Слова на букву hono-karp (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву hono-karp (8408)

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Kampīerleine
Kampīerleine (Stalleine), im Biwak zwischen den in die Erde geschlagenen, etwa 1–1,4 m hohen Pikettpfählen gezogene Leine, an der die Pferde mit Halfterketten befestigt werden.
Kampine
Kampine, s. Tropenwald.
Kampong
Kampong, malaiisches Wort für Dorf, Ortschaft, auch Stadtviertel.
Kampot
Kampot, Hauptort einer Provinz und einziger Hafen von Kambodscha, an der Mündung des westlichen Armes des Flusses K. in den Golf von Siam, wegen seiner Barre nur für ...
Kampschulte
Kampschulte, Wilhelm, Geschichtschreiber, geb. 12. Nov. 1831 zu Wickede in Westfalen, gest. 3. Dez. 1372 in Bonn, studierte erst Theologie, seit 1854 Geschichte, habilitierte ...
Kamptulĭkon
Kamptulĭkon (griech.), durch Walzen hergestellte Platten aus einem Gemisch von gepulvertem Kork mit Kautschuk, vollständig verdrängt durch Linoleum (s. d.).
Kamptz
Kamptz, Karl Albert Christoph Heinrich von, preuß. Staatsmann, geb. 16. Sept. 1769 zu Schwerin in Mecklenburg, gest. 3. Nov. 1849 in Berlin, trat 1790 als Assessor der ...
Kampulung
Kampulung, Stadt, s. Kimpolung.
Kamrup
Kamrup, Distrikt der britisch-ind. Provinz Assam, 9479 qkm mit (1901) 589,187 Einw. (407,363 Hindu, 53,701 Mohammedaner, 1479 Christen), durchflossen von dem schiffbaren ...
Kamsin
Kamsin, s. Chamsin.
Kamsko-Wotkinski
Kamsko-Wotkinski, s. Sarapul.
Kamthi
Kamthi (Kampti), Stadt im Distrikt Nagpur der britisch-ind. Zentralprovinzen, am Kanhanfluß und der Eisenbahn dicht bei Nagpur, mit 70 Hindutempeln 5 Moscheen, protestantischer ...
Kamtschadālen
Kamtschadālen, die zu den Hyperboreern (s. d.) gehörigen Bewohner des südlichen Kamtschatka und der Insel Schumschu, der nördlichsten der Kurilen, die mehr und mehr durch ...
Kamtschátka
Kamtschátka, Halbinsel an der nördlichen Ostküste von Asien (s. Karte »Sibirien«), seit 1856 zum russischen Küstengebiet gehörig, zwischen 50–62° nördl. Br. und ...
Kamtschatkabiber
Kamtschatkabiber, s. Otterfelle.
Kamtschatkas
Kamtschatkas (Sibiriennes), Konfektionsstoff, bei dem lange Haare strähnenartig auf dem Grundstoff liegen.
Kamtschatkisches Meer
Kamtschatkisches Meer, soviel wie Beringmeer.
Kamtschi
Kamtschi, s. Kantschu.
Kamtschik
Kamtschik (Kamčik, bulgar. Kamtschija, im Altertum Panysos), Fluß in Bulgarien, entsteht aus den Balkanflüssen Wilde K. (Luda-Kamtschija) und Zahme K. (oder Titscha) und ...
Kämtz
Kämtz, Ludwig Friedrich, Physiker und Meteorolog, geb. 11. Jan. 1801 in Treptow an der Rega, gest. 20. Dez. 1867 in Petersburg, studierte seit 1819 in Halle zuerst die Rechte, ...
Kamuski
Kamuski (»Steinchen«), bei den Spreewaldwenden als Glücksbringer betrachtete kleine weiße Kieselsteine, die man im Geldbeutel oder in der Tasche trägt oder zu Hause ...
Kamyschbucht
Kamyschbucht, kleiner Meerbusen an der Südwestspitze der Halbinsel Krim, 3,2 km lang, bei der Einfahrt 850 m breit und bis 21 m tief, diente bei der Belagerung von Sebastapol ...
Kamyschin
Kamyschin, Kreisstadt im russ. Gouv. Saratow. an der Mündung der Kamyschenkam die Wolga und an dem Zweig Tambow-K. der Rjasan-Uralskbahn, mit einer Stadtbank, regem Handel, ...
Kamyschlow
Kamyschlow, Kreisstadt im russ. Gouv. Perm, bei der Mündung der Kamyschlowka in die Pyschma, einen Nebenfluß der Tura, an der Eisenbahn Jekaterinburg-Tjumen, mit (1897) 8064 ...
Kān
Kān, anamit. Gewichtseinheit zu 1/10 Jehn, = 16 Lüong von 10 Dong = 624,8 g.
Kan [1]
Kan (chines.) heißen die japanischen Kriegsschiffe, und zwar wird das Wort dem Namen des Schiffes angehängt, also Tenryn-K., Yamato-K. etc.
Kan [2]
Kan (»Kanne«), niederl. Flüssigkeitsmaß zu 10 Maatjes = 1 Lit.; in Niederländisch-Indien = 1,515 L. Das Amsterdamer Steekkan hatte für Wein 8 Stoopen zu 2 Mengelen = 19,403 ...
Kan.
Kan., Abkürzung für Kansas.
Kana
Kana, Flecken in Galiläa, bekannt durch die »Hochzeit von K.« (Joh. 2); wahrscheinlich das heutige Kana el Dschelil in der Ebene Battauf.
Kanăan
Kanăan (»Tiefland«), alter Name des Küstenstriches von Palästina (s. Karte »Palästina«), ehe die Israeliten Besitz davon ergriffen, mit Einschluß von Phönikien und ...
Kanăchos
Kanăchos, griech. Bildhauer aus Sikyon, Bruder des Aristokles, um 490 v. Chr., bildete unter anderm ein Holzbild des Apollon in Theben und ein Erzbild des Apollon für die ...
Kanada
Kanada (Dominion of Canada; hierzu Karte »Britisch-Nordamerika«), brit. Kolonie in Nordamerika, zwischen 41°42'–83° nördl. Br. und 57–141° westl. L., umfaßt den ganzen ...
Kanada
Britisch-Nordamerika.
Kanadabalsam
Kanadabalsam, ein Terpentin, der in Kanada und den Nachbarländern aus der Balsamtanne (Abies balsamea und A. Fraseri, vielleicht auch aus A. canadensis) gewonnen wird, indem man, ...
Kanadatee
Kanadatee, s. Gaultheria.
Kanadische Rebe
Kanadische Rebe, s. Quinaria.
Kanadische Seen
Kanadische Seen, die fünf großen Süßwasserseen zwischen Kanada und der nordamerikanischen Union; sie liegen terrassenförmig übereinander und sind durch Teilstrecken des St. ...
Kanadisches Wasserkraut
Kanadisches Wasserkraut, s. Hydrastis.
Kanadōl
Kanadōl (Canadol), s. Erdöl, S. 24.
Kanagawa
Kanagawa, der 1859 den Europäern eröffnete Hafen auf der japanischen Insel Nippon, an der Bai von Yeddo, jetzt wegen ungenügender Tiefe zugunsten des nahen Yokohama (s. d.) ...
Kanaille
Kanaille, s. Canaille.
Kanăkē
Kanăkē, Tochter des Äolos und der Enarete, wurde wegen der Liebe zu ihrem Bruder Makareus von ihrem Vater getötet oder legte selbst Hand an sich.
Kanāken
Kanāken (»Menschen«, auf den Markesas Kenata, bei den Maori von Neuseeland Tangata), die eingeborne Bevölkerung der Hawai-Inseln (s. d., S. 12); auch soviel wie Polynesier ...
Kanāl
Kanāl, s. Kanäle.
Kanal
Kanal (das Mare Britannicum der Alten, bei den Franzosen la Manche [Ärmelmeer], bei den Engländern English Channel oder auch bloß Channel genannt), der Teil des Atlantischen ...
Kanala
Kanala (früher Napoléonville), Hafenstadt an der Nordostküste von Neukaledonien, an einer vorzüglichen Bai, die den auf 13 km schiffbaren Fluß K. aufnimmt, durch eine gute ...
Kanalamt
Kanalamt, kaiserliches, in Kiel, Reichsbehörde für die Unterhaltung und den Betrieb des Nordostsee- oder Kaiser Wilhelm-Kanals (s. d.). Sie besteht in unmittelbarer Unterordnung ...
Kanalbau
Kanalbau, s. Kanäle.
Kanalbrücke
Kanalbrücke, s. Aquädukt und Brücke, S. 477.
Kanäle
Kanäle, Wasserläufe mit künstlich hergestellten Betten, dienen zur Ableitung oder Zuleitung von Wasser und für die Schiffahrt. K. besonderer Art sind die städtischen ...
Kanalgase
Kanalgase, s. Kanalisation, S. 547.
Kanalheizung
Kanalheizung, s. Heizung, S. 124.
Kanalinseln
Kanalinseln (Normännische Inseln), Inselgruppe in der sogen. Normannischen Bai des Kanals, der einzige Rest der Normandie, der sich noch heute im Besitz Englands befindet. Die ...
Kanalisation
Kanalisation, die Gesamtheit unterirdischer, röhrenförmiger Leitungen (Abzugskanäle, Kloaken, Siele) zur Entwässerung der menschlichen Wohnstätten. Das Kanalnetz soll die ...
Kanalisierung
Kanalisierung (Flußkanalisierung), eine Art des Flußbaues, durch die vorzugsweise die Schiffbarkeit der Flüsse ermöglicht oder verbessert werden soll, aber auch die ...
Kanaljauche
Kanaljauche (Kanalwasser, Stadtlauge), die in den Kanälen der Kanalisation (s. d.) sich bewegende Flüssigkeit, s. Abwässer.
Kanalriff
Kanalriff ( Wallriff), s. Koralleninseln und Korallenriffe.
Kanalschiffahrt
Kanalschiffahrt, s. Binnenschiffahrt und Kanäle.
Kanalstrahlen
Kanalstrahlen. Teilt man eine Entladungsröhre (s. Elektrische Entladung, S. 614) durch das die Kathode bildende Metallblech derart in zwei Teile, daß der eine die Anode ...
Kanalwage
Kanalwage, s. Nivellieren.
Kanalwasser
Kanalwasser, s. Kanaljauche.
Kanalzellen
Kanalzellen, die axile Reihe zur Auflösung bestimmter Zellen im Hals- und Bauchteil der Archegonien (s. Farne, S. 335, und Moose).
Kanan
Kanan (Khanal), in Siam der Inhalt einer Kokosnuß mit gesetzlich 800 Reiskörnern = rund 0,5 Lit., 25 im Sad.
Kanangaöl
Kanangaöl, s. Ylang-Ylangöl.
Kananor
Kananor (Cananore, Kannanur, »Krischnas Stadt«). Stadt im Distrikt Malabar der britisch-ind. Präsidentschaft Madras, am Arabischen Meer, hat einen wegen starker Brandung ...
Kanapee
Kanapee (franz. Canapé), gepolsterter Ruhesitz für mehrere, mit gepolsterten Rücken- und Seitenlehnen. Das Wort, im 18. Jahrh. aus dem Französischen aufgenommen, ist vom ...
Kanāra
Kanāra (Canara), Küstenlandschaft des südlichen Indien, an der Malabarküste, zwischen 13°52'–15°31' nördl. Br., begrenzt im W. vom Arabischen Meer, im O. von den ...
Kanarēsisch
Kanarēsisch (Kanari, Sprache von Kanara, im Sanskrit Karnâta), eine der drawidischen Sprachen Südindiens (s. Drawida), wird von über 8 Mill. Menschen gesprochen und mit einer ...
Kanarĭenglas
Kanarĭenglas, soviel wie Uranglas.
Kanariengras
Kanariengras, Pflanzengattung, s. Phalaris.
Kanarienharz
Kanarienharz s. Canarium.
Kanarienhäufling
Kanarienhäufling, soviel wie Leinfink, s. Häufling.
Kanariennuß
Kanariennuß s. Canarium.
Kanariensamen
Kanariensamen, s. Phalaris.
Kanariensekt
Kanariensekt, s. Kanarienweine.
Kanarienvogel
Kanarienvogel (Zuckervogel, Serinus canarius Cab., Dryospiza canaria L.), Sperlingsvogel aus der Familie der Finken (Fringillidae) und der Unterfamilie der Gimpel (Pyrrhulinae), ...
Kanarienweine
Kanarienweine, die Weine der Kanarischen Inseln, die aber selten unter diesem Namen, sondern meist als Madeira und als Sherry auf den Markt kommen. Die größte Weinkultur ...
Kanāris
Kanāris, Konstantin, griech. Freiheitskämpfer und Staatsmann, geb. 1790 auf der Insel Ipsara, gest. 15. Sept. 1877 in Athen, war Kapitän eines kleinen Kauffahrteischiffs. Als ...
Kanārische Inseln
Kanārische Inseln (Islas Canarias), eine Provinz Spaniens bildende Inselgruppe an der Westküste von Afrika, zwischen 27°30'–29°30' nördl. Br. und 13°17'–18°10' westl. ...
Kanarische Strömung
Kanarische Strömung, s. Atlantischer Ozean (Stromsystem, S. 46).
Kanáster
Kanáster (niederl., v. span. canástro), ein aus Rohr oder Binsen geflochtener »Korb«, mit dünn geschlagenem Blei ausgefüttert, zur Warenversendung dienend; danach (Knaster) ...
Kanatha
Kanatha, antiker Ort und Bischofssitz im Haurangebirge, 1240 m hoch, wo Herodes von aufständischen Arabern geschlagen wurde. Heute Kanawât mit Ruinen eines Heliostempels, eines ...
Kanaudsch
Kanaudsch, großes Ruinenfeld im Distrikt Faruchabad der britisch-ind. Nordwestprovinzen, eine der ältesten indischen Städte, deren Trümmer eine Fläche von der Größe des ...
Kanavalĭe
Kanavalĭe, s. Canavalia.
Kanāwha
Kanāwha, zwei Flüsse der nordamerikan. Union: 1) Great K., Nebenfluß des Ohio, entspringt in den Iron Mountains in Nordcarolina, durchbricht im Lauf durch Virginia mehrere ...
Kandāhar
Kandāhar, Provinz im südöstlichen Afghanistan, südlich von Kabul (s. Karte »Zentralasien«), im N. von den Ausläufern des Pagmangebirges erfüllt, vom Hilmend mit Argendab, ...
Kandalakskajabucht
Kandalakskajabucht, s. Weißes Meer.
Kandare
Kandare, s. Zaum.
Kandaules
Kandaules, letzter König von Lydien aus dem Geschlechte der Sandoniden, ließ seinen Leibwächter Gyges (s. d.) die Reize seiner Gemahlin, auf die er eitel war, im Schlafgemach ...
Kandavu
Kandavu, eine der Fidschiinseln, durch die Kandavupassage von Viti Levu getrennt, 535 qkm mit über 7000 Einw., ist bergig, aber fruchtbar und hat auf ihrem Südwestende den ...
Kande
Kande, dän. Flüssigkeitsmaß zu 2 Potter von 4 Pegel, = 1,932 Liter.
Kandel [1]
Kandel, soviel wie Rinne, Dachrinne.
Kandel [2]
Kandel, der höchste Punkt des mittlern Schwarzwaldes in Baden, zwischen der Elz u. Glotter, südöstlich von Waldkirch, 1243 m hoch, mit weiter, schöner Aussicht und einem ...
Kandel [3]
Kandel (Langenkandel), Flecken im bayr. Regbez. Pfalz, Bezirksamt Germersheim, an der Linie Winden-Karlsruhe der Pfälzischen Eisenbahn, 156 m ü. M., hat eine evangelische und ...
Kandelāber
Kandelāber (lat. Candelabrum), bei den Alten ein Gestell, das zum Tragen von Kerzen, Lampen und Räucherschalen diente und mit zunehmendem Luxus oft kunstreich in Bronze oder ...
Kandelbeere
Kandelbeere, s. Viburnum.
Kandeln
Kandeln, auskehlen, rinnenförmig aushöhlen.
Kandern
Kandern, Stadt im bad. Kreis und Amt Lörrach, an der Kander und der Eisenbahn Haltingen-K., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Forstamt, Schamotteerdegruben, ...
Kandertal
Kandertal, das von der Kander, einem 44 km langen, linksseitigen Zufluß der Aare, durchflossene Tal im Berner Oberland, besteht aus drei Talstufen, deren oberste Gasterental ...
Kandesch
Kandesch (Khandesch, Candeish), Distrikt der britisch-ind. Präsidentschaft Bombay, 25,754 qkm mit (1901) 1,427,382 Einw. (1,282,109 Hindu, 119,179 Mohammedaner, 1398 Christen), ...
Kandi [1]
Kandi (engl. Candy), vorderindisches Lastenmaß von gewöhnlich 20 Mönn oder Mahnd: das amtliche von Bombay und das der Insel Ceylon für Tabak und Zimt = 5 engl. Hundredweights ...
Kandi [2]
Kandi (Candy, »Berg«), Stadt im Innern der brit. Insel Ceylon, 512 m ü. M., 115 km nordöstlich von Colombo, wohin Eisenbahn, malerisch an einem kleinen, von Bergen umrahmten ...
Kandĭa [1]
Kandĭa, In sel, s. Kreta.
Kandĭa [2]
Kandĭa, Stadt auf der Insel Kreta, s. Candia.
Kandidāt
Kandidāt (lat.), bei den Römern der Bewerber um ein Amt (s. Candidatus); in der alten katholischen Kirche ein Neugetaufter, da ein solcher noch eine Woche lang ein weißes ...
Kandieren
Kandieren (franz.), Verzuckern von Gewürzen, eingemachten Wurzeln, Früchten u. dgl., geschieht auf die Weise, daß man die zu kandierenden Gegenstände zwischen Drahtgittern in ...
Kandĭltagh
Kandĭltagh, Bergkette in Russisch-Turkistan, zum Tiënschan gehörig, erstreckt sich vom Alatau in nordwestlicher Richtung, bildet die Wasserscheide zwischen Ili und Tschu und ...
Kandiōl
Kandiōl, s. Ceratonia.
Kandiōten
Kandiōten, Bewohner der Insel Kreta (s. d.).
Kandis
Kandis (Kandiszucker), s. Zucker.
Kandīten
Kandīten, kandierte Früchte etc. (s. Kandieren); dann auch Bonbons, Fruchtbonbons, Pralinés, Dragés etc.
Kandolleazeen
Kandolleazeen, s. Candolleazeen.
Kandrzin-Pogorzelletz
Kandrzin-Pogorzelletz, Dorf im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Kosel, an der Klodnitz und am Klodnitzkanal, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Brieg-Oderberg, K.-Deutschwette, ...
Kandschar
Kandschar (Khandschar), s. Handschar.
Kandschur
Kandschur (auch Kahgyur, genauer b Kahhgyur), die tibetische Übersetzung der heiligen Schriften der Buddhisten, umfaßt 1083 Werke, die in 100–108 Bänden vereinigt sind. Die ...
Kandt
Kandt, Richard, Afrikareisender, geb. im Dezember 1867 in Posen, studierte Medizin, war dann Assistent an einer Irrenanstalt in Bayreuth, lebte später als Arzt in München und ...
Kane
Kane (spr. kēn), Elisha Kent, berühmter nordamerikan. Polarfahrer, geb. 3. Febr. 1820 in Philadelphia, gest 16. Febr. 1857 in Havana, ging 1844 als Arzt der nordamerikanischen ...
Kanea
Kanea (Canea), Hauptstadt von Kreta, s. Chania.
Kaneelstein
Kaneelstein, ein Kalktongranat, s. Granat, S. 221.
Kanēl
Kanēl (Kaneel), in der Sprache der frühern Vermittler des Gewürzhandels, der Venezianer oder Portugiesen (cannella oder canella), Bezeichnung aromatischer Rinden, jetzt sowohl ...
Kanēlbaum
Kanēlbaum, s. Winterana.
Kanellazeen
Kanellazeen, dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Cistifloren, wenige Holzgewächse des tropischen Amerika und Afrika mit abwechselnden, ganzrandigen Blättern, in ...
Kanem
Kanem, Landschaft Innerafrikas, im N. und NO. des Tsadsees (s. Karte bei »Guinea«), ehemals ein blühendes, selbständiges Reich, jetzt zum Tsadsee-Territorium des ...
Kanembu
Kanembu, Bewohner der Landschaft Kanem (s. d.).
Kanĕon
Kanĕon, runder od. ovaler Brot- oder Fruchtkorb der Griechen (s. Abbildung); vgl. Kanephoren. Kaneon.
Kanephōren
Kanephōren (griech., »Korbträgerinnen«), in Athen erlesene Jungfrauen, die bei Festprozessionen, besonders der Panathenäen, Opfergeräte in Körben auf dem Kopfe trugen. Ihre ...
Kaneszieren
Kaneszieren (lat.), grau werden (vor Alter); Kaneszenz, das greisenhafte Ergrauen.
Kanetra
Kanetra, s. El Kanetra.
Käneus
Käneus, im griech. Mythus ein Lapithe, ursprünglich eine Jungfrau Känis, die ihr Liebhaber Poseidon in einen Mann verwandelte und mit Unverwundbarkeit begabte, ward in der ...
Kanevas
Kanevas (franz. canevas, spr. kann'wa, v. lat. cannabis, »Hanf«; Kannefaß), ursprünglich eine Hanfleinwand mit erhabenen Streifen, Rippen etc., jetzt meist ein leinenes, ...
Kanevasstickerei
Kanevasstickerei, nach dem Grundstoff genannt, auf dem quadratisch abgesetzte Muster meist in farbiger Wolle im Kreuz- oder petit point-Stich gestickt werden, ist zuerst in ...
Kanew
Kanew, Kreisstadt im russ. Gouv. Kiew, an der Mündung der Kanewka in den Dnjepr, hat 2 griechisch-katholische und eine römisch-kath. Kirche, 5 Synagogen und (1897) 8892 Einw. ...
Kangas
Kangas, bedruckte baumwollene Tücher, 1,25 × 1,85 m groß, zur Bekleidung der Frauen in Sansibar.
Kangean
Kangean (Kangiang), Inselgruppe in Niederländisch-Indien, östlich von Madura, nördlich von Bali, 691 qkm mit 12,000 Einw., besteht aus der Hauptinsel K., den kleinern Paliat ...
Kangra
Kangra, Distrikt in der Division Dschalandhar der britisch-ind. Provinz Pandschab, erstreckt sich von den Niederungen des Doab ostwärts über den Himalaja nach Tibet hinein, ...
Känguruh
Känguruh (Beutelhase, Macropus Shaw). Beuteltiergattung aus der Familie der Känguruhs (Halmaturidae), eigentümlich gebaute Tiere mit kleinem Kopf und kleiner Brust, kurzen, ...
Känguruhdorn
Känguruhdorn, s. Acacia.
Känguruhgras
Känguruhgras, s. Themeda.
Känguruhinsel
Känguruhinsel (Kangaroo Island), Insel an der Südküste Australiens, zum brit. Staat Südaustralien gehörig, vor dem Golf von St. Vincent (s. d.), durch die westliche ...
Känguruhratte
Känguruhratte, s. Känguruh.
Känguruhwein
Känguruhwein, s. Cissus.
Kaniki
Kaniki, blaugefärbtes Kalikogewebe zur Bekleidung der Negerinnen im Innern Afrikas, kommt aus Indien und zum kleinern Teil aus Europa.
Kanile
Kanile, s. Orgelpfeifen.
Kanin
Kanin, eine Halbinsel im nördlichen Rußland (s. Karte »Rußland«), zwischen dem Weißen Meer und der Tscheskajabai, 10,500 qkm (190 QM.) groß, endigt an der Nordwestseite mit ...
Kanīna
Kanīna, Stadt im Sandschak Berat des türk. Wilajets Janina, 4 km südöstlich von Avlona, 379 m ü. M., im 10. Jahrh. erbaut, mit 4–5000 Einw.
Kaninchen
Kaninchen (Lampert, Kuhlhase, Lepus cunicŭlus L., hierzu Tafel »Kaninchen«), Nagetier aus der Familie der Hafen (Fig. 1 der Tafel), ist kleiner (36–42 cm lang, 2–3 kg ...
Kaninchen
Kaninchen.
Kaninchenfelle
Kaninchenfelle. Die Felle der wilden und zahmen Kaninchen werden naturell, meist aber gefärbt zu Futter, Muffen, Kragen etc., zur Imitation von Seal, Biber, Chinchilla und ...
Kaninchenseptichämīe
Kaninchenseptichämīe, eine mit der Schweineseuche, Geflügelcholera und Wildseuche zu einer Gruppe (Septicaemia haemorrhagica) gehörige Seuche der Kaninchen.
Kaniramīn
Kaniramīn (Caniramin), s. Brucin.
Kanister
Kanister (lat. Canistrum), Korb, auch eine Blechflasche oder Blechkiste zur Versendung von Öl etc.
Kanitz [1]
Kanitz (tschech. Dolní Kounice), Stadt in Mähren, Bezirksh. Brünn, an der Iglawa und der Linie Wien-Brünn der Österreichisch-Ungarischen Staatseisenbahn, hat eine ...
Kanitz [2]
Kanitz, 1) Philipp Felix, Kunsthistoriker und Ethnograph, geb. 2. Aug. 1829 in Budapest, gest. 5. Jan. 1904 in Wien, studierte seit 1846 in Wien Kunstgeschichte und machte später ...
Kanitzer Bad
Kanitzer Bad, s. Partenkirchen.
Kanitzstock
Kanitzstock, s. Bienenzucht, S. 839.
Kanizsa [1]
Kanizsa (spr. kannischa), linker Nebenfluß der Mur in Ungarn, entspringt im Komitat Zala und mündet unterhalb Groß-Kanizsa.
Kanizsa [2]
Kanizsa (spr. kannischa), 1) Groß-K. (magyar. Nagy-K., spr. nádj-), Stadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Zala, am Fluß K., ehemals Festung, Knotenpunkt der Linien ...
Kanizsai
Kanizsai (spr. kannischai), ungar. Adelsgeschlecht. Zu nennen sind: Laurenz (de genere Osl), erhielt 1324 die Burg Kanizsa, von der er sich nunmehr benannte. Sein Sohn Stefan, ...
Kanjō
Kanjō (spr. kandschō), japan. Bezeichnung der von kommandierenden Generalen auf dem Kriegsschauplatz erteilten Belobigungsdiplome für hervorragende Tapferkeit. Nach dem Vorbild ...
Kanjut
Kanjut (Kunschut), von Kaschmir abhängiges Ländchen am Westende des Karakorum, bewohnt von den kriegerischen Hunza und Nagar, nach deren Unterwerfung 1891/92 die Engländer den ...
Kankakee
Kankakee (spr. -kī), Hauptort der gleichnamigen Grafschaft des nordamerikan. Staates Illinois, am Kankakeefluß, 80 km südlich von Chicago, Bahnknotenpunkt, mit ...
Kankan
Kankan, Bezirkshauptstadt in Französisch-Guinea, unter 10°20' nördl. Br., am Milo, einem im Sommer schiffbaren, rechten Zufluß des Niger, mit über 2000 Einw. (Bambara und ...
Kanker
Kanker ( Weberknecht, Schneider, Schuster, Geist, Tod, Phalangium L., Opilio Herbst), Gattung aus der Ordnung der Gliederspinnen und der Familie der Afterspinnen, Tiere mit sehr ...
Kankhurahanf
Kankhurahanf, s. Ramie.
Kankrīnischer Vers
Kankrīnischer Vers (Versus cancrinus), s. Palindrom.
Kankroīd
Kankroīd (v. lat. cancer, Krebs), der als flache, meist geschwürige Geschwulst auftretende Krebs der äußern Haut (s. Krebs).
Kannä
Kannä, s. Cannä.
Kanna
Kanna (Mehrz. Kannor), früheres Hohlmaß für trockne und flüssige Waren in Schweden u. Finnland (finnisch Kannu) zu 2 Stop von 4 Qvarter = 0,1 Kubikfot oder 2,617 Lit. Kannland ...
Kannabinazeen
Kannabinazeen (Cannaboideae, Hanfartige), dikotyle Pflanzengruppe, jetzt eine Unterfamilie der Morazeen bildend und nur aus zwei Gattungen, nämlich Cannabis (Hanf) u. Humulus ...
Kannanur
Kannanur, indische Stadt, s. Kananor.
Kannazeen
Kannazeen, monokotyle Familie aus der Ordnung der Scitamineen, Stauden mit großen, fiedernervigen Blättern und asymmetrischen, oft lebhaft gefärbten Blüten von merkwürdigem ...
Kanne [1]
Kanne, ein bauchiges Gefäß mit engem Halse, schnabel- oder röhrenförmigem Ausguß und Henkel, das schon im Altertum bekannt war (griech. prochoos. oinochoe, s. Tafel ...
Kanne [2]
Kanne, früheres deutsches Maß für Flüssigkeiten: in Bayern als Maßkanne oder Maaß = 1,069 Lit.; in Sachsen die Dresdener K. zu 2 Töpfchen oder Nösel = 0,9356 L., seit 1851 ...
Kannefaß
Kannefaß, s. Kanevas.
Kannegießer
Kannegießer, nach Holbergs Lustspiel »Der politische K.« Bezeichnung eines über Politik schwatzenden Spießbürgers, Bierbankpolitiker.
Kannegießer, Karl Ludwig
Kannegießer, Karl Ludwig, verdienter Übersetzer, geb. 9. Mai 1781 zu Wendemark in der Altmark, gest. 14. Sept. 1861 in Berlin, studierte in Halle Philologie, wurde 1814 Rektor ...
Kannelieren
Kannelieren (franz., von canne, »Rohr«), den Schaft einer Säule oder eines Pilasters lotrecht mit rillenförmigen Vertiefungen (Kannelüren) versehen, deren 20–24 um eine ...
Kännelkohle
Kännelkohle, s. Steinkohle.
Kannenbäckerland
Kannenbäckerland, im Volksmund ein Strich des Engerngaues am westlichen Abhang des Westerwaldes im preuß. Regbez. Wiesbaden, der sich durch die Mächtigkeit (7–10 m) seiner ...
Kannenkraut
Kannenkraut, s. Equisetum.
Kannenstaude
Kannenstaude (Kannenträger), s. Nepenthes.
Kannetjes
Kannetjes (»Kännchen«), s. Jakobäa-Kannetjes.
Kannibālen
Kannibālen (v. span. Canibal, für Caribe), ursprünglich die menschenfressenden Bewohner der Karibischen Inseln; später überhaupt für rohe, grausame Menschen und ...
Kanninefaten
Kanninefaten (Cannenefates), germ. Volksstamm, westlich von den stammverwandten Batavern (s. d.) auf deren »Insel« (Betuwe) wohnend. 4 n. Chr. von Tiberius bezwungen, nahmen sie ...
Kannland
Kannland s. Kanna.
Kannor
Kannor s. Kanna.
Kannstatt
Kannstatt (Cannstatt), früher Oberamtsstadt im württemb. Neckarkreis, zu beiden Seiten des Neckar, 4 km von Stuttgart, mit dem es durch eine elektrische Straßenbahn verbunden ...
Kannstatter Quellsalz
Kannstatter Quellsalz, Badesalz, aus etwa 2 Teilen Glaubersalz und 3 Teilen Bittersalz bestehend.
Kannstattrasse
Kannstattrasse, s. Menschenrassen.
Kannushi
Kannushi, Name der Schinto-Priester in Japan.
Káno
Káno, Provinz des Negerreichs Sokoto in Nordwestafrika, jetzt zur brit. Kolonie Nordnigeria gehörig, einer der fruchtbarsten (»Garten des Sudâns«) und bevölkertsten Teile ...
Kanōbos
Kanōbos (Canobus), im Altertum Stadt in Unterägypten, an einer nach ihr benannten Nilmündung, nordöstlich von Alexandria, durch ein Heiligtum des Serapis (mit Orakel) ...
Kanōbus
Kanōbus (Kanopus), Stern, s. Canopus.
Kanoe
Kanoe, Boot, s. Kanu.
Kanoldt
Kanoldt, Edmund, Maler, geb. 13. März 1845 in Großrudestedt bei Weimar, gest. 28. Juli 1904 im Bad Nauheim, war 41/2 Jahre lang Schüler F. Prellers in Weimar und ging 1869 nach ...
Kānon [1]
Kānon (griech.), im allgemeinen soviel wie Maßstab, Richtschnur; Regel, Vorschrift; bedeutet in der Musik die strengste Form der Nachahmung, bei der zwei oder mehr Stimmen ...
Kānon [2]
Kānon (griech.) bezeichnet in der Kirchensprache teils das Verzeichnis der biblischen Bücher, die für inspiriert gelten und in den gottesdienstlichen Versammlungen gelesen ...
Kanonāde
Kanonāde, andauerndes Artilleriefeuer.
Kanōne
Kanōne (v. lat. canna. »Röhre«, oder dem ital. cannone, »großes Rohr«), Geschützrohr von größerer Länge als die Haubitzen oder Mörser gleichen Kalibers. Die K. ...
Kanōnen
Kanōnen, bis über das Knie hinausreichende Reiterstiefel, namentlich der Studenten, angeblich nach den Kanonikern benannt.
Kanonenbatterie
Kanonenbatterie, s. Batterie.
Kanonenbaum
Kanonenbaum, s. Cecropia.
Kanonenbettung
Kanonenbettung (Geschützbettung), s. Bettung.
Kanonenbohrer
Kanonenbohrer, Metallbohrer von halbkreisförmigem Querschnitt und rechtwinklig oder schief zur Achse stehender Schneide.
Kanonenboote
Kanonenboote, die kleinsten Kriegsschiffe für die Küstenverteidigung und den Auslandsdienst. Die frühern K. waren Ruder- oder Segelkanonenboote mit 1–2 Geschützen. ...
Kanonenfutter
Kanonenfutter, Ausdruck Falstaffs in Shakespeares »Heinrich IV.« (1. Teil, 4,2) für wertlose Soldaten, engl.: »Food for powder« (»Futter für Pulver«). Durch die ...
Kanonengut
Kanonengut, soviel wie Kanonenmetall.
Kanonenjolle
Kanonenjolle, s. Kanonenschaluppe.
Kanonenkugelbaum
Kanonenkugelbaum, s. Couroupita.
Kanonenmetall
Kanonenmetall, das Material, aus dem Geschütze hergestellt werden, eine Bronze von bestimmter Zusammensetzung und Beschaffenheit (s. Bronze, S. 454) oder Gußstahl (s. ...
Kanonenofen
Kanonenofen, s. Zimmeröfen.
Kanonenschaluppe
Kanonenschaluppe, veraltetes Küstenverteidigungssahrzeug, zum Rudern bestimmt, auch mit Masten und Segel und 1–2 Geschützen ausgerüstet.
Kanonenschlag
Kanonenschlag, s. Feuerwerkerei, S. 529.
Kanonenschußweite
Kanonenschußweite, s. Küstenmeer u. Seegebiet.
Kanonīer
Kanonīer (franz. Canonnier), Artillerist ohne Dienstgrad; die Bezeichnung kam um 1700 auf.
Kanōnik
Kanōnik, in der Epikureischen Philosophie die Logik oder Dialektik, Erkenntnislehre, nach »Kanon« gleich Richtschnur, Regel; in der Musik die mathematische Klang lehre, welche ...
Kanonikāt
Kanonikāt, die Stelle oder Würde eines Kanonikers, Domherrnwürde (s. den folgenden Artikel).
Kanonĭker
Kanonĭker (lat. Canonĭci), ursprünglich diejenigen Priester, die nach einer gewissen Regel (Kanon) zusammenlebten. Nach dem Vorbilde des Augustin und des Eusebius von Vercellä ...
Kanonĭkus
Kanonĭkus, s. Kanoniker.
Kanonisation
Kanonisation (griech.-lat. Canonizatio), die Aufnahme in den Kanon, d. h. das Verzeichnis der von der katholischen Kirche anerkannten Heiligen, also soviel wie Heiligsprechung; ...
Kanōnisch
Kanōnisch, dem Kanon (s. d.) gemäß, darauf bezüglich, insbes. kirchlich oder päpstlich bestätigt.
Kanōnische Bücher
Kanōnische Bücher (Kanon), im Gegensatz zu den apokryphischen Büchern sowohl diejenigen Schriften, welche die nachexilischen Juden in die Sammlung ihrer heiligen Schriften ...
Kanōnische Stunden
Kanōnische Stunden, s. Horae canonicae.
Kanōnisches Alter
Kanōnisches Alter, bestimmte Anzahl von Lebensjahren, die zur Erlangung eines hohen Kirchenamtes nötig sind, z. B. zum Episkopat vollendetes 30. Lebensjahr.
Kanōnisches Recht
Kanōnisches Recht (Jus canonicum, benannt nach den Rechtssatzungen [canones] der Kirche), das in Deutschland rezipierte Recht, welches sich innerhalb der christlichen Kirche ...
Kanonisieren
Kanonisieren, heilig sprechen, s. Kanonisation.
Kanonissen
Kanonissen (Canonicae, Chorfrauen, franz. Chanoinesses), Frauen und Mädchen (Canonicae virgines), die bei einem Stift eine Pfründe genossen und gemeinschaftliche Wohnung und ...
Kanonist
Kanonist, ein Kenner oder Lehrer des Kanonischen Rechts (s. d.).
Kanonizität
Kanonizität (neulat.), zusammenfassender Name für den Komplex der Eigenschaften, vermöge deren ein Buch zu den Kanonischen Büchern (s. d.) gehört.
Kanōpen
Kanōpen, meist steinerne, mit Deckeln, die einen Kopf darstellten, versehene Gefäße, die im alten Ägypten die Eingeweide der einbalsamierten Leichen aufnahmen. Der Kopf trägt ...
Kanōpos [1]
Kanōpos, Stadt, s. Kanobos.
Kanōpos [2]
Kanōpos (Kanobos), im griechischen Mythus Steuermann des Menelaos, starb auf der Heimreise von Troja durch Schlangenbiß auf der wie die Stadt angeblich nach ihm benannten Insel ...
Kanōpus
Kanōpus (Kanobus), Stern, s. Canopus.
Kanori
Kanori, Volksstamm, s. Kanuri.
Känozōische Formationsgruppe
Känozōische Formationsgruppe, geologischer Schichtenkomplex, umfaßt Tertiärformation, Diluvium und Alluvium (s. d. und »Geologische Formation«, S. I der Textbeilage).
Kanpur
Kanpur, Stadt in Britisch-Indien, s. Khanpur.
Kansas City
Kansas City (spr. ßittĭ), zwei miteinander verwachsene Städte der nordamerikan. Union, am rechten Ufer des Missouri, in den hier der Kansas River mündet: 1) Stadt in der ...
Kansas River
Kansas River, Fluß im nordamerikan. Staat Kansas, entsteht aus dem 660 km langen Republican Fork und dem fast ebenso langen Smoky Hill Fork bei Fort Riley (Junction City) und ...
Kansas [1]
Kansas (abgekürzt Kau. oder Kans.), einer der Präriestaaten der nordamerikan. Union (s. Karte »Vereinigte Staaten«, westlicher Teil), zwischen 37 bis 40° nördl. Br. und ...
Kansas [2]
Kansas, Indianerstamm der Dakota (s. d.).
Kansas-Nebraskabill
Kansas-Nebraskabill vom Jahre 1854, s. Vereinigte Staaten von Nordamerika (Geschichte).
Kansassteine
Kansassteine, s. Schleifsteine.
Kansastrifters
Kansastrifters, Wirbelstürme, die in Kansas besonders in den Monaten April bis August auftreten und ungeheure Verwüstungen anrichten. Die Landbewohner haben in der Nähe ihrer ...
Kansk
Kansk, Hauptstadt des gleichnamigen Kreises (80,758 qkm mit [1897] 93,656 Einw.) im sibir. Gouv. Jenisseisk, am Kan, 192 m ü. M., an der großen sibirischen Straße und an der ...
Kansu
Kansu, nordwestliche Provinz von China, grenzt im O. an Schensi, im S. an Sz'tschwan, im W. an das Gebiet des Kuku-Nor und Ostturkistan, im N. an die Mongolei, von der es durch ...
Kant
Kant, Immanuel, der einflußreichste Philosoph neuerer Zeit, geb. 22. April 1724 zu Königsberg i. Pr., gest. daselbst 12. Febr. 1804, Sohn eines Sattlermeisters, dessen Familie ...
Kant-Laplacesche Theorie
Kant-Laplacesche Theorie, s. Kosmogonie und Welt.
Kántabrer
Kántabrer (Cantabri), altes iberisches Volk in Nordspanien, dessen rauhes Gebirgsland westlich von den Asturiern, östlich von den Vaskonen begrenzt wurde. Sie wurden von ...
Kantābrisches Gebirge
Kantābrisches Gebirge, allgemeine Bezeichnung des Küstengebirges von Nordspanien (s. Karte »Spanien«), das, zum pyrenäischen System gehörig, im S. der Bidassoamündung ...
Kantābrisches Meer
Kantābrisches Meer, Teil des Atlantischen Ozeans, an der Nordküste Spaniens.
Kantakuzēnos
Kantakuzēnos, griech. Fürstenfamilie, die im 14. Jahrh. den byzantinischen Thron bestieg, unter den Osmanen zu den vornehmsten Fanariotenfamilien gehörte und sich auch in ...
Kantalupe
Kantalupe, s. Melone.
Kantár
Kantár (Kintál, ital. Cantaro), das türkische Zentnergewicht von verschiedener Größe, je nach Ort und Ware: in Konstantinopel früher 100 Rottel = 56,006 kg und meistens zu ...
Kantara, El
Kantara, El (El Kantarat el Chazne, d. h. »die Brücke des Schatzes«), Ort auf der gleichnamigen Landenge in dem ägypt. Gouvernorat Kanal am Ostufer des Suezkanals, zwischen ...
Kantāte
Kantāte (ital. Cantata), ursprünglich soviel wie Singstück überhaupt im Gegensatz zu Sonata und Toccata; jetzt insbes. ein aus Sologesängen, Duetten etc. und Chorsätzen ...
Kantātemesse
Kantātemesse, die am Sonntag Cantate (s. d.) beginnende Buchhändlermesse in Leipzig; s. Buchhandel, S. 545 f.
Kantbeitel
Kantbeitel, ein Stechbeitel zum Ausstechen tiefer Löcher mit einer auf dem Rücken hinlaufenden Rippe.
Kante
Kante, der geradlinige Durchschnitt von zwei einen Körper begrenzenden Ebenen.
Kantel
Kantel (das), vierkantiges Lineal (mit quadratischem Querschnitt). Das von »Kante« abzuleitende Wort rührt angeblich vom Turnvater Jahn her.
Kántele
Kántele, finn. Nationalinstrument, eine Art Zither, nach »Kalewala« (s. d.) von Wäinämöinen aus dem Kiefer eines riesigen Hechts und den Locken einer trauernden Jungfrau ...
Kánteletar
Kánteletar, finnische Volksliedersammlung, s. Lönnrot.
Kantemír
Kantemír, moldauisches Fürstengeschlecht, angeblich von Timur abstammend. Seine namhaftesten Sprößlinge sind: 1) Demetrius (Dimitrie), geb. 26. Okt. 1673, gest. 23. Aug. 1723, ...
Kanten
Kanten, s. Spitzen.


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