Слова на букву hono-karp (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву hono-karp (8408)

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Jefferson [2]
Jefferson (spr. dschéfferß'n), Thomas, der dritte Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika, geb. 2. April 1743 in Shadwell (Virginia), gest. 4. Juli 1826 in ...
Jeffersonit
Jeffersonit, Mineral, s. Augit, S. 114.
Jeffersonville
Jeffersonville (spr. dschéfferß'nwill), Stadt im nordamerikan. Staat Indiana, Grafschaft Clark, auf einer Anhöhe am Ohiofluß, mit dem gegenüberliegenden Louisville durch zwei ...
Jeffr.
Jeffr., bei Tiernamen Abkürzung für J. Gwyn Jeffreys (spr. dschéffrĭs): Konchylien.
Jeffrey
Jeffrey (spr. dschéffrĭ), Francis, Lord, engl. Kritiker, geb. 23. Okt. 1773 in Edinburg, gest. daselbst 26. Jan. 1850, wurde 1794 Rechtsanwalt, widmete sich aber zugleich ...
Jeffreys
Jeffreys (spr. dschéffrĭs), Sir George, später Lord J. of Wem, geb. 1648 zu Acton in Wales, gest. 18. April 1689, ward, nachdem er als Sachwalter und richterlicher Beamter in ...
Jefremow
Jefremow (spr. jeffrémoff), Kreisstadt im russ. Gouv. Tula, an der Krassiwaja-Metscha (zum Don) und an der Sysran-Wjasmabahn (Zweig Uslowaja-Jelez), hat 7 Kirchen, eine Bank, 2 ...
Jegenye
Jegenye (spr. jégenje), Bad im ungar. Komitat Klausenburg, an der Bahnlinie Großwardein-Klausenburg, 550 m ü. M., mit 3 erdig-kalkhaltigen Quellen, starkem Eisenmoor und ...
Jegher
Jegher, Christoph, niederländ. Holzschneider, geb. 24. Aug. 1596 in Antwerpen, war seit 1625 für die Buchdruckerei Plantin-Moretus tätig, wodurch er mit Rubens in Verbindung ...
Jegorjewsk
Jegorjewsk, Kreisstadt im russ. Gouv. Rjasan, an der Gußljanka und einem Zweige der Eisenbahn Moskau-Kasan, mit einem Progymnasium, zahlreichen Fabriken (hauptsächlich ...
Jehan de Paris
Jehan de Paris, s. Johann von Paris.
Jehan de Saintré
Jehan de Saintré, s. La Sale.
Jehkaba Meests
Jehkaba Meests, Stadt, s. Jakobstadt.
Jehol
Jehol, nordchines. Stadt, s. Dschehol.
Jehoram
Jehoram, s. Joram.
Jehova
Jehova, s. Jahvē.
Jehovablümchen
Jehovablümchen, s. Saxifraga.
Jehu
Jehu, Sohn Josaphats, Feldherr des Königs Joram von Israel, ward von Elisa zum König von Israel gesalbt und durch eine von den Propheten geleitete Revolution auf den Thron ...
Jehuda
Jehuda, Isak ben, jüdischer Schriftsteller, s. Abarbanel.
Jeisk
Jeisk, 1848 gegründete Hauptstadt des gleichnamigen Kreises (13,763 qkm mit [1903] 277,308 Einw.) im russisch-kaukasischen Kubangebiet, an der Mündung der Jesa in das Asowsche ...
Jeja
Jeja (Jega), Fluß in Ziskaukasien, entspringt im Kubangebiet, bildet später die Grenze zwischen diesem und dem Gebiete der Donschen Kosaken und mündet, 235 km lang, in den ...
Jejūnum
Jejūnum (lat.), Leerdarm, s. Darm, S. 520.
Jekaterinburg
Jekaterinburg (Ekaterinburg, Katharinenburg), Kreisstadt und ehemalige Festung im ostruss. Gouv. Perm, liegt malerisch an den Ufern des Isset und am Ostrande des mittlern Urals, ...
Jekaterinenstadt
Jekaterinenstadt (Katharinenstadt). reiche deutsche Kolonie im russ. Gouv. Samara, am linken Ufer der Wolga, mit 3 Kirchen (einer lutherischen, einer römisch-katholischen und ...
Jekaterinodar
Jekaterinodar (»Katharinengabe«), Hauptstadt des Kubangebiets des russ. Generalgouvernements Kaukasien und des Bezirks J. (8364 qkm mit [1889] 247,327 Einw.), unter 45° nördl. ...
Jekaterinograd
Jekaterinograd, Kosakenstaniza im Terekgebiete des russ. Generalgouvernements Kaukasien, in 184 m Höhe, an der Malka nahe deren Mündung in den Terek gelegen, mit (1903) 3413 ...
Jekaterinoslaw [1]
Jekaterinoslaw (»Katharinas Ruhm«). Gouvernement in Südrußland, grenzt im W. an das Gouv. Cherson, im N. an Poltawa und Charkow, im O. an das Donische Gebiet, im SO. an das ...
Jekaterinoslaw [2]
Jekaterinoslaw, Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), am Dnjepr oberhalb der Stromschnellen und an der Jekaterinenbahn, hat 6 griechisch-katholische, eine ...
Jelabuga
Jelabuga, Kreisstadt im russ. Gouv. Wjatka, an der Toima, kurz vor deren Mündung in die Kama, mit 5 Kirchen, einer Kreditbank, bedeutendem Getreidehandel und (1897) 9776 Einw. In ...
Jelängerjelieber
Jelängerjelieber, s. Lonicera und Syringa; in Süddeutschland auch das Stiefmütterchen, s. Viola.
Jelatma
Jelatma, Kreisstadt im russ. Gouv. Tambow, an der Oka, mit 12 Kirchen, Handel mit Hanf, Getreide und (1897) 8617 Einw.
Jelebu
Jelebu, brit. Schutzstaat auf der Halbinsel Malakka in Hinterindien, seit 1889 zur Konföderation Negri Sembilan gehörig, 1000 qkm mit 7000 Einw., reich an Zinn, von dem 1901: ...
Jeléz
Jeléz (Elez), Kreisstadt im russ. Gouv. Orel, an der Sossna, Knotenpunkt der Eisenbahnen Orel-Grjasi, J.-Uslowaja und J.-Waluiki, hat 16 Kirchen (darunter die Kathedrale der ...
Jelgawa
Jelgawa, Stadt, s. Mitau.
Jelinek
Jelinek, Karl, Meteorolog, geb. 23. Okt. 1822 zu Brünn in Mähren, gest. 19. Okt. 1876 in Wien, studierte seit 1839 in Wien die Rechte, Mathematik und Naturwissenschaft, und ward ...
Jelissawetgrad
Jelissawetgrad (Jelisawetgrad, Elisabethstadt), Kreisstadt im russ. Gouv. Cherson, am Ingul und der Eisenbahnlinie Charkow-Birsula-Odessa, hat 6 russische Kirchen, 2 der ...
Jelissawetpol [1]
Jelissawetpol (Elisabethpol), Gouvernement des russ. Generalgouvernements Kaukasien, zwischen Eriwan, Tiflis, Daghestan, Baku und der persischen Provinz Aserbeidschân, 44,105 qkm ...
Jelissawetpol [2]
Jelissawetpol (Elisabethpol, Gandscha), Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), an beiden Ufern der Gandscha, Nebenfluß der Kura, und an der Eisenbahnlinie ...
Jellachich de Buzim
Jellachich de Buzim (spr. jéllatschitsch, būschim), 1) Franz, Freiherr von, österreich. General, geb. 1746, gest. 4. Febr. 1810 in Szala-Apáthy, aus einer alten kroatischen ...
Jellinek
Jellinek, 1) Adolf, jüd. Gelehrter, geb. 26. Juni 1821 zu Drslawitz bei Ungarisch-Brod in Mähren, gest. 28. Dez. 1893 in Wien, widmete sich in Prag und seit 1842 in Leipzig ...
Jelling
Jelling, dän. Dorf in Jütland, Amt Veile, an der Eisenbahn Veile-Give, mit einem Schullehrerseminar, war einst ein Königshof und enthält noch jetzt (bei der Kirche) zwei ...
Jelna
Jelna (Jelnja), Kreisstadt im russ. Gouv. Smolensk, an der Desna und der Linie Dankow-Smolensk der Rjasan-Uralskbahn, mit 3 Kirchen und (1897) 3660 Einw.
Jelschau
Jelschau, s. Jólsva.
Jemappes
Jemappes (spr. schömapp'), Fabrikort in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Mons, an der Haine und der Staatsbahnlinie Brüssel-Quiévrain, mit Gewerbeschule, Kohlengruben, ...
Jemba
Jemba, Fluß, s. Emba.
Jemen
Jemen heißt bei den Arabern seit alters die Südwestecke ihrer Halbinsel, das »glückliche Arabien« der Griechen und Römer, die diese Bezeichnung wohl nur infolge eines ...
Jemeniten
Jemeniten hießen die Bewohner des südlichen Arabien (Jemen), zum Unterschied von den Keisiten, den nördlichen Arabern. Der alte, auf dem Gegensatz von Seßhaftigkeit und ...
Jemeppe-sur-Meuse
Jemeppe-sur-Meuse (spr. schömepp'-ßür-mös'), Gemeinde in der belg. Provinz und dem Arrond. Lüttich, am linken Maasufer, mit dem gegenüberliegenden Seraing durch eine schöne ...
Jemo
Jemo, eine der deutschen Marshallinseln (s. d.).
Jemtland
Jemtland (Jämtland), Landschaft im Innern des nördlichen Schweden, die mit der südlicher gelegenen Landschaft Herjeådalen (s. d.) und dem Kirchspiel Ytterhogdal (von ...
Jen [1]
Jen (engl. und amtlich Yen), die japan. Münzeinheit seit Mitte 1871, = 100 Sen: in Gold 12/3 g schwer von 9/10 Feingehalt = 4,185 Mk., entsprechend Stücke von 2,5,10 und 20 J.; ...
Jen [2]
Jen, Fluß, s. Jana.
Jena
Jena, Stadt im Großherzogtum Sachsen-Weimar, Verwaltungsbezirk II (Apolda), liegt, rings von hohen Kalkbergen umgeben, am linken Ufer der Saale und mit zwei Bahnhöfen und der ...
Jenaer Glas
Jenaer Glas, s. Glas, Jenaer (Bd. 7, S. 898).
Jenatsch
Jenatsch, Georg, der Retter Graubündens im Dreißigjährigen Kriege, geb. 1596 in Samaden, gest. 24. Jan. 1639, studierte am Carolinum in Zürich Theologie, war evangelischer ...
Jenbach
Jenbach, Dorf in Tirol, Bezirksh. Schwaz, 562 m ü. M., im Unterinntal, an der Südbahnlinie Kufstein-Innsbruck, Ausgangspunkt der Achenseebahn und der Zillertalbahn, beliebte ...
Jendi
Jendi, Hauptort der Landschaft Dagomba in Deutsch-Togo, 210 m ü. M., an der Straße von Say am Niger nach dem südlich gelegenen Salaga, hat über 10,000 Einw. Die genannte ...
Jeni
Jeni (auch Jenidsche, türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen oft vorkommend, bedeutet »neu« (Gegensatz: Eski, »alt«).
Jeni-Zaghra
Jeni-Zaghra, Stadt, s. Nova Zagora.
Jenichen
Jenichen, Balthasar, Kupferstecher und Formschneider, war um 1560–90 in Nürnberg tätig und kopierte Blätter nach Dürer, stach aber auch selbständig Bildnisse von Männern ...
Jenikalé
Jenikalé, Stadt, s. Kertsch.
Jenil
Jenil, Fluß, s. Genil.
Jenipasar
Jenipasar, Stadt, s. Novipasar.
Jenische Sprache
Jenische Sprache, soviel wie Gaunersprache, s. Kochemer Loschen.
Jenissei
Jenissei (Jenisei), größter Strom Sibiriens, entsteht in der chinesischen Provinz Kobdo aus den beiden Quellflüssen Beikchem und Chuakhem und fließt sodann als Ulukhem ...
Jenissei-Ostjaken
Jenissei-Ostjaken, die letzten Reste des zu den Hyperboreern gehörigen Volksstammes der Jenisseier in Sibirien, der in den ersten Jahrhunderten unsrer Zeitrechnung das ...
Jenisseier
Jenisseier, s. Jenissei-Ostjaken.
Jenisseisk
Jenisseisk, russ. Gouvernement im westlichen Teil von Ostsibirien (s. Karte »Sibirien«), umfaßt 2,556,756 qkm mit (1897) 559,902 Einw. (0,2 auf 1 qkm). Von dem Areal kommen ...
Jenner [1]
Jenner (Jänner), deutscher Name des Januars.
Jenner [2]
Jenner (spr. dschenner), Edward, Mediziner, geb. 17. Mai 1749 zu Berkeley in Gloucester, gest. daselbst 26. Jan. 1823, bildete sich anfangs bei einem Wundarzt in Sudbury bei ...
Jennings
Jennings, Sarah, s. Marlborough 2).
Jenny
Jenny (engl., spr. dschenni), soviel wie Hannchen.
Jennymaschine
Jennymaschine (spr. dschenni-), s. Spinnen.
Jenö
Jenö, s. Boros-Jenö und Kis-Jenö.
Jenotajewsk
Jenotajewsk, Kreisstadt im russ. Gouv. Astrachan, an einem Arm der Wolga, mit (1897) 2643 Einw., wurde 1741 als Erdfestung gegen die Kalmücken angelegt. Die Einwohner ...
Jenotten
Jenotten, s. Genettenfelle.
Jenseits
Jenseits, Jenseitsglaube, s. Unsterblichkeit.
Jensen
Jensen, 1) Adolf, Komponist, geb. 12. Jan. 1837 in Königsberg i. Pr., gest. 23. Jan. 1879 in Baden-Baden, erhielt seine musikalische Ausbildung durch 9. Ehlert und Fr. Marpurg ...
Jenson
Jenson, Nikolaus, Stempelschneider zu Tours in Frankreich (Geburts- und Todesjahr nicht bekannt), wurde von Karl VII. 1458 von Paris nach Mainz zur Erlernung der Buchdruckerkunst ...
Jentsch
Jentsch, Karl, Publizist, geb. 8. Febr. 1833 in Landeshut, studierte in Breslau katholische Theologie und wurde 1856 zum Priester geweiht. 1870 als Kaplan in Liegnitz wegen einer ...
Jentzsch
Jentzsch, Alfred, Geolog, geb. 29. März 1850 in Dresden, studierte seit 1867 an der dortigen Technischen Hochschule und in Leipzig Mathematik und Naturwissenschaften, beteiligte ...
Jephtha
Jephtha, Richter in Israel, natürlicher Sohn Gileads, ward von seinen Stammesgenossen, nachdem er aus seinem Besitz vertrieben war und ein Freibeuterleben im Lande Tob geführt ...
Jepifán
Jepifán, Kreisstadt im russ. Gouv. Tula, unweit des Don, an der Eisenbahn Wjasma-Batraki, mit 4 Kirchen u. (1897) 4640 Einw. Im Kreis der Iwanowskoje Osero, aus dem der Don ...
Jequiritōl
Jequiritōl, ein aus den Samen von Abrus precatorius gewonnenes Abrinpräparat, das auf einen stets gleichbleibenden physiologischen Wirkungswert eingestellt wird.
Jequirity
Jequirity (Semen Jequirity), s. Abrus.
Jequitinhonha
Jequitinhonha (spr. schekiti-njónja, Rio Grande de Belmonte), Fluß in Brasilien, entspringt unter 18°30' südl. Br. im Staat Minas Geraës in der Serra do Espinhaço, vereinigt ...
Jeřábek
Jeřábek (spr. jérschābek), Frantisek (Franz), hervorragender tschech. Dichter, geb. 25. Jan. 1836 in Sobotka, gest. Ende März 1893 in Prag, studierte 1854–56 Theologie im ...
Jeremīade
Jeremīade, soviel wie Klage, Klagelied (in Anspielung auf die Klagelieder Jeremiä).
Jeremīas
Jeremīas (d. h. wahrscheinlich »Jahve gründet« oder »Jahve verwirft«), hebr. Prophet, ein Priester. ms Anathoth unweit Jerusalem, wo er seit König Josias (628 v. Chr.) als ...
Jeremias Gotthelf
Jeremias Gotthelf, Pseudonym, s. Bitzius.
Jérémie
Jérémie (spr. scheremī), Stadt auf der südwestlichen Halbinsel der Republik Haïti, mit schlechter Reede, Kakao- und Kaffeeausfuhr und 6000 Einw. J. ist Sitz eines deutschen ...
Jerez de la Frontēra
Jerez de la Frontēra (spr. cherēs), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Cadiz, anmutig in einer hügeligen, mit Weingärten bedeckten Ebene, über dem rechten Ufer des ...
Jerez de los Caballēros
Jerez de los Caballēros (spr. cherēs de los kawaljēros), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Badajoz. unweit des Ardila gelegen, Geburtsort des Entdeckers Balboa (s. d.), ...
Jerezwein
Jerezwein ( Xeres, spr. cheres-, Sherry), weiße trockne Weine des Gebietes zwischen den Mündungen des Guadalquivir und Guadalete, benannt nach der Stadt Jerez de la Frontera. ...
Jergeni-Hügel
Jergeni-Hügel (Ergeni-Hügel), Höhenzug im russ. Gouv. Astrachan, zieht sich von Sarepta an der untern Wolga zum Manytsch in einer Höhe von 130–160 m hin und bildet die ...
Jerichau
Jerichau, 1) Jens Adolf, dän. Bildhauer, geb. 7. April 1816 in Assens auf der Insel Fünen, gest. 25. Juli 1883 in Kopenhagen, erhielt seine künstlerische Ausbildung auf der ...
Jerīcho
Jerīcho (lat. Hiericus), im Altertum eine der blühendsten Städte Palästinas, 8 km westlich. vom Jordan in der fruchtbaren, durch ihre Palmengärten und Balsamstauden ...
Jerichorose
Jerichorose, s. Anastatica und Odontospermum.
Jerichow
Jerichow, Name zweier Kreise im preuß. Regbez. Magdeburg, von denen der eine, J. I, Burg, der andre, J. II, die Stadt Genthin zur Kreisstadt hat. Die Stadt J., im letztgenannten ...
Jermak
Jermak, Timofejew, der Eroberer Sibiriens, hatte sich als Kosak durch allerlei Gewalttaten die Ungnade des Zaren Iwan IV. zugezogen, trat in den Dienst der Stroganows (1579), ...
Jermolow
Jermolow (Yermolow), Alexei Petrowitsch, russ. General und Diplomat, geb. 1772 in Moskau, gest. 23. April 1861, focht mit Auszeichnung 1794 unter Suworow bei Praga und 1796 in dem ...
Jernberg
Jernberg, August, schwed. Maler, geb. 16. Sept. 1826 in Stockholm, gest. im Juni 1896 in Düsseldorf, war anfangs Schüler der Akademie in Stockholm und ging 1851 nach ...
Jernit
Jernit, s. Frijsenborg.
Jerobeam
Jerobeam (hebr. Járŏbam, »Volksstreiter«), Name zweier Könige von Israel: J. I., erster König des Reiches Israel (975–954, nach andrer Chronologie 953–927 v. Chr.), ...
Jérôme
Jérôme (franz., spr. scherōm'), Hieronymus.
Jérôme Bonaparte
Jérôme Bonaparte (spr. scherōm'), Bruder Napoleons I., s. Bonaparte 4), S. 196.
Jerome [1]
Jerome, Ort im nordamerikan. Territorium Arizona, Grafschaft Yavapai, als Mittelpunkt des Kupferbergbaues im Rio-Verde-Revier rasch im Aufschwung, hat große Schmelzwerke und ...
Jerome [2]
Jerome (spr. dscheróm), Jerome Klapka, engl. Humorist, geb. 2. Mai 1859 in Walsall, erhielt humanistische Schulbildung und widmete sich dem Lehrerberuf, gab jedoch sein Amt auf, ...
Jeropiga
Jeropiga, s. Portwein.
Jeroschin
Jeroschin, Nikolaus von, preuß. Chronist des Mittelalters, war Kaplan des Hochmeisters des Deutschen Ordens, übersetzte 1328 die »Vita Sancti Adalberti« des Joh. Canaparius in ...
Jerrmann
Jerrmann, Eduard, Schauspieler, geb. 1798 in Berlin, gest. daselbst 4. Mai 1859, ging 1819 in Würzburg zum Theater über und ließ sich hierauf in München und 1821 in Leipzig ...
Jerrold
Jerrold (spr. dschérrŏld), 1) Douglas, engl. Humorist und dramatischer Schriftsteller, geb. 3. Jan. 1803 in London, gest. daselbst 8. Juni 1857, war Sohn eines ...
Jersey
Jersey (spr. dschörsi), die größte der englischen Kanalinseln (s. d.), das Caesarea der Alten, an der Westküste des Depart. Manche in Frankreich, 116,2 qkm (2,1 QM.) groß, ...
Jersey City
Jersey City (spr. dschörsĭ ßittĭ), Hauptstadt der Grafschaft Hudson im nordamerikan. Staat New Jersey, am Hudson, gegenüber New York (s. Karte »New York und Umgebung«), mit ...
Jerseyville
Jerseyville (spr. dschörsiwill), Hauptort der Grafschaft Jersey im nordamerikan. Staat Illinois, hat Ackerbaumaschinenfabrikation, Mühlen und (1900) 3517 Einw.
Jershöft
Jershöft, Dorf im preuß. Regbez. Köslin, Kreis Schlawe, an der Ostsee, hat eine Rettungsstation für Schiffbrüchige, Leuchtturm, Seebad und 260 Einw.
Jersitz
Jersitz, Stadt, s. Jerzyce.
Jerubaal
Jerubaal, s. Gideon.
Jerusālem
Jerusālem (in den Keilinschriften Ursalimmu, in den Hieroglyphen Schalam, griech. und lat. Hierosolyma, hebr. Jeruschalajim, »Wohnung des Friedens«, bei den Arabern El Kuds, ...
Jerusalem
Jerusalem, 1) Johann Friedrich Wilhelm, namhafter Kanzelredner und Theolog der Aufklärungsepoche, geb. 22. Nov. 1709 in Osnabrück, gest. 2. Sept. 1789 in Braunschweig, ward 1742 ...
Jerusalem
Jerusalem.
Jerusalem-Stiftung, Evangelische
Jerusalem-Stiftung, Evangelische, eine am 22. Juni 1889 von König Wilhelm II. von Preußen errichtete kirchliche Stiftung, deren Zweck die Erhaltung der bestehenden sowie die ...
Jerusalemartischocke
Jerusalemartischocke, s. Helianthus.
Jerusalemlabyrinthe
Jerusalemlabyrinthe (Jerusalems), s. Trojaburgen.
Jerusalemsblume
Jerusalemsblume, s. Lychnis.
Jerusalemseiche
Jerusalemseiche, s. Chenopodium.
Jerusalemsgerste
Jerusalemsgerste, s. Gerste, S. 663 u. 664.
Jeruslan
Jeruslan, linker Nebenfluß der untern Wolga im russ. Gouv. Samara, bildet im Unterlauf die Grenze gegen das Gouv. Astrachan und mündet unterhalb Potemkino.
Jervīn
Jervīn, s. Veratrum.
Jerwen
Jerwen, Kreis des russ. Gouv. Esthland, mit der Kreisstadt Weißenstein.
Jerxheim
Jerxheim, Dorf im braunschweig. Kreis Helmstedt, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Magdeburg-Börßum, J.-Oschersleben, J.-Braunschweig und Nienhagen-J., 135 m ü. M., hat eine ...
Jerzyce
Jerzyce (Jersitz), früher selbständiger Ort, seit 1900 in die Stadt Posen einverleibt.
Jesaias
Jesaias (Jesaja, d. h. »Jahve hilft«, Esaias, in der »Vulgata« Isaias), der erste unter den sogen. großen Propheten, Sohn des Amoz, trat im Todesjahr des Königs Usias (um ...
Jesberg
Jesberg, Dorf im preuß. Regbez. Kassel, Kreis Fritzlar, an der Gilsa, 242 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Burgruine, Amtsgericht, Oberförsterei und (1900) 860 Einw. ...
Jeschil Irmak
Jeschil Irmak (»grüner Fluß«, der antike Iris), Fluß in Kleinasien, entsteht durch die Vereinigung des Irmak und Tozanlysu mit dem Tschekerik Irmak und mündet mit sumpfigem ...
Jeschken
Jeschken, Gebirgskette, westlich von Reichenberg in Böhmen, südöstlicher Teil des Lausitzer Gebirges, besteht aus Urtonschiefer (Phyllit) und erreicht im aussichtsreichen J. ...
Jesd
Jesd, Stadt, s. Jezd.
Jesdegerd
Jesdegerd (Yezdegerd), Name dreier Könige von Persien aus dem Geschlechte der Sasaniden: J. I., 399–420; J. II., 438–457; J. III., 632–651. Der letztere, Enkel von Chosroes ...
Jesdekast
Jesdekast, kleine Bergfestung auf senkrechtem Fels in der persischen Provinz Farsistan, an der Straße Schiras-Ispahan.
Jesebel
Jesebel, Gemahlin Ahabs, s. Isebel.
Jesi
Jesi, Stadt in der ital. Provinz Ancona, auf einem Hügel am linken Ufer des Esino und an der Eisenbahn Rom-Ancona gelegen, hat alte Ringmauern mit Türmen, eine Kathedrale, eine ...
Jesi, Samuele
Jesi, Samuele, ital. Kupferstecher, geb. 1789 in Mailand, gest. 17. Jan. 1853 in Florenz, studierte an der Akademie in Mailand bei G. Longhi. Seine ersten größern Arbeiten ...
Jesiden
Jesiden, s. Jeziden.
Jeso
Jeso (Jesso, Yezo, Hokkaido), die nördlichste der vier großen japan. Inseln (s. Karte »Japan und Korea«) zwischen 41°-45°30' nördl. Br. und 139°30' bis 145°45' östl. ...
Jesreel
Jesreel (jetzt Zera'in), Stadt Palästinas, im Stamm Isaschar, am nordwestlichen Fuß des Gilboagebirges, Residenz des Königs Ahab von Israel und von dessen Witwe Isebel. Auch ...
Jessen
Jessen (auch Lutters-J.), Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Schweinitz, an der Schwarzen Elster und der Staatsbahnlinie Falkenberg-Roßlau, hat eine evang. Kirche, ...
Jessen, Karl Johann Peter
Jessen, Karl Johann Peter, russ. Admiral, geb. 1852 in Dorpat, war 1870–74 auf der Seeschule in Petersburg und machte als Leutnant auf der Korvette Bajan 1874–79 eine Reise ...
Jessentuki
Jessentuki (Essentuki, Jessentukskaja Staniza), Badeort im Bezirk Pjätigorsk des russisch-kaukasischen Terekgebietes, 639 m ü. M., an der Bogunta und an einer Zweiglinie der ...
Jesso
Jesso, Insel, s. Jeso.
Jessore
Jessore, ind. Distrikt, s. Dschessor.
Jestetten
Jestetten, Dorf im bad. Kreis und Amt Waldshut, unweit des Rheins, an der Linie Schaffhausen-Eglisau der Schweizer Bundesbahn, hat eine kath. Kirche, ehemaliges Kloster der ...
Jesuāten
Jesuāten (auch Jesusdiener, J. des heil. Hieronymus, Apostolische Kleriker vom heil. Hieronymus) nannten sich die Mitglieder eines von dem Kaufmann Giovanni Colombini in Siena ...
Jesuīten
Jesuīten (Gesellschaft Jesu, lat. Societas Jesu, daher die Abkürzung S. J.), geistlicher Orden, gestiftet mit dem Zwecke, sich nicht nur dem eignen Heil und der eignen ...
Jesuitengesetz
Jesuitengesetz, das Reichsgesetz vom 4. Juli 1872, betreffend den Orden der Gesellschaft Jesu. Das Gesetz bestand bis zum 8. März 1904 aus nachfolgenden drei Paragraphen: § 1. ...
Jesuitennuß
Jesuitennuß, s. Trapa.
Jesuitenporzellan
Jesuitenporzellan, japan. Porzellan aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrh., das auf Veranlassung der jesuitischen Missionare mit Madonnen, Heiligen bildern, christlichen Emblemen ...
Jesuitenpulver
Jesuitenpulver, s. Cinchona, S. 154.
Jesuitenrinde
Jesuitenrinde, s. Exostema.
Jesuitenschulen
Jesuitenschulen, s. Jesuiten (S. 241) und Pädagogik.
Jesuitenstil
Jesuitenstil, der ausgeartete Barockstil, den die Jesuiten seit dem 17. Jahrh. auf Grund der Bestrebungen von Borromini und Pozzo in ihren Kirchenbauten befolgten, und der sich ...
Jesuitentee
Jesuitentee, s. Chenopodium.
Jesuitinnen
Jesuitinnen (Töchter der Gesellschaft Jesu) nannten sich die Mitglieder der 1545 von Isabella Rossella (Rozel) aus Barcelona in Rom gestifteten und von Papst Paul III. der ...
Jesus Christus
Jesus Christus, der Stifter der christlichen Religion. Der Doppelname beruht auf einer erstmalig bei Paulus begegnenden Kombination des Personennamens (Jeschua, später verkürzte ...
Jesus Christus-Wurzel
Jesus Christus-Wurzel, s. Pteris
Jesus Maria
Jesus Maria, mexikan. Silberminen, s. Concepcion 4).
Jesus Nazarēnus Rex Judaeōrum
Jesus Nazarēnus Rex Judaeōrum (lat., »Jesus von Nazareth, König der Juden«), die Inschrift, die Pilatus über dem Kreuz Jesu anbringen ließ (vgl. »I. N. R. I.«, S. 722).
Jesus Sirach
Jesus Sirach (d. h. Jesus, Sohn Sirachs), jerusalemischer Jude, Verfasser der unter seinem Namen noch vorhandenen Sammlung von Sittensprüchen (lat Ecclesiasticus, Kirchenbuch, ...
Jesus-Maria-Orden
Jesus-Maria-Orden (Missionspriester von Jesus und Maria), s. Eudisten.
Jesus-Namensfest
Jesus-Namensfest, Gedächtnisfeier Christi, 1721 vom Papst Innozenz XIII. zu einem Kirchenfest erhoben, fällt auf den zweiten Sonntag nach Epiphanias.
Jesusdiener
Jesusdiener, s. Jesuaten.
Jet
Jet (engl., spr. dschett oder schett, Jett), Mineral, soviel wie Gagat.
Jethro
Jethro, midianitischer Priester, Vater Ziporas, der Frau Moses, den er zur Einführung einer einfachen Gerichtsorganisation veranlaßte.
Jetolīn
Jetolīn, s. Anilinschwarz.
Jeton
Jeton (franz., spr. schötóng), Spielmarke, Rechenpfennig, v. franz. jeter, »werfen«, weil man beim Spiel solche Marken für die Schlußberechnung des Verlustes auf den Tisch ...
Jetschwarz
Jetschwarz, s. Azoschwarz.
Jettatōre
Jettatōre (Gettatore, ital., spr. dsche-), ein mit dem bösen Blick Behafteter, s. Böser Blick.
Jetti-schahr
Jetti-schahr (Dschiti-Schahar, »Sieben Städte«), türk. Name für das Reich Jakub Begs in Zentralasien, zuerst Alti-schahar (»Sechs Städte«), nach seiner Vergrößerung ...
Jeu
Jeu (franz., spr. schö), Spiel; j. d'amour, Liebesspiel, auch ein Gedicht, das eine Liebesfrage beantwortet; j. d'esprit, Verstandes-, Witzspiel (zur Unterhaltung), ...
Jeudi
Jeudi (franz., spr. schö-, lat. Jovis diës), Donnerstag.
Jeumont
Jeumont (spr. schömóng), Flecken im franz. Depart. Nord, Arrond. Avesnes, an der kanalisierten Sambre und der Nordbahn (Grenzstation gegen Belgien), mit Marmorbrüchen, ...
Jeune Belgique, La
Jeune Belgique, La (spr. schön' belschīk'), s. Junges Belgien.
Jeunesse dorée
Jeunesse dorée (spr. schönäß' dŏrē', »Goldjugend«), Parteibezeichnung aus der französischen Revolution, der männlichen Jugend von Paris beigelegt, die nach dem Sturz ...
Jeux floraux
Jeux floraux (franz., spr. schö florō, »Blumenspiele«), die poetischen Wettstreite, die jährlich zu Toulouse unter dem Vorsitz der Académie des J. f. gefeiert werden. Schon ...
Jever
Jever, Stadt im Großherzogtum Oldenburg, Hauptort der gleichnamigen Herrschaft, westlich vom Jadebusen, mit der Nordsee durch einen Kanal verbunden, Knotenpunkt der ...
Jevičko
Jevičko, Stadt, s. Gewitsch.
Jevons
Jevons (spr. dschīwens), William Stanley, engl. Philosoph und Nationalökonom, geb. 1. Sept. 1835 in Liverpool, gest. 13. Aug. 1882, ein Enkel des berühmten Historikers Roscoe, ...
Jewdokimow
Jewdokimow, Nikolai Iwanowitsch, Graf, russ. General, geb. 1804, gest. 1873, focht unter Jermolow am Kaukasus. Im April 1859 brachte er die Residenz Schamyls, Weden, in seine ...
Jewett
Jewett (spr. dschū-ĕt), Sarah Orne, amerikan. Schriftstellerin, geb. 3. Sept. 1849 in South Berwick (Maine), lebt abwechselnd daselbst und in Boston. Eine treue und ...
Jewish Colonization Association
Jewish Colonization Association (engl., spr dschū-isch kŏlonìsēsch'n ässoßsēsch'n, abgekürzt ICA), eine von Baron Moritz v. Hirsch (s. d. 8) 1891 mit einem Kapital von 2 ...
Jewpatorĭa
Jewpatorĭa, s. Eupatoria.
Jeypore
Jeypore (Jeypoor), Stadt, s. Dschaipur.
Jeysulmere
Jeysulmere, ind. Staat, s. Dschaisalmir.
Jez
Jez, Theodor, Pseudonym, s. Miłkowski.
Jezd
Jezd (Jesd), Hauptstadt der kleinen persischen Provinz J., liegt (z. T. in Ruinen) an der großen Straße Teheran-Kirman in einer von Hügeln umschlossenen Sandebene, 1333 m hoch, ...
Jezero
Jezero (bosnisch soviel wie See), Markt in Bosnien, Kreis Trawnik, westlich von Jajce, am rechten Plivaufer und der Westseite des obern Plivasees, mit 600 meist mohammed. ...
Jezîd
Jezîd (Jesid), Name mehrerer Kalifen aus dem Geschlechte der Omaijaden (s. d.). J. J., Sohn Moâwijas, bekannt als Gegner Husseins (s. d.).
Jeziden
Jeziden (Jesiden), eine wohl nicht ganz 100,000 Köpfe starke religiöse Sekte, die in den türkischen Provinzen Aleppo, Mosul, im mittlern Kurdistan, im Sindschârgebirge, ...
Jezierna
Jezierna, Marktflecken in Galizien, Bezirksh. Zloczów, an der Staatsbahnlinie Lemberg-Podwoloczyska, mit Branntweinbrennerei und (1900) 6115 (polnischen und ruthen.) Einwohnern.
Jezirah
Jezirah (hebr., »Schöpfung«), nach der Kabbala (s. d.) die dritte, aus keiner vorhanden gewesenen Materie gebildete Welt, die Welt der denkenden Substanzen; dann ein die ...
Jezupol
Jezupol, Marktflecken in Galizien, Bezirksh. Stanislau, an der Bystrzyca und der Staatsbahnlinie Lemberg-Czernowitz gelegen, mit einem Dominikanerkloster und (1900) 3788 ...
Jeßnitz
Jeßnitz, Stadt im Herzogtum Anhalt, Kreis Dessau, an der Mulde und der Staatsbahnlinie Zerbst-Bitterfeld, 74 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, Flaggen-, ...
Jhansi
Jhansi, ostind. Bezirk und Stadt, s. Dschansi.
Jhelam
Jhelam, indischer Fluß, s. Dschelam.
Jhering
Jhering (spr. jēring), Rudolf von, einer der bedeutendsten Juristen der neuern Zeit, geb. 22. Aug. 1818 in Aurich, gest. 17. Sept. 1892 in Göttingen, habilitierte sich 1843 in ...
Jibara
Jibara (oder Gibara), Stadt an weit geöffneter Bucht der Nordostküste der Insel Cuba, 30 km nordnordöstlich von Holguin (s. d.), dessen Hafen es ist, mit (1899) 6841 Einw. ...
Jičín
Jičín (spr. jitschīn, in deutscher Schreibart Gitschin), Stadt in Böhmen, 276 m ü. M., an der Cidlina und den Linien Wostroměř-J. der Österreichischen Nordwestbahn, ...
Jiemönnpassage
Jiemönnpassage, s. Karawanenhandel.
Jig
Jig (engl., spr. dschigg), irischer Nationaltanz, nur von einem Paar ausgeführt. Vgl. Gigue 2).
Jigger
Jigger (engl., spr. dschigger), eine Kohlenwippe (s. d.) auf Schiffen; auch eine in der Färberei (s. d., S. 32 1) benutzte Maschine.
Jiggermast
Jiggermast (spr. dsch-, Hagermast), der hinterste Mast auf Viermastschiffen (vgl. Takelung).
Jihlava
Jihlava, tschech. Name von Iglau (s. d.).
Jijōna
Jijōna (spr. chichōna), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Alicante, am Südfuß der Sierra Carrasqueta, hat einen alten Turm, Honigkuchenbäckerei, Gerberei, ...
Jildis-Kjöschk
Jildis-Kjöschk, Palast, s. Beschiktasch.
Jilemnice
Jilemnice, Stadt, s. Starkenbach.
Jilgarn
Jilgarn ( Yilgarn), Distrikt in Westaustralien, s. Coolgardie.
Jílové
Jílové, tschech. Name der Stadt Eule (s. d.).
Jima
Jima, gewöhnlich Jima Kshaeta (daraus später Dschemschid), im Zendavesta der König des goldenen Zeitalters.
Jimēna de la Frontēra
Jimēna de la Frontēra (spr. chi-), Stadt in der span. Provinz Cadiz, Bezirk San Roque, an der Eisenbahn Algeciras-Bobadilla, hat ein altes maurisches Kastell, merkwürdige ...
Jimēnes
Jimēnes, s. Malagawein.
Jimēnez de Cisnēros
Jimēnez de Cisnēros (Ximenes, spr. chi-), Francisco, span. Prälat, geb. 1436 in Torrelaguna, gest. 8. Nov. 1517, arbeitete sechs Jahre als Jurist in Rom. Nach seiner Rückkehr ...
Jimmu Tenno
Jimmu Tenno, (posthumer) Name des ersten Mikado von Japan, regierte angeblich 660–585 v. Chr. Die nach ihm benannte, 1873 in Japan offiziell eingeführte Ära ist also der ...
Jindřichuv Hradec
Jindřichuv Hradec, s. Neuhaus (in Böhmen).
Jingo
Jingo (spr. dschingo, ein Wort der engl. Vulgärsprache, als Fluch gebraucht; wahrscheinlich stellvertretend für Jesus), Spitzname der englischen Konservativen während Lord ...
Jinrik'scha
Jinrik'scha (»Manneskraftwagen«), ein 1870 in Tokio (Japan) aufgekommener zweiräderiger Wagen, der von einem in der Schere laufenden Manne, dem Kurumaya (»Wagenmann«), ...
Jipesee
Jipesee (Dschipesee), See an der Ostgrenze von Deutsch-Ostafrika, in der Kilimandscharo-Niederung, südlich von Taweta, 737 mtl. M., 16 km lang, 5 km breit. Von N. tritt der Lumi ...
Jirásek
Jirásek, Alois, tschech. Schriftsteller, geb. 23. Aug 1851 in Hronov bei Nachod, zuerst Lehrer in Leitomischl, seit 1888 Gymnasialprofessor in Prag, seit 1896 Schulrat, gehört ...
Jireček
Jireček (spr. jiretscheck), 1) Josef, tschech. Literarhistoriker, geb. 9. Okt. 1825 in Hohenmauth, gest. 25. Nov. 1888 in Prag, studierte in Prag die Rechte und redigierte ...
Jirmilik
Jirmilik, türk. Münze zu 20 Gurusch; früher aus 7/8 feinem Gold und um 1830 etwa 4,87,1840 nur 3,685 Mk. wert; als Silbermünze (Bejas-J., Silber-Medschidié, griech. Ikosār) ...
Jirón
Jirón (spr. chi-), Stadt im Staate Santander der südamerikan. Republik Kolumbien, am Rio de Oro, 560 m ü. M., mit Goldwäschen, erheblichem Tabakbau, Viehzucht und (1870) 9955 ...
Jiulu
Jiulu, Fluß, s. Schyl.
Jizera
Jizera (spr. jísera), tschech. Name der Iser (s. d.).
Jōab
Jōab, Feldherr Davids, dessen Schwestersohn er war. Im Kampfe gegen Sauls Sohn Isboseth erringt er die ersten Erfolge, tötet meuchlings dessen Feldherrn Abner, erstürmt Jebus ...
Joachim I. Napoleon
Joachim I. Napoleon, König beider Sizilien, s. Murat.
Joachim von Floris
Joachim von Floris, mittelalterlicher Prophet, s. Ewiges Evangelium; seine Anhänger hießen Joachimiten.
Joachim [1]
Joachim (hebr. Jojakim, »der von Jehova Aufgerichtete oder Bestellte«), nach der Legende Gatte der heil. Anna, Vater der Jungfrau Maria, soll, noch bevor diese Christi Mutter ...
Joachim [2]
Joachim, Name mehrerer Kurfürsten von Brandenburg: 1) J. J., mit dem Beinamen Nestor, geb. 21. Febr. 1484, gest. 11. Juli 1535 in Stendal, Sohn des Kurfürsten Johann Cicero, ...
Joachim [3]
Joachim, 1) Joseph, Violinspieler, geb. 28. Juni 1831 zu Kittsee bei Preßburg in Ungarn, wurde auf dem Wiener Konservatorium von Böhm und Mayseder gebildet, kam 1843 nach ...
Joachimstaler
Joachimstaler, Guldengroschen der Grafen von Schlick aus dem Silber von Joachimsthal in Böhmen seit 1518, wurden als Taler in specie (d. h. in einem Stück) eine deutsche ...
Joachimsthal
Joachimsthal, 1) (Sankt J.) Stadt in Böhmen, 733 mü M., an der südlichen Abdachung des Erzgebirges, 6 km von der sächsischen Grenze, am Weseritzbach und der Staatsbahnlinie ...
Joahas
Joahas (Joachas), 1) König von Israel (856–839, nach andrer Zeitrechnung 815–798 v. Chr.), Sohn und Nachfolger des Jehu, ließ sein von den Syrern bedrängtes Reich ...
Joaillerie
Joaillerie (franz., spr. schūaj'rī'), Juwelierkunst; Juwelenhandel; Joaillier, Juwelier.
Joanes
Joanes (Juanes, spr. chuánes), Vicente, eigentlich Vicente Juan Macip, span. Maler, geb. um 1507 in Fuen de la Higuera, gest. 21. Dez. 1579 in Bocairente, scheint sich in ...
Joanne
Joanne (spr. scho-ann'), Adolphe, geograph. Schriftsteller, geb. 15. Sept. 1813 in Dijon, gest. 1. März 1881 in Paris, war erst Advokat, wendete sich aber bald der Journalistik ...
Joannesĭa
Joannesĭa Velloz, Gattung der Euphorbiazeen, mit der einzigen Art J. princeps Vell. (Anda Gomesii Juss.), einem stattlichen, fast vom Grund an verästelten Baum mit ...
Joannīna
Joannīna, Stadt, s. Janina.
João
João (portug., spr. schŭ-áung), Johann.
Joas
Joas (Jehoasch), 1) König von Juda, 878–838, oder nach andrer Zeitrechnung 837–797 v. Chr., Sohn des Ahasja, ward als Kind durch seine Tante Joseba bei der Thronusurpation ...
Jobber
Jobber (spr. dsch-, Stock-J., von job, kleines lukratives Geschäft, Geschäftchen), engl. Bezeichnung desjenigen, der in Staatspapieren oder Aktien spekuliert, besonders wenn er ...
Jobelin
Jobelin (spr. schŏbläng, »Hiobchen«) heißt der Lehrer des Gargantua in Rabelais' berühmtem Roman; bei Villon soviel wie Jargon oder Gaunersprache; bei Piron (s. d.) ...
Jobeljahr
Jobeljahr, s. Jubeljahr.
Jobi
Jobi (Jappen), 3480 qkm große, zu Niederländisch-Neuguinea gehörige Insel, in der Geelvinkbai, gut bewohnt; der hauptsächlichste Handelsplatz ist die Ansusbucht an der ...
Jobsĭade
Jobsĭade, komisches Epos, s. Kortum.
Jobst
Jobst, männlicher Name, s. Jodocus.
Joc partit
Joc partit (spr. dschŏk), s. Tenzone.
Jocelyn
Jocelyn, epische Dichtung von Lamartine (s. d.).
Joch
Joch, der mittlere, die Schenkel eines Hufeisenmagnets verbindende Teil. – Gebirgsjoch heißt ein Bergrücken, der sich zwischen zwei größern Tälern hinzieht; die einzelnen ...
Jochacker
Jochacker (Joch Landes), ein Feldstück von ursprünglich solcher Größe, daß es mit einem Ochsengespann binnen einem Tag umgepflügt werden kann. In Österreich war das Wiener ...
Jochalgen
Jochalgen (Conjugatae), Ordnung der Algen (s. d., S. 316).
Jochanan
Jochanan (hebr., »der Gottbegnadete«), Eigenname, in seiner griechischen Form: Joannes, Johannes.
Jochanan ben Sakkai
Jochanan ben Sakkai, der bedeutendste jüdische Gesetzeslehrer aus dem 1. Jahrh. n. Chr., Schüler Hillels (s. d. 1), zur Zeit der Belagerung Jerusalems (70 n. Chr.) der ...
Jochbaum
Jochbaum, soviel wie Hainbuche (s. d.).
Jochbein
Jochbein, Jochbeinpunkt, s. Schädel.
Jochbrücke
Jochbrücke, s. Brücken (S. 481: Hölzerne B.).
Jöcheln
Jöcheln, s. Viehzucht.
Jöcher
Jöcher, Christian Gottlieb, Gelehrter, geb. 20. Juli 1694 in Leipzig, gest. 10. Mai 1758, studierte seit 1712 in seiner Vaterstadt erst Medizin, dann Philosophie, wurde 1730 ...


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