Слова на букву karp-kupf (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву karp-kupf (8408)

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Királyföld
Királyföld (spr. kirālj-föld), s. Königsboden.
Királyhágó
Királyhágó (spr. kirālj-hāgō, »Königssteig«), 586 m hoher Sattel in Ungarn, über den die Straße und die Bahn (zwischen den Bahnstationen Bucsa und Csucsa) von ...
Királyhegy
Királyhegy (spr. kirālj-hedj, »Königsberg«), s. Kralowa Hola.
Kiranti
Kiranti, Volksstamm in Nepal, s. Limbu.
Kirb.
Kirb., bei Tiernamen Abkürzung für William Kirby, geb. 19. Sept. 1759 in Witnesham (Suffolk), gest. 4. Juli 1850 als Pfarrer zu Barham in Suffolk; schrieb: »Monographia apium ...
Kirberg
Kirberg, Otto, Maler, geb. 16. Mai 1850 in Elberfeld, machte seit 1869 seine Studien auf der Düsseldorfer Kunstakademie, die er unter W. Sohn bis 1879 fortsetzte. Eine ...
Kirchbach
Kirchbach, 1) Hugo Ewald, Graf von, preuß General, geb. 23. Mai 1809 zu Neumarkt in Schlesien, gest. 6. Okt. 1887 zu Moholz in der Lausitz, trat, im Kadettenkorps gebildet, 1826 ...
Kirchberg
Kirchberg, 1) Stadt im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis Simmern, an der Staatsbahnlinie Langenlonsheim-Hermeskeil, 427 m ü. M., hat eine Simultankirche, Synagoge, Amtsgericht, ...
Kirchbergergrün
Kirchbergergrün, dem Schweinfurtergrün ähnliche arsenhaltige Kupferfarbe.
Kirchbichl
Kirchbichl, Dorf, s. Häring.
Kirchderne
Kirchderne, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Dortmund, an der Staatsbahnlinie Dortmund-Lüdinghausen, hat eine evang. Kirche, Steinkohlenbergbau, Ziegeleien und (1900) ...
Kirchditmold
Kirchditmold, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Kassel, östlich am Habichtswald, Vergnügungsort der Kasseler, hat eine evang. Kirche, Oberförsterei und (1900) 2335 Einw.
Kirchdorf [1]
Kirchdorf, Dorf mit eigner Kirche.
Kirchdorf [2]
Kirchdorf, Marktflecken in Oberösterreich, an der Krems u. der Linie Linz-Klaus-Steyrling der Kremstalbahn gelegen, beliebte Sommerfrische, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und ...
Kirchdrauf
Kirchdrauf (magyar. Szepes-Váralja, spr. ßépesch wāralja), eine der 16 Zipser Städte mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Zips, an der Linie Szepes-Olaszi-K. der ...
Kirche
Kirche bezeichnet im Gegensatz zu den Tempeln der Alten, den Moscheen der Mohammedaner und den Synagogen der Juden das der christlichen Gottesverehrung geweihte Gebäude (s. ...
Kirche der Wüste
Kirche der Wüste (Eglise du désert) heißt nach Offenb. 12,6 die reformierte Kirche Frankreichs von der Aufhebung des Edikts von Nantes 1685 bis zur Gewährung bürgerlicher ...
Kirche unter dem Kreuz
Kirche unter dem Kreuz hieß die reformierte Kirche in Holland und am Niederrhein, solange sie sich unter dem Druck katholischer Landesregierungen befand. Vgl. E. Simons, ...
Kirchen
Kirchen, Dorf im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis Altenkirchen, an der Sieg, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Hagen-Betzdorf und K.-Freudenberg, hat eine evangelische und eine kath. ...
Kirchenakzente
Kirchenakzente, s. Accentus ecclesiastici.
Kirchenälteste
Kirchenälteste, s. Presbyter.
Kirchenamt
Kirchenamt (Beneficium), Recht und Pflicht, die Kirchengewalt oder gewisse kirchliche Funktionen innerhalb eines bestimmt abgegrenzten Bezirkes auszuüben. Innerhalb der ...
Kirchenärār
Kirchenärār (Kirchenfabrik, Fabrica ecclesiae), das Vermögen der Kirche, das zur Bestreitung der gottesdienstlichen Bedürfnisse und für die Unterhaltung der Kirchengebäude ...
Kirchenarmee
Kirchenarmee (Church Army), eine von Rev. W. Carlile (seit 1892 Pfarrer von St. Mary at Hill in London-City) 1882 gegründete Gesellschaft für innere Mission innerhalb der ...
Kirchenausschuß, deutscher evangelischer
Kirchenausschuß, deutscher evangelischer, s. Deutsche evangelische Kirchenkonferenz (Bd. 4, S. 689).
Kirchenbann
Kirchenbann, s. Bann.
Kirchenbauer
Kirchenbauer, s. Bauer, S. 457.
Kirchenbaukunst
Kirchenbaukunst. Die Christen hielten ihre ersten gottesdienstlichen Versammlungen in dem Tempel zu Jerusalem, in den Synagogen und in andern öffentlichen Versammlungsräumen, ...
Kirchenbaulast
Kirchenbaulast, s. Baulast, kirchliche.
Kirchenbuch
Kirchenbuch, im weitern Sinn alle Schriften, die gottesdienstlichen Zwecken dienen, also auch die Agende (s. d.); im engern das Verzeichnis der an einer Kirche verrichteten ...
Kirchenbuße
Kirchenbuße, s. Buße.
Kirchendiebstahl
Kirchendiebstahl, s. Kirchenraub.
Kirchendiener
Kirchendiener, niedere, welche die äußerlichen Geschäfte im Gottesdienst verrichten, waren in der alten Kirche Kleriker niederer Ordnung, jetzt Laien, die als Küster, Mesner, ...
Kirchendisziplin
Kirchendisziplin, s. Kirchenzucht.
Kirchenfabrik
Kirchenfabrik, s. Kirchenärar.
Kirchenfahnen
Kirchenfahnen, s. Fahne, S. 267.
Kirchenfeste
Kirchenfeste, s. Feste, S. 463 ff.
Kirchenfriede
Kirchenfriede, s. Fehde.
Kirchengebote
Kirchengebote (Praecepta Ecclesiae), gewisse aus der Praxis der Kirche hervorgegangene Satzungen, die den Zehn Geboten gleichgestellt und seit dem Katechismus des Canisius (s. ...
Kirchengemeinde
Kirchengemeinde (Parochie), der Bezirk, der zu einer gewissen Kirche gehört, und seine Bewohner (Parochianen). Die K. fällt keineswegs stets mit der politischen Gemeinde ...
Kirchengemeinschaft
Kirchengemeinschaft, die Verbindung der Parochianen einer Kirche, aus der für sie gewisse Pflichten und Rechte, namentlich der Teilnahme an der gemeinschaftlichen Gottesverehrung ...
Kirchengeräte
Kirchengeräte, im weitern Sinn alle zur innern Ausstattung einer Kirche gehörenden Möbel und Gebrauchsgegenstände, im engern Sinne nur die zur Ausübung der gottesdienstlichen ...
Kirchengesang
Kirchengesang und Kirchenlied. Wie schon im religiösen Kultus des Altertums, bei Griechen, Juden etc., der Gesang, meist von Instrumenten begleitet, eine hervorragende Rolle ...
Kirchengesangvereine
Kirchengesangvereine, Vereine zur Pflege und Förderung des kirchlichen Gesanges. Für die katholische Kirche in Deutschland besteht ein solcher Verein in dem 1867 von Franz Witt ...
Kirchengeschichte
Kirchengeschichte, die wissenschaftliche Darstellung der Entstehung und Entwickelung der christlichen Kirche. Sie zerfällt nach dem zu behandelnden Stoff in eine äußere, welche ...
Kirchengesetze
Kirchengesetze, die von den Organen der Kirchengewalt zur Ordnung kirchlicher Angelegenheiten erlassenen Normen. Die kirchliche Gesetzgebungsgewalt ist eine zwar selbständige und ...
Kirchengewalt
Kirchengewalt (Kirchenregiment, Potestas ecclesiastica, Jus in sacra), die Gewalt, vermöge deren eine kirchliche Genossenschaft als solche geleitet wird. Wem sie zukomme, ...
Kirchenglaube
Kirchenglaube, die Gesamtheit der Glaubenslehren, die in den symbolischen Büchern einer Kirche enthalten sind.
Kirchengut
Kirchengut, s. Kirchenvermögen.
Kirchenhoheit
Kirchenhoheit (Jus circa sacra), der Inbegriff der dem Staat über alle Kirchengesellschaften innerhalb des Staatsgebietes zustehenden Hoheitsrechte. Sie ergibt sich mit ...
Kirchenjahr
Kirchenjahr, regelmäßig im Laufe von einem Jahreszeitraum sich begebende Wiederkehr der von der Kirche gefeierten Sonn- und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem ...
Kirchenjurisdiktion
Kirchenjurisdiktion, soviel wie Geistliche Gerichtsbarkeit (s. d.).
Kirchenkantate
Kirchenkantate, s. Kantate.
Kirchenkasten
Kirchenkasten (Kirchenstock), soviel wie Gotteskasten (s. d.); dann soviel wie Kirchenärar (s. d.).
Kirchenkonferenz
Kirchenkonferenz, s. Deutsche evangelische Kirchenkonferenz.
Kirchenkonzert
Kirchenkonzert, s. Konzert.
Kirchenlamitz
Kirchenlamitz, Stadt im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Wunsiedel, an der perlenreichen Lamitz im Fichtelgebirge, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien ...
Kirchenlasten
Kirchenlasten, der Kostenaufwand, der durch dse Unterhaltung der Kirchen und der Kirchendiener in sachlicher und persönlicher Hinsicht erwächst. Insoweit das Kirchenvermögen ...
Kirchenlehen
Kirchenlehen (Feudum ecclesiastĭcum, Stiftslehen, geistliches Lehen, auch krummstäbisches Lehen, weil die Belehnung von seiten der geistlichen Obern mit dem Hirtenstab geschah), ...
Kirchenlehrer
Kirchenlehrer, s. Kirchenväter.
Kirchenlied
Kirchenlied, s. Kirchengesang.
Kirchenmusik
Kirchenmusik, die in den christlichen Kirchen zur Verschönerung des Kultus eingeführte Musik, besonders die religiösen Gesänge mit oder ohne Instrumentalbegleitung. Die ...
Kirchenobere
Kirchenobere, die höher stehenden Kirchenbeamten in der katholischen Kirche.
Kirchenordnungen
Kirchenordnungen, von den evangelischen Landesherren kraft der ihnen zustehenden Kirchengewalt unter theologischem Beirat und Mitwirkung der Landstände erlassene Landesgesetze ...
Kirchenparade
Kirchenparade, s. Parade.
Kirchenpatron
Kirchenpatron, Schutzheiliger der Kirche (s. Kirchweihe); dann der Inhaber des Patronatsrechts (s. Patron).
Kirchenpauer
Kirchenpauer, Gustav Heinrich, Bürgermeister von Hamburg, geb. 2. Febr. 1808, gest. 4. März 1887 in Hamburg, wuchs in Petersburg, London und Dorpat auf, studierte hier und in ...
Kirchenpfründe
Kirchenpfründe, s. Beneficium und Kirchenamt.
Kirchenpolitik
Kirchenpolitik, bedeutet den Inbegriff der Grundsätze, von denen sich der Staat bei Gestaltung der Rechtsverhältnisse zwischen Staat und Kirche leiten läßt. Die vorchristliche ...
Kirchenprovinz
Kirchenprovinz, in der Sprache des katholischen Kirchenrechts die geographische Einheit derjenigen Diözesen, über welche die Jurisdiktionsgewalt eines Erzbischofs sich ...
Kirchenrat
Kirchenrat, eine für die Verwaltung kirchlicher Angelegenheiten, insbes. des Kirchenvermögens (als solche auch Fabrikrat, Stiftungsrat, Stiftungskommission genannt), eingesetzte ...
Kirchenraub
Kirchenraub (Kirchendiebstahl, Crimen sacrilegii), im ältern Strafrechte das Stehlen geweihter Dinge (res sacrae), das Stehlen von geweihter Stätte und das Stehlen geweihter ...
Kirchenrecht
Kirchenrecht (lat. Jus ecclesiasticum, zu unterscheiden von jus canonicum, vgl. Kanonisches Recht), Inbegriff der Rechtsnormen, die für die Rechtsverhältnisse der Kirche (s. d.) ...
Kirchenreformation
Kirchenreformation, s. Reformation.
Kirchenregiment
Kirchenregiment, soviel wie Kirchengewalt (s. d.).
Kirchensachen
Kirchensachen (Res ecclesiasticae) heißen zunächst die Gegenstände, die zum Kirchenvermögen (s. d.) gehören. Ist die kirchliche Stiftung, deren Eigentum sie sind, ein ...
Kirchensatzungen
Kirchensatzungen (Canones), Anordnungen, Gebräuche und Gesetze der Kirche, namentlich im Gegensatz zu den göttlichen Geboten diejenigen Normen der katholischen Kirche, die nicht ...
Kirchenschändung
Kirchenschändung, Entweihung der Kirchengebäude, deren die katholische Kirche zwei Arten unterscheidet: Exsecratio, Entweihung der Kirche, findet statt, wenn sie ganz oder in ...
Kirchenschätze
Kirchenschätze, s. Kirchengeräte.
Kirchenschiff
Kirchenschiff, eine zum Gottesdienst für Seeleute und Seefischer eingerichtete Hulk.
Kirchenschriftsteller
Kirchenschriftsteller (Scriptores ecclesiastici) nennt man im weitern Sinn alle Schriftsteller der ältern katholischen Kirche, im Unterschiede von den Kirchenvätern (s. d.) aber ...
Kirchenslawisch
Kirchenslawisch, die Sprache des Gottesdienstes, der Bibel und der andern kirchlichen Bücher bei den griechisch-katholischen Slawen (Russen, Serben, Bulgaren). Lange Zeit war das ...
Kirchenspaltung
Kirchenspaltung, s. Schisma.
Kirchensprache
Kirchensprache, eine fremde, nur beim Gottesdienst in einem Land angewendete Sprache, z. B. die lateinische in der römisch-katholischen Kirche, oder ein besonderer alter Dialekt ...
Kirchensprengel
Kirchensprengel, s. Kirchspiel.
Kirchenstaat
Kirchenstaat (Stato della Chiesa, Stato Pontificio, Patrimonium Sancti Petri), der geistliche Staat in Mittelitalien (s. die Geschichtskarten bei »Italien«), über den der Papst ...
Kirchensteuer
Kirchensteuer, im weitern Sinne jede Vermögensleistung von Kirchenmitgliedern als solchen an die Kirche zur Bestreitung ihres Aufwandes, die nicht die Natur von Gebühr (d. h. ...
Kirchenstrafen
Kirchenstrafen, Strafen, die von der Kirche und ihren Organen wegen Vergehungen gegen die kirchlichen Satzungen über Angehörige der Kirche verhängt werden (s. Geistliche ...
Kirchenstreich
Kirchenstreich, ein Signal als Versammlungszeichen zum Gottesdienst, in Österreich üblich.
Kirchentag
Kirchentag (evangelischer K.), kirchlicher Verein, der 1848 zu dem Zweck gegründet wurde, der drohenden Auflösung des kirchlichen Wesens zu begegnen und dem Ultramontanismus ...
Kirchentöne
Kirchentöne, die Tonarten (modi) der ältern Kirchenmusik, die verschiedenen möglichen Oktavausschnitte aus der Grundskala, die in der Zeit der einstimmigen (homophonen) Musik, ...
Kirchentrachten
Kirchentrachten, Sammelbezeichnung für eine Reihe von Naturalabgaben, die herkömmlicherweise in Bayern in einzelnen Gemeinden dem Geistlichen, Lehrer, Mesner oder Kirchendiener ...
Kirchenväter
Kirchenväter (lat. Patres Ecclesiae) heißen im Sprachgebrauch der katholischen Kirche diejenigen Kirchenschriftsteller (s. d.), denen antiquitas competens (»gehöriges ...
Kirchenvereinigung
Kirchenvereinigung, s. Union.
Kirchenvermögen
Kirchenvermögen (Kirchengut), der Inbegriff der im Eigentum der Kirche stehenden Sachen und ihrer sonstigen Vermögensrechte. Während das römische Recht die der Gottheit ...
Kirchenversammlungen
Kirchenversammlungen, s. Konzilium.
Kirchenvisitation
Kirchenvisitation, die von der obern Kirchenbehörde durch besondere Kommissare an Ort und Stelle vorzunehmende Untersuchung des gesamten kirchlichen Zustandes einer oder mehrerer ...
Kirchenvogt
Kirchenvogt (Advocatus Ecclesiae), in früherer Zeit der weltliche Schutzherr einer Kirche oder eines geistlichen Stifts. Die Schutzgewalt, auch wohl der Bezirk derselben wurde ...
Kirchenvorstand
Kirchenvorstand (auch Gemeindekirchenrat, Presbyterium) ist das meist aus dem Geistlichen als Vorsitzenden und gewählten Mitgliedern bestehende Organ der evangelischen ...
Kirchenwimpel
Kirchenwimpel (rotes Kreuz auf weißem Grunde) weht auf Kriegsschiffen während des Gottesdienstes über der Flagge und zeigt an, daß dem Schiffe, solange er weht, jeder Besuch ...
Kirchenzucht
Kirchenzucht (Bußzucht, Kirchendisziplin, Disciplina ecclesiastica), der Inbegriff aller der Mittel, deren sich das Kirchenregiment bedient, um das kirchliche Gemeindeleben in ...
Kircher
Kircher, Athanasius, Gelehrter, geb. 2. Mai 1601 zu Geisa im Fuldaischen, gest. 27. Nov. 1680 in Rom, trat 1618 in den Jesuitenorden und erhielt dann eine Professur der Mathematik ...
Kirchfahrt
Kirchfahrt, feierlicher Zug in die Kirche, namentlich aus den auswärtigen, eingepfarrten Ortschaften; auch soviel wie Kirchengemeinde, Kirchspiel (s. d.).
Kirchgang
Kirchgang, in der Weidmannssprache das bedächtige, vertraute Zuholzeziehen des Hirsches bei der Morgendämmerung.
Kirchgang der Wöchnerinnen
Kirchgang der Wöchnerinnen, eine von den Juden in die christliche Lebensordnung übergegangene Sitte, nach der Mütter ihren ersten Ausgang zugleich mit dem neugebornen Kind in ...
Kirchhain
Kirchhain, 1) Stadt im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Luckau, an der Kleinen Elster, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Berlin-Elsterwerda und Halle-Kottbus, hat eine evang. ...
Kirchheim
Kirchheim, Dorf im bad. Kreis und Amt Heidelberg, an der Staatsbahnlinie Mannheim-Konstanz, hat eine evang. Kirche, Zigarrenfabrikation, Hopfen- und bedeutenden Tabakbau und ...
Kirchheim unter Teck
Kirchheim unter Teck, Oberamtsstadt im württemberg. Donaukreis, an der Lauter, unweit der Tea (s. unten), vor dem Nordwestrand der Rauhen Alb und an der Staatsbahnlinie ...
Kirchheimbolanden
Kirchheimbolanden, Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Pfalz. in fruchtbarer Gegend, 250 m ü. M. an der Linie Marnheim-Alzey der Pfälzischen Eisenbahn, hat 2 evangelische und eine ...
Kirchhellen
Kirchhellen, Dorf im preuß. Regbez. Münster, Landkreis Recklinghausen, an der Staatsbahnlinie Oberhausen-Dorsten, hat eine kath. Kirche, Brennerei, Bierbrauerei und (1900) 3618 ...
Kirchhof
Kirchhof, der eine Kirche umgebende Platz, bis zum 14. Jahrh. fast allgemein der Begräbnisort für die betreffende Kirchengemeinde, daher der Name Coemeterium (Ruhestätte); dann ...
Kirchhoff
Kirchhoff, 1) Gustav Robert, Physiker, geb. 12. März 1824 in Königsberg, gest. 17. Okt. 1887 in Berlin, studierte in Königsberg seit 1842 Mathematik und Physik, habilitierte ...
Kirchhoffs Gesetze der elektrischen Stromverzweigung
Kirchhoffs Gesetze der elektrischen Stromverzweigung bilden eine Erweiterung des Ohmschen Gesetzes (s. d.) und gestatten die Anwendung des letztern auch dann, wenn der Stromkreis ...
Kirchhörde
Kirchhörde, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Hörde, hat 2 evangelische und eine kath. Kirche, Straßenbahn nach Dortmund und Hörde, Steinkohlenbergbau, Blechwalzwerk und ...
Kirchhundem
Kirchhundem, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Olpe, an der Hundem, einem Zufluß der Lenne, und an der Staatsbahnlinie Hagen-Betzdorf, hat eine kath. Kirche, Amtsgericht ...
Kirchliche Gewänder
Kirchliche Gewänder, s. Klerus.
Kirchliche Kunst
Kirchliche Kunst, im allgemeinen der Zweig der Kunst, welcher sich mit der Errichtung von Kirchengebäuden jeglicher Art beschäftigt, im besondern die Kunst, die der innern ...
Kirchliches Aufgebot
Kirchliches Aufgebot, s. Aufgebot.
Kirchlinde
Kirchlinde, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Dortmund, hat eine kath. Kirche, Steinkohlenbergbau, Koksbrennerei und (1900) 4892 Einw.
Kirchmann
Kirchmann, Julius von, publizistischer und philosoph. Schriftsteller, geb. 5. Nov. 1802 in Schafstädt bei Merseburg, gest. 20. Okt. 1884, studierte die Rechte in Leipzig und ...
Kirchmesse
Kirchmesse, s. Kirmes.
Kirchner [1]
Kirchner, in einigen Gegenden Deutschlands soviel wie Küster (s. d.). Vgl. Mesner.
Kirchner [2]
Kirchner, 1) Theodor, Komponist, geb. 10. Dez. 1823 in Neukirchen bei Chemnitz, gest. 18. Sept. 1903 in Hamburg, Schüler von K. F. Becker und J. Kron in Leipzig, Johann Schwerdt ...
Kirchspiel
Kirchspiel (Kirchensprengel, Parochie), der alle Ortschaften, welche in eine gewisse Kirche eingepfarrt und dem Pfarrer an derselben unterstellt sind, umfassende Bezirk; in ...
Kirchturmrennen
Kirchturmrennen (engl. Steeple-chase), ein jetzt nicht mehr gebräuchliches Wettrennen nach einem von weitem sichtbaren Ziel, z. B. einem Kirchturm. An seine Stelle ist das ...
Kirchwärder
Kirchwärder, Landgemeinde im Hamburger Gebiet, unweit der Elbe, in den Vierlanden, hat eine evang. Kirche, Obst- und Gemüsebau, Blumenzucht, Schiffbau, Geflügelzucht und (1900) ...
Kirchweihe
Kirchweihe, die religiöse Handlung, durch welche eine neuerbaute oder ihrer Bestimmung eine Zeitlang entzogene Kirche dem gottesdienstlichen Gebrauche feierlich gewidmet wird. ...
Kirchweihfest
Kirchweihfest, s. Kirmes.
Kirdorf
Kirdorf (K. im Taunus), Dorf im preuß. Regbez. Wiesbaden, Obertaunuskreis, hat eine kath. Kirche, elektrische Straßenbahn, Schokoladen- und Konservenfabrikation, eine chemische ...
Kirensk
Kirensk, Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks (409,465 qkm mit [1897] 54,363 Einw., Russen, Tungusen, Jakuten) im sibir. Gouv. Irkutsk, auf einer Insel in der Kirenga, die hier in ...
Kirgisen
Kirgisen (Kirghisen), türk. Volk in den Steppen Mittelasiens. Ihr Name bedeutet türkisch soviel wie Räuber; sie selbst nennen sich Kaisak (Chazak). Die echten K., Kara-Kirgisen ...
Kirgisensteppe
Kirgisensteppe, das von den Kirgiskaisaken (s. Kirgisen) bewohnte Gebiet in Turan, im N. vom Quellgebiete des Uralflusses, der Festungslinie längs des Tobol und von dieser ...
Kirgiskaisaken
Kirgiskaisaken, Volksstamm, s. Kirgisen.
Kirid
Kirid, türk. Namensform für Kreta.
Kirillow
Kirillow, Kreisstadt im russ. Gouv. Nowgorod, an der Kopanj, zwischen drei Landseen, mit 3 Kirchen, einem Kloster des heil. Cyrillus und (1897) 4304 Einw. Das 1398 erbaute Kloster ...
Kirin
Kirin (Girin), Provinz in der chines. Mandschurei, etwa 210,000 qkm ohne das angrenzende Wüstengebiet der östlichen Gobi (s. d.). Die gleichnamige Hauptstadt mit 90,000 Einw. ...
Kirjath-Iearīm
Kirjath-Iearīm (»Waldstadt«), alte Stadt in Palästina, im Stamme Juda. Nach der Rückgabe der Bundeslade durch die Philister wurde dieselbe hier aufbewahrt, bis David sie nach ...
Kirk-Para
Kirk-Para (»vierzig Para«), s. Gersch.
Kirkburton
Kirkburton (spr. körkbört'n), Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), 8 km südöstlich von Huddersfield, mit gotischer Kirche, Wollmanufaktur, Kohlengruben und (1901) 2976 ...
Kirkby-in-Ashfield
Kirkby-in-Ashfield (spr. körbĭ, äschfīld), Stadt in Nottinghamshire (England), an der Grenze von Derbyshire, mit einer normannischen Kirche, Kohlengruben, Strumpfwirkerei und ...
Kirkby-in-Kendal
Kirkby-in-Kendal (spr. körbĭ-), s. Kendal.
Kirkby-Lonsdale
Kirkby-Lonsdale (spr. körbĭ-lónnsdël), Stadt in der engl. Grafschaft Westmorland, am Lune, 19 km südöstlich von Kendal, mit einer Kirche im normannischen Stil, alter ...
Kirkby-Stephen
Kirkby-Stephen (spr. körbĭ-stīfen), Stadt in der engl. Grafschaft Westmoreland, am Eden, 16 km südöstlich von Appleby, in gebirgiger Gegend, hat eine altenglische Kirche mit ...
Kirkcaldy
Kirkcaldy (spr. körkaodĭ, d. h. Kirk [Kirche] der Culdeers, s. Kuldeer), Hafenstadt (royal burgh) in der schott. Grafschaft Fife, am Firth of Forth, bildet mit Dysart (s. d.) ...
Kirkcudbright
Kirkcudbright (spr. körkūbrĭ), Hauptstadt (royal burgh) der nach ihr genannten Grafschaft (s. unten), an der Mündung des Dee in eine schöne Bai, hat Schloßruinen, ein altes ...
Kirkcudbrightshire
Kirkcudbrightshire (spr. körkūbrĭ-schĭr, auch East Galloway), Grafschaft im südlichen Schottland, wird im SO. von der Küste des Solway Firth, an der sich der isolierte ...
Kirke
Kirke (lat. Circe), im griech. Mythus die zauberkundige Tochter des Helios und der Okeanide Perse, wohnte auf der Insel Äa, nach späterer Annahme auf dem Vorgebirge Circeji in ...
Kirkesion
Kirkesion (lat. Circesium), im Altertum Stadt in Mesopotamien, am Einfluß des Chaboras (Chabur) in den Euphrat, Grenzfestung der Römer gegen die Perser. Ruinen bei Busera.
Kirkham
Kirkham (spr. körkem), Stadt in Lancashire (England), 11 km westlich von Preston, hat eine lateinische Schule, Baumwollindustrie und (1901) 3693 Einw.
Kirkheaton
Kirkheaton (spr. körk-hīt'n), Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), 4 km östlich von Huddersfield, mit Wollmanufaktur, Kohlengruben und (1901) 2492 Einwohnern.
Kirkintilloch
Kirkintilloch (spr. körkintillock), Binnenstadt Schottlands, in einer Parzelle Dumbartonshires und teilweise in Lanarkshire gelegen, hat mehrere Heilanstalten, ein Irrenhaus, ...
Kirkkilissa
Kirkkilissa (griech. Saranta Ekklesiä, »Vierzig Kirchen«), Hauptstadt eines Sandschaks im türk. Wilajet Adrianopel und Hauptort der den Binnenfuß des Istrandsha Dagh (s. d.) ...
Kirkstall-Abtei
Kirkstall-Abtei, Klosterruine, s. Leeds.
Kirksville
Kirksville (spr. körkswill), Hauptort der Grafschaft Adair im nordamerikan. Staat Missouri, mit Normalschule, Fabriken und (1900) 5966 Einw.
Kirkwall
Kirkwall (spr. körk-ūaol), Stadt (royal burgh) auf der Orkadeninsel Pomona, an einer tiefen Bai, mit der berühmten Kathedrale von St. Magnus, 1137 gestiftet und der Kirche von ...
Kirman
Kirman (das Karmanien, Carmania, der Alten), südöstlichste Provinz Persiens, grenzt im W. an Farsistan, im N. an Jezd und Kuhistan, im O. an Belutschistan, im S. an den Golf von ...
Kirmanschahan
Kirmanschahan, Hauptstadt einer Provinz im pers. Kurdistan, an der großen Straße Teheran-Bagdad, 1710 m hoch, von Gärten und Feldern umgeben, besaß große, von Europäern ...
Kirmes
Kirmes (Kirms, Kirmst, Kirmse, bayr. Kirta, alemann. Chilbe), die dörflichen Schmausereien und Tanzvergnügungen, mit denen das Erntefest auf dem Lande beschlossen wird, sollen ...
Kirn
Kirn, Stadt im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis Kreuznach, an der Nahe und der Staatsbahnlinie Münster a. St.-Neunkirchen, 187 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. ...
Kirnberger
Kirnberger, Johann Philipp, Komponist und Musiktheoretiker, geb. 24. April 1721 zu Saalfeld in Thüringen, gest. 27. Juli 1783 in Berlin, genoß von 1739–41 in Leipzig den ...
Kirne
Kirne, das Butterfaß.
Kirner
Kirner, Johann Baptist, Maler, geb. 24. Juni 1806 zu Furtwangen in Baden, gest. daselbst 19. Nov. 1866, bildete sich auf der Augsburger Kunstschule und der Akademie in München, ...
Kirnhalden
Kirnhalden, Mineralbad, s. Kenzingen.
Kirnik
Kirnik, berühmter goldhaltiger Berg bei Verespatak (s. d.) im ungar. Komitat Unter-Weißenburg (Siebenbürgen). Der über 200 m hohe Abhang des kahlen Bergrückens ist fast ganz ...
Kirphis
Kirphis, Gebirge, s. Parnassos.
Kirren
Kirren, s. Ankirren.
Kirriemuir
Kirriemuir (spr. kirrĭ-mjūr), Stadt in Forfarshire (Schottland), 12 km nordwestlich von Forfar, mit Leinweberei und (1901) 4096 Einw.
Kirrlach
Kirrlach, Dorf im bad. Kreis Karlsruhe, Amt Bruchsal, hat eine kath. Kirche, Zigarrenfabrikation, Hopfenbau und (1900) 2886 Einw.
Kirrung
Kirrung, s. Körnung.
Kirrweiler
Kirrweiler, Dorf im bayr. Regbez. Pfalz, Bezirksamt Landau, mit Station Maikammer-K. an der Linie Neustadt-Weißenburg der Pfälzischen Eisenbahn, hat eine kath. Kirche, Synagoge, ...
Kirsch [1]
Kirsch, Branntwein, s. Kirschwasser.
Kirsch [2]
Kirsch, der Mariatheresientaler.
Kirsch, Johann Peter
Kirsch, Johann Peter, deutscher Geschichtsforscher, geb. 3. Nov. 1861 in Dippach (Luxemburg), trat 1880 in das Priesterseminar in Luxemburg, studierte Philosophie und Theologie, ...
Kirschäther
Kirschäther, Fruchtäther vom Geruch der Kirschen, besteht aus 1 Teil Chloroform, 3 Teilen Essigsäureäthyläther, 3 Teilen Benzoesäureäthyläther und 150 Teilen Weingeist. ...
Kirschbaum
Kirschbaum (Cerasus Tourn., hierzu Tafel »Kirschen«), Untergattung der Gattung Prunus (Familie der Rosazeen), Bäume oder Sträucher mit ganzen, elliptischen, gesägten ...
Kirschbaum
Deutsche Kirschen.
Kirschbaumkrankheit
Kirschbaumkrankheit (Gnomoniaseuche, Blattbräune der Kirschen), ein durch einen Kernpilz (Gnomonia erythrostoma) verursachtes massenhaftes Absterben der Blätter von ...
Kirschbaumsterben
Kirschbaumsterben, eine zuerst 1899 in der Rheingegend und anderwärts mehrfach beobachtete Krankheit der Kirschbäume, die durch Spätfröste im Frühling veranlaßt wird. ...
Kirschblattwespe
Kirschblattwespe, s. Blattwespen.
Kirschbranntwein
Kirschbranntwein, s. Kirschwasser.
Kirschehr
Kirschehr, Hauptstadt eines Sandschak im türk. Wilajet Angora in Kleinasien, am Kilidschli Su, 950 m ü. M., mit reichen Gärten, berühmter Teppichweberei, einer prachtvollen, ...
Kirschfink
Kirschfink, s. Kernbeißer.
Kirschfliege
Kirschfliege, s. Bohrfliege.
Kirschgeist
Kirschgeist, soviel wie Kirschwasser.
Kirschgummi
Kirschgummi (Kirschharz, Gummi nostras), aus Kirsch-, Pflaumen-, Mandel-, Aprikosenbäumen ausschwitzendes Gummi, wird in Mitteleuropa, in Persien, Afghanistan, Palästina etc. ...
Kirschjohannisbeere
Kirschjohannisbeere, s. Johannisbeerstrauch.
Kirschkernbeißer
Kirschkernbeißer, s. Kernbeißer.
Kirschlorbeer
Kirschlorbeer, s. Padus.
Kirschlorbeerwasser
Kirschlorbeerwasser (Aqua lauro-cerasi), aus Kirschlorbeerblättern durch Destillation mit Wasser gewonnenes Präparat, gleicht dem Bittermandelwasser und wird wie dieses benutzt.
Kirschmade
Kirschmade, die Larve der Kirschfliege.
Kirschmyrte
Kirschmyrte, Pflanzengattung, s. Eugenia.
Kirschner
Kirschner, 1) Martin, Oberbürgermeister von Berlin, geb. 10. Nov. 1842 zu Freiburg i. Schl., studierte die Rechte, bestand 1871 das Assessorexamen, wurde 1872 Kreisrichter in ...
Kirschperlen
Kirschperlen, echte Perlen von der Größe einer Kirsche.
Kirschrosinen
Kirschrosinen, entkernte und gebackene Kirschen.
Kirschsaft
Kirschsaft, s. Fruchtsäfte.
Kirschscherbett
Kirschscherbett, mit Wasser verdünntes Kirschmus, das, mit Gewürz und viel Zucker versetzt, namentlich in der Türkei ein beliebtes Kompott bildet.
Kirschvogel
Kirschvogel, soviel wie Pirol.
Kirschwasser
Kirschwasser (Kirsch, Kirschgeist, Kirschbranntwein), das Destillat aus gegornem Kirschsaft, wird auf der ganzen mittelschweizerischen Hochfläche, besonders längs des ...
Kirschwein
Kirschwein, s. Obstwein.
Kirsey
Kirsey, s. Kersey.
Kirshatsch
Kirshatsch, Stadt im russ. Gouv. Wladimir, Kreis Pokrow, an einem Zweige der Eisenbahn Moskau-Jaroslaw-Archangel, hat 3 Kirchen, Fabriken für Seide, Baumwollenstoffe und ...
Kirssanow
Kirssanow, Kreisstadt im russ. Gouv. Tambow, an der Worona und der Eisenbahn Koslow-Saratow, mit 5 Kirchen, einem Nonnenkloster, einigen Mühlen und Graupenfabriken und (1897) ...
Kirstein
Kirstein, Georg, Bischof von Mainz, geb. 2. Juli 1858 in Mainz, ward 1882 in Eichstätt zum Priester geweiht, wirkte als Hilfsseelsorger an verschiedenen Orten, seit 1891 als ...
Kirta
Kirta, s. Kirmes.
Kirton
Kirton, Stadt, s. Crediton.
Kirtorf
Kirtorf, Stadt in der hess. Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld, am Gleenbach, hat eine evang. Kirche und (1900) 834 Einw.
Kirunavara
Kirunavara, Magneteisenberg im schwed. Län Norrbotten, zwischen den Flüssen Kalix und Torneå, etwa 4 km lang, mit kolossalen Lagern von Eisenerz, das ca. 70 Proz. Eisen ...
Kirunga tscha Gongo
Kirunga tscha Gongo, tätiger Vulkan in Zentralafrika in den Virungabergen (s. d.), am Nordufer des Kivusees (s. d.).
Kirwan
Kirwan, Stadt in Tunis, s. Kairuan.
Kis
Kis (ungar., spr. kisch), in zusammengesetzten Ortsnamen, bedeutet »klein« (Gegensatz: Nagy, groß).
Kīs
Kīs, türk. Rechnungseinheit, s. Beutel.
Kis Kulesi
Kis Kulesi (»Mädchenturm«), 30 m hoher Signal- und Leuchtturm im Bosporus bei Skutari, früher auch Hospital für Pestkranke, von den Franken willkürlich »Turm des Leander« ...
Kis-Czell
Kis-Czell (spr. kisch-zell, Klein-Czell), Großgemeinde und Wallfahrtsort im ungar. Komitat Eisenburg, Knotenpunkt der Bahnlinien nach Steinamanger, Raab, Stuhlweißenburg u. a., ...
Kis-Disznód
Kis-Disznód (spr. kisch-dißnōd), Ort, s. Michelsberg.
Kis-Garam
Kis-Garam (Klein-Garam, deutsch Rónitz Rhónitzj, slowak. Hroneć), Fabrikort im ungar. Komitat Sohl, unweit der Gran, mit mehreren Hochöfen, Eisen-, Email- und ...
Kis-Hegyes
Kis-Hegyes (spr. kisch hé-djesch), Großgemeinde im ungar. Komitat Bács-Bodrog, an der Bahnlinie Budapest-Semlin, mit (1901) 5682 magyarischen (römischkath. ) Einwohnern. Hier ...
Kis-Hont
Kis-Hont (spr. kisch-hont), ehemaliges Komitat in Ungarn, s. Gömör.
Kis-Jenö
Kis-Jenö (spr. kisch-jénö, Klein-Jenö), Großgemeinde im ungar. Komitat Arad, an der Weißen Köros und der Bahnlinie Kétegyháza-Szent Anna, mit Schloß, Park und ...
Kis-Kalán
Kis-Kalán, Dorf, s. Kalán.
Kis-Körös
Kis-Körös (spr. kisch-körösch, Klein-Körös), Großgemeinde in einem großen Sandgebiete des ungar. Komitats Pest, dessen nördlicher Teil bebaut ist, Knotenpunkt der ...
Kis-Kun-Félegyháza
Kis-Kun-Félegyháza (spr. kisch-kun-fēlĕdj-hāsa), s. Félegyháza.
Kis-Kun-Halas
Kis-Kun-Halas (spr. kisch-kun-hálasch), s. Halas.
Kis-Kun-Majsa
Kis-Kun-Majsa (spr. kisch-kun-maischa, auch Majsa), Großgemeinde im ungar. Komitat Pest, Endpunkt der Lokalbahn Félegyháza-K., mit (1900) 14,144 magyarischen (kath.) ...
Kis-Marton
Kis-Marton (spr. kisch-), Stadt, s. Eisenstadt.
Kis-Megyer
Kis-Megyer (spr. kisch-medjer), Pußta und Meierhof im ungar. Komitat Raab, südöstlich von Raab. Hier siegte Eugen Beauharnais 13.–14. Juni 1809 über die österreichischen ...
Kis-Pest
Kis-Pest (spr. kisch-pescht), s. Klein-Pest.
Kis-Szeben
Kis-Szeben (spr. kisch-ßé-, Klein-Zeben), königliche Freistadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Sáros, an der Tarcza und der Bahnlinie Kaschau-Abos-Orló. K., dessen ...
Kis-Ujszállás
Kis-Ujszállás (spr. kisch-újßāllāsch), Stadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Jász-Nagy-Kun-Szolnok, Knotenpunkt der Bahnlinien K.-Terenne-Dévaványa und ...
Kis-Várda
Kis-Várda (spr. kisch-wārda), Großgemeinde im ungarischen Komitat Szabolcs, an der Bahnlinie Nyiregyháza-Csap, Sitz der Komitats-Theißregulierungsgesellschaft, mit ...
Kisbér
Kisbér (spr. kíschbēr), Großgemeinde im ungar. Komitat Komorn, Knotenpunkt an der Südbahnlinie Komorn-Stuhlweißenburg, mit dem durch seine englischen Voll- und ...
Kisch
Kisch, Enoch Heinrich, Mediziner, geb. 6. Mai 1841 in Prag, studierte daselbst, auf deutschen und andern Universitäten, habilitierte sich 1867 als Privatdozent in Prag und wurde ...
Kischinew
Kischinew, Hauptstadt des russ. Gouv. Bessarabien und des Kreises K., am Byk (Zufluß des Dnjestr) und an einem Zweig der Südwestbahnen (von Odessa nach Jassy), in malerischer ...
Kischk-i-Nakhud
Kischk-i-Nakhud, s. Kuschk-i-Nakhud.
Kischla
Kischla (türk., »Winterlager«), Kaserne.
Kischm
Kischm (auch Tawilah, »die Lange«), Insel am Eingang des Persischen Meerbusens (s. Karte »Persien«), durch einen 2–10 km breiten Kanal von der persischen Provinz Fars, zu ...
Kiser
Kiser (Kisser), Insel in der Bandasee, nordöstlich von Timor, zur niederländ. Residentschaft Amboina gehörig, unter 8°12' südl. Br., 154 qkm groß, bis 245 m hoch, gebirgig ...
Kisfaludy
Kisfaludy (spr. kisch-), 1) Sándor (Alexander), berühmter ungar. Dichter, geb. 27. Sept. 1772 zu Sümeg im Zalaer Komitat, gest. 28. Okt. 1844, nahm früh Kriegsdienste, geriet ...
Kisil
Kisil (Kysyl, Kyzyl, türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen etc., bedeutet »rot«.
Kisil Arwat
Kisil Arwat, befestigter russ. Militärposten im Kreis Achal Tekke der Transkaspischen Provinz, in der Ebene zwischen dem Abfall des Kiurian Dagh und der Südgrenze der Wüste ...
Kisil Irmak
Kisil Irmak (Kysyl Irmak, »roter Fluß«, Halys der Alten), bedeutendster Strom Kleinasiens, entspringt am Kössedagh südöstlich von Tokat, fließt südwestlich, dann ...
Kisil-Usen
Kisil-Usen, unschiffbarer Fluß im Nordwesten Persiens, entspringt in Kurdistan, fließt nördlich nach Aserbeidschân, wendet sich unter 48° östl. L. nach SO., empfängt rechts ...
Kisilbasch
Kisilbasch (türk., »Rotkopf«), Spottname für die Perser, resp. die Schiiten in der Türkei und in andern sunnitischen Ländern, mit der Nebenbedeutung von »Gauner«, ...
Kisilkum
Kisilkum (Kysylkum, »roter Sand«), Sandwüste in Turan, zwischen Sir Darja, Aralsee, Amu Darja und den Ausläufern des Karatau, von O. nach W. 600 km lang, von N. nach S. 350 km ...
Kislar-Aga
Kislar-Aga (Kizlar Agassi, Chadim Agassi, Dâr-us-seadet Agassi, türk.), einer der höchsten Hofbeamten des Sultans, das Oberhaupt der Verschnittenen, denen er selbst angehört, ...
Kislev
Kislev (hebr.), der dritte Monat im bürgerlichen Jahr der Juden, entspricht meistens dem Dezember. Am 25. K. wird das jüdische Halbfest Chanukka (Tempelweihe) gefeiert; s. ...
Kisli Schtschi
Kisli Schtschi, moussierender Kwaß.
Kisljar
Kisljar, Bezirk in der russisch-ziskaukasischen Provinz Terek, am Kaspischen Meer, 22,785 qkm mit (1897) 94,087 Einw. (meist Nogaier), eine waldlose, 14–18 m unter dem Spiegel ...
Kislowodsk
Kislowodsk (»Sauerwasser«), Flecken und Badeort im Kreis Pätigorsk der russisch-kaukasischen Provinz Terek, 793 m ü. M., an der Beresowka und Olchowka (Nebenflüsse des ...
Kismaju
Kismaju, Hauptstadt der Provinz Dschubaland, an der Küste von Britisch-Ostafrika, südlich von der Mündung des Dschubaflusses, eine Gründung (1869 bis 1870) der Desarguta- und ...
Kismet
Kismet (arab., »Zuteilung«), bei den osmanischen Türken Name des dem Menschen vorausbestimmten Schicksals, in das blind sich zu ergeben nach der heute im Islam herrschenden ...
Kison
Kison (Kischon), der alte hebr. Name des heutigen Nahrel Mukatta, der am Gilboagebirge entspringt, Isaschar von Manasse trennte und unweit Haifa in den Meerbusen von Akko mündet.
Kiss
Kiss (spr. kisch), 1) Ernst, Freiherr von Elemér und Ittebe, ungar. General, geb. 1800 zu Temesvár im Banat, gest. 6. Okt. 1849 in Arad, war bereits zum Obersten in einem ...
Kissainsee
Kissainsee, s. Mauersee.
Kissar
Kissar, äthiopische Lyra, s. Harfeninstrumente.
Kissavos
Kissavos, Gebirge, s. Ossa.
Kisselew
Kisselew, 1) Paul, Graf, russ. Minister, geb. 1788 aus einer alten Bojarenfamilie in Moskau, gest. 26. Nov. 1872 in Paris, machte den Feldzug von 1812 als Adjutant des Fürsten ...
Kisser
Kisser, Insel, s. Kiser.
Kisserawe
Kisserawe, evang. Mission in Deutsch-Ostafrika, s. Dar es Salam 2).
Kisseus
Kisseus, thrak. König, Vater der Hekabe (s. d.).
Kissidja
Kissidja, Ort in Deutsch-Ostafrika, s. Dar es Salam 2).
Kissingen
Kissingen, Bezirksamtsstadt und berühmter Badeort im bayr. Regbez. Unterfranken, an der Fränkischen Saale und durch die Zweigbahn Ebenhausen-K. mit der Staatsbahnlinie ...
Kissybĭon
Kissybĭon (griech.), bei den Griechen der meist einhenkelige Becher der Hirten aus Efeuholz.
Kistanje
Kistanje, Marktflecken in Dalmatien, Bezirksh. Benkovac, in dem Karstgebiet Bukovica, unfern der Kerka, die hier Wasserfälle bildet, hat ein Bezirksgericht und (1900) 1876 (als ...

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