Слова на букву hono-karp (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву hono-karp (8408)

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Kapstoffe
Kapstoffe, glatte, meist hellfarbige Tuchstoffe (130 cm breit, 1 m ca. 300 g schwer) für Konfektion zu Damenkragen (Capes) mit 20 Ketten- und 20 Schußfäden auf 1 cm. Kette und ...
Kapstrom
Kapstrom (Agulhasstrom), Meeresströmung im Indischen Ozean, s. Indischer Ozean, S. 804.
Kaptatōrisch
Kaptatōrisch (lat.), Bezeichnung einer Handlungsweise, durch die man jemand einen Vorteil oder Gewinn in Aussicht stellt, um ihn zu gewinnen und dadurch für sich selbst einen ...
Kaptäubchen
Kaptäubchen, s. Tauben.
Kaptaube
Kaptaube, s. Sturmvögel.
Kapteyn
Kapteyn, Johannes Cornelis, Astronom, geb. 19. Jan. 1851 in Barneveld (Holland), wurde 1875 Astronom an der Sternwarte in Leiden, 1878 Professor der Astronomie an der Universität ...
Kaptiōn
Kaptiōn (lat. captio), das Fangen, verfängliche Art zu fragen, verfänglicher Trugschluß; kaptiös (lat. captiōsus), verfänglich; kaptiöse Fragen sind solche, die in der ...
Kaptivieren
Kaptivieren (lat.), gefangen nehmen; jemand durch Kunst oder List für sich gewinnen; Kaptivation, Gefangennehmung; Kaptivität, Gefangenschaft.
Kaptor
Kaptor (neulat.), der Schiffer oder sonstige Befehlshaber eines Schiffes, der ein andres im Seekrieg wegnimmt (s. Prise).
Kaptschak
Kaptschak, s. Kiptschak.
Kaptūr
Kaptūr (lat.), Wegnahme eines feindlichen Schiffes (s. Prise); Verhaftung; daher Kapturbefehl, ein von der Obrigkeit erlassener Befehl, jemand gegebenen Falls zu verhaften.
Kapu
Kapu (Kapi, türk., »Tür, Pforte«), in der Türkei Bezeichnung für Amtsgebäude, weil nach alter Sitte die Herrscher die Bittsteller am Eingang ihres Hauses empfingen und ...
Kapudan-Pascha
Kapudan-Pascha (Kapudan- Bey), der Großadmiral des osmanischen Reiches. Er hat den Rang eines Marschalls und war ehedem Gebieter über den um das Arsenal liegenden Teil von Pera ...
Kapudschi
Kapudschi (Kapidschi, türk.), Türhüter, Torwächter, am türkischen Hofe früher eine Art Serailbedienter. Das Korps der K. war in verschiedene Abteilungen eingeteilt. ...
Kapunda
Kapunda, Stadt in dem britisch-austral. Staat Südaustralien, an der Nordbahn, 80 km nördlich von Adelaïde, berühmt durch ihr 1843 entdecktes, außerordentlich reiches ...
Kapurthalā
Kapurthalā, Tributärstaat in der britisch-ind. Provinz Pandschab, 1549 qkm mit (1901) 314,351 Einw. (178,326 Mohammedaner, 93,652 Hindu, 42,101 Sikh), wozu in Audh 1813 qkm mit ...
Kapusta
Kapusta (russ.), Kopfkohl, Kappes; s. Kohl.
Kapustin
Kapustin, Michael Nikolajewitsch, russischer Rechtsgelehrter, geb. 1827, gest. 23. Nov. 1899, studierte die Rechte, war Direktor des juristischen Demidow-Lyzeums in Jaroslaw, als ...
Kaputt gehen
Kaputt gehen (Kapores) nach den einen vom französischen capot (Matsch im Kartenspiel), wahrscheinlicher vom hebräischen kapparoth (Opfer) herkommende Redensart aus der großen ...
Kapuvár
Kapuvár, Großgemeinde im ungar. Komitat Ödenburg, an der Rabnitz und der Raab-Ödenburger Bahn, mit Schloß und Musterwirtschaft des Fürsten Esterhazy, Bezirksgericht und ...
Kapuze
Kapuze (mittellat. caputium), Kleidungsstück, das den Kopf rings umgibt und als Kragen die Schultern bedeckt, hinten zugespitzt, vorn unter dem Kinn geknöpft; wird besonders von ...
Kapuzināde
Kapuzināde (franz.), possenhafte, derbe Strafpredigt nach Art derer der Kapuziner (s. d.); berühmt ist die Kapuzinerpredigt in »Wallensteins Lager« von Schiller.
Kapuziner
Kapuziner (Capucini ordinis fratrum minorum), ein Zweig des Franziskanerordens, der unter allen Kongregationen die strengste Regel hat. Die K. tragen braune, wollene Kutten mit ...
Kapuzineraffe
Kapuzineraffe, s. Rollschwanzaffe.
Kapuzinerbart
Kapuzinerbart, Pflanze, s. Cichorium.
Kapuzinerkraut
Kapuzinerkraut, s. Nigella.
Kapuzinerkresse
Kapuzinerkresse und Kapuzinerkressenöl, s. Tropaeolum.
Kapuzinerorden
Kapuzinerorden, s. Kapuziner.
Kapuzinerpflaume
Kapuzinerpflaume, s. Parinarium.
Kapuzinerpilz
Kapuzinerpilz, s. Boletus.
Kapuzinerplatte
Kapuzinerplatte, Gipfel des Habelschwerdter Gebirges, südwestlich von Glatz, 853 m ü. M., mit Aussichtsturm.
Kapuzinerpulver
Kapuzinerpulver, ein aus Stephanskörnern, Sabadill, weißer Nieswurz, Petersiliensamen, Anis etc. zusammengesetztes Pulver, das zur Vertreibung der Kopfläuse in die Haare ...
Kapuzinerrose
Kapuzinerrose, s. Rose.
Kapuzinerschaft
Kapuzinerschaft, Gewehrschaft, dessen Garnitur aus Horn oder Holz besteht.
Kapuzinertaube
Kapuzinertaube, s. Tauben.
Kapuzinervogel
Kapuzinervogel (Cephalopterus calvus Geoffr.). ein Sperlingsvogel aus der Familie der Schmuckvögel (Ampelidae), 42 cm lang, mit krähenartigem, aber viel flacherm Schnabel, ...
Kapverdische Inseln
Kapverdische Inseln (Inseln des Grünen Vorgebirges), portug. Inselgruppe an der westafrikanischen Küste, 560 km vom Grünen Vorgebirge zwischen 14°45'–17°30' nördl. Br. und ...
Kapweine
Kapweine, die Weine vom Kap der Guten Hoffnung. Der Weinbau am Kap wurde 1660 durch Hugenotten begründet, und 1665 wurden die ersten Weinproben nach Holland gesandt. Im 18. ...
Kapwolken
Kapwolken, s. Magalhãessche Wolken.
Kapys
Kapys, 1) Sohn des Assarakos, Fürst der. Dardaner, Vater des Anchises. – 2) Begleiter des Äneas und Gründer der nach ihm genannten Stadt Capua.
Kar
Kar (in Schweden Botner), in den Deutschen Alpen und in allgemein wissenschaftlicher Anwendung des Begriffs in andern einst oder jetzt vergletscherten Hochgebirgen kesselartige, ...
Kara
Kara (türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen, bedeutet »schwarz« (Gegensatz: Ak, »weiß«).
Kara Aghatsch
Kara Aghatsch, Eisenbahnstation von Adrianopel, 4,5 km von ihm entfernt, Dorf mit englischem und italienischem Konsulat und 4000 Einw.
Kara Dengiz
Kara Dengiz, türk. Name des Schwarzen Meeres.
Kara Giorg
Kara Giorg, Pseudonym, s. Brühl 3).
Kara Mustafa
Kara Mustafa, Großwesir, Sohn eines Spahi, ward von Mohammed Köprili erzogen und zum Schwiegersohn erwählt, kämpfte mit diesem 1667–1669 auf Kreta, folgte 1676 seinem ...
Kara Öjük
Kara Öjük (»Schwarzhügel«), 18 km nordöstlich von Kaisarî nahe dem armenischen Kloster Surp Garabed gelegener Hügel von 20 m Höhe und 480 m Durchmesser, der die Reste ...
Kara-Amid
Kara-Amid, Stadt, s. Diarbekr.
Kara-Kirgisen
Kara-Kirgisen, Volksstamm, s. Kirgisen.
Karabacek
Karabacek, Joseph, Orientalist, geb. 20. Sept. 1845 in Graz, habilitierte sich 1868 als Privatdozent für Geschichte des Orients an der Universität Wien und wurde 1872 zum ...
Karabagh
Karabagh (pers., »schwarzer Garten«), ehemals selbständiges Chanat, jetzt der südlichste Teil des russ. Gouvernements Jelissawetpol in Transkaukasien (s. Karte »Kaukasien«), ...
Karabaks
Karabaks, s. Pferde (Rassen).
Karabiner
Karabiner (franz. carabine), eine für bequemen Gebrauch der Kavallerie erleichterte, um 25–30 cm verkürzte, nach dem System des betreffenden Armeegewehrs gebaute, die gleiche ...
Karabinerhaken
Karabinerhaken, eine Metallöse aus zwei Teilen, von denen der eine gegen den andern sedert, K. werden bei der Ausrüstung der Soldaten, der Feuerwehr, an Uhrketten etc. vielfach ...
Karabiniere
Karabiniere, ursprünglich soviel wie berittene Arkebusiere. Heinrich IV. teilte solche K. seiner schweren Reiterei zu, später waren sie bald in selbständige Abteilungen ...
Karabugas
Karabugas, abflußloser Golf des Kaspischen Meeres an dessen Ostküste (s. Karte »Persien«), der von ihm durch zwei schmale sandige Landzungen, zwischen denen ein schmaler Kanal ...
Karachurma
Karachurma, s. Diospyros.
Karácsonyi
Karácsonyi (spr. karātschonji), Johann, ungar. Historiker, geb. 15. Dez. 1858 in Gyula, wirkte, zum Priester geweiht, als Professor am bischöflichen Seminar in Großwardein und ...
Karadagh
Karadagh, türk. Name von Montenegro. Auch Name eines Gebirgszuges im nordwestlichen Persien, südlich vom Grenzfluß Aras.
Karadjordje
Karadjordje (Karageorg), s. Czerny 1).
Karadscha Dagh
Karadscha Dagh (Cerna Gora), Gebirge in Ostrumelien, nordöstlich von Philippopel, durch die Tundscha vom Balkan getrennt, bis 1440 m hoch; s. Balkan 1).
Karadschitsch
Karadschitsch, s. Karadžić.
Karadschowa
Karadschowa, s. Moglena.
Karadžić
Karadžić (spr. karádschitch), Vuk Stefanović, der Begründer der neuserbischen Schriftsprache und Literatur, geb. 7. Nov. 1787 in Trschitsch an der Drina im damals noch ...
Karäer
Karäer (Karaïten, hebr. Karaïm, »Bibelanhänger, Schriftgläubige«, oder, wie sie sich selbst nennen, »B'ne Mikra«, Bibeljünger), jüd. Sekte, welche die rabbinische ...
Karaferĭa
Karaferĭa, Stadt, s. Werria.
Karaffe
Karaffe (franz.), Flasche von weißem, meist geschliffenem Glas, mit gläsernem Stöpsel; Karaffine, kleine K.
Karafuto
Karafuto, Insel, s. Sachalin.
Karagaheenmoos
Karagaheenmoos, soviel wie Carrageen.
Karagane
Karagane, s. Caragana.
Karagasch
Karagasch, s. Kundrowsche Tataren.
Karagassen
Karagassen, ein nur noch 800 Köpfe zählender tatarischer Volksstamm in Sibirien, am Nordabhang des Sajanischen Gebirges, das einzige türkische Jägervolk Sibiriens. Eine ...
Karageorg
Karageorg, s. Czerny 1).
Karageorgiević
Karageorgiević, serb. Königsfamilie, die mit Czerny Karadjordje (s. Czerny 1) den Thron bestieg. Dieser Czerny, eigentlich Georg Petrović (geb. 21. Dez. 1762 zu Wischewzi bei ...
Karagin
Karagin, Insel, s. Kamtschatka.
Karagola
Karagola, Ort im Distrikt Purniah, Division Bhagalpur der britisch-ind. Provinz Bengalen, am linken Gangesufer, berühmt wegen seiner zehntägigen Messe, die 30–40,000 Menschen ...
Karagös
Karagös (türk., eigentlich »Schwarzauge«, arab. Karakus oder Chajâl), eine dem chines. Schattenspiel ähnliche, mit unserm Kasperletheater zu vergleichende Volksbelustigung ...
Karagunides
Karagunides (»Schwarzröcke«), griech. Name walachischer, aber Griechisch sprechender und wegen ihrer Räubereien gefürchteter Hirten in Akarnanien, die in sieben Dörfern ...
Karagwé
Karagwé (Karagué), Landschaft in Deutsch-Ostafrika, am Westufer des Victoria Niansa, zwischen 1° und 2°40' südl. Br., im N. und W. begrenzt vom Kagera (gegen Budu und ...
Karai
Karai, Ladislaus, ungar. Diplomat unter Matthias Corvinus, seit 1468 Propst von Ofen. Er (nicht Lad. Geréb) berief 1471 den Nürnberger Buchdrucker Andr. Heß nach Ofen, der dann ...
Karaïben
Karaïben, s. Kariben.
Karaïbenfisch
Karaïbenfisch, s. Sägesalmler.
Karaïskakis
Karaïskakis, Georgirs, griech. Freiheitsheld, geb. 1782 in Sklylikaria bei Arta als Armatole, gest. 4. Mai 1827, erwarb sich die Gunst Ali Paschas, in dessen Garde er 1807 ...
Karaïsmus
Karaïsmus, Lehre der Karaïten od. Karäer (s. d.).
Karăjan
Karăjan, Theodor Georg von, Germanist, geb. 22. Jan. 1810 in Wien von griechischen Eltern, gest. 28. April 1873, studierte in seiner Vaterstadt und arbeitete hierauf 1829–32 in ...
Karakal [1]
Karakal, s. Luchs.
Karakal [2]
Karakal, Hauptstadt des Kreises Romanatzi in Rumänien (Walachei), südöstlich von Krajova, an der Staatsbahnlinie Piatra-Corabia, Sitz des Präfekten und eines Tribunals, mit 11 ...
Karakalpaken
Karakalpaken (»Schwarzmützen«), türk. Volksstamm in Mittelasien, der einen Bruchteil der Bevölkerung in den russischen Gebieten Astrachan, Tobolsk und Turkistan, in Bochara ...
Karakan
Karakan, eine Lokalrasse des gemeinen Fuchses im Kaukasus.
Karakane
Karakane, japan. bronzeartige Legierung aus Kupfer, Zink, Zinn, Blei, dient als Glockenmetall.
Karake
Karake (Karacke), die bewaffneten Ostindienfahrer der Portugiesen und Spanier, hatten hohe Back und Schanze, führten 30–40 Kanonen und 600–1300 Mann Besatzung.
Karakol [1]
Karakol, s. Karaul.
Karakol [2]
Karakol, früherer Name für Kreis und Stadt Prschewalsk (s. d.) im russisch-asiat. Generalgouvernement Turkistan.
Karakolieren
Karakolieren (franz.), s. Deutsche Reiter.
Karakorūm
Karakorūm, 1) (tibet. Nyentschen Tangla, »Steppenpaß der großen Wildnis«, im W. auch Mustagh, »Eisgebirge«) Gebirgskette in Zentralasien, das zweithöchste Gebirge der ...
Karakūm
Karakūm (kirgis., »schwarzer Sand«), Sandwüste im russischen Turkistan, zwischen Aralsee, den Flüssen Sir Darja und Sary Su und dem Arakal-Barbisee. 370 km lang und 140 km ...
Karakurte
Karakurte, s. Malmignatte.
Karakus
Karakus, das Schattenspiel in islamischen Ländern, aus türk. Karagös (s. d.).
Karalēne
Karalēne, ein 1811 beim Gute Kummetschen, im Kreis Insterburg des preuß. Regbez. Gumbinnen, angelegtes evang. Lehrerseminar.
Karaman
Karaman (Karaman Ili), Landschaft im südlichen Kleinasien (s. Karte »Kleinasien«), umfaßt das heutige Liwa Konia oder die alten Landschaften Lykaonien, Isaurien und Teile von ...
Karambolieren
Karambolieren (franz.), beim Billard (s. d., S. 877) seinen Ball so spielen, daß er mit mehreren (wenigstens zwei) Bällen zusammenprallt oder sie berührt; im übertragenen Sinn ...
Karămel
Karămel (griech. ?), braune amorphe Masse, die beim Erhitzen des Zuckers auf 190–220° entsteht; sie schmeckt bitter, zieht an der Luft Feuchtigkeit an, ist löslich in Wasser ...
Karamellen
Karamellen (Brustkaramellen; franz. caramel. span. caramelo, Zuckerkandis, v. mittellat. canna mellis, Honig- oder Zuckerrohr), sogen. Hustenbonbons (mit Eibisch- und ...
Karamsin
Karamsin, Nikolai Michailowitsch, der berühmteste russ. Geschichtschreiber, geb. 12. Dez. 1766 zu Michailowka im Gouv. Orenburg, gest. 3. Juni 1826 in Zarskoje Selo, erhielt ...
Karancs
Karancs (spr. karantsch), Berggruppe im ungar. Komitat Neograd, 728 m hoch.
Karānos
Karānos (Caranus), nach der griech. Sage ein Heraklide, aus dem Geschlechte des Temenos, der im 8. Jahrh. v. Chr. von Argos nach Mazedonien zog, sich in den Besitz des Landes ...
Karanowac
Karanowac (spr. -watz), Flecken, s. Kraljevo.
Karánsebes
Karánsebes (spr. kărānschébesch), Stadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Krassó-Szörény, am Zusammenfluß der Temes und der Sebes und an der Bahnlinie ...
Karantanen
Karantanen, spezielle Bezeichnung der Kärntner Slowenen, auch wohl der Slowenen (s. d.) überhaupt.
Karantel
Karantel, Berg, s. Quarantana.
Karápanos
Karápanos, Konstantin, griech. Archäolog, geb. 13. März 1840 zu Arta in Epirus, machte seine Studien in Famina, Korfu und Athen, erwarb hier 1861 den juristischen Doktorgrad ...
Karapapachen
Karapapachen, Volksstamm in der russisch-transkaukas. Provinz Kars, benannt nach ihren Mützen aus schwarzem Lammfell, bestehen aus Türken und aus Tataren, die früher aus ...
Karapātöl
Karapātöl, abführend wirkendes Öl aus den Samen des Mahagonibaumes.
Karas
Karas (oder Krassó, spr. karasch, kraschschō), Fluß in Ungarn, entspringt im Komitat Krassó-Szörény unterhalb Resicza im Dognácskagebirge, wendet sich südwestlich und ...
Karasberge
Karasberge (»Steinfeldberge«), das ausgedehnteste der Tafelgebirge kleinern Umfanges im südlichen Groß-Namaland (Deutsch-Südwestafrika), ungefähr 75 km lang, von N. nach S. ...
Karasi
Karasi, Sandschak des asiatisch-türk. Wilajets Chodawendikjar, 14,500 qkm mit 389,700 Einw., südlich vom Marmarameer, mit der Hauptstadt Balikesri.
Karásin
Karásin, Nikolaj Nikolajewitsch, russ. Belletrist und Zeichner, geb. 1842, wurde im Moskauer Kadettenkorps erzogen, trat dann als Offizier in die Armee, kämpfte 1863–64 gegen ...
Karassu-Basar
Karassu-Basar, Stadt im russ. Gouv. Taurien, am Fluß Karassu, an einer Felsenwand gelegen und von schönen Gärten umgeben, hat 2 griechisch-katholische, eine ...
Karasu
Karasu (»Schwarzwasser«), Name mehrerer Flüsse in den von türkisch-tatarischen Volksstämmen bewohnten Ländern. Am bedeutendsten sind der K. oder Nestos (s. d.) und der K. ...
Karasutsas
Karasutsas, Joannes, neugriech. Dichter, geb. 9. Juli 1824 in Smyrna, gest. 3. April 1873, gab frühzeitig durch die Gedichtsammlungen: »Λύρα« (1839) und »Μούσα ...
Karāt
Karāt (arab. Kirât, span. u. portug. Quilate), der getrocknete Same des Johannisbrotes (Ceratonia siliqua, griech. kerátion, arab. charub), womit man in Afrika das Gold, in ...
Karatas
Karatas Plum., Gattung der Bromeliazeen, Stauden mit stark dornig gezahnten Blättern, nistendem Blütenstand in einem zwischen den Herzblättern sitzenden rispigen Kopf und zu ...
Karatassos
Karatassos, griech. Freiheitsheld, geb. 1766 in Dobra (Mazedonien), gest. 21. Jan. 1830 in Naupaktos, war 1790–1821 Armatol von Südmazedonien, trat im Frühjahr 1822 offen ...
Karatataren
Karatataren (Nogaier), s. Tataren.
Karategin
Karategin, Landschaft in Zentralasien, der östlichste Teil des Chanats Bochara, grenzt im N. und O. an das russische Ferghanagebiet, im S. an Darwas, im W. an Hissar, 21,535 qkm. ...
Karatheodori
Karatheodori, Alexander (Isken der Pascha), türk. Staatsmann, geb. 20. Juli 1833 in Konstantinopel aus einer angesehenen griechischen Familie des Fanar, wurde in Konstantinopel ...
Karatierung
Karatierung, s. Karat und Goldlegierungen.
Karätigkeit
Karätigkeit, s. Feingehalt.
Karatowa
Karatowa, Stadt, s. Kratovo.
Karatschai
Karatschai, Landschaft im Quellgebiete des Kuban und der Teberda, am Westfuß des Elbrus, von Karatschaiern (Bergtataren) bewohnt.
Karatschew
Karatschew, Kreisstadt im russ. Gouv. Orel, am Sueshet (zur Desna) und an der Eisenbahn Riga-Orel, mit 10 Kirchen, einer Stadtbank, zahlreichen Ölpressen und Seilereien, Handel ...
Karatschi
Karatschi (Karachi, Kurrachee), Hauptort des gleichnamigen Distrikts (36,556 qkm mit [1901] 607,828 Einw.) der britisch-ind. Provinz Sind (Präsidentschaft Bombay), am äußersten ...
Karatsu
Karatsu, Hafenstadt in der japan. Provinz Hizen, auf der Insel Kiusiu, nördlich von Nagasaki an der Genkai-nada, mit 8000 Einw., die Kohlen und Porzellan ausführen, wurde 1889 ...
Karaul
Karaul (serb., spr. kara-ul, Karaghol, Karakol), Wache, Wachtposten; in der Türkei auch Name der Wachthäuser, die, mit einigen Gendarmen besetzt, an den Gebirgspässen etc. zur ...
Karausche
Karausche (Carassius Nils.), Gattung aus der Ordnung der Edelfische und der Familie der Karpfen (Cyprinidae), karpfenähnliche, breite Fische mit endständigem Maul ohne ...
Karavelle
Karavelle (Karawele, span. carabēla, griech. karabion, »Krabbe«), Fahrzeuge verschiedenster Form und Größe im 15. und 16. Jahrh. Die carabela redonda hatte Quersegel und die ...
Karawane
Karawane (v. pers. karwân, kerwân, eigentlich kâr-bân, »Handelsschutz«), Benennung der Reisegesellschaften im Orient, wo die Unsicherheit das Alleinreisen unmöglich macht. ...
Karawanenhandel
Karawanenhandel, die Art des Handels, bei der die Beförderung von Waren durch Karawanen stattfindet, wie sie namentlich in Asien und Afrika seit alters betrieben wird. Während ...
Karawanken
Karawanken, Gebirgszug der Ostalpen (s. Karte »Krain-Küstenland«), zur südlichen Kalkalpenzone gehörig, westlich von den Karnischen Alpen durch den Gailitzbach getrennt, ...
Karawanserei
Karawanserei, s. Karawane.
Karawélow
Karawélow, 1) Ljuben, bulgar. Schriftsteller und Politiker, geb. 1838 in Koprivščica, gest. 21. Jan. 1879 in Rustschuk, studierte in Moskau Philologie und Geschichte, lebte ...
Karaya
Karaya, Indianerstamm in Brasilien, von noch unbekannter Verwandtschaft, der in zwei getrennten A bleil ungen am mittlern Araguaya und am Schingu lebt. Die K. sind Fischer, ...
Karbamīd
Karbamīd, soviel wie Harnstoff.
Karbamīnsäure
Karbamīnsäure (Amidoameisensäure) CH3NC2 oder NH2.COOH ist im freien Zustande nicht bekannt, ihr Ammoniumsalz NH2.COONH4 ist im Hirschhornsalz, dem käuflichen kohlensauren ...
Karbanīl
Karbanīl (Phenylisocyanat) C7H5NO oder C6H5N.CO entsteht bei Einwirkung von Karbonylchlorid auf Anilin, von Phosphorsäureanhydrid auf Karbanilsäureester, von Kaliumcyanat und ...
Karbatsche
Karbatsche (türk. Kurbatsch), aus ledernen Riemen geflochtene Peitsche.
Karbazōl
Karbazōl (Diphenylenimid, Dibanzopyrrol) C12H9N oder C6H4.NH.C6H4 findet sich im Rohanthracen und entsteht aus Dämpfen von Diphenylamin oder Anilin im glühenden Rohr (daher ...
Karbīde
Karbīde (Karbüre, Karburete), Verbindungen von Metallen mit Kohlenstoff, entstehen beim Erhitzen von Metalloxyden mit Kohle auf sehr hohe Temperatur, besonders im elektrischen ...
Karbimīd
Karbimīd, s. Cyansäure.
Karbinōl
Karbinōl, soviel wie Methylalkohol CH3.OH. Nach derselben Nomenklatur ist Äthylalkohol Methylkarbinol CH2.CH3.OH und Isopropylalkohol Dimethylkarbinol CH.CH3.CH3.OH.
Karbitz
Karbitz, Stadt in Böhmen, Bezirksh. Aussig, am Fuß des Erzgebirges und an der Aussig-Teplitzer Bahn, hat ein Bezirksgericht, bedeutenden Braunkohlenbergbau, Fabriken für ...
Karbodynamīt
Karbodynamīt, ein Dynamit aus 10 Teilen Korkkohle und 90 Teilen Nitroglyzerin, soll letzteres selbst nach langem Liegen in Wasser nicht verlieren. Das Wasser, das durch die Kohle ...
Karboformālglühblock
Karboformālglühblock, s. Desinfektion, S. 669.
Karboïd
Karboïd, von Hedges angegebene Mischung aus Graphit und Speckstein, die unter hydraulischem Druck gepreßt und scharf gebrannt zu Lagerschalen für Wellen bestimmt ist und keine ...
Karbōlgaze
Karbōlgaze, s. Verbandstoffe.
Karbōlharn
Karbōlharn, s. Phenol.
Karbolinĕum
Karbolinĕum, aus Steinkohlenteeröl (Anthracenöl) dargestelltes antiseptisches Mittel, das zur Konservierung von Holz (Baumpfähle, in Stallungen), gegen Hausschwamm und ...
Karbolismus
Karbolismus, s. Phenol.
Karbōljute, Karbōlmull
Karbōljute, Karbōlmull, s. Verbandstoffe.
Karbōlöl
Karbōlöl, Lösung von 1 Teil reiner Karbolsäure in 9 Teilen Olivenöl, dient zur Behandlung von Wunden.
Karbŏlsäure
Karbŏlsäure, s. Phenol.
Karbōlseide
Karbōlseide, s. Verbandstoffe.
Karbōlvergiftung
Karbōlvergiftung, s. Phenol.
Karbōlwasser
Karbōlwasser, eine Lösung von 22 Teilen reiner Karbolsäure in 978 Teilen Wasser, dient zur Behandlung von Wunden und zur Desinfektion.
Karbōlwatte
Karbōlwatte, s. Verbandstoffe.
Karbōn [1]
Karbōn, soviel wie Karbonat, s. Diamant, S. 864.
Karbōn [2]
Karbōn (karbonisches Schichtensystem), soviel wie Steinkohlenformation (s. d.).
Karbonāde
Karbonāde (franz.), Rostbraten; gewöhnlich kleineres, noch am Knochen festsitzendes Rippenstück.
Karbonāri
Karbonāri, s. Carbonari.
Karbonāt
Karbonāt, Abart des Diamant (s. d., S. 864).
Karbonāte
Karbonāte, soviel wie Kohlensäuresalze; Kaliumkarbonat, kohlensaures Kali.
Karbonation
Karbonation (lat.), s. Saturation.
Karbonīde
Karbonīde, organische Verbindungen, von denen man nach der Anzahl der Kohlenstoffatome, die den Kohlenstoffkern bilden, Mono- und Di-, Tri-, Tetra- etc. oder Polykarbonide ...
Karbonisches Schichtensystem
Karbonisches Schichtensystem, soviel wie Steinkohlenformation (s. d.).
Karbonisieren
Karbonisieren (v. lat. carbo, »Kohle«), verkohlen; in der Wollwarenindustrie die Zerstörung det Wolle beigemengter vegetabilischer Körper, wie Kletten, Baumwolle etc., durch ...
Karbonīt
Karbonīt, ein Sprengstoff aus Nitroglyzerin, Holzmehl, salpetersaurem und kohlensaurem Natron, soll gegen Hitze und Kälte sehr unempfindlich sein.
Karbŏnsäuren
Karbŏnsäuren, organische Säuren, welche die Karboxylgruppe COOH enthalten. Diese Gruppe vereinigt sich mit Wasserstoff zu Ameisensäure und mit einwertigen Radikalen zu ...
Karbonȳl
Karbonȳl, die Atomgruppe CO, die als zweiwertiges Radikal in vielen Verbindungen auftritt, z. B. in den Aldehyden, verbunden in einem organischen Radikal und einem ...
Karbonȳlchlorīd
Karbonȳlchlorīd (Karboxylchlorid, Chlorkohlenoxyd, Kohlenoxychlorid, Phosgen) COCl2 entsteht aus trocknem Chlor und trocknem Kohlenoxyd im Sonnenlicht (daher der Name Phosgen, ...
Karborundum
Karborundum, ein Fabrikat, das im elektrischen Ofen aus einem Gemisch von Sand und Koks mit Sägemehl und Kochsalz hergestellt wird. Der Ofen wird aus feuerfesten Steinen ...
Karbotriamīn
Karbotriamīn, s. Guanidin.
Karboxȳl
Karboxȳl, in der Chemie die Atomgruppe COOH (s. Karbonsäuren).
Karboxylchlorīd
Karboxylchlorīd, s. Karbonylchlorid.
Karbozyklische Verbindungen
Karbozyklische Verbindungen, organische chemische Verbindungen mit geschlossenen Kohlenstoffketten oder Kohlenstoffringen, die man auch isozyklische Verbindungen nennt, wenn die ...
Karbunkel [1]
Karbunkel (Karfunkel, Brandschwär, Carbunculus), eine höchst intensive umschriebene Entzündung der äußern Haut, die bei zwei voneinander zu scheidenden Krankheitszuständen ...
Karbunkel [2]
Karbunkel, Edelstein, soviel wie Karfunkel.
Karbunkelkrankheit
Karbunkelkrankheit, soviel wie Milzbrand.
Karbüre
Karbüre, Karburēte, s. Karbide.
Karburieren
Karburieren (v. lat. carbo, »Kohle«), Luft, Wasserstoff oder mit wenig leuchtender Flamme brennendes Leuchtgas mit den Dämpfen von Benzol, Petroleumäther etc. sättigen, um ...
Karbylamīne
Karbylamīne (Formonitrile, Isocyanide, Isonitrile), Verbindungen, die den Cyaniden der Alkoholradikale, also den Nitrilen isomer sind, sich von diesen aber dadurch unterscheiden, ...
Karbyloxīm
Karbyloxīm, s. Knallsäure.
Karchēdon
Karchēdon (griech.), soviel wie Karthago.
Karchemisch
Karchemisch (Karkemisch, ägypt. Qarqamesch, assyr. Gargamisch), sehr alte hettitische Königsstadt am Euphrat, gemäß den Keilinschriften am rechten Euphratufer nordwärts vom ...
Karcher
Karcher, Guido, deutscher Admiral, geb. 8. Juli 1844 in Saarbrücken, trat 1859 in die Marine ein, unternahm auf der Korvette Gazelle seine erste überseeische Reise nach Ostasien ...
Karchesĭon
Karchesĭon, griech. Trinkgeschirr, mehr weit als tief, mit niedrigem Fuß und hoch über den Rand ragenden Henkeln (s. nebenstehende Abbildung). Karchesion.
Karcinologie
Karcinologie, Karcinōm, s. Karz...
Karczag
Karczag (spr. kárzag), Stadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Jász-Nagy-Kun-Szolnok, ehemals Hauptort des Distrikts Großkumanien, an der Bahnlinie Debreczin-Szolnok, ...
Kardamōmen
Kardamōmen (Kardamum, Cardamomum), Fruchtkapseln verschiedener Arten der Pflanzengattungen Elettaria und Amomum. Die gebräuchlichste Sorte, von Elettaria Cardamomum auf der ...
Kardanische Formel
Kardanische Formel s. Card...
Kardanischer Ring
Kardanischer Ring s. Card...
Kardätsche
Kardätsche (v. lat. carduus, Distel), Art Striegel aus den Fruchtköpfen der Kardendistel; Wollkamm mit Kratzenbeschlag; scharfe Bürste zum Reinigen der Pferde und des ...
Karde
Karde (Kardendistel, Kardätschendistel), s. Dipsacus und Cynara.
Kardeel
Kardeel, Teile der Trosse (s. Tauwerk).
Kardenälchen
Kardenälchen, soviel wie Stockälchen, s. Aaltierchen.
Kardendistel
Kardendistel, s. Karde.
Kardengewächse
Kardengewächse, s. Dipsakazeen.
Kardenkrankheit
Kardenkrankheit, s. Stockkrankheit.
Kardentrommel
Kardentrommel, Teil der Rauhmaschine, s. Tafel »Appreturmaschinen«, S. II.
Kärder
Kärder, s. Köcherjungfern.
Karderīe
Karderīe, in Spinnereien der Raum, in dem die Kratzen arbeiten, auch der Komplex dieser Maschinen. Sehr ungehörig wird der Ausdruck bisweilen auch auf die gekratzten Fasern ...
Kardĭa [1]
Kardĭa (griech.), das Herz; auch der Magenmund (s. Magen).
Kardĭa [2]
Kardĭa, im Altertum Stadt auf der Westseite des Thrakischen Chersones, auf dem heutigen Vorgebirge Bakla-Burun, Kolonie der Milesier und Klazomenier. Ihre Bewohner wurden 323 v. ...
Kardiaka
Kardiaka (griech.), herzstärkende Mittel.
Kardialgīe
Kardialgīe (griech.), s. Magenkrampf.
Kardieren
Kardieren (Kardätschen), s. Spinnen.
Kardināl [1]
Kardināl (lat. Cardinalis) ist die Bezeichnung der nächsten Gehilfen des Papstes, die der alten Kirchenverfassung gemäß wie jedem andern Bischof, so auch dem Bischof von Rom ...
Kardināl [2]
Kardināl, Getränk, s. Bischof.
Kardināl [3]
Kardināl (Cardinalis By., Coocoborus L.). Gattung der Sperlingsvögel aus der Familie der Finken (Fringillidae) und der Unterfamilie der Papageifinken (Pitylinae), etwas ...
Kardinal-Infant
Kardinal-Infant, Beiname des span. Prinzen Ferdinand (s. Ferdinand 34).
Kardinälchen
Kardinälchen, s. Grasmücke.
Kardinaldekān
Kardinaldekān, s. Kardinal.
Kardinalpunkte
Kardinalpunkte, die Hauptgegenden des Horizonts oder die vier Punkte, in denen der Horizont vom Meridian und vom Äquator durchschnitten wird, der Süd- und Nord-, Ost- und ...
Kardinalshut
Kardinalshut, ein rotseidener Hut mit breiter Krempe, der rechts und links mit je 15 seidenen, ineinander geflochtenen Quasten (geordnet 1. 2. 3. 4. 5) behängt ist und von ...
Kardinalteller
Kardinalteller (ital. piatto cardinalizio) nennt man das Einkommen der in Rom ihren Wohnsitz habenden Kardinäle der Kurie. S. Kardinal.
Kardinaltugenden
Kardinaltugenden (lat.), soviel wie Haupttugenden, deren von Sokrates, Platon und den Stoikern vier aufgezählt wurden, nämlich von dem ersten Gottesfurcht, Enthaltsamkeit, ...
Kardinalzahlen
Kardinalzahlen, Haupt- u. Grundzahlen, die angeben, wie viele Dinge irgend einer Art vorhanden sind, z. B. fünf Tage, im Gegensatz zu den Ordinalzahlen, die angeben, das ...
Kardĭograph
Kardĭograph (griech., »Herzschreiber«), s. Tafel »Blut und Blutbewegung II«, S. II.
Kardĭoïde
Kardĭoïde (griech., Herzlinie), von Castillon (1741) herrührender Name für eine ebene Kurve vierter Ordnung von herzförmiger Gestalt (s. Figur). Kardioide. Zieht man durch ...
Kardĭopalmus
Kardĭopalmus (griech.), das Herzklopfen.
Karditsa
Karditsa, 1) Dorf im griech. Nomos Attika, unweit des Ostufers des Kopaïssees. Dabei die Ruinen von Akraïphia und die Orakelstätte des Ptoïschen Apollon. – 2) Hauptort einer ...
Kardobenediktenkraut
Kardobenediktenkraut, s. Cnicus.
Kardōl
Kardōl, ölig-harzige Flüssigkeit, aus den sogen. Elefantemäusen, den Früchten von Anacardium occidentale, gewonnen, ist rötlichgelb, nicht flüchtig, riecht beim Erwärmen ...
Kardone
Kardone, s. Cynara.
Kardorff
Kardorff, Wilhelm von, deutscher Politiker, geb. 8. Jan. 1828 in Neustrelitz, studierte die Rechte, nahm als Regierungsassessor in Stralsund 1853 seinen Abschied, wurde ...
Karduchen
Karduchen, s. Kurden.
Kardy
Kardy, s. Cynara.
Kareien
Kareien, das Absengen der Haare von kammwollenen Zeugen.
Karejew
Karejew, Nikolaus, russ. Historiker, geb. 1850 in Moskau, studierte daselbst 1869–73, ward dann Gymnasiallehrer in Moskau, arbeitete 1877–78 in Paris, wurde 1879 Professor der ...
Karelĭen
Karelĭen, der südöstliche Teil des ehemaligen Herzogtums Finnland, westlich und nördlich vom Ladogasee, wurde im Frieden zu Nystad 1721 an Rußland abgetreten und bildet ...
Karelĭer
Karelĭer (Karjalaiset), Zweig der eigentlichen Finnen im südöstlichen und östlichen Finnland, im nördlichen Teil der Gouvernements Twer und Nowgorod und im westlichen von ...
Karen
Karen (birmanisch Kareng, siamesisch Karieng), zu den Lohitavölkern gehöriger Volksstamm Hinterindiens, in Tenasserim, Siam, Pegu, den Waldgebirgen von Arakan und Oberbirma bis ...
Karēne
Karēne (mitte; lat. carena, franz. carême), 40tägiges Fasten, welches der Bischof als Buße auferlegt; dann soviel wie Fastenzeit; auch Entziehung einer Mahlzeit als ...
Karénz
Karénz (lat. carentia), Entbehrung; s. Karieren.
Karenzjahr
Karenzjahr, derjenige Zeitraum, in der Regel ein Jahr betragend, für den früher nach den Statuten mancher Domkapitel die neu eintretenden Kanoniker zugunsten der Kirchenbaukasse ...
Karenzzeit
Karenzzeit, s. Wartezeit.
Karer
Karer, die Bewohner von Karien (s. d.).
Karessieren
Karessieren (franz.), liebkosen, schmeicheln.
Karēte
Karēte, s. Karrete.
Karette
Karette, soviel wie Schildpatt; s. Schildkröten.
Karf
Karf, Dorf im preuß. Regbez. Oppeln, Landkreis Beuthen, Knotenpunkt der Linie Morgenroth-Radzionkau und der Verbindungsbahn K.-Morgenroth, hat Steinkohlen- und Galmeibergbau und ...
Karfelt
Karfelt, Erik Axel, schwed. Lyriker, geb. im Juli 1864 in Folkärna (Dalekarlien), entstammt einer altansässigen Bauernfamilie, studierte in Upsala, wirkte als Lehrer zuerst an ...
Karfiōl
Karfiōl, s. Karviol.
Karfreitag
Karfreitag (Charfreitag, lat. Dies adoratus), der dem Osterfest vorangehende Freitag als Gedächtnis des Todes Christi. Der Name kommt her vom althochdeutschen Wort chara ...
Karfunkel
Karfunkel (lat. carbunculus), bei den Alten der schön rote Granat (Almandin, Pyrop), im Mittelalter Rubin oder ein fabelhafter, feuerroter, wie Gold glänzender, im Dunkeln hell ...
Kargadeur
Kargadeur (spr. -dör, Kargador), s. Kargo.
Karge
Karge, s. Unruhstadt.
Karger
Karger, Karl, Maler, geb. 30. Jan. 1848 in Wien, bildete sich seit 1864 auf der dortigen Kunstakademie und später im Atelier von Ed. v. Engerth, an dessen Kartons zu den ...
Kargo
Kargo (engl. cargo, span. carga, ital. carico, carco), Last, Ladung, vorzüglich Schiffsladung, die Gesamtheit der auf einem Schiffe geladenen Güter, auch das Verzeichnis ...
Kargopōl
Kargopōl, Kreisstadt im russ. Gouv. Olonez;. an der Onega, mit (1897) 2534 Einw. Der Kreis ist mit großen Waldungen und einer Masse von Seen bedeckt, daher wenig bevölkert.
Kargowo
Kargowo, s. Unruhstadt.
Kariaskaki
Kariaskaki, soviel wie Karaïskakis.
Karīben
Karīben (Karaïben), ein ehemals weitverbreitetes, kriegerisches Indianervolk, das vor der Ankunft der Europäer nicht bloß Haïti, die Kleinen Antillen oder Karibischen Inseln, ...
Karibenfisch
Karibenfisch, s. Sägesalmler.
Karibib
Karibib, Bezirksamt in Deutsch-Südwestafrika, mit (1903) 281 Europäern (259 Deutsche). Hauptort K. in demselben, unter 22° südl. Br., mit 164 Europäern, Station an der Bahn ...
Karibische Inseln
Karibische Inseln, soviel wie Kleine Antillen, so genannt nach der Urbevölkerung, den Kariben.


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