Слова на букву karp-kupf (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву karp-kupf (8408)

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Kühlen
Kühlen (Abkühlen), die absichtliche Herbeiführung von Temperaturerniedrigung. Jeder erhitzte Körper nimmt, wenn er der Wärmequelle, durch die er die höhere Temperatur ...
Kühlende Mittel
Kühlende Mittel (Temperantia), s. Entzündungswidrige Mittel.
Kuhler
Kuhler, Beaufsichtiger und Unternehmer von Lösch- und Ladearbeiten auf Schiffen.
Kuhlgast
Kuhlgast, Matrose, der bei Segelmanövern in der Kuhl (s. d.) tätig ist.
Kühlgeläger
Kühlgeläger, s. Bier, S. 844.
Kuhlhase
Kuhlhase, s. Kaninchen.
Kühling
Kühling, s. Aland und Döbel.
Kühlkrüge
Kühlkrüge, irdene Krüge oder Flaschen aus so porösem, schwach gebranntem Ton, daß das in ihnen enthaltene Wasser die Wandung schnell durchfeuchtet und an der Außenseite, ...
Kuhlmann
Kuhlmann, Karl Friedrich, Chemiker, geb. 22. Mai 1803 in Kolmar, gest. 27. Jan. 1881 in Lille, studierte in Straßburg und Paris, wurde 1832 Professor in Lille, begründete hier ...
Kühlmaschinen
Kühlmaschinen, Kälteerzeugungsmaschinen (s. d.), die nicht zur Darstellung von Eis, sondern zur Abkühlung von Räumen etc. benutzt werden.
Kühlofen
Kühlofen, s. Glas, S. 891, und Kühlen, S. 774.
Kühlsalbe
Kühlsalbe, s. Bleisalben.
Kühlschiffe
Kühlschiffe, s. Kühlen, S. 775, Bier, S. 844, und Spiritus.
Kühlschlange
Kühlschlange, s. Kühlen, S. 775, und Destillation, S. 678.
Kühlschlingen
Kühlschlingen, s. Kühlapparate.
Kühlsonde
Kühlsonde (Psychrophor), von Winternitz angegebener doppelläufiger, vorn geschlossener Katheter, durch den man einen Strom kalten Wassers zirkulieren lassen kann, dient zum ...
Kühlstall
Kühlstall, bei Reitbahnen ein Vorraum für die Pferde.
Kühlte
Kühlte (v. holländ. koelte, spr. kūlte), im allgemeinen soviel wie Wind, besonders ein leichter Wind; dann seemännische Bezeichnung der Windstärken: ganz leichter Wind ist ...
Kühlwasser
Kühlwasser, s. Bleiessig; auch Wasser, das zum Betrieb von Kühlapparaten, Kondensationen etc. dient.
Kühlwetter
Kühlwetter, Friedrich von, preuß. Staatsmann, geb. 17. April 1809 in Düsseldorf, gest. 2. Dez. 1882 in Münster, studierte die Rechte und trat 1830 in den ...
Kuhmäuler
Kuhmäuler, s. Bärenklauen.
Kühn
Kühn, Julius, Landwirt, geb. 23. Okt. 1825 zu Pulsnitz in der Oberlausitz, widmete sich seit 1841 der Landwirtschaft, kam als Amtmann nach Groß-Krauschen bei Bunzlau, studierte ...
Kuhn [1]
Kuhn, bei Pflanzennamen für Max Kuhn, geb. 3. Sept. 1842 in Berlin, gestorben als Realschullehrer 13. Dez. 1894 in Friedenau, bearbeitete die Farne Mexikos, des Indischen ...
Kuhn [2]
Kuhn, 1) Johannes, kath. Theolog, geb. 20. Febr. 1806 in Wäschenbeuren, gest. 8. Mai 1887 in Tübingen, wurde 1832 Professor der Theologie in Gießen, 1837 in Tübingen und trat ...
Kuhnau
Kuhnau, Johann, Komponist, geb. 6. April 1660 zu Neugeising in Sachsen, gest. 5. Juni 1722 in Leipzig, erhielt seine Ausbildung auf der Kreuzschule in Dresden sowie später durch ...
Kühne
Kühne, 1) Ferdinand Gustav, Schriftsteller, geb. 27. Dez. 1806 in Magdeburg, gest. 22. April 1888 in Dresden, widmete sich in Berlin dem Studium der Philosophie, hauptsächlich ...
Kühnemann
Kühnemann, Eugen, Literarhistoriker und Ästhetiker, geb. 28. Juli 1868 in Hannover, wurde 1901 außerordentlicher Professor in Marburg, 1903 in Bonn und im selben Jahre ...
Kuhnen
Kuhnen, soviel wie Kahm.
Kühner
Kühner, Raphael, Philolog und Schulmann, geb. 22. März 1802 in Gotha, gest. 16. April 1878 in Hannover, studierte seit 1821 in Göttingen und wirkte 1824–63 als Lehrer am ...
Kuhnert
Kuhnert, Wilhelm, Maler, geb. 28. Sept. 1865 in Oppeln, bildete sich von 1883–86 auf der Kunstakademie in Berlin zum Tier- und Landschaftsmaler aus und unternahm 1891 eine Reise ...
Kühnes Desinfektionsmittel
Kühnes Desinfektionsmittel, s. Übermangansäure.
Kühnring
Kühnring, Dorf, s. Eggenburg.
Kuhpilz
Kuhpilz, s. Boletus.
Kuhpocken
Kuhpocken, s. Impfung und Pocken.
Kuhrecht
Kuhrecht, s. Alpenwirtschaft.
Kuhreigen
Kuhreigen (Kuhreihen, franz. Ranz de vaches), eine jetzt nur selten mehr gehörte einfache Melodie, die von den Schweizer Alpenhirten beim Aus- und Eintreiben des Viehes gesungen ...
Kuhreiher
Kuhreiher, s. Rohrdommel.
Kuhstall
Kuhstall, ein eigentümliches massiges Felsengebilde in Gestalt eines breiten, flachgedrückten Tordurchgangs bei Lichtenhain in der sächs. Kreish. Dresden, 336 m ü. M., ein ...
Kuhstar
Kuhstar, s. Kuhvogel.
Kuhvogel
Kuhvogel (Kuhstar, Molothrus Sws.), Gattung der Sperlingsvögel aus der Familie der Stärlinge (Icteridae) und der Unterfamilie der Schwarzvögel (Quiscalinae), Vögel mit kurzem, ...
Kuhweide
Kuhweide, s. Koppelweide.
Kuilenburg
Kuilenburg (spr. keulenbörch, Culenborg, Culemborg), Stadt in der niederländ. Provinz Geldern, an der Staatsbahnlinie Utrecht-Boxtel, am Lek (mit einer 1300 m langen ...
Kuilu
Kuilu, 1) Fluß in Französisch-Kongo, entspringt als Niadi auf einem etwa 500 m hohen Scheidegebirge im NNW. vom Stanley Pool, durchbricht nach Aufnahme des Lalli bei Makabana in ...
Kuirenga
Kuirenga, Hauptstadt der Wahehe (s. d.).
Kujavĭen
Kujavĭen, ein vormals selbständiges und später mit Polen vereinigtes Fürstentum am linken Ufer der Weichsel, jetzt größtenteils zur preußischen Provinz Posen gehörig, mit ...
Kujōn
Kujōn (franz. coyon od. couillon, ital. coglione), feiger, unmännlicher Schuft, ein seit dem 17. Jahrh. auch in Deutschland aufgenommenes romanisches Schimpfwort, das in ...
Kujundschik
Kujundschik, Ort, s. Ninive.
Kujundžić
Kujundžić (spr. -dschitch), Milan, serb. Gelehrter, geb. 16. Febr. 1842 in Belgrad, gest. 26. Nov. 1895, studierte in Wien, München, Paris und Oxford Philosophie, war 1873–83 ...
Kuka
Kuka (Kukaua), halb zerfallene (nach Foureau) Hauptstadt des ehemaligen Negerreiches Bornu (s. d.) im Sudân, in einförmiger Sandgegend 7 km westlich vom Tsadsee, der es häufig ...
Küken
Küken, der Kegel des Hahns (s. d., S. 621).
Kükenthal
Kükenthal, Willy, Zoolog und Forschungsreisender, geb. 4. Aug. 1861 in Weißenfels, studierte in München und Jena, habilitierte sich daselbst 1866 als Privatdozent, erhielt ...
Kuki
Kuki, Volk, s. Luschai.
Kuklux-Clan
Kuklux-Clan, politischer Geheimbund in den Südstaaten der nordamerikan. Union, 1867 in Nordcarolina entstanden, umfaßte alle Anhänger der Sklaverei, alle Feinde der Union und ...
Kúkolnik
Kúkolnik, Nestor Wassiljewitsch, russ. Schriftsteller, geb. 20. (8.) Sept. 1809 in St. Petersburg, gest. 21. (9.) Dez. 1868 in Taganrog, war seit 1832 im Finanz- und seit 1843 im ...
Kuku-Nor
Kuku-Nor (Kokonor, mongol., »blauer See«, chines. Tsing hai, tangutisch Tso ngombo), größter See im nordöstlichen Tibet, unter 37° nördl. Br. und 100° östl. L., nahe der ...
Kukuchoto
Kukuchoto (mong., »blaue Stadt«, chines. Kweihwa-tschöng), Stadt in der chines. Provinz Schansi, unter 40°48' nördl. Br., 1080 m ü. M., an einem Nebenflüßchen des Hwangho, ...
Kukuiöl
Kukuiöl, s. Aleurites.
Kukuljević
Kukuljević (spr. -witsch, K.-Sakčinski), Ivan, südslaw. Geschichtsforscher und Rechtsgelehrter, geb. 29. Mai 1816 in Warasdin, gest. 1. Aug. 1889 auf seinem Gute Puhakovec in ...
Küküllö
Küküllö (spr. kǘküllö), 1) Nagy-K. und Kis-K. (spr. nadj-, kisch-), ungar. Komitate, s. Kokelburg. – 2) Flüsse, s. Kokel.
Kukumer
Kukumer, s. Gurke.
Kukurbeta
Kukurbeta (auch Bihar-Spitze), höchster Gipfel des den Transsylvanischen Alpen angehörigen Bihargebirges (s. d.) in Ungarn (1849 m hoch). Zwischen dem Kleinen und dem ...
Kukurbitation
Kukurbitation (Cucurbitatio, v. lat. cucurbita, »Kürbis«; cucurbitare, zum Kürbis machen, schwängern), eine Art der Felonie (s. d. und Lehnswesen), die der Vasall durch den ...
Kukurbitazeen
Kukurbitazeen (Kürbisgewächse), dikotyle, den Passiflorinen nahestehende Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Kampanulinen, meist einjährige, mit Ranken kletternde Kräuter mit ...
Kukuruz
Kukuruz, soviel wie Mais.
Kukuruzbrot
Kukuruzbrot, s. Brot, S. 462.
Kül
Kül, großes beutelförmiges Fischnetz, das an der ostfriesischen Küste im Gebrauch ist.
Kul
Kul (»Sack«), als russ. Getreidemaß soviel wie Tschetwert, bei trocknen Sämereien aber gewöhnlich nach Gewicht berechnet, z. B. mit Sack bei Roggen zu 360, bei Grütze zu ...
Kula [1]
Kula, Maß, s. Kulleh.
Kula [2]
Kula (serb.), burgartige Türme oder festgebaute Wohn- und Blockhäuser, wie sie besonders auf der Balkanhalbinsel zu finden sind.
Kula [3]
Kula (Bács-K.), Großgemeinde im ungar. Komitat Bács-Bodrog, am Franzenskanal, an der Bahnlinie Budapest-Semlin (Station Verbász-K.) und der Lokalbahn ...
Kulaly
Kulaly, Insel im nordöstlichen Teil des Kaspischen Meeres, sumpfig und unbewohnt, nur periodisch von Fischern besucht.
Kulan
Kulan, s. Esel.
Kulangsu
Kulangsu, kleine, zur chines. Provinz Fokiën gehörige Insel, dem Vertragshafen Amoy gegenüber, mit einer Kolonie englischer Kaufleute, die Magazine und Werften in Amoy haben, ...
Kulant
Kulant (franz. coulant), gefällig, entgegenkommend, leicht zu behandeln, namentlich im kaufmännischen Verkehr; daher Kulanz, das Kulantsein.
Külasse
Külasse (franz. culasse), Bodenstück eines Geschützes; Schwanzschraube eines Gewehrs; der Unterteil eines Brillanten, entgegengesetzt dem Pavillon oder Oberteil (vgl. ...
Kuldeer
Kuldeer, vom keltischen céle de, d. h. vir dei, Mann Gottes, gebildete altirische Bezeichnung für Mönche und Anachoreten, seit dem Ende des 8. Jahrh. auf Angehörige ...
Kúldiga
Kúldiga, Stadt, s. Goldingen.
Kuldscha
Kuldscha, chines. Gebiet im südlichen Teil der Dsungarei (s. d.), zwischen dem Tiënschangebirge im S. und dem Boro-Choro (s. Karte »Zentralasien«), dann Irenchabirgagebirge im ...
Kuleli-Burgas
Kuleli-Burgas (K.-Bergaz), Dorf mit 500 Einw. im türkischen Sandschak Adrianopel, 32 km südlich von Adrianopel, Kreuzungspunkt der Bahn nach Dede-aghatsch und Saloniki mit der ...
Külewdscha
Külewdscha, Dorf im bulgar. Kreis Schumen. Hier Sieg der Russen unter Diebitsch über die Türken unter dem Großwesir Reschid 11. Juni 1829.
Kulewi
Kulewi, russ. Seehafen, s. Redutkalé.
Kulfela
Kulfela, Ort in Westafrika, s. Gurma.
Kuli
Kuli (Coolie), in Vorderindien Name jedes Tagelöhners ohne Pachtbesitz, eine Verstümmelung des tamulischen woliya, nach andern von Kol (s. d.) abgeleitet; dann Bezeichnung für ...
Kulierwaren
Kulierwaren, s. Wirkerei.
Kulik
Kulik (poln. Kulig), eine bis Donnerstag vor Palmsonntag fortgesetzte polnische Fastnachtslustbarkeit, die darin besteht, daß die Familie eines Gutsbesitzers den Nachbar für ...
Kulikoro
Kulikoro, Ort im franz. Sudân, nordwestlich von Bammako (s. Senegambien), am Niger, wo die Nigerflottille stationiert ist und die Eisenbahn (seit 1905) vom Senegal endet. Diese ...
Kulikowo Polje
Kulikowo Polje (Kulikowsches Feld), Ebene beim Dorf Kulikowka im russ. Gouv. Tula, am Don, berühmt durch den Sieg des Großfürsten Dmitry Iwanowitsch Donskoi 8. Sept. 1380 über ...
Kulilabanrinde
Kulilabanrinde, Kulilabanzimt, s. Cinnamomum.
Kulinārisch
Kulinārisch (lat.), auf die Küche (culina) bezüglich.
Kúlisch
Kúlisch, Pantjelejmon Alexandrowitsch, russischer und kleinruss. Schriftsteller, geb. 27. Juli 1819 in Woronesh, gest. 14. (2.) Febr. 1897 in Matronowka (Gouv. Tschernigow), ...
Kulisse
Kulisse (franz. coulisse), eigentlich Nut oder Falz, worin sich etwas auf und ab schiebt, daher Kulissentisch, soviel wie Ausziehtisch; dann besonders die die Seitenwände oder ...
Kulisseneinlauf
Kulisseneinlauf, s. Wasserrad.
Kulissenleiter
Kulissenleiter, s. Feuerleitern.
Kulissenschütze
Kulissenschütze, s. Wasserrad.
Kulk
Kulk, s. Kolk.
Kullaberg
Kullaberg, s. Kullen.
Kullak
Kullak, Theodor, Klavierspieler und Musiklehrer, geb. 12. Sept. 1818 in Krotoschin, gest. 1. März 1882 in Berlin, Schüler von Albrecht Agthe in Posen, Greulich in Berlin, Czerny ...
Kullama
Kullama, s. Bisch-barmak.
Kulleh
Kulleh (Kolleh, Kula), Ölmaß im nordwestlichen Afrika, auch für Milch, Essig etc.: in Tanger zu 28 Artal = 24,035 Lit. oder an Gewicht = 21,32 kg, sonst in Marokko kleiner, in ...
Kullen
Kullen (Kullaberg), Berggruppe im schwed. Län Malmöhus, die den sogen. Schonenschen Bergrücken fortsetzt und den äußersten Teil der westlichsten, zwischen dem Öresund und ...
Kullge
Kullge (Hohe K.), s. Katzbachgebirge.
Kullmann
Kullmann, Eduard, bekannt durch sein Attentat auf den Fürsten Bismarck, geb. 14. Juli 1853 in Neustadt-Magdeburg, gest. 16. März 1892 im Zuchthaus zu Amberg, Böttchergeselle ...
Küllstedt
Küllstedt, Dorf im preuß. Regbez. Erfurt, Landkreis Mühlhausen, auf dem Eichsfeld, an der Staatsbahnlinie Treysa-Leinefelde, hat eine kath. Kirche, Weberei für Flanell, ...
Kulluk
Kulluk (türk.), Hauptwache, auch kleines Grenzfort.
Kulm [1]
Kulm (Kulmformation), untere Abteilung der Steinkohlenformation (s. d.) in der Schiefer- und Sandsteinfazies.
Kulm [2]
Kulm (Kolm), abgerundeter Berggipfel, auch Name einzelner Berge, besonders in Thüringen, Sachsen und Bayern: 1) Lobensteiner K., Berg im Frankenwald, südwestlich von Lobenstein, ...
Kulm [3]
Kulm, Bistum in der preuß. Provinz Westpreußen, dessen Sprengel sich über das Gebiet zwischen Weichsel, Ossa und Drewenz erstreckte und das zunächst dem Erzbistum Riga, seit ...
Kulm [4]
Kulm, 1) Dorf in Böhmen, Bezirksh. Aussig, am Fuße des Erzgebirges, an der Staatsbahnlinie Bodenbach-Komotau, hat ein Schloß des Grafen Westphalen mit Park, Bierbrauerei, ...
Kulmann
Kulmann, Elisabeth, deutsch-russ. Dichterin, geb. 5. Juli (a. St.) 1808 in St. Petersburg, gest. daselbst 19. Nov. (a. St.) 1825, entstammte einer deutschen, aus dem Elsaß nach ...
Kulmbach
Kulmbach (Culmbach), unmittelbare Stadt im bayr. Regbez. Oberfranken, am Weißen Main und an der Staatsbahnlinie München-Bamberg-Hof, 328 m ü. M., hat 3 evangelische und eine ...
Kulmbach, Hans von
Kulmbach, Hans von, eigentlich Hans Süß, nach seinem Geburtsort in Franken Hans von K. genannt, Maler und Zeichner für den Holzschnitt, geb. um 1485, gest. 1522 in Nürnberg, ...
Külmet
Külmet (Kilmit), früher Getreidemaß der russ. Ostseeprovinzen: in Esthland zu 12 Stoof = 14,124 Lit., in Riga zu 9 neuen Stoof = 11,48 L., anderthalbfach in Dorpat u. doppelt ...
Kulmformation
Kulmformation, s. Kulm.
Kulmination
Kulmination (neulat.), Erreichung des höchsten oder Gipfelpunktes (lat. culmen); speziell in der Astronomie der Durchgang eines Gestirns durch den Meridian. Die obere K. findet ...
Kulmische Handfeste
Kulmische Handfeste, s. Kulm 2).
Kulmsee
Kulmsee (Culmsee), Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis Thorn, an einem See, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Bromberg-Schönsee, Thorn-K. und K.-Marienburg, hat einen ...
Kulnew
Kulnew, Jakob Petrowitsch, russ. General, geb. 1763 im Gouv. Pskow, gest. 20. Juli 1812, trat 1770 ins Kadettenkorps, wurde 1785 Leutnant, nahm 1789 am Feldzuge gegen die Türkei ...
Kuloi
Kuloi, schiffbarer Fluß im russ. Gouv. Archangel, entspringt im Kreise Pinega, wo er Sotka heißt, und mündet nach 320 km langem Lauf in den Mesenschen Meerbusen. Bemerkenswert ...
Kulonki
Kulonki, Fell des tatarischen Marders.
Kulp
Kulp (Kulpi), Dorf im Kreise Surmalin des russ. Gouv. Eriwan in Transkaukasien, mit (1897) 3074 Einw., die Steinsalz aus großen, schon im 7. Jahrh. bekannten Werken gewinnen ...
Kulpa
Kulpa (bei den Alten Colapis), linker Nebenfluß der Save, entspringt im Karstgebirge im Komitat Modrus-Fiume, bildet von Offiunitz bis unterhalb Möttling die Grenze zwischen ...
Kulparków
Kulparków, Dorf bei Lemberg (s. d.).
Külpe
Külpe, Oswald, Philosoph, geb. 3. Aug. 1862 zu Candau in Kurland, erhielt seine Gymnasialbildung in Libau, war dann einige Zeit Hauslehrer und besuchte hierauf die Universitäten ...
Kulpōs
Kulpōs (lat.), schuldhaft, mit Schuld, und zwar aus Fahrlässigkeit, nicht aus böser Absicht (im Gegensatz zu dolos); s. Culpa und Fahrlässigkeit.
Külsheim
Külsheim, Stadt im bad. Kreis Mosbach, Amt Wertheim, 327 m ü. M., hat eine kath. Kirche, eine alte Burg (jetzt Schulhaus), Wein-, Obst- und Flachsbau und (1900) 1635 Einw. K. ...
Kulter
Kulter, s. Bett.
Kulteranisten
Kulteranisten (span. Culteranos), s. Gongora y Argote.
Kultivātor
Kultivātor (neulat., engl., hierzu Tafeln »Kultivator I u. II«), ein durch Gespann- oder Maschinenkraft betriebenes Bodenbearbeitungsgerät, speziell ein mehrzinkiges Gerät, ...
Kultivator
Kultivator I. Kultivator II.
Kultivieren
Kultivieren (lat.), anbauen, bearbeiten, urbar machen; pflegen; bilden, verfeinern.
Kultūr
Kultūr (lat.), eigentlich Pflege und Vervollkommnung eines nach irgend einer Richtung der Verbesserung fähigen Gegenstandes, z. B. K. des Bodens, der Waldungen, einzelner Tiere, ...
Kulturart
Kulturart, s. Landwirtschaftliche Betriebserfordernisse.
Kulturgeschichte
Kulturgeschichte, die Geschichte des innern gesellschaftlichen Lebens der Menschheit in seiner sozialen und geistigen Entwickelung gegenüber der früher schlechthin als ...
Kulturhäuser
Kulturhäuser, s. Gewächshäuser.
Kulturingenieur
Kulturingenieur, s. Kulturtechnik.
Kulturkampf
Kulturkampf, der Kampf zwischen der katholischen Kirche und dem Staat in Deutschland und namentlich in Preußen seit 1872, ein zuerst von Virchow gebrauchtes Wort im Sinne eines ...
Kulturpflanzen
Kulturpflanzen, alle Pflanzen, die zu irgend einem Zweck gezogen (kultiviert) werden, im Gegensatz zu den wild wachsenden. Die Geschichte der K. greift in die vorgeschichtliche ...
Kulturpolizei
Kulturpolizei, s. Polizei.
Kulturrassen
Kulturrassen, s. Pflanzenzüchtung und Viehzucht.
Kulturschicht
Kulturschicht, bei alten Wohnstätten diejenige Schicht, in der Geräte, keramische Überreste, von Menschenhand bearbeitete Naturobjekte u. dgl. und Mahlzeitüberreste als Spuren ...
Kulturtechnik
Kulturtechnik, alle im Interesse der Bodenkultur auszuführenden technischen Arbeiten, die auf den Gesetzen der Ingenieurwissenschaft basieren, im engern Sinne das ...
Kulturtöpfe
Kulturtöpfe, s. Blumentöpfe.
Kultus
Kultus (lat., »Pflege, Verehrung«), die Ehrfurcht, die der Mensch seinen religiösen, künstlerischen und andern Idealen widmet. Der religiöse K. zerfällt in Gebet, Gelübde ...
Kultusministerium
Kultusministerium (neulat.), die zur Beaufsichtigung, Leitung und Förderung der geistigen Kulturmittel in einem Lande bestellte oberste Staatsbehörde. Hierzu gehören das ...
Kulugli
Kulugli (Kul-oglu, »Sklavensohn«), in der Berberei, besonders in Algerien, die von eingewanderten Türken und eingebornen Frauen erzeugten Kinder, die zwar nicht gleiche Rechte ...
Kuluri
Kuluri, Insel, s. Salamis 1).
Kûm
Kûm (türk.), in geographischen Namen häufig vorkommend, bedeutet ursprünglich Sand, dann Wüste, z. B. Kara-K., Kisil-K. u. a.
Kum [1]
Kum (slaw.), Gevatter, Pate.
Kum [2]
Kum (Kom), Hauptstadt der frühern pers. Provinz Irak Adschmi, 120 km südsüdwestlich von Teheran, mit 20–30,000 Einw., 880 m ü. M. in unfruchtbarer Gegend an der von Schiraz ...
Kuma [1]
Kuma, soviel wie Kragenbär, s. Bär, S. 360.
Kuma [2]
Kuma, 1) Fluß in Ziskaukasien, entspringt am Nordabhang des Kaukasus im Kubangebiet, fließt nordöstlich durch die Provinz Terek und das Gouv. Stawropol, löst sich später in ...
Kumamoto
Kumamoto, Hauptstadt eines Ken (7179 qkm mit 1898: 1,151,401 Einw.) in der japan. Provinz Hiogo, auf der Insel Kiusiu, am rechten Ufer und 8 km oberhalb der Mündung des Sirakawa ...
Kumanelinzen
Kumanelinzen, Volksstamm, s. Telëuten.
Kumānen
Kumānen (Komanen), ein türk. Steppenvolk, bei den Byzantinern Uzen, bei den Ungarn Kunok, bei den slawischen Völkern Polowzen (»Bewohner der Flächen«) genannt, brachen um ...
Kumani
Kumani, eine im Kaspischen Meer erschienene Insel, benannt nach ihrem Entdecker; zuerst 7. Mai 1861 als fast 6 m hohes und gegen 1 km langes Stück Land bemerkt, sank sie rasch ...
Kumanĭen
Kumanĭen, das von den Kumanen (s. d.) in Ungarn bewohnte Gebiet, bestand aus zwei selbständigen Distrikten und zwar aus Kleinkumanien, einigen getrennten Landstrichen zwischen ...
Kumaon
Kumaon (Kamaon), Division der britisch-ind. Nordwestprovinzen, liegt ganz im Himalajagebirge, grenzt im N. an Tibet, im O. an Nepal und hat 32,213 qkm Fläche mit (1901) 1,207,030 ...
Kumari
Kumari, eigentlicher, durch Portugiesen und Engländer in Comorin verderbter Name für das Südkap Ostindiens.
Kumarīn
Kumarīn (Kumarsäureanhydrid, Tonkakampfer) C9H6O2 oder findet sich in den Tonkabohnen (Dipteryx odorata, 1,4 Proz.), im Waldmeister (Asperula odorata), im Steinklee (Melilotus ...
Kumarōn
Kumarōn C8H6O oder findet sich in den schweren Steinkohlenteerölen und kann auch aus Kumarindibromiden dargestellt werden; es bildet eine farblose Flüssigkeit, ist schwerer ...
Kumas
Kumas, Konstantin Michail, neugriech. Gelehrter und Schriftsteller, geb. 1777 zu Larissa in Thessalien, gest. im Mai 1836 in Triest, vollendete seine Studien in Wien, war ...
Kumaskop
Kumaskop, soviel wie Kohärer.
Kumassi
Kumassi (Kumase, nach engl. Schreibung Coomassie), einst Hauptstadt des Königreichs Aschanti an der Guineaküste, nach dem letzten Aufstand (1900) Sitz eines englischen ...
Kumazeen
Kumazeen, s. Schildkrebse.
Kumbhakonam
Kumbhakonam (engl. Combaconum), Stadt im Distrikt Tandschor der britisch-ind. Präsidentschaft Madras, im Delta des Kaweri, unter 10°58' nördl. Br., mit einem College und (1901) ...
Kumbrisches Gebirge
Kumbrisches Gebirge, s. Cumbrian Mountains.
Kumbum
Kumbum (»zehntausend Bilder«), berühmtes Lamakloster im Distrikt Sining der chines. Provinz Kansu, zählte früher 7000 Lamapriester, nach der Verwüstung im Aufstande der ...
Kumīnsamen
Kumīnsamen, s. Cuminum.
Kumir
Kumir, Völkerschaft, s. Krumir.
Kummel
Kummel, s. Schellfisch.
Kümmel [1]
Kümmel (Karve, Garbe, Carum carvi L.), zweijährige Pflanze aus der Familie der Umbelliferen und der Gattung Carum (s. d.), mit spindelförmiger, etwas ästiger Wurzel, 0,3–1 m ...
Kümmel [2]
Kümmel, ein durch Destillation von Spiritus mit K. oder durch Mischung von Kümmelöl (s. d.) mit Spiritus, Zucker und Wasser hergestellter Likör. Besonders bekannte Sorten: ...
Kümmelblättchen
Kümmelblättchen (richtiger Gimelblättchen, v. hebr. Buchstaben gimel, der auch die Dreizahl bedeutet), ein von Gaunern aus niedern Kreisen eigens zum Betrug erfundenes ...
Kümmelmotte
Kümmelmotte, s. Motten.
Kümmelöl
Kümmelöl, das durch Destillation von Kümmelsamen (besonders holländischem, norwegischem und ostpreußischem) mit Wasser oder Dampf gewonnene ätherische Öl (Ausbeute 3,5–7 ...
Kümmelschabe
Kümmelschabe, s. Motten.
Kummer [1]
Kummer, lähmender (asthenischer) Affekt, der sich in der Regel infolge getäuschter Erwartungen, aussichtslosen Kampfes mit äußern Hindernissen, Verlustes unersetzbarer Güter ...
Kummer [2]
Kummer, 1) Friedrich August, Violoncellist und Komponist, geb. 5. Aug. 1797 in Meiningen, gest. 22. Mai 1879 in Dresden, war Schüler Dotzauers, gehörte seit 1814 als Oboist, ...
Kummerfeldsches Waschwasser
Kummerfeldsches Waschwasser, kosmetisches Mittel gegen Mitesser etc., eine Mischung aus 60 Kalkwasser und 60 Rosenwasser mit 1 arabischem Gummi, 0,5 Kampfer und 8 Schwefelmilch. ...
Kümmerle
Kümmerle, Salomon, Musiker, geb. 8. Febr. 1838 in Malmshein bei Stuttgart, gest. 28. Aug. 1896 in Samaden, besuchte das Lehrerseminar in Tempelhof, war dann längere Zeit ...
Kümmerling
Kümmerling, s. Gurke.
Kümmerlingskraut
Kümmerlingskraut, soviel wie Gartendill (s. Anethum); auch soviel wie Thymian (s. Thymus).
Kümmern
Kümmern, vom Wild, s. Krank.
Kümmernis
Kümmernis, sagenhafte Heilige, auch Wilgefortis (virgo fortis?), Ontcommer (holl.) oder St. Gehilfen genannt, wird dargestellt als eine am Kreuz hangende Jungfrau in langem ...
Kummerower See
Kummerower See, See auf der Grenze zwischen Mecklenburg und dem preußischen Regbez. Stralsund, erstreckt sich von SW. nach NO., ist 11 km lang, 4 km breit, wird von der Peene ...
Kummersche Fläche
Kummersche Fläche, von Kummer (s. d. 2) entdeckte Fläche vierten Grades, von der die Fresnelsche Wellenfläche ein besonderer Fall ist. Sie hat 16 Knotenpunkte und 16 ...
Kummet
Kummet (Kumt), s. Geschirr.
Kumoelf
Kumoelf (Kuma), Fluß im westlichen Teil von Finnland, bildet den Ausfluß des westtawastländischen Wassersystems (Näsijärvi, Pyhäjärvi, Roine u. a.), fließt in westlicher ...
Kumpan
Kumpan (franz. compaing, compain), Gefährte, eigentlich Brotgenosse, der mit uns dasselbe Brot ißt.
Kumpas
Kumpas, s. Koompassia.
Kumpen
Kumpen (Kümpeln), s. Bombieren.
Kumps
Kumps (Kumpes, Kumst), eine in Mitteldeutschland übliche Art Sauerkraut, zu dessen Bereitung der ganze Kohlkopf eingesäuert wird.
Kumpst
Kumpst, soviel wie Kompost, s. Dünger und Düngung, S. 277.
Kumt
Kumt (Kummet), s. Geschirr.
Kumtapoh
Kumtapoh (Kintampo, Quamtapoh), Stadt in Westafrika, zur Interessensphäre der engl. Kolonie Goldküste gehörig, 120 km nordöstlich von Kumassi, mit 15,000 Einw., früher ...
Kumüken
Kumüken (Kumyken), türkisch-tatar. Volksstamm in Kaukasien, vielleicht Nachkommen und Reste der Chasaren, zwischen den Flüssen Terek und Sulak längs des Kaspischen Meeres bis ...
Kumulation
Kumulation (lat.), Häufung; eine rednerische Figur, die den allgemeinen Begriff dadurch lebendiger macht, daß sie ähnliche Begriffe häuft. Cumulatio actionum, soviel wie ...
Kumulationsprinzip
Kumulationsprinzip, Zusammenrechnung der für mehrere zusammentreffende Verbrechen desselben Verbrechers verwirkten Einzelstrafen. S. Konkurrenz der Verbrechen, S. 401.
Kumulatīv
Kumulatīv (lat.), häufend, häufig; kumulative Wirkung, s. Arzneimittel, S. 837.
Kumulieren
Kumulieren (lat.), anhäufen.
Kumuliten
Kumuliten, s. Kristalliten.
Kumunduros
Kumunduros (Komunduros), Alexandros, griech. Staatsmann, geb. 1814 in Messenien aus der mainotischen Familie Trubakides, gest. 27. Febr. 1883 in Athen, studierte in Athen, nahm ...
Kumyken
Kumyken, s. Kumüken.
Kumys
Kumys, gegorne und noch in Gärung befindliche Stutenmilch, ein geistiges Getränk, das den Nomadenvölkern des südöstlichen und südlichen Rußland während des Sommers fast ...
Kumžak
Kumžak (spr. -schak), s. Königseck.
Kún-Madaras
Kún-Madaras, s. Madaras 2).
Kún-Szent Márton
Kún-Szent Márton (spr. -ßent-), Großgemeinde im ungar. Komitat Jász-Nagy Kun-Szolnok, am linken Ufer der Körös und an der Bahnlinie Szolnok-Hódmezö-Vásárhely, mit ...
Kún-Szent Miklós
Kún-Szent Miklós (spr. -ßent miklōsch), Großgemeinde im ungar. Komitat Pest, an der Bahnlinie Budapest-Semlin, mit Ackerbau, reformiertem Untergymnasium, Bezirksgericht und ...
Kuna
Kuna (Mehrzahl: Kuny, in deutschen Urkunden Kunen), russ. Marderfell, früher in Rußland als Preismaßstab im Handel verwendet.
Kunágota
Kunágota (Kún-Ágota, »Kumanisch-Ágota«), Großgemeinde im ungar. Komitat Csanád, mit Dampfmühle und (1901) 5858 meist magyarischen (römisch-kath.) Einwohnern. Fundort von ...
Kunama
Kunama, Negervolk, s. Schangalla.
Kunao
Kunao, s. Katechu.
Kunáxa
Kunáxa, im Altertum Dorf in Babylonien, zwischen Tigris und Euphrat, ungefähr 90 km von Babylon entfernt, denkwürdig durch die Schlacht zwischen König Artaxerxes von Persien ...
Kunckel
Kunckel (Kunkel) von Löwenstjern, Johann, Chemiker, geb. um 1638 bei Hütten unweit Rendsburg, gest. 20. März 1703 auf seinem Landgut Dreißighufen bei Pernau, widmete sich der ...
Kunckelgläser
Kunckelgläser, nach Johann Kunckel (s. d.) benannte Rubingläser, sind meist in der Form etwas schwerfällige, zum Teil in vergoldetem Silber oder in Messing gefaßte Schalen, ...
Kund
Kund, Richard, Afrikareisender, geb. 1852 in Zielenzig (Neumark), gest. 31. Juli 1904 in Sellin auf Rügen, trat 1870 in das Kadettenkorps und machte den letzten Teil des Feldzugs ...
Kunde [1]
Kunde (der), s. Kundschaft. – In der Gaunersprache soviel wie Landstreicher, Vagabund; dufter K., vielgereister, erfahrener, linker K., unerfahrener Vagabund.
Kunde [2]
Kunde (die, Kennung, Bohne, Kern), eine Vertiefung in der Kaufläche der Schneidezähne des Pferdes. Sie verschwindet durch Abnutzung nach einer bestimmten Reihe von Jahren, so ...
Kundiger Thebaner
Kundiger Thebaner, ein durch Shakespare (»König Lear«, III, 4) geschaffenes geflügeltes Wort.
Kündigung
Kündigung (Aufkündigung), die einseitige, empfangsbedürftige Erklärung, ein auf Zeit eingegangenes Rechtsverhältnis auflösen zu wollen. Sie ist nur in gesetzlich oder ...
Kundmann
Kundmann, Karl, Bildhauer, geb. 15. Juli 1838 in Wien, studierte an der Wiener Akademie und arbeitete dann 1860–65 in Dresden bei Hähnel. Hier entstanden das Relief: Chiron und ...
Kundrie
Kundrie, in der mittelalterlichen Gralsage die Botin des Grals. Eine besonders bedeutsame Rolle spielt sie in der Parzivaldichtung Wolframs von Eschenbach, von dem sie als ein ...
Kundrowsche Tataren
Kundrowsche Tataren (Karagasch), Zweig der Nogaier am linken Ufer der Wolga im Gouvernement Astrachan, wohin sie 1785 vom Kuban und den fünf Bergen (Pätigorja) versetzt wurden. ...
Kundschaft
Kundschaft, das Verhältnis, vermöge dessen sich jemand gewöhnt hat, die Befriedigung bestimmter Bedürfnisse regelmäßig an derselben Quelle zu suchen; sodann die Gesamtheit ...
Kundschafter
Kundschafter, ein als Kombattant auch äußerlich durch seine Uniform erkennbares Mitglied der im Felde stehenden Truppen, das auf offenem Wege sich in den Besitz wichtiger ...
Kundt
Kundt, August Adolf, Physiker, geb. 18. Nov. 1839 zu Schwerin in Mecklenburg, gest. 21. Mai 1894 in Israelsdorf bei Lübeck, habilitierte sich 1867 als Privatdozent in Berlin und ...
Kundtsche Staubfiguren
Kundtsche Staubfiguren, s. Elektrische Entladung, S. 611.
Kunduk
Kunduk, Fluß, s. Kogilnik.
Kunduriōtis
Kunduriōtis, s. Konduriotis.
Kundus
Kundus (Kunduz), Landschaft im nordöstlichen Afghanistan, zwischen Chulm und Badakschan, vom Amu Darja zu den Abhängen des Hindukusch aufwärts ziehend, 25,000 qkm, sumpfig und ...
Kuneïform
Kuneïform (neulat.), keilförmig.
Kunēne
Kunēne, Fluß in Südwestafrika, entspringt in der portug. Provinz Angola auf dem Hochland von Bihé, unter 12°30' südl. Br., fließt, zahlreiche Nebenflüsse ausnehmend, ...
Kunersdorf
Kunersdorf, Dorf im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis West-Sternberg, an der Staatsbahnlinie Frankfurt a. O. – Posen, hat eine evang. Kirche und (1900) 832 Einw., ist bekannt ...
Künette
Künette (Küwette, franz. cunette, cuvette), Wasserabzugsgräben auf der Sohle von Festungsgräben, unter Umständen auch als Hindernis.
Kunewalde
Kunewalde (Cunewalde), Landgemeinde in der sächs. Kreish. Bautzen, Amtsh. Löbau, zwischen dem Czorneboh und Biloboh (beide Berge mit heidnischen Opferstätten und ...
Kunfuda
Kunfuda, Hauptort eines Liwa in Türkisch-Arabien, Wilajet Asir am Roten Meere, der Hafen ist nur für mittlere arabische Schiffe zugänglich.
Kung
Kung (Kong), Yih-Sin, chines. Prinz, geb. 11. Jan. 1833, gest. 2. Mai 1898, Bruder des Kaisers Hienfong, trat zuerst bei dem Konflikt mit England und Frankreich 1860 als ...
Kungelf
Kungelf (Kongelf), Stadt im schwed. Län Gotenburg und Bohus, rechts am nördlichen Arm des Götaelf, mit (1902) 1201 Einw. Dabei die Ruinen der alten Feste Bohus (s. d.).
Kungfutse
Kungfutse (Khungfutse), s. Konfutse.
Kungur
Kungur, Kreisstadt im russ. Gouv. Perm, am Zusammenfluß des Iren und der Sylva, hat 11 Kirchen, eine Stadtbank, zahlreiche Gerbereien und Schuhwarenfabriken, Eisengießereien, ...
Kunguru
Kunguru, schwarzweiß gewürfelter Baumwollenstoff zu Bettüberzügen, Vorhängen und Decken, wird bisweilen auch als Frauenkleidung (Kangakunguru) in Sansibar benutzt.
Kunhegyes
Kunhegyes (spr. -hé-djesch), Großgemeinde im ungar. Komitat Jász-Nagy Kun-Szolnok, an der Bahnlinie Kis Ujßállás-Kis Terenne, mit Getreide- und Tabakbau, Pferde- und ...
Künheimer Kanal
Künheimer Kanal (Breisacher Zweigkanal), Schiffahrtsstraße im deutschen Bezirk Oberelsaß, verbindet den Rhein-Rhonekanal bei Künheim mit dem Rhein bei Breisach. Seine Länge ...
Künholm
Künholm (Kinno Saar), Insel im Rigaischen Meerbusen, 12 km von der livländischen Küste, vor dem Eingang in die Pernauer Bucht, von Rissen und Sandbänken umgeben, 7 km lang und ...
Kunibert
Kunibert, der Heilige, einer der angesehensten Großen des fränkischen Reiches unter Chlotar II., Erzkanzler von Austrasien und Erzieher mehrerer merowingischer Prinzen, lange ...
Kunigunde
Kunigunde, weiblicher Name, entsprechend dem männlichen Kuno (Konrad). Historisch bekannt sind: 1) K., die Heilige, eine Tochter des Grafen Siegfried von Luxemburg und Gemahlin ...
Kunigundenkraut
Kunigundenkraut, s. Eupatorium.
Kunik
Kunik, Ernst, russ. Historiker, geb. 1816, gest. 30. Jan. 1899 in St. Petersburg, studierte in Berlin, wurde 1844 an die Akademie in Petersburg berufen und gab 1844 und 1845 sein ...
Kunimund
Kunimund, letzter König der Gepiden, Thorisins Sohn, fiel 566/567 in einer blutigen Schlacht gegen die Avaren und die Langobarden unter Alboin (s. d.); seine Tochter Rosamunde ...
Kunitz
Kunitz, Dorf im sachsen-weimar. Verwaltungsbezirk Apolda, an der Saale, mit Station Zwätzen-Kunitzburg an der Staatsbahnlinie Großheringen-Saalfeld, hat eine evang. Kirche, eine ...
Kunkel
Kunkel (franz. quenouille, spätlat. conucula), soviel wie Spindel, auch soviel wie Spinnstube; dann das weibliche Geschlecht im Gegensatz zum Schwert oder männlichen Geschlecht, ...
Kunkel, Johann
Kunkel, Johann, s. Kunckel.
Kunkels
Kunkels, ein von Pfäfers her, über Vättis (947 m ü. M.), leicht zugänglicher schweizerischer Alpenpaß (1351 m), der den Calanda von dem Hauptkörper der Sardonagruppe ...
Kunku
Kunku, s. Evonymus.
Kuńn
Kuńn, Géza, Graf, ungar. Orientalist, geb. 28. Dez. 1837 in Hermannstadt, gest. 11. April 1905, studierte in Pest und Göttingen und unternahm zahlreiche Studienreisen. Er war ...
Kunne
Kunne, s. Kunigunde 3).
Kunnersdorf
Kunnersdorf, 1) Dorf im preuß. Regbez. Liegnitz, Kreis Hirschberg, am Zacken, hat eine Zellulose- und Papierfabrik, Armaturen-, Likör- und Zementwarenfabrikation, ...
Kunowski
Kunowski, zwei Brüder, Stenographen: Albrecht von K., geb. 4. Juli 1864 in Potsdam, seit 1891 Arzt an der Provinzial-Irrenanstalt in Leubus, 1893 in Kreuzburg, 1899 Oberarzt in ...
Kunsan
Kunsan, Hafen an der Westküste Koreas, unter 36° nördl. Br., seit 1899 dem Fremdhandel geöffnet.
Kunschut
Kunschut, s. Kanjut.
Kunst d. Naturvölker
Kunst der Naturvölker I. Kunst der Naturvölker II.
Kunst der Naturvölker
Kunst der Naturvölker (hierzu die gleichnamige Tafel I u. II). Die einfachsten Formen der bildenden Kunst und die ersten Stufen ihrer Entwickelung lassen sich am besten bei den ...
Kunst [1]
Kunst (von können) im weitesten Sinne des Wortes ist jede zur Vollendung gebrachte Fertigkeit und bezeichnet im Gegensatz zum Erkennen und Wissen die Gabe, das richtig Erfaßte ...
Kunst [2]
Kunst, in der Technik, besonders im Bergbau, älterer Ausdruck für Vorrichtung oder Maschine, namentlich zur Fahrung (Fahrkunst) und Wasserhebung ( Wasserkunst). Letztere wurde ...
Kunst, Wilhelm
Kunst, Wilhelm, Schauspieler, geb. 2. Febr. 1799 in Hamburg, gest. 17. Nov. 1859 in Wien, war eine Zeitlang eine Berühmtheit des Tages und jedenfalls der bekannteste Schauspieler ...


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