertyánliget
Gyertyánliget (spr. djértjān-, rumän. Kabola-Poljana), Bad im ungar. Komitat Máramaros, 7 km von Máramaros-Sziget, 500 m ü. M., unweit der Eisenbahnstation Nagy-Bocskó, ...
Gyes
Gyes (auch Gyges), einer der Hekatoncheiren (s. d.).
Gyetva
Gyetva (Dettva, spr. djétwa), Großgemeinde im ungar. Komitat Sohl, an der Szlatina und an der Bahnlinie Hatvan-Rutka (Station Krivány-G.), mit (1901) 6495 slowak. Einwohnern ...
Gyges
Gyges, 1) erster König von Lydien aus der Dynastie der Mermnaden, Sohn des Daskylos, ursprünglich Günstling des Königs Kandaules aus der Dynastie der Herakliden. Letzterer ...
Gyimes
Gyimes (spr. djimesch), Paß im südöstlichen Teil des ungar. Komitats Csík (Siebenbürgen), im S. des Gyergyógebirges, durch den längs des Flusses Tatros die Straße in einer ...
Gyl.
Gyl., bei Tiernamen Abkürzung für Leonhard Gyllenhall, geb. 1754, gest. 1842 als schwedischer Major zu Hölberg bei Skara in Schweden. Schrieb: »Insecta suecica« (Käfer, ...
Gyldén
Gyldén, Johan August Hugo, Astronom, geb. 29. Mai 1841 in Helsingfors, gest. 9. Nov. 1896 in Stockholm, studierte in Helsingfors, wurde 1863 Adjunkt und 1865 älterer Astronom ...
Gylippos
Gylippos, spartan. Feldherr, Sohn des Kleandridas und einer Helotin, also Mothake, wurde 414 v. Chr. dem von den Athenern bedrängten Syrakus zu Hilfe geschickt und gelangte, von ...
Gyllembourg-Ehrensvärd
Gyllembourg-Ehrensvärd, Thomasine Christine, geborne Buntzen, dän. Novellistin, geb. 9. Nov. 1773 in Kopenhagen, gest. 2. Juli 1856, Gemahlin des Satirikers P. A. Heiberg und ...
Gyllenborg
Gyllenborg, 1) Karl, Graf von, schwed. Staatsmann, geb. 11. (?) März 1679 in Stockholm, gest. daselbst 9. Dez. 1746, kämpfte seit 1701 im Heere Karls XII. und kam 1703 als ...
Gyllenhall
Gyllenhall, Leonhard, s. Gyl.
Gyllenstierna
Gyllenstierna, Johan, Graf, schwed. Staatsmann, geb. 18. Febr. 1635 bei Stockholm, gest. 10. Juni 1680 in Landskrona, trat, obwohl Sprößling eines alten Adelsgeschlechts, 1664 ...
Gymnadenĭa
Gymnadenĭa G. Brown (Nacktdrüse, Gymnadenie), Gattung der Orchidazeen, mit etwa 10 Arten in Europa und Nordasien. G. conopsea R. Brown (Orchis conopsea L.), in Europa und ...
Gymnarchus
Gymnarchus, s. Nilhecht.
Gymnase
Gymnase (franz., spr. schimnās'), soviel wie Gymnasium (in Deutschland und der Schweiz; vgl. Collège). G.-Dramatique (Théatre du G.), Lustspielbühne in Paris, gegründet 1820.
Gymnasialpädagogik
Gymnasialpädagogik, Literatur, s. Gymnasium, S. 565.
Gymnasĭarch
Gymnasĭarch (griech.), in griechischen Staaten der Aufsichtsbeamte über Gymnasien und Palästren. In Athen war mit dem Amte (Gymnasiarchie) die Pflicht verbunden, auf eigne ...
Gymnasium
Gymnasium (griech.), bei den alten Griechen der Ort (gymnásion), an dem die gymnastischen Übungen stattfanden (s. Gymnastik): Turnplatz und Turnhalle; heute: höhere ...
Gymnást
Gymnást (griech.), im Altertum Lehrer der Gymnastik, besonders der Geübtern und der Athleten.
Gymnástik
Gymnástik (griech., von gymnázein, »üben, turnen«), die Kunst der Leibesübungen, so genannt, weil derartige Übungen bei den Griechen nackt (gymnós) angestellt wurden. Das ...
Gymnástiker
Gymnástiker (griech.), ein die Gymnastik (Turnkunst) Ausübender; jetzt besonders Bezeichnung derjenigen, die ihre Leibeskünste für Geld öffentlich vorführen. Sofern ...
Gymnēma
Gymnēma R. Br., Gattung der Asklepiadazeen, windende, kahle oder behaarte Halbsträucher oder Sträucher mit ziemlich breiten Blättern, doldigen, zuweilen gespaltenen, sitzenden ...
Gymnēten
Gymnēten (griech., »Ungeschützte«), die, weil nur für den Fernkampf bestimmt, nicht mit Schutzwaffen versehenen Speer-, Bogen- und Schleuderschützen der altgriechischen ...
Gymnisch
Gymnisch, soviel wie gymnastisch, s. Gymnastik.
Gymnīt
Gymnīt, Mineral, anscheinend amorph, nur derb und in stalaktitischen und traubigen, nierenförmigen Massen von schmutziggelber Farbe, fettglänzend, durchscheinend, Härte 2–3, ...
Gymnŏascus
Gymnŏascus Baran, Pilzgattung aus der Ordnung der Askomyzeten, durch freie, nicht von einem Fruchtkörper umschlossene Sporenschläuche ausgezeichnet.
Gymnoclādus
Gymnoclādus Lam. (Geweihbaum, Schusserbaum, Chicot), Gattung der Leguminosen, Bäume mit doppelt gefiederten Blättern, mittelgroßen Blüten in endständigen einfachen Trauben ...
Gymnodóntes
Gymnodóntes, Familie der Knochenfische, aus der Unterordnung der Haftkiefer (Plectognathi), meist Bewohner tropischer und subtropischer Gewässer.
Gymnogramme
Gymnogramme Desv. (Nacktfarn), Farngattung aus der Familie der Polypodiazeen, charakterisiert durch unbeschleierte Fruchthaufen, die auf dem Rücken der Seitennerven fast deren ...
Gymnokárp
Gymnokárp, s. Flechten, S. 670.
Gymnopädĭen
Gymnopädĭen (griech.), ein im Juli 6–10 Tage lang gefeiertes Hauptfest der alten Spartaner, bei dem Knaben, Jünglinge und Männer sich in allen gymnastischen und ...
Gymnophiōna
Gymnophiōna, Ordnung der Amphibien, s. Blindwühler.
Gymnopōden
Gymnopōden (griech., »Nacktfüßige«), soviel wie Barfüßermönche.
Gymnorhīna
Gymnorhīna, Glattnasen, s. Fledermäuse, S. 674.
Gymnosophisten
Gymnosophisten (griech., »nackte Sophisten«), Benennung indischer Philosophen, die, das Wesen der Philosophie in selbstvergessener Kontemplation und Ertötung der Sinnlichkeit ...
Gymnospérmen
Gymnospérmen (griech., »Nacktsamige«, Archispermen), im natürlichen Pflanzensystem Hauptabteilung der Phanerogamen, den Angiospermen (s. d.) entgegengesetzt, begreift ...
Gymnospermĭa
Gymnospermĭa (griech.), Ordnung der 14. Klasse (Didynamia) des Linnéschen Pflanzensystems, umfaßt die Lippenblütler, da Linné die vier einsamigen Teilfrüchtchen dieser ...
Gymnosporangĭum
Gymnosporangĭum DC. (Podisoma Lk. mit Roestelia), Gattung der Rostpilze (s. d.).
Gymnōtus
Gymnōtus, der Zitteraal.
Gympie
Gympie (spr. gimpĭ), Stadt in dem britisch-austral. Staat Queensland, am Maryfluß, durch Eisenbahn mit dem Hafen Maryborough sowie mit Brisbane verbunden, hat ein Hospital, ...
Gynäkeion
Gynäkeion (Gynaikonítis, griech.), im altgriech. Haus der Wohnraum für die Frauen.
Gynäkokratīe
Gynäkokratīe (griech.), Weiberregiment, s. Frauenherrschaft.
Gynäkologīe
Gynäkologīe (griech.), die »Lehre von dem Weib«, speziell von den Frauenkrankheiten. Die G. ist ein Teil der medizinischen Wissenschaft, der sich mit der Zeit zu einem ...
Gynäkomast
Gynäkomast (griech.), Mann mit weiberähnlicher Brust.
Gynäkomórphisch
Gynäkomórphisch (griech.), wie ein Weib gestaltet.
Gynäkonōm
Gynäkonōm (griech.), Aufseher über die Frauen, eine durch Demetrios von Phaleron im alten Athen eingesetzte Behörde, welche die Beobachtung der Luxusgesetze zu beaufsichtigen ...
Gynandrae
Gynandrae (griech., »weibmännliche«), Ordnung der Monokotyledonen, mit zwitterigen, oberständigen, meist zygomorphen Blüten, deren Staubblätter häufig bis auf eins ...
Gynandrus
Gynandrus (griech.), »weibmännlich«, von Blüten, in denen die Staubgefäße mit dem Griffel verwachsen sind; daher Gynandria, die 20. Klasse des Linnéschen Systems, Pflanzen ...
Gynanthrŏpos
Gynanthrŏpos (griech., »Weibmann«), Zwitter.
Gynatresīen
Gynatresīen (griech.), die im weiblichen Genitalkanal vorkommenden angebornen oder erworbenen Verschlüsse. Man unterscheidet: Verschluß der Schamspalte (vulvare Atresie), ...
Gynäzēum
Gynäzēum, soviel wie Gynäkeion (s. d.); in der Botanik die Gesamtheit der Fruchtblätter einer Blüte bei den Angiospermen (s. Blüte, S. 86).
Gynerĭum
Gynerĭum Humb. et Bonpl., Gattung der Gramineen, hohe Rohrgräser mit langen, steifen, schmalen, am Grunde dicht gehäuften Blättern und mächtigen, dichten, silberglänzenden ...
Gynodiöcīe
Gynodiöcīe (griech.), Vorkommen von weiblichen und zwitterigen Blüten auf verschiedenen Exemplaren derselben Art.
Gynomonöcīe
Gynomonöcīe (griech.), Vorkommen von weiblichen und zwitterigen Blüten auf derselben Pflanze.
Gynostemĭum
Gynostemĭum (griech.), Befruchtungssäule, ein durch Verwachsung der Staubblätter mit dem Griffel gebildeter Körper in der Blüte gewisser Angiospermen; s. Blüte, S. 87.
Gyoma
Gyoma (spr. djóma), Großgemeinde im ungar. Komitat Békés, an der Körös, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Szolnok-Arad und Großwardein-G., mit Weinbau, 3 Dampfmühlen, 2 ...
Gyömbér
Gyömbér (Djumbir), höchster Berg der Niedern Tatra (s. d. und Karpathen).
Gyöngyös [1]
Gyöngyös (spr. djöndjösch), 1) Fluß, s. Güns. – 2) Nebenfluß der Tarna in Ungarn, entspringt im Matragebirge, fließt gegen S. bei der Stadt G. vorbei und mündet ...
Gyöngyös [2]
Gyöngyös (spr. djöndjösch), Stadt mit geordnetem Magistrat, im ungar. Komitat Heves, am Fuß des Matragebirges an der Gyöngyös, Endstation der Zweigbahn Vámos-Györk-G. der ...
Gyönk
Gyönk (spr. djönk), Großgemeinde im ungar. Komitat Tolna, an den Bahnlinien Budapest-Dombovár und G.-Tamási, mit reformiertem Gymnasium und (1901) 3198 deutschen und magyar. ...

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