Слова на букву karp-kupf (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву karp-kupf (8408)

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Kellerburg
Kellerburg, Schloß, s. Battenberg.
Kellerei
Kellerei, die Gesamtheit der Kellerräume mit Zubehör, z. B. an Höfen, in großen Weinhäusern; auch die Gesamtheit der dazugehörigen Ämter, Personen und Wohnungen.
Kelleresel
Kelleresel, s. Asseln.
Kellerfeste
Kellerfeste, s. Keller, S. 822.
Kellergeschoß
Kellergeschoß, s. Geschoß, S. 688, und Wohnhaus.
Kellerhals [1]
Kellerhals, s. Keller, S. 822.
Kellerhals [2]
Kellerhals, Pflanzengattung, s. Daphne.
Kellerjoch
Kellerjoch, Berg, s. Schwaz.
Kellerkranz
Kellerkranz, s. Keller, S. 822.
Kellermann
Kellermann, 1) François Christophe, Herzog von Valmy, Marschall von Frankreich, geb. 28. Mai 1735 in Wolfsbuchweiler a. d. Tauber, gest. 12. Sept. 1820, trat 1752 in ein ...
Kellermeister
Kellermeister, der Hausbeamte, dem die Fürsorge für den Wein und Weinkeller obliegt. Früher eine Hofcharge bei den Königen von Frankreich (officier du gobelet).
Kellerrecht
Kellerrecht, das veräußerliche und vererbliche Recht, auf einem fremden Grundstück einen Keller zu haben.
Kellerschnecke
Kellerschnecke, s. Ackerschnecke.
Kellersee
Kellersee, See im oldenburg. Fürstentum Lübeck, in der sogen. Holsteinischen Schweiz, ist 4 km lang, bis 27 m tief und wird von einem Dampfschiff befahren. In der Nähe befindet ...
Kellerspinne
Kellerspinne, s. Spinnentiere.
Kellertuch
Kellertuch, s. Schimmel.
Kellerwald
Kellerwald, Teil des Hainaischen Gebirges im preuß. Regbez. Kassel, ein äußerster Vorposten des Rheinisch-Westfälischen Schiefergebirges, erreicht im Wüstegarten 673 m ...
Kellerwand
Kellerwand, 2795 m hoher Gipfel der karnischen Hauptkette in Kärnten, an der italienischen Grenze, mit Gletscher, wird von Mauthen im Gailtal über die Wolayer Seehütte ...
Kellerwechsel
Kellerwechsel, Wechsel, auf denen ein oder mehrere Namen fingiert (falsch), insbes. fingierte Personen als Bezogene angegeben sind. Ihre Anfertigung, die zuweilen vorgenommen ...
Kellerwirtschaft
Kellerwirtschaft, die Behandlung des Weines im Keller; vgl. auch Keller, S. 822.
Kellerwurm
Kellerwurm (Kellerassel), s. Asseln.
Kellett
Kellett, Sir Henry, engl. Seefahrer, geb. 2. Nov. 1806 zu Clonacody House in der irischen Grafschaft Tipperary, gest. daselbst 1. März 1875, trat 1822 in die Marine, beteiligte ...
Kellgren
Kellgren, Johan Henrik, schwed. Dichter, geb. 1. Dez. 1751 zu Floby in Westgotland, gest. 20. April 1795 in Stockholm, studierte seit 1768 an der Universität Åbo in Finnland ...
Kellinghusen
Kellinghusen, Stadt im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Steinburg, an der Stör und der Staatsbahnlinie Wrist-Itzehoe, hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, Leder-, Holzpantoffel-, ...
Kellner
Kellner (aus mittelhochd. këlnære, mittellat. cellenarius, lat. cellarius, »Vorsteher der Cella, der Vorratskammer«), Gehilfe zur Bedienung der Gäste in Gastwirtschaften ...
Kellner, Lorenz
Kellner, Lorenz, kath. Schulmann, geb. 28. Jan. 1811 in Kalteneber bei Heiligenstadt, gest. 18. Aug. 1892 in Trier, wurde nach Besuch des Seminars zu Magdeburg unter Zerrenner ...
Kellowayschichten
Kellowayschichten (spr. kéllo-ŭē), eine unter andern auch bei Kelloway in Wiltshire (England) entwickelte und 1817 von William Smith (»Stratigraphical system of organized ...
Kells
Kells, altertümliche Stadt in der irischen Grafschaft Meath, am Blackwater, mit lateinischer Schule und (1891) 2427 Einw. Dabei auf dem 129 m hohen Lloyd Hill ein 32 m hoher ...
Kelly-Kenny
Kelly-Kenny, Sir Thomas, brit. General, geb. 1840, trat 1858 als Fähnrich in das 2. Fußregiment, machte den Krieg in China 1860 und in Abessinien 1867–68 mit, erreichte darauf ...
Kelmaier
Kelmaier, s. Kelnhof.
Kelmis
Kelmis, Ort, s. Moresnet.
Kelnhof
Kelnhof (Kellnhof, Kelhof), in Schwaben und der Schweiz ursprünglich Bezeichnung desjenigen Hofgutes, auf dem der gutsherrliche Maier (Kelmaier) wohnte; die Bezeichnung blieb auf ...
Keloïd
Keloïd (griech., auch Cheloïd), eigentümliche brandnarbenähnliche, bei Druck schmerzhafte Bindegewebswucherung in der Haut, die selbst nach operativer Entfernung mit ...
Kelotomīe
Kelotomīe (Herniotomie, griech.), Bruchschnitt, s. Bruch, S. 473.
Kelp
Kelp (in England u. Schottland, Varech, Vraic in Frankreich), aus Meeresalgen (Tang), besonders aus Fucus- und Laminaria-Arten, an den Küsten Schottlands und Irlands, der ...
Kelsgau
Kelsgau, s. Kelheim.
Kelso
Kelso, Stadt in Roxburghshire (Schottland), in herrlicher Lage am Zusammenfluß des Teviot und Tweed, mit Hochschule (Gymnasium), Wagenbau, Fabrikation von Ackerbau- und ...
Kelsterbach
Kelsterbach, Flecken in der hess. Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau, am Main und an der preußisch-hess. Staatsbahnlinie Mainz-Goldstein, hat eine evang. Kirche, ...
Kelt
Kelt (Celt), Axt, s. Steinzeit und Metallzeit.
Kelten
Kelten (Celti, Celtae), Name eines Volkes des indogermanischen Sprachstammes. Wie der Name Germanen, ist auch der der K. nicht in der eignen Sprache des Volkes überliefert und ...
Kelter
Kelter, eine Presse, besonders zum Auspressen (Keltern) der Weintrauben (s. Wein).
Keltibērer
Keltibērer (lat. Celtiberi), Volk im alten Spanien, aus Vermischung der eingewanderten Kelten (s. d.) mit den eingebornen Iberern entstanden und daher von den Griechen K. ...
Keltische Sprachen
Keltische Sprachen, einer der Hauptzweige des indogerman. Sprachstammes (s. Indogermanen), der in verschiedenen charakteristischen Eigentümlichkeiten den italischen Sprachen am ...
Keltma
Keltma, Name zweier Flüsse im nordöstlichen Rußland, von denen der eine, die Nördliche K., im Gouv. Wologda, 160 km lang und auf 137 km schiffbar, von links in die Wytschegda ...
Keltomanīe
Keltomanīe, übertriebene Vorliebe für keltisches Wesen, insbes. die Sucht früherer Gelehrten, alle Namen aus dem Keltischen herzuleiten, wodurch die keltischen Studien in ...
Keltsch
Keltsch, Stadt in Mähren, Bezirksh. Weißkirchen, an der Juchina, mit Station Czernotin-K. an der Linie Mährisch-Weißkirchen-Krasna der Nordbahn, hat ein Schloß, ...
Kelung
Kelung (Kilung), Hafenstadt an der Nordküste der japan. Insel Formosa, in der Tiefe einer geräumigen Bai, 30 km östlich von Tamsui, mit dem sie zusammen als ein einziger, dem ...
Kelvin
Kelvin, rechter Nebenfluß des Clyde in Schottland, mündet nach 34 km langem Lauf unterhalb Glasgow; über ihn ist der Forth- und Clydekanal in einem 84 m langen Aquädukt gebaut.
Kelvin, Lord
Kelvin, Lord, s. Thomson (William).
Kelyphīt
Kelyphīt, ein graubraunes, radialfaseriges Mineralaggregat, findet sich oft als 1–2 mm dicke Hülle um Pyropkristalle; es besteht aus Hornblende, Anthophyllit und Pikotit und ...
Kem [1]
Kem, Fluß im russ. Gouv. Archangel, 424 km lang, mündet bei der Stadt gleichen Namens in das Weiße Meer; an seinen Ufern findet sich Granit. Er entspringt aus dem Kutnosee und ...
Kem [2]
Kem, Kreis des russ. Gouv. Archangel, an der Westküste des Weißen Meeres, umfangreich, aber sehr wenig bevölkert (10 Einw. auf 1 QM.). Die Bewohner im nördlichsten Teil sind ...
Kemâl Bey
Kemâl Bey, der bedeutendste türkische Dichter und Schriftsteller der neuern Zeit, geb. 21. Dez. 1840 zu Gallipoli oder im Gebirge Tekfur (Rodosto), gest. 2. Dez. 1888 auf Chios. ...
Kemantsche
Kemantsche (Kemangeh), arab. Streichinstrument mit einer Saite, kleinem Schallkörper (Kokosschale mit Schlangenhaut bezogen), langem Hals und Fuß (s. Tafel »Musikinstrumente ...
Kemberg
Kemberg, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Wittenberg, an der Kleinbahn Bergwitz-K., hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, Fabrikation von Lederhandschuhen, Kunst- und ...
Kemble
Kemble (spr. kemmbl), 1) John Philip, engl. Schauspieler, geb. 1. Febr. 1757 zu Preston in Lancashire als Sohn des Schauspielers Roger K. (gest. 1802), gest. 26. Febr. 1823 in ...
Kemenate
Kemenate, s. Kemnate.
Kemenaten
Kemenaten, Albrecht von, s. Albrecht von K.
Kemény [1]
Kemény (spr. kémmĕnj), siebenbürg. Adelsgeschlecht. Unter seinen Sprossen sind zu nennen: Held Simon, der in der Schlacht bei Hermannstadt 1442 Johannes Hunyadi das Leben ...
Kemény [2]
Kemény, 1) Johann, siebenbürg. Feldherr, Fürst und Schriftsteller, geb. 1607 zu Bükkös in Siebenbürgen, studierte in Karlsburg, war Page am Hofe des Fürsten Gabriel ...
Kemi
Kemi (finn. Kemijoki), Fluß im finn. Gouv. Uleåborg, durchströmt, in südlicher Richtung fließend, den 45 km langen Kemisee (Kemijärwi), bildet mehrere bedeutende Fälle und ...
Kemma
Kemma (Dscheme), s. Trüffel.
Kemmerichs Fleischpepton
Kemmerichs Fleischpepton, s. Nährpräparate.
Kemmern
Kemmern, besuchter Badeort im russ. Gouv. Livland, Kreis Riga, 5,5 km vom Rigaischen Meerbusen, an der Riga-Tukkumer Bahn, mit kalten Schwefelquellen und Badeanstalt. Das Wasser ...
Kemnate
Kemnate (Kemenate, Kemmat, vom mittellat. caminata, sc. camera, »Zimmer mit einem Kamin«), im Mittelalter heizbares Zimmer, auch Wohngebäude einer Burg (s. d., S. 617). Solche ...
Kemnath
Kemnath, Bezirksstadt im bayr. Regbez. Oberpfalz, am Flötz- und Schornitzbach und mit Station K.-Neustadt an der Staatsbahnlinie Weiden-Neuenmarkt-Wirsberg, hat 3 kath. Kirchen, ...
Kemnitzkamm
Kemnitzkamm, s. Isergebirge.
Kemōsch
Kemōsch (Kamōsch, Chamos), Stammgottheit der Moabiter, im Grund eins mit Milkom (Molech) der Ammoniter. Salomo erbaute, seinen moabitischen und ammonitischen Frauen zuliebe, ...
Kempe
Kempe, Anna Eliza, engl. Schriftstellerin, s. Bray 4).
Kempelen
Kempelen, Wolfgang von, Mechaniker, geb. 23. Jan. 1734 in Preßburg, gest. 26. März 1804 in Wien als Beamter der Hofkammer. Er machte viele Erfindungen, von denen am bekanntesten ...
Kempen
Kempen, 1) Kreisstadt im preuß. Regbez. Düsseldorf, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Köln-Zevenaar, K.-Venlo u. a., 37 m ü. M., hat eine evangelische und 3 kath. Kirchen, ...
Kempeneer
Kempeneer, Peter de, s. Campaña.
Kempenland
Kempenland, s. Campine.
Kemper
Kemper, Johan Melchior, niederländ. Staatsmann, geb. 26. April 1776, gest. 20. Juli 1824, Professor der Rechte 1798 in Harderwijk, 1806 in Amsterdam und seit 1809 Professor des ...
Kempis
Kempis, Thomas a, s. Thomas von Kempen.
Kempland
Kempland, antarktisches Land östlich von Enderbyland (s. d.), wurde 1833 von dem Robbenschläger Kapitän Kemp unter 66°25' südl. Br. und 59° östl. L. gesichtet.
Kempston
Kempston (spr. kemmst'n), Stadt in Bedfordshire (England), südwestlicher Vorort von Bedford, an der Ouse, mit 2 gotischen Kirchen, einer Grafschaftsschule, Kaserne, ...
Kempten
Kempten, unmittelbare Stadt im bayr. Regbez. Schwaben, an der Iller, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien München-Lindau, K.-Neuulm und K.-Pfronten, 694 m ü. M., hat eine ...
Ken [1]
Ken (Keng, Ma, Ikjee), japan. Längenmaß zu 6 Safi = 1,818 m.
Ken [2]
Ken, Bezeichnung der 1876 an Stelle der alten Provinzen eingeführten Regierungsbezirke in Japan.
Kenai [1]
Kenai, Halbinsel an der Nordwestküste Nordamerikas, zu Alaska gehörig, unter 60° nördl. Br. und 150° westl. L., zwischen dem Cooksund im W. und dem Prinz William-Sund im O., ...
Kenai [2]
Kenai, zu den Athabasken gehöriges Indianervolk an der Nordwestküste Amerikas, auf der Kenaihalbinsel, den Küsten vom Cookssund und am Iliamnasee. Die Sprache der K., ...
Kenata
Kenata, s. Kanaken.
Kenchreä
Kenchreä, einer der drei Häfen des alten Korinth (s. d.), am Saronischen Meerbusen.
Kendal
Kendal (Kirkby in K., spr. körbi-), Stadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Westmorland, im anmutigen Tal des Kent, mit schönem Stadthaus, alter, fünfschiffiger ...
Kenderes
Kenderes (spr. kénderesch), Großgemeinde im ungar. Komitat Jász-Nagy-Kun-Szolnok, an der Bahnlinie Kis Terenne-Kisujszállás, mit (1901) 5461 magyar. (römisch-katholischen ...
Kendirsaser
Kendirsaser, s. Apocynum.
Keneh
Keneh (Kinneh), ägypt. Provinz (Mudirieh) in Oberägypten, zu beiden Seiten des Nils, zwischen Girgeh im N. und Esneh im S., 87,070 qkm groß, wovon 1410 qkm Kulturfläche, hat ...
Kenese
Kenese (spr. kénnesche), Großgemeinde und Badeort im ungar Komitat Veszprim, am nordöstlichen Ufer des Plattensees, Dampfschiffstation, mit (1901) 1617 magyar. Einwohnern.
Keng
Keng, japan. Längenmaß, s. Ken.
Kengkasee
Kengkasee (Kenkasee), s. Chankasee.
Kenĭa
Kenĭa, isolierter Gebirgsstock in Ostafrika, nördlich vom Kilimandscharo, nur 10' südlich vom Äquator, etwa 400 km von der Mündung des Tana, dem ebenso wie dem Guasso Njiro ...
Kenilworth
Kenilworth (spr. kénnĭl-ŭörth), Stadt in Warwickshire (England), nördlich von Warwick, mit lateinischer Schule und (1901) 4544 Einw. Dabei die malerischen Ruinen des ...
Keníter
Keníter, kanaanit. Volksstamm auf der Sinaihalbinsel, dem Jethro (s. d.) angehörte. Der Stamm stand mit Israel in freundschaftlichem Verkehr und wanderte mit ihm nach Palästina ...
Kenmare
Kenmare (spr. kënnmǟr), Städtchen in der irischen Grafschaft Kerry, am obern Ende der Kenmare River genannten Bai, mit Seebädern, Lachsfischerei und 1189 Einw.
Kenn
Kenn, das koreanische Pfund von 16 Nyang zu 10 Ton, = rund 610 g.
Kennan
Kennan, George, Reisender, geb. 16. Febr. 1845 zu Norwalk im nordamerikan. Staat Ohio, wurde Telegraphenbeamter in Cincinnati und untersuchte 1865–68 als Leiter einer Expedition ...
Kennebec
Kennebec, Fluß im nordamerikan. Staat Maine, entfließt dem 312 m ü. M. gelegenen Mooseheadsee, hat starke Schnellen und Wasserfälle bei Caratunk, Madison, Waterville und ...
Kennebunk
Kennebunk, Stadt in der Grafschaft York des nordamerikan. Staates Maine, an der Mündung des gleichnamigen Flusses in den Atlantischen Ozean, hat Küstenhandel und (1900) 3228 ...
Kennedy
Kennedy, 1) Grace, engl. Romanschriftstellerin, geb. 1782 zu Pinmore in der Grafschaft Ayr, lebte meist in Edinburg, wo sie 28. Febr. 1825 starb. Ihre bekanntesten Schriften, die ...
Kennedya
Kennedya Vent., Gattung der Leguminosen, windende oder niederliegende Halbsträucher oder Stauden mit gefiederten Blättern, meist drei, seltener einem oder fünf Blättchen, ...
Kennedykanal
Kennedykanal (Kennedysund), Meeresstraße unter 80–81,5° nördl. Br., zwischen Nordgrönland (Washingtonland) und Grinnell-Land, verbindet das Kanebecken mit dem Robesonkanal.
Kennel
Kennel (engl., v. altfranz. chenil, mittellat. canile), der Hundezwinger für die zur Parforcejagd dressierte Meute.
Kennemann
Kennemann, Hermann, deutscher Politiker, geb. 4. Jan. 1815 in Soldin, wurde 1838 Offizier, lernte dann die Landwirtschaft, kaufte 1840 die Besitzung Klenka, gestaltete sie zu ...
Kennemerland
Kennemerland, Landschaft in der niederländ. Provinz Nordholland (s. Holland), nördlich von Haarlem, zwischen dem Nordholländischen Kanal u. der Nordsee.
Kennenburg
Kennenburg, Irrenanstalt, s. Eßlingen.
Kennet
Kennet, rechter Nebenfluß der Themse in England, entspringt auf den Marlborough Downs, mündet, 70 km lang, bei Reading in der Grafschaft Berks. Von seiner Mündung läuft der ...
Kenngott
Kenngott, Gustav Adolf, Mineralog, geb. 6. Jan. 1818 in Breslau, gest. 14. März 1897 in Lugano, studierte in Breslau, habilitierte sich 1844 als Privatdozent daselbst, wurde 1850 ...
Kennington
Kennington, ein Stadtteil im Süden Londons, 2 km von der Westminsterbrücke, zum Verwaltungsbezirk Lambeth gehörig, mit Park, der 1848 Schauplatz der Chartistendemonstration ...
Kennung
Kennung, s. Kunde.
Kennziffer
Kennziffer (Charakteristik), s. Logarithmus.
Kenomanen
Kenomanen, kelt. Volksstamm, s. Cenomanen.
Kenosha
Kenosha (spr. kinóscha), Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft im nordamerikan. Staat Wisconsin, am Michigansee, 50 km südlich von Milwaukee, mit gutem Hafen, Fabriken, ...
Kenotaphĭon
Kenotaphĭon (griech., lat. Cenotaphium, »leeres Grab«), bei den Griechen ein zum Andenken an einen Toten, dessen Gebeine nicht auffindbar waren oder sich nicht in die Heimat ...
Kenotiker
Kenotiker und Kryptĭker (griech.), Parteinamen der Gießener und Tübinger Theologen in den christologischen Streitigkeiten zu Anfang des 17. Jahrh., da die erstern, Balthasar ...
Kensal Green
Kensal Green (spr. kénnßĕl grīn), Vorstadt im Nordwesten von London (s. d.), mit großem Friedhof (1832 angelegt, mit den Gräbern von W. Buckle, Thackeray, J. Roß u. a.). S. ...
Kensington
Kensington (spr. kénnßingt'n), vornehmer Stadtteil und Verwaltungsbezirk im Westen Londons, mit königlichem Schloß (jetzt Wohnsitz des Herzogs von Teck), den prächtigen ...
Kensington-Museum
Kensington-Museum (South Kensington-Museum, seit 1899 Victoria and Albert-Museum), mit einer Kunstschule verbundenes Kunstgewerbemuseum in London, im Stadtteil Kensington, 1852 ...
Kensingtonmalerei
Kensingtonmalerei, ein Zweig der Kunstindustrie, der die Plattstichstickerei auf Samt, Plüsch, Seide, Atlas, feinem Tuch durch ein wohlfeileres Verfahren mittels Ölfarben zu ...
Kent [1]
Kent, Grafschaft in England, die Südostecke des Landes bildend, grenzt nördlich an die Grafschaften London und Essex (durch die Themse davon geschieden) und an die Nordsee, ...
Kent [2]
Kent, Ort im nordamerikan. Staat Ohio, Grafschaft Portage, am Cuyahoga River, mit guter Wasserkraft, Kornmühlen, Baumwollfabriken und Glasfabriken, die aus weißem Sand ...
Kent [3]
Kent, 1) Edmund, Graf von, jüngster Sohn König Eduards I., geb. 5. Aug. 1301 in Woodstock, half 1326, in Verbindung mit der Königin Isabella und andern Unzufriedenen, seinen ...
Kent [4]
Kent, 1) William, einer der Begründer der neuern engl. Gartenkunst, geb. 1685 in Yorkshire, gest. 12. April 1748 in Burlington, war Kutschenmaler, widmete sich dann in Rom der ...
Kent's Hole
Kent's Hole (spr. hōl), s. Torquay.
Kent.
Kent. oder Ky., Abkürzung für Kentucky (Staat).
Kentaur
Kentaur (Centaurus), Sternbild, s. Centaur.
Kentauren
Kentauren (griech., lat. Centauri), im griech. Mythus ein wildes, trunk- und weibersüchtiges Volk in den Bergen Thessaliens, besonders am Öta und Pelion, Nachkommen des ...
Kenterhaken
Kenterhaken (Kanthaken), ein Bootshaken.
Kentern
Kentern, umkippen, umschlagen eines Bootes oder Schiffes, herbeigeführt durch zu großen Segeldruck, Seegang oder Überschießen (s. d.) der Ladung. Vgl. Metazentrum.
Kentĭa
Kentĭa Blume, Gattung der Palmen, hohe oder mittelhohe, schlanke Palmen mit gedrängter Krone gleichmäßig gefiederter Blätter, lang zugespitzten Fiedern und meist braun ...
Kentisches Feuer
Kentisches Feuer (engl. Kentish fire), feuriges Beifallszeichen der Iren: ein mit Händeklatschen und Fußgestampf ausgeführter, betäubender Lärm.
Kenton
Kenton, Hauptstadt der Grafschaft Hardin im nordamerik. Staat Ohio, am Scioto River, mit Fabriken, Holzhandel und (1900) 6852 Einw.
Kentoripa
Kentoripa, s. Centuripe.
Kentucky
Kentucky (spr. -töckĭ, abgekürzt Ky. oder Kent.), einer der nordamerikan. Unionsstaaten (s. Karte »Vereinigte Staaten«, östliches Blatt), zwischen 36°30'–39°6' nördl. ...
Kentucky River
Kentucky River, Fluß im nordamerikan. Staat Kentucky, 410 km lang, entsteht aus der Vereinigung der in den Cumberlandbergen entspringenden North-, Middle und South Fork, ist ...
Kentuckyscher Kaffeebaum
Kentuckyscher Kaffeebaum, s. Gymnocladus.
Kenty
Kenty, Stadt in Galizien, Bezirksh. Biala, an der Sola und der Linie Bielitz-Kalwarya der Nordbahn, mit Bezirksgericht, zwei Klöstern, Denkmal des 1390 hier gebornen heil. ...
Kentz
Kentz (Kenz), Dorf im preuß. Regbez. Stralsund, Kreis Franzburg, an der Staatsbahnlinie Velgast-Barth, hat eine im Mittelalter als Wallfahrtsort viel besuchte evang. Kirche (mit ...
Kenyérmezö
Kenyérmezö (spr. kennjērmesö, »Brotfeld«), s. Broos.
Kenyon
Kenyon (spr. kénnjön), Frederic George, Philolog, geb. 15. Jan. 1863 in London, erhielt seine Ausbildung am Winchester College und New College in Oxford und wurde 1888 Fellow am ...
Kenzingen
Kenzingen, Stadt im bad. Kreis Freiburg, Amt Emmendingen, an der Elz und an der Staatsbahnlinie Mannheim-Konstanz, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Realschule, ...
Keo
Keo, s. Papageien.
Keokuk
Keokuk (spr. kīŏköck), Stadt im nordamerikan. Staat Iowa, Grafschaft Lee, am Fuß der von einem Kanal umgangenen untern Stromschnellen (Lower Rapids) des Mississippi und an der ...
Keos
Keos, Kykladeninsel, s. Kea.
Keper
Keper, s. Köper.
Kephalarĭe
Kephalarĭe (griech., »Ursprung«), soviel wie Riesenquelle, Höhlenquelle, s. Höhlen, S. 460.
Kephallīnia
Kephallīnia (Kephalonia, ital. Cefalonia), nächst Korfu die größte und wichtigste der Ionischen Inseln (s. Karte »Griechenland«), liegt dem Golf von Paträ gegenüber, nur ...
Kephaloidĭon
Kephaloidĭon (Cephaloedium), s. Cefalù.
Kephalone
Kephalone (griech., Großschädel), Schädel mit einem Binnenraum von mehr als 1750 ccm, s. Schädel.
Kephalonĭa
Kephalonĭa, späte Form des antiken Namens Kephallenia, s. Kephallinia.
Kephălos
Kephălos (Cephalus), im griech. Mythus Sohn des Hermes und der Herse oder des Deion und der Diomede, Gemahl der Prokris, des attischen Königs Erechtheus Tochter; von Eos, die ...
Kepheus
Kepheus, im griech. Mythus 1) König von Tegea, Sohn des Aleos, fiel als Bundesgenosse des Herakles samt seinen 20 Söhnen im Kampfe gegen Hippokoon von Sparta. – 2) Sohn des ...
Kephīr
Kephīr, s. Kefir.
Kephisódotos
Kephisódotos, der Ältere, aus Athen, griech. Bildhauer der attischen Schule, um 400–370 v. Chr. blühend, wahrscheinlich Vater und Lehrer des Praxiteles, schuf fast ...
Kephīsos
Kephīsos (Kephissos, lat. Cephissus), Name zweier Flüsse im alten Attika. Der eine (jetzt Sarantapotamos) kommt vom Kithäron herab und mündet östlich von Eleusis; der andre ...
Kepler
Kepler, Johannes, der Entdecker der Gesetze der Planetenbewegung, geb. 27. Dez. 1571 zu Weil der Stadt in Württemberg als Sprößling des herabgekommenen schwäbischen ...
Keplersche Gesetze
Keplersche Gesetze, s. Planeten.
Keplersches Problem
Keplersches Problem, die von Kepler in der »Astronomia nova« gestellte Aufgabe, den Ort eines Planeten in seiner Bahn für jeden Augenblick anzugeben, wenn die Bahn und die Zeit ...
Keporkak
Keporkak, s. Finnfische, S. 582.
Keppel [1]
Keppel (Stift-K.), Damenstift im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Siegen, nahe bei Hilchenbach, an der Ferndorf u. der Staatsbahnlinie Kreuzthal-Amalienhütte, hat eine evang. ...
Keppel [2]
Keppel, 1) Sir Henry, brit. Admiral, geb. 14. Juni 1809 als siebenter Sohn des vierten Grafen von Albemarle, gest. 17. Jan. 1904, trat 1822 in die Marine und wurde 1837 Kapitän. ...
Keppler
Keppler, 1) Joseph, amerikan. Zeichner u. Journalist, geb. 1. Febr. 1838 in Wien, gest. 20. Febr. 1894 in New York, besuchte die Akademie der bildenden Künste in Wien, durchzog, ...
Ker
Ker, bei botan. Namen für John Bellenden Ker (Gawler-), engl. Gärtner und Botaniker. Schrieb: »Strelitzia depicta« (Lond. 1818); »Iridearum genera« (Brüssel 1827).
Kerahes
Kerahes, Stadt, s. Carhaix.
Kerak
Kerak, Hauptstadt des asiatisch-türk. Sandschaks Ma'an im Ostjordanland, am gleichnamigen, ins Tote Meer mündenden Wadi, 1040 m ü. M., mit starker Garnison, treibt ansehnlichen ...
Kerameikos
Kerameikos (»Töpfermarkt«), s. Athen, S. 25.
Kerāmik
Kerāmik (Kerameutik, griech., von kéramos, Töpferton; hierzu Tafel »Keramik I u. II«), Töpferkunst oder Tonbildnerei, die Kunst, aus Ton Gefäße, Figuren, Reliefs, Kacheln, ...
Keramik
Keramik I. Europa (14.–18. Jahrh.), Persien, Ostasien. Keramik II. Erzeugnisse des 19. Jahrhunderts.
Kerāmische Fachschulen
Kerāmische Fachschulen, Unterrichtsanstalten zur Förderung der Tonwarenindustrie, bestehen in mehreren Staaten. Preußen besitzt seit 1880 eine keramische Fachschule in Höhr ...
Keramofliesen
Keramofliesen, s. Glassteine.
Keramohalīt
Keramohalīt, Mineral, s. Halotrichit.
Kerasūs
Kerasūs (lat. Cerasus), im Altertum zwei Städte an der Südküste des Schwarzen Meeres, westlich von Trapezunt, die erste heute Fol Bazar (griech. Kerasón) im Tale Kerasun; die ...
Keratenchym
Keratenchym, s. Hornprosenchym.
Keratīn
Keratīn (v. griech. kéras, Horn; Hornstoff), die Substanz des Horngewebes, die als Neurokeratin auch einen Teil der Scheide der markhaltigen Nerven bildet, und sich außerdem in ...
Keratītis
Keratītis (griech.), soviel wie Hornhautentzündung; s. Hornhautentzündung, Hornhautflecke und Hypopyon.
Keratocēle
Keratocēle (griech.), Hornhautbruch, blasenartige Vorwölbung der durch Geschwüre verdünnten Hornhaut.
Keratoglobus
Keratoglobus (griech.-lat.), gleichmäßige kugelige Ausdehnung der ganzen vordern Hälfte der Augapfelkapsel als Folge von vorangegangenen tiefern Entzündungen im Auge.
Keratoïd
Keratoïd (griech.), hornähnliche Versteinerung.
Keratokōnus
Keratokōnus (griech.), eine Entartung der Hornhautmitte, bei welcher der Hornhautscheitel sich verdünnt und etwas vorwölbt, so daß die Hornhaut im Profil gesehen kegelförmig ...
Keratōl
Keratōl, auf der Schauseite mit einem wasserdichten Überzug versehenes Baumwollgewebe (Ledertuch).
Keratolith
Keratolith, versteinertes Horn.
Keratōm
Keratōm (griech.), Hautgeschwulst mit starker Verdickung der Hornschicht, tritt besonders an der Fußsohle und der Innenfläche der Hand auf und wird mit warmen Bädern, ...
Keratonōsen
Keratonōsen (Keratosen), Hautkrankheiten, die auf abnormer Verhornung der Oberhaut beruhen, wie die Fischschuppenkrankheit, Psoriasis, Hauthorn, Hühnerauge.
Keratophȳr
Keratophȳr, Gestein, s. Porphyr.
Keratoplástik
Keratoplástik (griech.), Ersatz der entarteten Hornhaut des Auges durch eingeheilte Stücke menschlicher oder tierischer Hornhaut.
Keratōsen
Keratōsen, s. Keratonosen.
Keratoskōp
Keratoskōp (griech.), ein Instrument zur Nachweisung von Unregelmäßigkeiten in der Krümmung der Hornhaut, besteht aus einer Scheibe, die mit konzentrischen, abwechselnd ...
Kératry
Kératry, 1) Auguste Hilarion de, franz. Schriftsteller und Politiker, geb. 28. Dez. 1769 in Rennes, gest. im November 1859 in Paris, aus einer alten bretonischen Adelsfamilie, ...
Keraunĭa
Keraunĭa, s. Akrokeraunia.
Keraunĭon
Keraunĭon (griech.), Donnerkeil; Zeichen der alten Kritiker in Form eines gesenkten Pfeils, wodurch man eine Stelle besonders hervorheben wollte.
Keraunographie
Keraunographie (griech.), die auf dem Körper vom Blitz Erschlagener sich findenden Figuren. Vgl. Blitzgefahr.
Kerâze
Kerâze, Ruinenstätte in Palästina, s. Chorazin.
Kerbel
Kerbel, Pflanzengattung, s. Anthriscus.
Kerbēla
Kerbēla, Sandschakhauptstadt im Wilajet Bagdad, 100 km südwestlich von Bagdad am rechten Euphratufer, hat infolge der schiitischen Wallfahrt zum Grabe Husseins jetzt 65,000 ...
Kerbelrübe
Kerbelrübe (Körbelrübe), s. Chaerophyllum.
Kerbĕros
Kerbĕros (lat. Cerberus), im griech. Mythus der dreiköpfige, schlangenhaarige Hund, der die Unterwelt bewachte und jedermann hinein-, aber niemand herausließ, nach Hesiod Sohn ...
Kerbholz
Kerbholz (Kerbstock), Stäbchen zum Einschneiden von Zahlen und Zeichen, ein altes Mittel zum sichern Zählen und Rechnen sowie für Erinnerungen aller Art. Insbesondere wurden ...
Kerbschnitt
Kerbschnitt, eine sehr alte, mit dem Messer ausgeführte Art der Flächenverzierung in Holz, die sich selbst bei Völkern der niedrigsten Kulturstufen (Südseeinsulanern) ...
Kerbtiere
Kerbtiere, s. Insekten.
Kerbzettel
Kerbzettel, eine im Mittelalter übliche Art von Urkunden. Der Wortlaut wurde gleichförmig zweimal auf ein Blatt geschrieben, das dann wellenförmig oder im Zickzack zerschnitten ...
Kercha
Kercha (der Choaspes der Alten), Fluß im westlichen Persien, entspringt als Gamas-ab unweit des Elwend, fließt als Sedmera in etwa südöstlicher Richtung durch das Gebirgsland ...
Kerckhoven
Kerckhoven, Petrus Frans van, fläm. Dichter und Schriftsteller, geb. 10. Nov. 1818 in Antwerpen, gest. daselbst 1. Aug. 1857, studierte zuerst Medizin, widmete sich dann dem ...
Kerckringsche Falten
Kerckringsche Falten, die nach dem Hamburger Arzt Theodor Kerckring (1640–93) benannten halbmondförmigen Schleimhautfalten, die quer in die Höhle des Dünndarms hineinragen ...
Kerdassah
Kerdassah (Kertassi), Ort im Distrikt Embabeh der ägyptischen Provinz (Mudirieh) Gizeh, mit den Ruinen eines kleinen Tempels von gefälligem Bau, Sandsteinbrüchen mit ...
Kerdjik
Kerdjik (spr. -deik), Arnold, niederländ. Staatsmann, geb. 24. Mai 1846 in Rotterdam, studierte in Utrecht, wurde Schulinspektor, später Direktor der Postsparbank und 1887 ...
Kerékgyártó
Kerékgyártó (spr. kerēk-djārtō), Arpad, ungar. Geschichtschreiber, geb. 19. Juni 1818 in Jászberény, gest. 13. Dez. 1902 in Budapest, wirkte von 1864–98 als Professor ...
Kēren
Kēren (griech.), bei den Griechen ursprünglich Göttinnen des Verhängnisses, besonders des Todes im Kriege, Töchter der Nyx (Nacht) und Schwestern des Thanatos (Tod), dann den ...
Keren
Keren, Hauptort der Bogos am Ostabhang des abessinischen Hochlandes, 1452 m ü. M., rings umgeben von Olivenhainen, an der Karawanenstraße von Massaua und Kassala, mit 1800 ...
Kerensk
Kerensk, Kreisstadt im russ. Gouv. Pensa, an der Kerenka und am Wad, mit 4 Kirchen, einem Nonnenkloster und (1897) 4006 Einw.
Keresztúr
Keresztúr, 1) Bács-K. (spr. bātsch-kéreßt-ūr), Großgemeinde im ungar. Komitat Bács-Bodrog, südwestlich von Kula am Franz Josephs-Kanal, mit (1901) 5098 ruthenischen ...
Keretj
Keretj, See im russ. Gouv. Archangel, Kreis Kem, 269 qkm (4,9 QM.) groß. Sein Ausfluß, der Fluß K., mündet nach einem Laufe von 52 km ins Weiße Meer und ist bekannt durch die ...
Kerfe
Kerfe (Kerftiere), s. Insekten.
Kerguelen-Trémarec
Kerguelen-Trémarec (spr. kergéllen-tremareck), Yves Joseph de, franz. Seemann, geb. 1745 zu Quimper in der Bretagne, gest. im März 1797 in Paris, machte 1767 und 1768 zum ...
Kerguelenkohl
Kerguelenkohl (spr. kergéllen-), s. Pringlea.
Kerguelenland
Kerguelenland (spr. kergéllen-), franz. Insel im Südindischen Ozean, unter 48°30'–49°44' südl. Br. und 68°46'–70°33' östl. L., 3700 qkm groß, wird von zahlreichen ...
Keri
Keri (aram.), s. K'ri.
Kerim Pascha
Kerim Pascha, s. Abd ul Kerim Pascha.
Kerinthos
Kerinthos, Gnostiker, s. Cerinthus.
Kerka
Kerka (Krka), Fluß in Dalmatien, entspringt an der bosnischen Grenze am Fuße des Dinara, fließt in südwestlicher Richtung in einem tief in den Karstboden eingeschnittenen ...
Kerkápoly
Kerkápoly, Karl, ungar. Politiker und Gelehrter, geb. 13. Mai 1824 zu Szent Gal im Veszprimer Komitat, gest. 31. Dez. 1891 in Budapest, studierte in Pápa, Preßburg und Halle, ...
Kerke
Kerke, kleiner Hafenort im Distrikt Mina el Kamh der ägypt. Provinz Scharkieh, mit (1897) 1004 Einw., nach dem die Grafsche Sammlung ägyptischer Porträte »Die Auferstandenen ...
Kerkena
Kerkena (Karkenah), das alte Cercina (s. d.), zu Tunis gehörige Inselgruppe im Golfe von Gabes (Kleine Syrte), 34 km östlich von Sfax, von dem sie ein seichter Meeresarm trennt, ...
Kerker
Kerker (v. lat. carcer), Gefängnis, sodann auch gebräuchlich für die in diesem Gefängnis zu verbüßende Freiheitsstrafe selbst. Deutschland kennt gegenwärtig keine ...
Kerkertyphus
Kerkertyphus (Kerkerfieber), soviel wie exanthematischer Typhus, s. Typhus.
Kerki
Kerki, Stadt in Bochara, s. Karki.
Kerkōpen
Kerkōpen, in der Heraklessage zwei diebische Kobolde, die von ihrer Mutter Theia gewarnt waren, sich vor dem Mann »mit dem schwarzen Hintern« (Melampygos) zu hüten. Herakles, ...
Kerkrade
Kerkrade (Kirchrath), Dorf in der niederländ. Provinz Limburg, 26 km von Maastricht, an der Eisenbahn Aachen-Maastricht, mit einer dem Staate gehörigen und jener ...
Kerkuk
Kerkuk, Hauptstadt eines Sandschaks im asiatisch-türk. Wilajet Mosul, 150 km südöstlich von Mosul, um einen künstlichen Burghügel herumgebaut, hat mit der Vorstadt Mahale, wo ...
Kerkȳon
Kerkȳon, nach griech. Sage Sohn des Poseidon, der bei Eleusis hauste und alle Vorüberziehenden zwang, mit ihm zu ringen. Der junge Theseus (s. d.) überwand und tötete ihn und ...
Kerkyra
Kerkyra (Korkyra, griech.), alter Name der Insel Korfu (s. d.), jetzt wieder eingeführt.
Kerl
Kerl, Bruno, Metallurg und Technolog, geb. 24. März 1824 in Andreasberg im Harz, gest. 25. März 1905 in Großlichterfelde bei Berlin, besuchte 1840 bis 1843 die Bergschule in ...
Kerle
Kerle, s. Freie.
Kermadekinseln
Kermadekinseln, kleine Gruppe im Stillen Ozean. nordöstlich von Neuseeland und diesem seit 1887 unterstellt, zwischen 29°16' und 31°28' südl. Br. und unter 178°32' westl. L., ...
Kerman
Kerman, s. Afrikanische Altertümer, S. 156.
Kermanschah
Kermanschah, Stadt in Persien, s. Kirmanschahan.
Kermes minerale
Kermes minerale, Mineralkermes, s. Antimonsulfide.
Kermes [1]
Kermes (Alkermes, Kermeskörner, unechte Cochenille, Grana K.), die getrockneten Weibchen der Kermesschildlaus (Coccus [Lecanium] ilicis Fabr.), die auf der Kermeseiche (Quercus ...
Kermes [2]
Kermes (slaw.), s. Kirmes.
Kermesbeeren
Kermesbeeren, s. Phytolacca.
Kermeseiche
Kermeseiche, s. Eiche, S. 423.
Kermeskörner
Kermeskörner, s. Kermes.
Kermespflanzen
Kermespflanzen, s. Phytolakkazeen.
Kermesschildlaus
Kermesschildlaus, s. Kermes.
Kermine
Kermine, Stadt im nördlichen Bochara, an der Transkaspischen Bahn, zwischen Bochara und Samarkand, nahe am Fluß Serafschan, 16,000 Einw.
Kern [1]
Kern, im gewöhnlichen Sprachgebrauch zunächst der oder die härtern Teile im Innern weicher Früchte; über K. in der Chemie s. Kerntheorie; in der Botanik Teile, die sich im ...
Kern [2]
Kern, 1) Johann Konrad, schweizer. Staatsmann, geb. 11. Juni 1808 zu Berlingen im Kanton Thurgau, gest. 14. April 1888 in Zürich, studierte in Basel, Berlin, Heidelberg und Paris ...
Kern.
Kern. (von Kern.), bei Pflanzennamen Abkürzung für Anton v. Kerner (s. d. 4) und für Johann Simon v. Kerner, geb. 1755 in Kirchheim u. T., gest. 1830 als Professor in Stuttgart ...
Kernan
Kernan, Stadt in Tunis, s. Kairuan.
Kernbäume
Kernbäume (Kernholzbäume), s. Holz, S. 491.
Kernbeil
Kernbeil, soviel wie Kappbeil, s. Kappen.
Kernbeißer
Kernbeißer (Coccothraustes Briss.), Gattung aus der Familie der Finken (Fringillidae) und der Unterfamilie der eigentlichen Finken (Fringillinae), kräftig gebaute Tiere mit sehr ...
Kernen
Kernen, s. Grünkern.
Kerner [1]
Kerner (Gerner), s. Karner (carnarium).
Kerner [2]
Kerner, 1) Georg, deutscher Parteigänger der französischen Revolution, geb. 9. April 1770 in Ludwigsburg, gest. 7. April 1812, in der Stuttgarter Karlsschule gebildet, lebte mit ...
Kernfäule
Kernfäule, eine durch einen Pilz (Trametes) erzeugte Krankheit der Bäume (s. Rotfäule); auch die durch ein Aaltierchen (Tylenchus) hervorgebrachte Krankheit der Blütenköpfe ...
Kernfrüchte
Kernfrüchte (Perithecien), ringsum geschlossene Fruchtkörper der Pilze (s. d.).
Kernguß
Kernguß, hohles Gußwerk, das über einen »Kern« gegossen wird; s. Gießerei, S. 833.
Kernholz
Kernholz, s. Holz, S. 491.
Kernknacker
Kernknacker (Coccoborus Sws.), Gattung aus der Familie der Finken (Fringillidae) und der Unterfamilie der Papageifinken (Pitylinae), Vögel mit sehr dickem, bauchig kegelförmigem ...
Kernkörperchen
Kernkörperchen, s. Pflanzenzelle und Zelle.
Kernkristall
Kernkristall, soviel wie Perimorphose.
Kernlinge
Kernlinge, s. Wildlinge.
Kernnetz
Kernnetz, die gesamten Teile im Zellkern, die ein Netzwerk bilden (s. Zelle).

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