Слова на букву karp-kupf (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву karp-kupf (8408)

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Kavalleriestabswache
Kavalleriestabswache, Reiterabteilung, beim deutschen Großen Hauptquartier im Felde zur Sicherung desselben, auch zum Ordonnanzdienst bestimmt.
Kavallerietelegraph
Kavallerietelegraph, von der Kavallerie im Felde mitgeführte telegraphische Gerätschaften zum Zurücksenden eigner und Abfangen feindlicher Depeschen.
Kavallerietruppendivision
Kavallerietruppendivision, Name der Kavalleriedivisionen (s. d.) in Österreich.
Kavallerieübungsreisen
Kavallerieübungsreisen, s. Übungsritte.
Kavallerieunteroffizierschule
Kavallerieunteroffizierschule, s. Militärreitinstitut.
Kavanagh
Kavanagh (spr. käwwĕna), Julia, engl. Schriftstellerin, geb. 7. Jan. 1824 zu Thurles in der irischen Grafschaft Tipperary, gest. 28. Okt. 1877 in Nizza, Tochter des Linguisten ...
Kavāren
Kavāren (Cavari, Cavares), kelt. Völkerschaft in Gallia Narbonensis, nach Strabon in der weidereichen Ebene des linken Rhodanusufers von der Mündung der Isère bis an die der ...
Kavāte
Kavāte (ital. cavata, »Grube«) oder Konterparade, in der Fechtkunst Deckung mit Umgehung der Klinge des Gegners.
Kavatīne
Kavatīne (ital. Cavatina, auch Cavata), in der Oper ein lyrisches Sologesangstück, das sich von der Arie durch einfachere, mehr liedmäßige Behandlung unterscheidet, d. h. ...
Kavel
Kavel, im Volksmund auch Kabel, der mit der Hausmarke (s. d.) versehene Losstab für die Gemeindeauslosungen; danach auch das dem Gemeindemitglied bei der Auslosung zufallende ...
Kavelinge
Kavelinge (Kavelin), in Holland bei Versteigerungen zusammengefaßte Partien von Stücken. Dutzenden, Ballen etc. einer Ware.
Kaven
Kaven, August von, Ingenieur, geb. 19. März 1827 in Bremen, gest. 19. Mai 1891 in Aachen, studierte nach praktischer Vorbildung seit 1843 in Hannover, war seit 1847 beim Bau des ...
Kavént
Kavént (lat.), Bürge, Gewährsmann.
Kavérne
Kavérne (lat. Caverna), Höhle, Grotte, Keller; auch Höhlen in der Lunge, namentlich solche, die im Verlauf der Lungenschwindsucht entstehen. Kavernös heißt jeder mit ...
Kaviār
Kaviār (aus dem Türkischen oder Tatarischen), eingesalzener Rogen des Hausen, Stör, Scherg und Sterlett, wird besonders am untern Laufe der Wolga, Emba, des Mins, Don, Dnjepr, ...
Kaviar für das Volk
Kaviar für das Volk, Zitat aus Shakespeares »Hamlet«, Akt 2, Szene 2.
Kavieren
Kavieren (v. lat. cavere), Bürgschaft leisten, haften (s. Kavent); reflexiv: sich hüten, in acht nehmen; auch (v. ital. cavare): Wechselbriefe zu Geld machen; in der Fechtkunst ...
Kavikornĭer
Kavikornĭer (Cavicornia), Hohlhörner, s. Horntiere.
Kayser
Kayser, 1) Ludwig, Philolog, geb. 3. Febr. 1808 in Heidelberg, gest. daselbst 5. Mai 1872, studierte dort 1825–30, habilitierte sich 1833 in Heidelberg und wurde 1841 ...
Kayserling
Kayserling, Moritz, jüd. Gelehrter, geb. 17. Juni 1829 in Hannover, studierte seit 1851 in Berlin, wurde 1861 als Rabbiner nach Endingen (Kanton Aargau) und 1870 als Rabbiner und ...
Kaysersberg
Kaysersberg, Stadt im Oberelsaß, s. Kaisersberg.
Kaystros
Kaystros (Kayster, jetzt Kütschük Menderez), Fluß in Kleinasien, entspringt auf dem Tmolosgebirge (Boz Dagh) in Lydien und ergießt sich nördlich von Ephesos ins Ägäische ...
Kayßler
Kayßler, Leopold, Publizist, geb. 26. April 1828 in Breslau, gest. 26. Okt. 1901 in Berlin, studierte die Rechte und Philosophie, wurde Journalist, redigierte bis 1872 die ...
Kaz Dagh
Kaz Dagh, heutiger Name des Ida (s. d. 1).
Kazanlýk
Kazanlýk, Stadt in Ostrumelien, 398 m ü. M., am Südfuß des zentralen Balkans und an einem linken Zufluß der Tundscha, in überaus wasserreicher, fruchtbarer Umgebung ...
Kazanpaß
Kazanpaß (spr. kásan-), Felsenengpaß von 9,1 km Länge an der untern Donau oberhalb Orsova, in dem der früher bis 1200 m breite Strom durch die steilen Felsenwände plötzlich ...
Kazaza
Kazaza, ein aus Zuckerrohrsaft oder Melasse bereitetes geistiges Getränk, das in Maranhão in Brasilien viel getrunken wird. Es ist schwächer als Rum und wird nicht durch ...
Kaziasker
Kaziasker, s. Kasiasker.
Kazīke [1]
Kazīke (Montezumavogel), Beutelstar.
Kazīke [2]
Kazīke (span. Cacique), ein ursprünglich auf der Insel Santo Domingo, dann auch in Mittel- und Südamerika gebrauchter Titel der indianischen Stammhäuptlinge, jetzt des ...
Kazimierz
Kazimierz, s. Kasimiersh.
Kazinczy
Kazinczy (spr. kásīnzi), 1) Ferenc (Franz), ungar. Schriftsteller und Sprachreformator, geb. 27. Okt. 1759 zu Er-Semjén im Biharer Komitat, gest. 22. Nov. 1831, studierte die ...
Kazwin
Kazwin, s. Kaswin.
Kaß, Großer
Kaß, Großer, linker Nebenfluß des Jenissei in Sibirien, gehört mit dem Kleinen K. zu dem Ob-Jenisseischen Kanalsystem (s. Ob).
Kaßfink
Kaßfink, s. Ammern.
Kbr.
Kbr., bei Pflanzennamen Abkürzung für Gustav Wilhelm Körber, geb. 10. Jan. 1817 zu Hirschberg in Schlesien, gest. 28. Juli 1885 als Professor der Botanik in Breslau; schrieb: ...
Kck.
Kck., bei Pflanzennamen Abkürzung für Friedrich Körnicke, geb. 29. Jan. 1828 in Pratau bei Wittenberg, bis 1898 Professor der Botanik in Poppelsdorf bei Bonn; schrieb ...
Kéa
Kéa (Tsiá, das alte Keos, poet. Hydrussa genannt), keilförmige Insel im Ägäischen Meer, die nächste an Attika, zum griechischen Nomos der Kykladen gehörig, umfaßt 103, ...
Kean
Kean (spr. kīn), 1) Edmund, engl. Schauspieler, geb. 4. Nov. 1787 in London als Sohn von Miß Carey und Aaron K. (nach andern war ein Baumeister Edmund K. sein Vater), gest. 15. ...
Kearney
Kearney (spr. kárnī), Hauptstadt der Grafschaft Buffalo des nordamerikan. Staates Nebraska, am Platte, gegenüber dem gleichbenannten Fort, Bahnknotenpunkt, mit Produktenhandel ...
Kearsley
Kearsley (spr. kīrslĭ), Stadt in Lancashire (England), am Irwell und Tonge, dicht bei Farnworth, mit Fabrikation von Papier und Baumwollwaren, Eisenwerken, Kohlengruben und ...
Keats
Keats (spr. kīts), John, engl. Dichter, geb. 31. Okt. 1796 in London, gest. 23. Febr. 1821 in Rom, Sohn eines Lohnkutschers. erhielt eine mäßige Schulbildung, hauptsächlich in ...
Kebāb
Kebāb, türk. Lammbraten mit Zwiebeln, Pfeffer, Eiern und Reis. Schisch-K. (»Spießbraten«) ist Hammelfleisch, das in kleinen Würfeln mit Salz und Pfeffer gerieben, auf ...
Kebbi [1]
Kebbi (Mao K.), Nebenfluß des Binuë (s. d.), der sich oberhalb Garua mit ihm vereinigt.
Kebbi [2]
Kebbi (Kebi), Stadt im Reiche Gando des westlichen Sudân, am Gubbi-n-Sokoto, linksseitigem Nebenfluß des Niger, 47 km westlich von der Stadt Gando und nahe den Ruinen des einst ...
Kebes
Kebes (Cebes), ein Thebaner, Pythagoreer und zugleich Schüler des Sokrates, tritt in Platons »Phaidon« mit auf. Er galt als Verfasser einer Schrift »Pinax« (»Gemälde«), ...
Kebi
Kebi, Haussastaat und Stadt, s. Kebbi.
Kebir
Kebir (arab.), groß (bei Ortsnamen häufig).
Kebse
Kebse (Kebsweib, althochd. chepis), Nebenweib, Beischläferin; Kebsehe, soviel wie Konkubinat.
Kechua
Kechua (Ketschua), Indianervolk, s. Quichua.
Kecskemét
Kecskemét (spr. kétschkemǟt), Stadt mit Munizipalrecht im ungar. Komitat Pest, an den Bahnlinien Budapest-Szegedin-Verciorova, K.-Fülöpszállás und K.-Tisza-Ughi, liegt, von ...
Keczel
Keczel (spr. kézell), Großgemeinde im ungar. Komitat Pest, an der Bahnlinie Kolocsa-Kiskörös, mit (1901) 6664 magyar. (römisch-kath.) Einwohnern. In der Nähe der Sumpf ...
Kedabek
Kedabek, Kupferwerk im russisch-transkaukas. Gouv. Jelissawetpol, Eigentum der Gebr. Siemens in Berlin und London, hat eine deutsche Konsularagentur und produzierte 1901 mit dem ...
Kedah
Kedah, Malaienstaat, s. Queda.
Kedar
Kedar, zweiter Sohn Ismaels, dessen Nachkommen die Kedarener, ein kriegerisches nordarabisches Nomadenvolk, die Gegend um die Stadt K., östlich vom Galiläischen Meer, bewohnten ...
Kedes
Kedes (Kedesch), Leviten- und Freistadt in Galiläa (Palästina), Stamm Naphtali. Von K. (früher Kedesch) stammte Barak, der Feldherr der Debora; die Gräber beider zeigte man ...
Kediri
Kediri, niederl. Residentschaft im Ostteil der Insel Java, 7398 qkm mit (1895) 1,267,010 Einw., darunter 1992 Europäer und 9547 Chinesen. Der wichtigste und bewohnteste Teil ist ...
Kedleston Hall
Kedleston Hall (spr. kīdlst'n haol), Schloß, s. Derby 1) (Stadt).
Kedu
Kedu (Kadu), die einzige nirgends aus Meer grenzende niederländ. Residentschaft von Java, 2048 qkm mit (1895) 758,812 Einw., darunter 844 Europäer und 6952 Chinesen. Das Land ...
Keduscha
Keduscha (hebr., »Heiligung«), eins der wichtigsten israelit. Gebetstücke, wesentlicher Bestandteil der sogen. Tefilla (schmone esre), spricht die Anerkennung der Heiligkeit ...
Keel
Keel (spr. kīl, »Bootsladung«), engl. Steinkohlenmaß, in Newcastle zu 8 Chaldrons = 21,2 Tons, für Cinders zu 16 Imperialchaldrons = rund 11 Tons.
Keeler
Keeler (spr. kīler), James Edward, Astronom, geb. 10. Sept. 1857 in La Salle (Illinois), gest. 13. Aug. 1900 in San Francisco, studierte in Baltimore, Heidelberg und Berlin, ...
Keeling
Keeling (spr. kī-). Elsa D'Esterre, engl. Schriftstellerin, geb. in Dublin, wurde in Deutschland erzogen, arbeitete längere Zeit für die englische Gesandtschaft in Stuttgart ...
Keelinginseln
Keelinginseln (spr. kīling-, Kokosinseln), brit. Inselgruppe, zur Kolonie Straits Settlements gehörig, zwischen 11°49'–12°13' südl. Br. und unter 96°55' östl. L., im ...
Keene
Keene (spr. kīn), Hauptstadt der Grafschaft Cheshire des nordamerikan. Staats New Hampshire, am Ashuelot, Bahnknotenpunkt, mit Fabriken für Holzwaren, Schuhwerk und (1900) 9165 ...
Keepsake
Keepsake (engl., spr. kĭ'p-ßēk), Erinnerungsgabe, Andenken; auch Titel von Almanachen etc.
Keersal
Keersal, kristallinisches Katechin, s. Katechin.
Kees
Kees (Keß, das), in den Österreichischen Alpen, insbes. im Tauerngebiet, soviel wie Gletscher.
Keetmanshoop
Keetmanshoop, Hauptort des gleichnamigen Bezirksamts von Deutsch-Südwestafrika, 9 Tagereisen von Angra Pequena, 1028 m ü. M., in einer Talmulde, meist Steppe, aber mit guter ...
Keewatin
Keewatin (spr. kī-, indian. »Nordwind«), Distrikt von Kanada (s. d. [S. 530] mit Karte), 1876 organisiert, umfaßt den größten Teil der Landschaft im W. der Hudsonbai, die ...
Kêf
Kêf (Kejf, arab., »wie«, »Befinden«), im osmanischen Türkisch gleich Wohlbefinden aus träger Ruhe, Gefühl der Behaglichkeit. K. halten, sich einer beschaulichen Ruhe ...
Kef, El
Kef, El (»Felsen«), Stadt im nördlichen Tunis, in strategisch wichtiger Lage, südlich der Eisenbahn von Tunis nach Algerien, ist von einer alten bastionierten Mauer umgeben, ...
Kefârât
Kefârât (el-K.), Landschaft im asiatisch-türk. Wilajet Sûria (Syrien), Sandschak Hauran, Kaza Adschlûn, südlich des großen östlichen Jordanzuflusses Scherîat el Menâdire ...
Keferst.
Keferst., bei Tiernamen Abkürzung für Wilhelm Keferstein, geb. 1833, gest. 1870 als Professor der Zoologie und vergleichenden Anatomie in Göttingen.
Keferstein
Keferstein, Christian, Geognost, geb. 20. Jan. 1784 in Halle, gest. 26. Aug. 1866, studierte in Halle die Rechte, ward 1809 Tribunalsprokurator, 1815 Justizkommissar, widmete sich ...
Keffi
Keffi, Abd es Senga, Hauptort eines Distrikts der Provinz Saria im Reiche Sokoto im Sudân, 445 m ü. M., am Kokona, nördlichem Nebenfluß des Binuë, unter 9° nördl. Br. und ...
Keffije
Keffije (arab.), Kopftuch, ein meist bunt gestreiftes, halb- oder ganzseidenes Tuch mit langen Fransen, das die Araber als Kopfbedeckung gebrauchen. Es wird mit einer Schnur aus ...
Kefīr
Kefīr (Kapir, vom türk. Kef, »Wohlbefinden«, moussieren der Milchwein), ein von den Tataren des nördischen Abhanges des Kaukasus aus Kuhmilch dargestelltes, gegorenes und ...
Kefr
Kefr (Kasr, arab.), soviel wie Dorf.
Kefrindschi
Kefrindschi, großer Ort im Ostjordanland (asiatisch-türk. Wilajet Syrien), 600 m hoch, in der Landschaft Adschlun gelegen, mit 200 Häusern, einer Schule und einem englischen ...
Keg
Keg, ein Fäßchen, das in England als Zählmaß für 60 Stück Heringe und Laberdane dient, = 1/2 Hundred; in den Vereinigten Staaten bei Früchten für 100 Pfund gebräuchlich.
Kegel [1]
Kegel (Conus), ein Körper, der begrenzt wird von einem ebenen Flächenstück (der Basis oder Grundfläche) und von den geraden Linien, welche die Begrenzungskurve dieses ...
Kegel [2]
Kegel im Spiel, s. Kegelspiel.
Kegeldach
Kegeldach, s. Dach, S. 404.
Kegelformzahl
Kegelformzahl, s. Formzahl.
Kegelherd
Kegelherd, s. Tafel »Aufbereitungsmaschinen I«, S. III.
Kegellade
Kegellade, s. Windkasten und Windlade.
Kegellinse
Kegellinse, s. Linse (Optik).
Kegelräder
Kegelräder, s. Zahnräder.
Kegelrobbe
Kegelrobbe, s. Seehund.
Kegelschnäbler
Kegelschnäbler (Conirostres), nach Cuvier u. a. Familie aus der Ordnung der Sperlingsvögel, mit kegelförmigem, meist starkem, kurzem, geradem oder schwach hakigem Schnabel. ...
Kegelschnecke
Kegelschnecke (Conus), Schneckengattung der Vorderkiemer (Prosobranchia). Das Gehäuse ist meist verkehrt-kegelförmig und hat ein flaches Gewinde (s. Abbildung). Kegelschnecke ...
Kegelschnitte
Kegelschnitte (Sectiones conicae), die Kurven, die sich als Schnitte einer Ebene mit der Fläche eines geraden Kreiskegels (s. Kegel) ergeben. Die sogen. eigentlichen oder nicht ...
Kegelschwänze
Kegelschwänze, eine Familie der Papageien (s. d.).
Kegelspiegel
Kegelspiegel (konischer Spiegel), Spiegel, der den Mantel, die gebogene Seitenfläche, eines Kegels darstellt. Der K. wirkt nur in der Linie von der Spitze zur Basis wie ein ...
Kegelspiel
Kegelspiel (Kegelschieben, Kegeln), bekanntes Spiel, das mit mannigfachen Abänderungen gespielt wird. Die Kegelbahn besteht aus einer 1,5–2,5 m breiten, 12–20 m langen, ganz ...
Kegelstuhl
Kegelstuhl, s. Weben.
Kegelventil
Kegelventil, s. Ventil.
Keglevich de Buzin
Keglevich de Buzin (spr. kéglewitsch, búsin), aus Kroatien stammende ungarische Familie, die 1687 gräflich wurde. Unter ihren Mitgliedern sind zu nennen: Peter K. ...
Kehdingen
Kehdingen, Landschaft in der preuß. Provinz Hannover, am linken Ufer der untern Elbe, zwischen der Schwinge und der Mündung der Oste; darin das Kehdinger Moor. K. bildet einen ...
Kehilla
Kehilla, s. Kahal.
Kehl
Kehl, Bezirksamtsstadt im bad. Kreis Offenburg, am Rhein und an der Kinzig, Knotenpunkt der badischen Staatsbahnlinie Appenweier-K. und der Linien Straßburg-Bühl und ...
Kehlabschluß
Kehlabschluß (Kehlverschluß), Abschluß der Kehle bei Feldwerken durch ein Hindernis, meist Schützengraben mit nach hinten, d. h. außen, geschütteter Brustwehr, aber auch ...
Kehlafter
Kehlafter (Heteropygii), Unterfamilie der Heringsfische (Clupeidae) oder Familie der Edelfische (Physostomi), Fische mit nacktem Kopf, sehr kleinen Schuppen, Bürstenzähnen an ...
Kehlbalken
Kehlbalken, s. Dachstuhl, S. 409.
Kehldeckel
Kehldeckel, s. Kehlkopf.
Kehldeckwehr
Kehldeckwehr, s. Kehlabschluß.
Kehle [1]
Kehle (Jugulum), der Teil des Halses, in dem der Kehlkopf (s. d.) liegt. Man spricht auch wohl von der unrechten K., in die etwas geraten sei, und meint damit die Luftröhre, im ...
Kehle [2]
Kehle, als Geld dienende Steinsalzstücke, s. Amuleh.
Kehlflossen
Kehlflossen, s. Fische, S. 604.
Kehlflosser
Kehlflosser (Jugulares), bei Linné Abteilung der Fische (s. d., S. 607).
Kehlfüßer
Kehlfüßer, Gruppe der Ringelkrebse (s. d.).
Kehlgang
Kehlgang, der bei Tieren langgestreckte und schmale Raum zwischen den untern Rändern des Unterkiefers. In demselben liegen die Kehlgangslymphdrüsen, die häufig erkranken; ...
Kehlhobel
Kehlhobel, s. Hobel, S. 392.
Kehlkaponnière
Kehlkaponnière, s. Kaponnière.
Kehlkaserne
Kehlkaserne, Kaserne in der Kehle (s. d.) eines Festungswerkes.
Kehlkopf
Kehlkopf (Larynx, hierzu Tafel »Kehlkopf«), bei den Wirbeltieren eine Verstärkung und Umbildung eines Teiles der Luftröhre. Er besteht bei den Amphibien aus zwei ...
Kehlkopf
Kehlkopf.
Kehlkopfkatarrh
Kehlkopfkatarrh, s. Kehlkopf.
Kehlkopfkrankheiten
Kehlkopfkrankheiten, s. Kehlkopf.
Kehlkopfödēm
Kehlkopfödēm, soviel wie Glottisödem.
Kehlkopfpfeifen
Kehlkopfpfeifen (pfeifen der Dampf, Pfeiferdampf, Hartschnaufigkeit, Rohren [vom engl. to roar, brüllen]), eine bei Pferden häufig vorkommende Abnormität der Atmung. Bei der ...
Kehlkopfpolyp
Kehlkopfpolyp, s. Kehlkopf, S. 807.
Kehlkopfschnitt
Kehlkopfschnitt (griech. Laryngotomie), Eröffnung des Kehlkopfes durch Schnittoperation; wird ausgeführt, um fremde Körper oder Geschwülste aus Kehlkopf oder Luftröhre zu ...
Kehlkopfschwindsucht
Kehlkopfschwindsucht, s. Kehlkopf, S. 807.
Kehlkopfspiegel
Kehlkopfspiegel (Laryngoskop), kleiner, an einem Griff befestigter Spiegel, mittels dessen man imstande ist, den Kehlkopf zu sehen. Fig. 1. Kehlkopfspiegel. Schon 1825 hatten ...
Kehllappen
Kehllappen (Kinnlappen), der Behang unter dem Unterschnabel der Hühner.
Kehlleiste
Kehlleiste (Kehlstoß), eine mit Kehlung versehene Leiste (s. d.).
Kehlriemen
Kehlriemen, s. Zaum.
Kehlschnitt
Kehlschnitt, soviel wie Luftröhrenschnitt.
Kehlstimme
Kehlstimme (Kehltöne), Töne, die der Stimme einen quarrenden oder gurgelnden Charakter geben, und die besonders bei fetten Menschen vorkommen.
Kehlstoß
Kehlstoß, s. Kehlleiste.
Kehlung
Kehlung, soviel wie Hohlkehle (s. d.).
Kehlverschluß
Kehlverschluß, s. Kehlabschluß.
Kehlzeug
Kehlzeug, s. Hobel, S. 392.
Kehr
Kehr, 1) Karl, Volksschulpädagog, geb. 6. April 1830 in Goldbach bei Gotha, gest. 18. Jan. 1885 in Erfurt, wurde auf dem Seminar zu Gotha gebildet, war darauf in verschiedenen ...
Kehraus
Kehraus (auch Großvatertanz, Endreihen etc. genannt), ehemals Schlußtanz bei Hochzeitsfesten und Tanzvergnügungen. Er begann mit langsamer, marschähnlicher Tour im 3/8-Takt, ...
Kehrbach
Kehrbach, Karl, Pädagog und Schriftsteller, geb. 22. Aug. 1846 in Neustadt a. d. Orla, studierte in Jena und Leipzig, promovierte mit einer Arbeit über »Die Darstellung des ...
Kehrein
Kehrein, Joseph, kath. Schulmann und Schriftsteller, geb. 20. Okt. 1808 zu Heidesheim in Hessen, gest. 26. März 1876 in Montabaur, studierte in Gießen Philologie, wurde 1835 ...
Kehren
Kehren, Joseph, Maler, geb. 30. Mai 1817 in Hülchrath, gest. 12. Mai 1880 in Düsseldorf, bezog 1834 die Düsseldorfer Akademie und stellte 1839 sein erstes Bild: die heil. Agnes ...
Kehrgetriebe
Kehrgetriebe, s. Wendegetriebe.
Kehrherd
Kehrherd, s. Tafel »Aufbereitungsmaschinen I«, S. III.
Kehricht
Kehricht, Kehrichtofen, s. Müll.
Kehrmaschine
Kehrmaschine, s. Straßenkehrmaschine.
Kehrmünzen
Kehrmünzen, Schaumünzen, die verschiedene Figuren zeigen, je nachdem man sie wendet, z. B. einen Papst, umgekehrt einen Teufelskopf, von 1549. Vgl. Spottmünzen.
Kehrpflug
Kehrpflug, s. Pflug.
Kehrrad
Kehrrad, s. Wasserrad und Wendegetriebe.
Kehrreim
Kehrreim (franz. Refrain) heißen die in strophischen Dichtungen am Ende jeder Strophe regelmäßig wiederholten Verse, soz. B. in dem bekannten Liede: »Ein lust'ger Musikante ...
Kehrsalz
Kehrsalz, unreines, in den Salinen zusammengekehrtes Kochsalz, wird als Gewerbe- oder Viehsalz verwertet oder wieder aufgelöst.
Kehrt
Kehrt, Wendung von 180°, die der einzelne Soldat oder eine Abteilung ausführt (Kehrtwendung). S. Ausstellung.
Kehrwalzwerk
Kehrwalzwerk, s. Walzwerk.
Kei [1]
Kei, Inselgruppe im Indischen Archipel (s. Karte »Hinterindien«), unter 5°18'–6°6' südl. Br. und 132°56' östl. L., südlich von Neuguinea, westlich von den Aruinseln, zur ...
Kei [2]
Kei (Kai, Großer K.), Fluß in der östlichen Kapkolonie, entsteht aus dem Schwarzen K., der vom Winterberg, dem Weißen K., der von den Stormbergen, und dem Indwe, der von den ...
Keighley
Keighley (auch Keithley, beides spr. kithlĭ), Stadt (municipal borough) im Westbezirk von Yorkshire (England), im tiefen Tal des Aire, unweit des Leeds-Liverpool-Kanals, mit ...
Keil [1]
Keil, ein dreiseitiges Prisma a bc (Fig. 1), das mit einer Kante c (Schneide, Schärfe) zwischen zwei Körper A und B dringt, um diese vermittelst einer auf dem Rücken ab (Kopf) ...
Keil [2]
Keil, 1) Karl Friedrich, luther. Theolog, geb. 23. Febr. 1807 in Lauterbach bei Ölsnitz in Sachsen (Kreish. Zwickau), gest. 5. Mai 1888 in Rödlitz bei Lichtenstein, wurde 1833 ...
Keilbein
Keilbein, s. Schädel und Fuß (S. 327).
Keilberg
Keilberg, der höchste Gipfel des Erzgebirges, nordöstlich von Joachimsthal, in Böhmen, nahe der sächsischen Grenze, 1244 m hoch, mit Aussichtsturm und Unterkunftshaus.
Keilblatt
Keilblatt, s. Sphenophyllum.
Keiler
Keiler (Keuler), das männliche Wildschwein.
Keilhaken
Keilhaken, Vogel, s. Brachvogel.
Keilhau
Keilhau, Dorf im schwarzburg-rudolstädt. Landratsamt Rudolstadt, am Schaalbach, hat eine evang. Kirche, eine von Fr. Fröbel 1817 begründete Erziehungsanstalt, Denkmal Fröbels, ...
Keilhau, Balthasar Matthias
Keilhau, Balthasar Matthias, Geolog, geb. 2. Nov. 1797 zu Birid in Norwegen, gest. 1. Jan. 1858 in Christiania, studierte zu Christiania und im Ausland und ward 1826 Lehrer der ...
Keilhaue
Keilhaue, ein starkes, spitzkeilförmiges, etwas gebogenes Eisen, bestehend aus dem Blatt mit verstählter Spitze am einen und dem glatten, verstählten Nacken am andern Ende ...
Keilhauenarbeit
Keilhauenarbeit, s. Bergbau (Gewinnung), S. 663.
Keilkranz
Keilkranz, s. Bergbau (Grubenausbau), S. 667.
Keilnase, Keilnut
Keilnase, Keilnut, s. Keil.
Keilphotometer
Keilphotometer, s. Astrophysik, S. 13.
Keilpresse
Keilpresse, s. Presse.
Keilräder
Keilräder, s. Reibungsräder.
Keilscholle
Keilscholle, ein durch Verwerfungen begrenzter Teil eines Schichtenkomplexes mit gleichmäßig geneigtem Einfallen.
Keilschrift
Keilschrift. Mit diesem Namen bezeichnet man die in alter Zeit durch ganz Vorderasien hin weitverzweigte Schriftart, die einen sogen. Keil (senkrechter, wagerechter oder schräger ...
Keilschwanzsittiche
Keilschwanzsittiche, eine Familie der Papageien (s. d.).
Keilsicherung
Keilsicherung, s. Keil.
Keilspitze
Keilspitze, 2748 m hoher Berg in den Lienzer Dolomiten in Tirol, wird von Lienz über die Leitmeritzer Hütte (2252 m) bestiegen (schwierig) und bietet ausgedehnte Rundsicht.
Keilstücke
Keilstücke, alte Geschütze, deren Verschluß durch einen Keil festgestellt wurde.
Keiltasche
Keiltasche, s. Anker, S. 537.
Keilverschluß
Keilverschluß, s. Geschütz, S. 693 ff.
Keilzahlen
Keilzahlen, Produkte von drei ungleichen Zahlen, z. B. 30 = 2. 3. 5.
Keim
Keim, in der Zoologie soviel wie Embryo (s. d.), kommt in Zusammensetzungen wie Keimscheibe, Keimbläschen etc. vor; auch versteht man unter K. die Spore (Keimkorn), aus der auf ...
Keim, Theodor
Keim, Theodor, prot. Theolog, geb. 17. Dez. 1825 in Stuttgart, gest. 17. Nov. 1878 in Gießen, wirkte 1851–55 als Repetent in Tübingen und übernahm 1856 ein Diakonat in ...
Keimapparat
Keimapparat, s. Keimung, S. 817.
Keimbläschen
Keimbläschen (Purkinjesches Bläschen), der Kern der unbefruchteten Eizelle (s. Ei, S. 418); in der Botanik ältere Bezeichnung für die Eizelle der höhern Pflanzen (s. ...
Keimblase
Keimblase, die einschichtige Zellenblase (Blastula) vieler Tiere (s. Entwickelungsgeschichte, S. 845).
Keimblätter
Keimblätter, in der Botanik, s. Kotyledonen. – In der Entwickelungsgeschichte der Tiere nennt man K. die Zellschichten des jungen Embryos, aus denen bei weiterm Wachstum die ...
Keimblättertheorie
Keimblättertheorie, s. Entwickelungsgeschichte, S. 844.
Keimdrüsen
Keimdrüsen, s. Drüsen und Geschlechtsorgane.
Keimesgeschichte
Keimesgeschichte (Ontogenesis), s. Entwickelungsgeschichte, S. 844.
Keimfähigkeit
Keimfähigkeit, s. Keimung, S. 816.
Keimfleck
Keimfleck, das Kernkörperchen des Keimbläschens.
Keimfrucht
Keimfrucht, s. Sporangium.
Keimhaut
Keimhaut (Blastoderm), s. Entwickelungsgeschichte, S. 845.
Keimkörner
Keimkörner, s. Sporen.
Keimkraft
Keimkraft, s. Keimung, S. 816.
Keimling
Keimling, soviel wie Embryo (s. Same).
Keimmund
Keimmund, s. Samenanlage.
Keimplasma
Keimplasma (Keimprotoplasma), im Gegen satz zum Körper- (somatischen) Plasma diejenige Substanz der Keimzellen, an die deren vererbliche Eigenschaften geknüpft sind, und die ...
Keimprobe
Keimprobe, s. Keimung, S. 817, und Same.
Keimscheibe
Keimscheibe, s. Ei, S. 419.
Keimscheide
Keimscheide, s. Keimung, S. 815, und Gräser, S. 240.
Keimschlauch
Keimschlauch, s. Keimung, S. 814.
Keimstock
Keimstock, der die Keime (Eier) produzierende Teil des Geschlechtsapparates, im Gegensatz zum Dotterstock (s. d.).
Keimstreifen
Keimstreifen, der Bezirk des Eies, an dem sich bei den höhern Wirbeltieren die Hauptpartie des Embryonalkörpers bildet.
Keimung
Keimung (Germinatio), das erste Auswachsen der Pflanzenkeime zu selbständigen Individuen. Bei den Kryptogamen wächst die Innenhaut der Spore unter Durchbrechung der Außenhaut ...
Keimungsenergie
Keimungsenergie (Keimkraft), s. Keimung, S. 816.
Keimwulst
Keimwulst, s. Keimung, S. 815.
Kein Mensch muß müssen
Kein Mensch muß müssen, Zitat aus Lessings »Nathan der Weise« (1. Akt, 3. Auftritt).
Keiser
Keiser, Reinhard, Komponist, geb. 9. Jan. 1674 in Teuchern bei Weißenfels, gest. 12. Sept. 1739 in Kopenhagen, brachte schon 1693 eine große Oper, »Basilius«, und 1695 ein ...
Keisiten
Keisiten, s. Jemeniten.
Keitelgarn
Keitelgarn, s. Fischerei, S. 615.
Keith [1]
Keith (spr. kīth), Stadt in Banffshire (Schottland), am Isla, mit schöner kath. Kirche (1831 erbaut), großen Vieh- und Pferdemärkten, Wollwarenfabrikation und (1901) 4753 Einw.
Keith [2]
Keith (engl., spr. kīth), 1) George, gewöhnlich Graf oder Lord Marishal genannt, weil seine Familie die erbliche Marschallswürde von Schottland besaß, geb. 2. April 1693 auf ...
Keithley
Keithley, s. Keighley.
Keitloa
Keitloa, s. Nashorn.
Keitum
Keitum, Hauptort der schlesw. Insel Sylt, hat eine alte Kirche, Altertumsmuseum, Strandamt, Düneninspektion, Schiffahrt, Austernfischerei und (1900) 890 evang. Einwohner.
Kejf
Kejf, s. Kês.
Kéked
Kéked (Alsó-K., spr. alschō, d. h. Unter-K.), Badeort im ungar. Komitat Abauj-Torna, am Hernád, mit einem Schloß, einer lauen Schwefelquelle von 21° und (1901) 344 magyar. ...
Kekenis
Kekenis, Halbinsel, s. Alfen.
Kékes
Kékes (spr. kēkesch), Gipfel des Mátragebirges, s. Mátra.
Kékkö
Kékkö (spr. kēkö), Dorf im ungar. Komitat Neograd, mit alter Burg, die während der Türkenkriege eine große Rolle spielte und jüngst von Graf Károlyi restauriert wurde.
Kekrops
Kekrops (Cecrops), attischer Autochthone, erster König und Begründer der Kultur in Attika, von Gestalt halb Mann, halb Schlange (s. Abbildung), Vater der Aglauros (s. d.), Herse ...
Kekule von Stradonitz
Kekule von Stradonitz, 1) Friedrich August, Chemiker, geb. 7. Sept. 1829 in Darmstadt, gest. 13. Juli 1896 in Bonn, habilitierte sich 1856 als Privatdozent in Heidelberg, wurde ...
Kekuneöl
Kekuneöl, s. Aleurites.
Kelá
Kelá, s. Kiló.
Kelabhäute
Kelabhäute, Büffelhäute aus dem Sudân, die über Tripolis ausgeführt werden.
Kelaino
Kelaino, eine der sieben Plejaden (s. d.).
Kelâm
Kelâm (arab.), s. Kalâm und Calamus.
Kelänä
Kelänä, im Altertum große und blühende Stadt im südlichen Phrygien, an den Quellen des Mäander, hatte ein von Xerxes gebautes festes Schloß, eine königliche Residenz und ...
Kelantan
Kelantan (Kalantan), malaiischer Tributärstaat von Siam, an der Ostküste der Halbinsel Malakka, 18,130 qkm mit 65,000 Einw., davon 50,000 Malaien und 15,000 Chinesen. Das Land ...
Kelat
Kelat (Kalat), Hauptstadt des Chans von K. (s. Belutschistan), 2060 m ü. M., in einer Einsenkung des Kurklekigebirges, hat ein ziemlich rauhes Klima (zwei Monate Schnee, im ...
Kelat i Ghildschi
Kelat i Ghildschi (K. i Ghilsai), Festung in Afghanistan, 120 km nordöstlich von Kandahar, im fruchtbaren Tarnak-Tal, auf einzelnem Felsen, an dessen Fuß mehrere Dörfer mit ...
Kelbra
Kelbra, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Sangerhausen, in der Goldenen Aue, an der Helme, mit Station Berga-K. Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Blankenheim-Münden und ...
Kelch [1]
Kelch (lat. Calix), ein Trinkgeschirr in der Form eines umgekehrten, abgekürzten Kegels oder einer Halbkugel (cuppa), mit einem hohen, durch einen Knauf (nodus) gegliederten ...
Kelch [2]
Kelch (Calyx), ein Teil der Blüte (s. d., S. 86).
Kelch [3]
Kelch, s. Kiló.
Kelchblätter
Kelchblätter, s. Blüte, S. 86.
Kelchblütler
Kelchblütler, s. Kalycifloren.
Kelchentziehung
Kelchentziehung nennt man die Sitte der römisch-katholischen Kirche, die Laien vom Genuß des Kelches (s. d.) im Abendmahl auszuschließen und ihnen nur die Kommunion sub una ...
Kelchfrüchte
Kelchfrüchte, s. Früchte.
Kelchkapitell
Kelchkapitell, aus dem korinthischen Kapitell hervorgegangene, häufig angewendete Kapitellform der mittelalterlichen Baustile (s. vorstehende Abbildung und Tafel »Ornamente I«, ...
Kelchkrieg
Kelchkrieg, soviel wie Hussitenkrieg.
Kelchspelzen
Kelchspelzen, Hüllspelzen am Ährchen der Gräser (s. d., S. 239).
Kelchstaubfäden
Kelchstaubfäden, s. Staubgefäße.
Kelchstreit
Kelchstreit, der Streit, der wegen des den Laien beim Abendmahl entzogenen Kelches geführt wurde; vgl. Abendmahl und Hussiten.
Kelemengebirge
Kelemengebirge, Karpathenkette im NO. des Siebenbürgischen Hochlandes, östlich von Bistritz. Gegen S. trennt es die Maros vom Görgényer Gebirge, im NW. grenzt es an das ...
Kelenföld
Kelenföld (magyar., »Kelen-Feld«), Budapester Kolonie im sogen. Kelenföld, einer Ebene am rechten Donauufer, am südlichen Fuß des Blocksberges, ist Knotenpunkt der ...
Kelĕos
Kelĕos (Celeus), König zu Eleusis, bei dem Demeter (s. d.), Persephone suchend, einkehrte.
Keleti
Keleti, 1) Karl, ungar. Statistiker, geb. 18. Juli 1833 in Preßburg, gest. 30. Mai 1892 in Budapest, studierte in Ofen, trat 1849 in die Reihen der Honveds, bekleidete darauf ...
Keletron
Keletron, s. Kastoria.
Kelheim
Kelheim, Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Niederbayern, in einem lieblichen Talkessel an der Mündung der Altmühl (Ludwigskanal) in die Donau, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien ...
Kelheimer Platten
Kelheimer Platten, s. Kelheim.
Kelim
Kelim, s. Kilim.
Kelingoos
Kelingoos, s. Borassus.
Kellberg
Kellberg, Dorf im bayr. Regbez. Niederbayern, Bezirksamt Passau, hat eine uralte kath. Kirche, Papierfabrik, Stahlquelle mit Badeanstalt und (1900) 127 Einw.
Kelle
Kelle, großer Löffel mit langem Stiel, entweder tief, wie z. B. bei der Suppenkelle, oder in breiter Form, wie bei der Schöpfkelle (zum Abschöpfen des Schaumes bei kochenden ...
Kelle, Johann
Kelle, Johann, Germanist, geb. 15. März 1829 in Regensburg, lebt in Prag, wo er seit 1857 als Professor der deutschen Sprache und Literatur an der Universität wirkte, bis er ...
Kelleks
Kelleks (Killaak), luftgefüllte Schläuche aus Fellen, deren sich die Assyrer und andre Völker bedienten, um über Flüsse zu setzen, wie dies bereits altassyrische Reliefs ...
Kellen
Kellen, Johann Philipp van der, Graveur und Kunstschriftsteller, geb. 19. Juli 1831 in Utrecht als Sohn des Graveurs David van der K., lernte bei seinem Vater und wurde 1852 ...
Kellenhusen
Kellenhusen, Dorf im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Oldenburg, an der Ostsee, hat ein Seebad und (1900) 290 Einw.
Keller [1]
Keller, der ganz oder teilweise unter der Erdoberfläche selbständig oder unter einem Bauwerk angelegte Raum, der zur Aufbewahrung von Vorräten, auch zur Verrichtung häuslicher ...
Keller [2]
Keller (Kellerer, lat. Cellarius), soviel wie Kellner, Kellermeister; Beamter, der die herrschaftlichen Gefälle an Wein, Früchten etc. erhebt und verrechnet; auch soviel wie ...
Keller [3]
Keller, 1) Johann Balthasar, Goldschmied und Erzgießer, geb. 1638 in Zürich, gest. 1702 in Paris, hatte bereits vortreffliche Werke in getriebener Arbeit verfertigt, als er nach ...
Kellerassel
Kellerassel, s. Asseln.
Kellerbakterien
Kellerbakterien, Spaltpilze, die in feuchten, unterirdischen Räumen, wie Bergwerken, Kellern u. dgl., ausgedehnte Schleimüberzüge bilden und als Leucocyste cellaris, ...
Kellerbeeren
Kellerbeeren, s. Daphne.

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